Hintergrundinformationen zur illegalen Entsorgung von Bodenmaterial

Aufgrund des Verdachts illegaler Bodenentsorgung haben in Nordrhein-Westfalen seitens der Zentralstelle für die Verfolgung von Umweltkriminalität (ZeUK NRW) seit September 2024 folgende Durchsuchungsmaßnahmen stattgefunden:

  1. Razzia am 03.09.2024: 150 Einsatzkräfte; Verdacht: 54.000 gefälschte Wiegescheine; v. a. illegale Entsorgung von belastetem Erdaushub im Tagebau Garzweiler.
    Die Zuständigkeit für die Verwertungsbereiche im Tagebau Garzweiler liegt bei der Bergbehörde und damit im Ressort MWIKE.  


    Weitere Informationen und Gutachten auf der Seite der Bezirksregierung Arnsberg

     
  2. Razzia am 21.01.2025 bei einem Unternehmen aus Datteln: Verdacht u.a. Entsorgung von Asbest in Kreuzkrötenhabitat in Recklinghausen.
     
  3. Razzia vom 01.04.2025 bei diversen Firmen im Zusammenhang mit den beiden vorherigen Razzien: 300 Einsatzkräfte; 50 Durchsuchungsbeschlüsse; 19 Verdachtsfälle.
    Es handelt sich um 16 Standorte im Zuständigkeitsbereich der Umweltschutzbehörden und um drei Standorte im Zuständigkeitsbereich der Bergbehörden. 

     
  4. Razzia am 24.04.2025 bei einem Transportunternehmen aus dem Kreis Heinsberg: betroffen sind insgesamt drei Betriebsgrundstücke in Selfkant, Erkelenz und Wassenberg im Zuständigkeitsbereich der Umweltschutzbehörden.

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