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Der Lebensstil, die Wirtschaftsweise und der anhaltend hohe Flächenverbrauch insbesondere in den Industrieländern und damit auch in Nordrhein-Westfalen führen zu einem Verlust von Lebensräumen und Arten (vgl. MKULNV, 2015, Biodiversitätsstrategie NRW).
Der Erhalt von naturnahen Lebensräumen und Arten sichert langfristig eine lebenswerte Umwelt für die heutige Generation und künftige Generationen. Besondere Bedeutung kommt der Erhaltung und dem Schutz von unzerschnittenen verkehrsarmen Räumen zu. Es ist Aufgabe aller am Planungsprozess Beteiligten und der politischen Entscheidungsträger dafür zu sorgen, dass der Flächenverbrauch und damit die Zerschneidung der Landschaft soweit wie möglich minimiert werden. Räume mit geringer Zerschneidung, Zersiedlung und Verlärmung stellen eine endliche Ressource dar und können, wenn überhaupt nur mit großem Aufwand wiederhergestellt werden. Ein niedriger Zerschneidungsgrad der Landschaft und große unzerschnittene Räume sind damit wesentliche Prüfsteine für eine nachhaltige Entwicklung.
Die Karte der unzerschnittenen verkehrsarmen Räume in NRW soll hierzu Grundlageninformationen bieten.
Vorhaben- und gebietsbezogene Dokumentation von FFH-Verträglichkeitsprüfungen für Projekte und Pläne
Das Fachinformationssystem FFH-Verträglichkeitsprüfungen in NRW bietet ein Online-Verfahren für die Protokollierung der Verträglichkeitsprüfungen (VP) durch die am Verfahren Beteiligten (Antragsteller/Gutachter, Naturschutzbehörde, Genehmigungsbehörde/Planungsbehörde).
Naturschutzgebiete sind nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) "rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit oder in einzelnen Teilen erforderlich ist
Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebiets oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können, sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen verboten."
Soweit es der Schutzzweck erlaubt, können Naturschutzgebiete der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.
Informationen über Naturschutzgebiete bzw. die jeweils geltenden Bestimmungen erhalten Sie bei der zuständigen Unteren Landschaftsbehörde (Kreisverwaltung oder Stadtverwaltung bei kreisfreier Stadt).
Auch als mobile Version "App in die Natur"
Mit vielfältigen Erlebnis- und Bildungsangeboten bieten 12 Naturparke die Möglichkeit, den "wilden Westen" live zu erleben.
Tatsächlich gehören im dicht besiedelten Industrieland Nordrhein-Westfalen rund 45 % der Landesfläche zu diesen Parken. Diese sind von überall her gut zu erreichen – ein Schatz direkt vor unserer Tür. Stressgeplagte Menschen finden hier Ruhe – und ein besonderes Stück Heimat.
Aus kultureller Sicht stellt ungenutzte Wildnis einen Kontrast zur menschlich beeinflussten Landschaft - sprich der heutigen Kulturlandschaft dar.
In unserem Fachinformationssystem steht jedoch vor allem die naturwissenschaftliche Sichtweise im Vordergrund. Das Bundesamt für Naturschutz definiert Wildnisgebiete etwa als „[…] möglichst großräumige Gebiete […]“, in denen „natürliche oder naturnahe Entwicklungsprozesse weiterhin oder zukünftig ablaufen können [...]“. So gesehen kann Wildnis hier auch als Prozessschutz bezeichnet werden: Es wird zugelassen, dass natürliche Entwicklungen ungestört und ergebnisoffen ablaufen. Menschliche Nutzungen und Eingriffe finden nicht statt.
NRW Umweltdaten vor Ort (UvO) stellt die Umweltsituation in Ihrem persönlichen Lebensumfeld, wie z.B. an Ihrem Wohnort, in leicht verständlichen Kartendarstellungen dar.
Hier können Sie zum Beispiel herausfinden, wo sich die nächste Luftmessstation befindet, und die aktuellen Messwerte abrufen. Zudem werden Ihnen weitere interessante Informationsangebote aus den Themenbereichen Natur, Wasser und Abwasser, Lärm, Abfall, sowie Verbraucherschutz bereitgestellt.
Vertiefende Informationen erhalten Sie dann über eine Verlinkung zu weiterführenden Internet-Angeboten der Umweltverwaltung. Darüber hinaus hilft Ihnen NRW Umweltdaten vor Ort bei der Suche nach Ansprechpersonen in der Umweltverwaltung des Landes und der Kommunen.
Auf diese Weise unterstützt NRW Umweltdaten vor Ort Sie bei der Beantwortung konkreter Fragen zu Umwelt, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Dieses Informationsangebot soll kontinuierlich erweitert werden, um Ihnen den Zugang zu den in der Verwaltung vorhandenen Umweltinformationen zu erleichtern.
Umweltindikatoren sind Kenngrößen, die Sachverhalte, Zustände oder Änderungen repräsentativ abbilden.
Sie wurden mit den Zielen der Landesregierung oder gesetzlichen Vorgaben verbunden und mit Trendanalysen geprüft, die bundesweit zum Einsatz kommen. Diese Analysen identifizieren in der Regel lineare Entwicklungen der letzten zehn beobachteten Jahre: nach oben gerichtete Pfeile bilden steigende, waagerechte Pfeile bilden konstante und nach unten gerichtete Pfeile bilden fallende Trends ab. Zugleich stehen aus Umweltsicht grüne Pfeile für eine positive Entwicklung, gelbe Pfeile für eine konstante Entwicklung und rote Pfeile für eine negative Entwicklung. Keine Trends wurden dargestellt, wenn keine Signifikanz oder nicht mindestens sieben Werte oder ein Datenbruch vorlagen
Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen aktualisiert das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK) das Indikatorenset auf der Basis der verfügbaren Daten und des jeweiligen Erhebungsintervalls einmal im Jahr.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über das Umweltportal NRW die Aktualisierungen automatisch per E-Mail oder Nachricht auf dem Handy zukommen lassen.
Zur kontinuierlichen und systematischen Erfassung des Zustandes und der Entwicklungen von Natur und Umwelt werden in Nordrhein-Westfalen eine Vielzahl von unterschiedlichen Mess- und Monitoringprogrammen betrieben.
Sie liefern in Verbindung mit großen Datenbanken die Datenbasis für die Kernaufgaben des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima und dienen als Grundlage für Entscheidungen der Politik und zur Information der Öffentlichkeit.
Zusätzlich dazu führt das LANUK Sonderuntersuchungsprogramme im Umkreis gewerblicher Anlagen durch, bei denen ein begründeter Verdacht auf eine erhöhte Schadstoffbelastung der Luft, des Bodens oder von Nahrungspflanzen besteht.
Auch untersucht das LANUK die Auswirkungen des Klimas auf die Natur und Umwelt in NRW. Diese werden in dem Fachinformationssystem zum Klimafolgenmonitoring anhand von 79 Indikatoren aus 19 Handlungsfeldern dargestellt.
Aktuelle Daten und Informationen zur Umwelt an Ihrem Standort
Das MUNV NRW stellt mit diesem Informationsportal Informationen für die Vollzugsbehörden auf den Gebieten der Abfallwirtschaft, des Bodenschutzes, des Immissionsschutzes und der Wasserwirtschaft sowie zu fachübergreifenden Themen zur Verfügung.
Das Portal ergänzt die allgemein im Internet zugänglichen Informationen des MUNV NRW und des LANUK NRW sowie die im Intranet eingestellten Vorschriften Technischer Umweltschutz (VTU). Es wird durch die beiden für den technischen Umweltschutz zuständigen Abteilungen IV und V des MUNV NRW betreut und ständig aktualisiert.
Das MUNV NRW stellt mit diesem Informationsportal Informationen für die Vollzugsbehörden auf den Gebieten der Abfallwirtschaft, des Bodenschutzes, des Immissionsschutzes und der Wasserwirtschaft sowie zu fachübergreifenden Themen zur Verfügung.
Das Portal ergänzt die allgemein im Internet zugänglichen Informationen des MUNV NRW und des LANUK NRW sowie die im Intranet eingestellten Vorschriften Technischer Umweltschutz (VTU). Es wird durch die beiden für den technischen Umweltschutz zuständigen Abteilungen IV und V des MUNV NRW betreut und ständig aktualisiert.
ADDISweb ist das webbasierte Abfalldeponiedaten-Informationssystem zur Deponieselbstüberwachung in Nordrhein-Westfalen.
Für Deponien, die sich in der Ablagerung, in der Stilllegung oder in der Nachsorge befinden, werden hier Stamm- und Überwachungsdaten verwaltet. Die Eingabe der Daten in ADDISweb dient den Deponiebetreibern zur Vorlage der zu übermittelnden Daten des Jahresberichtes. ADDISweb kann darüber hinaus freiwillig dazu genutzt werden, die nach Umweltstatistikgesetz zu meldenden Daten zu übermitteln.
Als Deponiebetreiber melden Sie sich bitte mit Ihrer Zugangskennung und Ihrem Passwort an. Sie erhalten dann uneingeschränkten Zugriff auf die Daten Ihrer Deponien sowie einen reduzierten Zugriff auf die übrigen Deponien.
Als Behörde melden Sie sich bitte ebenfalls mit Ihrer Zugangskennung und Ihrem Passwort an. Sie erhalten dann uneingeschränkten Zugriff auf die Daten der Deponien, für die Sie zuständig sind. Für andere Deponien, die in Ihrem Dienstbezirk liegen, erhalten Sie Zugriff auf einen leicht eingeschränkten Datenbestand.
Andere Nutzer des Informationssystems können ohne Anmeldung auf die Datenbestände von ADDISweb zugreifen. Sie erhalten dann den reduzierten Zugriff auf die Daten, die nicht durch den Datenschutz oder durch den Schutz von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen gemäß Umweltinformationsgesetz von einer Übermittlung an Dritte ausgeschlossen sind.
Im Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen werden u. a. abfallwirtschaftliche Daten erhoben und aus verschiedenen Quellen zusammengeführt.
Diese Daten werden in Form von Veröffentlichungen (z. Siedlungsabfallbilanzen) und über Fachinformationssysteme zugänglich gemacht. Die Abfallinformations- und Datendrehscheibe (AIDA) dient zur Weitergabe von abfallwirtschaftlichen Informationen und Daten, insbesondere zu Abfallentsorgungsanlagen, an Behörden, Unternehmen, Verbände, Wissenschaft und Öffentlichkeit.
Das Informations - Portal - Abfallbewertung ( kurz IP@ ) ist ein bundesweites Projekt, an dem sich Fachbehörden mehrerer Bundesländer sowie des Bundes beteiligen.
Primäres Ziel von IPA ist die Unterstützung des Behördenvollzugs. Selbstverständlich stehen die Informationen jedoch auch Akteuren der privaten Abfallwirtschaft sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Im Fachinformationssystem Stoffliche Bodenbelastung (FIS StoBo) werden Daten über die stoffliche Belastung der Böden in NRW zusammengeführt.
Es umfasst Probendaten zu mehr als 65.000 Standorten mit punktbezogenen Informationen über Stoffgehalte in Böden und wird fortlaufend erweitert. Vorrangig werden Daten zu toxikologisch relevanten Schwermetallen und schwer abbaubaren organischen Verbindungen erfasst.
Das Noxen-Informationssystem NIS enthält strukturierte Informationen über gesundheitsrelevante Wirkungen von Umweltschadstoffen auf den Menschen in Form von toxikologischen Kurzprofilen.
Darüber hinaus finden sich umfangreiche Informationen zur Expositionssituation der Allgemeinbevölkerung sowie eine Auswahl relevanter Grenz-/Richtwerte, Einstufungen und Empfehlungen.
In der Fachdatenbank NIS sind zurzeit zu über 600 Stoffen für die Umweltmedien Boden, Luft (Außenluft, Innenraumluft), Wasser (Trinkwasser) sowie für chemische Stoffe in verbrauchernahen Produkten und Lebensmitteln Informationen hinterlegt. Das NIS enthält beispielsweise Informationen zu ausgewählten Bioziden, Flammschutzmitteln, Organochlorverbindungen, perfluorierten Verbindungen (PFAS), Schwermetallen oder Weichmachern.
Die Datenbank NIS wird im Landesamt für Natur, Umwelt und Klima des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUK) geführt und kontinuierlich weiterentwickelt.
Zugangsmodalitäten
Der Zugang zum Noxen-Informationssystem NIS ist dem öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) und den Umweltbehörden der beteiligten Bundesländer vorbehalten.
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