Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) informiert: In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonkonzentrationen oberhalb der Warnschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Betroffene Orte und Regionen finden Sie in den Tabellen des WDR-Videotexts ab Seite 197 sowie online unter: luftqualitaet.nrw/meldungen.php.
Verhaltenshinweise bei Überschreitung der Alarmschwelle
Bei Ozonwerten über der Alarmschwelle wird dringend empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Dies gilt für alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere aber für besonders empfindliche Personen.
Erhöhte Ozonwerte können Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Diese Beschwerden treten vor allem bei empfindlichen Personengruppen auf, zu denen etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung zählen. Auch Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler (aufgrund der erhöhten Atemfrequenz), Säuglinge und Kleinkinder (wegen ihres höheren Atemvolumens) sind besonders gefährdet.
Schutz vor Sonnenbrand nicht vergessen
Wer sich trotz der hohen Ozonwerte im Freien aufhält, sollte unbedingt auf ausreichenden Sonnenschutz achten. Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und benötigt besonderen Schutz.
Weitere Informationen und Prognosen
Aktuelle Karten mit Ozonprognosen für Nordrhein-Westfalen (für den laufenden und die beiden folgenden Tage) sind zu finden unter: luftqualität.nrw/ozonprognose.php.
So können Sie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen:
- Verzichten Sie auf unnötige Autofahrten.
- Bilden Sie Fahrgemeinschaften.
- Fahren Sie mit reduzierter Geschwindigkeit.
- Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.
Gesundheitliche Wirkung von Ozon
