Natur in NRW Nr. 1/2026

Themen dieser Ausgabe:

  • Wildkatze: Monitoring im Nationalpark Eifel
  • Stadtgrün: Artenreiche Wiesen in Köln
  • Kreuzenzian-Ameisenbläuling: Schutz im Kreis Höxter
  • Kreuzkröte: Kataster für das Ruhrgebiet
  • Natürlicher Klimaschutz: ANK-Regionalbüro für Nordrhein-Westfalen
Titelseite der Ausgabe 2-2026 mit einem Foto einer Wildkatze, die auf einem Stück Totholz im Wald sitzt.

Fachbeiträge

Wildkatze sitzt im Wald hinter Blättern und schaut in die Kamera.
Foto: Marko König

Monitoring der Europäischen Wildkatze im Nationalpark Eifel

Aktuelle Erkenntnisse und Herausforderungen

Paula Ostheimer, Olaf Simon, Sönke Twietmeyer

Nationalparks bewahren natürliche Prozessabläufe und dienen zugleich als Referenz- und Forschungsräume. Seit dem Winter 2021/2022 wird im Nationalpark Eifel ein jährliches, systematisches Lockstockmonitoring zur Erforschung der Wildkatze durchgeführt. Die genetischen Haaranalysen liefern erstmals fundierte Ergebnisse zur Verbreitung und Populationsdichte im Nationalpark Eifel.

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Frühsommeraspekt auf der „Aachener Wiese“, der ältesten Kölner Projektfläche
Foto: Volker Unterladstetter

Entwicklung von artenreichen Wiesen in der Stadt Köln

Ablauf und Erfahrungen aus einer vierjährigen floristischen Erfassung

Volker Unterladstetter

Halbextensiv bewirtschaftete Wiesen und Weiden gehören zu den artenreichsten Lebensräumen in Europa und spielen eine wichtige Rolle für den Natur- und Artenschutz. Gleichzeitig sind sie wie kaum eine andere Biotopformation in den letzten Jahrzehnten von massiven Rückgängen betroffen. Um artenreiche Wiesen wieder in städtische Naturräume zurückzuholen, wurden in Kölner Grünzügen auf rund 255 ha neue Wiesen entwickelt.

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Kreuzenzian-Ameisenbläuling sitzt auf einer gelben Blüte
Foto: Frank Grawe

Schutz des Kreuzenzian-Ameisenbläulings im Kreis Höxter

Negative Bestandsentwicklungen und mögliche Lösungen für die Zukunft

Peter Maciej, Dennis Wiegard, Ronja Buchau, Johanna Rinteln

Artenreiches Grünland ist in den letzten Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Hoch spezialisierte Tagfalterarten wie der Kreuzenzian-Ameisenbläuling sind aufgrund ihrer komplexen Lebensraumansprüche besonders betroffen. In diesem Beitrag werden die wesentlichen Ursachen der beobachteten Bestandsrückgänge des Kreuzenzian-Ameisenbläulings im Kreis Höxter dargestellt und angemessene Schutz- und Gegenmaßnahmen formuliert. Bereits umgesetzte Maßnahmen werden modellhaft beschrieben und mögliche Limitationen erläutert.

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Männliche Kreuzkröte auf dem Gelände der Zeche Sterkrade in Oberhausen
Foto: Nadine Jöllenbeck

Ein Kreuzkröten-Kataster für das Ruhrgebiet

Bestandsaufnahme, Datenbasis und Handlungsbedarf für den Schutz einer Leitart der Industrienatur

Nadine Jöllenbeck, Dirk Bieker, Dario Wende, Martin Schlüpmann

Die Kreuzkröte hat ihre natürlichen Lebensräume in den dynamischen Wildflussauen der Naturlandschaft bereits vor langer Zeit verloren. Im Ruhrgebiet findet sie heute vor allem auf Bergehalden und Industriebrachen geeignete Ersatzlebensräume. Diese Flächen stehen jedoch unter hohem Nutzungsdruck. Ein ruhrgebietsweites Flächenkataster soll erstmals eine einheitliche Datengrundlage schaffen, um den Fortbestand der Art planungssicher und vorausschauend unterstützen zu können.

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Blick auf Wohnblocks mit Gründächern und grünen Gärten und Bäumen
Foto: Adobe Stock / guentermanaus

Natürlichen Klimaschutz vor Ort stärken

Wie das neue ANK-Regionalbüro beim LANUK die Umsetzung naturbasierter Maßnahmen unterstützt

Malte Conrady, Franziska Günther, Carla Welpelo, Michael Elmer

Die Häufung extremer Witterungsereignisse wie Sturm und Dürre und die nachfolgende massenhafte Vermehrung von Borkenkäfern haben deutschlandweit – für jeden sichtbar – zu starken Veränderungen in den Wäldern geführt, auch im Nationalpark Eifel. Die Entwicklung für den Nationalpark zeigen ausgewählte Ergebnisse der ersten Wiederholungsaufnahme der Waldstruktur in den Jahren 2022/2023.

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Titelseite der Ausgabe 2-2026 mit einem Foto einer Wildkatze, die auf einem Stück Totholz im Wald sitzt.

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