
ich freue mich, Ihnen den Jahresbericht des neuen Landesamts für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK) vorstellen zu können. Klimaschutz und Klimaanpassung greifen durchweg in unsere Arbeit ein. Daher gehört das „Klima“ auch in unseren Namen. Seit dem 1. April 2025 liegt zudem die Zuständigkeit für den Nationalpark Eifel beim LANUK. Der Nationalpark ist nicht nur Heimat von mehr als 11.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, sondern auch eine große Bereicherung für die Menschen und das Land NRW. Für Besucherinnen und Besucher sind besonders die Ranger sichtbar, zu deren Aufgaben beispielsweise Führungen und Gebietskontrollen im Nationalpark zählen. Wie ihr Arbeitsalltag aussieht, können Sie in einer Reportage in diesem Jahresbericht nachlesen.
Das LANUK übernimmt in NRW eine breite Palette an Dienstleistungen für Natur, Umwelt und Klima. Die grundlegenden fachlichen Rahmenbedingungen dafür werden häufig auf EU-Ebene gesetzt, etwa über Richtlinien oder Verordnungen. Diese werden von den Mitgliedstaaten und in Deutschland von Bund und Ländern umgesetzt. Das LANUK haben im vergangenen Jahr insbesondere die EU-Wiederherstellungsverordnung auf dem Gebiet des Naturschutzes, die EU-Kommunalabwasserrichtlinie und die EU-Luftqualitätsrichtlinie im Bereich des Umweltschutzes beschäftigt. Wie dieser Jahresbericht anhand anschaulicher Beispiele zeigt, ist NRW für die Umsetzung gut gerüstet: Das LANUK hat neue Fachinformationssysteme wie beispielsweise den MoorAtlas.NRW entwickelt, reichlich Erfahrungen im Ausbau der 4. Reinigungsstufe bei Kläranlagen gesammelt und wird das Messnetz für Luftqualität stetig ausbauen und verfeinern. Eine Besonderheit ist zudem, dass das LANUK zwei neue Sondereinsatzwagen in Betrieb genommen hat. Diese stehen rund um die Uhr bei akuten Umweltschadensfällen zum Einsatz bereit.
Als Erfolgsgeschichte für NRW gilt auch die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA). Gegründet vor 40 Jahren als Naturschutzzentrum NRW, hat sie sich zu einer der wichtigsten Bildungseinrichtungen für Naturschutz- und Umweltbildung sowie für Bildung für nachhaltige Entwicklung gemausert. Mehr als 6.000 Veranstaltungen mit über 200.000 Teilnehmenden belegen diesen Erfolg. Im Jahr 2025 feierte sie das Jubiläum mit drei Veranstaltungen – und richtete zugleich den Blick nach vorne: Unter dem Dach der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wird sich die NUA für die Zukunft neu aufstellen.
Damit die vielfältigen Aufgaben des LANUK gelingen, braucht es qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Kompetenzen und ihr Wissen kontinuierlich erweitern können. Ebenso entscheidend sind Führungskräfte, die Orientierung geben und die Arbeit in die richtige Richtung lenken. Dabei ist Führung eine Fähigkeit, die gelernt werden kann. Auch deswegen achtet das LANUK sehr darauf, dass sich das Führungspersonal regelmäßig fortbildet. Denn nur so kann das Potenzial aller engagierten LANUK-Beschäftigten, von denen einige hier auch im Jahresbericht vorgestellt werden, erst richtig zum Tragen kommen.
Und nun wünsche ich Ihnen eine spannende und anregende Lektüre.

Elke Reichert
Präsidentin des Landesamts für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen


Hier können Sie den Jahresbericht 2025 als PDF downloaden oder als Druckausgabe bestellen.
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