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            <title>Pressemitteilungen aus dem LANUK</title>
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            <description>RSS-Feed des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen</description>
            <language>de_DE</language>
            
                <copyright>TYPO3 News</copyright>
            
            
            <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 00:30:42 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 13 Mar 2026 00:30:42 +0100</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 08:53:00 +0100</pubDate>
                        <title>Mehr Schutz für die Ressource Wasser</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/mehr-schutz-fuer-die-ressource-wasser</link>
                        <description>59. ESSENER TAGUNG zu Herausforderungen für mehr Resilienz in der Wasserwirtschaft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 4. bis 6. März 2025 treffen sich im Congress Center Ost der Messe Essen über 800 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, um sich über Strategien und Technologien für mehr Resilienz in der Wasserwirtschaft auszutauschen. Dabei sollen konkrete Lösungsansätze diskutiert werden, die die Wasserwirtschaft der Zukunft sowohl technisch, ökologisch, ökonomisch als auch sozial anpassungsfähig machen.</p>
<p>„Die Klimaveränderungen werden sich spürbar auf den natürlichen Wasserhaushalt auswirken. Es ist damit zu rechnen, dass dadurch alle relevanten Handlungsbereiche der Wasserwirtschaft beeinflusst werden“, erklärte LANUK-Präsidentin Elke Reichert. Zu erwarten seien zum Beispiel häufiger auftretende Starkniederschläge, längere stabile Wetterlagen mit viel Niederschlag oder Trockenperioden mit extrem geringen Niederschlägen. „Auch wenn Nordrhein-Westfalen grundsätzlich ein wasserreiches Land ist, können länger andauernde und stärker ausgeprägte Hitze- und Trockenperioden lokal zu Wasserstress führen. Hier kann eine kluge und flexible Nutzung von Niederschlagswasser positive Effekte erzielen. Deshalb sollten Maßnahmen für mehr Versickerung, Rückhaltung und Nutzung von Niederschlagswasser ausgebaut werden“, empfiehlt Elke Reichert.</p>
<p>Neben der Verbesserung der Wasserqualität stehen in diesem Jahr ganz besonders Themen zur nachhaltigen Wassernutzung, Technologien zur Abwasserbehandlung und Chancen durch die Digitalisierung auf der Tagesordnung. Der Leiter des Instituts für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen (ISA), Prof. Dr. Thomas Wintgens erklärte: „Die Wasserwirtschaft steht heute vor tiefgreifenden Herausforderungen: zunehmende Extremwetterereignisse, technologische Neuerungen, Risiken durch Schadstoffeinträge, schwierige Finanzierungen, politische Rahmenbedingungen und vieles mehr stellen das bestehende System auf die Probe. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Begriff Resilienz - also die Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen, Störungen zu überstehen und gestärkt daraus hervorzugehen - eine zentrale Bedeutung.“</p>
<p>Traditionell beschäftigt sich die größte Fachtagung im Bereich der Wasserwirtschaft mit Themen wie Gewässergüte und Grundwasser. Daneben befasst sich die Tagung in diesem Jahr besonders mit Fragen der Infrastruktur in der Wasserwirtschaft, mit Strategien, Technologien und Praxisbeispielen zur Entwicklung energieautarker Kläranlagen sowie mit digitalen Werkzeugen und den Möglichkeiten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Im Technologie-Forum präsentieren Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen in einer Fachausstellung und stellen ihre Innovationen in kurzen Vorträgen vor. Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler sprechen über ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus umweltbezogenen Master- und Doktorarbeiten im Forum Young Scientists. Darüber hinaus wird es ein Karriereforum geben, bei dem berufliche Perspektiven in der Wasserwirtschaft erkundet und Kontakte geknüpft werden können.</p>
<p>Veranstalter der Essener Tagung sind:</p><ul> 	<li>Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen e.V. (FIW)</li> 	<li>Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen (ISA)</li> 	<li>Institut zur Förderung der Wassergüte- und Wassermengenwirtschaft (IFWW)</li> 	<li>Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK)</li> </ul><p>Das Tagungsprogramm ist mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) abgestimmt.</p>
<p><a href="https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/lanuv/veroeffentlichungen/presse/2026/2026_03_04-PM-ESSENER_TAGUNG.pdf" title="Beim Klick auf den Link wird die verlinkte Datei auf Ihr Endgerät heruntergeladen." class="link-file">Download Pressemitteiling</a></p>
<p>Informationen zur ESSENER TAGUNG:</p>
<p><a href="https://www.essenertagung.de/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.essenertagung.de/</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-1528</guid>
                        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 08:53:00 +0100</pubDate>
                        <title>Erste Auswertungen zur Luftqualität 2025</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erste-auswertungen-zur-luftqualitaet-2025</link>
                        <description>Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Messwerte in Nordrhein-Westfalen etwa auf Vorjahresniveau</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Luftqualität in Nordrhein-Westfalen befindet sich im Vergleich zum Vorjahr auf gleichbleibendem Niveau. Das zeigen erste vorläufige Auswertungen der Messdaten aus dem Jahr 2025 des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima.</p>
<p><strong>Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>)</strong></p>
<p>Die Stickstoffdioxid-Konzentration in der Luft wurde im Jahr 2025 an 56 Messstellen in Nordrhein-Westfalen mit einem automatischen Verfahren kontinuierlich gemessen. An diesen Stationen lag im Jahr 2025 die NO<sub>2</sub> Belastung landesweit auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr. Der europäische Grenzwert für die mittlere Jahreskonzentration von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde an den Stationen sicher eingehalten.</p>
<p>Für weitere Standorte, an denen die Belastung mit einem Passivsammler-Verfahren und Laboranalytik bestimmt wird, liegt die Auswertung der Daten erst etwa im März vor. Die bisher vorliegenden Daten weisen aber schon jetzt darauf hin, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit auch an diesen Messorten der aktuell gültige Grenzwert eingehalten wurde.</p>
<p><strong>Feinstaub (PM<sub>10</sub>)</strong></p>
<p>Die PM<sub>10</sub>-Messungen erfassen die Gesamtmasse aller Feinstaubpartikel bis zu einem maximalen Durchmesser von 10 Mikrometern. Auch diese Messungen ergeben eine ähnliche Belastung wie im Vorjahr. An allen Probenahmestellen in Nordrhein-Westfalen wurde der Jahresmittelgrenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter für PM<sub>10</sub>, wie bereits in den Jahren zuvor, deutlich eingehalten. Neben dem Jahresmittelgrenzwert wurde an allen PM<sub>10</sub> Probenahmestellen auch der Tagesmittelgrenzwert eingehalten. Danach dürfen an einer Probenahmestelle maximal 35 Tage pro Kalenderjahr mit einer mittleren Belastung von mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft für PM<sub>10</sub> auftreten.</p>
<p><strong>Neue Grenzwerte ab 2030</strong></p>
<p>Am 10. Dezember 2024 ist die europäische Luftqualitätsrichtlinie (EU) 2024/2881 in Kraft getretenen. Mit dieser Richtlinie sind ab dem Jahr 2030 unter anderem Grenz- und Zielwerte mit einem erhöhten Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt europaweit einzuhalten. Die neuen Grenzwerte basieren auf Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die sich auf neuere Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Wirkungen von Luftschadstoffen beziehen. Der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid darf ab 2030 einen Wert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nicht mehr überschreiten. Auch für Feinstaub mit einem maximalen Partikeldurchmesser von zehn Mikrometern wird der Grenzwert für das Jahresmittel von 40 auf 20 Mikrogramm pro Kubikmeter herabgesetzt. Der Tagesmittel-Grenzwert für Feinstaub PM10 wird ab 2030 45 statt bisher 50 Mikrogramm pro Kubikmeter betragen. Dieser Wert darf dann nur noch an maximal 18 statt bisher 35 Tagen überschritten werden.</p>
<p>Die vorläufige Auswertung der kontinuierlichen Messungen der Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung ist in der angehängten Tabelle dargestellt.</p>
<p class="MsoPlainText"><strong>Zur Tabelle</strong>:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/lanuv/luft/Tabelle_Konti_2025.pdf" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." class="link-file">https://lanuv/luft/Tabelle_Konti_2025.pdf</a></p>
<p>Die vollständige Bewertung der Luftqualität für das Jahr 2025 wird nach Abschluss der Laboranalyse der Passivsammlermessungen im Laufe des Frühjahres 2026 vorgenommen. Jahresberichte und Daten sind im Fachinformationssystem Luft.NRW veröffentlicht. Nach Abschluss der Auswertungen werden dort die Ergebnisse für 2025 ergänzt:</p>
<p><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/index.php" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://luftqualitaet.nrw.de/index.php</a></p>
<p>Informationen zur neuen Luftqualitätsrichtlinie beim Umweltbundesamt:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/regelungen-strategien/luftreinhaltung-in-der-eu/die-neue-luftqualitaetsrichtlinie" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/regelungen-strategien/luftreinhaltung-in-der-eu/die-neue-luftqualitaetsrichtlinie</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 07:53:00 +0100</pubDate>
                        <title>LANUK bestätigt aktuellen Luchsnachweis in Nordrhein-Westfalen.</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuk-bestaetigt-aktuellen-luchsnachweis-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) hat einen Nachweis eines Luchses im Sauerland bestätigt. Eine Fotofalle löste am 30. Oktober 2025 in Kreis Olpe aus und zeichnete das Tier auf. Nur wenige Tage später, am 3. November, wurde derselbe Luchs erneut im Märkischen Kreis fotografiert.<br> <br> Nach Einschätzung von Fachleuten aus den angrenzenden Bundesländern handelt es sich um ein männliches Jungtier aus dem hessischen Reinhardswald. Seine Mutter ist ein Luchsweibchen, das aus dem Solling und Reinhardswald bekannt ist.</p>
<p>Um die Identität eines Luchses zu bestimmen oder mehrere Beobachtungen zuzuordnen, sind nicht zwingend DNA-Proben erforderlich. Jeder Luchs besitzt eine einzigartige Fleckenzeichnung, die Rückschlüsse auf das Individuum erlaubt. Hochwertige Fotofallenaufnahmen, insbesondere von der Seite und möglichst von beiden Körperseiten, reichen oft aus, um ein Tier eindeutig wiederzuerkennen.</p>
<p>Die Nachweise sind nicht die ersten seit der offiziellen Ausrottung des Luchses in Nordrhein-Westfalen im 18. Jahrhundert. Immer wieder gingen beim Landesamt Meldungen über einzelne Tiere ein, teils auch ohne Bildmaterial. Der letzte zweifelsfreie Nachweis eines Luchses in NRW stammt aus dem Jahr 2021.</p>
<p>Luchse tun sich grundsätzlich schwer damit, neue Lebensräume zu besiedeln. Weibchen bleiben meist in der Nähe ihrer Herkunftsreviere, während männliche Tiere – sogenannte Kuder – mitunter weite Strecken von mehreren hundert Kilometern zurücklegen. Ob sich der aktuell nachgewiesene Luchs dauerhaft in NRW niederlässt, lässt sich derzeit nicht absehen. Weitere Aufnahmen könnten helfen, den Weg des Tieres nachzuvollziehen.<br> <br> Hinweise und Nachweise zu Luchsen in Nordrhein-Westfalen nimmt das LANUK unter <a href="#" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich Ihr Mail-Programm." class="link-email" data-mailto-token="rfnqyt/qzhmx_swbEqfszp3swb3ij" data-mailto-vector="5">luchs_nrw(at)lanuk.nrw.de</a> entgegen.</p>
<p>Grundlegende Informationen zum Eurasischen Luchs (Lynx lynx) stehen im <a href="https://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/de/arten/gruppe/saeugetiere/kurzbeschreibung/6570" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Fachinformationssystem „Geschützte Arten in Nordrhein-Westfalen“ des LANUK</a> zur Verfügung.<br> <br> Foto: Aufnahme des Luchses im Kreis Olpe (Wildkamera)<br> <br> <a href="https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/lanuv/presse/dokumente/2025-12-29-PM_Luchs_Nachweis.pdf" title="Beim Klick auf den Link wird die verlinkte Datei auf Ihr Endgerät heruntergeladen." class="link-file">Download Pressemitteilung&nbsp;</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Natur</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 07:53:35 +0100</pubDate>
                        <title>Aktuelle Luftqualität in Nordrhein-Westfalen - Neuer Bewertungsindex stärkt Gesundheitsvorsorge</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aktuelle-luftqualitaet-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Die Luftqualität wird in Nordrhein-Westfalen vom Landesamt für Natur, Umwelt und Klima gemessen und bewertet. Für die Bewertung gibt es neue Maßstäbe, die aktuelle Studien und Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) berücksichtigen.</p>
<p class="MsoPlainText">Die Belastung unserer Atemluft kann zeitlich und räumlich stark schwanken. Viele Faktoren beeinflussen die Schadstoffkonzentration. Dazu gehören die Schadstoffausstöße aus Industrie, Verkehr oder Feuerstätten, die sich im Verlauf eines Tages, einer Woche oder eines Jahres stark verändern können. Auch Wetterverhältnisse beeinflussen die Konzentration von Schadstoffen in der Luft. Von der Bebauungsstruktur hängt ab, wie sich Schadstoffe ausbreiten. Deshalb werden innerhalb einer Stadt oder einer Region zum Teil sehr unterschiedliche Werte gemessen.</p>
<p class="MsoPlainText">Das LANUK bildet die regional unterschiedliche Luftqualität in Form eines Index´ im Internet ab. (https://luftqualitaet.nrw.de/lqitabelle.php) Aus den Ergebnissen der kontinuierlichen Luftüberwachung entsteht stündlich ein Index der Luftqualität für 60 verschiedene Orte in Nordrhein-Westfalen. Dazu gehören die Großstädte, viele kleinere Städte und ländliche Gebiete. Die Werte einer Messstation werden mit Hilfe von Schwellenwerten fünf Indexklassen von „sehr gut“ bis „sehr schlecht“ zugeordnet. Das Angebot umfasst die Daten für Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Ozon und die Feinstaubfraktionen mit den Partikelgrößen von maximal 2,5 und 10 Mikrometern.</p>
<p class="MsoPlainText">Gesundheit im Fokus</p>
<p class="MsoPlainText">Seit Dezember 2024 gibt es die überarbeitete Luftqualitätsrichtlinie in der Europäischen Union. Sie schreibt unter anderem vor, dass die Öffentlichkeit und insbesondere vulnerable Personengruppen zeitnah über die Luftqualität informiert werden müssen.</p>
<p class="MsoPlainText">Das Umweltbundesamt hatte bereits seit 2019 ein Index-System zur Bewertung der Luftqualität verwendet. Das System wurde jetzt gemeinsam mit der IVU Umwelt GmbH und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf weiterentwickelt. WHO Leitlinien und aktuelle Forschungen zu Krankheitshäufigkeiten und Sterblichkeit sind in die neuen Bewertungskriterien eingeflossen. Zu den verschiedenen Belastungsklassen gibt das Umweltbundesamt Verhaltenstipps für die Allgemeinbevölkerung und für empfindliche Personengruppen.</p>
<p class="MsoPlainText">Nach dem modernisierten Bewertungssystem wird auch die Luftqualität in Nordrhein-Westfalen bewertet. Das LANUK hat sein digitales Informationsangebot zum Thema Luft umfassend modernisiert. Das Informationssystem „Luftqualität.NRW“ ermöglicht den Zugang zu Messwerten, Zeitreihen, Tabellen und Karten. Für die 60 Orte in Nordrhein-Westfalen, an denen die Luftqualität kontinuierlich gemessen wird, sind die Ergebnisse als Stundenmittelwerte und als Luftqualitätsindex einsehbar. Die Daten werden stündlich aktualisiert.</p>
<p class="MsoPlainText">Aktuelle Luftqualität:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/lqitabelle.php" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://luftqualitaet.nrw.de/lqitabelle.php</a></p>
<p class="MsoPlainText">Erläuterungen zum Luftqualitätsindex beim Umweltbundesamt:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.umweltbundesamt.de/der-luftqualitaetsindex-lqi-des-umweltbundesamtes" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.umweltbundesamt.de/der-luftqualitaetsindex-lqi-des-umweltbundesamtes</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:34:28 +0100</pubDate>
                        <title>Baustart am LANUK NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/baustart-am-lanuk-nrw</link>
                        <description>Hohe Anforderungen an neue Halle für Sondereinsatzfahrzeuge</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In diesem Jahr hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUK NRW) neue Spezialfahrzeuge in Betrieb genommen, die im Umwelt- oder Bevölkerungsschutz bei Schadens- und Gefahrenfällen zum Einsatz kommen. Nun errichtet der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) eine Halle für die neuen LKW mit hoch sensibler Ausstattung.&nbsp; </strong></p>
<p><strong>Nachdem die Baustelle am LANUK-Standort Essen eingerichtet wurde, konnten die Tiefbauarbeiten pünktlich Anfang November starten. Das neue Gebäude mit einer Fläche von rund 280 Quadratmetern hat nicht nur Platz für drei speziell ausgerüstete Sondereinsatzfahrzeuge, sondern bietet auch Umkleidemöglichkeiten und Sanitäranlagen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LANUK NRW. Vor der eingeschossigen Halle in Stahlkonstruktion wird zusätzlich ein Waschplatz für die Fahrzeuge und ein Bereich für spezielle Luftqualitätsmessungen entstehen. </strong></p>
<p><strong>Besondere Anforderungen</strong></p>
<p>Die sensible Technik an Bord der Fahrzeuge stellt besondere Anforderungen an den Bau der funktionalen Halle. In den Fahrzeugen des LANUK-Sondereinsatzes stehen unterschiedliche Instrumente zur Messung von Luftschadstoffen bereit. Fest installierte und mitgeführte Messtechnik muss sofort einsatzbereit sein, wenn die LANUK-Fachleute zu Bränden, Stofffreisetzungen oder anderen Ereignissen mit möglichen Umweltschäden gerufen werden. Sie können damit mehr als 1.000 Stoffe messen oder Proben mit einem Spezialmikroskop mehr als 100.000-fach vergrößern, um gefährliche Bestandteile zu identifizieren. Zur Bestimmung zahlreicher Stoffe befindet sich weitere mobile Messtechnik an Bord. <strong>Aufgrund der sensiblen Technik in den Fahrzeugen darf die Temperatur in der Halle nicht unter sieben Grad Celsius sinken. </strong>Die Überwachung dieser Grenztemperatur wird durch eine spezielle Sensorik im Gebäude erfolgen.</p>
<h4><span><span><span><span>Nachhaltigkeit im Fokus</span></span></span></span></h4>
<p>Eine moderne Wärmepumpe sorgt für die entsprechende Wärmeversorgung des Neubaus. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert, die jährlich rund 54.000 Kilowattstunden klimafreundlichen Solarstrom produziert. Die Leistung der 120 Module wird direkt vor Ort genutzt. Überschüssiger Strom wird eingespeichert und für die Versorgung der Spezialfahrzeuge genutzt. Ergänzend wird eine LED-Beleuchtung installiert, um eine energieeffiziente Beleuchtung sicherzustellen.</p>
<p><i></i></p>
<h4><span><span><span><span><span><span>Über den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) </span></span></span></span></span></span></h4>
<p>Der BLB NRW ist Eigentümer und Vermieter fast aller Immobilien des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit rund 4.000 Gebäuden und einer Mietfläche von etwa 10,3 Millionen Quadratmetern verantwortet der BLB&nbsp;NRW eines der größten Immobilienportfolios Europas. Seine Dienstleistungen umfassen unter anderem die Bereiche Entwicklung und Planung, Bau und Modernisierung sowie Bewirtschaftung und Verkauf von technisch und architektonisch hoch komplexen Immobilien. Darüber hinaus plant und realisiert der BLB NRW im Rahmen des Bundesbaus die zivilen und militärischen Baumaßnahmen der Bundesrepublik Deutschland in Nordrhein-Westfalen. Der BLB NRW beschäftigt mehr als 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an acht Standorten. Weitere Informationen unter <a href="http://www.blb.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.blb.nrw.de</a> &nbsp;</p>
<h4><span><span><span><span><span><span>Bilder</span></span></span></span></span></span></h4>
<p>Fotos in druckfähiger Qualität stehen Ihnen zum Download hier zur Verfügung:</p>
<p><a href="https://membox.nrw.de/index.php/s/aaBS16wyxhZwy5t" target="_blank" rel="noreferrer"><i></i></a><i><a href="https://membox.nrw.de/index.php/s/aaBS16wyxhZwy5t" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><i>https://membox.nrw.de/index.php/s/aaBS16wyxhZwy5t</i></a></i><i> </i></p>
<p>Passwort:<i> blbnrw</i></p>
<h4><span><span><span><span><span><span>Kontakt für Medien </span></span></span></span></span></span></h4>
<p class="MsoFooter">BLB NRW, Niederlassung Duisburg</p>
<p class="MsoFooter">Presse und Kommunikation</p>
<p class="MsoFooter">Liane Karsten</p>
<p class="MsoFooter">Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/uwjxxjEgqg3swb3ij" data-mailto-vector="5">presse(at)blb.nrw.de</a></p>
<p class="MsoFooter">Tel.: +49 203 987 11605</p>
<p class="MsoFooter">Mobil: +49 152 2269 5605</p>
<p class="MsoFooter">&nbsp;</p>
<p class="MsoFooter">Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW</p>
<p class="MsoFooter">Pressestelle</p>
<p class="MsoFooter">Birgit Kaiser de Garcia</p>
<p class="Absenderkennung">Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/uwjxxjxyjqqjEqfszp3swb3ij" data-mailto-vector="5">pressestelle(at)lanuk.nrw.de</a></p>
<p class="Absenderkennung">Tel.: +49 2361/305-1860</p>
<p class="MsoFooter"><a href="http://www.lanuk.nrw.de" target="_blank">www.lanuk.nrw.de</a></p>
<p class="MsoFooter">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-1508</guid>
                        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>4,7 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2024</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/47-prozent-weniger-treibhausgas-emissionen-in-nordrhein-westfalen-im-jahr-2024</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2024 sind vorläufig insgesamt Treibhausgasemissionen von 179&nbsp;Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalenten (CO<sub>2eq</sub>) ermittelt worden. Die Emissionen sind im Vergleich zum Vorjahr um 8,9&nbsp;Millionen Tonnen&nbsp;CO<sub>2eq</sub> bzw. 4,7&nbsp;Prozent gesunken. Demnach liegen die Emissionen im Berichtsjahr 2024 um rund 51&nbsp;Prozent niedriger als 1990.</p>
<p>64,9 Millionen Tonnen CO<sub>2-eq </sub>wurden im Jahr 2024 in Nordrhein-Westfalen in der Energiewirtschaft freigesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 7,2 Millionen Tonnen CO<sub>2-eq</sub> weniger. Der Sektor Energie verzeichnet somit eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um rund zehn Prozent gegenüber 2023.</p>
<p>Im Bundesdurchschnitt sind die Emissionen des Sektors Energiewirtschaft laut Umweltbundesamt im gleichen Zeitraum um 8,7&nbsp;Prozent gesunken. Auf Bundes- und Landesebene trägt dieser Sektor damit erneut den größten Anteil zur Emissionsminderung bei. Das Umweltbundesamt führt die gesunkenen Emissionen in der Energiewirtschaft hauptsächlich darauf zurück, dass weniger Strom und Wärme aus emissionsintensiven Stein- und Braunkohlen erzeugt wird.</p>
<p>Emissionsmindernd wirkt sich laut Umweltbundesamt zudem der Ausbau der erneuerbaren Energien, und hier besonders der Photovoltaik, aus. Mit einem Anteil von 57&nbsp;Prozent an der Bruttostromerzeugung waren die erneuerbaren Energien im Jahr 2024 bundesweit die wichtigste heimische Energiequelle.</p>
<p>Für den Sektor Verkehr gibt das Umweltbundesamt für 2024 deutschlandweit um 1,4&nbsp;Prozent niedrigere Treibhausgasemissionen als im Vorjahr an. Diese Reduktion wird nahezu vollständig im Straßenverkehr erbracht. Obwohl die Fahrleistung im Berichtsjahr 2024 gestiegen ist, konnte durch mehr Elektrofahrzeuge und effizientere Fahrzeuge der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden.</p>
<p>Nach Angaben des Kraftfahrzeugbundesamtes hat sich der Bestand an Elektrofahrzeugen in Nordrhein-Westfalen zwischen dem 01.01.2024 und dem 01.01.2025 um 20&nbsp;Prozent erhöht. Dadurch ist von einem Rückgang der Treibhausgasemissionen um circa 500.000 Tonnen auf 27,7 Millionen Tonnen CO<sub>2-eq </sub>auszugehen.</p>
<p>Im Flugverkehr&nbsp;sind in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2024 die Passagierzahlen um sechs Prozent gestiegen. Das führt zu etwa einem Prozent höheren Emissionen im Vergleich zu 2023. Die Daten für Nordrhein-Westfalen decken sich beim Flugverkehr mit den bundesweiten Erhebungen.</p>
<p>Die Emissionen im Sektor Industrie sind nach vorläufigen Erhebungen im Jahr 2024 um 1,2&nbsp;Prozent nur leicht gesunken. Dabei sind die Tendenzen in den Branchen unterschiedlich. Hohe Energiepreise setzen weiterhin vor allem die energieintensiven Wirtschaftszweige unter Druck. Dadurch ging teilweise die Produktion zurück. Außerdem wurden in der Industrie weniger fossile Brennstoffe eingesetzt. In der Chemie-, Papier- sowie Eisen und Stahl-Industriesind &nbsp;die Emissionen um ein bis vier Prozent gesunken. Dem gegenüber verzeichnen die Nahrungsmittelbranche und die Verarbeitung von Mineralen und Nichteisenmetallen vier bis sechs Prozent höhere Emissionen.</p>
<p>Das Umweltbundesamt hat deutschlandweit für den Sektor Haushalte und Kleinverbraucher eine Emissionsminderung von 2,3&nbsp;Prozent ermittelt. Auf Nordrhein-Westfalen übertragen entspricht diese Entwicklung einer vorläufigen Emissionsminderung von rund 500.000 Tonnen CO<sub>2eq</sub> gegenüber dem Jahr 2023. Ein Grund für die geringeren Treibhausgasemissionen aus privaten Haushalten ist der geringere Heizbedarf aufgrund der milden Witterung. Weitere Gründe sind die Einspar- und Substitutionsbemühungen der Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund gestiegener Energiepreise.</p>
<p>Geringe bis keine Änderungen werden für die Bereiche Abfall, Landwirtschaft und flüchtige Emissionen aus Brennstoffen angenommen.</p>
<p>Im aktuellen Treibhausgas-Emissionsinventar veröffentlicht das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima das abschließende Inventar für das Jahr 2023 sowie vorläufige Daten für das Jahr 2024. Die vorläufigen Erhebungen stützen sich auf bisher vorliegende Daten, insbesondere aus dem Emissionshandel.</p>
<p><strong>Welche Gase sind klimarelevant und was sind CO<sub>2</sub>-Äquivalene (CO<sub>2eq</sub>)?</strong></p>
<p>Das Treibhausgas-Emissionsinventar Nordrhein-Westfalen orientiert sich an den Vorgaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC 2006, 2019). Die Treibhausgase Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>), Methan (CH<sub>4</sub>), Distickstoffoxid (Lachgas, N<sub>2</sub>O), Schwefelhexafluorid (SF<sub>6</sub>,), Stickstofftrifluorid (NF<sub>3</sub>) und die Gruppen der teilfluorierten Kohlenwasserstoffe (HFC) und perfluorierten Kohlenwasserstoffe (PFC) werden darin für die IPCC-Sektoren Energie, Industrieprozesse, Landwirtschaft, Abfall und Sonstige dokumentiert.</p>
<p>Die einzelnen Gase haben eine unterschiedliche Klimawirkung. Methan hat beispielweise eine 28mal höhere Klimaschädlichkeit als CO<sub>2</sub>. Die Treibhausgasemissionen werden in Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalente (CO<sub>2eq</sub>) angegeben. Die Freisetzung einer Tonne Methan entspricht somit 28 Tonnen CO<sub>2eq</sub>.</p>
<p><strong>Treibhausgas-Emissionsinventar NRW:</strong></p>
<p><a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/klima/klimaschutz/treibhausgasemissionen" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external">https://www.lanuk.nrw.de/themen/klima/klimaschutz/treibhausgasemissionen</a></p>
<p><strong>Informationen des Umweltbundesamtes:</strong></p>
<p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklun</a>g</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Emissionen</category>
                            
                                <category>Luftqualität</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 13:03:27 +0100</pubDate>
                        <title>Start der neuen Plattform „Aktiv gegen Vermüllung NRW“ – Gemeinsam für saubere Städte und Straßen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/start-der-neuen-plattform-aktiv-gegen-vermuellung-nrw-gemeinsam-fuer-saubere-staedte-und-strassen</link>
                        <description>Aktionsseite bündelt Best-Practice-Beispiele, Materialien und Mitmachangebote, um Engagement zu stärken </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr hat eine neue Online-Plattform „Aktiv gegen Vermüllung NRW“ freigeschaltet. Die Service-Seite vernetzt Initiativen, Vereine, Schulen, Verwaltungen und engagierte Bürgerinnen und Bürger im Einsatz für eine saubere Umwelt. Auf der Seite finden sie Anregungen, Hilfen, Best-Practice-Beispiele und Mitmach-Angebote. Ziel ist es, die Aktionen aufeinander abzustimmen, Engagement zu stärken und mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen. „Jede und jeder kann einen Beitrag leisten, damit weniger Müll achtlos in der Umwelt landet. Wer sich engagiert, übernimmt auch in Zukunft Verantwortung“, sagt Umweltminister Oliver Krischer. Das Land ermöglicht mit der Plattform erstmals einen zentralen Überblick über alle Aktivitäten.</p>
<p>Vermüllung des öffentlichen Raums ist in vielen Städten und Gemeinden zu einer wachsenden Herausforderung geworden. Verpackungsabfälle, to-go-Becher oder illegal entsorgter Sperrmüll belasten Straßen, Parks und Landschaften. Gleichzeitig engagieren sich Menschen freiwillig für Sauberkeit – oft jedoch ohne voneinander zu wissen, mit parallelen Aktionen oder fehlender Sichtbarkeit und Ankerkennung. Genau hier setzt „Aktiv gegen Vermüllung“ an: Die Plattform bietet einen zentralen Ort, an dem sich alle Engagierten finden, austauschen und ihre Aktionen veröffentlichen können. Clean-up-Gruppen erhalten damit nicht nur mehr Reichweite, sondern auch Zugang zu Tipps, Werkzeugen und Kooperationspartnern.&nbsp;</p>
<p>Die Seite wurde gemeinsam mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) entwickelt. Beteiligt waren auch die Kommunalen Spitzenverbände, der Verband kommunaler Unternehmen NRW und die Verbraucherzentrale NRW sowie einzelne Kommunen. Das LANUK wird die Plattform betreuen und weiterentwickeln. Elke Reichert, Präsidentin des LANUK, erklärt: „Viele Kommunen, aber auch Schulen, Vereine und private Initiativen engagieren sich gegen wild abgelagerten Müll. Die Vielfalt von Akteuren und deren Arbeit wird jetzt erstmals landesweit sichtbar. Unsere neue Internet-Plattform bündelt Wissen und Erfahrungen. Wer in den Kommunen Lösungen sucht oder sich ehrenamtlich engagieren möchte, findet hier schnell Beispiele. Wir zeigen Methoden und Erfolge, die Mut machen und Entscheidungen erleichtern sollen.“</p>
<p>Zu den Angeboten auf der Seite zählen Übersichten über laufende Maßnahmen wie „Mülldetektive“, „Clean-Ups“, Abfallberatung, Hinweise für Aktive, die selbst eine Aktion starten wollen, Materialien für Bildung, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit und die Integration der Mitmachkarte der Verbraucherzentrale NRW. Das Angebot ergänzt damit weitere Maßnahmen des Landes, darunter die jährliche Abfallvermeidungstagung, die Förderung von Umweltbildungsangeboten und die Unterstützung der Verbraucherzentrale NRW bei Sensibilisierungsmaßnahmen</p>
<h5><span><span><span><span><span><span>Weitere Informationen:</span></span></span></span></span></span></h5>
<p><a href="https://aktivgegenvermuellung.nrw/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">aktivgegenvermuellung.nrw</a></p>
<p>Fotos vom Rhein-Clean-Up mit Oliver Krischer zum Download:&nbsp;<br> <a href="https://www.umwelt.nrw.de/bildergalerie/umweltminister-oliver-krischer-am-13-september-beim-rhinecleanup" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.umwelt.nrw.de/bildergalerie/umweltminister-oliver-krischer-am-13-september-beim-rhinecleanup</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/start-der-neuen-plattform-aktiv-gegen-vermuellung-nrw-gemeinsam-fuer-saubere-staedte-und-strassen" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Vermüllung der Landschaft</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-1504</guid>
                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 10:15:33 +0100</pubDate>
                        <title>Wasserwirtschaft zieht Bilanz </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/wasserwirtschaft-zieht-bilanz</link>
                        <description>Viel Regen im Oktober – das Jahr bleibt dennoch zu trocken</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Wasserwirtschaft endet ein Jahr bereits mit dem Monat Oktober. Beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima wurde deshalb am 31. Oktober 2025 Bilanz über den Wasseraushalt in den zurückliegenden zwölf Monaten gezogen.</p>
<p>Der Wasserhaushalt wird entscheidend durch das Wetter beeinflusst. LANUK-Präsidentin Elke Reichert erklärte: „Im vergangenen Jahr traten immer wieder Unwetter mit Starkregen auf, bei denen in allen Teilen Nordrhein-Westfalens unterschiedlich starke Hochwasserereignisse entstanden sind. Trotzdem war das zurückliegende Wasserwirtschaftsjahr im Vergleich zum langjährigen Mittel zu trocken. Es gehört zu den 20 Prozent der trockensten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn 1881.“</p>
<p>In den vergangenen zwölf Monaten sind in der Summe rund 748 Millimeter Niederschlag gefallen. Das sind im Durchschnitt 100 Liter weniger pro Quadratmeter bzw. minus 12 Prozent im Vergleich zum langjährigen Mittel. Nur in den Monaten Januar und Oktober 2025 gab es deutlich überdurchschnittliche Regenmengen. Vor allem im Februar und März, aber auch in den Monaten Mai bis August hat es dagegen zu wenig geregnet. Besonders trocken blieb dabei der östliche Teil Nordrhein-Westfalens.</p>
<p>Auch die Grundwasserstände zeigen die Auswirkungen der fehlenden Niederschläge. Etwa 45 Prozent der Grundwasserstände befinden sich in einem niedrigen bis sehr niedrigem Bereich. Nur an etwa sechs Prozent der Messstellen werden derzeit hohe bis sehr hohe Stände gemessen. Die vergleichsweise hohen Regenmengen im Oktober wurden zu großen Teilen durch die Böden gespeichert und haben sich somit nur geringfügig auf die Grundwasserstände ausgewirkt.&nbsp; . In den Talsperren hat der Regen im Oktober direkt zu einem Wiederanstieg der Füllstände geführt, nachdem sie besonders in den Monaten März bis August 2025 historisch niedrig waren.</p>
<p>Die Böden sind innerhalb Nordrhein-Westfalens derzeit sehr unterschiedlich durchfeuchtet. In einer Tiefe von 180 Zentimetern sind nur in der Eifel und am Rhein die Böden nass, während in den anderen Landesteilen moderate bis erhebliche Dürre in dieser Bodenschicht herrscht. Die deutlichsten Dürreerscheinungen gibt es derzeit in den Mittelgebirgslagen des Sauerlandes.</p>
<p>Silvester in der Wasserwirtschaft</p>
<p>Mit dem Monat Oktober endet in der Wasserwirtschaft der zwölfmonatige Zeitraum, über den eine jährliche Bilanz gezogen wird. Dabei werden Entwicklungen der Niederschläge und Grundwasserstände betrachtet, aber auch die Situation der Flüsse und Bäche, die Bodenfeuchte oder die Füllstände der Talsperren in Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Das neue hydrologische Jahr beginnt am 1. November. Niederschläge, die noch im Spätherbst und dem Frühwinter des alten Jahres fallen, sind zunächst im Grundwasser oder als Schnee und Eis in den Einzugsgebieten der Gewässer gespeichert. Für den Abfluss der Gewässer stehen diese Wassermengen meist erst im folgenden Frühjahr zur Verfügung. Durch die zeitliche Verschiebung des Jahres in der Wasserwirtschaft im Vergleich zum Kalenderjahr wird der Einfluss dieser Niederschläge auf die Gewässer in die Jahresbilanz einbezogen.</p>
<p>Weitere Informationen enthalten die hydrologischen Berichte:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/wasser/hydrologische-messnetze/hydrologische-berichte" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external">https://www.lanuk.nrw.de/themen/wasser/hydrologische-messnetze/hydrologische-berichte</a></p>
<p class="MsoPlainText">Aktuelle Pegelinformationen:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://hochwasserportal.nrw/lanuv/webpublic/index.html#/Start" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://hochwasserportal.nrw</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wasser</category>
                            
                                <category>Hydrologische Messnetze</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:07:00 +0100</pubDate>
                        <title>Windenergie in Nordrhein-Westfalen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/windenergie-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description>Das LANUK veröffentlicht Daten zu den Windverhältnissen </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Die Planung von Standorten für Windenergie-Anlagen ist häufig eine große Herausforderung für die Planungsbehörden. In einem dicht besiedelten Land wie Nordrhein-Westfalen gibt es Konkurrenzen um die Nutzung von Flächen. Um die Bezirksregierungen und Kommunen bei der Lösung dieser Aufgabe zu unterstützen, hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Daten zum durchschnittlichen Windaufkommen in den einzelnen Regionen erhoben.</p>
<p class="MsoPlainText">LANUK-Präsidentin Elke Reichert erklärte: „Die so genannte Windhöffigkeit ist ein zentraler Faktor für die Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen. Sie hat entscheidenden Einfluss darauf, wie viel Stromertrag mit Windrädern an einem Standort möglich ist. Mit den aktuellen Daten des Windatlas gibt es in Nordrhein-Westfalen ein weiteres Planungsinstrument, um die Energiewende voranzubringen. Die fachliche Beratung und Unterstützung des LANUK ist den Planungsbehörden dabei sicher.“</p>
<p class="MsoPlainText">Die Ergebnisse der Modellierung zeigen, dass die Windverhältnisse in den Regionen Nordrhein-Westfalens durchaus unterschiedlich sind. In größeren Höhen und bei entsprechenden Anlagengrößen sind die Windverhältnisse aber in weiten Teilen des Landes geeignet für die Errichtung von Windenergieanlagen. Das Windangebot steigt in der Regel mit der Geländehöhe, so dass besonders in den Mittelgebirgslagen Nordrhein-Westfalens, wie der Eifel oder dem Sieger- und Sauerland, häufig günstige Windverhältnisse vorzufinden sind. In windgeschützten Tallagen können kleinräumig auch schlechte Windbedingungen auftreten. Großräumig windbegünstigt ist vor allem die Lage der Paderborner Hochfläche.</p>
<p class="MsoPlainText">Informationen zu den angewandten Methoden und die Ergebnisse zu den Windbedingungen in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima im Fachbericht 166 „Windatlas NRW“ zusammengefasst. Der Windatlas ist außerdem Teil des Energieatlas NRW. Hier werden die Ergebnisse in Kartenform als Teil der Planungskarte Wind dargestellt. Zudem sind sämtliche Daten frei verfügbar auf der Internetseite www.opengeodata.nrw.de zum Download bereitgestellt.</p>
<p class="MsoPlainText">Der Windatlas wurde vom LANUK im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) erstellt. Er basiert auf einer landesweiten Modellierung der Windverhältnisse. Bei der Modellierung wurden verschiedene Parameter ermittelt, die Einfluss auf die Möglichkeiten zur Nutzung der Windenergie haben. Neben der mittleren jährlichen Windgeschwindigkeit sind dies z. B. die gekappte mittlere Windleistungsdichte, die Häufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeit, die Turbulenzintensität oder der Standortertrag sowie die Standortgüte für drei Windenergieanlagen-Typen. Die Ergebnisse wurden flächendeckend für ganz NRW in einer räumlichen Auflösung von 30 m x 30 m ermittelt und für unterschiedliche Höhenschichten ausgewertet.</p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;Hintergrund:</p>
<p class="MsoPlainText">Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine wesentliche Grundlage zur Erreichung der Klimaschutzziele sowie für die Gewährleistung von Versorgungssicherheit und einer möglichst wirtschaftlichen Energieversorgung. Neben der Nutzung der Solarenergie liegen in Nordrhein-Westfalen die größten Potenziale im Ausbau der Windenergienutzung.</p>
<p class="MsoPlainText">Das LANUK betreibt mit dem Energieatlas NRW ein Fachinformationssystem, das umfangreiche Informationen zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen online zur Verfügung stellt. Zur Unterstützung der Energiewende im Land sind u. a. in den verschiedenen Themenkarten des Energieatlas landesweit verfügbare Planungsdaten veröffentlicht. Zudem enthält der Energieatlas NRW umfangreiche Energiedaten und Zeitreihen sowie Planungsrechner, die die Entwicklung für verschiedene Verwaltungseinheiten aufzeigen. Die Karte Planung Wind des Energieatlas unterstützt bei der Suche und Bewertung neuer Standorte für Windenergieanlagen.</p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;Fachbericht 166 „Windatlas“:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.lanuk.nrw.de/publikationen/publikation/windatlas-nrw" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external">https://www.lanuk.nrw.de/publikationen/publikation/windatlas-nrw</a></p>
<p>Energieatlas NRW:</p>
<p><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energieatlas und Klimaatlas</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-1499</guid>
                        <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 06:29:12 +0200</pubDate>
                        <title>Lärm durch Laubbläser und Laubsauger </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/laerm-durch-laubblaeser-und-laubsauger-4</link>
                        <description>Elektrogeräte werden immer leiser, bleiben aber ebenso leistungsstark </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Auf Straßen und Wegen stellt Laub bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Bei der Beseitigung von Laub greifen viele Städte und Gemeinden häufig zu motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern. Auch in privaten Gärten werden diese Geräte gerne als Hilfe zum Laub sammeln und entsorgen genutzt. Laubbläser mit Verbrennungsmotoren erzeugen am Ohr der betreibenden Person einen Schalldruckpegel zwischen 83 und 90 Dezibel (dB(A)). Das ist in etwa so laut wie ein Presslufthammer. Dabei gilt nach Meinung von Fachleuten eine Dauerbelastung ab 80 dB(A) als schädigend für das menschliche Ohr. Deshalb wundert es nicht, dass der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren häufig als besonders belästigend empfunden wird.</p>
<p class="MsoPlainText">Lärm und Emissionen sind heutzutage in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn wesentlich leisere und emissionsärmere Laubbläser und Laubsauger mit elektrischen Antrieben haben sich am Markt bewährt. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben bis zu elf Stunden – damit ist auch ein professioneller Einsatz gewährleistet. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 10 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur kleine Flächen vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals geringer ist. Diese deutliche Lärmminderung schont nicht nur die Nerven in der Nachbarschaft, auch Nasen und Lungen profitieren von den Akkulösungen und Elektroantrieben, da keine Verbrennungsabgase mehr entstehen. Wegen geringerer Vibrationen an den Handgriffen ist zudem bei baulich vergleichbaren Laubbläsern die Arbeit mit eine elektrisch betriebenem Gerät gegenüber dem mit einem Verbrennungsmotor deutlich angenehmer.</p>
<p class="MsoPlainText">In der Lärmschutzverordnung für Geräte und Maschinen ist die Kennzeichnungspflicht für Laubbläser und Laubsauger geregelt. Alle Geräte dieser Art, die neu auf den Markt kommen, müssen mit einer Kennzeichnung versehen werden, auf der die Hersteller den Schallleistungspegel angeben, der garantiert nicht überschritten werden darf. Die Verordnung regelt aber auch, welche Geräte zu welcher Zeit und an welchem Ort eingesetzt werden dürfen. Demnach dürfen besonders laute Geräte in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr genutzt werden. Das gilt sowohl für die private als auch für die professionelle Nutzung. Örtliche Bestimmungen können die Betriebszeiten weiter einschränken.</p>
<p class="MsoPlainText">Vor allem für private und kleinere Flächen sollte geprüft werden, ob ein Laubbläser oder Laubsauger wirklich benötigt wird, oder ob das Laub nicht ebenso schnell und einfach mit einem Rechen beseitigt werden kann. Damit werden nicht nur Umwelt und Gesundheit geschont, sondern auch kleine Lebewesen. Denn vor allem durch Laubsauger werden viele wertvolle Kleintiere wie Regenwürmer oder Käfer mit eingesaugt und vernichtet, die für die Bodenverbesserung wichtig sind. Zudem hilft es, Energie zu sparen, wenn auf den Einsatz eines Laubbläsers oder Laubsaugers verzichtet wird.</p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;Weitere Informationen zum Thema Lärm im Alltag:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.umgebungslaerm.nrw.de/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.umgebungslaerm.nrw.de/</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Lärm</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-1498</guid>
                        <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 11:17:03 +0200</pubDate>
                        <title>Heizen mit Holz </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/heizen-mit-holz-1</link>
                        <description>Richtige Handhabung hilft, Emissionen zu vermeiden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Holz wird häufig als Brennstoff eingesetzt. Neben dem rein praktischen Nutzen des Erwärmens von Räumen tragen holzbetriebene Feuerstätten zu einer gemütlichen und entspannten Atmosphäre bei und strahlen Behaglichkeit aus. Dennoch belasten die Schadstoffe insbesondere aus händisch mit Holz beschickten Öfen und Kaminen die Atemluft in Wohngebieten. Das betrifft besonders den Feinstaub. In NRW gelangen etwa 2300 Tonnen Feinstaub pro Jahr aus Feststoffheizungen und -öfen in die Luft. Daran haben mit Scheitholz handbeschickte Einzelöfen maßgeblichen Anteil. Insbesondere bei unsachgemäßem Betrieb der Holzöfen entstehen auch vermehrt unerwünschte Stoffe wie Stickoxide, Kohlenmonoxid und Krebs erzeugende Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe.</p>
<p class="MsoPlainText">Die Anforderungen zur Begrenzung von Emissionen aus Feststoffheizungen und -öfen sind in der Ersten Bundes-Immissionsschutzverordnung festgeschrieben. Für Scheitholz befeuerte Einzelöfen, auf deren Typenschild ein Zulassungsdatum vor dem 22.03.2010 verzeichnet ist, ist darin ein Grenzwert für Staub von 0,15 Gramm pro Kubikmeter und für Kohlenmonoxid von 4 Gramm pro Kubikmeter festgelegt. Für Anlagen, welche die Einhaltung dieser Grenzwerte nicht nachgewiesen haben, gab es Übergangsfristen für die Nutzung. Diese galten bis zum Ende des Jahres 2024. Ohne Nachrüstung dürfen diese Anlagen seit dem 01.01.2025 nicht mehr betrieben werden.</p>
<p class="MsoPlainText">Zu Beginn der Heizperiode sollte unbedingt geprüft werden, ob der Schornstein und das Rauchrohr des Ofens frei sind. Wenn der Kamin länger nicht benutzt wurde, könnte sich beispielsweise ein Vogelnest darin befinden. Wenn Abgase nicht ungehindert durch den Schornstein abziehen können, dringen sie in den Wohnraum ein und können schwere Vergiftungen verursachen. Auch die Dichtungen des Ofens müssen deshalb überprüft werden. Die Auskleidung des Feuerraums darf nicht beschädigt sein, damit es nicht zu Überhitzungen kommt.</p>
<p class="MsoPlainText">Wichtig ist, dass der Schornstein vor der Inbetriebnahme fachkundig überprüft wird. Der Landesfachverband des Schornsteinfegerhandwerks weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren von Schornsteinbränden hin. Schornsteinbrände sind sehr gefährlich, denn durch Funkenflug und Wärmestrahlung besteht die Gefahr der Brandausbreitung. So können beispielsweise Funken durch Undichtigkeiten in der Dachhaut den Dachstuhl in Brand setzen. Durch die Wärmeentwicklung kann der Schornstein einstürzen und das Rauchrohr durch Ausglühen zerstört werden. Die Wärmestrahlung kann Möbel in der Nähe des Schornsteines entzünden. Eine weitere Gefahr liegt in der Quellfähigkeit: Da Ruß sehr stark aufquellen kann, besteht die Gefahr, dass der Schornstein die heißen Gase und Dämpfe nicht mehr ungehindert abführen kann. Dann können die Abgase durch Reinigungsklappen oder durch die Feuerstätte austreten. Schlimmstenfalls wird der gesamte Schornstein zerstört, wodurch sich das Feuer weiter ausbreiten kann. Ein Rußbrand im Schornstein kann in der Regel nicht gelöscht werden. Deshalb ist es so wichtig, dass eine Fachkraft des Schornsteinfegerhandwerks diesen vor der Inbetriebnahme prüft und freigibt.</p>
<p class="MsoPlainText">Wenn die Feuerstätte sauber und intakt ist, kommt es darauf an, sie korrekt entsprechend der Bedienungsanleitung zu betreiben. Dazu darf ausschließlich trockenes, unbehandeltes Holz verwendet werden. Unter ausreichender Luftzufuhr wird das Holz von oben angezündet. So ist das Feuer nach kurzer Zeit rauchfrei. Brennt der Ofen optimal, entstehen weniger Schadstoffe.</p>
<p class="MsoPlainText">Das Verbrennen anderer brennbarer Stoffe stellt einen Verstoß gegen die Erste Bundes-Immissionsschutzverordnung dar, die nur die Verbrennung der in der Verordnung genannten Brennstoffe in jeweils dafür geeigneten Feuerungsanlagen zulässt. So dürfen zum Beispiel. keinesfalls feuchtes oder behandeltes (imprägniertes, lasiertes, lackiertes, beschichtetes) Holz, Holzfaser- oder Pressplatten sowie fossile Brennstoffe in Holzfeuerungsanlagen verbrannt werden. Auch Papierbriketts oder die Verbrennung von Altpapier sind nicht erlaubt.</p>
<p class="MsoPlainText">„Private Müllverbrennung“ ist nicht erlaubt und darüber hinaus gesundheitsschädlich. Sie verursacht eine enorme Geruchsbelästigung, die häufig zu berechtigten Nachbarschaftsbeschwerden führt. Außerdem können Schäden an den Schamotte- und Metallteilen des Kaminofens sowie am Schornstein entstehen.</p>
<p class="MsoPlainText">In den Wintermonaten kommt es häufiger zu austauscharmen Wetterlagen. Bei diesen so genannten Inversionswetterlagen befindet sich über der kalten Luft in Bodennähe eine wärmere Luftschicht in der Höhe. Das verhindert eine gute Luftdurchmischung. Die Schadstoffe, die in Bodennähe entstehen, reichern sich an und sorgen für hohe Konzentrationen. Vor allem in Städten tragen verkehrsbedingte Emissionen, aber auch Feuerungsanlagen zur Schadstoffbelastung bei. Das LANUK empfiehlt deshalb, an solchen Tagen aus Gründen der Luftreinhaltung wenn möglich auf das zusätzliche Heizen mit Holz ganz zu verzichten.</p>
<p class="MsoPlainText">Zum Thema „Heizen mit Holz“ informiert das LANUK mit einer Broschüre über die aktuellen gesetzlichen Regelungen. Die Broschüre enthält weiterführende Informationen und hilfreiche Tipps für den möglichst schadstoffarmen Betrieb von Holzfeuerstätten.</p>
<p class="MsoPlainText">Zur Online-Ausgabe der Broschüre:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.lanuk.nrw.de/publikationen/publikation/heizen-mit-holz" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external">https://www.lanuk.nrw.de/publikationen/publikation/heizen-mit-holz</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Emissionen</category>
                            
                                <category>LANUK</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-1494</guid>
                        <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 11:57:27 +0200</pubDate>
                        <title>Mit Blaulicht im Einsatz für Umwelt und Bevölkerung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/mit-blaulicht-im-einsatz-fuer-umwelt-und-bevoelkerung</link>
                        <description>LANUK-Sondereinsatz hilft bei der Erkennung und Aufklärung von Umweltkriminalität</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Bei akuten Umweltschadensfällen in Nordrhein-Westfalen steht das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) rund um die Uhr für Sondereinsätze bereit. „Jeder Einsatz dient dem Schutz von Mensch und Natur – wir sind zur Stelle, wenn es darauf ankommt“, betont LANUK-Präsidentin Elke Reichert. Auch in Fällen von Umweltkriminalität werde das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima immer häufiger zu einem wichtigen Glied in der Kette der Beweisführung.</p>
<p class="MsoPlainText">Mit speziell ausgerüsteten Umweltmesswagen, dem sogenannten Sondereinsatz, werden Ermittlungsbehörden und Einsatzkräfte mit wissenschaftlicher Expertise und modernster Messtechnik direkt vor Ort unterstützt. Diese Expertise hat in Nordrhein-Westfalen einen hohen Stellenwert und bietet eine wichtige Schnittstelle zwischen Umwelt- und Ermittlungsbehörden Die Einrichtung der Vernetzungsstelle Umweltkriminalität im Januar 2024 und die Schulungen, die für die Polizei angeboten werden, haben die fachlichen und analytischen Möglichkeiten des LANUK bei den Einsatzkräften bekannter gemacht. Die Zahl der Einsätze hat als Folge im Jahr 2024 einen historischen Höchstwert von 57 Einsätzen verzeichnet.</p>
<p class="MsoPlainText">Das Einsatzspektrum reicht von illegalen Lagerungen und Einleitungen von Chemikalien oder Abfällen bis zu Bränden, Stofffreisetzungen und komplexen Unfällen, bei denen es um den Schutz von Mensch und Umwelt geht. Aktuell war der Sondereinsatz beispielsweise bei mehreren illegalen Boden- und Abfallablagerungen im Kreis Heinsberg und in Erkelenz gefragt.</p>
<p class="MsoPlainText">Auch an Untersuchungen zu illegalen Drogenlaboren oder Einleitungen in Gewässer wird der Sondereinsatz immer wieder beteiligt. Durch die interdisziplinäre Kompetenz des LANUK erhalten die Ermittlungsbehörden fachliche Grundlagen für die Beantwortung komplexer Fragestellungen und für daraus folgende Konsequenzen.</p>
<p class="MsoPlainText">„Nachhaltiger Umweltschutz ist eine Frage der Wachsamkeit“, erklärte die Präsidentin des LANUK, Elke Reichert. Bei Ereignissen, die Umweltschäden oder Gefahren für Menschen bedeuten können, müsse schnell gehandelt werden. Das könne nur gelingen, wenn die Fachleute und Behörden ohne Umwege eine sichere Einschätzung der Gefährdungslage für gemeinsames weiteres Handeln erhielten. „Oft ist das LANUK die erste Fachinstanz, die mit konkreten Analysen entscheidende Erkenntnisse und damit auch Hinweise für Ermittlungsbehörden liefert.“ Sie unterstreicht: „Für die Ermittlungsarbeit ist es elementar, schnell Klarheit zu schaffen. Mit der mobilen Labortechnik im Sondereinsatz können wir direkt vor Ort gefährliche Substanzen identifizieren und so die Behörden dabei unterstützen, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.“ Elke Reichert macht deutlich: „Unser Ziel ist es, jeden Einsatzort so zu verlassen, dass Menschen und Umwelt bestmöglich geschützt sind“.</p>
<p class="MsoPlainText">Die Einsätze beginnen meist mit einem Anruf bei der rund um die Uhr besetzten Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUK. Dort koordinieren die Mitarbeitenden des LANUK alles Weitere – egal, ob die lokale Feuerwehr, die Bezirksregierungen, Kommunen oder Polizei Unterstützung benötigen.</p>
<p class="MsoPlainText">Rund ein Drittel der Einsätze wird von Feuerwehren angefordert, ein weiteres Drittel von den Bezirksregierungen, die übrigen von Polizei und anderen Behörden. Die Einsatzgründe variieren: „Bei vielen Einsätzen ist zu Beginn nicht klar, ob es sich um einen Unfall, ein natürliches Phänomen oder einen Fall von Umweltkriminalität handelt“ berichtete LANUK-Präsidentin Elke Reichert. Immer wieder gäbe es Fälle, bei denen durch Ermittlungen im Nachgang auch Umweltkriminalität als Ursache festgestellt werde.</p>
<p class="MsoPlainText">Der Sondereinsatz umfasst ein Kernteam aus sechs Fachleuten, zwei Frauen und vier Männern, ergänzt durch 18 weitere Mitarbeitende aus unterschiedlichen naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereichen des LANUK.</p>
<p class="MsoPlainText">Die beiden LKW des Sondereinsatzes verfügen jeweils über eine eigenständige Stromversorgung. In die Sondereinsatzfahrzeuge installierte und mitgeführte Messtechnik ermöglicht spezialisierte Untersuchungen direkt am Einsatzort.</p>
<p class="MsoPlainText">Dazu gehört ein mobiles Massenspektrometer (GC-MS), mit dem mehr als 1000 flüchtige organische und anorganische Stoffe gemessen werden können. An Bord des großen Messwagens steht ebenfalls ein mobiles Rasterelektronen-Mikroskop mit Röntgensonde zur Verfügung. Damit können Proben mehr als 100.000fach vergrößert werden. Form, Größe und elementare Bestandteile von Proben, z. B. von Asbest, können damit sichtbar gemacht werden. Zur Bestimmung zahlreicher Stoffe befindet sich weitere mobile Messtechnik an Bord. Als „Umweltfeuerwehr des Landes Nordrhein-Westfalen“ verfügen beide Fahrzeuge über eine Sondersignalanlage (Blaulicht).</p>
<p class="MsoPlainText">Die Vernetzung mit der Zentralstelle für Umweltkriminalität bei der Staatsanwaltschaft Dortmund, den verschiedenen Dienststellen der Kriminalpolizei und dem Landeskriminalamt hat sich als sehr wirksam erwiesen. Die systematische Zusammenarbeit sorgt dafür, dass Schadensfälle am Ort des Geschehens fachlich bewertet werden können – ob Freisetzung von Chemikalien, illegaler Entsorgung von Abfällen oder der Ausbreitung unbekannter Substanzen.</p>
<p class="MsoPlainText">Präsidentin Reichert bringt es auf den Punkt: „Wir setzen auf vernetztes Wissen, engagierte Teams und den Anspruch, aus jedem Einsatz zu lernen. Umweltschäden sind oft unsichtbar, aber die Folgen können gravierend sein. Es ist unsere Aufgabe, unser Fachwissen, unsere Möglichkeiten des Messens und Bewertens&nbsp; zu nutzen und damit die Behörden in NRW in der Umsetzung von Maßnahmen zu stärken – für mehr Sicherheit und nachhaltigen Schutz“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 09:18:28 +0200</pubDate>
                        <title>Moore, Wälder und Auen – Nordrhein-Westfalen erhält mehr Mittel für Natur- und Klimaschutz vom Bund </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/moore-waelder-und-auen-nordrhein-westfalen-erhaelt-mehr-mittel-fuer-natur-und-klimaschutz-vom-bund</link>
                        <description>100-Millionen-Euro-Marke geknackt / Neues Büro in Recklinghausen soll Aktivitäten verstärken</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Presse-Adresse">Über das nationale „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ (ANK) wurden dem Land Nordrhein-Westfalen seit 2023 inzwischen 100 Millionen Euro Fördermittel bewilligt. Damit werden Ökosysteme wie Moore, Wälder, Gewässer und Böden geschützt und wiederhergestellt. Über ein neues Regionalbüro beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) mit vier Vollzeitstellen will das Land seine Aktivitäten verstärken. „Die Maßnahmen aus dem Programm sind ein Schlüssel für uns auf dem Weg zur Klimaneutralität in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2045. Gleichzeitig schützen wir die biologische Vielfalt und können an vielen Stellen mehr Naturschutz in den Regionen und Kommunen finanzieren. Das stärkt unsere Widerstandsfähigkeit gegen die Folgen der Klimakrise,“ sagt Umweltminister Oliver Krischer.</p>
<p>„Mit dem ANK-Regionalbüro vor Ort können wir den Schutz und die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume in NRW gezielt begleiten und Akteurinnen und Akteure bei ihren Projekten tatkräftig unterstützen“, ergänzte LANUK-Präsidentin Elke Reichert. „Besonders wichtig ist es, Wissenschaft, Verwaltung und regionale Praxiserfahrung zusammenzubringen. So schaffen wir nachhaltige Lösungen für Klima und Biodiversität, die vor Ort wirken und dem Land NRW langfristig zugutekommen.“</p>
<p>Gemeinsam mit LANUK-Präsidentin Elke Reichert begrüßte Herr Minister Krischer heute (Donnerstag 2. Oktober 2025) die vier neuen Kolleginnen und Kollegen im LANUK Standort Recklinghausen. Ziel der Mitarbeitenden wird es sein, Kommunen, Verbänden, Unternehmen sowie Landnutzerinnen und Landnutzern die Antragstellung zu erleichtern, Projekte zu initiieren und voranzutreiben. Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz ist das größte jemals in Deutschland aufgelegte Programm dieser Art. Der Bund hat es 2023 gestartet und mit 3,5 Milliarden Euro bis Ende 2027 ausgestattet. Die Ziele Klimaschutz, Anpassung an Klimafolgen, Biodiversitätsschutz, Wasserrückhalt, Bodenschutz und Stadtklima werden dabei so systematisch verzahnt wie in keinem anderen Programm bisher.</p>
<p><strong>Natürlicher Klimaschutz – doppelt wirksam</strong></p>
<p>Intakte Moore, Auen und Wälder sind die natürlichen Verbündeten im Klimaschutz. Sie speichern CO₂, in ihrer Biomasse, wirken als Puffer gegen Hochwasser und Hitze und sind zugleich unverzichtbarer Lebensraum für seltene und bedrohte Arten. Geht ihre Qualität verloren – etwa durch Trockenlegung oder Zerstörung – setzen sie Treibhausgase frei und verlieren ihre Speicherfunktion. Deshalb setzt NRW verstärkt auf den Schutz, die Wiederherstellung und die Vernetzung solcher Lebensräume.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br> <span class="fw-medium">ANK-Regionalbüro NRW<br> Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW<br> Leibnizstraße 10<br> 45659 Recklinghausen<br> Tel.: 02361 / 305 – 3156<br> fachbereich82-ank@lanuk.nrw.de</span></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> <a href="https://www.umwelt.nrw.de/themen/naturschutz/natur/natuerlicher-klimaschutz" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Wie Natürlicher Klimaschutz wirkt </a></p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/moore-waelder-und-auen-nordrhein-westfalen-erhaelt-mehr-mittel-fuer-natur-und-klimaschutz-vom-bund" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-1485</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 09:52:00 +0200</pubDate>
                        <title>Pflanzenschutzmittel in der Umwelt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/pflanzenschutzmittel-in-der-umwelt</link>
                        <description>Wirkstoffe an allen Messpunkten nachgewiesen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="my-0">Bei Untersuchungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) wurden in Niederschlägen aus Regen und Staubpartikeln zahlreiche Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln und deren Abbauprodukte, so genannte Metaboliten, nachgewiesen. Die Substanzen wurden an allen acht Messstationen, die sowohl nah an landwirtschaftlichen Flächen als auch fern davon installiert wurden, gefunden. Das LANUK hat über drei Jahre zwischen 2021 bis 2023 Proben gesammelt und unter 100 möglichen Schadstoffen und ihren Metaboliten 52 Pflanzenschutzmittel nachgewiesen. Die Ergebnisse bestätigen die Erkenntnisse aus Studien in anderen Bundesländern.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">LANUK-Präsidentin Elke Reichert erklärte: „Wir weisen mit dieser Untersuchung eine landesweite Verteilung der Substanzen über einen atmosphärischen Transport nach. In fast allen Monaten wurden Pflanzenschutzmittel in gesammelten Niederschlägen aus Regen und Staubpartikeln gefunden. Auch an landwirtschaftsfernen Messstationen gibt es demnach Einträge, die in der Regel nicht aus dem direkten Umfeld stammen, sondern offensichtlich über weitere Strecken verbreitet worden sind.“ Neben den Einträgen im Frühjahr und Sommer, in denen Pflanzenschutzmittel hauptsächlich angewendet werden, habe man auch im Herbst und Winter an allen Messstationen Wirkstoffe gefunden.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Für die Messstationen wurden vier Orte in der Nähe von landwirtschaftlichen Flächen ausgewählt, in Bocholt, im Kreis Gütersloh, in Essen und Langenfeld sowie vier landwirtschaftsferne Standorte im Bergischen Land, Egge, Eifel und im Rothaargebirge. Im Ergebnis wurden mehr Wirkstoffe in der Nähe von landwirtschaftlichen Flächen nachgewiesen, aber auch an Orten, die im Umkreis von fünf Kilometern keine Ackerfläche aufwiesen, fand das LANUK Pflanzenschutzmittel und ihre Metaboliten.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Für die Studie wurden an den acht Messstationen eigens konstruierte Niederschlagssammler installiert, die monatlich die nassen und trockenen Niederschläge (Staub) sammelten. Im LANUK-Labor erfolgte die Bestimmung des Volumens und die Untersuchung der Proben. Nachgewiesen wurden landesweit 52 Pflanzenschutzmittel und ihre Abbauprodukte&nbsp; aus verschiedenen Wirkstoffklassen. Dabei handelt es sich um vier Insektizide, 23 Herbizide und zehn Herbizid-Metaboliten sowie 13 Fungizide und zwei Fungizid-Metaboliten.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">An den Messpunkten wurden zwischen Ende April und September zusätzlich standardisierte Graskulturen in Containern aufgebaut, um nachzuweisen, ob sich Schadstoffe aus der Luft auch später in den Pflanzen wiederfinden.&nbsp; 2023 wurden an allen Messstationen Pflanzenschutzmittel bzw. ihre Metabolite in den Graskulturen nachgewiesen.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Die einzelnen Wirkstoffe sind für bestimmte Anwendungsgebiete und Kulturen zugelassen. 85 Prozent der in dieser Studie ermittelten Pflanzenschutzmittel sind für den professionellen landwirtschaftlichen Gebrauch vorgesehen. Ein Eintrag dieser Wirkstoffe aus der privaten Anwendung in Klein- und Hausgärten ist an den untersuchten Standorten demnach auszuschließen.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Verglichen mit den ausgebrachten Mengen werden zwar nur geringe Mengen von Pflanzenschutzmitteln an den Messpunkten eingetragen, sie müssen sich jedoch über weite Strecken auch in Gebiete von Nordrhein-Westfalen, in denen keine oder nur sehr wenige Ackerflächen als mögliche Herkunftsflächen vorhanden sind, verteilen. Welche Einflüsse diese Stoffeinträge auf die belebte Umwelt und damit auch die Biodiversität außerhalb der Anwendungsflächen haben kann, muss noch in weiteren Studien untersucht werden.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Zum Fachbericht:</p>
<p class="my-0"><a href="/publikationen/publikation/eintrag-von-pflanzenschutzmitteln-in-landwirtschaftsfernen-gebieten-in-nordrhein-westfalen" class="link-publication">https://www.lanuk.nrw.de/publikationen/publikation/eintrag-von-pflanzenschutzmitteln-in-landwirtschaftsfernen-gebieten-in-nordrhein-westfalen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                                <category>Umwelt und Gesundheit</category>
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-1476</guid>
                        <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 08:52:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neues NRW-Portal stärkt Kreislaufwirtschaft im Bau</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neues-nrw-portal-staerkt-kreislaufwirtschaft-im-bau</link>
                        <description>Transparente Informationen zu Ersatzbaustoffen helfen, Ressourcen zu schonen und Emissionen zu senken</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="my-0">In Nordrhein-Westfalen fallen jedes Jahr bis zu 50 Millionen Tonnen mineralische Abfälle an – überwiegend Bauschutt, Bodenmaterial und Straßenaufbruch. Auch industrielle Nebenprodukte wie Schlacken aus der Stahlproduktion tragen erheblich zu diesem Aufkommen bei. Viele dieser Materialien lassen sich recyceln und so erneut im Bau verwenden. Das schont natürliche Ressourcen wie Kies, Sand und Naturstein, die nur begrenzt verfügbar sind. Je mehr mineralische Abfälle hochwertig aufbereitet werden, desto stärker trägt dies zum Umwelt- und Ressourcenschutz bei.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Um die Qualität von Ersatzbaustoffen transparent zu machen, hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) ein neues Online-Portal gestartet:</p>
<p class="my-0"><a href="https://gueteueberwachungmeb.abfall-nrw.de/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://gueteueberwachungmeb.abfall-nrw.de/</a></p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Das Portal informiert Nutzerinnen und Nutzer über gütegesicherte Ersatzbaustoffe im Land. Es richtet sich an öffentliche und private Bauherren, Tiefbauunternehmen sowie an Behörden. Die Plattform bietet:</p><ul> 	<li class="my-0"><span><span><span><span><span><span></span></span><span>eine Übersicht aller Herstellwerke in NRW,</span></span></span></span></span></li> 	<li class="my-0"><span><span><span><span><span><span></span></span><span>eine interaktive Karte mit Suchfunktion,</span></span></span></span></span></li> 	<li class="my-0"><span><span><span><span><span><span></span></span><span>abrufbare Testate zu Eignungsnachweisen und Ergebnissen der Fremdüberwachung,</span></span></span></span></span></li> 	<li class="my-0"><span><span><span><span><span><span></span></span><span>Hintergrundinformationen zur Güteüberwachung in verständlicher Form.</span></span></span></span></span></li> </ul><p class="my-0">In Nordrhein-Westfalen sind mehr als 300 Anlagen für die Aufbereitung mineralischer Abfälle zugelassen. Sie ermöglichen die ortsnahe Herstellung von Ersatzbaustoffen und reduzieren damit Transportwege und Emissionen. Zugleich stärken sie die Kreislaufwirtschaft. Mit dem neuen Online-Portal stellt das LANUK transparent und aktuell Informationen zur Verfügbarkeit von Ersatzbaustoffen bereit und unterstützt damit nachhaltiges Bauen.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Das neue Onlineangebot ersetzt die seit 2015 geltende Veröffentlichungsvereinbarung der obersten Straßenbaubehörde zur Baustoffüberwachung. Die bereitgestellten Testate verknüpfen bautechnische Vorgaben des Straßen- und Erdbaus mit den umweltrechtlichen Anforderungen der<strong> </strong>Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffV). Diese gilt seit August 2023 und schafft erstmals bundesweit einheitliche Regeln für Herstellung und Einsatz gütegesicherter Ersatzbaustoffe.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
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                                <category>Kreislaufwirtschaft</category>
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-1475</guid>
                        <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 13:33:51 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-27</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonkonzentrationen oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Betroffene Orte und Regionen finden Sie in den Tabellen des WDR-Videotexts ab Seite 197 sowie online unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://luftqualität.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer"><span></span></a><a href="https://luftqualität.nrw/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://LuftQualität.nrw</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span> </span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php" target="_blank" rel="noreferrer"><span></span></a><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span><span><span></span></span></span></span></li> </ul><h5><span><span><span><strong><span><span>Empfehlungen zum Verhalten bei erhöhter Ozonbelastung</span></span></strong><span><span></span></span></span></span></span></h5>
<p>Bei Ozonwerten über der Informationsschwelle wird besonders empfindlichen Personen empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten sollten möglichst auf die frühen Vormittags- oder die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Ozon kann Symptome wie Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Diese Beschwerden treten vor allem bei empfindlichen Personengruppen auf, zu denen etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung zählen. Auch Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler (aufgrund der erhöhten Atemfrequenz), Säuglinge und Kleinkinder (wegen ihres höheren Atemvolumens) sind besonders gefährdet.</p>
<h5><span><span><span><strong><span><span>Schutz vor Sonnenbrand nicht vergessen</span></span></strong><span><span><span></span></span></span></span></span></span></h5>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte zudem an ausreichenden Sonnenschutz denken. Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko für Hautkrebs. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und benötigt besonderen Schutz.</p>
<h5><span><span><span><strong><span><span>Weitere Informationen und Prognosen</span></span></strong><span><span></span></span></span></span></span></h5>
<p>Sollten die Ozonwerte die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreiten, erfolgt eine weitere Pressemitteilung. Aktuelle Karten mit Ozonprognosen für Nordrhein-Westfalen (für den laufenden und den folgenden Tag) finden Sie unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/ozonprognose.php" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span>https://luftqualitaet.nrw.de/ozonprognose.php</span></span></span></span></span></span></span></a></span></span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></li> </ul><h5><span><span><span><strong><span><span>So können Sie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen:</span></span></strong><span><span><span></span></span></span></span></span></span></h5><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span>Verzichten Sie auf unnötige Autofahrten.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Bilden Sie Fahrgemeinschaften.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Fahren Sie mit reduzierter Geschwindigkeit.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</span></span></span></span></span></span></li> </ul><p>Weitere Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Ozon finden Sie unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon" target="_blank"><span></span></a><a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span><span><span></span></span></span></span></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Ozon-Warnung</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-1474</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 14:25:29 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-26</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonkonzentrationen oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Betroffene Orte und Regionen finden Sie in den Tabellen des WDR-Videotexts ab Seite 197 sowie online unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://luftqualität.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer"><span></span></a><a href="https://luftqualität.nrw/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://LuftQualität.nrw</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span> </span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php" target="_blank" rel="noreferrer"><span></span></a><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span><span><span></span></span></span></span></li> </ul><h5><span><span><span><strong><span><span>Empfehlungen zum Verhalten bei erhöhter Ozonbelastung</span></span></strong><span><span></span></span></span></span></span></h5>
<p>Bei Ozonwerten über der Informationsschwelle wird besonders empfindlichen Personen empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten sollten möglichst auf die frühen Vormittags- oder die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Ozon kann Symptome wie Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Diese Beschwerden treten vor allem bei empfindlichen Personengruppen auf, zu denen etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung zählen. Auch Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler (aufgrund der erhöhten Atemfrequenz), Säuglinge und Kleinkinder (wegen ihres höheren Atemvolumens) sind besonders gefährdet.</p>
<h5><span><span><span><strong><span><span>Schutz vor Sonnenbrand nicht vergessen</span></span></strong><span><span><span></span></span></span></span></span></span></h5>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte zudem an ausreichenden Sonnenschutz denken. Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko für Hautkrebs. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und benötigt besonderen Schutz.</p>
<h5><span><span><span><strong><span><span>Weitere Informationen und Prognosen</span></span></strong><span><span></span></span></span></span></span></h5>
<p>Sollten die Ozonwerte die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreiten, erfolgt eine weitere Pressemitteilung. Aktuelle Karten mit Ozonprognosen für Nordrhein-Westfalen (für den laufenden und den folgenden Tag) finden Sie unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/ozonprognose.php" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span>https://luftqualitaet.nrw.de/ozonprognose.php</span></span></span></span></span></span></a></span></span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span><span><span><span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></li> </ul><h5><span><span><span><strong><span><span>So können Sie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen:</span></span></strong><span><span><span></span></span></span></span></span></span></h5><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span>Verzichten Sie auf unnötige Autofahrten.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Bilden Sie Fahrgemeinschaften.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Fahren Sie mit reduzierter Geschwindigkeit.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</span></span></span></span></span></span></li> </ul><p>Weitere Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Ozon finden Sie unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon" target="_blank"><span></span></a><a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span><span><span></span></span></span></span></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Luft</category>
                            
                                <category>Ozon-Warnung</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 11:52:19 +0200</pubDate>
                        <title>Mikroplastik im Abwasser und im Rhein – LANUK legt Analyse zum Eintrag in den Rhein vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/mikroplastik-im-abwasser-und-im-rhein-lanuk-legt-analyse-zum-eintrag-in-den-rhein-vor</link>
                        <description>Minister Krischer: Vermeidung ist ein entscheidender Hebel für saubere Gewässer</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rhein und erstmals auch direkt in den Abwassereinleitungen von Industriestandorten hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) gezielt nach industriell hergestellten Mikroplastikpartikeln – sogenannten Pellets und Beads – gesucht. Die Untersuchung ist Teil einer neuen LANUK-Studie, deren Ergebnisse Umweltminister Oliver Krischer und die Präsidentin des LANUK, Elke Reichert, am Mittwoch, 13. August 2025, an Bord des Laborschiffs Max Prüss der Öffentlichkeit vorgestellt haben.</p>
<p>„Die Studie zeigt deutlich: Mikroplastik gelangt nicht nur über diffuse Einträge, sondern auch direkt und punktuell über industrielle Abwassereinleitungen in den Rhein“, sagte Umweltminister Krischer. „Mikroplastik darf nicht zusammen mit dem anfallenden Abwasser in die Gewässer eingeleitet werden – unser oberstes Ziel muss die Vermeidung von Verlusten aus Herstellungs- und Transportprozessen sein. Das ist ein entscheidender Hebel, um unsere Gewässer wirksam zu schützen.“</p>
<p>Auch deshalb sei, so Krischer, neben technischen Maßnahmen vor allem das Verantwortungsbewusstsein der Unternehmen gefragt: „Produzentinnen, Betreiber und Logistikunternehmen – alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette müssen dafür Sorge tragen, dass mit Kunststoffpartikeln verantwortungsvoll umgegangen wird.“</p>
<p>Die Präsidentin des LANUK, Elke Reichert, betonte den Pilotcharakter der Untersuchung: „Wir haben erstmals erfolgreich direkt in den Abwasserströmen von Industriestandorten Proben auf Beads und Pellets genommen – das war technisch eine große Herausforderung. Gleichzeitig ist es ein wichtiger Schritt für unsere Grundlagen- und Ursachenforschung rund um Mikroplastik.“</p>
<p>Im Rhein wurden an neun Messstellen Konzentrationen von 0,6 bis 3,6 primären Mikroplastikpartikeln pro Kubikmeter Wasser festgestellt. Da sich die Einträge im fließenden Gewässer nicht eindeutig einem Emittenten zuordnen lassen, arbeitete das LANUK daran, die Proben direkt an den Einleitungen von Industriestandorten zu entnehmen. Dabei wichen die Messwerte weit voneinander ab: Die Konzentrationen in den überprüften Direkteinleitungen lagen zwischen 0,95 und 2.571 Beads pro Kubikmeter Abwasser. Die Höchstwerte wurden bei nur einer Einleitung festgestellt, die übrigen lagen deutlich niedriger – im Bereich zwischen 0,95 und 19 Beads/m³.</p>
<p>Bereits während der aktuellen Untersuchung gab es erste Gespräche zwischen Behörden und den Industriestandorten, wie Quellen ermittelt und Einträge in den Rhein vermindert werden können.</p>
<p>„Obwohl es inzwischen die technische Möglichkeit zur Analyse gibt, wissen wir längst nicht alles: Mikroplastik verhält sich nicht wie gelöste Schadstoffe, die unterschiedlichen Partikel haben ein komplexes Verhalten im Fließgewässer“, erläuterte LANUK-Präsidentin Reichert. „Umso wichtiger ist es, dass wir den Eintrag schon an der Quelle verhindern – mit Aufklärung, Prävention und gelebter Verantwortung im betrieblichen Alltag.“&nbsp;</p>
<p>Ein wesentliches Problem bleibe die fehlende Standardisierung der Mess- und Probenahmeverfahren. „Ohne einheitliche Methoden lassen sich keine belastbaren und vergleichbaren Daten erheben“, betonte Elke Reichert. „Alle bisherigen Untersuchungen, ob in Nordrhein-Westfalen oder anderen Bundesländern, waren Einzelprojekte und liefern daher Momentaufnahmen, aus denen leider noch keine langfristigen Trends abgeleitet werden können. Das erschwert die Bewertung der Problematik aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes.“&nbsp;</p>
<p>Minister Krischer fasst es so zusammen: „Aus den Untersuchungen lässt sich ableiten, dass es noch weiteren Forschungsbedarf gibt, aber es auch an der Zeit ist, zu handeln! Das Ziel muss sein, dass Mikroplastik gar nicht erst in die Umwelt gelangt – durch saubere Produktionsbedingungen, sichere Transporte und vor allem durch ein klares Bekenntnis zur Vermeidung eines Umwelteintrages.“</p>
<h5><strong>Hintergrundinformationen Mikroplastik-Studien in Nordrhein-Westfalen und zum Laborschiff Max Prüss</strong></h5>
<p>Die aktuelle Studie ist ein Teil einer ganzen Dekade der Mikroplastikforschung in Nordrhein-Westfalen. Bereits 2015 beteiligte sich das Land Nordrhein-Westfalen an einer länderübergreifenden Untersuchung von Mikroplastik in Binnengewässern – gemeinsam mit Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie bei wissenschaftlicher Begleitung durch die Universität Bayreuth. Damals wurden Mikroplastikpartikel an allen Probenahmestellen nachgewiesen, über 19.000 Objekte untersucht und mehr als 4.300 Kunststoffteilchen bestimmt. Mit Hilfe des Laborschiffs Max Prüss entstand in der Folge zusammen mit den anderen Bundesländern einer der damals weltweit größten, wissenschaftlich einheitlich erfassten Datensätze zur Belastung mit Mikroplastikpartikeln von Flüssen. Mikroplastik, also Kunststoffpartikel mit einem Durchmesser unter 5 Millimetern, ist längst ein allgegenwärtiges Umweltproblem. Es wird unterschieden zwischen primärem Mikroplastik – industriell hergestellten Partikeln wie Rohpellets und Beads – und sekundärem Mikroplastik, das durch den Zerfall größerer Kunststoffteile entsteht, etwa durch UV-Strahlung, Abrieb oder Witterungseinflüsse. Auch synthetische Fasern aus Kleidungsstücken und technischen Textilien zählen dazu.</p>
<p>Mit der nun vorliegenden Studie liefert das Landesumweltamt eine neue, belastbare Grundlage für die Diskussion um Mikroplastik in Industrieabwässern. Sie macht nicht nur mögliche Eintragspfade sichtbar, sondern zeigt auch konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Industriestandorte auf. In der Fortsetzung des Projektes soll dann auch die Verteilung von Mikroplastik im Gewässer näher untersucht werden.</p>
<p>Ein zentrales Werkzeug für diese wissenschaftlichen Fortschritte bleibt das Laborschiff Max Prüss, das bis zu 220 Tage im Jahr auf den schiffbaren Gewässern in Nordrhein-Westfalen unterwegs ist. Es erlaubt qualitätsgesicherte Probenahmen auch an schwer zugänglichen Stellen – wie zum Beispiel im Umfeld von Industriestandorten, Schleusen, Häfen oder an Flussmündungen. Die Wasserproben werden an Bord mit moderner Sensorik (z.B. für pH-Wert, Trübung, Sauerstoffgehalt) grob vorerfasst. Eine detaillierte Analyse auf einzelne Mikroplastik-Partikel erfolgt anschließend in den Laboren des LANUK an Land.</p>
<h5><strong>Weitere Informationen </strong></h5><ul> 	<li><span><span><span><span><span>Bericht zur aktuellen Mikroplastikuntersuchung beim LANUK: <a href="https://www.lanuk.nrw.de/publikationen/publikation/primaeres-mikroplastik-im-abwasser-industrieller-einleiter" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external"><span><span><span><span><span>https://www.lanuk.nrw.de/publikationen/publikation/primaeres-mikroplastik-im-abwasser-industrieller-einleiter</span></span></span></span></span></a></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span>Landtagsbericht zur Pilotstudie des LANUK:&nbsp; <a href="https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV18-4097.pdf" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span>https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV18-4097.pdf</span></span></span></span></span></a></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span>Daten und Informationen zum Laborschiff Max Prüss: <a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/themenuebergreifende-aufgaben/probenahme/laborschiff-max-pruess" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external"><span><span><span><span><span>https://www.lanuk.nrw.de/themen/themenuebergreifende-aufgaben/probenahme/laborschiff-max-pruess</span></span></span></span></span></a></span></span></span></span></span></li> </ul><p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/mikroplastik-im-abwasser-und-im-rhein-lanuk-legt-analyse-zum-eintrag-den-rhein-vor" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wasser</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 10:56:11 +0200</pubDate>
                        <title>Lohnt sich ein Balkonkraftwerk? – Neue Funktion zur Wirtschaftlichkeitsberechnung von Steckersolaranlagen im Solarkataster NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lohnt-sich-ein-balkonkraftwerk-neue-funktion-zur-wirtschaftlichkeitsberechnung-von-steckersolaranlagen-im-solarkataster-nrw</link>
                        <description>Das Solarkataster NRW bietet ab sofort eine neue Funktion: Nutzerinnen und Nutzer können nun die Wirtschaftlichkeit sogenannter Steckersolaranlagen – auch „Balkonkraftwerke“ genannt – individuell berechnen. Die Berechnungsfunktion ermöglicht es interessierten Bürgerinnen und Bürgern, das Potenzial und die zu erwartende Wirtschaftlichkeit eigener kleiner Photovoltaikanlagen einfach und praxisnah einzuschätzen. Entwickelt und umgesetzt wurde dieses Angebot vom Fachzentrum Klima des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK).</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="my-0">Steckersolaranlagen bestehen aus kompakten Photovoltaik-Modulen, die beispielsweise am Balkon, im Garten oder auf Garagendächern installiert werden können. Über einen Wechselrichter wird – auf 800 Watt begrenzt – der erzeugte Strom direkt ins eigene Hausnetz eingespeist. Das erleichtert insbesondere Mieterinnen und Mietern den Zugang zur Nutzung von Solarenergie.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Mit der neuen Berechnungsfunktion im Solarkataster NRW soll eine der Einstiegsfragen möglichst einfach beantwortet werden: Wie groß ist das Sparpotenzial einer kleinen Solaranlage? Im Solarrechner lassen sich verschiedene Parameter wie Standort, Modulausrichtung, Neigungswinkel, Haushaltsverbrauch, Modulleistung und die Integration eines Stromspeichers flexibel einstellen. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Zwei-Personen-Haushalt in der Dortmunder Innenstadt mit 3.200 kWh Jahresverbrauch plant zwei südlich ausgerichtete Module mit je 450 Watt und ergänzt die Anlage um einen Speicher. Der Solarrechner errechnet hierfür einen nutzbaren Stromertrag von rund 791 kWh im ersten vollen Betriebsjahr. Die Investitionskosten von etwa 1.290 Euro amortisieren sich bereits nach 6 Jahren. Da der tatsächliche Ertrag durch individuelle Verbrauchsprofile abweichen kann, bietet der Solarrechner eine erste Entscheidungshilfe für die eigene Planung. Im Solarkataster den Haken bei „Steckersolar, Photovoltaik an Neubauten und Fassaden“ setzen, Standort in der Karte auswählen und loslegen.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Alle Ergebnisse lassen sich herunterladen oder per E-Mail versenden. Nützliche Hinweise und verständliche Erklärungen ermöglichen auch Einsteigenden einen leichten Zugang zum Thema.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<h2 class="my-0"><strong>NRW auf dem Weg zur Sonnenrepublik</strong></h2>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Nordrhein-Westfalen gilt mittlerweile als Vorreiter bei privaten Solaranlagen: Stand Juni 2025 sind rund 208.000 Steckersolaranlagen im Marktstammdatenregister gemeldet. Diese machen bereits etwa 22 Prozent aller Photovoltaikanlagen im Land aus und tragen mit 196 Megawatt zur insgesamt installierten PV-Leistung von 12.942 Megawatt bei – Tendenz steigend.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<h2 class="my-0"><strong>Das NRW Solarkataster: Fakten, Potenziale, Planungshilfe</strong></h2>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Das Solarkataster NRW unterstützt Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen bei der dezentralen Energiewende. Für rund elf Millionen Gebäude im Land bietet es eine fundierte Solarpotenzial-Analyse, prüft Gebäudeeignung, Dachausrichtung und Verschattung und ermöglicht so eine passgenaue Planung. Darüber hinaus können die Daten für Photovoltaikanlagen auf Gebäuden, Fassaden oder Freiflächen genutzt werden – besonders gefragt ist die individuelle Eignungsprüfung der Dachflächen.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<h2 class="my-0"><strong>Der NRW-Energieatlas</strong></h2>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<p class="my-0">Das Solarkataster ist Teil des Energieatlas NRW, eines digitalen Informationssystems, das neben Solardaten auch Karten und Statistiken zu Windenergie, Wärmewende und allen wichtigen Themen der regionalen Stromerzeugung bietet. Ergänzt wird dieses Angebot durch den Klimaatlas NRW – beide Systeme werden vom Fachzentrum „Klimaanpassung, Klimawandel, Wärme und Erneuerbare Energien“ betreut und laufend weiterentwickelt.</p>
<p class="my-0">&nbsp;</p>
<h2 class="my-0"><strong>NRW-Fachzentrum Klima </strong></h2>
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<p class="my-0">Das Fachzentrum Klima liefert die erforderlichen Grundlagendaten und entwickelt praxisnahe Lösungen für Aufgaben des Klimawandels und der Energiewende in Nordrhein-Westfalen. Von regionalisierten Detailkarten bis hin zu adressscharfen Auswertungen entstehen Werkzeuge, die Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Politik als Orientierung und Planungsgrundlage dienen und die Teilhabe an der Energiezukunft ermöglichen.</p>
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<h2 class="my-0"><strong>Weitere Informationen:</strong></h2>
<p class="my-0"><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a><br> <a href="http://www.solarkataster.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.solarkataster.nrw.de</a></p>
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                                <category>Klima</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-1459</guid>
                        <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 13:46:39 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-17</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonkonzentrationen oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Betroffene Orte und Regionen finden Sie in den Tabellen des WDR-Videotexts ab Seite 197 sowie online unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://luftqualität.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer"><span></span></a><a href="https://luftqualität.nrw/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://LuftQualität.nrw</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span> </span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php" target="_blank" rel="noreferrer"><span></span></a><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span><span><span></span></span></span></span></li> </ul><p><strong>Empfehlungen zum Verhalten bei erhöhter Ozonbelastung</strong></p>
<p>Bei Ozonwerten über der Informationsschwelle wird besonders empfindlichen Personen empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten sollten möglichst auf die frühen Vormittags- oder die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Ozon kann Symptome wie Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Diese Beschwerden treten vor allem bei empfindlichen Personengruppen auf, zu denen etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung zählen. Auch Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler (aufgrund der erhöhten Atemfrequenz), Säuglinge und Kleinkinder (wegen ihres höheren Atemvolumens) sind besonders gefährdet.</p>
<p><strong>Schutz vor Sonnenbrand nicht vergessen</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte zudem an ausreichenden Sonnenschutz denken. Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko für Hautkrebs. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und benötigt besonderen Schutz.</p>
<p><strong>Weitere Informationen und Prognosen</strong></p>
<p>Sollten die Ozonwerte die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreiten, erfolgt eine weitere Pressemitteilung. Aktuelle Karten mit Ozonprognosen für Nordrhein-Westfalen (für den laufenden und den folgenden Tag) finden Sie unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><span><a href="https://air-quality.fz-juelich.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><span></span></a><a href="https://air-quality.fz-juelich.de/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span><span>https://air-quality.fz-juelich.de</span></span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span><span><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftdaten/karten" target="_blank" rel="noreferrer"><span></span></a><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftdaten/karten" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span><span>https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftdaten/karten</span></span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span><span><span></span></span></span></span></span></li> </ul><p><strong>So können Sie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen:</strong></p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span>Verzichten Sie auf unnötige Autofahrten.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Bilden Sie Fahrgemeinschaften.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Fahren Sie mit reduzierter Geschwindigkeit.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</span></span></span></span></span></span></li> </ul><p>Weitere Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Ozon finden Sie unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon" target="_blank"><span></span></a><a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span></span><span><span></span></span></span></span></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                                <category>Ozon-Warnung</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 13:52:52 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-17-1</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonkonzentrationen oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Betroffene Orte und Regionen finden Sie in den Tabellen des WDR-Videotexts ab Seite 197 sowie online unter:</p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://luftqualität.nrw/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span>https://LuftQualität.nrw</span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span> </span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span>https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php</span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span><span><span></span></span></span></span></span></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Empfehlungen zum Verhalten bei erhöhter Ozonbelastung</strong></p>
<p>Bei Ozonwerten über der Informationsschwelle wird besonders empfindlichen Personen empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten sollten möglichst auf die frühen Vormittags- oder die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ozon kann Symptome wie Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Diese Beschwerden treten vor allem bei empfindlichen Personengruppen auf, zu denen etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung zählen. Auch Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler (aufgrund der erhöhten Atemfrequenz), Säuglinge und Kleinkinder (wegen ihres höheren Atemvolumens) sind besonders gefährdet.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Schutz vor Sonnenbrand nicht vergessen</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte zudem an ausreichenden Sonnenschutz denken. Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko für Hautkrebs. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und benötigt besonderen Schutz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen und Prognosen</strong></p>
<p>Sollten die Ozonwerte die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreiten, erfolgt eine weitere Pressemitteilung. Aktuelle Karten mit Ozonprognosen für Nordrhein-Westfalen (für den laufenden und den folgenden Tag) finden Sie unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><span><a href="https://air-quality.fz-juelich.de/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://air-quality.fz-juelich.de</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span><span><span><span></span></span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span><span><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftdaten/karten" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span>https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftdaten/karten</span></span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span><span><span></span></span></span></span></span></span></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>So können Sie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen:</strong></p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span>Verzichten Sie auf unnötige Autofahrten.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Bilden Sie Fahrgemeinschaften.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Fahren Sie mit reduzierter Geschwindigkeit.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</span></span></span></span></span></span></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Ozon finden Sie unter:</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span><a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external"><span><span><span><span><span><span><span>https://www.lanuk.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/beurteilung-von-schadstoffen-und-umwelteinfluessen/chemische-schadstoffe/schadstoffe/ozon</span></span></span></span></span></span></span></a></span></span></span><span><span></span></span></span></span></span></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Ozon-Warnung</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-1456</guid>
                        <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 08:10:18 +0200</pubDate>
                        <title>Ausbau von Wind- und Solarenergie in NRW 2024: Kreise Steinfurt und Paderborn an der Spitze</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ausbau-von-wind-und-solarenergie-in-nrw-2024-kreise-steinfurt-und-paderborn-an-der-spitze</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2024 einen deutlichen Schub beim Ausbau erneuerbarer Energien verzeichnet. Fast 200.000 neue Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 2.100 Megawattpeak (MWp) wurden neu installiert. Zudem gingen 167 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt 760 Megawatt (MW) ans Netz.</p>
<p class="MsoPlainText">Regionale Spitzenreiter</p>
<p class="MsoPlainText">Besonders hervor sticht der Kreis Steinfurt, der mit einem Nettozubau von rund 110 MWp bei Photovoltaikanlagen das landesweite Ranking anführt. Auf den weiteren Plätzen folgen der Kreis Soest (107 MWp) und der Kreis Borken (100 MWp). Im Bereich Windenergie liegt der Kreis Paderborn vorn: Hier wurden netto 124 MW neue Windleistung installiert. Betrachtet man ausschließlich die Inbetriebnahmen, erreicht Paderborn sogar 141 MW an Neuinstallationen.</p>
<p class="MsoPlainText">Gesamtbestand Ende 2024</p><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Windenergie: Landesweit sind nun 3.817 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 7.810 MW in Betrieb.</span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Photovoltaik: Insgesamt sind in NRW mehr als 870.000 PV-Anlagen mit einer Leistung von rund 12.200 MWp installiert.</span></span></li> </ul><p class="MsoPlainText">Daten und Transparenz im Energieatlas NRW</p>
<p class="MsoPlainText">Die aktuellen Zahlen sind im Energieatlas NRW des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) abrufbar. Der Jahresabschluss 2024 wird dort in verschiedenen Karten und Datenbanken integriert, etwa in die Karten „Strom Bestand“, „Planungskarte Wind“ und die „Energiedaten“. Diese bieten detaillierte Einblicke bis auf Kreis- und Kommunalebene und ermöglichen die Analyse von Standorten, Anlagenzahlen, installierter Leistung und potenziellem Stromertrag. Planende und Kommunen können die Daten für eigene Projekte nutzen und als Tabellen herunterladen. Auch der Planungsrechner, der strategische Entscheidungsgrundlagen für die Energieversorgung bietet, wird mit den neuen Zahlen aktualisiert.</p><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span><span><span></span></span><span><span><span><span><span><span>Energieatlas: <a href="https://www.energieatlas.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span><span><span><span><span><span><span>www.energieatlas.nrw.de</span></span></span></span></span></span></span></span></a><span><span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Daten-Download: Downloadbereich</span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Planungsrechner: <a href="https://www.planungsrechner.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer"><span><span>www.planungsrechner.nrw.de</span></span></a></span></span></li> </ul><h4 class="MsoPlainText"><span><span>Hintergrund</span></span></h4>
<p class="MsoPlainText">Mit der vorliegenden Aktualisierung des Energieatlas auf den Stand Ende 2024 liegt der erste Teil des Jahresabschlusses vor. In den kommenden Wochen werden weitere Daten zu erneuerbaren und konventionellen Energien ergänzt. Das Fachzentrum „Klimaanpassung, Klimawandel, Wärme und Erneuerbare Energien“ im LANUK erarbeitet die zugrundeliegenden Daten und stellt sie über den LANUK-Klimaatlas und den LANUK-Energieatlas der Öffentlichkeit, Kommunen, Wirtschaft und Politik zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klima</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-1455</guid>
                        <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 12:18:06 +0200</pubDate>
                        <title>PFAS im Visier: Belastungen in Gewässern sind in den vergangenen Jahren insgesamt gesunken</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/pfas-im-visier-belastungen-in-gewaessern-sind-in-den-vergangenen-jahren-insgesamt-gesunken</link>
                        <description>NRW als Vorreiter für Analytik und Monitoring von PFAS-Verbindungen </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Nordrhein-Westfalen nimmt beim Thema PFAS eine bundes- und europaweite Vorreiterrolle ein. Seit dem ersten großen Umweltskandal 2005/2006 im Sauerland hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) konsequent daran gearbeitet, PFAS-Belastungen systematisch zu erfassen und zu bewerten. Die intensive und flächendeckende Messstrategie ist der Schlüssel: Je mehr und gezielter gemessen wird, desto mehr kann auch gefunden und verstanden werden – das bedeutet jedoch nicht, dass NRW stärker belastet ist als andere Regionen, sondern dass durch das sehr dichte Messnetz und die analytische Expertise mehr Wissen aufgebaut wurde.</p>
<p class="MsoPlainText">„Die Entdeckung der PFAS-Belastung in Brilon-Scharfenberg war der Startpunkt für ein integriertes, medienübergreifendes Überwachungsprogramm der Gewässerqualität.“ betonte LANUK-Präsidentin Elke Reichert heute (Freitag, 27. Juni 2025) auf der Jahrespressekonferenz ihrer Behörde in Duisburg. „Die Konsequenzen von PFAS für Mensch und Umwelt waren bis dahin nicht bekannt. Dass wir heute die Risiken dieser Stoffgruppe bewerten können, ist das Ergebnis jahrzehntelanger analytischer, wissenschaftlicher und regulatorischer Pionierarbeit.“</p>
<p class="MsoPlainText">Bis heute wurden in NRW an über 500 verschiedenen Messpunkten PFAS-Proben genommen. Die Messstellen liegen in 360 berichtspflichtigen Gewässerabschnitten, die sich wiederum auf mehr als 230 Gewässer im Land NRW verteilen. Im Rahmen des Monitorings zur Wasserrahmenrichtlinie werden an 46 Überblicksmessstellen bis zu 13 mal pro Jahr Wasserproben genommen. Alle weiteren Messstellen werden in einem dreijährigen Turnus beprobt.</p>
<p class="MsoPlainText">Hinzu kommen Grundwassermessungen und Probenahmen aus den Abläufen von Kläranlagen. Die Zahl der jährlichen Einzelanalysen in den LANUK-Laboren auf PFAS-Substanzen in den verschiedenen Wassermedien ist seit Beginn der Untersuchungen stetig angestiegen. Zuletzt waren es im Jahr 2024 fast 20.000.</p>
<p class="MsoPlainText">„Insgesamt sehen wir eine sinkende Belastung unserer Gewässer mit einzelnen PFAS-Verbindungen“, erklärte Dr. Friederike Vietoris, Leiterin der Abteilung Wasserwirtschaft und Gewässerschutz im LANUK. „Allerdings werden wir durch mehr Messungen an immer mehr Stellen und Auswertungen immer mehr Stoffen finden. Die Zahl der PFAS-Fundstellen in NRW nimmt daher tendenziell immer weiter zu. Dies ist nicht zu verwechseln mit einer überdurchschnittlichen Belastung, die ist nicht höher als in anderen Teilen Deutschlands. Sie ist das Ergebnis unserer konsequenten und flächendeckenden Messstrategie.“</p>
<p class="MsoPlainText">An der Ruhr konnte beispielsweise die Belastung seit dem Jahr 2006 stetig gesenkt werden. Aktuell werden hier an den Messstationen Fröndenberg und Mülheim Kahlenberg bei der PFAS-Verbindung „PFOS“ noch ein durchschnittlicher Jahreswert von etwa 3 Nanogramm pro Liter (ng/L) gemessen. Der Ausgangswert lag in den Jahren 2006 und 2007 zwischen 20 und 30 ng/L. Die in NRW angestrebte Umweltqualitätsnorm von 0,65 ng/L wird allerdings hier noch nicht erreicht. Eine vergleichbare Situation zeigt sich in NRW am Rhein. Am Eingang des Rheins nach NRW in Bad Honnef und am Ausgang in Kleve Bimmen werden aktuell im Jahresschnitt 2,5 ng/L PFOS gemessen.</p>
<p class="MsoPlainText">Fürs Trinkwasser gilt ab dem 12. Januar 2026 erstmals ein bundesweit verbindlicher Grenzwert: Für die Summe von 20 PFAS-Verbindungen sind dann 100 ng/L erlaubt. Der 20er Summenwert wurde im Jahr 2023 an 643 Proben überprüft. Überschreitungen dieses zukünftigen Grenzwertes wurden dabei nicht festgestellt.</p>
<p class="MsoPlainText">„Unser Ziel ist – auch aus Vorsorgegesichtspunkten - bereits in den Trinkwasserressourcen, also im Grund-und im Oberflächenwasser die Belastung stark zu reduzieren.“, betonte Dr. Vietoris. „Es ist zu erwarten, dass neben den Grenzwerten fürs Trinkwasser weitere verbindliche Umweltqualitätsnorm für Oberflächengewässer und für das Grundwasser eingeführt wird. Die intensive Messstrategie des LANUK verschafft uns hier einen Vorsprung – wir können schon jetzt abschätzen, wo Handlungsbedarf besteht und gezielt Maßnahmen einzuleiten sind, um die neuen Anforderungen der EU in der gesamten Wasserphase einzuhalten.“</p>
<p class="MsoPlainText">„Wir wissen heute, dass PFAS in der Umwelt ubiquitär vorkommen“, so das Fazit von LANUK-Präsidentin Elke Reichert. „Dennoch sind wir hier in NRW durch unsere konsequente Messstrategie, die Entwicklung neuer Analyseverfahren und die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Behörden und Ministerien bestens aufgestellt. Wir als LANUK werden damit unseren Teil dazu beitragen, die Anforderungen an den Schutz von Mensch und Umwelt bestmöglich zu erfüllen.“</p>
<h2 class="MsoPlainText">Rückschau 20 Jahre PFAS in NRW</h2>
<p class="MsoPlainText">Nach den ersten auffälligen Werten im Rhein im Jahr 2005, konnte die Quelle der Belastung bis in die Ruhr in der Gemeinde Brilon-Scharfenberg im Hochsauerlandkreis zurückverfolgt werden. Im Jahr 2006 startete das LANUK ein umfassendes Monitoring- und Untersuchungsprogramm, das bis heute kontinuierlich weiterentwickelt wird. Ziel war es von Anfang an, die Verbreitung, Quellen und Ausbreitungswege von PFAS systematisch zu erfassen und zu bewerten. Bereits 2007 wurden erste Analyseverfahren für zehn PFAS-Substanzen entwickelt – heute können rund 50 Einzelsubstanzen differenziert nachgewiesen werden.</p>
<p class="MsoPlainText">Damit wurden aus NRW heraus die wissenschaftlichen Grundlagen für Grenzwerte und effektive Maßnahmen entwickelt – nicht nur für NRW, sondern für ganz Deutschland und in der EU. Das LANUK-Gewässer- und Abwassermonitoring bildet somit die Grundlage für Maßnahmen zur Reduzierung von PFAS-Einträgen in die Umwelt. Dazu gehört beispielsweise die Behandlung von Abwasser mit Aktivkohle, das Verbot der Klärschlammausbringung und die Sanierung von Altlasten. Auch spezielle Fragestellungen, wie die Untersuchung von Löschwasser nach Brandereignissen, wurden und werden bearbeitet.</p>
<h2 class="MsoPlainText">Meilensteine aus NRW – Von der ersten Messung zur europäischen Regulierung:</h2>
<p class="MsoPlainText"><strong>2006–2008: </strong></p><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Einleitung umfassender Maßnahmen zur Ursachenermittlung und Reduzierung der PFAS-Belastung vom damaligen Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW in Zusammenarbeit mit dem LANUV (heute LANUK), der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR), dem Ruhrverband und der Bezirksregierung Arnsberg, u.a.</span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Ermittlung der Aufbringungsflächen mit belastetem Klärschlamm. </span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Entwicklung von Sanierungs- und Vermeidungsmaßnahmen. Überwachung kommunaler Kläranlagen. </span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Erste Methoden zur Messung von PFOA und PFOS; Anwendung nationaler Vorsorgewerte für Wasser, Boden und Klärschlamm mangels internationaler Vorgaben.</span></span></li> </ul><p class="MsoPlainText"><strong>Ab 2007: </strong></p><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Beteiligung an der Normung analytischer Verfahren, Untersuchung von Löschschaum, Entsorgungswegen und Umweltverteilung.</span></span></li> </ul><p class="MsoPlainText"><strong>Ab 2010: </strong></p><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Integration von PFAS in europäische Stoffregulierung (REACH, POP-Verordnung); weitere Stoffe folgen.</span></span></li> 	<li class="MsoPlainText">Ausweitung der Messungen auf alle Kläranlagen in NRW und sensible Gewässer.</li> </ul><p class="MsoPlainText"><strong>&nbsp;Seit 2015:</strong></p><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Erweiterung des Analytik-Portfolios auf inzwischen ca. 50 Einzelsubstanzen; Entwicklung ganzheitlicher Summenparameter (AOF, TOPA).</span></span></li> </ul><p class="MsoPlainText"><strong>Heute: </strong></p><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Mehr als 10.000 PFAS-Komponenten weltweit bekannt</span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Einführung neuer EU-Grenzwerte im Trinkwasser ab 2026: 100 ng/L für PFAS-20</span></span></li> </ul><p class="MsoPlainText"><strong>Seit 2006 untersucht das LANUK:</strong></p><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Oberflächenwasser, Grundwasser, Abwasser </span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>&nbsp;Klärschlamm, Löschwasser, Fisch- und Lebensmittelproben</span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Böden und landwirtschaftliche Produkte</span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Blut- und Muttermilchproben im Rahmen epidemiologischer Studien</span></span></li> </ul><h2 class="MsoPlainText">Daten zum PFAS Gewässer- und Abwassermonitoring:</h2>
<h3 class="MsoPlainText">&nbsp;Oberflächengewässer</h3><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Seit 2006 wurde an 504 Messstellen in NRW auf die Indikatorsubstanz „PFOS“ untersucht. Diese 504 Messstellen liegen in 360 berichtspflichtigen Gewässerabschnitten (OWK), die sich wiederum auf mehr als 230 Gewässer im Land NRW verteilen.</span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Im Rahmen des Monitorings zur Wasserrahmenrichtlinie werden an 46 Überblicksmessstellen bis zu 13 mal pro Jahr Wasserproben genommen. An allen weiteren Messstellen werden in einem dreijährigen Turnus jeweils 4 Proben genommen. </span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Des Weiteren werden Schwebstoffe auf PFAS untersucht da diese an partikulärem Material stark sorbieren. Im Zeitraum 2022-2024 wurden 200 Proben an 44 Messstellen untersucht.</span></span></li> </ul><h3 class="MsoPlainText">Grundwasser</h3><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Grundwasser wurde in NRW ab 2006 gezielt im Einflussbereich von Verdachtsflächen (Aufbringungsflächen PFAS-belasteter Abfälle, sonstige PFAS-Eintragsquellen) auf PFAS untersucht. Ab dem Jahr 2008 wurden die Untersuchungen auf alle Grundwasserkörper erweitert, aus denen Trinkwasser gewonnen wird, beginnend jeweils in solchen Gebieten, in denen sich mögliche PFAS-Eintragsquellen befinden konnten. Dazu&nbsp; gehören zum Beispiel Flughäfen, Deponien oder bereits bekannte Altlasten, vor allem solche auf denen Brandereignisse verzeichnet wurden. Eine Verpflichtung zur regelmäßigen Untersuchung der Grundwassermessstellen nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie auf PFAS gibt es bisher noch nicht. Von den 1190 vorhandenen WRRL-Grundwassermessstellen des Landes wurden bislang 600 auf PFAS beprobt. </span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Der aktuelle Zyklus zum Monitoring zur EU-Wasserrahmenrichtlinie hat in diesem Jahr begonnen und läuft bis zum Jahr 2030. Das Ziel ist, bis zum Ende des Zyklus alle WRRL-Grundwassermessstellen des Landes&nbsp; mindestens einmal auf PFAS untersucht zu haben. Daher werden ab diesem Jahr etwa 250 Grundwassermessstellen pro Jahr auf PFAS untersucht, um am Ende des Zyklus ein komplettes Bild zu erhalten. </span></span></li> </ul><h3 class="MsoPlainText">Abwasser</h3><ul> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>&nbsp;Im Abwasserbereich finden PFAS-Untersuchungen seit den Funden im Sauerland sowohl für Direkt- als auch für Indirekteinleitungen statt. NRW hat bereits 2006 Orientierungswerte für PFAS im Abwasser festgelegt, die kontinuierlich fortgeschrieben bzw. weiterentwickelt werden. Eine bundesweite Regelung existiert bisher nicht. Als Orientierungswerte wurden Konzentrationen und Frachten für die Summe 2 PFAS (PFOA+PFOS) in Höhe von 300 ng/L bzw. 10 g/Tag und für die Summe von weiteren 14 gemessenen PFAS in Höhe von 1000 ng/L bzw. 35 g/Tag festgelegt. </span></span></li> 	<li class="MsoPlainText"><span><span>Pro Jahr werden aktuell an rund 100 Messstellen mehr als 250 Proben gezogen und analysiert. Bei den relevanten kommunalen Abwassereinleitungen ist eine Abnahme der Konzentration der untersuchten PFAS mit wenigen Ausnahmen zu verzeichnen. Ähnliches gilt für die relevanten industriellen Direkteinleiter. Weitere Reduzierungsmaßnahmen können aufgrund der fehlenden gesetzlich verbindlichen Konzentrations- bzw. Frachtgrenzwerte nur im Dialog mit den Betreibern auf den Weg gebracht werden.</span></span></li> </ul><h2 class="MsoPlainText">Was sind PFAS?</h2>
<p class="MsoPlainText">PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) umfassen mehrere Tausend synthetische Verbindungen. Sie wurden entwickelt, um extrem beständig zu sein – gegen Hitze, Wasser, Öl, Schmutz. Diese Eigenschaften machten sie attraktiv für viele industrielle und alltägliche Anwendungen: Feuerlöschmittel, Galvanik, Beschichtungen, Outdoor-Produkte oder Lebensmittelverpackungen. Doch genau diese „Unzerstörbarkeit“ macht PFAS in der Umwelt und im menschlichen Körper gefährlich: Sie bauen sich nicht ab, reichern sich an und gelten als toxisch – manche sogar krebserregend oder hormonell wirksam. Nach aktuellem Wissenstand besteht gibt es mehr als 10.000 unterschiedliche PFAS-Verbindungen.</p>
<p class="MsoPlainText">Weitere Informationen sind zu finden beim LANUK unter</p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;<a href="/themen/themenuebergreifende-aufgaben/gefahrstoffe/pfas#c2335" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite im gleichen Fenster. Sie verlassen dabei die LANUK-Website nicht." class="link-internal">https://www.lanuk.nrw.de/themen/themenuebergreifende-aufgaben/gefahrstoffe/pfas</a></p>
<p class="MsoPlainText">Ausführliche Antworten auf häufig gestellte Fragen sind zu finden beim Umweltbundesamt unter</p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/faq-0" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.umweltbundesamt.de/faq-0</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 12:56:41 +0200</pubDate>
                        <title>Land baut Pegelnetz aus – Minister Krischer weiht einen von 26 neuen Hochwassermeldepegeln an der Sülz in Welzen ein</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-baut-pegelnetz-aus-minister-krischer-weiht-einen-von-26-neuen-hochwassermeldepegeln-an-der-suelz-in-welzen-ein</link>
                        <description>Nordrhein-Westfalen verdichtet sein Hochwassermeldepegel-Netz: In zwei Jahren Bauzeit entstehen 26 neue Pegel – bis Ende 2025 werden alle Messstellen fertiggestellt. Einer der neuen Pegel wurde jetzt im bergischen Welzen an der Sülz von Umweltminister Oliver Krischer in Betrieb genommen. Der Pegel verbessert insbesondere für die Städte Rösrath und Overath die Vorwarnung und liefert zusätzliche Daten für das Hochwasserportal.NRW und Warn-Apps wie NINA.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Hochwasserkatastrophe 2021 hat das Land das Messnetz konsequent ausgebaut. 84 Hochwassermeldepegel gab es damals, Ende 2025 werden es insgesamt 122 sein – ein Plus von 45 Prozent. „Das dichtere Netz bedeutet eine bessere Vorwarnung. Wir beziehen mit den neuen Pegeln vor allem auch ländliche Räume stärker ein. Das bedeutet mehr Hochwasserschutz für alle“, sagte Umweltminister Oliver Krischer.</p>
<p>Die Technik der neuen Pegel ist doppelt gesichert. Zwei unabhängige Messsysteme senden ihre Daten über getrennte Netze an die Hochwasserzentrale des Landesumweltamtes (LANUK). Dort werden sie rund um die Uhr ausgewertet und im Hochwasserportal veröffentlicht. Sollte es zu Störungen kommen, behebt die Einsatzbereitschaft des Hochwasserinformationsdienstes die Störung kurzfristig.&nbsp;</p>
<p>Die neuen Standorte wurden gezielt dort ausgewählt, wo es noch Lücken im Netz gab und Hochwasser besonders gefährlich werden kann – etwa durch nahe Wohngebiete oder sensible Infrastruktur.&nbsp;</p>
<p>Die ersten Hochwassermeldepegel in Nordrhein-Westfalen wurden im 19. Jahrhundert an großen Flüssen wie dem Rhein errichtet. Neben den Hochwassermeldepegeln betreibt das LANUK auch gewässerkundliche Pegel, die zusätzliche&nbsp;Wasserstands- und Abflussdaten liefern, sowie Niederschlagsmessstationen.&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong></p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/system/files/media/document/file/uebersicht_hochwassermeldepegel.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Karte mit neuen Hochwassermeldepegeln des Landes NRW (PDF)</a></p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/bildergalerie/minister-krischer-weiht-neuen-hochwassermeldepegel-welzen-ein" target="_blank" rel="noreferrer">Download für Fotos von der Inbetriebnahme</a>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/system/files/media/document/file/poster_pegel_welzen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Daten zum Pegel in Welzen an der Sülz&nbsp;(PDF)</a></p>
<p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/land-baut-pegelnetz-aus-minister-krischer-weiht-einen-von-26-neuen-hochwassermeldepegeln-der-suelz" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
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                    <item>
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                        <pubDate>Wed, 21 May 2025 17:07:42 +0200</pubDate>
                        <title>Überwachung der Wasserqualität des Rheins</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ueberwachung-der-wasserqualitaet-des-rheins</link>
                        <description>Modernisierte Messstelle in Düsseldorf-Flehe in Betrieb genommen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Mittwoch (21. Mai .2025) wurde in Düsseldorf Flehe eine modernisierte Messstelle zur Überwachung der Wassergüte im Rhein in Betrieb genommen. Der Messcontainer wird vom Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) seit dem Jahr 1990 betrieben und steht auf dem Gelände der Stadtwerke Düsseldorf im Stadtteil Flehe direkt am Rhein.</p>
<p>Die Präsidentin des LANUK, Elke Reichert, erklärte: „Der Rhein ist einer der wichtigsten Flüsse in Deutschland, nicht nur wegen seiner Geschichte, sondern auch wegen seiner intensiven Nutzung.“ Neben der Funktion als Wasserstraße komme dem Rhein ebenso als Trinkwasserressource eine große Bedeutung zu. „Wir überwachen daher ganzjährig auf 225 Rheinkilometern in NRW die Wasserqualität, um den Wasserversorgern die notwendige Sicherheit zu geben, möglichst unbelastetes Rohwasser als Ressource nutzen zu können“, betonte Elke Reichert.</p>
<p>„Das Trinkwasser in Düsseldorf stammt zu rund einem Viertel aus Grundwasser und rund drei Vierteln aus Rheinuferfiltrat“, sagte Christoph Wagner, der Leiter der Wasserwerke bei den Stadtwerken Düsseldorf AG. „ Die Gewässerüberwachung am Rhein liegt uns deswegen besonders am Herzen.“ Er erklärte: „Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit dem LANUK.“</p>
<p>In dem Messcontainer in Düsseldorf Flehe entnimmt das LANUK kontinuierlich Proben des Rheinwassers und analysiert die Proben auf Schadstoffe. Dazu gehören Messdaten zu Temperatur, Sauerstoffgehalt und PH-Wert sowie eine Vielzahl chemischer Stoffe, die die Wasserqualität und damit den Rhein als Rohwasserquelle für die Trinkwassergewinnung beeinflussen können. Durch die stetige Weiterentwicklung der chemischen Analytik können heute immer mehr Substanzen, die lebende Organismen in Gewässern schädigen können, können durch die moderne Gewässerüberwachung in geringsten Mengen gemessen werden. Der Warn- und Alarmplan für den Rhein stellt sicher, dass Behörden und Trinkwasserwerke unverzüglich über jede gefundene Verunreinigung informiert werden.</p>
<p>Die wichtigsten Modernisierungsmaßnahe an der Messstelle in Düsseldorf Flehe ist eine neue Datenleitung, die es nun ermöglicht, bidirektional zu kommunzieren. Das bedeutet, die Messeinrichtungen melden nicht nur eindimensional in Richtung Labor, wenn ein auffälliger Wert festgestellt wird. Es kann nun auch aus dem Labor heraus direkt darauf reagiert werden, in dem zum Beispiel vom Labor aus Messintervalle auf verschiedene Zeiträume umgestellt werden können, ohne dass ein Techniker die Anlage dazu anfahren muss. Damit können mögliche Schadstoffwellen schneller erfasst und der Verlauf berechnet werden.</p>
<h5><span><span><span><span><strong><span><span>Hintergrundinformationen: </span></span></strong></span></span></span></span></h5>
<p>Im November 1986 kam es im Schweizer Chemieunternehmen Sandoz bei Basel zu einem Störfall mit weitreichenden Folgen für den Rhein. Nach einem Brand gelangten etwa 20 Tonnen des hoch belasteten Löschschaums in den Rhein. In den darauf folgenden Tagen strömte das vergiftete Rheinwasser mehr als 400 Kilometer flussabwärts und führte zu einem massiven Fischsterben. In den Niederlanden wurde zudem die Trinkwasserversorgung stark beeinträchtigt.</p>
<p>Nach diesem Ereignis wurde die Gewässerüberwachung ausgeweitet, um schneller Informationen über den Zustand der Gewässer zu erhalten. Dazu wurde die Probenahmestelle in Düsseldorf-Flehe in internationale Messprogramme eingebettet. Somit werden die Ergebnisse der kontinuierlichen Überwachung des Rheins seit fast 40 Jahren grenzüberschreitend ausgetauscht.</p>
<p>Für die Auswahl einer geeigneten Messstelle sind einige Kriterien zu erfüllen. Die Messstelle muss jederzeit erreichbar sein, auch im Fall von Hochwasser am Rhein. Die Probenahme soll an einem gut durchströmten Querschnitt des Rheins erfolgen. Dabei dürfen&nbsp; durch die Probenahme keine Veränderungen am Gewässer selbst und keine Einschränkungen für den Schiffsverkehr entstehen. Und was durch die Auswirkungen des Klimawandels heute immer wichtiger wird: auch bei Niedrigwasser muss die eine kontinuierliche Probenahme möglich sein. Wartungsarbeiten sollten<i> </i>jederzeit von Land aus durchführbar sein.</p>
<p>Nach Prüfung aller Randbedingungen wurde in den 1980er Jahren das Angebot der Stadtwerke Düsseldorf AG zur Aufstellung des Messcontainers auf dem Gelände des Wasserwerks Flehe angenommen. Im Januar 1990 wurde diese Messstation mit dem Umweltminister Klaus Matthiesen in Betrieb genommen. Damals wurden die Wasserproben einmal täglich an der Messstelle abgeholt und im Labor auf leicht- und schwerflüchtige Kohlenwasserstoffverbindungen untersucht. In weiteren Tests wurde damals das Schwimmverhalten von Fischen und Daphnien beobachtet, um Hinweise auf mögliche Schadstoffe im Rhein zu erhalten. Die Wassertemperatur, der pH-Wert, der Sauerstoffgehalt und die elektrische Leitfähigkeit des Wassers konnten bereits kontinuierlich gemessen werden. Weichen diese physikalischen Größen von der Norm ab, können sie einen ersten Hinweis auf Störungen der Wasserqualität geben. Damit diese Anzeichen schnell erkennbar waren, wurden sie per Telefonleitung in das Labor des Landesamtes übertragen. Die automatische Alarmierung bei kritischen Werten gab es zu Beginn noch nicht, aber die Notwendigkeit wurde erkannt. Deshalb plante das Landesamt mit den technischen Möglichkeiten der 1980er Jahre eine automatische Aktivierung der Rufbereitschaft, besonders außerhalb der normalen Dienstzeiten. Heute sind diese Prozesse Standard. Die Verfahren und Abläufe sind erprobt und beziehen die beteiligten Behörden und die Trinkwasserversorger automatisch ein. Im Zuge der Digitalisierung sind die Abläufe immer schneller geworden, so dass die Wasserversorger meist schon reagieren können, bevor eine Gewässerverunreinigung bei ihnen ankommt.</p>
<p>Das LANUK überwacht den Rhein und die anderen Gewässer in Nordrhein-Westfalen, entwickelt Methoden und bewertet den Zustand der Gewässer. Im Landesamt werden Ursachen von Verschmutzungen ermittelt, Maßnahmen empfohlen und Daten bereitgestellt. Ziel ist die Erreichung des guten Zustands der Gewässer.</p>
<p>Mehr zur Gewässerüberwachung beim LANUK:</p>
<p><a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/wasser/fluesse-baeche-und-seen/gewaesserueberwachung" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external">https://www.lanuk.nrw.de/themen/wasser/fluesse-baeche-und-seen/gewaesserueberwachung</a></p>
<p>Warn- und Alarmplan Rhein:</p>
<p><a href="https://www.lanuk.nrw.de/service/umweltereignisse-umweltschadensfaelle/meldungen-nach-warn-und-alarmplan-rhein" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external">https://www.lanuk.nrw.de/service/umweltereignisse-umweltschadensfaelle/meldungen-nach-warn-und-alarmplan-rhein</a></p>
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                        <pubDate>Mon, 19 May 2025 08:31:32 +0200</pubDate>
                        <title>Ausgezeichnete Wasserqualität an 99 ausgewiesenen Badestellen in Nordrhein-Westfalen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ausgezeichnete-wasserqualitaet-an-99-ausgewiesenen-badestellen-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description>Die Wasserqualität der Badegewässer in Nordrhein-Westfalen ist sehr gut. Darauf weisen das Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen hin. In Nordrhein-Westfalen gibt es 86 ausgewiesene EU-Badegewässer mit 115 Badestellen, an denen während der Badesaison regelmäßig Untersuchungen der Wasserqualität stattfinden. An 99 Badestellen in Nordrhein-Westfalen erhielt die Wasserqualität im Jahr 2024 die Bewertung „ausgezeichnet“. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit „gut“ bewertet wurde die Wasserqualität an weiteren neun Badestellen, dazu zählten wie im Vorjahr die Badestellen am Bettenkamper Meer in Moers, am Horstmarer See in Lünen und an der Badestelle DLRG Lingesetalsperre in Marienheide. Hinzu kamen die Badestellen Millinger Meer, Barmener See, Badesee Kapusch Hückelhoven, Aasee und Drilandsee, bei denen sich die Bewertung von „ausgezeichnet“ auf „gut“ geändert hat. Erfreuliche Verbesserung: Die Bewertung der Flussbadestelle Seaside Beach/ Baldeneysee hat sich von „ausreichend“ zu „gut“ verändert. Die Qualität der neuen Flussbadestelle Ruhrwiesen Linden Dahlhausen wurde erstmals bewertet. Sie erhielt als einzige Badestelle nur ein „ausreichend“.&nbsp;</p>
<p>An EU-Badegewässern, die an einem Fließgewässer wie der Ruhr liegen,&nbsp;sprechen die Betreiber ab bestimmten Niederschlagswerten mit erhöhter Gefahr für Wasserverunreinigungen vorsorglich Badeverbote aus, die erst nach Beprobung und Freigabe durch das Gesundheitsamt wieder aufgehoben werden.</p>
<p>Die Qualität eines Badegewässers wird in der Regel anhand von mindestens 16 Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt. Für folgende Gewässer lag diese Datenreihe noch nicht vor, weshalb noch keine Bewertung erfolgte: Die Badestelle Woffelsbacher Bucht an der Rurtalsperre Schwammenauel, die Badestelle an der Ruhr in Mülheim und der Rather See in Köln wurden noch nicht bewertet. In 2024 hinzugekommen sind zwei neue Badestellen am Fühlinger See in Köln und das Badegewässer Esmecke-Stausee (Einbergsee) in Eslohe. In 2025 wurde im Kreis Viersen der Heidweiher als neues EU-Badegewässer angemeldet.</p>
<p>Mit der EU-Badegewässer-Richtlinie (2006/7/EG) hat die Europäische Union einen flächendeckenden Schutz für das Baden in Binnen- und Küstengewässern eingeführt. Die nächste offizielle EU-Bewertung der Badegewässer wird im Juni erwartet, es ist aber davon auszugehen, dass sie für Nordrhein-Westfalen der Bewertung des Landesumweltamtes entspricht. Zur Sicherheit der Badenden nehmen außerdem die Gesundheitsämter während der Badesaison grundsätzlich mindestens alle vier Wochen Wasserproben zur Analyse. Geprüft wird unter anderem das Auftreten der Darmbakterien Intestinale Enterokokken und Escherichia coli, die als Indikatoren dienen und auf Verschmutzungen hinweisen. Eine interaktive Bewertungskarte und aktuelle Bewertungen zur Badegewässerqualität können unter&nbsp;<a href="http://www.badegewaesser.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.badegewaesser.nrw.de</a> eingesehen werden.</p>
<p>Es wird empfohlen, an den vielen ausgezeichneten und gut bewerteten Badestellen in Nordrhein-Westfalen baden zu gehen,&nbsp;da bei anderen Badestellen keine regelmäßige Begutachtung der hygienischen Wasserqualität durch die Gesundheitsämter erfolgt. Bei schlechter hygienischer Wasserqualität und hoher fäkaler Belastung – also insbesondere bei abwasserbeeinflussten Fließgewässern – ist auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Krankheitserreger und auch antibiotikaresistente Bakterien vorkommen.&nbsp;</p>
<p>Der Rhein und die Schifffahrtskanäle gehören nicht zu den Badegewässern. Das Baden an solchen Wasserstraßen ist strengstens untersagt. Die Strömungen, die durch die Sogwirkung der Schiffe noch verstärkt werden, sind lebensgefährlich!</p>
<h4><strong>Weitere Informationen / Einzelwerte der Badestellen:</strong></h4>
<p>Überblick über alle Badegewässer und deren Wasserqualität:&nbsp;<a href="https://db.badegewaesser.nrw.de/badegewaesser-nrw/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://db.badegewaesser.nrw.de/badegewaesser-nrw/</a></p>
<p>&nbsp;Über die Spalte "Messstelle" können die einzelnen Messergebnisse einer Badestelle eingesehen werden – von blau für „ausgezeichnet“ über grün für „gut“ bis orange für „ausreichend“. Dort werden auch neue Messwerte regelmäßig veröffentlicht.</p>
<p><strong>Über LANUK:</strong> Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen ist als Landesoberbehörde in den Fachgebieten Naturschutz, technischer Umweltschutz für Wasser, Boden und Luft sowie Klima tätig.</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/ausgezeichnete-wasserqualitaet-99-ausgewiesenen-badestellen-nordrhein-westfalen" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 12 May 2025 08:14:03 +0200</pubDate>
                        <title>Bestandsaufnahme in der Natur</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/bestandsaufnahme-in-der-natur</link>
                        <description>In den nächsten Wochen erfasst das LANUK naturnahe Flächen in NRW</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">In den Kreisen Nordrhein-Westfalens werden ab sofort die besonders naturnahen Freiflächen erneut begutachtet und kartiert. Es geht darum, wissenschaftliche Daten von geschützten und schutzwürdigen Biotopen in Nordrhein-Westfalen zu ermitteln. Die landesweite Biotopkartierung ist eine jährliche Erhebung. In diesem Jahr werden unterschiedliche Flächen in&nbsp; ca. 30 Gebieten in ganz Nordrhein-Westfalen untersucht. Verantwortlich für die Durchführung ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK).</p>
<p class="MsoPlainText">Die landesweite Biotopkartierung liefert seit 1978 wichtige Grundlageninformationen über schutzwürdige Biotope in Nordrhein-Westfalen. Die Daten aus der Kartierung zeigen unter anderem den fünf Bezirksregierungen und den 54 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW, wo sich in ihrem Bereich geschützte und schutzwürdige Biotope befinden. Sie erhalten damit Planungssicherheit für Vorhaben aller Art, die auf freien Flächen umgesetzt werden sollen. Es ist deshalb so wichtig, dass die Daten aktuell sind.</p>
<p class="MsoPlainText">Die in der Biotopkartierung gewonnenen Daten werden in das landesweite Biotopkataster, eingepflegt. Das Biotopkataster ist die umfangreichste Datensammlung über schutzwürdige Lebensräume in Nordrhein-Westfalen. Aktuell sind ca. 29.000 Flächen in einem Gesamtumfang von rund 18 Prozent der Landesfläche erfasst. Die Datenbank steht den Behörden und der Öffentlichkeit frei zur Verfügung.</p>
<p class="MsoPlainText">Die landesweite Biotopkartierung ist nach § 5 des Landesnaturschutzgesetzes NRW eine gesetzliche Aufgabe. Um die Daten aktuell zu halten, beauftragt das LANUK jährlich qualifizierte Fachbüros. Die Kartierenden dieser Fachbüros dürfen nach § 73 des Landesnaturschutzgesetzes in den ausgewählten Bereichen NRWs Grundstücke für diese Arbeit betreten. Wichtig ist, dass sich jede Person, die im Auftrag des LANUK mit der Kartierung betraut ist, entsprechend ausweisen kann.</p>
<p class="MsoPlainText">Bei Fragen können sich Grundstücksbesitzende an die Funktionsadresse der Biotopkartierung wenden: <a href="#" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich Ihr Mail-Programm." class="link-email" data-mailto-token="rfnqyt/kfhmgjwjnhm76Eqfszp3swb3ij" data-mailto-vector="5">fachbereich21(at)lanuk.nrw.de</a> oder an die Telefonzentrale +49 2361 305-0.</p>
<p class="MsoPlainText">Zum Biotopkataster:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="http://bk.naturschutzinformationen.nrw.de/bk/de/start" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">http://bk.naturschutzinformationen.nrw.de/bk/de/start</a></p>
<p class="MsoPlainText">Unter diesem Link ist auch eine Liste mit den aktuellen Kartiervorhaben zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Natur</category>
                            
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 08:11:01 +0200</pubDate>
                        <title>Nordrhein-Westfalen ist bundesweit Vorreiter beim Windenergieausbau – Ausbaudynamik hält auch in 2025 an</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nordrhein-westfalen-ist-bundesweit-vorreiter-beim-windenergieausbau-ausbaudynamik-haelt-auch-in-2025-an</link>
                        <description>Im ersten Quartal wurden bereits mehr als 240 Windenergieanlagen genehmigt – weit über 1.000 Anlagen bis 2027</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Noch nie hat ein Bundesland in einem Jahr so viele Windenergieanlagen genehmigt wie Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr 2024. Dieser Aufwärtstrend setzt sich auch in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 unvermindert fort: Zum Stichtag 31. März wurden 248 Anlagen mit einer geplanten Leistung von mehr als 1.500 Megawatt genehmigt. Das entspricht bereits jetzt der zusammen gerechneten genehmigten Leistung der Jahre 2019 bis 2021. Eine aktuelle Auswertung des LANUK NRW zeigt: Nordrhein-Westfalen liegt klar auf Kurs, sein selbst gestecktes Ziel von 1.000 neuen Windrädern bis zum Ende der Legislaturperiode nicht nur zu erreichen, sondern sogar zu übertreffen. Seit dem Sommer 2022 sind 401 Windenergieanlagen installiert worden. Hinzu kommen vorliegende Genehmigungen über weitere insgesamt 1.077 Anlagen, die bis Mai 2027 in Betrieb genommen werden können.&nbsp;</p>
<p>Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Der Ausbau ist keine Symbolpolitik – er ist ein handfestes Zukunftsprogramm. Für eine bezahlbare, sichere und unabhängige Energieversorgung, für wirtschaftliche Perspektiven. Wir zeigen, dass ambitionierter Klimaschutz auch ökonomisch sinnvoll ist: Er schafft Arbeitsplätze, sichert Wertschöpfung vor Ort und macht uns unabhängig von fossilen Importen. Deshalb investieren wir mit voller Überzeugung in Windenergie. Wer politische Verantwortung übernimmt, darf nicht nur an die nächsten Umfragen, sondern muss auch an die nächsten Generationen denken. In Nordrhein-Westfalen setzen wir genau darauf. Mit Erfolg: 2022 sind wir damit gestartet, die Rahmenbedingungen für 1.000 neue Windenergieanlagen in fünf Jahren zu schaffen. Nun zeigt sich: Wir können bereits jetzt davon ausgehen, dieses ehrgeizige Ziel sogar zu übertreffen.“</p>
<p>Umweltminister Oliver Krischer: „Es ist nicht nur gelungen, die Zahl der genehmigten Anlagen mehr als zu verdoppeln, sondern auch die Verfahren zu beschleunigen. Hier zeigen die vielfältigen Anstrengungen von Bund und Land zur Beschleunigung und Vereinfachung von Genehmigungsverfahren ihre Wirkung. Diesen Erfolg verdanken wir der guten Zusammenarbeit der staatlichen Ebenen, insbesondere aber auch dem Engagement der Landkreise und kreisfreien Städte als Genehmigungsbehörden vor Ort. Die Genehmigungen sind Meilensteine für den Ausbau der Windenergie auf dem Weg zur Klimaneutralität.“&nbsp;</p>
<p><strong>Windenergieausbau in Nordrhein-Westfalen (Stand 1. April 2025)</strong></p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span>Im Bundesländervergleich liegt Nordrhein-Westfalen im ersten Quartal 2025 mit einer genehmigten Leistung von 1.526 Megawatt abermals deutlich vor den nördlichen Bundesländern Niedersachsen (661 MW), Mecklenburg-Vorpommern (227 MW) und Brandenburg (220 MW).&nbsp;Die Leistung kann noch steigen, da die Windanlagenbetreiber ihre Genehmigungen aus März bis Ende April nachmelden können.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>In den ersten drei Monaten des Jahres 2025 wurde somit in etwa so viel Windenergieleistung genehmigt wie in den drei Jahren von 2019 bis 2021 zusammen (1.535 MW). </span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Das spiegelt sich auch im Zubau wieder: Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen bereits 58 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 318 MW installiert.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Somit sind in Nordrhein-Westfalen derzeit insgesamt 3.854 Anlagen mit einer Leistung von 8.094 MW in Betrieb.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Die Zahlen basieren auf einer Auswertung des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur durch das <span>LANUK NRW</span>.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></li> </ul><p><strong>Zubauprognose im Detail</strong></p>
<p>Im Koalitionsvertrag hatten die regierungstragenden Fraktionen vereinbart, den Bau von 1.000 neuen Windenergieanlagen bis zum Ende der Legislaturperiode zu ermöglichen. Laut Angaben aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur wurden in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der Legislaturperiode 401 Windenergieanlagen in Betrieb genommen. Für weitere 1.077 Anlagen sind Genehmigungen registriert worden, für die durch die jeweiligen Projektierer eine geplante Inbetriebnahme bis Mitte 2027 angegeben wird. Demnach ist davon auszugehen, dass weit mehr als 1.000 neue Anlagen in dieser Legislaturperiode installiert werden. Der beschleunigte Ausbau der Windenergie gelingt nur mit guter Abstimmung auf allen Ebenen.&nbsp;</p>
<p>Um die notwendige Akzeptanz zu sichern, steuert die Regionalplanung den Ausbau der Windenergie in den einzelnen Landesteilen. Die kommunal besetzten Regionalräte entscheiden über die Ausweisung von geeigneten Windenergiebereichen und stellen den Ausgleich der unterschiedlichen Interessen vor Ort sicher. Mit der Konzentration des&nbsp;Ausbaus&nbsp;auf die regionalplanerisch definierten Windenergiebereiche&nbsp;wird ein ambitionierter und zugleich akzeptanzgesicherter&nbsp;Ausbau sichergestellt.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Aktuelle Zahlen zur Zubauprognose, den Genehmigungsverfahren und weitere Daten rund um den Windenergieausbau in Nordrhein-Westfalen sind auf den Seiten des&nbsp;Energieatlas des Landes&nbsp;veröffentlicht: <a href="http://www.windenergiemonitoring.nrw.de/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.windenergiemonitoring.nrw.de/</a>.</p>
<p>Einen Überblick über die Beschleunigung des Windenergieausbaus in Nordrhein-Westfalen finden Sie unter <a href="http://www.windenergieausbau.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.windenergieausbau.nrw.de</a>&nbsp;sowie <a href="http://www.energieatlas.nrw.de/site/wind" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de/site/wind</a>.</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/nordrhein-westfalen-ist-bundesweit-vorreiter-beim-windenergieausbau-ausbaudynamik-haelt-auch-2025" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 14:02:20 +0200</pubDate>
                        <title>Beim Osterfeuer gibt es Regeln, auch zum Tier- und Umweltschutz</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/beim-osterfeuer-gibt-es-regeln-auch-zum-tier-und-umweltschutz-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen sind vielerorts Gemeinden oder Vereine mit der Vorbereitung von Osterfeuern beschäftigt. Vorschriften der Gemeinden für sichere Oster- und Brauchtumsfeuer sind dabei zu beachten. Ebenso wichtig sind ein paar Regeln zum Tier- und Umweltschutz, denn schlecht durchgeführt, kann der alte Brauch große Schäden anrichten.</p>
<p>Damit die Veranstaltung die Umwelt möglichst wenig belastet, darf ausschließlich naturbelassenes Holz sowie von Blättern befreiter Baum- und Strauchschnitt abgebrannt werden. Das Holz soll möglichst trocken sein, um die Rauchentwicklung und damit entstehende Verbrennungsprodukte wie Feinstaub und Kohlenmonoxid, so gering wie möglich zu halten. Keinesfalls dürfen Osterfeuer genutzt werden, um Holzabfälle zu „entsorgen“. Lackiertes und behandeltes Holz sind als Brennmaterial genauso verboten wie Sperrmüll, Altreifen oder Kunststoff. Beim Abbrennen dieser Materialien entstehen Stoffe, die die Gesundheit und die Umwelt stark belasten können.</p>
<p>Einige Vogelarten haben bereits mit dem Brüten begonnen. Deshalb sollten jetzt vor Ostern, die Reisighaufen für Osterfeuer auf Vogelbruten hin kontrolliert werden. Zum Schutz der Tiere sollten Holzhaufen vor dem Anzünden umgeschichtet werden, damit brütende Vögel sowie Igel, Hasen, Kaninchen und andere Kleintiere rechtzeitig fliehen können.</p>
<p>Informationen zu erforderlichen Genehmigungen oder Anzeigen sowie zu weiteren örtlichen Regelungen erhalten Sie bei Ihrer Gemeinde. Zur Beurteilung sind in diesem Jahr wegen der Trockenheit die Fragen des Brandschutzes besonders bedeutend. Vor Ort ist dabei die Expertise der Feuerwehren besonders gefragt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 17:08:58 +0200</pubDate>
                        <title>Neuer hydrologischer Bericht für Nordrhein-Westfalen: Anhaltende Trockenheit zeigt Auswirkungen auf Flüsse, Grundwasser und Pflanzen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neuer-hydrologischer-bericht-fuer-nordrhein-westfalen-anhaltende-trockenheit-zeigt-auswirkungen-auf-fluesse-grundwasser-und-pflanzen</link>
                        <description>Umweltminister Oliver Krischer: „Achtsamer Umgang mit der Natur ist wichtig, um weitere Waldbrände zu verhindern.“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nur einmal seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war ein März in Nordrhein-Westfalen trockener als der März 2025, in dem landesweit im Durchschnitt nur zehn Liter Niederschlag pro Quadratmeter fielen. Das belegt der neue hydrologische Bericht des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK). Im langjährigen Vergleich fielen damit rund 84 Prozent weniger Niederschläge als sonst im März üblich. Da schon der Februar 2025 zu trocken war, sinken die Pegel der Flüsse und Talsperren. Den Pflanzen fehlt das Wasser, das sie zum Wachsen benötigen und die Waldbrandgefahr steigt.&nbsp;</p>
<p>„Wir erleben einen ungewöhnlichen Dürre-Frühling und müssen besser denn je auf unsere Natur aufpassen. Eine achtlos weggeworfene Zigarette kann einen Flächenbrand entzünden“, sagt Umweltminister Oliver Krischer. „Dieser Frühling zeigt, wie massiv und unvorhersehbar der Klimawandel uns zusetzt und wie wichtig der Umwelt- und Naturschutz ist. Nur die Gärtner dürfen zu Recht darauf hoffen, dass 2025 kein Schnecken-Jahr wird.“</p>
<p>Im hydrologischen Monatsbericht des LANUK wird die meteorologisch-hydrologische Situation für jeden Monat erfasst. Nordrhein-Westfalen zählt zu den niederschlagsreichen Bundesländern. Mehr als 50.000 Kilometer Bäche und Flüsse, Talsperren, Stauseen und natürliche Seen prägen an vielen Stellen die Landschaft. Der Bericht für den Monat März zeigt, dass der überwiegende Teil der Oberböden in Nordrhein-Westfalen außergewöhnlich trocken ist im Vergleich zu den langjährigen Bodenfeuchtegehalten. Bis zu einer Tiefe von 180 Zentimetern breiten sich in den Böden Dürreerscheinungen von den Mittelgebirgsregionen bis ins Flachland aus. Im Bereich der Mittelgebirge im Süden, im Südwesten und Nordosten Nordrhein-Westfalens wird der Zustand der Gesamtböden bereits als „moderate Dürre“ bis hin zur „außergewöhnlichen Dürre“ eingestuft.</p>
<p>Die Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima (LANUK), Elke Reichert erklärte: „Die über die letzten beiden Monate anhaltende Trockenheit macht sich in ganz Nordrhein-Westfalen in den Oberböden bemerkbar. Aber auch in tieferen Schichten treten besonders in den Mittelgebirgsregionen bereits Dürreerscheinungen auf.“ Die extreme Wetterlage zeige auch in anderen Bereichen erste Auswirkungen. Der Einfluss auf Talsperren sei messbar und auch beim Grundwasser zeige sich eine Trendumkehr. „Unsere Auswertungen bestätigen erneut, dass sich der Klimawandel mit den immer längeren und häufigeren Extremwetterlagen auf viele Lebensbereiche auswirkt“, betonte Elke Reichert.</p>
<p>Die Auswirkungen der Trockenheit zeigen sich auch in den Ergebnissen der Grundwassermessungen des LANUK. An einem Großteil der Messstellen sind die Grundwasserstände im März gegenüber dem Vormonat gesunken. Damit zeigt die Entwicklung der Grundwasserstände nach etwa 15 Monaten mit relativ hohen Grundwasserständen erstmals wieder eine Trendumkehr. Der Anteil der Messstellen mit hohen bis sehr hohen Grundwasserständen ist von 29 Prozent im Februar auf 15 Prozent im März zurückgegangen. Dagegen stieg der Anteil der Messstellen mit sehr niedrigen bis niedrigen Ständen von acht Prozent im Vormonat auf 22 Prozent im März.</p>
<p>An den Fließgewässern herrschte Ende März an 25 Pegeln Niedrigwasser. Dies betrifft 22 Prozent der Gewässer. Die übrigen Gewässer lagen im Bereich zwischen mittlerem Niedrigwasser und Mittelwasser. „Das ungewöhnliche Niedrigwasser beeinträchtigt die Wirtschaft entlang des Rheins, weil große Schiffe nicht mehr so viel Ladung transportieren können. Das ist ein Problem für die Schifffahrt, aber gleichzeitig auch für die Ökologie der Gewässer, weil bei wenig Wasser die Chemikalien-Konzentration steigt“, sagt Oliver Krischer.</p>
<p>Unter Berücksichtigung der Jahreszeit und der Hochwasserschutzvorsorge waren auch die Füllstände der Talsperren Ende März auf einem unterdurchschnittlichen Niveau.</p>
<p>Zum hydrologischen Bericht beim LANUK: <a href="https://www.lanuk.nrw.de/themen/wasser/hydrologische-messnetze/hydrologische-berichte" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external">https://www.lanuk.nrw.de/themen/wasser/hydrologische-messnetze/hydrologische-berichte</a></p>
<p><i>Hinweis: Zum 1. April 2025 ging aus dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) des Landes Nordrhein-Westfalen hervor. Das Fachzentrum Klima NRW und die Nationalparkverwaltung sind nun ebenfalls dort angesiedelt.</i></p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/neuer-hydrologischer-bericht-fuer-nordrhein-westfalen-anhaltende-trockenheit-zeigt-auswirkungen-auf" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Mar 2025 06:39:38 +0100</pubDate>
                        <title>Sauberes Wasser für Umwelt und Gesundheit </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/sauberes-wasser-fuer-umwelt-und-gesundheit-2025</link>
                        <description>Fachleute beraten auf der 58. ESSENER TAGUNG über Herausforderungen und Impulse aus Europa </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 26. bis 28. März 2025 treffen sich im Eurogress Aachen über 800 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, um sich über Strategien und Technologien zum Umgang mit unserer wichtigsten Ressource Wasser auszutauschen. Dabei stehen in diesem Jahr neben der Überwachung der Gewässergüte und technologischen Herausforderungen zum Gewässerschutz auch Fragen zu Klimaschutz und zur Klimaanpassung auf der Tagesordnung.</p>
<p>„Wir müssen unsere Gewässer für den Klimawandel fit machen,“ sagte Elke Reichert, die Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. „Immer häufiger erleben wir Extremwetterlagen, wie Starkregen oder Dürreperioden, die sich direkt auf die Gewässer auswirken. Zerstörungen und wirtschaftliche Schäden können die Folge sein.“ Sie begrüßte deshalb, dass neben den vielfältigen technischen Herausforderungen der Wasserwirtschaft auch Fragen der nachhaltigen Krisen- und Katastrophenvorsorge auf der Tagesordnung stehen.</p>
<p>Der Leiter des Instituts für Siedlungswasserwirtschaft und Siedlungsabfallwirtschaft der RWTH Aachen (ISA), Prof. Dr. Thomas Wintgens erklärte: „Unser Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen erfordert nicht nur ein Umdenken, sondern auch die Implementierung konkreter und praxisnaher Maßnahmen. Da unsere Gewässer keine nationalen Grenzen kennen, ist es entscheidend, dass wir in Europa gemeinsam handeln.“</p>
<p>Traditionell beschäftigt sich die größte Fachtagung im Bereich der Wasserwirtschaft mit Themen wie Gewässergüte und Grundwasser. Der nachhaltigen Nutzung unserer gemeinsamen Ressourcen kommt eine herausragende Bedeutung zu. Konkrete Strategien und Technologien zu Themenbereichen wie Wasser- und Energieeffizienz, umweltbewusstem Bauen in der Wasserwirtschaft, Innovationen bei der Behandlung von Klärschlamm und der Rückgewinnung von Rohstoffen werden von den Expertinnen und Experten besprochen. Vorträge, Gespräche und eine Exkursion zielen darauf ab, innovative Lösungen in der Wasserwirtschaft zu präsentieren und deren Anwendung im europäischen Kontext zu fördern.</p>
<p>Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler stellen ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus wasserwirtschaftlichen und umweltbezogenen Master- und Doktorarbeiten im Forum Young Scientists vor. Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen in einer Fachausstellung zu präsentieren und ihre Innovationen in kurzen Vorträgen in einem Technologieforum vorzustellen. Darüber hinaus wird es zum ersten Mal ein Karriereforum geben, bei dem berufliche Perspektiven in der Wasserwirtschaft erkundet und Kontakte geknüpft werden können.</p>
<p>Veranstalter der Essener Tagung sind:</p>
<p>• Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen (ISA)</p>
<p>•&nbsp; Institut zur Förderung der Wassergüte- und Wassermengenwirtschaft (IFWW)</p>
<p>•&nbsp; Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FIW)</p>
<p>•&nbsp; Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV)</p>
<p>Das Tagungsprogramm ist mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) abgestimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 24 Mar 2025 11:34:06 +0100</pubDate>
                        <title>Solarkataster NRW erweitert um Ertragsrechner für Neubauten und Fassaden</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/solarkataster-nrw-erweitert-um-ertragsrechner-fuer-neubauten-und-fassaden</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In das Solarkataster NRW, ein zentrales Werkzeug für die Planung und den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in Nordrhein-Westfalen, wurde ein neues Werkzeug integriert: den Ertragsrechner für Neubauten und Fassaden. Der Ertragsrechner ermöglicht bereits bei der Planung eines Neubaus oder der Installation an Fassaden den Ertrag und damit die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage zu berechnen. Die Nutzung der Sonnenenergie ist entscheidend für die Energiewende und die Erreichung der Klimaschutzziele in NRW. Mit Stand Ende 2024 waren in NRW etwa 690.000 Photovoltaik-Anlagen auf und an Gebäuden installiert, ergänzt durch rund 160.000 Steckersolaranlagen („Balkonkraftwerke“) und 1.100 Freiflächenanlagen.</p>
<p>„Mit dem Neubaurechner haben wir das Solarkataster um ein innovatives Werkzeug ergänzt, um den Ausbau von Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen effizienter zu gestalten“, erklärte Elke Reichert, Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). „Wir ermöglichen damit allen Nutzerinnen und Nutzern, bereits bei der Planung eines Neubaus eine möglichst effiziente Versorgung über Sonnenenergie mitzudenken und in die Kalkulation der Baukosten aufzunehmen.“</p>
<p>Der neue Ertragsrechner ermöglicht es, einen konkreten Standort in Nordrhein-Westfalen auszuwählen und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für eine Photovoltaikanlage durchzuführen. Die Daten zur solaren Energie sind flächendeckend verfügbar, sodass auch für noch nicht erfasste Gebäude eine Analyse möglich ist. Der Rechner bietet die Möglichkeit, zwischen Dach- und Fassadenanlagen zu unterscheiden, die Neigung der Dachfläche individuell einzustellen und die Himmelsausrichtung anzupassen. Nutzer können zudem ihre Angaben zum Verbrauchsprofil, Stromverbrauch, Anlagengröße, Speicheroptionen, Finanzierungsform und Inbetriebnahme individuell anpassen.</p>
<h5><span><span><span><strong><span><span>Hintergrundinformationen Solarkataster NRW</span></span></strong></span></span></span></h5>
<p>Das Solarkataster NRW, in dem auch der neue Ertragsrechner zu finden ist, bietet umfassende Daten zu den Potenzialen und dem Bestand der Photovoltaik in NRW. Es ermöglicht eine Solarpotenzialanalyse für alle Gebäude im Land und unterstützt die Planung von Solaranlagen auf Dächern, Fassaden und Freiflächen.</p>
<p>Besonders beliebt sind die Daten zu Photovoltaik an Gebäuden, da für rund 11 Millionen Gebäude in NRW ein Solarpotenzial berechnet und die Dachflächen einer Eignungsprüfung unterzogen wurden. Zusätzlich finden sich Daten und Karten zur Freiflächen-Photovoltaik im Solarkataster, einschließlich aktuell geltender Flächen- und Förderkulissen sowie einer Karte der „Suchflächen“ für potenzielle Freiflächenanlagen.</p>
<p>In den kommenden Monaten wird das Solarkataster um die Möglichkeit erweitert, Steckersolaranlagen zu berechnen. Diese Anlagen dürfen maximal 800 Watt über die Steckdose ins Stromnetz einspeisen.</p>
<p>Das Solarkataster NRW wird vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) im Fachzentrum „Klimaanpassung, Klimawandel, Wärme und Erneuerbare Energien“ gepflegt. Das Fachzentrum erarbeitet Grundlagendaten und Lösungsansätze für die Herausforderungen, die sich aus dem anthropogenen Klimawandel und der Energiewende ergeben. Thematische Schwerpunkte sind die Anpassung an den Klimawandel sowie die Strom- und Wärmewende. Das Fachzentrum betreibt die beiden digitalen Fachinformationssysteme Klimaatlas NRW und Energieatlas NRW, in denen die Arbeitsergebnisse für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Wirtschaft und Politik zum Teil adressscharf und regionalisiert zur Verfügung gestellt werden.</p>
<h5><span><span><span><span><span>Weitere Informationen finden sich unter </span></span></span></span></span></h5>
<p><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a></p>
<p><a href="http://www.solarkataster.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.solarkataster.nrw.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klima</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 07:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Untersuchungen bestätigen Zusammenhang zwischen Weichmachern in Kinderurin und Verwendung von Sonnenschutzmitteln</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-untersuchungen-bestaetigen-zusammenhang-zwischen-weichmachern-in-kinderurin-und-verwendung-von-sonnenschutzmitteln</link>
                        <description>Maßnahmenpaket eingeleitet: Hersteller und Überwachungsbehörden arbeiten an Minimierung – bundesweites Monitoring – Sonnenschutzcremes sollten weiter verwendet werden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelle Untersuchungsergebnisse des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) sowie der Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUÄ) in Nordrhein-Westfalen bestätigen den Zusammenhang, dass der Weichmacher DnHexP (Di-n-hexyl-Phthalat) aus Verunreinigungen im UV-Filter DHHB (Diethylamino-hydroxybenzoyl-hexyl-benzoat) in Sonnenschutzmitteln stammt.</p>
<p>Bisher untersuchte Sonnenschutzmittel wiesen teilweise Verunreinigungen mit dem Weichmacher DnHexP auf. Dies zeigt sich auch in den Kinderurin-Untersuchungen des LANUV. Die Belastungen liegen jedoch für über 99 Prozent der 250 untersuchten Kinder unterhalb der Schwelle für eine gesundheitliche Besorgnis. Somit ist die Verwendung von Sonnenschutzmitteln in der Regel sicher. Aus Gründen der Vorsorge muss aber sichergestellt sein, dass Sonnenschutzmittel nicht mit DnHexP verunreinigt sind.</p>
<p>Die nordrhein-westfälischen Behörden haben außerdem zusammen mit Kosmetikherstellern, vertreten durch die Fachverbände, herausgefunden, dass es möglich ist, Sonnenschutzmittel so herzustellen, dass der UV-Filter DHHB frei von Verunreinigungen ist. Deshalb wurden Hersteller dazu aufgefordert, vorsorglich ihre Produktion so umzustellen, dass keine schädlichen Weichmacher mehr messbar sind.</p>
<p>Alle Bewertungen sind weiterhin vorläufig, da die bundesweit laufende Ursachenforschung noch nicht abgeschlossen ist. Im laufenden Jahr soll es ein neues bundesweites Monitoring geben, um einen neuen Orientierungswert für die technische Vermeidbarkeit von DnHexP im UV-Filter DHHB abzuleiten.</p>
<h5><span><span><span><strong><span><span>Ergebnisse der Kinderurin-Untersuchungen des LANUV (KiSA-Studie)</span></span></strong><span><span></span></span></span></span></span></h5>
<p>Das LANUV untersucht regelmäßig im Auftrag des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen den Urin von 250 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren auf verschiedene Schadstoffe wie Weichmacher, Pestizide oder Konservierungsmittel. Im Januar 2024 hatte das Landesamt erstmals Mono-n-hexyl-Phthalat (MnHexP), ein Stoffwechselabbauprodukt des Weichmachers DnHexP, im Kinderurin gefunden. Der Weichmacher DnHexP darf seit 2019 nicht mehr in kosmetischen Mitteln enthalten sein, weil er im Verdacht steht, die Fruchtbarkeit zu schädigen. In einer früheren Auswertung des LANUV vom März 2024 konnte bereits gezeigt werden, dass es einen Zusammenhang zwischen der Nutzung von Sonnencreme und erhöhten MnHexP-Belastungen im Urin der Kinder gibt.</p>
<p>Das LANUV hat daraufhin im Jahr 2024 zwei weitere Nachweisverfahren geführt, die zum einen bei einer erneuten Kontrolle ähnlich auffällige Werte ergaben: In weiteren 250 Kinderurinproben von 2023/2024 wurde bei 55 Prozent der Proben MnHexP nachgewiesen. Bei zwei Proben wurden MnHexP-Konzentrationen gemessen, die oberhalb des von der Kommission Human-Biomonitoring im März 2024 abgeleiteten gesundheitlichen Beurteilungswertes (HBM-I-Wert) von 60 Mikrogramm pro Liter lagen. Dieser HBM-I-Wert stellt einen Vorsorgewert für die Allgemeinbevölkerung dar. Bei einer Überschreitung sollte der Messwert kontrolliert, nach Quellen für die Belastung gesucht und diese minimiert werden.</p>
<p>Zum anderen hat das Landesamt in Zusammenarbeit mit den für den gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständigen Behörden und Wirtschaftsbeteiligten Sonnenschutzmittel als mögliche Quelle identifiziert.&nbsp;</p>
<p>„Die neuen Untersuchungsergebnisse bestätigen den Zusammenhang, dass der Weichmacher aus dem verunreinigten UV-A-Filter DHHB in Sonnenschutzmitteln stammt“, erklärt Elke Reichert, Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. „Wir haben in dieser Studienreihe nicht nur auf eine Belastung mit dem Weichmachermetaboliten geschaut. Wir haben in den Urinproben der Kinder auch nach Stoffwechselprodukten des verunreinigten UV-Filters gesucht. Unsere Ergebnisse bestätigen für einen Großteil der Proben den Zusammenhang zwischen dem Weichmacher und dem kontaminierten UV-Filter.“</p>
<p>„Damit tragen die Ergebnisse des Landesumweltamtes NRW wesentlich zur Aufklärung dieser bundesweiten Problematik bei. Die KISA-Studie des LANUV ist wichtig, um frühzeitig Hinweise auf mögliche Umweltbelastungen zu erhalten und gegensteuern zu können. Je mehr Transparenz und Aufklärung wir schaffen, desto mehr Schutz resultiert daraus am Ende für uns alle“, erklärt Umweltminister Oliver Krischer.</p>
<p>Die Ergebnisse des LANUV zeigen auch, dass mindestens ein Drittel der Kinder Abbauprodukte des UV-Filters aufwiesen, ohne dass der Weichmachermetabolit bei ihnen nachgewiesen wurde. Dies bestätigt, dass die Herstellung von UV-Filtern ohne DnHexP-Verunreinigung möglich ist und dass DnHexP-freie Sonnenschutzprodukte am Markt verfügbar sind.</p>
<h5><span><span><span><strong><span><span>Ergebnisse der Untersuchungen von Sonnenschutzmitteln durch die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter</span></span></strong><span><span></span></span></span></span></span></h5>
<p>Seit Anfang 2024 werden in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern verstärkt Untersuchungen von Sonnenschutzmitteln und von sog. UV-A-Filtern durchgeführt. Die CVUÄ in Nordrhein-Westfalen, die für kosmetische Mittel zuständig sind, untersuchten 42 Sonnenschutzmittel.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass die gemäß EU-Kosmetikverordnung festgelegte maximale Einsatzkonzentration von zehn Prozent des UV-A-Filters DHHB in kosmetischen Mitteln bei keinem der untersuchten Produkte überschritten wurde. In 31 (74 Prozent) untersuchten Produkten wurden DHHB-Gehalte nachgewiesen, in elf Sonnenschutzmitteln war kein DHHB nachweisbar. Bei sechs Sonnenschutzmitteln (14 Prozent) wurden DnHexP-Gehalte zwischen 0,8 und 5,9 mg/kg bestimmt. Bei 86 Prozent war kein DnHexP nachweisbar. Die in Nordrhein-Westfalen ermittelten Analyseergebnisse decken sich mit denen anderer Bundesländer.</p>
<p>Neben Sonnenschutzmitteln selbst wurden auch weitere zwölf Proben des Rohstoffes DHHB (UV-A-Filter) analysiert. In allen Proben war DnHexP nachweisbar. Bei zehn Proben lagen die Gehalte zwischen 9,9 bis 69,7 mg/kg; zwei Proben wiesen Gehalte von über 100 mg/kg auf. Die ermittelten Analysenergebnisse zeigen, dass sich die DnHexP-Gehalte im Rohstoff unterscheiden können.</p>
<p>Das Bundesamt für Risikobewertung geht davon aus, dass selbst bei höheren Verunreinigungen ein hinreichender Sicherheitsabstand besteht und eine gesundheitliche Beeinträchtigung daher sehr unwahrscheinlich ist.</p>
<p>Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeuten die Ergebnisse, dass die auf dem Markt bereitgestellten Sonnenschutzmittel sicher sind und dass es auch Sonnenschutzmittel mit DHHB ohne nachweisbare Verunreinigung mit DnHexP gibt.</p>
<p>Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen: „Die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter in Nordrhein-Westfalen leisten mit ihren Untersuchungen einen bedeutenden Dienst, um Verbraucherinnen und Verbraucher vor gesundheitlichen Gefahren, Irreführung und Täuschung zu schützen."</p>
<p>Das Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen schließt sich weiterhin allgemein der geltenden Empfehlung an, dass Verbraucherinnen und Verbrauchern keinesfalls auf Sonnenschutzmittel verzichten sollen, denn UV-Strahlung ist nach wie vor die Hauptursache für die Entstehung von Hautkrebs.</p>
<h5><span><span><span><strong><span><span>Umfangreiches Maßnahmenpaket eingeleitet</span></span></strong><span><span></span></span></span></span></span></h5>
<p>Aufgrund der Zusammenhänge haben die zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden und die Wirtschaftsbeteiligten Maßnahmen zur weiteren Minimierung der Verunreinigungen eingeleitet.&nbsp;</p><ul> 	<li><span><span><span><span><span><span>Zentral wird dabei die Herstellung von DHHB so umgestellt, dass das Vorkommen von Verunreinigungen auf ein technisch machbares Minimum reduziert wird.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Die Umsetzung entsprechender Maßnahmen wird von den Lebensmittelüberwachungsbehörden kontrolliert.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Beim bundesweiten Monitoring 2025 soll ein analytisch ermittelter Orientierungswert für die technische Vermeidbarkeit von DnHexP im UV-A-Filter DHHB abgeleitet werden.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Auf EU-Ebene hat der wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS) den Auftrag erhalten, die Reinheit des UV-Filters in Sonnenschutzmittel neu zu bewerten.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Um die Bewertungsprozesse zu unterstützen, werden das nordrhein-westfälische Umweltministerium und das Verbraucherschutzministerium die aktuellen Untersuchungsergebnisse einspeisen.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span><span><span>Das LANUV setzt die regelmäßigen Untersuchungen von Kinderurin auf MnHexP im Rahmen der LANUV-KiSA-Studie fort.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></li> </ul><h5><span><span><span><strong><span><span>Hintergrund</span></span></strong><span><span></span></span></span></span></span></h5>
<p>Weichmacher gehören zu den vom LANUV untersuchten Stoffen. Eine wichtige Weichmacher-Gruppe sind die Phthalate. Diese Stoffe werden im Körper des Menschen in sogenannte Metaboliten umgewandelt und mit dem Urin ausgeschieden. Viele Phthalate sind für die Gesundheit des Menschen schädlich, da sie Effekte auf das Fortpflanzungssystem haben. Für eine Reihe von Phthalaten bestehen deshalb umfangreiche Verwendungsbeschränkungen. Vom LANUV werden aktuell insgesamt 35 Phthalat-Metaboliten im Urin von Kindern untersucht.</p>
<p>Allen an der Studie teilnehmenden Erziehungsberechtigten bietet das LANUV eine umfassende umweltmedizinische Beratung zu den ermittelten Ergebnissen an. Kinder mit Überschreitungen können eine Nachuntersuchung erhalten. Außerdem bietet das LANUV den Erziehungsberechtigten an, nach den möglichen Quellen für die erhöhte Belastung zu suchen.</p>
<p>Das LANUV untersucht regelmäßig im Auftrag des NRW-Umweltministeriums die Schadstoffbelastung von Kindern aus Nordrhein-Westfalen (KiSA-Studie NRW). Alle drei Jahre wird seit 2011 der Urin von jeweils 250 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren auf verschiedene Schadstoffe wie Weichmacher, Pestizide oder Konservierungsmittel analysiert. Der nächste reguläre Durchgang erfolgt in den Jahren 2026/27. Solche Untersuchungen wie die KiSA-Studie NRW werden als Human-Biomonitoring bezeichnet. Mit den LANUV-Daten aus dem Human-Biomonitoring lassen sich zeitliche Veränderungen in der Schadstoffbelastung der Kinder aufzeigen. Sie dienen als Frühwarnsystem für das Erkennen von Belastungen mit Schadstoffen.</p>
<h5><span><span><span><strong><span><span>Informationen zur Studie des LANUV:</span></span></strong><span><span></span></span></span></span></span></h5><ul class="ul-links"> 	<li><a href="/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/umweltepidemiologie/schadstoffe-im-urin-von-kindern-bestimmung-von-schadstoffen-im-urin-von-kindern-aus-nrw" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite im gleichen Fenster. Sie verlassen dabei die LANUK-Website nicht." class="link-internal">https://www.lanuv.nrw.de/themen/umwelt-und-gesundheit/umweltmedizin/umweltepidemiologie/schadstoffe-im-urin-von-kindern-bestimmung-von-schadstoffen-im-urin-von-kindern-aus-nrw</a></li> </ul><p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/neue-untersuchungen-bestaetigen-zusammenhang-zwischen-weichmachern-kinderurin-und-verwendung-von" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-1392</guid>
                        <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 11:46:33 +0100</pubDate>
                        <title>Anpassung Vermarktungsnormen für Eier </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/anpassung-vermarktungsnormen-fuer-eier</link>
                        <description>Ausnahmeregelungen zur Stempelpflicht an der Produktionsstätte</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Wirkung vom 08.11.2024 wurde die EU-Verordnung Nr. 1308/2013 zur gemeinsamen Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse geändert. Danach müssen Eier nun in der jeweiligen Produktionsstätte mit dem Erzeugercode gestempelt werden. Die EU-Verordnung ermöglicht grundsätzlich die Schaffung von Ausnahmen bei der Umsetzung in nationales Recht. Hiervon hat der bundesdeutsche Verordnungsgeber Gebrauch gemacht.</p>
<h5>Ausnahmeregelung in Deutschland</h5>
<p>Die Vermarktungsnormen für Eier (EiMarktV) wurden in Deutschland mit Wirkung vom 08.11.2024 mit der folgenden Ausnahme geändert:</p>
<p>Eier dürfen ausnahmsweise in der ersten Packstelle gestempelt werden, wenn</p><ol> 	<li><span><span><span><span><span><span><span>sich die Packstelle auf demselben Betriebsgelände wie die Produktionsstätte befindet. Das LANUV weist darauf hin, dass Produktionsstätte und Packstelle von unterschiedlichen Unternehmen betrieben werden dürfen. </span></span></span></span></span></span></span><br> 	&nbsp;</li> 	<li><span><span><span><span><span><span></span></span><span><span><span>die Produktionsstätte über keine automatisierte Sammlung verfügt. Darunter sind solche Gerätschaften zu verstehen, die die Eier automatisiert auf 30er Lagen setzen. Der automatisierte Transport der Eier aus den Ställen wird hierunter nicht verstanden.</span></span></span></span></span></span></span><br> 	&nbsp;</li> 	<li><span><span><span><span><span><span></span></span><span><span><span>eine Kennzeichnung in der Produktionsstätte aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich ist. Ein technischer Defekt im Sinne dieser Regelung ist regelmäßig nicht vorhersehbar. Das Unternehmen muss ohne schuldhaftes Zögern die notwendigen Maßnahmen zur Mängelbeseitigung ergreifen.</span></span></span></span></span></span></span></li> </ol><h5>Anzeigepflichten</h5>
<p>Für die ersten beiden Ausnahmen ist vor der erstmaligen Inanspruchnahme eine Anzeige beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, Fachbereich 82 per E-Mail <a href="#" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich Ihr Mail-Programm." class="link-email" data-mailto-token="rfnqyt/-72jnjwEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">82-eier(at)lanuv.nrw.de</a> oder Telefax (02361) 305-59913 erforderlich und die Packstelle zu benennen, in die geliefert wird. Für die Ausnahme 3 ist in jedem einzelnen Fall eine Anzeige erforderlich.</p>
<p>Die Formulare für solche Anzeigen werden in Kürze auf der Internetseite des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bereit gestellt. Die Anzeigen sind vom Unternehmer zu dokumentieren und aufzubewahren.</p>
<p>Mehr zu den Regelungen für die Vermarktung von Eiern in Nordrhein-Westfalen:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/themen/marktueberwachung/tierische-lebensmittel/eier" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/themen/marktueberwachung/tierische-lebensmittel/eier</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 13:44:26 +0100</pubDate>
                        <title>40 Jahre nach dem größten Smog-Alarm: Luftqualität in Nordrhein-Westfalen wird immer besser</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/40-jahre-nach-dem-groessten-smog-alarm-luftqualitaet-in-nordrhein-westfalen-wird-immer-besser</link>
                        <description>Umweltminister Oliver Krischer: Ambitionierte Umweltpolitik wirkt und bedeutet großen Gewinn für die Gesundheit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="aPressetext">Vor 40 Jahren war die Luftqualität über dem Ruhrgebiet alarmierend schlecht: An den Messstellen in den Städten des Ruhrgebiets wurden in der Zeit vom 17. bis 19. Januar 1985 Werte von über 770 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³ Luft) bei Schwefeldioxid und rund 460 µg/m³ Luft an Schwebstaub gemessen. Diese Werte und die damalige Wetterlage führten dazu, dass zum ersten Mal in Deutschland die höchste Stufe Smog-Alarm ausgerufen wurde. Kurzfristig wurden Schulen geschlossen, Autos durften nicht fahren und Fabriken mussten ihre Produktion drosseln. Die damalige Schadstoffkonzentration lag zum Teil im Jahresmittel um mehr als das Zehnfache über den heutigen Werten und je nach Wetterlage an einzelnen Tagen extrem viel höher. Das bedeutete eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Menschen.</p>
<p class="aPressetext">„Durch eine ambitionierte Umweltpolitik hat sich die Luftqualität seitdem kontinuierlich verbessert, das zeigen unsere Messdaten der vergangenen 40 Jahre. Jedes Mikrogramm Luftschadstoffe weniger in der Atemluft ist ein Gewinn für die Gesundheit der Menschen“, betont Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer. Langfristige Messdaten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zeigen den positiven Verlauf und auch die vorläufigen Messdaten für das Jahr 2024, die nun vorliegen, zeigen für die heute relevanten Luftschadstoffe ein gutes Ergebnis:</p>
<p class="aPressetext"><strong>Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>) </strong>wurde 2024 an 134 Standorten in Nordrhein-Westfalen gemessen. An den 57 Stationen mit automatischer Messung lag die NO<sub>2</sub>-Belastung auf einem mit dem Vorjahr vergleichbaren Niveau. Im Vergleich zu 2023 blieben die Messwerte an 33 Stationen unverändert. An 15 Stationen sanken die Werte leicht. An neun Standorten lag der Messwert ein Mikrogramm pro Kubikmeter über dem Vorjahreswert. An den Standorten mit kontinuierlicher Messung wurde der gesetzlich festgelegte Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresdurchschnitt zum Schutz der menschlichen Gesundheit sicher eingehalten. Für die 77 Standorte mit Passivsammlermessungen liegt die Auswertung der Daten wegen der aufwändigen Laboruntersuchungen immer erst Ende März vor. Die bereits vorliegenden Daten deuten darauf hin, dass auch an nahezu allen Passivsammler-Messorten der Grenzwert voraussichtlich eingehalten wird. Einzig an der Kruppstraße in Essen ist noch keine Trendaussage möglich. Dort war im Jahr 2023 der einzige Überschreitungsfall in Nordrhein-Westfalen aufgetreten.</p>
<p class="aPressetext"><strong>Feinstaub</strong> wurde 2024 in Nordrhein-Westfalen an 70 Messorten in den Partikelklassen PM<sub>10</sub> (Partikel bis zu einem maximalen aerodynamischen Durchmesser von zehn Mikrometern) und PM<sub>2,5&nbsp; </sub><br> (bis maximal 2,5 Mikrometer) kontinuierlich gemessen. An diesen Probenahmestellen in Nordrhein-Westfalen wurde der Jahresmittelgrenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter für PM<sub>10</sub>, wie bereits in den Jahren zuvor, deutlich unterschritten. Auch für die kleinere Größenklasse der Feinstaubfraktion PM<sub>2,5 </sub>wurde der Grenzwert von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 2024 an allen kontinuierlichen Messstationen sicher eingehalten auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr.</p>
<p class="aPressetext"><strong>Schwefeldioxid</strong> (SO<sub>2</sub>) ist ein giftiges Gas, das 1985 wesentlich für den Smog-Alarm verantwortlich war und von dem heute keine gesundheitliche Gefahr mehr ausgeht. Anfang der 1980er Jahre wurde Schwefeldioxid noch in großen Mengen aus Schornsteinen der Kraftwerke, aus Industrieanlagen und Autos, die mit schwefelhaltigen Kraftstoffen fuhren, ausgestoßen. 1985 setzte allein die Industrie im Ruhrgebiet 513.450 Tonnen Schwefeldioxid frei. Das ist etwa 10.000 Mal mehr als 2024 in ganz Nordrhein-Westfalen aus allen Quellen ausgestoßen wurde. Bereits seit dem Ende der 1980er Jahre wurden die Schwefeldioxid-Grenzwerte flächendeckend eingehalten. Zahlreiche Maßnahmen wie die Rauchgasentschwefelung, aber auch der Strukturwandel im Ruhrgebiet haben dazu beigetragen.</p>
<p class="aPressetext">„An unseren Luftmessstellen im Land lässt sich erfolgreiche deutsche Umweltpolitik ablesen“, betont Elke Reichert, Präsidentin des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. „Smog, wie im Jahr 1985, werden wir hier in Nordrhein-Westfalen nicht mehr erleben. Heute ist es unsere Aufgabe, mit neuen Messtechniken immer kleinere Partikel nachzuweisen, so klein, dass wir sie weder sehen noch riechen können. Aber gerade diese Partikel können schädliche Folgen für unsere Gesundheit haben.“ Mit kontinuierlichen Messungen wird die Luftqualität heute vom LANUV überwacht und für alle sichtbar dargestellt. „Mit unseren automatischen Messungen erhalten wir alle fünf Sekunden einen Messwert“, erläutert Elke Reichert. „Wir können so die Belastung mit Schadstoffen in ganz Nordrhein-Westfalen kontinuierlich nachvollziehen und die Überwachung der aktuellen und der zukünftigen Grenzwerte zur Luftreinhaltung sicher gewährleisten.“</p>
<p class="aPressetext">Maßnahmen, die seit 1985 nachweislich zu besserer Luft in Nordrhein-Westfalen geführt haben, waren unter anderem der Einbau von Industriefiltern und die Einführung von Katalysatoren für Autos. Außerdem wurden durch Luftreinhaltepläne in den 2000er Jahren ganze Bündel von Maßnahmen festgelegt, darunter die Umweltzonen in größeren Städten, deren Auswirkung auf die Luftqualität durch Messungen belegt sind. Minister Oliver Krischer: „Die Luftreinhaltepolitik ist eine Erfolgsgeschichte. Trotzdem bleibt Luftverschmutzung ein großes Gesundheitsrisiko aus der Umwelt.“</p>
<p class="aPressetext">Ab 2030 schreibt die neu gefasste Luftqualitätsrichtlinie der EU neue Grenzwerte vor. Sie bedeuten für alle dicht besiedelten Regionen wie die Rhein-Ruhr-Metropolregion eine besondere Herausforderung. Die Landesregierung ist daher in einen Austausch mit den Kommunen, Bezirksregierungen, dem LANUV und relevanten Stakeholdern getreten, um geeignete Maßnahmen zu entwickeln. „Von besserer Luft profitieren am Ende alle. 1985 mussten Unternehmen deutliche Einschränkungen hinnehmen, heute exportieren sie aus Nordrhein-Westfalen innovative Lösungen zum Umwelt- und Klimaschutz in die ganze Welt. Das gemeinsame Ziel von reinerer Luft ist erreichbar, wenn wir emissionsfreie Entwicklungen wie die Elektromobilität vorantreiben“, sagt Minister Oliver Krischer.</p>
<h3 class="aPressetext">Weitere Informationen</h3>
<p class="aPressetext">Die Tabelle mit den vorläufigen Messwerten für 2024 finden Sie auf der folgenden Internetseite des LANUV unter „Aktuelles“:<br> <a href="https://www.lanuv.nrw.de/themen/luft" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/themen/luft</a></p>
<p class="aPressetext">Weitere Jahresberichte und Daten sind auf dieser Internetseite des LANUV veröffentlicht:<br> <a href="https://luftqualitaet.nrw.de/archiv-jahreskenngroessen.php" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">luftqualitaet.nrw.de/archiv-jahreskenngroessen.php</a></p>
<p class="aPressetext">Download der Verlaufsgrafiken von 1985-2025 finden sie unter:<br> <a href="https://www.umwelt.nrw.de/bildergalerie/verlaufsgrafiken-messdaten-luftschadstoffe" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.umwelt.nrw.de/bildergalerie/verlaufsgrafiken-messdaten-luftschadstoffe</a></p>
<p><strong><i>Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 4566-0.</i></strong></p>
<p><strong><i>Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Telefon 0211 4566-172.</i></strong></p>
<p><strong><i>Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter&nbsp;</i></strong> <a href="https://www.land.nrw" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.land.nrw</a></p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/datenschutzerklaerung" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Datenschutzhinweis betr. Soziale Medien</a></p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/40-jahre-nach-dem-groessten-smog-alarm-luftqualitaet-nordrhein-westfalen-wird-immer-besser" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 13:47:21 +0100</pubDate>
                        <title>Klimadaten NRW des Jahres 2024 </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/klimadaten-nrw-des-jahres-2024</link>
                        <description>Das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen mit sehr viel Niederschlag</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Mit einer durchschnittlichen Lufttemperatur von 11,3 °C ist das Jahr 2024&nbsp; in Nordrhein-Westfalen zum dritten Mal in Folge ein Rekordjahr. „Der erneute Anstieg der mittleren Jahrestemperatur ist ein weiteres Zeichen des fortschreitenden Klimawandels. Wir beobachten immer deutlichere Anzeichen der Klimaveränderung in Nordrhein-Westfalen. Im Durchschnitt gibt es immer mehr heiße Tage im Sommer, dafür aber weniger Frost- und Eistage im Winter. Die Folgen sind vielfältig“, erläuterte Elke Reichert, Präsidentin den Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. „Neben den Auswirkungen auf die Wirtschaft sind Einflüsse auf die Biodiversität und Folgen für die menschliche Gesundheit an zahlreichen Indikatoren ganz klar zu beobachten.“</p>
<p class="MsoPlainText">Immer mehr und deutlichere Extremwetterlagen sorgen für große Herausforderungen beispielsweise in der Land und Forstwirtschaft. In Dürreperioden wie in den Jahren 2018, 2019&nbsp; und 2021 trocknen die Böden aus. Wälder nehmen Schaden durch Trockenheit, die die Bäume ebenfalls anfälliger für Schädlinge macht.</p>
<p class="MsoPlainText">Seit Beginn der Aufzeichnung ist die mittlere Zahl der Sommertage mit mehr als 25 Grad Celsius von 24 auf 36 Tage angestiegen. Die durchschnittliche Anzahl der heißen Tage, an denen das Thermometer über 30 Grad steigt, hat sich seit dem von vier auf acht Tage verdoppelt. Damit stieg auch die Zahl so genannter Tropennächte. Wenn es nachts nicht mehr abkühlt, wird die Schlafqualität gemindert. Das wirkt sich auf die Gesundheit aus. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sinken. Hitze erhöht zudem das Risiko schwerer bis tödlicher Verläufe im Falle von vorliegenden Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen.</p>
<p class="MsoPlainText">Zu den Indikatoren, die die Folgen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen beschreiben, sind im Klimaatlas zahlreiche Daten, Grafiken und Erläuterungen zu finden:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de/klima-nrw-monitoring" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.klimaatlas.nrw.de/klima-nrw-monitoring</a></p>
<p class="MsoPlainText">Klimatische Daten zum Jahr 2024</p>
<p class="MsoPlainText">Bereits im Februar 2024 wurde in Nordrhein-Westfalen ein neuer Temperaturrekord verzeichnet. Danach war jeder einzelne Monat des Jahres im Vergleich zur Referenzperiode 1961-1990 überdurchschnittlich warm. Insbesondere in den Frühjahrsmonaten sowie im Spätsommer und Herbst herrschten deutlich überdurchschnittliche Temperaturen. Der Durchschnitt über das gesamte Jahr erreichte mit 11,3 °C den höchsten je gemessenen Wert seit Aufzeichnungsbeginn 1881.</p>
<p class="MsoPlainText">Der Niederschlag verfehlte 2024, nach den Rekordmengen im Jahr zuvor, mit einer Jahressumme von 1028 Litern pro Quadratmeter nur knapp die Top 10 der niederschlagsreichsten Jahre. Nach der ausgedehnten Hochwasserlage rund um Weihnachten 2023 setzte sich das Jahr 2024 recht feucht fort. Im Vergleich zur Referenzperiode 1961-1990 lag die Niederschlagssumme in fast allen Monaten über dem langjährigen Mittelwert. Eine Ausnahme bildeten nur die Monate März und Dezember. Die Niederschläge waren somit recht gleichmäßig über das Jahr verteilt. Wegen der deutlich überdurchschnittlichen Niederschläge liegen die Grundwasserstände weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch die Defizite der Bodenfeuchte, die sie zuvor über mehrere Jahre hin gebildet hatten, bestehen nun nicht mehr.</p>
<p class="MsoPlainText">Die Sonnenscheindauer landete mit 1500 Sonnenstunden im Jahr 2024 im Mittelfeld der Aufzeichnungen. Der Wert lag zwar oberhalb des Mittelwertes der Referenzperiode 1961-1990, im Vergleich zu den beiden Vorjahren blieb das Jahr 2024 aber deutlich trüber in Erinnerung.</p>
<p class="MsoPlainText">Weitere Informationen zum klimatischen Jahr 2024 sind im Klimaatlas NRW dargestellt:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.klimaatlas.nrw.de</a></p>
<p class="MsoPlainText">Das Fachzentrum Klima NRW beim LANUV erhebt und veröffentlicht Daten und Fakten zum Klimawandel, seinen Folgen und zur Energiewende. Es unterstützt Kommunen, Planende, Wissenschaft, Politik sowie Bürgerinnen und Bürger bei der Bewältigung der Klimakrise und bei der Planung der Strom- und Wärmewende.</p>
<p class="MsoPlainText">Informationsangebote bestehen z. B. über den LinkedIn-Kanal des Fachzentrums Klima NRW oder Newsletter zum Energieatlas und zum Klimaatlas.</p>
<p class="MsoPlainText">Daten und Informationsangebote des Fachzentrums Klima NRW:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.lanuv.nrw.de/themen/klima/fachzentrum-klimaanpassung-klimaschutz-waerme-und-erneuerbare-energie" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/themen/klima/fachzentrum-klimaanpassung-klimaschutz-waerme-und-erneuerbare-energie</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2025</category>
                            
                                <category>Klima</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_panthermedia_net_tomwang_a1b7bebbc0.jpg" length="31098" type="image/jpeg"/>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-1377</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 09:01:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tiere-gehoeren-nicht-unter-den-weihnachtsbaum</link>
                        <description>Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2024</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 15:35:34 +0100</pubDate>
                        <title>Das Fachzentrum Klima NRW: Neue Anlaufstelle für Klimaschutz und Klimaanpassung in Nordrhein-Westfalen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/fachzentrum-klima-nrw</link>
                        <description>Die Klimakrise ist auch in Nordrhein-Westfalen spürbar: Eine steigende Zahl von Hitzetagen, Flüsse mit Rekordtiefständen während Dürreperioden und immer häufigere Starkregenereignisse stellen auch die Menschen in Nordrhein-Westfalen vor enorme Herausforderungen. Der menschengemachte Klimawandel verlangt entschlossenes Handeln – sowohl in der Anpassung an die Folgen des Klimawandels als auch im Klimaschutz durch die Umsetzung der Energiewende.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">„Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sind zwei Seiten derselben Medaille und müssen gemeinsam gedacht werden, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Das neue Fachzentrum Klima vereint beide Handlungsfelder,“ erklärte Elke Reichert, Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz heute (6. Dezember 2024) in Duisburg auf einer Netzwerkveranstaltung zur Vorstellung der Aufgaben und der Struktur des neuen Fachzentrums Klima NRW. Neben den Beiträgen von LANUV-Präsidentin Elke Reichert und der Leiterin des neuen Fachzentrums Antje Kruse hielt Prof. Dr. Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut einen Vortrag über die enge Verbindung von Klimaschutz und Klimaanpassung.</p>
<p class="MsoPlainText">„Wir liefern wissenschaftlich fundierte Daten und konkrete Lösungen – vor allem für Kommunen, die direkt mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sind. Das ist auch notwendig, denn wir sehen ja keine abstrakten Szenarien mehr, sondern spüren und erleben die Folgen des Klimawandels auch im alltäglichen Leben,“ betonte LANUV-Präsidentin Reichert. „Die Fakten liegen vor, die Handlungsoptionen ebenso. Mit dem neuen Fachzentrum Klima haben wir im LANUV eine starke Einheit geschaffen, die Klimaschutz und Klimaanpassung ganzheitlich denkt und aktiv vorantreibt.“</p>
<p class="MsoPlainText">Das neue Fachzentrum Klima NRW, hervorgegangen aus der „Koordinierungsstelle Klimaschutz/Klimawandel“, bietet auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten fundierte Grundlagen zum Klimawandel, seinen Folgen und zur Energiewende. Es unterstützt Kommunen, Planende, Wissenschaft, Politik sowie Bürgerinnen und Bürger bei der Bewältigung der Klimakrise und bei der Planung der Strom- und Wärmewende. Seit dem Jahr 2011 liegen diese Themen im LANUV, seitdem wurde bereits eine Vielzahl von Planungs- und Informations-Instrumenten implementiert. Im Vordergrund stehen vor allem zwei digitale Anwendungen:</p><ul> 	<li class="MsoPlainText">Der Energieatlas NRW stellt Daten zur Energiewende bereit, darunter Karten zu Windkraft-, Solar- und Wärmeenergiepotenzialen.</li> 	<li class="MsoPlainText">Der Klimaatlas NRW bietet eine umfassende Kartenanwendung, um die regionalen Auswirkungen des Klimawandels sichtbar zu machen und Anpassungsmaßnahmen gezielt vorzubereiten.</li> </ul><p class="MsoPlainText">In diesem Jahr dazu gekommen ist die Kommunalberatung Klimafolgenanpassung. Diese unterstützt Städte und Gemeinden bei der Planung und Umsetzung von Anpassungsstrategien.</p>
<p class="MsoPlainText">Aktuelle Studien, wie die 2023 veröffentlichte Flächenanalyse Windenergie und die Wärmestudie NRW 2024, ergänzen das Angebot. Mit Inkrafttreten des Landeswärmeplanungsgesetzes wird das LANUV zudem die kommunalen Wärmepläne NRWs auswerten, eine Bewertung der Pläne von Kommunen größer 45.000 Einwohner vornehmen und den Fortschritt der Wärmeplanung in NRW monitoren.</p>
<p class="MsoPlainText">Als weiterer Baustein zum Aufbau eines eigenen Klimaschutz- und Klimaanpassungsnetzwerks in Nordrhein-Westfalen dient der neue LinkedIn-Kanal des Fachzentrums Klima NRW. Hier wird über aktuelle Entwicklungen, neue Studien und wichtige Themen rund um Klimaschutz und Klimaanpassung informiert. Ergänzt wird dies durch regelmäßige Newsletter zu den Fachinformationssystemen Klimaatlas und Energieatlas.</p>
<p class="MsoPlainText">Weitere Informationen zu den Themen des Fachzentrums Klima in NRW sind zu finden unter folgenden Links:</p>
<h5 class="MsoPlainText"><a href="/themen/klima/fachzentrum-klimaanpassung-klimaschutz-waerme-und-erneuerbare-energie" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite im gleichen Fenster. Sie verlassen dabei die LANUK-Website nicht." class="link-internal">Allgemeine Informationen</a></h5>
<p class="MsoPlainText"><a href="http://www.klimaatlas.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">NRW- Klimaatlas </a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">NRW-Energieatlas</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de/klima-nrw-monitoring" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Klimafolgenmonitoring</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de/index.php/beratung-klimaanpassung" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Kommunalberatung Klimafolgenanpassung</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/karten" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Themenkarten Energieatlas</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download_publikationen" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Potenzialstudien Erneuerbare Energien</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/werkzeuge/energiestatistik" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Statistiken zum Energieverbrauch und zur Energieerzeugung in NRW</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de/index.php/service/newsletter" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Anmeldung zum Newsletter Klimaatlas</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/Newsletter" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Anmeldung zum Newsletter Energieatlas</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.linkedin.com/company/fachzentrum-klima-nrw" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">LinkedIn Fachzentrum Klima NRW</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klima</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Klimaanpassung</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 15:35:34 +0100</pubDate>
                        <title>Das Fachzentrum Klima NRW: Neue Anlaufstelle für Klimaschutz und Klimaanpassung in Nordrhein-Westfalen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/fachzentrum-klima-nrw</link>
                        <description>Die Klimakrise ist auch in Nordrhein-Westfalen spürbar: Eine steigende Zahl von Hitzetagen, Flüsse mit Rekordtiefständen während Dürreperioden und immer häufigere Starkregenereignisse stellen auch die Menschen in Nordrhein-Westfalen vor enorme Herausforderungen. Der menschengemachte Klimawandel verlangt entschlossenes Handeln – sowohl in der Anpassung an die Folgen des Klimawandels als auch im Klimaschutz durch die Umsetzung der Energiewende.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">„Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sind zwei Seiten derselben Medaille und müssen gemeinsam gedacht werden, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Das neue Fachzentrum Klima vereint beide Handlungsfelder,“ erklärte Elke Reichert, Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz heute (6. Dezember 2024) in Duisburg auf einer Netzwerkveranstaltung zur Vorstellung der Aufgaben und der Struktur des neuen Fachzentrums Klima NRW. Neben den Beiträgen von LANUV-Präsidentin Elke Reichert und der Leiterin des neuen Fachzentrums Antje Kruse hielt Prof. Dr. Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut einen Vortrag über die enge Verbindung von Klimaschutz und Klimaanpassung.</p>
<p class="MsoPlainText">„Wir liefern wissenschaftlich fundierte Daten und konkrete Lösungen – vor allem für Kommunen, die direkt mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sind. Das ist auch notwendig, denn wir sehen ja keine abstrakten Szenarien mehr, sondern spüren und erleben die Folgen des Klimawandels auch im alltäglichen Leben,“ betonte LANUV-Präsidentin Reichert. „Die Fakten liegen vor, die Handlungsoptionen ebenso. Mit dem neuen Fachzentrum Klima haben wir im LANUV eine starke Einheit geschaffen, die Klimaschutz und Klimaanpassung ganzheitlich denkt und aktiv vorantreibt.“</p>
<p class="MsoPlainText">Das neue Fachzentrum Klima NRW, hervorgegangen aus der „Koordinierungsstelle Klimaschutz/Klimawandel“, bietet auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten fundierte Grundlagen zum Klimawandel, seinen Folgen und zur Energiewende. Es unterstützt Kommunen, Planende, Wissenschaft, Politik sowie Bürgerinnen und Bürger bei der Bewältigung der Klimakrise und bei der Planung der Strom- und Wärmewende. Seit dem Jahr 2011 liegen diese Themen im LANUV, seitdem wurde bereits eine Vielzahl von Planungs- und Informations-Instrumenten implementiert. Im Vordergrund stehen vor allem zwei digitale Anwendungen:</p><ul> 	<li class="MsoPlainText">Der Energieatlas NRW stellt Daten zur Energiewende bereit, darunter Karten zu Windkraft-, Solar- und Wärmeenergiepotenzialen.</li> 	<li class="MsoPlainText">Der Klimaatlas NRW bietet eine umfassende Kartenanwendung, um die regionalen Auswirkungen des Klimawandels sichtbar zu machen und Anpassungsmaßnahmen gezielt vorzubereiten.</li> </ul><p class="MsoPlainText">In diesem Jahr dazu gekommen ist die Kommunalberatung Klimafolgenanpassung. Diese unterstützt Städte und Gemeinden bei der Planung und Umsetzung von Anpassungsstrategien.</p>
<p class="MsoPlainText">Aktuelle Studien, wie die 2023 veröffentlichte Flächenanalyse Windenergie und die Wärmestudie NRW 2024, ergänzen das Angebot. Mit Inkrafttreten des Landeswärmeplanungsgesetzes wird das LANUV zudem die kommunalen Wärmepläne NRWs auswerten, eine Bewertung der Pläne von Kommunen größer 45.000 Einwohner vornehmen und den Fortschritt der Wärmeplanung in NRW monitoren.</p>
<p class="MsoPlainText">Als weiterer Baustein zum Aufbau eines eigenen Klimaschutz- und Klimaanpassungsnetzwerks in Nordrhein-Westfalen dient der neue LinkedIn-Kanal des Fachzentrums Klima NRW. Hier wird über aktuelle Entwicklungen, neue Studien und wichtige Themen rund um Klimaschutz und Klimaanpassung informiert. Ergänzt wird dies durch regelmäßige Newsletter zu den Fachinformationssystemen Klimaatlas und Energieatlas.</p>
<p class="MsoPlainText">Weitere Informationen zu den Themen des Fachzentrums Klima in NRW sind zu finden unter folgenden Links:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="/themen/klima/fachzentrum-klimaanpassung-klimaschutz-waerme-und-erneuerbare-energie" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite im gleichen Fenster. Sie verlassen dabei die LANUK-Website nicht." class="link-internal">Allgemeine Informationen</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="http://www.klimaatlas.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">NRW- Klimaatlas </a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">NRW-Energieatlas</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de/klima-nrw-monitoring" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Klimafolgenmonitoring</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de/index.php/beratung-klimaanpassung" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Kommunalberatung Klimafolgenanpassung</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/karten" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Themenkarten Energieatlas</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download_publikationen" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Potenzialstudien Erneuerbare Energien</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/werkzeuge/energiestatistik" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Statistiken zum Energieverbrauch und zur Energieerzeugung in NRW</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de/index.php/service/newsletter" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Anmeldung zum Newsletter Klimaatlas</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/Newsletter" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Anmeldung zum Newsletter Energieatlas</a></p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.linkedin.com/company/fachzentrum-klima-nrw" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">LinkedIn Fachzentrum Klima NRW</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2024</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Klima</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 11:22:15 +0100</pubDate>
                        <title>Augen auf beim Geschenkekauf: Hinweise zum Kauf von Spielzeug</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/augen-auf-beim-geschenkekauf-hinweise-zum-kauf-von-spielzeug</link>
                        <description>Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Spielzeuge sind beliebte Weihnachtsgeschenke. Beim Kauf ist in punkto Produktqualität oder auch Datensicherheit einiges zu beachten. Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz rufen Verbraucherinnen und Verbraucher daher dazu auf, beim Spielzeugeinkauf auf Sicherheit und Qualität zu achten und Produkte vor dem Kauf genau zu prüfen. Eine erste, wichtige Orientierung bieten Gütesiegel, Kennzeichnung und Verarbeitung.</p>
<p>Ministerin Gorißen: „Damit die Weihnachtsgeschenke nicht zu einer bösen Überraschung werden oder Spielzeuge direkt nach dem ersten Gebrauch nicht defekt sind, sollten Verbraucher schon beim Einkauf genau hinschauen. Gütesiegel wie ‚Geprüfte Sicherheit‘, das europäische CE-Kennzeichen oder das deutsche Umweltzeichen ‚Blauer Engel‘ bieten auf Produkten eine wichtige Orientierung.“</p>
<p>Die Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), Elke Reichert: „Viele Substanzen sind nach der europäischen Chemikalienverordnung (REACH) verboten. Trotzdem werden durch die Marktüberwachungsbehörden immer wieder Produkte beanstandet, die den Anforderungen nicht genügen.“ Hinweise zur Qualität eines Produkts könnten oft schon die Verarbeitung oder der Geruch geben. „Die menschliche Nase ist sehr sensibel. Spielzeug, das unerwünschte Stoffe enthält, fällt häufig schon durch einen unangenehmen Geruch auf.“</p>
<h5><strong>Anschauen, Auspacken, Ausprobieren</strong></h5>
<p>Riecht ein Produkt beißend oder löst sich die Farbe, sollte es nicht gekauft werden. Wenn kein Muster offen zur Ansicht angeboten wird, kann das Verkaufspersonal gebeten werden, das gewünschte Objekt auszupacken, um es selbst zu prüfen. Verströmen die Spielzeuge einen unangenehmen, zuweilen beißenden Geruch, liegt das zumeist an Chemikalien, die ausdünsten. Derart „stinkende“ Spielzeuge sollten besser im Regal verbleiben. Häufig verstecken sich hinter den unangenehmen Gerüchen so genannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die aufgrund ihrer potenziell gesundheitsgefährdenden Wirkung in Spielzeugen nicht vorhanden sein sollten. Aber auch parfümierte Artikel sollten gemieden werden, da einige Duftstoffe Allergien auslösen können. Andere Schadstoffe, wie beispielsweise Weichmacher, sind geruchsneutral. Bei Spielzeugen aus Kunststoff empfiehlt es sich daher, auf den Hinweis „phthalatfrei“ oder „PVC-frei“ zu achten.</p>
<h5><strong>Label, Siegel, Güte- oder Prüfzeichen</strong></h5>
<p>Zum Schutz vor Schadstoffbelastungen durch Spielzeug bietet die Kennzeichnung eine erste Orientierung. Mit dem CE-Zeichen (CE = Conformité Européenne) erklärt der Hersteller, dass die europäischen Mindestanforderungen an die Sicherheit erfüllt sind. Alle Spielzeuge müssen ein CE-Kennzeichen tragen. Sicherheitshinweise müssen in deutscher Sprache verfasst sein. Das freiwillige Siegel „Geprüfte Sicherheit“, kurz GS-Siegel, wird von staatlich anerkannten Prüfstellen in Deutschland vergeben. Mit dem GS-Siegel gekennzeichnete Produkte erfüllen Vorgaben, die über die Anforderungen der EU-Spielzeugrichtlinie hinausgehen. Das deutsche Umweltzeichen „Blauer Engel“ kennzeichnet besonders umweltfreundliche Produkte, die deutlich unter den zulässigen Belastungsgrenzen liegen. Auch Kriterien wie Nachhaltigkeit und Sozialstandards bei der Rohstoffgewinnung und Herstellung werden berücksichtigt.</p>
<h5><strong>Vernetztes Spielzeug immer beliebter</strong></h5>
<p>Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen: „Immer beliebter sind unter dem Weihnachtsbaum auch ‚smarte‘ Puppen, Roboter oder Kuscheltiere mit Mikrofon oder Kamera, die per Internet oder Bluetooth vernetzt sind. Sie lassen sich per Sprachsteuerung oder App bedienen, was oft mehr Spielspaß bedeutet. Zugleich bleiben dabei oft Daten- und Verbraucherschutz auf der Strecke. Internetfähige Spielzeuge sollen auch IT-sicher sein. Nutzer müssen wissen, welche Informationen per App und Spielzeug ins Internet gesendet werden und die Möglichkeit haben, ihre eigenen Daten zu schützen.“</p>
<p>Ungesicherte Verbindungen oder unzureichend geschützte Nutzerdaten auf Servern der Anbieter können bei vernetztem Spielzeug Zugang zu Gesprächsaufzeichnungen und Videos gewähren. Im schlimmsten Fall ermöglichen Sicherheitslücken die Kontaktaufnahme fremder Personen zum Kind. Es ist deshalb wichtig, welche Datenerfassung und -nutzung mit dem vernetzten Spielzeug verbunden sind. Die Datenschutzerklärung des Dienstanbieters oder die Nutzungsbedingungen der App müssen darüber Auskunft geben. Internetfähige Spielzeuge müssen eine gesicherte WLAN-Verbindung besitzen. Eine Bluetooth-Verbindung sollte mit PIN oder Passwort geschützt sein.</p>
<h5><strong>Wichtig ist auch eine gute Verarbeitungsqualität</strong></h5>
<p>Je nach Nutzung muss ein Spielzeug viel aushalten und sollte dementsprechend stabil sein. Kleinteile wie Augen oder Knöpfe dürfen sich nicht leicht ablösen, Batteriefächer müssen fest verschlossen, am besten verschraubt sein. Scharfe Spitzen oder Kanten können zu Verletzungen führen, Holzspielzeug darf nicht splittern. Lange Schnüre, Seile oder Bänder können zur Strangulation bei Kindern führen.</p>
<p>Bei lackierten Oberflächen empfiehlt sich ein einfacher „Reibetest“, um zu prüfen, ob das Spielzeug abfärbt. Verbleibt Farbe am Finger oder blättert ab, sollte vom Kauf abgesehen werden, denn sowohl über die Haut als auch beim kindlichen In-den-Mund-Stecken können die Farben und damit Chemikalien aufgenommen werden.</p>
<p>Der Altersklasse entsprechend bestehen unterschiedliche Anforderungen an Spielzeug. Der Warnhinweis „Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet“ gilt vor allem für Produkte, die so klein oder kleinteilig sind, dass jüngere Kinder sie verschlucken und daran ersticken könnten.</p>
<h5><strong>Besonderheiten im Online-Handel </strong></h5>
<p>Über diverse Plattformen angebotene Produkte aus dem nicht-europäischen Raum entsprechen nach Erfahrungen der Marktüberwachungsbehörden häufig nicht den in der EU geltenden Normen. Zudem gibt es im Onlinehandel nicht die Möglichkeit, die Produktqualität anhand von Geruch, Farbabrieb etc. vor der Bestellung zu prüfen.</p>
<h5><strong>Verdächtige Produkte bitte melden</strong></h5>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden jährlich durch die Lebensmittelüberwachungsämter rund 1.000 Spielzeuge auf ihre stoffliche Zusammensetzung und Kennzeichnung untersucht. Die Beanstandungsquote lag zuletzt bei ungefähr 5 Prozent. Neben Kennzeichnungsmängeln werden überwiegend chemische Mängel festgestellt. Spielzeug wird so zwar regelmäßig kontrolliert, eine flächendeckende Untersuchung ist jedoch aufgrund der Vielzahl der angebotenen Produkte nicht möglich. Fällt beim Kauf oder Gebrauch ein Spielzeug auf, das unsicher oder gesundheitsschädlich sein könnte, sollte dies dem zuständigen Lebensmittelüberwachungsamt in der Stadt bzw. dem Kreis oder der zuständigen Marktüberwachungsstelle der Bezirksregierung gemeldet werden.</p>
<h5><strong>Weiterführende Informationen</strong></h5><ol> 	<li>Überwachung von so genannten Bedarfsgegenständen</li> 	<li>Vertiefende Hinweise zu einem <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Internet-der-Dinge-Smart-leben/Smart-Home/Smart-Toys/smart-toys_node.html" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">verantwortungsbewussten Einsatz von Smart Toys</a> (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)</li> 	<li><a href="https://www.verbraucherzentrale.nrw/schadstoffe/spielzeug" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Schadstoffberatung zu Kinderprodukten und Spielzeug der Verbraucherzentrale NRW</a></li> </ol><p><i>Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an <a href="tel:021138430" class="link-phone"><i>0211 3843-0</i></a>.</i></p>
<p><i>Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, <a href="tel:021138431043" class="link-phone"><i>0211 3843- 1043</i></a><i>, </i></i><br> <i><a href="#" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich Ihr Mail-Programm." class="link-email" data-mailto-token="rfnqyt/xjgfxynfs3pqjrjsy2fxhmjsitwkkErqa3swb3ij" data-mailto-vector="5"><i>sebastian.klement-aschendorff(at)mlv.nrw.de</i></a></i></p>
<p><a href="https://www.mlv.nrw.de/augen-auf-beim-geschenkekauf-hinweise-zum-kauf-von-spielzeug/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Igeln in Not richtig helfen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/igeln-in-not-richtig-helfen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Es ist grundsätzlich verboten, Wildtiere wie Igel einfach aus der Natur zu entnehmen. Ein Igel darf nur in Pflege aufgenommen werden, wenn es unbedingt nötig ist. Das Tier muss nach der Genesung wieder ausgewildert werden.</p>
<p class="MsoPlainText">Wer im Winter einem Igel begegnet, sollte das Tier zunächst genau beobachten, bevor etwas unternommen wird. Es kommt vor, dass Igel ihren Winterschlaf unterbrechen und einige Tage umherwandern. Das kann verschiedene Ursachen haben. Das Winterschlafnest könnte gestört worden sein. Auch Harnabsatz oder warmes Wetter können dazu führen, dass ein Igel seinen Winterschlaf unterbricht. Wirkt der Igel rundlich, ist aktiv und rollt sich bei Berührung in eine Stachelkugel zusammen, ist er vermutlich nicht hilfsbedürftig. Bei zu mageren Igeln im Winter, sichtbaren Verletzungen, deutlichem Röcheln oder starkem Husten, torkelndem Gang oder teilnahmslosen Verhalten sollte man tätig werden.</p>
<p class="MsoPlainText">In solchen Fällen sollte unbedingt eine tierärztliche Praxis oder Klinik auf gesucht oder eine örtliche Igelpflegestelle bzw. ein Tierheim kontaktiert werden. Auf keinem Fall sollte die Pflege eines hilfsbedürftigen Igels von Laien mit fehlendem Fachwissen ohne Rat und Hilfe von fachkundigen Personen in die Hand genommen werden. Es können dabei durch fehlendes Wissen trotz bester Absicht viele Fehler gemacht werden, die der Igel im schlimmsten Fall mit seinem Leben bezahlt. So darf Igeln entgegen landläufiger Meinung keine Milch gegeben werden, da sie diese nicht vertragen und es zu Verdauungsstörungen kommen kann.</p>
<p class="MsoPlainText">Etwa ab Ende Oktober beginnen Igel bis zum Frühjahr Winterschlaf zu halten, hierfür haben sie sich schon ab dem Spätsommer Reserven angefressen. Viele Jungtiere erreichen aber bis zum Wintereinbruch nicht das für den Winterschlaf notwendige Mindestkörpergewicht von 500 bis 700 Gramm. Erwachsene Tiere sollten mindestens ein Kilogramm auf die Waage bringen. Zu leichte Tiere überleben den Winterschlaf meist nicht.</p>
<p class="MsoPlainText">Wer zufällig auf ein Winterquartier eines Igels stößt, etwa bei Gartenarbeiten, sollte den Igel nicht berühren oder stören und das Nest einfach zügig wieder zudecken und in Ruhe lassen. Igel im Winterschlaf sind fest zu einer Kugel zusammengerollt und bewegen sich nicht. Sie können sogar tot erscheinen, da sie nur wenig atmen.</p>
<p class="MsoPlainText">Der Igel wurde von der Deutschen Wildtier Stiftung zum Wildtier des Jahres 2024 ernannt. Igel werden immer seltener, da das Überleben in unserer Kulturlandschaft für sie schwierig geworden ist. Es fehlt den stacheligen Insektenfressern an geeignetem Lebensraum und an Nahrung.</p>
<p class="MsoPlainText">Helfen kann man den Igeln am besten durch einen nicht zu „aufgeräumten“ Garten mit verwilderten Ecken, Laub-, Reisig- und Totholzhaufen. Sie bieten den Igeln Nahrung und Schutz. Auf den Einsatz von Pestiziden wie Schneckenkorn, Unkraut - und Insektenvertilgungsmittel sollte verzichtet werden, denn diese Mittel können dem Igel sehr schaden. Igel benötigen große Reviere zur Futter- und Winterquartierssuche, daher sind sie auf durchlässige Zäune zu anderen Gärten angewiesen.</p>
<p class="MsoPlainText">Besonders wichtig ist auch, Rasenmähroboter auf keinen Fall nachts laufen zu lassen. Mähroboter töten jährlich zahlreiche Igel qualvoll oder verletzen sie schwer, da sie die kleinen Tiere nicht als Hindernis erkennen. Vor dem Einsatz von Kantenschneidern und Rasentrimmern muss überprüft werden, ob hierdurch keine versteckten, schlafenden Igel an Heckensäumen und Strauchrändern verletzt werden können. Wer auf den Einsatz solcher Geräte nicht verzichten kann, sollte sie nur bei Tageslicht nutzen und den Garten vorher auf Igel kontrollieren.</p>
<p class="MsoPlainText">Eine Informationsstelle im Internet ist zum Beispiel der Verein „Casa dei Riccio - Haus der Igel e. V.“, dem 2024 der Tierschutzpreis des Landes NRW verliehen wurde. Der Verein informiert mit einer interaktiven Karte über Igel-Anlaufstellen deutschlandweit.</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://haus-der-igel.de/igelhilfe.html" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://haus-der-igel.de/igelhilfe.html</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 12:57:14 +0100</pubDate>
                        <title>Wasserwirtschaft zieht Bilanz über das hydrologische Jahr</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/wasserwirtschaft-zieht-bilanz-ueber-das-hydrologische-jahr</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Mit dem Monat Oktober endet in der Wasserwirtschaft der zwölfmonatige Zeitraum, über den eine jährliche Bilanz gezogen wird. Beim Landesamt für Natur- Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wurde zum hydrologischen Jahreswechsel ein weiteres Jahr der Wetterextreme und damit ein besonderes hydrologisches Jahr festgestellt.</p>
<p class="MsoPlainText">„Wir haben das niederschlagsreichste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen verzeichnet“, so die Bilanz von Elke Reichert, Präsidentin den LANUV. „Grundwasserstände sind so hoch wie lange nicht mehr. Ein Drittel aller Messstellen weisen hohe, sehr hohe oder sogar maximale Grundwasserstände auf. Die Böden weisen keine Dürreerscheinungen mehr auf.“ Auch das sei der Einfluss des Klimawandels, erläutert Elke Reichert: „Die Extreme in beide Richtungen, also extrem trocken oder extrem nass, werden immer mehr und immer deutlicher.“</p>
<p class="MsoPlainText">In den vergangenen zwölf Monaten sind in der Summe rund 1176 Millimeter Niederschlag gefallen. Das sind 328 Liter pro Quadratmeter bzw. rund 39 Prozent mehr als im Vergleich zum langjährigen Mittel. Nur in den Sommermonaten Juli und August entsprach die Regenmenge etwa dem Durchschnitt. In allen anderen Monaten hat es überdurchschnittlich viel geregnet.</p>
<p class="MsoPlainText">Fließgewässer und Talsperren</p>
<p class="MsoPlainText">Bedingt durch die Niederschläge, die zu Beginn des Jahres über einen langen andauerten Zeitraum andauerten und im Verlauf des Jahres auch durch Starkregenereignisse immer wieder hoch waren, kam es im zurückliegenden hydrologischen Jahr zu teilweise folgenreichen Hochwasserereignissen. Lokal begrenzt wurden bei Starkregenereignissen Informationswerte an Pegeln einzelner Einzugsgebiete von Gewässern überschritten, die in mehreren Regionen zu Hochwasserschäden führen konnten.</p>
<p class="MsoPlainText">Besonders kritisch war die Hochwasserlage zum Jahreswechsel 2023/2024, von der 14 von 17 Gewässereinzugsgebiete betroffen waren. Nur die Ahr, die Erft und die Wupper und deren Nebengewässer blieben davon verschont. In Minden erreichte die Weser ihren höchsten Stand seit 1947. In Telgte überflutete die Ems große Teile des Stadtgebietes und der Lippe-Pegel in Dorsten überschritt deutlich den Wert eines zehnjährlichen Hochwassers. Die Lage dauerte 22 Tage an. Mit insgesamt 40 Lageberichten informierte das LANUV in diesen Tagen die Behörden vor Ort und die Bevölkerung über die jeweils aktuellen Pegelstände und weitere Entwicklungen. Die Informationen im Hochwasserportal.NRW wurden dazu kontinuierlich aktualisiert.</p>
<p class="MsoPlainText">Die Füllstände der Talsperren befinden sich mit rund 73 Prozent unter Berücksichtigung der Jahreszeit auf einem hohem Niveau.</p>
<p class="MsoPlainText">Im Herbst werden zum Schutz vor Winter-Hochwasserereignissen in den Talsperren Hochwasserrückhalteräume geschaffen. Dazu wird mehr Wasser an die Gewässer abgegeben, was zu einem betriebsbedingten Absinken der Füllstände führt. Mit Hilfe der so geschaffenen Rückhalteräume können durch das erhöhte Speicherpotenzial Hochwasserspitzen im Gewässerverlauf unterhalb der Talsperren abgemindert werden.</p>
<p class="MsoPlainText">Grundwasser</p>
<p class="MsoPlainText">Wegen der deutlich überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen im vergangenen hydrologischen Jahr liegen die Grundwasserstände unter Berücksichtigung der Jahreszeit auf einem hohen Niveau.</p>
<p class="MsoPlainText">An rund 72 Prozent der Grundwassermessstellen in Nordrhein-Westfalen werden aktuell mittlere bis hohe, hohe, sehr hohe oder maximale Wasserstände gemessen. Vor einem Jahr im Oktober 2023 waren das&nbsp; lediglich rund 41 Prozent der Messstellen. Der Anteil der Messstellen mit sehr niedrigen bis minimalen Grundwasserständen ist im gleichen Zeitraum von rund zwölf Prozent auf rund zwei Prozent gesunken.</p>
<p class="MsoPlainText">Die Veränderungen der Grundwasserspiegel sind abhängig davon, wie viele Niederschläge es in den einzelnen Regionen gibt, wie tief das Wasser einsickern muss, um den Grundwasserleiter zu erreichen, und wie der Boden beschaffen ist, durch den das Wasser nach unten sickert. Wie viel Grundwasser sich in einem Gebiet neu bilden kann und welche Grundwasserstände sich einstellen, hängt zudem von klimatischen Einflussgrößen ab. Auch Sonnenscheindauer, Lufttemperatur und Wind wirken sich aus, indem sie die Verdunstung des Wassers in die Atmosphäre beeinflussen. Ändern sich die klimatischen Rahmenbedingungen, kann sich die Grundwasserneubildung und dadurch auch der Grundwasserstand ändern.</p>
<p class="MsoPlainText">Das so genannte hydrologische Jahr beginnt immer am 1. November und endet am 31. Oktober des Folgejahres. Die zeitliche Verschiebung des Jahres in der Wasserwirtschaft im Vergleich zum Kalenderjahr ermöglicht es, in der Jahresbilanz die Niederschläge aus dem Spätherbst und dem Frühwinter zu erfassen, die als Schnee und Eis in den Einzugsgebieten der Gewässer gespeichert werden, aber erst im folgenden Kalenderjahr für den Abfluss von Gewässern relevant werden.</p>
<p class="MsoPlainText">Weitere Informationen enthalten die hydrologischen Berichte:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.lanuv.nrw.de/themen/wasser/hydrologische-messnetze/hydrologische-berichte" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/themen/wasser/hydrologische-messnetze/hydrologische-berichte</a></p>
<p class="MsoPlainText">Aktuelle Pegelinformationen:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://hochwasserportal.nrw/lanuv/webpublic/index.html#/Start" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://hochwasserportal.nrw/lanuv/webpublic/index.html#/Start</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 Nov 2024 09:43:00 +0100</pubDate>
                        <title>Heizen mit Holz </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/heizen-mit-holz</link>
                        <description>Richtige Handhabung hilft, Emissionen zu vermeiden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Holz wird häufig als Brennstoff eingesetzt. Neben dem rein praktischen Nutzen des Erwärmens von Räumen tragen holzbetriebene Feuerstätten zu einer gemütlichen und entspannten Atmosphäre bei und strahlen Behaglichkeit aus. Dennoch belasten die Schadstoffe insbesondere aus händisch mit Holz beschickten Öfen und Kaminen die Atemluft in Wohngebieten. Das betrifft besonders den Feinstaub. In NRW gelangen etwa 3000 Tonnen Feinstaub pro Jahr aus Feststoffheizungen und -öfen in die Luft. Daran haben mit Scheitholz handbeschickte Einzelöfen maßgeblichen Anteil. Insbesondere bei unsachgemäßem Betrieb der Holzöfen entstehen auch vermehrt unerwünschte Stoffe wie Stickoxide, Kohlenmonoxid und Krebs erzeugende Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe im Ofenabgas.</p>
<p class="MsoPlainText">Für moderne Scheitholz befeuerte Einzelöfen, die seit dem 01.01.2015 errichtet wurden, gelten gemäß Typprüfung für den Schadstoffausstoß Obergrenzen von 1,25 Gramm Kohlenmonoxid und 0,04 Gramm&nbsp; Feinstaub pro Kubikmeter Abgas, die der Hersteller vor dem Inverkehrbringen entsprechend deklarieren muss. Darüber hinaus können viele ältere Modelle nachgerüstet werden, um die Schadstoffobergrenzen der geltenden Ersten Bundes-Immissionsschutzverordnung einhalten zu können. Mit einem Herstellernachweis oder einer Vor-Ort-Messung kann die Einhaltung der Grenzwerte bestätigt werden, sodass der Ofen weiter betrieben werden kann. Öfen, die nicht mehr nachgerüstet werden können, müssen außer Betrieb genommen werden. Anlagen, auf deren Typenschild ein Zulassungsdatum vor dem 22.03.2010 verzeichnet ist, dürfen ohne Nachrüstung ab dem 01.01.2025 nicht mehr betrieben werden.</p>
<p class="MsoPlainText">Zu Beginn der Heizperiode sollte unbedingt geprüft werden, ob der Schornstein und das Rauchrohr des Ofens frei sind. Wenn der Kamin länger nicht benutzt wurde, könnte sich beispielsweise ein Vogelnest darin befinden. Wenn Abgase nicht ungehindert durch den Schornstein abziehen können, dringen sie in den Wohnraum ein und können schwere Vergiftungen verursachen. Auch die Dichtungen des Ofens müssen deshalb überprüft werden. Die Auskleidung des Feuerraums darf nicht beschädigt sein, damit es nicht zu Überhitzungen kommt.</p>
<p class="MsoPlainText">Wichtig ist, dass auch der Kamin vor der Inbetriebnahme fachkundig überprüft wird. Der Landesfachverband des Schornsteinfegerhandwerks weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren von Schornsteinbränden hin. Schornsteinbrände sind sehr gefährlich, denn durch Funkenflug und Wärmestrahlung besteht die Gefahr der Brandausbreitung. So können z. B. Funken durch Undichtigkeiten der Dachhaut den Dachstuhl in Brand setzen. Durch die Wärmeentwicklung kann der Schornstein einstürzen und das Rauchrohr durch Ausglühen zerstört werden. Die Wärmestrahlung kann Möbel in der Nähe des Schornsteines entzünden. Eine weitere Gefahr liegt in der Quellfähigkeit: Da Ruß sehr stark aufquellen kann, besteht die Gefahr, dass der Schornstein die heißen Gase und Dämpfe nicht mehr ungehindert abführen kann. Dann können die Abgase durch Reinigungsklappen oder durch die Feuerstätte austreten. Schlimmstenfalls wird der gesamte Schornstein zerstört, wodurch sich das Feuer weiter ausbreiten kann. Ein Rußbrand im Schornstein kann in der Regel nicht gelöscht werden. Deshalb ist es so wichtig, dass eine Fachkraft des Schornsteinfegerhandwerks den Kamin vor der Inbetriebnahme prüft und freigibt.</p>
<p class="MsoPlainText">Wenn die Feuerstätte sauber und intakt ist, kommt es darauf an, sie korrekt entsprechend der Bedienungsanleitung zu betreiben. Dazu wird ausschließlich trockenes, unbehandeltes Holz verwendet. Unter ausreichender Luftzufuhr wird das Holz von oben angezündet. So ist das Feuer nach kurzer Zeit rauchfrei. Brennt der Ofen optimal, entstehen weniger Schadstoffe.</p>
<p class="MsoPlainText">Die Verknappung und Verteuerung von Holz mag dazu verleiten, auf andere brennbare Stoffe zurückzugreifen. Dies stellt jedoch einen Verstoß gegen die Erste Bundes-Immissionsschutzverordnung dar, die nur die Verbrennung der in der Verordnung genannten Brennstoffe in jeweils dafür geeigneten Feuerungsanlagen zulässt. So dürfen z.B. keinesfalls feuchtes oder behandeltes (imprägniertes, lasiertes, lackiertes, beschichtetes) Holz, Holzfaser- oder Pressplatten sowie fossile Brennstoffe in Holzfeuerungsanlagen verbrannt werden. Auch Papierbriketts oder die Verbrennung von Altpapier sind nicht erlaubt.</p>
<p class="MsoPlainText">„Private Müllverbrennung“ ist nicht erlaubt und darüber hinaus gesundheitsschädlich. Sie verursacht eine enorme Geruchsbelästigung, die häufig zu berechtigten Nachbarschaftsbeschwerden führt. Außerdem können Schäden an den Schamotte- und Metallteilen des Kaminofens sowie am Schornstein entstehen. Bei der Verbrennung unzulässiger Stoffe handelt es sich um einen Verstoß, der auch als solcher geahndet und mit hohen Bußgeldern mit bis zu 1.500 Euro je Fall bestraft wird.</p>
<p class="MsoPlainText">In den Wintermonaten kommt es häufiger zu austauscharmen Wetterlagen. Bei diesen – so genannten Inversionswetterlagen – befindet sich über der kalten Luft in Bodennähe eine wärmere Luftschicht in der Höhe. Das verhindert eine gute Luftdurchmischung. Die Schadstoffe, die in Bodennähe entstehen, reichern sich an und sorgen für hohe Konzentrationen. Vor allem in Städten tragen verkehrsbedingte Emissionen, aber auch Feuerungsanlagen zur Schadstoffbelastung bei. Das LANUV empfiehlt deshalb, an solchen Tagen aus Gründen der Luftreinhaltung wenn möglich auf das zusätzliche Heizen mit Holz ganz zu verzichten.</p>
<p class="MsoPlainText">Zum Thema „Heizen mit Holz“ informiert das LANUV mit einer Broschüre über die aktuellen gesetzlichen Regelungen. Die Broschüre enthält weiterführende Informationen und hilfreiche Tipps für den möglichst schadstoffarmen Betrieb von Holzfeuerstätten.</p>
<p class="MsoPlainText">Zur Online-Ausgabe der Broschüre:</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/1_infoblaetter/LANUV_Info29_Heizen-mit-Holz.pdf" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/1_infoblaetter/LANUV_Info29_Heizen-mit-Holz.pdf</a></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-1203</guid>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 14:10:00 +0100</pubDate>
                        <title>Unfallgefahr durch Wildwechsel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/umweltminister-krischer-muessen-uns-in-klimakrise-besser-gegenueber-extremwetter-und-hochwasser-staerken-1</link>
                        <description>Besonders gefährlich ist die Dämmerung – Fallwildbericht zeigt Vielzahl von nicht gemeldeten Wildunfällen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende wurde die Uhr von Sommerzeit wieder auf Normalzeit umgestellt. Die Zeitumstellung verlängert die Zeit, in der der Berufspendlerverkehr in der Dämmerung stattfindet. Das Zusammenfallen der Aktivitätsphasen des Wildes in der Dämmerung und des Berufsverkehrs erhöht das Risiko von Wildunfällen. Grundsätzlich ist das ganze Jahr über Vorsicht geboten. Im Herbst sind nasse Straßen und schlechte Sicht häufig zusätzliche Risikofaktoren, für Wildtiere genauso wie für Menschen hinter dem Steuer. Eine angepasste Geschwindigkeit und aufmerksames Beobachten der Straßenränder helfen, Unfälle zu vermeiden. Quert ein Reh oder Wildschein bereits die Fahrbahn, folgen in der Regel noch weitere. Fernlicht bei Sichtung von Wildtieren ausschalten, da das grelle Licht Wildtieren die Orientierungsmöglichkeiten nehmen kann. Sollte ein Tier angefahren werden, die Unfallstelle absichern und die Polizei oder einen für das Gebiet verantwortlichen Jäger informieren.</p>
<p>Die Jagdstatistik für Nordrhein-Westfalen weist für das Jagdjahr 2022/2023 über 33.000 Fälle von Fallwild in den relevanten Tierarten aus. Zum Fallwild zählen alle verendeten oder verunfallten Tiere. Der größte Anteil mit über 31.000 Tieren wurde bei Rehwild verzeichnet, es folgen etwa 1200 Fälle bei Schwarzwild und rund 700 Bei Dam- und Rotwild.</p>
<p>Das nicht jeder Wildunfall angezeigt wird zeigt der NRW-Fallwildbericht der LANUV-Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung. In der Saison 2022/23 wurden über die Chemischen- und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) in Nordrhein-Westfalen 985 Kadaver verendeter Wildtiere untersucht. 34 Kadaver von Wildschweinen wiesen auf Verkehrsunfälle als Todesursache hin. Dies entspricht einem Viertel aller untersuchten Wildschweinkadaver. Von 90 untersuchten Rehen wiesen circa 12 Prozent schwere Verletzungen auf, die auf Verkehrsunfälle schließen lassen.</p>
<p>Die Fallwildberichte und Statistiken zur Jagdstrecke sind zu finden unter:</p>
<p>https://www.lanuv.nrw.de/natur/jagd/forschungsstelle-fuer-jagdkunde-und-wildschadenverhuetung-1</p>
<p><a href="https://www.mlv.nrw.de/themen/jagd-und-fischerei/jagd/jagdstrecken-statistik/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.mlv.nrw.de/themen/jagd-und-fischerei/jagd/jagdstrecken-statistik/</a></p>
<p>Die wichtigsten Informationen zum Verhalten bei einem Unfall mit einem Wildtier hat der ADAC zusammengefasst:</p>
<p><a href="https://www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/tiere/wildunfaelle/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/tiere/wildunfaelle/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2024</category>
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-1354</guid>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 15:58:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lärm durch Laubbläser und Laubsauger</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/laerm-durch-laubblaeser-und-laubsauger-3</link>
                        <description>Elektrogeräte werden immer leiser, bleiben aber ebenso leistungsstark </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Straßen und Wegen stellt Laub bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Bei der Beseitigung von Laub greifen viele Städte und Gemeinden häufig zu motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern. Auch in privaten Gärten werden diese Geräte gerne als Hilfe zum Laub sammeln und entsorgen genutzt. Laubbläser mit Verbrennungsmotoren erzeugen am Ohr der betreibenden Person einen Schalldruckpegel zwischen 83 und 90 Dezibel (dB(A)). Das ist in etwa so laut wie ein Presslufthammer. Dabei gilt nach Meinung von Fachleuten eine Dauerbelastung ab 80 dB(A) als schädigend für das menschliche Ohr. Deshalb wundert es nicht, dass der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren häufig als besonders belästigend empfunden wird.</p>
<p>Lärm und Emissionen sind heutzutage in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn wesentlich leisere und emissionsärmere Laubbläser und Laubsauger mit elektrischen Antrieben haben sich am Markt bewährt. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben bis zu elf Stunden – damit ist auch ein professioneller Einsatz gewährleistet. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 10 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur kleine Flächen vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals geringer ist. Diese deutliche Lärmminderung schont nicht nur die Nerven in der Nachbarschaft, auch Nasen und Lungen profitieren von den Akkulösungen und Elektroantrieben, da keine Verbrennungsabgase mehr entstehen.</p>
<p>In der Lärmschutzverordnung für Geräte und Maschinen ist die Kennzeichnungspflicht für Laubbläser und Laubsauger geregelt. Alle Geräte dieser Art, die neu auf den Markt kommen, müssen mit einer Kennzeichnung versehen werden, auf der die Hersteller den Schallleistungspegel angeben, der garantiert nicht überschritten werden darf. Die Verordnung regelt aber auch, welche Geräte zu welcher Zeit und an welchem Ort eingesetzt werden dürfen. Demnach dürfen besonders laute Geräte in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr genutzt werden. Das gilt sowohl für die private als auch für die professionelle Nutzung. Örtliche Bestimmungen können die Betriebszeiten weiter einschränken.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Lärm im Alltag sind zu finden beim Aktionsbündnis „NRW wird leiser“: <a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.nrw-wird-leiser.nrw.de</a></p>
<p>Vor allem für private und kleinere Flächen sollte geprüft werden, ob ein Laubbläser oder Laubsauger wirklich benötigt wird, oder ob das Laub nicht ebenso schnell und einfach mit einem Laubrechen beseitigt werden kann. Damit werden nicht nur Umwelt und Gesundheit geschont, sondern auch kleine Lebewesen. Denn vor allem durch Laubsauger werden viele wertvolle Kleintiere wie Regenwürmer oder Käfer mit eingesaugt und vernichtet, die für die Bodenverbesserung wichtig sind. Zudem hilft es, Energie zu sparen, wenn auf den Einsatz einen Laubbläsers oder Laubsaugers verzichtet wird.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-1355</guid>
                        <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 14:10:00 +0200</pubDate>
                        <title>Nordrhein-Westfalen wappnet sich mit neuer Anpassungsstrategie gegen Folgen des Klimawandels </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nordrhein-westfalen-wappnet-sich-mit-neuer-anpassungsstrategie-gegen-folgen-d</link>
                        <description>Umweltminister Oliver Krischer: Extremwetter werden in Zukunft häufiger auftreten – Strategie umfasst 110 Maßnahmen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Um das Land zukunftssicher für die Folgen der Klimakrise aufzustellen, hat die Landesregierung eine umfassende Klimaanpassungsstrategie beschlossen. Sie erfüllt die Vorgaben des Bundesgesetzes zur Klimaanpassung und des Klimaanpassungsgesetzes Nordrhein-Westfalen und unterstützt Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger dabei, sich vor den Folgen des Klimawandels zu wappnen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.</p>
<p>„Die Klimakrise ist auch bei uns längst angekommen und hat schon jetzt gravierende Folgen für Mensch, Umwelt und Infrastruktur. Wir brauchen einen ambitionierten Klimaschutz und eine ambitionierte Vorsorgepolitik, um uns gegen die Gefährdung unserer Lebensgrundlagen zu wappnen. Diese setzen wir mit der neuen Klimaanpassungsstrategie für Nordrhein-Westfalen um“, erklärte der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Oliver Krischer.</p>
<p>Die Klimaanpassungsstrategie zielt darauf ab, auf die zunehmenden klimatischen Herausforderungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens zu reagieren. Sie beinhaltet 110konkrete Maßnahmen zum Schutz der menschlichen Gesundheit, der Umwelt und der Infrastruktur sowie zur Erhöhung der Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger, die bis 2029 umgesetzt werden sollen. Von der Wasserwirtschaft über die Landwirtschaft und den Katastrophenschutz bis hin zur städtischen Entwicklung berücksichtigt die Strategie in 16 Handlungsfeldern die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen in Nordrhein-Westfalen. In Form eines konkreten Maßnahmenkatalogs aus den verschiedensten Zuständigkeiten der Ministerien gibt die Landesregierung Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels. „Die Klimakrise ist eine der größten ökologischen und ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit. Nur gemeinsam werden wir es schaffen, die vereinbarten Anpassungsmaßnahmen in die Tat umzusetzen“, so Minister Krischer.</p>
<p>Beispielsweise stellt die Landesregierung eine Vielzahl an Aktivitäten zum Schutz vor <strong>Starkregen und Hochwasser</strong> bereit. Dabei sind große Maßnahmenbündel wie die Umsetzung des 10-Punkte-Arbeitsplans „Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels“ oder der Ausbau des Risikomanagements für urbane Sturzfluten genauso enthalten wie weitere Maßnahmen zur Entwässerung von Straßen und Quartieren.</p>
<p>Mit Blick auf die extrem heißen Sommer der letzten Jahre ist das Thema <strong>Hitzeschutz</strong> ebenfalls stark vertreten. Dabei sind Arbeitshilfen zur kommunalen Hitzeaktionsplanung ebenso wichtig wie die Förderung von Klimaanpassungsmaßnahmen in Krankenhäusern. Doch auch Maßnahmen zur Begrünung von Städten, die Förderung einer klimaangepassten Landwirtschaft, zusätzliche Mittel für das Flächenrecycling, die Entwicklung klimaanpassungsfähiger Mischwälder und Wiederbewaldung von Schadflächen, den Erhalt und die Vermehrung von <strong>Waldflächen</strong> sowie die Wiederherstellung von historischen und potenziellen <strong>Moorflächen</strong> im Dialog mit den Stakeholdern sollen durch die Strategie vorangebracht werden. Zudem soll die Finanzierung öffentlicher <strong>Trinkwasserbrunnen</strong> verbessert werden.&nbsp;</p>
<p>Auch konkrete Anpassungsmaßnahmen bei Baumaßnahmen sind vorgesehen, etwa der Schutz der <strong>Verkehrsinfrastruktur&nbsp;</strong>vor Hochwasser und Schwemmmaterial sowie durch den Einsatz aufgehellter Straßendeckenschichten aus Asphalt.</p>
<p>Im Bereich Wohnungsbau ist die Förderung von Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung im geförderten <strong>Wohnungsneubau</strong> vorgesehen.</p>
<p>Um die Bevölkerung sowohl über die Folgen des Klimawandels als auch über Anpassungsmöglichkeiten aufzuklären, hält die Klimaanpassungsstrategie eine Vielzahl von Maßnahmen im Bereich <strong>Information und Bildung</strong> vor: Die Erweiterung des Klimaatlas Nordrhein-Westfalen des LANUV soll als zentrale Datenplattform um einen Wasserhaushalts- und Dürremonitor erweitert werden und zudem Informationen über versiegelte Flächen und Brachflächen in NRW bereitstellen. Die Verbraucherzentrale bietet mit Unterstützung des Landes eine persönliche Orientierungsberatung für Bürgerinnen und Bürger an. Die Entwicklung von spezifischen Bildungsmodulen für Kitas und Schulen ist ebenfalls geplant.</p>
<p>Mit der Verstetigung der „Kommunalberatung Klimafolgenanpassung Nordrhein-Westfalen“ beim LANUV, die bei Datenbelangen, Förderfragen oder auch Vernetzungswünschen unterstützt, wird Kommunen seitens des Landes eine kompetente Begleitung auf ihrem Weg zu mehr Klimaresilienz angeboten.&nbsp;</p>
<p>Auch der <strong>Katastrophenschutz</strong> soll sowohl in seiner Bedarfsplanung als auch in Form von konkreten Übungen stärker auf Extremwetter eingestellt werden. Dabei sollen grenzüberschreitende Netzwerke mit Nachbarstaaten ausgebaut werden.</p>
<p><strong>Extremwetter werden häufiger auftreten&nbsp;</strong></p>
<p>Welche weitreichenden Folgen die globale Klimaerwärmung für Nordrhein-Westfalen haben wird, zeigt eine aktuelle Publikation des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Der Fachbericht „Klimaentwicklung und Klimaprojektionen in Nordrhein-Westfalen“ beschreibt die mögliche zukünftige Entwicklung von Klimaparametern in Bezug auf Lufttemperatur, hitzebedingte Kenntage, Niederschläge und Starkregen.</p>
<p>„Wir beobachten und erleben immer mehr Wetterextreme, die eine Folge des Klimawandels sind. Dazu gehören zum Beispiel mehr Starkregenereignisse auf der einen und Hitze- oder Dürreperioden auf der anderen Seite. Wenn keine weiteren Anstrengungen unternommen werden, erwarten wir nach jetzigem Stand einen Anstieg auf etwa&nbsp;<br> 3 Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts gegenüber vorindustrieller Zeit“, erläuterte LANUV-Präsidentin Elke Reichert.</p>
<p>Bereits heute lassen sich klimatische Veränderungen beobachten. Der Vergleich von Mittelwerten der aktuellen Klimanormalperiode (KNP) 1991-2020 mit früheren KNP zeigt das deutlich. Seit der ersten Periode 1881-1910 ist die mittlere Jahreslufttemperatur um durchschnittlich&nbsp;<br> 1,6 Grad Celsius gestiegen. Die heißen Tage haben sich seit 1891-1920 bis zur KNP 1991-2020 auf acht Tage verdoppelt. Die Zahl von Frost- und Eistagen hingegen hat sich verringert: auf zwölf und fünf Tage. Am Kahlen Asten sind die Schneetage seit 1955-1984 sogar um 25 Tage gesunken.</p>
<p>Neben den seit Aufzeichnungsbeginn gestiegenen Lufttemperaturen und den Änderungen der Niederschlagsmuster haben die heißen und trockenen Sommer, die Starkregenereignisse sowie die gemessenen Hitzerekorde seit 2014 den Klimawandel stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht. Bereits heute sind in den dicht besiedelten Gebieten Nordrhein-Westfalens 6,9 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut den Prognosen des LANUV bis zu elf Millionen Menschen werden. 2023 war außerdem das nasseste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>„Die Klimakrise wird immer mehr zur Belastung für unsere Umwelt, für die Gesundheit unserer Mitmenschen, für die Infrastruktur und die Lebensmittelproduktion. Ihre Auswirkungen haben wir alle in den vergangenen Jahren im Alltag deutlich gespürt – mit unterschiedlichen Extremen. Von 2018 bis 2020 und 2022 erlebte Nordrhein-Westfalen vier Dürresommer mit Ernteausfällen, dramatischen Waldschäden und historischen Tiefständen der Gewässer, 2021 ein katastrophales Hochwasser. Wir müssen uns darauf einstellen, dass das Extreme das neue Normal wird“, sagte Minister Krischer.</p>
<p><strong>Auswirkungen des Klimawandels regional unterschiedlich</strong></p>
<p>Dabei sind die Auswirkungen in den verschiedenen Regionen des Landes durchaus unterschiedlich. Für die am dichtesten besiedelten Bereiche NRWs entlang von Rhein und Ruhr, die bereits heute zu den wärmsten Regionen Deutschlands zählen, wird sowohl der Anstieg der Durchschnittstemperaturen als auch der heißen Tage und Tropennächte eine besondere Relevanz haben. Für die Mittelgebirgsregionen spielt das Auftreten von Starkregenereignissen eine wesentliche Rolle. Hier wird die Gefahr von Sturzfluten sowie Bodenerosionen bis hin zu abrutschenden Hängen steigen. Dagegen besteht bei längeren Trockenperioden vor allem im Münsterland und in Ostwestfalen-Lippe die Gefahr, dass es durch Nutzungskonkurrenzen Einschränkungen bei der Wasserversorgung geben könnte, wie die jüngere Vergangenheit bereits gezeigt hat.</p>
<p><strong>Klimaanpassung als langfristiger Prozess</strong></p>
<p>Nicht zuletzt aufgrund der guten Datenlage des LANUV ist sich die Landesregierung der kritischen Lage bewusst und ist bereit für ein zielgerichtetes Handeln auf allen Ebenen. Dabei versteht die Landesregierung die Klimaanpassung nicht nur als ad hoc Reaktion auf Extremwetterereignisse. Vielmehr ist die Landesstrategie als langfristige Aufgabe und langfristiger Prozess angelegt, der für die Zukunft vorsorgen soll. Sie soll im Zusammenspiel mit Akteuren in ganz NRW, von der Kommune über die Unternehmen bis hin zu den Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden. Sie macht Angebote zur Information, Beratung, Förderung und Vernetzung für unterschiedliche Zielgruppen in allen relevanten Handlungsfeldern.</p>
<p>Die Strategie wurde von allen zwölf Landesministerien gemeinsam erarbeitet, um den komplexen, sektorenübergreifenden Herausforderungen und ihrer Bedeutung für die Daseinsvorsorge gerecht zu werden. Damit wird von allen Landesministerien weiterhin die Verantwortung für die Klimaanpassung übernommen, die konstruktive Zusammenarbeit fortgesetzt, um Synergien zwischen verschiedenen Handlungsfeldern zu maximieren und mögliche Zielkonflikte zu mindern. In einem Beteiligungsprozess wurden der Beirat Klimaanpassung und junge Erwachsene in die Entwicklung der Ziele und Maßnahmen eingebunden. Bis 2029 wird die Strategie für die Landesregierung handlungsleitend sein. Ihre Umsetzung wird laufend überprüft, bevor sie in einem nächsten Strategiezyklus aktualisiert wird.</p>
<h2>Weitere Informationen</h2><ul> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/system/files/media/document/file/klans-nrw_ubersicht-der-massnahmenkatalog.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Übersicht über den Maßnahmenkatalog (PDF)</strong></a><br> 	&nbsp;</li> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/system/files/media/images/2024-10/nrw-umweltindikator_warming-stripes_300dpi.jpg" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Entwicklung Jahresdurchschnittstemperatur in NRW (JPG)</strong></a><br> 	&nbsp;</li> 	<li><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de/klima-nrw-monitoring" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Klimafolgen-Indikatoren für NRW</strong></a></li> </ul><ul> 	<li><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/nordrhein-westfalen-wappnet-sich-mit-neuer-anpassungsstrategie-gegen-folgen-des-klimawandels" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></strong></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 Sep 2024 10:01:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gewässer vor antibiotikaresistenten Bakterien schützen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/gewaesser-vor-antibiotikaresistenten-bakterien-schuetzen-1-1</link>
                        <description>Umweltminister Krischer: Antibiotikaresistente Bakterien gefährden unsere Gesundheit und die Umwelt - Land unterstützt moderne Abwasserreinigung mit Fördermitteln</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr teilt mit: </strong></p>
<p>Die Landesregierung möchte die Belastung von Gewässern mit antibiotikaresistenten Bakterien reduzieren. Anlässlich der Veröffentlichung einer Studie zur Verbreitung von Resistenzen rief Umweltminister Oliver Krischer dazu auf, die Gesundheit von Mensch und Tier sowie die Umwelt im Sinne des One-Health-Ansatzes besser vor Antibiotika-Resistenzen zu schützen: „Antibiotikaresistenzen gefährden unsere Gesundheit und die Umwelt. Entlang der gesamten Wirkkette müssen wir uns daher gemeinsam für einen sorgsamen Umgang mit Antibiotika einsetzen. Der Schutz unserer Gewässer ist dabei ein wichtiger Baustein, denn sie sind wichtige Lebensadern für Natur und Mensch.“</p>
<p>Antibiotika aus der Human- und Tiermedizin können Gewässer belasten und eine Verbreitung von antibiotikaresistenten Bakterien begünstigen. Um einen Überblick über die Verbreitung antibiotikaresistenter Bakterien zu erhalten, hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucher-schutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) ein dreijähriges Projekt durchgeführt. Beprobt wurden dabei Abwässer aus Krankenhäusern und aus Betrieben der Fleischwirtschaft, die Zu- und Abläufe von Kläranlagen sowie Fließgewässer in Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>„Die Ergebnisse der Studie zeigen eindeutig, dass antibiotikaresistente Bakterien in unseren Gewässern weit verbreitet sind“, erklärte Elke Reichert, Präsidentin des LANUV. „Wir sehen bereits heute, dass durch den demografischen Wandel immer mehr Medikamente in unsere Umwelt gelangt sind. Um der Verbreitung von gefährlichen Bakterien in unseren Gewässern zu begegnen, machen Investitionen in weitergehende Klärtechniken daher absolut Sinn. Damit wird am Ende auch der Mensch besser vor resistenten Keimen geschützt“, betonte Elke Reichert.</p>
<p>Im Ergebnis zeigte sich, dass Bakterien mit Resistenzen gegenüber drei von vier Antibiotikagruppen (3MRGN; dreifach <strong>m</strong>ulti<strong>r</strong>esistente <strong>g</strong>ram<strong>n</strong>e-gative Bakterien) in Abwässern aller untersuchten Anlagen gefunden wurden. In Fließgewässern wurden 3MRGN ebenfalls sehr verbreitet gefunden, auch unabhängig von konkreten Abwassereinleitungen. Dem gegenüber wurden Bakterien mit Resistenzen gegen vier Antibiotika-gruppen (4MRGN) vor allem in Krankenhausabwässern sowie den aufnehmenden Kläranlagen und Fließgewässern nachgewiesen. Unter den 4MRGN wurden auch sogenannte „High-Risk-Klone“ gefunden, die leichter übertragen werden und Krankheiten hervorrufen können. Um nach dieser ersten stichprobenartigen Studie ein vollständigeres Bild der Belastungssituation von Abwasser und Fließgewässern in Nordrhein-Westfalen mit Antibiotikaresistenzen zu erhalten, plant das LANUV die Untersuchungen auf weitere Messstellen auszuweiten.</p>
<p>Als wirksames Mittel gegen die Verbreitung antibiotikaresistenter Bakterien in Gewässern hat sich laut LANUV eine weitergehende Behandlung des Abwassers mittels UV-Bestrahlung, Durchfließen eines Retentions-bodenfilters oder Membranfiltration erwiesen. Über die Förderrichtlinie „Zukunftsfähige und nachhaltige Abwasserbeseitigung in NRW“ stellt das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr bereits heute Fördergelder für Investitionen in die Abwasserreinigung bereit.</p>
<p>„Der Schutz unserer Gewässer ist von oberster Priorität für Mensch, Tier und Umwelt. Um unsere Gewässer noch besser zu schützen, unterstützen wir Investitionen in eine moderne Abwasserreinigung“, so Krischer.</p>
<p>Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr plant weitere Untersuchungen auf Basis der Erkenntnisse aus der LANUV-Studie. Die Ministerien für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie für Landwirtschaft- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen eint das gemeinsame Ziel, den Eintrag von Antibiotika und antibiotikaresistenten Bakterien in die Gewässer zu reduzieren sowie deren Verbreitung in der Umwelt möglichst zu minimieren. Eine Sensibilisierung der Ärzteschaft, Landwirtschaft und Gesellschaft in Bezug auf den Einsatz von Antibiotika ist besonders wichtig, ebenso der sorgsame Umgang mit Antibiotika im privaten Bereich.</p>
<p>„Reste von Antibiotika gehören weder in die Toilette oder das Waschbecken, sondern in den Restmüll“, erläuterte LANUV-Präsidentin Reichert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p><ul> 	<li>LANUV-Fachbericht 155: Klinisch-relevante antibiotikaresistente Bakterien in Abwasser und Fließgewässern in NRW – Ergebnisse aus dem LANUV-ARB-Projekt: <a href="https://lanuv.validserver.de/publikationen/publikation/klinisch-relevante-antibiotikaresistente-bakterien-in-abwasser-und-fliessgewaessern-in-nrw-ergebnisse-aus-dem-lanuv-arb-projekt-1" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/lanuv-arb-projekt</a></li> 	<li>Förderrichtlinie „Zukunftsfähige und nachhaltige Abwasserbeseiti-gung NRW (ZunA NRW): <a href="https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/60185/zukunftsfaehige-und-nachhaltige-ab-wasserbeseitigung-nrw-zuna-nrw.html" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/60185/zukunftsfaehige-und-nachhaltige-ab-wasserbeseitigung-nrw-zuna-nrw.html</a></li> 	<li>Informationen zur Beseitigung von Mikroschadstoffen und zum Ausbau von Kläranlagen mit weiteren Klärstufen sind zu finden unter: <a href="https://mikroschadstoffe.nrw.de/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://mikroschadstoffe.nrw.de/ </a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Sep 2024 14:01:00 +0200</pubDate>
                        <title>Für eine klimaneutrale Wärmeversorgung in NRW sind ausreichend Potentiale vorhanden</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/fuer-eine-klimaneutrale-waermeversorgung-in-nordrhein-westfalen-sind-ausreichend-potentiale-vorhanden-1-1</link>
                        <description>Mit der „Potenzialstudie zur zukünftigen Wärmeversorgung in NRW“ beschreibt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) verschiedene Wege und die vorhandenen Potenziale für eine klimaneutrale Wärmeversorgung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Unsere Analyse zeigt: es sind ausreichend Potentiale vorhanden, um die komplette Wärmeversorgung in Nordrhein-Westfalen mit erneuerbaren und klimafreundlichen Energien sicherzustellen“, erklärte Dr. Barbara Köllner, Vizepräsidentin des LANUV heute (Donnerstag, 5. September 2024) im Haus der Technik in Essen. Mit Begleitung durch die NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubauer wurden kommunalen Vertreterinnen und Vertretern sowie Planungsbüros und weiteren Akteuren im Bereich der Wärmewende die Inhalte der Studie vorgestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben den Potentialen wurden in der Studie Planungsgrundlagen für die kommunale Wärmeplanung ausgearbeitet. An den erarbeiteten Datengrundlagen können sich alle Kommunen in NRW orientieren, um den besten Weg für die eigene Wärmeplanung zu finden. „Wir haben insgesamt neun Szenarien erarbeitet, die verschiedene Wege zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung aufzeigen“, betonte Dr. Köllner. „Bis spätestens zum Jahr 2045 muss die Wärmeversorgung vollständig auf klimafreundlichen und erneuerbaren Energien beruhen. Die Planungen zum Umbau der Wärmeversorgung haben in vielen Fällen bereits begonnen und stellen alle Kommunen vor große Herausforderungen. Mit unseren Daten geben wir aktiv Hilfestellung, um die kommunalen Wärmeplanungen anzustoßen und wichtige Hinweise zu geben, welche Wege möglich und damit umsetzbar wären.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Wärmestudie NRW zeigt das theoretische Potential der Wärmequellen in NRW. Dieses Potential übersteigt den Wärmebedarf aller vorhandener Gebäude. Dem erwarteten Wärmebedarf aller Gebäude in NRW von maximal etwa 150 Terawattstunden pro Jahr (TWh/a) steht ein vielfaches an theoretischem Potential der erneuerbaren und klimafreundlichen Wärmequellen gegenüber.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der größte Anteil an der Deckung des zukünftigen Wärmebedarfs der Gebäude wird anhand der Szenarienanalyse innerhalb der Wärmestudie im Bereich der dezentralen Versorgung liegen. Mit 63 bis 80 Prozent Deckungsanteil wird die Wärmepumpe dominierend sein. Dabei könnten Luft-Wärmepumpen mit 66 TWh/a bis 94 TWh/a die führende Technologie im zukünftigen Wärmemix werden. Viel Potential steckt zudem in der Nutzung der oberflächennahen Geothermie über Sole-Wärmepumpen. 17,8 TWh/a bis 26,9 TWh/a könnten erzielt werden. Dies entspricht dann einem zukünftigen Strombedarf für die Wärmepumpen im dezentralen Bereich von 21,0 TWh/a bis 29,7 TWh/a. In Gebäuden mit besonders hohem Wärmebedarf könnten dezentrale Biomassekessel, die beispielsweise mit Pellets oder Hackschnitzel als Brennstoff betrieben werden, 4,5 bis 8,9 Prozent an der zukünftigen Wärmeversorgung ausmachen.</p>
<p>Etwa 15 bis 33 Prozent dieses Bedarfs könnte über klimaneutrale Fernwärme gedeckt werden. Dies entspräche etwa einer Verdoppelung bis Vervierfachung des jetzigen Anteils. Dabei kann vor allem die Abwärme aus der Industrie, Rechenzentren oder Elektrolyseuren, die hydrothermale Geothermie sowie die thermische Nutzung des Abwassers über die Kanalisation, dem Ablauf von Kläranlagen oder der Industrie eine bedeutende Rolle einnehmen. Weitere bedeutende Wärmequellen wären die thermische Abfallbehandlung, Freiflächen-Solarthermie oder die verstärkte Nutzung regional verfügbarer Biomasse.</p>
<p>Je nach Struktur der einzelnen Kommunen kann die Wärmeplanung aus einer Vielzahl an Potentialen und Möglichkeiten aufgebaut werden. Alle Daten und Fakten wurden gemeindescharf ermittelt. Damit hat das LANUV mit der Studie eine umfassende Datengrundlage für die Kommunen und deren Wärmeplanung erarbeitet. Erste Daten sind bereits im LANUV-Wärmekataster veröffentlicht, dazu gehören unter anderem der neu ermittelte Wärmebedarf und die Potenziale der hydrothermalen Geothermie. Die weiteren Daten wie das Potenzial des Abwassers oder die Aktualisierung der oberflächennahen Geothermie, werden bis zum Jahresende sukzessive ergänzt. Alle Daten stehen zudem auf dem Open-Data-Portal des Landes zur Verfügung und können damit frei von allen Kommunen genutzt werden.</p>
<p><strong>Die einzelnen Daten und weitere Informationen sind zu finden unter:</strong></p><ul> 	<li><a href="http://www.waermekataster.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.waermekataster.nrw.de</a></li> 	<li>OpenData: <a href="https://www.opengeodata.nrw.de/produkte/umwelt_klima/klima/kwp/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.opengeodata.nrw.de/produkte/umwelt_klima/klima/kwp/</a></li> 	<li>Download Daten: <a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download_daten" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download_daten</a></li> 	<li>Download Publikationen: <a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download_publikationen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download_publikationen</a>&nbsp;</li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>2024</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 14 Jun 2024 11:20:33 +0200</pubDate>
                        <title>Umweltminister Krischer: Müssen uns in Klimakrise besser gegenüber Extremwetter und Hochwasser stärken</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/umweltminister-krischer-muessen-uns-in-klimakrise-besser-gegenueber-extremwetter-und-hochwasser-staerken</link>
                        <description>Auftakt der #Thementour2024 von Minister Oliver Krischer – Ausbau des Pegelnetzes – Stärkung des technischen und natürlichen Hochwasserschutzes</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Klimakrise werden Extremwetter-Ereignisse häufiger und intensiver. Die großräumigen Winter-Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und jetzt die schweren Hochwasser im Süden und Südwesten Deutschlands haben erneut gezeigt, wie wichtig funktionierende Schutzanlagen im Gelände und moderne Hochwasserüberwachungs- und Informationssysteme sind.</p>
<p>„Extremwetter und Hochwasser werden unser Land durch die Menschen verursachte Klimakrise künftig noch häufiger und intensiver treffen – daher ist es existenziell, dass wir uns gegenüber solchen Katastrophen weiter stärken. An vielen Gewässerpegeln wurden in den vergangenen Jahren historische Höchstwerte überschritten – wir müssen uns darauf einstellen, dass das Extreme das neue Normal wird“, sagte Umweltminister Oliver Krischer zum Auftakt seiner diesjährigen #Thementour2024. „Dazu müssen wir Hochwasserschutzanlagen auf den aktuellen Stand der Technik halten und mit natürlichen Aue-Lebensräumen und Wasserspeichern kombinieren. Zudem sind funktionierende Mess- und Informationssystem essentiell, um die Bevölkerung möglichst frühzeitig auf Gefahren hinweisen zu können.“ Leitschnur für Nordrhein-Westfalen ist der 10-Punkte-Plan des Umweltministeriums zur Stärkung des Hochwasserschutzes im Klimawandel.</p>
<p>Laut Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NordrheinWestfalen (LANUV) hinterlässt der Klimawandel in Nordrhein-Westfalen deutliche Spuren: „In den letzten Jahren haben wir mehrere Dürrejahre mit gleichzeitigen katastrophalen Starkregenereignissen zum Beispiel im Jahr 2021 erlebt. Unsere Daten zu den Folgen des Klimawandels unterstreichen die Tendenz, dass Wetterextreme häufiger und intensiver werden. Das Jahr 2023 war in Nordrhein-Westfalen das nasseste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Es fielen in der Summe rund 1.204 Liter pro Quadratmeter Niederschlag. Das sind im Vergleich zum langjährigen Mittel 42 Prozent mehr“, so Elke Reichert, Präsidentin des LANUV.</p>
<h5><strong><strong>Ausbau des Pegelnetzes</strong></strong></h5>
<p>Um rechtzeitig auf drohendes Hochwasser reagieren zu können, sind Informationen über die aktuellen Wasserstände und deren Entwicklung von entscheidender Wichtigkeit. Im Auftrag des Umweltministeriums erweitert das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) daher derzeit das vorhandene Pegelnetz. Insgesamt stehen im Land bislang 103 Messpegel des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) für Hochwasserinformationsmeldungen zur Verfügung. Dieses Netz soll um 25 neue Pegelstandorte erweitert werden. Um sich über die Fortschritte zu informieren, besucht Minister Krischer im Rahmen der Thementour das Pegelbauwerk Oestinghausen an der Ahse, der als erster neuer Hochwassermeldepegel durch das LANUV in Betrieb genommen wurde.&nbsp;</p>
<p>„Der neue Pegel wurde mit modernster Mess- und Datenübertragungstechnik ausgestattet. Dabei stand neben der Messgenauigkeit vor allem die Ausfallsicherheit im Vordergrund. Auch bei Ausfall der Solarversorgung kann der Pegel noch über 14 Tage mit seiner unabhängigen Stromversorgung in vollem Umfang weiter betrieben werden, seine Daten übermitteln und die Überschreitung von Hochwassermeldewerten melden. Der neue Hochwassermeldepegel wird zukünftig gemeinsam mit den Pegeln Westtünnen an der Ahse und Süddinker am Salzbach die Vorhersage für die Ortschaften an der Ahse sowie die Stadt Hamm verbessern und die Vorwarnzeiten verlängern“, erläuterte der Fachbereichsleiter Hydrologie, Roland Funke vom LANUV NRW.</p>
<h5><strong><strong>Aufbau eines Deichkatasters</strong></strong></h5>
<p>Ein weiterer zentraler Baustein ist die Prüfung und Verbesserung der Funktionalität der Hochwasserschutzanlagen. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen über 500 Kilometer Hochwasserschutzanlagen an den größeren Flüssen des Landes. Auf Veranlassung des Umweltministeriums wird zurzeit eine aktuelle Erhebung zum Sanierungserfordernis dieser Hochwasserschutzanlagen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit den Bezirksregierungen wurde ein landesweites Kataster für Hochwasserschutzanlagen (Deichkataster) aufgebaut, in dem die Lage, die Eigenschaften und der Zustand der Hochwasserschutzanlagen in Nordrhein-Westfalen systematisch erfasst werden. Auf dieser Basis soll im darauf aufbauenden Schritt ein Priorisierungskonzept erarbeitet werden, in dem die Maßnahmen an den sanierungsbedürftigen Hochwasserschutzanlagen entsprechend eines risikobasierten Vorgehens bewertet werden. Nach vorläufiger Auswertung der Daten besteht etwa bei der Hälfte der Hochwasserschutzanlagen an den größeren Flüssen des Landes Handlungsbedarf.</p>
<h5><strong><strong>Technischer und natürlicher Hochwasserschutz – Unterstützung der Hochwasserschutzpflichtigen</strong></strong></h5>
<p>Zum Ausbau und zur Modernisierung stellt das Land umfangreiche Mittel zur Unterstützung der Hochwasserschutzpflichtigen (Kommunen, Deichverbände) bereit. Betrugen die Fördermittel zur Unterstützung der Hochwasserschutzpflichtigen im Jahr 2015 noch rund 30 Millionen Euro, wurden diese entsprechend der Mittelbedarfe der Hochwasserschutzpflichtigen in den Jahren 2023 und 2024 auf jeweils über 80 Millionen Euro erhöht. Der Fördersatz beträgt dabei bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben.</p>
<p>Ein Beispiel ist die Deichsanierung Wallach des Deichverbandes Duisburg-Xanten in Rheinberg, die Minister Krischer ebenfalls im Rahmen der Thementour besichtigt. Diese umfasst eine Länge von über 4,6 Kilometer und ist unterteilt in zwei Bauabschnitte. Die Sanierungsmaßnahme schließt die Lücke zwischen den bereits sanierten Deichen „Orsoy-Land“ im Süden und „Wesel-Büderich“ im Norden. Da das Gebiet unter Senkungseinfluss des Salzbergbaus liegt, werden zusätzlich rund zwei Meter Vorsorgehöhen zur Kompensation der voraussichtlich eintretenden Bergsenkungen eingeplant.&nbsp;</p>
<p>Neben Deichen und technischen Bauwerken haben natürliche Auen und Wasserspeicher eine wichtige Funktion für den Hochwasserschutz. Wie diese optimiert werden können, besichtigt Minister Krischer im Rahmen der Thementour an der Emscher in Oberhausen. Dort möchte die Emschergenossenschaft wieder einen natürlichen Lauf der Emscher und die Entwicklung von Auen-Lebensräumen ermöglichen. Hierzu ist eine Deichrückverlegung geplant, die Raum für Fluss und Natur schafft. Mehr als eine Millionen Kubikmeter Wasser soll das etwa 40 Hektar große Areal künftig fassen können.</p>
<p>Wichtige natürliche Wasserspeicher sind Moore. Kürzlich haben Umweltministerium und LANUV ein Naturschutz-Fachkonzept zur Wiederherstellung von Mooren in Nordrhein-Westfalen erstellt. Hierzu wird in Kürze eine eigene Thementour von Minister Krischer stattfinden.</p>
<h5><strong><strong>Umfangreiche Angebote zur Hochwasser-Information</strong></strong></h5>
<p>Um die breite Öffentlichkeit schneller und besser über Hochwassergefahren zu informieren, hat das LANUV das Hochwasserportal.NRW entwickelt. Es informiert unter anderem über die Online-Messdaten der Hochwassermeldepegel, der gewässerkundlichen Pegel und der Niederschlagsmessstellen des LANUV. Darüber hinaus können beispielsweise Hochwassergefahrenkarten mit der Darstellung möglicher Überflutungen angezeigt werden. Bei bevorstehenden und aktuellen Hochwasserlagen in Nordrhein-Westfalen werden auf dem Hochwasserportal.NRW regelmäßig Lageberichte zur hydrologischen Bewertung der Wettersituation und der Entwicklung der Wasserstände in den Gewässereinzugsgebieten unseres Landes zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Über die App NINA werden in Nordrhein-Westfalen bei drohendem oder eingetretenem Hochwasser regionsbezogene Hochwasserinformationen für 17 Flusseinzugsgebiete bereitgestellt. Damit werden die Bürgerinnen und Bürger aktiv über vorliegende Hochwasserinformationen benachrichtigt. Alle Smartphones, welche die App installiert und entsprechend eingestellt haben, erhalten eine Benachrichtigung, wenn im entsprechenden Gebiet Hochwasserinformationen des LANUV im Hydrologischen Lagebericht bereitgestellt werden. Dazu müssen Nutzerinnen und Nutzer wahlweise den aktuellen Standort abonniert haben und sich im betroffenen Einzugsgebiet befinden, oder sie werden über die Hochwassergefahr an einem unter „Meine Orte“ abonnierten Ort informiert, wenn dieser im betroffenen Einzugsgebiet liegt. Wichtig ist dabei, dass in den Einstellungen von NINA unter Hochwasserwarnungen die Einstellung „Benachrichtigungen erhalten“ aktiviert wird. Die Informationen des LANUV dienen auch den zuständigen Kreisen und Gemeinden für die Warnung der Bevölkerung.</p>
<h5><strong><strong>Weitere Informationen: </strong></strong></h5><ul> 	<li>10-Punkte Arbeitsplan Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels: <a href="https://www.land.nrw/media/25821" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.land.nrw/media/25821</a></li> 	<li>Standorte der 25 neuen Pegel: <a href="https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV18-1376.pdf" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV18-1376.pdf</a><br> 	(S. 16, Abb. 3-2)</li> 	<li>Lage der Hochwasserschutzanlagen in Nordrhein-Westfalen: <a href="http://www.hochwasserkarten.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.hochwasserkarten.nrw.de</a></li> 	<li>Hochwasserportal: <a href="https://www.hochwasserportal.nrw" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.hochwasserportal.nrw</a></li> </ul><h5><strong>Fotogalerie zur #Thementour2024:</strong></h5>
<p>Eine Fotogalerie zur #Thementour2024 werden wir fortlaufend unter folgendem Link aktualisieren:</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/bildergalerie/thementour-2024" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/bildergalerie/thementour-2024</a></p>
<h5>Abo-Dienst für Hochwassermeldungen und Lageberichte</h5>
<p><a href="https://www.umweltportal.nrw.de/abo-service" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.umweltportal.nrw.de/abo-service</a></p><ul> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/umweltminister-krischer-muessen-uns-klimakrise-besser-gegenueber-extremwetter-und-hochwasser" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 13 Jun 2024 15:59:08 +0200</pubDate>
                        <title>Regeln für Rituelles Schlachten</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/regeln-fuer-rituelles-schlachten</link>
                        <description>Schächten ist grundsätzlich nicht erlaubt!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das islamische Opferfest, Kurban Bayrami (türkisch) bzw. Eid al-Adha (arabisch), findet im Jahr 2024 vom Abend des 15. Juni bis zum 19. Juni statt. Zu diesem Brauch werden in vielen deutschen Schlachthöfen wieder sogenannte rituelle Schlachtungen von Tieren angeboten.</p>
<p>Bei der Schlachtung werden Tiere zum Zweck des menschlichen Verzehrs getötet. Nach §4a (1) des Tierschutzgesetzes müssen Tiere in Deutschland hierzu vor dem Beginn des Blutentzugs betäubt worden sein. Beim so genannten Schächten werden Tiere ohne vorherige Betäubung durch einen Kehlschnitt, und damit durch Blutentzug, getötet.</p>
<p>Laut Tierschutzgesetz besteht grundsätzlich ein Verbot des Schächtens. Ausnahmen sind zwar in seltenen Fällen möglich, müssen aber in Form einer Ausnahmegenehmigung vom örtlich zuständigen Veterinäramt erlaubt werden. Bislang ist in Nordrhein-Westfalen keine Erlaubnis zum betäubungslosen Schlachten ausgesprochen worden.</p>
<p>Bei einer rituellen Schlachtung werden Tiere unter Berücksichtigung religiöser Riten so geschlachtet, dass sie für die Gläubigen zum Verzehr geeignet sind und die tierschutzrechtlichen Vorgaben eingehalten werden.</p>
<p>Hierfür wird die vielfach akzeptierte Schlachtmethode mit Elektrokurzzeitbetäubung angewendet. Dabei erfolgt eine kurze Betäubung von Schafen mittels Elektrozange. Rinder werden mit einem Bolzenschuss betäubt. Die Tötung der betäubten Tiere erfolgt dann umgehend durch Ausbluten nach einem Kehlschnitt. Diese Methode genügt sowohl der gesetzlichen Tierschutzvorschrift, nach der ein Tier vor dem Schlachten zu betäuben ist, als auch der religiösen Anforderung, dass ein Tier während des Entblutens noch leben muss.</p>
<p>Die Zulassung für die Elektrokurzzeit-Betäubung muss der Schlachthofbetreiber beim örtlich zuständigen Veterinäramt rechtzeitig beantragen.</p>
<p>Voraussetzungen für die Ausführung eines Kehlschnittes Zu Kurban Bayrami werden in vielen deutschen Schlachthöfen rituelle Schlachtungen nach erfolgter Elektrokurzzeitbetäubung angeboten.</p>
<p>Soll der Kehlschnitt von einer nicht am Schlachthof beschäftigten Person - also z.B. durch den Gläubigen selbst oder einen Religionsgelehrten - durchgeführt werden, so ist hierfür ein Sachkundenachweis erforderlich. Dieser wird vom örtlich zuständigen Veterinäramt ausgestellt. Voraussetzung hierfür ist, dass die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen der Teilnahme an einer Schulung erworben und mit einer erfolgreich abgelegten theoretischen und praktischen Prüfung nachgewiesen wurden. Da es bisher nur wenige solcher Schulungen gibt, müssen Interessierte sich rechtzeitig um den Erwerb dieser Sachkunde kümmern.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 07:42:43 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV unterstützt Kommunen mit neuen Daten zum Ausbau der Windenergie</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-unterstuetzt-kommunen-mit-neuen-daten-zum-ausbau-der-windenergie</link>
                        <description>Mögliche Potenziale zu Anlagenanzahl, Leistung und Ertrag in NRW wurden im LANUV-Energieatlas veröffentlicht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat im Fachinformationssystem <a href="http://www.energieatlas.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a> aktualisierte Zahlen zum Ausbaupotenzial der Windenergie in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Auf Grundlage der 2023 vom LANUV erstellten Studie „Flächenanalyse Windenergie NRW“ wurden nun auch mögliche Anlagenzahlen, die installierbare Leistung sowie potenzielle Stromerträge berechnet.</p>
<p>Die Ergebnisse der Modellierung sind in der Karte „Planung Wind“ des Energieatlas NRW für alle Verwaltungseinheiten im Land dargestellt (<a href="http://www.planungwind.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.planungwind.nrw.de</a>). Dies ermöglicht einen Überblick über die jeweiligen Ausbaupotenziale der Windenergie – von der einzelnen Gemeinde über den Landkreis oder die Planungsregion bis hin zur Landesebene.</p>
<p>Die Berechnung von möglichen Anlagenzahlen, installierbarer Leistung und potenziellen Stromerträgen erfolgte mit Hilfe verschiedener Algorithmen, zum Beispiel zur Platzierung von möglichen Standorten auf den Potenzialflächen oder zur Berechnung standortabhängiger Stromerträge. Dadurch wurden die Ergebnisse der Flächenanalyse Windenergie NRW um maßgebliche Kennzahlen zu den Möglichkeiten des Windenergieausbaus im Land erweitert.</p>
<p>Die Ergebnisse liefern Städten und Gemeinden, Planungsträgern, Akteuren der Energiewende sowie Bürgerinnen und Bürgern vor Ort wichtige und hilfreiche Informationen zu den Möglichkeiten des Windenergieausbaus in Nordrhein-Westfalen auf Basis aktueller Rahmenbedingungen. Dadurch werden auch Kommunen bei eigenen Konzepten und Planungen für eine klimafreundliche Energieversorgung unterstützt. Dies betrifft beispielsweise die sogenannte „Positivplanung“, bei der Städte und Gemeinden durch eigene Initiativen Flächen für die Windenergie ausweisen, die über die in den Regionalplänen festzulegenden Windenergiebereiche hinausgehen.</p>
<p>Auf Grundlage der ermittelten Windenergiepotenziale wurde auch der Planungsrechner des Energieatlas NRW aktualisiert. Das Tool bietet Gemeinden oder Kreisen in Nordrhein-Westfalen wichtige Informationen für die strategische Ausrichtung der zukünftigen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien. Dabei werden Daten wie die Fläche, die Bevölkerungszahl, die Anzahl der Wohngebäude oder der Stromverbrauch von Städten, Regionen oder dem ganzen Land verknüpft mit Daten zum Bestand sowie den Ausbaumöglichkeiten der erneuerbaren Energien. Dies ermöglicht ein zielorientiertes Monitoring zu verschiedenen Parametern, wie zum Beispiel vermiedenen CO?-Emissionen. Für die ausgewählten Verwaltungseinheiten können Energiesteckbriefe erstellt und heruntergeladen werden, die unter anderem den derzeitigen Anteil der Windenergie am Stromverbrauch darstellen und mit dem möglichen Anteil vergleichen, der sich aus den Ausbaupotenzialen der Windenergie vor Ort ergibt.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Das Fachinformationssystem Energieatlas NRW des LANUV stellt umfangreiche Informationen zur Energiewende in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung, unter anderem sind dort in verschiedenen Themenkarten landesweit verfügbare Planungsdaten veröffentlicht. Die Karte „Planung Wind“ im Energieatlas stellt zahlreiche raum- und planungsrelevante Grundlagendaten für den Ausbau der Windenergie dar und dient so der Unterstützung des Windenergieausbaus in Nordrhein-Westfalen. In den Karten sind nun auch die neu modellierten Ausbaupotenziale für die verschiedenen Verwaltungseinheiten in NRW zu finden, unter<br> <a href="http://www.energieatlas.nrw.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a></p>
<p><a href="http://www.planungwind.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.planungwind.nrw.de</a></p>
<p><a href="http://www.energiedaten.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energiedaten.nrw.de</a></p>
<p>Der Abschlussbericht der Flächenanalyse Windenergie NRW, die Ergebnisse der Studie in Kartenform oder als Geodaten sowie weitere Informationen zum Ausbau der Windenergienutzung in NRW können heruntergeladen werden unter<br> <a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/wind" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieatlas.nrw.de/site/wind</a></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 08 Feb 2024 08:42:25 +0100</pubDate>
                        <title>Informationsangebote bei Hochwasserlagen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/informationsangebote-bei-hochwasserlagen</link>
                        <description>Hochwasser-Informationen über Webseiten, Apps und Abo-Dienste beziehen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr teilt mit:</p>
<p>Mit Blick auf die aktuellen Unwetter-Warnungen weist das Umweltministerium auf das breite Angebot der Landesregierung sowie weiterer Behörden zu Hochwasserinformationen hin. „Ein funktionierender Hochwasserschutz, der auf dem aktuellen Stand der Technik ist, und moderne Hochwasserinformationssysteme als Dienstleistung auch für die breite Bevölkerung sind wichtige Voraussetzungen, um die Menschen in unserem Land vor den Folgen von Hochwasserereignissen zu schützen“, sagte Minister Oliver Krischer. Derzeit ist die Saison der Winter- und Frühlingshochwasser, bei denen Flüsse und Bäche in Nordrhein-Westfalen über die Ufer treten können. Diese Hochwasser entstehen meist aufgrund von langanhaltenden Niederschlägen oder Schneeschmelzen, die auf bereits gesättigte Böden treffen. Insgesamt stehen im Land 103 Messpegel des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) für Hochwasserinformationsmeldungen zur Verfügung. Ein weiterer Ausbau um 25 neue Pegelstandorte ist geplant.</p>
<h3>Extremwettereignisse werden zunehmen</h3>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) erwartet für die Zukunft, dass durch den fortschreitenden Klimawandel meteorologische Extremereignisse häufiger auftreten: „Der Klimawandel hinterlässt auch bei uns in Nordrhein-Westfalen deutliche Spuren in allen Umwelt-, Wirtschafts- und Lebensbereichen“, erklärte Elke Reichert, Präsidentin des LANUV. „Unsere Daten aus dem Monitoring zu den Folgen des Klimawandels zeichnen die Entwicklung eindeutig nach: Die Dürrejahre 2018 bis 2020 und 2022, die auch immer neue Temperaturrekorde mit sich brachten, sowie mehr Starkregenereignisse bis hin zur Flutkatastrophe unterstreichen die Tendenz.“ In den letzten Jahren sind daher auch vermehrt Hochwasser aufgrund von Starkregen aufgetreten, die insbesondere in den Sommermonaten zu schnellen Anstiegen der Wasserstände und zu Hochwasser vor allem an kleinen und mittleren Gewässern führen können.</p>
<p>Das Land und weitere staatliche Stellen haben daher verschiedene Informationsangebote für Bürgerinnen und Bürger aufgelegt, um sich umfassend und in aktuellen Hochwasserlagen zu informieren:</p>
<h3>1. Hochwasserportal NRW</h3>
<p>Um die breite Öffentlichkeit schneller und besser über Hochwassergefahren zu informieren, hat das LANUV das neue <a href="https://hochwasserportal.nrw/lanuv/webpublic/index.html#/Start" target="_blank" rel="noreferrer">hochwasserportal.nrw/lanuv/webpublic/index.html</a> freigeschaltet. Es informiert unter anderem über die Online-Messdaten der Hochwassermeldepegel, der gewässerkundlichen Pegel und der Niederschlagsmessstationen des LANUV. Darüber hinaus können beispielsweise Hochwassergefahrenkarten mit der Darstellung möglicher Überflutungen angezeigt werden. Bei bevorstehenden und aktuellen Hochwasserlagen in Nordrhein-Westfalen werden auf dem Hochwasserportal.NRW regelmäßig hydrologische Lageberichte zur wasserwirtschaftlichen Bewertung der Wettersituation und der weiteren Entwicklung zur Verfügung gestellt.</p>
<h3>2. Hochwasserinformationen über die Warn-App NINA</h3>
<p>Alle Smartphones, welche die App installiert und entsprechend eingestellt haben, erhalten eine Benachrichtigung, wenn im entsprechenden Gebiet Hochwasserinformationen des LANUV im Hydrologischen Lagebericht bereitgestellt werden. Dazu müssen Nutzerinnen und Nutzer wahlweise den aktuellen Standort abonniert haben und sich im betroffenen Einzugsgebiet befinden, oder sie werden über die Hochwassergefahr an einem unter „Meine Orte“ abonnierten Ort informiert, wenn dieser im betroffenen Einzugsgebiet liegt. Wichtig ist dabei, dass in den Einstellungen von NINA unter Hochwasserwarnungen die Einstellung „Benachrichtigungen erhalten“ aktiviert wird.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden bei drohendem oder eingetretenem Hochwasser jetzt regionsbezogene Hochwasserinformationen für 17&nbsp;Flusseinzugsgebiete, die die Fläche von Nordrhein-Westfalen abdecken, bereitgestellt. Damit werden gezielt die Bürgerinnen und Bürger aktiv über vorliegende Hochwasserinformationen benachrichtigt, für die die Information zu Hochwasser bzw. drohendem Hochwasser im jeweiligen Flusseinzugsgebiet relevant ist. Die Informationen des LANUV dienen auch den zuständigen Kreisen und Gemeinden für die Warnung der Bevölkerung.</p>
<p>Informationen und Download über <a href="http://www.bbk.bund.de" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.bbk.bund.de</a>: <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warn-App-NINA/warn-app-nina_node.html" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warn-App-NINA/warn-app-nina_node.html</a></p>
<h3>3. Umweltportal NRW</h3>
<p>Das Umweltportal NRW ist die erste Anlaufstelle für behördliche Daten, Fakten und Informationen zum Umweltzustand in Nordrhein-Westfalen und bietet Zugang zu Hunderten von Webseiten, Messergebnissen, Übersichts-Karten, Umweltindikatoren, Berichten und Dokumenten.</p>
<p>Schnelle Informationen in aktuellen Lagen und vertiefende Informationen zu einer Vielzahl von Umwelt-Themen: Über das Umweltportal NRW können sich Bürgerinnen und Bürger über Hochwasserstände der Hochwassermeldepegel und aktuelle Hydrologische Lageberichte informieren lassen. Darüber hinaus kann man sich im Umweltportal über aktuelle Warnmeldungen bei Umweltereignissen, neue Daten-Veröffentlichungen, aktuelle Wolfsnachweise oder Ozon-Belastungen, Belastungen von Lebensmitteln sowie über ortsbezogene Umweltmessdaten direkt per Mail benachrichtigen lassen.</p>
<p>Übersicht über die Abo-Dienste zu Pegeln und zum Hydrologischen Lagebericht: <a href="https://www.umweltportal.nrw.de/abo-service" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.umweltportal.nrw.de/abo-service</a></p>
<h3>4. Hochwasserinformationen über die MeinePegel-App</h3>
<p>„Meine Pegel“ ist die gemeinsame Wasserstands- und Hochwasser-Informations-App aller Länder mit rund 3.000 Pegeln in ganz Deutschland. Über die App ist ebenfalls eine Benachrichtigung bei Vorliegen von Hochwasserinformationen in einzelnen Regionen möglich. Zusätzlich können in dieser App benutzerdefinierte Schwellenwerte für persönlich relevante Pegel eingerichtet werden, bei deren Überschreitung dann eine Benachrichtigung über das Smartphone erfolgt.</p>
<p>Informationen und Download über <a href="https://www.hochwasserzentralen.info/meinepegel/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.hochwasserzentralen.info/meinepegel/</a></p>
<h3>5. Hochwasserrisikokarten / Gefahrenkarten</h3>
<p>Auf einer Länge von rund 6000 Kilometern an 438 Gewässern wurde in NRW ein signifikantes Hochwasserrisiko festgestellt und bereits in Hochwassergefahrenkarten dokumentiert. Mithilfe der in den Hochwassergefahrenkarten dargestellten Überflutungsausdehnung und Überflutungstiefe für drei charakteristische Hochwasserereignisse zeigen sie, wo in einer Region oder Stadt konkret Gefahren durch Hochwasser bestehen. Auf dieser Basis kann die individuelle Gefahrenlage bewertet werden. Damit können Schäden vorgebeugt und Schutzmaßnahmen geplant werden.</p>
<p>Die veröffentlichten Karten finden Sie unter: <a href="https://hochwasserkarten.nrw.de/" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://hochwasserkarten.nrw.de/</a>.</p>
<p>Hintergrundinformationen zu den Hochwassergefahren und -risikokarten finden Sie unter: <a href="https://flussgebiete.nrw.de/hochwasserthemen" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://flussgebiete.nrw.de/hochwasserthemen</a></p>
<p>Erste Anhaltspunkte zur Abschätzung der Starkregengefahr am jeweiligen Wohnort kann die <a href="https://geoportal.de/map.html?map=tk_04-starkregengefahrenhinweise-nrw" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">Starkregengefahrenhinweiskarte NRW</a> bieten, die wie die Hochwassergefahren- und –risikokarten die Auswirkungen bestimmter vordefinierter Szenarien darstellt.</p>
<p>Daneben informiert der Deutsche Wetterdienst (DWD) über Wettergefahren. Vielfach gibt es zudem detaillierte Angebote und Informationen der Städte, Kreise und Gemeinden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>2024</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Feb 2024 16:44:09 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV übernimmt Beratung der Kommunen zur Anpassung an den Klimawandel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-uebernimmt-beratung-der-kommunen-zur-anpassung-an-den-klimawandel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Klimawandel ist in den nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden angekommen. Die Ereignisse der letzten Jahre, wie die Flutkatastrophe 2021, der Hitze- und Dürre-Sommer 2022 mit rekordverdächtigen Niedrigwasserständen an Rhein und Ruhr sowie Waldbränden im Sauerland, aber auch das Hochwasser an Weihnachten und zum Jahreswechsel haben die Auswirkungen der Klimakrise in NRW verdeutlicht. Die Stadtentwicklung wird durch die Folgen des Klimawandels vor neue Herausforderungen gestellt, an der die Kommunalberatung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ansetzt. Beginnend beim Einstieg in den Prozess bis zu konkreten Maßnahmen bietet die Beratungsstelle Unterstützung an.</p>
<p>„Die Folgen der globalen Klimakrise sind in Nordrhein-Westfalen längst für Jede und Jeden sichtbar und sie treffen uns mit voller Wucht“, erklärte Umweltminister Oliver Krischer. „Auch 2023 war wieder ein Jahr mit neuen Negativ-Rekorden: Es war nicht nur eines der wärmsten Jahre, sondern auch das regenreichste seit Aufzeichnungsbeginn und reiht sich damit in die länger werdende Jahresreihe mit Wetterextremen ein – die Dürre-Sommer 2018, 2019 und 2022; die Starkregenereignisse in den Jahren 2014, 2016 und natürlich auch 2021. Die Klimakrise hat damit gravierende Folgen für Mensch, Umwelt und Infrastruktur.“</p>
<p>Daher ist es wichtig insbesondere Städten, Gemeinden und Kreisen, dauerhafte Unterstützung zukommen zu lassen. „Mit unserer Beratung werden wir ganz individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kommunen eingehen“, betonte die Präsidentin des LANUV, Elke Reichert. „Unser Klimaatlas bietet mit seinen Daten und Fakten die Grundlage für erste Analysen und die Feststellung von Betroffenheiten durch den Klimawandel. Bei der Vorbereitung und Umsetzung weiterer Schritte auf dem Weg zur kommunalen Klimaresilienz stehen unsere Expertinnen und Experten den Kommunen unterstützend zur Seite.“</p>
<p>Mit Beginn des Jahres 2024 hat das Umweltministerium die Zuständigkeit für die kommunale Beratung zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels auf das LANUV übertragen. Die Beratungsleistung umfasst eine Einstiegs- und Orientierungsberatung, die Beratung zur Umsetzung von Maßnahmen, eine Förderberatung sowie eine Unterstützung der kommunalen Verwaltung in politischen Gremien. Ein Schwerpunkt soll auf die Vernetzung der Akteure gesetzt werden, die in Nordrhein-Westfalen Lösungen zur Bewältigung des Klimawandels ausgestalten und umsetzen.</p>
<p>Die Beratung erfolgt auf den üblichen digitalen Kanälen oder im Rahmen von Hintergrund- oder Strategiegesprächen, Vorträgen oder Workshops vor Ort. Die Kommunen werden dabei, je nach Fragestellung und Bedarfen, individuell beraten.</p>
<p>Die bisherigen Internetangebote der Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW, die bis Ende 2023 durch das Deutsche Institut für Urbanistik im Auftrag des MUNV angeboten wurden, werden in den Klimaatlas NRW integriert. Die neue Adresse der Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW lautet</p>
<p><a href="http://www.kommunalberatung-klimaanpassung.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kommunalberatung-klimaanpassung.nrw.de</a></p>
<p>Darüber hinaus ist die Kommunalberatung schriftlich per Mail unter klimaatlas@lanuv.nrw.de sowie telefonisch unter 02361 305-6387 erreichbar.</p>
<p>Fachzentrum Klima im LANUV NRW</p>
<p>Die Kommunalberatung Klimafolgenanpassung ist im LANUV im Fachbereich 37, dem Fachzentrum „Klimaanpassung, Klimaschutz, Wärme und erneuerbare Energien“ angesiedelt. Das Fachzentrum erarbeitet Grundlagendaten und Lösungsansätze für die Herausforderungen, die sich aus dem vom Menschen verursachten Klimawandel und der Energiewende ergeben. Thematische Schwerpunkte des Fachzentrums sind die Anpassung an den Klimawandel sowie die Strom- und Wärmewende. Das Fachzentrum betreibt die beiden digitalen Fachinformationssysteme „Klimaatlas NRW“ und „Energieatlas NRW“, in denen die Arbeitsergebnisse für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Wirtschaft und Politik zum Teil adressscharf und regionalisiert zur Verfügung gestellt werden. Im Fachzentrum arbeiten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Umwelt, Energie, Informatik, Kommunikation und Planung.</p>
<p>Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Neuigkeiten rund um den Klimaatlas NRW und die Kommunalberatung aber auch zur Klimaanpassung in NRW und Deutschland, werden Interessierten einmal im Monat mit dem Newsletter des Klimaatlas zur Verfügung gestellt. Dieser kann abonniert werden unter</p>
<p><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de/service/newsletter" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.klimaatlas.nrw.de/service/newsletter</a></p>
<p>Grundlegende Informationen zur Klimakrise in NRW und den Auswirkungen werden zusammengefasst in einer Broschüre des NRW-Umweltministeriums:</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?broschueren_id=17306&amp;cHash=6dc91cc4d8d14bb8ce52ffbada5003eb" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?broschueren_id=17306&amp;cHash=6dc91cc4d8d14bb8ce52ffbada5003eb</a></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 31 Jan 2024 10:55:35 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Funde von Weichmacher im Kinderurin</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-funde-von-weichmacher-im-kinderurin</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer verdachtsbezogenen Untersuchung im Herbst 2023 wurde die Substanz Mono-n-hexyl-Phthalat (MnHexP) erstmals in Urinproben von Kindern aus dem Zeitraum 2020/21 gefunden. Auch in Rückstellproben aus den Jahren 2017/18 wurde die Substanz gefunden, allerdings in geringeren Konzentrationen. Die Substanz MnHexP kann als ein Abbauprodukt des Phthalates Di-n-hexyl-Phthalat (DnHexP) im Körper entstehen. Diese Abbauprodukte werden als Metaboliten bezeichnet. Phthalate werden als Weichmacher Kunststoff-Produkten zugesetzt und können aus diesen freigesetzt werden und so zu einer Belastung führen.</p>
<p>„Mit der Human-Biomonitoring-Studie des LANUV haben wir ein Instrument entwickelt, mit dem Trends der Schadstoff-Belastung bei Kindern beobachtet und über einen längeren Zeitraum nachvollzogen werden“, erläuterte Dr. Barbara Köllner, Vizepräsidentin des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). „Die regelmäßigen Untersuchungen haben daher eine große Bedeutung als Frühwarnsystem. Sie zeigen uns im aktuellen Fall in den Proben aus 2020/21 im Vergleich zu den Proben aus 2017/18 eine Zunahme des Metaboliten MnHexP. Jetzt gilt es, dies gesundheitlich zu bewerten und die Ursache für diese Belastung herauszufinden.“</p>
<p>Für die gesundheitliche Bewertung der gemessenen MnHexP-Konzentrationen gibt es bisher kein Bewertungskriterium. Das LANUV hat daher die Kommission Human-Biomonitoring des Umweltbundesamtes eingebunden und gebeten, die gesundheitliche Beurteilung dieses Weichmacher-Metaboliten mit Vorrang in ihr Arbeitsprogramm aufzunehmen. Das LANUV geht davon aus, dass das Problem nicht auf Nordrhein-Westfalen begrenzt ist. Deshalb wurden Abstimmungen mit Behörden auf Landes- und Bundesebene aufgenommen.</p>
<p>Seit dem Jahr 2013 steht der Weichmacher DnHexP in der Europäischen Union auf der Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe. Als Weichmacher ist dieses Phthalat in kosmetischen Mitteln, Lebensmittelkontaktmaterialien und in Spielzeug deshalb nicht mehr zugelassen. Trotz dieser Beschränkungen wurde nun in 61 Prozent der untersuchten 250 Urinproben aus den Jahren 2020/21 der Metabolit nachgewiesen.</p>
<p>Vor dem Hintergrund, dass der Weichmacher DnHexP nach Angaben der Europäischen Chemikalienbehörde ECHA nur in sehr geringen Mengen hergestellt und eingesetzt werden kann, kann aktuell noch keine Ursache für die gefundene Belastung benannt werden.</p>
<p>Um die Belastung zeitlich einzugrenzen, hat das LANUV nach Vorliegen der ersten Messergebnisse der Jahre 2020/21 Rückstellproben aus dem Zeitraum der Jahre 2017/18 auf MnHexP untersuchen lassen. In diesem Untersuchungszeitraum wurde der Metabolit MnHexP in 26 Prozent der Urinproben gefunden. Im Mittel lagen die Belastungen in den Proben aus 2017/18 bei 0,28 Mikrogramm pro Liter, in 2020/21 bei 2,09 Mikrogramm pro Liter. In beiden untersuchten Zeiträumen zeigten sich MnHexP-Befunde in Proben aus ganz Nordrhein-Westfalen. Nachgewiesen wurde der Metabolit sowohl im ländlichen als auch im urbanen Bereich. Bisher gibt es keine Hinweise, dass die Belastungen aus der Umwelt oder aus dem Trinkwasser kommt.</p>
<p>Befunde oberhalb der Bestimmungsgrenze bedeuten nicht zwangsläufig, dass ein gesundheitliches Risiko besteht. Untersuchungsergebnisse für andere gesundheitlich bewertbare Phthalate zeigen regelmäßig, dass diese auch bei einem hohen Anteil der untersuchten Kindern nachgewiesen werden können, weit überwiegend mit Werten, die keinen Anlass zur gesundheitlichen Besorgnis geben.</p>
<h5>Hintergrund</h5>
<p>Weichmacher gehören zu den besonders kritischen, vom LANUV untersuchten Stoffen. Sie werden Kunststoffprodukten zugesetzt, um sie flexibler zu machen. Mit der Zeit können die Weichmacher aus den Produkten entweichen und vom Menschen aufgenommen werden. Eine wichtige Weichmacher-Gruppe sind die Phthalate. Diese Stoffe werden im Körper des Menschen in sogenannte Metaboliten umgewandelt und mit dem Urin ausgeschieden. Viele Phthalate sind für die Gesundheit des Menschen schädlich, da sie Effekte auf das Fortpflanzungssystem haben. Für eine Reihe von Phthalaten bestehen deshalb umfangreiche Verwendungsbeschränkungen. Vom LANUV werden aktuell insgesamt 25 Phthalat-Metaboliten im Urin von Kindern untersucht.</p>
<p>Das LANUV untersucht regelmäßig im Auftrag des NRW-Umweltministeriums die Schadstoffbelastung von Kindern aus Nordrhein-Westfalen. Alle drei Jahre wird seit dem Jahr 2011 der Urin von jeweils 250 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren auf verschiedene Schadstoffe wie Weichmacher, Pestizide oder Konservierungsmittel analysiert. Solche Untersuchungen werden als Human-Biomonitoring bezeichnet. Mit den LANUV-Daten aus dem Human-Biomonitoring lassen sich zeitliche Veränderungen in der Schadstoffbelastung der Kinder aufzeigen.</p>
<h5>Informationen zur Studie des LANUV:</h5><ul> 	<li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/umwelt-und-epidemiologie/bestimmung-von-schadstoffen-und-schadstoffmetaboliten" title="Beim Klick auf den Link öffnet sich eine neue Unterseite in einem neuen Tab. Die aktuelle Seite bleibt im offenen Tab weiterhin geöffnet." target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/umwelt-und-epidemiologie/bestimmung-von-schadstoffen-und-schadstoffmetaboliten</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>2024</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Jan 2024 09:21:27 +0100</pubDate>
                        <title>Ausreichend Potenzial für die Wärmewende in NRW vorhanden</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ausreichend-potenzial-fuer-die-waermewende-in-nrw-vorhanden</link>
                        <description>LANUV stellt Zwischenergebnisse der Potenzialstudie zur zukünftigen Wärmeversorgung in NRW vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das energetische Potenzial an erneuerbarer und klimafreundlicher Wärme ist in NRW ausreichend vorhanden, um die Wärmeversorgung klimaneutral sicherzustellen. Das zeigen die heute (Freitag, 26. Januar 2024) vorgestellten Zwischenergebnisse einer Potenzialstudie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zur zukünftigen Wärmeversorgung in NRW. Auftraggeber ist das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE).</p>
<p>„In Summe übersteigen aus landesweiter Sicht die klimafreundlichen Erzeugungspotenziale den in der Studie ermittelten Raumwärme- und Warmwasserbedarf deutlich“, erläuterte Antje Kruse, Fachbereichsleiterin des LANUV-Fachzentrums Klimaanpassung, Klimaschutz, Wärme und Erneuerbare Energien. Inwiefern das theoretische Potenzial regional genutzt werden kann, wird nun innerhalb einer Szenarienanalyse ermittelt, die im Herbst dieses Jahres vorliegen soll.</p>
<p>NRW hat ebenso wie der Bund das Ziel, bis 2045 die Wärmeversorgung vollkommen zu dekarbonisieren. Dafür muss unter anderem der Raumwärme- und Warmwasserbedarf von 123 bis 148 TWh/a im Jahr 2045 komplett durch klimafreundliche und erneuerbare Energien gedeckt werden. In der Studie, die von einem Konsortium bestehend aus den Instituten Fraunhofer IFAM, IEG, UMSICHT, der Hochschule Bochum und dem Solar-Institut Jülich bearbeitet wird, wurden alle relevanten Wärmeerzeugungsoptionen analysiert und deren energetisches Potenzial ermittelt. Das größte bereitstehende Potential für das Jahr 2045 wurde ermittelt bei der oberflächennahen Geothermie mit einem Potenzial von 135 TWh/a, der (mittel-)tiefen Geothermie (hydrothermal) mit 38 TWh/a sowie bei der industriellen Abwärme mit einem Potenzial von 35 TWh/a. Aber auch weitere Wärmequellen wie die Abwärme von Elektrolyseuren oder Rechenzentren, weisen ein regional bedeutsames Potenzial auf. In der Studie wurde auch erstmalig das Potenzial der Freiflächensolarthermie in NRW untersucht.</p>
<p>Mit der Potenzialstudie zur Wärmeversorgung in NRW unterstützt das LANUV die Städte und Kommunen bei der Erstellung kommunaler Wärmepläne nach dem Wärmeplanungsgesetz. Das Gesetz sieht vor, den Bestand und das Potenzial regional zu ermitteln und anschließend in einer Szenarienanalyse zu beschreiben, wie innerhalb des Gemeindegebiets eine klimaneutrale Wärmeversorgung erreicht werden kann. Mit den vom LANUV erhobenen Daten, wird den Kommunen die Wärmeplanung erleichtert, da die landesweiten Daten als Grundlage dienen können und somit nicht von jeder Gemeinde eigens erhoben werden müssen. Alle in der Studie erhobenen Ergebnisse stehen nach Fertigstellung als Geodaten frei zum Download bereit.</p>
<h5>Hintergrund</h5>
<p>Mit der zurzeit laufenden Potenzialstudie zur zukünftigen Wärmeversorgung in NRW, vervollständigt das LANUV die umfangreichen Analysen einiger Vorgängerstudien, wie der Potenzialstudie Geothermie oder der Potenzialstudie zur industriellen Abwärme. Mit der neuen Studie wurden in einem ersten Schritt alle potenziellen klimafreundlichen und erneuerbaren Wärmequellen bis zum Jahr 2045 analysiert. In einem zweiten Schritt werden an Hand verschiedener Szenarien für jede Kommune Anwendungsmöglichkeiten dargestellt. Alle Informationen und Daten werden nach Abschluss der Studie im Energieatlas NRW zur Verfügung gestellt. Im dort integrierten Wärmekataster können alle neuen Daten zukünftig abgerufen werden, sobald diese innerhalb der Studie fertiggestellt und aufbereitet sind. Bereits heute können dort viele Daten, wie die derzeitige Raumwärmebereitstellung, abgerufen werden:</p>
<p><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a></p>
<p><a href="http://www.waermekataster.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.waermekataster.nrw.de</a></p>
<p>Das neue Raumwärme- und Warmwasserbedarfsmodell ist das erste Datenpaket, welches nun im Open.NRW-Portal zur Verfügung steht und heruntergeladen werden kann. In den kommenden Monaten werden die Datenpakete um alle ermittelten Bedarfe und Potenziale ergänzt:</p>
<p><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download_daten" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download_daten</a></p>
<p>Die Potentialstudie zur Wärmeversorgung in NRW wird im LANUV-Fachzentrum „Klimaanpassung, Klimawandel, Wärme und erneuerbare Energien“ bearbeitet. Das Fachzentrum hat die Aufgabe, Grundlagendaten und Lösungsansätze für die Herausforderungen, die sich aus dem anthropogenen Klimawandel und der Energiewende ergeben, zu erarbeiten und bereitzustellen. Thematische Schwerpunkte im Fachzentrum sind die Anpassung an den Klimawandel sowie die Strom- und Wärmewende. Das Fachzentrum betreibt die beiden digitalen Fachinformationssysteme Klimaatlas NRW und Energieatlas NRW, in denen die Arbeitsergebnisse für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Wirtschaft und Politik adressscharf und regionalisiert zur Verfügung gestellt werden. Im Fachzentrum arbeiten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Umwelt, Energie, Informatik, Kommunikation und Planung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2024</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 25 Jan 2024 12:04:34 +0100</pubDate>
                        <title>Innenminister Herbert Reul: Wir rücken die Schreibtische enger zusammen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/innenminister-herbert-reul-wir-ruecken-die-schreibtische-enger-zusammen</link>
                        <description> Das Ministerium des Innern teilt mit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Jahresbeginn hat die Vernetzungsstelle Umweltkriminalität im Landeskriminalamt ihre Arbeit aufgenommen. Ihre Aufgabe ist es, die an der Bekämpfung der Umweltkriminalität beteiligten Behörden enger miteinander zu vernetzten. Innenminister Herbert Reul stellte am Mittwoch, dem 24. Januar 2024, die neue Dienststelle des Landeskriminalamts in Düsseldorf offiziell vor.</p>
<p>Innenminister Herbert Reul: „Auch den Kampf gegen Umweltsünder führen wir entschlossen. Wir rücken die Schreibtische enger zusammen, tauschen uns intensiver mit den Umweltverwaltungsbehörden und der Staatsanwaltschaft aus und wollen so Umweltkriminalität stärker bekämpfen.“</p>
<p>Ziel ist es, gemeinsam mit den beteiligten Netzwerkpartnern standardisierte Konzepte zur Bekämpfung, Verfolgung und Prävention von Straftaten gegen die Umwelt zu entwickeln. Den Kriminellen muss deutlich werden, dass Umweltstraftaten zu Lasten unser aller Lebensgrundlage gehen.</p>
<p>Die neue Vernetzungsstelle berät die Akteure der Bekämpfung der Umweltkriminalität und fungiert als Bindeglied zwischen den zuständigen Stellen. Die Zentralstelle für die Verfolgung von Umweltkriminalität bei der Staatsanwaltschaft Dortmund (ZeUK NRW), das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW), die Bezirksregierungen, die Wasserschutzpolizei und das Institut der Feuerwehr sind nur einige der vielzähligen Akteure.</p>
<p>„Unsere Erkenntnisse zeigen, dass Umweltkriminalität wirtschaftlich oft sehr lukrativ ist. Unternehmer können beispielsweise Ausgaben einsparen, wenn sie giftige Stoffe nicht sachgerecht entsorgen“, so der Direktor des Landeskriminalamtes Ingo Wünsch. „Nicht selten ermitteln wir strukturiertes und organisiertes Vorgehen der Täter. Folgerichtig ist die Vernetzungsstelle hier im Haus auch in der Abteilung der Bekämpfung Organisierter Kriminalität angesiedelt“, ergänzt Ingo Wünsch.</p>
<p>„Straftaten im Bereich der Umweltkriminalität haben nicht nur Auswirkungen auf heute, sondern bergen auch Gefahren für zukünftige Generationen. Die Umwelt ist ein ‚stilles Opfer‘. Sie erstattet keine Anzeige und macht auch nicht auf sich aufmerksam. Das müssen wir für sie tun.“ betont Minister Herbert Reul.</p>
<p>Aufgrund der Komplexität der Straftaten ist ein hohes Maß an Rechtskenntnissen, technischem Fachwissen und umweltbiologischen Kenntnissen bei den zuständigen Behörden erforderlich. Deshalb ist insbesondere die Vernetzung aller beteiligten Stellen von hoher Bedeutung.<br> Hier wird die Vernetzungsstelle des Landeskriminalamts eine wichtige Rolle einnehmen und Akzente setzen. Sie ist mit vier Polizeibeamtinnen und -beamten besetzt, die durch Fachkräfte des Umweltingenieurwesens und der Finanzanalysen unterstützt werden.</p>
<p>Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an:&nbsp; Telefon 0211 871-01.</p>
<p>Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums des Innern, Telefon 0211 871-1111.</p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li><a href="https://www.im.nrw/vernetzungsstelle-gegen-umweltkriminalitaet-geht-den-start" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums des Innern des Landes NRW</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Jan 2024 06:29:10 +0100</pubDate>
                        <title>Grundwasserspiegel und Bodenfeuchte erholen sich weitgehend </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/grundwasserspiegel-und-bodenfeuchte-erholen-sich-weitgehend-hydrologische-bilanz-zum-jahreswechsel</link>
                        <description>Hydrologische Bilanz zum Jahreswechsel</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember&nbsp;2023 sind in Nordrhein-Westfalen im Gebietsmittel rund 161 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gefallen.&nbsp;In der Summe hat es in Nordrhein-Westfalen etwa doppelt so viel geregnet wie im langjährigen Mittel der Dezembermonate von 1881 bis heute. Seit 1881 waren die Dezemberniederschläge nur in den drei Jahren 1965, 1966 und 1993&nbsp;höher als im Dezember 2023.</p>
<p>Von Januar bis Dezember 2023 sind in der Summe rund 1.204&nbsp;Liter pro Quadratmeter Niederschlag gefallen. Das sind im Vergleich zum langjährigen Mittel 357 Liter pro Quadratmeter bzw. 42 Prozent mehr. Damit war das Jahr 2023 das nasseste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.</p>
<p>Die fünf davor liegenden Kalenderjahre waren durch unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen und Dürre geprägt. Dabei war im Jahr 2018 mit 27 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel das deutlichste Defizit entstanden. Durch den aktuellen Niederschlagsüberschuss konnte rein zahlenmäßig das entstandene Defizit seit 2019 ausgeglichen werden. Für den Ausgleich des im Jahr 2018 entstandenen Defizits ist ein weiteres sehr nasses Jahr erforderlich.&nbsp;</p>
<p>Verglichen mit den langjährigen Bodenfeuchtegehalten für diese Jahreszeit weisen die Böden in NRW bis in eine Tiefe von 1,8 Meter momentan nahezu keine Dürreerscheinungen mehr auf. In fast ganz NRW ist der Boden in den oberen Bodenschichten vollständig gesättigt oder sogar übersättigt. Das bedeutet, dass überschüssiges Wasser, welches der Boden nicht mehr speichern kann, in tiefere Bodenschichten versickert oder in die Oberflächengewässer abfließt.</p>
<p>Aufgrund der hohen Bodensättigung in Verbindung mit lang anhaltenden und ergiebigen Niederschlägen wurden im Dezember 2023 zwei Hochwasserlagen beobachtet. Neben einer kleinen Hochwasserlage Mitte Dezember, bei der der niedrigste Informationswert 1 für kleines Hochwasser vereinzelt überschritten wurde, begann am 21.12.2023 eine fast flächendeckende Hochwasserlage. Dabei waren 13 von 17 Gewässereinzugsgebieten in NRW betroffen, meist mit mittlerem Hochwasser. In den Einzugsgebieten von Weser, Lippe, Ems und Niers wurde sogar der höchste Informationswert 3 für ein großes Hochwasser überschritten.</p>
<p>Ein weiterer Effekt der anhaltenden Niederschläge ist der großflächige Anstieg der Grundwasserstände. In 58 Prozent aller Grundwassermessstellen wurden im Dezember 2023 hohe, sehr hohe oder sogar ihre höchsten jemals gemessenen Stände ermittelt. Im Vormonat gab es so hohe Werte nur an 40 Prozent der Messstellen. Der Anteil der Messstellen mit mittleren, niedrigen und sehr niedrigen Grundwasserständen hat entsprechend abgenommen. Insgesamt sind im Vergleich zum Dezember 2022 in 93 Prozent der Grundwassermessstellen höhere Stände gemessen worden.</p>
<p>Daten und Erläuterungen z. B. zu den Fließgewässern und Talsperren sowie weiterführende Links zu aktuellen Prognosen:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hydrologische-berichte/hydrologischer-status-nrw-31-dazember-2023" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hydrologische-berichte/hydrologischer-status-nrw-31-dazember-2023</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2024</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-954</guid>
                        <pubDate>Tue, 16 Jan 2024 06:46:11 +0100</pubDate>
                        <title>Erste Auswertungen zur Luftqualität 2023 </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erste-auswertungen-zur-luftqualitaet-2023</link>
                        <description>Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Messwerte in Nordrhein-Westfalen etwas niedriger als im Vorjahr</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Vergleich zu den beiden Vorjahren verbessert sich die Luftqualität in Nordrhein-Westfalen weiter. Das zeigen erste vorläufige Auswertungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz der Messdaten aus dem Jahr 2023.</p>
<h5>Stickstoffdioxid (NO2)</h5>
<p>Im Jahr 2023 wurde Stickstoffdioxid an 136 Standorten gemessen. An den 58 Stationen mit automatischer Messung lag im Jahr 2023 die NO2 Belastung landesweit auf einem niedrigeren Niveau als in den beiden Vorjahren. Im Vergleich zu 2022 sind die Messwerte an allen Stationen mit automatischer Messung gesunken oder gleichgeblieben. An diesen Standorten wurde der gesetzlich festgelegte Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit sicher eingehalten. Der Grenzwert für die mittlere Jahresbelastung mit Stickstoffdioxid beträgt 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.</p>
<p>Für die 78 Standorte mit Passivsammlermessungen liegt die Auswertung der Daten wegen der aufwändigen Laboruntersuchungen erst im März vor. Die bisher vorliegenden Daten weisen auf eine erneute Überschreitung des Grenzwertes an der Kruppstraße in Essen in direkter Nähe zur Autobahn A40 hin. Mit der Fortschreibung des Luftreinhalteplans Ruhr - Teilplan West, Stadt Essen, wurden im November 2023 Maßnahmen getroffen, die eine baldige Einhaltung des Grenzwertes ermöglichen sollen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der A40 auf Höhe der Messstelle in beiden Fahrtrichtungen wurde auf 60 Stundenkilometer tagsüber beschränkt. An allen anderen Probenahmestellen zeigt sich für die Daten aus 2023 bisher ebenfalls eine leichte Verbesserung zu den Vorjahren, in denen es keine weiteren Grenzwertüberschreitungen gegeben hat.</p>
<h5>Feinstaub (PM10 und PM2,5)</h5>
<p>Bei Feinstaub zeigt sich ebenfalls eine niedrigere Belastung als in den beiden Vorjahren. An allen Probenahmestellen wurden die Grenzwerte sicher eingehalten. An einer Messstation (EIFE, Simmerath) kam es in 2023 allerdings&nbsp; zu&nbsp; einer Erhöhung des bisherigen&nbsp; Feinstaubwertes aufgrund der Errichtung eines Windparks in der Nähe des Messcontainers. Damit ist die Station in der Eifel die einzige Station, die eine Erhöhung (+ 3 µg/m³) des PM10-Jahresmittelwerts gegenüber dem Vorjahr aufweist. Da die Abweichung durch eine temporär begrenzte Baumaßnahme auftrat, konnte kein Jahresmittelwert nach 39. BImSchV bestimmt werden. An allen anderen Messstellen ist die Belastung im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Feinstaub wird in Nordrhein-Westfalen an 72 Messorten in zwei verschiedenen Partikelklassen gemessen. In der Klasse PM10 wird die Gesamtmasse aller Partikel bis zu einem maximalen aerodynamischen Durchmesser von 10 Mikrometern erfasst. Die kleinere Feinstaubfraktion bis zu einem aerodynamischen Durchmesser von maximal 2,5 Mikrometern wird als PM2,5 klassifiziert.</p>
<p>An allen Probenahmestellen in Nordrhein-Westfalen wurde der Jahresmittelgrenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter für PM10, wie bereits in den Jahren zuvor, deutlich unterschritten. Neben dem Jahresmittelgrenzwert wurde an allen PM10 Probenahmestellen auch der Tagesmittelgrenzwert eingehalten. Danach dürfen an einer Probenahmestelle maximal 35 Tage pro Kalenderjahr mit einer mittleren Belastung von mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft für PM10 auftreten.</p>
<p>Für die kleineren Partikel der Feinstaubfraktion PM2,5 wurde der Jahresmittelgrenzwert von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 2023 an allen Messstationen sicher eingehalten. Ein Tagesmittelgrenzwert für PM2,5 existiert nicht.</p>
<p>Zur Tabelle mit der vorläufigen Auswertung der kontinuierlichen Messungen der Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/luft/immissionen/luqs/Tab_vorl%C3%A4ufige_JMW2023.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/luft/immissionen/luqs/Tab_vorl%C3%A4ufige_JMW2023.pdf</a></p>
<p>Die abschließende Bewertung der Luftqualität für das Jahr 2023 wird nach vollständiger Laboranalyse der Passivsammlermessungen im Laufe des Frühjahrs 2024 vorgenommen. Jahresberichte und die Daten sind auf der Internetseite des LANUV veröffentlicht. Nach Abschluss der Auswertungen werden unter folgendem Link die Ergebnisse für 2023 bereitgestellt:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte</a></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2024</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-950</guid>
                        <pubDate>Thu, 11 Jan 2024 12:40:08 +0100</pubDate>
                        <title>Starke Land- und Ernährungswirtschaft</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/starke-land-und-ernaehrungswirtschaft-ministerin-gorissen-begruesst-nordrhein-westfaelische-ausstellerinnen-und-aussteller-der-gruenen-woche</link>
                        <description>Ministerin Gorißen begrüßt nordrhein-westfälische Ausstellerinnen und Aussteller der Grünen Woche</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ministerin Gorißen: Wir treten dafür ein, dass mehr regionale Produkte und Spezialitäten sowie Obst, Gemüse oder Fleisch aus unserem Land im Einzelhandel angeboten werden.</p>
<p>Im Vorfeld zur Grünen Woche, der internationalen Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, zeigte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen am Mittwoch, 10. Januar 2024, in Düsseldorf gemeinsam mit ausstellenden Unternehmen und Initiativen, was das internationale Messepublikum in der NRW-Länderhalle auf dem Berliner Messegelände ab dem 19. Januar 2024 erwartet.</p>
<p>Ministerin Silke Gorißen: „Nordrhein-Westfalen präsentiert sich auf der Grünen Woche 2024 in Berlin als starkes Erzeugerland. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher schätzen unsere regionalen und frischen Erzeugnisse, die von herausragender Qualität sind. Deshalb treten wir noch stärker dafür ein, dass mehr regionale Produkte und Spezialitäten sowie Obst, Gemüse oder Fleisch aus unserem Land im Einzelhandel angeboten und beworben werden. Der Kauf hochwertiger und regional erzeugter Lebensmittel ist eine gute Sache, von der alle Seiten profitieren.“</p>
<p>Die Ministerin sagt zudem: „Unsere Stärken liegen in einer leistungsfähigen Land- und Forstwirtschaft, der innovativen nordrhein-westfälischen Ernährungswirtschaft und einer engagierten regionalen Vermarktung. Die Grüne Woche ist und bleibt ein wichtiger Branchentreff und wir werden uns unter dem Motto „Nordrhein-Westfalen – Entdecke die Vielfalt“ in Berlin von unserer besten Seite zeigen.“</p>
<p>Vom 19. bis zum 28. Januar 2024 ist das Land Nordrhein-Westfalen mit mehr als 100 Ausstellerinnen und Austellern auf der Grünen Woche vertreten und bringt dabei rund 570 Akteure aus allen Landesteilen mit in die Messehalle 5.2a. Zehn Tage lang werden an 23 Messeständen auf ca. 1.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche eine Fülle an nordrhein-westfälischen Produkten vorgestellt: Neben regionalen Spezialitäten wie Bieren und Spirituosen, Fruchtsäften und Fischgenüssen, Käse, Schinken oder Spargel werden Blumen und Zierpflanzen vom Niederrhein oder auch Erlebnisangebote im ländlichen Raum präsentiert. Hierbei spielen auch die vielfältigen Projekte des Förderprogramms LEADER des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums zur Stärkung des ländlichen Raums eine wichtige Rolle. Begleitet wird der Landesauftritt von einem umfangreichen Bühnenprogramm, das den Messebesucherinnen und Messbesuchern täglich viele Stunden Kochshows und Mitmachaktionen bietet.</p>
<p>Zur Darbietung der reichen Landwirtschafts-, Genuss-, Natur- und Erlebnisvielfalt Nordrhein-Westfalens wurde unter Federführung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Auftrag des Ministeriums der Landesmesseauftritt realisiert. Ziel des Messekonzeptes ist, die unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Landschaften und Kulturen zu präsentieren. Gleichzeitig werden Informationen zur Ernährung und Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen sowie zum Verbraucherschutz und Tourismus angeboten. „Regionalvermarktung erfolgreich zu betreiben bedeutet, den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Besonderheiten der heimischen Produkte nahezubringen und sie von deren Qualität zu überzeugen“, betont LANUV-Vizepräsidentin Dr. Barbara Köllner. „Deshalb bietet die NRW-Präsentation auf der Grünen Woche eine Informations- und Kommunikationsplattform, auf der die Erzeugung regionaler Produkte unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit im Vordergrund steht.“</p>
<p>Nordrhein-westfälische Ausstellungsbeiträge mit eigenen Ständen:</p>
<p>• Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V.<br> • Die Faire Milch, Grefrath<br> • Früh Kölsch, Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG<br> • GEPA – The Fair Trade Company<br> • GRANDE ÉTOILE<br> • KLB, KLJB im Bistum Münster e.V.<br> • Landesbetrieb Wald und Holz NRW<br> • Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.<br> • LandFrauen Nordrhein-Westfalen<br> • Landpark – Stiftsquelle<br> • Mutterkuhhalter NRW e.V.<br> • Pflanzenzucht Heinz Manten<br> • Privatbrauerei Ernst Barre GmbH<br> • Weinmanufaktur Pieper GbR</p>
<p>Messestände mit wechselnden Produkten bzw. Akteuren:</p>
<p>• Agrobusiness Niederrhein e.V.<br> • Ernährung-NRW e.V.<br> • Fischkultur NRW – Verband nordrhein-westfälischer Fischzüchter und Teichwirte e.V.<br> • Foodhub NRW e.V.<br> • Genussregion Niederrhein e.V.<br> • Genussregion Ostwestfalen-Lippe e.V.<br> • LEADER-Regionen im Münsterland/MLV NRW<br> • mein-ei.nrw e.V.<br> • Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.</p>
<p>Über die Grüne Woche<br> Die Grüne Woche ist eine internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Sie wurde 1926 gegründet und findet in diesem Jahr vom 19. bis 28. Januar 2024 in Berlin statt.</p>
<p>Nordrhein-Westfalen auf der Grünen Woche<br> Der nordrhein-westfälische Ausstellungsbeitrag zielt darauf ab, die Vielfalt nordrhein-westfälischer Landschaften, Kulturen und Produkte abzubilden und gleichzeitig die Besucher zur Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie Themen des Verbraucherschutzes oder der ländlichen Entwicklung zu informieren.</p>
<p>Weitere Informationen sind zu finden unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche</a></p>
<p>Pressekontakt: <a href="https://www.mlv.nrw.de/starke-land-und-ernaehrungswirtschaft-ministerin-gorissen-begruesst-nordrhein-westfaelische-ausstellerinnen-und-aussteller-der-gruenen-woche/c2ViYXN0aWFuLmtsZW1lbnQtYXNjaGVuZG9yZmZAbWx2Lm5ydy5kZQ==" target="_blank" rel="noreferrer">sebastian.klement-aschendorff@mlv.nrw.de</a>, Tel: 0211 3843-1043</p><ul> 	<li> 	<h5><a href="https://www.mlv.nrw.de/starke-land-und-ernaehrungswirtschaft-ministerin-gorissen-begruesst-nordrhein-westfaelische-ausstellerinnen-und-aussteller-der-gruenen-woche/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW</a></h5> 	</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2024</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-947</guid>
                        <pubDate>Wed, 03 Jan 2024 15:13:41 +0100</pubDate>
                        <title>Anpassungen im Messnetz zur Ermittlung der Luftqualität in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/anpassungen-im-messnetz-zur-ermittlung-der-luftqualitaet-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) richtet zu Beginn des Jahres 2024 eine neue Messstelle zur Ermittlung der Feinstaub (PM10)-Belastung in Kreuzau im Kreis Düren ein. Für den Messpunkt ist auch die analytische Bestimmung der metallischen Staubinhaltsstoffe vorgesehen. Parallel dazu ist geplant, Messungen an einzelnen Standorten zu beenden, an denen die Grenzwerte in den zurückliegenden Jahren und absehbar in der Zukunft sicher eingehalten werden.</p>
<p>Das betrifft</p><ul> 	<li>eine Stickstoffdioxidmessung in Duisburg an der Asterlager Straße, an der sich der Verdacht auf eine Grenzwertüberschreitung nicht bestätigt hat</li> </ul><ul> 	<li>eine Hintergrund-Messstation für Feinstaub, Stickoxide und meteorologische Kenngrößen am Duisburger Rheinhafen. Geplante Baumaßnahmen der Stadt Duisburg am Deich machen einen Abbau der Messstelle erforderlich. Die Station war im Rahmen eines zeitlich befristeten Projekts zur Ermittlung der Schadstoffbelastung durch die Binnenschifffahrt eingerichtet worden. Das Projekt CLINSH- Clean-Inland-Shipping ist 2022 abgeschlossen worden.</li> </ul><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/eu-life-projekt-clean-inland-shipping/publikationen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/eu-life-projekt-clean-inland-shipping/publikationen</a></p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li>eine von drei Passivsammler-Messungen von Benzol in Köln Godorf. Der Passivsammler mit der niedrigsten Konzentration wird abgebaut. Der Grenzwert für den Jahresmittelwert von fünf Mikrogramm pro Kubikmeter wird an dieser Messstelle seit Jahren eingehalten.</li> </ul><ul> 	<li>sowie eine Feinstaubmessung in Mechernich, wo sehr niedrige Feinstaub- und Metallkonzentration gemessen wurden. Die in Mechernich abgebaute Technik wird ab Jahresbeginn für die neue Messung in Kreuzau eingesetzt.</li> </ul><p>Alle weiteren Messstellen bleiben unverändert bestehen. Das gilt auch für die 16 Standorte für Stickstoffdioxid-Messungen, die in Folge der mit der Deutschen Umwelthilfe geschlossenen Vergleiche zu Luftreinhalteplänen seit 2020 in Betrieb genommen wurden.</p>
<p>Die jährliche Anpassung berücksichtigt die beim LANUV eingegangenen Vorschläge der Bezirksregierungen und Kommunen und die im Luftschadstoff-Screening NRW von den Kommunen ermittelten und freigegebenen Modellierungsergebnisse. Nach der aktuellen Anpassung umfasst das Landesmessnetz derzeit (Stand Januar 2024) 129 Messstellen für Stickstoffdioxid, 66 Feinstaub(PM<sub>10</sub>)- und 44 Feinstaub(PM<sub>2,5</sub>)-Messungen. Dazu kommen 14 Messstellen, an denen metallische Inhaltsstoffe untersucht werden. Benzo[a]pyren wird als Staubinhaltsstoff an 20 Messpunkten untersucht. Weiterhin gibt es 30 Messstellen für Benzol, 27 für Ozon und sechs Orte, an denen Schwefeldioxid gemessen wird.</p>
<p>Das Landesmessnetz dient der Aufgabe der Überwachung der Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zur Luftqualität. Grundlage für die Konzeption des Messnetzes und die Wahl der Standorte für die Messungen sind europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Seit über 30 Jahren wird in Nordrhein-Westfalen mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben. Das heutige Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft. Ziel ist neben der allgemeinen Luftqualitätsüberwachung die unmittelbare Information über die Luftbelastung in Echtzeit mit Hinweisen auf Ursachen und Trends. Durch die Überwachung der Luftqualität wird die Wirkung von Maßnahmen zur Emissionsminderung messbar.</p>
<p>Die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität in NRW werden laufend aktualisiert und sind jederzeit im Internet einsehbar. Die Jahreswerte 2023 werden nach Abschluss aller Laboranalysen und der erforderlichen Validierungsprozesse voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2024 veröffentlicht. Die aktuellen Luftqualitätsdaten können unter folgenden Link eingesehen werden:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>2024</category>
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-939</guid>
                        <pubDate>Wed, 20 Dec 2023 10:03:29 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Präsidentin des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV NRW)</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-praesidentin-des-landesamts-fuer-natur-umwelt-und-verbraucherschutz-lanuv-nrw</link>
                        <description>Elke Reichert wird Nachfolgerin von Sibylle Pawlowski - Zukunftsthemen stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Landesamtes</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ingenieurwissenschaftlerin Elke Reichert wird neue Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV). In seiner gestrigen Sitzung beschloss das Kabinett die Einstellung der 56-Jährigen. Reichert leitet derzeit das Dezernat "Umwelt, Mobilität und Bau" beim Rheinisch-Bergischen Kreis mit sechs Ämtern. "Mit Elke Reichert gewinnen wir eine versierte Fachfrau aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich, die über langjährige Tätigkeit in den Themenfeldern des Landesamtes verfügt und die besten Voraussetzungen für die Behördenleitung mitbringt", sagte Minister Oliver Krischer zur Verpflichtung von Frau Reichert. Sie wird die Aufgabe der Präsidentin am 1. Februar 2024 übernehmen.</p>
<p>Elke Reichert wurde im rheinland-pfälzischen Montabaur geboren. Nach ihrem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Darmstadt mit den Schwerpunkten Siedlungswasserwirtschaft sowie Straßen- und Verkehrswesen war sie unter anderem bei der Stadt Mönchengladbach als Leiterin der Abteilung "Wasser, Abwasser" und beim Rheinisch-Bergischen Kreis als Leiterin des Amts für Umweltschutz mit seinen vier Umweltschutzbehörden tätig. In ihrem derzeitigen Dezernat verantwortet sie auch die Aktivitäten des Kreises zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung.</p>
<p>Elke Reichert erklärte zu ihrem Amtsantritt: "Das LANUV ist eine der größten und wissenschaftlich versiertesten Fachbehörden seiner Art in Deutschland, die sich mit wichtigen Lebensfragen beschäftigt, von den Auswirkungen des Klimawandels über den Hochwasserschutz bis hin zum Schutz der biologischen Vielfalt. Ich freue mich daher darauf, diese renommierte Behörde mit ihren vielen hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu führen und die Zukunftsthemen anzupacken."</p>
<p>Elke Reichert tritt die Nachfolge von Dr. Sibylle Pawlowski an, die ins Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (BMUV) gewechselt ist. Dort hat sie die Leitung der Abteilung "Wasserwirtschaft, Gewässer- und Bodenschutz, Meeresschutz" übernommen.</p>
<p>Das LANUV ist eine technisch-wissenschaftliche Fachbehörde und untersteht dem Umweltministerium. Es hat drei Hauptstandorte in Recklinghausen, Essen und Duisburg. Derzeit sind etwa 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in insgesamt 15 Dienststellen beim LANUV beschäftigt.</p>
<p>Das breit gefächerte Aufgabenspektrum des LANUV umfasst derzeit die Bereiche Naturschutz und Landschaftspflege, Fischereiökologie, Luftreinhaltung und Gewässerschutz, Geräusche und Erschütterungen, Bodenschutz und Altlastenerfassung, Abfallwirtschaft und Anlagensicherheit, Umweltmedizin, Umweltanalytik, Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung, Tierschutz und Tierseuchenkontrolle.</p><ul> 	<li> 	<h5><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/neue-praesidentin-des-landesamts-fuer-natur-umwelt-und-verbraucherschutz-lanuv-nrw-1703059634" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW</a></strong></h5> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 11:39:40 +0100</pubDate>
                        <title>Minister Krischer: Auf dem Weg zur nachhaltigen Landesverwaltung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/minister-krischer-auf-dem-weg-zur-nachhaltigen-landesverwaltung</link>
                        <description>Zweiter ÖKOPROFIT®-Konvoi: Umweltministerium zeichnet 14 Einrichtungen für die Teilnahme am ÖKOPROFIT®-Projekt aus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine nachhaltige Landesverwaltung bis 2030 – darauf hat sich die Landesregierung Nordrhein-Westfalens im Koalitionsvertrag verständigt. Um einem Beitrag zur Zielerreichung zu leisten, nehmen Einrichtungen und Behörden der NRW-Landesverwaltung am ÖKOPROFIT®-Konvoi teil, der sie bei der Verbesserung der betrieblichen Umweltleistung unterstützt. Am 7. Dezember 2023 wurden 14 Einrichtungen aus unterschiedlichen Ressorts der Landesverwaltung, darunter die Bezirksregierungen Detmold, Münster und Köln sowie das Landeskriminalamt und die Justizakademie, für Ihre erfolgreiche Teilnahme am ÖKOPROFIT®-Programm im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW ausgezeichnet. Durch die Teilnahme an dem Beratungs- und Qualifizierungsprogramm ÖKOPROFIT® konnten erhebliche Ressourceneinsparungen erreicht werden.</p>
<p>Der ÖKOPROFIT®-Konvoi wurde bereits zum zweiten Mal durchgeführt und knüpft an die Erfolge aus den Jahren 2021/2022 an. Insgesamt sind ressortübergreifend nun 24 Einrichtungen ausgezeichnet, darunter alle fünf Bezirksregierungen. Der Konvoi wird vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) koordiniert. Die Beratung erfolgte durch die B.A.U.M. Consult GmbH in Hamm und die einsfünf Beratungsgesellschaft mbH in Düsseldorf.</p>
<p>Im Rahmen des Projektes identifizierten die teilnehmenden Einrichtungen Maßnahmen, die nicht nur zu ökologischen, sondern auch zu finanziellen Einsparungen führten. In den Umweltprogrammen der Einrichtungen sind insgesamt 108 Maßnahmen benannt, dazu zählt die Umstellung auf effiziente LED-Beleuchtung, die Anschaffung von E-Fahrzeugen im Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste und die Anlage von Wildblumenwiesen zur Förderung der Artenvielfalt bei der Justizvollzugsanstalt Hövelhof.</p>
<p>Durch die Maßnahmen werden rund 416 Tonnen CO<sub>2</sub> Emissionen vermieden, über 1,2 Millionen kWh Energie weniger verbraucht, knapp 1.000 m³ Wasser eingespart und gut 58 Tonnen Abfall vermieden.</p>
<p>Die Effekte von 58 Maßnahmen können nach dem offiziellen Projektabschluss bereits finanziell bewertet werden. Laut Gesamtstatistik belaufen sich die jährlichen Einsparungen aller 14 Einrichtungen auf 432.168 €, was im Durschnitt eine Einsparung von rund 30.869 € pro Einrichtung bedeutet. Ihnen steht eine Investitionssumme von 989.864 € gegenüber. Im Schnitt rechnen sich die getätigten Maßnahmen demnach nach 2,29 Jahren.&nbsp;</p>
<p>Für Minister Krischer ist der ÖKOPROFIT®-Konvoi ein großer Erfolg auf dem Weg zu einer nachhaltigen Verwaltung. „Die 14 ausgezeichneten Einrichtungen haben eine Reichweite von knapp 6.200 Beschäftigten – sie alle leisten einen Beitrag zum Umweltschutz und fungieren als Multiplikator:innen. Die öffentliche Verwaltung besitzt eine Vorbildfunktion – nur wenn wir mit einem guten Beispiel vorangehen, können wir auch andere von einer nachhaltigen Arbeits- und Lebensweise überzeugen. Die guten Maßnahmen und Praxisbeispiele aus dem ÖKOPROFIT®-Konvoi werden wir jetzt im Netzwerk Nachhaltige Landesverwaltung weitertragen“, sagte er in seinem Grußwort bei der Preisverleihung.</p>
<p>Dr. Barbara Köllner, Vizepräsidentin des LANUV, stellte die Bedeutung des Austausches und der Vernetzung innerhalb der Landesverwaltung heraus. „Der Konvoi hat gezeigt, dass in der Landesverwaltung viel Wissen und viele Ideen über geeignete Maßnahmen bestehen. Die Einrichtungen haben gegenseitig von den Erfahrungen profitiert. Als Modellbehörde für die nachhaltige Landesverwaltung freuen wir uns sehr darüber, dass wir als LANUV den Konvoi und auch das Netzwerk mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen begleiten und anleiten können.“</p>
<p>Die ausgezeichneten Einrichtungen könnten unterschiedlicher nicht sein und doch eint sie das hohe Maß an Engagement und die vielen kreativen Ideen mit dem das ÖKOPROFIT®-Projekt bearbeitet wurde. Alle Einrichtungen werden die Aktivitäten fortführen und an vielfältigen Stellen weiterbearbeiten.</p>
<p>Sichtbar wurden aber auch gemeinsame Herausforderungen: Für eine umfassende und langfristige Umsetzung von Nachhaltigkeitsthemen in den einzelnen Einrichtungen bedarf es personeller Kapazitäten mit entsprechendem Mandat und klaren Verantwortlichkeiten in den jeweiligen Verwaltungsorganisationen. Denn neben der Datenerhebung und Entwicklung sowie Umsetzung neuer Maßnahmen ist auch die Kommunikation und Sensibilisierung zum Nutzendenverhalten sowohl ein wichtiger als auch stetiger Prozess.&nbsp;</p>
<p>Folgende Einrichtungen der Landesverwaltung NRW wurden für ihre Teilnahme am ÖKOPROFIT®-Konvoi 2022/2023 ausgezeichnet:</p><ul> 	<li>BEW - Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft gGmbH</li> 	<li>Bezirksregierung Detmold</li> 	<li>Bezirksregierung Köln</li> 	<li>Bezirksregierung Münster</li> 	<li>Justizakademie NRW</li> 	<li>Justizvollzugsanstalt Hövelhof</li> 	<li>Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf</li> 	<li>Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW</li> 	<li>Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW</li> 	<li>Landesbetrieb Straßenbau NRW - Straßenmeisterei Geldern</li> 	<li>Landesinstitut für Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung Nordrhein-Westfalen</li> 	<li>Landeskriminalamt NRW</li> 	<li>Regionalforstamt Arnsberger Wald – Lehr- und Versuchsrevier Breitenbruch</li> 	<li>Polizeipräsidium Essen</li> </ul><p>Zu ÖKOPROFIT®:</p>
<p>ÖKOPROFIT® ist ein Beratungs- und Qualifizierungsprogramm, das Betriebe und Einrichtungen bei der Einführung und Verbesserung des betrieblichen Umweltmanagements unterstützt. Ziel ist die nachhaltige ökonomische und ökologische Stärkung der Einrichtungen. Durch ein System aufeinander abgestimmter Maßnahmen können Einrichtungen Kosten senken und ihre Öko-Effizienz steigern. Wesentlich für den Erfolg des Programms ist auch die Vernetzung der teilnehmenden Einrichtungen. Im Rahmen des Projektes werden acht Workshops durchgeführt. Zudem erhalten die teilnehmenden Einrichtungen vor-Ort-Beratungen, um passende Maßnahmen zu entwickeln.</p><ul> 	<li> 	<h5><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/minister-krischer-auf-dem-weg-zur-nachhaltigen-landesverwaltung-1702027030" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></strong></h5> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-931</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 Dec 2023 13:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tiere-sind-keine-weihnachtsgeschenke-2</link>
                        <description>Ministerin Gorißen und Tierschutzbeauftragte Dr. von Dehn warnen vor illegalem Kauf von Welpen aus unbekannter Herkunft </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hunde, Katzen, aber auch exotische Tiere wie Schildkröten, stehen in diesem Jahr wieder auf den Wunschzetteln von Kindern. Oftmals werden die Tiere erst kurz vor Weihnachten beim Züchter, im Zoofachgeschäft oder sogar per Internet beschafft – im Zweifelsfall bei dubiosen Händlern.</p>
<p>Die für Tierschutz zuständige Ministerin Silke Gorißen betont: „Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke und sie gehören nicht unter den Baum! Die Entscheidung für ein Haustier sollte reiflich überlegt erfolgen und unabhängig von Weihnachten. Ein Haustier ist wie ein neues Familienmitglied. Tiere benötigen ein gutes Zuhause, sie verdienen Fürsorge und brauchen Pflege – und zwar ihr ganzes Tierleben lang.“</p>
<p>Die Landestierschutzbeauftrage Dr. Gerlinde von Dehn bittet an Eltern gerichtet: „Die Entscheidung für ein Haustier hat weitreichende Konsequenzen. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die hohe Verantwortung, die man für ein Haustier hat. Abgesehen von der Zeit, die ein Tier benötigt, sollte unter anderem auch der finanzielle Aspekt nicht vergessen werden: Notwendige Tierarztbesuche, Versicherungen und Futter kosten Geld.“</p>
<p>Die Landestierschutzbeauftragte Dr. Gerlinde von Dehn appelliert: „Bitte kaufen Sie kein Tier aus zweifelhafter Herkunft! Wenn möglich, schauen Sie in einem Tierheim, ob Sie dort ein Tier finden, dem Sie ein neues Zuhause geben können.“</p>
<p>Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Landestierschutzbeauftragte weisen darauf hin, sich nicht von vermeintlich günstigen Angeboten, zum Beispiel im Internet, locken zu lassen.</p>
<p>Dr. Gerlinde von Dehn: „Gerade vor Feiertagen boomen fragwürdige Angebote im Internet. Hier lauert die Gefahr, auch unwissentlich den illegalen Tierhandel zu befördern. Achten Sie beim Kauf eines Tieres gezielt auf Kriterien einer tierschutzgerechten Aufzucht. So werden Sie zum Partner im Kampf gegen illegalen Handel und Qualzuchten.“</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema „Tiere sind keine Geschenke“ sind zu finden unter: </strong></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/tiere-sind-keine-geschenke/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/tiere-sind-keine-geschenke/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Flyer zu den Themen „Illegaler Welpenhandel“, „Qualzuchten“ und „Tierschutz im Urlaub“ finden Sie unter: </strong></p>
<p><a href="https://www.mlv.nrw.de/themen/landestierschutzbeauftragte/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.mlv.nrw.de/themen/landestierschutzbeauftragte/</a></p>
<p>Die Landestierschutzbeauftragte ist zu erreichen unter:</p>
<p>Die Tierschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen</p>
<p>Dr. Gerlinde von Dehn</p>
<p>Stadttor 1, 40219 Düsseldorf</p>
<p><a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/YnjwXhmGErqa3swb3ij" data-mailto-vector="5">TierSchB(at)mlv.nrw.de</a></p>
<p>Pressekontakt: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/rfyymnfx3ptbfqxpnErqa3swb3ij1Yjq" data-mailto-vector="5">matthias.kowalski(at)mlv.nrw.de,Tel</a>: 0211-3843-1023</p><ul> 	<li> 	<h5><a href="https://www.land.nrw/pressemitteilung/tiere-gehoeren-nicht-unter-den-weihnachtsbaum" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW</a></h5> 	</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 08:52:53 +0100</pubDate>
                        <title>Treibhausgas-Emissionsinventar Nordrhein-Westfalen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/treibhausgas-emissionsinventar-nordrhein-westfalen-1</link>
                        <description>Höhere Emissionen klimarelevanter Gase 2021 und 2022 gegenüber dem Jahr 2020 </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen Treibhausgas-Emissionsinventar veröffentlicht das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz vorläufige Daten für das Jahr 2022 sowie das abschließende Inventar für das Jahr 2021.</p>
<p>Für das Jahr 2021 war gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme der Treibhausgasemissionen um 7 Prozent zu verzeichnen. Für das Jahr 2022 sind vorläufig insgesamt Treibhausgasemissionen von 217,2&nbsp;Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalenten (CO<sub>2eq</sub>) ermittelt worden. Die Emissionen sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,1&nbsp;Millionen Tonnen&nbsp;CO<sub>2eq</sub> bzw. 0,1&nbsp;Prozent gesunken. Gegenüber 1990 liegen die Emissionen im Berichtsjahr 2022 voraussichtlich um rund 41&nbsp;Prozent niedriger.</p>
<p>In der Energiewirtschaft zeigt die Emissionsentwicklung im Jahr 2022 weiterhin einen zunehmenden Trend. In diesem Sektor steigen die Emissionen in Nordrhein-Westfalen um ca. 6,3&nbsp;Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub>. Das entspricht einer Erhöhung um 6,9&nbsp;Prozent gegenüber dem Jahr 2021. Im Bundesdurchschnitt sind die Emissionen des Sektors Energiewirtschaft laut Umweltbundesamt 2023 im gleichen Zeitraum um 4,4&nbsp;Prozent angestiegen.</p>
<p>Die Stein- und Braunkohleeinsätze zur Gewinnung von Strom und Wärme sind weiter angestiegen. Der Arbeitskreis Energiebilanzen (AGEB&nbsp;2023) erklärt den vermehrten Einsatz dieser Energieträger mit der Substitution einer verminderten Stromerzeugung aus importiertem russischen Erdgas. Emissionssteigernd wirkte sich laut Umweltbundesamt zudem eine insgesamt vermehrte Stromproduktion als Beitrag zur Sicherung der Energieversorgung und zur Beendigung der enormen Abhängigkeit von russischen Energieträgern aus.</p>
<p>Die erhöhte Bereitstellung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen konnte den Rückgang konventioneller Energieträger bei gleichzeitigem Mehrbedarf noch nicht ausgleichen.</p>
<p>Die Erhebungen für das landesweite Emissionskataster ergeben für den Straßenverkehr in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 Emissionen in Höhe von 26,7&nbsp;Millionen Tonnen CO<sub>2eq.</sub> Dies entspricht einer Emissionssteigerung um 0,8&nbsp;Prozent gegenüber dem Vorjahr 2021.Deutschlandweit hat das Umweltbundesamt eine Erhöhung der Emissionen aus dem Straßenverkehr um 0,6&nbsp;Prozent abgeschätzt. Im Jahr 2022 wurden Beschränkungen der Pandemie-Jahre aufgehoben, was zu einer Zunahme des Pkw-Verkehrs geführt hat. Auch die temporäre Einführung des „9-Euro-Tickets“ sowie die hohen Kraftstoffpreise konnten dieser Entwicklung laut Umweltbundesamt nicht entgegenwirken. Emissionssteigernd hat sich offenbar auch die zeitweilige Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe ausgewirkt.</p>
<p>Das Umweltbundesamt hat deutschlandweit für den Sektor Haushalte und Kleinverbraucher eine Emissionsminderung von 5,3&nbsp;Prozent ermittelt. Auf Nordrhein-Westfalen übertragen entspricht diese Entwicklung einer vorläufigen Emissionsminderung von rund 1,4&nbsp;Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub> gegenüber dem Jahr 2021. Gründe für die geringeren Treibhausgasemissionen aus privaten Haushalten können Witterungseffekte sowie Einspar- und Substitutionsbemühungen der Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund gestiegener Energiepreise sein.</p>
<p>Die Emissionen im Sektor Industrie sind nach vorläufigen Erhebungen im Jahr 2022 um 6,5&nbsp;Prozent gesunken. Mit Ausnahme der Nahrungsmittelindustrie sind in Nordrhein-Westfalen bei allen energieintensiven Industrien rückläufige Emissionswerte zu verzeichnen. Ähnlich wie im Sektor Haushalte und Kleinverbrauch werden auch hier die im Jahr 2022 inflations- und krisenbedingt stark angestiegenen Energiekosten als Grund für entsprechende Einspar- und Substitutionsbemühungen angegeben.</p>
<p>Geringe bis keine Änderungen werden für die Bereiche Abfall, Landwirtschaft und flüchtige Emissionen aus Brennstoffen angenommen.</p>
<p>Die vorläufigen Erhebungen stützen sich auf bisher vorliegende Daten, insbesondere aus den Berichten des Emissionshandels.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Gase sind klimarelevant und was sind CO<sub>2</sub>-Äquivalente (CO<sub>2eq</sub>)?</strong></p>
<p>Das Treibhausgas-Emissionsinventar Nordrhein-Westfalen orientiert sich an den Vorgaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC 2006, 2019). Die Treibhausgase Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>), Methan (CH<sub>4</sub>), Distickstoffoxid (Lachgas, N<sub>2</sub>O), Schwefelhexafluorid (SF<sub>6</sub>,), Stickstofftrifluorid (NF<sub>3</sub>) und die Gruppen der teilfluorierten Kohlenwasserstoffe (HFC) und perfluorierten Kohlenwasserstoffe (PFC) werden darin für die IPCC-Sektoren Energie, Industrieprozesse, Landwirtschaft, Abfall und Sonstige dokumentiert.</p>
<p>Die einzelnen Gase haben eine unterschiedliche Klimawirkung. Methan hat beispielweise eine 24mal höhere Klimaschädlichkeit als CO<sub>2</sub>. Die Treibhausgasemissionen werden in Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalente (CO<sub>2eq</sub>) angegeben. Die Freisetzung einer Tonne Methan entspricht somit 24 Tonnen CO<sub>2eq</sub>.</p>
<p><strong>Treibhausgas-Emissionsinventar NRW:</strong></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaschutz/treibhausgas-emissionsinventar" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaschutz/treibhausgas-emissionsinventar</a></p>
<p><strong>Informationen des Umweltbundesamtes:</strong></p>
<p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2023</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 07:47:40 +0100</pubDate>
                        <title>Nasser Herbst sorgt für mehr Lachs-Rückkehrer</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nasser-herbst-sorgt-fuer-mehr-lachs-rueckkehrer</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für das Jahr 2023 wurden bis zum heutigen 21. November 2023 bereits 130 Lachs-Rückkehrer in Gewässern des NRW-Wanderfischprogramms Sieg, Wupper und Rur registriert. Das sind jetzt schon 145 Prozent mehr Rückkehrer als im gesamten vergangenen Jahr. Die letzten fünf Jahre waren zu trocken, die Wasserstände in den Flüssen oftmals zu niedrig, sodass die Anzahl der zurückkehrenden Laichtiere stark zurückging und kaum Aufsteiger gezählt werden konnten. In diesem Jahr gab es im Spätsommer und Herbst ausreichend Niederschläge und damit ausreichend hohe Wasserstände. Damit wurden die Wanderrouten in Flüssen und Bächen für die Laichtiere wieder gut passierbar. Lachse gehören zu den Salmoniden und wandern nach ein oder mehreren Jahren im Meer in ihre Heimatbäche zurück, um dort abzulaichen und Nachwuchs zu zeugen.</p>
<p>Dass seit mehr als zwanzig Jahren in NRW Fließgewässern wieder Lachse wandern und dass die Defizite in den problematischen Dürrejahren eingedämmt werden konnten, ist auf das Wanderfischprogramm NRW zurückzuführen. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Fischereiverband NRW, mit dem Ziel, die Langdistanzwanderfische Lachs und Maifisch wieder anzusiedeln.</p>
<p>In das Projekt miteingebunden ist das LANUV am Standort Albaum mit seiner Lachs-Elternfischhaltung, wo ein Teil der Nachkommen der zurückkehrenden Wildlachse im Süßwasser aufgezogen und deren Eier für das Wiederansiedlungsprogramm gewonnen werden. Damit sich die Lachsbestände in Nordrhein-Westfalen aus eigener Kraft erhalten können, müssen die Laichgewässer über weite Strecken in einem guten und für die Fische passierbaren Zustand sein. Aktuell ist jedoch ein erheblicher Teil der Laichhabitate vom Meer aus nicht erreichbar, da auch in NRW an einigen Stellen Wehre und Wasserkraftanlagen einen sicheren Aufstieg verhindern. Gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr und den Wasserverbänden Sieg, Wupper und Rur wird stetig an Aufstiegshilfen und damit einer Verbesserung der Durchgängigkeit von Fischlebensräumen gearbeitet. Prominente Beispiele sind die Kraftwerke Unkelmühle an der Sieg und Auer Kotten an der Wupper mit modernen Fischpässen<br> und -schutzanlagen.</p>
<p>Mehr Informationen zu Wanderfischen gibt es im „Wissenshaus Wanderfische“ in Siegburg und unter folgendem Link:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie-und-aquakultur/artenschutz" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie-und-aquakultur/artenschutz</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 31 Oct 2023 06:48:33 +0100</pubDate>
                        <title>Silvester in der Wasserwirtschaft</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/silvester-in-der-wasserwirtschaft</link>
                        <description>Das hydrologische Jahr endet zum 31. Oktober </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein hydrologisches Jahr oder auch Wasserwirtschaftsjahr beginnt mit dem 1.&nbsp;November und endet am 31&nbsp;Oktober. Beim Landesamt für Natur, Umwelt&nbsp; und Verbraucherschutz wird deshalb am 31. Oktober 2023 Bilanz über das zurückliegende hydrologische Jahr gezogen. Dabei werden Entwicklungen der Niederschläge und Grundwasserstände betrachtet, aber auch die Situation der Flüsse und Bäche, die Bodenfeuchte oder die Füllstände der Talsperren in Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Die zeitliche Verschiebung des Wasserwirtschaftsjahres im Vergleich zum Kalenderjahr ermöglicht es, in der Jahresbilanz die Niederschläge zu erfassen, die im Spätherbst und Frühwinter fallen, im Grundwasser oder als Schnee und Eis in den Einzugsgebieten der Gewässer gespeichert werden, aber erst im Folgejahr für Abfluss von Gewässern relevant werden.</p>
<p>Der Wasserhaushalt wird entscheidend durch das Wetter beeinflusst. Dabei traten in den vergangenen Jahren immer mehr extreme Wetterlagen auf, deren Auswirkungen auch in hydrologischen Größen messbar sind.</p>
<h5>Niederschlag</h5>
<p>In den letzten zwölf Monaten sind in der Summe rund 1044 Millimeter Niederschlag gefallen. Das sind für diesen Zeitraum etwa 198 Liter pro Quadratmeter mehr als das langjährige Mittel. Dies entspricht einer relativen Abweichung von rund +24 Prozent gegenüber den langjährigen Durchschnittswerten.</p>
<h5>Bodenfeuchte</h5>
<p>Infolge der überdurchschnittlichen Niederschläge in den vergangenen Wochen weisen die Böden verglichen mit den langjährigen Bodenfeuchtegehalten für diese Jahreszeit in Nordrhein-Westfalen nahezu keine Dürreerscheinungen mehr auf. Lediglich in kleinen Bereichen im Südwesten und im Nordosten sind die Bodenfeuchtegehalte unterdurchschnittlich. Sie weisen dort noch immer eine moderate bis extreme Dürre auf.</p>
<h5>Grundwasser</h5>
<p>Im Vergleich zum Oktober 2022 sind an rund 83 Prozent der Grundwassermessstellen in Nordrhein-Westfalen höhere Grundwasserstände gemessen worden. An rund der Hälfte der Messstellen zeigt sich aber weiterhin ein Grundwasserdefizit als Langzeitauswirkung der deutlich unterdurchschnittlichen Grundwasserneubildungsraten in den hydrologischen Jahren 2017 bis 2019 und 2022.</p>
<p>Als Folge der überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen in den Sommermonaten dieses Jahres und jetzt in der zweiten Oktoberhälfte steigen die Wasserstände an rund der Hälfte der Grundwassermessstellen in Nordrhein-Westfalen derzeit an.</p>
<p>Dabei ist der Anstieg abhängig davon, wie viele Niederschläge es in den einzelnen Regionen gibt, wie tief das Wasser einsickern muss, um den Grundwasserleiter zu erreichen, und wie der Boden beschaffen ist, durch den das Wasser nach unten sickert.</p>
<p>Wie viel Grundwasser sich in einem Gebiet neu bilden kann und welche Grundwasserstände sich einstellen, hängt von einer Vielzahl unterschiedlicher Einflussgrößen ab. Nicht allein die Niederschlagsmengen sind entscheidend für die Grundwasserneubildung. Auch Sonnenscheindauer, Lufttemperatur und Wind wirken sich aus, indem sie die Verdunstung des Wassers in der Atmosphäre beeinflussen. Ändern sich die klimatischen Rahmenbedingungen, kann sich die Grundwasserneubildung und dadurch auch der Grundwasserstand ändern.</p>
<h5>Fließgewässer und Talsperren</h5>
<p>Die Fließgewässer in NRW weisen derzeit im Wesentlichen kein Niedrigwasser auf. Im Rhein befinden sich die Wasserstände im Bereich des mittleren Wasserstands mit leicht steigender Tendenz in den kommenden Tagen. Im weiteren Verlauf werden stagnierende Wasserstände prognostiziert. (http://www.elwis.de) Die Wasserstände der Weser liegen derzeit ebenfalls im Bereich des mittleren Wasserstands. Die Tendenz der Weserpegel wird aktuell gleichbleibend prognostiziert. (https://www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de/Messwerte</p>
<p>Pegelstände kleinerer Gewässer in den Einzugsgebieten reagieren schneller und direkter auf Veränderungen der Niederschlagssituation. In den Dürresommern der vergangenen Jahre konnte an einzelnen kleinen Bächen das komplette Trockenfallen beobachtet werden. Im hydrologischen Jahr 2023 sind solche Ereignisse ausgeblieben. Auch kurzzeitige Hochwasserphasen mit Überschreitungen von Informationswerten sind in diesem Jahr ohne größere Folgen geblieben. Es gab sowohl im vergangenen Winterhalbjahr als auch im Sommer 2023 durch starke Regenfälle regional begrenzte Hochwassersituationen, an denen meist der Informationswert 1 (kleines Hochwasser) und nur in seltenen Fällen der Informationswert 2 (mittleres Hochwasser) überschritten wurde.</p>
<p>Die Füllgrade der Talsperren in Nordrhein-Westfalen lagen zu Beginn des Wasserwirtschaftsjahres 2023 aufgrund des trockenen Sommerhalbjahres 2022 auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. Erst ab Mitte Dezember 2022 konnten sich die Talsperren aufgrund der überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen von Dezember 2022 bis April 2023 signifikant auffüllen. Von Mitte Mai bis Mitte Oktober 2023 sind die Füllstände im Wesentlichen jahreszeittypisch kontinuierlich gefallen. Seit Mitte Oktober stagnieren die Füllgrade. Aktuell befinden sich die Füllstände der großen Talsperrensysteme unter Berücksichtigung der Jahreszeit mit etwa 65-81 Prozent auf einem hohen Niveau.</p>
<h5>Hydrologische Berichte</h5>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hydrologische-berichte" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hydrologische-berichte</a></p>
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                                <category>2023</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 08:05:35 +0200</pubDate>
                        <title>Unfallgefahr durch Wildwechsel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/unfallgefahr-durch-wildwechsel-1</link>
                        <description>Besonders gefährlich ist die Dämmerung </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Wochenende wird die Uhr von Sommerzeit wieder auf Normalzeit umgestellt, d.h. eine Stunde nachgestellt. Die Zeitumstellung verlängert die Zeit, in der der Berufspendlerverkehr in der Dämmerung stattfindet. Das Zusammenfallen der Aktivitätsphasen des Wildes in der Dämmerung und des Berufsverkehrs erhöht das&nbsp; Risiko von Wildunfällen.</p>
<p>Die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung des Landes NRW untersucht in Zusammenarbeit mit den Chemischen und Veterinär- Untersuchungsämtern die Ursachen für den Tod aufgefundener Wildtierkadaver. In der Saison 2021/22 wurden in Nordrhein-Westfalen 1.117 Kadaver verendeter Wildtiere untersucht. Die Tiere waren aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen verendet oder erlitten tödliche Verletzungen, die in den meisten Fällen von Verkehrsunfällen herrührten.</p>
<p>29 Kadaver von Wildschweinen wiesen auf Verkehrsunfälle als Todesursache hin. Das ist fast ein Drittel aller untersuchten Wildschweinkadaver. Von 109 untersuchten Rehen wiesen circa 15 Prozent schwere Verletzungen auf, die auf Verkehrsunfälle schließen&nbsp; lassen. Bei den Füchsen sind es wohl mindestens 29 Prozent und wie im Jahr davor 12 Prozent bei den Feldhasen.</p>
<p>Grundsätzlich ist das ganze Jahr über Vorsicht geboten. Aber jetzt im Herbst sind nasse Straßen und schlechte Sicht häufig zusätzliche Risikofaktoren, für die Wildtiere genauso wie für die Menschen hinter dem Steuer. Eine angepasste Geschwindigkeit und aufmerksames Beobachten der Straßenränder helfen, Unfälle zu vermeiden.</p>
<p>Eine Übersicht über die Ursachen für das Verenden der untersuchten Wildtiere gibt der aktuelle Fallwildbericht der vergangenen Jagdsaison 2021/22:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/jagd/forschungsstelle-fuer-jagdkunde-und-wildschadenverhuetung-1" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/natur/jagd/forschungsstelle-fuer-jagdkunde-und-wildschadenverhuetung-1</a></p>
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                        <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 07:06:02 +0200</pubDate>
                        <title>Lärm durch Laubbläser und Laubsauger </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/laerm-durch-laubblaeser-und-laubsauger-2</link>
                        <description>Elektrogeräte werden immer leiser, bleiben aber ebenso leistungsstark </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Straßen und Wegen stellt Laub bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Bei der Beseitigung von Laub greifen viele Städte und Gemeinden häufig zu motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern. Auch in privaten Gärten werden diese Geräte gerne als Hilfe zum Laub sammeln und entsorgen genutzt. Laubbläser mit Verbrennungsmotoren erzeugen in drei Metern Entfernung einen Schalldruckpegel von rund 88 Dezibel (dB(A)). Das ist in etwa so laut wie ein Presslufthammer. Dabei gilt nach Meinung von Fachleuten eine Dauerbelastung ab 80 dB(A) als schädigend für das menschliche Ohr. Deshalb wundert es nicht, dass der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren häufig als besonders belästigend empfunden wird.</p>
<p>Lärm und Emissionen sind heutzutage in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn wesentlich leisere und emissionsärmere Laubbläser und Laubsauger mit elektrischen Antrieben haben sich am Markt bewährt. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben bis zu elf Stunden – damit ist auch ein professioneller Einsatz gewährleistet. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 10 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur kleine Flächen vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals um bis zu 15 dB(A) geringer ist. Diese deutliche Lärmminderung schont nicht nur die Nerven in der Nachbarschaft, auch Nasen und Lungen profitieren von den Akkulösungen und Elektroantrieben, da keine Verbrennungsabgase mehr entstehen.</p>
<p>In der Lärmschutzverordnung für Geräte und Maschinen ist die Kennzeichnungspflicht für Laubbläser und Laubsauger geregelt. Alle Geräte dieser Art, die neu auf den Markt kommen, müssen mit einer Kennzeichnung versehen werden, auf der die Hersteller den Schallleistungspegel angeben, der garantiert nicht überschritten werden darf. Die Verordnung regelt aber auch, welche Geräte zu welcher Zeit und an welchem Ort eingesetzt werden dürfen. Demnach dürfen besonders laute Geräte in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr genutzt werden. Das gilt sowohl für die private als auch für die professionelle Nutzung. Örtliche Bestimmungen können die Betriebszeiten weiter einschränken.</p>
<p>Vor allem für private und kleinere Flächen sollte geprüft werden, ob ein Laubbläser oder Laubsauger wirklich benötigt wird, oder ob das Laub nicht ebenso schnell und einfach mit einem Laubrechen beseitigt werden kann. Damit werden nicht nur Umwelt und Gesundheit geschont, sondern auch kleine Lebewesen. Denn vor allem durch Laubsauger werden viele wertvolle Kleintiere wie Regenwürmer oder Käfer mit eingesaugt und vernichtet, die für die Bodenverbesserung wichtig sind. Zudem hilft es, Energie zu sparen, wenn auf den Einsatz einen Laubbläsers oder Laubsaugers verzichtet wird.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Lärm im Alltag sind zu finden beim</p>
<p>Aktionsbündnis „NRW wird leiser“: <a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 11:44:19 +0200</pubDate>
                        <title>Biomonitoring für die Zukunft</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/biomonitoring-fuer-die-zukunft</link>
                        <description>Wissenschaftlicher Austausch über die Beobachtung der Folgen von Umweltverschmutzung und Klimawandel</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 12. Oktober 2023 trafen sich beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Essen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland mit Fachleuten aus Behörden und Instituten zu einem Austausch über die Erfassung und Bewertung von Umweltwirkungen auf Mensch und Natur. Organisiert wurde die Veranstaltung zum so genannten Biomonitoring gemeinsam mit dem Normenausschuss der VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft.</p>
<p>In ihrer Begrüßung erklärte die Vizepräsidentin des LANUV, Dr. Barbara Köllner: „Faktoren für eine langfristig hohe Lebensqualität sind eine saubere Umwelt, möglichst stabile Klimaverhältnisse und eine vielfältige Flora und Fauna. Um unsere Lebensgrundlagen schützen zu können, müssen wir wissen, wie sich beispielsweise Schadstoffbelastungen der Luft und der Gewässer oder die Folgen des Klimawandels auf sie auswirken.“ Nur so sei es möglich, zielgerichtete Handlungsempfehlungen abzuleiten. So viele Fachleute aus unterschiedlichen Wirkungsbereichen an einem Tisch zu haben, wertete Barbara Köllner als einen wichtigen Schritt, die Zukunftsaufgaben gemeinsam angehen zu können.</p>
<p>Biomonitoring für die Zukunft – Wirkungen integrativ erfassen, bewerten und Handlungsempfehlungen ableiten Der fachliche Austausch stellte vier Themen in den Fokus. Beim Monitoring der Klimafolgen werden schon jetzt erhebliche Wirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt nachgewiesen. Das zeigen unter anderem die Indikatoren, die im Klimaatlas NRW dargestellt sind (https://www.klimaatlas.nrw.de/klima-nrw-monitoring). Zur Beobachtung des Artensterbens wird der Einsatz von Biomonitoring-Verfahren immer wichtiger. Die Komplexität zeigt sich hierbei in der Vielfalt der Methoden, die neben der klassischen Erfassung viele neue Ansätze aus der Genetik, Bioinformatik oder Citizen Science verfolgen. Die Fachleute besprechen Fragestellungen zu unerwarteten oder neuartigen Luftschadstoffbelastungen, die durch Biomonitoringverfahren entdeckt werden können. Aber auch in Gewässern werden Belastungen anhand von Wirkungen auf Pflanzen und Tiere gefunden.</p>
<p>Bei allen Erhebungen sind standardisierte Verfahren und einheitliche Methoden zur Probenahme die Voraussetzung für vergleichbare Ergebnisse. Der wissenschaftliche Austausch ermöglicht eine Bestandsaufnahme und die Vernetzung der unterschiedlichen Disziplinen.</p>
<p>Die Pflanze als Biomonitoring-„Expertin“</p>
<p>Pflanzen sind sehr gute Bioindikatoren. Sie ermöglichen die Langzeitbeobachtung von Klimaveränderungen. Pflanzen passen ihre natürlichen Lebensräume und ihr Blühverhalten an veränderte Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse an oder werden für bestimmte Schädlinge anfälliger. Andere Pflanzen zeigen Belastungen in Gewässern durch veränderte Besiedelung an, reagieren auf Veränderungen der Luftqualität und können Schadstoffe aus Luft und Boden aufnehmen.</p>
<p>Die Anreicherung von Schadstoffen aus der Luft macht sich das LANUV bei der Überwachung von Belastungsstandorten zunutze. In Nordrhein-Westfalen werden die Einträge verschiedener Luftschadstoffe in Pflanzen ermittelt. Dazu werden hauptsächlich Grünkohlpflanzen eingesetzt. Grünkohl vermag aufgrund der Oberflächenstruktur der Blätter und der wachshaltigen Oberschicht in besonderem Maße fettlösliche organische Verbindungen aufzunehmen. Nach der Ernte wird der Grünkohl gewaschen und küchenfertig aufbereitet. Die Proben werden auf verschiedene Schwermetalle und auf organische Verbindungen wie beispielsweise Dioxine und Furane oder PCB untersucht. Da es sich bei Grünkohl um eine Nahrungspflanze handelt, kann mit dem Ergebnis des Biomonitorings die Gefährdung in einem Gebiet direkt berechnet und wenn nötig eine Verzehrempfehlung ausgesprochen werden.</p>
<p>Die Grundlage der Anwendung von Pflanzen als Bioindikatoren für Luftschadstoffe legte die ehemaligen Landesanstalt für Immissionsschutz in Essen, eine der Behörden, die Teil des LANUV wurden. Unter dem Präsidenten Prof. Dr. Heinrich Stratmann, der dieser Tage hundert Jahre alt geworden wäre, fanden seit den 1960er Jahren Versuche mit Freilandkulturen statt, die mit Pflanzen verglichen wurden, die im Labor gezielt festgelegten Belastungen gasförmiger Schadstoffe ausgesetzt wurden. Die Erkenntnisse dieser Forschungen haben an Aktualität nichts verloren. Sie sind noch immer die Basis für weitere Forschungen und die Entwicklung neuer Verfahren.</p>
<p>hrenplakette des VDI</p>
<p>Dr. Katja Hombrecher wurde am 12. Oktober 2023 in Duisburg für ihre engagierte Arbeit mit der Ehrenplakette des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) ausgezeichnet. Katja Hombrecher untersucht beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Luftbelastungen mit Hilfe von pflanzenbasierten Methoden des Biomonitorings.</p>
<p>An Standorten mit potenziellen Luftverunreinigungen tragen diese Untersuchung zur Ursachenermittlung bei und ermöglichen durch Verzehrempfehlungen direkt das Abwenden negativer Folgen. Mit Untersuchungen von Pflanzen können zudem Erfolge von Luftreinhaltemaßnahmen nachgewiesen werden.</p>
<p>Neben der Untersuchung von Belastungspunkten stellt Katja Hombrecher gemeinsam mit ihrem Team Daten und Informationen aus dem Wirkungsdauermessprogramm für andere Forschungsprojekte bereit und trägt maßgeblich zur Qualitätssicherung von Bioindikationsverfahren bei. Die Erfahrungen und Daten aus dem Wirkungsdauermessprogramm NRW gehen unter anderem in die Richtlinienarbeit der Kommission Reinhaltung der Luft des VDI ein.</p>
<p>Interview mit Katja Hombrecher:</p>
<p><a href="https://blog.vdi.de/gruenkohl-ein-verkanntes-superfood" target="_blank" rel="noreferrer">https://blog.vdi.de/gruenkohl-ein-verkanntes-superfood</a></p>
<p>Monitoringprogramme beim LANUV:</p>
<p><a href="https://indikatoren-lanuv.nrw.de/umweltmonitoring-nrw/index.php?mode=liste&amp;aufzu=0" target="_blank" rel="noreferrer">https://indikatoren-lanuv.nrw.de/umweltmonitoring-nrw/index.php?mode=liste&amp;aufzu=0</a></p>
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2023</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 12:24:41 +0200</pubDate>
                        <title>Minister Oliver Krischer: &quot;Schadstoffbelastungen bei Kindern müssen weiter reduziert werden&quot; </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/minister-oliver-krischer-schadstoffbelastungen-bei-kindern-muessen-weiter-reduziert-werden-1</link>
                        <description>Neue Untersuchungsergebnisse zu Belastungen mit Konservierungsmitteln, Bisphenolen und Pestiziden vorgelegt - Regulierungen zeigen Wirkungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelle Untersuchungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) weisen weiterhin Belastungen von Kindern mit Schadstoffen im Urin auf, zeigen aber auch, dass durch verschärfte Regulierungen in den letzten Jahren deutliche Rückgänge bei einzelnen Substanzen erreicht werden konnten. Die aktuellen Ergebnisse zu Belastungen durch ausgewählte Konservierungsmittel, Glyphosat und einige Insektizide sowie Bisphenol A und zwei seiner Ersatzstoffe wurden jetzt veröffentlicht.</p>
<p>Insgesamt sind die Schadstoffbelastungen im Urin der Kinder überwiegend rückläufig, einige der gemessenen Schadstoffe haben im Verlauf des Untersuchungszeitraums deutlich abgenommen. Dies gilt zum Beispiel für die als Konservierungsmittel eingesetzten Parabene und das seit 2020 verbotene Insektizid Chlorpyrifos. Die Belastung der Kinder mit dem viel diskutierten Herbizid Glyphosat ist seit Beginn der Untersuchungen auf konstant niedrigem Niveau und liegt deutlich unter dem gesundheitlichen Beurteilungskriterium. Anders sieht es für die Pyrethroid-Insektizide aus, die im häuslichen Umfeld beispielsweise zur Imprägnierung von wollhaltigen Bodenbelägen/Teppichen und Polstermöbeln oder in Elektroverdampfern zur Bekämpfung von Mücken in Innenräumen zur Anwendung kommen. Für diese Substanzgruppe ist eine kontinuierliche Zunahme der Belastung zu beobachten. Die gesundheitlichen Bewertungsmaßstäbe für bekannte Vertreter wie Deltamethrin und Cyfluthrin werden jedoch noch deutlich unterschritten. Dies muss weiter beobachtet werden.</p>
<p>"Unsere Kinder sind täglich über Alltagsprodukte und Spielsachen unterschiedlichsten chemischen Stoffen ausgesetzt", sagte Umweltminister Oliver Krischer zu den Untersuchungsergebnissen. Gerade bei Kindern sei es deshalb wichtig, diese Schadstoff-Belastung zu reduzieren. Denn bestimmte Substanzen können sich negativ auf die Entwicklung oder das Hormonsystem der Kinder auswirken. Die Ergebnisse zeigten, wie sich regulierende Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung auswirkten und auch, wo es weiteren Handlungsbedarf gebe. "Human-Biomonitoring ist ein daher wertvolles Instrument des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes und dient dem Wohl unserer Kinder. Unsere systematischen und kontinuierlichen Untersuchungen von Kindern in Nordrhein-Westfalen haben sich bewährt und werden fortgeführt", ergänzte die Vize-Präsidentin des LANUV, Dr. Barbara Köllner.</p>
<p><strong>Langzeituntersuchung zum Schutz von Kindern</strong></p>
<p>Das LANUV untersucht seit dem Jahr 2011 regelmäßig in Kitas die Belastung von zwei bis sechs Jahre alten Kindern aus Nordrhein-Westfalen auf Schadstoffe im Urin. Inzwischen liegen Ergebnisse aus insgesamt vier Untersuchungszeiträumen (2011/12, 2014/15, 2017/18, 2020/21) vor. Untersucht wurden die von den Kindern genommenen Urinproben auf bestimmte Weichmacher, Konservierungsmittel und Umweltphenole aus verbrauchernahen Produkten, wie zum Beispiel Spielwaren und Kosmetikartikeln, sowie auf ausgewählte Pestizide. Soweit möglich werden die gemessenen Urinkonzentrationen mit gesundheitlichen Bewertungsgrößen oder repräsentativen Untersuchungen für Deutschland verglichen und eingeordnet. Allen Eltern der beteiligten Kinder wird auf Wunsch vom LANUV eine umweltmedizinische Beratung angeboten.</p>
<p>Die neuen Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, welch wirkungsvolles Instrument das Human-Biomonitoring ist, um gesundheitliche Belastungen, Regulierungsbedarf und Regulierungserfolge zu erkennen - dieses Frühwarnsystem hat sich bewährt. Seit dem Jahr 2014 sind bestimmte <strong>Parabene </strong>als Konservierungsmittel in Kosmetika nicht mehr zugelassen. Dass diese Regulierungen greifen, zeigt der inzwischen festgestellte Rückgang der Belastung bei den untersuchten Kindern.</p>
<p>Die als sensibilisierend geltenden <strong>Isothiazolinone</strong>, ein weiteres Konservierungsmittel, dürfen seit dem Jahr 2017 nicht mehr in Kosmetika verwendet werden, die auf der Haut verbleiben. Die Belastung der untersuchten Kinder mit den Isothiazolinonen bleibt im zeitlichen Verlauf weitestgehend konstant. Daraus ist zu folgern, dass die vorgefundenen Belastungen aus anderen Quellen stammen. Dies muss weiter überprüft werden.</p>
<p>Konservierungsmittel werden zum Beispiel Kosmetika, Arzneimitteln oder Lebensmitteln zugesetzt, um das Wachstum von Mikroorganismen zu hemmen. Parabene werden insbesondere in Kosmetika und Körperpflegemitteln eingesetzt, auch in Arzneimitteln kommen sie zum Einsatz. Einige von ihnen stehen im Verdacht, das Hormonsystem des Körpers zu beeinflussen. Isothiazolinone werden hauptsächlich in Körperreinigungsmitteln, Reinigungs- und Waschmitteln sowie Farben und Lacken eingesetzt. Sie sind hautreizend und können Allergien auslösen.</p>
<p>Die Belastung mit dem bekanntesten Vertreter der <strong>Bisphenole</strong>, Bisphenol A, nimmt im zeitlichen Verlauf ab. Die Verwendung von Bisphenol A wurde EU-weit in mehreren Bereichen beschränkt, vor allem wegen seiner unerwünschten Wirkung auf die Fortpflanzungsfähigkeit. Im Human-Biomonitoring sind inzwischen deutlich niedrigere Konzentrationen im Urin der Kinder zu finden als zu Beginn der Untersuchungen 2011. Derzeit ist auf europäischer Ebene die Neubewertung der gesundheitlichen Wirkung von Bisphenol A in der Diskussion. Welche Folgen sich daraus für die derzeit angewendeten gesundheitlichen Beurteilungswerte des Human-Biomonitorings ergeben, kann derzeit noch nicht abschließend bewertet werden.</p>
<p>Erstmalig wurde auch die Belastung von Kindern in Nordrhein-Westfalen mit dem Ersatzstoff Bisphenol S untersucht. Hier lagen die gemessenen Urinkonzentrationen bei 17 Prozent der untersuchten Kinder auf einem Niveau, das Anlass gibt, die Schadstoffbelastung weiter zu beobachten. Die Bisphenole werden auch im nächsten Untersuchungsquerschnitt 2023/2024 weiter beobachtet. Das Umweltministerium NRW verfolgt zudem aufmerksam die Entwicklungen auf EU-Ebene zum Einsatz von Bisphenolen.</p>
<p>Bisphenole sind eine Gruppe von synthetisch hergestellten Verbindungen. Der bekannteste Vertreter der Bisphenole ist Bisphenol A (BPA). BPA wird zur Herstellung von Polycarbonaten und Epoxidharzen verwendet, wie etwa zum Beispiel in wiederverwendbaren Lebensmittel- und Getränkebehältern. Epoxidharze werden in erster Linie zur Oberflächenbeschichtung verwendet. Relevante Anwendungen sind etwa die Beschichtung von Konserven- und Getränkedosen und Wasserleitungen. Bisphenole stehen im Verdacht, sich negativ auf das Hormonsystem auszuwirken und können die Fortpflanzungsfähigkeit und Entwicklung beeinträchtigen.</p>
<p><strong>Pestizide </strong>wie Glyphosat, Neonicotinoide, Pyrethroide, Organophosphat-Insektizide sind einerseits Substanzen, die in der Landwirtschaft als Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden und gegen Pflanzen (Herbizide), Insekten (Insektizide) oder Pilze (Fungizide) wirken. Andererseits zählen hierzu auch Biozide, die im häuslichen, gewerblichen oder industriellen Bereich zur Bekämpfung von Schädlingen, wie zum Beispiel Insekten, Pilzen und Mikroben, als Desinfektionsmittel, Rattengifte oder Holzschutzmittel zur Anwendung kommen. Die untersuchten Pestizide weisen sehr unterschiedliche Wirkungen auf. Organophosphate etwa wirken toxisch auf das Nervensystem.</p>
<p><strong>Masterplan Umwelt und Gesundheit</strong></p>
<p>Das frühzeitige Erkennen der Belastung von Kindern mit Schadstoffen ist ein Schwerpunkt des Masterplans Umwelt und Gesundheit. Mit diesem verfolgt die Landesregierung das Ziel, die umweltbedingten Gesundheitsrisiken für die Menschen in Nordrhein-Westfalen mit einem breit angelegten und integrierten Handlungskonzept zu reduzieren.</p>
<p>Das Umweltministerium hat das Landesumweltamt (LANUV) mit Untersuchungen beauftragt, in denen in regelmäßigen zeitlichen Abständen von drei bis vier Jahren die Belastung von Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren auf ausgewählte Schadstoffe und deren Abbauprodukte im Urin ermittelt wird. Durch diese regelmäßigen Untersuchungen ist es möglich, die Belastung von Kindern dieser Altersgruppe mit alten und neuen Schadstoffen zu verfolgen (Human-Biomonitoring).</p>
<h3>Weitere Informationen</h3><ul> 	<li><a href="https://url.nrw/KitaStudieNRW" title="aktuelle und vergangene Berichte über die Untersuchungsergebnisse: https://url.nrw/KitaStudieNRW" target="_blank" rel="noreferrer">aktuelle und vergangene Berichte über die Untersuchungsergebnisse: https://url.nrw/KitaStudieNRW </a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/minister-oliver-krischer-schadstoffbelastungen-bei-kindern-muessen-weiter-reduziert-werden-1-1695632823" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 29 Aug 2023 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Presseeinladung/Veranstaltungshinweis: Tag der offenen Tür 2023</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/presseeinladung-veranstaltungshinweis-tag-der-offenen-tuer-2023</link>
                        <description>Einblicke in die Themenvielfalt beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Sonntag, dem 3. September 2023, öffnet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz seine Türen am Standort Essen. Dort werden die vielfältigen Aufgaben und Einrichtungen vorgestellt, mit denen etwa 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 16 Standorten für eine saubere Umwelt, eine intakte Natur und Lebensmittelsicherheit in Nordrhein-Westfalen im Einsatz sind.</p>
<p>TERMIN: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sonntag, 03.09.2023, 11:00 bis 17:00 Uhr<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 45133 Essen, Wallneyer Straße 6</p>
<p>Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer und die LANUV-Vizepräsidentin Dr. Barbara Köllner eröffnen die Veranstaltung. Im Anschluss sind Sie herzlich eingeladen, an einem gemeinsamen, etwa einstündigen, Rundgang über das Gelände teilzunehmen.</p>
<p>Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br> <br> <strong>VERANSTALTUNGSHINWEIS:</strong></p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen – kurz LANUV – öffnet am kommenden Sonntag, dem 3. September 2023 die Türen am Standort Essen. An der Wallneyer Straße 6 in Essen-Schuir wird seit den 1960er Jahren Umweltschutz betrieben. Der blaue Himmel über der Ruhr wurde sprichwörtlich von hier aus wiederhergestellt. Hier befindet sich einer von drei Hauptstandorten des Landesamtes. Beim Tag der offenen Tür gibt es zahlreiche Infostände und Mitmachaktionen für die ganze Familie.</p>
<p>Zum Thema Bodenschutz kann bei einer Aktion für Kinder und Erwachsene der Boden direkt unter den Füßen auf einem Barfußpfad erspürt werden. Rund um das Thema Lärm gibt es Erlebnisstationen zum Experimentieren und Ausprobieren. Es wird demonstriert, welche Rolle Lärm im Alltag spielt und was man tun kann, um sich davor zu schützen.</p>
<p>Das LANUV zeigt Messstationen, Labore und Einsatzfahrzeuge für die moderne Überwachung der Luftqualität. Ein Messcontainer und die Technik, die in ihm steckt, können besichtigt werden. Die Fachleute informieren über Schadstoffe, die die Luft belasten, wo und wie sie gemessen werden und zeigen Ergebnisse für NRW.</p>
<p>Auf dem Gelände des LANUV wird die Entwicklung von Pflanzen in den zehn phänologischen Jahreszeiten beobachtet. Der phänologische Garten und was man hier über das Klima ablesen kann, wird am Sonntag gezeigt.</p>
<p>Zu den Themen Klimawandel, Klimafolgen und Klimaanpassung werden Daten zur Entwicklung des Klimas in NRW vorgestellt, Folgen des Klimawandels gezeigt und Möglichkeiten präsentiert, mit denen sich Kommunen dafür fit machen können. Beratung zu Solar- oder Gründächern ist beim Tag der offenen Tür möglich.</p>
<p>Auszubildende der Fachrichtung Fachinformatik zeigen, wie sie Robotertechnik und 3D-Druck im LANUV anwenden und welche Möglichkeiten das in der Praxis bietet.</p>
<p>Zu vielen weiteren Themen aus Natur, Umwelt- und Klimaschutz sowie zu Verbraucherschutzthemen können sich Besucherinnen und Besucher am kommenden Sonntag im Gespräch mit den Fachleuten informieren.</p>
<p>Eine große Auswahl von Speisen und Getränken, eine Marching Band, sowie das Spielmobil des Deutschen Kinderschutzbundes runden das Angebot für die ganze Familie ab.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veranstaltungen/tag-der-offenen-tuer-im-lanuv-essen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veranstaltungen/tag-der-offenen-tuer-im-lanuv-essen</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 22 Aug 2023 09:00:43 +0200</pubDate>
                        <title>Mobilfunktechnik 5G</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/mobilfunktechnik-5g</link>
                        <description>Grenzwerte für elektrische und magnetische Felder an allen untersuchten Sendeanlagen eingehalten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sendeanlagen für die Mobilfunktechnik 5G in Nordrhein-Westfalen halten die Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit sicher ein. Dies ist ein zentrales Ergebnis des Abschlussberichts zu Feldmessungen, der vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz vorgelegt wurde. Auf Veranlassung des NRW-Umweltministeriums hatte das LANUV das Institut für Hochfrequenztechnik der RWTH Aachen federführend mit diesen Untersuchungen beauftragt.</p>
<p>Die Mobilfunktechnik 5G gilt als eine Schlüsseltechnologie der Digitalisierung. Die Grenzwerte der Verordnung über elektromagnetische Felder (26.BImSchV) umfassen auch die Frequenzen von 5G, so dass die Einhaltung der Grenzwerte vor allen nachgewiesenen Wirkungen schützt. Der 5G-Ausbau in Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen Monaten deutlich an Fahrt aufgenommen. Inzwischen sind in NRW 98 Prozent der Landesfläche von mindestens einem Netzbetreiber mit 4G (LTE) und 91 Prozent mit der neuesten Mobilfunkgeneration 5G&nbsp; abgedeckt. Landesweit gibt es derzeit über 9500 5G-Standorte. Bis Ende 2024 sollen mehr als 10.300 5G-Standorte in Nordrhein-Westfalen realisiert sein.</p>
<p>Die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sollen frühzeitig und verlässlich über die mit der neuen Mobilfunktechnologie verbundenen Feldstärken informiert werden. Das nordrhein-westfälische Untersuchungsvorhaben liefert dafür umfassende Messergebnisse. Die Untersuchung setzt die früheren Messprogramme des Landes Nordrhein-Westfalen zu den vorangegangenen Mobilfunkgenerationen (GSM, UMTS, LTE) fort. Im Land wurden an zehn ausgewählten großen 5G-Standorten, so genannten Makrostandorten, systematische Messungen der Immissionen elektromagnetischer Felder durchgeführt. Berücksichtigt wurden sowohl Sendeanlagen, an denen 5G über die Technik DSS parallel mit LTE im gleichen Frequenzband betrieben wird, als auch neue Sendeanlagen, die mit höheren Funkfrequenzen bei 3,6&nbsp;GHz betrieben werden und hierüber eine hohe lokale Funkversorgungskapazität ermöglichen.</p>
<p>Weiterhin wurden systematische Messungen in der Umgebung von drei ausgewählten 5G-Kleinzellenstandorten durchgeführt. Derartige Sendeanlagen sind weniger leistungsstark als diejenigen an Makrostandorten. Sie haben eine geringere Reichweite und sollen an stark frequentierten Orten, z.B. in Innenstädten oder an Bahnhöfen, einen guten Datentransfer ermöglichen. Ergänzend wurden die Feldimmissionen eines typischen 5G-Smartphones untersucht.</p>
<p><strong>Ergebnisse im Überblick:</strong></p>
<p>Bei allen untersuchten 5G-Standorten werden auch bei maximal möglicher Anlagenauslastung die Grenzwerte der 26. BImSchV sicher eingehalten.</p>
<p>Die gemessenen Feldstärkewerte schöpfen an den großen Sendeanlagen der so genannten Makrostandorte den Grenzwert im Durchschnitt lediglich zu 2,05 Prozent und am ungünstigsten Standort zu 6,27 Prozent aus. Bei den Kleinzellenstandorten ergab sich eine Grenzwertauslastung von durchschnittlich nur 0,35 Prozent und am ungünstigsten Standort von 1,54 Prozent.</p>
<p>Es zeigt sich eine deutliche Spanne zwischen gemessenen Immissionen und den aus den technischen Anlagendaten hochgerechneten theoretisch maximal möglichen Immissionen. Bei maximaler Anlagenauslastung würden an den Makrostandorten Feldstärkewerte von durchschnittlich bei 12,70 Prozent des Grenzwertes erreicht. Am ungünstigsten Standort wurde ein Wert von 52,22 Prozent des Grenzwertes ermittelt. Bei den Kleinzellenstandorten ergab sich eine maximal mögliche Grenzwertauslastung im Durchschnitt von 4,91 Prozent und am ungünstigsten Standort von 25,90 Prozent.</p>
<p>Zum Zeitpunkt der Messungen war das Netz, insbesondere im neuen 3,6 GHz-Band, offenbar noch kaum ausgelastet. Die Maximal-Immissionen durch 5G im 3,6 GHz-Band im Umfeld der Makrostandorte fallen höher aus als diejenigen durch 5G mit der Technik DSS bzw. durch die Vorgängertechniken LTE/GSM. Dies ist auf eine effizientere Strahlbündelungstechnik, das so genannte "Beamforming", bei der Funkversorgung für den Mobilfunknutzer zurückzuführen. Bei 5G-Makrostandorten im 3,6 GHz-Bereich können auch mit zunehmendem Abstand zur Sendeanlage im Vergleich zu den Vorgängertechniken höhere Immissionen auftreten. Dies ist für eine gute Funkversorgung bis hin zum Rand der Funkzelle erwünscht.</p>
<p>Auch bei Smartphones müssen die gesundheitsrelevanten Grenzwerte eingehalten werden. Bei den Untersuchungen wurde die jeweils maximale Sendeleistung des 5G-Smartphones und von 5G-Basisstationen zum Vergleich zugrunde gelegt. Der Vergleich der mittleren Immissionen zeigt, dass im Nahbereich des Smartphones dessen verursachte Immission überwiegt. Die gemessene Feldstärke im Abstand von 50 Zentimetern schöpft den Grenzwert zu 8,8&nbsp;Prozent aus. In etwa einem Meter Abstand vom Smartphone werden mit etwa drei Prozent Grenzwertauslastung vergleichbare Werte wie im Umfeld von 5G-Basisstationen erreicht.</p>
<p>&nbsp;<strong>Weitere Informationen im Abschlussbericht:</strong></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/elektromagnetische-felder-in-nrw-feldmessungen-im-umfeld-von-5g-mobilfunksendeanlagen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/elektromagnetische-felder-in-nrw-feldmessungen-im-umfeld-von-5g-mobilfunksendeanlagen</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2023</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 21 Aug 2023 08:20:08 +0200</pubDate>
                        <title>Chancen der Biomassenutzung im Rheinischen Revier</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/chancen-der-biomassenutzung-im-rheinischen-revier</link>
                        <description>LANUV startet  Projekt zur nachhaltigen stofflichen Nutzung biogener Ressourcen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 21. August 2023 haben sich 70 Fachleute aus der Land- und Ernährungswirtschaft, aus Industrie und Wirtschaft, dem Natur- und Umweltschutz sowie aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung auf der Burg Wegberg getroffen. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hatte hierher eingeladen, um den Startschuss für ein Projekt zu setzen, bei dem Potenziale für eine nachhaltige stoffliche Nutzung von Biomasse aus der Land- und Ernährungswirtschaft im Rheinischen Revier ermittelt werden sollen.</p>
<p>Die Vizepräsidentin des LANUV, Dr. Barbara Köllner erläuterte das Ziel des Projekts: „Wir müssen langfristige Wege für eine nachhaltige stoffliche Biomassenutzung sicherstellen. Das dient dem Schutz unserer Ressourcen.“ Sie weist auf ökologische, soziale und ökonomische Effekte der nachhaltigen Biomassenutzung für die Land- und Ernährungswirtschaft hin und betont: „Nur durch das Zusammenwirken aller Beteiligten können wir eine nachhaltige Nutzung der Biomasse erzielen.“ Deshalb sei es ein guter Anfang, mit so vielen Interessierten das Modellprojekt im Rheinischen Revier zu starten.</p>
<p>Im Zuge des Kohleausstiegs soll das Rheinische Revier zu einer „Modellregion Bioökonomie“ entwickelt werden. Damit ist eine erhöhte Nachfrage nach biogenen Ressourcen aus der Land- und Ernährungswirtschaft absehbar. Welche Auswirkungen das für die Region haben wird, wie eine nachhaltige Versorgung mit biogenen Ressourcen sichergestellt und Fehlentwicklungen bei der Förderung verhindert werden können, damit befasst sich das Projekt „Biomassepotenziale Rheinisches Revier“. Dabei soll ein Bewertungsschema entwickelt werden, mit dem Förderanträge entsprechender Einzelvorhaben bewertet und priorisiert werden können. Zudem werden Indikatoren für ein Monitoring der stofflichen Biomassenutzung und deren Auswirkungen im Rheinischen Revier erarbeitet.</p>
<p>Das LANUV legt besonders großen Wert auf die Einbindung der Positionen und Sichtweisen der verschiedenen Interessengruppen. Mehrere Workshops mit Fachleuten sorgen für einen breiten und interdisziplinären Beteiligungsprozess. Von den Projektergebnissen wird das Rheinische Revier direkt profitieren. Darüber hinaus sollen sie in die Entwicklung einer Landesstrategie für Bioökonomie einfließen. Dabei werden Chancen, Risiken und bestehende Zielkonflikte mit in den Blick genommen.</p>
<p>Das Projekt wird mit einer zweijährigen Laufzeit im Rahmen des Programms STARK (Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten) durch das Bundeministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalens durchgeführt.</p>
<p>Informationen zum Projekt „Biomassepotenziale Rheinisches Revier“:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/landwirtschaft-und-ernaehrung/biomassepotenziale-rheinisches-revier" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/landwirtschaft-und-ernaehrung/biomassepotenziale-rheinisches-revier</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/presse/uploads/2023_08_21-Biomasse.jpg" target="_blank" rel="noreferrer">Bild downloaden</a><br> &nbsp;</p>
<p>Foto: v.l.n.r.:&nbsp; Dr. Christian Feiker (Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie), Dr. Friederike Kögler (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr), Dr. Steffen Krätzig (Ministerium für Kultur und Wissenschaft), Achim Raschka (nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH), Staatssekretär Viktor Haase (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr), Prof. Dr.&nbsp; Daniela Thrän (UFZ-Helmholtzzentrum für Umweltforschung), LANUV-Vizepräsidentin Dr. Barbara Köllner, Nicole Krüttgen (Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH), Lara Dammer (nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH), Janik Brünker (Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Carmen Haase (LANUV);</p>
<p>© LANUV</p>
<p><strong>Die Verwendung des Fotos ist nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</strong></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
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                            <enclosure url="https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/_processed_/7/1/csm_2023_08_21-Biomasse_3221dfee52.jpg" length="723729" type="image/jpeg"/>
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-872</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Aug 2023 06:57:00 +0200</pubDate>
                        <title>Drohnen zur Rehkitz-Rettung: Land verlängert erneut die Förderung </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/drohnen-zur-rehkitz-rettung-land-verlaengert-erneut-die-foerderung</link>
                        <description>Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit: </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für die Anschaffung von Drohnen mit Wärmebildkameras, die beim Aufspüren und damit bei der Rettung von Rehkitzen helfen, stellt das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz auch in diesem Jahr wieder 100.000 Euro bereit. In den vergangenen zwei Jahren haben die nordrhein-westfälischen Kreisjägerschaften mit der Landesförderung 52 dieser fliegenden Helfer in Betrieb genommen. Damit konnten rund 1.250 Kitze im Gras identifiziert werden.</p>
<p>Ministerin Silke Gorißen: „Durch den Einsatz modernster Technik wie Drohnen mit Wärmebildkameras und die Förderung durch das Land konnten in den letzten zwei Jahren bereits über 1.250 Kitze gerettet werden. Dieses erfolgreiche Programm setzen wir erneut um. Die Erfahrungen und positiven Rückmeldungen zu dieser Förderung aus den letzten Jahren bestärken uns darin, dieses Programm fortzusetzen. Damit erleichtern wir die Maßnahmen, die bereits seit Jahren von Landwirtschaft und Jägerschaft zum Schutz von Rehkitzen umgesetzt werden. Ich hoffe, dass viele Kreisjägerschaften von dieser Förderung Gebrauch machen werden."</p>
<p>Mähdrescher sind eine Gefahr für Rehkitze. Sie werden nach der Geburt häufig im hohen Gras abgelegt und sind dort für die Maschinenführer schwer erkennbar. Der sogenannte „Drückinstinkt“ sorgt dafür, dass die Kitze, statt zu flüchten, wenn ihnen Gefahr droht, reglos auf dem Boden verharren. Landwirt- und Kreisjägerschaft sollten sich vor der ersten Frühjahrsmahd gut abstimmen, damit die Maschinen erst dann zum Einsatz kommen, wenn sich auf den betreffenden Flächen kein Jungwild mehr befindet.&nbsp;</p>
<p>Die Förderung richtet sich gezielt an die Kreisjägerschaften. Gefördert wird die Beschaffung geeigneter Drohnen mit Echtbildübertragung und Wärmebildkamerasystemen zur Rehkitzrettung. Erstmalig können auch zusätzliche Reserveakkus für eine längere Flugzeit der Drohnen mit gefördert werden. Die Zuwendung beträgt maximal 80 Prozent der Anschaffungskosten.</p>
<p>Weitere Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/drohnen-zur-rehkitzrettung" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.mlv.nrw.de/drohnen-zur-rehkitz-rettung-land-verlaengert-erneut-die-foerderung/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2023</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Jul 2023 09:43:05 +0200</pubDate>
                        <title>Minister Oliver Krischer: Wir werden mehr in den Hochwasserschutz investieren müssen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/minister-oliver-krischer-wir-werden-mehr-in-den-hochwasserschutz-investieren-muessen</link>
                        <description>Zweiter Tag der #Thementour2023 von Minister Oliver Krischer – Neues Hochwasserportal gestartet – Ertüchtigung von Deichanlagen notwendig

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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Starkregen im Juli 2014 mit der Überflutung weiter Teile der Innenstadt von Münster, die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 und das Unwetter vor gut einem Monat mit einem Deichabbruch an der Emscher: Die Folgen des Klimawandels und von Extremwetterereignissen hinterlassen auch in Nordrhein-Westfalen immer deutlichere Spuren und werden mehr und mehr zu einer Belastung für Mensch, Umwelt und Infrastruktur. Allein das Ausmaß der Überschwemmungen bei der Hochwasserkatastrophe vor zwei Jahren hat in vielen Bereichen die bisherigen Erfahrungswerte überschritten. An den Gewässern Ruhr, Wupper, Sieg, Agger, Erft und Eifel-Rur sowie deren Nebengewässern waren die Scheitelwasserstände vielfach historisch hoch und teils deutlich über den bisher aufgezeichneten Höchstständen. „Das Hochwasser und die Sturzfluten vor zwei Jahren brachten die größte Naturkatastrophe in der Geschichte Nordrhein-Westfalens mit sich“, sagte Umweltminister Oliver Krischer am zweiten Tag seiner #Thementour2023, bei der am Mittwoch, 26. Juli, in Xanten und Greven der Hochwasserschutz sowie in Euskirchen die Hochwasserinformation und Prävention im Mittelpunkt stehen. „Ein funktionierender Hochwasserschutz, der auf dem aktuellen Stand der Technik ist, und moderne Hochwasserinformationssysteme als Warnung für die breite Bevölkerung sind daher wichtige Voraussetzungen, um Bürgerinnen und Bürger vor Extremwettereignissen zu schützen.“</p>
<p><strong>Extremwettereignisse werden zunehmen</strong><br> Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) erwartet für die Zukunft, dass durch den fortschreitenden Klimawandel meteorologische Extremereignisse häufiger auftreten: „Der Klimawandel hinterlässt auch bei uns in Nordrhein-Westfalen deutliche Spuren in allen Umwelt-, Wirtschafts- und Lebensbereichen“, erklärte Dr. Barbara Köllner, Vizepräsidentin des LANUV. „Unsere Daten aus dem Monitoring zu den Folgen des Klimawandels zeichnen die Entwicklung eindeutig nach: Die Dürrejahre 2018 bis 2020 und 2022, die auch immer neue Temperaturrekorde mit sich brachten, sowie mehr Starkregenereignisse bis hin zur Flutkatastrophe unterstreichen die Tendenz.“<br> Minister Krischer sieht die Landesregierung bei der Weiterentwicklung des Hochwasserrisikomanagements auf einem guten Weg. Insbesondere bei der Umsetzung des 10-Punkte-Arbeitsplans mit dem Nachtragshaushalt 2022 wurden über 100 neue Stellen in der Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes geschaffen. Davon entfallen 31 Stellen auf das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV). Diese Stellen werden vor allem für die Hochwasservorhersage und den Hochwasserinformationsdienst eingesetzt. Um rechtzeitig auf drohendes Hochwasser reagieren zu können, sind Informationen über die aktuellen Wasserstände und deren Entwicklung von entscheidender Wichtigkeit. „Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat uns dies eindrücklich vor Augen geführt“, sagte Minister Krischer. „Eine wichtige Maßnahme ist daher, das bestehende Pegelmessnetz weiter auszubauen, die Datenerfassung stetig zu verbessern und das gesamte Pegelmessnetz weiter zu optimieren. Ein modernes Pegelmessnetz ist einer der wichtigsten Bausteine für eine frühzeitige Hochwasserinformation und eine maßgebende Grundlage für eine verbesserte Hochwasservorhersage. Hierdurch soll die Bevölkerung besser und frühzeitiger vor Hochwasserereignissen gewarnt werden.“ 25 neue Standorte für den Bau von Pegeln zur Warnung vor Hochwasser in Nordrhein-Westfalen wurden ermittelt. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau der zusätzlichen Pegelmessanlagen begonnen werden.</p>
<p><strong>Überprüfung der Hochwasserschutzanlagen&nbsp; </strong></p>
<p>Als Reaktion auf die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 prüft das Ministerium alle Aspekte des Hochwasserrisikomanagements auf seine Aktualität. Neben der Frage der Funktionalität der Hochwasserschutzanlagen, allen voran der Deiche, muss geprüft werden, ob die Kulisse der Gewässer mit einem signifikanten Hochwasserrisiko erweitert werden muss. Damit verknüpft ist die Frage, ob und in welcher räumlichen Ausdehnung Überschwemmungsgebiete neu festgesetzt werden müssen. Mit dem Ziel, den Hochwasserschutz vor Ort zu verbessern, sollen zudem überregionale Hochwasserschutzkonzepte erstellt und umgesetzt werden. Neben einer geeigneten Hochwasserinformation können unter anderem Maßnahmen des natürlichen Wasserrückhalts, einer veränderten Flächennutzung vor Ort und auch Maßnahmen des technischen Hochwasserschutzes dabei helfen, die Menschen in Nordrhein-Westfalen vor Hochwasser zu schützen.</p>
<p>Minister Krischer: „Das Juli-Hochwasser von 2021 und die Beschädigung des Emscher-Deiches in Dinslaken durch das Unwetter im Juni 2023 haben einmal mehr gezeigt, dass wir unser Augenmerk auch auf die Hochwasserschutzanlagen und deren Funktionsfähigkeit legen müssen. Diese Untersuchung läuft bereits seit mehreren Monaten, und es zeigt sich jetzt schon, dass mindestens auf der Hälfte der Deichkilometer Handlungsbedarf besteht.“ Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen etwa 530 Kilometer Deiche und Schutzmauern an den größeren Flüssen des Landes. Nach Abschluss der Überprüfung soll dem Landtag das Ergebnis in einem Bericht übermittelt werden.&nbsp;</p>
<p><strong>Neues Hochwasserportal gestartet </strong></p>
<p>Um die breite Öffentlichkeit schneller und besser über Hochwassergefahren zu informieren, hat das LANUV das neue Hochwasserportal.NRW freigeschaltet. Es informiert über die Online-Messdaten der Hochwassermeldepegel, der gewässerkundlichen Pegel und der Niederschlagsmessstationen des LANUV. Bei bevorstehenden und aktuellen Hochwasserlagen in Nordrhein-Westfalen werden auf dem Hochwasserportal.NRW regelmäßig hydrologische Lageberichte zur wasserwirtschaftlichen Bewertung der Wettersituation und der weiteren Entwicklung zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Hinter dem Hochwasserportal.NRW steht ein komplexes Geflecht von Fachanwendungen und Daten-Abrufsystemen. Das Portal bildet den Übergangspunkt zwischen den landesinternen Systemen der Verwaltung und den länderübergreifenden Systemen zur Hochwasserinformation.</p>
<p>Weitere Informationen:</p><ul> 	<li><strong>Neues Hochwasserportal </strong></li> </ul><p><a href="https://www.hochwasserportal.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hochwasserportal.nrw.de</a></p><ul> 	<li><strong>Fotogalerie zur #Thementour2023</strong></li> </ul><p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/bilderalben/thementour-2023" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/bilderalben/thementour-2023</a></p><ul> 	<li><strong>Abo-Dienst für Hochwassermeldungen und Lageberichte</strong></li> </ul><p><a href="https://www.umweltportal.nrw.de/abo-service" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umweltportal.nrw.de/abo-service</a></p>
<p>Die nächste Ministerreise auf der <strong>#Thementour2023</strong> findet statt am:</p>
<p><strong>Freitag, 28. Juli</strong><br> „Erhalt vor Neubau: Einsatz innovativer Technologien beim Erhalt der Brücken- und Straßeninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen“</p>
<p><br> Informationen und Anmeldungen unter: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/uwjxxjErzsa3swb3ij" data-mailto-vector="5"><strong>presse(at)munv.nrw.de</strong></a><strong> </strong></p><div><p><strong>Neue Themenportale</strong></p>
<p>Von Nationalpark Eifel, Verkehrsbrücken und Deutschlandticket, von Hochwasser, Luftqualität und Flughäfen bis hin zum gefährdeten Salamander und besonders schützenswerten Wildniswäldern: Die Vielfalt der Themen des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr ist breit.</p>
<p>Mit neuen Themenkanälen wollen wir die Menschen und Medien in Nordrhein-Westfalen ausführlich über die Arbeit des Ministeriums informieren - in Form von aktuellen Nachrichten, Podcasts, der Zahl der Woche, Video-Statements des Ministers und neuen Broschüren. Melden Sie sich einfach für einen oder mehrere Themenkanäle an und Sie erhalten die gewünschten Informationen per Mail. Abbestellen können Sie über einen entsprechenden Button in den Mailings.</p>
<p>Übersicht über die Themenkanäle des Ministeriums:<br> https:url.nrw/munv_themenabo</p>
<p>Übersicht über Abo-Dienste für Umweltdaten und Lageberichte:<br> <a href="https://www.umweltportal.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umweltportal.nrw.de</a></p></div><p><strong>Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 4566-0.</strong><br> &nbsp;</p>
<p><strong>Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Telefon 0211 4566-378.</strong></p>
<p><strong>Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter </strong><a href="http://www.land.nrw" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>www.land.nrw</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.umwelt.nrw.de/impressum/datenschutzerklaerung/" target="_blank" rel="noreferrer">Datenschutzhinweis betr. Soziale Medien</a></strong></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Download:</strong></h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/minister-oliver-krischer-wir-werden-mehr-in-den-hochwasserschutz-investieren-muessen-1690359200" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 14:53:46 +0200</pubDate>
                        <title>Tierische Urlaubsmitbringsel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tierische-urlaubsmitbringsel-2</link>
                        <description>Wichtige Regeln für Tiergesundheit und Artenschutz </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wildlebende Pflanzen und Tiere sind keine legalen Urlaubsmitbringsel und gehören damit auch nicht ins Urlaubsgepäck. Viele exotische und seltene Arten unterliegen Handelsbeschränkungen und nationalen Artenschutzbestimmungen. Werden sie illegal aus dem Ausland mitgebracht, kann das teuer werden. Auch wer aus Mitgefühl und Tierliebe im Urlaub einen Hund oder eine Katze als neues Familienmitglied mit nach Hause nehmen möchte, sollte sich gründlich informieren. Oft endet wegen nicht erfüllter Einreisebedingungen oder fehlender Papiere und Gesundheitsnachweise die Reise des Tieres am Einreiseflughafen in Deutschland.</p>
<p>Bei der Wahl tierischer Mitbringsel aus dem Urlaub rät das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) deshalb zu besonderer Umsicht.</p>
<h3>Artenschutz</h3>
<p>Je nach Tier- oder Pflanzenart untersagen die Artenschutzbestimmungen den privaten Besitz und erst recht den kommerziellen Handel. Viele Tier- und Pflanzenarten sind durch illegalen Handel und daraus hergestellte Produkte wie Souvenirs in ihrer Existenz gefährdet und in vielen Bereichen bereits auf großer Fläche verschwunden.</p>
<p>Pflanzen- und Tierarten, die der Artenschutzverordnung der Europäischen Union unterliegen, sind in Deutschland meldepflichtig. Wer geschützte Pflanzen oder Tiere legal erwirbt, muss sie bei der für ihn zuständigen Stadt oder dem Kreis anmelden und die Herkunft belegen. Kann die legale Herkunft aus genehmigter Nachzucht nicht nachgewiesen werden, wird der Neuzugang beschlagnahmt – ebenso im Falle einer unterlassenen Meldung.</p>
<p>Aber nicht nur die Mitnahme wildlebender Pflanzen und Tiere ist heikel. So manche arglos mitgebrachte Krokotasche aus Kalifornien, die Elfenbeinschnitzerei aus Kenia oder der Korallenschmuck aus Ägypten wird bei der Einreisekontrolle am Flughafen beschlagnahmt. Liegen hier Verstöße gegen das internationale Handelsabkommen vor, landen auch diese Mitbringsel im Zweifel in den Asservatenkammern des Zolls und dem Besitzer droht eine empfindliche Geldstrafe. Das LANUV rät auf solche Mitbringsel grundsätzlich zu verzichten. Reisende, die – oft auch ohne es zu wissen – das nicht berücksichtigen, können sich später beim Zoll im Heimatland keinesfalls auf Unwissenheit berufen, denn auch hier gilt „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“.</p>
<h3>Informationen zum Artenschutz im Urlaub beim Zoll:&nbsp;</h3>
<p><a href="https://www.artenschutz-online.de/artenschutz_im_urlaub/index.php" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.artenschutz-online.de/artenschutz_im_urlaub/index.php</a></p>
<p>Die App „Zoll und Reise“ hilft Urlauberinnen und Urlaubern, schnell und einfach herauszufinden, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland erlaubt sind und wovon man besser die Finger lassen sollte: <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Apps_Rechner/Zoll-Reise-App/zoll-reise-app.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Apps_Rechner/Zoll-Reise-App/zoll-reise-app.html</a></p>
<h3>Einreisebestimmungen für Hund, Katze und Co.</h3>
<p>In meist südlichen Urlaubsländern freunden sich insbesondere Kinder schnell mit einem Straßenhund oder einer zutraulichen, aber abgemagerten Katze an. Der Impuls zu helfen ist dann schnell geweckt. Die private Einfuhr von Tieren unterliegt aber auch hier strengen gesundheitlichen Bestimmungen. Ein Grund dafür ist die Gefahr, dass Katzen und Hunde aus Südeuropa, den Subtropen und Tropen gefährliche Krankheiten einschleppen können. Dazu zählen zum Beispiel die fast ausnahmslos tödlich verlaufende Tollwut oder Infektionen mit gefährlichen Parasiten, die neben Hunden und Katzen auch den Menschen befallen und schlimmstenfalls zum Tod führen können.</p>
<p>Die betroffenen Hunde oder Katzen sind meist nicht geimpft oder haben keine Papiere, die Impfschutz oder Gesundheit belegen. Kann bei der Einreise eines Haustiers beispielsweise&nbsp; kein wirksamer Impfschutz nachgewiesen werden, sind die verantwortlichen Tierärzte am Flughafen gezwungen, das Tier in Gewahrsam zu nehmen und für einen Zeitraum von zum Teil mehreren Monaten unter Quarantäne zu stellen. Die Quarantäne, die in geeigneten Tierheimen durchgeführt werden muss, bedeutet für das betroffene Tier über einen langen Zeitraum Isolation. Aber nicht nur das Tier ist in dem Fall „arm dran“, auch die vermeintlichen Retter dürften böse überrascht sein, denn wer das Tier nach Deutschland einführt, muss für die möglichen Folgekosten der Unterbringung in Quarantäne aufkommen. Auch Reisende, die als „Flugpaten“ angeworben werden, übernehmen mit dem Tier die volle Verantwortung.</p>
<p>Wer also ein Tier aus dem Ausland nach Deutschland mitnehmen möchte, sollte sich unbedingt vorher darüber informieren, ob alle Bestimmungen zur Einreise erfüllt sind. Nur so können unerwartete Probleme vermieden werden. Sind die Informationen zu unkonkret oder fehlen sie ganz, sollte das Tier dort wo es ist belassen werden. Ortsansässige Tierschutzvereine können das Tier ggf. aufnehmen oder solange betreuen, bis die notwendigen Einreisevoraussetzungen erfüllt sind.</p>
<p>Übrigens: Auch in deutschen Tierheimen warten viele Hunde und Katzen dringend auf ein neues Zuhause. Diese Tiere sind bereits geimpft, gekennzeichnet, in der Regel kastriert und übertragen keine Parasiten.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 25 Jun 2023 08:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-25</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p><strong>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</strong></p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://air-quality.fz-juelich.de/eurad_web/en/forecast/eurad-im.php" target="_blank" rel="noreferrer">https://air-quality.fz-juelich.de/eurad_web/en/forecast/eurad-im.php</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p><ul> 	<li><strong><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">Aktuelle Messwerte</a></strong></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2023</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 18 Jun 2023 06:29:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in NRW überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-24</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><h3>Downloads</h3><ul> 	<li></li> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">Aktuelle Messwerte </a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 16 Jun 2023 13:36:32 +0200</pubDate>
                        <title>Haustiere brauchen auch in der Urlaubszeit eine zuverlässige Betreuung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/haustiere-brauchen-auch-in-der-urlaubszeit-eine-zuverlaessige-betreuung</link>
                        <description>Die Versorgung muss frühzeitig in die Urlaubsplanungen einbezogen werden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich ein Haustier zulegen möchte, der sollte sich schon im Vorfeld überlegen, was mit dem Tier geschehen soll, wenn eine Urlaubsreise ansteht. Kann das Tier mitgenommen werden, oder muss eine Betreuung am Heimatort veranlasst werden? Während Hunde oft problemlos mit auf Reisen genommen werden können und sich in der Nähe ihrer Bezugsperson besonders wohl fühlen, sind die meisten Katzen eher an ihr gewohntes Revier gebunden und wären durch das Mitnehmen an einen unbekannten Ort stark gestresst. Auch für kleinere Heimtiere wie Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel ist es in der Regel besser, eine Urlaubsbetreuung zu Hause zu organisieren, da das Reisen für diese Tiere großen Stress bedeutet.</p>
<h3>Das Haustier auf Reisen</h3>
<p>Nimmt das Haustier an der Urlaubsreise teil, so muss Einiges beachtet werden. Für Reisen ins Ausland müssen die jeweiligen Einreisebestimmungen des Urlaubslandes beachtet werden. Ein individueller EU-Heimtierausweis wird für Hunde, Katzen und Frettchen benötigt. Bestimmte Impfungen oder eine Quarantäne können vorgeschrieben sein. Die Mitnahme des Tieres in die Urlaubsunterkunft muss ausdrücklich gestattet sein. Es sollte ausreichend Futter mitgenommen werden.</p>
<p>Bedingungen für Tierbeförderung in Flugzeugen müssen frühzeitig beim Reisebüro oder bei der Fluggesellschaft erfragt werden. In der Regel sind spezielle Transportboxen notwendig. Bei Bahnreisen müssen größere Hunde an der Leine geführt werden und einen geeigneten Maulkorb tragen.</p>
<p>Im Auto müssen Tiere ausreichend durch spezielle Gurtsysteme, stabile Trenngitter zum Laderaum oder Transportboxen gesichert sein. Ein Netz reicht dafür nicht aus. Regelmäßige Pausen helfen, damit die Reise das Tier weniger belastet.</p>
<p>Ein Auto kann sich bei Sonnenschein innerhalb weniger Minuten stark aufheizen. Weder ein leicht geöffnetes Fenster noch ein Parkplatz im Schatten können das verhindern. Auch bei bedecktem Himmel besteht während der warmen Jahreszeit die Gefahr einer enormen Aufheizung des Fahrzeuginneren. Auf keinen Fall darf deshalb ein Tier bei warmen Temperaturen im Auto zurückgelassen werden. Insbesondere Hunde sind hiervon immer wieder betroffen. Aber auch für andere Tierarten sind überhitzte Autos eine tödliche Gefahr. Sie sind teils deutlich hitzeempfindlicher als Menschen, deshalb kommt es schnell zu lebensbedrohlichen Situationen für die Tiere.</p>
<p>Mehr dazu: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/gefahr-durch-hitze-todesfalle-auto" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/gefahr-durch-hitze-todesfalle-auto</a></p>
<p>Bei allen Reisen ist vor Antritt ein Besuch beim Haustierarzt unbedingt angeraten, auch um ggf. Vorsorge vor Haustierkrankheiten am Reiseziel zu treffen. Weitere Informationen, z. B. zu aktuellen Einreisebestimmungen gibt es ebenfalls bei der Tierärztin, beim Tierarzt oder beim örtlich zuständigen Veterinäramt.</p>
<h3>Urlaubsbetreuung zu Hause oder in Tierpensionen</h3>
<p>Soll das Tier nicht mit in den Urlaub genommen werden, so muss frühzeitig eine adäquate Betreuung und Versorgung des Tieres organisiert werden. Gibt es in der Familie oder im Freundeskreis keine geeignete Person, die das Tier vorübergehend betreuen oder in Obhut nehmen kann, so muss eine professionelle Betreuung beauftragt werden.</p>
<p>Neben Tierpensionen gibt es auch einige Tierheime, die Haustiere nach Rücksprache in der Urlaubszeit aufnehmen. Allerdings sind die Kapazitäten hierfür gerade in der Hauptreisezeit aufgrund der vielen ausgesetzten Tiere oft gering.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit einer mobilen Betreuung durch Tiersitter oder organisierte Gruppen und Vereine, die eine Tierbetreuung für die Reisezeit anbieten.</p>
<p>Keine Alternative zu einer „menschlichen“ Betreuung stellen übrigens Futterautomaten dar. Technik ist grundsätzlich anfällig für Fehler, und wenn sie versagt, ist das Tier über einen längeren Zeitraum unbemerkt unversorgt. Mindestens einmal am Tag muss das Wohlbefinden aller Haustiere überprüft werden.</p>
<h3>Tiere aussetzen ist grausam und keine Bagatelle</h3>
<p>Leider gibt es trotz der unterschiedlichen Möglichkeiten noch immer Menschen, die ihre Haustiere insbesondere in der Hauptreisezeit aussetzen oder zurücklassen. Die Tiere erleiden im Straßenverkehr schwerwiegende Verletzungen oder verenden im schlimmsten Fall sogar. Haustiere können in der freien Natur auf sich allein gestellt in der Regel nicht überleben, in einer verschlossenen Wohnung erst recht nicht. Das Aussetzen von Haustieren ist keine Bagatelle. Nach dem Tierschutzgesetz stellt das Aussetzen oder Zurücklassen von Tieren eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Wenn das ausgesetzte Tier hierbei zusätzlich zu Schaden kommt und es Schmerzen empfindet oder leidet, so kann sogar eine Straftat vorliegen.</p>
<p>Weitere Informationen für eine entspannte Sommerzeit, auch für Haustiere – ob auf Reisen oder in Betreuung – sind auf der Internetseite des LANUV zu finden:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/haustiere-in-der-urlaubszeit" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/haustiere-in-der-urlaubszeit</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-837</guid>
                        <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 12:34:59 +0200</pubDate>
                        <title>Potenzial für mehr Windenergie</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/potenzial-fuer-mehr-windenergie</link>
                        <description>LANUV stellt bei seiner Jahrespressekonferenz die Flächenanalyse Windenergie vor, mit der die Planung von Windenergieanlagen in Nordrhein-Westfalen unterstützt wird </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) eine aktuelle Analyse der Flächenpotenziale zur Nutzung der Windenergie in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. „Mit der Untersuchung haben wir das landesweite Potenzial an Flächen ermittelt, auf denen Windenergieanlagen realisiert werden könnten“, erläuterte die stellvertretende Präsidentin des LANUV Dr. Barbara Köllner. „Die Analyse beruht auf den aktuellen Planungsgrundlagen und den rechtlichen Rahmenbedingungen. Das Ergebnis zeigt, es sind mehr Flächen vorhanden, als der Bund uns als Vorgabe gemacht hat.“</p>
<p>Demnach besteht für Nordrhein-Westfalen ein Flächenpotenzial von 106.802 Hektar, was etwa 3,1 Prozent der Landesfläche entspricht. Die Vorgabe des Bundes beträgt 1,8 Prozent an Flächen, die für Windenergie zur Verfügung gestellt werden müssen. „In der regionalen Verteilung zeigen sich große Unterschiede“, erläuterte Niklas Raffalski, Leiter der Flächenanalyse. „Das größte Potenzial finden wir in der Planungsregion Arnsberg, gefolgt von Köln und Detmold. Im Ruhrgebiet konnten erwartungsgemäß nur wenige geeignete Flächen ermittelt werden.“</p>
<p>Für die Planungsregion Arnsberg wurden 29.266 Hektar bzw. 27,4 Prozent des gesamten Flächenpotenzials ermittelt, gefolgt von den Planungsregionen Köln mit 27.540 Hektar (25,8&nbsp;%), Detmold mit 23.152 Hektar (21,7&nbsp;%) und Münster mit 18.595 Hektar (17,4&nbsp;%). Dem gegenüber ist das Flächenpotenzial in der Planungsregion Düsseldorf mit 5.535 Hektar (5,2&nbsp;%) sowie im Gebiet des Regionalverbands Ruhr mit 2.714 Hektar (2,5&nbsp;%) deutlich geringer. Die größten Potenziale liegen vor allem im Hochstift Paderborn und dem östlichen Teil des Sauerlands, im Nordwesten des Münsterlandes sowie im westlichen Teil des Regierungsbezirks Köln.</p>
<p>Darüber hinaus können sich zusätzliche Flächenpotenziale in den naturschutzrechtlich nicht streng geschützten Teilflächen der Bereiche zum Schutz der Natur ergeben. Wenn die in den Regionalplänen festgelegten Bereiche zum Schutz der Natur in der Analyse nicht ausgeschlossen werden, erhöht sich das landesweite Flächenpotenzial um 19.447 Hektar auf insgesamt 126.249 Hektar. Das entspricht etwa 3,7 Prozent der Landesfläche von Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>„Mit dieser Studie schaffen wir die notwendige fachliche Grundlage für die Änderung des Landesentwicklungsplans“, betonte Dr. Köllner. „Das Ziel dieser Änderung und der darauf folgenden Anpassungen der Regionalpläne ist es, eine möglichst gerechte Verteilung beim Windenergieausbau sicherzustellen.“ Bei der Festlegung der Teilflächenziele im Landesentwicklungsplan werden neben der Analyse des LANUV weitere planerische Erwägungen berücksichtigt.</p>
<p>Grundlage für die Auswahl und Bewertung der Flächen waren die aktuell gültigen Rahmenbedingungen für die Errichtung von Windenergieanlagen. Dazu gehörten insbesondere planungs- und genehmigungsrechtliche Vorschriften sowie zu beachtende Fachgesetze und technische Restriktionen. Als Ausschlusskriterien gelten zum Beispiel Siedlungsflächen sowie Natur- und Vogelschutzgebiete. Die Flächenanalyse Windenergie NRW hat auf Grund der landesweiten Perspektive jedoch nicht den Charakter detaillierter Standortgutachten und kann Analysen auf lokaler Ebene oder projektbezogene Untersuchungen nicht ersetzen.</p>
<p>Die aktuellen Ergebnisse der Flächenanalyse Windenergie NRW sowie die zu Grunde liegenden Datensätze und Flächenkategorien werden vom LANUV im Energieatlas NRW digital und in Kartenform zur Verfügung gestellt.</p>
<p><strong>Planungstool Windenergiemonitoring NRW</strong></p>
<p>Im Energieatlas NRW wird zeitgleich mit der aktualisierten Karte Planung Wind auch das neue Windenergiemonitoring NRW freigeschaltet. Im Windenergiemonitoring werden Zeitreihen zum Stand des Windenergieausbaus in NRW und Daten zu Neuerrichtungen, Genehmigungen und dem Rückbau von Windenergieanlagen dargestellt. Weiter werden die aktuellen Ausbauprognosen und Ausschreibungsergebnisse angezeigt. Die Daten werden monatlich aktualisiert und können in Diagramm- oder Tabellenform heruntergeladen werden.</p>
<p>Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen 3.764 Windenergieanlagen in Betrieb. Vor zehn Jahren waren es 2.925. Die Zahl der größten Anlagen mit einem Rotordurchmesser von mehr als 125 Metern ist von 31 im Jahr 2016 auf derzeit 373 Anlagen gestiegen. Der größte Teil der Anlagen ist zwischen 50 und 150 Meter hoch. Nur wenige sind höher. Im Jahr 2021 wurden 11.384 Gigawattstunden Strom aus Windenergie gewonnen. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2011, waren es 4.471 Gigawattstunden.</p>
<p>Mit dem neuen Windenergiemonitoring wird der Windenergieausbau&nbsp; für ganz NRW, die Regierungsbezirke und die Planungsregionen ausgewertet. Außerdem können die Zahlen von NRW mit denen der anderen Bundesländer verglichen werden.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Mit dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG), das am<br> 1. Februar 2023 in Kraft getreten ist, hat der Bund den Ländern verbindliche Flächenziele vorgegeben, die für den Ausbau der Windenergie ausgewiesen werden müssen. Dies soll dazu beitragen, die Klimaschutzziele im Bereich der Stromversorgung zu erreichen und die Energieversorgungssicherheit zu erhalten. Der vorgegebene Flächenbeitragswert für Nordrhein-Westfalen beträgt bis zum Ende des Jahres 2027 1,1 Prozent der Landesfläche. Das entspricht 37.524 Hektar. Bis zum Ende des Jahres 2032 sollen 1,8 Prozent der Landesfläche, das sind 61.402 Hektar, für die Nutzung von Windenergie ausgewiesen werden. Zur Erreichung der Flächenziele für den weiteren Ausbau von Windenergieanlagen ändert die nordrhein-westfälische Landesregierung den Landesentwicklungsplan und legt verbindliche mengenmäßige Teilflächenziele für die sechs Planungsregionen in NRW fest. Die räumlich konkrete Festlegung von Windenergiebereichen im entsprechenden Umfang erfolgt anschließend in den Regionalplänen der Planungsräume Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln, Münster und des Regionalverbands Ruhr (RVR).</p>
<p><strong>Jahresbericht des LANUV</strong></p>
<p>Der Bericht aus der Tätigkeit des LANUV 2022 befasst sich mit den Instrumenten, die die Anzeichen des Klimawandels in NRW sichtbar machen. Er stellt den Klimaatlas und den Energieatlas vor und erklärt, wie konkrete Unterstützung bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels und bei der Bewältigung der Energiewende funktioniert. Gezeigt wird auch, wie der Schutz von Biodiversität und Klima gemeinsam zu denken ist.</p>
<p>Darüber hinaus werden Indikatoren vorgestellt, aus denen sich die Qualität der Umwelt in Nordrhein-Westfalen und ihre Entwicklung über die vergangenen Jahrzehnte hinweg ablesen lässt. Themen aus dem Verbraucherschutz beleuchten die Marktüberwachung für sichere und gesunde Lebensmittel.</p>
<h3>Der Jahresbericht des LANUV steht ab sofort zum Download bereit:</h3>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/jahresberichte" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/jahresberichte</a></p>
<h3>Zum Energieatlas mit den Energiedaten für NRW und verschiedenen Planungstools:</h3>
<p><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a></p>
<h2>Downloads:</h2><ul> 	<li><br> 	&nbsp;</li> 	<li>&nbsp;</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-831</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Jun 2023 13:46:57 +0200</pubDate>
                        <title>Mehr Insektenvielfalt durch extensive Landnutzung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/mehr-insektenvielfalt-durch-extensive-landnutzung</link>
                        <description>Studie aus dem landesweiten Biodiversitätsmonitoring gibt Aufschluss über den Zustand der Tagfalterfauna in Nordrhein-Westfalen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der weltweite Insektenrückgang hat ein bisher unbekanntes Ausmaß erreicht. Eine gemeinsame Studie der Universität Osnabrück und des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) im Kontext des nordrhein-westfälischen Biodiversitätsmonitorings verdeutlicht die umfassenden Herausforderungen für den Insektenschutz in Mitteleuropa. Während sich bisherige Untersuchungen vorwiegend auf Schutzgebiete konzentrierten, widmeten sich die Forschenden dem Zustand der Tagfalterfauna in der Gesamtlandschaft. Die Forschungsergebnisse belegen, dass die Lebensbedingungen für Tagfalter insbesondere in den intensiv genutzten Agrar- und Siedlungslandschaften des nordrhein-westfälischen Tieflands unzureichend sind.</p>
<p>„Mit dem Pilotprojekt zum Monitoring von Tagfaltern und Heuschrecken haben wir als erstes Bundesland damit begonnen, die Entwicklung der Insektenbestände standardisiert zu dokumentieren und die Ursachen ihrer Veränderungen zu dokumentieren. Die Ergebnisse dieser Erhebungen zeigen, dass sich die Lebensbedingungen für Insekten regional stark unterscheiden“, erläuterte die stellvertretende LANUV-Präsidentin Dr. Barbara Köllner. Die Forschenden der Universität Osnabrück haben von 2019 bis 2021 im Auftrag des Landes NRW die Tagfalterfauna auf insgesamt 170 Probeflächen der Ökologischen Flächenstichprobe nach bundesweit definierten Methodenstandards erfasst. „Positiv überrascht waren wir darüber, dass wir bei den Erfassungen auf relativ kleiner Fläche mehr als die Hälfte der in NRW vorkommenden Tagfalterarten nachweisen konnten“, so Dr. Franz Löffler, Erstautor der Studie aus der Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie an der Universität Osnabrück. „Die Vorkommen spezialisierter, gefährdeter Arten sind jedoch weitestgehend auf einige wenige Habitatfragmente zurückgedrängt, die wie Inseln weit verstreut in einer ansonsten intensiv genutzten Landschaft liegen.“</p>
<p>Für viele Arten sind die Umweltbedingungen in den intensiv genutzten Agrar- und Siedlungslandschaften des nordrhein-westfälischen Tieflands unzureichend. In den Mittelgebirgen stellte sich die Situation noch etwas positiver dar. Besonders viele Tagfalterarten und -individuen wurden in strukturreichen Landschaften mit artenreichem Grünland, Waldlichtungen und Saumstrukturen gefunden. Gefährdete Tagfalterarten waren vor allem dort zu finden, wo mageres Grünland in ausreichender Fläche oder viele verschiedene Biotope auf kleinem Raum vorkamen. Nährstoffarme, strukturreiche und extensiv bewirtschaftete Lebensräume, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts noch weite Teile der nordrhein-westfälischen Landschaft prägten, sind demnach von herausragender Bedeutung für den Erhalt einer artenreichen Insektenfauna.</p>
<p>Die Ergebnisse der nun in der renommierten Fachzeitschrift „Biological Conservation“ veröffentlichten Studie verdeutlichen, vor welchen Herausforderungen die Naturschutzpraxis gegenwärtig steht. „Um Insekten nicht nur in Schutzgebieten sondern in der gesamten Landschaft zu fördern, ist es zwingend notwendig artenreiche Habitate zu erhalten und diese durch den Ausbau eines funktionierenden Biotopverbunds stärker miteinander zu vernetzen“, betonte Prof. Dr. Thomas Fartmann, Leiter der Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie der Universität Osnabrück. „Unseren Schutzgebieten mit immer noch intakten Insektenbeständen kommt dabei eine wichtige Funktion zu, weil von dort aus benachbarte Landschaftsausschnitte besiedelt werden können“, ergänzte Fartmann. Zukünftige Schutzkonzepte sollten aber auch stärker auf integrative Ansätze setzen, die durch gezielte Maßnahmen zu einer Verbesserung der Umweltbedingungen in intensiv genutzten Landschaften beitragen können. „Dazu müssten in den Richtlinien der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik eine stärkere Honorierung biodiversitätsfördernder Maßnahmen verankert werden“, ergänzte Professor Fartmann.</p>
<p>Durch die Fortführung des durch das nordrhein-westfälische Umweltministerium geförderten Insektenmonitorings erhoffen sich das Land und die Forschenden auf lange Sicht weitere Erkenntnisse zu den Ursachen der Veränderung der Insektenfauna. Anhand der Daten können zukünftig beispielsweise auch Einflüsse des Klimawandels besser nachvollzogen und die Effizienz von Maßnahmen zum Insektenschutz bewertet werden.</p>
<p>_______________________________________________________</p>
<h3>Weitere Informationen für die Redaktion:</h3>
<p>Universität Osnabrück, Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie Dr. Franz Löffler &amp; Prof. Dr. Thomas Fartmann, Barbarastraße 11, 49076 Osnabrück</p>
<p>Telefon: +49(0)541/9693551</p>
<p>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/kwfse3qtjkkqjwEztx3ij" data-mailto-vector="5">franz.loeffler(at)uos.de</a>, <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/y3kfwyrfssEztx3ij" data-mailto-vector="5">t.fartmann(at)uos.de</a></p>
<p>URL: <a href="http://fartmann.net" target="_blank" rel="noreferrer">http://fartmann.net</a></p>
<h3>Literaturzitat:</h3>
<p>Löffler, F. , Grüneberg, C., Drung, M., Freienstein, F.M., Helbing, F., Holtmann, L., Kämpfer, S., Kettermann, M., Münsch, T., Poniatowski, D., Streitberger, M., Stuhldreher, G. &amp; T. Fartmann (2023): Different environmental conditions in lowlands and uplands highlight challenges for butterfly conservation in Central Europe. Biological Conservation 281: 110034. doi.org/10.1016/j.biocon.2023.110034</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-825</guid>
                        <pubDate>Fri, 26 May 2023 13:18:13 +0200</pubDate>
                        <title>Asiatische Hornisse eingewandert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/asiatische-hornisse-eingewandert</link>
                        <description>Beobachtungen bitte an das LANUV oder örtliche Naturschutzbehörden melden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Asiatische Hornisse ist eine aus Südostasien stammende, kleinere Verwandte der Europäischen Hornisse und breitet sich derzeit rasant in Nordrhein-Westfalen aus. Nur im unmittelbaren Nestbereich verteidigt sie sich und die Brut mit Stichen, insbesondere bei Erschütterungen des Nests. Die Stiche sind für Nicht-Allergiker ungefährlich und vergleichbar mit Wespen- oder Bienenstichen.</p>
<p>Die asiatische Hornisse wird allerdings als potenzielle Bedrohung für heimische Bienenvölker gesehen und steht auf der EU-Liste der prioritären gebietsfremden invasiven Arten. Um wirksame und effiziente Maßnahmen zur Bekämpfung durchführen zu können, ist es wichtig jede Sichtung zu melden.</p>
<p>Bevorzugte Siedlungsgebiete der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) sind Flussauen und Stadtränder unterhalb 200 Höhenmetern. In der Zeit der Brutaufzucht ernährt sich die soziale, staatenbildende Faltenwespe räuberisch von Insekten. Aufgrund der in den westlichen Nachbarländern erreichten hohen Populationsdichten besteht die Vermutung, dass der invasive Insektenjäger heimische Wildbienen oder andere Beuteinsekten im Bestand gefährden könnte und damit auch negativen Einfluss auf die Bestäuberaktivitäten haben könnte.</p>
<p>Der negative Einfluss auf heimische Insekten ist bis jetzt nicht messbar. Im besiedelten Raum, etwa an Stadträndern werden zu 66 bis 80 Prozent Honigbienen erbeutet. Da die heimische Honigbiene im Gegensatz zu der asiatischen Honigbiene keine besonderen Abwehrmechanismen gegen das Eindringen in den Bienenstock entwickeln konnte, wird die Asiatische Hornisse als potenzielle Bedrohung für die Imkerei angesehen. Als gefährdet gelten Bienenvölker, die durch andere negative Einflussfaktoren bereits geschwächt sind.</p>
<p>Ausgehend von einer Freisetzung in Südwest-Frankreich im Jahr 2004 hat die Asiatische Hornisse über Belgien und die Niederlande inzwischen das Rheinland erreicht. Einen ersten Einzelfund gab es im Jahr 2020 im Kreis Heinsberg im Grenzbereich zu den Niederlanden. Im Jahr 2022 wurden erstmals in NRW Nester gefunden. Bestätigt wurden Vorkommen im Kreis Viersen, Kreis Heinsberg, Köln, Düsseldorf und Duisburg.</p>
<p>In den westlich angrenzenden Nachbarländern erreichte die Asiatische Hornisse in kurzer Zeit hohe Populationsdichten und breitet sich mit etwa 50 Kilometern pro Jahr weiter aus. Mit einer Einwanderung aus Belgien und den Niederlanden ist weiterhin zu rechnen, so dass die Zahl der Völker im Rheinland wahrscheinlich zunehmen und auch die Ausbreitung nach Norden und Osten weiter voranschreiten wird.</p>
<p>Eigenschaften und Bilder der asiatischen Hornisse sind im Neobiota-Portal des LANUV dokumentiert: <a href="https://neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/arten/tiere/190771/kurzbeschreibung" target="_blank" rel="noreferrer">neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/arten/tiere/190771/kurzbeschreibung</a></p>
<p>Wer asiatische Hornissen beobachtet, sollte das bitte nach Möglichkeit mit einem Fotobeleg im Neobiota-Portal melden. Das geht auch mit einer Smartphone-App, mit der direkt am Fundort Standortdaten und Bildmaterial gemeldet werden können.</p>
<p><a href="https://neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/fundpunkte/erfassung" target="_blank" rel="noreferrer">neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/fundpunkte/erfassung</a></p>
<p>Alternativ geht auch eine Meldung bei der zuständigen unteren Naturschutzbehörde. Wichtig ist in jedem Fall die genaue Angabe des Standorts und wenn möglich, aus welcher Richtung die Tiere an- oder abfliegen.</p>
<p>Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern</p>
<p>Bienenvölker im Verbreitungsgebiet der Asiatischen Hornisse können mit Schutzvorrichtungen am Einflugloch gegen das Eindringen des Räubers in den Bienenstock geschützt werden. Hierzu wird empfohlen, ein Netz oder ein Schutzgitter von sechs Millimeter Maschenweite zu installieren, das von Honigbienen, nicht aber von der Asiatischen Hornisse passiert werden kann. Daneben sollten die Bienenvölker phasenweise zur Stärkung der Widerstandskraft zugefüttert und der Bienenstock von Honigresten oder anderen Lockstoffen gesäubert werden. Der Einsatz von beköderten Fallen zum Fang der Asiatischen Hornisse ist nach deutschem Recht verboten, denn es werden darin überwiegend zu schützende Nektar fressende Fluginsekten gefangen und getötet. Der Beifang geschützter Arten ist leider auch bei Fallen nachgewiesen worden, die vom Hersteller als selektiv fangend beworben werden.</p>
<h3>Download:</h3>
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                        <guid isPermaLink="false">news-823</guid>
                        <pubDate>Fri, 26 May 2023 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tierarzneimittel-Regionalstelle NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tierarzneimittel-regionalstelle-nrw</link>
                        <description>Tätigkeit der AFC Public Services GmbH endet zum 30.06.2023</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 01.01.2023 ist die erste Änderung zum neuen Tierarzneimittelgesetz (TAMG) in Kraft getreten. Mit den Änderungen des TAMG gibt es zukünftig zwei verschiedene Adressaten für die Mitteilungspflichten in der HI-Tier-TAM Datenbank: Tierhaltende und die Tierärzteschaft. Die veränderten Meldeverpflichtungen haben Auswirkungen auf die Tierarzneimittel-Regionalstelle in Nordrhein-Westfalen. Da Mitteilungen ab dem 01.01.2023 nur noch elektronisch in die HI-Tier-TAM-Datenbank eingegeben werden können, endet die Tätigkeit der AFC Public Services GmbH zum 30.06.2023. Dies betrifft ebenso die angebotene Hotline-Tätigkeit.</p>
<p>Tierhaltende von Nutztieren der Tierarten Rinder, Schweine, Hühner, und Puten unterliegen mit bestimmten Nutzungsarten - nicht mehr nur für Masttiere - der Mitteilungspflicht nach dem Antibiotikaminimierungskonzept, wenn sie die zugehörigen, festgelegten Bestandsuntergrenzen überschreiten. Die Bestandsuntergrenzen sind in der HI-Tier-TAM Datenbank genannt:</p>
<p><a href="https://www.hi-tier.de/infoTA.html#Bestandsuntergrenzen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hi-tier.de/infoTA.html#Bestandsuntergrenzen</a></p>
<p>Ab 2023 sind nur noch die Nutzungsart, Anfangsbestand und Bestandsveränderungen zu melden sowie mitzuteilen, dass keine antibiotisch wirksamen Arzneimittel angewendet worden sind (Nullmeldung). Die Abgabe der Meldung über die Tierhalter-Versicherung entfällt. Die Tierärzteschaft muss die Verschreibungen, Anwendungen oder Abgabe von Antibiotika seit Anfang des Jahres im Rahmen des Antibiotikaminimierungskonzeptes und neu für die Antibiotika-Verbrauchsmengenerfassung für alle Betriebsgrößen in die HI-Tier-TAM-Datenbank melden. Die Meldungen sind ab dem Meldehalbjahr I/2023 nur noch elektronisch in der HI-Tier-Datenbank möglich.&nbsp; Für alle Mitteilungen besteht die Möglichkeit, Dritte mit der Meldung zu beauftragen.</p>
<p>Bei Fragen rund um die Mitteilungspflichten geben die zuständigen Veterinärämter Auskunft. Weitere Informationen dazu hat das LANUV auf seiner Internetseite veröffentlicht:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierarzneimittel/regionalstelle-amg" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierarzneimittel/regionalstelle-amg</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-822</guid>
                        <pubDate>Thu, 25 May 2023 09:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ausbau der Windenergie in NRW </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ausbau-der-windenergie-in-nrw</link>
                        <description>Daten und Planungen aktuell und transparent</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen 3.764 Windenergieanlagen in Betrieb. Vor zehn Jahren waren es 2.925. Die Zahl der größten Anlagen mit einem Rotordurchmesser von mehr als 125 Metern ist von 31 im Jahr 2016 auf derzeit 373 Anlagen gestiegen. Der größte Teil der Anlagen ist zwischen 50 und 150 Meter hoch. Nur wenige sind höher. Im Jahr 2021 wurden 11.384 Gigawattstunden Strom aus Windenergie gewonnen. Zehn Jahre zuvor 2011 waren es 4.471 Gigawattstunden.</p>
<p>Um Zeitreihen zum Stand des Windenergieausbaus in Nordrhein-Westfalen und Daten zu Neuerrichtungen, Genehmigungen und dem Rückbau von Windenergieanlagen transparent darzustellen, gibt es im Energieatlas NRW ab sofort das Windenergiemonitoring. Hier werden neben dem aktuellen Stand auch Ausbauprognosen und Ausschreibungsergebnisse angezeigt. Die Daten werden monatlich aktualisiert und können in Diagramm- oder Tabellenform heruntergeladen werden.</p>
<p>Bei der Messe E-World-Energy and Water in Essen wird&nbsp; das neue Planungstool im Energieatlas NRW derzeit für Anwenderinnen und Anwender aus der Energiebranche vorgestellt. Mit dem Windenergiemonitoring ist der Windenergieausbau für ganz Nordrhein-Westfalen, für die Regierungsbezirke und die Planungsregionen einsehbar. Außerdem können die NRW-Zahlen mit denen der anderen Bundesländer verglichen werden. Das ermöglicht detaillierte Informationen zum Anlagenpark in Nordrhein-Westfalen. Neben Daten zum Alter, zur durchschnittlichen Nabenhöhe oder zur Leistung von Windenergieanlagen kann auch die Realisierungsdauer von Anlagen ab der Genehmigung abgerufen werden.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Die Landesregierung hat sich vorgenommen, in ihrer Legislaturperiode die Windenergie in NRW massiv auszubauen. Insgesamt sollen in fünf Jahren die Voraussetzungen für mindestens 1.000 zusätzliche Windenergieanlagen geschaffen werden. Die Zielerreichung soll durch eine kontinuierliche Zubauprognose begleitet werden. So kann eine mögliche Zielverfehlung frühzeitig erkannt werden, um in der Folge notwendige Schritte einleiten zu können.</p>
<p>Das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) des Landes Nordrhein-Westfalen haben das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz beauftragt, ein Windenergiemonitoring für Nordrhein-Westfalen zu entwickeln. Damit wird die notwendige Transparenz mit monatlich aktualisierten Daten zu Ausbau, Genehmigungen und Zubauprognosen hergestellt.</p>
<p>Das Windenergiemonitoring steht ab sofort im Energieatlas NRW als neues Modul innerhalb der Energiedaten zur Verfügung.</p>
<p>Energiedaten NRW mit dem Windenergiemonitoring:</p>
<p><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/werkzeuge/energiestatistik" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieatlas.nrw.de/site/werkzeuge/energiestatistik</a></p>
<h2>Download:</h2><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-820</guid>
                        <pubDate>Fri, 19 May 2023 13:03:05 +0200</pubDate>
                        <title>102 Badestellen in Nordrhein-Westfalen mit ausgezeichneter Wasserqualität</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/102-badestellen-in-nordrhein-westfalen-mit-ausgezeichneter-wasserqualitaet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Badegewässer in Nordrhein-Westfalen weisen überwiegend eine sehr gute Wasserqualität auf. Darauf weisen das Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hin. In Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit 85 ausgewiesene EU-Badegewässer mit 111 Badestellen, an denen während der Badesaison regelmäßig Untersuchungen der Wasserqualität stattfinden. Die Qualität eines Badegewässers wird anhand von Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt.&nbsp;</p>
<p>102 Badestellen in Nordrhein-Westfalen hatten eine ausgezeichnete Wasserqualität und vier Badestellen eine gute Wasserqualität. An einer Badestelle wurde die Qualität aufgrund einer einmalig auffälligen Probe mit "ausreichend" bewertet. Eine Karte und aktuelle Bewertungen zur Badegewässerqualität können unter&nbsp;<a href="http://www.badegewaesser.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.badegewaesser.nrw.de</a>&nbsp;eingesehen werden.</p>
<p>Bei vier Badestellen umfassen die Daten noch nicht die erforderlichen vier Jahre (Ruhrwiesen in Linden-Dahlhausen an der Ruhr in Bochum, Woffelsbacher Bucht an der Rurtalsperre Schwammenauel in Simmerath, Strandbad Wamel am Möhnesee und Rather See/Badesee in Köln).&nbsp;</p>
<p>Mit der EU-Badegewässer-Richtlinie (2006/7/EG) hat die Europäische Union einen flächendeckenden Schutz für das Baden in Binnen- und Küstengewässern eingeführt. Die Gesundheitsämter nehmen während der Badesaison grundsätzlich mindestens alle vier Wochen Wasserproben zur Analyse. Geprüft wird unter anderem das Auftreten der Darmbakterien Intestinale Enterokokken und Escherichia coli, welche als Indikatoren dienen und auf Verschmutzungen hinweisen. Bei den beiden Badestellen am Essener Baldeneysee (Seaside Beach) und den Ruhrwiesen in Linden-Dahlhausen sprechen die Betreiber zudem ab bestimmten Niederschlagswerten mit erhöhter Gefahr für Wasserverunreinigungen vorsorglich Badeverbote aus, die erst nach Beprobung und Freigabe durch das Gesundheitsamt wieder aufgehoben werden.&nbsp;</p>
<p>Es wird empfohlen, an den vielen ausgezeichneten und gut bewerteten EG-Badestellen in Nordrhein-Westfalen baden zu gehen, da bei anderen Badestellen keine regelmäßige Begutachtung der hygienischen Wasserqualität durch die Gesundheitsämter erfolgt. Der Rhein und die Schifffahrtskanäle gehören nicht zu den Badegewässern. Das Baden an solchen Wasserstraßen ist strengstens untersagt. Die Strömungen, die durch die Sogwirkung der Schiffe noch verstärkt werden, sind lebensgefährlich!</p>
<p>Unter den Ergebnissen der einzelnen Badestellen können Sie über die Spalte "Messstelle" auch die jeweiligen Messergebnisse einsehen.</p>
<h3><strong>Weitere Informationen:</strong></h3><ul> 	<li><a href="https://db.badegewaesser.nrw.de/badegewaesser-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Ergebnisse der einzelnen Badestellen</a> &nbsp;</li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/102-badestellen-in-nordrhein-westfalen-mit-ausgezeichneter-wasserqualitaet-1684482121" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-817</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 May 2023 08:35:13 +0200</pubDate>
                        <title>Umweltministerium legt Luftqualitätsbilanz 2022 vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/umweltministerium-legt-luftqualitaetsbilanz-2022-vor</link>
                        <description>Minister Oliver Krischer: „Umweltschutz ist Gesundheitsschutz: Wir werden die Schadstoffbelastungen in Nordrhein-Westfalen weiter reduzieren müssen“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schadstoffbelastung der Luft ist in Nordrhein-Westfalen auch im vorigen Jahr auf einem vergleichbaren Niveau wie im Jahr 2021 geblieben und bestätigte damit die insgesamt positive Entwicklung der letzten Jahre. Die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>) und für Feinstaub (PM<sub>10</sub> und PM<sub>2,5</sub>) wurden bis auf eine Ausnahme an allen Probenahme-Stellen eingehalten. Das zeigen die Auswertungen der Messdaten aus dem Jahr 2022 des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). „Dass wir heute in Nordrhein-Westfalen die geltenden Grenzwerte mit Ausnahme einer Messstation für NO<sub>2</sub> einhalten, ist das Ergebnis einer ambitionierten und jahrzehntelangen Umweltpolitik zum Schutze der Menschen“, sagte Umweltminister Oliver Krischer bei der Vorlage der „Luftqualitätsbilanz 2022“.</p>
<p>Noch 2016 wurde an 60 von damals 127 Messstellen der Grenzwert für die mittlere Jahresbelastung mit Stickstoffdioxid nicht eingehalten. Im letzten Jahr wurde der Grenzwert für NO<sub>2</sub> einzig an einer Probenahme-Stelle an der Kruppstraße in Essen in direkter Nähe zur Autobahn A40 weiterhin überschritten. „Umweltschutz ist Gesundheitsschutz: Luftschadstoffe gefährden die Gesundheit der Menschen in NRW. Es gibt derzeit keinen wissenschaftlich anerkannten Schwellenwert, ab dem Feinstaub als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden kann. Daher ist jede Belastungsreduzierung ein Gesundheitsgewinn für die Menschen“, sagte Dr. Sibylle Pawlowski, Präsidentin des LANUV.</p>
<p>„Um dies zu erreichen, müssen wir auch in die Mobilität der Zukunft investieren und nicht in die Technologien der Vergangenheit. Nur so können wir die Gesundheitsbelastungen der Menschen reduzieren“, ergänzte Minister Krischer. Daher werde die Landesregierung weiter in den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und des Rad- und Fußverkehrs investieren.</p>
<p>Die absoluten Feinstaubemissionen sind in Nordrhein-Westfalen in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gesunken, was primär der Sanierung von Industrieanlagen und den mit den Umweltzonen eingeführten Partikelfiltern bei Dieselfahrzeugen zu verdanken ist. Gleiches gilt für den Stickstoffoxidausstoß (NOx) in die Umgebungsluft in Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Die Luftqualitätsbilanz 2022 im Einzelnen:</p>
<p><strong>Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>)</strong></p>
<p>Der Grenzwert für die mittlere Jahresbelastung mit Stickstoffdioxid beträgt 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) Luft. Er dient dem Schutz der menschlichen Gesundheit. An 129 von 130 Standorten wurde der Grenzwert im Messjahr 2022 eingehalten. Insgesamt lag im Jahr 2022 die NO<sub>2</sub>-Belastung landesweit auf dem Niveau des Vorjahrs.</p>
<p>Einzig an einer Probenahme-Stelle an der Kruppstraße in Essen in direkter Nähe zur Autobahn A40 wurde der Grenzwert weiterhin überschritten. Hier wurde ein NO<sub>2</sub>-Jahresmittelwert von 45 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen. Derzeit wird eine Fortschreibung des Luftreinhalteplans vorbereitet, um mit gezielten Maßnahmen die Einhaltung des Grenzwerts in diesem Jahr sicherzustellen.</p>
<p><strong>Feinstaub PM<sub>10</sub> </strong></p>
<p>Beim Feinstaub werden zwei verschiedene Korngrößen gemessen, Partikel mit einem maximalen Durchmesser von zehn Mikrometern (PM<sub>10</sub>) und die noch kleinere Feinstaubfraktion mit maximal 2,5 Mikrometern Durchmesser (PM<sub>2,5</sub>).</p>
<p>Auch bei Feinstaub (PM<sub>10</sub>) zeigt sich eine ähnliche Belastung wie im Vorjahr. An allen Probenahme-Stellen in Nordrhein-Westfalen wurden die Grenzwerte, wie bereits in den Jahren zuvor, deutlich unterschritten. Neben dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter für das Jahresmittel wurde an allen 67 Probenahme-Stellen auch der Tagesmittel-Grenzwert eingehalten. Danach dürfen an einer Probenahme-Stelle maximal 35 Tage pro Kalenderjahr mit einer mittleren Belastung von mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auftreten.</p>
<p><strong>Feinstaub PM<sub>2,5</sub></strong></p>
<p>Die noch kleineren Partikel der Feinstaubfraktion PM<sub>2,5</sub> werden an 44 Orten in Nordrhein-Westfalen gemessen. Der europaweit geltende Jahresgrenzwert von 25&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter wurde 2022 an allen Messstationen deutlich unterschritten.</p>
<p><strong>Luftqualität in Lüdenscheid </strong></p>
<p>In Lüdenscheid wurde nach der Sperrung der Rahmedetalbrücke zur Überwachung der Luftqualität ein Messcontainer aufgestellt. Seit dem 20.07.2022 wird die Luftqualität in der Lennestraße in Lüdenscheid kontinuierlich überwacht. In den etwa neun Monaten seit Messbeginn lag die mittlere NO<sub>2</sub>-Belastung bei 33 µg/m³, der maximale Ein-Stunden-Mittelwert lag bei 141 µg/m³.</p>
<p>Eine rechtsverbindliche Beurteilung in Bezug auf den Jahresmittelwert ist allerdings nur nach Messung über ein vollständiges Kalenderjahr möglich.</p>
<p>Bei den Feinstaub-PM<sub>10</sub>-Messungen wurde seit Messbeginn eine mittlere Belastung von 16 µg/m³ gemessen. Der Grenzwert für den Jahresmittelwert liegt bei 40 µg/m³. Weiterhin wurden vom 20.07.2022 bis 31.12.2022 an vier Tagen Werte von mehr als 50 µg/m³ im Tagesmittel gemessen.</p>
<p><strong>Staubinhaltsstoffe Blei, Arsen, Kadmium, Nickel; Benzol und Ozon</strong></p>
<p>Für die gesundheitsrelevanten PM<sub>10</sub>-Inhaltsstoffe (Verbindungen von Blei, Arsen, Kadmium und Nickel) wurden die Grenz- bzw. Zielwerte landesweit eingehalten.</p>
<p>Auch der Zielwert von einem&nbsp;Nanogramm pro Kubikmeter (ng/m³) für den PM<sub>10</sub>-Inhaltsstoff Benzo[a]pyren (BaP), der als Leitkomponente für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) dient, wurde landesweit eingehalten.</p>
<p>Beim bodennahen Ozon wurde der Informationsschwellenwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³)&nbsp; an sieben Tagen überschritten (Vorjahr 3 Tage). Für den Alarmwert von 240 µg/m³ (1-Stunden-Mittelwert an mindestens einer Station pro Tag) für bodennahes Ozon wurde keine Überschreitung festgestellt.</p>
<p><strong>Neue EU-Grenzwerte geplant</strong></p>
<p>Permanente und hohe Belastungen durch Luftschadstoffe wie Stickstoffdioxid und Feinstaub haben deutliche gesundheitliche Folgen und erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf- und Atemwegs-Erkrankungen.</p>
<p>Im Oktober 2022 veröffentlichte die Europäische Kommission daher einen Vorschlag zur Überarbeitung der Luftqualitätsrichtlinie. Die in diesem Entwurf vorgeschlagenen Grenzwerte sollen ab 2030 gelten. Sie sehen nicht nur für NO<sub>2</sub>, sondern auch für PM<sub>10</sub> eine Halbierung des jetzigen Jahresgrenzwertes auf 20 Mikrogramm pro Kubikmeter und bei PM<sub>2,5</sub> eine noch deutlichere Absenkung von 25 auf zehn Mikrogramm pro Kubikmeter vor. Darüber hinaus enthält der Vorschlag neue beziehungsweise strengere Grenzwerte für weitere Schadstoffe sowie als weiteres Instrument die Verpflichtung, die Exposition der Bevölkerung mit bestimmten Schadstoffen flächendeckend zu reduzieren. Derzeit werden über die genauen Inhalte des Vorschlags noch Verhandlungen geführt.</p>
<p>Mit diesem Entwurf, insbesondere auch mit den neuen Grenzwerten, wird sich auf Antrag von Nordrhein-Westfalen auch die anstehende Umweltministerkonferenz beschäftigen, die vom 10. bis 12. Mai in Königswinter bei Bonn stattfindet. Nordrhein-Westfalen hat derzeit den Vorsitz der Umweltministerkonferenz inne.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><strong>Jahresbericht und die Jahreskenngrößen beim LANUV unter:</strong></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2029&amp;cHash=7fcd64e13b7df3fdf58d17cda141f792" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-809</guid>
                        <pubDate>Wed, 19 Apr 2023 10:31:13 +0200</pubDate>
                        <title>Kastration verwilderter Hauskatzen wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/kastration-verwilderter-hauskatzen-wird-vom-land-nordrhein-westfalen-gefoerdert</link>
                        <description>Unkontrollierte Vermehrung wird damit eingedämmt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt seit Jahren Tierschutzeinrichtungen bei der Kastration verwilderter Hauskatzen. Die Kastration ist ein geeigneter Weg, eine unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. Zur Fortführung des Förderprogramms stellt das Land NRW im Jahr 2023 insgesamt 200.000 Euro bereit.</p>
<p>Mit dem Förderprogramm gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen an Tierschutzvereine für die Kastration von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtiere aufgenommen werden. Alle eingetragenen und gemeinnützigen Vereine, die auf dem Gebiet des Tierschutzes in Nordrhein-Westfalen tätig sind, können diese Förderung erhalten. Die Höhe der Zuwendung beträgt 40,- Euro pro kastrierter Katze und 25,- Euro pro kastriertem Kater. Die maximale Höhe der Förderung beträgt 5.000,- Euro pro Tierschutzverein. Von jedem Tierschutzverein kann nur ein Antrag gestellt werden. Maßgeblich für die zeitliche Reihenfolge der Bewilligung ist das Datum des Eingangs des vollständigen Antrags.</p>
<p>Anträge können ab jetzt beim LANUV gestellt werden. Das erforderliche Antragsformular ist zu finden unter: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/katzenkastration" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/katzenkastration</a></p>
<p>Nicht zuwendungsfähig sind Kastrationen, die von Tierärztinnen und Tierärzten, die beim Tierschutzverein angestellt sind, durchgeführt werden. Ist ein Tier bereits vermittelt, ist der neue Besitzer oder die Besitzerin für die Kastration verantwortlich. Eine Förderung ist dann ebenfalls nicht mehr möglich.</p>
<p>Nicht zu verwechseln: Verwilderte Hauskatzen sind keine Wildkatzen. Die im Zusammenhang mit den Förderrichtlinien verwendete Formulierung „wilde Katzen“ bezieht sich nur auf Hauskatzen. Der Begriff Hauskatzen umfasst alle Rassekatzen. Hauskatzen wurden erstmals in der Antike aus dem vorderen Orient und Nordafrika nach Europa eingeführt. Hingegen ist die in Mitteleuropa beheimatete Wildkatze (Felis silvestris) europaweit streng geschützt und darf nicht gefangen und erst recht nicht kastriert werden.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-804</guid>
                        <pubDate>Thu, 30 Mar 2023 10:53:49 +0200</pubDate>
                        <title>Beim Osterfeuer gibt es Regeln, auch zum Tier- und Umweltschutz</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/beim-osterfeuer-gibt-es-regeln-auch-zum-tier-und-umweltschutz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen sind vielerorts Gemeinden oder Vereine mit der Vorbereitung von Osterfeuern beschäftigt. Vorschriften der Gemeinden für sichere Oster- und Brauchtumsfeuer sind dabei zu beachten. Ebenso wichtig sind ein paar Regeln zum Tier- und Umweltschutz, denn schlecht durchgeführt, kann der alte Brauch große Schäden anrichten.</p>
<p>Damit die Veranstaltung die Umwelt möglichst wenig belastet, darf ausschließlich naturbelassenes Holz sowie von Blättern befreiter Baum- und Strauchschnitt abgebrannt werden. Das Holz soll möglichst trocken sein, um die Rauchentwicklung und damit entstehende Verbrennungsprodukte wie Feinstaub und Kohlenmonoxid, so gering wie möglich zu halten. Keinesfalls dürfen Osterfeuer genutzt werden, um Holzabfälle zu „entsorgen“. Lackiertes und behandeltes Holz sind als Brennmaterial genauso verboten wie Sperrmüll, Altreifen oder Kunststoff. Beim Abbrennen dieser Materialien entstehen Stoffe, die die Gesundheit und die Umwelt stark belasten können.</p>
<p>Einige Vogelarten haben bereits mit dem Brüten begonnen. Deshalb sollten jetzt vor Ostern, die Reisighaufen für Osterfeuer auf Vogelbruten hin kontrolliert werden. Zum Schutz der Tiere sollten Holzhaufen vor dem Anzünden umgeschichtet werden, damit brütende Vögel sowie Igel, Hasen, Kaninchen und andere Kleintiere rechtzeitig fliehen können.</p>
<p>Informationen zu erforderlichen Genehmigungen oder Anzeigen sowie zu weiteren örtlichen Regelungen erhalten Sie bei Ihrer Gemeinde.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-803</guid>
                        <pubDate>Wed, 29 Mar 2023 11:20:52 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Informations- und Unterstützungsplattform für Nordrhein-Westfalen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-informations-und-unterstuetzungsplattform-fuer-nordrhein-westfalen</link>
                        <description>Kompetenzzentrum unterstützt kommunale Akteure auf dem Weg zur Wärmewende </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Land Nordrhein-Westfalen schafft mit dem virtuellen Kompetenzzentrum Wärmewende NRW ein neues Unterstützungsangebot für kommunale Akteure. Ziel ist es, die Wärmewende systematisch anzugehen. Die Projektpartner – das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW, die Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz NRW.Energy4Climate, das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und der Geologische Dienst NRW – stellten die Angebote des Kompetenzzentrums heute den 400 Teilnehmer:innen der Auftaktveranstaltung vor. </strong></p>
<p>Das Kompetenzzentrum Wärmewende bündelt unter der Federführung von NRW.Energy4Climate die Expertise der beteiligten Akteure, um die klimaneutrale Wärmeversorgung in Nordrhein-Westfalen weiter voranzubringen. Neben Energieeinsparungen rückt das Projekt insbesondere die Umstellung auf Erneuerbare Energien in der Wärmeversorgung stärker in den Fokus. Auf der virtuellen Plattform www.waermewende.nrw sind auch Beratungsleistungen für Kommunen, Energieversorger und die Immobilienwirtschaft, verfügbar – beispielsweise Best-Practice-Beispiele aus Nordrhein-Westfalen oder Handlungsleitfäden zur Datenverfügbarkeit im Wärmekataster NRW.</p>
<p>Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Die Umstellung der Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Das Kompetenzzentrum Wärmewende bringt unter der Federführung unserer Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate Expertinnen und Experten zusammen und unterstützt gezielt die Akteurinnen und Akteure vor Ort in den Kommunen. So können wir die jeweils besten Lösungen für die Kommunen entwickeln und umsetzen und damit einen wichtigen Beitrag für unsere Klimaschutzziele in Nordrhein-Westfalen leisten.“</p>
<p>Ulf C. Reichardt, Vorsitzender der Geschäftsführung von NRW.Energy4Climate: „Der Wärmesektor verursacht mit etwa 55 Prozent des heutigen Endenergieverbrauchs einen wesentlichen Anteil der Treibhausgasemissionen in Deutschland. Doch wo fängt man an, wie geht man vor? Für diese Fragen wollen wir die Anlaufstelle sein – für die zukünftig zur Wärmeplanung verpflichteten Kommunen in Nordrhein-Westfalen und natürlich auch für alle anderen beteiligten Akteure. Das Kompetenzzentrum Wärmewende NRW soll die nötige Unterstützung bieten, um richtige Entscheidungen für eine klimaneutrale Zukunft der Wärmeversorgung zu treffen.“</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) unterstützt das Kompetenzzentrum als Kooperationspartner im Bereich der notwendigen Datengrundlage. „Um die Wärmewende in den Kommunen voranzutreiben, ist eine solide Datengrundlage essentiell. Im Wärmekataster des LANUV wird der Status quo des Wärmebedarfs von Gebäuden und Prozessen und der Wärmeversorgung aufgezeigt. Die lokalen Potenziale erneuerbarer Wärmequellen können hier direkt mit den regional vorherrschenden Wärmesenken verknüpft werden“, verdeutlichte Dr. Sibylle Pawlowski die Rolle des Wärmekatasters als zentrale Datenplattform für die kommunale Wärmeplanung in NRW.</p>
<p>Eine wichtige zukünftige Säule für eine erfolgreiche Wärmewende in NRW ist auch die mitteltiefe und tiefe Geothermie. Der Geologische Dienst NRW, Partner des Kompetenzzentrums Wärmewende, stellt für die Nutzung der Geothermie wichtige Informationen und Beratungsangebote zur Verfügung. Dr. Ulrich Pahlke, Direktor des Geologischen Dienstes NRW: „Für Kommunen und Energieversorger stellt sich die Frage nach den Möglichkeiten einer geothermischen Energieversorgung. Um diese Fragen beantworten zu können, erkundet der Geologische Dienst NRW den Untergrund, entwickelt großräumige Untergrundmodelle und stellt diese über www.geothermie.nrw.de zur Verfügung. Darüber hinaus stehen wir aber auch für Gespräche und Informationsveranstaltungen zum Thema Geothermie sowie ersten Standortanalysen zur Verfügung.“</p>
<p>Eine bundesweite gesetzliche Regelung zur verpflichtenden kommunalen Wärmeplanung wird im Laufe des Jahres erwartet. Die Landesregierung ist daher bereits jetzt aktiv geworden und hat gemeinsam mit den Kooperationspartnern das neue Kompetenzzentrum unter www.waermewende.nrw eröffnet.</p>
<h3>Pressekontakt:</h3>
<p>Frederic Paul</p>
<p>E-Mail: frederic.paul@energy4climate.nrw, Tel.: 0211-8220864-52</p>
<p>Miriam Canfora</p>
<p>E-Mail: miriam.canfora@energy4climate.nrw, Tel.: 0209-408599-27</p>
<p>NRW.Energy4Climate, Kaistraße 5, 40221 Düsseldorf</p>
<p><strong>NRW.Energy4Climate</strong> ist die Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie bündelt Kräfte und Ressourcen in den vier am stärksten emittierenden Sektoren Energiewirtschaft, Industrie, Wärme &amp; Gebäude und Mobilität, die gemeinsam für mehr als 90 Prozent der Treibhausgasemissionen in NRW verantwortlich sind. Ziel ist es, die Transformation sektorenübergreifend so zu beschleunigen, dass Nordrhein[1]Westfalen so schnell wie möglich klimaneutral und gleichzeitig als Industrie- und Dienstleistungsstandort für die Zukunft gestärkt wird. Weitere Informationen unter</p>
<p><a href="http://www.energy4climate.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.energy4climate.nrw</a>.</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-801</guid>
                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2023 13:59:58 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV-Lehrgang für Polizei und Veterinärämter zur Kontrolle von Tiertransporten - Straßenkontrollen zeigen Verstöße gegen Europäische Tiertransportverordnung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-lehrgang-fuer-polizei-und-veterinaeraemter-zur-kontrolle-von-tiertransporten-strassenkontrollen-zeigen-verstoesse-gegen-europaeische-tiertransportverordnung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen von praktischen Schulungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) haben im Rhein-Sieg-Kreis und im Kreis Düren die amtlichen Tierärztinnen und Tierärzte gemeinsam mit den Einsatzkräften der polizeilichen Verkehrsüberwachung Tiertransportfahrzeuge kontrolliert.</p>
<p>Bei den in der vergangenen Woche kontrollierten Transportfahrzeugen wurden insgesamt mehr als 10 Verstöße gegen die europäische Tierschutztransportverordnung festgestellt. So wurde bei einem vierstöckigen Transportfahrzeug mit Mastschweinen eine Überladung festgestellt mit dem Ergebnis, dass den Tieren kein ausreichender Platz zur Verfügung stand. Die betroffenen Tiere wurden in einer nahegelegenen Versorgungsstelle abgeladen und versorgt. Zudem waren bei diesem Transportfahrzeug die Lüftungsanlage und die Tränken zum Teil nicht funktionsfähig. Die weiteren festgestellten Verstöße bei den beiden anderen Transporten betrafen unter anderem eine nicht ausreichende Deckenhöhe und die zum Teil verletzungsträchtige Ausstattung der Fahrzeuge.</p>
<p>„Jeder Transport stellt für ein Tier eine potenzielle Belastung dar“, sagte die Landestierschutzbeauftragte Dr. Gerlinde von Dehn, die die gemeinsame Fortbildungsmaßnahme angeregt hatte. „Für die Veterinärbehörden ist eine gute Zusammenarbeit mit der Polizei bei der Kontrolle von Tiertransporten sehr wichtig. Sie sind in der Regel als erste vor Ort und können unter Umständen sehr schnell Entscheidungen treffen, wenn es um das Wohl der Tiere geht.“</p>
<p>Die Präsidentin des LANUV, Dr. Sibylle Pawlowski, erklärte: „Es ist wichtig, in einer solchen Fortbildung Theorie und Praxis für alle Seiten miteinander zu verbinden. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ging es nach den theoretischen Schulungen direkt auf die Straße, um die Prozess einer solchen Verkehrskontrolle und die möglichen Verstöße bei Tiertransporten direkt bewerten zu können. Das Leid von Tieren, die nicht nach den geltenden Regeln behandelt werden, kann nicht zu Übungszwecken nachgestellt werden.“</p>
<p>Hauptreferent der Veranstaltung war der renommierte österreichische Tierarzt und Experte für Tiertransporte in Europa, Dr. Alexander Rabitsch. Vermittelt wurden tierschutzrechtliche Grundlagen, auf die die Kontrolleurinnen und Kontrolleure bei ihren gemeinsamen Einsätzen zu achten haben. Zu diesen Grundlagen gehörte unter anderem, Tiertransporte so kurz wie möglich zu halten und von qualifiziertem Personal durchzuführen. Es muss sichergestellt sein, dass die Tiere in einem geeigneten Fahrzeug mit ausreichend Platz sowie den entsprechenden Ver- und Entladevorrichtungen transportiert und ausreichend versorgt werden. Kranke oder verletzte Tiere sind in der Regel nicht transportfähig.</p>
<p>Mit weiteren Veranstaltungen dieser Art wird das LANUV die Zusammenarbeit von Polizei und Veterinärämtern in ganz NRW weiter stärken mit dem Ziel, Tiertransporte sicherer und für die Tiere erträglicher zu gestalten.</p>
<p>Information zum Thema Tierschutz in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz</a></p>
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                        <pubDate>Thu, 23 Feb 2023 11:47:00 +0100</pubDate>
                        <title>Biologische Vielfalt in Zahlen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/besserer-schutz-von-wiesenvoegeln-durch-geeignete-gruenlandbewirtschaftung-1</link>
                        <description>Das Biodiversitätsmonitoring des LANUV

</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hat der landesweite Bestand häufiger Feldvögel in den letzten zwanzig Jahren abgenommen? Und wenn ja, wo sind die Schwerpunkträume dieser Abnahme für Arten wie die Feldlerche? Wie hat sich die Artenvielfalt in Feldrainen verändert? Wie stark breiten sich invasive Arten aus? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das nordrhein-westfälische Biodiversitätsmonitoring des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. Im neuen Fachinformationssystem des Monitorings stehen ab heute (Donnerstag, 23. Februar 2023) umfangreiche Informationen zum Zustand und zur Entwicklung der biologischen Vielfalt in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Nutzerinnen und Nutzer können sich so über Bestandsentwicklungen und Trends häufiger und mittelhäufiger Brutvogel- und Pflanzenarten sowie Lebensräume und daraus abgeleitete Indikatoren informieren. Der Rückgang der Biodiversität wurde zuletzt auf der Weltnaturkonferenz in Montreal als bedeutende ökologische Krise unserer Zeit hervorgehoben.</p>
<p>Das Fachinformationssystem Biodiversitätsmonitoring NRW unterteilt sich in die drei Bereiche Artenvielfalt, Lebensräume und Indikatoren:<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Artenvielfalt:</strong></p>
<p>Insgesamt 84 Vogelarten und 25 Pflanzenarten sind im Fachinformationssystem enthalten.</p>
<p>Der landesweite Bestand des Kiebitzes beispielsweise hat in den letzten zwanzig Jahren um über 75 Prozent abgenommen – ein Ergebnis der immer intensiveren Landnutzung. Auch der Bestand der Goldammer als Vogel der Agrarlandschaft zeigt einen fallenden Trend, ihre Siedlungsdichte ist vor allem in Teilen der Westfälischen Bucht, des Niederrheinischen Tieflands und der Eifel zurückgegangen. Zugenommen haben dagegen viele Arten der Wälder, wie der Buntspecht, der als Standvogel vom Klimawandel in Form von milderen Wintern profitiert.</p>
<p>Die mit der Schafgarbe besiedelte Fläche, einer Pflanzenart der Wiesen und Feldraine, ist seit dem Jahr 2006 um dreißig Prozent zurückgegangen, während die besiedelte Fläche der Spätblühenden Traubenkirsche, einer invasiven Pflanzenart, sich verdoppelt hat.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Lebensraumvielfalt:</strong></p>
<p>Unter diesem Punkt stellt das Fachinformationssystem die aktuelle Flächengröße und Trendentwicklungen ausgewählter nordrhein-westfälischer Lebensräume dar. Der Fokus liegt hierbei auf den weit verbreiteten Lebensräumen der Wälder, der Agrarlandschaft, der Gewässer und des Siedlungsraums.</p>
<p>In der Agrarlandschaft haben sich in den letzten 15 Jahren deutliche Veränderungen ergeben. So ging in diesem Zeitraum die landesweite Fläche der Ackerbrachen um zwei Drittel zurück. Auch der Bestand der Säume ist in der Agrarlandschaft gleichzeitig um etwa zwanzig Prozent zurückgegangen. Sowohl Säume als auch Brachen stellen wichtige Strukturelemente für die Biodiversität in der Agrarlandschaft dar. Die Monitoring-Zeitreihen zeigen, dass die Flächen-Abnahmen zwischen den Jahren 2006 und 2012 stattgefunden haben, während die Flächengrößen in den letzten zehn Jahren relativ konstant geblieben sind.</p>
<p>Auch in den Wäldern von NRW hat es Entwicklungen gegeben. So hat die Flächengröße der Laub- und Laubmischwälder aus heimischen Baumarten in den letzten 15 Jahren um fünf Prozent zugenommen, während die Fläche der Nadelwälder deutlich zurückgegangen ist.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Indikatoren:</strong></p>
<p>Indikatoren sind repräsentative Kenngrößen, welche komplexe, teilweise nicht direkt messbare Sachverhalte anhand einer Maßzahl darstellen. Ob die Qualität der Lebensräume NRWs für den Erhalt und die Förderung der heimischen Artenvielfalt ausreichend ist, kann zum Beispiel mit Hilfe des Indikators „Artenvielfalt und Landschaftsqualität“ betrachtet werden. Der aktuelle Indikatorwert liegt noch weit vom Zielwert entfernt, ist aber in den vergangenen zehn Jahren gestiegen und zeigt damit eine positive Entwicklung.</p>
<p>Ob sich der Klimawandel auf die Tier- und Pflanzenwelt in NRW auswirkt zeigen Indikatoren wie der „Temperaturindex der Vogelartengemeinschaft“ und die „Klimasensitiven Pflanzenarten“, die auch Teil des nordrhein-westfälischen Klimafolgen- und Anpassungsmonitorings sind. So ist der Temperaturindex der Vogelartengemeinschaften in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Dieser Anstieg deutet darauf hin, dass sich in Nordrhein-Westfalen wärmeliebende häufige Brutvogelarten ausbreiten, während sich kälteliebende zurückziehen. Wärmeliebende Vogelarten wären beispielsweise Gartenbaumläufer, Stieglitz, Hausrotschwanz oder Bluthänfling. Zu den kälteliebenden Arten gehören zum Beispiel Wacholderdrossel, Weidenmeise, Fitis, Wintergoldhähnchen, Gelbspötter oder Gartengrasmücke.</p>
<p>Weitere Indikatoren bilden ab, inwiefern die Ziele der Biodiversitätsstrategie NRW oder der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in Nordrhein Westfalen erreicht werden.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Datengrundlage: </strong></p>
<p>Datengrundlage der im Fachinformationssystem dargestellten Informationen ist überwiegend die Ökologische Flächenstichprobe (ÖFS). Die ÖFS ist ein Untersuchungsprogramm zur landesweiten Langzeitbeobachtung der Biodiversität in der Gesamtlandschaft Nordrhein-Westfalens. Seit 1997 werden in der ÖFS auf repräsentativen, zufällig ausgewählten Stichprobenflächen Biotop- und Nutzungstypen, Gefäßpflanzen und Brutvögel nach standardisierten Methoden erfasst. Die Ergebnisse der Kartierungen werden unter Anwendung statistischer Methoden analysiert. So entstehen landesweit gültige Hochrechnungen und Aussagen zu Veränderungen.</p>
<p>Das Fachinformationssystem Biodiversitätsmonitoring NRW ist erreichbar unter:</p>
<p><a href="https://biodiversitaetsmonitoring.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://biodiversitaetsmonitoring.nrw</a></p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-792</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Feb 2023 10:47:36 +0100</pubDate>
                        <title>Besserer Schutz von Wiesenvögeln durch geeignete Grünlandbewirtschaftung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/besserer-schutz-von-wiesenvoegeln-durch-geeignete-gruenlandbewirtschaftung</link>
                        <description>Fachleute im Austausch beim LANUV</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 9. bis 11. Februar treffen sich Fachleute aus dem Bereich Vogelschutz bei einem Workshop des&nbsp; Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in der Akademie Wolfsburg&nbsp; in Mülheim an der Ruhr, um die Ziele von zwei von der EU-Kommission geförderten LIFE-Projekten zu bündeln und Erfahrungen auszutauschen.</p>
<p>Anlass der Kooperation ist der massive Rückgang der Bestände vieler Wiesenvogelarten. Ein deutliches Beispiel für die negative Entwicklung ist der Kiebitz. Untersuchungen im Kreis Kleve haben gezeigt, dass dort der Bestand von Brutpaaren des Kiebitz zwischen 2004 und 2020 um 50-60 Prozent zurückgegangen ist. Als Brutgebiet bevorzugt der Kiebitz offene Wiesenlandschaften. Seit einigen Jahren besiedelt er verstärkt auch Ackerland. Inzwischen brüten etwa 80 Prozent der Kiebitze in Nordrhein-Westfalen auf Ackerflächen. Dort ist der Bruterfolg stark abhängig von der Bewirtschaftungsintensität und fällt oft sehr gering aus. In der aktuellen Roten Liste der gefährdeten Brutvogelarten Nordrhein-Westfalens wurde der Kiebitz in die Kategorie 2 „stark gefährdet“ eingestuft.</p>
<p>Gemeinsames übergeordnetes Ziel beider LIFE-Projekte ist der Schutz von Wiesenvögeln in Nordrhein-Westfalen durch eine Verbesserung der Lebensbedingungen. Das vom LANUV geleitete EU-LIFE-Projekt „Wiesenvögel in NRW“ zielt darauf ab, die Bestände wiesenbrütender Vogelarten wie Uferschnepfe, Großer Brachvogel, Rotschenkel, Kiebitz, Bekassine, Löffelente, Knäkente und Wiesenpieper in acht EU-Vogelschutzgebieten des NRW-Tieflandes vom Unteren Niederrhein bis zum Kreis Minden-Lübbecke langfristig zu sichern.</p>
<p>Durch das LIFE-Projekt „Grünland für Wiesenvögel“ sollen die letzten Vorkommen im Vogelschutzgebiet „Unterer Niederrhein“ im Hotspot-Vorkommen „Düffel“, einer der wichtigsten Wiesenvogellandschaften in Nordrhein-Westfalen, erhalten, stabilisiert und wo möglich vergrößert werden.</p>
<p>Die Fachleute beschäftigen sich im Workshop konkret mit den Lebensraumanforderungen von sieben Vogelarten, die im offenen Grünland brüten. Es werden Profile erarbeitet, auf deren Basis sich aus den landschaftlichen Gegebenheiten heraus konkrete Maßnahmen ableiten lassen. Ein Themenblock befasst sich mit Mähtechnik und Maschinen, mit denen die Pflege von Wiesen möglichst insektenfreundlich und damit auch günstig für die Wiesenvögel ausgeführt werden kann. Zur Verwertung von nicht nutzbarem landwirtschaftlichen Schnittgut&nbsp; wird ein Verfahren zur integrierten Festbrennstoff- und Biogasproduktion aus Biomasse vorgestellt, mit dem Grünschnitt aus der Straßenrandunterhaltung, von Laub und Baumschnitt sowie aus der Pflege von Naturschutzwiesen nicht mehr ungenutzt bleibt, sondern energetisch verwertet wird.</p>
<h3>Weiterführende Informationen:</h3><ul> 	<li>&nbsp;zum EU-LIFE-Projekt Wiesenvögel in NRW</li> </ul><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.life-wiesenvoegel.nrw.de/projekt" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.life-wiesenvoegel.nrw.de/projekt</a></p><ul> 	<li>&nbsp; EU-LIFE-Projekt: „Grünlandentwicklung für Wiesenvögel“:</li> </ul><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.life-wiesenvoegel-niederrhein.de/index.php/de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.life-wiesenvoegel-niederrhein.de/index.php/de/</a></p><ul> 	<li>&nbsp; zum Vorkommen des Kiebitz in NRW:<br> 	&nbsp; <a href="https://www.lanuv.nrw.de/naturinnrw-1/details?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=1205&amp;cHash=9f035a1bc565030e77f75bc08fcf81ce" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/naturinnrw-1/details?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=1205&amp;cHash=9f035a1bc565030e77f75bc08fcf81ce</a></li> </ul><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-787</guid>
                        <pubDate>Mon, 23 Jan 2023 11:35:38 +0100</pubDate>
                        <title>Verbesserte Informationen in Hochwasserlagen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/verbesserte-informationen-in-hochwasserlagen-zentrale-verteilung-sorgt-fuer-schnellere-verfuegbarkeit</link>
                        <description>Zentrale Verteilung sorgt für schnellere Verfügbarkeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fachleute der Umwelt- und Katastrophenschutzbehörden sind heute beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zusammen gekommen, um die neuen und direkteren Kommunikationswege im Fall von Hochwasserlagen in Nordrhein-Westfalen erläutert zu bekommen. In Folge des Hochwasserereignisses im Juli 2021 hatte sich gezeigt, dass Hochwasserinformationen sowohl im Bereich der Wasserwirtschaft als auch im Katastrophenschutz schneller und unkomplizierter verfügbar sein müssen.</p>
<p>Während eines Hochwasserereignisses bilden die hydrologischen Lageberichte des LANUV die Informationsgrundlage für die Aufgabenwahrnehmung der Wasserbehörden sowie für die Planung und Durchführung von Einsätzen der Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes. Die Zustellung dieser Lageberichte an die zuständigen Stellen innerhalb der Landesverwaltung wurde nun in einem gemeinsamen Runderlass des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr und des Innenministeriums neu geregelt. Damit wurde die Meldekette gestrafft.</p>
<p>So soll die Verteilung der hydrologischen Lageberichte per E-Mail zentral vom LANUV im so genannten Single-Voice-Prinzip direkt an die zuständigen Stellen übermittelt werden. Die Zustellung der Lageberichte erfolgt regional-spezifisch an die zuständigen Stellen in den Gewässer-Teileinzugsgebieten, in denen die voraussichtlich betroffenen Gewässer liegen.</p>
<p>Damit die neuen Informations- und Meldewege zügig bekannt werden, waren die Kommunen und Bezirksregierungen aufgefordert, die Personen aus Ihrem Zuständigkeitsbereich zum Fachgespräch ins LANUV zu entsenden, die hydrologische Lageberichte im Hochwasserfall tatsächlich empfangen und weiterverwenden. Dies betrifft insbesondere die Beschäftigten der Meldeköpfe in den Bezirksregierungen sowie der Einheitlichen Leitstellen für den Brandschutz, die Hilfeleistung, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst der Kreise und kreisfreien Städte sowie die jeweiligen Verantwortlichen auf Seiten der Wasserwirtschaft.</p>
<p>Unabhängig von der Zuordnung zu den Teileinzugsgebieten, sendet das LANUV alle Lageberichte per E-Mail an das Lagezentrum der Landesregierung NRW, den Meldekopf und die Fachabteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr und das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern des Bundesministeriums des Innern und für Heimat.</p>
<p>Der Runderlass mit den Regelungen im Deiail ist unter folgendem Link einsehbar:</p>
<p><a href="https://lv.recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;vd_id=20857&amp;ver=8&amp;val=20857&amp;sg=0&amp;menu=0&amp;vd_back=N" target="_blank" rel="noreferrer">https://lv.recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;vd_id=20857&amp;ver=8&amp;val=20857&amp;sg=0&amp;menu=0&amp;vd_back=N</a></p>
<p>Die Lageberichte selbst wurden bereits so angepasst, dass sie nun nicht mehr nur die reinen Fachdaten der Hydrologie enthalten. Sie beinhalten eine Reihe von Informationen zur Wetterlage, zu Pegelständen und Auswirkungen sowie eine Prognose der Wettersituation und der weiteren Entwicklung des Wasserstandes an den Hochwassermeldepegeln des Landes. Neben den hydrologischen Fachinformationen geben sie weitere Erläuterungen, die zur Beurteilung der Lage hilfreich sind. Dabei wird Wert darauf gelegt, die Faktenlage in allgemeinverständlicher Sprache darzustellen.</p>
<p>Das LANUV veröffentlicht Daten zu Pegelständen der Gewässer in Nordrhein-Westfalen und im Hochwasserfall auch die jeweils aktuellen Lageberichte auf der folgenden Internetseite:</p>
<p><a href="https://luadb.it.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php" target="_blank" rel="noreferrer">https://luadb.it.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php</a></p>
<p>Die hydrologischen Lageberichte werden auch im länderübergreifenden Hochwasserportal eingestellt, über das automatisierte Push-Mitteilungen in verschiedenen Warn-Apps ausgelöst werden. Darüber hinaus können die hydrologischen Lageberichte sowie Pegelinformationen über das Umweltportal NRW des Landes als Mailing, SMS oder Push-Nachricht abonniert werden:</p>
<p><a href="https://www.umweltportal.nrw.de/abo-service" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umweltportal.nrw.de/abo-service</a></p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-786</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 Jan 2023 10:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>Erste Auswertungen zur Luftqualität 2022</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erste-auswertungen-zur-luftqualitaet-2022</link>
                        <description>Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Messwerte in Nordrhein-Westfalen etwa auf Vorjahresniveau</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Luftqualität in Nordrhein-Westfalen befindet sich im Vergleich mit den beiden Vorjahren auf gleichbleibendem Niveau. Das zeigen erste vorläufige Auswertungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz der Messdaten aus dem Jahr 2022.</p>
<p><strong>Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>)</strong></p>
<p>Im Jahr 2022 wurde Stickstoffdioxid an 143 Standorten gemessen. An den 58 Stationen mit automatischer Messung lag im Jahr 2022 die NO<sub>2</sub> Belastung landesweit auf einem vergleichbaren Niveau wie in den beiden Vorjahren. An diesen Standorten wurde der Grenzwert sicher eingehalten. Der Grenzwert für die mittlere Jahresbelastung mit Stickstoffdioxid beträgt 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Er dient dem Schutz der menschlichen Gesundheit.</p>
<p>Für die übrigen Standorte mit Passivsammlermessungen liegt die Auswertung der Daten wegen der aufwändigen Laboruntersuchungen erst etwa im März vor. Die bisher vorliegenden Daten weisen auf eine erneute Überschreitung des Grenzwertes an der Kruppstraße in Essen in direkter Nähe zur Autobahn A40 hin. An allen anderen Probenahmestellen zeigt sich für die Daten aus 2022 bisher ebenfalls ein vergleichbares Bild zu den Vorjahren, in denen es keine weiteren Grenzwertüberschreitungen gegeben hat.</p>
<p><strong>Feinstaub (PM<sub>10</sub> und PM<sub>2,5</sub>)</strong></p>
<p>Auch bei Feinstaub zeigt sich eine ähnliche Belastung wie in den beiden Vorjahren. An allen Probenahmestellen wurden alle Grenzwerte sicher eingehalten. Trotz der Besonderheit, dass im Frühjahr und im Herbst jeweils für mehrere Tage Saharastaub nach Nordrhein-Westfalen transportiert wurde, wurden keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt.</p>
<p>Feinstaub wird in Nordrhein-Westfalen an 76 Messorten in zwei verschiedenen Partikelklassen gemessen. In der Klasse PM<sub>10</sub> wird die Gesamtmasse aller Partikel bis zu einem maximalen Durchmesser von 10 Mikrometern erfasst. Die kleinere Feinstaubfraktion bis zu einem Durchmesser von maximal 2,5 Mikrometern wird als PM<sub>2,5 </sub>klassifiziert.</p>
<p>An allen Probenahmestellen in Nordrhein-Westfalen wurde der Jahresmittelgrenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter für PM<sub>10</sub>, wie bereits in den Jahren zuvor, deutlich unterschritten. Neben dem Jahresmittelgrenzwert wurde an allen PM<sub>10</sub> Probenahmestellen auch der Tagesmittelgrenzwert eingehalten. Danach dürfen an einer Probenahmestelle maximal 35 Tage pro Kalenderjahr mit einer mittleren Belastung von mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft für PM<sub>10</sub> auftreten.</p>
<p>Für die kleineren Partikel der Feinstaubfraktion PM<sub>2,5 </sub>wurde der Jahresmittelgrenzwert von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 2022 an allen Messstationen sicher eingehalten. Ein Tagesmittelgrenzwert für PM<sub>2,5 </sub>existiert nicht.</p>
<p>Die vorläufige Auswertung der kontinuierlichen Messungen der Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung ist in der angehängten Tabelle dargestellt.</p>
<p><strong></strong></p>
<p>Die abschließende Bewertung der Luftqualität für das Jahr 2022 wird nach Abschluss der Laboranalyse der Passivsammlermessungen im Laufe des Frühjahres 2023 vorgenommen. Jahresberichte und die Daten sind auf der Internetseite des LANUV veröffentlicht. Nach Abschluss der Auswertungen werden unter folgendem Link die Ergebnisse für 2022 bereitgestellt:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte</a><br> &nbsp;</p>
<h3>Vorläufige Daten zur Luftqualität 2022 (Tabelle):</h3>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/presse/uploads/2023_01_16-PM_LQ_konti-Anhang.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/presse/uploads/2023_01_16-PM_LQ_konti-Anhang.pdf</a><br> &nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-785</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Jan 2023 09:29:55 +0100</pubDate>
                        <title>„Nordrhein-Westfalen Stadt.Land.Fluss.“:</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nordrhein-westfalen-stadtlandfluss</link>
                        <description>90 Ausstellende aus Nordrhein-Westfalen präsentieren eine Vielfalt von Produkten auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Vielfalt Nordrhein-Westfalens zu präsentieren ist das Ziel des Messeauftritts „Nordrhein-Westfalen Stadt.Land.Fluss.“ auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin, die in zehn Tagen beginnt. Das Motto beschreibt die unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Kulturlandschaften und Regionen, aus denen hochwertige regionale Produkten stammen, und stellt nachhaltige Erzeugung und Vermarktung in den Vordergrund. In diesem Jahr werden 90 unterschiedliche Ausstellerinnen und Aussteller und über 500 einzelne Personen an der Präsentation des Landes Nordrhein-Westfalen mitwirken.</p>
<p>Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen: „Nordrhein-Westfalen ist ein starkes Agrarland und viele Verbraucherinnen und Verbraucher schätzen die regionalen und frischen Erzeugnisse aus Nordrhein-Westfalen, die von herausragender Qualität sind. Deshalb müssen wir noch stärker dafür eintreten, dass auch mehr regionales Obst, Gemüse oder Fleisch aus unserem Land im Einzelhandel angeboten und beworben werden kann. Denn der Kauf regionaler und hochwertiger Produkte ist eine gute Sache, von der alle Seiten profitieren. Es gibt daher keinen besseren Ort als die Internationale Grüne Woche, um die Vielfalt und Stärke der nordrhein-westfälischen Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft zu präsentieren. Nordrhein-Westfalen wird sich bei der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau von seiner besten Seite zeigen.“</p>
<p>„Nordrhein-Westfalen wird häufig definiert über seine industrielle Vergangenheit und Zukunft. Dabei ist Nordrhein-Westfalen auch das drittgrößte Agrarland in Deutschland und zugleich das Land mit der größten Ernährungswirtschaft“, ergänzte die Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Dr. Sibylle Pawlowski auf einer Vorabpräsentation heute (Dienstag, 10. Januar 2023) in Duisburg, auf der die ersten Produkte probiert werden konnten. „Etwa ein Fünftel des deutschen Gesamtumsatzes an Lebensmitteln wird in Nordrhein-Westfalen erwirtschaftet. Neben den kulinarischen Spezialitäten ist es uns wichtig, auch die ländlichen Räume in ihrer Vielfalt zu präsentieren. Dazu gehört die nordrhein-westfälische Landwirtschaft mit ihren regionalen Unterschieden ebenso wie Projekte zur Entwicklung ländlicher Gemeinden.“</p>
<p>Zur Darbietung dieser reichen Natur-, Genuss- und Land(Wirtschafts)vielfalt wurde unter Federführung des LANUV im Auftrag des nordrhein-westfälischen Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministeriums der Landesmesseauftritt realisiert. Ziel des Messekonzeptes ist, die unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Landschaften und Kulturen abzubilden. Gleichzeitig werden Informationen zur Ernährungs- und Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen sowie zum Verbraucherschutz und Tourismus angeboten. „Regionalvermarktung erfolgreich zu betreiben bedeutet, den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Besonderheiten der heimischem Produkte nahezubringen und sie von deren Qualität zu überzeugen“, betonte Dr. Pawlowski. „Deshalb bieten wir auf der NRW-Präsentation auf der grünen Woche eine Informations- und Kommunikationsplattform, auf der die Erzeugung regionaler Produkte unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit im Vordergrund steht.“</p>
<p>In Berlin werden auf über 1100 Quadratmeter Ausstellungsfläche an 24 Messeständen zehn Tage lang eine Fülle an nordrhein-westfälischen Produkten einem internationalen Publikum vorgestellt. Neben regionalen Spezialitäten wie Bieren und Spirituosen, Fruchtsäften und Fischgenüssen, Käse, Schinken oder Spargel werden Blumen und Zierpflanzen vom Niederrhein, Erlebnisangebote oder das Leben auf dem Lande, mit Projekten aus dem Förderprogramm LEADER des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums präsentiert.</p>
<p>Erstmals mit dabei sind Stände der Landesgartenschau Höxter, der NRW-LandFrauen und des Foodhub NRW.</p>
<p>Das LANUV selber informiert an seinem Stand über die Phänologie und zeigt dem Messepublikum an Hand eines Spiels, welchen Einfluss das Wetter, die Witterung und das Klima auf das Wachstum von Pflanzen haben. Das „Phänologische Kochbuch“ vermittelt die Phänologie anschaulich und kulinarisch erlebbar durch Kochrezepte mit heimischen Produkten aus den einzelnen Jahreszeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich seit vielen Jahren an der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Das LANUV ist im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW verantwortlich für die Organisation und Konzeption der IGW-Messepräsentation des Landes NRW. Die 24 einzelnen Ausstellenden erhalten in Berlin die Möglichkeit, ihre regionalen Produkte oder Service- und Dienstleistungsangebote zu präsentieren. Begleitet wird der NRW-Auftritt von einem umfangreichen Bühnenprogramm, das den Messebesucherinnen und Messbesuchern täglich viele Stunden Kochshows und Mitmachaktionen bietet.</p>
<p><strong>Folgende nordrhein-westfälische Ausstellungsbeiträge mit eigenen Ständen werden in Berlin zehntägig anzutreffen sein:</strong></p><ul> 	<li>Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V.</li> 	<li>Curry Q GmbH</li> 	<li>Die Faire Milch, Grefrath</li> 	<li>Forstetal 600 / Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen GmbH &amp; Co. KG</li> 	<li>Früh Kölsch, Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG</li> 	<li>GEPA – The Fair Trade Companv</li> 	<li>KLB, KLJB im Bistum Münster e.V.</li> 	<li>Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen</li> 	<li>Landesbetrieb Wald und Holz NRW</li> 	<li>Landesgartenschau Höxter</li> 	<li>Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.</li> 	<li>LandFrauen Nordrhein-Westfalen</li> 	<li>Metzgerei Quartier, Küchenbetrieb in der Gästelounge</li> 	<li>Pflanzenzucht Heinz Manten</li> 	<li>Privatbrauerei Ernst Barre GmbH</li> </ul><p><strong>Messestände von Ausstellenden mit wechselnden Produkten oder Akteuren:</strong></p><ul> 	<li>Agrobusiness Niederrhein e.V.</li> 	<li>Ernährung-NRW e.V.</li> 	<li>Fischkultur NRW – Verband nordrhein-westfälischer Fischzüchter und Teichwirte e.V.</li> 	<li>Foodhub NRW e.V.</li> 	<li>Genussregion Niederrhein e.V.</li> 	<li>Genussregion Ostwestfalen-Lippe e.V.</li> 	<li>LEADER/Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW</li> 	<li>mein-ei.nrw e.V.</li> 	<li>Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.</li> </ul><p><strong>Mehr zur Grünen Woche:</strong></p>
<p>Die Internationale Grüne Woche (kurz IGW) ist eine internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Sie wurde 1926 gegründet und findet in diesem Jahr in Berlin vom 20. bis 29. Januar 2023 statt.</p>
<p>Dem Konsumtrend folgend, nehmen die Themen „Erzeugung von regionalen Produkten“ und „Leben und Urlaub in den ländlichen Räumen“ immer weiter an Bedeutung zu. Diese Bedeutung der Grünen Woche für die Agrarpolitik wird unterstrichen durch den jährlichen Besuch von über 200 internationalen und nationalen Ministerinnen und Ministern sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretären.</p>
<p>Die IGW benennt sich selber als „weltgrößte Messe für Ernährung Landwirtschaft und Gartenbau“. Parallel dazu ist die IGW Ausgangspunkt für das „Global Forum for Food and Agriculture (kurz GFFA)“. Hier treffen sich internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzentinnen und -produzenten und zeigen mit ihren Gemeinschaftsschauen, was die Welt der Nahrungs- und Genussmittel zu bieten hat.</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche</a></p>
<p><a href="https://www-lanuv-fis.nrw.de/phaenologie" target="_blank" rel="noreferrer">www-lanuv-fis.nrw.de/phaenologie</a></p>
<p><a href="http://www.gruenewoche.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.gruenewoche.de/</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-780</guid>
                        <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 12:56:01 +0100</pubDate>
                        <title>Goldschakal am Nordostrand des Ruhrgebietes nachgewiesen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/goldschakal-am-nordostrand-des-ruhrgebietes-nachgewiesen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den Nachweis eines Goldschakals (Canis aureus) in Hamm (Westfalen). Der Goldschakal wurde am 15. November 2022 in den frühen Abendstunden von einer Wildkamera im Umfeld des Landschaftsschutzgebietes Kerstheide erfasst. Das Geschlecht, die Herkunft und der weitere Verbleib sind nicht bekannt.</p>
<p>Im Spätsommer 2020 war erstmals ein Goldschakal in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen und mit Hilfe von genetischen Untersuchungen durch das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen als Männchen identifiziert worden. Dieser Goldschakalrüde mit der Kennung GG010m konnte an gerissenen Wild- und Nutztieren zunächst in Mülheim an der Ruhr und dann in Kranenburg im Kreis Kleve nachgewiesen werden. Später gelangen Nachweise in den Niederlanden. Der weitere Verbleib dieses Individuums ist nicht bekannt.</p>
<p>Der Goldschakal steht nicht unter strengem Artenschutz. Beim Goldschakal werden in Nordrhein-Westfalen keine freiwilligen Entschädigungsleistungen für Risse an Nutztieren gewährt. Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor dem Wolf sind hingegen auch zum Schutz vor Goldschakalen, Füchsen und Hunden geeignet. Weidetierhalterinnen und -halter aus NRW können Fragen zum Herdenschutz an eine zentrale Servicehotline Herdenschutz (Durchwahl 02945/989898) bei der Landwirtschaftskammer NRW richten.</p>
<p><strong>Hintergrund zum Goldschakal</strong></p>
<p>Das natürliche Verbreitungsgebiet des Goldschakals umfasst Bereiche Asiens und reicht bis nach Zentral-, Ost- und Südeuropa. In der Wahl eines Lebensraums ist die Art sehr flexibel und kann sich gut an verschiedene Gegebenheiten anpassen. So ist der Goldschakal sowohl in einer reich strukturierten Agrarlandschaft anzutreffen, als auch in Feuchtgebieten mit geeigneten Bedingungen. Eines der wichtigsten Kriterien bei der Lebensraumwahl ist die ausreichende Verfügbarkeit von Nahrung. Diese besteht hauptsächlich aus kleinen bis mittelgroßen Säugetieren, aber auch aus Amphibien, Insekten, Fischen, Aas und pflanzlicher Nahrung. Der Goldschakal ist in der Lage, sich sehr gut an die saisonal verfügbaren Ressourcen anzupassen. Die ausgeprägte Anpassungsfähigkeit ist ein Grund für seine weitere Ausbreitung in Richtung Norden und Westen. So kam es in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder zu Erstnachweisen in Ländern, in denen der Goldschakal zuvor nicht heimisch gewesen ist. Den ersten dokumentierten Nachweis in Deutschland gab es 1997 in Brandenburg. 2021 erfolgte der erste Reproduktionsnachweis des Goldschakals in Deutschland, und zwar in Baden-Württemberg. In diesem Jahr wurden in Baden-Württemberg und in Niedersachsen jeweils ein Wurf nachgewiesen.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema Goldschakal finden Sie unter: <a href="https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/goldschakal" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/goldschakal</a></p>
<p>Homepage des Forschungsinstitut Senckenberg Gelnhausen: <a href="https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/</a></p>
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<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li> 	<p>. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei".</p> 	</li> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-776</guid>
                        <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 13:58:14 +0100</pubDate>
                        <title> Minister Krischer: Landesverwaltung geht beim Thema Nachhaltigkeit voran</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/minister-krischer-landesverwaltung-geht-beim-thema-nachhaltigkeit-voran</link>
                        <description>ÖKOPROFIT®-Projekt: Umweltministerium zeichnet Einrichtungen für die Teilnahme am ÖKOPROFIT®-Projekt aus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Die Landesregierung hat sich darauf verständigt, bis 2030 eine nachhaltige Landesverwaltung zu sein. Und um dieses Ziel zu erreichen, nehmen Einrichtungen der Landesverwaltung NRW am ÖKOPROFIT®-Konvoi teil, der sie bei der Verbesserung der betrieblichen Umweltleistung unterstützt. Die ersten zehn Einrichtungen, darunter die Bezirksregierungen Arnsberg und Düsseldorf sowie der Landesbetrieb Straßenbau NRW, wurden jetzt für ihre erfolgreiche Teilnahme am Beratungs- und Qualifizierungsprogramm des ÖKOPROFIT®-Projekts im nordrhein-westfälischen Umweltministerium ausgezeichnet. Die Investitionen rechnen sich bereits im zweiten Jahr. "Die Landesverwaltung geht mit gutem Beispiel voran und stellt damit die Weichen, um die Nachhaltigkeitsziele auch in unseren Behörden umzusetzen", sagte Umweltminister Oliver Krischer.</p>
<p>Mit dem ÖKOPROFIT®-Projekt geht Nordrhein-Westfalen einen innovativen Weg zur Förderung der nachhaltigen Landesverwaltung. Der Konvoi ist der erste in einer Landesverwaltung bundesweit. Er wird vom Umweltministerium finanziert und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) koordiniert. Die Beratung erfolgte durch die B.A.U.M. Consult GmbH in Hamm und die wertsicht GmbH in Düsseldorf.</p>
<p>Im Rahmen des Projektes identifizierten die teilnehmenden öffentlichen Einrichtungen Maßnahmen, die sowohl zu ökologischen als auch finanziellen Einsparungen führten. In den Umweltprogrammen der Einrichtungen sind insgesamt 68 Maßnahmen benannt, dazu zählt der Einbau von Bewegungsmeldern, die Umstellung auf effiziente LED-Beleuchtung, die Anlage von Wildblumenbeeten zur Förderung der Artenvielfalt bei der Bezirksregierung Arnsberg oder der Einsatz von Elektro-Lastfahrzeugen anstelle der Dieseltransporter beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW.</p>
<p>Durch die Maßnahmen werden knapp 7.200 Tonnen CO2 Emissionen vermieden, über 1,6 Millionen kWh Energie weniger verbraucht, knapp 4.700 m³ Wasser eingespart und gut 33 Tonnen Abfall vermieden.</p>
<p>Für 30 Maßnahmen lassen sich die erzielten Effekte zum offiziellen Projektabschluss bereits monetär bewerten. Diese bringen jährlich Einsparungen von rund 217.000 Euro bei einer Investition von 273.000 Euro. Die Investitionen rechnen sich mit Blick auf die Einsparungen im Bereich Abfall, Wasser und Energie somit binnen 1,26 Jahren. Die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen sind wirtschaftlich, insbesondere mit Blick auf die steigenden Energiepreise.</p>
<p>Für Minister Krischer ist der ÖKOPROFIT®-Konvoi der geeignete Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Verwaltung. "Mit einer Reichweite von über 4.300 Beschäftigten haben die zehn ausgezeichneten Einrichtungen gezeigt, wie viel Potenzial zur Reduktion der Auswirkung auf Umwelt und Klima in der Landesverwaltung steckt. Diese guten Praxisbeispiele werden wir jetzt im Netzwerk Nachhaltige Landesverwaltung weitertragen", sagte er in seinem Grußwort bei der Preisverleihung.</p>
<p>Aber nicht nur die berechenbaren Einsparungen bieten einen Vorteil des 1. ÖKOPROFIT®-Konvois für Einrichtungen der Landesverwaltung, wie Dr. Sibylle Pawlowski, Präsidentin des LANUV, feststellte: "Die Institutionen haben untereinander Ideen geteilt und sich über die effiziente Umsetzung von Maßnahmen ausgetauscht. Gemeinsame Herausforderungen wurden identifiziert, die wir nun weiter gemeinsam diskutieren werden. Als Modellbehörde für die nachhaltige Landesverwaltung profitieren auch wir von dem entstehenden Netzwerk und freuen uns daher sehr, dass wir als LANUV diesen Prozess mit unseren Impulsen und Erfahrungen begleiten konnten."</p>
<p>Die zehn jetzt ausgezeichneten Einrichtungen sind mit viel Engagement und kreativen Ideen an das Projekt gegangen. Fast überall wird aber auch deutlich, dass die Aktivitäten nur mit zusätzlichem Personal fortgeführt werden können. Noch sind Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit nicht im Verwaltungshandeln ausreichend verankert. Zum Beispiel bedürfen Recherchen zu Lebenszykluskosten und Umweltauswirkungen Zeit, die Abstimmung zur Umsetzung neuer Maßnahmen ist häufig aufwendig, und selbstverständlich müssen die Beschäftigten über die Maßnahmen informiert und dafür sensibilisiert werden.</p>
<p>Folgende Einrichtungen der Landesverwaltung NRW wurden für ihre Teilnahme am ÖKOPROFIT®-Konvoi ausgezeichnet:</p><ul> 	<li>Bezirksregierung Arnsberg</li> 	<li>Bezirksregierung Düsseldorf</li> 	<li>Institut für öffentliche Verwaltung</li> 	<li>Justizvollzugsanstalt Köln</li> 	<li>Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW</li> 	<li>Landesbetrieb IT.NRW</li> 	<li>Landesbetrieb Straßenbau NRW</li> 	<li>Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen</li> 	<li>Landgericht Münster</li> 	<li>Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Dortmund<br> 	&nbsp;</li> </ul><p>Zu ÖKOPROFIT®:</p>
<p>ÖKOPROFIT® ist ein Beratungs- und Qualifizierungsprogramm, das Betriebe und Einrichtungen bei der Einführung und Verbesserung des betrieblichen Umweltmanagements unterstützt. Ziel ist die nachhaltige ökonomische und ökologische Stärkung der Einrichtungen. Durch ein System aufeinander abgestimmter Maßnahmen können Einrichtungen Kosten senken und ihre Öko-Effizienz steigern. Wesentlich für den Erfolg des Programms ist auch die Vernetzung der teilnehmenden Einrichtungen. Im Rahmen des Projektes werden acht Workshops durchgeführt. Zudem erhalten die teilnehmenden Einrichtungen vor-Ort-Beratungen, um passende Maßnahmen zu entwickeln.<br> &nbsp;</p></div><div><div><h3>Weitere Informationen</h3><ul> 	<li> 	<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/oekoprofit-konvoi-2021-2022" title="zu dem Projekt und den Aktivitäten der einzelnen Einrichtungen finden Sie auf folgender Internetseite beim LANUV NRW" target="_blank" rel="noreferrer">zu dem Projekt und den Aktivitäten der einzelnen Einrichtungen finden Sie auf folgender Internetseite beim LANUV NRW </a></p> 	</li> </ul><p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/minister-krischer-landesverwaltung-geht-beim-thema-nachhaltigkeit-voran-1670484630" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-774</guid>
                        <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 06:49:39 +0100</pubDate>
                        <title>Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tiere-sind-keine-weihnachtsgeschenke-1</link>
                        <description>Vorsicht vor illegalem Verkauf von Welpen aus unbekannter Herkunft </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät vom Kauf lebender Tiere als Weihnachtsgeschenk ab. Hundewelpen oder Kätzchen, aber auch exotische Tiere wie Schildkröten gehören zu den Geschenken, die oft erst kurz vor Weihnachten beim Züchter, im Zoofachhandel oder sogar im Internet geordert werden.</p>
<p>Beim Verschenken von Tieren ist zu beachten, dass der Beschenkte dazu verpflichtet wird, ein ganzes Tierleben lang Verantwortung zu übernehmen, Zeit zu investieren und alle laufenden und außerordentlichen Kosten zu übernehmen. Tiere sollten daher niemals als Überraschung verschenkt werden. Die Entscheidung für ein Haustier kann nur gemeinsam mit dem zukünftigen Tierhalter erfolgen, nach Abstimmung aller Aspekte und Anforderungen, die für eine artgerechte Haltung notwendig sind. Es sollte sehr genau geprüft werden, ob das Tier auf lange Sicht einen Platz in der Familie hat und ausreichende Pflege und Beachtung erhalten kann.</p>
<p>Dr. Gerlinde von Dehn, Tierschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen: „Haustiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Tier anzuschaffen, sollte sich losgelöst von Anlässen wie Weihnachten oder Geburtstagen fragen, ob sie oder er die Bedürfnisse des ersehnten Tieres kennt und auch die Zeit hat, diese zu erfüllen – und zwar ein ganzes Tierleben lang.“</p>
<p>Aber auch wenn eine gut informierte und durchdachte Entscheidung für ein Tier gefallen ist, sind die Weihnachtsfeiertage mit dem dazugehörigen Trubel und der Jahreswechsel mit Silvesterknallerei nicht dafür geeignet, ein Tier in aller Ruhe an das neue Zuhause zu gewöhnen. Ein Umgebungswechsel bedeutet für ein Tier immer Stress, brennende Kerzen und Co. stellen zudem an den Feiertagen eine zusätzliche Gefahrenquelle dar. Stattdessen kann an Weihnachten zum Beispiel ein Gutschein für einen Besuch im Tierheim oder ein Ratgeber zur Haltung und Pflege der gewünschten Tierart verschenkt werden. Das Tier selbst wird dann erst nach den Feiertagen geholt, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist.</p>
<p>Bei allen Überlegungen ist besonders wichtig, den neuen Mitbewohner aus seriöser Hand zu übernehmen, z.&nbsp;B. von einem Tierheim oder Züchter, und nicht ein Tier von zweifelhafter Herkunft zu beschaffen. Für das Geschäft mit dem illegalen Welpenhandel finden sich zahlreiche unseriöse Anzeigen auf Kleinanzeigenportalen und bei Facebook und Co. Die Tiere werden oft illegal mit nicht tierschutzgerechten Transporten ins Land geschafft, sind meist zu jung, nicht ausreichend geimpft und oft auch noch schwer krank. Alarmzeichen hierfür sind beispielsweise Übergaben, die nicht beim Verkäufer Zuhause, sondern z.B. aus dem Auto stattfinden, kein Vorzeigen der Elterntiere, das Anbieten verschiedener Rassen bei einem Anbieter und fehlende oder mangelhafte Dokumente.</p>
<p>Bei der Anschaffung von Haustieren ist zu bedenken, dass die Tiere täglich Pflege und Betreuung benötigen, auch in Ferienzeiten. Ein Haustier verursacht Kosten, nicht nur bei der Anschaffung, für Futter und für eine artgerechte Unterbringung. Bei Krankheiten und auch zur Vorsorge muss der Tierarzt aufgesucht und bezahlt werden. Die einmal übernommene Verantwortung für ein Tier kann man auch nicht einfach abgeben, sobald es problematisch wird.</p>
<p>Das Aussetzen von Tieren kann mit einem Bußgeld in einer Höhe von bis zu 25.000,-€ geahndet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Tiere sind keine Geschenke“ sind zu finden unter:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/tiere-sind-keine-geschenke/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/tiere-sind-keine-geschenke/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-773</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Dec 2022 17:22:21 +0100</pubDate>
                        <title>Minister Oliver Krischer: &quot;Hochwasserschutz beginnt schon bei der Vorhersage&quot; </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/minister-oliver-krischer-hochwasserschutz-beginnt-schon-bei-der-vorhersage</link>
                        <description>Umweltminister informiert sich in Gemünd/Eifel über Umsetzung des Hochwasser-Arbeitsplans und Sanierung zerstörter Messpegel</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Umweltminister Oliver Krischer sieht die Landesregierung beim Ausbau der Hochwasservorsorge und des Hochwasserschutzes im Plan. Insbesondere bei der Umsetzung des 10 Punkte-Arbeitsplans konnten mit dem Nachtragshaushalt 2022 weitere konkrete Maßnahmen finanziell unterfüttert werden. So seien mit dem Haushalt 31 weitere Stellen allein für das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) eingerichtet worden. Diese Stellen würden vor allem für die Hochwasservorhersage und dem Hochwasserinformationsdienst eingesetzt. „Hochwasserschutz beginnt schon bei der Vorhersage. Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat uns dies eindrücklich vor Augen geführt“, sagte Umweltminister Oliver Krischer bei seinem Informationsbesuch in Gemünd/Eifel. „Unser Ziel ist es, das bestehende Pegelmessnetz auszubauen und zu optimieren. Ein modernes, ausfallsicheres Pegelmessnetz mit einer ausreichenden Anzahl von Messstellen auch an den mittleren und kleineren Gewässern Nordrhein-Westfalens ist dabei einer der wichtigsten Bausteine für eine frühzeitige Hochwasserinformation und verbesserte Hochwasservorhersage. Hierdurch soll die Bevölkerung zusammen mit anderen Maßnahmen besser und frühzeitiger vor Hochwasserereignissen geschützt und informiert werden.“ Daher sei auch die schnelle Instandsetzung der zerstörten Pegel nach dem Hochwasser im Juli 2021, wie beim Hochwassermesspegel in Gemünd, ein wichtiger Schritt gewesen.</p>
<p><strong>Größte Naturkatastrophe in der Landesgeschichte</strong></p>
<p>Die extremen Dauerniederschläge im Sommer 2021 durchsetzt mit örtlichen Starkregenereignissen führten seinerzeit zu massiven Hochwassern und stellten die bis dato größte Naturkatastrophe in der Geschichte unseres Landes dar. In Folge dieser Hochwasserkatastrophe starben 49 Menschen allein in Nordrhein-Westfalen. Das Hochwasser verwüstete große Bereiche in den südlichen Landesteilen, besonders in der Eifel, dem Sauerland und im Bergischen Land. An den Gewässern Ruhr, Wupper, Sieg, Agger, Erft und Rur sowie deren Nebengewässern lagen die Scheitelwasserstände teils deutlich über den bisher aufgezeichneten Höchstständen. Die materiellen Schäden an Infrastruktur und Gebäuden durch die massiven Überschwemmungen aufgrund der extremen Wasserstände der über die Ufer getretenen Gewässer gehen in die Milliarden. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden nach Ermittlungen des Landesbetriebs Straßenbau (Straßen.NRW) rund 116 Bauwerke – also beispielsweise Brücken, Lärmschutzwände oder Stützwände – und zwei Tunnel erheblich beschädigt. „Das menschliche Leid und die enormen materiellen Schäden, die die Sturzfluten und massiven Überschwemmungen im Juli 2021 angerichtet haben, müssen uns Mahnung und Auftrag zugleich sein“, sagte Minister Krischer. Die Landesregierung hat sich deshalb darauf verständigt, den Hochwasserschutz auf der Grundlage des 10-Punkte-Arbeitsplans weiter zu stärken. „Wir müssen beim Hochwasserschutz den ganzheitlichen Betrachtungsansatz stärken. Wir stehen als Land vor großen Herausforderungen, unter anderem im Bereich der technischen Hochwasserschutzeinrichtungen sowie der Vorhersage- und Warnmeldesysteme. Zugleich gilt: Hochwasserschutz beginnt bereits in der Fläche. Daher werden wir den ganzheitlichen Ansatz nun ausbauen, ausreichend finanzieren und personell besser ausstatten“,&nbsp;sagte Minister Oliver Krischer. Als Teil des Hochwasserrisikomanagements soll auch der ökologische Hochwasserschutz fortgesetzt und ausgebaut werden.</p>
<p><strong>Hochwasserrisiko an 438 Gewässern in Nordrhein-Westfalen</strong></p>
<p>Nach der Umsetzung des ersten Zyklus‘ der EU-Hochwassermanagement-Richtlinie wurden 2013 Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten für die so genannten Risikogewässer in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Im Dezember 2019 erfolgte eine Aktualisierung. Demnach wurde in Nordrhein-Westfalen auf einer Länge von rund 6000 Kilometern an 438 Gewässern ein signifikantes Hochwasserrisiko festgestellt. „Als Reaktion auf die Hochwasserkatastrophe im vorigen Jahr werden wir uns aber alle Aspekte des Hochwasserschutzes noch einmal vornehmen. Dazu gehört auch die Frage, ob die Kulisse der Gewässer mit einem signifikanten Hochwasserrisiko erweitert werden muss, aber auch ob und in welcher räumlichen Ausdehnung Überschwemmungsgebiete neu festgelegt werden müssen“, kündigte Minister Krischer an. Das LANUV betreibt insgesamt 293 Pegel an den Gewässern in Nordrhein-Westfalen, von denen 84 mit den Bezirksregierungen abgestimmte Hochwassermeldepegel sind. Diese werden um 15 weitere Hochwassermeldepegel ergänzt, die etwa von Wasserverbänden oder dem Bund betrieben werden. Während der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 wurden in Nordrhein-Westfalen auch 21 gewässerkundliche Pegel und 16 Hochwassermeldepegel zerstört. Alle Hochwassermeldepegel sind wieder in einen für die Hochwasserwarnung geeigneten Zustand&nbsp;versetzt worden. Mittelfristig sollen diese Pegelstandorte hochwasser- und klimaresilient ausgebaut werden. Zudem soll das Pegelnetz insgesamt quantitativ ausgebaut werden. Hierzu wird ein Konzept mit weiteren konkreten Pegelstandorten unter dem Aspekt der Hochwasserwarnung erstellt werden. Dieses Konzept wird die Grundlage für den weiteren schrittweisen Ausbau des Pegelmessnetzes und die Erhöhung der Messstellenzahl sein, kündigte Minister Krischer an.</p>
<p>Weitere Informationen</p><ul> 	<li><a href="http://www.umweltportal.nrw.de" title="www.umweltportal.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.umweltportal.nrw.de </a></li> </ul><p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/minister-oliver-krischer-hochwasserschutz-beginnt-schon-bei-der-vorhersage-1670426983" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-772</guid>
                        <pubDate>Fri, 02 Dec 2022 10:17:59 +0100</pubDate>
                        <title>Hinweise zum Kauf von Spielzeug</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hinweise-zum-kauf-von-spielzeug-1</link>
                        <description>Spielzeuge sind die beliebtesten Weihnachtsgeschenke, beim Kauf ist so manches zu beachten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Label, Siegel, Güte- oder Prüfzeichen</h3>
<p>Zum Schutz vor Schadstoffbelastungen durch Spielzeug bietet die Kennzeichnung eine erste Orientierung. Das CE-Zeichen (CE = Conformité Européenne) bedeutet, dass der Hersteller zusichert, die geltenden europäischen Mindestanforderungen an die Sicherheit zu erfüllen. Es bedeutet nicht, dass eine Behörde diese Mindestanforderungen überprüft hat, und es ist auch kein Qualitätssiegel. Alle Spielzeuge müssen ein CE-Kennzeichen tragen. Sicherheitshinweise und auch Gebrauchsanweisungen müssen in deutscher Sprache verfasst sein.</p>
<p>Das freiwillige Siegel „Geprüfte Sicherheit“, kurz GS-Siegel, wird von staatlich anerkannten Prüfstellen in Deutschland vergeben. Mit dem GS-Siegel gekennzeichnete Produkte erfüllen Vorgaben, die über die Anforderungen der EU-Spielzeugrichtlinie hinausgehen.</p>
<p>Das Gütezeichen „Blauer Engel“ kennzeichnet besonders umweltfreundliche Produkte, die deutlich weniger belastet sind, als zulässig wäre. Auch Kriterien wie Nachhaltigkeit und Sozialstandards bei der Rohstoffgewinnung und Herstellung werden berücksichtigt.</p>
<p><strong>Anschauen, Auspacken, Ausprobieren</strong></p>
<p>Riecht ein Produkt beißend oder löst sich die Farbe, sollte es nicht gekauft werden. Wenn kein Muster offen zur Ansicht angeboten wird, kann das Verkaufspersonal gebeten werden, das gewünschte Objekt auszupacken, um es selbst zu prüfen. Verströmen die Spielzeuge einen unangenehmen, zuweilen beißenden Geruch, liegt das zumeist an Chemikalien, die ausdünsten. Derart „stinkende“ Spielzeuge sollten besser im Regal verbleiben. Häufig verstecken sich hinter den unangenehmen Gerüchen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder auch andere flüchtige Chemikalien, die aufgrund ihrer potenziell Krebs erregenden Wirkung in Spielzeugen nicht vorhanden sein sollten. Aber auch parfümierte Artikel sollten gemieden werden, da einige Duftstoffe allergieauslösend sein können. Andere Schadstoffe, wie beispielsweise Weichmacher, sind geruchsneutral. Bei Spielzeugen aus Kunststoff empfiehlt es sich daher, auf den Hinweis „phthalatfrei“ oder „PVC-frei“ zu achten. Auch der Hinweis Bisphenol-A-frei (BPA-frei) taucht zunehmend bei Spielzeug auf und kann als Kaufentscheidung herangezogen werden.</p>
<p><strong>Wichtig ist auch eine gute Verarbeitungsqualität.</strong></p>
<p>Je nach Nutzung muss ein Spielzeug viel aushalten und sollte dementsprechend stabil sein. Kleinteile wie Augen oder Knöpfe dürfen sich nicht leicht ablösen, Batteriefächer müssen fest verschlossen, am besten verschraubt sein. Scharfe Spitzen oder Kanten können zu Verletzungen führen, Holzspielzeug darf nicht splittern. Lange Schnüre, Seile oder Bänder können zur Strangulation bei Kindern führen.</p>
<p>Bei lackierten Oberflächen empfiehlt sich ein einfacher „Reibetest“, um zu prüfen, ob das Spielzeug abfärbt. Verbleibt Farbe am Finger oder blättert ab, sollte vom Kauf abgesehen werden, denn sowohl über die Haut als auch beim kindlichen In-den-Mund-Stecken können die Farben und damit unerwünschte Substanzen aufgenommen werden.</p>
<p>Der Altersklasse entsprechend bestehen unterschiedliche Sicherheitsanforderungen an Spielzeug. Der Warnhinweis „Nicht für Kinder unter 3 Jahre geeignet“ gilt vor allem für Produkte, die so klein oder kleinteilig sind, dass jüngere Kinder sie verschlucken und daran ersticken könnten. Daher achten Sie auf die Altersangaben der Spielzeuge.</p>
<p><strong>Vernetztes Spielzeug immer beliebter</strong></p>
<p>Viele Kinder wünschen sich smarte Puppen, Teddybären oder Roboter. Diese sog. Smart Toys, lassen sich per Sprachsteuerung oder App bedienen, verfügen über Internet- oder Bluetooth-Zugänge und können darüber regelmäßige Updates erhalten. Der Vorteil: Das Spielen wird abwechslungsreicher und die Fortschritte können leicht den individuellen Entwicklungen und Bedürfnissen angepasst werden. IT-Sicherheit, Daten- und Verbraucherschutz bleiben dabei jedoch häufig auf der Strecke. Ungesicherte Verbindungen oder unzureichend geschützte Nutzerdaten auf Servern der Anbieter können Zugang zu Gesprächsaufzeichnungen und Videos gewähren. Im schlimmsten Fall ermöglichen Sicherheitslücken die Kontaktaufnahme fremder Personen zum Kind. Es ist deshalb wichtig zu wissen, welche Datenerfassung und -nutzung mit dem vernetzten Spielzeug verbunden sind. Die Datenschutzerklärung des Dienstanbieters oder die Nutzungsbedingungen der App müssen darüber Auskunft geben. Internetfähige Spielzeuge müssen eine gesicherte WLAN-Verbindung besitzen. Eine Bluetooth-Verbindung sollte mit PIN oder Passwort geschützt sein.</p>
<p>Vertiefende Hinweise zu einem verantwortungsbewussten Einsatz von Smart Toys finden Verbraucherinnen und Verbraucher beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Internet-der-Dinge-Smart-leben/Smart-Home/Smart-Toys/smart-toys_node.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Internet-der-Dinge-Smart-leben/Smart-Home/Smart-Toys/smart-toys_node.html</a></p>
<p><strong>Verdächtige Produkte bitte melden</strong></p>
<p>In NRW werden jährlich durch die Lebensmittelüberwachungsämter 700 bis 900 Spielzeuge auf ihre stoffliche Zusammensetzung und Kennzeichnung untersucht. Die Beanstandungsquote liegt zwischen sechs und zehn Prozent. Neben Kennzeichnungsmängeln werden überwiegend chemische Mängel festgestellt. Spielzeug wird so zwar regelmäßig kontrolliert, eine flächendeckende Untersuchung ist jedoch aufgrund der Vielzahl der angebotenen Produkte nicht möglich. Fällt beim Kauf oder Gebrauch ein Spielzeug auf, das unsicher oder gesundheitsschädlich sein könnte, sollte dies dem zuständigen Lebensmittelüberwachungsamt in der Stadt bzw. dem Kreis gemeldet werden.</p>
<p>Mehr zur Überwachung von so genannten Bedarfsgegenständen:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittelsicherheit/verbraucherprodukte/bedarfsgegenstaende/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittelsicherheit/verbraucherprodukte/bedarfsgegenstaende</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-771</guid>
                        <pubDate>Thu, 01 Dec 2022 13:11:29 +0100</pubDate>
                        <title>Minister Oliver Krischer: Schadstoffbelastungen bei Kindern müssen weiter reduziert werden</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/minister-oliver-krischer-schadstoffbelastungen-bei-kindern-muessen-weiter-reduziert-werden</link>
                        <description>Aktuelle Untersuchungsergebnisse zu Belastungen von Kindern in nordrhein-westfälischen Kitas mit Weichmachern vorgelegt - Regulationen wirken</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei Langzeituntersuchung von Kindergarten-Kinder sind erneut umstrittene Weichmacher oberhalb der Schwelle gefunden, bei der gesundheitliche Wirkungen nicht mehr ausgeschlossen werden können. Dies betraf acht der 250 untersuchten Kinder. Insgesamt ist die Belastung über die letzten zehn Jahre aber sichtbar weiter gesunken und verdeutlicht den Erfolg der verschärften regulatorischen Maßnahmen in der Vergangenheit. Bei der weit überwiegenden Anzahl der Kinder wurden gesundheitlich unbedenkliche Weichmacher-Belastungen gemessen. Dies belegen die aktuellen Untersuchungsergebnisse des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) im Rahmen der "Kita-Studie NRW". Die insgesamt beobachtete Abnahme der Belastungen gilt insbesondere für die als gesundheitlich besonders bedenklich bewerteten Phthalat-Weichmacher.&nbsp;</p>
<p>"Unsere Kinder sind täglich über Alltagsprodukte und Spielsachen unterschiedlichsten chemischen Stoffen ausgesetzt", sagt Umweltminister Oliver Krischer. Gerade bei Kindern sei es deshalb wichtig, diese Schadstoff-Belastung zu reduzieren. Denn bestimmte Weichmacher wirken sich negativ auf das Hormonsystem des Körpers aus und es gibt Hinweise, dass sie die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen können. "Die Kita-Studie NRW ist ein wichtiges Frühwarnsystem für mögliche Belastungen von Kindern mit Stoffen aus Verbraucherprodukten." Das Umweltministerium unterstützt daher auch die EU-Initiative für nachhaltige Produktpolitik im Rahmen des EU-Aktionsplans "Schadstofffreiheit von Luft, Wasser und Boden".</p>
<p>Von Ende August 2020 bis Anfang Juli 2021 hat das LANUV zum vierten Mal seit Beginn der Kita-Studie im Jahr 2010 den Urin von 250 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren auf Weichmacher untersucht. Es war nach 2011/12, 2014/15 und 2017/18 der vierte Untersuchungszeitraum. Analysiert wurden unter anderem verschiedene Weichmacher, neben den Phthalaten auch die sogenannten "alternativen" Weichmacher DINCH und Terephthalate.</p>
<p>"Die Belastung mit Schadstoffen vor allem bei Kindern muss jederzeit so gering wie möglich gehalten werden", betonte Dr. Sibylle Pawlowski, Präsidentin des LANUV. "Unsere Daten und Zeitreihen aus der Kita-Studie belegen, dass klare gesetzliche Regelungen wirken und Belastungen dadurch wirksam gesenkt werden können. Seit über zehn Jahren führen wir diese Untersuchungen bereits durch. Die Ergebnisse zeigen, dass unser Ansatz der richtige war, die Belastungen an Kindern konkret nachvollziehbar zu machen."</p>
<p>Weichmacher finden sich in vielen Alltagsprodukten, mit denen Kinder in Kontakt kommen. Sie werden Kunststoffen zugesetzt, um sie dehnbar und formbar zu machen. Mit der Zeit jedoch entweichen die Weichmacher aus den Produkten und können so von Kindern aufgenommen werden. Aufgrund ihrer breiten Verwendung werden die gesundheitlichen Auswirkungen von Phthalaten auf den Menschen intensiv untersucht. So gibt es Hinweise, dass bestimmte Phthalate störend auf das Hormonsystem des Körpers wirken und zum Beispiel die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen können. Daher wurde der Einsatz verschiedener Phthalate durch gesetzliche Regelungen stark eingeschränkt. Die EU hat die Verwendung von Phthalaten in allen Spielzeugen und Babyartikeln stark eingeschränkt oder sogar verboten.&nbsp;</p>
<p>Die Belastung mit dem alternativen Weichmacher DINCH reduzierte sich im vierten Untersuchungszeitraum ebenfalls im Vergleich zu den vorherigen Untersuchungsquerschnitten, während die Belastung mit dem Terephthalat DEHTP unverändert ist. Die Überschreitungen der in der Kita-Studie angesetzten gesundheitlichen Kriterien betreffen vor allem die beiden Phthalate DiBP und DnBP. Seit 2020 gelten nunmehr für diese Phthalate erweiterte Beschränkungen: sie dürfen in Verbraucherprodukten nicht mehr eingesetzt werden. In den nächsten Untersuchungszeiträumen der "Kita Studie NRW" soll daher verfolgt werden, ob dies zu einem Rückgang der Überschreitungen führen wird.</p>
<p>Das LANUV bietet den Eltern dieser Kinder umweltmedizinische Beratung an, auch dazu, wie eine Belastung mit Phthalaten minimiert werden kann.</p>
<p>DnBP, DiBP, DINCH und DEHTP sind Abkürzungen für Phthalate, die alle das gleiche Molekül-Grundgerüst besitzen, sich aber chemisch leicht unterscheiden. Ihre variablen chemischen Eigenschaften finden in unterschiedlichen Materialien Anwendung.</p>
<p><strong>Masterplan Umwelt und Gesundheit&nbsp;</strong></p>
<p>Mit dem 2016 verabschiedeten Masterplan Umwelt und Gesundheit verfolgt die Landesregierung das Ziel, die umweltbedingten Gesundheitsrisiken für die Menschen in Nordrhein-Westfalen mit einem breit angelegten und integrierten Handlungskonzept zu reduzieren. Ein Schwerpunkt des Masterplans ist das frühzeitige Erkennen der Belastung von Kindern mit Schadstoffen. Das Umweltministerium hat das Landesumweltamt (LANUV) mit Untersuchungen beauftragt, in denen in regelmäßigen zeitlichen Abständen von drei bis vier Jahren die Belastung von Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren auf ausgewählte Schadstoffe und deren Abbauprodukte im Urin ermittelt wird. Durch diese regelmäßigen Untersuchungen ist es möglich, die Belastung von Kindern dieser Altersgruppe mit alten und neuen Schadstoffen zu verfolgen (Human-Biomonitoring).</p>
<p><strong>Weiterführende Informationen:&nbsp;</strong></p>
<p>Der erste neue Bericht mit den aktuellsten Ergebnissen des letzten Untersuchungsdurchgangs:<a href="https://url.nrw/KitaStudieNRW" title="https://url.nrw/KitaStudieNRW" target="_blank" rel="noreferrer">https://url.nrw/KitaStudieNRW</a></p>
<p>Weitere Berichte zu anderen untersuchten Schadstoffen folgen.</p>
<p>Weitere Informationen</p><ul> 	<li><a href="https://url.nrw/KitaStudieNRW" title="https://url.nrw/KitaStudieNRW" target="_blank" rel="noreferrer">https://url.nrw/KitaStudieNRW</a></li> 	<li><a href="http://www.umweltportal.nrw.de/" title="www.umweltportal.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.umweltportal.nrw.de</a></li> </ul><p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/minister-oliver-krischer-schadstoffbelastungen-bei-kindern-muessen-weiter-reduziert-werden-1669888415" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-770</guid>
                        <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 12:13:00 +0100</pubDate>
                        <title>Geruchsbeschwerden im südlichen Rhein-Erft-Kreis</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/geruchsbeschwerden-im-suedlichen-rhein-erft-kreis</link>
                        <description>Behörden stellen Untersuchungsergebnisse und Maßnahmen vor </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter Federführung der Bezirksregierung Köln wurden heute im Bürgerhaus Hürth die Ergebnisse und die daraus resultierenden Maßnahmen der umfangreichen Ursachenermittlungen der seit Juni 2021 verstärkt eingehenden Geruchsbeschwerden im südlichen Rhein-Erft-Kreis präsentiert.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Umweltministerium und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellte die Bezirksregierung Köln detailliert die verschiedenen Elemente der Ursachermittlung, die daraus gewonnenen Erkenntnisse sowie die Ergebnisse der sogenannten Rasterbegehung dar. Diese Variante der Ursachensuche wurde von einigen Anlagenbetreibern selbst an einen unabhängigen Gutachter vergeben und durch das LANUV fachlich begleitet und geprüft. Hierbei gab es keine Überschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Geruchs-Immissionswerte auf der Beurteilungsfläche.</p>
<p>Die umfangreichen zusätzlichen Behördenuntersuchungen haben hingegen mittels einer Gesamtbewertung und auf Grundlage einer in diesem Fall gebotenen Einzelfallbetrachtung dennoch eine erhebliche Geruchsbelästigung in dem betroffenen Gebiet festgestellt. Diese lässt sich ableiten aus der Häufigkeit der Beschwerden, der Art der Gerüche sowie aus dem Auftreten der Geruchsbelästigung vor allem in den Abend- und Nachtstunden. Die Untersuchungen führten zu drei Hauptgeruchsverursachern; neben einer Kompostierungsanlage handelt es sich um eine Hausmüllbehandlungsanlage und um einen Betrieb der Eisen verarbeitet.</p>
<p>Zur Geruchsminimierung wurden bereits durch die Bezirksregierung Köln, als Überwachungsbehörde für diese drei Anlagen, Maßnahmen eingeleitet. So wurden zum Beispiel ein Biofilter und Ablufterfassungen saniert sowie Berieselungsanlagen installiert. Diese führen bereits zu einer deutlichen Reduzierung der Geruchsbelästigung. Darüber hinaus sind weitere Maßnahmen angeordnet, die die Geruchsimmissionen deutlich verbessern werden.</p>
<p>Alle Untersuchungen und Ergebnisse zu den Geruchsbeschwerden im südlichen Rhein-Erft-Kreis finden Sie hier: <a href="https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/index.html</a></p><div style="text-align:center"><hr></div><p>Weitere Informationen</p>
<p><a href="https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/index.html" title="Untersuchungen und Ergebnisse zu den Geruchsbeschwerden im südlichen Rhein-Erft-Kreis " target="_blank" rel="noreferrer">Untersuchungen und Ergebnisse zu den Geruchsbeschwerden im südlichen Rhein-Erft-Kreis </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><a href="https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/presse/2022/062/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung der Bezirksregierung Köln</a></h3>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-769</guid>
                        <pubDate>Thu, 24 Nov 2022 11:30:10 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Landesdüngeverordnung tritt am 1. Dezember 2022 in Kraft</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-landesduengeverordnung-tritt-am-1-dezember-2022-in-kraft</link>
                        <description>Ministerin Gorißen: Die Erweiterung der Roten Gebiete trifft die Landwirtschaft hart</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><h3>Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:</h3><div><p>Die Landesregierung hat aufgrund von Vorgaben der Europäischen Kommission eine Neufassung der Verordnung über besondere Anforderungen an die Düngung in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Die neue Landesdüngeverordnung wird am 30. November 2022 veröffentlicht und tritt am 1. Dezember 2022 in Kraft. Die Landesdüngeverordnung gibt die nitratbelasteten (so genannte „Rote Gebiete“) und eutrophierten Gebiete in Nordrhein-Westfalen bekannt und sie legt zusätzliche und abweichende Anforderungen für diese Flächen fest. Rechtsgrundlage hierfür ist die Düngeverordnung des Bundes.</p>
<p>Konkret bedeutet die Neufassung: Der Umfang als nitratbelastet eingestufter landwirtschaftlicher Flächen in Nordrhein-Westfalen wird ab 1. Dezember 2022 von circa 165.000 Hektar auf über 500.000 Hektar steigen. Das ist dann rund ein Drittel der landwirtschaftlichen Fläche in Nordrhein-Westfalen. Auf mehr Landwirtinnen und Landwirte vor Ort kommen damit verbunden strengere Anforderungen an die Düngung zu. Eine zentrale Vorgabe sieht vor, dass in diesen Gebieten der Düngebedarf um etwa 20 Prozent reduziert werden muss. Dies kann zu Einbußen bei der Menge des Ertrags und der Qualität der Ernte führen.</p>
<p>Ministerin Silke Gorißen: „Die Erweiterung der Roten Gebiete trifft die Bäuerinnen und Bauern hart. Wir lassen die Landwirtinnen und Landwirte nicht alleine. Wir brauchen eine leistungsfähige und wettbewerbsstarke Landwirtschaft, gerade im bevölkerungsstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherheit müssen Hand in Hand gehen.“</p>
<p>Die neue Gebietskulisse und die betroffenen Feldblockflächen sind ab dem 1. Dezember 2022 unter <a href="https://www.elwasweb.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.elwasweb.nrw.de</a> oder betriebsindividuell über das Düngeportal der Landwirtschaftskammer unter <a href="http://www.duengeportal-nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.duengeportal-nrw.de</a> abrufbar.</p>
<p><strong>Zentrale Infostelle bei der Landwirtschaftskammer eingerichtet</strong></p>
<p>Um den Betrieben zur Seite zu stehen und sie bei der Umsetzung zu unterstützen, ist bei der Landwirtschaftskammer eine zentrale Infostelle zur Beantwortung von Anfragen bezüglich der Gebiete nach §13a Düngeverordnung eingerichtet worden, die eng mit dem für die Gebietsausweisung beauftragten Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zusammenarbeitet. Die Infostelle ist erreichbar unter: <a href="https://www.mlv.nrw.de/neue-landesduengeverordnung-tritt-am-1-dezember-2022-in-kraft/Z2ViaWV0c2F1c3dlaXN1bmdAbHdrLm5ydy5kZQ==" target="_blank" rel="noreferrer">gebietsausweisung@lwk.nrw.de</a></p>
<p>Bei der Info-Stelle erhalten betroffene Landwirtinnen und Landwirte eine fachkundige Information bei betrieblichen Einzelfragen, etwa zu den Hintergründen der Einstufung der eigenen Flächen.</p>
<p>Ministerin Gorißen: „Ich werbe dafür, die fachkundige und sehr fundierte Beratung der Landwirt­schaftskammer bei betrieblichen Einzelfragen zur Düngungsstrategie gerade jetzt gezielt zu nutzen.“</p>
<p><strong>Bisherige Ausweisung war stärker differenziert</strong></p>
<p>Bislang wurde in Deutschland aufgrund einer in Nordrhein-Westfalen entwickelten Methodik unter Einbeziehung der tatsächlichen regionalen Stickstoffüberschüsse verursachergerechter ermittelt und damit stärker differenziert. Die EU-Kommission forderte jedoch, diese emissionsbasierte Abgrenzung als unvereinbar mit der europäischen Nitratrichtlinie zu streichen.</p>
<p>Nach ausführlichen Verhandlungen des Bundes mit der EU-Kommission wurde daher ein neues Verfahren zur Ausweisung nitratbelasteter und eutrophierter Gebiete abgestimmt. Das Ergebnis wurde als Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung nitratbelasteter und eutrophierter Gebiete (AVV GeA) am 16. August 2022 im Bundesanzeiger veröffentlicht. In Nordrhein-Westfalen wurde die Gebietsausweisung im Auftrag der Landesregierung durch das Landesamt für Natur- und Verbraucherschutz durchgeführt.<strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Vorgaben der Bundesdüngeverordnung gelten weiter</strong></p>
<p>Die Vorgaben der Bundesdüngeverordnung gelten weiter unverändert: Dazu zählen eine Reduzierung der Düngung auf 80 Prozent des ermittelten Düngebedarfs, die Begrenzung der organischen Düngung auf 170 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr auf jeder einzelnen Fläche statt im Betriebsdurchschnitt, eine ergänzende Einschränkung der Herbstdüngung oder die Verpflichtung zum Anbau von Zwischenfrüchten. Auch die landesspezifischen zusätzlichen Anforderungen, Analysepflicht für eigene Wirtschaftsdünger und regelmäßige Schulung, ändern sich nicht.</p>
<p><strong>Mehr Ausnahmegenehmigungen für vorbildliche Betriebe nötig</strong></p>
<p>Die Nitratbelastung des Grundwassers ist in der Gesamtheit der Messstellen in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren leicht zurückgegangen. Aber es gibt nach wie vor Gebiete, in denen die Nitratgrenzwerte im Grundwasser überschritten werden und weitergehender Handlungsbedarf besteht.</p>
<p>Ministerin Silke Gorißen: „Bei nachgewiesen umweltverträglicher Düngung dürfen nicht die gleichen Anforderungen gelten wie bei Betrieben mit hohem Handlungsbedarf. Hier muss dringend nachgebessert werden. Wir drängen schon lange auf Ausnahmegenehmigungen für die vorbildlichen Betriebe und deren Befreiung von einzelnen düngerechtlichen Maßnahmen. Wir sind aber darauf angewiesen, dass der Bund die rechtlichen Voraussetzungen dazu schafft.“</p>
<p><strong>Gespräche mit dem Bund bei der Herbst-Agrarministerkonferenz</strong></p>
<p>Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium hatte bei der Herbst-Agrarministerkonferenz im September gemeinsam mit anderen Ländern den Bund gebeten, unter dessen Federführung umgehend ein Konzept zur verursachergerechten Befreiung landwirtschaftlicher Betriebe von Verpflichtungen in Roten Gebieten zu erarbeiten und bis Ende November 2022 schriftlich zu berichten. Notwendig dafür ist die Änderung von Düngegesetz, Düngeverordnung, Stoffstrombilanzverordnung und Meldeverpflichtungen für Betriebe. Ansatzpunkte für Ausnahmen sind vor allem:</p><ul> 	<li>Betriebe mit niedrigen Stickstoffüberschüssen, nachgewiesen durch den zulässigen Bilanzwert für Stickstoff der noch zu novellierenden Stoffstrombilanzverordnung und flankierend aktueller betrieblicher Unterlagen und</li> 	<li>Betriebe mit geringem Stickstoffemissionsrisiko, nachgewiesen unter Berücksichtigung exakter Bewirtschaftungsdaten.</li> </ul><p><strong>Ausweisungsmessnetz soll erweitert werden</strong></p>
<p>Im Ausweisungsmessnetz befinden sich rund 1.300 Messstellen, die für die Gebietsausweisung herangezogen werden. Das Messnetz wird noch erweitert, um künftig eine genauere Gebietsdifferenzierung zu ermöglichen und so Landwirte zu entlasten, wenn keine nachweisliche Nitratbelastung vorliegt.<strong>&nbsp;</strong></p>
<p><a href="https://membox.nrw.de/index.php/s/cT7y4tg54zZGy8g" target="_blank" rel="noreferrer">Das Kartenmaterial können Sie hier runterladen.</a></p>
<p>Passwort: mlv</p>
<p>Copyright: LANUV NRW</p>
<p><strong>Pressekontakt: </strong><a href="https://www.mlv.nrw.de/neue-landesduengeverordnung-tritt-am-1-dezember-2022-in-kraft/TGVvbmllLk1vbGxzQG1sdi5ucncuZGU=" target="_blank" rel="noreferrer">Leonie.Molls@mlv.nrw.de</a>, 0211 3843-1046<strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 3843-0.</strong><strong>&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Download der Pressemitteilung [<a href="https://www.mlv.nrw.de/wp-content/uploads/2022/11/mlv-24.11.2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>].</p>
<p><img alt="https://www.mlv.nrw.de/wp-content/uploads/2022/11/Rote-Gebiete-ab-12-2022.png" height="571" src="https://www.mlv.nrw.de/wp-content/uploads/2022/11/Rote-Gebiete-ab-12-2022.png" width="808"></p>
<p>Foto: Rote Gebiete ab 12-2022. LANUV NRW</p>
<p><img alt="https://www.mlv.nrw.de/wp-content/uploads/2022/11/Betroffene-Feldbloecke_12-2022_Gebietsausweisung-ab-12-2022.png" height="574" src="https://www.mlv.nrw.de/wp-content/uploads/2022/11/Betroffene-Feldbloecke_12-2022_Gebietsausweisung-ab-12-2022.png" width="811"></p>
<p>Foto: Betroffene Feldblöcke - Gebietsausweisung ab 12-2022. LANUV NRW</p>
<p><img alt="https://www.mlv.nrw.de/wp-content/uploads/2022/11/Betroffene-Feldbloecke_01-2022_Gebietsausweisung-bislang.jpg" height="570" src="https://www.mlv.nrw.de/wp-content/uploads/2022/11/Betroffene-Feldbloecke_01-2022_Gebietsausweisung-bislang.jpg" width="806"></p>
<p>Foto: Betroffene Feldblöcke - Gebietsausweisung bislang. LANUV NRW</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.mlv.nrw.de/neue-landesduengeverordnung-tritt-am-1-dezember-2022-in-kraft/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz</a></strong></p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-767</guid>
                        <pubDate>Thu, 17 Nov 2022 10:01:33 +0100</pubDate>
                        <title>Einfluss der Binnenschifffahrt auf die Luftqualität am Rhein geringer als vermutet</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/einfluss-der-binnenschifffahrt-auf-die-luftqualitaet-am-rhein-geringer-als-vermutet</link>
                        <description>Abschluss des EU-Life-Projekts CLINSH - Clean Inland Shipping</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Zeitraum von September 2016 bis Februar 2022 hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz mit Partnern aus vier europäischen Ländern den Einfluss der Binnenschifffahrt auf die Luftqualität am Rhein untersucht. Dabei wurden umfangreiche Messprogramme durchgeführt und Maßnahmen zur Emissionsminderung an den Schiffen getestet. Die Ergebnisse wurden nun ausgewertet. Die in öffentlichen Diskussionen mehrfach aufgestellte These, in den rheinnahen Großstädten verursache der Schiffsverkehr einen dominierenden Anteil an der Belastungssituation, wurde nicht bestätigt.</p>
<p>An zwei stark befahrenen Rheinabschnitten in Bimmen/Lobith und in Bad Honnef sowie in den Häfen Duisburg und Neuss/Düsseldorf hat das LANUV den Effekt der Binnenschifffahrt auf die Stickstoffdioxid-Belastung in der Luft untersucht. Messungen am Rhein zeigten, dass der Anteil der Stickoxidbelastung, der durch die Binnenschiffe verursacht wird, mit zunehmendem Abstand zum Rhein schnell kleiner wird. Bereits in 100 bis 150 Metern Abstand zum Rhein wurden signifikante Belastungsanteile aus anderen Quellen ermittelt. Messstellen an Verkehrshotspots in den Städten am Rhein zeigen ein deutlich anderes Belastungsprofil als die Messstellen direkt am Rhein. An den Verkehrshotspots&nbsp; dominiert mit Anteilen von meist mehr als 50 Prozent der motorisierte Straßenverkehr als Quelle. Die Belastungsanteile der Schiffe liegen dort in der Regel unter zehn Prozent. Das gilt selbst für die unmittelbar neben dem Hafengebiet liegenden Verkehrsmessstellen in Neuss.</p>
<p>Untersuchungen in den Jahren 2018 bis 2020 am stark mit Binnenschiffen befahrenen Rheinabschnitt an der deutsch-niederländischen Grenze ergaben, dass der Effekt der Emissionen aus der Binnenschifffahrt auf die Stickstoffdioxidbelastung in der Luft zwischen einem Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auf der Wind zugewandten Uferseite und vier Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auf der Wind abgewandten Uferseite liegt.</p>
<p>In Neuss und Duisburg wurde in den kompletten Hafengebieten eine geringere Stickstoffdioxid-Belastung als an stark befahrenen Straßen gemessen. Für die Untersuchungen in den Hafengebieten wurden sehr dichte Messnetze mit 19 Messstellen im Hafen Neuss/Düsseldorf bzw. 28 Messstellen im Hafen Duisburg aufgebaut. Die Messnetze waren damit erheblich dichter als im Rahmen der amtlichen Luftüberwachung erforderlich. So war es möglich, ein genaues Bild der Belastung über die gesamte Fläche der Häfen zu erhalten. Die detaillierte Analyse der Verursacher der Stickoxidbelastung an den einzelnen Messpunkten erfolgte mit einer hochaufgelösten Immissionsmodellierung.</p>
<p>Wenn gleich sich die Schadstoffe aus den Abgasrohren der Schiffsmotoren in der Luft schnell verteilen und damit verdünnen, sind die ausgestoßenen Mengen noch immer vergleichbar mit denen auf stark befahrenen Autobahnabschnitten. Und auch wenn die Stickstoffdioxidbelastung inzwischen gesenkt werden konnte und der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 2020 erstmals an allen amtlichen Landesmessstellen eingehalten wurde, ist die Verbesserung der Luftqualität noch immer eine Herausforderung in den urbanen Ballungsräumen. Aus Vorsorgegründen muss die Belastung durch geeignete Maßnahmen weiter abgesenkt werden, um auch zukünftig die Einhaltung der Grenzwerte sicherzustellen. Maßnahmen zur Emissionsminderung im Bereich der Binnenschifffahrt tragen dazu bei.</p>
<p>Um die Schadstoffausstöße zu verringern, sind an internationalen Wasserstraßen länderübergreifende Lösungen erforderlich. Deshalb beteiligten sich insgesamt 18 Partner wie Universitäten, Umweltverwaltungen, Ingenieurbüros und Hafenbetreiber aus Großbritannien, Belgien, den Niederlanden und Deutschland am Projekt Clean Inland Shipping. Leadpartner des Projektes war die Umweltverwaltung der niederländischen Provinz Zuid Holland. Sie organisierte die Förderung der Nachrüstung von 17 Binnenschiffen mit moderner Abgastechnologie mit Geldern aus der EU. Zusätzlich konnten 21 weitere, bereits nachgerüstete Schiffe&nbsp; ebenfalls am Monitoringprogramm teilnehmen. In diesem Projekt mit einem Gesamtvolumen von ca. acht Millionen Euro wurde an den „fit“ gemachten Schiffen die Wirkung von unterschiedlichen Maßnahmen zur Schadstoffminderung in den Abgasen unter realen Fahrbedingungen getestet.</p>
<p>Das LANUV beteiligte sich mit seinem Laborschiff „Max Prüss“. Bereits 2015 war die „Max Prüss“ mit einem SCRT-Katalysator zur Stickstoffoxidreduktion und einem Dieselpartikelfilter zur Feinstaubminderung ausgerüstet worden. Die Emissionsmessungen erfolgten für unterschiedliche Fahrmodi, bei denen stromauf- und abwärts jeweils nach verschiedenen Motorlasten ausgewertet wurde. Für alle limitierten Schadstoffe konnten positive Reduktionsraten festgestellt werden. Der Stickstoffoxidgehalt im Abgas ist durch die Nachrüstung je nach Fahrmodus zwischen 66 und 96 Prozent gesunken. Die Feinstaubemissionen konnten auf der „Max Prüss“ um 77,8 bis 96,7 Prozent reduziert werden.</p>
<p>Ergebnis des EU-Life-Projekts CLINSH sind auch neue Methoden zur Ermittlung der Emissionen von Binnenschiffen, die auf dem Rhein und in den Häfen fahren, sowie von Schiffen, die in den Häfen liegen. Die Ermittlung der Binnenschiffsemissionen in den Häfen gestaltete sich bisher schwierig. Sie erforderte einen hohen Grad an Vereinfachungen und verallgemeinernden Annahmen. In Zusammenarbeit mit der Universität Bremen wurde auf der Basis kontinuierlicher Messungen eine Methode entwickelt, mit der die Emissionen von Schiffen auf dem Rhein und in Binnenhäfen nun realitätsnah abgeschätzt werden können. Anwendung finden die neuen Methoden und die vielen während des CLINSH-Projekts erhobenen Daten in der Fortschreibung des Emissionskatasters für den Schiffsverkehr in NRW.</p>
<p>Internetseite des Projekts: <a href="https://www.clinsh.eu/Fachberichte" target="_blank" rel="noreferrer">www.clinsh.eu/Fachberichte</a>: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/eu-life-projekt-clean-inland-shipping/publikationen" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/eu-life-projekt-clean-inland-shipping/publikationen</a></p>
<p>Emissionskataster für den Schiffsverkehr aus dem Jahr 2012: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/details?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=2&amp;cHash=00988202ead0a2c5ff79ab4782df3a71" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/details?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=2&amp;cHash=00988202ead0a2c5ff79ab4782df3a71</a></p>
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                        <pubDate>Thu, 10 Nov 2022 08:04:00 +0100</pubDate>
                        <title>Sicherheit bei Polizei- und Feuerwehreinsätzen mit gefährlichen Stoffen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/sicherheit-bei-polizei-und-feuerwehreinsaetzen-mit-gefaehrlichen-stoffen</link>
                        <description>LANUV schult Einsatzkräfte im Umgang mit mobil verfügbaren Informationen zu Gefahrstoffen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit finden beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Schulungen statt, bei denen Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehren sowie Beschäftigte anderer Behörden mehr Sicherheit im Umgang mit dem Informationssystem Gefährliche Stoffe (IGS) erlangen sollen. Das System gibt konkrete Informationen zu Eigenschaften, Gefahren und Gegenmaßnahmen, wenn im Einsatz mit Gefahrstoffen umzugehen ist.</p>
<p>Immer wieder werden bei Unfällen im Straßenverkehr, in der Industrie oder auch im Haushalt Chemikalien freigesetzt, die spezielle Maßnahmen zur Gefahrenabwehr erfordern. Stehen im Einsatz vor Ort kaum Informationen zur Verfügung kann es zu schweren Verletzungen oder Umweltfolgen kommen. Sicherheitsdatenblätter, die es für Chemikalien gibt, sind im Gefahrenfall oft nicht direkt greifbar.</p>
<p>Beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz wird seit mehr als 30 Jahren eine Datenbank geführt, die eine Fülle von Informationen zu Stoffen zusammenfasst. Im Informationssystem für gefährliche Stoffe (IGS) stehen Behörden, Einsatzkräften wie Polizei und Feuerwehr, Unternehmen und auch der Öffentlichkeit&nbsp; inzwischen Daten zu ca. 280.000 Stoffen zur Verfügung. Das können Chemikalien, Naturstoffe, Radionuklide aber auch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten sein. Zu diesen Stoffen werden Informationen zur Bewertung, rechtliche Regelungen und Empfehlungen öffentlicher Institutionen, aber vor allem für Ersteinsatzkräfte relevante Informationen angeboten.</p>
<p>Auf die Datenbank kann mit verschiedenen Apps zugegriffen werden, die auf unterschiedliche Anwendungsfälle zugeschnitten sind. Die Anwendung IGS-Fire® wurde speziell zur Unterstützung der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz entwickelt. IGS-Polizei® richtet sich vor allem an den Verkehrsdienst der Polizei. Den Beamten, die in der Regel keine vertieften chemischen Fachkenntnisse haben, soll mit dieser IGS-Anwendung eine schnelle Beurteilung der Gefahren ermöglicht werden. Weitere Behörden, z.&nbsp;B. im Umwelt- oder Arbeitsschutz, steht das Modul IGS-Stoffliste® zur Verfügung. Alle Anwendungen gibt es als Browserversionen und als Apps für die mobile Nutzung.</p>
<p>Die Daten umfassen die von den Stoffen ausgehenden Gefahren, die erforderlichen Maßnahmen, wie Löschmittel, Erste Hilfe, Antidota oder Absperrung, aber auch Hinweise zur Nachbereitung eines Einsatzes. Ergänzt werden diese Daten durch Verzeichnisse von Gift-Notrufen, Brandbetten, Rettungshubschraubern usw. die so in den Leitstellen auf einen Blick abrufbar sind. Der sichere Umgang mit den Informationen aus den IGS-Anwendungen hilft den Einsatzkräften, im Gefahrenfall wertvolle Zeit zu gewinnen.</p>
<p>Das System kann auch im alltäglichen Leben mehr Sicherheit im Umgang mit Chemikalien geben. Die Internet-Anwendungen IGS-Public® ist für die Öffentlichkeit kostenfrei nutzbar. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier über Einstufungen, Grenzwerte, Verbote, Empfehlungen, die Kennzeichnung und Verwendungen von chemischen oder biologischen Stoffen informieren. Das können Stoffe sein, die in der Deklaration von Lebensmitteln oder Kosmetika genannt werden, Arzneimittel-, Pflanzenschutzmittel- oder Biozid-Wirkstoffe, Krankheitserreger und vieles mehr. Häufig steht man vor Fragen wie: Ist ein bestimmtes Pflanzenschutzmittel gefährlich für Bienen? Wieviel eines E-Nummern-Stoffes darf in einem Lebensmittel vorkommen und hat dieser Stoff unerwünschte Nebenwirkungen? Welches Regelwerk gilt für ein bestimmtes Chemotherapeutikum? Was verbirgt sich hinter der kryptischen Deklaration auf der Haarspraydose? Mit IGS-Public findet man recht einfach die Antworten, auch ohne Chemie-Studium. Den Notruf im Gefahrenfall kann die Datenbank aber nicht ersetzen, auch wenn Erste-Hilfe-Maßnahmen beschrieben werden.</p>
<p>Der Zugriff auf die IGS-Datenbank erfolgt im Internet über ein gemeinsames Portal. Hier findet sich der frei zugängliche öffentliche Bereich über IGS-Public und weitere Anwendungen, die einer Registrierung bedürfen.</p>
<p><a href="http://www.igs.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.igs.nrw.de</a></p>
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                        <pubDate>Wed, 09 Nov 2022 11:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Planungs-, Daten- und Informationsplattform zur Klimaanpassung in NRW –  LANUV veröffentlicht neuen Klimaatlas</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/planungs-daten-und-informationsplattform-zur-klimaanpassung-in-nrw-lanuv-veroeffentlicht-neuen-klimaatlas</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat heute (9. November 2022) im Düsseldorfer Umweltministerium den neuen Klimaatlas vorgestellt und freigeschaltet. Im digitalen Klimaatlas sind ab sofort alle vorhandenen Kartenanwendungen, Datenreihen sowie Informations- und Planungswerkzeuge zum Klimawandel und zur Klimaanpassung in Nordrhein-Westfalen in einem System zusammengefasst. Mit den vorhandenen Datenreihen können historische und mögliche zukünftige Projektionen zur Entwicklung des Klimas in NRW abgerufen werden. Mit Kartendarstellungen werden die Folgen des Klimawandels für jede Region und Kommune in NRW auf einen Blick sichtbar. Ergänzt wird das Angebot durch Informationen zur Wirkung und Planungswerkzeugen für konkrete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.</p>
<p>„Die Klimakrise ist auch in NRW längst sichtbar. Die Vorsorge vor den Folgen des Klimawandels ist Daseinsvorsorge – Klimaanpassung schützt Menschen und Infrastrukturen“, betonte Umweltminister Oliver Krischer bei der Vorstellung der neuen Plattform: „Mit dem neuen Klimaatlas setzt das LANUV neue Maßstäbe bei der Datenbereitstellung zu Klimaentwicklung, Klimafolgen und Klimaanpassung. Der Klimaatlas ist ein weiterer Baustein, um die Klimaanpassung in NRW voranzutreiben und die verschiedenen Akteurinnen und Akteure zu unterstützen.“ Kürzlich hatte das Umweltministerium bereits einen Klimaanpassungs-Check für Kommunen und ein Förderangebot für kommunale Hitzeaktionspläne veröffentlicht.</p>
<p>„Stadtplanerinnen und Stadtplaner, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanagerinnen und –manager erhalten mit unserem neuen LANUV-Angebot die notwendigen Informationen, Datenreihen und Planungsinstrumente, um wirkungsvolle Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln“, ergänzte die Präsidentin des LANUV Dr. Sibylle Pawlowski. „Wichtig ist, bei allen baulichen Maßnahmen den Klimawandel und seine Folgen mitzudenken und durch kluges Planen die Folgen abzumildern. In einigen Gemeinden, Städten und Kreisen liegen bereits Konzepte vor, die Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und konkrete Zeitpläne für die Umsetzung beschreiben. Viele Kommunen machen sich gerade auf den Weg Konzepte zu entwickeln und finden in unserem neuen Angebot nun alle verfügbaren Informationen in einer Anwendung.“</p>
<p>Eine der zentralen Aufgaben des LANUV ist, die Folgen des Klimawandels auf einer sicheren Datenbasis zu betrachten und zu beschreiben. 2011 wurde daher in NRW das bundesweit erste Klimafolgenmonitoring veröffentlicht, in dem anhand von Indikatoren die Auswirkungen des Klimawandels in NRW beschrieben werden konnten. In den folgenden Jahren wurde weitere Fachinformationssysteme entwickelt, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit über Zahlen, Daten und Fakten zum Klimawandel in NRW aktiv zu informieren. Der Klimaatlas mit Grundlageninformationen zur klimatischen Entwicklung wurde als Kartenanwendung 2011 veröffentlicht. Im Jahr 2016 folgte das Fachinformationssystem Klimaanpassung NRW, welches zukünftige Klimaentwicklungen darstellte und Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen lieferte. Diese Fachinformationssysteme wurden nun zu einem einzelnen System zusammengefasst.</p>
<p>„Durch das Zusammenlagen der verschiedenen Informationsplattformen schaffen wir weitere Synergieeffekte für die Planung von Anpassungsmaßnahmen“, erläuterte Dr. Pawlowski. „Das Gründachkataster ist hier ebenso zu finden wie Starkregenhinweiskarten, Überflutungsflächen bei einem Hochwasser oder hitzebelastete Bereiche in unseren Innenstädten.“</p>
<p>Der neue Klimaatlas teilt sich auf in einen Bereich für professionelle Anwenderinnen und Anwender, die Detailinformationen für die Stadtplanung oder andere Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel benötigen. Ein niedrigschwelliger Einstieg leitet mit wenigen Klicks zu ersten grundlegenden Informationen über die Auswirkungen des Klimawandels auf das tägliche Leben. Die Unterschiede zwischen Klimawandel, Klimaanpassung und Klimaschutz werden hier ebenso erläutert wie die einzelnen Methoden der wissenschaftlichen Erhebungen und der Entwicklung von Indikatoren. Der neue Klimaatlas ist zu finden unter</p>
<p><a href="http://www.klimaatlas.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.klimaatlas.nrw.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-756</guid>
                        <pubDate>Fri, 28 Oct 2022 06:47:00 +0200</pubDate>
                        <title>Unfallgefahr durch Wildwechsel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/unfallgefahr-durch-wildwechsel</link>
                        <description>Besonders gefährlich ist die Dämmerung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Wochenende wird die Uhr von Sommerzeit wieder auf Normalzeit umgestellt, d.h. eine Stunde nachgestellt. Die Zeitumstellung verlängert die Zeit, in der der Berufspendlerverkehr in der Dämmerung stattfindet. Das Zusammenfallen der Aktivitätsphasen&nbsp; des Wildes in der Dämmerungszeit und des Berufsverkehrs erhöht das&nbsp; Risiko von Wildunfällen.</p>
<p>Die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung des Landes NRW untersucht in Zusammenarbeit mit den Chemischen und Veterinär- Untersuchungsämtern die Ursachen für den Tod aufgefundener Wildtierkadaver. In der Saison 2020/21 wurden in Nordrhein-Westfalen 1.084 Kadaver verendeter Wildtiere untersucht. Die Tiere waren aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen verendet oder erlitten tödliche Verletzungen, die in den meisten Fällen von Verkehrsunfällen herrührten.<br> &nbsp;</p>
<p>Für die Wildkatze sind Verkehrsunfälle die Haupttodesursache. Das Vorkommen der streng geschützten Art wird in einem Monitoring überwacht.&nbsp; Am Tage suchen Wildkatzen gern ungestörte Schlafplätze auf, auf Nahrungssuche gehen sie in der Nacht. Da Nordrhein-Westfalen aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte auch über ein sehr dichtes Straßennetz verfügt, versterben viele Wildkatzen in der unmittelbaren Nähe zu Verkehrswegen. In der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung werden tot aufgefundene Wildkatzen seit Anfang 2020 untersucht. Bei fast allen untersuchten Wildkatzen wurden Anzeichen eines stumpfen Traumas nachgewiesen, das sehr wahrscheinlich die Folge eines Verkehrsunfalls war.</p>
<p>40 Kadaver von Wildschweinen wiesen auf Verkehrsunfälle als Todesursache hin. Das ist fast ein Drittel aller untersuchten Wildschweinkadaver. Von 92 untersuchten Rehen wies fast ein Viertel schwere Verletzungen auf, die auf Verkehrsunfälle schließen&nbsp; lassen. Bei den Füchsen sind es etwa 14 Prozent und zwölf Prozent bei den Feldhasen.</p>
<p>Grundsätzlich ist das ganze Jahr über Vorsicht geboten. Aber jetzt im Herbst sind nasse Straßen und schlechte Sicht häufig zusätzliche Risikofaktoren, für die Wildtiere genauso wie für die Menschen hinter dem Steuer. Eine angepasste Geschwindigkeit und aufmerksames Beobachten der Straßenränder helfen, Unfälle zu vermeiden.<br> &nbsp;</p>
<p>Eine Übersicht über die Ursachen für das Verenden der untersuchten Wildtiere gibt der aktuelle Fallwildbericht der vergangenen Jagdsaison 2021/22:<br> <br> <a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/jagd/forschungsstelle-fuer-jagdkunde-und-wildschadenverhuetung-1" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/natur/jagd/forschungsstelle-fuer-jagdkunde-und-wildschadenverhuetung-1</a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-755</guid>
                        <pubDate>Tue, 25 Oct 2022 12:18:38 +0200</pubDate>
                        <title>Treibhausgas-Emissionsinventar Nordrhein-Westfalen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/treibhausgas-emissionsinventar-nordrhein-westfalen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Höhere Emissionen klimarelevanter Gase 2021 gegenüber dem Vorjahr</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>25.10.2022<br> <br> Im aktuellen Treibhausgas-Emissionsinventar veröffentlicht das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz vorläufige Daten für das Jahr 2021 sowie das abschließende Inventar für das Jahr 2020. Insgesamt hatten sich die Treibhausgasemissionen von 1990 bis 2020 um ca. 45 Prozent vermindert. Die vorläufige Auswertung weist für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2021 eine Zunahme von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Das entspricht etwa 13,4 Millionen Tonnen CO2 mehr als 2020. Die Abnahme im Vergleich zu 1990 ist damit auf 41 Prozent geschrumpft. Der bereits für den Bund festgestellte Trend ist somit auch in Nordrhein-Westfalen erkennbar.</p>
<p>Die verschiedenen klimarelevanten Gase haben eine jeweils individuelle Wirkung auf den Treibhauseffekt. Als Vergleich gilt die Klimawirkung von CO<sub>2</sub>. Die Emissionen werden deshalb als CO<sub>2</sub>-Äquivalente (CO<sub>2eq</sub>) angegeben. Aus den bisher vorliegenden Daten, insbesondere den Emissionsberichten des Emissionshandels, ergibt sich folgendes Bild für die Entwicklung der Treibhausgasemissionen im Jahr 2021:<br> &nbsp;</p>
<p>In der Energiewirtschaft zeigt die Emissionsentwicklung in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2021 einen gegenläufigen Trend zu den Vorjahren. In diesem Sektor sind die Emissionen um etwa 10,4 Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub> gestiegen. Das entspricht einer Erhöhung von 13,0 Prozent gegenüber 2020.<br> &nbsp;</p>
<p>Das Umweltbundesamt (UBA) begründet die bundesweit deutlich gestiegenen Emissionen mit einem erhöhten Kohleeinsatz in der Stein- und Braunkohlenverstromung. In Nordrhein-Westfalen stiegen die Emissionen aus der Kohleverstromung von 58,0 Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub> im Jahr 2020 auf 70,1 Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub> im Jahr 2021. Die im Zuge des Kohleausstiegsgesetzes vorgenommenen ersten Abschaltungen von Braunkohlekraftwerken zum Jahresende 2020 machen sich in der Klimabilanz 2021 noch nicht bemerkbar. Eine weitere Ursache sieht das UBA in der im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringerten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, insbesondere aus der Windstromerzeugung im Jahr 2021.<br> &nbsp;</p>
<p>Einen Anstieg um 7,6 Prozent ergeben die Emissionsdaten im Sektor Industrie im Jahr 2021. Die Menge freigesetzter Treibhausgase stieg von 54,3 Millionen auf voraussichtlich 58,4 Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub>. Ähnlich wie auf Bundesebene sind die deutlichsten Emissionssteigerungen auch in Nordrhein-Westfalen in der Stahlindustrie zu beobachten, gefolgt von der Mineralverarbeitung und der Chemischen Industrie. Laut UBA spielen hier die Abschwächung der Folgen der Corona-Krise und die sich erholende Konjunktur sowie ein vermehrter Einsatz fossiler Brennstoffe wichtige Rollen.<br> &nbsp;</p>
<p>Auch im zweiten Pandemiejahr verkehrten deutlich weniger Pkw als noch im Jahr 2019, was die Absatzzahlen für Kraftstoffe sowie Daten von Zählstellen an Autobahnen und Bundesstraßen verdeutlichen. Der Straßengüterverkehr stieg bundesweit jedoch auf den Autobahnen wieder auf ein Niveau leicht oberhalb des Jahres 2019 an (UBA 2022). Für den Straßenverkehr hat das UBA daher deutschlandweit eine Erhöhung der Emissionen um 1,4 Prozent aufgezeigt. Das gilt nicht für Nordrhein-Westfalen. Das landesweite Emissionskataster ermittelt für den Straßenverkehr in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2021 Emissionen in Höhe von 27,0 Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub>. Dies entspricht dem Emissionsniveau des Vorjahres 2020 (26,9 Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub>). Die Emissionen klimarelevanter Gase aus dem Flugverkehr bleiben insgesamt bei ca. 0,2 Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub>.<br> &nbsp;</p>
<p>Für den Sektor Haushalte und Kleinverbraucher wurde eine Reduktion von rund 0,9 Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub>, gegenüber dem Jahr 2020 ermittelt, obwohl das Jahr 2021 eine deutlich kühlere Witterung aufwies als das Vorjahr und der Erdgasverbrauch somit anstieg. Das UBA vermutet, dass bereits 2020 Heizöllager aufgrund der günstigen Preise und in Erwartung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes aufgefüllt wurden. Diese Umsätze sind demzufolge verstärkt in der Bilanzierung für 2020 und geringer in 2021 enthalten.<br> &nbsp;</p>
<p>Bundesweit wurde für den Sektor Landwirtschaft eine Emissionsreduktion von durchschnittlich zwei Prozent ermittelt. Auf Nordrhein-Westfalen übertragen sinken die Emissionen von 6,9 Millionen auf 6,7 Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub>. Ursächlich sind laut UBA die weiterhin rückläufigen Tierzahlen in der Rinder- und Schweinehaltung.<br> &nbsp;</p>
<p>Im Abfallbereich<strong> </strong>sind keine Änderungen zu verzeichnen.<br> &nbsp;</p>
<p>Insgesamt ergeben sich für Nordrhein-Westfalen vorläufige Emissionen für das Jahr 2021 von 217,2 Millionen Tonnen CO<sub>2eq</sub>.<br> &nbsp;</p><div class="table-wrapper"><div class="table-responsive"><table class="table table-bordered"> 	<tbody> 		<tr> 			<td><p><br> 			<strong>Welche Gase sind klimarelevant und was sind CO<sub>2</sub>-Äquivalene (CO<sub>2eq</sub>)?</strong></p> 			<p>Das Treibhausgas-Emissionsinventar Nordrhein-Westfalen orientiert sich an den Vorgaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC 2006, 2019). Die Treibhausgase Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>), Methan (CH<sub>4</sub>), Distickstoffoxid (Lachgas), Schwefelhexafluorid (SF<sub>6</sub>,), Stickstofftrifluorid (NF<sub>3</sub>) und die Gruppen der teilfluorierten Kohlenwasserstoffe (HFC) und perfluorierten Kohlenwasserstoffe (PFC) werden darin für die IPCC-Sektoren Energie, Industrieprozesse, Landwirtschaft, Abfall und Sonstige dokumentiert. Die einzelnen Gase haben eine unterschiedliche Klimawirkung. Methan hat beispielweise eine 24mal höhere Klimaschädlichkeit als CO<sub>2</sub>. Die Treibhausgasemissionen werden in Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalente (CO<sub>2eq</sub>) angegeben. Die Freisetzung einer Tonne Methan entspricht somit 24 Tonnen CO<sub>2eq</sub>.<br> 			&nbsp;</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table></div></div><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Treibhausgas-Emissionsinventar NRW:</strong></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaschutz/treibhausgas-emissionsinventar" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaschutz/treibhausgas-emissionsinventar</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Informationen des Umweltbundesamtes:</strong></p>
<p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung</a><br> <br> <br> &nbsp;</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-754</guid>
                        <pubDate>Mon, 24 Oct 2022 08:45:10 +0200</pubDate>
                        <title>Aktionstage des Energielabels 2022</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aktionstage-des-energielabels-2022</link>
                        <description>Viele Einzelraumheizgeräte und Klimageräte nicht mit dem richtigen Energielabel gekennzeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktaktion der Marktüberwachungsbehörden hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz&nbsp; im Zeitraum vom 19. bis zum 30. September 2022 bei insgesamt 113 nordrhein-westfälischen Handelsbetrieben mehr als 13.000 ausgestellte Produkte auf korrekte Kennzeichnung mit dem Energielabel überprüft. Die überwiegende Mehrheit der kontrollierten Produkte war korrekt gekennzeichnet. Waren bei einer Kontrollaktion im Jahr 2017 noch knapp 19 Prozent aller geprüften Produkte zu beanstanden, liegt die durchschnittliche Quote der Verstöße mit rund drei Prozent in diesem Jahr auf einem erfreulich niedrigem Niveau.</p>
<p>Grundsätzlich sind sich die meisten Händler der Bedeutung des Energielabels für eine umweltbewusste Kaufentscheidung bewusst. Voraussetzung dafür ist die korrekte Anbringung und gute Sichtbarkeit des Labels am ausgestellten Produkt.<br> &nbsp;</p>
<p>Ein auffällig hoher Anteil der Verstöße betraf Einzelraumheizgeräte und Klimageräte. Etwa ein Viertel der Klimageräte und fast 17 Prozent der Einzelraumheizgeräte (z.B. Kamin- und Gasöfen) waren nicht oder nicht richtig mit dem Energielabel gekennzeichnet. Bei Verstößen fehlten den Anbietern häufig die Detailkenntnisse über die gesetzlichen Vorgaben.<br> &nbsp;</p>
<p>Alle Handelsbetriebe, bei denen Verstöße festgestellt wurden, zeigten sich kooperativ. Auf die Einleitung von Bußgeld-Verfahren konnte das LANUV deshalb verzichten. Bei 28 Betrieben wurden dennoch aufgrund von Verstößen Verwarnungen ausgesprochen. Das LANUV wird durch Nachkontrollen die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben überprüfen.<br> &nbsp;</p>
<p>Zwölf Bundesländer haben sich an der Aktion beteiligt und mehr als 73.600 Elektrogeräte, Reifen und Pkw bei unterschiedlichen Anbietern überprüft. Kontrolliert wurden zum Beispiel Elektrofachmärkte, Möbelhäuser, Küchenstudios und Baumärkte. Insgesamt wurden dabei 2,7 Prozent der geprüften Produkte beanstandet, was auch hier einen positiven Trend aufzeigt, denn bei der Kontrollaktion im Jahr 2017 waren bundesweit noch knapp sieben Prozent aller Produkte beanstandet worden..<br> &nbsp;</p>
<p>Die Aktionstage konzentrierten sich in diesem Jahr auf den stationären Handel. In den Jahren 2021 und 2022 wurde der Onlinehandel durch eine gemeinsame Kontrollaktion von Marktüberwachungsbehörden aus elf Bundesländern überprüft. Während des Aktionszeitraums wurde über 18 Monate die Energieverbrauchskennzeichnung von mehr als 1.200 Online-Shops quer durch alle Branchen und Produktgruppen überprüft.</p>
<p>Die Verwendung des 2021 neu skalierten Energielabels setzt sich auch im Onlinehandel mehr und mehr durch. Dennoch wird&nbsp; gerade bei Onlineangeboten noch häufig das alte Energielabel verwendet werden.<br> &nbsp;</p>
<p>Bei Angeboten im Onlinehandel muss zusätzlich zum Energielabel das Produktdatenblatt gezeigt werden. Dabei sind&nbsp; zahlreiche und vielfältige Mängel festgestellt worden. Das LANUV wird daher hier künftig weiterhin Kontrollschwerpunkte setzen.<br> &nbsp;</p>
<p>Das Energielabel ist eine schnelle und einfache Informationsquelle über den Energieverbrauch und die Leistung bestimmter Produkte wie Fernseher, Waschmaschinen, Kühlschränke, Kaminöfen, Klimageräte oder Reifen. Die Entscheidung für energieeffiziente Geräte im Haushalt kann den Geldbeutel auf Dauer spürbar entlasten und hilft, die Umwelt durch weniger Ressourcenverbrauch zu schonen. Der Stromverbrauch von Haushaltsgroßgeräten, der Beleuchtung und der immer stärker nachgefragten Unterhaltungselektronik macht rund 75 Prozent des gesamten Stromverbrauchs eines Haushalts aus. Hier schlummern erhebliche Einsparpotenziale. Die vielleicht etwas höheren Anschaffungskosten effizienterer Geräte rechnen sich dabei oft schon nach kurzer Zeit. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt kann durch energieeffizientere Geräte bis zu 30 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs einsparen.<br> &nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse im Einzelnen und weitere Informationen zum Energielabel:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/marktueberwachung/energieverbrauchsrelevante-produkte/energieeffiienzkennzeichnung/das-neue-energielabel" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/marktueberwachung/energieverbrauchsrelevante-produkte/energieeffiienzkennzeichnung/das-neue-energielabel</a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-751</guid>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 12:31:16 +0200</pubDate>
                        <title>Lärm durch Laubbläser und Laubsauger</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/laerm-durch-laubblaeser-und-laubsauger-1</link>
                        <description>Elektrogeräte sind ebenso leistungsstark, aber spürbar leiser</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Straßen und Wegen stellt Laub bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Bei der Beseitigung von Laub greifen viele Städte und Gemeinden häufig zu motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern. Auch in privaten Gärten werden diese Geräte gerne als Hilfe zum Laub sammeln und entsorgen genutzt. Der Einsatz von Laubbläsern oder Laubsaugern führt aber häufig zu Diskussionen, denn viele dieser Geräte verursachen Lärm und Emissionen durch die Verbrennungsmotoren.</p>
<p>Lärm und Emissionen sind heutzutage in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn wesentlich leisere und emissionsärmere Laubbläser und Laubsauger mit elektrischen Antrieben haben sich am Markt bewährt. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben bis zu elf Stunden – damit ist auch ein professioneller Einsatz gewährleistet. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 11 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur kleine Flächen vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals um etwa 4 dB(A) geringer ist. Diese deutliche Lärmminderung schont nicht nur die Nerven in der Nachbarschaft, auch Nasen und Lungen profitieren von den Akkulösungen und Elektroantrieben, da keine Verbrennungsabgase mehr entstehen.<br> &nbsp;</p>
<p>Vor allem für private und kleinere Flächen sollte geprüft werden, ob ein Laubbläser oder Laubsauger wirklich benötigt wird, oder ob das Laub nicht ebenso schnell und einfach mit einem Laubrechen beseitigt werden kann. Damit werden nicht nur Umwelt und Gesundheit geschont, sondern auch kleine Lebewesen. Denn vor allem durch Laubsauger werden viele wertvolle Kleintiere wie Regenwürmer oder Käfer mit eingesaugt und vernichtet, die für die Bodenverbesserung wichtig sind. Zudem hilft es Energiesparen, wenn auf den Einsatz einen Laubbläsers oder Laubsaugers verzichtet wird.<br> &nbsp;</p>
<p>Laubbläser mit Verbrennungsmotoren erzeugen in drei Metern Entfernung einen Schalldruckpegel von rund 91 Dezibel (dB(A)). Das ist in etwa so laut wie ein Presslufthammer. Dabei gilt nach Meinung von Fachleuten eine Dauerbelastung ab 80 dB(A) als schädigend für das menschliche Ohr. Deshalb wundert es nicht, dass der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren häufig als besonders belästigend empfunden wird.<br> &nbsp;</p>
<p>In der Lärmschutzverordnung für Geräte und Maschinen ist die Kennzeichnungspflicht für Laubbläser und Laubsauger geregelt. Alle Geräte dieser Art, die neu auf den Markt kommen, müssen mit einer Kennzeichnung versehen werden, auf der die Hersteller den Schallleistungspegel angeben, der garantiert nicht überschritten werden darf. Die Verordnung regelt aber auch, welche Geräte zu welcher Zeit und an welchem Ort eingesetzt werden dürfen. Demnach dürfen besonders laute Geräte in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr genutzt werden. Das gilt sowohl für die private als auch für die professionelle Nutzung. Örtliche Bestimmungen können die Betriebszeiten weiter einschränken.<br> &nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Lärm im Alltag sind zu finden beim Aktionsbündnis „NRW wird leiser“: <a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/</a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-744</guid>
                        <pubDate>Wed, 24 Aug 2022 08:56:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-23</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                        <pubDate>Tue, 23 Aug 2022 15:45:04 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-22</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h2>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                        <pubDate>Fri, 05 Aug 2022 14:50:19 +0200</pubDate>
                        <title>Minister Oliver Krischer: Klimakrise wird in Zukunft für mehr Hitze-Tage auch in Nordrhein-Westfalen sorgen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/minister-oliver-krischer-klimakrise-wird-in-zukunft-fuer-mehr-hitze-tage-auch-in-nordrhein-westfalen-sorgen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Neues Förderprogramm für Hitzeaktionspläne aufgelegt – Maßnahmen sollen insbesondere ältere und geschwächte Menschen besser schützen</h3>
<p>Das Umweltministerium verstärkt die Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels und hat deshalb ein neues Förderprogramm für Hitzeaktionspläne in den nordrhein-westfälischen Kommunen aufgelegt. „Wir erleben es auch in diesem Sommer wieder: Die Klimakrise trifft uns mit voller Wucht. Die Tage mit Temperaturen von mehr als 30, manchmal sogar 40 Grad werden in Zukunft noch mehr zunehmen“, warnte Umweltminister Oliver Krischer. „Die Hitze wird damit immer mehr zur Belastung für die Bürgerinnen und Bürger sowie zum Gesundheitsrisiko insbesondere für ältere und geschwächte Menschen. Wir wollen mit dem Förderprogramm Kommunen in die Lage versetzen, sich besser auf solche Hitzeperioden vorzubereiten und damit die Auswirkungen auf die Bevölkerung zu reduzieren.“ Mit einem neuen Förderangebot unterstützt das Land ressortübergreifend ab sofort Kommunen bei der Erstellung von kommunalen Hitzeaktionsplänen. Dafür stellt das Land den Kommunen zwei Millionen Euro zur Verfügung.</p>
<p>In den vergangenen Jahren wurde eine Reihe hitze- und wärmebedingter Höchstwerte gebrochen. Im Jahr 2018 wurde mit 76 Sommertagen (Höchsttemperatur mindestens 25 Grad Celsius) in Nordrhein-Westfalen ein neues Maximum erreicht. Im darauffolgenden Jahr wurden am 25. Juli 2019 in Duisburg-Baerl und Tönisvorst mit Höchsttemperaturen von 41,2 Grad Celsius neue Höchstwerte in Deutschland aufgestellt. Laut Klimabericht NRW 2021 war das Jahr 2020 das wärmste in Nordrhein-Westfalen seit Messbeginn. 13 der vergangenen 20 Jahre zählten zu den wärmsten Jahren seit Aufzeichnungsbeginn. Ebenfalls evident ist die Abnahme der Zahl der Frost- und Eistage, während Sommer- und Hitzetage sowie Tropennächte immer häufiger auftraten. Nach Auswertungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat insbesondere seit den 1950er Jahren eine starke Zunahme der Hitze-Tage stattgefunden. Aktuell (1991-2020) treten durchschnittlich 36 Sommertage sowie acht heiße Tage in Nordrhein-Westfalen auf.</p>
<p><strong>Hitze wird immer mehr zur Belastung für Bevölkerung</strong></p>
<p>Aktuell ist bereits jeder dritte Nordrhein-Westfale von Hitze betroffen, zukünftig wird dieser Anteil deutlich steigen. „Die Folgen der Klimakrise sind in Nordrhein-Westfalen längst für Jeden und Jede sichtbar – und sie werden immer mehr zur Belastung“, sagte Minister Krischer. „Klimaanpassung ist deshalb Daseinsvorsorge.“ Das Umweltministerium wird daher das Klimaanpassungsgesetz weiterentwickeln, Vorranggebiete für Kalt- und Frischluftschneisen ausweiten, sich für den Erhalt von Freiräumen und quartiersnahen Grünflächen in Städten und Gemeinden einsetzen. Dazu zählt auch, dass die Potenziale von grüner und blauer Infrastruktur für die Klimaanpassung gefördert und Synergien in Wasserschutz, Renaturierung und Stadtplanung genutzt werden.</p>
<p>Hitzeaktionspläne helfen, die Auswirkungen extremer Hitze zu begrenzen, die Folgen zu minimieren und damit Erkrankungen und Sterbefälle zu verhindern. Sie beinhalten sowohl langfristige als auch kurzfristige Maßnahmen. Zu den mittelfristigen bis langfristigen Maßnahmen zählen zum Beispiel Änderungen in der Gestaltung von Städten und Gemeinden und der Umsetzung in der Bauleitplanung, Begrünung, Entsiegelung sowie Berücksichtigung des Klimawandels bei der Neuerstellung oder Dämmung von Gebäuden. Kurzfristiger können zum Beispiel Maßnahmen zur Verschattung umgesetzt werden. Aber auch Pläne für Handlungsabläufe in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen oder Informationen für Bürger und Bürgerinnen gehören hierzu. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG.NRW) berät die Kommunen bereits intensiv bei der systematischen Implementierung von Hitzeaktionsplänen zur Reduktion von hitzebedingten Gesundheitsrisiken als integrierte gesundheitsorientierte Planungsaufgabe und erarbeitet dabei gemeinsam mit den Kommunen auch Handlungsimpulse für eine klimaresiliente und gesundheitsförderliche Entwicklung der Kommunen. Nicht zuletzt sollte Hitzeaktionsplanung auch die getroffenen Maßnahmen beobachten und auswerten.</p>
<p>Förderfähig im Rahmen des neuen Maßnahmenprogramms ist zum einen die Erarbeitung von (modellhaften), intersektoral angelegten Hitzeaktionsplänen, die auch zielgruppenspezifisch, thematisch oder räumlich abgegrenzt sein dürfen. Zum anderen können auch Hitzeaktionsplan vorbereitende Untersuchungen, Erhebungen sowie Maßnahmen, Veranstaltungen und Kommunikationssysteme im Rahmen von Beteiligungsverfahren gefördert werden. Das Förderprogramm der Landesregierung entspricht der kürzlich vom Ärzteverband Marburger Bund und vom Umweltbundesamt geäußerten Forderung nach der Erstellung flächendeckender kommunaler Hitzeaktionspläne. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Handlungsempfehlungen der gemeinsamen Bund/Länder Ad-hoc Arbeitsgruppe "Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels" (GAK- BMU 2017) sowie die „Arbeitshilfe zur Entwicklung und Implementierung eines Hitzeaktionsplans für Städte und Kommunen“ der Hochschule Fulda (2021) bei der Erstellung der Hitzeaktionspläne berücksichtigt werden. Des Weiteren müssen Kommunen, die im Rahmen des neuen Förderprogramms an der Förderung einer Maßnahme interessiert sind, bei Antragstellung die mögliche Betroffenheit durch den Klimawandel darstellen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum neuen Förderprogramm:</strong></p>
<p>Projektanträge können ab sofort beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) eingereicht werden.</p>
<p><strong>Umweltportal NRW</strong></p>
<p>Umweltdaten aus Nordrhein-Westfalen: Mit dem Umweltportal NRW hat das Umwelt- und Verkehrsministerium eine zentrale Anlaufstelle für behördliche Daten und Information zum Umweltzustand in Nordrhein-Westfalen geschaffen.</p>
<p>Es bietet Zugang zu Hunderten von Webseiten, Messergebnissen, Lageberichten, Witterungsanalysen, Übersichtskarten, Umwelt- und Klimaindikatoren – verbunden mit einer automatischen Abo-Funktion für zahlreiche Themendienste, Pegelmeldungen, lokale Luftmessdaten und Lageberichte.</p>
<p>Weitere Informationen</p><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/klimawandelvorsorge" title="zu den Antragsunterlagen" target="_blank" rel="noreferrer">zu den Antragsunterlagen</a></li> 	<li><a href="http://www.umweltportal.nrw.de/" title="zum Umweltportal" target="_blank" rel="noreferrer">zum Umweltportal</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<h1><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/minister-oliver-krischer-klimakrise-wird-in-zukunft-fuer-mehr-hitze-tage-auch-in-nordrhein-westfalen-sorgen-1659700020" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW</a></h1>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 04 Aug 2022 13:40:21 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-21</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p><strong>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</strong></p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><strong><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum Thema Ozon</a></strong></p>
<h3><strong>Download:</strong></h3><ul> 	<li> 	<p></p> 	</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 Jul 2022 13:26:51 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-20</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p><strong>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</strong></p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><strong><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum Thema Ozon</a></strong></p>
<h3><strong>Download:</strong></h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 Jul 2022 11:56:38 +0200</pubDate>
                        <title>Tierische Urlaubsmitbringsel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tierische-urlaubsmitbringsel-1</link>
                        <description>Wichtige Regeln für Tiergesundheit und Artenschutz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wildlebende Pflanzen und Tiere sind keine legalen Urlaubsmitbringsel und gehören damit auch nicht ins Urlaubsgepäck. Viele exotische und seltene Arten unterliegen Handelsbeschränkungen und nationalen Artenschutzbestimmungen. Werden sie illegal aus dem Ausland mitgebracht, kann das teuer werden. Auch wer aus Mitgefühl und Tierliebe im Urlaub einen Hund oder eine Katze als neues Familienmitglied mit nach Hause nehmen möchte, sollte sich gründlich informieren. Oft endet wegen fehlender Papiere und Gesundheitsnachweise die Reise des Tieres am Einreiseflughafen in Deutschland.</p>
<p>Bei der Wahl tierischer Mitbringsel aus dem Urlaub rät das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) deshalb zu besonderer Umsicht.</p>
<p>Artenschutz</p>
<p>Je nach Tier- oder Pflanzenart untersagen die Artenschutzbestimmungen den privaten Besitz und erst recht den kommerziellen Handel. Viele Tier- und Pflanzenarten sind durch illegalen Handel und daraus hergestellte Produkte wie Souvenirs in ihrer Existenz gefährdet und in vielen Bereichen bereits auf großer Fläche verschwunden.</p>
<p>Pflanzen- und Tierarten, die der Artenschutzverordnung der Europäischen Union unterliegen, sind in Deutschland meldepflichtig. Wer geschützte Pflanzen oder Tiere legal erwirbt, muss sie bei der für ihn zuständigen Stadt oder dem Kreis anmelden und die Herkunft belegen. Kann die legale Herkunft aus genehmigter Nachzucht nicht nachgewiesen werden, wird der Neuzugang beschlagnahmt – ebenso im Falle einer unterlassenen Meldung.</p>
<p>Aber nicht nur die Mitnahme wildlebender Pflanzen und Tiere ist heikel. So manche arglos mitgebrachte Krokotasche aus Kalifornien, die Elfenbeinschnitzerei aus Kenia oder der Korallenschmuck aus Ägypten wird bei der Einreisekontrolle am Flughafen beschlagnahmt. Liegen hier Verstöße gegen das internationale Handelsabkommen vor, landen auch diese Mitbringsel im Zweifel in den Asservatenkammern des Zolls und dem Besitzer droht eine empfindliche Geldstrafe. Das LANUV rät auf solche Mitbringsel grundsätzlich zu verzichten. Reisende, die – oft auch ohne es zu wissen – das nicht berücksichtigen, können sich später beim Zoll im Heimatland keinesfalls auf Unwissenheit berufen, denn auch hier gilt „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“.</p>
<p>Informationen zum Artenschutz im Urlaub beim Zoll:&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.artenschutz-online.de/artenschutz_im_urlaub/index.php" target="_blank" rel="noreferrer">www.artenschutz-online.de/artenschutz_im_urlaub/index.php</a></p>
<p>Die App „Zoll und Reise“ hilft Urlauberinnen und Urlaubern, schnell und einfach herauszufinden, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland erlaubt sind und wovon man besser die Finger lassen sollte: <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Apps_Rechner/Zoll-Reise-App/zoll-reise-app.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Apps_Rechner/Zoll-Reise-App/zoll-reise-app.html</a></p>
<p>Einreisebestimmungen für Hund, Katze und Co.</p>
<p>In meist südlichen Urlaubsländern freunden sich insbesondere Kinder schnell mit einem Straßenhund oder einer zutraulichen, aber abgemagerten Katze an. Der Impuls zu helfen ist dann schnell geweckt. Die private Einfuhr von Tieren unterliegt aber auch hier strengen gesundheitlichen Bestimmungen. Ein Grund dafür ist die Gefahr, dass Katzen und Hunde aus Südeuropa, den Subtropen und Tropen gefährliche Krankheiten einschleppen können. Dazu zählen zum Beispiel die tödlich verlaufende Tollwut oder Infektionen mit gefährlichen Parasiten, die neben Hunden und Katzen auch den Menschen befallen und schlimmstenfalls zum Tod führen können.</p>
<p>Die betroffenen Hunde oder Katzen sind meist nicht geimpft oder haben keine Papiere, die Impfschutz oder Gesundheit belegen. Kann bei der Einreise eines Haustiers kein wirksamer Impfschutz nachgewiesen werden, sind die verantwortlichen Tierärzte am Flughafen gezwungen, das Tier in Gewahrsam zu nehmen und für einen Zeitraum von zum Teil mehreren Monaten unter Quarantäne zu stellen. Die Quarantäne, die in geeigneten Tierheimen durchgeführt werden muss, bedeutet für das betroffene Tier über einen langen Zeitraum Isolation. Aber nicht nur das Tier ist in dem Fall „arm dran“, auch die vermeintlichen Retter dürften böse überrascht sein, denn wer das Tier nach Deutschland einführt, muss für die möglichen Folgekosten der Unterbringung in Quarantäne aufkommen.</p>
<p>Wer also ein Tier aus dem Ausland nach Deutschland mitnehmen möchte, sollte sich unbedingt vorher darüber informieren, ob alle Bestimmungen zur Einreise erfüllt sind. Nur so können unerwartete Probleme vermieden werden. Sind die Informationen zu unkonkret oder fehlen sie ganz, sollte das Tier dort wo es ist belassen werden.</p>
<p>Auch Reisende, die als „Flugpaten“ angeworben werden. übernehmen mit dem Tier die volle Verantwortung.</p>
<p>Übrigens: Auch in deutschen Tierheimen warten viele Hunde und Katzen dringend auf ein neues Zuhause. Diese Tiere sind bereits geimpft, gekennzeichnet, in der Regel kastriert und übertragen keine Parasiten.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2022</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Jul 2022 15:07:10 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-19</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p><strong>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</strong></p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><strong><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum Thema Ozon</a></strong></p>
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                        <pubDate>Tue, 19 Jul 2022 11:55:47 +0200</pubDate>
                        <title>Haus- und Wildtiere haben Hitzestress</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/haus-und-wildtiere-haben-hitzestress</link>
                        <description>Tränken schaffen Linderung, Hunde nicht im Auto lassen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter Hitze und Trockenheit leiden nicht nur Menschen und Haustiere, die auf die Umsicht ihrer Halterinnen und Halter angewiesen sind. Für Wildtiere bedeuten ausgetrocknete Pfützen, Bäche und Tümpel akute Gefahr zu verdursten.</p>
<h3>Hitzestau im Auto</h3>
<p>Für Hunde können vor allem aufgeheizte Autos zu einer lebensbedrohlichen Falle werden. Bei einer Außentemperatur von etwa 20 Grad Celsius kann die Innentemperatur eines in der Sonne geparkten Autos binnen sechzig Minuten über 45 Grad Celsius steigen. Da Hunde kaum Schweißdrüsen haben, sondern ihre Körpertemperatur durch Hecheln über Verdunstungskälte regulieren, benötigen sie viel Wasser. Bei sehr hohen Temperaturen ohne Luftzirkulation reicht Hecheln zum Abkühlen nicht aus, und ohne Wasser besteht zusätzliche Austrocknungsgefahr. Die Folge kann ein Hitzschlag sein, mit einer Überlebenschance unter 50 Prozent.</p>
<p>Wer bei diesen Temperaturen einen Hund in einem draußen geparkten Fahrzeug entdeckt, sollte nicht impulsiv die Scheibe einschlagen, sondern zuerst nach der Fahrerin oder dem Fahrer in der Umgebung suchen. Gelingt das nicht, ist das örtlich zuständige Veterinäramt oder die Polizei oder Feuerwehr zu alarmieren.</p>
<p>Nach Rücksprache mit der Polizei kann versucht werden, den Hund zu befreien. Voraussetzung ist allerdings, dass offensichtlich große Gefahr besteht, erkennbar zum Beispiel an Krampfanfällen oder Bewusstlosigkeit. Zudem sollten Passanten als Zeugen zugegen sein. Wenn das Tier befreit wird und keine dem Tier vertraute Person zugegen ist, sollte dringend auf Selbstschutz geachtet werden, denn verwirrte oder verängstigte Tiere könnten beißen. Ein ruhiger Schattenplatz, Wasser zum Trinken und feuchte Tücher sind wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen, bis eine Tierärztin oder ein Tierarzt lebensrettende Maßnahmen einleiten kann.</p>
<h3>Weitere Informationen</h3>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/heimtiere-exoten-und-wildtiere/gefahr-durch-hitze-todesfalle-auto/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/heimtiere-exoten-und-wildtiere/gefahr-durch-hitze-todesfalle-auto/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Schattenplätze für Meerschweinchen</h3>
<p>Der gut gemeinte Freilauf im Garten oder auf dem Balkon kann für Meerschweinchen und Kaninchen tödlich enden, wenn der Lauf der Sonne nicht bedacht wird. Morgens ist das Gehege noch ein schattiger Platz, spätestens mittags kann die Sonneneinstrahlung für die kleinen Heimtiere lebensgefährlich werden, da diese sehr hitzeempfindlich sind. Wer tagsüber nicht zuhause ist, sollte die Tiere besser in der geschlossenen Wohnung halten, je nach Lage mit geschlossenen Jalousien als Hitzeschutz. Ist ein Tier überhitzt, sollte es nicht abrupt abgekühlt werden, sondern vorsichtig mit feuchten Tüchern, und umgehend eine Tierärztin oder ein Tierarzt aufgesucht werden.</p>
<h3>Tränkestellen für Wildtiere</h3>
<p>Für Wildtiere bedeuten ausgetrocknete Pfützen, Bäche und Tümpel akute Gefahr zu verdursten. Tränkestellen für Wildtiere sind daher sinnvoll und wichtig, um die derzeit herrschende hochsommerliche Wasserknappheit zu lindern.</p>
<p>Kleine Wildtiere wie Igel und Maulwürfe benötigen flache Wasserschalen mit einem niedrigen Wasserstand, sonst besteht die Gefahr, dass sie hineinfallen und ertrinken. In größere Schalen sollten ein paar den Wasserpegel überragende Steine mittig bis randnah als „Rettungsinseln“ gelegt werden. Schwimmhilfen sind ebenfalls wichtig für Insekten. Vögel mögen lieber Schalen an höheren Stellen. Garten- oder Balkonbesitzer sollten solche einfachen Hilfen gezielt verteilen.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/heimtiere-exoten-und-wildtiere/tipps-fuer-traenkestellen/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/heimtiere-exoten-und-wildtiere/tipps-fuer-traenkestellen/</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-736</guid>
                        <pubDate>Mon, 18 Jul 2022 14:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in NRW überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-18</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<h3>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</h3><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><h3>Downloads:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-728</guid>
                        <pubDate>Fri, 03 Jun 2022 09:58:06 +0200</pubDate>
                        <title>Landesumweltamt installiert Luftmesscontainer in Lüdenscheid</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/landesumweltamt-installiert-luftmesscontainer-in-luedenscheid</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Nordrhein-Westfalen wird in Lüdenscheid Ende Juni einen Luftmesscontainer installieren. Als Standort ist der bereits 2015 genutzte Containerstandort an der Lennestraße 71 vorgesehen.</p>
<p>Aufgrund der Sperrung der Talbrücke Rahmede fließt ein großer Teil des bisherigen Verkehrs von der A45 durch die Stadt Lüdenscheid und verursacht dort zusätzliche Luftbelastungen. Um das Ausmaß der Luftbelastung ermitteln zu können, hatte die Stadt Lüdenscheid sich an das Umweltministerium gewandt.</p>
<p>Das in Nordrhein-Westfalen für die Messung der Luftqualität zuständige LANUV hat in den vergangenen Wochen auf der Grundlage einer aktuellen Verkehrszählung der Stadt Lüdenscheid eine Modellierung der Luftschadstoffbelastung vorgenommen. Die Berechnung des LANUV ergibt an der Lennestraße eine Immissionsbelastung für Stickstoffdioxid, die eine sichere Einhaltung des EU-Grenzwert für den Jahresmittelwert in Frage stellt. Um die Situation weiter zu überwachen, sind nun Messungen vorgesehen.</p>
<p>Erforderlich für Luftqualitätsmessungen ist eine sorgfältige Standortwahl, um verlässliche und belastbare Ergebnisse zu erhalten. Die Kriterien für einen zum Vergleich mit den Grenzwerten zum Schutz der menschlichen Gesundheit geeigneten Messstandort ergeben sich aus Anlage 3 der 39. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (39. BImSchV). Die Modellergebnisse des LANUV und die Prüfung der Gegebenheiten vor Ort dienen nun als Grundlage für die Aufstellung des Messcontainers.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-726</guid>
                        <pubDate>Mon, 23 May 2022 14:18:25 +0200</pubDate>
                        <title>Luftschadstoffe zuverlässig messen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/luftschadstoffe-zuverlaessig-messen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Expertinnen und Experten beim Messtechnischen Kolloquium</h3>
<p>Vom 23. bis 25. Mai treffen sich die führenden Fachleute aus dem Bereich Luftschadstoffmessung beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Duisburg. Sie kommen aus den Behörden der anderen Bundesländer, des Umweltbundesamtes sowie aus Österreich und der Schweiz. Dort sind sie jeweils für die Messnetze zur Erhebung der Luftqualität verantwortlich. In Nordrhein-Westfalen obliegt diese Aufgabe dem LANUV.</p>
<p>Präsidentin Dr. Sibylle Pawlowski betonte: „Luftqualität ist gleichzusetzen mit Lebensqualität. In der Luftreinhaltung hat es in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gegeben. Ohne die Entwicklung von moderner Messtechnik wäre das nicht möglich gewesen.“</p>
<p>1965 wurde das Messtechnische Kolloquium als Teil des Fortbildungsprogramms der Landesanstalt für Immissionsschutz in Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Vorsitz des Expertenkreises, seit 2014 vertreten durch Dr. Jutta Geiger. Das Treffen findet im jährlichen Wechsel in den verschiedenen Bundesländern statt. Damit wird der systematische Erfahrungs- und Informationsaustausch zu allen Fragen der Überwachung der Luftqualität im staatlichen Bereich gesichert. Durch den beständigen Kreis der Beteiligten können hier auch Themen und Probleme diskutiert werden, die noch nicht fachlich ausgereift und publikationsfähig sind. Das hilft bei der frühzeitigen Problemerkennung und der Harmonisierung messtechnischer Vorgehensweisen.</p>
<p>Die großen Probleme der hauptsächlich industriebedingten Luftverschmutzung der 1960er und 70er Jahre sind weitgehend gelöst. Heute sehen sich die Fachleute aus Naturwissenschaft und Ingenieurwesen vor neuen Herausforderungen. Neue Stoffe, andere Verursacher und vor allem viel kleinere Konzentrationen stehen nun im Fokus der Messnetze.</p>
<p>Besprochen werden diesmal neue Verfahren zur Bestimmung feinster Staubpartikel. Es geht auch um die Analyse von Inhaltsstoffen der Stäube, wie Metallen oder Bestandteilen des Reifenabriebs aus dem Kfz-Verkehr.</p>
<p>Zuverlässige Messergebnisse zeigen, wo es Handlungsbedarf gibt. Sie machen Effekte von Luftreinhaltemaßnahmen nachvollziehbar. Sie sind der Schlüssel für die Entwicklung immer gezielterer gesetzlicher Regelungen, mit deren Umsetzung die Verbesserung umwelttechnischer Maßnahmen einhergeht. Die Weiterentwicklung technischer Lösungen wird deshalb auch in Zukunft nicht an Bedeutung verlieren. Der fachliche Austausch ist dabei die Voraussetzung, auch weiterhin gemeinsam an einem Strang ziehen zu können.</p>
<p>Seit es das Messtechnische Kolloquium gibt, ist das Land Nordrhein-Westfalen zum achten Mal Veranstalter und Gastgeber.</p>
<p>Alles zum Thema Luftreinhaltung sowie Messergebnisse für Nordrhein-Westfalen:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 11 May 2022 09:24:31 +0200</pubDate>
                        <title>Ausgezeichnete Wasserqualität an 103 ausgewiesenen Badestellen in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ausgezeichnete-wasserqualitaet-an-103-ausgewiesenen-badestellen-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Badegewässer in Nordrhein-Westfalen weisen eine sehr gute Wasserqualität auf. Darauf weisen das Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hin. In Nordrhein-Westfalen gibt es 82 ausgewiesene EU-Badegewässer mit 108 Badestellen, an denen während der Badesaison regelmäßig Untersuchungen der Wasserqualität stattfinden. An 103 Badestellen in Nordrhein-Westfalen erhielt die Wasserqualität im Jahr 2021 eine ausgezeichnete Bewertung. Die Wasserqualität der Badestellen am Eiserbachsee in Simmerath, am Horstmarer See in Lünen, am Campingplatz an der Lingesetalsperre in Marienheide, am Auesee Treibsand in Wesel und Seaside Beach am Essener Baldeneysee wurden in 2021 mit „gut“ bewertet.</p>
<p>Für die Badesaison 2022 kommen die Badestellen Ruhrwiesen in Linden-Dahlhausen an der Ruhr in Bochum und die Badestelle Woffelsbacher Bucht an der Rurtalsperre Schwammenauel in Simmerath neu hinzu.</p>
<p>Die Qualität eines Badegewässers wird anhand von Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt. Zusätzlich nehmen die Gesundheitsämter während der Badesaison grundsätzlich mindestens alle vier Wochen Wasserproben zur Analyse. Eine interaktive Bewertungskarte und aktuelle Bewertungen zur Badegewässerqualität können unter www.badegewaesser.nrw.de eingesehen werden.</p>
<p>Seit mehr als 30 Jahren wird die Qualität der Badegewässer in ganz Europa nach einer einheitlichen Richtlinie geprüft. 2006 wurde die Richtlinie komplett überarbeitet und an den Stand der Wissenschaft und der praktischen Erfahrungen angepasst. Mit der EU-Badegewässer-Richtlinie (2006/7/EG) hat die Europäische Union einen flächendeckenden Schutz für das Baden in Binnen- und Küstengewässern eingeführt.</p>
<p>Der Rhein und die Schifffahrtskanäle gehören nicht zu den Badegewässern. Das Baden an solchen Wasserstraßen ist strengstens untersagt. Die Strömungen, die durch die Sogwirkung der Schiffe noch verstärkt werden, sind lebensgefährlich!</p>
<p>Die Saison hat an vielen Badestellen Anfang Mai begonnen. Ob an einer Impf- und Testpflicht, an der Reservierung bzw. Registrierung ihrer Badegäste oder an der Maskenpflicht in bestimmten Bereichen festgehalten wird, entscheiden die Betreiber im Einzelfall. Allgemein gültige Corona-Maßnahmen gibt es dafür in Nordrhein-Westfalen nicht mehr.</p>
<p>Einen Überblick über alle Badegewässer und deren Wasserqualität finden Sie unter <a href="https://db.badegewaesser.nrw.de/badegewaesser-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://db.badegewaesser.nrw.de/badegewaesser-nrw/</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 05 May 2022 12:25:52 +0200</pubDate>
                        <title>Umweltministerium und LANUV starten Testphase für neue Hochwasservorhersage an Flüssen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/umweltministerium-und-lanuv-starten-testphase-fuer-neue-hochwasservorhersage-an-fluessen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Staatssekretär Dr. Bottermann: „Ziel ist es, durch verlässliche Prognosen das Frühwarnsystem zu verbessen. Jede gewonnene Minute kann helfen, Leben zu retten.“</h3>
<p>Ein hydrologisches Modell zur Hochwasservorhersage wird die Behörden und die Menschen in Nordrhein-Westfalen künftig früher und besser auf drohende Überflutungen und Hochwasserrisiken vorbereiten. In Duisburg haben das Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) am Donnerstag den Testbetrieb eines modellbasierten Hochwasservorhersagetools gestartet. Es soll Prognosen für Hochwassermeldepegel an zunächst folgenden 14 Gewässern in Nordrhein-Westfalen liefern: Berkel, Dinkel, Emmer, Ems, Erft, Inde, Issel, Lenne, Lippe, Nethe, Ruhr, Rur, Sieg und Werre.</p>
<p>Die Einführung und stetige Verbesserung von Hochwasservorhersagesystemen waren ein zentraler Punkt der Aufarbeitung der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 sowie des im Januar 2022 vorgelegten 10-Punkte-Arbeitsplans „Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels“.</p>
<p>„Wir benötigen verlässliche Tools, um so gut es geht vorhersagen zu können, wann und wo Hochwasser droht. Ziel ist es, die Daten und Bewertungen der Meteorologie und der Hydrologie bestmöglich zusammenzuführen. Was am Rhein bereits Standard ist, soll künftig auch an kleineren Flüssen möglich werden“, betonte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann bei der Vorstellung des Tools in Duisburg. „Unser Ziel als Landesregierung ist es, durch verlässliche Prognosen das Frühwarnsystem zu verbessen, damit die zuständigen Behörden die Lageentwicklung bestmöglich einschätzen und von Hochwasser Betroffene sich und ihr Hab und Gut in Sicherheit bringen können. Der Testbetrieb des pegelbasierten Vorhersagesystems ist ein Baustein auf dem Weg, dieses Ziel zu erreichen. Jede gewonnene Minute kann helfen, Leben zu retten.“</p>
<p>Mit dem Start der modellbasierten Hochwasservorhersage werden die zusätzlich gewonnenen Daten schon ab dem heutigen Tag, 5. Mai, fester Bestandteil des hydrologischen Informationssystems für die zuständigen Bezirksregierungen. „Im Falle eines Hochwassers werden diese Informationen nach kurzfristiger fachlicher Überprüfung über die Bezirksregierungen dem Katastrophenschutz zu Verfügung gestellt. Nach Validierung der Ergebnisse im Testbetrieb sollen die Vorhersagen auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden“, skizzierte die neue LANUV-Präsidentin Dr. Sibylle Pawlowski. Die ausgewiesene Wasserexpertin hat in dieser Woche die Leitung des LANUV übernommen und die Nachfolge von Dr. Thomas Delschen angetreten.</p>
<p>Der aktuelle Modelldatensatz deckt in zehn Teilmodellen 22.600 Teileinzugsgebiete ab. Bernd Mehlig, Leiter des Hochwasserinformationsdienstes im LANUV, erläuterte hierzu: „Als Eingangsdaten werden die aktuellen Messdaten der hydrologischen Messstellen des LANUV sowie die Messdaten und die meteorologischen Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes verwendet. Wir wollen auf Dauer für alle Hochwassermeldepegel eine Vorhersage berechnen beziehungsweise ausgeben können.“</p>
<p>Die Juli-Katastrophe hat vor Augen geführt, wie zerstörerisch die Folgen des Klimawandels auch in Nordrhein-Westfalen sein können. „Neben dem Wiederaufbau und der Unterstützung der von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Regionen und Menschen ist es unser Ziel, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen, um künftig auf derartige Extrem-Ereignisse besser vorbereitet zu sein. Die Hochwasservorhersage ist hier ein wesentlicher Baustein. Ein Hochwasser verhindern kann sie indes nicht“, so Staatssekretär Bottermann.</p>
<p>Grundlage für die schwerpunktmäßigen Aufgaben der kommenden Monate und Jahre liefert der im Januar vorgelegte Arbeitsplan „Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels“. Er umfasst insgesamt zehn Handlungsfelder für den Hochwasserschutz und das Management von Starkregenereignissen. In der Vorwoche war die vom Umweltministerium neu eingerichtete Hochwasserschutz-Kommission erstmals zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Die Kommission soll die Umsetzung des Arbeitsplans begleiten und an der Fortentwicklung mitwirken.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>zum Hochwasserinformationsdienst des LANUV:</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/hochwasser-meldedienst-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/hochwasser-meldedienst-nrw </a></p>
<p>Der am 20.01.2022 vorgestellte Arbeitsplan „Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels“ ist unter folgendem Link eingestellt: <a href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/Pressemitteilung/2022-01-19_Arbeitsplan_Hochwasser.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/Pressemitteilung/2022-01-19_Arbeitsplan_Hochwasser.pdf</a></p>
<p>Link zur Pressemeldung vom 27.04.2022 zur Einrichtung einer Hochwasserschutz-Kommission als Beratungsgremium (Punkt 10 des Arbeitsplans): <a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/landesregierung-richtet-hochwasserschutz-kommission-als-beratungsgremium-ein-1651057994" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/landesregierung-richtet-hochwasserschutz-kommission-als-beratungsgremium-ein-1651057994</a></p>
<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li></li> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-723</guid>
                        <pubDate>Tue, 03 May 2022 06:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Dr. Sibylle Pawlowski neue LANUV-Präsidentin </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/dr-sibylle-pawlowski-neue-lanuv-praesidentin</link>
                        <description>Neue Leitung für das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Nordrhein-Westfalen: Dr. Sibylle Pawlowski folgt auf Dr. Thomas Delschen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Nordrhein-Westfalen erhält eine neue Hausleitung. Dr. Sibylle Pawlowski tritt die Nachfolge von Dr. Thomas Delschen an, der in der Vorwoche in Pension gegangen ist. Pawlowski ist die erste Präsidentin des LANUV. „Mit Frau Dr. Pawlowski gewinnen wir eine versierte Fachfrau, die über hervorragende Voraussetzungen für die Behördenleitung verfügt“, sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. „Einer der wichtigsten Arbeitsschwerpunkte des LANUV sind die Auswirkungen des Klimawandels. Mit ihrem großen Sachverstand im Bereich Wasserwirtschaft ist Frau Dr. Pawlowski daher eine große Bereicherung. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“</p>
<p>Die 58-jährige Dr. Pawlowski wurde in Göttingen geboren. Zuletzt war sie stellvertretende Leiterin der Abteilung für Kreislaufwirtschaft, Bodenschutz und Wasserwirtschaft im nordrhein-westfälischen Umweltministerium (MULNV) und Referatsleiterin für Wasser- und Abgabenrecht. Nach dem Unwetter im Juli 2021 betätigte sie sich in führender Position in der Arbeitsgruppe Hochwasser. Die promovierte Juristin ist seit 1998 im MULNV. Ihre Tätigkeit in der Landesverwaltung begann sie bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Vorher war sie Fachanwältin für Arbeitsrecht.</p>
<p>Dr. Pawlowski erklärte zu ihrem Amtsantritt: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Das LANUV ist die Fachbehörde in Nordrhein-Westfalen für den Schutz von Mensch und Tier, Natur und Umwelt. Ich freue mich darauf, diese renommierte Behörde mit ihren vielen hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu führen und ihre Zukunft zugestalten.“</p>
<p>Dr. Pawlowski tritt die Nachfolge von Dr. Delschen an. Der gebürtige Krefelder hatte die Behördenleitung im Oktober 2013 übernommen. „Herr Dr. Delschen hat das LANUV fachlich und organisatorisch in den vergangenen acht Jahren geprägt sowie erfolgreich ausgebaut und vorangebracht. Vor allem die Vision der nachhaltigen Landesbehörde war ihm sehr wichtig. So trägt das LANUV mittlerweile das EMAS-Siegel, ist als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert. Für seinen Ruhestand wünsche ich ihm alles Gute“, sagte Staatssekretär Dr. Bottermann.</p>
<p>Das LANUV ist eine technisch-wissenschaftliche Fachbehörde und untersteht dem Umweltministerium. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem Naturschutz und Landschaftspflege, Fischereiökologie, Luftreinhaltung und Gewässerschutz, Geräusche und Erschütterungen, Bodenschutz und Altlastenerfassung, Abfallwirtschaft und Anlagensicherheit, Umweltmedizin, Umweltanalytik, Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung, Tierschutz und Tierseuchenkontrolle. Beim LANUV sind derzeit etwa 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an insgesamt 17 Dienststellen, beschäftigt, darunter befinden sich auch die drei Hauptstandorte Recklinghausen, Essen und Duisburg.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li>&nbsp;</li> </ul><p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/dr-sibylle-pawlowski-neue-lanuv-praesidentin-1651596418" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                                <category>2022</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-721</guid>
                        <pubDate>Wed, 27 Apr 2022 13:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Finanzierung für den Neubau &quot;Zentrum für angewandte Fischerei, Fischökologie und Aquakultur&quot; in Kirchhundem-Albaum gesichert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/finanzierung-fuer-den-neubau-zentrum-fuer-angewandte-fischerei-fischoekologie-und-aquakultur-in-kirchhundem-albaum-gesichert</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Neubau-Planung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) für ein Zentrum für angewandte Fischerei, Fischökologie und Aquakultur in Albaum ist einen entscheidenden Schritt weitergekommen.</p>
<p>"In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, den Standort Albaum mit seiner wichtigen Rolle für die Fischerei, Fischökologie und Aquakultur inhaltlich zu stärken und damit zukunftssicherer aufzustellen", erklärte Heinrich Bottermann, Staatssekretär des NRW-Umweltministeriums bei der Präsentation der Neubauplanungen. "Wir stellen damit die Weichen für eine nachhaltige Modelleinrichtung, die nicht nur in der Zucht von Fischen für unser Wanderfischprogramm Standards setzt, sondern auch in der bundesweiten Aus-, Fort- und Weiterbildung."</p>
<p>Ursprünglich gegründet als "Preußische Lehr- und Versuchsanstalt für Forellenzucht" geht das neue Zentrum mit einer sehr deutlichen Stärkung hinsichtlich der Gebäude und Spezialeinrichtungen aus dem bisherigen Fachbereich Fischereiökologie und Aquakultur des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hervor.</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen freut sich darüber, dass die Planungen für einen Neubau in Albaum nach langer Vorarbeit nun finalisiert werden konnten: "Mit der Finanzierung können wir nun auch die letzten Schritte zu einem modernen und nachhaltigen ,Zentrum für angewandte Fischerei, Fischökologie und Aquakultur' angehen. Mich freut es auch für die hier ansässigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren engagierte Arbeit nun eine hervorragende Grundlage für die Weiterentwicklung ihrer bundesweit kostbaren Beiträge zur Fischökologie und Fischgesundheit erhält."</p>
<p>Ein Neubau der Büro- und Laborgebäude ist nötig, da die bestehenden Gebäude nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Vor allem für die Aufrechterhaltung des Fischgesundheitsdienstes benötigen die Fachleute Laboreinrichtungen auf dem aktuellen technischen Standard. Um auch weiterhin der Aufgabe als Ausbildungs- und Weiterbildungseinrichtung mit bundesweiter Bedeutung gerecht zu werden, müssen zudem die Büro- und Lehreinrichtungen modernisiert werden. Dazu gehören auch Aquakulturen nach dem neuesten Stand der Technik.</p>
<p>"Die Aquakulturen bilden die Grundlage für fast alle weiteren Aufgaben hier in Albaum. Wir möchten daher auch in diesem Bereich als Ideengeber und Entwicklungsmotor fungieren. Unser Ziel ist, eine für die nächsten Jahrzehnte nachhaltige und klimaresiliente Aquakultur zu realisieren Für die Modernisierung der Aquakulturen haben wir die Überschrift ,Aquakulturen 2.0' gewählt.", erläuterte Dr. Delschen.</p>
<p>Beauftragt mit der Planung und Umsetzung ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW). Für die Geschäftsführerin des BLB NRW, Gabriele Willems, ist besonders wichtig, dass beim Neubau der Gebäude sowie bei den Außenanlagen nachhaltige Bauweisen zum Einsatz kommen: "Mit dem Neubau des Fischökologischen Kompetenzzentrums streben wir eine Gold-Zertifizierung gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen an. Das zeigt, dass moderne Forschung und Technik Hand in Hand mit den Nachhaltigkeitszielen gehen können, die wir uns beim BLB NRW gesteckt haben, um unseren Beitrag zur Klimaneutralen Landesverwaltung bis 2030 zu leisten. Dies ist nicht zuletzt aufgrund der tollen Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich." In der Planung vorgesehen sind Gebäude in Holzhybridbauweise. Dabei sollen regionales Holz und weitere recycelbare Baustoffe eingesetzt werden. Die Energieversorgung soll möglichst autark geschehen. Zum Einsatz kommen soll eine Photovoltaikanlage in Kombination mit einem innovativen Eisspeicher.</p>
<p>Unterstützung erhält das Bauvorhaben auch vom Fischereiverband Nordrhein-Westfalen: "Der Standort in Albaum ist für Fischzuchtbetriebe, Anglerinnen und Angler und Behörden eine zentrale und wichtige Anlaufstelle. Die vorbildliche Arbeit in Forschung und Ausbildung wird durch das Neubauvorhaben einen modernen und zukunftsweisenden Rahmen bekommen", freute sich Johannes Nüsse, Präsident des Fischereiverbandes.</p>
<p>Die Neubauplanungen an der gleichen Stelle wie die alten Gebäude zu realisieren, sei vor allem den guten Standortbedingungen zu verdanken, erläuterte Staatssekretär Bottermann: "Der Standort Albaum ist und bleibt ein sehr guter. Alleine im Kreis Olpe züchten Fischereibetriebe fast ein Drittel aller in Nordrhein-Westfalen erzeugten Forellen. Das kalte und klare Quellwasser hier in Albaum bietet ideale Vorrausetzungen für die Artenschutz-Zucht von Lachsen und für Forellen für die Fischwirtschaft. Daher ist das neue Zentrum für angewandte Fischerei, Fischökologie und Aquakultur ein wichtiger Baustein nicht nur für den Artenschutz, sondern auch für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen und regionalen Lebensmittelerzeugung."</p>
<p>Nach Bayern und Baden-Württemberg ist Nordrhein-Westfalen der drittgrößte Forellenproduzent in Deutschland. Aquakulturen spielen in der Fischproduktion dabei eine immer größere Rolle. Fische besitzen zum Beispiel eine bessere Futterverwertung und eine höhere Schlachtausbeute als Rinder, Schweine und Geflügel. Auch benötigt die Aquakultur im Vergleich dazu weniger Land und Wasser. Diese Aspekte tragen zu einer nachhaltigeren Erzeugung tierischer Lebensmittel bei. Hinzu kommen kurze Transportwege und damit ein geringer ökologischer Fußabdruck, wenn regional erzeugter Fisch auch regional vermarktet wird.</p>
<p>Hintergrundinformationen zu den Aufgaben des LANUV-Standortes in Albaum:</p>
<p><strong>Artenschutz</strong></p>
<p>Im Rahmen verschiedener Artenschutzprojekte züchtet das LANUV am Standort Albaum gefährdete Fisch-, Krebs- und Muschelarten. Für das Artenschutzgroßprojekt "Wanderfischprogramm NRW" betreibt das LANUV eine Lachselternfischhaltung aus der es jährlich eine Million Junglachse für die Wiederansiedlung in nordrhein-westfälischen Fließgewässern zur Verfügung stellt. Zur Stützung der europäischen Aalbestände werden jährlich etwa eine Million junge Wildaale mit Unterstützung der EU Fischereiförderung und Landesmitteln in die nordrhein-westfälischen Fließgewässer ausgebracht. Auch unterstützt das LANUV von hier aus die letzten noch vorhandenen Großmuschelpopulationen durch ein gezieltes Vermehrungsprogramm freilebender Elterntiere.</p>
<p><strong>Fischgesundheitsdienst</strong></p>
<p>Der Fischgesundheitsdienst NRW untersucht unter anderem den Gesundheitszustand freilebender Fische sowie von Fischen aus Aquakultur. Die Untersuchungsergebnisse tragen dazu bei, gesunde Fischbestände in Aquakulturbetrieben zu erhalten und Strategien für Wiederansiedlungsprojekte zu entwickeln. Durch Erweiterung moderner Laboranalytik- und Diagnostikverfahren konnte das LANUV jüngst neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der Virusdiagnostik von Fischen erzielen. Weiterhin erheben und bewerten die Fachleute an insgesamt 1.500 Probestellen in Nordrhein-Westfalen den Zustand der freilebenden Fischbestände. Für die Genesung und den Erhalt natürlicher Gewässerlebensräume berät der Fachbereich bei Renaturierungsmaßnahmen und der Wiederherstellung der Fischdurchgängigkeit. In enger Zusammenarbeit mit den Fischzuchtbetrieben in Nordrhein-Westfalen werden aktuell innovative Fischzuchttechniken untersucht, um den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden.</p>
<p><strong>Ausbildungs- und Schulungszentrum</strong></p>
<p>Der Fachbereich Fischereiökologie und Aquakultur ist gleichzeitig Schulungszentrum für Fischerei- &amp; Umweltbildung sowie der größte Ausbildungsstandort für den Lehrberuf Fischwirtin/Fischwirt in NRW und als einer von nur insgesamt drei Standorten in Deutschland zuständig für die überbetriebliche Ausbildung in diesem Lehrberuf. Die Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildungskurse nehmen jährlich rund 600 bis 800 Personen in Anspruch.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p><ul> 	<li>zu den Aufgaben des Fachbereiches "Fischereiökologie und Aquakultur" <a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie-und-aquakultur" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie-und-aquakultur</a></li> 	<li>Broschüre "(Unter-)Wasserwelten. Bäche, Flüsse und Seen in Nordrhein-Westfalen" <a href="https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?backId=147&amp;broschueren_id=14749&amp;cHash=f1eb7d52dcc76be171758b231e6aeab8" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?backId=147&amp;broschueren_id=14749&amp;cHash=f1eb7d52dcc76be171758b231e6aeab8</a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-720</guid>
                        <pubDate>Mon, 25 Apr 2022 12:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ökologischer Zustand unserer Wälder steht vor neuen Herausforderungen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-pumpen-zur-qualitaetsueberwachung-des-rheinwassers-in-bad-honnef-installiert-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Forstliches Umweltmonitoring zeigt: Belastungen durch Industrie geht zurück, Klimawandel bringt neue Anforderungen für gesunde Wälder</strong></p>
<p>&nbsp;Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat in diesem Jahr im Rahmen des forstlichen Umweltmonitorings die Bodenzustandserhebung im Wald gestartet. Die Erhebungen des forstlichen Umweltmonitorings dokumentieren, vor welchen Herausforderungen das Ökosystem Wald in der Vergangenheit stand, in der Gegenwart steht und zukünftig haben könnte. Die ersten Erhebungen wurden gestartet im Zuge des Waldsterbens Anfang der 80iger Jahre.</p>
<p>„Wir können aus unseren Zeitreihen herauslesen, dass die Belastungen durch die Industrie oder den Autoverkehr stark zurückgegangen sind, trotzdem aber noch Einfluss auf die Gesundheit der Wälder in NRW haben“, lautet eines der Fazits von Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV, auf der Vorstellung des forstlichen Umweltmonitorings auf der LANUV-Jahrespressekonferenz heute (Montag, 25 April 2022) in Duisburg. „Neue Herausforderungen bringt der Klimawandel. Wassermangel und höhere Temperaturen bei gleichzeitig längeren Vegetationsperioden setzen unsere Wälder immer mehr und häufiger unter Stress. Die Erfolge der Vergangenheit durch Filter in den Schornsteinen der Industrie und sauberere Motoren in unseren Autos werden durch den menschengemachten Klimawandel konterkariert. Der Einfluss von uns Menschen auf die Ökologie unserer Wälder schreitet also fort, wenn auch in anderen Kategorien“, betonte Dr. Delschen.</p>
<p>„Wir messen viel weniger Säuren, die über die Luft in unsere Wälder getragen werden, als noch vor vierzig Jahren“, erklärte Dr Nadine Eickenscheidt, Leiterin des forstlichen Umweltmonitorings im LANUV. „Das gleiche gilt für viele Schwermetalle wie Zink oder Nickel. In unseren Waldböden aber sind diese Stoffe noch in hohen Konzentrationen vorhanden. Hier haben sich diese Stoffe über die vielen Jahrzehnte an Belastungen angereichert.“ Abbau- bzw. Verlagerungsprozesse im Boden dauerten zum Teil viele Jahrzehnte, daher seien diese Stoffe noch immer in den Blättern und Nadeln der Bäume nachzuweisen. „Um zu beurteilen, wie gesund ein Ökosystem ist, untersuchen wir den gesamten biologischen Kreislauf. Angefangen bei der Luft, über den Übergang und die Prozesse im Boden und dann zurück bis in die einzelnen Bäume. Daher können wir heute sagen, dass Schadstoffeinträge nicht mehr die größte Gefahr für unsere Wälder sind, sondern die messbaren klimatischen Änderungen“, betonte Dr. Eickenscheidt.</p>
<p>Die Zeitreihen zeigen, dass sich die Vegetationszeiten bei Laubbäumen alleine in den vergangenen 20 Jahren durchschnittlich fast um 10 Tage verlängert haben. Gemessen wird dabei der Beginn des Austriebs bis zur Verfärbung der Blätter im Herbst. Im Jahr 2000 wurde bei der Eiche ein durchschnittlicher Zeitraum von 175 Tagen festgestellt, bei der Buche von 165 Tagen. Im Verlauf der nächsten 20 Jahre entwickelten sich diese Perioden bei der Eiche zu im Schnitt 186 Tagen und bei der Buche zu im Schnitt 173 Tagen. Stress ergibt sich dann durch Wassermangel, der unter anderem als Bodenaustrocknung gemessen werden kann und mit einer deutlich eingeschränkten Verdunstung über die Blätter oder Nadeln einhergeht. In der Kombination mit steigenden Temperaturen wurden weniger Zuwachs, höhere Kronenverlichtungen sowie vermehrte Baumverluste festgestellt. Durch den anhaltenden Klimastress werden die Bäume auch anfälliger für einen Befall mit Schädlingen. Dies zeigt sich in den letzten Jahren insbesondere bei der wenig hitzetoleranten Fichte.</p>
<p>„Wir müssen festhalten, dass das Ökosystem Wald neue Herausforderungen zu bewältigen hat. Die Erwartung im aktuellen Erhebungszyklus ist daher, dass sich unsere Vermutungen und die sichtbaren Veränderungen im Wald unter dem Einfluss des Klimawandels, mit neuen wissenschaftlichen Daten unterstreichen lassen“, so LANUV-Präsident Delschen. Für Nadine Eickenscheidt sind vor allem die langen Zeitreihen ein wichtiges Instrument, um die Ursache für Veränderungen im Ökosystem Wald sicher nachvollziehen zu können: „Waldböden haben ein langes Gedächtnis. Das zeigt sich hier vor allem bei den noch immer recht hohen Stickstoffanteilen. Daher ist es für uns von zentraler Wichtigkeit, Datenreihen auch in den nächsten Jahrzehnten fortschreiben zu können, um Ursache-Wirkungszusammenhänge im komplexen Waldökosystem sicher nachzuvollziehen“, erklärte Dr. Eickenscheidt.</p>
<p>Das forstliche Umweltmonitoring wird seit etwa 40 Jahren europaweit durchgeführt. In einem Raster von vier mal vier Kilometern mit 560 Stichprobenpunkten wird in Nordrhein-Westfalen die Vitalität von Wäldern über das gesamte Ökosystem betrachtet und untersucht (Level I-Monitoring). Dazu begleitend findet auf 19 ausgewählten Dauerbeobachtungsflächen ein stetiges Intensivmonitoring statt (Level II-Monitoring). Aus diesem Intensivmonitoring stammen jährlich fortgeschriebene Zeitreihen zur Schadstoffbelastung, Wasserausstattung oder dem Zuwachs von Bäumen. Die Bodenzustandserhebung im Wald wird alle 15 Jahre auf dem Level-I-Raster durchgeführt. Neben dem Boden werden auch die Bäume und die Bodenvegetation untersucht. Das Startjahr der Erhebungen der aktuellen dritten Bodenzustandserhebung ist das Jahr 2022. Die Vorbereitungen laufen bereits seit Anfang 2020 und die Geländeerhebungen werden bis Ende 2024 durchgeführt. Im Anschluss erfolgt die Analytik und Aufbereitung der Daten. Abschließende und aggregierte Ergebnisse dieser umfassenden, landesweiten Untersuchung sind bis 2029 zu erwarten.</p>
<p>Das forstliche Umweltmonitoring bildet einen Schwerpunkt des LANUV-Jahresberichtes 2021. Weitere Berichte aus den Bereichen Natur- und Artenschutz, Luftqualität, Gewässerschutz, Klimawandel, Kreislaufwirtschaft oder Verbraucherschutz sind zu finden unter</p><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/2_jahresberichte/LANUV-Jahresbericht_2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/2_jahresberichte/LANUV-Jahresbericht_2021.pdf</a> &nbsp;</li> </ul><p>Informationen zur Bodenzustandserhebung sind zu finden unter</p><ul> 	<li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/bze" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/bze</a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-719</guid>
                        <pubDate>Tue, 12 Apr 2022 13:15:16 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Pumpen zur Qualitätsüberwachung des Rheinwassers in Bad Honnef installiert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-pumpen-zur-qualitaetsueberwachung-des-rheinwassers-in-bad-honnef-installiert</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Pumpenhaus ist unscheinbar, schön ist es auf den ersten Blick nicht für jedes Auge mit seinen zahlreichen Graffitis. Beim Spaziergang am Rhein hinter den Gebäuden an der Lohfelder Straße haben sich sicher einige schon gefragt: „Ist das Kunst, oder kann das weg?“ Nein, weg kann das nicht, denn es ist tatsächlich Kunst im Sinne von Ingenieurskunst. Im Inneren befinden sich die Pumpen der Wasserkontrollstation für den Rhein des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV).</p>
<p><strong>Gewässerüberwachung am Rhein</strong></p>
<p>Bei Kilometer 640 beginnt der nordrhein-westfälische Abschnitt des Rheins. Die Wasserkontrollstation an der Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen am rechten Rheinufer besteht seit März 1981. Sie spielt eine besondere Rolle im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gewässerüberwachung Als Überwachungsstation und Vor-Ort-Labor nimmt sie vielfältige landesweite, nationale und internationale Aufgaben in den Messnetzen zur Trend- und Alarmüberwachung wahr.</p>
<p>In der Station werden die Wassertemperatur, der Sauerstoffgehalt, der pH-Wert und die Leitfähigkeit des Rheinwassers laufend gemessen und dokumentiert.</p>
<p>Zur Detektion von Verunreinigungen passiert Rheinwasser kontinuierlich unterschiedliche Laborgeräte, die in der Lage sind, kleinste Spuren von Schadstoffen im Wasser nachzuweisen. Wird eine Verunreinigung gefunden, setzt automatisch der Warn- und Alarmplan ein, mit dem die Bezirksregierungen und die Wasserversorger am Rhein informiert werden. Dort können dann sofort Maßnahmen ergriffen werden, um die Versorgung mit sauberem Trinkwasser nicht zu gefährden. Um das alles lückenlos sicherzustellen, braucht es leistungsfähige Pumpen, die das Rheinwasser laufend hoch zu den Laboren der Wasserkontrollstation fördern.</p>
<p><strong>Neue Pumpen für lückenlosen Betrieb</strong></p>
<p>Nach fast 40 Jahren Betriebszeit hatten die bestehenden Pumpen ausgedient. Es hatte mehrfach Störungen gegeben. Dazu kamen Schäden an den Rohrleitungen, die durch Schwingungen im Pumpenhaus über die lange Betriebszeit hinweg entstanden waren. Deshalb mussten die Pumpen, Armaturen und Leitungen erneuert werden. Anfang März begannen die Arbeiten in dem etwa 10 Meter tiefen Schacht mit dem Ausbau der alten Pumpen und Rohrleitungen. Der Einbau der neuen Pumpen wurde räumlich neu geplant, so dass die Schwingungen, die zu Brüchen der alten Rohre geführt hatten, im neuen System deutlich geringer ausfallen.</p>
<p>Während der Bauarbeiten mussten die LANUV-Beschäftigten regelmäßig wieder „von Hand“ Proben des Rheinwassers nehmen. Das heißt: Gummistiefel an, Eimer fassen und raus auf´s Wasser. Die neuen Pumpen können nun wieder 20.000 Liter Rheinwasser pro Stunde vom Fluss hinauf zu den Laboren in der Kontrollstation fördern. In den Schacht muss im laufenden Betrieb niemand mehr hinuntersteigen, nur noch zu Wartungsarbeiten wird das alle sechs Monate einmal nötig sein.</p>
<p>Als nächstes ist die Erneuerung der Elektroinstallationen in der Wasserkontrollstation geplant. Die besondere Herausforderung wird dabei die Taktung der Arbeitsschritte sein, denn parallel dazu muss auch während dieser Arbeiten die Überwachung des Rheinwassers so engmaschig wie möglich weiterlaufen.</p>
<p><img alt="DSC00531" 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<p>&nbsp;</p>
<p>Gebäudemanagerin Claudia Tavernaro vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) Köln und Philipp Dustmann, Serviceingenieur der Allweiler GmbH, besprechen die nächsten Schritte</p>
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<p>Ortstermin am 22.03.2022: Philipp Dunstmann und Daniel Cürten (Allweiler GmbH), Claudia Tavernaro (BLB NRW), Julien Holz und Sven Martin (LANUV), Stefan Fockenberg und Jan Vogelsang (Allweiler GmbH)</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 08 Apr 2022 11:29:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV stellt Studie zu den Ausbaupotenzialen der Windenergie in NRW vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-stellt-studie-zu-den-ausbaupotenzialen-der-windenergie-in-nrw-vor</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Bis zu 16,4 Gigawatt Windenergieleistung sind möglich&nbsp;</h3>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat in einer neuen Studie die Potenziale zum Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2030 berechnet. In einem Minimalszenario, dem „Restriktionsszenario“, könnte demnach eine Leistung von 5,2 Gigawatt und ein durchschnittlicher Stromertrag von 13,3 Terawattstunden pro Jahr erzielt werden. Dazu stünden 8.700 Hektar Fläche zur Verfügung.</p>
<p>Im „Leitszenario Energieversorgungsstrategie“ wurde ein Maximum an Leistung in Höhe von 16,4 Gigawatt errechnet, bei dem auf rund 59.600 Hektar geeigneter Fläche ein jährlicher Stromertrag von 45,6 Terawattstunden möglich wäre. Die gesamte Potenzialfläche für die Windenergie entspricht je nach Szenario einem Anteil von 0,3 Prozent bzw. 1,7 Prozent der Gesamtfläche von NRW.</p>
<p>Für den Präsidenten des LANUV, Dr. Thomas Delschen, steht nun im Vordergrund, die Planungsgrundlagen anzupassen, um den notwendigen Ausbau der Windkraft in NRW zu ermöglichen: „Unsere Zahlen belegen, das Potenzial ist da. Wir können mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien unsere Abhängigkeit von fossilen Energieimporten verringern und dem Klimawandel begegnen“, betonte Dr. Delschen. „Wir haben für die Berechnungen unterschiedliche Flächenbewertungen zu Grunde gelegt. Vor allem im Leitszenario haben wir Flächen mit einberechnet, die derzeit planerisch nicht generell für Windenergieanlagen nutzbar wären. Dazu gehören unter anderem Kalamitätsflächen im Wald. Das 12 Gigawatt-Ausbauziel der NRW-Energieversorgungsstrategie ist dann erreichbar, wenn weitere Flächen für Windkraft zur Verfügung gestellt werden.“</p>
<p>Der Unterschied zwischen dem Restriktions- und Leitszenario liegt in der Bewertung der Nutzbarkeit von Flächen. Im Leitszenario wurden Flächen in das Potenzial einbezogen, bei denen die Möglichkeit einer Windenergienutzung aus landesweiter Perspektive nicht abschließend eingestuft werden kann, oder bei denen Anpassungen der planungsrechtlichen Rahmenbedingungen erforderlich sind. Neben den Flächen im Wald betrifft dies beispielsweise Landschaftsschutzgebiete oder Abstandsflächen zu Erdbebenmessstationen. Ins Restriktionsszenario wurden nur Flächen einbezogen, die bereits heute für eine Nutzung ohne Einzelfallprüfung in Fragen kommen würden. „Das Leitszenario zeigt uns also eine Perspektive mit starkem Fokus auf dem Ausbau der Windenergie“, erklärte Dr. Delschen. „Um das 12-Gigawatt-Ziel bis 2030 zu erreichen bräuchte es nicht nur neue planerische Rahmenbedingungen, wir müssten auch das Ausbautempo im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren mindestens verdoppeln.“</p>
<p>In beiden Szenarien sind jeweils 1.421 jüngere Bestandsanlagen mit einer Leistung von 3,6 Gigawatt enthalten. In der Studie wird angenommen, dass sie im Jahr 2030 noch in Betrieb sein werden. Hinzukommen im Restriktionsszenario 306 neue Windenergieanlagen, womit eine installierte Leistung von insgesamt 5,2 Gigawatt erreicht werden könnte. Im „Leitszenario Energieversorgungsstrategie“ wären 2.406 neue Windräder möglich, was zusammen mit den jüngeren Bestandsanlagen dann eine Gesamtleistung von 16,4 Gigawatt ergeben würde. Stand Ende 2021 waren in NRW insgesamt 3.814 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 6,5 Gigawatt in Betrieb, die 10,1 Terawattstunden Strom produzierten.</p>
<p>Das Ausbaupotenzial der Windenergie konzentriert sich räumlich überwiegend auf die weniger dicht besiedelten Regionen des Landes. Größere Ausbaupotenziale liegen im „Leitszenario Energieversorgungsstrategie“ insbesondere im Sauerland, im Raum Paderborn, in der Eifel und im Rheinischen Revier.</p>
<p>Die Gesamtstudie kann eingesehen werden unter:</p><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/potenzialstudie-windenergie-nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/potenzialstudie-windenergie-nrw</a></li> </ul><p>Potenzialstudien des LANUV zu anderen Erneuerbaren und klimafreundlichen Energien können heruntergeladen werden unter:</p><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaschutz-in-nrw/potenziale-klimafreundlicher-energien" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaschutz-in-nrw/potenziale-klimafreundlicher-energien</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-717</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 Apr 2022 09:37:18 +0200</pubDate>
                        <title>Tier- und Umweltschutz beim Osterfeuer beachten</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tier-und-umweltschutz-beim-osterfeuer-beachten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr können traditionelle Oster- und Brauchtumsfeuer wieder stattfinden. Die Vorschriften der Gemeinden und die jeweils aktuellen Hygienevorschriften sind dabei zu beachten. Ebenso wichtig sind ein paar Regeln zum Tier- und Umweltschutz, denn schlecht durchgeführt, kann der alte Brauch große Schäden anrichten.</p>
<p>Einige Vogelarten haben bereits mit dem Brüten begonnen. Deshalb sollten jetzt, vor Ostern, die Reisighaufen für Osterfeuer auf Vogelbruten hin kontrolliert werden. Zum Schutz der Tiere sollten Holzhaufen vor dem Anzünden umgeschichtet werden, damit Igel, Hasen, Kaninchen, andere Kleintiere und brütende Vögel rechtzeitig fliehen können.</p>
<p>Ausschließlich naturbelassenes Holz sowie von Blättern befreiter Baum- und Strauchschnitt dürfen abgebrannt werden. Das Holz soll möglichst trocken sein, um die Rauchentwicklung, und damit entstehende Verbrennungsprodukte wie Feinstaub und Kohlenmonoxid, so gering wie möglich zu halten. Keinesfalls sollten Osterfeuer genutzt werden, um Holzabfälle zu „entsorgen“. Lackiertes und behandeltes Holz sind als Brennmaterial genauso verboten wie Sperrmüll, Altreifen oder Kunststoff. Beim Abbrennen dieser Materialien entstehen Stoffe, die die Gesundheit und die Umwelt stark belasten können.</p>
<p>Informationen zu Genehmigungen und Regelungen der Gemeinden beim Umweltministerium NRW:</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/traditionelle-osterfeuer-koennen-wieder-stattfinden-1647964512" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/traditionelle-osterfeuer-koennen-wieder-stattfinden-1647964512</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-712</guid>
                        <pubDate>Tue, 15 Mar 2022 09:00:52 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV veröffentlicht neues Tool zum Monitoring der Stromwende im Internet – Verbrauch und Erzeugung werden in Echtzeit sichtbar gemacht</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-veroeffentlicht-neues-tool-zum-monitoring-der-stromwende-im-internet-verbrauch-und-erzeugung-werden-in-echtzeit-sichtbar-gemacht</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat heute eine internetbasierte Anwendung freigeschaltet, in der in Echtzeit die Stromerzeugung, der Stromverbrauch sowie die Stromimporte und -exporte Nordrhein-Westfalens angezeigt werden. Das neue Tool wurde erstellt im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW (MWIDE) mit dem Ziel, die Stromwende hin zu erneuerbaren Energien transparent und an konkreten Zahlen nachvollziehbar darzustellen.</p>
<p>Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen stellt als erstes Bundesland allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein digitales Tool zur Verfügung, mit dem sich in Echtzeit spannende Informationen zum Stromerzeugungsmix und zum Stromverbrauch abrufen lassen. Mit dem Strommarktmonitoring NRW machen wir unsere Fortschritte auf dem Weg zur klimaneutralen Stromerzeugung bis 2045 transparent und zeigen, wie sich aktuelle Entwicklungen auf den Erzeugungsmix in Nordrhein-Westfalen auswirken. Das ermöglicht uns ein besseres Verständnis der komplexen Zusammenhänge auf dem Strommarkt.“</p>
<p>Das Monitoring zeigt im 15-Minuten-Takt den aktuell ins Netz eingespeisten Strommix für die allgemeine Stromversorgung. Rückwirkend können diese Daten einschließlich des Jahres 2015 abgerufen werden. Alle in NRW verfügbaren Energiequellen wie beispielsweise Windenergie-, Solar-, Biogasanlagen oder Braun-, Steinkohle- und Gaskraftwerke werden im Vergleich dargestellt. Ablesbar werden damit der aktuelle Anteil der erneuerbaren Energien sowie die Anteile konventioneller Energieträger an der Stromerzeugung.</p>
<p>Für den Präsidenten des LANUV Dr. Thomas Delschen geben die sehr umfangreichen Zeitreihen wichtige Hinweise bei der Bewertung der Rolle der Erneuerbaren Energien für die allgemeine Stromversorgung in NRW: „In der Vergangenheit mussten wir uns auf Bilanzen beziehen, die zwei Jahre in der Vergangenheit lagen. Die Planung der Stromwende kann in ihrer Wirkung von allen Akteuren nun zeitnah überprüft werden. Deutlich wird unter anderem, dass noch erhebliche Anstrengungen unternommen werden müssen, um allein über erneuerbare Energien eine sichere Stromversorgung zu erreichen. Derzeit geht das nur im Zusammenspiel mit den bisherigen konventionellen Energieträgern“, erläuterte Dr. Delschen.&nbsp;</p>
<p>Deutlich über das Monitoring erkennbar sind wind- und sonnenreiche Tage, an denen besonders viel Ertrag aus Wind- und Solaranlagen in das Stromnetz eingespeist werden konnten. Die eher windreichen Winter und Herbstmonate zeigen daher in der Regel höhere Erträge bei der Windkraft. Aufgrund der stürmischen Wetterlagen im Januar und Februar 2022 konnten bereits 3,0 Terawattstunden Windstrom ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist werden. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2021, welches als sehr windarm galt, wurden 9,2 Terawattstunden Strom aus Windenergieanlagen gewonnen. An Tagen mit guten Bedingungen für die Stromerzeugung aus Wind und Sonne kann der Anteil der Erneuerbaren Energien in NRW auf fast 70 Prozent steigen – so zum Beispiel am 12. März 2021 zur Mittagszeit.</p>
<p>Neben Stromerzeugung und -verbrauch zeigt das Monitoring ebenso im 15-Minuten-Takt die Stromimporte und -exporte ins benachbarte Belgien und die Niederlande, zu denen aus NRW Stromverbindungen, sogenannte Grenzkuppelstellen oder Interkonnektoren bestehen.</p>
<p>In 2020 wurde erstmals mehr Strom verbraucht als die nordrhein-westfälischen Kraftwerke eingespeist haben. Dieser Umstand begründet sich in der schrittweisen Abschaltung der Kohlekraftwerke und setzte sich in 2021 verstärkt fort. Nordrhein-Westfalen wird so zum Stromimportland, was einen beschleunigten Netzausbau erforderlich macht.</p>
<p>Das Strommarktmonitoring NRW stellt darüber hinaus auch Informationen über die aktuellen Großhandelspreise am Strommarkt bereit. Im Verlauf des letzten Jahres ist ein Anstieg der Preise zu verzeichnen, auch die Preisschwankungen werden immer extremer. Hier wird der Zusammenhang zwischen gestiegenen Gas- und Großhandelsstrompreisen deutlich: je mehr Gaskraftwerke derzeit am Strommarkt produzieren, desto höher ist der Preis für Strom.</p>
<p>Die neue Anwendung zum Strommarktmonitoring kann abgerufen werden unter</p><ul> 	<li><a href="http://www.strommarktmonitoring.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.strommarktmonitoring.nrw.de</a></li> </ul><p>Weitere Anwendungen mit Informationen zur Energiewende in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter</p><ul> 	<li><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a></li> 	<li><a href="http://www.energiedaten.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energiedaten.nrw.de</a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-713</guid>
                        <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 10:22:00 +0100</pubDate>
                        <title>Geflügelpest: Neuer Informationsflyer des Landwirtschaftsministeriums bietet Orientierung für Hobbygeflügelhalter </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/gefluegelpest-neuer-informationsflyer-des-landwirtschaftsministeriums-bietet-orientierung-fuer-hobbygefluegelhalter</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Staatssekretär Bottermann: „Höchste Achtsamkeit und Sorgfalt für Geflügelhalterinnen und -halter in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin geboten.“</h3>
<p>Die Gefahr des Auftretens von Geflügelpestfällen ist nach wie vor nicht gebannt. Geflügelhalter müssen weiterhin außerordentlich wachsam sein. Auch in diesem Jahr waren zahlreiche erwerbsmäßige Nutztierhaltungen sowie auch Hobbyhaltungen betroffen. Bereits seit Mitte Januar verpflichtete sich die nordrhein-westfälische Geflügelbranche in einer Branchen-Selbstverpflichtung in allen geflügelhaltenden Betrieben des Landes weitergehende Präventions- und Biosicherheitsmaßnahmen umzusetzen.</p>
<p>Wichtige Informationen zur Geflügelpest und den erforderlichen Vorsorgemaßnahmen hat das nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerium in einem aktuellen Flyer gebündelt. Er richtet sich speziell an private Tierhalter, die nicht in einem Verband organisiert sind.</p>
<p>Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann sieht in dem Flyer eine weiteres Kommunikationsinstrument, um alle Halter zu erreichen: „Der Flyer informiert Hobbyhalterinnen und -halter über die zu treffenden Präventiv- und Biosicherheitsmaßnahmen. Ziel ist es, unmittelbar und bestmöglich vorbeugende Maßnahmen in Geflügelbeständen umzusetzen, um weitere Einträge des Virus zu verhindern und einer Weiterverbreitung der Tierseuche von Bestand zu Bestand aktiv entgegenzuwirken. Dies gelingt uns nur, wenn alle Geflügelhalter - Hobbyhaltungen und erwerbsmäßige Nutztierhaltungen - weiterhin höchste Achtsamkeit und Sorgfalt walten lassen.“</p>
<p>Der Flyer ist in gedruckter Form bei den Veterinärämtern in allen Kreisen und kreisfreien Städten des Landes Nordrhein-Westfalen erhältlich und wird von den Mitarbeitenden der Ämter an private Geflügelhalterinnen und –Halter ausgegeben. Digital ist der Flyer auf der Webseite des Ministeriums als Download erhältlich.</p>
<p>Im Faltblatt werden unter anderem folgende Hygiene-Regeln aufgeführt, die derzeit überall in Nordrhein-Westfalen für landwirtschaftliche Geflügelhaltungen und Hobby-Haltungen gleichermaßen gelten:</p><ul> 	<li>Direkten Kontakt von Haus- und Wildvögeln unbedingt verhindern.</li> 	<li>Auch indirekten Kontakt, z. B. durch Kot oder Federn unterbinden.</li> 	<li>Füttern und Tränken nur an Stellen, die für Wildvögel nicht zugänglich sind.</li> 	<li>Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, für Wildvögel unzugänglich aufbewahren.</li> 	<li>Besucherkontakte in Ställen und Volieren auf das notwendige Minimum beschränken.</li> 	<li>Einwegschutzkleidung und Schuhüberzieher tragen, wenn Sie als fremde Person eine Geflügelhaltung betreten.</li> 	<li>Auch Tierhalterinnen und Tierhalter selbst tragen bei der Versorgung ihrer Tiere stets Schutzkleidung sowie spezielle Schuhe oder Überschuhe.</li> 	<li>Volieren, Wintergärten und Kalt-Scharräume müssen so eingerichtet werden, dass keine Wildvögel eindringen können und dass auch kein Kot von oben hineinfallen kann.</li> 	<li>Bei Haltungssystemen, die unter Tierschutzgesichtspunkten zwingend einen Auslauf der Tiere vorsehen (z. B. Hühnermobilställe), können angebaute mobile Volieren diesen Zweck erfüllen</li> </ul><h3><strong>Hintergrund</strong></h3>
<p>Das Tierseuchengeschehen in Nordrhein-Westfalen hält weiterhin an. Laut aktueller Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts vom 10. Januar 2022 erlebte Deutschland zwischen Oktober 2020 und April 2021 die bisher schwerste Geflügelpestkrise überhaupt. Seit Mitte Oktober 2021 wurden deutschlandweit erneut über tausend von HPAIV-infizierten Wildvögeln sowie mehr als 70 Ausbrüche bei Geflügel und gehaltenen Vögeln aus zahlreichen Bundesländern gemeldet.&nbsp; Nordrhein-Westfalen verzeichnete im Winter 2021/2022 bereits elf Ausbrüche der Geflügelpest in Hausgeflügelbeständen und über sechzig Nachweise bei Wildvögeln.</p>
<p>Weitere Informationen</p><ul> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?broschueren_id=15890&amp;cHash=2c44be9d2009d5fc4bfce9a3c877dd90" title="Flyer &quot;Der Geflügelpest erfolgreich vorbeugen&quot;" target="_blank" rel="noreferrer">Flyer "Der Geflügelpest erfolgreich vorbeugen" </a></li> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/gefluegelpest" title="Informationen zur Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen beim LANUV" target="_blank" rel="noreferrer">Informationen zur Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen beim LANUV </a></li> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/landwirtschaft/tierhaltung_tierschutz/22.01.14_NRW_Erkl%C3%A4rung_Gefl%C3%BCgelpest_Original.pdf" title="Gemeinsame NRW-Erklärung zu erweiterten Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung des Eintrags und der Weiterverbreitung der Geflügelpest (PDF)" target="_blank" rel="noreferrer">Gemeinsame NRW-Erklärung zu erweiterten Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung des Eintrags und der Weiterverbreitung der Geflügelpest (PDF) </a></li> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/gefluegelpest-freiwillige-selbstverpflichtung-der-branche-bietet-schutz-vor-weiteren-ausbruechen-in-nordrhein-westfalen-1642231500" title="&quot;Geflügelpest: Freiwillige Selbstverpflichtung der Branche bietet Schutz vor weiteren Ausbrüchen in Nordrhein-Westfalen&quot;(Pressemitteilung vom 15.01.2022)" target="_blank" rel="noreferrer">"Geflügelpest: Freiwillige Selbstverpflichtung der Branche bietet Schutz vor weiteren Ausbrüchen in Nordrhein-Westfalen"(Pressemitteilung vom 15.01.2022) </a></li> </ul><p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/gefluegelpest-neuer-informationsflyer-des-landwirtschaftsministeriums-bietet-orientierung-fuer-hobbygefluegelhalter-1647250421" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-710</guid>
                        <pubDate>Mon, 07 Mar 2022 13:50:47 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Mobilfunktechnik 5G: Erste Messergebnisse für Nordrhein-Westfalen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-mobilfunktechnik-5g-erste-messergebnisse-fuer-nordrhein-westfalen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Grenzwerte für die elektrischen und magnetischen Felder werden an allen untersuchten Sendeanlagen eingehalten.</h3>
<p>Sendeanlagen für die neue Mobilfunktechnik 5G in Nordrhein-Westfalen halten die Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit sicher ein. Zu diesem Ergebnis kommt ein vom Umweltministerium initiiertes und vom&nbsp; Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) in Auftrag gegebenes Untersuchungsvorhaben, das im zweiten Halbjahr 2021 unter Federführung des Institutes für Hochfrequenztechnik der RWTH Aachen durchgeführt wurde. "Die neue Mobilfunktechnik 5G ist eine Schlüsseltechnologie der Digitalisierung. Wir wollen eine breite Akzeptanz für diese neue Technik schaffen. Dazu ist es erforderlich, dass die Sendeanlagen alle gesundheitsrelevanten Grenzwerte einhalten", sagte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser.</p>
<p>Der 5G-Ausbau in Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen Monaten deutlich an Fahrt aufgenommen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie hat in der vergangenen Woche die aktuellen Zahlen zum Mobilfunkausbau vorgelegt. Demnach sind mehr als 70 Prozent der Fläche Nordrhein-Westfalens bereits mit 5G versorgt. Dies ergab eine Auswertung im Rahmen des Mobilfunkpakts 2.0 auf Basis der Daten der Bundesnetzagentur. Damit nimmt Nordrhein-Westfalen die Spitzenposition unter den Flächenländern ein. Bisher haben die Mobilfunknetzbetreiber fast 6.000 Erweiterungen auf 5G installiert. Bis Ende 2024 sollen mehr als 10.300 5G-Standorte in Nordrhein-Westfalen realisiert sein. "Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen frühzeitig und verlässlich über die mit der neuen Mobilfunktechnologie verbundenen Feldstärken informieren", sagte Ministerin Heinen-Esser. Das nordrhein-westfälische Untersuchungsvorhaben soll umfassende Messergebnisse zur neuen Mobilfunktechnik 5G liefern.</p>
<p>Die Untersuchung setzt die früheren Messprogramme des Landes Nordrhein-Westfalen zu den vorangegangenen Mobilfunkgenerationen (GSM, UMTS, LTE) fort. Dazu wurden an zehn ausgewählten 5G-Standorten in Nordrhein-Westfalen systematische Messungen der Immissionen elektromagnetischer Felder durchgeführt. Berücksichtigt wurden sowohl Sendeanlagen, an denen 5G über die Technik DSS parallel mit LTE im gleichen Frequenzband betrieben wird, als auch neue Sendeanlagen, die mit höheren Funkfrequenzen bei 3,6 GHz betrieben werden und hierüber eine hohe lokale Funkversorgungskapazität ermöglichen.</p>
<p>Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung im Überblick:</p><ul> 	<li>Bei allen untersuchten 5G-Standorten werden auch bei maximal möglicher Anlagenauslastung die Grenzwerte der Verordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV) sicher eingehalten.</li> 	<li>Es zeigt sich eine deutliche Spanne zwischen den momentan zum Messzeitpunkt ermittelten Immissionen und den aus den technischen Anlagendaten hochgerechneten theoretisch maximal möglichen Immissionen: 	<ul> 		<li>Die momentan gemessenen Feldstärkewerte schöpfen den Grenzwert der 26. BImSchV im Durchschnitt lediglich zu 2,05 Prozent und am ungünstigsten Standort zu 6,27 Prozent aus. Die Messwerte lassen darauf schließen, dass das Netz im neuen 3,6 GHz-Band bisher noch kaum ausgelastet ist.</li> 		<li>Bei maximal möglicher Anlagenauslastung liegen die Feldstärkewerte im Durchschnitt bei 12,70 Prozent des Grenzwertes und am ungünstigsten Standort bei 52,22 Prozent.</li> 	</ul> 	</li> 	<li>Die Maximal-Immissionen durch 5G im 3,6 GHz-Band fallen höher aus als die Maximal-Immissionen durch 5G mit der Technik DSS bzw. durch die Vorgängertechniken LTE/GSM, was auf eine effizientere Strahlbündelungstechnik ("Beamforming") bei der Funkversorgung für den Mobilfunknutzer zurückzuführen ist.</li> 	<li>Bei 5G im 3,6 GHz-Bereich können auch mit zunehmendem Abstand zur Sendeanlage im Vergleich zu den Vorgängertechniken höhere Immissionen auftreten. Dies ist für eine gute Funkversorgung bis hin zum Rand der Funkzelle erwünscht.</li> </ul><p>An die Untersuchungen schließen sich in 2022 noch weitere Messungen an sogenannten 5G-Kleinzellen an. Deren Sendeanlagen sind weniger leistungsstark&nbsp; als die bisher untersuchten Basisstationen und haben eine geringere Reichweite. Sie sollen an stark frequentierten Orten (z.B. Bahnhöfen) einen guten Datentransfer ermöglichen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/strahlung/licht-elektrosmog/elektromagnetische-felder-elektrosmog" title="zum Messbericht beim LANUV NRW" target="_blank" rel="noreferrer">zum Messbericht beim LANUV NRW </a></li> 	<li><a href="https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-nimmt-beim-5g-ausbau-spitzenposition-unter-den" title="zum Stand des 5G-Ausbaus in der Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums" target="_blank" rel="noreferrer">zum Stand des 5G-Ausbaus in der Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums </a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/neue-mobilfunktechnik-5g-erste-messergebnisse-fuer-nordrhein-westfalen-1646557200" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-709</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Mar 2022 15:05:15 +0100</pubDate>
                        <title>Über ein Jahr Gifttiergesetz: Umweltministerium und LANUV ziehen positive Bilanz</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ueber-ein-jahr-gifttiergesetz-umweltministerium-und-lanuv-ziehen-positive-bilanz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><div><div><div><div><div><p><!-- main text --></p><div><h3>Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: Das Gesetz hat sich bisher bewährt. Wer sich als Privatperson jetzt noch Gifttiere anschafft, macht sich strafbar</h3>
<p>Das nordrhein-westfälische Umwelt- und Verbraucherschutzministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ziehen eine positive Bilanz des zum 1. Januar 2021 in Kraft getretenen Gifttiergesetzes (GiftTierG NRW).<br> „Das Gesetz hat sich bisher bewährt. Wer sich als Privatperson jetzt noch Gifttiere anschafft, macht sich strafbar“, sagte Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser. Das Gesetz könne aber illegale Haltungen nicht ausschließen. In einschlägigen Online-Portalen würden teils immer noch Gifttiere von Privatpersonen in Nordrhein- Westfalen nachgefragt. „Wer sich hier auf illegalen Handel einlässt, muss mit Kontrollen und Sanktionen rechnen“, mahnte die Ministerin.<br> Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger ist die Haltung besonders giftiger Tiere in Nordrhein-Westfalen durch das seit dem 1. Januar 2021 geltende Gifttiergesetz nur noch in Ausnahmefällen zulässig. Seither ist eine Neuanschaffung von giftigen Schlangen, Spinnen und Skorpionender im Gesetz aufgelisteten Arten mit Inkrafttreten des Gesetzes unter<br> Strafandrohung verboten. Auf diese Weise soll die Anzahl der Gifttiere in Privathaltungen langfristig sinken. Das Umweltministerium hat dem Landtag einen schriftlichen Bericht zum Gifttiergesetz übersandt.<br> Insgesamt sind in Nordrhein-Westfalen aktuell 207 private Haltungen giftiger Tiere angezeigt. In diesen privaten Haltungen werden demnach insgesamt (Stand 31.12.2021) 4301 Gifttiere gehalten, darunter 3553 Giftschlangen, 275 Giftskorpione sowie 472 Giftspinnen. Halter, die vordem 31. Dezember 2020 Gifttiere besessen haben, waren verpflichtet, diese dem LANUV bis zum 30. Juni des vergangenen Jahres zu melden.<br> Zugleich musste jede Haltungsperson ihre Zuverlässigkeit und eine<br> Haftpflichtversicherung nachweisen, damit Schäden, die durch Gifttiere verursacht werden, ausgeglichen werden können. Wer diese Anforderungen nicht erfüllen konnte oder wollte, hatte die Möglichkeit, auf die weitere Haltung zu verzichten und die von ihm gehaltenen Gifttiere dem LANUV zu überlassen. Die Tiere wurden oder werden von dem vom LANUV beauftragten Dienstleister, einer Auffangeinrichtung in Rheinland-Pfalz, abgeholt und fachgerecht untergebracht.<br> <strong>Große illegale Gifttierhaltung in Hagen aufgedeckt</strong><br> Im Rahmen einer Hausdurchsuchung durch die Polizei wurden im November 2021 vermeintlich giftige Tiere in einer Wohnung aufgefunden, die der Tierhalter nicht angezeigt hatte. Im Rahmen weiterer Kontrollen wurden in der Wohnung und im Keller des Tierhalters zahlreiche Gifttiere in nicht ausreichend gesicherten Plastikbehältnissen, zum Teil frei oder in Schubladen aufgefunden, die dort versteckt waren. Insgesamt belief sich die Zahl auf 55 Gifttiere sowie fünf ungiftige Exoten. Die Behörden haben unmittelbar erforderliche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr eingeleitet und die Tiere sichergestellt. Gegen den Hagener Tierhalter wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Gemäß § 8 Absatz 1 Gifttiergesetz NRW droht ihm im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/ueber-ein-jahr-gifttiergesetz-umweltministerium-und-lanuv-ziehen-positive-bilanz-1646400807" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></strong></p></div></div></div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-708</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Mar 2022 10:36:32 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Wanderausstellung zum Erhalt der biologischen Vielfalt </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-wanderausstellung-zum-erhalt-der-biologischen-vielfalt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum UN-Welttag des Artenschutzes präsentiert das Umweltministerium die kostenfrei ausleihbare Wanderausstellung "Vielfalt im Garten - Lebensräume für Insekten und Co"</strong></p>
<p>Das Umweltministerium hat heute, zum UN-Welttag des Artenschutzes, die neue Wanderausstellung "Vielfalt im Garten - Lebensräume für Insekten und Co" der Natur- und Umweltschutz Akademie das Landes NRW (NUA) im Foyer des Umweltministeriums in Düsseldorf präsentiert.&nbsp;</p>
<p>Hierzu erklärt Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann: "Der Klimawandel und die Abnahme der Biologischen Vielfalt sind zwei existenzielle Herausforderungen unserer Zeit, sie sind zwei Seiten einer Medaille. Von daher freue ich mich, dass wir die neue Wanderausstellung der Natur- und Umweltschutzakademie hier im Ministerium eröffnen können. Die Ausstellung, die hoffentlich lange und ausgiebig durch unser Land touren wird, wirbt und sensibilisiert genau dort für mehr Artenvielfalt, wo jede und jeder seinen Beitrag leisten kann: Im eigenen Garten, auf dem Balkon oder sogar auf der Fensterbank."</p>
<p>Wie bereichern Insekten, Würmer, Spinnen, Vögel und andere Tiere den Garten? An welchen Stellen leben sie dort gern? Wie kann man mit wenig Aufwand in Garten oder auf dem Balkon Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen und so selbst etwas für den Erhalt der Artenvielfalt tun kann? Um diese Fragen dreht sich die NUA-Ausstellung "Vielfalt im Garten - Lebensräume für Insekten und Co", die ab sofort bei der NUA kostenfrei ausgeliehen werden kann.</p>
<p>Norbert Blumenroth, Leiter der NUA: "Ein altes Sprichwort beginnt mit den Worten: Wenn viele Menschen viele kleine Dinge tun. Unsere Wanderausstellung zu einem der Top-Themen des Naturschutzes, dem Rückgang der Artenvielfalt, wendet sich daher an möglichst viele Menschen in Nordrhein-Westfalen, die alle in ihrem Bereich viele kleine Dinge zu Gunsten unserer Insekten, Singvögel und Wildpflanzen tun können. Deswegen kann diese Ausstellung kostenfrei bei der NUA ausgeliehen werden. Ich freue mich, dass die Ausstellung hier zentral in Düsseldorf im Umweltministerium für die Reise durch Nordrhein-Westfalen ihren Ausgangspunkt nimmt."</p>
<p>Das Thema Insektenrückgang beschäftigt immer mehr Menschen. Natürliche Lebensräume für Insekten und Co. müssen erhalten oder geschaffen werden. Hier gewinnen auch private Grünflächen wie Gärten und Balkone an Bedeutung. Oft steht dem Artenreichtum ein überschätzter Arbeitsaufwand oder fehlendes Wissen im Wege, bisweilen auch fehlgeleitete Trends wie Schottergärten. Auf insgesamt 14 Charts stellt die Ausstellung Ideen und Anregungen vor, wie jeder/jede einzelne für mehr Vielfalt im Garten sorgen kann. Auch grundlegende Informationen zur Bedeutung der Insekten als Schlüsselrolle der Biologischen Vielfalt werden thematisiert. Auch kleinste Grünflächen wirken gegen Hitze und können unsere Städte lebenswerter machen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Gefördert wurde die Ausstellung mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Anfragen zur Ausleihe können über die Homepage der NUA gestellt werden:&nbsp;<a href="https://www.nua.nrw.de/publikationen/ausstellungen/" title="https://www.nua.nrw.de/publikationen/ausstellungen/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.nua.nrw.de/publikationen/ausstellungen/</a></p>
<p>Die nachhaltig produzierten Roll-Ups aus Holz sind für Innenräume geeignet, die Entleihe ist kostenfrei. Die Ausstellung eignet sich insbesondere für Kommunen, Vereine und Akteure aus dem Garten- und Naturschutzbereich. Geeignete Ausstellungsorte sind Räume mit viel Publikumsverkehr wie Bürgerbüros, Stadtbibliotheken, Stadtteil- und Gemeindezentren oder Volkshochschulen.&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund zum Welttag des Artenschutzes:</strong></p>
<p>Im Jahr 2013 beschlossen die Vereinten Nationen künftig an jedem 3. März den "Welttag des Artenschutzes" zu begehen, weil an diesem Tag im Jahr 1973 das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) unterzeichnet wurde. Das WA kontrolliert und regelte weltweit den Handel mit geschützten Tier- und Pflanzenarten. Es schränkt ihn dort, wo erforderlich, ein bzw. untersagt ihn ganz. Denn neben Umweltverschmutzung und der direkten Zerstörung von Lebensräumen sind illegale Jagd und Fang Gründe für die Gefährdung oder letztendlich das komplette Aussterben wildlebender Arten - besonders bekanntes Beispiel ist der Handel mit Elfenbein. Das Vertragswerk ist aktuell von 183 Staaten und Staatenverbünden unterzeichnet und regelt den Umgang mit rund 38.000 Arten.&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen</h3><ul> 	<li><a href="https://www.nua.nrw.de/publikationen/ausstellungen/" title="Anfragen zur Ausleihe können über die Homepage der NUA gestellt werden" target="_blank" rel="noreferrer">Anfragen zur Ausleihe können über die Homepage der NUA gestellt werden </a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/neue-wanderausstellung-zum-erhalt-der-biologischen-vielfalt-1646314038" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-707</guid>
                        <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 13:48:18 +0100</pubDate>
                        <title>Kastration verwilderter Hauskatzen weiterhin vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/kastration-verwilderter-hauskatzen-weiterhin-vom-land-nordrhein-westfalen-gefoerdert</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Unkontrollierte Vermehrung wird damit eingedämmt</h3>
<p>Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt seit Jahren Tierschutzeinrichtungen bei der Kastration verwilderter Hauskatzen. Die Kastration ist ein geeigneter Weg, eine unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. Zur Fortführung des Förderprogramms stellt das Land NRW im Jahr 2022 insgesamt 200.000 Euro bereit.</p>
<p>„Das Ziel der Landesregierung ist die sinnvolle Hilfe für die Tiere. Mit dem Förderprogramm „Katzenkastration“ setzen wir auf die Zusammenarbeit von Behörden, örtlichen Tierschutzvereinen, Tierarztpraxen und engagierten Tierschützerinnen und Tierschützern“, sagte Ministerin Ursula Heinen-Esser. „Der Dank gilt insbesondere den vielen Helferinnen und Helfern, die mitunter auch nachts die Tiere einfangen, kastrieren lassen und wieder in die Freiheit entlassen. Das ist angewandter, praktizierter Tierschutz und verdient große Anerkennung.“</p>
<p>Mit dem Förderprogramm gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen an Tierschutzvereine für die Kastration von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtiere aufgenommen werden. Alle eingetragenen und gemeinnützigen Vereine, die auf dem Gebiet des Tierschutzes in Nordrhein-Westfalen tätig sind, können diese Förderung erhalten.</p>
<p>Die Höhe der Zuwendung beträgt 40,- Euro pro kastrierter Katze und 25,- Euro pro kastriertem Kater. Die maximale Höhe der Förderung beträgt 5.000,- Euro pro Tierschutzverein. Von jedem Tierschutzverein kann nur ein Antrag gestellt werden. Maßgeblich für die zeitliche Reihenfolge der Bewilligung ist das Datum des Eingangs des vollständigen Antrags.</p>
<p>Anträge können ab jetzt beim LANUV gestellt werden. Das erforderliche Antragsformular finden Sie unter: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/katzenkastration" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/katzenkastration</a></p>
<p>Nicht zuwendungsfähig sind Kastrationen, die von Tierärztinnen und Tierärzten, die beim Tierschutzverein angestellt sind, durchgeführt werden. Ist ein Tier bereits vermittelt, ist der neue Besitzer oder die Besitzerin für die Kastration verantwortlich. Eine Förderung ist dann ebenfalls nicht mehr möglich</p>
<p>Nicht zu verwechseln: Verwilderte Hauskatzen sind keine Wildkatzen.</p>
<p>Die im Zusammenhang mit den Förderrichtlinien verwendete Formulierung "wilde Katzen" bezieht sich nur auf Hauskatzen, nicht aber auf Wildkatzen. Der Begriff Hauskatzen umfasst alle Rassekatzen. Hauskatzen wurden erstmals in der Antike aus dem vorderen Orient und Nordafrika nach Europa eingeführt. Hingegen ist die in Mitteleuropa beheimatete Wildkatze (Felis silvestris) europaweit streng geschützt und darf nicht gefangen und erst recht nicht kastriert werden. Weitere Informationen zur Unterscheidung von Wild- und Hauskatzen sowie zum Vorkommen von Wildkatzen sind ebenfalls über die zuvor verlinkte Internetadresse zu finden.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-705</guid>
                        <pubDate>Wed, 16 Feb 2022 15:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Klarstellung zur Medienberichterstattung über den LANUV-Hochwasserinformationsdienst (HID): Hochwasser-Vorhersagesystem in der Entwicklung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/klarstellung-zur-medienberichterstattung-ueber-den-lanuv-hochwasserinformationsdienst-hid-hochwasser-vorhersagesystem-in-der-entwicklung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Medienberichterstattung der vergangenen Wochen wurde und wird häufig Bezug genommen auf ein Hochwasservorhersagesystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).<br> Hierzu kam es wiederholt zu missverständlichen Darstellungen. Das Hochwasservorhersagesystem des LANUV befindet sich derzeit noch in der Erarbeitung und ist noch nicht im operativen Betrieb, demnach war es auch im Juli 2021 nicht in Betrieb. Das jetzt vorliegende System ist lediglich ein nicht-operatives Testsystem und soll in einen operativen Betrieb überführt werden. Das Testsystem wäre betrieblich nicht in der Lage gewesen, die Scheitel der Hochwasserstände vorherzusagen, da entsprechende Daten und Erfahrungswerte für die extremen eingetretenen Wasserstände fehlten. Es war und ist auch in der aktuellen Bearbeitungsphase auf den Test technischer Funktionalitäten ausgerichtet und noch nicht auf den Einsatz in einer tatsächlichen Hochwassersituation.</p>
<p>Dass die Fachkraft, die das Vorhersagesystem aufbaut, in der Woche während des Hochwassers in Urlaub war, hatte keine Auswirkungen auf die Aufgabenwahrnehmung des Hochwasserinformationsdienstes.<br> Diese wurden vollumfänglich erfüllt. Dazu gehören insbesondere der Betrieb des Hochwasserpegelmessnetzes, die Bereitstellung der Pegel- und Niederschlagsmessdaten in den entsprechenden&nbsp; Fachinformationssystemen, die automatische Warnung der zuständigen Wasserbehörden und die Erstellung von überregionalen hydrologischen Lageberichten. Eine Anwesenheit der Fachkraft hätte mangels verwertbarem System keine zusätzlichen Erkenntnisse gebracht.</p>
<p>Diese Sachverhalte wurden vom LANUV-Fachbereichsleiter den Abgeordneten im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss geschildert und erläutert. Wir bitten daher um Beachtung in der weiteren Berichterstattung.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-698</guid>
                        <pubDate>Wed, 19 Jan 2022 11:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Luftqualität: Erste Auswertung der Messwerte zeigt auch für 2021 Einhaltung der Grenzwerte in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/luftqualitaet-erste-auswertung-der-messwerte-zeigt-auch-fuer-2021-einhaltung-der-grenzwerte-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description>Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: Im Engagement für eine weitere Verbesserung der Luftqualität dürfen wir nicht nachlassen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen wurde auch im Jahr 2021 an allen kontinuierlich messenden Probenahmestellen der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) eingehalten. Demnach lag auch 2021 wie schon im Jahr zuvor der Jahresmittelwert an allen 56 Standorten (2020: 55 Standorte) mit einem automatischen Messverfahren (Messcontainer) unter 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, dem zum Schutz der menschlichen Gesundheit gültigen Grenzwert.</p>
<p>Der landesweit höchste NO2-Jahresmittelwert bei kontinuierlich messenden Probenahmestellen lag 2021 bei 38 Mikrogramm pro Kubikmeter, 2020 lag er bei 39 Mikrogramm pro Kubikmeter und 2019 bei 45 Mikrogramm pro Kubikmeter. Auch für Feinstaub (PM10) wurden an den Messcontainern keine Überschreitungen des zulässigen Jahresmittelwerts von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen. Die maximal erlaubte Anzahl von 35 Tagen mit einer mittleren Belastung von mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde an keiner Station überschritten.</p>
<p>Die Ergebnisse sind noch nicht endgültig validiert und daher als vorläufig zu betrachten. Zuständig für die Überwachung der Luftqualität in Nordrhein-Westfalen ist das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV).</p>
<p>Eine abschließende Bewertung der Luftqualitätswerte für das Jahr 2021 ist erst nach Vorliegen aller validierten Messergebnisse möglich. Neben den automatisierten Messcontainern werden Passivsammler zur Ermittlung der NO2-Belastungen eingesetzt. Die Messergebnisse dieser Passivsammler liegen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor, weil sie in einem aufwändigen Verfahren zunächst im Labor analysiert und anschließend ausgewertet werden müssen.</p>
<p>"Auch wenn die Zahlen für 2021 noch nicht abschließend sind, zeigen die Messwerte, dass die Kommunen weiterhin auf einem guten Weg sind und die im Rahmen der Luftreinhalteplanung getroffenen Maßnahmen nachhaltig wirken. Im Engagement für eine weitere Verbesserung der Luftqualität werden wir nicht nachlassen", kommentierte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser die ersten Ergebnisse des Jahres 2021.</p>
<p>In der Vergangenheit zu hohe Stickstoffdioxid (NO2)-Werte waren Auslöser von insgesamt 14 Klageverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Nordrhein-Westfalen und betroffene Kommunen. Vielerorts drohten Dieselfahrverbote. In allen 14 Verfahren in Nordrhein-Westfalen konnten Vergleiche erzielt werden. Die Parteien haben sich auf konkrete Maßnahmen verständigt, mit denen die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte auch weiterhin sichergestellt werden soll.</p>
<h3><strong>Weitere Informationen</strong></h3><ul> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/Tabelle_Vorlaeufige_Jahresmittelwerte_der_Stickstoffdioxid-Konzentration_2021.pdf" title="Tabelle Vorläufige Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxid-Konzentration 2021 in µg/m³ (PDF)" target="_blank" rel="noreferrer">Tabelle Vorläufige Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxid-Konzentration 2021 in µg/m³ (PDF) </a></li> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/" title="beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW zum Thema Luft" target="_blank" rel="noreferrer">beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW zum Thema Luft </a></li> </ul><p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/luftqualitaet-erste-auswertung-der-messwerte-zeigt-auch-fuer-2021-einhaltung-der-grenzwerte-in-nordrhein-westfalen-1642600293" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-697</guid>
                        <pubDate>Sat, 15 Jan 2022 09:10:00 +0100</pubDate>
                        <title>Geflügelpest: Freiwillige Selbstverpflichtung der Branche bietet Schutz vor weiteren Ausbrüchen in Nordrhein-Westfalen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/gefluegelpest-freiwillige-selbstverpflichtung-der-branche-bietet-schutz-vor-weiteren-ausbruechen-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description>Staatssekretär Bottermann: Höchste Wachsamkeit für nordrhein-westfälische Geflügelhalterinnen und Halter ist weiterhin geboten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Regie des Landes Nordrhein-Westfalen haben die Landwirtschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, der Geflügelwirtschaftsverband NRW, die Landesvereinigung Ökologischer Landbau, die Landwirtschaftskammer, die Rassegeflügelzuchtvereine Rheinland und Westfalen-Lippe sowie die Tierärzteschaft und Veterinärbehörden eine gemeinsame Erklärung zu erweiterten Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung des Eintrags und der Weiterverbreitung der Geflügelpest verabschiedet.</p>
<p>Die Branche hat sich verpflichtet, ab Mitte Januar, zunächst bis Ende März 2022, in allen geflügelhaltenden Betrieben in Nordrhein-Westfalen, gestaffelt nach Größenordnungen und besonderen Risikokriterien, weitergehende Biosicherheitsmaßnahmen umzusetzen sowie über präventive Untersuchungen in den Beständen eine sichere Früherkennung der Geflügelpest zu ermöglichen.</p>
<p>Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann appelliert an die nordrhein-westfälischen Geflügelhaltenden: "Die Gefahr des weiteren Auftretens von Geflügelpestfällen ist nach wie vor nicht gebannt. Alle müssen weiterhin außerordentlich wachsam sein. Nur konsequent eingehaltene Biosicherheitsmaßnahmen in allen Geflügelhaltungen können effektiv vor einer Eintragung des Erregers schützen. Hobbyhaltungen und erwerbsmäßige Nutztierhaltungen sind gleichermaßen betroffen und in der Verantwortung."</p>
<p>Im Hinblick auf die derzeit dramatische Tierseuchensituation ist es gemeinsames Ziel aller Beteiligten, unmittelbar und bestmöglich vorbeugende Maßnahmen in geflügelhaltenden Betrieben umzusetzen, um weitere Einträge des Virus in unsere Hausgeflügelbestände zu verhindern und einer Weiterverbreitung der Tierseuche von Bestand zu Bestand aktiv entgegenzuwirken.</p>
<p>Auf die Durchführung von Geflügelausstellungen und Geflügelmärkten wird derzeit einvernehmlich verzichtet.</p>
<p>Ein besonderes Tierseuchenrisiko stellen zudem Betriebe dar, die Geflügel im Reisegewerbe an Dritte veräußern. In diesen Tierhaltungen werden abzugebende Tiere nunmehr innerhalb von 72 Stunden vor der Abgabe stichprobenartig tierärztlich und labordiagnostisch untersucht. Käuferinnen und Käufer von Geflügel aus dem sogenannten "Reisegewerbe" sollten sich die entsprechend mitgeführte tierärztliche Bescheinigungen zeigen lassen, bevor sie die gekauften Tiere nach Hause in ihre eigenen Bestände bringen.</p>
<p>Im Einzelnen verpflichten sich die Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter in Nordrhein-Westfalen eigenverantwortlich zu folgenden Maßnahmen:</p>
<p><strong>Hygiene im Bereich der Geflügelhaltung</strong></p>
<p>Es gilt, den direkten und indirekten Kontakt von Haus- und Wildvögeln unbedingt zu vermeiden. Besucherkontakte sind in allen Geflügelhaltungen auf das notwenige Minimum zu beschränken. Betriebsfremde Personen müssen Einwegschutzkleidung und Schuhüberzieher tragen, wenn sie eine Geflügelhaltung betreten. Auch Tierhalterinnen und Tierhalter selbst sollen bei der Versorgung ihrer Tiere stallspezifische Schutzkleidung und Schuhe oder Überschuhe tragen. In Betrieben ab 1000 Tieren gelten weiterhin strengere Biosicherheitsanforderungen.</p>
<p><strong>Was ist bei Stallpflichten zu beachten?</strong></p>
<p>Wer Geflügel im Freien hält, muss für den Fall behördlich angeordneter Stallpflichten entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten vorsehen. Kontakt zu Wildvögeln und ihrem Kot ist so gut wie möglich zu verhindern. Volieren oder Wintergärten beziehungsweise Kaltscharräume müssen so eingerichtet werden, dass kein Wildvogelkot von oben hineinfallen kann und auch keine Wildvögel eindringen können. Unabhängig von behördlich angeordneten Stallpflichten muss bei der Fütterung und Tränkung von Geflügel darauf geachtet werden, dass die Tiere nur an Stellen gefüttert und getränkt werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind.&nbsp; In allen Geflügelhaltungen sind zudem Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren.</p>
<p><strong>Schnelle und sichere Früherkennung der Geflügelpest ermöglichen</strong></p>
<p>Treten innerhalb von 24 Stunden in einem geflügelhaltenden Bestand oder einem räumlich abgegrenzten Teil des Bestandes Verluste von mindestens drei Tieren in kleinen Beständen bis zu 100 Tieren oder mehr als einem Prozent der Tiere bei einer Größe des Bestandes von mehr als 100 Tieren auf, sind Tierhalterinnen und Tierhalter verpflichtet, ihren Tierarzt/ ihre Tierärztin mit einer Abklärungsuntersuchung auf die Geflügelpest zu beauftragen. Auch Abweichungen sonstiger Produktionsdaten wie der Legeleistung sind jeweils tierärztlich abzuklären.</p>
<p>In allen Fällen, in denen Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter lebendes Geflügel aus ihren Beständen abgeben wollen, werden die Tiere je nach Herkunft und Zweck risikoorientiert beprobt.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Bereits zum zweiten Mal im Jahr 2021 hatte die Geflügelpest mit dem ersten Ausbruch vom 18.11.2021 auch Nordrhein-Westfalen erreicht. Laut aktueller Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 10.01.2022 erlebte Deutschland zwischen dem 30.10.2020 und</p>
<p>April 2021 die bisher schwerste Geflügelpestkrise überhaupt. Seit Mitte Oktober 2021 wurden in Deutschland erneut Hunderte von HPAIV-infizierten Wildvögeln aus mindestens zwölf Bundesländern sowie über 50 Ausbrüche bei Geflügel und gehaltenen Vögeln aus zahlreichen Bundesländern gemeldet.&nbsp; Nordrhein-Westfalen hatte im Winter 2021/2022 bereits neun Ausbrüche der Geflügelpest zu verzeichnen. Aktuell befinden sich drei Verdachtsfälle bei Wildvögeln noch in der Abklärungsuntersuchung.</p>
<h3>Weitere Informationen</h3><ul> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/landwirtschaft/tierhaltung_tierschutz/22.01.14_NRW_Erkl%C3%A4rung_Gefl%C3%BCgelpest_Original.pdf" title="Gemeinsame Erklärung zu erweiterten Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung des Eintrags und der Weiterverbreitung der Geflügelpest (PDF)" target="_blank" rel="noreferrer">Gemeinsame Erklärung zu erweiterten Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung des Eintrags und der Weiterverbreitung der Geflügelpest (PDF) </a></li> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/gefluegelpest" title="Informationen zur Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen beim LANUV" target="_blank" rel="noreferrer">Informationen zur Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen beim LANUV </a></li> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/gefluegelpest-umweltministerium-warnt-vor-gefahr-durch-fliegende-haendler-in-nordrhein-westfalen-1638517791" title="&quot;Geflügelpest: Umweltministerium warnt vor Gefahr durch &quot;fliegende Händler&quot; in Nordrhein-Westfalen&quot; (Pressemitteilung vom 03.12.2021)" target="_blank" rel="noreferrer">"Geflügelpest: Umweltministerium warnt vor Gefahr durch "fliegende Händler" in Nordrhein-Westfalen" (Pressemitteilung vom 03.12.2021) </a></li> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/hoechste-achtsamkeit-geboten-ausbruch-von-gefluegelpest-in-den-landkreisen-paderborn-und-soest-1637663225" title="&quot;Höchste Achtsamkeit geboten: Ausbruch von Geflügelpest in den Landkreisen Paderborn und Soest&quot; (Pressemitteilung vom 23.11.2021)" target="_blank" rel="noreferrer">"Höchste Achtsamkeit geboten: Ausbruch von Geflügelpest in den Landkreisen Paderborn und Soest" (Pressemitteilung vom 23.11.2021) </a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/gefluegelpest-freiwillige-selbstverpflichtung-der-branche-bietet-schutz-vor-weiteren-ausbruechen-in-nordrhein-westfalen-1642231500" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 21 Dec 2021 11:29:48 +0100</pubDate>
                        <title>Wölfe in NRW: Land finanziert Schutzmaßnahmen auch für kleinere Pferde und führt Beratung und Förderung zusammen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/woelfe-in-nordrhein-westfalen-land-finanziert-schutzmassnahmen-auch-fuer-kleinere-pferde-und-fuehrt-beratung-und-foerderung-zusammen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ministerin Heinen-Esser: Ziel unserer Wolfspolitik ist es, das Leben mit dem Wolf so konfliktfrei wie möglich zu gestalten und Naturschutz und Herdenschutz in Einklang zu bringen.</p>
<p>Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:</p>
<p>Zum Schutz von Weidetieren in Wolfsgebieten hat das Land Nordrhein-Westfalen die Förderrichtlinie Wolf erweitert. So werden ab 2022 in dem besonderes betroffenen Wolfsgebiet Schermbeck Schutzmaßnahmen auch für Kleinpferde (Ponys), Fohlen und Jungpferde finanziell gefördert. Zudem wird ab 2022 die Landwirtschaftskammer NRW die Prüfung und Förderung von Herdenschutzmaßnahmen vollständig übernehmen. Bisher waren jeweils die räumlich zuständigen Bezirksregierungen mit eingebunden.</p>
<p>Ministerin Heinen-Esser sagte hierzu am Dienstag in Düsseldorf: "Mit den Neuerungen wollen wir zum einen auch die Halter von Kleinpferden zusätzlich unterstützen und motivieren, ihre Tiere besser vor Wolfsübergriffen zu schützen. Zum anderen führen wir die Herdenschutzberatung und -Förderung zusammen und erhoffen uns davon noch passgenauere und beschleunigte Verfahren. Der Schritt vor der Antragstellung sollte ein klärendes Beratungsgespräch zwischen Tierhalter und Herdenschutzberatung sein." Die Service-Hotline der Herdenschutzberatung bei der Landwirtschaftskammer ist zu erreichen unter:</p>
<p>02945 / 98 98 98.</p>
<p>Sorgen bereitet das Wolfsrudel im Wolfsgebiet Schermbeck. Seit Oktober ist es hier wiederholt zu Übergriffen auf Kleinpferde (Ponys) gekommen. Die räumliche und zeitliche Häufung der Übergriffe auf Kleinpferde hatte das Ministerium veranlasst, die Lage im Wolfsgebiet auch zur Frage der Verhaltensauffälligkeit und damit verbundenen Fragen einer Entnahme erneut zu prüfen. Ein in der Folge in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass zumutbare Alternativen wie eine wolfsabweisende Zäunung, die bisher unzureichend genutzt wurden, vorhanden sind, womit weiterhin eine Entnahme von Wölfen nicht rechtssicher möglich ist.</p>
<p>Damit die in den Wolfsgebieten betroffenen Weidetierhaltungen die zusätzlichen Lasten durch die Rückkehr des Wolfs nicht alleine tragen müssen, unterstützte die Landesregierung die Halter in diesem Jahr bisher mit rund 1,5 Millionen Euro. "Das ist bundesweit die zweithöchste Summe, die ein Bundesland für Prävention und Entschädigung ausgegeben hat. Im kommenden Jahr werden wir weitere Geldmittel zur Verfügung stellen", so Heinen-Esser. "Ziel unserer Wolfspolitik ist es, das Leben mit dem Wolf so konfliktfrei wie möglich zu gestalten und Naturschutz und Herdenschutzes in Einklang zu bringen." Dazu müssten Weiden mit potenziell gefährdeten Haus- und Nutztieren wolfsabweisend umzäunt werden, zudem sollten Tiere in dunklen Tag- und Nachtstunden am besten im Stall sein.</p>
<p>Während das Land die Förderrichtlinien anpasst und zusätzliche Mittel für den Herdenschutz bereitstellt, stellt die Umweltministerin zugleich die Frage der Verhältnismäßigkeit. "Dass der Wolf zu schützen ist, steht außer Zweifel. Aber ab welcher Größenordnung sind millionenschwere Ausgaben unverhältnismäßig?" so Heinen-Esser. Hier müsse der Bund mehr Klarheit schaffen, die Formulierungen im Koalitionsprogramm seien sehr vage. Grobe Orientierung bietet ein zwischen Bund und Ländern Ende November 2021 verabschiedeter Praxisleitfaden Wolf.</p>
<p>Wölfe in Nordrhein-Westfalen</p>
<p>Nordrhein-Westfalen verfügt über 4 Wolfgebiete mit Pufferzonen (Senne, Schermbeck, Oberbergisches Land und Eifel) und eine Pufferzone an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Nachgewiesen sind aktuell sieben Wölfe und mindestens elf ausgewachsene Welpen, verteilt auf drei Rudel und ein Einzeltier. Damit ist die Zahl der erwachsenen Wölfe im Vergleich zum Vorjahr nicht angestiegen. Zwei der drei Rudel leben auf den Landesgrenzen und halten sich nur teilweise in Nordrhein-Westfalen auf. Hinzu kommt eine unbestimmte Zahl von durchwandernden Einzeltieren, die sich teils Tage, teils Wochen in Nordrhein-Westfalen aufhalten und danach Nordrhein-Westfalen wieder verlassen. Zum Vergleich: In Deutschland wurden für die aktuellen Zählperiode 2020/2021 insgesamt 157 Rudel, 27 Paare und 9 ortstreue Einzeltiere angegeben.</p>
<p>2021 kam es bis Dezember zu rund 40 Übergriffen in Nordrhein-Westfalen auf Haus-und Nutztiere, mehrheitlich auf Schafe. Davon entfielen 18 Übergriffe auf das Rudel, das dauerhaft ausschließlich in Nordrhein-Westfalen, im Wolfsgebiet Schermbeck lebt. Bei den Übergriffen war in der Mehrzahl der Fälle kein Grundschutz gegenüber dem Wolf vorhanden. Stets aktuelle Übersichten sind unter <a href="https://www.wolf.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de</a> zu finden. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 wurden bundesweit 942 Übergriffe von Wölfen auf Haus- und Nutztiere registriert, die meisten in Niedersachsen und Brandenburg.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3><ul> 	<li><a href="http://www.wolf.nrw;" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw;</a></li> 	<li><a href="https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierproduktion/herdenschutz/herdenschutz-nrw.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Informationen zum Herdenschutz der Landwirtschaftskammer:</a></li> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/verwaltungsgericht-weist-klage-auf-entnahme-der-woelfin-gw954f-gloria-im-wolfsgebiet-schermbeck-ab-1620314698" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen zum Urteil es Düsseldorfer Verwaltungsgerichts vom 6. Mai 2021:</a></li> </ul><p>Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 4566-0.</p>
<p>Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719.</p>
<p>Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw &lt;<a href="http://www.land.nrw&gt;" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.land.nrw&gt;</a></p>
<p>Datenschutzhinweis betr. Soziale Medien &lt;<a href="http://www.umwelt.nrw.de/impressum/datenschutzerklaerung/&gt;" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.umwelt.nrw.de/impressum/datenschutzerklaerung/&gt;</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/woelfe-in-nordrhein-westfalen-land-finanziert-schutzmassnahmen-auch-fuer-kleinere-pferde-und-fuehrt-beratung-und-foerderung-zusammen-1640079272" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></strong></p>
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                        <pubDate>Thu, 16 Dec 2021 11:12:40 +0100</pubDate>
                        <title>Kontrolle von Tiertransporten</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/kontrolle-von-tiertransporten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV schult Veterinärbehörden und Polizei und stellt während der Fortbildung Mängel an Transportfahrzeugen fest</h3>
<p>Im Rahmen einer Schulung im Kreis Gütersloh wurden von Polizei und Veterinärbehörden gemeinsame Kontrollen von Tiertransporten durchgeführt. Bei drei Transportfahrzeugen wurden insgesamt sieben Verstöße gegen die europäische Tierschutzverordnung beim Transport festgestellt. In einem Fall wurde ein Transport von Kälbern aus Estland auf dem Weg durch NRW nach Holland abgefangen. Die Tiere waren auf ihrer zweitägigen Reise nur unzureichend versorgt worden. Die weiteren festgestellten Verstöße betrafen unter anderem die Sauberkeit und die zum Teil verletzungsträchtige Ausstattung der Fahrzeuge.</p>
<p>„Jeder Transport stellt für ein Tier eine potenzielle Belastung dar. Für die Veterinärbehörden ist eine gute Zusammenarbeit mit der Polizei bei der Kontrolle von Tiertransporten unerlässlich, weil diese in der Regel als Erste vor Ort ist und unter Umständen sehr schnell auch tierbezogene Entscheidungen treffen muss.“ sagte die Landestierschutzbeauftragte Dr. Gerlinde von Dehn, die die gemeinsame Fortbildungsmaßnahme angeregt hatte.</p>
<p>Im praktischen Teil der Schulung haben die amtlichen Tierärztinnen und Tierärzte gemeinsam mit den Einsatzkräften der polizeilichen Verkehrsüberwachung Tiertransportfahrzeuge kontrolliert und hierbei die oben genannten Verstöße festgestellt.</p>
<p>Der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen, erklärt: „Es ist wichtig, in einer solchen Fortbildung nicht nur theoretische Szenarien zu proben. Hier ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt auf die Straße, um die Problemlage hautnah zu erleben“, denn das Leid von Tieren, die nicht nach den geltenden Regeln behandelt werden, könne man nicht zu Übungszwecken nachstellen.</p>
<p>Hauptreferent der Veranstaltung war der renommierte österreichische Tierarzt und Experte für Tiertransporte in Europa, Dr. Alexander Rabitsch. Vermittelt wurden unter anderem tierschutzrechtliche Grundlagen, auf die die Kontrolleurinnen und Kontrolleure bei ihren gemeinsamen Einsätzen zu achten haben. Danach sind Tiertransporte so kurz wie möglich zu halten&nbsp; und von qualifiziertem Personal durchzuführen. Die Tiere müssen in einem geeigneten Fahrzeug mit entsprechenden Ver- und Entladevorrichtungen genug Platz haben und ausreichend versorgt werden. Kranke oder verletzte Tiere sind in der Regel nicht transportfähig.</p>
<p>Mit weiteren Veranstaltungen dieser Art wird das LANUV die Zusammenarbeit von Polizei und Veterinärämtern in ganz NRW unterstützen, damit Tiertransporte sicherer und für die Tiere erträglicher werden.&nbsp;</p>
<p>Information zum Thema Tierschutz in Nordrhein-Westfalen finden Sie unter:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Dec 2021 11:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neuer Klimabericht: 79 Indikatoren zeigen Folgen des Klimawandels und Fortschritte bei der Vorsorge </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neuer-klimabericht-79-indikatoren-zeigen-folgen-des-klimawandels-und-fortschritte-bei-der-vorsorge</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Umweltministerin Heinen-Esser: Der Klimabericht zeigt deutlich: Der Klimawandel ist spürbar und nachweisbar / Mit dem Klimaanpassungsgesetz haben wir wichtige Weichen gestellt, um unser Land klimafest in die Zukunft zu führen</p>
<p>Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:</p>
<p>Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist auch in Nordrhein-Westfalen messbar und für die Bevölkerung, Natur und Umwelt spürbar. Gleichzeitig rückt die Klimawandel-Vorsorge stärker ins Bewusstsein und wird verstärkt angegangen. Dies zeigt der neue Klimabericht Nordrhein-Westfalen, den das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Auftrag des Umweltministeriums erarbeitet hat. Anhand von 79 Indikatoren beschreibt der neue Bericht die Entwicklung des Klimas in den zurückliegenden 140 Jahren sowie die Folgen des Klimawandels für Umwelt und Gesellschaft. Das erweiterte Indikatoren-Set betrachtet dabei erstmals auch Auswirkungen auf die Wirtschaft, Stadtentwicklung und die menschliche Gesundheit.</p>
<p>"Der neue Klimabericht zeigt deutlich: Der Klimawandel ist spürbar und nachweisbar - und das in allen Umwelt-, Wirtschafts- und Lebensbereichen. Wetterextreme werden häufiger und intensiver. Die Dürrejahre 2018 bis 2020 und die Flutkatastrophe in diesem Sommer haben gezeigt, mit welcher Wucht sie uns treffen können. Darauf müssen wir uns auf allen Ebenen vorbereiten. Mit dem Klimaanpassungsgesetz haben wir hierfür wichtige Weichen gestellt und sind damit bundesweit Vorreiter. Diesen erfolgreichen Weg müssen wir nun gemeinsam fortsetzen, um unser Land klimafest in die Zukunft zu führen. Der Klimabericht und die darin präsentierten Monitoring-Ergebnisse dienen uns dabei als wichtige Grundlage", so Ursula Heinen-Esser, Umweltministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, bei der Vorstellung des Berichtes.</p>
<p><strong>Spürbare Klimawandel-Folgen und Fortschritte bei der Vorsorge</strong></p>
<p>"2010 haben wir einen derartigen Bericht erstmals veröffentlicht, seitdem beobachten wir in verstärktem Maße extreme Wetterereignisse. Der beschleunigte Anstieg der Temperatur ist besorgniserregend", erklärte Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV. Laut Klimabericht war 2020 das wärmste Jahr in Nordrhein-Westfalen seit Messbeginn. 13 der vergangenen 20 Jahre zählten zu den wärmsten Jahren seit Aufzeichnungsbeginn.</p>
<p>Ebenfalls evident ist die Abnahme der Zahl der Frost- und Eistage, während Sommer- und Hitzetage sowie Tropennächte immer häufiger auftraten. Im Jahr 2018 wurden an einer innerstädtischen Messstation in Köln 37 Tropennächte gemessen. Aktuell ist bereits jeder dritte Nordrhein-Westfale von Hitze betroffen, zukünftig wird dieser Anteil deutlich steigen. Die steigende Lufttemperatur hat zudem eine Verschiebung der phänologischen Jahreszeiten zur Folge: Frühling, Sommer und Herbst beginnen früher, während der phänologische Winter erst später startet. Kälteliebende Pflanzen leiden unter diesen Bedingungen. Bereits heute nehmen ihre Populationen deutlich ab, wohingegen die Populationen von wärmeliebenden invasiven Arten zunehmen.</p>
<p>"Wir haben den Katalog an Indikatoren stark ausgebaut. Insgesamt 79 werden im Bericht beschrieben. Eine der wichtigsten Änderungen ist, dass wir mit den Indikatoren nicht nur die Folgen des Klimawandels betrachten, sondern erstmals auch die Anpassung an den Klimawandel", betonte Delschen. Es zeige sich, dass beispielsweise die Zahl der Klimaanpassungskonzepte zunimmt und nun etwa ein Sechstel der Kommunen und jeder fünfte Kreis in Nordrhein-Westfalen über ein Klimaanpassungskonzept verfügen. "Gleichzeitig nimmt die Nutzung unserer Fachinformationssysteme zur Klimaanpassung stark zu. In diesem Jahr zählten unsere Informations- und Planungsangebote bereits mehr als drei Millionen Aufrufe. Dazu gehören unter anderem das Gründachkataster und die Klimaanalyse NRW."</p>
<p><strong>Klimaanpassung als wichtiges Zukunfts- und Querschnittsthema</strong></p>
<p>Im Rahmen der Vorstellung des Klimaberichtes rief Ministerin Heinen-Esser dazu auf, gemeinsam auf allen Ebenen konsequent die Klimaanpassung als Querschnittsthema zu berücksichtigen. "In Nordrhein-Westfalen arbeiten wir mit allen Beteiligten auf allen Ebenen konsequent an der Umsetzung des Klimaanpassungsgesetzes und der begleitenden 15-Punkte-Offensive. Die Kommunen ziehen mit. Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist eine zentrale Zukunftsaufgabe, für die wir schnell eine bundesweite Verständigung und Absicherung der Finanzierung benötigen", so Ministerin Heinen-Esser. Die Bundesländer hatten den Bund Ende November im Rahmen der Umweltministerkonferenz um Prüfung verschiedener Finanzierungsmodelle gebeten.</p>
<p>Es existieren bereits umfangreiche Förder- und Unterstützungsangebote des Landes. Allein über das Landesprogramm "Klimaresilienz in Kommunen" mit einem Volumen von 12,5 Millionen Euro werden derzeit rund 110 Maßnahmen in Kommunen umgesetzt. Weitere Maßnahmen unterstützt das Umweltministerium mit Mitteln der Europäischen Union aus dem REACT-EU-Programm (zehn Millionen Euro). Hierüber können aktuell rund 30 weitere Vorhaben umgesetzt werden. Gefördert werden zum Beispiel die Entsiegelung befestigter Flächen, das Anlegen von Versickerungs- und Speicherflächen für Niederschlagswasser sowie die Begrünung von Dächern und Fassaden.</p>
<p>Zahlreiche weitere Angebote kommen direkt oder indirekt der Klimaanpassung zu Gute, hierzu gehören zum Beispiel Mittel für die Stärkung der Grünen Infrastruktur, für den Hochwasserschutz oder die Entwicklung klimastabiler Wälder. Zudem setzt sich das Umweltministerium dafür ein, dass auch im Rahmen der EU-Förderperiode bis 2027 zusätzliche Mittel für die Stärkung der Klimaanpassung und der Grünen Infrastruktur zur Verfügung stehen werden.</p>
<p><strong>Weitere Ergebnisse des Klimaberichtes:</strong></p>
<p>Die Niederschlagsmengen haben sich seit Aufzeichnungsbeginn leicht erhöht. Wird jedoch nur der Zeitraum der letzten 30 Jahre betrachtet, ist ein deutlicher Rückgang ersichtlich. Diesem Rückgang steht wiederum eine Zunahme von Starkregenereignissen gegenüber.</p>
<p>Für die verschiedenen Jahreszeiten ist mehrheitlich keine deutliche Niederschlagsänderung nachweisbar, eine Ausnahme bildet der Winter mit zunehmenden Niederschlägen. Durch die steigenden Temperaturen findet mehr Verdunstung statt, was die klimatische Wasserbilanz negativ beeinflusst. Diese lag für das Jahr 2018 erstmals sein Messbeginn im negativen Bereich.</p>
<p>Im Katastrophenschutz wird eine große Anzahl der Einsätze durch Wasser- und Sturmschäden ausgelöst. In Extremjahren wie 2014, 2018 und 2021 steigen Einsätze von Feuerwehr und THW deutlich an. Dies trifft auch auf die Anzahl von Vegetationsbränden zu, deren Zahl in den trockenen und heißen Jahren 2018 bis 2020 besonders hoch war. Mit Blick auf die Energiewirtschaft können Extremwetterereignisse die sonst sehr sichere Stromversorgung unterbrechen. Zudem können Dürre, Hitze, Starkregen und Sturm die Stromproduktion in thermischen Kraftwerken vermindern. So stieg beispielsweise die Zahl der witterungsbedingten Stromminderproduktion in den vergangenen Jahren an.</p>
<h3>Weitere Informationen</h3><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/Screen_Klimabericht_2021_211208_low.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Zum neuen Klimabericht</a></li> 	<li><a href="https://www.klimafolgenmonitoring.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">Internetauftritt der Indikatoren des Klimaberichts</a>&nbsp;</li> 	<li><a href="https://www.klimaatlas.nrw.de/service/download" target="_blank" rel="noreferrer">Regionale Factsheets zum Klimawandel in Nordrhein-Westfalen</a></li> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaanpassung-in-nrw/fis-klimaanpassung-nordrhein-westfalen" target="_blank" rel="noreferrer">Fachinformationssystem Klimaanpassung </a></li> </ul><h3>Downloads:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-687</guid>
                        <pubDate>Wed, 08 Dec 2021 11:20:26 +0100</pubDate>
                        <title>Kulinarische Geschenkideen mit geschützter geografischer Herkunft</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/kulinarische-geschenkideen-mit-geschuetzter-geografischer-herkunft</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Beliebte Köstlichkeiten aus Aachen</h3>
<p>Was wären der Advent und die Weihnachtszeit ohne Lebkuchen und andere Spezialitäten, die für diese Zeit typisch sind? Viele Produkte haben eine lange Tradition, die streng an die Herkunft eines Produkts geknüpft ist. Ob ein Produkt „echt“ ist und damit den Qualitätsanforderungen entspricht, ist durch eine Kennzeichnung auf der Verpackung eindeutig erkennbar.</p>
<p>Aachener Printen</p>
<p>Typisch für „Aachener Printen“ sind die ungelösten braunen Kandiszucker-Krümel im Gebäck und die besondere Würzung des Aachener Herkunftsbereichs. Die berühmten Lebkuchen sind vielfältig in ihrer Beschaffenheit und Form. Sie variieren zwischen knusprig-hart und saftig-weich sowie rechteckig, platt oder gebildeartig.</p>
<p>Bereits im Mittelalter war die Stadt Aachen ein beliebtes Ziel für Pilgerreisende. Zur Versorgung der Reisenden schufen die Bäckereien ein wohlschmeckendes, nahrhaftes und lange haltbares Pilgerbrot, das als Ursprung der heutigen „Aachener Printen“ angesehen wird.</p>
<p>Dieses traditionsreiche Gebäck darf nur von Bäckereien und Konditoreien in den Städten Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Stolberg und Würselen sowie der Gemeinde Roetgen produziert werden. Die Etikettierung muss bei Vermarktung als „Aachener Printen“ das EU-Gütesiegel „geschützte geographische Angabe“ enthalten. Es weist nach, dass die „Aachener Printen“ auch in dem geographisch geschützten Gebiet hergestellt worden sind.</p>
<p>Herzhaftes zur Weihnachtszeit</p>
<p>Für diejenigen, die Deftiges dem süßen Gebäck vorziehen, gibt es zwei weitere geogeschützte Spezialitäten: die „Aachener Weihnachtsleberwurst“ bzw. „Oecher Weihnachtsleberwurst“ und der „Oecher Puttes“ bzw. „Aachener Puttes“, beides nur echt, wenn es in der Stadt Aachen hergestellt wurde</p>
<p>Die Weihnachtsleberwurst wird hergestellt mit Sahne und einer Gewürzmischung aus Koriander, Kardamom, Pfeffer, Ingwer, Anis sowie weiteren Zutaten wie Preiselbeeren und Nüssen. Seit über 120 Jahren gehört die „Aachener Weihnachtsleberwurst“ an den Festtagen im Raum Aachen zu den beliebten Spezialitäten.</p>
<p>Das zweite traditionsreiche Produkt des Aachner Fleischerhandwerks ist der „Oecher Puttes“ bzw. „Aachener Puttes“, eine würzige Blutwurst. Die Wurst wird als Aufschnitt oder gebraten, zusammen mit Äpfeln, Kartoffeln und Zwiebeln („Hömmel än Eäd“) oder mit Kartoffelpüree und Sauerkraut gegessen. Das Jahrhunderte alte Wissen um die Herstellung der Wurst wird von Generation zu Generation weitergegeben. Auch hier gibt das EU-Gütesiegel „geschützte geographische Angabe“ Aufschluss über die Unverkennbarkeit des Produktes.</p>
<p>Kennzeichnung als Qualitätsversprechen</p>
<p>Geschützte geografische Angaben (g.g.A.), geschützte Ursprungsbezeichnungen (g.U.) und garantiert traditionelle Spezialitäten (g.t.S.) dienen den Konsumentinnen und Konsumenten als Qualitätsversprechen für Authentizität und Regionalität. In der Europäischen Union gibt es über 1.600 solcher besonders zu kennzeichnenden Spezialitäten. Die Anforderungen ihrer Herstellung sind mit EU-Verordnungen geregelt. Die jeweilige Spezifikation ist in einem EU-Register hinterlegt. Über den Schutz informieren einschlägige Unionszeichen in der Etikettierung, damit ein Produkt mit einer geschützten Bezeichnung eindeutig erkennbar ist. Dies gilt seit März 2021 auch für Produkte, die an Frischetheken oder im Onlinehandel angeboten werden.</p>
<p>Die Einhaltung dieser und weiterer Vorgaben wird in Nordrhein-Westfalen durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) kontrolliert.</p>
<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/regionalvermarktung/lebensmittelspezialitaeten/schutzgemeinschaften" target="_blank" rel="noreferrer">EU-geschützte Spezialitäten aus Nordrhein-Westfalen</a></li> </ul><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-685</guid>
                        <pubDate>Fri, 03 Dec 2021 16:33:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hinweise zum Kauf von Spielzeug</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hinweise-zum-kauf-von-spielzeug</link>
                        <description>Spielzeuge sind die beliebtesten Weihnachtsgeschenke, beim Kauf ist so manches zu beachten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Label, Siegel, Güte- oder Prüfzeichen</h3>
<p>Zum Schutz vor Schadstoffbelastungen durch Spielzeug bietet die Kennzeichnung eine erste Orientierung. Das CE-Zeichen (CE = Conformité Européenne) bedeutet, dass die europäischen Mindestanforderungen an die Sicherheit erfüllt sind. Es ist zu finden auf allen Produkten, die eine Zulassung für den Vertrieb in der Europäischen Union erhalten haben. Sicherheitshinweise müssen in deutscher Sprache verfasst sein.</p>
<p>Das freiwillige Siegel „Geprüfte Sicherheit“, kurz GS-Siegel, wird von staatlich anerkannten Prüfstellen in Deutschland vergeben. Mit dem GS-Siegel gekennzeichnete Produkte erfüllen Vorgaben, die über die Anforderungen der EU-Spielzeugrichtlinie hinausgehen.</p>
<p>Das Gütezeichen „Blauer Engel“ kennzeichnet besonders umweltfreundliche Produkte, die deutlich unter den zulässigen Belastungsgrenzen liegen. Auch Kriterien wie Nachhaltigkeit und Sozialstandards bei der Rohstoffgewinnung und Herstellung werden berücksichtigt.</p>
<p>Riecht ein Produkt beißend oder löst sich die Farbe, sollte es nicht gekauft werden Wenn kein Muster offen zur Ansicht angeboten wird, kann das Verkaufspersonal gebeten werden, das gewünschte Objekt auszupacken, um es selbst zu prüfen. Verströmen die Spielzeuge einen unangenehmen, zuweilen beißenden Geruch, liegt das zumeist an Chemikalien, die ausdünsten. Derart „stinkende“ Spielzeuge sollten besser im Regal verbleiben. Häufig verstecken sich hinter den unangenehmen Gerüchen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die aufgrund ihrer potenziell Krebs erregenden Wirkung in Spielzeugen nicht vorhanden sein sollten. Aber auch parfümierte Artikel sollten gemieden werden, da einige Duftstoffe allergieauslösend sein können. Andere Schadstoffe, wie beispielsweise Weichmacher, sind geruchsneutral. Bei Spielzeugen aus Kunststoff empfiehlt es sich daher, auf den Hinweis „phthalatfrei“ oder „PVC-frei“ zu achten.</p>
<p>Bei lackierten Oberflächen empfiehlt sich ein einfacher „Reibetest“, um zu prüfen, ob das Spielzeug abfärbt. Verbleibt Farbe am Finger oder blättert ab, sollte vom Kauf abgesehen werden, denn sowohl über die Haut als auch beim kindlichen In-den-Mund-Stecken können die Farben und damit Chemikalien aufgenommen werden.</p>
<p>Wichtig ist auch eine gute Verarbeitungsqualität.</p>
<p>Je nach Nutzung muss ein Spielzeug viel aushalten und sollte dementsprechend stabil sein. Kleinteile wie Augen oder Knöpfe dürfen sich nicht leicht ablösen, Batteriefächer müssen fest verschlossen, am besten verschraubt sein. Scharfe Spitzen oder Kanten können zu Verletzungen führen, Holzspielzeug darf nicht splittern. Lange Schnüre, Seile oder Bänder können zur Strangulation bei Kindern führen.</p>
<p>Je nach Altersklasse bestehen unterschiedliche Anforderungen an Spielzeug. Der Warnhinweis „Nicht für Kinder unter 3 Jahre geeignet“ gilt vor allem für Produkte, die so klein oder kleinteilig sind, dass jüngere Kinder sie verschlucken und daran ersticken könnten.</p>
<p>Neues ist nicht immer besser</p>
<p>Wer nicht nur seinem Kind, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun möchte, schaut sich auf Spielzeugbörsen oder in Second-hand-Shops um. Gebrauchtes Spielzeug ist häufig schadstoffärmer, da vor allem flüchtige Substanzen kaum noch vorhanden sind. Zusätzlich werden Rohstoffe, Herstellungsenergie und Verpackungsmüll gespart. Auch hier sollte wieder auf Qualität geachtet und mit allen Sinnen getestet werden.</p>
<p>Vernetztes Spielzeug immer beliebter</p>
<p>Viele Kinder wünschen sich smarte Puppen, Teddybären oder Roboter. Sie, lassen sich per Sprachsteuerung oder App bedienen, verfügen über Internet- oder Bluetooth-Zugänge und können darüber regelmäßige Updates erhalten. Der Vorteil: Das Spielen wird abwechslungsreicher und die Fortschritte können leicht den individuellen Entwicklungen und Bedürfnissen angepasst werden. IT-Sicherheit, Daten- und Verbraucherschutz bleiben dabei jedoch häufig auf der Strecke. Ungesicherte Verbindungen oder unzureichend geschützte Nutzerdaten auf Servern der Anbieter können Zugang zu Gesprächsaufzeichnungen und Videos gewähren. Im schlimmsten Fall ermöglichen Sicherheitslücken die Kontaktaufnahme fremder Personen zum Kind. Es ist deshalb wichtig, welche Datenerfassung und -nutzung mit dem vernetzten Spielzeug verbunden sind. Die Datenschutzerklärung des Dienstanbieters oder die Nutzungsbedingungen der App müssen darüber Auskunft geben. Internetfähige Spielzeuge müssen eine gesicherte WLAN-Verbindung besitzen. Eine Bluetooth-Verbindung sollte mit PIN oder Passwort geschützt sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>LANUV untersucht Kinder regelmäßig auf Schadstoffe Das LANUV untersucht seit 2011 regelmäßig in Kindertagesstätten die Belastung von zwei bis sechs Jahre alten Kindern aus Nordrhein-Westfalen auf Schadstoffe im Urin. Dabei zeigt sich, dass die Belastung der Kinder mit zahlreichen kritischen Substanzen, wie zum Beispiel Parabenen (Konservierungsstoffe), über die vergangenen zehn Jahre rückläufig ist. Hier hat staatliches Handeln – etwa durch Verwendungsverbote in Produkten – zum Rückgang der Belastungen geführt. Bei anderen Schadstoffen, wie Weichmachern oder Pestiziden, geben die Ergebnisse der LANUV-Untersuchungen den eindeutigen Hinweis, dass die Belastung insgesamt weiter reduziert werden sollte. Außerdem kommen immer wieder neue Produkte mit neuen Inhaltsstoffen auf den Markt. Deshalb ist es so wichtig, vor dem Verkauf der Produkte genau hinzusehen und mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit weiterhin im Blick zu behalten.</p>
<p>In NRW werden jährlich durch die Lebensmittelüberwachungsämter rund 1000 Spielzeuge auf ihre stoffliche Zusammensetzung und Kennzeichnung untersucht. Die Beanstandungsquote liegt meistens zwischen sechs und zehn Prozent. Neben Kennzeichnungsmängeln werden überwiegend chemische Mängel festgestellt. Spielzeug wird so zwar regelmäßig kontrolliert, eine flächendeckende Untersuchung ist jedoch aufgrund der Vielzahl der angebotenen Produkte nicht möglich. Fällt beim Kauf oder Gebrauch ein Spielzeug auf, das unsicher oder gesundheitsschädlich sein könnte, sollte dies dem zuständigen Lebensmittelüberwachungsamt in der Stadt bzw. dem Kreis oder der zuständigen Marktüberwachungsstelle der Bezirksregierung gemeldet werden.</p>
<p>Mehr zur Überwachung von so genannten Bedarfsgegenständen:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittelsicherheit/verbraucherprodukte/bedarfsgegenstaende/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittelsicherheit/verbraucherprodukte/bedarfsgegenstaende/</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-680</guid>
                        <pubDate>Thu, 28 Oct 2021 12:10:37 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) veröffentlicht interaktive Webkarte mit Gefahrenhinweisen zu Starkregen für das Gebiet Nordrhein-Westfalen (NRW) </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/bundesamt-fuer-kartographie-und-geodaesie-bkg-veroeffentlicht-interaktive-webkarte-mit-gefahrenhinweisen-zu-starkregen-fuer-das-gebiet-nordrhein-westfalen-nrw</link>
                        <description>Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie stellt Starkregengefahrenhinweise zur Verfügung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hinweiskarte Starkregengefahren für NRW steht ab sofort im frei zugänglichen Geoportal des Bundes und der Länder unter <a href="https://geoportal.de/Info/tk_04-starkregengefahrenhinweise-nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://geoportal.de/Info/tk_04-starkregengefahrenhinweise-nrw</a> zur Verfügung.</p>
<p>Professor Paul Becker, Präsident des BKG, sagt dazu: „Deutschland braucht eine einheitliche Karte für ganz Deutschland, an der abzulesen ist, welche Folgen Starkregen haben kann. Die Hochwasserkatastrophe im Juli hat das einmal mehr deutlich gemacht.“ Die Informationen und Karten zu den Gefahren, die von Starkregen ausgehen, sind im Geoportal abrufbar. Später werden Möglichkeiten zum Download folgen.</p>
<p>Nordrhein-Westfalen ist die erste Teilregion im Projekt „Hinweiskarte Starkregengefahren“. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Ursula Heinen-Esser, begrüßt die Veröffentlichung der Hinweiskarte Starkregengefahren für NRW: „Diese Karte ist ein wichtiges Instrument, um durch Starkregen gefährdete Kommunen leichter identifizieren und auf besondere Gefahrenbereiche innerhalb der Kommunen hinweisen zu können. Sie ist ein wichtiges Plus und ergänzt die detaillierteren, kommunalen Starkregengefahrenkarten. Diese fördern wir seitens des Landes über die Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement und unterstützen damit zusätzlich die Kommunen.“</p>
<p>Die Hinweiskarte Starkregengefahren für Nordrhein-Westfalen wird auch vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) in das Fachinformationssystem Klimaanpassung integriert und dort der Öffentlichkeit digital zur Verfügung gestellt. In dem Fachinformationssystem (FIS) wird vorhandenes Wissen zu Klimafolgen und der Anpassung an den Klimawandel in NRW zusammengeführt und aufbereitet. Die Kartenanwendungen des FIS Klimaanpassung inklusive der neuen Starkregengefahrenkarten des BKG können unter <a href="http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.klimaanpassung-karte.nrw.de</a> im Handlungsfeld Hochwasserschutz aufgerufen werden.</p>
<p>Als Grundlagendaten zur Simulation der Starkregengefahren dienen in erster Linie die Geodaten des Landes NRW, insbesondere das hochaufgelöste, digitale Geländemodell sowie Informationen des amtlichen Liegenschaftskatasters. Weiterhin gingen die Daten der koordinierten Starkniederschlagsregionalisierung und -auswertung (KOSTRA) des Deutschen Wetterdienstes in die Berechnung ein.<br> <strong>Hintergrundinformationen zum Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG): </strong></p>
<p>Das BKG ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Es fungiert als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme. Das BKG befasst sich mit der Beobachtung sowie der Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger in Deutschland. Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen. Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland.</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Dr. Anja Niederhöfer<br> Telefon: 069 6333 230<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/uwjxxjEgpl3gzsi3ij" data-mailto-vector="5">presse(at)bkg.bund.de</a></p>
<p>Weitere Informationen</p><ul> 	<li><a href="https://geoportal.de/Info/tk_04-starkregengefahrenhinweise-nrw" title="zu den Starkregengefahrenkarten" target="_blank" rel="noreferrer">zu den Starkregengefahrenkarten </a></li> 	<li><a href="http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/" title="Fachinformationssystem Klimaanpassung" target="_blank" rel="noreferrer">Fachinformationssystem Klimaanpassung </a></li> </ul><p><a href="http://www.bkg.bund.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bkg.bund.de </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/bundesamt-fuer-kartographie-und-geodaesie-bkg-veroeffentlicht-interaktive-webkarte-mit-gefahrenhinweisen-zu-starkregen-fuer-das-gebiet-nordrhein-westfalen-nrw-1635409440" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW</a></h3>
<h3>&nbsp;</h3>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-678</guid>
                        <pubDate>Thu, 21 Oct 2021 10:17:06 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Schadstoffbelastungen für Kinder - Regulierungen wirken</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/weniger-schadstoffbelastungen-fuer-kinder-regulierungen-wirken</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV untersucht regelmäßig die Belastungen, denen Kinder etwa durch Spielzeug, Kosmetika und Gebrauchsgegenstände ausgesetzt sind - Frühwarnsystem hat sich bewährt</h3>
<p>Eine gute Nachricht: Die im Urin von Kindern gemessenen Schadstoffe haben teils deutlich abgenommen und liegen zunehmend in niedrigen, aus gesundheitlicher Sicht unbedenklichen Konzentrationen vor. Dies ist das Ergebnis der vor zehn Jahren begonnenen Langzeituntersuchungen von Kinder-Urin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). "Die Untersuchungen zeigen, dass Kinder insgesamt weniger Schadstoffbelastungen ausgesetzt sind, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Jedoch völlig frei von Schadstoffen ist die Lebenswirklichkeit von Kindern leider nicht, wie Nachweise im Urin zeigen", sagte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. "Wir müssen die Schadstoffbelastungen weiter konsequent reduzieren. Die Gesundheit der Kinder ist das allerhöchste Gut."</p>
<p>Das LANUV untersucht seit dem Jahr 2011 regelmäßig in Kitas die Belastung von zwei bis sechs Jahre alten Kindern aus Nordrhein-Westfalen auf Schadstoffe im Urin. Insgesamt liegen Ergebnisse aus drei Untersuchungszeiträumen (2011/12, 2014/15, 2017/18) vor. Untersucht wurden die von den Kindern genommenen Urinproben auf bestimmte Weichmacher, Konservierungsstoffe, Umweltphenole aus sogenannten verbrauchernahen Produkten, wie zum Beispiel Spielwaren und Kosmetikartikeln sowie auf Pestizide.</p>
<p>Im ersten Untersuchungszeitraum 2011/2012 wurden bei einigen Kindern unter anderem noch höhere Werte für die als Weichmacher eingesetzten Phthalate DEHP und BBzP ermittelt. Der Einsatz dieser Schadstoffe wurde im Jahr 2015 durch gesetzliche Regelungen (REACH-Verordnung) stark eingeschränkt. Seit dem Jahr 2014 sind außerdem bestimmte Parabene als Konservierungsstoffe in Kosmetika nicht mehr zugelassen. Dass diese Regulierungen greifen, zeigt der inzwischen festgestellte erhebliche Rückgang der entsprechenden Belastung.</p>
<p>Jüngst wurde die Verwendung weiterer Stoffe reguliert: So darf das Phthalat DIBP seit dem vergangenen Jahr europaweit nicht mehr in Gebrauchsgegenständen enthalten sein. Auch das Insektizid Chlorpyriphos darf seit 2020 in der EU nicht mehr eingesetzt werden. Die als Konservierungsmittel verwendeten Isothiazolinone dürfen seit 2017 nicht mehr in Kosmetika, die auf der Haut verbleiben, eingesetzt werden. Die bislang noch beobachteten Werte für diese Stoffe im Urin einiger Kinder dürften demnach weiter abnehmen. Ob sich dies bestätigt, werden die Ergebnisse aus dem laufenden vierten Untersuchungszeitraum 2020/21 zeigen.</p>
<p>"Die Untersuchungen zeigen, dass die von der Europäischen Union und dem Bund getroffenen Einsatzverbote für bestimmte Stoffe greifen. Wir sehen in diesen Fällen rückläufige Belastungen der Kinder. Dieser eingeschlagene Weg muss fortgesetzt werden", betonte Ministerin Heinen-Esser. "Umso wichtiger ist es, dass wir die Untersuchungen fortführen. Es kommen immer wieder neue Produkte mit neuen Inhaltsstoffen auf den Markt. Wir wollen dies kritisch begleiten und - wo nötig - Regelungsbedarf aufzeigen."</p>
<p>"Die Methodik des Human Biomonitorings, das heißt die Bestimmung von Schadstoffgehalten in Körperflüssigkeiten, hat sich als Frühwarnsystem bewährt", ergänzte der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen. Er bedankte sich bei den Kindern, Eltern und Beschäftigten der an den Untersuchungen teilnehmenden Kitas, die die Studien damit erst ermöglichen.</p>
<p><strong>Weichmacher (Phthalate, DINCH, Terephthalate)</strong></p>
<p>Weichmacher sind Stoffe, die spröden Materialen zugesetzt werden, um sie weich, biegsam oder dehnbar zu machen. Sie sind zum Beispiel in Kunststoffen (Kabeln, Folien, Fußbodenbelägen, Sport und Freizeitartikeln), Anstrich- und Beschichtungsmitteln, Gummi-Artikeln oder in Klebstoffen enthalten. Bestimmte Weichmacher wirken störend auf das Hormonsystem des Körpers und können zum Beispiel die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.</p>
<p><strong>Konservierungsstoffe (Parabene, Isothiazolinone):</strong></p>
<p>Konservierungsstoffe werden zum Beispiel Kosmetika, Arzneimitteln oder Lebensmitteln zugesetzt, um das Wachstum von Mikroorganismen zu hemmen. Parabene werden insbesondere in Kosmetika, Körperpflege- und Arzneimitteln eingesetzt. Einige von ihnen stehen im Verdacht, das Hormonsystem des Körpers zu beeinflussen. Isothiazolinone werden hauptsächlich in Körperreinigungsmitteln, Reinigungs- und Waschmitteln sowie Farben und Lacken eingesetzt. Sie sind hautreizend und können Allergien auslösen.</p>
<p><strong>Pestizide (Glyphosat, Pyrethroide, Organophosphat-Insektizide):</strong></p>
<p>Pestizide sind einerseits Substanzen, die in der Landwirtschaft als Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden und gegen Pflanzen (Herbizide), Insekten (Insektizide) oder Pilze (Fungizide) wirken. Andererseits zählen hierzu auch Biozide, die im häuslichen, gewerblichen oder industriellen Bereich zur Bekämpfung von Schädlingen, wie zum Beispiel Insekten, Pilzen und Mikroben, als Desinfektionsmittel, Rattengifte oder Holzschutzmittel zur Anwendung kommen.</p>
<p>Weitere Informationen</p><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/lanuv-infos?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=1088&amp;cHash=e6105bf675136efc543f1b3e496c392f" target="_blank" rel="noreferrer">ausführliche Informationen zu den Untersuchungen und zur Einordnung der Ergebnisse finden sich auf der LANUV-Internetseite</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<h3><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/pressemitteilung/weniger-schadstoffbelastungen-fuer-kinder-regulierungen-wirken-1634800680" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></strong></h3>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 14 Oct 2021 13:18:56 +0200</pubDate>
                        <title>CO2-Kompensation für mehr Klimaschutz: Minister Pinkwart und Ministerin Heinen-Esser besuchen neuen Klimawald im Münsterland </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/co2-kompensation-fuer-mehr-klimaschutz-minister-pinkwart-und-ministerin-heinen-esser-besuchen-neuen-klimawald-im-muensterland</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Minister Pinkwart: Wir gehen neue Wege bei der klimaneutralen Landesverwaltung / Ministerin Heinen-Esser: Der Klimawald zeigt, wie die vielfältigen Leistungen des Waldes honoriert und weiter gestärkt werden können</strong></p>
<p>&nbsp;Die Zielmarke ist gesetzt: Bis 2030 wird die Landesverwaltung in Nordrhein-Westfalen klimaneutral arbeiten. Neben der energetischen Sanierung von Verwaltungsgebäuden, dem Bezug von 100 Prozent Ökostrom sowie einer Photovoltaik-Offensive auf landeseigenen Liegenschaften geht die Landesregierung auch bei der CO2-Kompensation von Dienstreisen mit sogenannten „Kombizertifikaten“ neue Wege.</p>
<p>Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilen mit:</p>
<p>Die Zielmarke ist gesetzt: Bis 2030 wird die Landesverwaltung in Nordrhein-Westfalen klimaneutral arbeiten. Neben der energetischen Sanierung von Verwaltungsgebäuden, dem Bezug von 100 Prozent Ökostrom sowie einer Photovoltaik-Offensive auf landeseigenen Liegenschaften geht die Landesregierung auch bei der CO2-Kompensation von Dienstreisen mit sogenannten „Kombizertifikaten“ neue Wege: Ergänzend zur Emissionsminderung durch Klimaschutzprojekte im Globalen Süden investiert die Landesregierung 23.000 Euro in die Erstaufforstung eines Waldstücks im Münsterland. Heute stellten Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen den Klimawald.NRW vor.<br> Minister Pinkwart: „Aufforstungsprojekte leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Klimawald eine dauerhafte und zusätzliche CO2-Senke schaffen und unserem Ziel der Klimaneutralität einen Schritt näherkommen. Mit den Kombi-Zertifikaten sind wir einmal mehr bundesweit Vorreiter und verbinden effektive CO2-Kompensation mit Klimaschutzprojekten in Nordrhein-Westfalen.“<br> Ministerin Heinen-Esser betonte: „Unsere Wälder sind unsere Klimaschützer Nummer 1. Der Klimawald zeigt, wie die vielfältigen Leistungen des Waldes honoriert und weiter gestärkt werden können. Der heute eingeweihte Klimawald zeigt, wie die Idee eines nordrhein-westfälischen „Waldfonds“ für ein freiwilliges und regionales Angebot zur individuellen CO2-Kompensation funktionieren kann. Mit einem solchen Modell sollen Kompensationsmaßnahmen zum Schutz von Natur, Umwelt und Klima dauerhaft auch in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden können.“<br> Ziel sei es, dass sich an dem Waldfonds auch Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen beteiligen können, die ihren CO2-Ausstoß nicht nur kompensieren, sondern auch einen lokalen Beitrag leisten wollen.<br> Die Landesregierung ist bei der CO2-Kompensation Vorreiterin und stellt ihre Dienstreisen bereits seit 2009 durch den Kauf von Zertifikaten klimaneutral. Durch Dienstreisen in den Jahren 2018 und 2019 hat die Landesregierung rund 4.700 Tonnen CO2 verursacht, die mit dem Erwerb des „NRW-Kombi-Zertifikats“ nun kompensiert werden: Neben der Unterstützung eines Biomassekraftwerks in Indien leistet das Kombi-Zertifikat einen Beitrag zum Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen in Höhe von fünf Euro pro emittierter Tonne CO2. So konnten etwa 4.500 Setzlinge durch den Landesbetrieb Wald und Holz beschafft und gepflanzt werden.<br> Umgesetzt wurde das Projekt durch das LANUV und den Landesbetrieb Wald und Holz. „Mit der Wahl eines Kompensationszertifikats nach Gold Standard haben wir unser Augenmerk besonders auf ambitionierte und nachhaltige Projekte gelegt“, betonte Dr. Barbara Köllner vom LANUV. „Uns war wichtig, dass die Projekte über eine reine CO2-Minderung hinausgehen und einen zusätzlichen Mehrwert in den Bereichen Umwelt und soziale Belange der Bevölkerung in den Projektländern stiften.“<br> „Aufbau und Pflege strukturreicher Mischwälder ist für uns ein Herzensanliegen. Mit der Mischung von je mindestens vier Baumarten entwickeln wir klimafitten Wald und sichern seine großen Leistungen für Natur, Umwelt und Mensch am besten", ergänzte Andreas Wiebe, Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.<br> Die nordrhein-westfälischen Wälder speichern rund 700 Millionen Tonnen CO2. Zusätzlich zur Speicherfunktion des Waldes trägt der Ersatz fossiler Materialien durch den nachwachsenden Rohstoff Holz zur Verringerung der CO2-Emissionen bei. Der rund einen Hektar große Klimawald in der Nähe von Münster kann bis zu rund 354 Tonnen CO<sub>2 </sub>speichern, die Nutzung des dort geernteten Holzes anstelle weniger klimagerechter Brenn- und Baustoffe kann nochmal zu einer Einsparung von rechnerisch weiteren 325 Tonnen CO<sub>2</sub> führen.<br> &nbsp;</p>
<h3><a href="https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/co2-kompensation-fuer-mehr-klimaschutz-minister-pinkwart-und-ministerin-heinen" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW</a></h3>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-673</guid>
                        <pubDate>Tue, 28 Sep 2021 09:04:14 +0200</pubDate>
                        <title>Abfallaufkommen der privaten Haushalte in NRW </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/abfallaufkommen-der-privaten-haushalte-in-nrw-1</link>
                        <description>Corona-Pandemie zeigt Auswirkungen auf die von privaten Haushalten erzeugten Abfallmengen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr&nbsp;2020 fielen in den privaten Haushalten in Nordrhein-Westfalen rund&nbsp;8,6&nbsp;Millionen Tonnen Abfälle an. Das entspricht durchschnittlich rund 481&nbsp;Kilogramm pro Kopf der Bevölkerung. Gegenüber dem Jahr&nbsp;2019 hat die Menge der Haushaltsabfälle im Durchschnitt um 17&nbsp;Kilogramm bzw. rund vier&nbsp;Prozent pro Kopf der Bevölkerung zugenommen. In den Jahren davor waren die Mengen weitgehend konstant.</p>
<p>In der Corona-Pandemie und besonders während der Lockdowns haben die Menschen mehr Zeit zuhause verbracht. Restaurants, Bars und Einzelhandel waren geschlossen oder nur sehr eingeschränkt geöffnet.</p>
<p>Neben vermehrten Aufräum- und Renovierungsaktionen wurde häufiger gekocht und zuhause anstatt auswärts gegessen. Auch wurde anscheinend mehr Zeit mit der Pflege des Gartens verbracht. Vieles war anders als gewohnt im Jahr 2020, das von den Corona bedingten Einschränkungen geprägt war. Das schlägt sich auch in der Bilanz der von privaten Haushalten erzeugten Abfallmengen nieder.</p>
<p>Haushaltsabfälle sind Abfälle und Verpackungen, die überwiegend in privaten Haushalten anfallen und im Rahmen der öffentlichen Müllabfuhr oder von Rücknahmesystemen nach dem Verpackungsgesetz, den so genannten dualen Systemen, eingesammelt werden.</p>
<p>Im Landesdurchschnitt hat die Menge des erfassten Hausmülls&nbsp; gegenüber 2019 um&nbsp;ca. sechs&nbsp;Kilogramm pro Person zugenommen.,</p>
<p>Pro Kopf der Bevölkerung gab es vier Kilogramm mehr Bio- und Grünabfälle als im Vorjahr. Dabei sind es überwiegend die über eine Biotonne erfassten Mengen, die zugenommen haben. Sie sind um durchschnittlich etwa 3,8&nbsp;Kilogramm bzw. sechs Prozent pro Kopf der Bevölkerung angestiegen. Eine Zunahme der über die Biotonne erfassten Bio- und Grünabfälle ist in nahezu allen kreisfreien Städten und Kreisen festzustellen. Dagegen hat sich die Menge der Grün- bzw. Gartenabfälle, die von privaten Haushalten an Wertstoff- bzw. Recyclinghöfe angeliefert wurde, im Landesdurchschnitt gegenüber dem Jahr 2019 kaum verändert. Dies könnte mit der zeitweisen Schließung von Wertstoff- und Recyclinghöfen zusammenhängen.</p>
<p>Die größte prozentuale Veränderungen im Landesdurchschnitt gab es beim Sperrmüll.&nbsp; Jede Person in NRW hat im Durchschnitt 43 Kilogramm Sperrmüll erzeugt. Das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.</p>
<p>Die Altglasmengen waren in den vergangenen Jahren tendenziell rückläufig. Im Jahr&nbsp;2020 dagegen hat die Menge um durchschnittlich zwei&nbsp;Kilogramm auf 22&nbsp;Kilogramm pro Kopf der Bevölkerung zugenommen. Gegenüber 2019 sind die Altglasmengen in den kreisfreien Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen in mehr oder weniger großem Umfang um bis zu 7,5&nbsp;Kilogramm pro Person gestiegen. Im Durchschnitt sind zehn Prozent mehr Altglas pro Kopf der Bevölkerung im Vergleich zu 2019 angefallen.</p>
<p>Bei den so genannten Leichtverpackungen scheint die Mengenzunahme mit 1,6&nbsp;Kilogramm pro Person bzw. 5 Prozent vergleichsweise gering ausgefallen zu sein. Hier ist jedoch das in der Regel geringe Gewicht dieser Verpackungen zu berücksichtigen. Papier, Pappe und Kartonagen sind auch im Jahr&nbsp;2020 weniger angefallen. Hier hat sich der seit Jahren zu beobachtende Rückgang der Mengen fortgesetzt.</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erhebt die Haushaltsabfallmengen bei den kreisfreien Städten und Kreisen und stellt diese dem Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) als amtlicher Statistikstelle des Landes zur Verfügung. Von dort werden die Daten an das Statistische Bundesamt (Destatis) weitergeleitet.</p>
<p>Daten zu Haushaltsabfällen für die kreisfreien Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen finden Sie unter:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/abfall/abfallstroeme/haushaltsabfaelle" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/abfall/abfallstroeme/haushaltsabfaelle</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-670</guid>
                        <pubDate>Fri, 24 Sep 2021 14:11:09 +0200</pubDate>
                        <title>Potenzialstudie des Landes NRW: Ein Viertel der Wärmeversorgung in NRW kann aus klimaneutraler Fernwärme gedeckt werden </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/potenzialstudie-des-landes-nrw-ein-viertel-der-waermeversorgung-in-nordrhein-westfalen-kann-aus-klimaneutraler-fernwaerme-gedeckt-werden</link>
                        <description>Minister Pinkwart: Fernwärme bietet gute Voraussetzungen, um Transformation hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 zu schaffen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Düsseldorf. Das Heizen von Gebäuden und die Erzeugung von Prozesswärme in der Industrie machen mehr als die Hälfte des Endenergieverbrauchs aus. Die Landesregierung treibt deshalb die Versorgung von Gebäuden und Industrieanlagen mit klimafreundlicher Fernwärme voran, um ihre ehrgeizigen Ziele beim Klimaschutz zu erreichen. Das große Potenzial für klimaneutral erzeugte Fernwärme in Nordrhein-Westfalen zeigt nun eine Studie, die Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart heute in Duisburg vorgestellt hat. Demnach kann 2050 jede vierte Kilowattstunde Heizenergie aus Fernwärme stammen. Derzeit ist es etwa jede zehnte Kilowattstunde.</p>
<p>Die Studie hatte das Wirtschafts- und Energieministerium beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) in Auftrag gegeben.</p>
<p>Minister Pinkwart: „Eine klimafreundliche und sichere Versorgung mit Wärme ist ein zentraler Baustein für die Erreichung unserer ambitionierten Klimaschutzziele. Die Potenzialstudie zeigt, dass die vorhandene Infrastruktur für Fernwärme in Nordrhein-Westfalen gute Voraussetzungen bietet, um die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 zu schaffen. Jetzt gilt es, Fernwärme aus Erneuerbaren Energien zu stärken und Wärmenetze weiter auszubauen. Dann können wir die über 5,5 Millionen Gebäude und die Industrie in unserem Land auch in Zukunft zuverlässig und klimagerecht mit Heizenergie versorgen.“</p>
<p>Um das nachhaltige Potenzial der Fernwärme optimal zu nutzen, muss der Anteil der Erneuerbaren Energien an den gegenwärtig noch mehrheitlich mit fossiler Energie betriebenen Wärmenetzen erheblich gesteigert werden. Besonders industrielle Abwärme sollte laut der Studie dafür deutlich stärker als bislang genutzt werden. Aber auch Solarthermie, Biomasse, Klärgas, Abfall, warmes Grubenwasser, Wärmepumpen und Wasserstoff sind als Wärmequelle geeignet. Für die Versorgung über Wärmenetze kommen vor allem dicht besiedelte Regionen wie das Ruhrgebiet oder das Rheinland infrage, da dort das Platzangebot für individuelle Heizlösungen wie beispielsweise oberflächennahe Geothermie stark begrenzt ist.</p>
<p>Auch die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) genannte gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme wird in Zukunft eine bedeutende Rolle für die Wärmeversorgung in Nordrhein-Westfalen spielen. Von einem in der Studie angenommenen jährlichen Wärmeenergiebedarf von 136 Terawattstunden im Jahr 2050 wird fast ein Fünftel aus KWK-Anlagen benötigt. Dabei sollte die Heizenergie vor allem aus Wasserstoff und Biomasse statt von fossilen Energieträgern stammen.</p>
<p>Die Potenzialstudie können Sie hier herunterladen:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30116.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30116.pdf</a></p>
<p>Im Rahmen der Studie wurden zudem wichtige Datengrundlagen für kommunale Wärme- und Energieplanungen vor Ort erhoben, die das LANUV im Wärmekataster des Energieatlas NRW veröffentlicht: <a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/planungskarte_waerme" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieatlas.nrw.de/site/planungskarte_waerme</a></p>
<p>Pressekontakt MWIDE: Matthias.Kietzmann@mwide.nrw.de, 0211/61772-204 Pressekontakt LANUV: Wilhelm.Deitermann@lanuv.nrw.de, 02361/305-1337</p>
<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li><br> 	&nbsp;</li> 	<li>Potenzialstudie Kraft-Wärme-Kopplung- </li> 	<li>Potenzialstudie Kraft-Wärme-Kopplung- </li> </ul><p><a href="https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/potenzialstudie-des-landes-ein-viertel-der-waermeversorgung-nordrhein-westfalen" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-668</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Sep 2021 15:47:55 +0200</pubDate>
                        <title>Mit bunten Wegrainen Insekten fördern</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/mit-bunten-wegrainen-insekten-foerdern</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dem Rückgang der Artenvielfalt entgegen zu wirken ist erklärtes Ziel der Landesregierung. / Ministerin Heinen-Esser: Viele kleine Schritte sind nötig, um unsere Landschaft wieder artenreicher werden zu lassen. Die Anlage artenreicher Wegraine ist ein solcher Schritt</p>
<p>Anlässlich der heutigen Online-Veranstaltung der Natur- und Umweltschutz Akademie NRW (NUA) mit dem Titel "Wege in der Landschaft 2021 - Artenreiche Wegraine anlegen, pflegen und erhalten" betonte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Viele kleine Schritte sind nötig, um unserer Kulturlandschaft wieder das zurück zu geben, was in den zurückliegenden Jahrzehnten schleichend verschwunden ist. Dazu gehören auch die bunten und artenreichen Wegraine. Die Anlage von artenreichen Wegrainen ist ein solcher Schritt. Wo dies möglich ist, sollten wir ihn gehen".</p>
<p>Neben dem Klimawandel ist der Rückgang der Artenvielfalt die größte ökologische Herausforderung unserer Zeit. Den allgemeinen Artenrückgang und speziell die Abnahme blütenbesuchender Fluginsekten belegen zahlreiche Studien, unter anderem auch in nordrhein-westfälischen Schutzgebieten. Richtig angelegte Wegraine, für deren Begrünung Regiosaatgut verwendet wird, und die nur in mehrjährigem Turnus jeweils abschnittsweise gemäht werden, sind ein nicht zu unterschätzender Baustein für mehr Artenvielfalt in der Kulturlandschaft.</p>
<p>Bereits 2014 hatten NUA und Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) eine erste Fachveranstaltung zum Thema "Wegraine" durchgeführt und 2017 in Form einer Broschüre den Leitfaden "Blühende Vielfalt am Wegesrand - Praxis-Leitfaden für artenreiche Weg- und Feldraine" herausgegeben. Unterstützt wird der Leitfaden durch das online-Informationssystem "Artenreiche Wegraine in Nordrhein-Westfalen".</p>
<p>Weitere Informationen</p><ul> 	<li>&nbsp;zum online-Informationssystem <a href="http://wegraine.naturschutzinformationen.nrw.de/wegraine/de/start" target="_blank" rel="noreferrer">http://wegraine.naturschutzinformationen.nrw.de/wegraine/de/start</a></li> 	<li>&nbsp;zur Broschüre <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/pressearchiv/1739-insektenmonitoring-in-nordrhein-westfalen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/pressearchiv/1739-insektenmonitoring-in-nordrhein-westfalen</a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/mit-bunten-wegrainen-insekten-foerdern-1631785013" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></p>
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                        <pubDate>Wed, 01 Sep 2021 13:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Juli-Hochwasser war meteorologisch und hydrologisch ein außergewöhnliches Ereignis</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/historisches-unwetter-wassermassen-an-zwei-tagen-wie-sonst-in-drei-juli-monaten-2</link>
                        <description>MULNV, DWD und LANUV vereinbaren intensive Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Prognose-Tools</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, der Deutsche Wetterdienst und das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz teilen mit:</h2>
<p>Das nordrhein-westfälische Umweltministerium, der Deutsche Wetter-dienst (DWD) und das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucher-schutz (LANUV) haben in einem Gespräch über die Starkregen- und Hochwasser-Ereignisse im Juli eine intensive Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung von Prognose-Tools vereinbart. „Rückblickend war es sowohl meteorologisch als auch hydrologisch ein außergewöhnliches Ereignis, das es in dieser Form in Nordrhein-Westfalen so noch nicht gegeben hat. Dass die Auswirkungen der vom DWD vorhergesagten flächendeckenden enormen Niederschläge dann lokal derart extrem aus-fallen würden, war im Vorfeld der Hochwasser-Ereignisse nicht vorher-zusehen“, erklärten die drei Behörden.</p>
<p>An dem Gespräch nahmen der Staatssekretär des Ministeriums, Dr. Heinrich Bottermann, der Präsident des DWD, Prof. Dr. Gerhard Adrian, der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen, der für Wasserwirt-schaft zuständige Abteilungsleiter des Ministeriums, Hans-Jörg Lieberoth-Leden, und Franz-Josef Molé, Leiter der Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD, teil.</p>
<p>„Der Deutsche Wetterdienst ist für uns ein zentraler Partner. Seine fachlich unangefochtenen Vorhersagen sind die maßgebliche Grundlage für die Einschätzung der hydrologischen Lage“, betonte <strong>Staatssekretär Bottermann</strong>. „Ein vordringliches gemeinsames Ziel ist die stetige Verbesserung der Prognose-Tools, um Warnungen präzisieren zu können und Hochwasser so früh wie möglich und zeitlich und räumlich so genau wie möglich vorhersagen zu können. Dies betrifft sowohl die meteorologischen als auch die hydrologischen Prognosen.“</p>
<p><strong>DWD-Präsident Adrian</strong>: „Wir haben schon frühzeitig vor länger anhaltenden, gewittrig und mit Starkregen durchsetzten Niederschlagsereignissen gewarnt. Die Schwierigkeit bei so einer Wetterlage ist jedoch die punktuelle Vorhersage, wo genau sich Gewitter- und Starkniederschlagsereignisse einstellen werden und ob sie gegebenenfalls mehrfach denselben Ort, dasselbe Gebiet treffen werden. Gemeinsam müssen wir die Methodik weiter optimieren, um mit noch zielgenaueren Vorhersagen zu helfen, die Folgen derartiger Extremereignisse abzumildern.“</p>
<p><strong>LANUV-Präsident Delschen</strong>: „Wir überführen die meteorologischen Warnungen des DWD in Zusammenschau mit der Entwicklung an den Pegeln in eine hydrologische Bewertung. Aufgrund dessen war der Eintritt von Hochwasser zwar absehbar, dass dies jedoch flächendeckend ein derart historisches Ausmaß annehmen würde, haben wir aus den Daten und den bisherigen Erfahrungen heraus nicht gelesen. Hier müssen die Kenntnisse der Meteorologie und Hydrologie noch stärker zusammengeführt werden.“</p>
<p>Aktuell arbeitet der DWD unter anderem an einem Projekt namens SINFONY zur verbesserten Vorhersage von Sturzfluten. In diesem Projekt werden Radarmessungen und Simulation der Modelle zusammengeführt. Daneben gibt es weitere Projekte im DWD, die in Verbindung mit der geplanten Verkürzung der Vorhersagezyklen des DWD-Wettervorhersagemodells und unter Einbindung weiterer Datensätze dazu beitragen, das sogenannte Nowcasting (Kurz- und Kürzestfrist, 0-6 Stunden) weiter zu verbessern. Auch beim LANUV gibt es bereits einen Testbetrieb für ein Tool, das verbessere Prognosen an Bächen und Flüssen ermöglichen soll. Ganz aktuell hat das Umweltministerium zudem ein neues Modellprojekt mit der Technischen Hochschule Aachen in Stolberg gestartet, das unter anderem auch die Bodenfeuchte mitberücksichtigt.</p>
<p>Derartige Modelle werden künftig die zuständigen Stellen unterstützen, die Vorhersagen von Pegelstandvorhersagen und Überflutungsrisiken weiter zu verbessern. Damit diese Tools schnell praxisreif werden, ist eine enge Zusammenarbeit von Behörden und Forschung erforderlich.Diese war am Montagvormittag auch Thema bei einer Sondersitzung des Bund-Länder-Beirats des DWD, an dem auch Vertreter des Ministeriums und des LANUV teilgenommen haben. Bei dem Treffen wurden weitere vertiefende Fachworkshops vereinbart. Das Umweltministerium, der DWD und das LANUV betonten, dass jede gewonnene Minute bei derartig extremen und teils chaotischen Niederschlagsereignissen wie im Juli entscheidend sein kann, um Leben zu retten.</p>
<p>Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 4566-0. Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Telefon 0211 4566-294.</p>
<p>Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter <a href="https://www.land.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.land.nrw</a><br> <a href="https://www.umwelt.nrw.de/impressum/datenschutzerklaerung/" target="_blank" rel="noreferrer">Datenschutzhinweis betr. Soziale Medien</a><br> &nbsp;</p>
<h3>Weiterfürende Links:</h3><ul> 	<li><strong>!</strong>FAQ zur Flächennutzung nach der Überschwemmung</li> 	<li><strong>!</strong>Übersicht zu den Hydrologischen Lagerberichten während des Hochwassers im Juli 2021</li> 	<li><a href="https://luadb.lds.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?hochwasser=ja" target="_blank" rel="noreferrer">Aktuelle Pegelstände und Lagebeurteilungen</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 12 Aug 2021 10:19:06 +0200</pubDate>
                        <title>90 Jahre Fischereiökologie und Aquakultur in Albaum – Fischzucht, Artenschutz und Fischgesundheit unter einem Dach</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/90-jahre-fischereioekologie-und-aquakultur-in-albaum-fischzucht-artenschutz-und-fischgesundheit-unter-einem-dach</link>
                        <description>Planungen Neubau Büro- und Laborgebäude und Modernisierung der Aquakulturen weit fortgeschritten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Bezeichnung „Preußische Lehr- und Versuchsanstalt für Forellenzucht“ wurde vor 90 Jahren der heutige Standort für Fischereiökologie und Aquakultur des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Albaum gegründet. Seitdem wuchs das Aufgabenspektrum stetig und beinhaltet heute neben der modernen Aquakultur für die Speisefischproduktion auch verschiedene Artenschutzprogramme, den Bereich des Tierwohls mit eigenem Fischgesundheitsdienst, umfangreiche Biomonitoringprogramme sowie die Ausbildung zur Fischwirtin oder Fischwirt.</p>
<p>„Wir feiern heute mehr als nur ein Jubiläum, denn es ist uns gelungen, die Fischereiökologie hier am Standort Albaum mit ihrer wichtigen Rolle für die Aquakultur, den Artenschutzprogrammen und dem Fischgesundheitsdienst zu stärken und damit zukunftssicherer aufzustellen“, betonte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute (Donnerstag, 12. August 2021) bei einer Besichtigung der Fischzuchtanlagen gemeinsam mit LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen. „Wir feiern heute auch die Zukunft. Die Entwürfe für einen Neubau der Büro- und Laborgebäude sowie der Aquakulturanlagen liegen bereits vor. Wir stellen damit die Weichen für eine nachhaltige Modellbehörde, die nicht nur in der Zucht von Fischen für unser Wanderfischprogramm Standards setzt, sondern auch in der bundesweiten Aus-, Fort- und Weiterbildung.“</p>
<p>Für Präsident Dr. Thomas Delschen ist besonders wichtig, dass beim Neubau der Gebäude sowie bei den Außenanlagen nachhaltige Bauweisen zum Einsatz kommen: „Wir möchten als LANUV auch hier in Albaum modellhaft zeigen, wie nachhaltiges Bauen realisiert werden kann. Wir planen die Gebäude in Holzhybridbauweise zu errichten, dabei sollen regionales Holz und weitere recycelbare Baustoffe eingesetzt werden. Die Energieversorgung planen wir möglichst autark. Zum Einsatz kommen soll eine Photovoltaikanlage in Kombination mit einem innovativen Eisspeicher“, erklärte Dr. Delschen.</p>
<p>Ein Neubau der Büro- und Laborgebäude wird nötig, da die bestehenden Gebäude für die aktuellen Aufgaben nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Vor allem für die Aufrechterhaltung des Fischgesundheitsdienstes werden Laboreinrichtungen auf dem aktuellen technischen Standard benötigt. Um auch weiterhin der Aufgabe als Ausbildungs- und Weiterbildungseinrichtung mit bundesweiter Bedeutung gerecht zu werden, müssen zudem die Büro- und Lehreinrichtungen modernisiert werden. Dazu gehören dann auch Aquakulturen nach dem neuesten Stand der Technik. „Für die Modernisierung der Aquakulturen haben wir die Überschrift ‚Aquakulturen 2.0‘ gewählt“, erläuterte Dr. Delschen. „Die Aquakulturen bilden die Grundlage für fast alle weiteren Aufgaben hier in Albaum. Wir möchten daher auch in diesem Bereich als Ideengeber und Entwicklungsmotor fungieren. Unser Ziel ist, eine für die nächsten Jahrzehnte nachhaltige und klimaresiliente Aquakultur zu realisieren.“</p>
<p>Ministerin Heinen-Esser hob die guten Standortbedingungen in Albaum besonders hervor, die dazu führten, die Neubauplanungen an gleicher Stelle zu realisieren: „Der Standort Albaum ist und bleibt ein sehr guter, denn alleine im Kreis Olpe werden fast ein Drittel aller in Nordrhein-Westfalen erzeugten Forellen produziert. Das saubere und kalte Quellwasser hier in Albaum bietet ideale Vorrausetzungen für die Zucht von Lachsen für den Artenschutz oder Forellen für die Fischwirtschaft. Daher ist der Fachbereich Fischereiökologie und Aquakultur ein wichtiger Baustein der Landesregierung nicht nur für den Artenschutz, sondern auch für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen und regionalen Lebensmittelerzeugung“, sagte Ministerin Heinen-Esser.</p>
<p>Nach Bayern und Baden-Württemberg ist Nordrhein-Westfalen der drittgrößte Forellenproduzent in Deutschland. Aquakulturen spielen in der Fischproduktion dabei eine immer größere Rolle. Fische besitzen zum Beispiel eine bessere Futterverwertung und eine höhere Schlachtausbeute als Rinder, Schweine und Geflügel. Auch benötigt die Aquakultur im Vergleich dazu weniger Land und Wasser. Diese Aspekte tragen zu einer nachhaltigeren Erzeugung tierischer Lebensmittel bei. Hinzu kommen kurze Transportwege und damit ein geringer ökologischer Fußabdruck, wenn regional erzeugter Fisch auch regional vermarktet wird.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen zu den Aufgaben des LANUV-Standortes in Albaum:</strong></p>
<p>Im Rahmen verschiedener Artenschutzprojekte werden am LANUV-Standort Albaum gefährdete Fisch-, Krebs- und Muschelarten gezüchtet. Für die Zielerreichung des Artenschutzgroßprojektes „Wanderfischprogramm NRW“ wird eine Lachselternfischhaltung betrieben aus der jährlich eine Million Junglachse für die Wiederansiedlung in nordrhein-westfälischen Fließgewässern zur Verfügung gestellt werden. Zur Stützung der europäischen Aalbestände werden jährlich ebenfalls etwa eine Million Jungaale in die nordrhein-westfälischen Fließgewässer ausgebracht. Auch werden die letzten noch vorhandenen Großmuschelpopulationen durch ein gezieltes Vermehrungsprogramm freilebender Elterntiere unterstützt.</p>
<p>Der Fischgesundheitsdienst NRW mit Sitz in Albaum untersucht unter anderem den Gesundheitszustand freilebender Fische sowie aus Aquakultureinrichtungen. Die Untersuchungsergebnisse tragen dazu bei, gesunde Fischbestände in Aquakulturbetrieben zu erhalten und Strategien für Wiederansiedlungsprojekte zu entwickeln. Durch die ständige Erweiterung moderner Laboranalytik- und Diagnostikverfahren konnten jüngst neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der Virusdiagnostik von Fischen erzielt werden. Weiterhin wird an insgesamt 1.500 Probestellen in NRW der Zustand der freilebenden Fischbestände erhoben und bewertet. Für die Genesung und den Erhalt natürlicher Gewässerlebensräume berät der Fachbereich bei Renaturierungsmaßnahmen und der Wiederherstellung der Fischdurchgängigkeit.</p>
<p>Der Fachbereich Fischereiökologie und Aquakultur ist gleichzeitig Schulungszentrum für Fischerei- &amp; Umweltbildung sowie der größte Ausbildungsstandort für den Lehrberuf Fischwirtin/Fischwirt in NRW und als einer von nur insgesamt drei Standorten in Deutschland zuständig für die Überbetriebliche Ausbildung in diesem Lehrberuf. Die Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildungskurse nehmen jährlich rund 600 bis 800 Menschen in Anspruch. In enger Zusammenarbeit mit den Fischzuchtbetrieben in NRW werden aktuell innovative Fischzuchttechniken untersucht, um den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden.</p>
<p>Weitere Informationen zu den Aufgaben des Fachbereiches „Fischereiökologie und Aquakultur“ sind zu finden unter</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie-und-aquakultur" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie-und-aquakultur</a></p>
<p>In der Broschüre „(Unter-)Wasserwelten. Bäche, Flüsse und Seen in Nordrhein-Westfalen“ des NRW-Umweltministeriums wird die 90 jährige Geschichte der NRW-Fischereiökologie beschrieben sowie das NRW-Wanderfischprogramm:</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?backId=147&amp;broschueren_id=14749&amp;cHash=f1eb7d52dcc76be171758b231e6aeab8" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?backId=147&amp;broschueren_id=14749&amp;cHash=f1eb7d52dcc76be171758b231e6aeab8</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> 	<li><a href="https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/90-jahre-fischereioekologie-und-aquakultur-albaum-fischzucht-artenschutz-und" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 05 Aug 2021 13:57:13 +0200</pubDate>
                        <title>Brand Sondermüllverbrennungsanlage Leverkusen: Pflanzen- und Bodenproben ebenfalls unauffällig</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/brand-sondermuellverbrennungsanlage-leverkusen-pflanzen-und-bodenproben-ebenfalls-unauffaellig</link>
                        <description>Chronologie des LANUV-Sondereinsatzes und der Probenanalytik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pflanzen- und Bodenproben aus der näheren Umgebung des Brandereignisses in der Sondermüllverbrennungsanlage der Firma Currenta, wurden auf über 450 verschiedene Bestandteile von Agrarchemikalien untersucht. Die Analysen ergaben keine relevanten Konzentrationen und keinerlei Grenzwertüberschreitungen. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass auch auf anderen Flächen im privaten wie im gewerblichen Bereich keine relevanten Einträge derartiger Stoffe durch das Schadensereignis stattgefunden haben.</p>
<p>Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die einzelnen Bestandteile der Agrarchemikalien aus den Tanks durch den unmittelbar nach der Explosion einsetzenden Brand fast vollständig zerstört wurden. In der Explosionswolke befanden sich damit nur geringe unverbrannte Anteile der freigesetzten Stoffe, die durch die Thermik des folgenden Brandes in größere Höhen getragen wurden und sich bei der weiteren Verbreitung stark verdünnten.</p>
<h3>Gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen</h3>
<p>Auf Grund der Gesamtlage geht das LANUV derzeit von einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit aus, dass es außerhalb des Werksgeländes nicht zu einem relevantem Stoffeintrag kam. Daher wird im Bericht an die Bezirksregierung empfohlen, dass die zuständigen Behörden die aktuellen gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen weitgehend aufheben können.</p><ul> 	<li>Obst und Gemüse ist wieder zum Verzehr freigegeben, sollten aber vor dem Verzehr gewaschen oder geschält werden.</li> 	<li>Auch eine Nutzung von Futterflächen (z. B. durch Weidetiere) ist wieder möglich.</li> 	<li>Sofern eine Reinigung von Rußniederschlag auf Flächen und Gegenständen erforderlich ist, sollte mit viel Wasser gut abgespült und mit Seife gereinigt werden. Da die Rußpartikel einen hohen Säuregrad aufwiesen, bitte beim Reinigen Handschuhe nutzen und diese, ebenso wie Reinigungstücher, anschließend im Restmüll entsorgen.</li> 	<li>Wasser aus Regentonnen sollte vorsorglich in der Kanalisation entsorgt werden.</li> 	<li>Das Wasser in Swimmingpools bitte austauschen oder komplett durchfiltern.</li> 	<li>Die Nutzung von Spielplätzen kann ebenfalls wieder freigegeben werden, sobald alle Säuberungsmaßnahmen durchgeführt wurden.</li> </ul><p>Meldungen, dass sich durch die Rußpartikel Verfärbungen an Rasenflächen zeigten, haben sich als Pilzinfektion erwiesen.</p>
<h2>Chronologie der Mess- und Analyseleistungen des LANUV</h2>
<p>Seit dem Brandereignis in der Sondermüllverbrennungsanlage der Firma Currenta in Leverkusen am 27. Juli 2021, war und ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) an mehreren Stellen intensiv eingebunden, um mögliche Folgen für Umwelt und Gesundheit zu beurteilen.</p>
<h3>Luftmessungen</h3>
<p>Von der Feuerwehr Leverkusen wurde der LANUV-Sondereinsatz am 27. Juli 2021 zur Unterstützung bei Luftmessungen um 11:00 Uhr angefordert und war ab 12:30 vor Ort. Mit Hilfe von zwei Einsatzwagen des LANUV konnten um 13:00 Uhr die ergänzenden Messungen beginnen. Gesundheitsgefährdende typische Brandgase konnten von der Feuerwehr Leverkusen und dem LANUV-Sondereinsatz während des gesamten Einsatzes nicht gemessen werden. Auch Messungen auf Ausgasungen aus den betroffenen Tanks zeigten keine Auffälligkeiten. Um 18:00 Uhr wurde daher für diese Luftmessungen eine Entwarnung gegeben. Der LANUV-Einsatz endete um 19:30 Uhr.</p>
<h3>Rußproben</h3>
<p>Parallel wurden am 27. Juli 2021 vom LANUV Rußproben genommen, die sich als Folge des Brandes in der näheren Umgebung ablagerten. Die Probenaufbereitung konnte am folgenden Tag im Dioxinlabor des LANUV beginnen. Die Messungen selber wurden durchgeführt über eine Feststoffextraktion und anschließende Messung mittels chromatographischer Methoden (HRGC/HRMS für Dioxine und PCB, HPLC für PAK). Die Ergebnisse lagen am Freitag den 30. Juli 2021 vor und ergaben keine auffälligen Werte an Dioxinen, PCB und Furanen, sowie geringe Werte an Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Die Ergebnisse wurden am gleichen Tag (Freitag, 30 Juli 2021) in der Pressekonferenz der Stadt Leverkusen durch das LANUV der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Untersuchungsbericht ist unter Downloads (s.u.) abrufbar.</p>
<h3>Stoffe</h3>
<p>Die Firma Currenta hat am Freitag den 30. Juli 2021 eine Stoffliste der von der Explosion und dem Brand betroffenen Tanks der Bezirksregierung Köln vorgelegt. Daraufhin wurde das LANUV von der Bezirksregierung Köln beauftragt, in fachlicher Abstimmung mit Currenta ein weiteres Untersuchungsprogramm zu konzeptionieren auf Agrarchemikalien.</p>
<p>Nach den vorliegenden Daten zu den von der Explosion und dem Brand betroffenen Tankinhalten, ließ sich zu dem Zeitpunkt nicht ausschließen, dass einzelne Bestandteile dieser Substanzen durch die Explosion ausgestoßen und verbreitet wurden, bevor die Verbrennung begann.</p>
<h3>Pflanzen- und Bodenproben</h3>
<p>Die Konzeption wurde am Montag den 2. August 2021 fertiggestellt, die Entnahme von Pflanzen- und Bodenproben konnte am Dienstag den 3. August 2021 beginnen. Frische Pflanzen- und Bodenproben wurden&nbsp; ohne Zeitverzug direkt in ein Speziallabor für die Analyse von Agrarchemikalien verbracht. Durch die direkte Aufbereitung wurden Ergebnisse innerhalb von 48 Stunden möglich. Die Proben wurden auf insgesamt 450 unterschiedliche Stoffe aus dem Bereich der Agrarchemikalien untersucht, unter anderem mittels der Verfahren Gaschromatographie/Massenspektrometrie (GC-MS). Die Ergebnisse waren allesamt unauffällig.</p>
<h3>Gerüche</h3>
<p>Wegen sich häufender Geruchsbeschwerden rückte der LANUV-Sondereinsatz am Samstag, den 31. Juli 2021, in Absprache mit der Feuerwehr Leverkusen zu ergänzenden Messungen erneut aus. Der Einsatz in den direkt angrenzenden Stadtteilen begann um 17:15 Uhr. Deutlich wahrnehmbare Gerüche waren vorhanden und blieben auch über den gesamten Einsatz in der Windrichtung konstant. Die messtechnische Untersuchung blieb ohne Befund. Auf Grund des Unterschreitens jeglicher Nachweisgrenzen konnte eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden.</p>
<h2>Auskunft</h2><ul> 	<li>Für Bürgeranfragen ist das CURRENTA-Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0214 260599333 erreichbar.</li> 	<li>Die Bürgerinformation des LANUV ist erreichbar per E-Mail unter <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/gzjwljwfskwfljsEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">buergeranfragen(at)lanuv.nrw.de</a>.</li> 	<li>Weitere Informationen zum LANUV-Sondereinsatz sind zu finden unter<br> 	<a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/lanuv-stellt-sich-vor/bereitschaftszentrale/sondereinsatz" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/lanuv-stellt-sich-vor/bereitschaftszentrale/sondereinsatz</a></li> </ul><h2>Downloads</h2><ul> 	<li> 	<p></p> 	</li> 	<li></li> </ul><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 30 Jul 2021 14:31:20 +0200</pubDate>
                        <title>Brandereignis Chempark Leverkusen: Keine Rückstände von Dioxin und Dioxinähnlichen Stoffen in den Rußpartikeln festgestellt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/brandereignis-chempark-leverkusen-keine-rueckstaende-von-dioxin-und-dioxinaehnlichen-stoffen-in-den-russpartikeln-festgestellt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Auf weitere Stoffe wird untersucht –Vorsorgemaßnahmen bleiben daher bestehen</h3>
<p><br> Die vorgenommenen Messungen der Ruß- und Staubrückstände, die nach dem Brand in der Müllverbrennung des Chemieparks Leverkusen in den umliegenden Wohngebieten niedergingen, ergaben eine nur geringe Schadstoffbelastung. Bei den Stoffgruppen der Dioxine (einschließlich dioxinänliche PCB) wurde die Bestimmungsgrenze nicht erreicht. Bei den Polychlorierten Biphenylen (PCB) und den Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) wurden sehr geringe Werte gemessen, die die Bewertungsgrenzen unterschritten.<br> Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die am Brandereignis beteiligten Stoffe nur ein geringes Dioxin-Bildungspotential hatten. Darüber hinaus waren offenbar die Reaktionsbedingungen (z.B. Temperaturfenster) in der unkontrollierten Verbrennung nicht geeignet, die Bildung der o. g. Stoffe zu unterstützen oder haben diesen Prozess sogar gehemmt.<br> Luftschadstoff-Messungen der Feuerwehr und des LANUV am Ereignistag ergaben bezüglich anderer brandüblicher Stoffe keine Auffälligkeiten. Im Ausbreitungsbereich der Rauchgasfahne wurden durch die jeweiligen kommunalen Feuerwehren ebenfalls Messungen durchgeführt. Auch diese Messungen waren unauffällig.<br> <br> Zur Zeit dauern die Ermittlungen, welche weiteren Stoffe bei dem Unfall beteiligt waren, noch an. Daher ist noch unklar, ob weitere, bisher unbekannte Stoffe in die nähere Umgebung der Brandstelle eingetragen wurden. Deshalb empfiehlt das LANUV, die bisher geltendem Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge aufrecht zu erhalten. Auf den Verzehr von Obst und Gemüse sollte daher weiterhin verzichtet werden, verunreinigte Flächen nicht anfassen und auch nicht selber reinigen. Das gilt für das betroffene Stadtgebiet Leverkusen und die unmittelbar angrenzenden Bereiche der Städte Leichlingen und Opladen.<br> Das LANUV hat bereits begonnen, ein Screening-Programm zu erarbeiten, welches u. a. Boden- und Pflanzenproben beinhalten wird. Dieses Programm wird mit den bereits laufenden Messungen der Currenta auf dem Werksgelände synchronisiert.<br> Der Untersuchungsbericht zu Dioxinen, PCB und PAK in den Rußrückständen wird kurzfristig ins Internetangebot des LANUV unter www.lanuv.nrw.de eingestellt.<br> Für Bürgeranfragen ist das CURRENTA-Bürgertelefon der Stadt Leverkusen unter der Telefonnummer 0214 260599333 erreichbar.<br> Die Bürgerinformation des LANUV ist erreichbar per E-Mail unter <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/gzjwljwfskwfljsEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">buergeranfragen(at)lanuv.nrw.de</a>.</p>
<p>Weitere Informationen zum LANUV-Sondereinsatz sind zu finden unter:<br> <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/lanuv-stellt-sich-vor/bereitschaftszentrale/sondereinsatz" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/lanuv-stellt-sich-vor/bereitschaftszentrale/sondereinsatz</a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-659</guid>
                        <pubDate>Wed, 28 Jul 2021 21:49:12 +0200</pubDate>
                        <title>Bislang keine Untersuchungsergebnisse zu Dioxin-, PCB- und Furanrückständen nach Brandereignis im Chempark Leverkusen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/bislang-keine-untersuchungsergebnisse-zu-dioxin-pcb-und-furanrueckstaenden-nach-brandereignis-im-chempark-leverkusen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Aufgrund aktueller Medienberichte stellt das LANUV klar:</h3>
<p>Die Proben der Rückstände, die nach dem Brand in der Müllverbrennung des Chemieparks Leverkusen in den umliegenden Wohngebieten niedergegangen sind, werden derzeit im Essener Dioxin-Labor des LANUV untersucht. Bislang liegen aus diesen Untersuchungen noch keine Ergebnisse vor.</p>
<p>Die Proben werden untersucht, weil bei einem Brand von chlorhaltigen Lösungsmitteln unter anderem Dioxinverbindungen entstehen können. Analysenergebnisse werden voraussichtlich Ende der Woche vorliegen.</p>
<p>Zur Gesundheitsvorsorge wurden bereits gestern Maßnahmen zwischen der Stadt Leverkusen und dem LANUV abgestimmt und veröffentlicht. Alle Flächen, die mit Ruß oder Staub belegt sind, sollten möglichst nicht angefasst und auch nicht selber gesäubert werden. Für betroffenes Obst- und Gemüse gilt, dieses nicht zu verzehren. Die Currenta selber und die Stadt Leverkusen haben Hotlines eingerichtet, unter denen sich betroffene Bürgerinnen und Bürger melden können. Über diesen Weg werden Reinigungsteams über Currenta organisiert und zu den Betroffenen Bürgerinnen und Bürgern geleitet.</p>
<p>Ergänzende Luftmessungen vom gestrigen Dienstag dienten der Feststellung, ob neben der sichtbaren Rauchwolke weitere Stoffe emittiert wurden, die potentiell gesundheitsgefährlich sein könnten, wie zum Beispiel Kohlenstoffmonoxid und Schwefeldioxid. Dies konnte beim gestrigen Brandereignis nicht festgestellt werden.</p>
<p>Die Currenta selber und die Stadt Leverkusen haben Hotlines eingerichtet, unter denen sich betroffene Bürgerinnen und Bürger melden können. Über diesen Weg werden Reinigungsteams über Currenta organisiert und zu den Betroffenen Bürgerinnen und Bürgern geleitet.</p>
<p>Der Sondereinsatz des LANUV wurde von den Leverkusener Behörden angefordert um in Amtshilfe die beschriebenen Untersuchungen durchzuführen. Weitere Informationen zu unserem Sondereinsatz finden Sie unter:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/lanuv-stellt-sich-vor/bereitschaftszentrale/sondereinsatz" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/lanuv-stellt-sich-vor/bereitschaftszentrale/sondereinsatz</a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 19 Jul 2021 15:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasser: Überall sinken die Pegelstände, für Entwarnung aber definitiv zu früh </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/historisches-unwetter-wassermassen-an-zwei-tagen-wie-sonst-in-drei-juli-monaten-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aus meteorologischer und hydrologischer Sicht sind keine weiteren Verschärfungen zu erwarten – Umweltministerin Heinen-Esser: „Akute Hilfe ist weiterhin Gebot der Stunde“</p>
<p>An allen Messstellen fallen die Wasserstände. Aktuell überschreitet keiner der insgesamt 175 Pegel mehr einen Wert, bei denen weitere größere Überflutungen bebauter Gebiete drohen. An drei Pegeln an der Rur (Altenburg, Jülich und Zerkall) besteht weiterhin die Gefahr der Überflutung einzelner Grundstücke. An zwei Pegeln (Stah/Rur und Bliesheim/Erft) sind weitere Überflutungen land- und forstwirtschaftlicher Flächen oder Verkehrsbehinderungen weiterhin nicht auszuschließen.<br> „Aber für Entwarnungen ist es definitiv noch zu früh. Akute Hilfe ist weiterhin das Gebot der Stunde, die Abwehr weiterer Gefahren für Leib und Leben. In der Folge gilt es die Hochwasser-Katastrophe mit Kommunen und Wasserverbänden zu analysieren, wo in der Vorsorge nachgesteuert werden kann und muss“, so Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. Aus meteorologischer und hydrologischer Sicht seien keine weiteren Verschärfungen zu erwarten.</p>
<p><br> <strong>Auch die Lage an den Talsperren entspannt sich </strong></p>
<p>Nach dem Stauanlagenverzeichnis gibt es 64 Talsperren in Nordrhein-Westfalen, die als Stauanlagen in Aufsicht der Bezirksregierungen sind. Teils besteht noch erhöhter Zufluss, aber keine Talsperre entlastet mehr über die Hochwasserentlastung. Auch an der Rur haben alle von den Talsperren beeinflussten Hochwassermeldepegel, wie auch die anderen Pegel im Rur Einzugsgebiet, aktuell eine fallende Tendenz. Auch an der Steinbachtalsperre konnte der Wasserstand sukzessive abgesenkt, damit auch die Gefährdung des Damms reduziert werden. Was den Rhein betrifft, liegt der Wasserstand am Pegel Köln aktuell bei 707 cm, Tendenz fallend. Am Pegel Duisburg-Ruhrort liegt der Wasserstand aktuell bei 850 cm.</p>
<p>Bereits am 12. Juli hatte das LANUV nach der ersten Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor großen Niederschlagsmengen seine Messnetzzentrale technisch und personell aufgestockt. Vornehmlich im Süden und Südwesten Nordrhein-Westfalens haben sich insbesondere am 14. und 15. Juli an zahlreichen Pegeln extreme Abflusszustände in einer Größenordnung eingestellt, die bis dahin noch nie gemessen wurden.</p>
<p><br> <strong>Schadensausmaß noch nicht abzusehen </strong></p>
<p>Zahlreiche Menschen sind ums Leben gekommen, vielerorts sind Infrastruktur und Gebäude zerstört. Das Schadensausmaß ist derzeit noch nicht abzusehen. Das flächendeckende Hochwasser hat auch massive Folgen für die Landwirtschaft, Tiere sind verendet, Ernteausfälle sind absehbar. Ministerin Heinen-Esser hat heute unter anderem mit den Landwirtschaftsverbänden und der Landwirtschaftskammer zur Betroffenheit gesprochen. Für eine verlässliche Schätzung ist es noch zu früh.</p>
<p><br> <strong>Trinkwasserversorgung nicht gefährdet</strong></p>
<p>Auch über Umweltschäden werden sich die Behörden erst in den kommenden Tagen und Wochen einen Überblick verschaffen können. Aufgrund der Hochwassersituation ist davon auszugehen, dass es in zahlreichen Gewässern zu Schadstoffeinträgen gekommen ist und kommen wird. Von zentraler Bedeutung ist die Sicherheit der Trinkwasserversorgung. Hier sind bisher keine Gefährdungen bekannt. Die für die Information der Wasserversorger wichtigen Messstationen am Rhein und auch die Messstation Hattingen an der Ruhr sind weiterhin in Betrieb und laufen störungsfrei. Die Wasserversorger werden über Befunde des LANUV über den Warn- und Alarmplan ständig informiert und können rechtzeitig entsprechende Maßnahmen ergreifen.</p>
<p>Aktuelle Pegelstände und Lagebeurteilungen veröffentlicht das LANUV im Internet unter</p>
<p><a href="https://luadb.lds.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?hochwasser=ja" target="_blank" rel="noreferrer">https://luadb.lds.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?hochwasser=ja</a></p>
<p>Schadstoffeinträge in Gewässer:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltschadensfaelle/sonstige-umweltereignisse/2869-hochwassersituation-in-nrw-schadstoffeintraege-in-gewaesser" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltschadensfaelle/sonstige-umweltereignisse/2869-hochwassersituation-in-nrw-schadstoffeintraege-in-gewaesser</a></p><div><div><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul></div></div><p>&nbsp;</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-655</guid>
                        <pubDate>Fri, 16 Jul 2021 15:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Historisches Unwetter: Wassermassen an zwei Tagen wie sonst in drei Juli-Monaten </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/historisches-unwetter-wassermassen-an-zwei-tagen-wie-sonst-in-drei-juli-monaten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ministerin Heinen-Esser: „Klimaanpassung muss zum zentralen Element der Daseinsvorsorge werden.“</p>
<p>Eine derart großflächige und verheerende Hochwasserlage wie in den zurückliegenden Tagen hat es in Nordrhein-Westfalen noch nie gegeben. Darauf haben Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) am Freitag in Duisburg hingewiesen. „Die Wassermassen haben in vielen Regionen bisher gemessene Werte überschritten. Gebot der Stunde ist es jetzt, weitere Folgeschäden zu verhindern und die Betroffenen zu unterstützen. Zugleich müssen wir sehr genau analysieren, wie sich Kommunen noch besser auf solche Extremereignisse vorbereiten können. Klimaanpassung muss zur Selbstverständlichkeit und zum zentralen Element der Daseinsvorsorge werden“, sagte Ministerin Heinen-Esser bei einem Besuch der Hochwassermeldezentrale.</p>
<p><strong>Starkes Hochwasser an 40 von 175 Pegeln</strong></p>
<p>Hier laufen alle Pegel- und Abflussmessungen für Nordrhein-Westfalen zusammen. So auch im akuten Krisenfall. „Von 175 Pegeln an NRW-Gewässern wurden an 40 Messstellen stark erhöhte Wasserstände gemessen, die bisher bekannten Hochwassermarken wurden um bis zu einem Drittel überschritten. In Hagen etwa sind an zwei Tagen über 240 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen, im normalen Jahren fallen im NRW-Durchschnitt im gesamten Juli nur rund 80 Liter“, erläuterte Bernd Mehlig, Leiter des Hochwasserinformationsdienstes des LANUV. Derzeit seien an den Oberläufen zwar die Scheitel überschritten, allerdings befänden sich die Wasserstände weiterhin auf hohem Niveau und sinken teils nur langsam. Unterhalb von Talsperren werden durch das Entlasten noch einige Tage erhöhte Abflüsse zu verzeichnen sein. Der Rhein bei Köln wird seinen Scheitel am Samstagvormittag voraussichtlich bei 8,50 Meter erreichen.</p>
<p><strong>Klimawandel zeigt ersten Kipppunkt des Klimasystems </strong></p>
<p>Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet, dass die Niederschläge weiter abnehmen und sich am Wochenende Hochdruckeinfluss durchsetzt. Guido Halbig, Leiter der Niederlassung Essen des DWD, warnt jedoch davor, dass ein fortschreitender Klimawandel in Zukunft häufiger zu solchen Extremereignissen führen wird: „Der Klimawandel zeigt einen ersten bedeutenden Kipppunkt des Klimasystems: den sich abschwächenden Jetstream. Er ist das entscheidende Steuersystem für die Hoch- und Tiefdruckgebiete in unseren Breiten und damit für unser Wetter. Schwächt sich die Höhenströmung ab oder verharrt an einer Stelle, sind Dürresommer wie 2018 bis 2020 oder dramatische Niederschläge wie in diesen Tagen die Folge.“</p>
<p><strong>Vorsorge mit bundesweit erstem Klimaanpassungsgesetz</strong></p>
<p>Ministerin Heinen-Esser kündigte an, die Lage mit betroffenen Kommunen, Kreisen und Wasserverbänden in den nächsten Wochen genau zu analysieren. „Viele Kommunen haben bereits Konzepte zur Anpassung an den Klimawandel oder integrierte Klimaschutz- und Anpassungskonzepte entwickelt. Klimavorsorge muss in den Planungsverfahren eine zentrale Rolle spielen“, so die Ministerin. „Wir müssen mit aller Kraft die Widerstandsfähigkeit in Stadt und Land gegen die Folgen des Klimawandels stärken. Mit dem bundesweit ersten Klimaanpassungsgesetz und einer 15-Punkte-Offensive haben wir die hierzu passende Grundlage gelegt.“</p>
<p><strong>Land unterstützt Kommunen auf vielfältige Weise</strong></p>
<p>Mit dem Sonderprogramm "Klimaresilienz in Kommunen" fördert die Landesregierung konkrete Maßnahmen der Klimaanpassung. Die&nbsp; "Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW" steht als kompetente Servicestelle zur Unterstützung bei Förderanträgen bereit. In den kommenden zehn Jahren investieren das Land Nordrhein-Westfalen und die Wasserverbände alleine im Ruhrgebiet rund 250 Millionen Euro in den Ausbau grüner und blauer Infrastruktur im Ruhrgebiet, um die Lebensqualität der Städte zu erhalten und Schäden im Klimawandel zu vermeiden.</p>
<p><strong>Gestern Dürre, heute Starkregen </strong></p>
<p>Noch vor wenigen Wochen wurde diskutiert, ob der Ablauf aus den Talsperren gedrosselt werden sollte, weil zu niedrige Pegelstände drohten. Insofern besteht die Herausforderung darin, sich auf verschiedene Extremsituationen wie Dürre, Starkregen oder Stürme einzustellen. „Indem wir Hochwasserschutzmaßnahmen umsetzen, Starkregenkonzepte erarbeiten, mehr Grün in die Stadt bringen oder mehr Versickerungsflächen schaffen, beugen wir Hitze und Überschwemmungen vor“, erläutert die Ministerin.</p>
<p>Aktuelle Pegelstände und Lagebeurteilungen veröffentlicht das LANUV im Internet unter</p>
<p><a href="https://luadb.lds.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?hochwasser=ja" target="_blank" rel="noreferrer">https://luadb.lds.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?hochwasser=ja</a></p>
<p>Das Fachinformationssystem Klimaanpassung des LANUV gibt den Akteuren vor Ort zahlreiche Hinweise zur praktischen Umsetzung in unterschiedlichen Handlungsfeldern:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaanpassung-in-nrw/fis-klimaanpassung-nordrhein-westfalen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaanpassung-in-nrw/fis-klimaanpassung-nordrhein-westfalen</a></p>
<p>Schadstoffeinträge in Gewässer aufgrund der aktuellen Hochwasserlage:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/umweltumweltschadensfaelle" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/umweltumweltschadensfaelle</a></p>
<p>Aktuelle Informationen finden Sie u. a. unter:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/hochwasser-meldedienst-nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/hochwasser-meldedienst-nrw</a></p><div><div><p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul></div></div><p><a href="https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/historisches-unwetter-wassermassen-zwei-tagen-wie-sonst-drei-juli-monaten" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbrauch</a></p>
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                        <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 10:15:46 +0200</pubDate>
                        <title>Gifttiergesetz: In Nordrhein-Westfalen halten 213 Privatpersonen 4389 Gifttiere</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/gifttiergesetz-in-nordrhein-westfalen-halten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Erste Bilanz nach Ablauf der Meldefrist für Bestandstierhalter. Wer im Internet hochgiftige Tiere bestellt, macht sich strafbar.</h3>
<p>Nach Ablauf der nach dem neuen Gifttiergesetz gültigen Meldefrist gibt es erstmals amtliche Zahlen über die von Privatpersonen in Nordrhein-Westfalen legal gehaltenen Gifttiere: Zwischen dem 1. Januar&nbsp; und 30. Juni dieses Jahres haben 213 Personen in Nordrhein-Westfalen eine Haltung von Gifttieren beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) angezeigt. Dabei handelt es sich um 747 Giftspinnen, 3331 Giftschlangen und 311 giftige Skorpione. 13 weitere Personen haben ebenfalls eine Haltung angezeigt, jedoch mitgeteilt, dass sie die Haltung nicht fortführen wollen. Sie hielten 78 giftige Spinnen sowie 122 giftige Skorpione. Diese Tiere wurden oder werden von dem vom LANUV beauftragten Dienstleister, einer Auffangeinrichtung in Rheinland-Pfalz, abgeholt und fachgerecht untergebracht.</p>
<p>Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger ist die Haltung besonders giftiger Tiere in Nordrhein-Westfalen durch das seit dem 1. Januar 2021 geltende Gifttiergesetz nur noch in Ausnahmefällen zulässig. Auf diese Weise soll die Anzahl der Gifttiere in Privathaltungen langfristig sinken.</p>
<p>Umweltministerin Ursula Heinen-Esser sieht sich nachdrücklich darin bestätigt, dass eine Regulierung privater Gifttierhaltungen geboten war: „Wir wissen jetzt, dass in Nordrhein-Westfalen über 4000 Gifttiere in Privatwohnungen gehalten werden. Die Tierhalter tragen eine große Verantwortung für eine sichere und artgerechte Verwahrung. Die Anzeigepflicht, der Versicherungsnachweis sowie das Verbot von Neuanschaffungen tragen dazu bei, dass sich die von Gifttieren ausgehenden Gefahren verringern.“ Die Neuanschaffung von giftigen Schlangen, Spinnen und Skorpionen der im Gesetz aufgelisteten Arten wurde mit Inkrafttreten des Gesetzes zum Jahresbeginn unter Strafandrohung verboten. „Wer sich jetzt noch im Internet hochgiftige Tiere bestellt, macht sich strafbar“, stellt die Ministerin klar.</p>
<p>Bestehende Haltungen von Gifttieren konnten bis zum 30. Juni dieses Jahres&nbsp; beim LANUV angezeigt werden. Zugleich musste jede Haltungsperson ihre Zuverlässigkeit und eine Haftpflichtversicherung nachweisen, damit Schäden, die durch Gifttiere verursacht werden, ausgeglichen werden können. Wer diese Anforderungen nicht erfüllen konnte oder wollte, hatte die Möglichkeit, auf die weitere Haltung zu verzichten und die von ihm gehaltenen Gifttiere dem LANUV zu überlassen. Nach Angaben des LANUV gestaltet sich der Vollzug des Gifttiergesetzes bislang weitgehend problemlos. Behördliche Maßnahmen, zum Beispiel Haltungsuntersagungen, seien bisher nicht notwendig gewesen.</p><div><div><div><div><div><div><div><div><ul> 	<li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/gifttiere" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/gifttiere</a></li> 	<li>&nbsp;<a href="http://www.gifttiergesetz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.gifttiergesetz.de </a></li> </ul><h2>Download:</h2><ul> 	<li></li> </ul></div></div></div></div></div></div></div></div><p><a href="https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/gifttiergesetz-nordrhein-westfalen-halten-213-privatpersonen-4389-gifttiere" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-651</guid>
                        <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 09:11:24 +0200</pubDate>
                        <title>Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Umwelt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/auswirkungen-der-corona-pandemie-auf-die-umwelt-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Luftqualität, Viruslast im Abwasser und Folgen für die Wasserwirtschaft – LANUV stellt Schwerpunktbericht vor</h3>
<p>Natur, Umwelt und Verbraucherschutz haben in der Pandemie nicht an Bedeutung verloren. In der Zeit der Pandemie hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz neben den gesetzlich verankerten Aufgaben zusätzliche Untersuchungen und Auswertungen durchgeführt. Dabei wurden Fragen beantwortet, die erst aufgrund der Pandemie in den Blickwinkel geraten sind.</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Delschen stellte den Jahresbericht 2020 vor, der sich schwerpunktmäßig mit Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Natur und Umwelt beschäftigt. „Wir haben uns beispielsweise gefragt, wie sich das veränderte Verkehrsaufkommen während der Lockdown-Zeiten auf die Luftqualität in den Städten ausgewirkt hat. Wie sieht es mit der Viruslast im Abwasser aus? Und welche Effekte hat das veränderte Freizeitverhalten in der Natur?“. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse zusammen und stellt dar, welche Herausforderungen für Probenahmen, Analysen und Auswertungen unter den besonderen Bedingungen des Infektionsschutzes immer noch zu meistern sind. Fachleute des LANUV stellten heute ihre Ergebnisse bei der Jahrespressekonferenz in Duisburg vor.</p>
<p><strong>Luftqualität 2020</strong></p>
<p>Der europäische Grenzwert für die Stickstoffdioxidbelastung in der Luft von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter gilt seit 2010. Im Jahr 2020 wurde er zum ersten Mal in Nordrhein-Westfalen an allen 124 Messpunkten eingehalten. Fünf Jahre zuvor war an etwa der Hälfte der Messstellen noch eine Grenzwertüberschreitung gemessen worden. Die Vermutung liegt nahe, dass der Rückgang von 2019 auf 2020 durch die Pandemie und ein geringeres Verkehrsaufkommen zu erklären sei. Die Auswertung der LANUV-Messdaten zeigt aber, dass das nur sehr begrenzt gilt und auf die Gesamtbelastung des Jahres 2020 lediglich geringen Einfluss hatte.</p>
<p>Eine deutliche Reduzierung des Verkehrs gab es vor allem im ersten Lockdown im April/Mai 2020. In diesen Wochen sank die verkehrsbedingte Belastung mit Stickstoffdioxid um gut 40 Prozent und näherte sich nach Beendigung des Lockdowns im Juni einem Quasi-Normalzustand an. Der zweite Lockdown ab November hatte dagegen nur eine deutlich geringere Wirkung auf die verkehrsbedingte Stickstoffdioxid-Belastung.</p>
<p>Insgesamt bestätigen die Messungen in den Lockdown-Wochen aber, dass weniger Verkehr zu geringerem Schadstoffausstoß und damit zu einer besseren Luftqualität führt. Angesichts der kurzen Zeit der starken Verkehrsreduzierung hat sich dies aber nur in einem geringen Umfang auf den Jahresmittelwert 2020 ausgewirkt. Die durch den Verkehr bedingte Stickstoffdioxid-Belastung hat 2020 ohne den Einfluss der pandemiebedingten Maßnahmen um etwa 30 Prozent im Vergleich zum langjährigen Mittelwert (2015 bis 2019) abgenommen. Für diese Abnahme sind vor allem Maßnahmen der Luftreinhalteplanung, Fahrzeugverbesserungen, die Flottenerneuerung und auch die herrschenden Wetterbedingungen verantwortlich.</p>
<p>Wegen des eher geringen Lockdown-Einflusses gehen die Fachleute des LANUV davon aus, dass der langfristige Trend der abnehmenden Stickstoffdioxid-Belastung weiter anhalten wird.</p>
<p><strong>Viren im Abwasser</strong></p>
<p>Abwasser ist ein Medium, das wir alle gerne hinter uns lassen. Mit dem Druck auf den Spülknopf oder dem Ziehen eines Stöpsels haben wir ein Problem weniger. Doch das Abwasser kann nicht verleugnen, woher es kommt. Im Abwasser finden sich Spuren vieler Lebensumstände. Je nach Ursprung beinhaltet das Abwasser Medikamentenreste, Tenside aus Waschmitteln, Duftstoffe, Stoffe aus Kosmetika, Körperpflege, Nahrungsmittel, Industriechemikalien, Pflanzenschutzmittel und Fäkalien und damit neben chemischen Stoffen auch Mikroorganismen wie Bakterien und Viren. Die Kläranlagentechnik ist darauf ausgelegt, den größten Teil dieser Schadstoffe zurückzuhalten oder abzubauen, bevor das behandelte Abwasser ins Gewässer eingeleitet wird.</p>
<p>Im Laufe der Pandemie hat sich die Frage gestellt, ob das Coronavirus über Ausscheidungen ins Abwasser gelangt, ob es in Kläranlagen überleben kann und ob gegebenenfalls schädliche Umwelteinwirkungen zu befürchten sind.</p>
<p>Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die Corona-Viren in sich tragen, diese durch den Stuhl ausscheiden. Damit gelangen sie zunächst ins Abwasser, werden über den Kanal in die Abwasserbehandlungsanlagen transportiert und könnten von dort mit der Einleitung ins Gewässer gelangen. Studien zeigen, dass sich in der Kläranlage RNA-Fragmente von Corona-Viren nachweisen lassen. Gleichzeitig ist es bisher nicht gelungen, aus dem Abwasser Viren erneut zu kultivieren und damit ihre Infektiosität nachzuweisen. Daher gehen die Fachleute derzeit davon aus, dass sich in der Regel im Abwasser zwar Bruchstücke des Virus finden lassen, diese jedoch keine Infektion beim Menschen bewirken können. Die Schutzgüter Trinkwassergewinnung, Badewasser und aquatische Lebensformen sind nach derzeitigen Erkenntnissen auf dem Weg über die Abwassereinleitung durch Corona-Viren nicht gefährdet.</p>
<p>Während in der Vergangenheit hauptsächlich Chemikalien im Mittelpunkt der Gewässerüberwachung standen, nehmen seit etwa zehn Jahren Mikroorganismen an Bedeutung zu. Ebenso wie Schadstoffe können Mikroorganismen selbst und ihre Stoffwechselprodukte die Schutzgüter Trinkwasser, Badewasser und aquatische Lebensgemeinschaft gefährden. Deshalb werden Viren im Abwasser ein wichtiger künftiger Themenschwerpunkt in der Umweltanalytik sein.</p>
<p>Weitere Themen und Schwerpunktartikel zum Einfluss der Pandemie auf die Ergebnisse des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz enthält der <strong>Jahresbericht 2020</strong>. Er ist ab heute erhältlich.</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/jahresberichte" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/jahresberichte</a></p>
<p><strong>Weiterführende Informationen:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Untersuchungen zur Luftqualität in der Zeit von März bis April 2020 (erster Lockdown): </strong></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/auswirkung-der-covid-19-schutzmassnahmen-auf-die-luftschadstoffkonzentration" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/auswirkung-der-covid-19-schutzmassnahmen-auf-die-luftschadstoffkonzentration</a></p>
<p><strong>Informationen und Daten zur Luftqualität</strong></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft</a></p>
<p><strong>Ziele und Aufgaben der Umweltanalytik</strong></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-650</guid>
                        <pubDate>Mon, 05 Jul 2021 10:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Umwelt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/auswirkungen-der-corona-pandemie-auf-die-umwelt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV stellt Schwerpunktbericht vor</h3>
<p>Natur, Umwelt und Verbraucherschutz haben in der Pandemie nicht an Bedeutung verloren. In der Zeit der Pandemie hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz neben den gesetzlich verankerten Aufgaben zusätzliche Untersuchungen und Auswertungen durchgeführt. Dabei wurden Fragen beantwortet, die erst aufgrund der Pandemie in den Blickwinkel geraten sind.</p>
<p>Die Fachleute des LANUV können jetzt beantworten, wie sich das veränderte Verkehrsaufkommen während der Lockdown-Zeiten auf die Luftqualität in den Städten ausgewirkt hat oder wie es mit der Viruslast im Abwasser aussieht. Die Ergebnisse werden bei der Jahrespressekonferenz vorgestellt.</p>
<p><strong>Termin: Donnerstag, 8. Juli 2021, 11:00 Uhr</strong></p>
<p><strong>Ort: Dienstgebäude Duisburg, Wuhanstraße 6</strong></p>
<p>Weitere Themen und Schwerpunktartikel zum Einfluss der Pandemie auf die Ergebnisse des LANUV enthält der <strong>Jahresbericht 2020</strong>, der zu dieser Veranstaltung erstmals erhältlich ist.</p>
<p>Vor Ort bitten wir Sie um Einhaltung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzregeln.</p>
<p>Sie sind herzlich eingeladen.</p>
<p>Bitte wenden sie sich bei Fragen an die Pressestelle des LANUV.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Birgit Kaiser de Garcia</p>
<p>(Pressesprecherin)</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-649</guid>
                        <pubDate>Thu, 01 Jul 2021 06:30:37 +0200</pubDate>
                        <title>Tiergesundheit 4.0 am Start: Mehr Transparenz für mehr Tierwohl</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tiergesundheit-40-am-start-mehr-transparenz-fuer-mehr-tierwohl</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Als erstes Bundesland sorgt Nordrhein-Westfalen mit moderner Datenvernetzung für eine effektivere Überwachung der Nutztierbestände</h3>
<p>Das nordrhein-westfälische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium wird am Donnerstagvormittag in Bad Sassendorf im Kreis der beteiligten Akteure aus Kommunen und Landwirtschaft das neue Informationssystem Tiergesundheit 4.0 nach erfolgreicher Pilotphase offiziell in Betrieb nehmen. Es schafft mehr Transparenz für eine Verbesserung des Tierschutzes in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Als Frühwarnsystem unterstützt die Datenbank die Behörden, gezielt und frühzeitig in Betriebsabläufe einzugreifen, wenn Defizite in der Tiergesundheit sichtbar werden. Mit dem neuen Informationssystem ist Nordrhein-Westfalen in Sachen Tierschutz erneut Vorreiter, es ist das erste seiner Art in Deutschland.</p>
<p>„Damit setzen wir einen weiteren integralen Baustein der nordrhein-westfälischen Nutztierstrategie um. Nach einem erfolgreichen Testhalbjahr kann Tiergesundheit 4.0 damit in den kommenden Monaten allen nordrhein-westfälischen Kommunen zur Verfügung gestellt werden“, betont Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Essen anlässlich der Präsentation des Systems. „Den Überwachungsbehörden wird damit ein modernes Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Bisher lagen die Daten bei verschiedenen Behörden vor. Jetzt sind sie an einem Ort gebündelt und geben jederzeit einen aktuellen Überblick über die Tiergesundheit in den Nutztierbeständen.“</p>
<p>Das System erleichtert einerseits den Behörden die Arbeit. Zugleich können sich auch die Tierhalter online im Detail über die Einschätzung ihres Betriebes durch die Behörden informieren und dadurch potenziellen Missständen frühzeitig gegensteuern. Zunächst werden die Daten aller in Nordrhein-Westfalen gehalten Schweine, rund sechs Millionen, erfasst. In einem zweiten Schritt ist der Ausweitung des Informationssystems auf Rinder geplant. Zudem laufen parallel Planungen zur Nutzung und Integration weiterer Datenquellen.</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen dankt den beteiligten Behörden für ihr Engagement bei der Entwicklung und Erprobung des Systems: „Wer sich schon einmal mit der Einführung von übergreifenden DV-Systemen beschäftigt hat, weiß wie schwierig es ist, die Wünsche aller späteren Nutzerinnen und Nutzer unter einen Hut zu bringen. Die Veterinärämter der Kreise Soest und Wesel und der Stadt Mönchengladbach haben stellvertretend für das ganze Land ihre Erfahrungen eingebracht und ganz konkrete Wünsche an die Leistungsfähigkeit der Datenbank formuliert. Die Lösung ist deshalb praxisorientiert und so für die zukünftige Nutzung in allen 52 Kommunen in Nordrhein-Westfalen geeignet.“</p>
<p>Das Informationssystem führt Ergebnisse von tierärztlichen Kontrollen, Schlachtbefunde, Daten zu Arzneimitteln sowie Daten aus den allgemeinen Erkenntnissen der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung in Nordrhein-Westfalen zusammen. So werden die Informationen gleichermaßen für Behörden und Tierhaltende als Frühwarnsystem nutzbar. Die Stadt Mönchgladbach und die Kreise Wesel, Soest, Unna und Gütersloh haben bereits im Rahmen der Pilotphase mit dem neuen System gearbeitet.</p>
<p>"Die Tiergesundheitsdatenbank des Landes wird die Überwachung des Tierschutzes und der Tiergesundheit in Nordrhein-Westfalen verbessern. Durch eine intelligente und systematische Nutzung der Daten, auch der Daten, die von den Betrieben im Rahmen von Eigenkontrollen ermittelt worden sind, werden die amtlichen Kontrollen effektiver und effizienter", skizziert Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann die Perspektive. „Unter Berücksichtigung des Datenschutzes haben wir ein zukunftsweisendes System für mehr Tierwohl in den Ställen entwickelt. Es stellt einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Nutztierhaltung dar.“</p>
<p><strong>Faltblatt: „Aktiv für den Tierschutz. Meilensteine und Ziele in Nordrhein-Westfalen“</strong></p>
<p>Ziel der Landesregierung ist es, die Bedingungen in der Nutztierhaltung noch stärker an Tierschutz und Tierwohl zu orientieren und so weiterzuentwickeln, dass sie breite Akzeptanz in der Gesellschaft finden. Ob Nutztierhaltungsstrategie, eine Tiergesundheitsdatenbank oder die Förderung besserer Haltungsbedingungen: Ein Faltblatt enthält eine Auswahl der bislang erreichten Meilensteine der Tierschutzpolitik in Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Download unter: <a href="https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?broschueren_id=14673&amp;cHash=2e1d8997b90e9697ac8d0807d0d241d0" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?broschueren_id=14673&amp;cHash=2e1d8997b90e9697ac8d0807d0d241d0</a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-648</guid>
                        <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 12:24:08 +0200</pubDate>
                        <title>Artenschutz im Garten</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/artenschutz-im-garten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Klebefallen gegen Pflanzenschädlinge können für kleine Vögel und Nutzinsekten gefährlich sein</h3>
<p>Gegen Schadinsekten wie Apfel- oder Pflaumenwickler, Kirschfruchtfliegen oder Apfelblütenstecher sind diverse Modelle von Klebefallen im Handel erhältlich. Allerdings gibt es zahlreiche Berichte, dass in Abhängigkeit von der Bauweise in einigen Fallen auch Nutzinsekten wie Hummeln, Bienen oder Schlupfwespen und sogar kleine Singvögel oder Fledermäuse kleben bleiben und verenden. Auch größere Wildvögel können an diese Fallen geraten und sich lebensbedrohliche Gefiederschäden zuziehen.</p>
<p>Besonders problematisch sind sogenannte Gelb- oder auch andersfarbige Leimtafeln, die gegen viele verschiedene Schädlinge im Handel erhältlich sind, sowie Klebefallen in Dreiecks-Form mit offenen oder nur teilgeschlossenen Seiten. Diese Restöffnungen im oberen Drittel der Seiten können Vögeln auf der Nestsuche zum Verhängnis werden.</p>
<p>In Bezug auf die europäischen Vogelarten ist es zudem verboten, wildlebende Tiere zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Unter Umständen kann das Aufhängen derartiger Fallen daher den Verbotstatbestand des § 44 Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz sowie des § 13 Abs.1 Tierschutzgesetz umfassen.</p>
<p>Abhilfe schaffen können feinmaschige Kunststoff- oder Drahtgitter-Vorrichtungen mit einer Maschenweite von maximal sieben oder acht Millimetern. Dies würde genügen, um die kleinen Pflanzenschädlinge hindurch zu lassen, größere Tiere aber vor der Falle zu schützen.</p>
<p>Um Vögel vor Leimringen zu schützen, die um Baumstämme herumgewickelt werden, können zum Beispiel selbst gebaute Gittermanschetten aus Volierendraht über dem Leimring angebracht werden. Dabei soll ein Abstand von etwa zwei Zentimetern zur Klebefalle eingehalten werden. Wenn der Draht oben und unten nach innen gebogen wird, können Vögel nicht durchschlüpfen.</p>
<p>Auch die Jahreszeit entscheidet, wann die Leimringe sinnvoll eingesetzt werden können. Viele Schädlinge wandern erst im Herbst an Bäumen hinauf auf der Suche nach Eiablageplätzen. Solche Leimringe sollten spätestens im März wieder entfernt werden, um während der Vogel- und Fledermaus-Brutsaison keine ungewollten Opfer zu verursachen.</p>
<p>Mit einfachen Mitteln kann so viel für den Artenschutz im eigenen Garten erreicht werden.</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-647</guid>
                        <pubDate>Mon, 21 Jun 2021 08:02:08 +0200</pubDate>
                        <title>Umweltministerin Heinen-Esser und Wirtschafts- und Energieminister Pinkwart weihen Photovoltaikanlage ein</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/umweltministerin-heinen-esser-und-wirtschafts-und-energieminister-pinkwart-weihen-photovoltaikanlage-ein</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Auf dem Dach des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz werden künftig 50.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt</h3>
<p>Auf dem Dach des Hauptgebäudes am Standort Essen produziert das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Essen gemeinsam mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB NRW) zukünftig mit einer eigenen Photovoltaikanlage erneuerbaren Strom.</p>
<p>Das Land möchte seine Verwaltung bis 2030 klimaneutral gestalten. Die neu errichtete Anlage trägt mit dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Zudem ist sie für das LANUV ein weiterer Baustein als Modellbehörde für die nachhaltige Verwaltung. Die offizielle Einweihung nahm LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen gemeinsam mit Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB&nbsp;NRW, vor.</p>
<p>„Wir müssen alle Lebensbereiche konsequent nachhaltig aufstellen – hierzu gehört natürlich auch und ganz besonders die öffentliche Verwaltung. Ein klimaschonendes, ressourceneffizientes und umweltgerechtes Leben und Wirtschaften schützt die Umwelt, steigert die Lebensqualität und Gesundheit und ist nicht zuletzt Teil des Generationenvertrages. Als Modellbehörde arbeitet das LANUV konsequent an einer Verbesserung der Nachhaltigkeit. Die neue Photovoltaikanlage ist hierzu ein weiterer wichtiger Baustein“, so Umweltministerin Heinen-Esser.</p>
<p>Die Landesregierung hat mit Kabinettbeschluss vom 19. März 2019 den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Gebäuden beschlossen, die der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW betreibt.</p>
<p>Wirtschafts- und Energieminister Pinkwart erklärte: „Um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen, müssen wir konkret handeln. Der Ausbau der Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen ist dafür zentral. Deshalb freue ich mich, dass diese Landesregierung es ermöglicht, dass nunmehr auch das LANUV eine PV-Anlage erhält. Bis 2030 wollen wir die Potenziale aller Bestandsgebäude erschließen. Bei Neubauvorhaben und umfassenden Modernisierungen wird das Land die Nutzung von Photovoltaik und anderen Solaranlagen prüfen und wenn möglich umsetzen.“</p>
<p>Der BLB NRW hat die Photovoltaikanlage in Essen aus 158 Einzelmodulen realisiert. Mit dem hier erzeugten Strom können zwölf Haushalte mit je vier Personen versorgt werden. Das LANUV könnte mit der jährlich gewonnenen Energie zum Beispiel die eigenen Elektrofahrzeuge zehn Jahre lang betreiben. Dank einer erhöhten Unterkonstruktion der insgesamt 268 Quadratmeter einnehmenden Solarmodule konnte die bestehende Dachbegrünung erhalten werden.</p>
<p>Der landeseigene Immobilienbetrieb strebt an, die Menge des produzierten Solarstroms jährlich um mindestens eine Million Kilowattstunden zu steigern. „Dieses Ziel werden wir im Jahr 2021 nach aktueller Planung schon deutlich übertreffen“, konnte Gabriele Willems vermelden. „Die heute eingeweihte Solaranlage auf dem Dach des LANUV in Essen ist ein wichtiger Baustein zur CO<sub>2</sub>-Einsparung des Landes. Dass wir die Dachbegrünung erhalten konnten und die neue Anlage darüber hinaus so perfekt zu den Zielen des LANUV passt, freut mich besonders“, so Gabriele Willems.</p>
<p>Der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen freute sich, dass nach dem Gebäude in Duisburg nun auch der zweite große Standort des LANUV eine Photovoltaik-Anlage erhalten hat. „Wir nehmen mit der Anlage einen weiteren Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität in Betrieb. Bis 2030 wollen wir unseren CO<sub>2</sub>-Fußabdruck auf Null senken“, betonte Delschen. Er erklärte: „Die effiziente Nutzung von Energie und Ressourcen spart nicht nur CO<sub>2</sub>-Emmissionen, sondern auch bares Geld."</p>
<p>Seine zahlreichen Initiativen und Maßnahmen bündelt das LANUV in einem Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement. Hierzu gehören unter anderem umweltfreundliche Fahrzeuge, eine insektenfreundliche Außengestaltung, ein Pendlerportal zur Bildung von Fahrgemeinschaften oder das Abfallmanagement. Als Modellbehörde für die nachhaltige Verwaltung&nbsp; leistet das LANUV damit auch einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen. Zur Förderung des Austauschs und zur Unterstützung anderer Behörden hat das LANUV das „Netzwerk Nachhaltige Landesverwaltung NRW“ eingerichtet. Dieses bietet für alle interessierten Behörden unter anderem Workshops und Vorträge beispielsweise zur Gestaltung naturnaher Liegenschaften.</p>
<p>Potenziale zur Nutzung der Sonnenenergie hat das LANUV im Rahmen einer Studie für den Strom- und Wärmesektor in NRW ermittelt. Die Untersuchung aus 2018 zeigt, dass – bei einer Ausschöpfung aller geeigneten Dachflächen – Photovoltaik mit einem jährlichen Stromertrag von etwa 68 Terawattstunden zur Stromversorgung Nordrhein-Westfalens beitragen könnte. Damit ließe sich mehr als das Doppelte des Stromverbrauchs der privaten Haushalte in NRW abdecken.</p>
<p>Die Frage, ob ein Dach für eine Photovoltaik-Anlage geeignet ist, beantwortet das Solarkataster im Energieatlas NRW. Dort können für jedes Dach in NRW die verschiedenen Möglichkeiten der Photovoltaik ermittelt werden. Die Online-Anwendung beantwortet Fragen der Wirtschaftlichkeit, der CO<sub>2</sub>-Einsparung oder der Einbindung eines Stromspeichers. Die Datenbasis hinter dem Ertragsrechner des Solarkatasters wird monatlich nach den aktuellen Marktdaten aktualisiert. Das Solarkataster bietet auch Planungstools für Photovoltaik auf Freiflächen oder Solarthermie auf Dachflächen an.</p><ul> 	<li>Zum Solarkataster <a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/karte_solarkataster" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieatlas.nrw.de/site/karte_solarkataster</a></li> 	<li>Broschüre: Der Weg zur eigenen Solarenergieanlage <a href="https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/details/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=928&amp;cHash=614af0a463c6d8a6470f21cfc58b1263" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/details/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=928&amp;cHash=614af0a463c6d8a6470f21cfc58b1263</a></li> 	<li>Umsetzung der Solarinitiative in NRW <a href="http://www.blb.nrw.de/photovoltaik" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.blb.nrw.de/photovoltaik</a></li> 	<li>Informationen zur Klimaneutralen Landesverwaltung <a href="https://www.klimaschutz.nrw.de/themen/klimaneutrale-landesverw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.klimaschutz.nrw.de/themen/klimaneutrale-landesverw</a></li> 	<li>Informationen und Maßnahmen zur Nachhaltigen Verwaltung beim LANUV <a href="https://www.lanuv.nrw.de/nachhaltigeverwaltungderzukunft/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/nachhaltigeverwaltungderzukunft/</a></li> 	<li>Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen <a href="https://www.nachhaltigkeit.nrw.de/projekte/nachhaltige-landesverwaltung/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.nachhaltigkeit.nrw.de/projekte/nachhaltige-landesverwaltung/</a></li> 	<li>Film- und Fotomaterial <a href="https://www.lanuv.nrw.de/photovoltaik" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/photovoltaik</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Download:</strong></h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 18 Jun 2021 22:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-16</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p><strong>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</strong></p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p><ul> 	<li>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</li> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 14:41:12 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-15</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p><ul> 	<li>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</li> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-643</guid>
                        <pubDate>Wed, 16 Jun 2021 15:02:49 +0200</pubDate>
                        <title>Umweltministerin Heinen-Esser und Wirtschaftsminister Pinkwart weihen Photovoltaikanlage ein </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/umweltministerin-heinen-esser-und-wirtschaftsminister-pinkwart-weihen-photovoltaikanlage-ein</link>
                        <description>Auf dem Dach des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Essen werden künftig 50.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>auf dem Dach des Hauptgebäudes am Standort Essen produziert das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Essen gemeinsam mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB NRW) mit einer eigenen Photovoltaikanlage erneuerbaren Strom. Die neu errichtete Anlage ist Teil der Photovoltaik-Offensive der NRW-Landesregierung und ein weiterer Baustein für das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement des LANUV.</p>
<p>Zur offiziellen Einweihung der PV-Anlage begrüßt LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen die Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, Wirtschafts- und Energieminister Andreas Pinkwart und Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW.</p>
<p><strong>Termin: Montag, 21.06.2021, 13:00 Uhr</strong></p>
<p><strong>Ort: Wallneyer Straße 6 in 45133 Essen.</strong></p>
<p>Fachleute werden unter anderem auch das Solarkataster vorstellen, eine Online-Anwendung, mit der alle Gebäude unseres Bundeslandes auf Eignung für Photovoltaik geprüft werden können.</p>
<p><strong>Anmeldung bitte bis Freitag, 18.06.2021, 12 Uhr:</strong></p>
<p>Bitte melden Sie sich unter Angabe von Name, Redaktion und Kontaktdaten per E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/uwjxxjxyjqqjEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">pressestelle(at)lanuv.nrw.de</a> an. Vor Ort bitten wir Sie um konsequente Einhaltung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzregeln.</p>
<p>Sie sind herzlich eingeladen.</p>
<p>Bitte wenden sie sich bei Fragen an die Pressestelle des LANUV.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Birgit Kaiser de Garcia</p>
<p>Pressesprecherin</p>
<p>Tel.: 02361/305-1860</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 16 Jun 2021 06:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-14</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p><ul> 	<li>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</li> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 10:20:20 +0200</pubDate>
                        <title>Meldungen zur Haltung von Gifttieren in NRW noch bis zum 30. Juni 2021 möglich</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/meldungen-zur-haltung-von-gifttieren-in-nrw-noch-bis-zum-30-juni-2021-moeglich</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Januar 2021 trat das NRW-Gifttiergesetz (GiftTierG NRW) in Kraft. Ziel des Gesetzes ist eine Regulierung der privaten Haltung von sehr giftigen Tieren. Die Haltung und Neuanschaffung dieser Tiere ist seitdem verboten, bereits bestehende Haltungen können jedoch fortgeführt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.</p>
<p>Zu den betroffenen Tierarten zählen vor allem giftige Schlangen, Spinnen und Skorpione, die mit ihrem Gift eine tödliche Wirkung erzielen könnten.</p>
<p>Alle Haltungspersonen müssen die Haltung giftiger Tiere unter Angabe von Art, Anzahl und Haltungsort beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) melden. Zusammen mit dieser Meldung muss mitgeteilt werden, ob die Haltung fortgesetzt werden soll oder ob die Tiere abgegeben werden. Diese Meldungen sind <strong>nur noch bis zum 30. Juni 2021</strong> möglich.</p>
<p>Wenn Halterinnen und Halter von Gifttieren die Melde- und Nachweispflichten verletzen oder die vorgegebenen Fristen nicht einhalten, wird ihnen die Haltung untersagt. Zudem erfolgt eine behördliche Wegnahme der betroffenen Gifttiere. Ergänzend dazu können Straftaten und Ordnungswidrigkeiten vorliegen, die entsprechend geahndet werden könnten.</p>
<p>Eine konkrete Auflistung der betroffenen Gifttierarten, die Möglichkeiten zur Meldung sowie weiterführende Informationen zum NRW-Gifttiergesetz sind zu finden unter:</p><ul> 	<li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/gifttiere" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/gifttiere</a></li> 	<li>&nbsp;<a href="http://www.gifttiergesetz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.gifttiergesetz.de </a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-641</guid>
                        <pubDate>Fri, 21 May 2021 12:08:36 +0200</pubDate>
                        <title>Tag der Artenvielfalt: Über 530 Feldhamster NRW ausgewildert – einer fast verschwundenen Art wird eine neue Chance gegeben</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tag-der-artenfalt-ueber-530-feldhamster-nrw-ausgewildert-einer-fast-verschwundenen-art-wird-eine-neue-chance-gegeben</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühjahr 2019 wurden erstmals in NRW die ersten 200 Feldhamster in ihrem natürlichen Lebensraum wieder angesiedelt. Es folgten weitere 200 Tiere im Jahr 2020, im aktuellen Jahr wurden bereits 134 Tiere in die Freiheit entlassen. Insgesamt stehen alleine in diesem Jahr über 360 Feldhamster für eine Ansiedlung zur Verfügung. Gezüchtet wurden die Feldhamster im Artenschutzzentrum in Metelen, einer Außenstelle des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Nachdem die Populationen in NRW komplett zusammengebrochen waren, wurden die letzten freilebenden Tiere aus NRW eingefangen, in die Niederländische Erhaltungszucht gebracht und eine eigene NRW-Feldhamster-Erhaltungszucht aufgebaut. Die Zucht ist so erfolgreich, dass nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in den Niederlanden Tiere aus Metelen ausgewildert werden.&nbsp;</p>
<p>Für den Präsidenten des LANUV Dr. Thomas Delschen sind die Aussiedlungen eine Gelegenheit, um für mehr Akzeptanz für den Feldhamster zu werben: „Die Zeiten, in denen Feldhamster für große Ertragseinbußen gesorgt haben und als Plage galten, sind lange vorbei. Es liegt in unser aller Verantwortung, vom Aussterben bedrohten Arten Lebensräume zurückzugeben. Unsere Erhaltungszucht bietet nun die Grundlage für bessere langfristige Überlebenschancen des Feldhamsters im Rahmen des Artenschutzprogramms. Wir freuen uns sehr, dass im Rheinland mit vereinten Kräften Auswilderungsfelder bereitgestellt und hergerichtet werden konnten, um nun bereits im dritten Jahr Feldhamstern die Rückkehr in ihre natürlichen Lebensräume zu ermöglichen.“</p>
<p>Die Ergebnisse des Monitorings der Feldhamster auf den Auswilderungsflächen sind sehr ermutigend. Die Biologischen Stationen, die die Auswilderungsfelder in Rommerskirchen, Pulheim und Aachen betreuen, konnten in diesem Frühjahr mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zusammen an die 500 geöffnete Baue zählen. Darunter sind auch einige, die außerhalb der Auswilderungsflächen teilweise in einer Entfernung bis zu 1,5 km liegen, was für erste Anzeichen einer beginnenden Ausbreitung der Tiere aus den Herkunftsflächen spricht.</p>
<p>Für den Erfolg der Projekte sind die Feldhamster auf Flächen angewiesen, auf denen ausreichend Futter und Deckung in der Zeit von Mai bis Oktober zur Verfügung stehen. Auf den Auswilderungsflächen selbst sind Verträge mit den Landwirten abgeschlossen, die einen Ernteverzicht vorsehen. Erst im Oktober mähen sie das Getreide ab und bereiten erst dann den Boden für die neue Einsaat. So haben die Feldhamster genügend Zeit Nahrung zu sammeln und in ihrem Bau für den Winter einzubunkern.</p>
<p>Hintergrundinformationen Feldhamster in NRW</p>
<p>Der Feldhamster wird etwa 20 bis 25 Zentimeter groß und hat eine auffällig bunte Fellzeichnung: Das gelblich-braune Rückenfell des Nagers steht im Kontrast zu dem schwarzen Bauchfell, Kopf und Flanken haben weiße Flecken, auch die Pfoten sind weiß, der kurze Schwanz rotbraun. Mit seinem kräftigen, gedrungenen Körperbau, den mittelgroßen runden Ohren und den kurzen Beinen mit kräftigen Füßen ist er an das Leben unter der Erde gut angepasst. Der Feldhamster ist eine Charakterart struktur- und artenreicher Ackerlandschaften mit tiefgründigen, nicht zu feuchten Löss- und Lehmböden und tiefem Grundwasserspiegel. Diese Bodenverhältnisse benötigt er zur Anlage seiner selbst gegrabenen, verzweigten Bausysteme. Im Sommer befinden sich diese meist 40 bis 50 Zentimeter unter der Erdoberfläche, im Winter in einer Tiefe von bis zu 2 Metern. Entscheidend für das Überleben der überwiegend dämmerungs- und nachtaktiven Tiere sind genügend Deckung sowie ein ausreichendes Nahrungsangebot auf den Feldern, da der Feldhamster seine Nahrung oberirdisch sucht. Bevorzugt werden Wintergetreide und mehrjährige Feldfutterkulturen, günstig sind auch Sommergetreide und Körnerleguminosen. Nach Beendigung des rund sechsmonatigen Winterschlafs werden die Tiere im April oder Mai aktiv. Ab Spätsommer „hamstern“ sie Getreide, Wildkrautsamen, Hülsenfrüchte, auch Stücke von Rüben und Kartoffeln als Vorrat für den Winter.</p>
<p>Der Feldhamster galt jahrzehntelang als bedeutender landwirtschaftlicher Schädling. Noch bis in die 1980er Jahre waren die kleinen Nager so häufig, dass ihr Fang in Deutschland teilweise staatlich organisiert wurde (z.B. in der ehemaligen DDR). Heute hingegen ist der Feldhamster in der gesamten Europäischen Union eine streng geschützte Art. In Nordrhein-Westfalen sind seit den 1980er Jahren die Feldhamsterbestände sehr stark zurückgegangen.</p>
<p>Weitere Informationen zur Aussiedlung von Feldhamstern in NRW sind zu finden unter</p><ul> 	<li><a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a></li> 	<li><a href="https://www.biostation-bonn-rheinerft.de/feldhamster" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.biostation-bonn-rheinerft.de/feldhamster</a></li> 	<li><a href="https://www.biostation-neuss.de/projekte/feldhamster" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.biostation-neuss.de/projekte/feldhamster</a></li> 	<li><a href="https://naturschutzstation-aachen.de/auswilderungsprojekt-feldhamster-erste-jungtiere-in-freier-wildbahn/" target="_blank" rel="noreferrer">https://naturschutzstation-aachen.de/auswilderungsprojekt-feldhamster-erste-jungtiere-in-freier-wildbahn/</a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-639</guid>
                        <pubDate>Fri, 07 May 2021 06:10:00 +0200</pubDate>
                        <title> Hohe Wasserqualität an allen ausgewiesenen Badestellen in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hohe-wasserqualitaet-an-allen-ausgewiesenen-badestellen-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description>Auch an den Badestellen müssen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Rhein- und Schifffahrtskanäle gehören nicht zu den Badegewässern.

</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Badegewässer in Nordrhein-Westfalen weisen eine hohe Wasserqualität auf. Darauf weisen das Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hin. In Nordrhein-Westfalen gibt es 82 ausgewiesene EU-Badegewässer mit 108 Badestellen, an denen während der Badesaison regelmäßig Untersuchungen der Wasserqualität stattfinden. An 106 Badestellen in Nordrhein-Westfalen erhielt die Wasserqualität im Jahr 2020 eine ausgezeichnete Bewertung. Die Wasserqualität der Badestellen Freibad Schwimmer am Eiserbachsee in Simmerath und&nbsp; Seaside Beach am Essener Baldeneysee wurden in 2020 mit „gut“ bewertet.</p>
<p>Noch offen ist, ob und unter welchen Bedingungen die Badestellen im Sommer aufgrund der Corona-Lage zugänglich sind. „Es ist zu hoffen, dass das Badevergnügen 2021 nicht ins Wasser fällt. Die Qualität der Badegewässer ist gut. Jetzt liegt es an der COVID19-Entwicklung und den damit einhergehenden Schutz- und Hygienemaßnahmen und deren konsequenten Einhaltung, wann und wie die Badestellen zugänglich sind“, so Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. Über die Öffnungszeiten der einzelnen Badegewässer und den dort getroffenen Schutz- und Hygienemaßnahmen informieren die Kommunen bzw. die Betreiber der Badegewässer vor Ort.</p>
<p>Die Qualität eines Badegewässers wird anhand von Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt. Zusätzlich nehmen die Gesundheitsämter während der Badesaison mindestens alle vier Wochen Wasserproben zur Analyse. Eine interaktive Bewertungskarte und aktuelle Bewertungen zur Badegewässerqualität können unter <a href="http://www.badegewaesser.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.badegewaesser.nrw.de</a> eingesehen werden.</p>
<p>Seit mehr als 30 Jahren wird die Qualität der Badegewässer in ganz Europa nach einer einheitlichen Richtlinie geprüft. 2006 wurde die Richtlinie komplett überarbeitet und an den Stand der Wissenschaft und der praktischen Erfahrungen angepasst. Mit der EU-Badegewässer-Richtlinie (2006/7/EG) hat die Europäische Union einen flächendeckenden Schutz für das Baden in den Binnen- und Küstengewässern eingeführt.</p>
<p>Der Rhein und die Schifffahrtskanäle gehören nicht zu den Badegewässern. Das Baden an solchen Wasserstraßen ist strengstens untersagt und lebensgefährlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweise zum Baden während der Covid-19-Einschränkungen&nbsp;&nbsp; </strong></p>
<p>Nach derzeitigem Kenntnisstand und nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besteht kein Anlass zur Sorge, dass Covid-19 (SARS CoV-2) über den Wasserweg übertragen wird. Auch nach Auskunft des Umweltbundesamtes sind nach aktuellem Kenntnisstand in Badegewässern keine relevanten Konzentrationen an SARS-CoV-2 zu erwarten, die zu einer Infektion führen können. Einen Überblick über alle Badegewässer und deren Wasserqualität finden Sie auch in beigefügter Tabelle.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-638</guid>
                        <pubDate>Fri, 30 Apr 2021 09:37:29 +0200</pubDate>
                        <title>Ab 1. Mai 2021: Neue EU-Kennzeichnung für Reifen – Kraftstoffverbrauch, Geräuschentwicklung, Nasshaftung und Schneegriffigkeit</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ab-1-mai-2021-neue-eu-kennzeichnung-fuer-reifen-kraftstoffverbrauch-geraeuschentwicklung-nasshaftung-und-schneegriffigkeit</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem 01. Mai 2021 wird es ein neues Effizienzlabel für Reifen geben. Da etwa 20 bis 30 Prozent des Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen auf Reifen entfallen, vor allem aufgrund des Rollwiderstands, war es an der Zeit, die über 10 Jahre alte, bestehende Kennzeichnung anzupassen. Zur Anpassung an die neuen Anforderungen wurde das EU-Label für Reifen vollständig überarbeitet.</p>
<p>Wo das Label bislang nur für Pkw (C1-Klasse) und leichte Nutzfahrzeuge (C2-Klasse) galt, werden nun auch Bus- und LKW-Reifen (C3-Klasse) kennzeichnungspflichtig.</p>
<p>Angepasst wurden die bereits länger geltenden Piktogramme zur Effizienz des Kraftstoffverbrauchs und der Nasshaftung sowie dem Lärm-Pegel durch die Rollgeräusche. Neu eingeführt werden Symbole zur Schnee- und Eisgriffigkeit. Die Endkunden sollen so auf einen Blick sehen können, ob ein Reifen für winterliches Klima geeignet ist oder nicht. Die Effizienzklassen wurden auf A bis E reduziert und weitere reifen- und herstellerspezifische Details ergänzt. Zu beachten ist, das altes und neues Label nur begrenzt miteinander vergleichbar sind. Die Werte, welche zur Ermittlung der Effizienzklassen herangezogen werden, wurden überarbeitet und an die technisch möglichen Anforderungen angepasst.</p>
<p>Darüber hinaus verlinkt ein QR-Code auf die EU-Produktdatenbank „EPREL“, wo weitere Informationen für Endkunden und Marktüberwachungsbehörden zu finden sind.</p>
<p>Händler von Reifen müssen in den Verkaufsstellen dafür Sorge tragen, dass jeder ausgestellte Reifen mit dem Effizienzlabel versehen wird. Bei Reifenstapeln mit den gleichen Modellen muss die Kennzeichnung für den Stapel deutlich sichtbar angebracht sein. Sind Reifen vor dem Kauf nicht sichtbar ausgestellt, muss der Käufer vor Vertragsschluss eine Kopie des Labels erhalten.</p>
<p>Für Verkäufe im Internet gilt, dass das Reifenlabel in der Nähe des Preises angezeigt werden muss oder über eine sogenannte geschachtelte Anzeige verlinkt wird. In visuellem oder technischem Werbematerial muss das Reifenlabel in Gänze abgebildet werden. Die bloße Angabe der Effizienzklassen und sonstigen Informationen in Schriftform reicht hier nicht aus.</p>
<p>Bei Verstoß gegen die Kennzeichnungspflichten können Bußgelder verhängt werden. Weitere Informationen sind zu finden unter</p>
<p><a href="https://www.bundesverband-reifenhandel.de/themen/eu-reifenlabel/" target="_blank" rel="noreferrer">www.bundesverband-reifenhandel.de/themen/eu-reifenlabel/</a></p>
<p><a href="https://dasreifenlabel.de/" target="_blank" rel="noreferrer">dasreifenlabel.de</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-637</guid>
                        <pubDate>Thu, 15 Apr 2021 13:19:10 +0200</pubDate>
                        <title>Nordrhein-Westfalen startet neue Klima-Initiative zur Hausbegrünung </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nordrhein-westfalen-startet-neue-klima-initiative-zur-hausbegruenung</link>
                        <description>Umweltministerin Heinen-Esser stellt neues Kataster und Verbraucherberatung für mehr Grün am Haus vor: „Grüne Dächer und Fassaden sorgen für gutes Klima.“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem neuen „Gründachkataster“ des Landesumweltamtes (LANUV) will die Landesregierung der Dachbegrünung in Nordrhein-Westfalen einen zusätzlichen Schub verleihen. Zeitgleich startet die neue Informationskampagne „Mehr Grün am Haus“ der Verbraucherzentrale NRW zur Begrünung privater Grundstücke und Gebäude.</p>
<p>„Grüne Dächer und Fassaden sorgen für ein ausgeglicheneres Klima. Hitze wird erträglicher und Starkregen besser abgefedert. Tiere und Pflanzen erhalten Lebensräume. Die neuen Service-Angebote des LANUV und der Verbraucherzentrale NRW sind nicht nur in städtischen Regionen wichtige Bausteine der Klimaanpassung “, erklärt Ministerin Ursula Heinen-Esser. Nach aktuellen Erkenntnissen ergibt sich alleine für die Dachbegrünung ein Gesamtpotential von über 400 km² Grünfläche auf den nordrhein-westfälischen Dächern; das entspricht der Fläche der Stadt Köln.</p>
<p>Mit dem neuen Gründachkataster des LANUV können Eigentümer, Architekten und Stadtplaner abschätzen, ob Dächer für eine Begrünung geeignet sind. Zugleich werden unter anderem die Kosten oder Faktoren wie das Regenrückhaltevermögen, das CO2- oder Staubbindevermögen des jeweiligen Daches adressscharf angezeigt. Selbst an die örtlichen Gegebenheiten angepasste Pflanzlisten sind hinterlegt. Erreichbar ist das Gründachkataster als neues Tool im Fachinformationssystem Klimaanpassung des LANUV unter der Adresse <a href="http://www.gruendachkataster.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.gruendachkataster.nrw.de</a>.</p>
<p>„Wir erweitern damit unsere Angebote für die Planung von konkreten Klimaanpassungsmaßnahmen mit einem neuen Werkzeug,“ erklärte LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen. „Das Kataster zeigt uns, dass sich jeder dritte Quadratmeter Dach in NRW als potenzielle Grünfläche eignet. Jede Grünfläche fungiert dabei als kleine natürliche Klimaanlage, mit der vor allem in unseren stark versiegelten Großstädten das Mikroklima verbessert werden kann.“</p>
<p>Mit ihrer neuen Informations- und Motivationskampagne „Mehr Grün am Haus – Spür das bessere Klima“ geht die Verbraucherzentrale NRW über die Dach- und Fassadenbegrünung hinaus und zeigt den Menschen Möglichkeiten an Begrünungsmaßnahmen in jeder Wohnsituation auf. „Dazu zählen etwa die Entsiegelung von Schottergärten zugunsten bepflanzter Flächen, durchlässige Pflasterungen, Hecken oder begrünte Gartenhäuschen und Baumscheiben. Leitgedanke dabei ist die spürbare Verbesserung des Wohlbefindens der Menschen, die dem Stressabbau dient und zu einer</p>
<p>schöneren Wohnsituation führt“, erläutert Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Erreichbar ist das Projekt der VZ „Mehr Grün am Haus“ unter der Adresse <a href="http://www.mehrgruenamhaus.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.mehrgruenamhaus.de</a> und auf Facebook unter <a href="http://www.facebook.com/mehrgruenamhaus" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/mehrgruenamhaus</a>.</p>
<p>Bereits im vergangenen Jahr hatte Nordrhein-Westfalen mit dem Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ eine Fördermöglichkeit für Haus- oder Gebäudebesitzer geschaffen.&nbsp; Danach können Dach- und Fassadenbegrünung über die Kommunen finanziell gefördert werden. „Die Vorsorge vor den Folgen des Klimawandels stellt die Städte und Gemeinden vor enorme Herausforderungen. Daher unterstützen wir die Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger finanziell und durch individuelle Beratungsleistungen und Information“, so Heinen-Esser. Den Auftrag, gemeinsam dem Klimawandel die Stirn zu bieten, erteilt unter anderem der Entwurf des neuen Klimaanpassungsgesetzes NRW. Demnach sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, sich klimaresilient zu verhalten -&nbsp; etwa bei der Gestaltung von Gartenflächen.</p>
<p>Hintergrund</p>
<p>Zunehmender Hitzestress in Ballungsräumen ist eine Folge des Klimawandels. Gerade in vielen städtischen Bereichen ist durch die starke Verdichtung und hohe Versiegelung bereits heute ein deutlicher Wärmeinseleffekt nachweisbar. Die Anzahl an Sommertagen (&gt;25 Grad) beziehungsweise Hitzetagen (&gt;30 Grad) hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Ebenso können in Zukunft</p>
<p>Starkregenereignisse und urbane Sturzfluten häufiger und intensiver auftreten. Diese extremen Wetterereignisse werden sich in den</p>
<p>urbanen Ballungsgebieten aufgrund ihrer hohen Bevölkerungs- und Bebauungsdichte besonders stark auswirken.</p>
<p>Mit mehr Grünflächen in den stark versiegelten Innenstädten kann höheren Temperaturen vorgebeugt werden. So können unter anderem Dachflächen durch eine Begrünung einen wichtigen Beitrag leisten. Mit begrünten Dächern lassen sich neben der klassischen Schutzfunktion viele positive Effekte erzielen: sie fördern den Erhalt der Artenvielfalt, binden Feinstäube, schützen die Bewohner effektiv vor Lärm, binden und verdunsten Regenwasser und dienen dem Klimaschutz, indem CO2 gebunden und durch die Dämmwirkung Energie gespart wird.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/nordrhein-westfalen-startet-neue-klima-initiative-zur-hausbegruenung-1618493251" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-635</guid>
                        <pubDate>Mon, 29 Mar 2021 14:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Geflügelpest in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/gefluegelpest</link>
                        <description>Infos zur Entwicklung, aktuellem Status und Aufstallungsgebieten finden Sie hier</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 12 Mar 2021 08:46:14 +0100</pubDate>
                        <title>Luftqualität: Erstmals sind alle Grenzwerte eingehalten, auch für Stickstoffdioxid</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/luftqualitaet-erstmals-sind-alle-grenzwerte-eingehalten-auch-fuer-stickstoffdioxid</link>
                        <description>Nordrhein-Westfalens Luft wird immer sauberer. Umweltministerin Heinen-Esser: „Die landesweite Grenzwerteinhaltung ist eine bedeutende Wegmarke der Luftreinhaltung. Die Maßnahmenpakete wirken nachweislich.“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals konnten im Jahr 2020 in ganz Nordrhein-Westfalen alle Luftqualitätswerte eingehalten werden. Das zeigen die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität, die das Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) heute vorgestellt haben. Demnach lag 2020 erstmals auch der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>) an allen 124 Standorten unter dem zum Schutz der menschlichen Gesundheit gültigen Grenzwert von 40&nbsp;µg/m³. Auswertungen des LANUV zeigen, dass Corona-bedingte Veränderungen des Mobilitätsverhaltens bezogen auf den Jahresmittelwert nur einen geringen Effekt hatten.</p>
<p>Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Dies ist eine bedeutende Wegmarke in der Luftreinhaltung. Ich freue mich, dass wir unser Ziel, den Gesundheitsschutz der Menschen in Nordrhein-Westfalen weiter zu verbessern und den Stickstoffdioxid-Grenzwert im Jahr 2020 einzuhalten, erreicht haben. Dies gilt explizit auch für die Hotspots, in denen bis zum Jahr 2017 Belastungen von teils über 60&nbsp;µg/m³ gemessen wurden. Damals waren noch in 27 Städten Grenzwertüberschreitungen zu verzeichnen. Ich danke den Bezirksregierungen und Kommunen, die in den zurückliegenden Jahren in einem gemeinsamen Kraftakt passgenaue Maßnahmen</p>
<p>erarbeitet und umgesetzt haben. Die geschnürten Maßnahmenpakete wirken nachweislich.“</p>
<p><strong>Landesweit deutliche Verringerung der NO<sub>2</sub>-Belastung</strong></p>
<p>Während 2019 noch 16 Probenahmestellen in acht Kommunen (Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Oberhausen und Wuppertal) einen Jahresmittelwert von mehr als 40&nbsp;µg/m³ aufzeigten, wurde in 2020 erstmalig in allen Städten Nordrhein-Westfalens der NO<sub>2</sub>-Jahresgrenzwert eingehalten. Der Jahresmittelwert der Verkehrs-Messstationen im LANUV-Messnetz sank dabei durchschnittlich um etwa 17&nbsp;Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2019. Der landesweit höchste NO<sub>2</sub>-Jahresmittelwert lag 2020 bei 39 µg/m³, 2019 lag er bei 47&nbsp;µg/m³, 2018 noch bei 59&nbsp;µg/m³. Ein Beispiel für die erzielten Minderungen ist die Messstation am Clevischen Ring in Köln: Lag der Jahresmittelwert 2017 noch bei 62&nbsp;µg/m³, sank er im Jahr 2020 auf 35&nbsp;µg/m³. Die Reduzierung der NO<sub>2</sub>-Belastung zeigt sich darüber hinaus aber auch an den Hintergrundstationen: Hier sank der Jahresmittelwert im LANUV-Messnetz um etwa 12&nbsp;Prozent im Vergleich zum Vorjahr.</p>
<p><strong>Geringer Corona-Einfluss&nbsp; </strong></p>
<p>In einer begleitenden Untersuchung hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Belastung mit Stickstoffdioxid betrachtet: „Während wir in der Phase des ersten Lockdowns Mitte März bis Ende April einen positiven Effekt in Richtung weniger Belastung nachweisen konnten, relativierte sich dies über das gesamte Jahr betrachtet. Wie Verkehrsmessungen gezeigt haben, lag der Verkehr in den Innenstädten schnell wieder nahezu auf Vor-Lockdown-Niveau. Über das gesamte Jahr konnte eine Minderungswirkung von ungefähr 1&nbsp;µg/m³ durch die Corona-Lockdowns festgestellt werden“, betonte LANUV-Präsident Dr. Delschen.</p>
<p><strong>Auch Feinstaub Grenzwerte landesweit eingehalten</strong></p>
<p>Auch bei Feinstaub (PM<sub>10</sub>) zeigt sich eine weiter sinkende Belastung. Auch hier wurde an allen Probenahmestellen in Nordrhein-Westfalen der Grenzwert, wie bereits in den Jahren zuvor, deutlich unterschritten. Neben dem EU-Grenzwert für das Jahresmittel (40&nbsp;µg/m³) wurde an allen 64 Probenahmestellen auch der Tagesmittel-Grenzwert (50&nbsp;µg/m³ bei 35 zulässigen Überschreitungen) eingehalten. Auch für PM<sub>2,5</sub> wurde der europaweit geltende Grenzwert von 25&nbsp;µg/m³ im Jahr 2020 an allen 26 NRW-Messstationen bei abnehmendem Belastungstrend sicher eingehalten.</p>
<p><strong>Vergleiche in 13 von 14 Klageverfahren </strong></p>
<p>Die in der Vergangenheit zu hohen Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>)-Werte waren auch Auslöser von insgesamt 14 Klageverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Nordrhein-Westfalen und betroffene Kommunen. Vielerorts drohten Dieselfahrverbote. „13 der 14 Klagen konnten wir bisher mit einem Vergleich beigelegen. Ich bin zuversichtlich, auch das noch offene Klageverfahren im Fall Düsseldorf mit einem Vergleich beenden zu können. Unser Ziel für die nächsten Jahre ist es, die Luftqualität weiter zu verbessern und die Luftqualitätswerte dauerhaft einzuhalten“, so Ministerin Heinen-Esser.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends" target="_blank" rel="noreferrer">Jahresbericht des LANUV über die Luftqualität im Jahr 2020 Auszüge aus dem Bericht: Abbildungen und Tabellen (auf Anfrage auch als einzelne Bilddateien verfügbar) </a></li> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/auswirkung-der-covid-19-schutzmassnahmen-auf-die-luftschadstoffkonzentration" target="_blank" rel="noreferrer">LANUV-Fachbericht 109: Übersicht Auswirkung der Covid-19-Schutzmaßnahmen auf die Luftschadstoffkonzentration</a></li> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte" target="_blank" rel="noreferrer">Übersicht Jahreskenngrößen und Jahresberichte zur Luftqualität</a></li> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/umwelt/uebersicht_luftreinhaltung_klageverfahren.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Stand Klageverfahren der DUH in NRW - Luftreinhalteplanung (Links zu den Vergleichsinhalten und Maßnahmenpaketen)</a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/luftqualitaet-erstmals-sind-alle-grenzwerte-eingehalten-auch-fuer-stickstoffdioxid-1615543591" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-632</guid>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2021 10:29:43 +0100</pubDate>
                        <title>Afrikanische Schweinepest: Gefahr der Einschleppung nach Nordrhein-Westfalen weiterhin hoch</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/afrikanische-schweinepest-gefahr-der-einschleppung-nach-nordrhein-westfalen-weiterhin-hoch</link>
                        <description>Ministerin Ursula Heinen-Esser mahnt weiter zur Vorsorge: &quot;Die ASP können wir nur gemeinsam eindämmen.&quot;</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund der weiterhin schwelenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg und Sachsen ruft Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die breite Öffentlichkeit dazu auf, im Zusammenhang mit der ASP weiterhin extrem umsichtig zu agieren. "Wir müssen die ASP durch gemeinsame Vorsorge eindämmen. So kann das richtige Verhalten der Menschen auf Reisen die Ausbreitung der ASP verhindern. Zudem müssen Biosicherheitsmaßnahmen in Schweine haltenden Betrieben strikt eingehalten werden. Für den Fall, dass sich die ASP weiter nach Westen ausweiten sollte, ist Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt und sofort einsatzfähig", sagte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.&nbsp;</p>
<p>So hat das Land bereits eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um einem drohenden Ausbruch der Tierseuche zu begegnen. Hierzu zählen ein regelmäßiger fachlicher Austausch, Krisenübungen und die Beauftragung einer Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG). Diese kann im Falle eines Ausbruchs von den zuständigen Kreisordnungsbehörden als externe Dienstleisterin zur Durchführung von erforderlichen Maßnahmen innerhalb der sogenannten Kernzone hinzugezogen werden. Unter anderem sorgt sie durch regelmäßige Übungen und Schulungen dafür, dass das im Ernstfall einzusetzende Fachpersonal umfassend auf einen Einsatz der ASP-Bekämpfung beim Wildschwein vorbereitet ist.</p>
<p>Erhöhte Wachsamkeit und Umsicht erforderlich</p>
<p>Die Tierseuche ist für den Menschen ungefährlich, für infizierte Wildschweine liegt die Sterblichkeitsrate jedoch bei nahezu 100 Prozent. "Der Erreger kann über Kleidung, Autoreifen oder Nahrungsmittel übertragen werden. In nicht erhitzten Fleisch- und Wurstwaren kann der Erreger für Tiere monatelang infektiös bleiben. Ein achtlos entsorgtes Wurstbrot kann für Tiere zum Problem werden", so Heinen-Esser. Straßen- und Autobahnmeistereien seien angehalten, weiterhin konsequent Zäune und Mülleimer zu kontrollieren, auf Wühlspuren von Wildscheinen zu achten und erforderliche Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. Für Rastplätze an Bundesautobahnen und Bundesstraßen ist der Bund verantwortlich. Aktuell werden auch Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter von den Betrieben über Präventionsmaßnahmen informiert und dazu aufgefordert, keine Lebensmittel wie Wurstwaren aus der Heimat einzuführen.</p>
<p>Aufgefundene Wildschweinekadaver, aber auch im Rahmen der Jagd erlegte Tiere werden in Nordrhein-Westfalen bereits seit langem standardmäßig auf ASP untersucht, um rechtzeitige Informationen über ein Auftreten der Seuche zu erlangen. Funde von toten Wildschweinen sollten unmittelbar unter der Telefonnummer 0201/714488 oder per Mail an <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/sgeEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">nbz(at)lanuv.nrw.de</a> &lt;<a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/sgeEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">mailto:nbz(at)lanuv.nrw.de</a>&gt;&nbsp; an die Bereitschaftszentrale des Landesumweltamtes gemeldet werden. Die Zentrale kümmert sich in Abstimmung mit den Kommunen um die schnelle Sicherung und Untersuchung des aufgefundenen Wildschweins.</p>
<p>Wildschweinjagd wichtig für präventive Bekämpfung der ASP</p>
<p>Um eine Ausbreitung über Wildschweine zu verhindern, ist es erforderlich, die Wildschwein-Bejagung hierzulande weiterhin intensiv zu betreiben. Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen der Corona-Vorsorge Maßnahmen erlassen, um eine Jagd weiterhin zu ermöglichen. Seit Ende Januar ist auch die Jagd auf Wildschweine mit künstlichen Lichtquellen und Nachtsichtgeräten erlaubt. Auch übernimmt das Land als Anreiz für die Jägerinnen und Jäger auch in diesem Jahr die Kosten für die Trichinen-Untersuchungen. In der letzten Jagdperiode 2019/2020 wurde in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Wild erlegt als in den Vorjahren. Die Strecke beim Schwarzwild erreichte im Jagdjahr 2019/2020 mit 64.736 Stück den bisher zweithöchsten Wert.</p>
<p>Weitere Informationen auf den Seiten des Landwirtschaftsministeriums und des Landesumweltamtes:</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/videos/video?backId=403&amp;video_id=14361&amp;cHash=adc6aa62ad817feec261e4065a73ac29" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/videos/video?backId=403&amp;video_id=14361&amp;cHash=adc6aa62ad817feec261e4065a73ac29</a></p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/tierhaltung-und-tierschutz/tiergesundheit/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/tierhaltung-und-tierschutz/tiergesundheit/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/</a></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/</a></p>
<p>Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an:&nbsp; Telefon 0211 4566-0.</p>
<p>Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-589.</p>
<p>Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter <a href="http://www.land.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.land.nrw</a> &lt;<a href="http://www.land.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.land.nrw</a>&gt;</p>
<p>Datenschutzhinweis betr. Soziale Medien &lt;</p>
<p><a href="http://www.umwelt.nrw.de/impressum/datenschutzerklaerung/&gt;" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.umwelt.nrw.de/impressum/datenschutzerklaerung/&gt;</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/afrikanische-schweinepest-gefahr-der-einschleppung-nach-nordrhein-westfalen-weiterhin-hoch-1615280681" target="_blank" rel="noreferrer">Pressmitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-631</guid>
                        <pubDate>Thu, 25 Feb 2021 13:53:51 +0100</pubDate>
                        <title>Aus „A+++“ wird wieder „A“ – Das alte Energielabel muss ab dem 01. März 2021 gegen ein neues ausgetauscht werden </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aus-a-wird-wieder-a-das-alte-energielabel-muss-ab-dem-01-maerz-2021-gegen-ein-neues-ausgetauscht-werden</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem 1. März 2021 werden im stationären und im Onlinehandel die Energielabel-Kennzeichnungen für Geschirrspüler, Waschmaschinen, Waschtrockner, Kühlschränke, Gefriergeräte und elektronische Displays wie Monitore und Fernseher ausgetauscht. Die Effizienzkennzeichnung wurde anfänglich 2011 für weiße Ware verpflichtend und anschließend auf mehrere Produktgruppen ausgeweitet. Seitdem wurden die Label graphisch verändert und die Effizienzklasse A auf mehrere „+“-Klassen erweitert. Dies wurde notwendig, da die technische Entwicklung schnell dazu führte, dass sich in der damals obersten Klasse A viele Geräte versammelten, die sehr unterschiedliche Energieverbräuche aufwiesen.</p>
<p>Die EU hat entschieden, das System wieder auf „A“ als höchste und „G“ als niedrigste Kategorie zurückzustufen, um auf einen Blick sichtbar und vergleichbar den Energieverbrauch darzustellen.</p>
<p>Ab dem 01. März 2021 haben alle Händler 14 Arbeitstage Zeit, die alten Energielabel gegen die neuen auszutauschen. In diesem Zeitraum kann es vorkommen, das alte und neue Label zeitgleich im Handel zu sehen sind. In der Regel sollten die Hersteller zwischenzeitlich die neuen Energielabel der Verpackung beigefügt haben. Wichtig zu beachten ist, dass das neue Label vor dem Umstellungszeitpunkt aber noch nicht in der Ausstellung gezeigt werden darf. Gleichmaßen gilt, dass das alte Energielabel nach der 14-Tagesfrist entfernt sein muss.</p>
<p>Ältere Modelle, die der Händler noch auf Lager hat und welche auch noch weiterhin lieferbar sind, müssen ebenfalls mit dem neuen Energielabel ausgezeichnet werden. Findet sich das neue Label noch nicht in der Verpackung, sollten Händler dies zügig bei den Herstellern anfordern. Diese müssen es innerhalb von 5 Tagen zur Verfügung stellen. Nur wenn ein Hersteller nicht mehr am Markt aktiv ist oder die Herstellung eines Modells vor dem 01.11.2020 eingestellt wurde, darf das alte Energielabel noch 9 Monate lang verwendet werden. Nach dieser letzten Frist dürfen keine Geräte mit alten Energielabeln mehr verkauft werden.</p>
<p>Die Vorgaben und Fristen gelten gleichermaßen für das Fachgeschäft vor Ort, wie auch für den Onlinehandel. Sämtliche Angebote im Internet müssen daher ebenfalls innerhalb der Frist von 14 Arbeitstagen umgestellt sein. Betreiber von Onlineshops müssen die eigenen Angebote dahingehend prüfen, ob die Kennzeichnungspflicht auch richtig umgesetzt wurde. Wo das Ladengeschäft dazu verpflichtet ist, das Energielabel an der Vorder- oder Oberseite des ausgestellten Geräts anzubringen, muss das Label und das Produktdatenblatt bei Onlineangeboten immer in der Nähe des Preises verlinkt oder angezeigt werden. Da es hier recht häufig noch zu Fehlern kommen kann, hat das LANUV NRW eine FAQ zur Unterstützung der Onlinehändler zusammengestellt:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/marktueberwachung/energieverbrauchsrelevante-produkte/energieeffizienz-kennzeichnung/kennzeichnung-im-onlinehandel" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/marktueberwachung/energieverbrauchsrelevante-produkte/energieeffizienz-kennzeichnung/kennzeichnung-im-onlinehandel</a></p>
<p>Dass alte und das neue Energielabel sind zudem nicht mehr miteinander vergleichbar. Um nachzuweisen, dass die Geräte gemäß den Effizienz-Vorgaben in der EU hergestellt wurden, müssen Hersteller vor dem Verkauf bestimmte Prüfungen durchführen. Diese Messmethoden wurden ebenfalls an den Stand der Technik angepasst und führen letztlich zu anderen Einstufungen auf den Labeln. Bei Verstoß gegen die Kennzeichnungspflichten ist es grundsätzlich möglich, Bußgelder zu verhängen. Das LANUV NRW als Marktüberwachungsbehörde wird allerdings hier mit Blick auf die kurze Frist mit Augenmaß vorgehen.</p>
<p>Näheres zum Aufbau des neuen Energielabels, sowie weiterführende Links, zum Beispiel zu Leitfäden für Händlerinnen und Händler, finden Sie auf der Website des LANUV NRW unter:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/marktueberwachung/energieverbrauchsrelevante-produkte/energieeffizienz-kennzeichnung" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/marktueberwachung/energieverbrauchsrelevante-produkte/energieeffizienz-kennzeichnung</a></p>
<h3><br> Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 23 Feb 2021 11:48:18 +0100</pubDate>
                        <title>EU-Kommission und Land fördern EU-Projekt des LANUV zum Erhalt von Wiesenvögeln und der Biologischen Vielfalt in Nordrhein-Westfalen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/eu-kommission-und-land-foerdern-eu-projekt-des-lanuv-zum-erhalt-von-wiesenvoegeln-und-der-biologischen-vielfalt-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Umweltministerin Heinen-Esser: Das Projekt stärkt und schafft Kulturlandschaften für den Artenschutz / LANUV-Präsident Delschen: Wiesenvögel sind wichtige Indikatoren für den Zustand unserer Natur</h3>
<p>Die Erhaltung artenreicher Wiesen und Weiden ist in der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens ein Gebot der Stunde. Dadurch werden wertvolle und einzigartige Lebensräume für Wiesenvögel, für Insekten und viele andere Tier- und Pflanzenarten gesichert. Um „extensive Feuchtwiesen“ zu erhalten und zu verbessern, investieren die EU-Kommission und das Land 19 Millionen Euro in ein neues LIFE- Projekt zum Schutz von Wiesenvögeln. Mit mehr als 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd sowie Politik und Kommunen fand am Dienstag (23. Februar) die digitale Auftaktveranstaltung zum Projekt statt.</p>
<p>Projektiert und umgesetzt wird das Programm vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zusammen mit zehn biologischen Stationen. LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen: „Wiesenvögel sind wichtige Indikatoren für den Zustand unseres Grünlandes und der Natur insgesamt. Die Intensivierung der Landwirtschaft und der Druck auf die Nutzung von Flächen führen zum Verlust artenreicher Lebensräume. Mit dem Wiesenvogel-Schutzprojekt möchten wir unseren Beitrag leisten, Lebensräume wieder aufzuwerten und somit auf lange Sicht Bedingungen zu schaffen, die den Bestand unserer Wiesenvögel sichern.“</p>
<p>Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser unterstrich in ihrer Begrüßungsrede die Bedeutung des EU-LIFE-Projekts für den Arten- und Naturschutz: „Es ist das vom Umfang her bisher größte LIFE-Projekt in Nordrhein-Westfalen. Indem wir artenreiches Grünland erhalten, stärken und schaffen wir Kulturlandschaften für den Artenschutz. Wir schützen damit nicht nur Wiesenvögel, sondern ganze Lebensräume inklusive der dort lebenden Pflanzen und Insekten.“ Das Projekt stehe vorbildhaft für praktischen, kooperativen Naturschutz und die erfolgreiche Zusammenarbeit von Naturschutz sowie Landwirtschaft.</p>
<p>Vom Schutz extensiver Feuchtwiesen profitieren insbesondere sensible Vogelarten wie Uferschnepfe, Rotschenkel und Wiesenpieper. Das Projekt wird zu 60 Prozent von der EU-Kommission aus dem EU-Umweltförderprogramm LIFE finanziert, die Landesregierung trägt die verbleibenden 40 Prozent. Zur Projektkulisse gehören acht EU-Vogelschutzgebiete des nordrhein-westfälischen Tieflandes vom Unteren Niederrhein bis in den Kreis Minden-Lübbecke. Diese Gebiete bilden einen wichtigen Baustein des EU-weiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000.</p>
<p>In diesen Gebieten werden die Projektmaßnahmen von den beteiligten Biologischen Stationen umgesetzt. Das LANUV hat die Aufgabe der Projektkoordination und -verwaltung. Es schafft dazu drei Vollzeitstellen; weitere fünf Stellen zur praktischen Projektumsetzung sind bei den Biologischen Stationen angesiedelt. Auf Landesebene und in den beteiligten Kreisen wurden Projektbeiräte etabliert. Hier sind die beteiligten Behörden ebenso vertreten wie die Verbände der Landwirtschaft, der Jagd und des Naturschutzes.</p>
<p>Neben der Wiederherstellung von Lebensräumen müssen die am Boden brütenden Vögel auch vor Prädatoren wie Füchsen oder Waschbären geschützt werden. Im Projekt werden außerdem Ehrenamtliche Nester von Kiebitzen auf Ackerflächen suchen. Anschließend werden die Gelege markiert und können so bei der landwirtschaftlichen Bodenbearbeitung ausgespart werden. Erste Schulungen in den Vogelschutzgebieten Unterer Niederrhein, Hellwegbörde und Bastauniederung finden bereits in Kürze statt.</p>
<p>Ein zentraler Baustein ist eine umfassende Begleitforschung. Sie kann helfen, Antworten auf noch bestehende offene Fragen zu Ursachen und zur weiteren Entwicklungen der Vogelbestände zu finden. Zum Projekt gehören deshalb ein umfangreiches Monitoring zur Entwicklung der Bestände der Zielvogelarten, die Dokumentation der Projektdurchführung und der Ökosystem-Dienstleistungen in den einzelnen Projektgebieten. Mit der Zählung rastender Wiesenvogelarten haben die Projektpartner bereits begonnen.</p>
<p>In Vorbereitung befinden sich auch umfangreiche Aktivitäten zur Information der Öffentlichkeit in den Projektgebieten. Neben Führungen in den Wiesenvogelgebieten werden Beobachtungsstände errichtet, Informationstafeln aufgestellt, für Schulen wird ein Naturerlebnisunterricht durchgeführt und es wird viele Veranstaltungen und Fachtagungen geben.</p>
<p>Das EU-Life-Projekt zum Wiesenvogelschutz in Nordrhein-Westfalen wurde am 1.&nbsp;Oktober 2020 mit den ersten organisatorischen Vorbereitungen offiziell gestartet. Die Laufzeit beträgt insgesamt sieben Jahre.</p>
<p>Das Projekt dient zur Sicherung von Lebensräumen wiesenbrütender Vogelarten wie Uferschnepfe, Großer Brachvogel, Rotschenkel, Kiebitz, Bekassine, Löffelente, Knäkente und Wiesenpieper. Außerdem sollen die Rastbestände von Enten und Watvögeln in diesen Gebieten gesichert werden.</p>
<p>Informationen zum EU-Life-Projekt Wiesenvögel in NRW:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/life-wiesenvoegel-nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://</a><a href="https://www.lanuv.nrw.de/life-wiesenvoegel-nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/life-wiesenvoegel-nrw</a></p>
<p>Informationen zu weiteren EU-LIFE-Projekten in NRW:</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/naturschutz/natur/foerderprogramme/life" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/naturschutz/natur/foerderprogramme/life</a></p>
<p>Projektpartner:</p><ul> 	<li>NABU-Naturschutzstation Niederrhein</li> 	<li>Naturschutzzentrum Kleve</li> 	<li>Biologische Station im Kreis Wesel</li> 	<li>Biologische Station Zwillbrock</li> 	<li>Biologische Station Kreis Steinfurt</li> 	<li>Biologische Station Soest (ABU)</li> 	<li>Biologische Station Gütersloh-Bielefeld</li> 	<li>Biologische Station Kreis Paderborn-Senne</li> 	<li>Biologische Station Minden-Lübbecke</li> 	<li>VerBund e.V., Geseke</li> 	<li>SOVON Vogelonderzoek Nederland</li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 23 Feb 2021 09:30:17 +0100</pubDate>
                        <title>Windpotenzialstudie bekräftigt Ziele der Energieversorgungsstrategie</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/windpotenzialstudie-bekraeftigt-ziele-der-energieversorgungsstrategie</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Minister Pinkwart: Wir sind auf dem richtigen Weg und werden unsere ambitionierten Ausbauziele bis 2030 erreichen</h3>
<p>Die Landesregierung strebt mit der Energieversorgungsstrategie ein starkes Wachstum bei erneuerbaren Energien an: So soll bis 2030 die vorhandene installierte Leistung bei Wind auf 10,5 Gigawatt verdoppelt werden. Dieses Ziel ist auch mit den geplanten Mindestabständen von 1.000 Metern zwischen Windenergieanlagen und Wohngebieten erreichbar. Das ist das Zwischenergebnis der Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW – Windenergie, die das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz im Auftrag des Wirtschaftsministeriums erstellt.<br> Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Das Land legt bei der Windenergie Wert auf nachhaltige Akzeptanz und einen verantwortlichen Ausbau. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Länderöffnungsklausel, die es uns ermöglicht, Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung gesetzlich festzulegen. Von dieser Möglichkeit machen wir Gebrauch: Das bietet die Chance, einen guten Kompromiss zwischen dem notwendigen Ausbau der Windenergie und der Akzeptanz in der Bevölkerung rechtssicher im Gesetz zu verankern. Die Zwischenergebnisse der Windpotenzialstudie geben uns hierbei Rückenwind und zeigen: Wir sind auf dem richtigen Weg und werden unsere ambitionierten Ziele bis 2030 erreichen.“<br> Dr. Thomas Delschen, Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz: „Das LANUV aktualisiert derzeit die Potenzialstudie Windenergie aus dem Jahr 2012 auf der Basis der aktuellen technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die nun vorliegenden Zwischenergebnisse zeigen für zwei Szenarien das Potenzial zur Windenergienutzung im Land. Daraus ergibt sich ein Rahmen, in den das Gesamtpotenzial einzuordnen ist. Mit den Ergebnissen der Studie wollen wir die Kommunen unterstützen und einen wichtigen Grundstein für den weiteren Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen legen.“&nbsp;<br> Die Potenzialstudie wertet verschiedene Szenarien für den Windkraftausbau aus. Diese orientieren sich unter anderem an der geplanten Regelung der Landesregierung, einen Mindestabstand von 1.000 Metern zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung im Baurecht zu verankern. Die Zwischenergebnisse des „Leitszenarios Energieversorgungsstrategie“ zeigen, dass bis 2030 eine installierte Leistung von bis zu 14,6 GW möglich ist. Während das tatsächlich nutzbare Potenzial geringer ausfallen dürfte, da bei den Zwischenergebnissen Faktoren wie Artenschutz oder Vorgaben der kommunalen Flächennutzungspläne nicht berücksichtigt sind, kommt es durch die künftig höheren Mindestabstände nicht zu größeren Potenzialminderungen aufgrund des Schallschutzes.<br> Das LANUV stellt die Studie nach Abschluss des Gesetzgebungs-verfahrens fertig. Die Zwischenergebnisse sind unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/handout-potenzialstudie-windenergie" title="Link öffnet im neuen Tab oder Fenster" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/handout-potenzialstudie-windenergie</a> abrufbar.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p><a href="https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/windpotenzialstudie-bekraeftigt-ziele-der-energieversorgungsstrategie" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 19 Feb 2021 10:01:41 +0100</pubDate>
                        <title>Wolfsgebiet Schermbeck: Ministerin im Austausch mit Landräten und Bürgermeistern der Region </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/wolfsgebiet-schermbeck-ministerin-im-austausch-mit-landraeten-und-buergermeistern-der-region</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Umweltministerin Heinen-Esser: „Wölfe werden sich in NRW dauerhaft etablieren. Nur ein ausreichender Herdenschutz wird unsere Weidetierhaltung dauerhaft sichern.“</h3>
<p>Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser hat sich in der vergangenen Woche und erneut am Mittwochabend mit Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern aus dem Wolfsgebiet Schermbeck über die aktuelle Situation im Wolfsgebiet Schermbeck ausgetauscht. Neben einem Lagebericht des Ministeriums und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), dem Stimmungsbild aus der Region standen die Nutztierrisse der zurückliegenden Jahre, der Herdenschutz, die Unterstützung der Region sowie die Frage der Auffälligkeit der Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck im Mittelpunkt des Gespräches.</p>
<p>„Es war ein guter und offener Austausch. So haben alle Teilnehmer den gleichen Sachstand. Wir werden ganz grundsätzlich lernen müssen, mit dem Wolf zu leben, denn Wölfe werden sich auch in NRW dauerhaft etablieren. Wie bereits in anderen Bundesländern wird auch bei uns in NRW nur ein ausreichender Herdenschutz unsere Weidetierhaltung dauerhaft sichern“, sagte <strong>Ministerin Heinen-Esser</strong> im Nachgang der Gespräche. Während die Wölfe in den weiteren Wolfsgebieten Nordrhein-Westfalens aktuell kaum in Erscheinung treten, gab es seit 2018 im Wolfsgebiet Schermbeck eine in etwa gleich</p>
<p>bleibende Zahl von 18-20 Übergriffen pro Jahr, weit überwiegend auf unzureichend gegen den Wolf geschützte Haus- und Nutztiere. Mit wenigen Ausnahmen konnten die Übergriffe der Wölfin GW954f zugeordnet werden.</p>
<p><strong>Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV</strong>, betonte die Notwendigkeit eines sachlichen Umgangs miteinander: „Es gab in der Vergangenheit immer wieder einzelne Fälle, in denen Diskussionen und Gespräche von Emotionen geleitet wurden. Wir stehen für einen sachlichen Austausch auf der Grundlage von Daten und Fakten um rechtskonforme Lösungen zu finden. Unseren Beitrag leisten wir dabei mit einem funktionierenden Wolfsmonitoring, das wir nach den bundesweit einheitlichen und verbindlichen Standards durchführen.“</p>
<p><strong>Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel:</strong> „Unser gemeinsames Ziel ist die Rechtssicherheit jeder Entscheidung, unabhängig davon, wie sie ausfällt. Wir werden die Wölfe in Schermbeck und insbesondere die Wölfin GW954f weiter im Auge behalten. Der Kreis Wesel unterstützt außerdem die Weidetierhalter dabei, Herdenschutzmaßnahmen konsequent umzusetzen."</p>
<p>Grundlagen für den Austausch waren unter anderem die Monitoring-Ergebnisse des LANUV sowie eine aktuelle vom Ministerium in Auftrag gegebene gutachterliche Stellungnahme der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) zum bisherigen Verhalten der Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck. Die gutachterliche Stellungnahme der DBBW bestätigt die bisherige Einschätzung, dass sich das Rudel in Schermbeck weitgehend von Wild ernährt. Übergriffe auf Haus-und Nutztiere erfolgten im Wesentlichen immer dann, wenn sich die Gelegenheit durch unzureichenden Herdenschutz bietet.</p><ul> 	<li>In der Stellungnahme heißt es unter anderem: „In den meisten Fällen tötet sie (Anm.: GW954f) Nutztiere, bei denen sie gar keine oder nur geringe Schutzmaßnahmen überwinden muss.“ … „Bisher gibt es keinen Beleg dafür, dass GW1578m oder der Welpe des Rudels das Töten von Nutztieren hinter empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen erlernt haben.“ … Die Wölfe in Schermbeck zeigen, „…dass sie ihre Ernährung weitgehend mit Wildtierrissen bestreiten, d.h. sie töten Nutztiere, wenn sie die Gelegenheit dazu haben, aber sie brauchen Nutztiere nicht als Nahrungsgrundlage.“</li> </ul><p>Die gutachterliche Bewertung kommt aber auch zu dem Schluss, dass dann, wenn sich Übergriffe auf ausreichend gegen den Wolf geschützte Weidetiere verstetigen, eine Entnahme des betreffenden Wolfs in Betracht zu ziehen sei. Zurzeit sei dies aber nicht der Fall.</p>
<p>„Sollte die Wölfin GW954f damit beginnen, in zeitlich-räumlich engen Abständen Nutztiere hinter empfohlenen Schutzmaßnahmen zu töten, so dass man von einem verfestigten Verhalten ausgehen kann und nicht von seltenen Ausnahmen bzw. sporadischen Vorfällen, die zwischen vielen Übergriffen auf wenig geschützte Nutztiere erfolgen, ist es für uns allerdings fachlich nachvollziehbar, sich dafür zu entscheiden, eine Entnahme des Tieres zu veranlassen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die DBBW empfiehlt auch aus den Erfahrungen in anderen Bundesländern eine konsequente Anwendung des bundesweit empfohlenen Herdenschutzes in der Fläche.</p><ul> 	<li>„Eine massive Ausweitung geeigneter Schutzmaßnahmen in der Region erscheint uns aber die einzig tragfähige Strategie, um eine langfristige Koexistenz von Nutztieren und Wölfen zu gewährleisten.“</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>Im Ergebnis bietet auf lange Sicht nur ein funktionierender Herdenschutz der Weidetierhaltung einen ausreichenden und nachhaltigen Schutz. <strong>Ministerin Heinen-Esser</strong>: „Hierbei geht es vor allem um die langfristige Perspektive, da auch bei einer theoretischen Auflösung des aktuellen Rudels in Schermbeck damit zu rechnen ist, dass sich früher oder später wieder neue Wölfe in der wild- und waldreichen Region westlich von Wesel ansiedeln.“</p>
<p><strong>Hintergrund </strong></p>
<p>Im Jahr 2009 wurde der erste Wolf in NRW nachgewiesen, 2018 erfolgte die erste dauerhafte Ansiedlung eines Wolfs, 2020 gründeten sich die ersten beiden Rudel. Aktuell sind in Nordrhein-Westfalen 7 Wölfe verteilt auf zwei Wolfsrudel nachgewiesen. Ein Wolfsrudel lebt im niederrheinischen „Wolfsgebiet Schermbeck“, das andere im „Wolfsgebiet Oberbergisches Land“ bei Eitorf an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz.</p>
<p>Während die Wölfe bei Eitorf kaum in Erscheinung treten, kam es im Wolfsgebiet Schermbeck immer wieder zu Übergriffen. Im Jahr 2018 wurden 18 Vorfälle und insgesamt 47 getötete Nutztiere nachgewiesen, 2019 waren es 18 Vorfälle und 39 getötete Nutztiere, 2020 waren es 20 Vorfälle und 25 getötete Nutztiere inklusive eines Übergriffs auf ein Shetland-Pony. Damit blieb trotz gestiegener Zahl der Wölfe die Anzahl der Übergriffe in etwa gleich, die Zahl der getöteten Tiere nahm ab.</p>
<p>52 von 56 Übergriffen in den zurückliegenden Jahre ereigneten sich auf unzureichend gegen den Wolf geschützten Weiden. In bisher lediglich vier Fällen lag ein nach den Empfehlungen des Bundes ausreichender Herdenschutz vor (durchgehend stromführende</p>
<p>Schutzzäune in Höhe von 120 cm). Ein Übergriff auf eine durch eingearbeitete, erfahrene Herdenschutzhunde gesicherte Weide ist bisher nicht zu verzeichnen. Im Jahr 2021 stellt sich die Situation bisher wie folgt dar: Anfang Januar erfolgte ein weiterer Übergriff auf ein Shetland-Pony, Ende Januar und Anfang Februar gab es jeweils einen Übergriff auf Schafe. Alle Daten finden sich im Wolfsportal unter <a href="https://wolf.nrw/wolf/de/management/nutztierrisse" target="_blank" rel="noreferrer">https://wolf.nrw/wolf/de/management/nutztierrisse</a>.</p>
<p>Weitere Informationen:</p><ul> 	<li>Zum Wolf in NRW: <a href="https://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.wolf.nrw</a></li> </ul><h3>Downloads:</h3><ul> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/wolfsgebiet-schermbeck-ministerin-im-austausch-mit-landraeten-und-buergermeistern-der-region-1613727785" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Umweltministeriums NRW</a></li> 	<li><a href="https://wolf.nrw/wolf/web/babel/media/schadenstabelle%20territorium%20schermbeck.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Übersicht des LANUV der Nutztierrisse im Wolfsgebiet Schermbeck</a></li> 	<li><a href="https://www.wolf.nrw/wolf/web/babel/media/20210128_gutachterliche_stellungnahme_dbbw.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">DBBW-Gutachten</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Feb 2021 10:55:00 +0100</pubDate>
                        <title>Land NRW fördert Kastration verwilderter Hauskatzen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-nrw-foerdert-kastration-verwilderter-hauskatzen-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Unkontrollierte Vermehrung wird damit eingedämmt</h3>
<p>Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt seit Jahren Tierschutzeinrichtungen bei der Kastration verwilderter Hauskatzen. Die Kastration ist ein geeigneter Weg, eine unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. Zur Fortführung des Förderprogramms stellt das Land NRW im Jahr 2021 insgesamt 200.000 Euro bereit.</p>
<p>Verwilderte Katzen vermehren sich stark. Deshalb gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen an Tierschutzvereine für die Kastration von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtiere aufgenommen werden. Alle eingetragenen und gemeinnützigen Vereine, die auf dem Gebiet des Tierschutzes in Nordrhein-Westfalen tätig sind, können diese Förderung erhalten..</p>
<p>Die Höhe der Zuwendung beträgt 40,- Euro pro kastrierter Katze und 25,- Euro pro kastriertem Kater. Die maximale Höhe der Förderung beträgt 5.000,- Euro pro Tierschutzverein. Von jedem Tierschutzverein kann nur ein Antrag gestellt werden. Maßgeblich für die zeitliche Reihenfolge der Bewilligung ist das Datum des Eingangs des vollständigen Antrags.</p>
<p>Anträge können ab jetzt beim LANUV gestellt werden. Das erforderliche Antragsformular finden Sie unter: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/katzenkastration" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/katzenkastration/</a></p>
<p>Nicht zuwendungsfähig sind Kastrationen von Tierärzten, die beim Tierschutzverein angestellt sind. Ist ein Tier bereits vermittelt, ist der neue Besitzer oder die Besitzerin für die Kastration verantwortlich. Eine Förderung ist dann ebenfalls nicht mehr möglich</p>
<p><strong>Nicht zu verwechseln:</strong></p>
<p><strong>Verwilderte Hauskatzen sind keine Wildkatzen.</strong></p>
<p>Die im Zusammenhang mit den Förderrichtlinien verwendete Formulierung "wilde Katzen" bezieht sich nur auf Hauskatzen, nicht aber auf Wildkatzen. Der Begriff Hauskatzen umfasst alle Rassekatzen.</p>
<p>Die Europäische Wildkatze (Felis silvestris) ist ein völlig anderes Tier als die ursprünglich aus dem vorderen Orient und Nordafrika stammende Hauskatze, die vom Menschen in der Antike nach Europa eingeführt wurde. Die in Mitteleuropa beheimatete Wildkatze ist europaweit streng geschützt und darf nicht gefangen und erst recht nicht kastriert werden.</p>
<p><strong>Die Unterscheidung beider Katzenarten</strong></p>
<p>Es gibt unter den Hauskatzen auch die grau-schwarz getigerten Farbvarianten, die der Wildkatze sehr ähneln. Bei der äußeren Unterscheidung ist die Färbung des hell-dunkel gebänderten Schwanzes das sicherste Merkmal. Bei der Wildkatze sind die schwarzen Ringe des buschigen Schwanzes breit, klar abgesetzt und geschlossen, das Schwanzende ist schwarz und oft stumpf. Bei ähnlich gezeichneten Hauskatzen sind die dunklen Ringe nicht geschlossen, in der Regel dünner und zahlreicher, das Schwanzende ist spitz.</p>
<p>Jedoch können selbst Wildkatzen-Experten nicht immer Wildkatzen und getigerte Hauskatzen anhand äußerer Merkmale sicher unterscheiden. Es wird daher dringend geraten, in den Verbreitungsgebieten der Wildkatze, also in allen waldreichen Gebieten ganz Nordrhein-Westfalens, auf die Kastration von wildfarbenen Katzen zu verzichten, wenn eine sichere Unterscheidung nicht möglich ist. Das Tier sollte im Zweifelsfall am Fundort wieder freigelassen werden.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 10 Feb 2021 11:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Grundwasserschutz und Düngeregulierung: Ministerium veröffentlicht finale Kulisse nitratbelasteter Gebiete</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/grundwasserschutz-und-duengeregulierung-ministerium-veroeffentlicht-finale-kulisse-nitratbelasteter-gebiete</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Betroffenheit ist individuell unterschiedlich. Neue zentrale Infostelle unter <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/LjgnjyxfzxbjnxzslEQAP3SWA3ij" data-mailto-vector="5">Gebietsausweisung(at)LWK.NRW.de</a></h3>
<p>Das nordrhein-westfälische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium hat dem federführenden Bundesumweltministerium die finale Kulisse der nitratbelasteten Gebiete übermittelt, in denen zum Schutz des Grundwassers zusätzliche Düngemaßnahmen umzusetzen sind. Die neue Gebietskulisse wird ab Donnerstag, 11. Februar 2021, auf ELWAS-Web feldblockscharf ausgewiesen (Vorabauszug der Gesamtkulisse siehe Anlage). Sie gilt ab 1. März 2021 und ist das Ergebnis der Umsetzung der Bundesdüngeverordnung (§§4-10) und der Vorgaben der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Gebietsausweisung (AVV GeA). Nach Abschluss aller Berechnungen umfasst die neue Gebietskulisse eine Fläche von insgesamt rund 165.000 Hektar.</p>
<p>"Wie angekündigt schaffen wir damit vor Beginn der Düngesaison Klarheit für die Landwirtinnen und Landwirte", sagte Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser und mahnte eine konsequente Umsetzung an. "In belasteten Gebieten sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Aber allerorts gilt, dass nur so viel Nährstoffe ausgebracht werden, dass Pflanzen und Böden optimal mit Nährstoffen versorgt werden, ohne dass es zu unerwünschten Austrägen in die Umwelt und das Grundwasser kommt. Sauberes Grundwasser ist unser höchstes Gut."</p>
<p>Insbesondere die Berücksichtigung der zwischenzeitlich von der Landwirtschaftskammer übermittelten Daten des neuen Nährstoffbericht haben zu einer weiteren Reduzierung der Gebietskulisse geführt. Im Ergebnis gelten fortan auf rund elf Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche zusätzliche Anforderungen an die landwirtschaftliche Düngung. Welche dies sind, schreiben die Bundesdüngeverordnung und die zum Jahreswechsel in Kraft getretene neue Landesdüngeverordnung vor.</p>
<p>Die Berechnungen und Modellierungen wurden durchgeführt durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. LANUV und Landwirtschaftskammer hatten schon vor einigen Jahren das Kooperationsprojekt GROWA+ NRW 2021 entwickelt, das zur entscheidenden Grundlage für die bundesweiten Vorgaben wurde.</p>
<p><strong>Neue Infostelle für Fragen zur neuen Gebietskulisse</strong></p>
<p>Aufgrund der jeweils unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort ist jeder Feldblock und damit jede Betroffenheit von Landwirtinnen und Landwirten unterschiedlich. Zur Beantwortung individueller Fragen zu der neu ausgewiesenen Gebietskulisse sowie zu den seit 1. Januar 2021 gültigen Neuregelungen der Landesdüngeverordnung hat das Umweltministerium für die nächsten Wochen eine "Zentrale Infostelle Düngeregulierung" eingerichtet. Offene Fragen können ab sofort an die zentrale E-Mailadresse <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/LjgnjyxfzxbjnxzslEQAP3SWA3ij" data-mailto-vector="5">Gebietsausweisung(at)LWK.NRW.de</a> gestellt werden. Die Infostelle richtet sich insbesondere an Landwirtinnen und Landwirte, steht aber allen Interessierten offen.</p>
<p>Wie kann ich erkennen, auf welchen Flächen mit Beginn der neuen Düngesaison zusätzliche Anforderungen gelten, und welche sind dies? Wie erklären sich Veränderungen zu vorherigen Ausweisung? Wieso sind auch Flächen betroffen, die kaum oder gar nicht gedüngt werden? Diese und andere Fragen können an die Zentrale Infostelle gerichtet werden. Das Info-Team besteht aus Expertinnen und Experten des Ministeriums, der Landwirtschaftskammer sowie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Die Zuordnung der Anfragen erfolgt je nach Thema.</p>
<p>Allgemeine Informationen, Antworten zu häufig gestellten Fragen und Detailkarten, mit denen die Einstufung einzelner Flächen transparent nachvollzogen werden kann, werden auf den Webseiten der Landwirtschaftskammer, des Landesamts für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz sowie über den Kartendienst "ELWAS-Web" zur Verfügung gestellt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p><ul> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/Bilder/karte_nitratbelastete_gebiete_08_02_2021_anhang.jpg" title="Übersichtskarte " target="_blank" rel="noreferrer">Übersichtskarte "Neue Gebietskulisse nach §13a Landesdüngeverordnung" - feldblockscharfe Ausweisung nach AVV Gebietsausweisung</a></li> 	<li><a href="https://www.elwasweb.nrw.de/" title="Kartendienst " target="_blank" rel="noreferrer">Kartendienst "ELWAS-Web"</a></li> 	<li><a href="https://www.duengeportal-nrw.de/" title="Düngeportal der Landwirtschaftskammer" target="_blank" rel="noreferrer">Düngeportal der Landwirtschaftskammer</a></li> 	<li><a href="https://www.landwirtschaftskammer.de/" title="Webseite der Landwirtschaftskammer" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite der Landwirtschaftskammer</a></li> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/mit-nitrat-belastete-gebiete" title="Webseite des Landesamts für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz" target="_blank" rel="noreferrer">&nbsp;Landesamts für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz</a></li> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/wir-muessen-weniger-rotsehen-ergaenzende-informationen-zur-ausweisung-einer-neuen-nitrat-gebietskulisse-1610969665" title="Ergänzende Informationen zur Ausweisung einer neuen Nitrat-Gebietskulisse" target="_blank" rel="noreferrer">Ergänzende Informationen zur Ausweisung einer neuen Nitrat-Gebietskulisse</a></li> </ul><p><strong><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/grundwasserschutz-und-duengeregulierung-ministerium-veroeffentlicht-finale-kulisse-nitratbelasteter-gebiete-1612974926" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums NRW, vom 10.02.2021</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-622</guid>
                        <pubDate>Wed, 03 Feb 2021 13:05:17 +0100</pubDate>
                        <title>Neue einheitliche Vorgaben für Geoschutzangaben an der Frischetheke und im Onlinehandel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-einheitliche-vorgaben-fuer-geoschutzangaben-an-der-frischetheke-und-im-onlinehandel</link>
                        <description>EU-weite Vorgaben sind ab dem 1. März 2021 umzusetzen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Geschützte geografische Angaben (g.g.A.), geschützte Ursprungsbezeichnungen (g.U.) und garantiert traditionelle Spezialitäten (g.t.S.) dienen den Konsumentinnen und Konsumenten als Qualitätsversprechen für Authentizität, Regionalität und Saisonalität. Gerade bei den vielfältigsten Spezialitäten, es gibt über 1.600 in der Europäischen Union und aus Drittstaaten, ist in den zurückliegenden Jahren das Unionszeichen ein wichtiges Merkmal für die Kaufentscheidung geworden. Die Anforderungen ihrer Herstellung sind mit EU-Verordnungen geregelt und die jeweilige Spezifikation ist im EU-Register hinterlegt. Darüber werden Verbraucherinnen und Verbraucher mit den einschlägigen Unionszeichen in der Etikettierung informiert, damit der Verbraucher erkennt, dass es sich bei dem Erzeugnis um ein Produkt mit einer geschützten Bezeichnung handelt. Daher ist die Aufführung des gesetzlich vorgeschriebenen Unionszeichen in der Etikettierung unerlässlich.</p>
<p>Dies gilt auch für Produkte, die an Frischetheken als aufgeschnittene Fleisch-, Wurst- und Käseware oder im Onlinehandel angeboten werden. Die entsprechende Etikettierung wurde für diese Verkaufsbereiche neu geregelt, um eine europaweit einheitliche Darstellung der Siegel zu gewährleisten. Vor allem im Onlinehandel ist dies wichtig, da die Verbraucherin oder der Verbraucher hier gerade nicht die Möglichkeit hat, sich auf der Verpackung selbst über die Ware zu informieren. Es muss sichergestellt werden, dass die Information darüber, ob es sich bei dem Erzeugnis um eine g.g.A., eine g.U. oder eine g.t.S. handelt, für die Verbraucherinnen und Verbraucher bei jeder Produktansicht sichtbar wird.</p>
<p>An den Frischetheken sind die nicht vorverpackten Erzeugnisse auf den Preisschildern mit den einschlägigen Unionszeichen zu kennzeichnen.</p>
<p>Bis zum 01. März 2021 läuft eine Übergangsfrist bis die Kennzeichnung auch für aufgeschnittene Fleisch-, Wurst- und Käsewaren im Einzelhandel sowie für sämtliche Spezialitäten im Fernkommunikationshandel zu beachten ist.</p>
<p>Eine Übersicht über die EU-geschützten Spezialitäten aus Nordrhein-Westfalen ist zu finden unter<br> <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/regionalvermarktung/lebensmittelspezialitaeten/schutzgemeinschaften" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/regionalvermarktung/lebensmittelspezialitaeten/schutzgemeinschaften</a></p>
<p>Allgemeine Informationen zum System der EU-geschützten Spezialitäten sind zu finden unter<br> <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/regionalvermarktung/lebensmittelspezialitaeten/eu-guetezeichen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/regionalvermarktung/lebensmittelspezialitaeten/eu-guetezeichen</a></p>
<p>und in der EU-Datenbank</p>
<p><a href="https://ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/food-safety-and-quality/certification/quality-labels/geographical-indications-register/#" target="_blank" rel="noreferrer">https://ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/food-safety-and-quality/certification/quality-labels/geographical-indications-register/#</a></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Download</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 19 Jan 2021 06:23:11 +0100</pubDate>
                        <title>90 Grüne Woche Ausstellende aus NRW präsentieren sich digital in einer App</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/90-gruene-woche-ausstellende-aus-nordrhein-westfalen-praesentieren-sich-digital-in-einer-app</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Messegeschehen der Internationalen Grünen Woche fällt wegen Corona-Pandemie aus – Kontakte über den digitalen Weg jederzeit möglich</strong></p>
<p>&nbsp;Ausstellerinnen und Aussteller aus NRW müssen in diesem Jahr auf eine Reise nach Berlin zur Internationalen Grünen Woche (IGW) verzichten. Die Präsentation wurde daher in eine Smartphone-App verlegt, wo sich insgesamt 90 Unternehmen und teilnehmende Institutionen darstellen. Über diesen Weg kann auch direkt Kontakt aufgenommen werden. „Laut einer Umfrage des NRW-Umweltministeriums wünschen sich 75 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen mehr regionale Angebote“, erläuterte Dr. Thomas Delschen, Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. „Mit unserem neuen digitalen Angebot gehen wir auf diesen Wunsch konkret ein, vor allem in den Zeiten, in denen persönliche Treffen nicht möglich sind. Regional erzeugte Produkte zeichnen sich durch kurze Wege zum Verbraucher und einem hohen Vertrauen in ihre Erzeugung aus. Hierbei steht der Mensch im Mittelpunkt. Mit unserer App zeigen die Unternehmen, dass sie auch in diesen Zeiten jederzeit erreichbar sind.“</p>
<p>In der neuen Smartphone-App haben die Ausstellenden Informationen zu ihren Unternehmen hinterlegt. Auf einer interaktiven Karte können die Standpositionen des bisherigen Messeauftritts in der NRW-Länderhalle auf der Internationalen Grünen Woche abgerufen werden. Mit der Verknüpfung zu einer Fotogalerie werden die Erlebnisse und die Präsentationen aus den vergangenen Messeauftritten vermittelt. Die Bildergalerie wurde für dieses Jahr mit neuen Videos einzelner Initiativen ergänzt, unter anderem mit Informationen zur Arbeit in Pandemiezeiten. Die App ist dazu geeignet, sich ganzjährig über die Aktivitäten des Netzwerkes zur Regionalvermarktung zu informieren.. Sobald wieder eine Internationale Grüne Woche mit Publikumsverkehr stattfinden sollte, dient sie als Wegweiser während eines Messebesuches und auch dann zur direkten Kontaktaufnahme.</p>
<p>Als ein Beispiel zu neuen Wünschen von Kunden in Pandemiezeiten berichtete Dietrich Vriesen, Vorstandsvorsitzender der Initiative mein-ei.nrw, von analogen Vermarktungswegen für Eier, die wieder Konjunktur haben: „Ein Mitglied unseres Netzwerkes hat im letzten Jahr eine enorm gestiegene Nachfrage nach Lieferungen bis vor die Haustür verzeichnet. Bei ihm erlebt der bereits vom Aussterben bedrohte Verkaufswagen gerade eine Renaissance – der klassische ‚Eiermann‘ ist auf einmal echt retro und bei vielen Menschen wieder voll angesagt.“</p>
<p>Ähnliche Prozesse schilderte Andreas Heinz, Vorsitzender des Vereins Ernährung-NRW e. V.: „Kreative Ideen für neue Absatzwege sind gefragt und werden auch erfolgreich umgesetzt. Zum einen, um Verluste zu minimieren und zum anderen, weil neue Ansätze gefragt sind, um den Anforderungen an die Einschränkungen in Pandemiezeiten gerecht zu werden. Viele Mitglieder unseres Verein haben aber auch festgestellt, dass vor allem frische Lebensmittel aus der Region vermehrt in die Einkaufskörbe der Verbraucher gewandert sind, was uns sehr freut.“</p>
<p>Ergänzend dazu berichtete Frank Maurer, stellvertretender Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e. V. von den Höhen und Tiefen der milchverarbeitenden Betriebe wie Käsereien oder Eishersteller: „Einige unserer regionalen Käsereien in NRW hatten bereits vor der Krise die Möglichkeit, ihre Produkte im Einzelhandel anzubieten oder konnten auf bestehende Strukturen für digitale Vermarktungswege zurückgreifen. Daher kommen viele dieser Betriebe bisher gut durch die Krise, auch wenn Zulieferungen an Restaurant oder Cafés stark abgenommen haben.“</p>
<p>Der Wunsch der Menschen nach mehr Regionalität ist auch Ausdruck des guten Image vieler landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Allerdings stehen Landwirtinnen und Landwirte großen Herausforderungen durch Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Tierwohl und Wertschätzung von Lebensmitteln gegenüber. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft, mein-ei.nrw und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband sind überzeugt, dass eine nachhaltige Landwirtschaft nur transparent, gemeinschaftlich und mit gegenseitigem Verständnis funktioniert. Unter dem Hashtag #AusGutemGrundAusNRW werden die Partner deshalb künftig ihr Angebot für Information und Dialog zu landwirtschaftlichen Produktionsweisen an die Öffentlichkeit formulieren.</p>
<p>Das Netzwerk mit insgesamt über 140 Mitgliedern vereint die jährliche Teilnahme an der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Unter dem Motto „Nordrhein-Westfalen Stadt.Land.Fluss.“ wird dem Messepublikum die Vielfalt der unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Kulturlandschaften und Regionen vorgestellt, aus denen hochwertige regionale Produkte stammen und stellt die nachhaltige Erzeugung und Vermarktung in den Vordergrund. Themen der regionalen Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Genusstourismus, gesunde und nachhaltige Ernährung, Umweltbildung sowie Verbraucherschutz kommen hierbei nicht zu kurz.</p>
<p>„Nordrhein-Westfalen wird häufig definiert über seine industrielle Vergangenheit und Zukunft. Dabei ist NRW das drittgrößte Agrarland in Deutschland und zugleich das Land mit der größten Ernährungswirtschaft“, erklärte Jürgen Sons, IGW-Projektleiter des LANUV und Leiter des NRW-Netzwerkes zur Regionalvermarktung. „Etwa ein Fünftel des deutschen Gesamtumsatzes an Lebensmitteln wird in NRW erwirtschaftet. Neben den kulinarischen Spezialitäten ist es uns wichtig, auch die ländlichen Räume in ihrer Vielfalt zu präsentieren. Dazu gehört die nordrhein-westfälische Landwirtschaft mit ihren regionalen Unterschieden ebenso wie Projekte zur Entwicklung ländlicher Gemeinden.“</p>
<p>Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich seit vielen Jahren an der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Im Auftrag des NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministeriums hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) das Netzwerk zur Regionalvermarktung gegründet und den NRW-Messeauftritt realisiert. Gemeinsam mit dem Ministerium wurde das Konzept unter dem Motto „Nordrhein-Westfalen Stadt.Land.Fluss.“ entwickelt umgesetzt.</p>
<p><strong>Mehr zur Grünen Woche:</strong></p>
<p>Die Internationale Grüne Woche (kurz IGW) ist eine internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Sie wurde 1926 gegründet und wird in diesem Jahr mit digitalen Formaten vom 20. bis 21. Januar 2021 statt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In den Appstores von Apple und Android-Smartphones kann die App zur NRW-Halle auf der IGW unter folgenden Stichpunkten zu finden:</p><ul> 	<li>NRW Halle</li> 	<li>Grüne Woche</li> 	<li>NRW Halle Grüne Woche</li> </ul><p>Über folgende Direktlinks kann die Smartphone-App ebenfalls heruntergeladen werden:</p><ul> 	<li>Android:&nbsp;<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.insideguidance.nrwhalle" target="_blank" rel="noreferrer">https://play.google.com/store/apps/details?id=com.insideguidance.nrwhalle</a></li> 	<li>iOS:&nbsp;<a href="https://apps.apple.com/de/app/nrw-halle/id1535523164?l=en" target="_blank" rel="noreferrer">https://apps.apple.com/de/app/nrw-halle/id1535523164?l=en</a></li> </ul><p>Die App-Informationen sind ebenfalls erhältlich im Internet unter: <a href="file:///D:/Users/emde1/AppData/Local/Microsoft/Windows/INetCache/Content.Outlook/X871QR1B/www.insideguidance.com/nrwhalle/" target="_blank">www.insideguidance.com/nrwhalle/</a></p>
<p>Alle Informationen zum Netzwerk „NRW auf der Grünen Woche“ und zur Messe finden Sie unter:</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche</a></p>
<p>Bildergalerie:</p>
<p><a href="https://www.flickr.com/photos/158651744@N07/albums" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.flickr.com/photos/158651744@N07/albums</a></p>
<p>Messe Berlin:</p>
<p><a href="http://www.gruenewoche.de/Download:" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.gruenewoche.de/Download:</a></p>
<p>Download:</p><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-620</guid>
                        <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 09:42:15 +0100</pubDate>
                        <title>Zusätzliche Messstellen für die Ermittlung der Luftqualität eingerichtet </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/zusaetzliche-messstellen-fuer-die-ermittlung-der-luftqualitaet-eingerichtet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktuell umfasst das Landesmessnetz 143 offizielle Messstellen</strong></p>
<p>&nbsp;Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat seit Mitte des Jahres 2020 sukzessive 16 neue Standorte für Messungen des Luftschadstoffs Stickstoffdioxid in Betrieb genommen. Die Messungen wurden in Folge der mit der Deutschen Umwelthilfe geschlossenen Vergleiche zu Luftreinhalteplänen in Nordrhein-Westfalen eingerichtet.</p>
<p>Im Einzelnen handelt es sich um folgende Messstandorte: Bielefeld (Kreuzstraße, Stapenhorststraße und August-Bebel-Straße), Bochum (Dorstener Straße und Herner Straße), Dortmund (Borsigstraße, Mallinckrodtstraße, Märkische Straße und Ruhrallee), Essen (zwei Messstellen an der Kruppstraße), Hagen (Bergischer Ring und Eckeseyer Straße), Köln (Luxemburger Straße und Hahnenstraße und Oberhausen (Duisburger Straße). Darüber hinaus wird das LANUV in Duisburg mit Beginn des Jahres 2021 an der Moerser Straße im Stadtteil Hochheide eine Stickstoffdioxid-Messstelle in Betrieb nehmen. An der Messstelle in Oberhausen wird zusätzlich auch Feinstaub gemessen.</p>
<p>Parallel dazu ist geplant, an einzelnen Standorten Messungen zu beenden, an denen die Grenzwerte in den zurückliegenden Jahren und absehbar in der Zukunft sicher eingehalten werden. Dies betrifft einzelne Passivsammler für Stickstoffdioxid z. B. in Dinslaken (Wilhelm-Lantermann-Straße), Gelsenkirchen (Grothusstraße), Halle (Lange Straße), Hamm (Münsterstraße) und Mülheim (Kölner Straße), in Gladbeck eine Messstation (Goethestraße), zudem in Duisburg (Eilperhofstraße) auch ein Feinstaubmessgerät.</p>
<p>Durch die Anpassungen sind in der Gesamtbilanz im Vergleich zum Vorjahr zusätzliche Messstellen hinzugekommen. Insgesamt umfasst das Landesmessnetz derzeit (Stand 07. Januar 2021) 143 Messstationen, davon sind 62 feste Messcontainer, die mehrere Luftschadstoffe messen,&nbsp; und 81 sogenannte Passivsammler, die lediglich Stickstoffdioxid erfassen. Das Landesmessnetz dient der Aufgabe der Überwachung der Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zur Luftqualität.</p>
<p>Seit über 30 Jahren wird in Nordrhein-Westfalen mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben. Das heutige Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft. Ziel ist neben der allgemeinen Luftqualitätsüberwachung die unmittelbare Information über die Luftbelastung in Echtzeit mit Hinweisen auf Ursachen und Trends. Durch die Überwachung der Luftqualität wird die Wirkung von Maßnahmen zur Emissionsminderung messbar.</p>
<p>Grundlage für die Konzeption des Messnetzes und die Wahl der Standorte für die Messungen sind europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Das LANUV hatte im Rahmen der ständigen Qualitätssicherung und methodischen Weiterentwicklung der Luftreinhalteplanung im Jahr 2018 und 2019 den TÜV Rheinland mit einer externen Überprüfung der LANUV-Messstationen beauftragt. Gemäß dieser Überprüfung entspricht die Gesamtkonzeption des Messnetzes, das Messkonzept, die Auswahl der Standorte wie auch Detailanforderungen an die einzelnen Messorte wie Abstände, Höhen und Anforderungen an die Umgebung des jeweiligen Messpunktes den Vorgaben der Luftqualitätsrichtlinie.</p>
<p>Die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität in NRW werden laufend aktualisiert und sind jederzeit im Internet einsehbar. Die Jahreswerte 2020 werden nach Abschluss der Laboranalysen und der erforderlichen Validierungsprozesse im ersten Quartal des Jahres 2021 veröffentlicht werden. Die aktuellen Luftqualitätsdaten können unter folgenden Link eingesehen werden:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-614</guid>
                        <pubDate>Mon, 14 Dec 2020 22:49:00 +0100</pubDate>
                        <title>Abfallaufkommen der privaten Haushalte in NRW </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/abfallaufkommen-der-privaten-haushalte-in-nrw-richtige-abfalltrennung-ist-wichtige-voraussetzung-fuer-das-recycling</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Richtige Abfalltrennung ist wichtige Voraussetzung für das Recycling</h3>
<p>Im Jahr 2019 sind in Nordrhein-Westfalen im Durchschnitt 464 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Kopf der Bevölkerung angefallen. Dabei handelt es sich um Haus- und Sperrmüll, getrennt gesammelte Bio- und Grünabfälle, Verpackungsabfälle und weitere werthaltige Abfälle wie Holz oder Metalle.</p>
<p>Mehr als die Hälfte der Menge machen Bioabfälle aus sowie andere werthaltige Abfälle, wie Papier, Pappe, Kartonagen, Leichtverpackungen und Glas, die getrennt gesammelt und einer Verwertung zugeführt werden. Die Haushaltsabfallmenge insgesamt ist seit Jahren weitgehend konstant.</p>
<p>Eine bundesweite Restabfallanalyse, die im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass nach wie vor große Mengen an Wertstoffen in die Hausmülltonne geworfen werden. Insbesondere Bioabfälle werden häufig&nbsp; als Restabfall entsorgt. Dabei handelt es sich vor allem um Küchen- und Nahrungsabfälle sowie verpackte Lebensmittel. Auch Wertstoffe wie Kunststoffe, Altpapier und Altglas sind im Restabfall zu finden. Nicht selten werden auch Elektro- und Elektronikaltgeräte oder Batterien und Akkus in der Hausmülltonne entsorgt, obwohl sie kostenlos an kommunalen Recyclinghöfen und Sammelstellen abgegeben werden können und zum Teil auch vom Handel zurückgenommen werden. Die getrennte Sammlung ist dafür besonders wichtig, da sowohl Elektro- und Elektronikaltgeräte als auch Batterien Wertstoffe, wie zum Beispiel Metalle, aber auch Schadstoffe enthalten.</p>
<p>Hochwertiges Recycling setzt eine möglichst sortenreine getrennte Sammlung der verschiedenen Abfallfraktionen wie z.&nbsp;B. Papier und Bioabfälle voraus. Die Pflicht zur getrennten Sammlung bestimmter Abfallfraktionen gilt nicht nur für die privaten Haushalte, sondern - entsprechend der Gewerbeabfallverordnung - auch für Behörden, Verwaltungen sowie Produktions- und Dienstleistungsbetriebe.</p>
<p>Im Jahr&nbsp;2019 wurden pro Kopf der Bevölkerung durchschnittlich 112&nbsp;Kilogramm Bio- und Grünabfälle getrennt gesammelt. Damit fiel die Pro-Kopf-Menge der getrennt gesammelten Bio- und Grünabfälle im Jahr&nbsp;2019 etwas geringer aus als in den Vorjahren. Dies dürfte auf die Trockenheit zurückzuführen sein. Auch beim Altpapier sind rückläufige Mengen zu beobachten.</p>
<p>Wie die bundesweite Restabfallanalyse zeigt, scheinen insbesondere bei den Bioabfällen noch Potenziale für die Abschöpfung aus dem Restabfall vorhanden zu sein. Sollen mehr Küchen- und Nahrungsmittelabfälle getrennt erfasst und recycelt werden, muss durch geeignete Maßnahmen, wie zum Beispiel Informationskampagnen, sichergestellt werden, dass die Qualität der getrennt erfassten Bioabfälle insgesamt nicht darunter leidet.</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erhebt die Haushaltsabfallmengen bei den kreisfreien Städten und Kreisen und stellt diese dem Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) als amtlicher Statistikstelle des Landes zur Verfügung. Von dort werden die Daten an das Statistische Bundesamt (Destatis) weitergeleitet.</p>
<p>Daten zu Haushaltsabfällen für die kreisfreien Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen finden Sie unter:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/abfall/abfallstroeme/haushaltsabfaelle" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/abfall/abfallstroeme/haushaltsabfaelle</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-615</guid>
                        <pubDate>Mon, 14 Dec 2020 21:56:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tiere-sind-keine-weihnachtsgeschenke</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Vorsicht vor illegalem Verkauf von Welpen aus unbekannter Herkunft</h3>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät vom Kauf lebender Tiere als Weihnachtsgeschenk ab. Hundewelpen oder Kätzchen, aber auch exotische Tiere wie Schildkröten gehören zu den Geschenken, die oft erst kurz vor Weihnachten beim Züchter, im Zoofachhandel, oder sogar im Internet geordert werden.</p>
<p>Beim Verschenken von Tieren ist zu beachten, dass der Beschenkte dazu verpflichtet wird, ein ganzes Tierleben lang Verantwortung zu übernehmen, Zeit zu investieren und alle laufenden und außerordentlichen Kosten zu übernehmen. Tiere sollten daher niemals als Überraschung verschenkt werden. Die Entscheidung für ein Haustier kann nur gemeinsam mit dem zukünftigen Tierhalter erfolgen, nach Abstimmung aller Aspekte und Anforderungen, die für eine artgerechte Haltung notwendig sind. Außerdem sollte man sich nicht nur aufgrund von in Zeiten der Corona Pandemie vermehrter Einsamkeit oder Langeweile für ein Tier entscheiden, sondern das Für und Wider sorgfältig abwägen und überlegen, ob das Tier auch nach der Pandemie, ohne home office und social distancing noch einen Platz in der Familie hat und ausreichende Pflege und Beachtung erhält.</p>
<p>Aber auch wenn eine gut informierte und durchdachte Entscheidung für ein Tier gefallen ist, sind die Weihnachtsfeiertage mit dem dazugehörigen Trubel und der Jahreswechsel mit Silvesterknallerei nicht dafür geeignet, ein Tier in aller Ruhe an das neue Zuhause zu gewöhnen. Ein Umgebungswechsel bedeutet für ein Tier immer Stress, brennende Kerzen und Co. stellen zudem an den Feiertagen eine zusätzliche Gefahrenquelle dar. Stattdessen kann an Weihnachten zum Beispiel einen Gutschein für einen Besuch im Tierheim oder einen Ratgeber zur Haltung und Pflege der gewünschten Tierart verschenkt werden. Das Tier selbst wird dann erst nach den Feiertagen geholt, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist.</p>
<p>Doch auch bei wohlüberlegter Entscheidung für ein Tier ist es besonders wichtig, den neuen Mitbewohner aus seriöser Hand zu übernehmen, z.&nbsp;B.&nbsp; von einem Tierheim oder Züchter, und nicht ein Tier von zweifelhafter Herkunft zu beschaffen. Gerade während der Pandemie boomt das Geschäft mit dem illegalen Welpenhandel. Es finden sich zahlreiche unseriöse Anzeigen auf Kleinanzeigenportalen und bei Facebook und Co. Die Tiere werden oft illegal mit nicht tierschutzgerechten Transporten ins Land geschafft, sind meist zu jung, nicht ausreichend geimpft und oft auch noch schwer krank. Alarmzeichen hierfür sind beispielsweise Übergaben, die nicht beim Verkäufer Zuhause, sondern z.B. aus dem Auto stattfinden, kein Vorzeigen der Elterntiere, das Anbieten verschiedener Rassen bei einem Anbieter und fehlende oder mangelhafte Dokumente.</p>
<p>Bei der Anschaffung von Haustieren ist zu bedenken, dass die Tiere täglich Pflege und Betreuung benötigen, auch in Ferienzeiten. Ein Haustier verursacht Kosten, nicht nur bei der Anschaffung für Futter und für eine artgerechte Unterbringung. Bei Krankheiten und auch zur Vorsorge muss der Tierarzt aufgesucht und bezahlt werden. Die einmal übernommene Verantwortung für ein Tier kann man auch nicht einfach aufgeben, sobald es problematisch wird. Das Aussetzen von Tieren ist eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz, die mit bis zu 25.000 € Strafe geahndet wird.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Tiere sind keine Geschenke“ sind zu finden unter:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/tiere-sind-keine-geschenke/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/tiere-sind-keine-geschenke/</a></p>
<p>Download:</p><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-612</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 08:42:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tag des Bodens am 5. Dezember</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/abfaelle-in-der-landschaft-achtloses-wegwerfen-hat-weitreichende-folgen-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bodenschutz und der richtige Umgang mit Böden für eine unserer wichtigsten Ressourcen -</strong></p>
<p>Das Prinzip „Vorsorgen ist besser als Heilen“ gilt in besonderem Maße für den Boden. Der Boden hat ein langes Gedächtnis; oft führt erst die Summe von Bodenbelastungen über eine längere Zeit zu sichtbaren Beeinträchtigungen. Eine Wiederherstellung der Funktionalität des Bodens ist dann sehr schwierig, oftmals sogar unmöglich.</p>
<p>„Nicht nur im wörtlichen Sinn treten wir unsere Böden oft mit Füßen“, erklärte LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen, der selbst über viele Jahre den Bereich Bodenschutz im LANUV geleitet hat. „Wir schenken unserem Boden häufig kaum Beachtung, nehmen ihn als einen selbstverständlichen Teil unseres Lebens wahr.“ Dabei sei der Boden die Grundlage für die Produktion von Nahrungsmitteln, er speichere Wasser und könne Schadstoffe filtern. „Auch für das Klima ist der Boden wichtig. Er speichert CO<sub>2</sub> und trägt an heißen Tagen zur Kühlung bei“, erklärte Präsident Dr. Delschen. Der Schutz von Böden sei daher eine zentrale Aufgabe des Umwelt- und Naturschutzes: „Böden sind sehr vielen Belastungen ausgesetzt. Dazu gehören Einträge von Schadstoffen, Bodenerosion oder die Verdichtung und Versiegelung. All diese Belastungen führen zu Veränderungen der Bodeneigenschaften und können so die eigentlichen Bodenfunktionen gefährden.“</p>
<p>Der Boden ist vielfältigen Belastungen ausgesetzt, die seine Multifunktionalität gefährden. Zahlreiche nicht abbaubare Schadstoffe, wie&nbsp; z.&nbsp;B. Schwermetalle, können in den Boden gelangen. Sie werden dort gebunden und reichern sich mit der Zeit an. Werden dem Boden mehr Schadstoffe zugeführt, als er verkraften kann, können sie in Nahrungspflanzen übergehen oder in das Grundwasser gelangen. Durch den direkten Kontakt mit belastetem Boden sind insbesondere spielende Kinder gefährdet.</p>
<p>Durch schwere Maschinen in der Landwirtschaft oder beim Bauen können bei zu nassen Böden Schadverdichtungen auftreten. Dabei wird der für die Luftzufuhr notwendige Porenraum zusammengedrückt. Dadurch nehmen Bodenorganismen Schaden, und Regenwasser kann nicht mehr ungehindert versickern. Bei der Einrichtung von Baustellen gerät der Boden nicht selten buchstäblich unter die Räder. Dabei kann auch beim Bauen eine frühzeitige Planung helfen, den Boden zu schonen. Bereits beim Freimachen von Flächen und der Geländenivellierung eines neuen Baugrundstücks können erhebliche Bodenverdichtungen durch Baufahrzeuge entstehen. Schon in diesem frühen Stadium sollten Bauträger zusammen mit den Architektur- und Bauunternehmen dafür Sorge tragen, dass die zukünftige Gartenfläche vor schädlichen Bodenveränderungen geschützt wird.</p>
<p>Ungeschützte landwirtschaftlich genutzte Böden können insbesondere in Hanglagen durch Bodenerosion geschädigt werden. Bei starken Regenfällen geht einerseits wertvoller Boden verloren, andererseits kommt es durch die Ablagerung des abgeschwemmten Bodens oftmals zu weiteren Schäden, z.&nbsp;B. in Gewässern, schützenswerten Biotopen oder auf Verkehrswegen. Aber auch der Wind kann an ungeschützten Stellen erhebliche Mengen an Boden abwehen.</p>
<p>Die Entstehung unserer Böden hat nach der letzten Eiszeit begonnen. Viele Faktoren sind an der Bodenbildung beteiligt. Unter dem Einfluss von Klima und Lebewesen verwittert das Ausgangsgestein und gemeinsam mit abgestorbener organischer Substanz entsteht der sogenannte Auflagehorizont. Mit dem Regenwasser werden verschiedene Stoffe tiefer verlagert. Es dauert etwa 500 Jahre, bis sich eine Handbreit Boden bildet. Böden entwickeln typische Abfolgen von Schichten. Die unterschiedliche Entwicklung führt zur Entstehung von vielen verschiedenen Bodentypen. Die Bodenkunde benennt anhand ihres Aussehens und ihrer typischen Merkmale etwa 50 verschiedene Bodentypen, die sich in ihren Eigenschaften unterscheiden.</p>
<p>Seit 15 Jahren wird am Tag des Bodens auch immer der „Boden des Jahres“ für das folgende Jahr präsentiert. Im Jahr 2021 ist der Lössboden der Boden des Jahres. Boden aus Löss erfüllt viele Funktionen. Er schützt das Grundwasser, bietet Tieren Lebensraum und trägt durch die hohe Ertragsfähigkeit zu unserer Ernährung bei.</p><ul> 	<li><a href="https://boden-des-jahres.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://boden-des-jahres.de/</a></li> </ul><p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erarbeitet für Nordrhein-Westfalen die fachlichen Grundlagen für einen zielgerichteten Bodenschutz, von der Vorsorge bis zur Entwicklung von Maßnahmenkonzepten für eine wirksame Gefahrenabwehr. Dazu betreibt das LANUV NRW Informationssysteme, in denen eine Vielzahl von Daten zu unseren Böden bereit gehalten werden.</p>
<p><strong>Informationen und Daten zum Bodenschutz:</strong></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/bodenschutz-und-altlasten" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/bodenschutz-und-altlasten</a></p>
<p><strong>Infoblatt: Boden - wir stehen drauf! Von der Bodenkunde zum Bodenschutz</strong></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/details?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=192&amp;cHash=8dbdcf56e56621b8854c9b7963c58fc0" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/details?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=192&amp;cHash=8dbdcf56e56621b8854c9b7963c58fc0</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 11 Nov 2020 14:42:49 +0100</pubDate>
                        <title>Abfälle in der Landschaft</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/abfaelle-in-der-landschaft-achtloses-wegwerfen-hat-weitreichende-folgen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Achtloses Wegwerfen hat weitreichende Folgen -</strong></p>
<p>Achtlos weggeworfene Abfälle wie Zigarettenkippen, Einwegbecher, Plastikbehälter oder -tüten, Papiertaschentücher, Dosen oder Flaschen sind nicht nur ein hässlicher Anblick. Die Vermüllung in der Natur und der freien Landschaft, aber auch im städtischen Raum, das so genannte&nbsp; „Littering“, hat vor allem weitreichende ökologische und ökonomische Folgen.</p>
<p>Viele Abfälle werden nur sehr langsam oder gar nicht biologisch abgebaut. Bis ein Coffee-To-Go-Becher verrottet ist, dauert es etwa 50 Jahre. Etwa 450 Jahre braucht eine ganz normale Plastikflasche, bis sie zersetzt ist. Bis dahin kann sie aber noch viel Schaden anrichten. Styroporverpackungen werden in der Natur praktisch niemals abgebaut.&nbsp;</p>
<p>Sind die Abfälle einmal in der Umwelt, können sie Schadstoffe freisetzen oder in Kleinteile zerfallen, die für die Tier- und Pflanzenwelt an Land und in Gewässern gefährlich werden können.</p>
<p>Kunststoffe sind so gut wie gar nicht biologisch abbaubar. Sie werden langfristig mechanisch zerkleinert und gelangen als Mikroplastik in Gewässer, Böden und in die Nahrungskette. Auch in den Ozeanen lassen sich Kunststoffreste und Mikroplastik nachweisen. Tiere nehmen Plastikteile mit der Nahrung auf und können daran verenden. Plastikabfälle gehören in die Wertstofftonne oder gelbe Tonne, denn Kunststoffe werden sortiert, recycelt oder energetisch verwertet.</p>
<p>Zigarettenstummel gehören in den Restabfall. Jährlich werden etwa 4,5 Billionen Zigarettenfilter weltweit achtlos weggeworfen. Bis sie zersetzt sind, dauert es bis zu fünf Jahre. Die Zigarettenfilter bestehen hauptsächlich aus dem Kunststoff Celluloseacetat, der wie viele Kunststoffe nur schwer biologisch abbaubar ist. Nicht nur die in Zigarettenfiltern verarbeiteten Kunststoffe sind schädlich für die Umwelt. Die Filter enthalten bis zu 700 teilweise giftige chemische Einzelstoffe und Verbindungen, zum Beispiel Arsen, Blei, Cadmium, Formaldehyd, Benzol, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Nikotin. Die Schadstoffe können in den Boden sowie in Gewässer übergehen und von Landtieren beziehungsweise Fischen aufgenommen werden. Spielende Kinder können durch die Schadstoffe von herumliegenden Zigarettenfiltern geschädigt werden. Glimmende Zigarettenkippen können Waldbrände auslösen</p>
<p>Ein oft verkanntes Problem sind Papiertaschentücher. Sie sind heutzutage waschmaschinenfest, das heißt, sie zerfallen nicht beim Waschen, aber auch nicht in der Umwelt. Um sie reißfest zu machen, werden sie mit Polymeren behandelt. Folglich dauert es in der Natur bis zu fünf Jahre, bis sie sich auflösen und verrotten. Wälder und Parks werden dauerhaft verschmutzt. Papiertaschentücher gehören deshalb auch in den Restmüll, wie übrigens auch Einwegmasken, die ein ganz aktueller Littering-Trend sind.</p>
<p>Materialien, die speziell dafür entwickelt wurden, besonders langlebig und widerstandsfähig zu sein, können zum Problem werden, wenn sie für uns Menschen ihren Dienst getan haben und nicht mehr benötigt werden. Dann kommt es auf die richtige Entsorgung an. Für nahezu alle Verpackungsmaterialien sind die Entsorgungswege gut organisiert. Pfandsysteme und unterschiedliche Tonnen für Glas, Papier, Plastikverpackungen und Bioabfälle ermöglichen eine saubere Trennung der Abfälle, die dann als Wertstoffe wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können. Denn die richtige Entsorgung ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Müll in der Landschaft entzieht der Kreislaufwirtschaft wertvolle Rohstoffe unwiederbringlich.</p>
<p>Ein Infoblatt des LANUV zeigt, wie lange unterschiedliche Abfälle brauchen, um in der Umwelt zu verrotten und was wir alle tun können, damit der Abfall gar nicht erst in die Umwelt gelangt.</p>
<p>Zur online-Ausgabe des LANUV-Infoblatts:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/lanuv-infos?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=1051&amp;cHash=d288359bb30ecb2734659fa92c9854c6" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/lanuv-infos?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=1051&amp;cHash=d288359bb30ecb2734659fa92c9854c6</a></p>
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                        <pubDate>Fri, 30 Oct 2020 09:00:49 +0100</pubDate>
                        <title>Erstmals ein Goldschakal in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erstmals-ein-goldschakal-in-nordrhein-westfalen-nachgewiesen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt erstmals Nachweise eines Goldschakals (Canis aureus) für Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich um einen männlichen Goldschakal, der im August 2020 zunächst in Mülheim an der Ruhr nachgewiesen wurde und im September nahe der niederländischen Grenze in Kranenburg/Kreis Kleve erneut genetisch erfasst werden konnte.</p>
<p>Am 18. August 2020 wurde auf einer Weide in Mülheim an der Ruhr ein Schaf tot aufgefunden. Die genetischen Untersuchungen durch das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen kamen jetzt zu dem Ergebnis, dass das Schaf durch einen männlichen Goldschakal getötet wurde. Ihm wurde die Kennung GG010m zugewiesen. Zwei am Vortag auf dieser Weide ums Leben gekommene Schafe sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls diesem Individuum zuzuschreiben. Eine genetische Beprobung war aufgrund der bereits erfolgten Tierkörperbeseitigung nicht mehr möglich.</p>
<p>Am 23. August 2020 wurde ein Goldschakal an dieser Schafweide von einer Wildkamera erfasst. Die Aufnahmen wurden von nationalen und internationalen Experten verifiziert. Weitere DNA-Spuren von GG010m konnten an einem am 27.08.2020 gefundenen Rehkitz festgestellt werden.</p>
<p>Am 25. und am 28. September 2020 wurden in Kranenburg tote Schafe auf einer Weide gefunden. Die genetischen Untersuchungen durch das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen belegen ganz aktuell, dass auch diese Schafe durch den männlichen Goldschakal mit der Kennung GG010m getötet wurden.</p>
<p>Das LANUV weist darauf hin, dass Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor dem Wolf grundsätzlich auch zum Schutz vor Goldschakalen, Füchsen und Hunden geeignet sind. Halter von Schafen, Ziegen und Gehegewild in Wolfsgebieten und Pufferzonen können Fördermittel für den Erwerb von Elektrozäunen und die wolfsabweisende Optimierung bestehender Zäune und Zubehör für den Schutz ihrer Herden vor Übergriffen beantragen.</p>
<p>Hintergrund zum Goldschakal</p>
<p>Das natürliche Verbreitungsgebiet des Goldschakals umfasst Bereiche Asiens und reicht bis nach Zentral-, Ost- und Südeuropa. In der Wahl eines Lebensraums ist die Art sehr flexibel und kann sich gut an verschiedene Gegebenheiten anpassen. So ist der Goldschakal sowohl in einer reich strukturierten Agrarlandschaft anzutreffen, als auch in Feuchtgebieten mit geeigneten Bedingungen. Eines der wichtigsten Kriterien bei der Lebensraumwahl ist die ausreichende Verfügbarkeit von Nahrung. Diese besteht hauptsächlich aus kleinen bis mittelgroßen Säugetieren, aber auch aus Amphibien, Insekten, Fischen, Aas und pflanzlicher Nahrung. Der Goldschakal ist in der Lage, sich sehr gut an die saisonal verfügbaren Ressourcen anzupassen. Die ausgeprägte Anpassungsfähigkeit ist ein Grund für seine weitere Ausbreitung in Richtung Norden und Westen. So kam es in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder zu Erstnachweisen in Ländern, in denen der Goldschakal zuvor nicht heimisch gewesen ist. In Deutschland wurden ab 1998 die ersten Nachweise geführt. Weitere Informationen zum Thema Goldschakal finden Sie unter: <a href="https://www.goldschakal.at/deutschland/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.goldschakal.at/deutschland/</a></p>
<p>Antragsunterlagen für Präventionsmaßnahmen <a href="https://wolf.nrw/wolf/de/management/schermbeck" target="_blank" rel="noreferrer">https://wolf.nrw/wolf/de/management/schermbeck</a></p>
<p>Homepage des Forschungsinstitut Senckenberg Gelnhausen: <a href="https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/</a></p>
<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li> 	<p>Foto: /©Odin Franke.<br> 	Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</p> 	</li> 	<li> 	<p></p> 	</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-606</guid>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 12:09:27 +0100</pubDate>
                        <title>Aus Gefangenschaft stammender Wolfshybride in der Eifel eingefangen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aus-gefangenschaft-stammender-wolfshybride-in-der-eifel-eingefangen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. September 2020 konnte in der Eifel bei Monschau (Städteregion Aachen) ein wolfsähnliches Tier eingefangen werden, welches einer Wanderergruppe über mehrere Stunden gefolgt war. Der zwei bis drei Jahre alte, unkastrierte Rüde verhielt sich Menschen gegenüber zwar scheu, aber nicht aggressiv. Bei der tierärztlichen Untersuchung wurde ein Transponderchip gefunden, der eindeutig belegt, dass dieses Tier nicht aus der freien Wildbahn, sondern aus menschlicher Obhut stammt. Über die Chipnummer ließ sich eine Herkunft aus Belarus zurückverfolgen. Eine Anfrage bei den belarussischen Behörden wurde hinterlegt, um den konkreten Halter ermitteln zu können. Wie das Tier aus Belarus bis in die Eifel gelangte ist unbekannt.</p>
<p>Da unklar war, ob es sich um einen wolfsähnlichen Hund oder um einen Wolf handelte, wurden genetische Proben des Tieres im Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass es sich um einen Wolfshybriden handelt, da dieses Individuum auch genetische Merkmale von Haushunden trägt, die vor drei Generationen eingekreuzt worden waren. Genetisch unterscheidet er sich eindeutig von der mitteleuropäischen Wolfspopulation. Momentan befindet sich der Rüde auf behördliche Veranlassung in einer artgerechten Unterbringung. Eine Freilassung kommt nicht in Betracht.</p><ul> 	<li>Informationen zum Wolf in NRW <a href="http://www.wolf.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.wolf.nrw.de</a> • Informationen zu Wolf-Hund-Hybriden <a href="https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/Bundesländer/umgang-mit-hybriden" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/Bundesländer/umgang-mit-hybriden</a></li> 	<li>Homepage des Forschungsinstitut Senckenberg Gelnhausen <a href="https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2020 14:04:58 +0100</pubDate>
                        <title>Wolfsgebiet Schermbeck: Riss eines Ponys in Bottrop wird aktuell untersucht </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/wolfsgebiet-schermbeck-riss-eines-ponys-in-bottrop-wird-aktuell-untersucht</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2020 gab es auf einer Weide in Bottrop-Kirchhellen einen tödlichen Rissvorfall auf ein Shetland-Pony. Die Nachrichtenbereitschaftszentrale des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) wurde darüber am 26. Oktober 2020 um 0:50 Uhr telefonisch informiert. Die zuständigen Wolfsfachleute des LANUV haben daraufhin um 7:45 Uhr Kontakt mit dem Tierhalter aufgenommen und gemeinsam mit einem Wolfsberater im Laufe des Vormittags die Dokumentation der Situation am Ort des Geschehens durchgeführt. Das Tier zeigte Bissspuren unter anderem im Kehlbereich.</p>
<p>Vor Ort wurden Abstrichproben am Tier genommen, die sich auf dem Weg zum Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen befinden, um über die DNA-Spuren sicher feststellen zu lassen, welches Tier für diesen Vorfall verantwortlich ist. Im Umfeld der Weide wurden zudem auf einem Maisacker Trittsiegel und Fährten von einem oder zwei Caniden (biologischer Oberbegriff für Wolf und Hund) festgestellt. Die Begutachtung und Bewertung dieser Spuren wird gemeinsam mit den Experten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) vorgenommen. Außerdem wurde das tote Pony zur Obduktion in das zuständige Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münster verbracht um weitere Erkenntnisse über die exakte Todesursache festzustellen.</p>
<p>Die Auswertung der einzelnen Spuren und Erkenntnisse werden nach Vorliegen der Ergebnisse der DNA-Analyse zu einem abschließenden Ergebnis zusammengeführt. Die Aufbereitung der Genprobe im zuständigen Labor wird voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Für weitere Informationen zum Rissvorfall und die daraus folgende abschließende Bewertung muss dieses Ergebnis abgewartet werden.</p>
<p>Alle Informationen zum Thema Wolf, wie dem genetischen Nachweis, der einzelnen Wolfsgebiete in Nordrhein-Westfalen oder den erfolgten Wolfsnachweisen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-604</guid>
                        <pubDate>Wed, 21 Oct 2020 11:17:26 +0200</pubDate>
                        <title>Lärm durch Laubbläser und Laubsauger </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/laerm-durch-laubblaeser-und-laubsauger</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Elektrogeräte sind ebenso leistungsstark, aber spürbar leiser</h3>
<p>Auf Straßen und Wegen stellt Laub bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Bei der Beseitigung von Laub greifen viele Städte und Gemeinden häufig zu motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern. Auch in privaten Gärten werden diese Geräte gerne als Hilfe zum Laub sammeln und entsorgen genutzt. Der Einsatz von Laubbläsern oder Laubsaugern führt aber häufig zu Diskussionen, denn viele dieser Geräte verursachen Lärm und Emissionen durch die Verbrennungsmotoren.</p>
<p>Laubbläser mit Verbrennungsmotoren erzeugen in drei Metern Entfernung einen Schalldruckpegel von rund 91 Dezibel (dB(A)). Das ist in etwa so laut wie ein Presslufthammer. Dabei gilt nach Meinung von Experten eine Dauerbelastung ab 80 dB(A) als schädigend für das menschliche Ohr. Deshalb wundert es nicht, dass der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren häufig als besonders belästigend empfunden wird.</p>
<p>In der Lärmschutzverordnung für Geräte und Maschinen ist die Kennzeichnungspflicht für Laubbläser und Laubsauger geregelt. Alle Geräte dieser Art, die neu auf den Markt kommen, müssen mit einer Kennzeichnung versehen werden, auf der die Hersteller den Schallleistungspegel angeben, der garantiert nicht überschritten werden darf.</p>
<p>Die Verordnung regelt aber auch, welche Geräte zu welcher Zeit und an welchem Ort eingesetzt werden dürfen. Demnach dürfen besonders laute Geräte in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr genutzt werden. Das gilt sowohl für private wie für professionelle Nutzer. Örtliche Bestimmungen können die Betriebszeiten weiter einschränken.</p>
<p>Lärm und Emissionen sind heutzutage in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn wesentlich leisere und emissionsärmere Laubbläser und Laubsauger mit elektrischen Antrieben haben sich am Markt bewährt. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben bis zu elf Stunden – damit ist auch ein professioneller Einsatz gewährleistet. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 11 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur kleine Flächen vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals um etwa 4 dB(A) geringer ist. Diese deutliche Lärmminderung schont nicht nur die Nerven in der Nachbarschaft, auch Nasen und Lungen profitieren von den Akkulösungen und Elektroantrieben, da keine Verbrennungsabgase mehr entstehen.</p>
<p>Vor allem für private und kleinere Flächen sollte geprüft werden, ob ein Laubbläser oder Laubsauger wirklich benötigt wird, oder ob das Laub nicht ebenso schnell und einfach mit einem Laubrechen beseitigt werden kann. Damit werden nicht nur Umwelt und Gesundheit geschont, sondern auch kleine Lebewesen. Denn vor allem durch Laubsauger werden viele wertvolle Kleintiere wie Regenwürmer oder Käfer mit eingesaugt und vernichtet, die für die Bodenverbesserung wichtig sind.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Lärm im Alltag sind zu finden beim</p>
<p>Aktionsbündnis „NRW wird leiser“: <a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-602</guid>
                        <pubDate>Fri, 16 Oct 2020 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>19 Millionen Euro für den Schutz von Wiesenvögeln </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/19-millionen-euro-fuer-den-schutz-von-wiesenvoegeln</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>EU-Kommission und Land NRW fördern EU-Projekt des LANUV zum Erhalt von Wiesenvögeln und der Biologischen Vielfalt in NRW</h3>
<p>Artenreiches Grünland, also Wiesen und Weiden sind wertvolle Lebensräume für Wiesenvögel und andere Arten in unserer Kulturlandschaft. Um dieses Grünland zu erhalten und zu verbessern investieren die EU-Kommission und das Land NRW 19 Millionen Euro in ein neues LIFE-Plus-Projekt zum Schutz von Wiesenvögeln in NRW. Es ist das vom Umfang her bisher größte LIFE Plus–Projekt in Nordrhein-Westfalen. Projektiert und umgesetzt wird das Schutzprogramm vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) gemeinsam mit zehn biologischen Stationen.</p>
<p>„Wiesenvögel sind wichtige Indikatoren für den Zustand unseres Grünlandes und der Natur insgesamt“, erklärte LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen. „Die Intensivierung der Landwirtschaft und der allgemeine Druck auf die Nutzung von Flächen in NRW hat zum Verlust vieler artenreicher Lebensräume und damit auch zum Verlust von Brutmöglichkeiten geführt. Mit dem heute startenden Projekt leisten wir einen Beitrag, den negativen Trend ins positive umzukehren, Lebensräume wieder aufzuwerten und somit auf lange Sicht den Bestand unserer Wiesenvögel zu sichern.“</p>
<p>Das Projekt ist Teil des nordrhein-westfälischen Engagements zur Erhaltung seiner Biologischen Vielfalt. NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Mit dem Erhalt und der Verbesserung des Grünlands stützen wir die nordrhein-westfälische Kulturlandschaft und wirken dem Artenschwund entgegen. Das neue Projekt schützt dabei nicht nur Wiesenvögel, sondern erhält ganze Lebensräume inklusive der dort lebenden Pflanzen und Insekten.“ Bei der Verbesserung des Grünlands, geht es primär um die selten gewordenen Vogelarten wie den Großen Brachvogel, die Bekassine oder die Uferschnepfe, die praktisch nur noch auf grundwassernahem Grünland ihr Auskommen finden. Auch ehemals häufige Vogelarten wie der Kiebitz sind von Rückgängen betroffen. In schlechtem Zustand befinden sich vor allem solche Vogelarten, die auf naturschonend genutzte Grünlandflächen angewiesen sind.</p>
<p>Im Rahmen des neuen EU-LIFE-Projekts wird das LANUV gemeinsam mit zehn Biologischen Stationen eine Vielzahl von Maßnahmen umsetzen, um vor allem grundwassernahe Grünlandflächen, also die sog. Feuchtwiesen wieder wiesenvogeltauglich zu gestalten. Dabei geht es sowohl um die Brutvogelarten im Sommer als auch um die Rastvögel und Überwinterer.</p>
<p>Hintergrund:</p>
<p>Das Projekt wurde Anfang Oktober 2020 mit den ersten organisatorischen Vorbereitungen gestartet. Die Laufzeit beträgt insgesamt sieben Jahre. Das Gesamtbudget des Projektes beträgt 19 Millionen Euro. Zu 60 Prozent wird das Projekt von der EU-Kommission aus dem EU-Umweltförderprogramm LIFE finanziert. Die NRW-Landesregierung trägt mit 7,5 Millionen Euro die verbleibenden 40 Prozent.</p>
<p>Teil des Projekts ist eine umfassende Begleitforschung. Sie kann helfen, Antworten auf noch bestehende offene Fragen zu Ursachen und zur weiteren Entwicklungen der Vogelbestände zu finden.&nbsp; Zum Projekt gehören deshalb ein umfangreiches Monitoring zur Entwicklung der Bestände der Zielvogelarten, die Dokumentation der Projektdurchführung und der Ökosystem-Dienstleistungen in den einzelnen Projektgebieten.</p>
<p>Als zentrale operative Maßnahme dient die Wiedervernässung von Grünland und die Umstellung auf extensive landwirtschaftliche Nutzungen. Im Rahmen des Projektes ist auch der Erwerb von Land geplant, um weitere Flächen für den Wiesenvogelschutz herrichten zu können. Zur Projektkulisse gehören acht bereits bestehende EU-Vogelschutzgebiete des NRW-Tieflandes vom Unteren Niederrhein bis zum Kreis Minden-Lübbecke. Als operative Projektpartner sind zehn Biologische Stationen und die niederländische vogelkundliche Organisation SOVON beteiligt.</p>
<p>Das EU-Life-Projekt dient zur Sicherung von Lebensräumen wiesenbrütender Vogelarten wie Uferschnepfe, Großer Brachvogel, Rotschenkel, Kiebitz, Bekassine, Löffelente, Knäkente und Wiesenpieper. Außerdem sollen die Rastbestände von Enten und Watvögeln in diesen Gebieten gesichert werden.</p>
<p>Informationen zum EU-Life-Projekt Wiesenvögel in NRW:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/life-wiesenvoegel-nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/life-wiesenvoegel-nrw</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Informationen zu weiteren EU-LIFE-Projekten in NRW:</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/naturschutz/natur/foerderprogramme/life" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/naturschutz/natur/foerderprogramme/life</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Projektpartner:</p>
<p>- NABU-Naturschutzstation Niederrhein</p>
<p>- Naturschutzzentrum Kleve</p>
<p>- Biologische Station im Kreis Wesel</p>
<p>- Biologische Station Zwillbrock</p>
<p>- Biologische Station im Kreis Steinfurt</p>
<p>- Biologische Station Soest (ABU)</p>
<p>- Biologische Station Gütersloh-Bielefeld</p>
<p>- Biologische Station Kreis Paderborn-Senne</p>
<p>- Biologische Station Minden-Lübbecke</p>
<p>- VerBund e.V., Geseke</p>
<p>- SOVON Vogelonderzoek Nederland</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-598</guid>
                        <pubDate>Wed, 19 Aug 2020 10:27:14 +0200</pubDate>
                        <title>Weiterhin große Potenziale für Strom aus Photovoltaik in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/weiterhin-grosse-potenziale-fuer-strom-aus-photovoltaik-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>LANUV veröffentlicht Energiedaten 2019</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit über 288.000 Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien und einer Stromenge von 23,3 Terawattstunden konnten im Jahr 2019 über 16 Prozent des Stromverbrauchs in Nordrhein-Westfalen durch Erneuerbare Energien bereitgestellt werden. Allein mit dieser Menge könnten Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern komplett mit Strom versorgt werden. Deutschlandweit stammt rund jede zehnte Terawattstunde Strom aus Erneuerbaren Energien aus Nordrhein-Westfalen. Diese und weitere Zahlen sind das Ergebnis der Aktualisierung des -Energieatlas NRW, den das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) unter www.energieatlas.nrw.de veröffentlicht.</p>
<p>Der größte Zubau mit etwa 470 Megawatt installierter Leistung konnte im vergangenen Jahr im Bereich der Photovoltaik verzeichnet werden. Die Photovoltaik übertrifft damit bereits im vierten Jahr in Folge den Zubau des Vorjahres. „Photovoltaik hat einen großen Vorteil: ich kann den Strom genau dort erzeugen, wo er auch verbraucht wird“, erläuterte LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen. „Vor allem Anlagen auf Dachflächen belegen und versiegeln keine zusätzliche Fläche. Gerade in Nordrhein-Westfalen ist das von großer Bedeutung, da wir uns hier, im am dichtesten besiedelten Bundesland Deutschlands, mit den Konflikten um freie Flächen auseinandersetzen müssen. Und genau auf diesen vielen Dachflächen schlummert noch ein riesiges ungenutztes Potenzial, mit dem viele weitere Terawattstunden Sonnenstrom produziert werden könnten.“</p>
<p>Auf den rund elf Millionen Dächern in Nordrhein-Westfalen wurde vom LANUV das Potenzial von 68 Terawattstunden Sonnenstrom errechnet. Dieses Potenzial entspricht fast der Hälfte des heutigen Stromverbrauchs von ganz Nordrhein-Westfalen, beziehungsweise dem doppelten dessen, was die privaten Haushalte in NRW an Strom benötigen. Bisher realisiert wurden rund 4 Terawattstunden und damit nur etwa drei Prozent des derzeitigen Stromverbrauchs in NRW. Besonders große Sonnenstrom-Potenziale bieten die dicht besiedelten Planungsregionen wie Köln, Düsseldorf oder das Ruhrgebiet. Bei der Umsetzung aller Potenziale könnte eine Einsparung von rund 30 Millionen Tonnen CO2 erzielt werden. Das entspricht in etwa zehn Prozent des heutigen Treibhausgasinventars von Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Die Potenziale für Photovoltaik sind im Solarkataster des LANUV (www.solarkataster.nrw.de) veröffentlicht. „Mit dem Solarkataster NRW ist es möglich, für jedes Dach in NRW belastbare Informationen über die zu erwartenden energetischen und finanziellen Erträge einer Solaranlage zu bekommen“, erklärte LANUV-Präsident Delschen. „Auch die Einbindung von Speichern und Elektroautos ist für die Berechnung einer Photovoltaik-Anlage möglich.“</p>
<p>Weiterhin mit Abstand den größten Anteil an Erneuerbarem Strom wird durch die rund 3.700 Windenergieanlagen in NRW erzeugt. Im vergangenen Jahr waren dies insgesamt 11,6 Terawattstunden. Das entspricht acht Prozent am gesamten Stromverbrauch in NRW und somit etwa der Hälfte des erneuerbar erzeugten Stroms. In 2019 wurden 37 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von 125 MW installiert. Damit spiegelt sich auch in NRW der rückläufige Bundestrend wider.</p>
<p><br> Weitere Zahlen und Fakten aus dem NRW-Energieatlas</p>
<p>Zubau in 2019</p><ul> 	<li>Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist von 2018 auf 2019 um rund 660 Gigawattstunden (GWh) gestiegen</li> 	<li>Dieser Zuwachs stammt mit 425 GWh größtenteils aus Photovoltaik, gefolgt von Bioenergie und Wind</li> 	<li>Die Photovoltaik übertrifft damit schon das vierte Jahr in Folge den Zubau des Vorjahrs</li> </ul><p>Planungsregionen beim Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch:</p><ul> 	<li>Münster 44 %</li> 	<li>Detmold 34,4 %</li> 	<li>Arnsberg 21,6 %</li> 	<li>Köln 11 %</li> 	<li>Düsseldorf 8,6%</li> 	<li>RVR 8 %</li> </ul><p>Photovoltaik</p><ul> 	<li>281.959 PV-Dachanlagen und 355 PV-Freiflächenanlagen produzierten 2019 eine Strommenge von 4,8 TWh</li> 	<li>Damit trug die PV mit 3,3 % zum Stromverbrauch bei</li> </ul><p>Planungsregionen beim Anteil der PV am Stromverbrauch:</p><ul> 	<li>Münster 9,1 %</li> 	<li>Detmold 6,1 %</li> 	<li>Arnsberg 4,3 %</li> 	<li>Düsseldorf 2,4 %</li> 	<li>Köln 2,2 %</li> 	<li>RVR 1,6 %</li> </ul><p>Windenergie</p><ul> 	<li>3.708 Windenergieanlagen produzierten 2019 11,6 TWh Strom</li> 	<li>Damit trug die Windenergie mit 8,1 % zum Stromverbrauch bei, sie ist derzeit die größte Quelle der Erneuerbaren Energien</li> </ul><p>Planungsregionen beim Anteil Windstrom am Stromverbrauch:</p><ul> 	<li>Münster 23,4 %</li> 	<li>Detmold 19,5 %</li> 	<li>Arnsberg 10,6 %</li> 	<li>Düsseldorf 3,5 %</li> 	<li>Köln 6,9 %</li> 	<li>RVR 1,7 %</li> </ul><p>Biomasse, Klärgas, Deponiegas</p><ul> 	<li>1.686 Anlagen produzierten 2019 5,9 TWh Strom</li> 	<li>Damit trug die Bioenergie mit 4,2 % zum Stromverbrauch bei</li> </ul><p>Planungsregionen beim Anteil der Bioenergie am Stromverbrauch</p><ul> 	<li>Münster 10,9 %</li> 	<li>Detmold 8,4 %</li> 	<li>Arnsberg 4,9 %</li> 	<li>RVR 3,1 %</li> 	<li>Düsseldorf 2,7 %</li> 	<li>Köln 1,6 %</li> </ul><p>Stromerzeugung aus weiteren Erneuerbaren Energien-Anlagen</p><ul> 	<li>Die Stromerzeugung aus Wasserkraft trug mit 0,4 % zum Stromverbrauch bei</li> 	<li>Die Stromerzeugung aus Grubengasanlagen trug mit 0,3 % zum Stromverbrauch bei</li> </ul><p>Weiterführende Informationen sind zu finden unter:</p>
<p><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a><br> <a href="http://www.solarkataster.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.solarkataster.nrw.de</a></p><ul> 	<li>LANUV-Info 43 „Das landesweite Solarkataster Nordrhein-Westfalen – Ein Instrument zum Ausbau der Solarenergie“</li> 	<li>LANUV-Flyer 44 „Das Solarkataster Nordrhein-Westfalen - Ihr Weg zur eigenen Solarenergie-Anlage“</li> 	<li>Potenziale für Dachflächen-PV aufgeschlüsselt auf Verwaltungsebenen im Energieatlas: <a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download</a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-596</guid>
                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 11:07:24 +0200</pubDate>
                        <title>Klimawandel in Nordrhein-Westfalen: Mehr Hitze, weniger Frost</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/klimawandel-in-nordrhein-westfalen-mehr-hitze-weniger-frost</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktuelle Auswertungen im Klimafolgenmonitoring NRW des LANUV belegen Veränderungen für Mensch, Natur und Umwelt. Heinen-Esser: „Der Klimawandel schreitet unerbittlich voran.“</strong></p>
<p>Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen längst angekommen und bringt spürbare und sichtbare Veränderungen mit sich. Dies belegen auch aktuelle Auswertungen anhand von 32 Indikatoren aus dem Klimafolgenmonitoring des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Demnach ist die mittlere Jahrestemperatur in der letzten Klimaperiode 1990-2019 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1881-1910 um 1,5 Kelvin auf 9,9 Grad Celsius angestiegen. Die Zahl der Sommertage (über 25 Grad) bzw. Hitzetage (über 30 Grad) hat in den vergangenen hundert Jahren um elf bzw. vier heiße Tage zugenommen. Zugleich gibt es in Nordrhein-Westfalen heute durchschnittlich zwölf Frosttage weniger.</p>
<p>„Das Wetter ist der Vorbote des Klima-Wandels. Extremereignisse wie Hitze oder Starkregen werden unseren Alltag künftig noch stärker bestimmen. Wir haben die Jahre 2018 und 2019 als Hitzejahre in Erinnerung. Aber mit Blick in die Zukunft dürften solche Sommer eher zur Normalität werden“, kommentiert Umweltministerin Ursula Heinen-Esser die neuesten Klimaanalysen des LANUV. &nbsp;</p>
<p>Diese zeigen auch in der Tierwelt bereits sichtbare Veränderungen. Demnach steigt der Bestand der Vogelarten, die wärmere Gegenden bevorzugen (Bsp. Grünspecht). Abnehmend ist die Zahl der Vogelarten, die kühlere Gegenden bevorzugen (Bsp. Tannenhäher oder Wintergoldhähnchen). Derweil können Pflanzen heute rund zwei Wochen länger wachsen als noch vor 70 Jahren.</p>
<p>Dauerte die Vegetationsperiode zwischen 1951 und 1980 noch 207 Tage, so sind es von 1990-2019 schon 217 Tage im Durchschnitt. Der Beginn der Apfelblüte hat sich seit 1951 von Anfang Mai auf Mitte April verschoben. De facto bedeutet dies, dass der Frühling früher beginnt und der Herbst später endet, folglich der Winter kürzer wird. In der Folge ist die Anzahl der Schneetage auf dem Kahlen Asten in 60 Jahren um ein Viertel gesunken.</p>
<p>Das LANUV misst die Folgen des Klimawandels anhand von insgesamt 32 Indikatoren. „Unsere Indikatoren bilden die einzelnen Effekte der Klimaveränderungen ab und machen sie sichtbar und nachvollziehbar. In einigen Bereichen können unsere Fachleute auf Daten aus mehr als hundert Jahren zurückgreifen. Damit zeigen sich Trends, die die Auswirkung der Klimaveränderungen belegen“, erläutert LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen die Datenauswertungen. Zu den Indikatoren gehören Daten zur Temperatur, zum Wasserhaushalt und zu den Ökosystemen, aber auch die Einflüsse auf die menschliche Gesundheit.</p>
<p>Bereits heute sind in den dicht besiedelten Gebieten Nordrhein-Westfalens 6,9 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut den Prognosen des LANUV bis zu elf Millionen Menschen werden. So bedeutet Sommer für immer mehr Menschen Hitzestress; betroffen sind insbesondere ältere und kranke Menschen in den Städten. Hier können bei Hitzewellen die Temperaturunterschiede zwischen Stadt und Land bis zu 10 Grad Celsius betragen.</p>
<p>„Auf Grundlage unserer Daten und mit unserer Unterstützung können Kommunen, Landkreise und Regionen ihre individuelle Gefährdungslage herausarbeiten. Durch individuell zugeschnittene Daten können passgenaue Maßnahmen zur Anpassung entwickelt und umgesetzt werden“, betont Delschen. Unter anderem hat das LANUV in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst und der Stadt Bonn ein Planungs-Tool für die Kommunen entwickelt, mit dem bereits während des Planungsprozesses die effektivsten Anpassungsmaßnahmen ermittelt werden können.</p>
<p>Klimamodelle projizieren für Nordrhein-Westfalen eine Temperaturzunahme von 2,8 bis 4,4 Grad Celsius für den Zeitraum 2071-2100 bezogen auf den Zeitraum 1971-2000 – wenn weiterhin die Treibhausgasemissionen weltweit steigen. Damit verbundene Klimaveränderungen stellen Mensch und Natur, aber auch Wirtschaftsbranchen wie insbesondere die Forst- und Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser betont: „Der Klimawandel schreitet unerbittlich voran. Wir müssen alles dafür tun, ihn einzudämmen und uns zugleich auf nicht mehr abzuwendende Veränderungen einzustellen. Unser Ziel ist es, sowohl die ländlichen Regionen als insbesondere auch die Städte, so gut es geht klimafest zu machen.“</p>
<p>Die Daten des Klimafolgenmonitorings sind auf der Internetseite des LANUV tabellarisch und als Trendgrafiken für die verfügbaren Jahrgänge veröffentlicht. Methoden und Hintergründe werden für die einzelnen Indikatoren erläutert:<br> <a href="http://www.kfm.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kfm.nrw.de</a></p>
<p>In einem Live Chat sprechen Umweltministerin Heinen Esser und LANUV-Präsident Delschen heute um 15:00 Uhr auf Instagram (@umwelt_nrw) über die Folgen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen. Sie sind eingeladen, sich in den Chat einzuschalten, um ihre Fragen zu stellen.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-595</guid>
                        <pubDate>Tue, 11 Aug 2020 17:23:53 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-13</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.<br> Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bilden Sie Fahrgemeinschaften!<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</p>
<p>Mehr zum Thema Ozon</p>
<p>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.<br> Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/." target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/.</a></p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-594</guid>
                        <pubDate>Mon, 10 Aug 2020 14:49:51 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-12</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.<br> Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/." target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/.</a></p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>&nbsp;Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                        <pubDate>Sun, 09 Aug 2020 15:51:25 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-11</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.<br> Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>&nbsp;Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>&nbsp;Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.<br> Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/." target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/.</a></p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>&nbsp;Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>&nbsp;Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>&nbsp;Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 08 Aug 2020 20:44:26 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-9</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                        <pubDate>Fri, 07 Aug 2020 20:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-10</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.<br> Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bilden Sie Fahrgemeinschaften!<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</p>
<p>Mehr zum Thema Ozon</p>
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                        <pubDate>Thu, 06 Aug 2020 06:39:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-8</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-587</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Jul 2020 12:00:43 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt den Nachweis des ersten Wolfsnachwuchses in NRW im Rhein-Sieg-Kreis</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-den-nachweis-des-ersten-wolfsnachwuchses-in-nrw-im-rhein-sieg-kreis</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Auswertung von Bildmaterial aus dem südlichen Nordrhein-Westfalen durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) bestätigt erstmals den Nachweis einer Wolfsfamilie in der Kommune Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis. Das Territorium liegt im Grenzgebiet von NRW und Rheinland-Pfalz. Aktuell werden durch das LANUV weitere Hinweise aus dem Rhein-Sieg-Kreis überprüft und bewertet.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen gab es bisher Nachweise einzelner durchziehender Wölfe sowie drei territorialer Wölfe in den Wolfsgebieten Schermbeck, Senne und Eifel-Hohes Venn. Der Nachweis einer Paarbildung und eines Wolfsnachwuchs konnte erstmals geführt werden.</p>
<p>Im Rhein-Sieg-Kreis sowie in den angrenzenden Kreisen und Gemeinden (Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis) existieren bereits ausgewiesene Förderkulissen, abgegrenzt durch das Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land und die Pufferzone Stegskopf. Die Ausweisung dieser Gebietskulissen ist insbesondere für die Nutztierhaltung von großer Bedeutung. Das Land Nordrhein-Westfalen bietet in Wolfsverdachtsgebieten, Wolfsgebieten und Pufferzonen auf der Grundlage der "Förderrichtlinie Wolf" eine Förderung von Investitionen in vorbeugende Maßnahmen zum Herdenschutz (Präventionsmaßnahmen) an. Gefördert werden der Erwerb von Elektrozäunen sowie die wolfsabweisende Optimierung bestehender Zäune. Mit dem Nachweis eines territorialen Wolfsrudels im Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land werden diese beiden Förderkulissen in der nächsten Zeit in ein Wolfsgebiet mit umgebender Pufferzone umgewandelt.</p>
<p>Weitere Informationen zu den Förderkulissen, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter<a href="https://wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer"> https://wolf.nrw/</a></p>
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                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2020 11:32:56 +0200</pubDate>
                        <title>Dürre in NRW: Niederschlagsdefizite der vergangenen Jahre haben erhebliche Folgen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/duerre-in-nrw-niederschlagsdefizite-der-vergangenen-jahre-haben-erhebliche-folgen-lanuv-praesentiert-neue-informationsangebote-zur-trockenheit-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>LANUV präsentiert neue Informationsangebote zur Trockenheit in NRW - </strong></p>
<p>In NRW fällt aktuell zu wenig Niederschlag, die Böden sind zu trocken, Grundwasserstände zu niedrig. Darauf macht das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) aufmerksam. In 2018 wurde lediglich ein Jahresniederschlag von nur knapp 620 Millimeter gemessen, ein Niederschlagsdefizit von 230 Millimetern im Verhältnis zum langjährigen Mittel der Periode 1961 bis 1990, das über das Jahr 2019 unverändert bestehen blieb. Dem außergewöhnlich regenreichen Februar 2020 folgte direkt eine lange niederschlagsarme Zeit bis in den Juni, so dass sich die Situation derzeit weiterhin verschärft. In der Folge sind die obersten Bodenschichten bis in eine Tiefe von 25 Zentimetern aktuell fast überall in Nordrhein-Westfalen sehr trocken, noch ausgeprägter sind die Defizite in der Schicht bis zu einer Tiefe von 180 Zentimetern. Der Grundwasserstand liegt aktuell an etwa 80 Prozent der Messstellen unterhalb des langjährigen Durchschnitts.</p>
<p>Die Daten und Erhebungen des LANUV zeigen: Die Trockenheit der vergangenen zweieinhalb Jahre wird sich nicht kurz- oder mittelfristig ausgleichen lassen. „Eine außergewöhnliche Trockenheit mit teils ausgeprägten Dürreverhältnissen im Boden hat weite Teile Nordrhein-Westfalens fest im Griff. Das Niederschlagsdefizit ist so groß geworden, dass mehrere Jahre mit überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen nötig sind, um wieder einen Normalzustand zu erreichen“, erläuterte heute (Mittwoch, 1. Juli 2020) LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen.</p>
<p>Im Rahmen der Präsentation des LANUV-Jahresberichtes 2019 in Duisburg stellte Dr. Delschen gemeinsam mit Umwelt-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann, die aktuelle Datenlage zur Trockenheit und Dürre in NRW vor. Neben dem Erheben von Niederschlägen, Pegeln der NRW-Gewässer und der Grundwasserstände, wurden neue Informations-Instrumente präsentiert, die aufgrund der kleinräumigen Auflösung lokale bzw. regionale Aussagen zu den Auswirkungen von Dürren ermöglichen.</p>
<p>„Der Klimawandel ist in NRW längst angekommen und nimmt weiter Fahrt auf“, erläuterte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. „Die Auswirkungen der ausgeprägten Bodentrockenheit sind vor allem in unseren land- und forstwirtschaftlichen Kulturen zu beobachten und für die Wasserwirtschaft spürbar. Um die Akteure in die Lage zu versetzen, sich möglichst frühzeitig vorzubereiten, benötigen sie belastbare Informationen, um aktuelle Lagen einschätzen und bewerten zu können. Diese Daten liefert das LANUV. Je mehr wir über die Veränderungen durch den Klimawandel wissen, desto besser können Betroffene, aber auch Politik und Verwaltung, zielgerichtete Entscheidungen zur Anpassung an das sich wandelnde Klima treffen“, betonte Dr. Bottermann.</p>
<p>Die Klimamodelle haben über die vergangenen Jahre immer wieder die stärkere Betonung der Extreme prognostiziert. Insoweit passen die Niederschlagsdefizite, aber auch lokale Starkregen in das erwartete Bild. Und damit wächst im als wasserreich geltenden NRW zunehmend der Bedarf, sich intensiv mit den Folgen von Trockenheit und Hitzeperioden zu befassen, um Lösungsstrategien entwickeln zu können. „Wir müssen wissen, wieviel Wasser für welche Nutzung zur Verfügung steht, ob das Management für Talsperren und unser Grundwasser individuell angepasst werden muss und welche Gebiete besonders dürreempfindlich sind“, beschreibt Dr. Delschen die Aufgaben des LANUV bei der Ermittlung und Aufbereitung der Daten für NRW.</p>
<p>Durch den Klimawandel beobachten wir neben steigenden Jahresmitteltemperaturen auch eine Verschiebung der saisonalen Niederschlagsmengen: Immer häufiger fallen die meisten Niederschläge im Winter und nicht, wie zu Beginn der Wetteraufzeichnungen, während der Vegetationsperiode.&nbsp;</p>
<p>Ablesbar ist die Dürre vor allem auch an den sinkenden Grundwasserständen. Neues Grundwasser kann sich kaum bilden, da durch das Regendefizit weniger Niederschläge versickern können und wegen der hohen Temperaturen mehr Wasser verdunstet. Gleichzeitig wird mehr Grundwasser, zum Beispiel zur Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen, entnommen. Eine anhaltend warme und trockene Wetterlage wird die Probleme in diesem Jahr weiter verstärken. Die LANUV-Fachleute gehen dann davon aus, dass spätestens im Herbst weitere Auswirkungen der fehlenden Niederschläge in der Landschaft zu sehen sein werden.</p>
<p>Auf einer neuen Internetseite informiert das LANUV ab heute monatlich über die aktuelle hydrologische Lage in NRW. Das Angebot umfasst Übersichten zu Niederschlägen, Pegelständen der Gewässern und Talsperren und die Grundwasserreserven. Anhand dieser Informationen wird die aktuelle Trockensituation vor dem Hintergrund der Entwicklung der Vormonate oder Vorjahre eingeordnet . Der hydrologische Monatsbericht wird ab sofort jeweils zu Monatsbeginn aktualisiert und kann unter folgendem Link im Internet abgerufen werden:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hydrologische-berichte" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hydrologische-berichte</a></p>
<p>Mit einem neuen Handlungsfeld Dürre ermöglicht das Fachinformationssystem Klimaanpassung Auswertungen zu Niederschlägen über unterschiedliche Zeiträume von drei, sechs oder zwölf Monaten. Dargestellt werden Karten zu Niederschlägen, zur Bodenfeuchte sowie zur Dürreempfindlichkeit von Waldstandorten dargestellt. Diese Informationen können über eine Adresssuche individuell recherchiert und nach den jeweiligen Bedürfnissen der Betroffenen analysiert und genutzt werden. Zum Beispiel ist für die Wälder abzulesen, wie empfindlich die Standorte der einzelnen Gebiete gegenüber Dürre eingestuft werden. Damit wird beispielsweise die Auswahl geeigneter Baumarten für die Wiederbewaldung von Flächen unterstützt. Eine entsprechende Karte ist auch für landwirtschaftliche Flächen in Bearbeitung.</p>
<p>Zum Fachinformationssystem Klimaanpassung:</p>
<p><a href="http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de</a></p>
<p>Jahresbericht 2019</p>
<p>Das LANUV hat seinen Jahresbericht 2019 veröffentlicht, in dem neben einem ausführlichen Beitrag zum Thema Hydrologie und die Dürre seit 2018 viele weitere spannende Themen des Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutzes dargestellt sind. Wie vielfältig das Aufgabenspektrum des LANUV ist, lesen Sie unter anderem in Beiträgen zur Vogelschutzwarte NRW, die ihr 80jähriges Bestehen gefeiert hat, zum Umgang mit kundeneigenen Mehrwegverpackungen beim umweltbewussten Einkaufen oder auch über Potenziale zur Energieeinsparung durch die Nutzung industrieller Abwärme. Teams aus verschiedenen Arbeitsbereichen stellen sich vor und geben Einblicke in ihre interessanten Aufgaben.</p>
<p>Zur online-Ausgabe des LANUV-Jahresberichts 2019:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/jahresberichte" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/jahresberichte</a></p>
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                        <pubDate>Wed, 24 Jun 2020 09:12:25 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV NRW erneut als &quot;familien-freundlicher Arbeitgeber&quot; zertifiziert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-nrw-erneut-als-familienfreundlicher-arbeitgeber-zertifiziert-flexibel-und-nachhaltig-arbeiten-erhoeht-effizienz-und-zufriedenheit-der-beschaeftigten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Flexibel und nachhaltig arbeiten erhöht Effizienz und Zufriedenheit der Beschäftigten - </strong></p>
<p>Nach einem erfolgreichen Audit durch die berufundfamilie Service GmbH wurde dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) eine sehr gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie bescheinigt. Ausgezeichnet wurde das LANUV damit bereits zum zweiten Mal für seine familienfreundliche Personalstrategie.</p>
<p>Was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Alltag konkret bedeutet, erlebt fast täglich Dr. Philipp Roth, Leiter des Präsidentenbüros und Projektleiter für Beruf und Familie im LANUV. Als Vater von zwei kleinen Kindern profitiert er ganz persönlich von den familienfreundlichen Arbeitsbedingungen im Landesamt. „Hier herrscht in allen Bereichen eine hohe Aufgeschlossenheit gegenüber den modernen Instrumenten der Personalplanung“, berichtet Roth. Darum sei für ihn klar gewesen, dass er nach den Geburten beider Kinder Elternzeit, Teilzeit und mobiles Arbeiten im Home Office nutzen würde, um für seine Familie da zu sein: „Das Selbstverständnis dieser Möglichkeiten macht das Vater Sein deutlich unbeschwerter. Den sprichwörtlichen Karriereknick musste ich nie befürchten.“</p>
<p>Im LANUV arbeiten rund 1.400 Beschäftigte an drei großen Hauptstandorten in Recklinghausen, Duisburg und Essen und den insgesamt 14 kleineren Außenstellen. Eine moderne Organisation mit einer hochwertigen technischen Ausstattung bietet hier eine wichtige Voraussetzung für effizientes Arbeiten. Deshalb konnte auch in Zeiten der Corona-Einschränkungen der Dienstbetrieb nahezu uneingeschränkt weitergehen. „Die Voraussetzungen für Home Office und höchstmögliche Flexibilität bei der Arbeit waren im LANUV bereits lange vor der Krise vorhanden. Daher konnte auch ich berufliche und familiäre Verpflichtungen sehr gut miteinander vereinbaren“, berichtete Philipp Roth. Zu Beginn der Corona-Krise konnte auf die vorhandene technische Infrastruktur und Erfahrungen zurückgegriffen werden, um schnell und unbürokratisch das Arbeiten von daheim vielen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ermöglichen.</p>
<p>Neben der Möglichkeit zur Heimarbeit, stehen den LANUV-Beschäftigten viele flexible Modelle zur Gestaltung der Arbeitszeit zur Verfügung. Dazu gehören individuelle Teilzeitmodelle ebenso wie Gleitzeitregelungen. Dabei steht die Versorgung von Kindern ebenso im Vordergrund wie die Pflege von Angehörigen oder Unterstützung bei ehrenamtlichem Engagement.</p>
<p>Für mehr Nachhaltigkeit wünscht sich Philipp Roth, „dass die Erfahrungen aus der Zeit der Corona-Krise vielen Arbeitgebern mehr Mut zur Flexibilität machen.“ Es seien schließlich die zufriedenen Menschen, die einer Arbeitsstätte Erfolg und ein freundliches Gesicht geben.</p>
<p>Die Vorzüge des öffentlichen Dienstes im Allgemeinen und die des LANUV in Bezug auf die Familienfreundlichkeit im Speziellen werden mit dem Audit berufundfamilie herausgestellt und weiter verbessert. Das LANUV ist seit März 2017 als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert. Im Frühjahr 2020 hat sich das Landesamt der Re-Auditierung gestellt.</p>
<p>Das LANUV ist nach detaillierter Prüfung weiterhin berechtigt, das Siegel des familienfreundlichen Arbeitgebers zutragen.</p>
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                        <pubDate>Tue, 23 Jun 2020 09:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in NRW überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-7</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert: </strong></p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p><strong>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</strong></p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p><strong>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</strong></p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><strong><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum Thema Ozon</a></strong></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-582</guid>
                        <pubDate>Wed, 17 Jun 2020 09:27:56 +0200</pubDate>
                        <title>Hilfen für Kommunen: Neues Online-Tool hilft  Stadtplanern bei der Anpassung an die Folgen  des Klimawandels</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hilfen-fuer-kommunen-neues-online-tool-hilft-stadtplanern-bei-der-anpassung-an-die-folgen-des-klimawandels</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und der Stadt Bonn ein Online-Tool für Kommunen entwickelt. NRW Umweltministerin Heinen-Esser: „Mit diesem Instrument können Kommunen bereits bei der Planung die Wirkung von Klimaanpassungsmaßnahmen prüfen“.</p>
<p>Bereits heute sind knapp sieben Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen bei sommerlichen Wetterlagen von besonders großer Hitzeentwicklung belastet. Der durch den Klimawandel zu erwartende weitere Temperaturanstieg wird diese Belastung voraussichtlich noch weiter zunehmen lassen.</p>
<p>Das gilt vor allem für die dicht bebauten und stark versiegelten Innenstädte und Ballungsräume, in denen mittlerweile der überwiegende Teil der nordrhein-westfälischen Bevölkerung zuhause ist oder zumindest arbeitet. „Vor dem Hintergrund der absehbaren Folgen des Klimawandels ist es wichtig, insbesondere diese urbanen Räume an die zu erwartenden klimatischen Bedingungen anzupassen. Deswegen ist für uns die Entwicklung einer grünen und blauen Infrastruktur immens wichtig“ sagte Ministerin Heinen-Esser. „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels können oft nicht von heute auf morgen umgesetzt werden, deswegen ist es wichtig, mit Planungen frühzeitig anzufangen. Dazu haben wir das neue Planungs-Tool für die Kommunen entwickelt. Durch das Tool ermöglichen wir beispielsweise, dass bereits während des Planungsprozesses die effektivsten Maßnahmen ermittelt werden können“, so Heinen-Esser weiter.</p>
<p>Die Entwicklung des neuen Planungs-Tools wurde durch ein Kooperationsprojekt zur hitzeangepassten Quartiersplanung in NRW von LANUV, DWD und der Stadt Bonn ermöglicht. Das heute können interaktiv verschiedene Anpassungsmaßnahmen und ihre Wirkung in einem frei wählbaren Stadtquartier geprüft und so unter den jeweiligen Gegebenheiten die effektivste Anpassungsmaßnahme abgeleitet werden. Im Fokus steht hierbei die Anpassung an sommerliche Hitzeperioden durch städtebauliche Maßnahmen, wie beispielsweise die Erhöhung des Grünflächenanteils, der Dachbegrünung oder Veränderungen der Materialeigenschaften (Albedo).</p>
<p>„Für eigene stadtklimatische Untersuchungen fehlt vielen Kommunen das Geld“, betonte LANUV Präsident Dr. Thomas Delschen. „Daher stand für uns im Vordergrund, ein leicht zugängliches und bedienbares Werkzeug zu schaffen, mit dem eine hitzeangepasste Quartiersplanung für alle Kommunen und Städte in NRW möglich und machbar wird. Das Ziel dabei soll für alle Städte sein, geeignete Maßnahmen, mit denen Hitzeentwicklungen reduziert werden können, für die vielen unterschiedlichen Quartiere zu finden.“ Eines der zentralen Elemente des Tools zur hitzeangepassten Quartiersplanung ist daher die intuitive Bedienbarkeit. Über eine einfache Adresseingabe oder per Klick in die Karte gelangen die Planerinnen und Planer beispielsweise direkt zu den verschiedenen Bebauungstypen in einem Quartier.</p>
<p>Zur Entwicklung des Tools wurden in der Modellstadt Bonn zunächst vom DWD klimatische Messungen durchgeführt, um für eine typische sommerliche Wetterlage die unterschiedliche Hitzebelastung in ausgewählten Stadtquartieren zu bestimmen. „Wir haben mit 2018 und 2019 zwei Jahre mit auffällig intensiven Hitzeereignissen erlebt, die uns allen verdeutlicht haben, mit welchen Situationen wir es künftig sehr wahrscheinlich immer häufiger zu tun haben werden“, so der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan. „Die Herausforderung liegt deshalb darin, einerseits die Neubauentwicklung klimaangepasst zu gestalten, andererseits aber die ‚Hotspots‘ in den Innenstadtlagen bei einer Nachverdichtung nicht weiter zu verschärfen und bestenfalls positiv zu entwickeln. In einer überwiegend gebauten Stadt kommt der Bestandsentwicklung dabei eine zentrale Rolle zu. Das neue Tool zur hitzeangepassten Quartiersplanung liefert dabei wertvolle Erkenntnisse, zum Beispiel zur Möglichkeit negative klimatische Auswirkungen einer Gebäudeaufstockung durch die Kombination von Anpassungsmaßnahmen zu kompensieren“, so Sridharan.</p>
<p>Die Stadt Bonn engagiert sich seit Jahren sowohl im Klimaschutz als auch in der Klimaanpassung. Im Leitbild der Stadt Bonn wurde daher ausdrücklich das Ziel formuliert, dass sich die Stadt Bonn „kontinuierlich zur klimaresilienten Stadt weiterentwickelt und dazu beiträgt, die Vulnerabilität zu reduzieren“. Die im Stadtgebiet von Bonn gemessenen Werte dienten als Eingangs- und Validierungsdaten für die nachfolgenden Modellsimulationen beim DWD. Es wurde zunächst eine Simulation für das komplette Bonner Stadtgebiet durchgeführt und der klimatische Ist-Zustand einer sommerlichen Hitzesituation berechnet.</p>
<p>Darauf aufbauend folgten weitere Simulationen, bei welchen in einzelnen Stadtquartieren verschiedene Veränderungen (Anpassungsmaßnahmen) vorgenommen werden. Am Ende wurden die Ergebnisse auf die in NRW vorhandenen Bebauungstypen übertragen, sodass mit dem Informationsportal Klimaanpassung in Städten (INKAS-NRW) die Wirkung verschiedener städtebaulicher Anpassungsmaßnahmen in unterschiedlich strukturierten Stadtgebieten (Bebauungstypen) visualisiert und bewertet werden können.</p>
<p>„Durch das gemeinsame Projekt konnten wir unser Informationsportal Klimaanpassung, kurz INKAS, wesentlich verbessern und, insbesondere für Nutzer aus NRW, anwendungsorientierter gestalten. Die Kombination mit dem Fachinformationssystem Klimaanpassung des LANUV vereinfacht den Einstieg und erweitert die Anwendbarkeit dieses Tools für ein breiteres Publikum deutlich“, so DWD-Niederlassungsleiter Guido Halbig. Der Vergleich mit den Messdaten in Bonn zeigte, dass die Modellergebnisse und somit die berechneten Wirkungen der verschiedenen Anpassungsmaßnahmen gut mit der Wirklichkeit übereinstimmen und die Übertragung auf landesweite Bebauungstypen möglich ist. Dies wird die Akzeptanz des Tools zur hitzeangepassten Quartiersplanung steigern, denn so ist es bestens für eine Ersteinschätzung von Baumaßnahmen oder ein Kombination verschiedene Klimaanpassungsmaßnahmen verwendbar.</p>
<p>Anschauliche Videos („Erklärvideos“) erleichtern dabei die Bedienung des Tools. Der Einstieg in das Tool erfolgt über die einfache Auswahl des Bebauungstyps im Fachinformationssystem Klimaanpassung, die Auswahl und Prüfung der Anpassungsmaßnahmen über INKAS-NRW:</p>
<p><a href="https://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/?feld=inkas-nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/?feld=inkas-nrw</a></p>
<p>Weitere Informationen und Daten zum Klimawandel und den Klimafolgen in Nordrhein-Westfalen sowie zum Thema Stadtklima sind zu finden unter:</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de/klima/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/klima/</a></p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/umwelt/klimawandel-und-anpassung" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/umwelt/klimawandel-und-anpassung</a></p>
<p>www.dwd.de/stadtklima</p>
<p><a href="https://www.bonn.de/themen-entdecken/umwelt-natur/bonner-klima.php" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bonn.de/themen-entdecken/umwelt-natur/bonner-klima.php</a></p>
<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>Erklärfilme:</p><ul> 	<li><a href="https://youtu.be/ucDI5W9HVuY" target="_blank" rel="noreferrer">Film 1: Hitzeangepasste Quartiersplanung für </a><br> 	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="https://youtu.be/ucDI5W9HVuY" target="_blank" rel="noreferrer">Stadtplanerinnen und Stadtplaner</a></li> </ul><ul> 	<li><a href="https://youtu.be/OgIlmEHhNUM" target="_blank" rel="noreferrer">Film 2: Klimaanpassung im Stadtquartier für Bürgerinnen und Bürger</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-581</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2020 10:53:33 +0200</pubDate>
                        <title>Halbjährliche Meldung zum Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/halbjaehrliche-meldung-zum-antibiotikaeinsatz-in-der-tierhaltung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Erinnerung an die Frist im Juni und Hilfestellung für Tierhalter</h3>
<p>Antibiotika können bei schweren Infektionen lebensrettend sein, sie sind daher in der Human- und Tiermedizin zwingend erforderlich.&nbsp; Der sorgfältige und verantwortungsvolle Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung hilft, die Ausbreitung resistenter Bakterien einzudämmen. Aus diesem Grund sind Tierhalter gesetzlich verpflichtet, Daten zur ihrer Tierhaltung und den Antibiotikaeinsatz halbjährlich an die zuständige Behörde zu übermitteln.</p>
<p>Die für einen Betrieb ermittelte betriebliche halbjährliche Therapiehäufigkeit gibt an, an wie vielen Tagen im abgelaufenen Halbjahr ein Tier im Durchschnitt im Bestand mit Antibiotika behandelt wurde. Sie erlaubt den Vergleich des Antibiotikaeinsatzes in einem Betrieb mit dem Antibiotikaeinsatz anderer Betriebe für diesen Zeitraum - unabhängig von der Zahl der gehaltenen Tiere.</p>
<p>Hierzu ist eine gemeinsame Datenbank, die HI-Tier-TAM Datenbank, eingerichtet worden, in der die Tierhalter Ihre Daten eigenständig erfassen bzw. über einen Dritten erfassen lassen können. Sofern ein Tierhalter diese Möglichkeiten nicht wahrnehmen kann, kann er die Daten schriftlich über die Regionalstelle erfassen lassen. Dieser Service ist jedoch gebührenpflichtig.</p>
<p>Tierhaltermitteilungen gemäß §§ 58a und 58b des Arzneimittelgesetzes sollten zum Ende des Halbjahres, zwischen dem 1. und 14. Juli, wieder in der HI-Tier-TAM-Datenbank eingegeben sein. Die für NRW nötigen Informationen und Kontaktdaten, sowie das aktuelle Formular für die schriftliche Tierhalter-Versicherung sind unter folgenden Kontakten abrufbar:</p>
<p>• auf der Internetseite des LANUV: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierarzneimittel/regionalstelle-amg/tierhaltermitteilungen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierarzneimittel/regionalstelle-amg/tierhaltermitteilungen</a>,</p>
<p>• bei der AFC Public Services GmbH, Hotline 0228 / 9857985 (montags bis freitags von 8:00 – 12:00 Uhr), E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/wjlntsfqxyjqqjEfkh3sjy" data-mailto-vector="5">mailto:regionalstelle(at)afc.net</a> ), oder</p>
<p>• bei der zuständigen Kreisordnungsbehörde.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-580</guid>
                        <pubDate>Wed, 27 May 2020 11:54:19 +0200</pubDate>
                        <title>Badegewässer in Nordrhein-Westfalen weisen eine hohe Wasserqualität auf</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/badegewaesser-in-nordrhein-westfalen-weisen-eine-hohe-wasserqualitaet-auf</link>
                        <description>Von 108 Badestellen weisen 104 eine ausgezeichnete und drei eine gute Wasserqualität auf. Der Horstmarer See in Lünen erhielt eine ausreichende Bewertung. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Umweltministerin Heinen-Esser: „Damit der Badespaß nicht nach hinten losgeht, müssen alle Badegäste Hygiene- und Abstandsregeln konsequent einhalten.“</p>
<p>Die Badegewässer in Nordrhein-Westfalen weisen eine hohe Wasserqualität auf. Darauf weisen das Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hin. In Nordrhein-Westfalen gibt es 83 ausgewiesene EU-Badegewässer mit insgesamt 108 Badestellen, an denen während der Badesaison regelmäßig Untersuchungen der Wasserqualität stattfinden. Laut den aktuellen Daten weisen 104 Badestellen eine „ausgezeichnete“ und drei Badestellen eine „gute“ Wasserqualität auf. Der Horstmarer See in Lünen erhielt eine „ausreichende“ Bewertung.</p>
<p>Die routinemäßige Überwachung der Badestellen stellt sicher, dass das Baden in den ausgewiesenen EU-Badegewässern nur bei hygienisch einwandfreien Bedingungen erlaubt ist. In diesem Zusammenhang besteht nach derzeitigem Kenntnisstand und nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zudem kein Anlass zur Sorge, dass Covid-19 (SARS CoV-2) über den Wasserweg übertragen wird. Auch nach Auskunft des Umweltbundesamtes sind nach aktuellem Kenntnisstand in Badegewässern keine relevanten Konzentrationen an SARS-CoV-2 zu erwarten, die zu einer Infektion führen können.</p>
<p>„Wenn es um die Wasserqualität geht, steht dem Badevergnügen in allen 83 Badegewässern Nordrhein-Westfalens nichts entgegen, vom Aasee bis zum Zieselsmaar. Aber die Freude währt nur dann, wenn alle weiterhin umsichtig und vorsorgend agieren. Damit der Badespaß nicht nach hinten losgeht, sind alle Badegäste angehalten, die Hygiene- und Abstandsregeln konsequent einzuhalten“, mahnt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser.</p>
<p>Wer einen Badeausflug plant, sollte sich vorab gut über die Badegewässerqualität informieren. Hier bestehen sehr individuelle Regelungen; einige Kommunen ziehen in Erwägung, Badegewässer in diesem Jahr erst später oder nur eingeschränkt zu öffnen. Eine interaktive Bewertungskarte und aktuelle Bewertungen können unter <a href="http://www.badegewaesser.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.badegewaesser.nrw.de</a> eingesehen werden.</p>
<p><strong>Europaweit einheitliche Kriterien zur Überprüfung</strong></p>
<p>Seit mehr als 30 Jahren wird die Qualität der Badegewässer in ganz Europa nach einer einheitlichen Richtlinie geprüft. 2006 wurde die Richtlinie komplett überarbeitet und an den Stand der Wissenschaft und der praktischen Erfahrungen angepasst . Mit der EU-Badegewässer-Richtlinie (2006/7/EG) hat die Europäische Union einen flächendeckenden Schutz für das Baden in den Binnen- und Küstengewässern eingeführt.</p>
<p>Die Qualität eines Badegewässers wird anhand von Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt. Zusätzlich nehmen die Gesundheitsämter während der Badesaison mindestens alle vier Wochen Wasserproben zur Analyse. Geprüft wird das Auftreten der Darmbakterien "Intestinale Enterokokken" und "Escherichia coli", die – als natürliche Darmbewohner von Mensch und Tier – durch Ausscheidungen in das Badegewässer gelangen und bei erhöhten Konzentrationen zu Krankheiten wie Übelkeit oder Durchfall führen können. Wenn eine erhöhte Konzentration dieser Keime vorliegt, wird zum Schutz der Badegäste ein zeitweiliges Badeverbot erlassen.</p>
<p>Eine Liste der Badegewässer finden Sie hier:</p>
<p><a href="https://db.badegewaesser.nrw.de/badegewaesser-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>https://db.badegewaesser.nrw.de/badegewaesser-nrw/</strong></a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-579</guid>
                        <pubDate>Thu, 14 May 2020 10:10:54 +0200</pubDate>
                        <title>Edler Matjes oder Schwindel mit Fisch</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/edler-matjes-oder-schwindel-mit-fisch</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Was echten Matjes ausmacht und woran man ihn erkennt</h3>
<p>Statt dem „traditionellen echten“ Matjes servieren Restaurants und Imbissbetriebe manchmal matjesähnlichen Erzeugnisse. Stichproben, die LANUV-Mitarbeiter im Rahmen einer Fachtagung im vergangenen Jahr durchgeführt haben, zeigten, dass häufig kein echter Matjes angeboten wird. Fehlt dann noch die korrekte Deklaration als „matjesähnlich“, erfüllen solche Angebote den Tatbestand der Irreführung oder Verbrauchertäuschung.</p>
<p>Eindeutiges Identitäts-und Qualitätsmerkmal des echten Matjes ist die rot-braune Verfärbungslinie entlang der Mittelgräte. Bei Produkten, wie Matjes „nordischer Art“ und Matjes „schwedischer“ oder „friesischer Art“ und ähnlichen Erzeugnissen, fehlt die rot-braune Verfärbung gänzlich. Die traditionelle Herstellungsmethode ist kostenintensiv und erfordert aufwendige Verarbeitungsschritte. Sie umfasst die Entfernung der Eingeweide durch Kehlschnitt, während Anteile von Darm, Niere und der Bauchspeicheldrüse im Fisch verbleiben. Die verbleibenden Gewebsanteile sind zwingend erforderlich für die Herstellung von „echtem“ Matjes. Im Fisch bewirken sie eine Aufspaltung des Fischeiweißes durch Enzyme, die sogenannte Reifung tritt ein. Die Textur des Fischfleisches wird zart, es bildet sich der typisch milde Geschmack und die typische rot-bräunliche Verfärbungslinie entlang der Mittelgräte, die nur beim „echten“ Matjes zu sehen ist. Im Anschluss werden die Fische mit Lake gesalzen und für ungefähr fünf Tage,zum Teil auch in Eichenfässern, eingelagert.</p>
<p>Anders als bei der Herstellung des „traditionellen“ Matjes werden für die Herstellung matjesähnlicher Produkte&nbsp; Reifemittel verwendet und teilweise Enzyme zugesetzt. Abhängig vom Hersteller werden bei matjesähnlichen Produkten zusätzlich Geschmacksverstärker und Säuerungsmittel verwendet. Gegebenenfalls erfolgt zusätzlich eine Färbung mit natürlichen Farbstoffen, was zu einer rosa bis weißlich-braunen Durchfärbung des gesamten Filets führt. Konservierungsmittel dienen zudem der Verlängerung der Haltbarkeit. Matjesähnliche Produkte sind oft mehrere Wochen gekühlt haltbar, während an der Gräte gereifter Matjes nur wenige Tage haltbar ist. Diese kostengünstigere Produktionsmethode hat mit der traditionellen Herstellung von echtem Matjes nichts zu tun.</p>
<p>Für die Herstellung matjesähnlicher Produkte können neben den „jungfräulichen“ Heringen, auch solche verarbeitet werden, die bereits Rogen und Milch gebildet haben und eher säuerlich-ölige Produkte hervorbringen.</p>
<p>Der Begriff „Matjes“ leitet sich von der holländischen Bezeichnung für Mädchen ab und beschreibt die geschlechtliche Unreife jungfräulicher Fische, die nur in wenigen Wochen im Frühsommer gefangen werden können. Aufgrund der bevorstehenden auszehrenden Fortpflanzung verfügen die von Mai bis Juli gefangenen Fische, wie sie für den traditionellen Matjeshering verwendet werden, über einen besonders hohen Fettanteil von mindestens 12 Prozent. Ernährungsphysiologisch bedeutsam ist der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren.</p>
<p>Der traditionelle Herstellungsprozess geht auf das Haltbarmachen mit Salz zurück. Er entstand bereits im Mittelalter in den Niederlanden und verbreitete sich später territorial über ganz Nordeuropa. Der Salzgehalt von niederländischen Matjes ist niedriger und unterscheidet sich von deutschen Matjesprodukten deutlich.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/verbraucher/pdf/Edler_Matjes_oder_Schwindel_mit_Fisch.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/verbraucher/pdf/Edler_Matjes_oder_Schwindel_mit_Fisch.pdf</a></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li></li> 	<li> 	<p>Foto: © LANUV: Oben: echter Matjes - die rotbraune Verfärbung entlang der Mittelgräte ist deutlich erkennbar. Unten: matjesähnliches Produkt - die typische Verfärbung fehlt.</p> 	<p>Der Abdruck des Fotos ist nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</p> 	</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-578</guid>
                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2020 16:50:27 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Verkehr führt zu niedrigeren Stickstoffdioxidwerten</title>
                        <link>https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/weniger-verkehr-fuehrt-zu-niedrigeren-stickstoffdioxidwerten-1588257058</link>
                        <description>Das durch die Corona-Pandemie deutlich geringere Verkehrsaufkommen hat zu einer Abnahme der NO2-Belastungen an NO2-Verkehrsmessstellen geführt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-577</guid>
                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2020 13:43:00 +0200</pubDate>
                        <title>Duftstoffe in NRW-Gewässern nachgewiesen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/duftstoffe-in-nrw-gewaessern-nachgewiesen</link>
                        <description>LANUV untersucht Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei Gewässeruntersuchungen auf Duftstoffe wurden in allen Proben aus acht NRW-Gewässern zwei der so genannten Mikroschadstoffe gefunden. Die Duftstoffe HHCB (Galaxolid®) und OTNE (Iso E Super®) sind künstliche Moschusverbindungen. Die höchsten Konzentrationen wurden in der Emscher nachgewiesen. Die Emscher führt einen sehr hohen Anteil von Abwasser aus kommunalen Kläranlagen, was die Haupteintragsquelle der Duftstoffe in die Gewässer darstellt.</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen: „Gerüche begleiten uns im Alltag. Die Nase beeinflusst unsere Wahrnehmung und ganz wesentlich unser Befinden. Deshalb werden Duftstoffe oft aktiv eingesetzt, um eine gewünschte Wirkung zu erzielen. Wie sie aber in der Umwelt wirken, ob sie abgebaut werden oder&nbsp; ob sie die Trinkwassergewinnung beeinflussen, ist für viele Duftstoffe noch weitgehend unbekannt. Das LANUV und das Institut für Siedlungswasserwirtschaft an der RWTH Aachen forschen deshalb gemeinsam mit großem Aufwand an der Identifizierung solcher Substanzen in Gewässern, um sie nach ihrer Relevanz für Natur, Umwelt und Gesundheit zu beurteilen.“</p>
<p>Synthetische Duftstoffe werden in Wasch- und Reinigungsmitteln, Weichspülern, Kosmetika, Haarpflegeprodukten, in Duschgelen oder in Parfüms eingesetzt. Viele Produkte werden in Verbindung mit Wasser verwendet. Dadurch gelangen Duftstoffe ins häusliche Abwasser und damit über kommunale Kläranlagen auch in Oberflächengewässer.</p>
<p>Im Jahr 2011 hatte das LANUV nach dem Duftstoff Moschus-Xylol gesucht und war in Gewässern Nordrhein-Westfalens nicht fündig geworden. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft an der RWTH Aachen wurde nun ein neues Untersuchungsprogramm aufgelegt. Der Umfang der gesuchten Substanzen wurde erheblich erweitert. Die Messverfahren sind um den Faktor 1.000 sensitiver. Zudem wurden die Abläufe von Kläranlagen in die Untersuchung einbezogen. Moschus-Xylol konnte nach wie vor nicht gefunden werden, dafür aber andere künstliche Moschusverbindungen.</p>
<p>Untersucht wurden insgesamt 29 Proben aus der Emscher, Erft, Lippe, Rhein, Ruhr, Sieg, Wupper und dem Dortmund-Ems-Kanal. Davon fanden 15 Probenahmen im Ablauf von Kläranlagen statt. Aus den bisher vorliegenden Ergebnissen lässt sich ableiten, dass in NRW im Wesentlichen zwei Duftstoffe, OTNE und HHCB, über kommunale Kläranlagen in Gewässer eingetragen werden.</p>
<p>Für viele Duftstoffe existieren weder gesetzlich verbindliche Umweltqualitätsnormen für Oberflächengewässer noch Grenzwerte nach der Trinkwasserverordnung. Zur Beurteilung der Auswirkung auf die Umwelt gibt es für einige Stoffe jedoch eine breite ökotoxikologische Datenbasis und europäische Orientierungswerte, die für die Bewertung in nordrhein-westfälischen Oberflächengewässern angewendet werden können. Für Substanzen, die in der Trinkwasserverordnung bisher nicht geregelt sind, empfiehlt die Trinkwasserkommission beim Umweltbundesamt einen gesundheitlichen Orientierungswert in Höhe von 0,1 Mikrogramm pro Liter als erste Bewertungsbasis. Der Orientierungswert wurde für die beiden Substanzen OTNE und HHCB geringfügig überschritten.</p>
<p>Für keinen der weiteren untersuchten Duftstoffe wurden in den acht großen Gewässern Überschreitungen der Beurteilungswerte festgestellt. Eine allgemeine Gefährdung der Wasserlebewesen ist auf Basis der untersuchten Wasserproben nicht zu erwarten.</p>
<p>Aus trinkwasserhygienischer Sicht ist die Konzentration der Stoffe so niedrig zu halten, wie dies nach dem Vorsorgeprinzip möglich ist. Die Untersuchungen zeigen, dass Duftstoffe über das häusliche Abwasser und damit über kommunale Kläranlagen auch in trinkwasserrelevante Oberflächengewässer in NRW eingetragen werden. Die bekannten Verfahren zur Trinkwasseraufbereitung bewirken eine ausreichende Reduzierung der Stoffkonzentrationen im aufzubereitenden Rohwasser. Eine Gefährdung des Trinkwassers ist somit nicht zu erwarten. Oberflächengewässer, die zur Trinkwassergewinnung genutzt werden, sollten aber im Hinblick auf eine Belastung durch Duftstoffe aus Vorsorgegründen weiter beobachtet werden.</p>
<p>Neben der Erfassung und Auswertung von Messwerten stellt die Fortentwicklung der Bewertungsmaßstäbe eine große Aufgabe für die Wissenschaft dar. Auf mehr als 600 Substanzen, die nur in Spuren in Gewässern vorkommen, können Wasserproben mit gezielter Analytik im Labor untersucht werden. Etwa 3000 weitere Substanzen werden im Alltag im Haushalt oder in der Industrie verwendet. Sie können in unseren Gewässern vorkommen.</p>
<p>Im LANUV wird seit 2014 an der Identifizierung weiterer Spurenstoffe gearbeitet. Wird eine bisher unbekannte Substanz im Gewässer gefunden, können die Wissenschaftler mit hochauflösender Analysetechnik die Masse eines einzelnen Moleküls bestimmen. Für die Struktur und damit die chemische Identität der Substanz gibt es dann aber immer noch zahllose Varianten. Es ist echte Detektivarbeit, den Spurenstoffen buchstäblich auf die Spur zu kommen.</p>
<p>Mehr zum ECHO-Programm zur schnellen Relevanzprüfung für neu entdeckte Spurenstoffe:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik/echo-schnelle-relevanzpruefung-fuer-neue-stoffe" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik/echo-schnelle-relevanzpruefung-fuer-neue-stoffe</a></p>
<p>Der aktuelle Bericht Duftstoffe 2020 für Fachleute:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/analytik/pdf/echo/ECHO_Duftstoffe_2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/analytik/pdf/echo/ECHO_Duftstoffe_2020.pdf</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-576</guid>
                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2020 13:07:11 +0200</pubDate>
                        <title>Land NRW fördert Kastration verwilderter Hauskatzen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-nrw-foerdert-kastration-verwilderter-hauskatzen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unkontrollierte Vermehrung wird damit eingedämmt.<br> Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt seit Jahren Tierschutzeinrichtungen bei der Kastration verwilderter Hauskatzen. Die Kastration ist ein geeigneter Weg, eine unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. Zur Fortführung des Förderprogramms stellt das Land NRW im Jahr 2020 insgesamt 200.000 Euro bereit.</p>
<p>Verwilderte Katzen vermehren sich stark. Deshalb gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen an Tierschutzvereine für die Kastration von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtiere aufgenommen werden. Alle eingetragenen und gemeinnützigen Vereine, die auf dem Gebiet des Tierschutzes in Nordrhein-Westfalen tätig sind, können diese Förderung erhalten.</p>
<p>Die Höhe der Zuwendung beträgt 40,- Euro pro kastrierter Katze und 25,- Euro pro kastriertem Kater. Die maximale Höhe der Förderung beträgt 5.000,- Euro pro Tierschutzverein. Von jedem Tierschutzverein kann nur ein Antrag gestellt werden. Maßgeblich für die zeitliche Reihenfolge der Bewilligung ist das Datum des Eingangs des vollständigen Antrags.</p>
<p>Anträge können ab jetzt beim LANUV gestellt werden. Das erforderliche Antragsformular finden Sie unter: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/katzenkastration/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/katzenkastration/</a></p>
<p>Nicht zuwendungsfähig sind Kastrationen von Tierärzten, die beim Tierschutzverein angestellt sind. Und ist ein Tier bereits vermittelt, ist der neue Besitzer oder die Besitzerin für die Kastration verantwortlich. Eine Förderung ist dann ebenfalls nicht mehr möglich</p>
<p>Nicht zu verwechseln:</p>
<p>Verwilderte Hauskatzen sind keine Wildkatzen.</p>
<p>Die im Zusammenhang mit den Förderrichtlinien verwendete Formulierung "wilde Katzen" bezieht sich nur auf Hauskatzen, nicht aber auf die Wildkatzen. Der Begriff Hauskatzen umfasst an dieser Stelle auch die Rassekatzen.</p>
<p>Die Europäische Wildkatze (Felis silvestris) ist ein völlig anderes Tier als die ursprünglich aus dem vorderen Orient und Nordafrika stammende Hauskatze, die vom Menschen in der Antike nach Europa eingeführt wurde. Die in Mitteleuropa beheimatete Wildkatze ist europaweit streng geschützt und darf nicht gefangen und erst recht nicht kastriert werden!</p>
<p>Die Unterscheidung beider Katzenarten</p>
<p>Es gibt unter den Hauskatzen auch die grau-schwarz getigerten Farbvarianten, die der Wildkatze sehr ähneln. Bei der äußeren Unterscheidung ist die Färbung des hell-dunkel gebänderten Schwanzes das sicherste Merkmal. Bei der Wildkatze sind die schwarzen Ringe des buschigen Schwanzes breit, klar abgesetzt und geschlossen, das Schwanzende ist schwarz und oft stumpf. Bei ähnlich gezeichneten Hauskatzen sind die dunklen Ringe nicht geschlossen, in der Regel dünner und zahlreicher, das Schwanzende ist spitz.</p>
<p>Jedoch können selbst Wildkatzen-Experten nicht immer Wildkatzen und getigerte Hauskatzen anhand äußerer Merkmale sicher unterscheiden. Es wird daher dringend geraten, in den Verbreitungsgebieten der Wildkatze, also in allen waldreichen Gebieten ganz Nordrhein-Westfalens, auf die Kastration von wildfarbenen Katzen zu verzichten, wenn eine sichere Unterscheidung nicht möglich ist. Das Tier sollte im Zweifelsfall am Fundort wieder freigelassen werden.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-573</guid>
                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2020 13:30:38 +0100</pubDate>
                        <title>Bundesweite Vergleichsmessungen der Feinstaubbelastung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/bundesweite-vergleichsmessungen-der-feinstaubbelastung</link>
                        <description>Ringversuch zur Qualitätssicherung erfolgreich abgeschlossen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Betreiber der Luftqualitätsmessnetze fast aller Landesumweltämter, des Umweltbundesamtes (UBA), des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sowie aus Luxemburg haben für acht Wochen in Wiesbaden gemeinsame Feinstaubmessungen zur Sicherung der Qualität der Messergebnisse durchgeführt. Der so genannte Ringversuch fand unter fachlicher Leitung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW statt. Mit der Durchführung war das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie beauftragt. Ein Ringversuch ist eine groß angelegte Vergleichsmessung, bei der die beteiligten Institutionen an einem Standort unter gleichen Bedingungen über einen längeren Zeitraum mit ihren Geräten Schadstoffmessungen durchführen.</p>
<p>Gemessen wurde vom 23. Januar an auf dem Gelände des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden. Die Teilnehmerzahl und insbesondere die Zahl der eingesetzten Messsysteme war beim diesjährigen Ringversuch so hoch wie noch nie. Das zeigt, dass die Qualitätssicherung bei der Messung von Luftverunreinigungen bei allen Betreibern solcher Messnetze nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert hat.</p>
<p>Nachdem bei zurückliegenden Ringversuchen jeweils nur die größeren Partikel mit maximal 10 Mikrometer Durchmesser oder kleinere Fraktion mit maximal 2,5 Mikrometer Durchmesser gemessen wurden, hat der diesjährige Ringversuch erstmals beide Partikelgrößen in den Blick genommen. Er war deshalb sehr groß angelegt. Das Hessische Landesamt hat dafür auf einer Versuchsfläche 47 Messfelder für outdoorfähige Messsysteme bereitgestellt. Zusätzlich wurden zwölf Messplätze in zwei Messcontainern am Rande des Versuchsfeldes für Geräte genutzt, die eine klimatisierte Umgebung benötigen.</p>
<p>Nach Abschluss der Messungen werden nun im Nationalen Referenzlabor beim LANUV alle Messergebnisse ausgewertet und miteinander verglichen. Anhand des Vergleichs lassen sich Aussagen über die Genauigkeit der verschiedenen angewandten Messverfahren und -geräte treffen.</p>
<p>Hintergrund</p>
<p>Zur Beurteilung der Luftqualität sollten Messwerte möglichst genau und vergleichbar sein. In den vergangenen Jahrzehnten sind Messverfahren und -geräte immer komplexer geworden, es wurde möglich, immer genauere Daten und noch kleinere Konzentrationen von Luftschadstoffen zu erheben. Um Genauigkeit und Vergleichbarkeit der von vielen unterschiedlichen Institutionen gemessenen Werte sicherzustellen, muss die Messtechnik von Zeit zu Zeit überprüft und abgeglichen werden – dies geschieht bei so genannten Ringversuchen.</p>
<p>Für gasförmige Stoffe werden jedes Jahr beim LANUV Ringversuche durchgeführt, bei denen alle Messgeräte an eine Ringleitung angeschlossen sind und so die identischen Messbedingungen hergestellt werden. Für Feinstaub ist das so nicht durchführbar. Deshalb erfolgen dafür Vergleichsmessungen unter gleichen Versuchsbedingungen.</p>
<p>Anhand des Vergleichs der gewonnenen Daten können Messungenauigkeiten und deren Gründe identifiziert werden. Aus diesem Wissen wiederum lassen sich Maßnahmen ableiten, um die Genauigkeit der Messverfahren zu optimieren. Ringversuche sind somit ein wichtiger Baustein zur Qualitätssicherung der Luftqualitätsüberwachung in Deutschland.</p>
<p>Weitere Informationen</p>
<p>Zum Nationalen Referenzlabor: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/referenzlabor" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/referenzlabor</a></p>
<p>Zur gesundheitlichen Wirkung von Feinstaub:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/feinstaub-pm10" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/feinstaub-pm10</a></p>
<p>Informationen beim HLNUG:</p>
<p>Feinstaub PM10 <a href="https://www.hlnug.de/?id=6516" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hlnug.de/?id=6516</a> Feinstaub PM2,5 <a href="https://www.hlnug.de/?id=8568" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hlnug.de/?id=8568</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-572</guid>
                        <pubDate>Thu, 06 Feb 2020 15:31:07 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV erfasst Daten zum Energieverbrauch oder Erzeugung aus allen Bereichen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-erfasst-daten-zum-energieverbrauch-oder-erzeugung-aus-allen-bereichen</link>
                        <description>Energiedaten für die einzelnen Sektoren neu aufbereitet und in einem System zusammengefasst</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von der Erzeugung, über die Bereitstellung bis zum Verbrauch wurden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV) im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW (MWIDE) alle verfügbaren Energiedaten in einem neuen Online-System zusammengefasst. Mit den über 80 Diagrammen und Tabellen werden die Entwicklungen im Energiebereich in NRW nachgezeichnet. Erstmals vom LANUV präsentiert werden die Energiedaten NRW auf der diesjährigen E-world energy &amp; water vom 11. bis 13. Februar 2020 in Essen.</p>
<p>Durch das Zusammenführen der Energiedaten NRW zeigen sich die Erfolge der vergangenen Jahre in der klimaneutralen Erzeugung von Energie ebenso wie die Bereiche, in denen die Entwicklungen in der CO<sub>2</sub> Minimierung noch weitere Schritte zu gehen haben. „Aus unseren Daten wird deutlich, dass wir vor allem in den Bereichen Verkehr und Wärme noch erheblichen Bedarf sehen, Treibhausgase einzusparen“, erklärte der Präsident des LANUV Dr. Thomas Delschen. „Das bedeutet für eine erfolgreiche Energiewende, dass wir nicht nur auf die Erzeugung von klimaneutralem Strom schauen müssen, sondern auch auf Bereiche Mobilität und Wohnen. Mit den Energiedaten NRW haben nun ein Werkzeug zur Hand, mit dem die Entwicklung der Energiewende in den einzelnen Sektoren genau aufgezeigt werden kann“, betonte Dr. Delschen.</p>
<p>Auf der Internetseite energiedaten.nrw.de sind mehr als 80 Diagramme und Tabellen dargestellt, die die Entwicklungen von der Energiebereitstellung bis zum Energieverbrauch in NRW aufzeigen und so den Stand der Energiewende in NRW dokumentieren. Für die Bereiche Strom, Wärme, Verkehr, Kraft-Wärme-Kopplung sowie die Treibhausgasemissionen liegen Zeitreihen in der Regel ab 1990 vor. Rahmendaten zur Bevölkerungsentwicklung, Erwerbstätigkeit oder Fahrzeugbeständen helfen, die Entwicklung der Energiewende in NRW in einen Kontext einzuordnen.</p>
<p>Was die Energiedaten NRW zeigen (Auswahl):</p><ul> 	<li>Zwischen 1990 und 2018 wurden die Treibhausgasemissionen von 368 Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalenten auf 265 Millionen CO<sub>2</sub>-Äquivalente reduziert. Damit beträgt der Rückgang der Treibhausgasemissionen in diesem Zeitraum fast 28 Prozent. NRW hat sich in seinem Klimaschutzgesetz das Ziel gesetzt, bis 2020 eine Minderung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 von 25 Prozent zu erreichen. Dieses Ziel wurde also bereits 2018 erreicht.</li> 	<li>Mehr als die Hälfte des Stroms wird in NRW von der Industrie verbraucht, danach folgt mit rund 25 Prozent der Sektor Haushalte und Kleinverbraucher. Bundesweit liegt der Anteil der Industrie am Stromverbrauch niedriger. Daher ist gerade die Industrie in NRW auf eine sichere Stromversorgung angewiesen.</li> 	<li>Der Anteil der Erneuerbaren Energien am nordrhein-westfälischen Strommix ist seit 1990 kontinuierlich angestiegen: Nach LANUV-eigenen Daten liegt ihr Beitrag bei bis zu 23 Terawattstunden im Jahr 2018. Mit dieser Menge könnte der gesamte Bruttostromverbrauch von Sachsen-Anhalt gedeckt werden. Mehr als die Hälfte des Erneuerbaren Stroms stammte aus der Windenergie, gefolgt von der Biomasse.</li> 	<li>Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Brennstoffeinsatz zur Fernwärmeerzeugung hat zwischen 1990 und 2016 von 3,5 auf 12,4 Prozent zugenommen. Insgesamt lag der Fernwärmeverbrauch bei rund 30 Terawattstunden. Etwa 60 Prozent der Fernwärme wird in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugt. Die Fernwärme geht zu 60 Prozent in die Industrie, 30 Prozent geht in private Haushalte. Gerade in Ballungsräumen bietet die Fernwärme eine klimafreundliche Alternative zu Heizungen, die mit Gas oder Öl betrieben werden. Hier ist ein weiterer Ausbau erforderlich.</li> 	<li>Der Verkehrssektor ist der einzige Bereich in NRW, in dem der Endenergieverbrauch gestiegen ist. Jährlich wächst der Kraftfahrzeugbestand in NRW um rund 150.000 Fahrzeuge. Allerdings werden die Kraftfahrzeuge im Verbrauch effizienter. Trotz der steigenden Anzahl von Fahrzeugen und der ebenfalls steigenden Jahresfahrleistung ist der Endenergieverbrauch im Verkehrssektor nur gering angestiegen. Zugenommen hat auch die Anzahl der Berufspendler und die täglichen Verkehrsstärken. Effekte einer Mobilitätswende weg vom Auto sind aus diesen Daten bisher nicht abzulesen.</li> </ul><p>Die neuen Energiedaten sind Teil des Fachinformationssystems Energieatlas NRW, der als digitales Informations- und Servicesystem für Verwaltungen, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger dient und den das LANUV auf der E-World in Essen dem Fachpublikum am NRW-Stand live präsentiert. Zum Energieatlas NRW gehören ebenfalls die landesweiten Solar- und Wärmekataster, Informationssysteme zu Strom aus Erneuerbaren Energien, dem Bestand und den Potenzialen erneuerbarer und klimafreundlicher Energien sowie zahlreiche Werkzeuge und Planungshilfen zur Unterstützung der Planungsbehörden. In der Zusammenschau ergibt sich ein vollständiger Überblick über den Stand der Energiewende, die Möglichkeiten zum Klimaschutz und den Ausbau der klimafreundlichen und Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Die einzelnen Fachinformations- und Servicesysteme sind zu finden unter</p><ul> 	<li><a href="http://www.energiedaten.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energiedaten.nrw.de</a></li> 	<li><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a></li> 	<li><a href="http://www.solarkataster.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.solarkataster.nrw.de</a></li> 	<li><a href="http://www.waermekataster.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.waermekataster.nrw.de</a></li> </ul><h2>Download</h2><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-570</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Jan 2020 16:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV-Neubau Duisburg: Gold-Auszeichnung für nachhaltiges Bauen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-neubau-duisburg-gold-auszeichnung-fuer-nachhaltiges-bauen</link>
                        <description>Das neue Duisburger Labor- und Bürogebäude des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) wurde von der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Gold-Standard für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Das neue Duisburger Labor- und Bürogebäude des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) wurde von der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Gold-Standard für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Besonders gut abgeschnitten hat das Projekt in den Kriterien der ökologischen und ökonomischen Qualität. LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen nahm die Auszeichnung in Düsseldorf unter Beisein von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Bauministerin Ina Scharrenbach von DGNB-Präsident Prof. Alexander Rudolphi entgegen.</p>
<p>Das Gebäude verfügt beispielweise aufgrund eines effizienten Energiekonzeptes über eine sehr gute Ökobilanz. Volle Punktzahl erhielt die Auswahl der Materialien, bei der unter anderem Schad- und Risikostoffe gezielt vermieden wurden. In besonderem Maße wurde darauf geachtet, dass die gebäudebezogenen Kosten über den gesamten Lebenszyklus möglichst gering sind. Zudem verfügt das Laborgebäude über eine hervorragende Innenraumqualität. Die Eigenproduktion von Strom über Photovoltaik wirkte sich ebenfalls positiv auf das Zertifizierungsergebnis aus.</p>
<p>Für den Präsidenten des LANUV, Dr. Thomas Delschen war wichtig, nicht nur zukunftsfähige Laboratorien auf dem neusten technischen Stand zu erhalten, sondern auch eine nachhaltige Arbeitsumgebung für den neuen Standort zu schaffen. „Das Heizen mit Fernwärme, Stromerzeugung durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, eine energieeffiziente Dämmung, die zentrale Lage am Bahnhof oder die Nutzung von Regenwasser sind Beispiele für nachhaltiges Bauen und Arbeiten. Mit unseren neuen Gebäuden zeigen wir damit einen Weg auf in Richtung klimaneutrale und nachhaltige Landesverwaltung“, so Dr. Delschen.</p>
<p>&nbsp;„Ich freue mich, dass das LANUV als Modellbehörde für eine nachhaltige Verwaltung auch beim Thema Gebäude vorangegangen ist“, sagte Ministerin Heinen-Esser bei der Übergabe. „Ein ressourceneffizientes, klimaschonendes, nutzer- und gleichzeitig umweltfreundliches Bauen ist ein wichtiges Ziel der Landesregierung. Mit unseren eigenen Verwaltungsgebäuden wollen wir dabei natürlich vorbildhaft vorangehen. Die Auszeichnung mit dem Gold-Standard der DGNB zeigt, dass dies bei dem neuen LANUV-Standort in Duisburg gelungen ist. Das Gebäude stellt moderne und nachhaltige Arbeitsbedingungen insbesondere auch in den Laboren für die wichtige Aufgabe der Umweltüberwachung zur Verfügung."</p>
<p>Ministerin Scharrenbach erklärte zur Auszeichnung: „Der öffentlichen Hand kommt eine Vorbildwirkung im Bau zu, wenn es um nachhaltige Gebäude geht. Daher freuen wir uns, dass der neue Standort des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Duisburg nun von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen zertifiziert wurde.“</p>
<p>Bei dem LANUV-Gebäude handelt es sich um das fünftausendste Gebäude mit DGNB-Zertifizierung. „Alle DGNB zertifizierten Projekten liegen mit ihrer Nachhaltigkeitsqualität weit über den gesetzlichen Anforderungen und üblichen Baustandards“, erklärte DGNB Präsident Prof. Alexander Rudolphi, der besonders stolz darauf war, bereits das fünftausende Gebäude in elf Jahren bewerten und auszeichnen zu dürfen. „Das ist Anerkennung und Ansporn zugleich. Zeigt es doch, was im nachhaltigen Bauen möglich ist, wenn Überzeugung und Gestaltungswille zusammenkommen.“</p>
<p>66 Millionen Euro wurden in die neuen Labore zur Gewässerüberwachung und Büros für über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den neuen Standort des LANUV in Duisburg investiert. Nach zweijähriger Bauzeit konnten im Dezember 2018 die Umzüge der Laborgerätschaften und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Düsseldorf nach Duisburg beginnen.</p>
<p>Ein Schwerpunkt in Duisburg ist die Überwachung der Gewässer in NRW. Neben über 600 unterschiedlichen chemischen Wasserinhaltsstoffen einschließlich der Mikroschadstoffe können in den Duisburger LANUV-Laboren auch wassergetragene Krankheitserreger, wie zum Beispiel Legionellen oder antibiotikaresistente Bakterien analysiert werden. Das Labor der Gewässerökologie befasst sich mit der (taxonomischen) Bestimmung der Kleinstlebewesen, die die biologische Qualität eines Gewässer anzeigen. Aus allen Gewässerinformationen leiten dann LANUV-Fachleute den Gewässerzustand ab, identifizieren nachteilige Einflussfaktoren und überprüfen Wirkungen von Maßnahmen.</p>
<p>In Duisburg ist zudem die mit modernster Technik ausgestattete Hochwasserzentrale angesiedelt, die die Wasserstände der rund 300 nordrhein-westfälischen Gewässerpegel- und 240 LANUV-Messstationen zu Niederschlagsmengen online erfasst, im Internet bereitstellt und Lageberichte bei Hochwassersituationen veröffentlicht.</p>
<p><strong>Zahlen und Daten zum LANUV-Neubau Duisburg und zur DGNB-Zertifizierung:</strong></p><ul> 	<li>66 Millionen Euro Investitionssumme: Anmietung durch das LANUV für 20 Jahre</li> 	<li>Grundsteinlegung am 7. April 2017</li> 	<li>10.000 Quadratmeter Grundstücksfläche</li> 	<li>9.619 Quadratmeter Laborfläche und 6.944 Quadratmeter Bürofläche</li> 	<li>Sehr gute Ökobilanz aufgrund eines effizienten Energiekonzeptes</li> 	<li>Strombedarf der Büro- und Laborgebäude wird zum Teil durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach gedeckt</li> 	<li>Auf eine gute Wärmedämmung wurde besonderen Wert gelegt, sodass der Primärenergiebedarf die Anforderungen der EnEV 2016 im Bürogebäude um 70 Prozent und im Laborgebäude um 50 Prozent unterschreitet</li> 	<li>sehr gute Materialbewertung mit höchster DGNB-Qualitätsstufe</li> 	<li>Barrierefreies Gebäude für Menschen mit Behinderung</li> 	<li>sehr guter Nutzerkomfort (thermisch, Luftqualität, Akustik, visuell)</li> 	<li>Regenwassernutzung für Toilettenanlage im Bürogebäude</li> 	<li>Perfekte Anbindung an den Duisburger Hauptbahnhof</li> 	<li>Nachhaltige Kantinenbewirtschaftung</li> 	<li>Abfalltrennung</li> 	<li>Modernste Präsentationstechnik in den Konferenzräumen<br> 	&nbsp;</li> </ul></div><h3>Download:<br> &nbsp;</h3><ul> 	<li></li> </ul><h3>&nbsp;</h3>
<h3>Weiter Infos zum Download:<br> &nbsp;</h3><ul> 	<li><br> 	&nbsp;</li> 	<li>Bild - </li> 	<li>Bild - </li> 	<li>Bild - </li> 	<li>Bild - </li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-571</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Jan 2020 06:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Klimawandel auch im Regierungsbezirk Arnsberg deutlich spürbar</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/klimawandel-auch-im-regierungsbezirk-arnsberg-deutlich-spuerbar-1</link>
                        <description>LANUV veröffentlicht „Fachbeitrag Klima“ für die Regionalplanung im Regierungsbezirk Arnsberg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Klimawandel ist auf regionaler Ebene messbar. Die Folgen werden auch durch Untersuchungen in den Regierungsbezirken Nordrhein-Westfalens sichtbar.</p>
<p>Am 20.01.2020 hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) den „Fachbeitrag Klima“ für die Fortschreibung des Regionalplans im Regierungsbezirk Arnsberg, räumlicher Teilplan Märkischer Kreis, Kreis Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein, veröffentlicht.</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen: „Die Folgen des Klimawandels sind auf regionaler und lokaler Ebene mittlerweile deutlich sichtbar. Sie können auch schon jetzt für die nächsten Jahre und Jahrzehnte abgeschätzt werden. Der Fachbeitrag des LANUV liefert hierzu als fachliche Grundlage für die Regionalplanung wichtige Informationen und beschreibt mögliche Folgen des veränderten Klimas für die Menschen in der Region. Außerdem gibt das LANUV mit dem Fachbeitrag Klima konkrete Empfehlungen für den Klimaschutz und für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Regierungsbezirk Arnsberg.“</p>
<p>Nachdem die ersten beiden Fachbeiträge dieser Art im letzten Jahr für die Regierungsbezirke Detmold und Köln erstellt wurden, erhält nun auch die Bezirksregierung Arnsberg wichtige Informationen und Planungsempfehlungen zur Berücksichtigung des vom Menschen verursachten Klimawandels in der Regionalplanung.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Die Ergebnisse im Einzelnen</strong></p>
<p>Die durchschnittliche Jahrestemperatur im Planungsraum der drei Kreise ist im Zeitraum von 1981 bis zum Jahr 2010 im Vergleich zum Zeitraum von 1951 bis zum Jahr 1980 von 7,5 Grad Celsius auf 8,2 Grad Celsius angestiegen. Dies wird unter anderem sichtbar an einer steigenden Zahl von Sommertagen (Tage mit Temperaturen über 25 °C, durchschnittlich 9 Tage mehr pro Jahr) und heißen Tagen (Tage, an denen mindestens 30 °C erreicht werden, im Schnitt 2 Tage mehr pro Jahr). Gleichzeitig ist die jährliche Anzahl an Eistagen zurückgegangen (Tage, an denen die Temperatur 0 °C nicht übersteigt, durchschnittlich 2 Tage weniger), ebenso die Zahl an Frosttagen (Tage mit einer Tiefsttemperatur unter 0 °C, im Schnitt 9 Tage weniger). Bis zur Mitte des Jahrhunderts gehen die Klimamodelle von einem weiteren Anstieg der jährlichen Durchschnittstemperaturen &nbsp;um +0,7 bis +1,8 Grad Celsius aus (Referenzperiode 1971 – 2000). Bis zum Jahr 2100 ist eine Erwärmung von +0,8 bis +4,5 Grad Celsius zu erwarten.</p>
<p>Untersucht wurden durch das LANUV im Fachbeitrag Klima unter anderem auch die Treibhausgas-Emissionen im Planungsraum der drei Kreise. Dabei zeigt sich, dass die Treibhausgas-Emissionen im Teilplangebiet mit etwa 9,6 Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalente (CO<sub>2eq</sub>) pro Einwohner auf einem ähnlichen Niveau liegen wie der bundesweite Durchschnitt (10,7 Tonnen CO<sub>2eq</sub> pro Kopf; Stand: Ende 2016), allerdings deutlich unter den überdurchschnittlich hohen Werten für ganz NRW (15,5 t CO<sub>2eq</sub> pro Einwohner). Insbesondere im Sektor Energiewirtschaft und Industrie liegen die Treibhausgas-Emissionen im Teilplangebiet der drei Kreise mit 5,5 t CO<sub>2eq</sub> deutlich unter den Pro-Kopf-Werten für ganz Nordrhein-Westfalen und auch leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt. Die Treibhausgasemissionen je Einwohner in den Sektoren Verkehr (2,0 t CO<sub>2eq</sub>), Haushalte / Kleinverbrauche (1,7 t CO<sub>2eq</sub>) und Landwirtschaft (0,3 t CO<sub>2eq</sub>) liegen im Teilplangebiet in etwa auf dem gleichen Niveau wie in ganz NRW oder im Bund.</p>
<p>Den Ergebnissen zu Grunde liegt unter anderem auch eine Klimaanalyse, die das LANUV im letzten Jahr für ganz Nordrhein-Westfalen angefertigt und nun im Fachbeitrag Klima für das Teilplangebiet Märkischer Kreis, Kreis Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein ausgewertet hat. Dabei wurden für einen typischen Sommertag mit abendlichen Temperaturen von 20 Grad Celsius verschiedene meteorologische Parameter und komplexe Luftaustauschprozesse modelliert. In Bezug gesetzt wurden dabei Flächen, über denen sich nachts größere Schichten kühlerer Luft bilden (sogenannte Kaltluftentstehungsgebiete, z. B. Wiesen, größere Parkanlagen, Ackerflächen), Kaltluftleitbahnen, und die von Hitzebelastung betroffenen Bereiche in den Städten. So liefert der Fachbeitrag Klima der Regionalplanung im Regierungsbezirk Arnsberg wichtige Hinweise, wo im Teilplangebiet Belastungsräume, klimatische Erholungsräume, Kaltluftentstehungsgebiete und Kaltluftleitbahnen liegen. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere auf Grund der vergleichsweise geringen Siedlungsdichte in der Region die Problematik der städtischen Wärmeinseln und der Hitzebelastung der Bevölkerung geringer ausgeprägt ist als in anderen Teilen des Landes. Im Teilplangebiet der drei Kreise Märkischer Kreis, Kreis Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein stellen dafür im Gegensatz beispielsweise zum Ruhrgebiet oder der Rheinschiene andere Klimafolgen die wesentlichen Herausforderungen dar, wie etwa die Auswirkungen des Klimawandels auf die Waldökologie und Forstwirtschaft oder auf den (Winter-)Tourismus.</p>
<p>Die Handlungsfelder Klimaschutz und Klimaanpassung betreffen grundsätzlich verschiedenste Akteure und Fachplanungen. Die Auswirkungen des Klimawandels treten lokal beziehungsweise regional auf, und die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen sind konkret räumlich verortet. Die Regionalplanung, die von Haus aus verschiedene Interessen und Nutzungsansprüche an den Raum für einen mittel- bis langfristigen Zeithorizont steuert, ist daher von zentraler Bedeutung, um Maßnahmen zum Klimaschutz sowie zur Anpassung an den vom Menschen verursachten Klimawandel umzusetzen.</p>
<p>Weitere „Fachbeiträge Klima“ für die Regionalplanung werden derzeit u.&nbsp;a. für den Regierungsbezirk Münster erstellt.<br> &nbsp;</p>
<p>Den Fachbeitrag Klima“ für die Fortschreibung des Regionalplans im Regierungsbezirk Arnsberg, räumlicher Teilplan Märkischer Kreis, Kreis Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein finden Sie hier zum Download:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/6_sonderreihen/Fachbeitrag_Klima_Teilplan_Arnsberg_WEB.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/6_sonderreihen/Fachbeitrag_Klima_Teilplan_Arnsberg_WEB.pdf</a></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/sonderreihen-und-ausgaben" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/sonderreihen-und-ausgaben</a></p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/klima/service/veroeffentlichungen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/klima/service/veroeffentlichungen</a></p><div><div class="table-wrapper"><div class="table-responsive"><table class="table table-bordered"> 	<tbody> 		<tr> 			<td><p><strong>Hintergrundinformationen LANUV-Monitoring Klimafolgen:</strong></p> 			<p>Die durch den Menschen verursachte Änderung der klimatischen Verhältnisse ist bereits heute deutlich messbar, für die zukünftigen Entwicklungen liefern Klimamodelle Erkenntnisse zu den voraussichtlichen Entwicklungen. Der Klimawandel betrifft auch in Nordrhein-Westfalen die Grundlagen verschiedener Lebensbereiche und hat Auswirkungen auf unsere Art zu wohnen und zu arbeiten, auf die Bereiche Mobilität, Energieversorgung oder Landwirtschaft sowie auf die Flora und Fauna.</p> 			<p>Seit dem Jahr 2011 untersucht das LANUV die Folgen des Klimawandels in einem eigenen Klimafolgenmonitoring. Betrachtet werden dabei 30 Indikatoren aus den sieben Umweltbereichen Klima und Atmosphäre, Wasser, Ökosysteme und Biodiversität, Boden, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Menschliche Gesundheit.</p> 			<p>Die Ergebnisse des Monitorings sind zu finden unter</p> 			<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/</a></p> 			<p><br> 			<strong>Hintergrundinformationen zum „Fachbeitrag Klima“ für die Planungsregion Arnsberg:</strong></p> 			<p>Für die Belange von Klimaschutz und Klimaanpassung in der Regionalplanung werden möglichst exakte räumliche Informationen und Datengrundlagen sowie klimafachliche Einschätzungen in einem Fachbeitrag zusammengefasst. Daraus abgeleitet werden dann Hinweise auf raumrelevante Anforderungen und Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen und Empfehlungen für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Dabei werden drei wesentliche Aspekte thematisiert: Zum einen wird der Klimawandel im Teilplangebiet (Märkischer Kreis, Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein) des Regierungsbezirks Arnsberg beschrieben, was sowohl die bisherige Entwicklung des Klimas als auch zukünftig zu erwartende Klimaveränderungen umfasst. Im Bereich Klimaschutz liefert der Fachbeitrag eine Bestandaufnahme der Treibhausgas-Emissionen in der Region sowie Zahlen zum Ausbaustand und noch bestehenden Potenzialen der Erneuerbaren Energien. Bei der Anpassung an den Klimawandel liegt ein Fokus auf der steigenden Hitzebelastung der Bevölkerung, wobei besonders belastete Siedlungsräume und geeignete Ausgleichsräume im Freiraum (z.B. Kaltluftleitbahnen) durch das LANUV identifiziert und bewertet wurden.</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table></div></div></div><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-567</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Jan 2020 13:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Nordrhein-Westfalen Stadt.Land.Fluss.</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/luftqualitaet-in-nordrhein-westfaelischen-staedten-hat-sich-weiter-verbessert-1</link>
                        <description>Etwa 130 Ausstellende aus Nordrhein-Westfalen präsentieren eine Vielfalt von Produkten vom 17. - 26. Januar 2020 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Vielfalt Nordrhein-Westfalens zu präsentieren ist das Ziel des Messeauftritts „Nordrhein-Westfalen Stadt.Land.Fluss.“ auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin, die in einer Woche beginnt. Das Motto beschreibt die unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Kulturlandschaften und Regionen, aus denen hochwertige regionale Produkten stammen und stellt die nachhaltige Erzeugung und Vermarktung in den Vordergrund. Dabei steigt die Zahl der Ausstellenden in diesem Jahr von zuletzt rund hundert auf nun etwa 130.</p>
<p>„Nordrhein-Westfalen wird häufig definiert über seine industrielle Vergangenheit und Zukunft. Dabei ist NRW auch das drittgrößte Agrarland in Deutschland und zugleich das Land mit der größten Ernährungswirtschaft“, erklärte der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen auf einer Vorabpräsentation heute (Donnerstag, 9. Januar 2020) im LANUV in Essen, auf der die ersten Produkte probiert werden konnten. „Etwa ein Fünftel des deutschen Gesamtumsatzes an Lebensmitteln wird in NRW erwirtschaftet. Neben den kulinarischen Spezialitäten ist es uns aber wichtig, auch die ländlichen Räume in ihrer Vielfalt zu präsentieren. Dazu gehört die nordrhein-westfälische Landwirtschaft mit ihren regionalen Unterschieden ebenso wie Projekte zur Entwicklung ländlicher Gemeinden.“</p>
<p>Zur Darbietung dieser reichen Natur-, Genuss- und Land(Wirtschafts)vielfalt wurde unter Federführung des Landesamtes für Natur-, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Auftrag des NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministeriums der NRW-Messeauftritt realisiert. Ziel des Messekonzeptes ist, die unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Landschaften und Kulturen abzubilden und gleichzeitig Informationen zur Ernährungs- und Landwirtschaft in NRW, Verbraucherschutz und Tourismus anzubieten. „Regionalvermarktung erfolgreich zu betreiben bedeutet, den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Besonderheiten der heimischem Produkte nahezubringen und sie von deren Qualität zu überzeugen“, betonte Dr. Delschen. „Deshalb bieten wir auf der NRW-Präsentation auf der grünen Woche eine Informations- und Kommunikationsplattform, auf der die Erzeugung regionaler Produkte unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit im Vordergrund steht.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Berlin werden auf der knapp 1200 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche, an 27 Messeständen, über die zehn Tage dauernde Messe, eine Fülle an Produkten vorgestellt. Neben regionalen Spezialitäten, Bieren, Fruchtsäften und Fischgenüssen, Käse und Spargel werden Blumen und Zierpflanzen vom Niederrhein, die Erlebnisangebote des Naturparks Hohe Mark oder das Leben auf dem Lande, mit Projekten aus dem Förderprogramm LEADER des NRW-Umweltministeriums präsentiert.</p>
<p>Erstmals mit dabei sind Stände der Katholischen Landvolkbewegung, deren Landjugendbewegung KLJB aus dem Bistum Münster, eine Präsentation der Technischen Hochschule OWL zur Digitalisierung der Landwirtschaft oder Curry Q, Currywurst-Kreationen aus Kleve.</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) selber richtet den Fokus in diesem Jahr auf das Thema „Phänologie und Klimawandel – weshalb der Frühling immer früher beginnt“.</p>
<p>Gemäß dem Motto Stadt.Land.Fluss. zeigt ein Panorama, welches den gesamten Messeauftritt einrahmt, die Sehenswürdigkeiten des Landes NRW in der Halle. Von einer zentralen Übersichtsplattform erhalten die Messebesucherinnen und Messebesucher zudem einen Rundumblick über die Ausstellerpräsentationen und das Bühnenprogramm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich seit vielen Jahren an der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Das LANUV ist im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW zuständig für die Organisation und Konzeption der Messepräsentation des Landes NRW auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Gemeinsam mit dem Ministerium wurde im vergangenen Jahr ein neues Konzept unter dem Motto „Nordrhein-Westfalen Stadt.Land.Fluss.“ entwickelt und in diesem Jahr zum zweiten Mal umgesetzt. Die 27 Ausrichtenden mit eigenen Ständen erhalten so in diesem Jahr die Möglichkeit, ihre regionalen Produkte oder Service- und Dienstleistungsangebote zu präsentieren. Begleitet wird der NRW-Auftritt von einem umfangreichen Bühnenprogramm, das den Messebesucherinnen und Messbesuchern täglich viele Stunden Kochshows und spannende Mitmachaktionen bietet.</p>
<p><strong>Folgende nordrhein-westfälische Ausstellungsbeiträge mit eigenen Ständen werden in Berlin zehntägig anzutreffen sein:</strong></p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li>Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen</li> 	<li>Landesbetrieb Wald und Holz NRW</li> 	<li>KLB, KLJB im Bistum Münster e.V.</li> 	<li>Verbraucherzentrale NRW e.V.</li> 	<li>Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V.</li> 	<li>Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.</li> 	<li>Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.</li> 	<li>Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe / Studiengang Precision Farming</li> 	<li>Früh Kölsch, Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG</li> 	<li>Metzgerei Quartier, Küchenbetrieb in der Gästelounge</li> 	<li>Pflanzenzucht Heinz Manten</li> 	<li>Privatbrauerei Ernst Barre GmbH</li> 	<li>Forstetal 600 / Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen GmbH &amp; Co. KG</li> 	<li>Die Faire Milch, Grefrath</li> 	<li>GEPA – The Fair Trade Companv</li> 	<li>Kanne Brottrunk</li> 	<li>Curry Q GmbH</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Messestände von Ausstellenden (ebenfalls zehntägig) mit wechselnden Produkten oder Akteuren:</strong></p><ul> 	<li>Agrobusiness Niederrhein e.V.</li> 	<li>Ernährung-NRW e.V.</li> 	<li>Fischkultur NRW – Verband nordrhein-westfälischer Fischzüchter und Teichwirte e.V.</li> 	<li>Genussregion Niederrhein e.V.</li> 	<li>Genussregion Ostwestfalen-Lippe e.V.</li> 	<li>Komm aufs Land e.V.</li> 	<li>LEADER/Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen</li> 	<li>mein-ei.nrw e.V.</li> 	<li>Münsterland e.V.</li> 	<li>Naturpark Hohe Mark</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zur Grünen Woche:</strong></p>
<p>Die Internationale Grüne Woche (kurz IGW) ist eine internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Sie wurde 1926 gegründet und findet in diesem Jahr in Berlin vom 17. bis 26. Januar 2020 zum 85. Mal statt.</p>
<p>Dem Konsumtrend folgend, nehmen die Themen „Erzeugung von regionalen Produkten“ und „Leben und Urlaub in den ländlichen Räumen“ immer weiter an Bedeutung zu. Diese Bedeutung der Grünen Woche für die Agrarpolitik wird unterstrichen durch den jährlichen Besuch von über 200 internationalen und nationalen Ministerinnen und Ministern sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretären.</p>
<p>Die IGW benennt sich selber als „weltgrößte Messe für Ernährung Landwirtschaft und Gartenbau“. Parallel dazu ist die IGW Ausgangspunkt für das „Global Forum for Food and Agriculture (kurz GFFA)“. Hier treffen sich internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzenten und zeigen mit ihren Gemeinschaftsschauen, was die faszinierende Welt der Nahrungs- und Genussmittel zu bieten hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche</a></p>
<p><a href="http://www.gruenewoche.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.gruenewoche.de/</a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-566</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Jan 2020 08:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Luftqualität in nordrhein-westfälischen Städten hat sich weiter verbessert </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/luftqualitaet-in-nordrhein-westfaelischen-staedten-hat-sich-weiter-verbessert</link>
                        <description>Dies belegt eine erste Auswertung der LANUV-Messwerte für Stickstoffdioxid (NO2) im Jahr 2019 an den automatisierten Messstellen, die das Umweltministerium am Mittwoch (8. Januar 2020) veröffentlicht hat.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2020-01-08-umweltministerin-heinen-esser-luftqualitaet-in-nordrhein-westfaelischen-staedten-hat-sich-weiter-verbessert/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung vom 08.01.2020 </a>Umweltministerin Heinen-Esser: Luftqualität in nordrhein-westfälischen Städten hat sich weiter verbessert<br> <br> <a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/luft/emissionen/pdf/2019_01_08-vorl_NO2_konti.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Vorläufige Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxid- Konzentration 2019</a><br> <br> <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum Thema Luft</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-564</guid>
                        <pubDate>Mon, 23 Dec 2019 12:09:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wolfnachweise in NRW – mit dem Abo-Service stets aktuell informiert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/wolfnachweise-in-nrw-mit-dem-abo-service-stets-aktuell-informiert</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) weist darauf hin, dass aktuell in Nordrhein-Westfalen&nbsp; bestätigte Wolfsnachweise auf der zentralen Informationsseite <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a> eingestellt sind.</p>
<p>Um über neue Nachweise aktuell und zeitnah unterrichtet zu werden, können sich Interessierte über den Abo-Service des Umweltportals NRW unter folgender Adresse registrieren: <a href="https://www.umweltportal.nrw.de/abo-service" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umweltportal.nrw.de/abo-service</a>. Für die Registrierung wird eine E-Mail-Adresse benötigt. Direktnachrichten auf ein mobiles Gerät können über einen Browser aktiviert werden.</p>
<p>Fortan ist geplant, erfolgte Nachweise verstärkt über einen derartigen Abo-Service zu kommunizieren. Dieser soll sukzessive die bisher veröffentlichten LANUV-Meldungen ergänzen und perspektivisch ersetzen.</p>
<p>Weitere Informationen zum Verhalten und zur Biologie von Wölfen, zu gemeldeten Nutztierrissen, Kontaktnummern zu Wolfsberaterinnen und Wolfsberatern, dem Wolfsmanagement und zu Verhaltenshinweisen, falls ein Wolf gesichtet wird, sind ebenfalls zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488.</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-559</guid>
                        <pubDate>Wed, 11 Dec 2019 12:17:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tiere-als-weihnachtsgeschenk-1</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät vom Kauf lebender Tiere als Weihnachtsgeschenk ab. Hundewelpen oder Kätzchen gehören zu den Geschenken, die oft erst kurz vor Weihnachten beim Züchter, im Zoofachhandel, oder sogar im Internet geordert werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aber auch exotische Tiere wie Schildkröten oder Papageien sollen häufig zu Weihnachten verschenkt werden.</p>
<p>Beim Verschenken von Tieren ist zu beachten, dass der Beschenkte dazu verpflichtet wird, ein ganzes Tierleben lang Verantwortung zu übernehmen, Zeit zu investieren und alle laufenden und weiteren Kosten zu übernehmen. Tiere sollten daher niemals als Überraschung verschenkt werden. Die Entscheidung für ein Haustier kann nur gemeinsam mit dem zukünftigen Tierhalter erfolgen, nach Abstimmung aller Aspekte und Anforderungen, die für eine artgerechte Haltung notwendig sind.</p>
<p>Aber auch wenn eine gut informierte Entscheidung für ein Tier gefallen ist, sind die Weihnachtsfeiertage mit dem dazugehörigen Trubel und der Jahreswechsel mit Silvesterknallerei nicht dafür geeignet, ein Tier in aller Ruhe an das neue Zuhause zu gewöhnen. Ein Umgebungswechsel bedeutet für ein Tier immer Stress, brennende Kerzen und trockene Tannenbäume stellen zudem für Tiere in einer ungewohnten Umgebung eine zusätzliche Gefahrenquelle dar. Stattdessen kann an Weihnachten zum Beispiel einen Gutschein für einen Besuch im Tierheim oder einen Ratgeber zur Haltung und Pflege der gewünschten Tierart verschenkt und das Tier selbst erst nach den Feiertagen geholt werden, wenn nach den Feiertagen wieder Alltag eingekehrt ist.</p>
<p>Bei der Anschaffung von Haustieren ist zu bedenken, dass die Tiere täglich Pflege und Betreuung benötigen, auch in Ferienzeiten. Ein Haustier erwirkt zudem Kosten, nicht nur bei der Anschaffung für Futter und für eine artgerechte Unterbringung. Manche Tiere, die zum Beispiel in Terrarien eine gleichmäßige Temperatur benötigen, können zu einer höheren Stromrechnung beitragen. Schließlich muss bei Krankheiten und auch zur Vorsorge der Tierarzt aufgesucht und bezahlt werden. Die einmal übernommene Verantwortung für ein Tier kann man auch nicht einfach aufgeben, sobald es problematisch wird. Das Aussetzen von Tieren ist eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz, die mit bis zu 25.000 Euro Strafe geahndet wird.</p>
<p>Besondere Anforderungen gelten beim Kauf nicht heimischer und exotischer Tiere. Hier setzen internationale Artenschutzbestimmungen enge Grenzen, die zum Beispiel beim Kauf von Schildkröten, Papageien oder Schlangen unbemerkt übertreten werden können. Vor dem Kauf muss daher die Herkunft bekannt sein und geprüft werden, ob ein geschütztes Tier nach der EU-Artenschutzverordnung angeboten wird. Diese Tiere sind in Deutschland meldepflichtig oder vom Handel komplett ausgenommen. Wer einer Meldepflicht nicht nachkommt oder illegal eingeführte Tiere ohne Papiere erwirbt, muss mit Strafen rechnen. Nach dem Kauf hilft auch keine Berufung auf Unwissenheit, denn Tierhalter sind dazu verpflichtet, ein Mindestmaß an Sachkunde zu erwerben und bei exotischen Tieren auch nachzuweisen.</p>
<p>Informationen zur Meldepflicht für international geschützte Arten, wie beispielsweise Papageien, Landschildkröten, Eidechsen oder Schlangen, geben die Unteren Landschaftsbehörden der Kreise und Städte.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Tiere sind keine Geschenke“ sind zu finden unter:</p><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/tiere-sind-keine-geschenke/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/tiere-sind-keine-geschenke/</a></li> </ul><p>Informationen zur Haltung von Haustieren sind zu finden unter:</p><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/</a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-558</guid>
                        <pubDate>Thu, 05 Dec 2019 12:55:24 +0100</pubDate>
                        <title>Zur Weltklimakonferenz 2019 in Madrid: Klimaanalyse NRW – Hitze nicht nur 2018 und 2019 relevant</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/zur-weltklimakonferenz-2019-in-madrid-klimaanalyse-nrw-hitze-nicht-nur-2018-und-2019-relevant</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz legt neue Zahlen für Betroffene durch Hitzebelastung vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits heute werden etwa 23 Prozent der gesamten Siedlungsfläche Nordrhein-Westfalens in Bezug auf Hitzebelastungen als ungünstig oder sehr ungünstig eingestuft. In diesen Gebieten leben etwa 6,9 Millionen Menschen. Durch den Klimawandel wird sich die Situation verschärfen. Beim Anstieg um ein Grad Celsius werden Flächen, die heute noch als sogenannte Klimawandel-Vorsorge-Bereiche gelten, zusätzlich in die höchsten Belastungsklassen fallen. Damit sind zukünftig in NRW etwa 11,1 Millionen Menschen durch Hitzebelastung betroffen. Das sind zwei Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung.<br> LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen: „Die Sommermonate der Jahre 2018 und 2019 sind wohl allen noch in Erinnerung – die meisten Menschen in NRW haben während der außergewöhnlich warmen Wochen unter der Hitzebelastung gelitten. Nicht nur am Tag sind die hohen Temperaturen lähmend, vor allem nachts, wenn es nicht mehr unter 20 Grad abkühlt, wirkt sich die Hitze negativ auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Deshalb ist es so wichtig, die Lage so genau wie möglich zu analysieren, um ein Gegensteuern in den Kommunen noch zu ermöglichen.“<br> Bereits in der 2018 veröffentlichten Klimaanalyse NRW hat das LANUV für einen durchschnittlichen Sommertag in NRW untersucht, welche Flächen tagsüber und nachts besonders thermisch belastet sind und welche Flächen durch Kaltluftproduktion als mögliche Ausgleichsflächen dienen können. Außerdem wurde abgeschätzt, welcher Anteil der Bevölkerung in jeder Gemeinde durch Hitzebelastung betroffenen ist. Dieser Datensatz wurde nun anhand der hochaufgelösten ZENSUS*-Daten verfeinert und aktualisiert. In der Klimaanalyse NRW wird unter anderem der Anteil der Menschen in einer Kommune dargestellt, der an einem typischen Sommertag Hitzebelastungen ausgesetzt ist. Durch die Verwendung der ZENSUS*-Daten in einem Raster von 100×100 Metern konnten diese Daten noch genauer bestimmt werden.</p>
<p>Bisher wurde angenommen, dass die Menschen, die in der Gesamtbetrachtung der Klimaanalyse in Bereichen mit einer „sehr ungünstigen thermischen Situation“ oder einer „ungünstigen thermischen Situation“ leben, durch Hitzebelastung betroffen sind. Durch die Bevölkerungszahlen aus den ZENSUS*-Daten konnten nun sehr genaue Einwohnerzahlen für diese Bereiche bestimmt werden. Diese Daten wurden in Bezug zur Gesamtbevölkerung der jeweiligen Gemeinde gesetzt.<br> Die hohe Anzahl von 11,1 Millionen betroffenen Personen allein in Nordrhein-Westfalen zeigt, dass es immer wichtiger wird, vorhandene Grün- und Wasserflächen mit Bezug zum Belastungsraum zu erhalten, weil dort Kaltluft produziert wird. Luftleitbahnen müssen freigehalten werden. Darüber hinaus sollten mehr Frei- und Grünflächen geschaffen werden, um die Hitzebelastung vor Ort zu senken.<br> Der Anteil der durch Hitzebelastung Betroffenen pro Gemeinde in der heutigen Situation und unter Berücksichtigung der Klimawandel-Vorsorgebereiche wird im Fachinformationssystem Klimaanpassung des LANUV in Kartenform und tabellarisch dargestellt.</p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li><strong>Tabelle der NRW-Gemeinden und deren Anteil von Hitzebetroffenen:</strong><br> 	<a href="https://www.lanuv.nrw.de/klima/fis-klimaanpassung-nordrhein-westfalen/klimaanalyse/parameter#c12949" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/klima/fis-klimaanpassung-nordrhein-westfalen/klimaanalyse/parameter#c12949</a></li> </ul><ul> 	<li><strong>Karte:</strong><br> 	<a href="http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/index.html?feld=Analyse&amp;param=Betroffene%20Bev%C3%B6lkerung%20pro%20Gemeinde%20in%20Prozent%20-%20ung%C3%BCnstige%20und%20sehr%20ung%C3%BCnstige%20thermische%20Situation%20Klimaanalyse%20Gesamtbetrachtung" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/index.html?feld=Analyse&amp;param=Betroffene%20Bev%C3%B6lkerung%20pro%20Gemeinde%20in%20Prozent%20-%20ung%C3%BCnstige%20und%20sehr%20ung%C3%BCnstige%20thermische%20Situation%20Klimaanalyse%20Gesamtbetrachtung</a><br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Weitere Informationen zur Klimaanalyse NRW: </strong><br> 	<a href="http://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaanpassung-in-nrw/klimaanalyse" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaanpassung-in-nrw/klimaanalyse</a><br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Die genannten Veröffentlichungen erläutern ebenfalls, wie der Hitzebelastung entgegengewirkt werden kann. Ausführliche Informationen dazu gibt es im Handbuch Stadtklima:</strong></li> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/Broschueren/handbuch_stadtklima_kurzfassung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/Broschueren/handbuch_stadtklima_kurzfassung.pdf</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>*ZENSUS:</strong><br> Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Einwohnerzahl notwendig. Der ZENSUS ist eine statistische Erhebung der Bevölkerungszahl in Deutschland. Erhoben wird, wie die Menschen wohnen und arbeiten. Die Daten werden nur anonymisiert ausgewertet.<br> <a href="https://www.zensus2021.de/DE/Was-ist-der-Zensus/_inhalt.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.zensus2021.de/DE/Was-ist-der-Zensus/_inhalt.html</a></p>
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                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 10:40:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wasser kennt keine Grenzen - Vereinbarung mit den Niederlanden zur gemeinsamen Überwachung des Rheins in Bimmen-Lobith verlängert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/wasser-kennt-keine-grenzen-vereinbarung-mit-den-niederlanden-zur-gemeinsamen-ueberwachung-des-rheins-in-bimmen-lobith-verlaengert</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. November wurde in der internationalen Messstation Bimmen-Lobith die Weiterführung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit&nbsp; zur Überwachung der Wasserqualität des Rheins beschlossen.</p>
<p>In der Messstation an der Grenze zu den Niederlanden unterzeichneten Eelke Buizer-van der Pols, Direkorin der niederländischen Wasserbehörde RWS und Dr. Thomas Delschen, Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen eine entsprechende Vereinbarung.</p>
<p>Beim Rhein-Kilometer 865 verlässt der Rhein Nordrhein-Westfalen in Richtung Niederlande. Das Land Nordrhein-Westfalen hat an dieser Stelle, in Kleve-Bimmen, bereits 1970 mit der kontinuierlichen Gewässerüberwachung begonnen - in der ersten Messstation am Rhein überhaupt. 1974 wurde am rechten Ufer in den Niederlanden eine schwimmende Messstation bei Lobith eingerichtet. 25 Jahre lang wurde der Rhein rechts und links – deutsch und niederländisch - getrennt untersucht.</p>
<p>Im Sommer 1999 haben sich Mitarbeiter der Umweltämter getroffen und ein gemeinsames Labor vorgeschlagen. Das war die Idee für die &nbsp;Internationale Messstation Bimmen/Lobith. Als dann 2001 das Verwaltungsabkommen zwischen dem Königreich der Niederlande und dem Land Nordrhein-Westfalen über die gemeinsame Überwachung des Rheins an der Kontrollstelle Bimmen-Lobith geschlossen wurde, lief die Arbeit schon. Seitdem werden die beiden Labore gemeinsam vom niederländischen RWS und dem LANUV als Internationale Messstation betrieben. Niederländische und deutsche Fachleute arbeiten Hand in Hand im Labor in Kleve-Bimmen, um die Wasserqualität im Rhein mit Proben von beiden Ufern zu untersuchen.</p>
<p>Wie wichtig die Überwachung beider Rheinseiten ist, zeigt sich immer wieder, wenn es zur Einleitung von Schadstoffen in den Rhein gekommen ist. Die engmaschige Überwachung kann nicht nur Schadstoffe detektieren, durch die gemeinsame Arbeit auf beiden Rheinseiten kann auch festgestellt werden, auf welcher Rheinseite die Ursache für die Einleitung zu finden sein wird. Die Quellen solcher Verunreinigungen können damit meist schnell ausgemacht werden. Damit sind die Behörden in der Lage kurzfristig Maßnahmen zu treffen, um die Verschmutzung des Rheins zu begrenzen.</p>
<p>Besonders wichtig ist die Überwachung der Wasserqualität im Rhein auch deshalb, weil der Rhein in den Niederlanden eine bedeutende Ressource für die Trinkwasserversorgung darstellt. So können die Wasserwerke unverzüglich informiert werden, falls es einmal zu einer Beeinträchtigung der Wasserqualität gekommen ist, so dass sofort Maßnahmen zur Qualitätssicherung für das Trinkwasser bei unseren Nachbarn getroffen werden können.</p>
<p>Die Arbeit in Bimmen und Lobith liefert wichtige Daten für die&nbsp; Dokumentation der Wasserqualität des Rheins in NRW und Deutschland. Sie fließen auch in die internationale Zusammenarbeit rheinaufwärts bis Basel ein.</p>
<p>Inzwischen gilt die Messstation als gutes Beispiel für andere Gewässer-Verantwortliche, die häufig als Besuchergruppen hierher kommen und sich die Station und die Kooperation ansehen.</p>
<p>Für die Zusammenarbeit erhielten die beiden Umweltämter am 2002 in Andijk den von den niederländischen Trinkwasserversorgern gestifteten „Rheinpreis“. Heute, am 29.11.2019, bekräftigten LANUV und der niederländische Partner RWS die Vereinbarung erneut. Getreu dem Motto: Wasser kennt keine Grenzen.</p>
<p>Gewässerüberwachung in NRW:</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/umwelt/umwelt-und-wasser/gewaesser/gewaesserueberwachung/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/umwelt/umwelt-und-wasser/gewaesser/gewaesserueberwachung/</a></p>
<p>Die Verlängerung der Zusammenarbeit in der Wasserkontrollstation steht im Zeichen des Benelux-Jahres 2019, das zum Jubiläum der besonderen Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den Ländern der Benelux-Union ausgerufen wurde. Seit zehn Jahren besteht ein Kooperationsabkommen zu unterschiedlichen Themen des gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraumes im Herzen Europas.</p>
<p>Informationen zum Benelux-Jahr 2019:</p>
<p><a href="https://www.land.nrw/de/benelux-nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.land.nrw/de/benelux-nrw</a></p>
<h2>Download:</h2><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-554</guid>
                        <pubDate>Fri, 15 Nov 2019 11:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Monitoring im Wolfsgebiet Schermbeck wird intensiviert </title>
                        <link>https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2019-11-15-aktueller-nutztierriss-in-huenxe-landesregierung-intensiviert-monitoring-im-wolfsgebiet-schermbeck/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=c654051d4c4a0d4dfacb454f3d6110c3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund eines erneuten Nutzierverlustes im Wolfsgebiet Schermbeck intensiviert die Landesregierung das Wolfsmonitoring in der Region. In der Nacht vom 10. auf den 11. November hat es einen weiteren Schafriss auf einer Weide in Hünxe gegeben. Nach erster Einschätzung war die Weide mit einem empfohlenen Herdenschutz gesichert. Aktuell prüft das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) den Vorfall, zur Frage der Beteiligung eines Wolfs werden Proben im Senckenberg Forschungslabor Gelnhausen untersucht. Ergebnisse werden in den nächsten Wochen erwartet.</p>
<p>Das Umweltministerium und das LANUV nehmen diesen Vorfall zum Anlass, die Beobachtungen in der Region zu intensivieren. Relevant für das Wolfsmonitoring und einen optimalen Herdenschutz ist unter anderem die Frage nach dem Bewegungsmuster und dem Nahrungsspektrum des Wolfes. Das LANUV appelliert dazu, bislang noch nicht bekannt gewordene Beobachtungen des Wolfes zu melden, z.B. aus Wildkameras der örtlichen Jagdausübungsberechtigten. Sichtungen des Wolfes können über das Wolfsportal des Landes NRW <a href="https://wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://wolf.nrw/</a> an das LANUV gemeldet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einem zurückliegenden Fall eines Nutztierrisses hat derweil die genetische Untersuchung und Individualisierung den Nachweis erbracht, dass die im Wolfsgebiet Schermbeck lebende Wölfin GW954f am 11. Oktober 2019 in Bottrop-Kirchhellen ein Schaf getötet und ein weiteres verletzt hat. In diesem Fall war die Weide nach Prüfung des LANUV nicht mit einem empfohlenen Herdenschutz gesichert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 05 Nov 2019 13:52:00 +0100</pubDate>
                        <title>30 Jahre Informationssystem Gefahrstoffe - In NRW entwickelt – international genutzt </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/30-jahre-informationssystem-gefahrstoffe-in-nrw-entwickelt-international-genutzt-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 30-jährigen Bestehen des Informationssystems Gefährliche Stoffe treffen sich &nbsp;am 5.&nbsp;November Beschäftigte von Kommunal-, Landes-, Bundesbehörden, Vertreter der Polizei und Rettungskräfte sowie gewerbliche Nutzer zu einem Erfahrungsaustausch.</p>
<p>Als vor 30 Jahren mit dem Datensammeln begonnen wurde, hatte man zunächst nur die Überwachungsbehörden in NRW im Blick, die in ihrem Tagesgeschäft Gefahren aus der industriellen Anwendung von Chemikalien beurteilen müssen. LANUV-Vizepräsidentin Dr. Ursula Necker würdigt den langen Atem, der hinter diesem Projekt steckt: „Vor 30 Jahren gab es erst einmal nur eine Idee und eine Hand voll Leute, die angefangen haben, alles zu sammeln, was sie in die Finger bekamen. Was nach 30 Jahren aus dieser Datensammlung geworden ist, bringt für uns alle mehr Sicherheit im Umgang mit Chemikalien im alltäglichen Leben, aber vor allem schnelle Unterstützung für Polizei und Rettungskräfte, die damit im Gefahrenfall wertvolle Zeit gewinnen.“</p>
<p>Immer wieder werden bei Unfällen im Straßenverkehr, in der Industrie oder auch im Haushalt Chemikalien freigesetzt, die spezielle Maßnahmen zur Gefahrenabwehr erfordern. Nicht selten kam es früher zu schweren Verletzungen oder Umweltkatastrophen, weil zu wenig über die Eigenschaften der ausgetretenen Stoffe bekannt war. Sicherheitsdatenblätter gab es auch damals schon, aber die waren im Gefahrenfall oft nicht direkt greifbar.</p>
<p>Seit 30 Jahren wird eine Fülle von Informationen zu Stoffen in einer Datenbank, dem Informationssystem für gefährliche Stoffe (IGS), gesammelt. Alle dort hinterlegten Informationen stehen Behörden, Einsatzkräften wie Polizei und Feuerwehr, Unternehmen und auch der Öffentlichkeit zur Verfügung.</p>
<p>Derzeit enthält die Datenbank Informationen zu ca. 245.000 Stoffen. Das können Chemikalien, Naturstoffe, Radionuklide aber auch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten sein. Zu diesen Stoffen werden Informationen zur Bewertung, rechtliche Regelungen und Empfehlungen öffentlicher Institutionen sowie vor allem für Ersteinsatzkräfte relevante Informationen angeboten. Die Daten stammen aus amtlichen Quellen.</p>
<p>Für die Stoffe beleuchtet IGS Rechtsthemen von <strong>A</strong>bfall bis <strong>Z</strong>oll. Wann immer in einem Rechtstext ein Stoffbegriff auftaucht, werden die entsprechenden Informationen in die IGS-Daten übernommen. Dafür wird Bundesrecht oder Regelungen einzelner Bundesländer, aber auch EU-Recht, internationales Recht und nationales Recht anderer Staaten ausgewertet.</p>
<p>Die Internet-Anwendungen IGS-Public/IGS-Stoffliste sind für Verwaltungen und die Öffentlichkeit kostenfrei nutzbar. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier über Einstufungen, Grenzwerte, Verbote, Empfehlungen, die Kennzeichnung und Verwendungen von chemischen oder biologischen Stoffen informieren. Dieses können Stoffe sein, die in der Deklaration von Lebensmitteln oder Kosmetika genannt werden, Arzneimittel-, Pflanzenschutzmittel- oder Biozid-Wirkstoffe, Krankheitserreger und vieles mehr. Häufig steht man vor Fragen wie: Ist ein bestimmtes Pflanzenschutzmittel gefährlich für Bienen? Wieviel eines E-Nummern-Stoffes darf in einem Lebensmittel vorkommen und hat dieser Stoff unerwünschte Nebenwirkungen? Welches Regelwerk gilt für ein bestimmtes Chemotherapeutikum? Was verbirgt sich hinter der kryptischen Deklaration auf der Haarspraydose? Mit IGS-Public findet man recht einfach die Antworten, auch ohne Chemie-Studium. Den Notruf im Gefahrenfall kann die Datenbank aber nicht ersetzen, auch wenn Erste-Hilfe-Maßnahmen beschrieben werden.</p>
<p>Die Anwendung IGS-Fire soll die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz in Einsatzsituationen unterstützen. Die Daten umfassen die von den Stoffen ausgehenden Gefahren, die erforderlichen Maßnahmen, wie Löschmittel, Erste Hilfe, Antidota oder Absperrung, aber auch Hinweise zur Nachbereitung eines Einsatzes. Ergänzt werden diese Daten durch Verzeichnisse von Gift-Notrufen, Brandbetten, Rettungshubschraubern usw. die so in den Leitstellen auf einen Blick abrufbar sind.</p>
<p>Neben IGS-Fire® für Feuerwehr-Einsatzkräfte gibt es weitere Spezialanwendungen:&nbsp; IGS-Polizei für den Verkehrsdienst der Polizei, eine Anwendung speziell für Gesundheitsämter, IGS-OW für die Gewässerüberwachung sowie eine Vorschriftensammlung für den technischen Umweltschutz. Inzwischen gibt es die Anwendungen auch als Apps für die mobile Nutzung.</p>
<p>IGS-Polizei® richtet sich vor allem an den Verkehrsdienst der Polizei. Den Beamten, die in der Regel keine vertieften chemischen Fachkenntnisse haben, soll mit dieser IGS-Anwendung eine schnelle Beurteilung der Gefahren ermöglicht werden. Aus Lieferunterlagen und Warntafeln von Gefahrgut-Transporten können bei Unfällen verlässliche Informationen abgeleitet und schnell die richtigen Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Die Android-Version der Datenbank ermöglicht den direkten Zugriff am Unfallort.</p>
<p>Begleitend zur Software bietet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW Schulungen an, die besonders von Feuerwehren und Polizei intensiv genutzt werden um im Schadensfall schnellstmöglich zu den relevanten Informationen zu gelangen.</p>
<p>Der Zugriff auf die IGS-Datenbank erfolgt im Internet über ein gemeinsames Portal. Hier findet sich der öffentliche Bereich über IGS-Public und weitere Anwendungen, die einer Registrierung bedürfen.</p>
<p><a href="http://www.stoffliste.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.stoffliste.de</a> bzw. <a href="http://www.igs.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.igs.nrw.de</a></p>
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                        <pubDate>Thu, 31 Oct 2019 09:52:00 +0100</pubDate>
                        <title>30 Jahre Informationssystem Gefahrstoffe - In NRW entwickelt – international genutzt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/30-jahre-informationssystem-gefahrstoffe-in-nrw-entwickelt-international-genutzt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder werden bei Unfällen im Straßenverkehr, in der Industrie oder auch im Haushalt Chemikalien freigesetzt, die spezielle Maßnahmen zur Gefahrenabwehr erfordern. Nicht selten kam es früher zu schweren Verletzungen oder Umweltkatastrophen, weil zu wenig über die Eigenschaften der ausgetretenen Stoffe bekannt war. Sicherheitsdatenblätter gab es auch damals schon, aber die waren im Gefahrenfall oft nicht direkt greifbar. Heute gibt es dafür eine Datenbank, auch als App.</p>
<p>Seit 30 Jahren wird eine Fülle von Informationen zu Stoffen in einer Datenbank, dem Informationssystem für gefährliche Stoffe (IGS), gesammelt. Derzeit enthält die Datenbank Informationen zu ca. 245.000 Stoffen. Das können Chemikalien, Naturstoffe, Radionuklide aber auch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten sein.</p>
<p>Alle dort hinterlegten Informationen stehen Behörden, Einsatzkräften wie Polizei und Feuerwehr, Unternehmen und auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Im Einsatz bedeutet das oftmals einen entscheidenden Zeitgewinn.</p>
<p>Anfangs nur für NRW geplant, wird die Datenbank inzwischen weltweit genutzt und ist Bestandteil des Datenpools der OECD.</p>
<p>Zum 30-jährigen Bestehen des Informationssystems Gefährliche Stoffe treffen sich&nbsp; am 5.&nbsp;November internationale Gäste, Beschäftigte von Kommunal-, Landes-, Bundesbehörden, Vertreter der Polizei und Rettungskräfte sowie gewerbliche Nutzer zu einem Erfahrungsaustausch.</p>
<p>Wir laden Sie herzlich ein zu einem Pressegespräch</p>
<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; am Dienstag, 5. November, 12:00 Uhr<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; im LANUV Duisburg, Wuhanstraße 6, 47051 Duisburg,</strong></p>
<p>bei dem die Datenbank kurz vorgestellt wird. Sie haben die Möglichkeit, Vertreter der Polizei und der Feuerwehr zu Ihren Erfahrungen zu interviewen.</p>
<p><br> <strong>Ihre Ansprechpartner beim Pressegespräch sind:</strong></p><ul> 	<li>Ulrich Howe, Teamleiter IGS im LANUV</li> 	<li>Polizeihauptkommissar Holger Lemmer vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste</li> 	<li>Stadtbrandinspektor Christoph Müller von der Feuerwehr Werl</li> 	<li>Valerie Frison von der OECD</li> </ul><p><br> Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Falls Sie Fragen zum Termin haben, wenden Sie sich bitte an:</p>
<p>Birgit Kaiser de Garcia<br> (Pressesprecherin)<br> Tel.: 0201-7995 1860</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-550</guid>
                        <pubDate>Tue, 22 Oct 2019 11:52:34 +0200</pubDate>
                        <title>Lästiger Lärm durch Laubbläser und Laubsauger </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/laestiger-laerm-durch-laubblaeser-und-laubsauger-1</link>
                        <description>Elektrogeräte sind ebenso leistungsstark, aber spürbar leiser </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Straßen und Wegen stellt Laub bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Bei der Beseitigung von Laub greifen viele Städte und Gemeinden häufig zu motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern. Auch in privaten Gärten werden diese Geräte gerne als Hilfe zum Laub sammeln und entsorgen genutzt. Der Einsatz von Laubbläsern oder Laubsaugern führt aber häufig zu Diskussionen, denn viele dieser Geräte verursachen Lärm und Emissionen durch die Verbrennungsmotoren.</p>
<p>Laubbläser mit Verbrennungsmotoren erzeugen in drei Metern Entfernung einen Schalldruckpegel von rund 91 Dezibel (dB(A)). Das ist in etwa so laut wie ein Presslufthammer. Dabei gilt nach Meinung von Experten eine Dauerbelastung ab 80 dB(A) als schädigend für das menschliche Ohr. Deshalb wundert es nicht, dass der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren häufig als besonders belästigend empfunden wird.</p>
<p>In der Lärmschutzverordnung für Geräte und Maschinen ist die Kennzeichnungspflicht für Laubbläser und Laubsauger geregelt. Alle Geräte dieser Art, die neu auf den Markt kommen, müssen mit einer Kennzeichnung versehen werden, auf der die Hersteller den Schallleistungspegel angeben, der garantiert nicht überschritten werden darf.</p>
<p>Die Verordnung regelt aber auch, welche Geräte zu welcher Zeit und an welchem Ort eingesetzt werden dürfen. Demnach dürfen besonders laute Geräte in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr genutzt werden. Das gilt sowohl für private wie für professionelle Nutzer. Örtliche Bestimmungen können die Betriebszeiten weiter einschränken.</p>
<p>Lärm und Emissionen sind aber in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn mittlerweile sind wesentlich leisere und emissionsärmere Laubbläser und Laubsauger mit elektrischen Antrieben marktreif. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben bis zu elf Stunden – damit ist auch ein professioneller Einsatz gewährleistet. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 11 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur kleine Flächen vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals um etwa 4 dB(A) geringer ist. Diese deutliche Lärmminderung schont nicht nur die Nerven in der Nachbarschaft, auch Nasen und Lungen profitieren von den Akkulösungen und Elektroantrieben, da keine Verbrennungsabgase mehr entstehen.</p>
<p>Vor allem für private und kleinere Flächen sollte geprüft werden, ob ein Laubbläser oder Laubsauger wirklich benötigt wird, oder ob das Laub nicht ebenso schnell und einfach mit einem Laubrechen beseitigt werden kann. Damit werden nicht nur Umwelt und Gesundheit geschont, sondern auch kleine Lebewesen. Denn vor allem durch Laubsauger werden viele wertvolle Kleintiere wie Regenwürmer oder Käfer mit eingesaugt und vernichtet, die für die Bodenverbesserung wichtig sind.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Lärm im Alltag sind zu finden beim Aktionsbündnis „NRW wird leiser“: <a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/</a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-549</guid>
                        <pubDate>Fri, 18 Oct 2019 09:09:08 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-im-wolfsgebiet-schermbeck-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Wolfsgebiet Schermbeck. Die genetischen Untersuchungen haben nachgewiesen, dass ein Wolf am 21. September 2019 in Bottrop zwei Schafe getötet bzw. verletzt hat. Die Individualisierung durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen steht noch aus.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Weitere Informationen zum Wolf und zu den Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-548</guid>
                        <pubDate>Fri, 18 Oct 2019 09:01:40 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Oberbergischen-Kreis</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-im-oberbergischen-kreis-2</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt zwei Wolfsnachweise in der Gemeinde Engelskirchen im Oberbergischen Kreis. Am 5. und am 11. Oktober 2019 wurde jeweils ein Wolf von Wildkameras fotografiert. Anhand der Bilder konnte durch das LANUV und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) ein Wolf identifiziert und somit ein Nachweis geführt werden. Angaben zum Geschlecht und zur Identität des betreffenden Wolfes liegen nicht vor.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern oder nachts aufzustallen. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
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                        <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 06:25:34 +0200</pubDate>
                        <title>Es fehlt weiterhin Regen in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/es-fehlt-weiterhin-regen-in-nrw</link>
                        <description>Wälder, Böden und Grundwasser leiden noch immer unter Trockenheit </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Beobachtungen des LANUV hat sich seit April 2018 ein Niederschlagsdefizit in Höhe von 284 Millimetern, also Litern pro Quadratmeter gegenüber dem langjährigen Mittel aufgebaut. Durchschnittlich fallen in NRW jährlich 840 Millimeter Niederschlag. Der Wert ergibt sich aus Erhebungen des Deutschen Wetterdienstes von Januar 1881 bis September 2019. Das Defizit beträgt demnach etwa ein Drittel des durchschnittlichen Jahresniederschlages in Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>An nahezu allen Grundwassermessstellen in NRW wurden&nbsp;im September 2019&nbsp;unterdurchschnittliche Stände&nbsp;&nbsp;gemessenen. An gut einem Drittel (37%) aller Grundwassermessstellen wurden die tiefsten jemals dokumentierten Grundwasserstände in einem September gemessen. Jahreszeitlich bedingt sind die Grundwasserstände generell im Sommer niedriger und fallen zum Übergang Herbst / Winter auch noch weiter ab. Die aktuelle Regenperiode reicht aber noch lange nicht aus, um die derzeit herrschende Trockenheit aus zwei regenarmen Sommern wieder auszugleichen.</p>
<p>Die Überwachung der Bodenfeuchte zeigt für NRW in einer Bodentiefe bis 25 Zentimeter noch immer eine ungewöhnliche bis schwere Dürre. In einer Tiefe von etwa 180 Zentimetern herrsch in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens noch immer eine extreme bis außergewöhnliche Dürre.</p>
<p>Informationen dazu veröffentlicht das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ: <a href="https://www.ufz.de/index.php?de=37937" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ufz.de/index.php?de=37937</a>.</p>
<p>Die Talsperren in NRW profitierten von den Niederschlägen &nbsp;im September, die hierzulande immerhin rund 80% bis&nbsp;90 %&nbsp;des langjährigen Mittels erreicht haben. Die Talsperren sind&nbsp; derzeit wieder zu etwa drei Viertel gefüllt, dies entspricht 80% bis 90 % vom langjährigen saisonalen Mittel. Da in den Einzugsgebieten der Gewässer aber weiterhin ein ausgeprägtes Niederschlagsdefizit herrscht, ist auch bei einer durchschnittlichen Niederschlagsentwicklung im Oktober von einer Beanspruchung der Talsperren auszugehen.&nbsp;Auch wenn infolge der etwas niederschlagsreicheren Tage um den Monatswechsel September/Oktober die&nbsp;Zuflüsse zu den Talsperren angestiegen waren, wäre es zu früh, von einer allgemeinen Entspannung der Situation zu sprechen.</p>
<p>Selbst der am Ende regenreiche September war mit 62&nbsp;Millimetern verglichen mit dem Septemberdurchschnitt von 67&nbsp;Millimetern noch ein wenig zu trocken. Um das komplette Defizit von 284 Millimetern vollständig auszugleichen, müsste es von heute bis in den nächsten Februar in jedem Monat so stark regnen, wie es nur alle 20 Jahre vorkommt. Dies ist unwahrscheinlich, da sich im natürlichen Wettergeschehen trockene und nasse Monate immer wieder abwechseln. Bei einem realistischen Szenario von mehreren typischen Regenjahren in Folge ist mit einem Ausgleich in ca. fünf Jahren zu rechnen.</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-546</guid>
                        <pubDate>Fri, 11 Oct 2019 15:14:35 +0200</pubDate>
                        <title>Rückruf von fettreduzierter Milch: DE NW 508 EG</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/rueckruf-von-fettreduzierter-milch-de-nw-508-eg</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fettreduzierte Milch mit der Identifikationsnummer DE NW 508 EG wurde heute eigenverantwortlich von der Firma DMK Deutsches Milchkontor GmbH zurückgerufen, die Abnehmer wurden informiert.</p>
<p>Die Firma DMK Deutsches Milchkontor GmbH - Werk Everswinkel hat im Rahmen ihrer Eigenkontrollen eine mikrobielle Belastung (Aeromonas hydrophila/ caviae) der von ihr hergestellten Milch festgestellt und die Milch mit dem Identitätskennzeichen <strong>DE NW 508 EG</strong> zurückgerufen. Darüber sind die nordrhein-westfälischen Behörden noch am gestrigen Abend, am 10.10.2019 um 20:45 informiert worden.</p>
<p>Es handelt sich um das Produkt „Frische Fettarme Milch 1,5%", das mit dem Identitätskennzeichen DE NW 508 EG und den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 10. Oktober 2019 bis zum 20. Oktober 2019 gekennzeichnet ist. Eine genaue Liste der betroffenen Warennamen und betroffenen Mindesthaltbarkeitsdaten wurde auf der Internetseite der Firma veröffentlicht. Zusätzlich veröffentlichte das Unternehmen, welche Handelsunternehmen welche Produkte und Mindesthaltbarkeitsdaten erhalten haben:</p>
<p><a href="https://www.dmk.de/presse/pressemitteilung/oeffentlicher-warenrueckruf-frische-fettarme-milch-15/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dmk.de/presse/pressemitteilung/oeffentlicher-warenrueckruf-frische-fettarme-milch-15/</a></p>
<p>Ware mit abweichendem Mindesthaltbarkeitsdatum und/oder Identitätskennzeichen ist nicht von dem Rückruf betroffen.</p>
<p>Die Informationen sich ebenfalls abrufbar unter <a href="http://www.lebensmittelwarnung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lebensmittelwarnung.de</a>.</p>
<p>Der Rückruf und die Information der Öffentlichkeit der betroffenen Milch-Charge wurde durch die DMK Deutsches Milchkontor GmbH selber initiiert. Die Vertriebswege werden durch den Lebensmittelunternehmer und die zuständigen Ordnungsbehörden auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte ermittelt. Das LANUV wertet die Vertriebswege aus und informiert die betroffenen Behörden, in deren Zuständigkeitsbereich die Produkte geliefert wurden.</p>
<p>Hintergrund:</p>
<p>Das Bakterium Aeromonas hydrophila bzw. caviae ist ein Umweltkeim, der vor allem in Wasser vorkommt und beim Menschen in erster Linie als Erreger von Magen-Darmerkrankungen eine Rolle spielt. Beim Verzehr belasteter Lebensmittel besteht ein erhöhtes Erkrankungsrisiko vor allem für Schwangere sowie Menschen, die altersbedingt (Säuglinge, Kleinkinder, Senioren), oder krankheitsbedingt immungeschwächt sind.</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-543</guid>
                        <pubDate>Thu, 26 Sep 2019 16:05:28 +0200</pubDate>
                        <title> Tag der offenen Tür: LANUV stellt erstmals der Öffentlichkeit seinen neuen Standort in Duisburg vor – Umweltbus LUMBRICUS als Vorzeigeprojekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tag-der-offenen-tuer-lanuv-stellt-erstmals-der-oeffentlichkeit-seinen-neuen-standort-in-duisburg-vor-umweltbus-lumbricus-als-vorzeigeprojekt-der-un-dekade-biologische-vielfalt-ausgezeichnet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit März 2019 arbeiten über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den neuen Labor- und Bürogebäuden des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Duisburg. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in den neuen Gebäuden auf dem Gewässerschutz - darüber hinaus werden hier aber auch Themen rund um den Verbraucherschutz, der Kreislaufwirtschaft und des Strahlenschutzes behandelt. Gemeinsam mit insgesamt 1.400 LANUV-Mitarbeitenden wird so ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen für 18 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in NRW geleistet.</p>
<p>„Ich freue mich daher sehr, das neue LANUV-Gebäude der Öffentlichkeit erstmals präsentieren zu können“, sagte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute (Sonntag, 29. September 2019) in ihrem Grußwort zum Tag der offenen Tür am neuen LANUV-Dienstgebäude in Duisburg. „Für die Überwachung unserer Gewässer haben wir ein neues Laborgebäude realisieren können. Damit können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LANUV die Überwachung unserer Gewässer nach höchsten Standards für die nächsten Jahre sicherstellen", erklärte Heinen-Esser.</p>
<p>In über 30 Aktionen, Fachvorträgen und Laborrundgängen stellten die Mitarbeitenden und Auszubildenden den Neubau und ihre Arbeit beim ersten Tag der offenen Tür in Duisburg vor. Ein Schwerpunkt lag dabei auf Mitmach-Aktionen, bei denen die Besucherinnen und Besucher hautnah erleben konnten, wie die Überwachung und die Bewertung der nordrhein-westfälischen Gewässer von Duisburg aus organisiert und durchführt wird.</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen durfte mehrere tausend Besucherinnen und Besucher zum Tag der offenen Tür begrüßen. In seiner Begrüßungsrede hob er hervor, dass die Veranstaltung in mehrfacher Sicht eine besondere sei: So stelle sich das LANUV erstmals den Duisburgerinnen und Duisburgern vor, zudem sei es mit dem Umzug von Düsseldorf nach Duisburg ein neuer Standort mit besonderen inneren Werten. Denn das LANUV als Modellbehörde hat an seinem neuen Standort an der Wuhanstraße zukunftsfähige Laboratorien und eine nachhaltige Arbeitsumgebung geschaffen, in denen klimaneutrales Wirtschaften gelebt wird. Als Blaupause gibt das Landesamt anderen Behörden und öffentlichen Einrichtungen Ideen und Anstöße, wie die Verwaltung der Zukunft aussehen kann. „Unser neues Gebäude wurde von der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen in Gold zertifiziert. Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir unserer Vorbild-Rolle in Sachen Nachhaltigkeit damit näher kommen,“ erläuterte LANUV-Präsident Delschen.</p>
<p>Eine Auszeichnung gab es auch: Der Umweltbus LUMBRICUS, mit dem Kinder und Jugendliche seit 27 Jahren die Natur erforschen, wurde als Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. „Ein Vorzeigeprojekt mit Beispielcharakter“, erklärte Ministerin Heinen Esser. „Kinder und Jugendliche lernen den Umgang mit der Natur und erfahren in Experimenten wie spannend Themen aus dem Natur- und Umweltschutz sein können. Der LUMBRICUS ist eines der erfolgreichsten Projekte in der Umweltbildung in NRW der letzten Jahrzehnte. Die Glückwünsche gehen daher an das gesamte LUMBRICUS-Team.“ Die UN-Dekade zur biologischen Vielfalt läuft noch bis zum Ende des nächsten Jahres. Schwerpunktthema bis dahin ist die Insektenvielfalt.</p>
<p><strong>Experten erklären ihre Arbeit</strong></p>
<p>Das Programm beim Tag der offenen Tür war vielseitig und lud zum Mitmachen ein: Die Themen Wasser, Abfall, LANUV als Arbeitgeber, der Sondereinsatzwagen und die unterschiedlichen Informationsangebote wurden von den LANUV-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgestellt. Besonders am Herzen liegt Delschen das Thema Informationsangebote. Dabei geht es um die Frage, wie das &nbsp;Landesamt die Öffentlichkeit über Erkenntnisse und Ergebnisse informiert. „In Zeiten von fake news kommt amtlicher Information eine ganz besondere, wichtige Rolle zu – die der Unabhängigkeit und Verlässlichkeit“, betonte Delschen.</p>
<p>In Laborführungen erlebten die Besucherinnen und Besucher hautnah, wie Abwässer überwacht, pH-Werte gemessen und Tiere zur biologischen Bewertung von Gewässern herangezogen werden. Dabei hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, selbst durch das Mikroskop zu schauen und konnten ihr mitgebrachtes Trinkwasser auf Nitrat und Schwermetalle untersuchen lassen. Ein Besuch der Hochwasserzentrale zeigte, wie im LANUV die Daten über Pegelstände, Fließgeschwindigkeiten und Wetterprognosen zusammenlaufen und ausgewertet werden. Modernste Laboranalytik konnte besichtigt werden, mit der auch geringste Spuren etwa von Mikroschadstoffen oder Antibiotika im Wasser nachgewiesen werden können. Ein Blitz-Praktikum zum Chemielaboranten haben Jugendliche ab zwölf Jahren im Ausbildungslabor absolviert. Darüber hinaus referierten die Expertinnen und Experten über Gewässerthemen und erklärten, wie sich die Gewässerüberwachung im Laufe der Zeit gewandelt hat und wie trocken es tatsächlich in NRW ist.</p>
<p><strong>Zahlen und Daten LANUV-Neubau Duisburg:</strong></p><ul> 	<li>66 Millionen Euro Investitionssumme : Anmietung durch das LANUV für 20 Jahre</li> 	<li>Grundsteinlegung am 7. April 2017</li> 	<li>10.000 Quadratmeter Grundstücksfläche</li> 	<li>6944 Quadratmeter Bürofläche</li> 	<li>Maße Bürogebäude: 52 Meter lang, 31-45 Meter breit, 5 Geschosse</li> 	<li>9619 Quadratmeter Laborfläche</li> 	<li>Maße Laborgebäude: 90 Meter lang, 16 Meter breit, 7 Geschosse</li> 	<li>Etwa 3,5 Kilometer lange Gasleitungen für zehn Gastypen</li> 	<li>28,5 Kilometer Rohrleitungen</li> 	<li>11.000 Quadratmeter Lüftungskanäle,<br> 	Lüftungsleistung: 135.000 Kubikmeter pro Stunde</li> 	<li>7.200 Kubikmeter Stahlbeton, 900 Tonnen Bewehrungsstahl, 1.850 Quadratmeter Naturstein, 26.400 Quadratmeter Trockenbau-Wand- und Deckenflächen</li> 	<li>2.950 Beleuchtungskörper</li> 	<li>Etwa 255 Kilometer Kabel wurden verlegt</li> 	<li>850 Fensterelemente und 860 Türen wurden verbaut</li> 	<li>Rund 400 Handwerker aus 85 Gewerken waren am Bau beteiligt</li> 	<li>Strombedarf der Büro- und Laborgebäude wird zum Teil durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach gedeckt</li> 	<li>Auf eine gute Wärmedämmung wurde besonderen Wert gelegt, sodass der Primärenergiebedarf die Anforderungen der EnEV 2016 im Bürogebäude um 70 Prozent und im Laborgebäude um 50 Prozent unterschreitet</li> 	<li>Barrierefreies Gebäude für Menschen mit Behinderung</li> 	<li>Regenwassernutzung für Toilettenanlage im Bürogebäude</li> 	<li>Perfekte Anbindung an den Duisburger Bahnhof (und die BAB)</li> 	<li>Nachhaltige Kantinenbewirtschaftung</li> 	<li>Abfalltrennung</li> 	<li>Modernste Präsentationstechnik in den Konferenzräumen</li> 	<li>Zertifizierung in Gold durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB)</li> </ul><h3>Downloads:</h3><ul> 	<li></li> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-542</guid>
                        <pubDate>Wed, 25 Sep 2019 09:12:09 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weitere-wolfsnachweise-im-wolfsgebiet-schermbeck-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt zwei Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck. Die genetischen Untersuchungen haben nachgewiesen, dass ein Wolf am 01. September 2019 in Hünxe und am 04. September 2019 in Bottrop jeweils ein Schaf getötet hat. Die Individualisierungen durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen stehen noch aus.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Bundesprogramm Wanderschäfer verlängert bis 10. Oktober 2019 Seit 15. Juli 2019 können Wanderschäfer für ihre Bemühungen zum Schutz vor dem Wolf Fördermittel bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen. Insgesamt 1,05 Millionen Euro stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur Verfügung, um den Aufwand, den Wanderschäferinnen und Wanderschäfer zum Schutz ihrer Herden gegen Wolfsübergriffe betreiben, finanziell aufzufangen. Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolfsgebiete, Wolfsverdachtsgebiete und Pufferzonen ziehen, können bei der BLE noch bis zum 10. Oktober 2019 eine Förderung für Schutzmaßnahmen vor dem Wolf beantragen.</p>
<p>Weitere Informationen zum Wolf und zu den Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-541</guid>
                        <pubDate>Mon, 23 Sep 2019 11:19:18 +0200</pubDate>
                        <title>Potenzialstudie Industrielle Abwärme in Nordrhein-Westfalen: Abwärme kann einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Nah- und Fernwärmeversorgung leisten </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/potenzialstudie-industrielle-abwaerme-in-nordrhein-westfalen-abwaerme-kann-einen-wichtigen-beitrag-zur-klimafreundlichen-nah-und-fernwaermeversorgung-leisten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bis zu 13 Millionen Tonnen an Einsparpotenzial CO<sub>2</sub> pro Jahr lautet eines der Ergebnisse der neuen Potenzialstudie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) zur Nutzung von industrieller Abwärme. Die Studie zeigt, dass durch konsequente Nutzung der Abwärme aus industriellen Energie- und Produktionsprozessen jährlich bis zu 48 Terawattstunden (TWh) verwendbare Wärme für Heizzwecke und Produktionsprozesse ersetzt werden könnten. Das übertrifft die rund 30 TWh Wärme, die jährlich durch überwiegend fossile Energieträger in nordrhein-westfälische Nah- und Fernwärmenetzen bereit gestellt werden. Die neue Potenzialstudie wurde heute (23. September 2019) auf einer Fachveranstaltung vom LANUV und der EnergieAgentur.NRW in Düsseldorf vorgestellt und mit Industrie- und Kommunalvertretern diskutiert.</p>
<p>„Der Wärmesektor ist ein wichtiger Schlüssel zum Erreichen der Energie- und Klimaschutzziele“, sagte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. „Der Bereich der Abwärme bietet gerade im Industrieland Nordrhein-Westfalen großes Potenzial und könnte einen wichtigen Beitrag leisten, um die Wärmeversorgung von Industrie- und Gewerbebetrieben oder auch von Gebäuden und öffentlichen Einrichtungen mit Nah- und Fernwärme klimafreundlich zu gewährleisten. Dazu gilt es nun, dass Industrie und insbesondere auch kommunale Versorger Konzepte entwickeln, um Nah- und Fernwärmenetze gezielt auszubauen. Diese eignen sich hervorragend, um Nutzern industrielle Abwärme oder beispielsweise Wärme aus Solar- und Geothermieanlagen zur Verfügung zu stellen“, erläuterte Minister Pinkwart.</p>
<p>Für den Präsidenten des LANUV Dr. Thomas Delschen ergänzt die neue Studie zu Industrieller Abwärme die bereits vorhandenen Potenzialstudien zur Energiewende: „Wir haben bereits die Potenziale für die Erneuerbaren Energien im Land berechnet und Instrumente für Planende, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt, um mit diesen Daten eigene Versorgungskonzepte erarbeiten zu können. Die Abwärme ist dabei, wie sich nun zeigt, ein weiteres Feld mit enormen Potenzialen, die es nun zu heben gilt“, betonte Dr. Delschen. „Die große und breite Beteiligung der Unternehmen an der Studie zeigt zudem, dass das Interesse an dieser Thematik sehr hoch ist. Auch wenn das Thema noch für viele Unternehmen neu ist, hat bereits mehr als ein Drittel der Teilnehmer signalisiert, dass sie an Kooperationen zur Abnahme und Weitergabe von Wärme interessiert sind.“</p>
<p>„Großes Kompliment für die Arbeit des LANUV, das damit einen Nerv getroffen hat“, sagte Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. „Die EnergieAgentur.NRW bietet bereits Unternehmen und Kommunen in NRW Initialberatungen zur wirtschaftlichen Nutzung von Abwärme an. Darüber hinaus werden wir über die Kampagne KWK.NRW verstärkt über die Möglichkeiten der Abwärmenutzung informieren und Wärmekooperationen initiieren.“</p>
<p>Die Schwerpunkte zur Produktion von industrieller Abwärme liegen in den großen Städten, vor allem an Rhein und Ruhr. Insgesamt gibt es aber flächendeckende Potenziale, die homogen über ganz NRW verteilt für lokale und regionale Lösungen zur Verfügung stehen. Industrielle Abwärme stellt somit eine Energiequelle dar, die sich sowohl für die Versorgung bevölkerungsstarker Bereiche als auch in ländlichen Regionen zur klimafreundlichen Wärmebereitstellung anbietet. Durch eine konsequente Nutzung könnten jährlich bis zu 13 Millionen Tonnen CO<sub>2</sub> eingespart werden. Die entspricht etwa 20 Prozent des gesamten durch die Industrie verursachten Ausstoßes an CO<sub>2</sub>, der im Jahr 2017 bei 54,6 Millionen Tonnen lag.</p>
<p>Insgesamt wurden im Laufe der Studie 1850 Unternehmen in NRW befragt. Etwa 30 Prozent, also 526 Unternehmen, haben sich aktiv an der Beantwortung beteiligt. Davon haben 35 Prozent Interesse daran gezeigt, Abwärme an externe Versorger abgeben zu wollen. Nur 11 Prozent sprachen sich strikt gegen unternehmensübergreifende Wärmekooperationen aus, 42 Prozent sind noch unentschlossen. Die Ergebnisse zeigen, dass bei den Unternehmen ein starker Informations- und Förderbedarf besteht, um sich an lokalen und regionalen Versorgungskonzepten beteiligen zu können. Über 80&nbsp;Prozent der Befragten sehen die Wärmeversorger in der Pflicht, hierfür als Initiator aufzutreten. Über 40 Prozent sehen auch die Kommunalpolitik als zuständigen Impulsgeber.</p>
<p>Weitere Informationen zur Studie sind zu finden unter</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a></p>
<p>Angebote der NRW-EnergieAgentur zur Initialberatung zur Energieeffizienz und zur Nutzung von Abwärme sind zu finden unter</p>
<p><a href="https://www.energieagentur.nrw/energieeffizienz/unternehmen/die-energieberatung-der-energieagenturnrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieagentur.nrw/energieeffizienz/unternehmen/die-energieberatung-der-energieagenturnrw</a></p>
<p>Das Wärmekataster mit Informationen zu erneuerbaren und energieeffizienten Wärmequellen ist zu finden unter</p>
<p><a href="https://www.energieatlas.nrw.de/site/waerme" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieatlas.nrw.de/site/waerme</a></p>
<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li></li> 	<li></li> 	<li></li> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-538</guid>
                        <pubDate>Fri, 20 Sep 2019 09:02:01 +0200</pubDate>
                        <title>80 Jahre NRW-Vogelschutzwarte – Vögel zeigen uns, wie intakt unsere Lebensräume sind</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/80-jahre-nrw-vogelschutzwarte-voegel-zeigen-uns-wie-intakt-unsere-lebensraeume-sind</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>80 Jahre NRW-Vogelschutzwarte im Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) bedeutet auch 80 Jahre amtlicher Vogelschutz im Tief- und Bergland, in Westfalen und Lippe ebenso wie im Rheinland. Eine der Aufgaben der Vogelschutzwarte ist, Managementpläne für die EU-Vogelschutzgebiete zu erstellen oder Konzepte zum Schutz einzelner Vogelarten. Aktuell gibt es in NRW 28 Vogelschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von über 160.000 Hektar. Über 160 unterschiedliche Brutvogelarten leben derzeit in NRW, davon sind 69 vom Aussterben bedroht oder gefährdet. „Der Schutz von Vögeln ist einer der wichtigsten Bereiche des Naturschutzes", erklärte Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär des NRW-Umweltministeriums, heute (20. September 2019) im Wissenschaftspark Gelsenkirchen, beim Festakt zum 80 jährigen Jubiläum der NRW-Vogelschutzwarte. „Denn viele Vogelarten sind ein Anzeiger dafür, ob die Lebensräume intakt sind. So sind Vögel in starkem Masse abhängig von Insekten. Der Rückgang von Insekten hat direkte Auswirkungen auf viele Vogelarten. Der Schutz von Vögeln ist daher sehr viel mehr, als sich nur um eine einzelne Tierart zu kümmern. Es geht hier um gesunde und funktionierende Ökosysteme, die die gesamte Artenvielfalt betreffen".</p>
<p>„Durch menschliche Einflüsse und Nutzungen sind heute mehr Arten gefährdet, als je zuvor“, betonte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. „Der Rückgang der Arten betrifft die Vogelwelt elementar. Die Vogelschutzwarte NRW setzt dieser Entwicklung bereits seit 80 Jahren etwas entgegen: Sie trägt entscheidend zum Schutz der Vogelwelt in NRW bei und hat den Natur- und Vogelschutz in NRW maßgeblich mitgeprägt.“</p>
<p>Für den Präsidenten des LANUV Dr. Thomas Delschen ist die Signalwirkung wichtig, die von Einrichtungen wie der Vogelschutzwarte ausgehen: „Vogelschutz ist Naturschutz der ersten Stunde, und Vogelschutzwarten gehören damit zu den prominenten Institutionen des Naturschutzes. Alleine die Bezeichnung drückt ja bereits die Bedeutung aus, den der Schutz von Vögeln für unsere gesamte Umwelt hat. Hier wird die Expertise gebündelt die es braucht, um erfolgreich und praxisnah Maßnahmen zum Schutz von Brutvögeln aller Art zu entwickeln“, erklärte Dr. Delschen.</p>
<p>Dabei haben sich die einzelnen Aufgaben der NRW-Vogelschutzwarte im Laufe der Jahre maßgeblich verändert, schilderte der Leiter der NRW-Vogelschutzwarte Peter Herkenrath: „Anfangs, also in den 1930er, 1940er und 1950er Jahren, war das erklärte Ziel Vögel zu schützen, die als Schädlingsbekämpfer der Land- oder Forstwirtschaft dienten. Es ging umgekehrt damals auch darum Vögel zu bekämpfen, die selber als Schädlinge galten. Über diese Kategorien sind wir schon lange hinweg. Spätestens seit den siebziger Jahren geht es für uns darum, Populationen zu erfassen und dafür Sorge zu tragen, dass der Schutzbegriff im Sinne des Arten- und Naturschutzes alleinig im Vordergrund steht“. Dazu beigetragen hat maßgeblich die EU-Vogelschutzrichtlinie, die vor 40 Jahren in Kraft trat und neue Prioritäten im Vogel- und Naturschutz vorgab.</p>
<p>Ein prägendes Beispiel für Maßnahmen zum Vogelschutz in NRW stellt das Programm zum Schutz von Feuchtwiesen dar, um Wiesenvögel in ihren Beständen zu sichern. Seit 1985 wurden in 92 Gebieten etwa 21.000 Hektar Fläche unter Schutz gestellt. Noch vorhandene Feuchtwiesen wurden gesichert und an anderen Stellen wiederhergestellt. Davon profitieren zum Beispiel der Große Brachvogel, die Uferschnepfe oder der Rotschenkel.</p>
<p>Einen wichtigen Part im Schutz von Vögeln spielt der Vertragsnaturschutz. Dieser zielt darauf ab, gemeinsam mit Landnutzern, also den Landwirtinnen und Landwirten in NRW, Maßnahmen umzusetzen und dafür Ausgleichsgelder zu gewähren. Es hat sich gezeigt, das an den Stellen, wo Maßnahmen aus dem Vertragsnaturschutz zum Einsatz kommen, die Lebensräume insgesamt und damit auch viele Vogelarten aus der Feldflur in ihren Populationen wieder ansteigen. Von Brachflächen, einem Verzicht auf das Mähen oder Uferrandstreifen profitieren zum Beispiel der Kiebitz, die Feldlerche oder das Rebhuhn.</p>
<p><strong>Geschichte der NRW-Vogelschutzwarte</strong>:</p>
<p>Die staatlich anerkannte Vogelschutzwarte in Nordrhein-Westfalen besteht seit 1939. Hauptanlass für die Gründung war der „wirtschaftliche Vogelschutz“: einerseits Schutz und Förderung nützlicher Vogelarten zur biologischen Schädlingsbekämpfung, andererseits Bekämpfung „schädlicher“ Vogelarten, zu denen damals beispielsweise Haus- und Feldsperling gezählt wurden. Maßnahmen hierzu wurden von der Vogelschutzwarte erprobt und durchgeführt. Aber auch der Vogelartenschutz aus ethischen Gründen spielte von Anfang an eine Rolle. Nach Umbenennungen, Umzügen, Verstaatlichung und schließlich, mit dem Landschaftsgesetz NRW 1975, Integration in die damalige Landesanstalt für Ökologie, Landwirtschaft und Forsten (LÖLF) gehört die Vogelschutzwarte heute zum Fachbereich Artenschutz, Vogelschutzwarte des LANUV NRW. Wie in früheren Jahren müssen auch heute zahlreiche Fachgutachten zu allen erdenklichen Fragen des Vogelschutzes erstellt, Bestände gefährdeter Vogelarten dokumentiert und Tagungen und andere Veranstaltungen im Rahmen der Beratung und Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt werden. Wichtige Partner der Vogelschutzwarte sind damals wie heute die Vertrauensleute für Vogelschutz, der ehrenamtliche Natur- und Vogelschutz und seit Ende der 1980er Jahre insbesondere auch die Biologischen Stationen. Andere Aufgaben dagegen haben sich gewandelt. An die Stelle von praktischen Arbeiten und Untersuchungen im Gelände sind beispielsweise die Aufbereitung und Bereitstellung von Fachinformationen, Stellungnahmen zu artenschutzrechtlichen Prüfungen, wie z. B. zu Genehmigungen von Windkraftanlagen, und internationale Berichtspflichten getreten. Viele Aufgaben betreffen die EU-Vogelschutzgebiete. Und aus der „Schädlingsbekämpfung“ ist die Erarbeitung von artenschutzverträglichen Lösungen für Konflikte mit so genannten „Problemarten“ wie Kormoran, Kanadagans und Co. geworden. Einige Aufgabenschwerpunkte der nächsten Jahre werden z. B. die Fortentwicklung des Fachinformationssystems sowie die Erarbeitung von Maßnahmenkonzepten für EU-Vogelschutzgebiete und von Artenschutzkonzepten für gefährdete Arten sein.</p>
<p>Weitere Informationen zur Historie und den Aufgaben der NRW-Vogelschutzwarte sind zu finden in der zweiten Ausgabe 2019 der Zeitschrift „Natur in NRW“:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/5_natur_in_nrw/Natur-in-NRW-2-2019-web.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/5_natur_in_nrw/Natur-in-NRW-2-2019-web.pdf</a></p>
<p>Weitere Informationen sind zu finden unter</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/vogelschutzwarte" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/vogelschutzwarte</a></p>
<p>Informationen zu den Brutvögeln sind zu finden im NRW-Brutvogelatlas:</p>
<p><a href="http://atlas.nw-ornithologen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://atlas.nw-ornithologen.de/</a></p>
<p>Der Zustand von Vögeln in NRW ist zu finden unter</p>
<p><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/vogelarten/liste" target="_blank" rel="noreferrer">http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/vogelarten/liste</a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-537</guid>
                        <pubDate>Thu, 19 Sep 2019 13:18:10 +0200</pubDate>
                        <title>Industrielle Abwärme – nicht genutztes Potential soll gehoben werden</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/industrielle-abwaerme-nicht-genutztes-potential-soll-gehoben-werden</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Potenzialstudie „Industrielle Abwärme in NRW“ geht das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) der Frage nach, ob Industriebetriebe eine bedeutende Rolle für die künftige Wärmeversorgung in NRW einnehmen können. Die Ergebnisse der Studie werden im Rahmen einer Informations- und Diskussionsveranstaltung Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Kommunen und Fachverbänden vorgestellt. Zum Bereich „Chancen des Industriestandortes NRW für eine innovative Wärmeversorgung“ wird <strong>Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart</strong> einen ersten Impuls geben. Die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich zur Teilnahme an der Fachtagung eingeladen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Industrielle Abwärme – Ein bisher nicht genutztes Potential</strong></p>
<p><strong>Zeit: &nbsp; Montag, 23. September 2019, 12:00 Uhr</strong></p>
<p><strong>Ort: &nbsp;&nbsp; Hotel Meliá Düsseldorf</strong></p>
<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Inselstraße 2, 40479 Düsseldorf </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ablauf der Veranstaltung:</p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li>12:00 Begrüßung: 	<ul> 		<li>Dr. Thomas Delschen (LANUV)</li> 		<li>Dr. Frank-Michael Baumann (EnergieAgentur.NRW)</li> 	</ul> 	</li> 	<li>12:15 Impuls: <strong>Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart</strong> (MWIDE), Chancen des Industriestandorts NRW für eine innovative Wärmeversorgung 	<ul> 		<li><strong>Im Anschluss Pressefoto</strong></li> 	</ul> 	</li> 	<li>12:45 Antje Kruse (LANUV), Potenziale industrieller Abwärme in NRW – Ergebnisse der LANUV-Studie</li> 	<li>13:15 Bastian Stegemann (DEW21), Abwärme im Wärmenetz: Vorteile und Herausforderungen</li> 	<li>13:40 Dr. Klaus-Werner Döhl (Aluminium Norf), Abwärme – eine wertvolle Ressource</li> 	<li>14:00 Dr. Susanne Stark (Stadtwerke Düsseldorf), Fernwärmeschiene Rheinland – ein Leuchtturmprojekt der Energiewende</li> 	<li>14:15 Kaffeepause 	<ul> 		<li>Testmöglichkeit des Energieatlas.NRW</li> 		<li>Beratungsstand der EnergieAgentur.NRW</li> 	</ul> 	</li> 	<li>15:00 Nils Dering (LANUV), Ergebnisse der Befragung: Chancen, Hemmnisse, Akteure: Was braucht es zur Hebung der Potenziale?</li> 	<li>15:30 Margit Thomeczek (EnergieAgentur.NRW), Kampagne KWK.NRW: Informationen und Beratung zum Thema Industrielle Abwärme</li> 	<li>15:45 Offene Podiumsdiskussion: Industrielle Abwärme – wie werden Visionen Wirklichkeit? 	<ul> 		<li>Michael Geßner (MWIDE),</li> 		<li>Olaf Kebschull (enable energy solutions)</li> 		<li>Felix Uthoff (AGFW)</li> 		<li>Bastian Stegemann (DEW21)</li> 		<li>Klaus-Werner Döhl (Aluminium Norf)Susanne Stark (Stadtwerke Düsseldorf)</li> 	</ul> 	</li> 	<li>16:45 Ausklang der Veranstaltung</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>Mit den besten Grüßen</p>
<p>gez. Wilhelm Deitermann</p>
<p>(Pressesprecher)</p>
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                                <category>Klima</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-536</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 Sep 2019 07:58:48 +0200</pubDate>
                        <title>80 Jahre NRW-Vogelschutzwarte – Rückschau und Ausblick auf einen der wichtigsten Bereiche des Naturschutzes</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/80-jahre-nrw-vogelschutzwarte-rueckschau-und-ausblick-auf-einen-der-wichtigsten-bereiche-des-naturschutzes</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>80 Jahre NRW-Vogelschutzwarte im Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) bedeutet auch 80 Jahre amtlicher Vogelschutz im Tief- und Bergland, in Westfalen und Lippe ebenso wie im Rheinland. Eine der Aufgaben der Vogelschutzwarte ist, Managementpläne für die EU-Vogelschutzgebiete zu erstellen oder Konzepte zum Schutz einzelner Vogelarten. Aktuell gibt es in NRW 28 Vogelschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von über 160.000 Hektar. Über 160 unterschiedliche Brutvogelarten leben derzeit in NRW, davon sind 69 vom Aussterben bedroht oder gefährdet. Umwelt-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann, die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) Prof. Beate Jessel und der Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Dr. Thomas Delschen geben auf der Jubiläumsveranstaltung einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.</p>
<p>80 Jahre NRW-Vogelschutzwarte – Herausforderungen und Umsetzung von Maßnahmen zum Vogelschutz</p>
<p>Zeit: &nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Freitag, 20. September 2019, 10:30 Uhr</strong></p>
<p>Ort: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Wissenschaftspark Gelsenkirchen</strong></p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen</strong></p>
<p><strong>Ablauf der Veranstaltung:</strong></p><ul> 	<li>10:40 Eröffnung Dr. Thomas Delschen, Präsident LANUV</li> 	<li>10:45 Grußwort Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann</li> 	<li>10:55 Grußworte</li> 	<li>Dr. Stephan Jaehne (Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten),</li> 	<li>Birgit Beckers (Dachverband der Biologischen Stationen),</li> 	<li>Heinz Kowalski (NABU-Landesverband NRW),</li> 	<li>Klaus Nottmeyer (Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft)</li> 	<li>11:30 Festvortrag Prof. Dr. Beate Jessel, Bundesamt für Naturschutz (BfN): Prioritäten im Naturschutz des 21. Jahrhunderts</li> 	<li>12:30 Mittagspause</li> </ul><p>Im Anschluss folgen weitere Fachvorträge zum Vogelschutz in NRW und Deutschland.</p>
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Natur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 05 Sep 2019 14:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Rhein-Sieg-Kreis</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-im-rhein-sieg-kreis</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Rhein-Sieg-Kreis. Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass ein Wolf am 01. August 2019 in der Gemeinde Much ein Schaf getötet hat. Eine Individualisierung durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen ist in Bearbeitung.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde.<br> &nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 29 Aug 2019 17:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Oberbergischen Kreis </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-im-oberbergischen-kreis-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Oberbergischen Kreis. Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass ein Wolf am 22. Juli 2019 in der Gemeinde Engelskirchen ein Schaf getötet hat. Eine Individualisierung durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen steht noch aus.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden auch Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bundesprogramm Wanderschäfer bis 31. August 2019 </strong></p>
<p>Seit 15. Juli 2019 können Wanderschäfer für ihre Bemühungen zum Schutz vor dem Wolf Fördermittel bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen. Insgesamt 1,05 Millionen Euro stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur Verfügung, um den Aufwand, den Wanderschäferinnen und Wanderschäfer zum Schutz ihrer Herden gegen Wolfsübergriffe betreiben, finanziell aufzufangen. Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolfsgebiete, Wolfsverdachtsgebiete und Pufferzonen ziehen, können bei der BLE vom 15. Juli 2019 bis zum 31. August 2019 eine Förderung für Schutzmaßnahmen vor dem Wolf beantragen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 29 Aug 2019 17:06:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung im Kreis Wesel </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-im-kreis-wesel-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Wesel. Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass ein Wolf am 04. August 2019 in der Gemeinde Hünxe ein Schaf getötet und ein weiteres verletzt hat. Eine Individualisierung durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen steht noch aus.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bundesprogramm Wanderschäfer bis 31. August 2019 </strong></p>
<p>Seit 15. Juli 2019 können Wanderschäfer für ihre Bemühungen zum Schutz vor dem Wolf Fördermittel bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen. Insgesamt 1,05 Millionen Euro stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur Verfügung, um den Aufwand, den Wanderschäferinnen und Wanderschäfer zum Schutz ihrer Herden gegen Wolfsübergriffe betreiben, finanziell aufzufangen. Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolfsgebiete, Wolfsverdachtsgebiete und Pufferzonen ziehen, können bei der BLE vom 15. Juli 2019 bis zum 31. August 2019 eine Förderung für Schutzmaßnahmen vor dem Wolf beantragen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
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                        <pubDate>Fri, 16 Aug 2019 13:47:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung im Kreis Wesel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-im-kreis-wesel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Wesel.</p>
<p>Am 15. August 2019 fotografierte eine Beobachterin in der Gemeinde Hünxe einen vorbeilaufenden Wolf. Der Aufnahmestandort wurde durch einen Wolfsberater verifiziert. Die Fotos wurden vom LANUV und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) geprüft und bestätigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu hundert Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bundesprogramm Wanderschäfer bis 31. August 2019 </strong></p>
<p>Seit 15. Juli 2019 können Wanderschäfer für ihre Bemühungen zum Schutz vor dem Wolf Fördermittel bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen. Insgesamt 1,05 Millionen Euro stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur Verfügung, um den Aufwand, den Wanderschäferinnen und Wanderschäfer zum Schutz ihrer Herden gegen Wolfsübergriffe betreiben, finanziell aufzufangen. Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolfsgebiete, Wolfsverdachtsgebiete und Pufferzonen ziehen, können bei der BLE vom 15. Juli 2019 bis zum 31. August 2019 eine Förderung für Schutzmaßnahmen vor dem Wolf beantragen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 13 Aug 2019 13:49:15 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Oberbergischen Kreis</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-im-oberbergischen-kreis</link>
                        <description>
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Oberbergischen Kreis. Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass ein Wolf am 10. Juli 2019 in der Gemeinde Engelskirchen zwei Schafe getötet und eines verletzt hat. Eine Individualisierung durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen steht noch aus.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse, bei denen der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann, zu 100 Prozent entschädigt. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden auch Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Bundesprogramm Wanderschäfer bis 31. August 2019 Seit 15. Juli 2019 können Wanderschäfer für ihre Bemühungen zum Schutz vor dem Wolf Fördermittel bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen. Insgesamt 1,05 Millionen Euro stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur Verfügung, um den Aufwand, den Wanderschäferinnen und Wanderschäfer zum Schutz ihrer Herden gegen Wolfsübergriffe betreiben, finanziell aufzufangen. Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolfsgebiete, Wolfsverdachtsgebiete und Pufferzonen ziehen, können bei der BLE vom 15. Juli 2019 bis zum 31. August 2019 eine Förderung für Schutzmaßnahmen vor dem Wolf beantragen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-529</guid>
                        <pubDate>Tue, 13 Aug 2019 13:42:49 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt zwei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-zwei-weitere-wolfsnachweise-im-wolfsgebiet-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Wesel. Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass ein Wolf&nbsp; am 23. Juli 2019 in der Gemeinde Hünxe ein Schaf getötet und zwei verletzt hat. Die Individualisierung durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen konnte die im Wolfsgebiet Schermbeck ortstreue Wölfin GW954f nachweisen.</p>
<p>Am 6. August 2019 konnte ein Förster ein Video und Fotos von einem Wolf im Wald bei Dinslaken machen. Der Aufnahmestandort wurde durch eine Wolfsberaterin verifiziert. Anhand der Bilder konnten durch das LANUV und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) ein Wolf identifiziert werden.</p>
<p>Der betroffene Tierhalter wurde über das Ergebnis informiert. Er kann über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.</p>
<p>Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu hundert Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Bundesprogramm Wanderschäfer bis 31. August 2019 Seit 15. Juli 2019 können Wanderschäfer für ihre Bemühungen zum Schutz vor dem Wolf Fördermittel bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen. Insgesamt 1,05 Millionen Euro stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur Verfügung, um den Aufwand, den Wanderschäferinnen und Wanderschäfer zum Schutz ihrer Herden gegen Wolfsübergriffe betreiben, finanziell aufzufangen. Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolfsgebiete, Wolfsverdachtsgebiete und Pufferzonen ziehen, können bei der BLE vom 15. Juli 2019 bis zum 31. August 2019 eine Förderung für Schutzmaßnahmen vor dem Wolf beantragen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-528</guid>
                        <pubDate>Wed, 31 Jul 2019 10:59:11 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt drei Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-drei-wolfsnachweise-im-wolfsgebiet-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt, dass im Kreis Wesel drei Übergriffe auf Schafe von einem Wolf verursacht wurden. Am 26. Juni 2019 wurden zwei Schafe in Hünxe getötet und drei weitere verletzt und am 12. Juli 2019 ebenfalls in Hünxe ein Schaf getötet und ein weiteres verletzt. Am 14. Juli 2019 wurden zwei Schafe in Schermbeck getötet. In allen Fällen konnte ein Wolf durch die genetische Untersuchung von Speichelproben als Verursacher ermittelt werden. Eine mögliche Individualisierung wird momentan noch durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen bearbeitet.</p>
<p>Die betroffenen Tierhalter wurden über das aktuelle Ergebnis informiert. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.</p>
<p>Den Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild in den bisher ausgewiesenen Wolfsgebieten und den sie umgebenden Pufferzonen wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse zu 100 Prozent entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher bestätigt oder nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden auch Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
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                        <pubDate>Thu, 25 Jul 2019 13:25:56 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Alarmschwelle von 240 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-alarmschwelle-von-240-ug-m3-4</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/</a> und im WDR-Videotext.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit und können bei Ozonkonzentrationen oberhalb der Alarmschwelle bei der Allgemeinbevölkerung auftreten. Bei Ozonwerten oberhalb der Alarmschwelle wird daher generell empfohlen, ungewohnte körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Von sportlichen Ausdauerleistungen im Freien wird abgeraten. Da die Ozonkonzentrationen in Innenräumen nur etwa halb so hoch sind wie außerhalb, sollte man sich im Haus aufhalten, sobald Symptome verspürt werden.</p>
<p>Wer sich dennoch im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p><strong>Da die Wetterlage voraussichtlich anhält, muss auch morgen mit ähnlich hohen Ozonwerten gerechnet werden.</strong></p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter&nbsp; <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li>&nbsp;</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 25 Jul 2019 10:40:46 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-6</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>&nbsp;Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>&nbsp;Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                        <pubDate>Wed, 24 Jul 2019 14:27:55 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-5</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>&nbsp;Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                        <pubDate>Tue, 23 Jul 2019 18:07:49 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-4</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>&nbsp;Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>&nbsp;Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>&nbsp;Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-522</guid>
                        <pubDate>Tue, 16 Jul 2019 09:10:23 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung im Kreis Lippe</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-im-kreis-lippe</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Lippe in der Gemeinde Kalletal. Am 22. Juni 2019 konnte eine Anwohnerin Fotos eines vorbeilaufenden Wolfes erstellen. Der Aufnahmestandort wurde durch einen Wolfsberater verifiziert. Anhand der Bilder konnte durch das LANUV und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) ein Wolf identifiziert und somit ein Nachweis geführt werden. Über die Identität, Herkunft und Geschlecht des nachgewiesenen Wolfes liegen keine Informationen vor.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haustierrisse, bei denen der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann, zu 100 Prozent entschädigt. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden auch Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den insgesamt möglichen Förderhöhen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw/</a>.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-521</guid>
                        <pubDate>Tue, 16 Jul 2019 09:05:06 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Kreis Olpe</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-im-kreis-olpe</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den Nachweis eines Wolfes in Olpe. Anhand einer Speichelprobe konnte durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen Wolfs-DNA an einem toten Reh, welches am 11. Mai 2019 gefunden wurde, nachgewiesen werden.</p>
<p>Über die Identität, Herkunft und Geschlecht des nachgewiesenen Wolfes liegen keine Informationen vor.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haustierrisse, bei denen der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann, zu 100 Prozent entschädigt. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden auch Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den insgesamt möglichen Förderhöhen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw/</a>.</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-520</guid>
                        <pubDate>Fri, 12 Jul 2019 09:02:03 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-im-wolfsgebiet-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den weiteren Nachweis eines Wolfes in Hünxe (Kreis Wesel). Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass das Tier am 23. Juni 2019 sechs Schafe getötet und vier verletzt hat. Eine mögliche Individualisierung wird momentan noch durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen bearbeitet.</p>
<p>Der betroffene Tierhalter wurde über das aktuelle Ergebnis informiert. Er kann über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.</p>
<p>Den Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse zu 100 Prozent entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher bestätigt oder nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden auch Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100% gefördert. Informationen zu den insgesamt möglichen Förderhöhen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-519</guid>
                        <pubDate>Fri, 12 Jul 2019 08:55:23 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung im Märkischen Kreis</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-im-maerkischen-kreis</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Märkischen Kreis. Am</p>
<p>05. Juli 2019 konnte von einem Beobachter in der Nähe der Gemeinde Kierspe ein Video und Fotos von einem vorbeilaufenden Wolf erstellt werden. Der Aufnahmestandort wurde durch einen Wolfsberater verifiziert. Anhand der Bilder konnten durch das LANUV und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) ein Wolf identifiziert und somit ein Nachweis geführt werden.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haustierrisse, bei denen der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann, zu 100 Prozent entschädigt. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden auch Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den insgesamt möglichen Förderhöhen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="https://wolf.nrw/wolf/de/aktuelles" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw/.</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-518</guid>
                        <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 13:38:20 +0200</pubDate>
                        <title>Nordrhein-Westfalen weist mit dem Wolfsgebiet „Eifel – Hohes Venn“ sein drittes Wolfsgebiet aus  </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nordrhein-westfalen-weist-mit-dem-wolfsgebiet-eifel-hohes-venn-sein-drittes-wolfsgebiet-aus</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ministerin Ursula Heinen-Esser: "Ab heute können Maßnahmen zum Herdenschutz in Teilen der Städteregion Aachen und des Kreises Euskirchen gefördert werden."</p>
<p>Mehrfache Sichtungen, Risse von Schafen, vor allem aber genetische Nachweise legen nahe, dass ein Wolf im Bereich der Gemeinde Monschau in der Städteregion Aachen ortstreu geworden ist. Vor diesem Hintergrund hat das Umweltministerium ein neues Wolfsgebiet „Eifel – Hohes Venn“ ausgewiesen. Es ist nach den Wolfsgebieten Schermbeck und Senne das dritte ausgewiesene Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen. Das Wolfsgebiet umfasst mit rund 505 Quadratkilometern Teile der Städteregion Aachen und des Kreises Euskirchen.</p>
<p>Umweltministerin Heinen-Esser: „Vier Nachweise liegen aktuell aus der Städteregion Aachen vor, die die Anwesenheit eines Wolfs bestätigen. Anhand eines genetischen Befundes konnte ein männlicher Wolf mit der Kennung GW926m individualisiert werden. Das Wolfsgebiet ist zugleich Förderkulisse. Hier können Tierhaltungen mit Schafen und Ziegen sowie Wildgehege ab sofort Förderungen für Maßnahmen zum Herdenschutz, also zur Prävention, beantragen. Das Wolfsgebiet ist bewusst großzügig dimensioniert."</p>
<p>Zusätzlich wird im Umfeld des Wolfsgebietes eine Pufferzone mit einer Fläche von 1.261 Quadratkilometern ausgewiesen. Die Pufferzone umfasst weitere Teile der Städteregion Aachen sowie der Kreise Euskirchen und Düren. Auch in der Pufferzone werden Maßnahmen zum Herdenschutz ab sofort bei Bedarf gefördert. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt durch die Bezirksregierung Köln.</p>
<p>Heinen-Esser: "Wir rechnen damit, dass der Wolf vorerst einmal bleibt. Um alle Menschen vor Ort zeitnah zu informieren, haben wir im Internet das öffentlich zugängliche Wolfsportal www.wolf.nrw eingerichtet. Hier ist auch das neue Wolfsgebiet „Wolfsgebiet Eifel – Hohes Venn“ kartografisch dargestellt.“ Das Wolfsportal wird vom Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen (LANUV) tagesaktuell gehalten.</p>
<p>Das vom Landesumweltamt (LANUV) ermittelte „Wolfsgebiet Eifel – Hohes Venn“ mit umliegender Pufferzone umfasst die grenznahe Kulturlandschaft der nordrhein-westfälischen Eifel mit ihren ausgedehnten Wäldern. Nach Westen hin schließt sich das Wolfsgebiet an die bestätigten Vorkommen des Wolfes im Hohen Venn auf belgischer Seite an. Große Teile des Nationalparks Eifel sind ebenfalls Teil des Wolfsgebietes. Ziel der großzügigen Abgrenzung ist es, möglichst vielen Nutztierhaltern präventiven Herdenschutz zu ermöglichen. Die Förderung entspricht dabei dem bundesweiten Standard, der auch in den Bundesländern angewandt wird, die bereits seit Jahren über Wolf-Vorkommen verfügen.</p>
<p>Hintergrund zum Wolf in Deutschland:</p>
<p>Der Osten Deutschlands grenzt seit jeher an eine Region, in der der Wolf nie ausstarb. In der damaligen DDR wurden jedoch alle von Osten her einwandernden Wölfe geschossen, nach dem Zusammenbruch der DDR im Jahre 1989 änderte sich das. Entsprechend der europäischen FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) ist der Wolf heute nach Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt (§ 44 BNatSchG), damit genießt der Wolf den höchsten Schutz. 1995 wurde der erste Wolf, im Jahre 2000 das erste Rudel in Deutschland nachgewiesen. Seitdem wurde kein einziger Angriff auf Menschen belegt. 2009 erfolgte der erste Nachweis eines einzelnen, durchziehenden Wolfs in Nordrhein-Westfalen, auch hier gab es seit dem keine Gefahr für einen Menschen.</p>
<p>Mehr zum Wolf und zum Wolfsgebiet Eifel-Hohes Venn</p>
<p><a href="https://wolf.nrw/wolf/de/management/wolfsgebieteifel-hohesvenn" target="_blank" rel="noreferrer">https://wolf.nrw/wolf/de/management/wolfsgebieteifel-hohesvenn</a></p>
<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li></li> </ul><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-514</guid>
                        <pubDate>Sun, 30 Jun 2019 19:14:54 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3</a> und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 29 Jun 2019 18:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                                <category>Ozon-Warnung</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-513</guid>
                        <pubDate>Thu, 27 Jun 2019 10:39:16 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung im Kreis Minden-Lübbecke</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-im-kreis-minden-luebbecke</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Minden-Lübbecke. Am 22. Juni 2019 konnte von einem Beobachter in der Nähe der Gemeinde Hüllhorst ein Video und Fotos von einem vorbeilaufenden Wolf erstellt werden. Der Aufnahmestandort wurde durch einen Wolfsberater verifiziert. Anhand der Bilder konnte durch das LANUV und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) ein Wolf identifiziert und somit ein Nachweis geführt werden.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haustierrisse, bei denen der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann, zu 100 Prozent entschädigt. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden auch Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den insgesamt möglichen Förderhöhen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw/</a>"</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-516</guid>
                        <pubDate>Wed, 26 Jun 2019 19:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-2</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>&nbsp;Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>&nbsp;Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                                <category>Ozon-Warnung</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-517</guid>
                        <pubDate>Tue, 25 Jun 2019 19:48:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-ug-m3-3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.</p>
<p>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul> 	<li>&nbsp;Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li> 	<li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften!</li> 	<li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.</li> 	<li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li> </ul><p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Mehr zum Thema Ozon</strong></a></p>
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                                <category>Ozon-Warnung</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-511</guid>
                        <pubDate>Mon, 24 Jun 2019 06:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tuberkulose bei Rindern in zwei Beständen im Märkischen Kreis und in Unna festgestellt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weiteren-wolfsnachweis-in-der-staedteregion-aachen-1-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 23.05.2019 wurde im Märkischen Kreis der Ausbruch der Tuberkulose von Rindern in einem Milchviehbestand in Meinerzhagen festgestellt. Die Infektion war bei der routinemäßigen Kontrolle bei der Schlachtung von zwei Rindern aus dem Betrieb festgestellt worden.</p>
<p>Ein Aufzuchtbetrieb mit Milchviehhaltung in Fröndenberg (Kreis Unna) wurde im Rahmen der epidemiologischen Nachforschungen als ansteckungsverdächtig ermittelt. Der Bestand wurde unverzüglich gesperrt und Untersuchungen auf Tuberkulose durchgeführt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem die Untersuchungen den Verdacht in den beiden Betrieben bestätigt haben, wurde zur Eindämmung der Infektion und zur unmittelbaren Gesundheitsvorsorge für andere Tierbestände und Verbraucher für beide Betriebe die Gesamtbestandräumung, d. h. die Tötung aller Tiere, angeordnet. Zudem wurden die Gesundheitsämter in den Kreisen, in denen die betroffenen Betriebe liegen, umgehend informiert und haben bereits die erforderlichen Ermittlungen und Untersuchungen zum Schutz der Personen, die möglicherweise infiziert werden konnten, veranlasst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fleisch infizierter Tiere ist nicht in den Handel gelangt. Grundsätzlich wird jedes geschlachtete Rind vor der Schlachtung und jeder Tierkörper samt Schlachtnebenprodukten (z.B. Innereien) eines geschlachteten Rindes, von amtlichen tierärztlichen Personal bzw. amtlichen Fachassistenten/innen untersucht. Sofern hierbei Anzeichen für das Vorliegen einer Tuberkulose festgestellt werden, werden umgehend weiterführende Untersuchungen eingeleitet und die Tierkörper und Nebenprodukte bis zum Abschluss der Untersuchungen amtlich beschlagnahmt. Sofern sich ein Verdacht bestätigt, sind Schlachtkörper und Nebenprodukte unschädlich zu beseitigen, so dass sie vom menschlichen Verzehr sicher ausgeschlossen werden. Auch Milch von erkrankten oder verdächtigen Tieren muss unschädlich beseitigt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Nachweis von Tuberkulose in Rinderbeständen ist per Verordnung geregelt, dass fünf Jahre rückwirkend epidemiologische Nachforschungen zu betreiben sind. Dabei geht es darum, mögliche Kontakttiere zu ermitteln, die die Erreger potenziell weiter verbreitet oder in die betroffenen Betriebe hineingetragen haben könnten. Tiere, die in andere Bundesländer oder ins europäische Ausland verbracht worden sind, wurden ermittelt und die zuständigen Veterinärbehörden umgehend informiert, um entsprechende Untersuchungen veranlassen zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie der Erreger ursprünglich in die Betriebe hineingetragen wurde, konnte bisher noch nicht geklärt werden. Hier dauern die Ermittlungen noch an. Bekannt ist, dass die beiden betroffenen Betriebe in enger Verbindung stehen. Aufzuchtrinder waren als Kälber im Alter von drei bis fünf Monaten aus Meinerzhagen zum Aufzuchtbetrieb nach Fröndenberg gekommen, dort aufgezogen worden und als trächtige Kühe etwa vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin wieder zum Milchviehbetrieb nach Meinerzhagen zurückgebracht worden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Tuberkulose ist eine sog. Zoonose, d. h. es handelt sich um eine Infektion, die von Tier zu Mensch und von Mensch zu Tier übertragbar ist. Die Übertragung von Rindern auf den Menschen kann sowohl über die Milch, über Fleisch als auch über den direkten Kontakt zu infizierten Tieren erfolgen. Das Erhitzen ist ein Verfahren, mit dem die&nbsp; Erreger der Tuberkulose abgetötet werden können.</p>
<p>Die Tuberkulose des Rindes ist eine ansteckende, durch Tuberkulosebakterien (Mykobakterium bovis und Mykobakterium caprae) verursachte, chronisch verlaufende, anzeigepflichtige Tierseuche, deren Bekämpfung durch die Verordnung zum Schutz gegen die Tuberkulose des Rindes geregelt ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fragen und Antworten zur Rindertuberkulose</strong></p>
<p>(Bundesinstitut für Risikobewertung):</p>
<p><a href="https://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zur_rindertuberkulose-132506.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zur_rindertuberkulose-132506.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-508</guid>
                        <pubDate>Thu, 13 Jun 2019 11:18:36 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt weiteren Wolfsnachweis in der Städteregion Aachen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weiteren-wolfsnachweis-in-der-staedteregion-aachen-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den weiteren Nachweis eines Wolfes in Monschau (Städteregion Aachen). Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass das Tier am 14. Mai 2019 zwei Schafe getötet hat. Eine mögliche Individualisierung wird momentan noch durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen bearbeitet.</p>
<p>Der betroffene Tierhalter wurde über das aktuelle Ergebnis informiert. Er kann über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.</p>
<p>Aufgrund der wiederholten Wolfsnachweise wird den Schaf- und Ziegenhaltern in Grenzbereich des Hohen Venns empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Elektronetzen wolfsabweisend zu sichern und ihre Tiere nachts aufzustallen.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haustierrisse, bei denen der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann, zu 100% entschädigt. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden auch Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100% gefördert. Informationen zu den insgesamt möglichen Förderhöhen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw/</a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-507</guid>
                        <pubDate>Wed, 12 Jun 2019 10:39:42 +0200</pubDate>
                        <title>Insektenrückgang: Forschungsvorhaben in der Praxis – Anzahl von Insekten dauerhaft erfassen, Maßnahmen zum Schutz entwickeln</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/insektenrueckgang-forschungsvorhaben-in-der-praxis-anzahl-von-insekten-dauerhaft-erfassen-massnahmen-zum-schutz-entwickeln</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Rückgang von Insekten spiegelt sich seit langem in den Roten Listen des Bundes und Nordrhein-Westfalens wieder. Von den in den Roten Listen Nordrhein-Westfalens behandelten knapp über 3000 Insektenarten gelten 52 Prozent als gefährdet oder ausgestorben. Das genaue Ausmaß für alle anderen der etwa 25.000 Insektenarten in Nordrhein-Westfalen ist weitgehend unbekannt, vor allem da umfassende und standardisierte Untersuchungsprogramme fehlen. Mit einem neuen Monitoringprojekt zum Thema „Rückgang von Insekten“ soll nun die Basis geschaffen werden, um mittels ausgewählter Artengruppen die Anzahl und Verbreitung von Insekten in Nordrhein-Westfalen dauerhaft und repräsentativ zu erfassen. Daraus kann dann beispielsweise abgeleitet werden, wie Maßnahmen zum Schutz wirken und wo diese gezielt eingesetzt werden können. Gemeinsam mit der Universität Osnabrück wird das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) in den kommenden drei Jahren die Grundlagen für diese landesweite Dauerüberwachung (Monitoring) schaffen.</p>
<p>Umweltministerin Ursula Heinen-Esser informierte sich heute (Mittwoch, 12. Juni 2019) am LANUV-Standort in Essen über die Methodik des Insektenmonitorings: „Der Verlust von Arten stellt neben den Folgen des Klimawandels die größte ökologische und ökonomische Bedrohung dar“, erklärte Ministerin Heinen-Esser in ihrem Grußwort. „Der Rückgang von Insekten ist ein wichtiger Anzeiger für die Bedrohung unserer Artenvielfalt, selbst in Naturschutzgebieten ist dieses Phänomen zu beobachten. Wir müssen aber noch mehr herausfinden über die Ursachen und vor allem über die Auswirkungen auf unsere gesamte Umwelt.“ Ministerin Heinen-Esser ist daher wichtig, zweigleisig zu fahren und neben Naturschutzmaßnahmen auch die Forschung zu fördern und zu unterstützen: „Wir müssen noch mehr darüber erfahren, welche Artengruppen wie stark betroffen sind, ob es Unterschiede in verschiedenen Lebensräumen gibt und ob die Auswirkungen regional unterschiedlich sind.“ Das NRW-Umweltministerium stellt für das Forschungsvorhaben für die ersten drei Jahre etwa 570.000 Euro zur Verfügung.</p>
<p>Auf einer Wildblumenwiese des LANUV-Standortes in Essen wurde an praktischen Beispielen demonstriert, wie einzelne Insektenarten gefangen und kategorisiert werden können. Untersucht werden als erstes die Vorkommen von Tagfaltern und Heuschrecken. „Tagfalter und Heuschrecken stehen stellvertretend für viele andere Artengruppen und ermöglichen allgemeine Aussagen zum Zustand der Insektenvielfalt hierzulande,“ erläuterte LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen. „Diese beiden Artengruppen sind eng an ihre Lebensräume angepasst und damit sehr gute Indikatoren für die Vielfalt an Lebensräumen und die Intensität der Landnutzung.“ Wichtig ist Dr. Delschen, mehr zu erfahren über die Ursachen des vorhandenen Rückgangs von Insekten und darüber, welche Maßnahmen wirksam den Rückgang aufhalten können: „Die intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebiete sind weiterhin unsere Sorgenkinder, insgesamt nimmt die Artenvielfalt hier weiter ab. Sehr viel besser sieht es aber dort aus, wo zum Beispiel Maßnahmen aus dem Vertragsnaturschutz zum Einsatz kommen. Von mehr Vielfalt an Wegerändern oder Flächen mit Wildblumen, profitieren nicht nur Insekten, sondern auch viele andere Tier- und Pflanzenarten“, betonte Dr. Delschen.</p>
<p>Ziel der ersten Projektphase ist ein Insektenmonitoring aufzubauen, welches mit standardisierten Methoden landesweit gültige Ergebnisse sicherstellt. Durchgeführt werden die Untersuchungen im Rahmen der Ökologischen Flächenstichprobe (ÖFS). „Das Flächennetz der ÖFS ist für die Überwachung der Insektenbestände hervorragend geeignet, da es die Regionen und Landschaften Nordrhein-Westfalens exakt repräsentiert und so landesweit gültige Ergebnisse garantiert,“ berichtete LANUV-Präsident Delschen.</p>
<p>Der Bereich Insektenmonitoring in der Praxis ist eines von vielen des LANUV-Jahresberichtes 2018, der ab heute (Mittwoch den 12. Juni 2019) erhältlich ist. Unter anderem sind hier Artikel zum Screening von Badegewässern, zur Lichtverschmutzung, zur Afrikanischen Schweinepest oder auch zum neuen LANUV-Standort in Duisburg zu finden.</p>
<p>Hintergrund NRW-Insektenmonitoring</p>
<p>Das LANUV erhebt mit der Ökologischen Flächenstichprobe als zentralem Baustein des Monitorings zur Artenvielfalt in NRW bereits seit 1997 landesweit repräsentative Daten über Zustand und Veränderungen der biologischen Vielfalt in den vielen unterschiedlichen Landschaften und Lebensräumen Nordrhein-Westfalens. Sie basiert auf einem repräsentativen Netz von 191 zufällig ausgewählten Untersuchungsflächen mit einer Größe von je 100 Hektar. Das entspricht einem Anteil von 0,5 Prozent der Landesfläche. Erfasst werden unter anderem verschiedene Nutzungs- und Biotoptypen, Pflanzenvorkommen und Brutvögel.</p>
<p>Das Insektenmonitoring bildet einen weiteren wichtigen Baustein auf dem Weg zu einem umfassenden landesweiten Biodiversitätsmonitoring. Über die verschiedenen Monitoringprogramme hinweg ergeben sich vielfältige Synergien für vertiefte Auswertungen und Analysen, um die Ursachen für einen Rückgang oder auch die Wiederkehr von Tieren und Pflanzen benennen zu können. So können dann auch wichtige Erkenntnisse über Veränderungen der biologischen Vielfalt und über die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen erzielt werden.</p>
<p>Insekten nehmen dabei in der Umwelt ökologische Schlüsselfunktionen ein: sie befördern den Nährstoffkreislauf, sind als Nahrungsquelle beispielsweise für Vögel, Reptilien, Amphibien und Säugetiere Teil eines komplexen Nahrungsnetzes und fungieren als Bestäuber.</p>
<p>Insekten sind mit etwa 25.000 Arten die mit Abstand artenreichste Artengruppe in Nordrhein-Westfalen. Sie umfassen 58 Prozent aller 43.000 landesweit vorkommenden Tier- und Pflanzenarten, beziehungsweise 73 Prozent aller Tierarten.</p>
<p>Der Insektenrückgang wird in den unter der Federführung des LANUV erarbeiteten und herausgegebenen Roten Listen deutlich. Sichere Informationen zur Bestandssituation (Verbreitung, Bestandsgröße und -entwicklung) liegen für mehr als 3.000 Insektenarten in NRW vor. Von den beispielsweise rund 1.700 Schmetterlingsarten in NRW, inklusive der 145 Tagfalter und Widderchen, sind in der aktuellen Fassung der Roten Liste 55 Prozent gefährdet. Im Vergleich zur Roten Liste von 1999 hat der Anteil gefährdeter Schmetterlingsarten leicht zugenommen. Weitere Beispiele für Insektenarten wären</p><ul> 	<li>Wildbienen und Wespen: 713 Arten, davon 52 % gefährdet</li> 	<li>Ameisen: 63 Arten, davon 51 % gefährdet</li> 	<li>Laufkäfer: 369 Arten, davon 43 % gefährdet</li> 	<li>Wanzen: 608 Arten, Gefährdungsausmaß derzeit nicht bekannt</li> 	<li>Heuschrecken: 54 Arten, davon 48 % gefährdet</li> 	<li>Libellen: 73 Arten, davon 45 % gefährdet</li> </ul><p>Eine neue Rote Liste wird derzeit vorbereit und erscheint 2020/2021.</p>
<p>Das Insektenmonitoring ist eins von vielen Themen des aktuell veröffentlichten LANUV-Jahresberichts. Weitere Themen sind unter anderem die Energie aus Grubenwasser, Untersuchungen von Gewässern auf antibiotikaresistente Keime, die Sicherheit von Industrieanlagen oder die vielfältigen Aufgaben der Lebensmittelüberwachung insbesondere fleischlicher Produkte.</p>
<p>Den Jahresbericht&nbsp; zum Download und weitere Informationen zum Thema Insektenmonitoring sind zu finden unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a>.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-506</guid>
                        <pubDate>Thu, 06 Jun 2019 15:03:16 +0200</pubDate>
                        <title>Untersuchungen des Rückgangs von Insekten in der Praxis – LANUV stellt neues Forschungsvorhaben vor </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/untersuchungen-des-rueckgangs-von-insekten-in-der-praxis-lanuv-stellt-neues-forschungsvorhaben-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von den in den Roten Listen Nordrhein-Westfalens behandelten knapp über 3000 Insektenarten gelten 52 Prozent als gefährdet oder ausgestorben. Das genaue Ausmaß des Rückgangs und der möglichen Gefährdung für alle anderen der etwa 25.000 Insektenarten in Nordrhein-Westfalen ist weitgehend unbekannt. Mit einem neuen Forschungsvorhaben zum Thema „Rückgang von Insekten“ soll nun die Basis geschaffen werden, um mittels ausgewählter Artengruppen die Anzahl und Verbreitung von Insekten in Nordrhein-Westfalen dauerhaft zu erfassen. Der Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), Dr. Thomas Delschen wird Umweltministerin Ursula Heinen-Esser das neue Forschungsvorhaben vorstellen auf der</p>
<p><strong>LANUV-Jahrespressekonferenz: „Insektenmonitoring in der Praxis – einfangen, bestimmen, kategorisieren“.</strong></p>
<p><strong>Zeit: &nbsp;&nbsp;&nbsp; Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:00 Uhr</strong></p>
<p><strong>Ort: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foyer und Blumenwiesen des LANUV, Wallneyer Straße 6, </strong></p>
<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 45133</strong><strong> </strong><strong>Essen </strong></p>
<p>Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zum Fototermin und zur Pressekonferenz herzlich eingeladen. Neben der Demonstration von praktischen Beispielen zum Insektenmonitoring, wird der LANUV-Jahresbericht präsentiert.</p>
<p>Mit den besten Grüßen</p>
<p>gez. Wilhelm Deitermann</p>
<p>(Pressesprecher)</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Natur</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-504</guid>
                        <pubDate>Wed, 05 Jun 2019 14:51:48 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtungen im Märkischen Kreis und im Kreis Steinfurt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtungen-im-maerkischen-kreis-und-im-kreis-steinfurt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt die Sichtung und den Nachweis eines Wolfes mit Hilfe von Fotos bei Meinerzhagen im Märkischen Kreis. Am 13. Mai 2019 beobachtete ein Naturfotograf einen Wolf und konnte das Tier mit seiner Kamera aufnehmen.</p>
<p>Am 11. Mai 2019 beobachtete eine Anwohnerin früh morgens in Recke im Kreis Steinfurt einen Wolf und konnte diesen mit einer Handykamera aufnehmen.</p>
<p>Die Fotos und das Video wurden vom LANUV und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf begutachtet und die aufgenommenen Tiere eindeutig als Wölfe identifiziert. Die Beobachtungsorte wurde von einem Wolfsberater verifiziert. Über die Identität der beobachteten Wölfe lässt sich keine Aussage treffen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="https://wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://wolf.nrw/</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-501</guid>
                        <pubDate>Wed, 29 May 2019 11:21:00 +0200</pubDate>
                        <title>Aussiedlung Feldhamster bei Pulheim – einer fast verschwundenen Art wird eine neue Chance gegeben</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aussiedlung-feldhamster-bei-pulheim</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft und die Versiegelung von Flächen wurden die Feldhamsterpopulationen in Europa immer kleiner. Dieser Trend hat auch vor Nordrhein-Westfalen nicht Halt gemacht, derzeit gilt der Feldhamster in NRW als vom Aussterben bedroht. Mit einer gezielten Ansiedlung im Bereich Pulheim im Rhein-Erft-Kreis soll regional wieder eine stabile Population geschaffen werden. „Das Verschwinden des Feldhamsters in unserer nordrhein-westfälischen Agrarlandschaft zeigt uns sehr deutlich, mit welchen Zielkonflikten wir täglich im Natur- und Artenschutz konfrontiert werden“, erklärte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute (Mittwoch, 29 Mai 2019) beim ersten offiziellen Termin zur Aussiedlung von Feldhamstern bei Pulheim. „Die anhaltend intensive Landwirtschaft hat nahezu zu einem totalen Verschwinden des Feldhamsters geführt. Umso mehr freut es mich, dass die Landwirte hier in Pulheim sich aktiv an der Aussiedlung beteiligen und Flächen zur Verfügung stellen, um dem Feldhamster eine neue Chance zu geben.“</p>
<p>Für die Umsetzung des Aussiedlungsprojektes wurden der Rhein-Erft-Kreis und die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft e.V. beauftragt. Die Feldhamster wurden im Artenschutzzentrum Metelen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in einer eigens angelegten Erhaltungszucht für vom Aussterben bedrohten Tierarten herangezogen.</p>
<p>Für den Präsidenten des LANUV Dr. Thomas Delschen sind die Aussiedlungen auch eine Gelegenheit, um für mehr Akzeptanz bei Landwirten für den Feldhamster zu werben: „Die Zeiten, in denen Feldhamster für große Ertragseinbußen gesorgt haben und als Plage galten, sind lange vorbei. Es liegt in unser aller Verantwortung, vom Aussterben bedrohten Arten Lebensräume zurückzugeben. Unsere Erhaltungszucht bietet nun die Grundlage für bessere langfristige Überlebenschancen des Feldhamsters im Rahmen des Artenhilfsprogramms. Wir freuen uns sehr, dass heute die ersten Tiere wieder in ihre natürlichen Habitate zurückkehren können.“</p>
<p>Für den Erfolg des Projektes sind die Feldhamster auf Flächen angewiesen, auf denen ausreichend Futter und Deckung in der Zeit von Mai bis Oktober zur Verfügung stehen. Insgesamt 7 Hektar Agrarflächen wurden dafür von Landwirten in Pulheim zur Verfügung gestellt, auf denen in den nächsten fünf bis zehn Jahren auf eine Ernte verzichtet wird. „Wir im Rhein-Erft-Kreis freuen uns sehr darüber, dem Feldhamster seinen natürlichen Lebensraum zurückgeben zu können“, führte der Landrat des Rhein-Erft-Kreises Michael Kreuzberg bei der Begrüßung zum Aussetzungstermin in Pulheim aus. „Der heutige Tag ist dabei erst ein Anfang. Künftig sind im Rhein-Erft-Kreis weitere Ansiedlungs- und Vertragsnaturschutzflächen im landwirtschaftlich geprägten Korridor von Pulheim über Bergheim Richtung Rommerskirchen vorgesehen, um die Ansiedlungsgebiete untereinander zu vernetzen und eine Gesamtpopulation aufzubauen.“</p>
<p>Insgesamt 128 Feldhamster wurden in die Freiheit entlassen, jeweils 64 Weibchen und Männchen. Für jedes einzelne Tier wurde im Abstand von etwa 25 Metern ein Initialbau angelegt, damit werden pro Hektar 17 Tiere ausgesiedelt. Zum Schutz etwa vor Füchsen oder freilaufenden Hunden wurde ein Elektrozaun um die Flächen gezogen, sowie Maßnahmen zum Schutz vor Greifvögeln ergriffen. Ziel dieser Maßnahmen ist, dass die Tiere eigenständig weitere Baue anlegen können und mit ihrem Nachwuchs neue Flächen besiedeln. Die zur Verfügung stehenden Agrarflächen werden normal mit einer Ackerfrucht bestellt, auf die Ernte wird jedoch verzichtet. Der aus dem Ernteverzicht resultierende Verlust von Einnahmen wird den teilnehmenden Landwirten über Mittel aus dem Vertragsnaturschutz komplett ersetzt.</p>
<h3>Hintergrundinformationen Feldhamster in NRW</h3>
<p>Der Feldhamster wird etwa 20 bis 25 Zentimeter groß und hat eine auffällig bunte Fellzeichnung: Das gelblich-braune Rückenfell des Nagers steht im Kontrast zu dem schwarzen Bauchfell, Kopf und Flanken haben weiße Flecken, auch die Pfoten sind weiß, der kurze Schwanz rotbraun. Mit seinem kräftigen, gedrungenen Körperbau, den mittelgroßen runden Ohren und den kurzen Beinen mit kräftigen Füßen ist er an das Leben unter der Erde gut angepasst. Der Feldhamster ist eine Charakterart struktur- und artenreicher Ackerlandschaften mit tiefgründigen, nicht zu feuchten Löss- und Lehmböden und tiefem Grundwasserspiegel. Diese Bodenverhältnisse benötigt er zur Anlage seiner selbst gegrabenen, verzweigten Bausysteme. Im Sommer befinden sich diese meist 40 bis 50 Zentimeter unter der Erdoberfläche, im Winter in einer Tiefe von bis zu 2 Metern. Entscheidend für das Überleben der überwiegend dämmerungs- und nachtaktiven Tiere sind genügend Deckung sowie ein ausreichendes Nahrungsangebot auf den Feldern, da der Feldhamster seine Nahrung oberirdisch sucht. Bevorzugt werden Wintergetreide und mehrjährige Feldfutterkulturen, günstig sind auch Sommergetreide und Körnerleguminosen. Nach Beendigung des rund sechsmonatigen Winterschlafs werden die Tiere im April oder Mai aktiv. Ab Spätsommer „hamstern“ sie Getreide, Wildkrautsamen, Hülsenfrüchte, auch Stücke von Rüben und Kartoffeln als Vorrat für den Winter.</p>
<p>Der Feldhamster galt jahrzehntelang als bedeutender landwirtschaftlicher Schädling. Noch bis in die 1980er Jahre waren die kleinen Nager so häufig, dass ihr Fang in Deutschland teilweise staatlich organisiert wurde (z.B. in der ehemaligen DDR). Heute hingegen ist der Feldhamster in der gesamten Europäischen Union eine streng geschützte Art. In Nordrhein-Westfalen sind seit den 1980er Jahren die Feldhamsterbestände sehr stark zurückgegangen.</p>
<p>Weitere Informationen zur Aussiedlung von Feldhamstern in NRW sind zu finden unter</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a>,&nbsp;</p>
<p>bei der Biologischen Station Bonn/Rhein Erft e.V. unter</p>
<p><a href="https://www.biostation-bonn-rheinerft.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.biostation-bonn-rheinerft.de</a></p>
<p>und auf der Homepage des Rhein-Erft-Kreises unter <a href="https://www.rhein-erft-kreis.de/planung-schutzgebiete/artikel/eine-neue-chance-f%C3%BCr-den-feldhamster-nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.rhein-erft-kreis.de/planung-schutzgebiete/artikel/eine-neue-chance-f%C3%BCr-den-feldhamster-nrw</a>.</p>
<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li></li> 	<li> 	<p>Fotos</p> 	</li> </ul><p>Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</p>
<p>: © Jonas Haubrich.LANUV/NRW</p>
<p>: © Jonas Haubrich.LANUV/NRW</p>
<p>: © Matthias Schindler.LANUV/NRW</p>
<p>: © Matthias Schindler.LANUV/NRW</p>
<p>: © Matthias Schindler.LANUV/NRW</p>
<p>: © Matthias Schindler.LANUV/NRW</p><div><div><div><div><div><div><div><div><ul> 	<li> 	<p></p> 	</li> </ul></div></div></div></div></div></div></div></div><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 29 May 2019 10:37:47 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung im Rhein-Sieg-Kreis </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-im-rhein-sieg-kreis</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Rhein-Sieg-Kreis. Am 20. Mai 2019 konnte von einem Beobachter in der Nähe der Gemeinde Eitorf ein Video erstellt werden, worauf ein wolfsähnliches Tier zu sehen war, das mit einem offenbar gerissenen Reh in einem Waldstück verschwand. Der Aufnahmestandort wurde durch einen Wolfsberater verifiziert und die Bilder durch das LANUV und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) bewertet. Aufgrund des Aussehens und des Verhaltens des Tieres kann diese Beobachtung eindeutig als Wolfsnachweis gelten. Von dem Reh konnten Proben für eine genetische Untersuchung genommen werden, das Ergebnis steht noch aus.</p>
<p>Zuvor wurde am 17. Mai 2019 in der Nähe der Ortschaft Obereip im Rhein-Sieg-Kreis ein wolfsähnliches Tier fotografiert. Nach Verifizierung des Aufnahmestandorts durch einen Wolfsberater wurden die Fotos durch das LANUV und die DBBW eingehend geprüft. Die Bildqualität reicht jedoch nicht aus, um eindeutig beurteilen zu können, ob es sich dabei um einen Wolf handelt.</p>
<p>Weitere Informationen zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 28 May 2019 12:10:37 +0200</pubDate>
                        <title>Presseeinladung - Bildtermin</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/presseeinladung-bildtermin</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erste Aussetzung von Feldhamstern als Stützungsansiedlung in NRW.</p>
<p>Aussetzungstermin mit Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser, Landrat Michael Kreuzberg und LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen.</p>
<p>Die Population des Feldhamsters in Nordrhein-Westfalen ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Das Landesumweltministerium, das Landesamt für Umwelt und Naturschutz (LANUV) und der Rhein-Erft-Kreis unternehmen in enger Kooperation mit der Landwirtschaftskammer, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband und vor allem örtlichen Landwirten in einem bisher einmaligen Projekt den Versuch, dieser Entwicklung entgegenzutreten.</p>
<p>Dazu werden im Bereich Pulheim erstmalig im Rahmen des ‚Artenschutzprogramms Feldhamster NRW‘ Feldhamster ausgewildert, um das Vorkommen der Art in Nordrhein-Westfalen zu stabilisieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Aussetzungstermin am</p>
<p>Mittwoch, 29. Mai 2019, um 12.30 Uhr auf dem</p>
<p>Reiterhof „Martinshof“, Pfarrer-Schlick-Str. 100,</p>
<p>50259 Pulheim-Geyen</p>
<p>laden Sie die beteiligten Institutionen herzlich ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Termin ist ausdrücklich als Bildtermin mit Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser, dem Präsidenten des LANUV Dr. Thomas Delschen und dem Landrat des Rhein-Erft-Kreises Michael Kreuzberg angelegt.</p>
<p>Nach einer zentralen Einführung mit Grußworten werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam im Bus zum Aussetzungsfeld fahren und dort die Aussetzung von Einzeltieren verfolgen können.</p>
<p>Am Feld wird auch die Gelegenheit bestehen, sich mit den Fachleuten der Biolo-gischen Station Bonn/Rhein-Erft, des Zuchtzentrums Metelen und den örtlichen Landwirten auszutauschen, welche die konkreten Vorbereitungsarbeiten geleistet haben und das Projekt nun auch im Betrieb weiter betreuen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ANMELDUNG</p>
<p>Zur besseren Planung des Ablaufs, insbesondere der gemeinsamen Anfahrt, wird um kurzfristige Rückmeldung zu einer Teilnahme am Termin gebeten unter pressestelle@rhein-erft-kreis.de oder pressestelle@lanuv.nrw.de. Eine individuelle Anfahrt ins Feld ist mangels Erschließung mit Straßen und zum Schutz der Tiere auf der Aussetzungsfläche nicht möglich.</p>
<p>Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten empfehlen wir zudem ausdrücklich, festes Schuhwerk anzuziehen.</p>
<p>Über Ihr Kommen und die anschließende Berichterstattung freuen sich die Beteiligten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Im Auftrag</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Simon Schall</p>
<p>Pressesprecher</p>
<p>Rhein-Erft-Kreis, der Landrat</p>
<p>Tel. +49 2271 / 83-10112</p>
<p>Fax +49 2271 / 83-20010</p>
<p>simon.schall@rhein-erft-kreis.de</p>
<p>www.rhein-erft-kreis.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wilhelm Deitermann</p>
<p>Pressesprecher</p>
<p>Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV)</p>
<p>Tel.: +49 201 7995 -1337</p>
<p>Mobil.: +49 162 2091251</p>
<p>wilhelm.deitermann@lanuv.nrw.de</p>
<p>www.lanuv.nrw.de</p>
<p>Folgen Sie uns auf twitter®</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-499</guid>
                        <pubDate>Mon, 27 May 2019 07:05:52 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt weiteren Wolfsnachweis in der Städteregion Aachen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weiteren-wolfsnachweis-in-der-staedteregion-aachen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den weiteren Nachweis eines Wolfes in Monschau (Städteregion Aachen). Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass das Tier am 29. April 2019 drei Schafe getötet hat. Die Individualisierung wird momentan noch durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen bearbeitet.</p>
<p>In einem weiteren Nutztierfall aus Monschau mit einem toten Schaf (11. April 2019) ergab die Untersuchung des Forschungsinstituts Senckenberg, dass der Verursacher nicht bestimmt werden kann. Da ein Wolf als Verursacher in diesem Fall aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ausgeschlossen werden kann, wird der Halter dennoch die Möglichkeit erhalten den entstandenen Schaden durch das Land NRW erstattet zu bekommen.</p>
<p>Die betroffenen Tierhalter wurden über die aktuellen Ergebnisse informiert. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist oder der Wolf als Verursacher nicht sicher ausgeschlossen werden kann.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw/</a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-497</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 May 2019 15:25:58 +0200</pubDate>
                        <title>Tag der offenen Tür in der Internationalen Messstation Bimmen-Lobith am Rhein</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tag-der-offenen-tuer-in-der-internationalen-messstation-bimmen-lobith-am-rhein</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.05.2019 öffnet die Messstation in Kleve-Bimmen, Heerstraße 56, ihre Türen, um Besuchern zeitnahe Gewässerüberwachung am Rhein zu demonstrieren.</p>
<p>Von 10:00 bis 16:00 Uhr finden Führungen durch die Messstation in deutscher und niederländischer Sprache statt, bei Bedarf auch in Englisch.</p>
<p>Journalisten sind herzlich eingeladen, die messtechnischen Einrichtungen zu fotografieren und Interviews zu führen.</p>
<p>Als Ansprechpartner stehen Ihnen, Dr. Harald Rahm und Thomas Gerke gern Rede und Antwort.</p>
<p>Beim Rhein-Kilometer 865 verlässt der Rhein Nordrhein-Westfalen in Richtung Niederlande. Das Land Nordrhein-Westfalen hat an dieser Stelle bereits 1970 mit der kontinuierlichen Gewässerüberwachung begonnen. 1974 wurde am rechten Ufer in den Niederlanden eine schwimmende Messstation bei Lobith eingerichtet. Seit 2001 werden die beiden Labors gemeinsam von Rijkswaterstaat und dem LANUV-NRW als Internationale Messstation betrieben. Niederländische und deutsche Fachleute arbeiten Hand in Hand im Labor in Kleve-Bimmen, um die Wasserqualität im Rhein mit Proben von beiden Ufern zu untersuchen. Mit den kontinuierlichen Messungen werden etwa 50 besondere Belastungen des Rheins pro Jahr entdeckt.</p>
<p>Wie wichtig die Überwachung beider Rheinseiten ist, zeigt sich immer wieder, wenn es zur Einleitung von Schadstoffen in den Rhein gekommen ist. Die engmaschige Überwachung kann nicht nur Schadstoffe detektieren, durch die gemeinsame Arbeit auf beiden Rheinseiten kann auch festgestellt werden, auf welcher Rheinseite die Ursache für die Einleitung zu finden sein wird. Die Quellen solcher Verunreinigungen können damit meist schnell ausgemacht werden. Damit sind die Behörden in der Lage kurzfristig Maßnahmen zu treffen, um die Verschmutzung des Rheins zu begrenzen.</p>
<p>Besonders wichtig ist die Überwachung der Wasserqualität im Rhein auch deshalb, weil der Rhein in den Niederlanden eine bedeutende Ressource für die Trinkwasserversorgung darstellt. So können die Wasserwerke unverzüglich informiert werden, falls es einmal zu einer Beeinträchtigung der Wasserqualität gekommen ist, so dass sofort Maßnahmen zur Qualitätssicherung für das Trinkwasser bei unseren Nachbarn getroffen werden können.</p>
<p>Gewässerüberwachung in NRW:</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/umwelt/umwelt-und-wasser/gewaesser/gewaesserueberwachung/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/umwelt/umwelt-und-wasser/gewaesser/gewaesserueberwachung/</a></p>
<p>Der Tag der offenen Tür in der Wasserkontrollstation steht im Zeichen des Benelux-Jahres 2019, das zum Jubiläum der besonderen Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den Ländern der Benelux-Union ausgerufen wurde. Seit zehn Jahren besteht ein Kooperationsabkommen zu unterschiedlichen Themen des gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraumes im Herzen Europas.</p>
<p>Informationen zum Benelux-Jahr 2019:</p>
<p><a href="https://www.land.nrw/de/benelux-nrw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.land.nrw/de/benelux-nrw</a></p>
<h3>Downloads:</h3><ul> 	<li> 	<p>Foto: ©LANUV; <br> 	Der Abdruck des Fotos ist nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</p> 	</li> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-496</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 May 2019 13:19:14 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt zwei Wolfsnachweise in der Städteregion Aachen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-zwei-wolfsnachweise-in-der-staedteregion-aachen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Nachweis eines männlichen Wolfes mit der Kennung GW926m in Monschau (Städteregion Aachen). Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass dieses Tier am 12. April 2019 ein Schaf getötet hat. Das Herkunftsterritorium des Wolfes ist unbekannt. Dieser Wolf konnte im Februar 2018 in Kerken im Kreis Kleve an zwei Schafen individualisiert nachgewiesen werden. Der Verbleib des Tieres war bislang unbekannt.&nbsp;</p>
<p>Der betroffene Tierhalter wurde über das aktuelle Ergebnis informiert. Er kann über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Alle Nachweise und die Individualisierung des Wolfes erfolgten beim Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen.</p>
<p>Am 15.05.2019 gelang an gleicher Stelle in Monschau (Städteregion Aachen) ein Wolfsnachweis durch eine Wildkamera. Fotos wurden vom LANUV begutachtet. Der Beobachtungsort wurde von einem Wolfsberater verifiziert und nach weiteren Spuren abgesucht. Über die Identität des beobachteten Wolfes lässt sich keine Aussage treffen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw/</a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 15 May 2019 11:30:54 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Kreis Steinfurt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-im-kreis-steinfurt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 10.05.2019 gelang bei Tecklenburg im Kreis Steinfurt ein Wolfsnachweis. Morgens beobachtete ein Anwohner einen Wolf und konnte das Tier mit einer Handykamera aufnehmen. Fotos und Filme wurden vom LANUV begutachtet. Der Beobachtungsort wurde von einem Wolfsberater verifiziert und nach weiteren Spuren abgesucht. Über die Identität des beobachteten Wolfes lässt sich keine Aussage treffen.</p>
<p>Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw/</a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 07 May 2019 09:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfnachweise in den Kreisen Steinfurt und Soest</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weiteren-wolfsnachweis-im-wolfsgebiet-schermbeck-2-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Nachweis eines weiblichen Wolfes mit der Kennung GW965f in Westerkappeln (Kreis Steinfurt). Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass die Wölfin am<br> 12. März 2019 und am 27. März 2019 in einem Damwildgehege jeweils ein Tier getötet hat. Der Nachweis und die Individualisierung des Wolfes erfolgte beim Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die identifizierte Wölfin stammt aus dem Ursprungsterritorium „Die Lucie“ im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen und konnte dort erst- und letztmalig im März 2018 nachgewiesen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der betroffene Tierhalter wurde über das aktuelle Ergebnis informiert. Er kann über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfsmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 20. April 2019 wurde nachts an einem Feldrand bei Rüthen (Kreis Soest) ein Wolf von einer Wildkamera fotografiert. Die Aufnahmen wurden vom LANUV begutachtet und der Beobachtungsort von einer Wolfsberaterin identifiziert. Über die Identität des beobachteten Wolfes ist bisher nichts bekannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Herdenschutz empfohlen</strong></p>
<p>In den Wolfsgebieten und den dazugehörenden Pufferzonen in NRW wird zur Durchführung von Herdenschutzmaßnahmen für Schafe, Ziegen und Gehegewild geraten. Seit dem 23.03.2019 können Herdenschutzmaßnahmen in den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen zu hundert Prozent aus Landesmitteln gefördert werden. Informationen zu den Wolfsgebieten und den dazugehörenden Pufferzonen, den Fördermöglichkeiten in NRW, die Antragsunterlagen für Tierhalter sowie weitere Informationen zu den Wolfsnachweisen in NRW sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw/</a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-492</guid>
                        <pubDate>Mon, 06 May 2019 10:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>NRW unterstützt Betriebe bei der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nrw-unterstuetzt-betriebe-bei-der-verarbeitung-und-vermarktung-landwirtschaftlicher-erzeugnisse</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bis zum 1. Juni können neue Fördermittel beim LANUV beantragt werden</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) nimmt bis zum 1. Juni 2019 neue Anträge zur Förderung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse entgegen. Für diesbezügliche Investitionen stellt das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium zusätzliche Fördermittel bereit. Förderprojekte können jeweils mit bis zu 35 Prozent gefördert werden. Handelt es sich um ein ökologisches oder regionales Projekt, werden noch einmal fünf Prozent auf die Fördersumme aufgeschlagen.</p>
<p>Die Förderung erfolgt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) und des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). In der gesamten Förderperiode von 2014 bis 2020 standen zur Förderung entsprechender Projekte insgesamt rund 21 Millionen Euro zur Verfügung.</p>
<p>Ziel der Förderung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu verbessern, um damit die Vermarktungsstrukturen für die landwirtschaftlichen Erzeugerinnen und Erzeuger aufzubauen beziehungsweise zu optimieren. Ein weiteres Ziel der Förderung ist eine möglichst ressourcenschonende Produktion und Vermarktung – insbesondere im Hinblick auf die wertvollen Ressourcen Wasser und Energie.</p>
<p>Weitere Informationen zum „Förderprogramm Marktstrukturverbesserung“ sind zu finden unter&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/marktstrukturverbesserung/investitionen/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/marktstrukturverbesserung/investitionen/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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                        <pubDate>Thu, 02 May 2019 10:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweise in den Kreisen Gütersloh und Höxter</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweise-in-den-kreisen-guetersloh-und-hoexter</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 23.04.2019 wurde in einem Waldgebiet&nbsp; bei Willebadessen im Kreis Höxter ein Wolf fotografiert. Der Wolf querte kurz nach Mitternacht eine Waldlichtung und wurde dabei von einer&nbsp; Wildkamera erfasst. Ein zweiter Wolfsnachweis gelang am 24.04.2019 bei Rietberg im Kreis Gütersloh. Kurz nach 20 Uhr beobachteten Anwohner einen Wolf und konnten das Tier mit einer Handykamera filmen. Fotos und Filme wurden vom LANUV begutachtet. Die Beobachtungsorte wurden von Wolfsberatern nach weiteren Spuren abgesucht. Über die Identität der beobachteten Wölfe ist bisher nichts bekannt. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um durchziehende Jungwölfe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Herdenschutz dringend empfohlen</strong></p>
<p>Zurzeit werden aufgrund der besser werdenden Witterung und der bevorstehenden wärmeren Jahreszeit zunehmend mehr Weidetiere aus den Ställen auf die Weiden gebracht. Im Wolfsgebiet Senne und der dazugehörenden Pufferzone daher dringend zur Durchführung von Herdenschutzmaßnahmen für Schafe, Ziegen und Gehegewild geraten. Seit dem 23.03.2019 können Herdenschutzmaßnahmen in den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen zu hundert Prozent aus Landesmitteln gefördert werden. Informationen zu den Fördermöglichkeiten, die Antragsunterlagen für Tierhalter sowie weitere Informationen zum Wolfsgebiet Senne und den Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 23 Apr 2019 11:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Luftqualität hat sich im vergangenen Jahr 2018  leicht verbessert </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/luftqualitaet-hat-sich-im-vergangenen-jahr-2018-leicht-verbessert</link>
                        <description>Weiter abnehmender Trend bei Stickstoffdioxid-Belastung – Überschreitungen noch in 25 Kommunen, in vier Städten über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schadstoffbelastung der Luft in Nordrhein-Westfalen hat sich weiter verringert. Das zeigen die jetzt durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) validierten Daten aller Landes-Messstellen einschließlich der sogenannten Passivsammler aus dem vergangenen Jahr. Damit stehen die endgültigen Jahreswerte für das Jahr 2018 fest.</p>
<p>Im Schnitt ging die Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>)-Belastung an den vom Verkehr geprägten Messstellen in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr um rund ein Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) zurück. In Gladbeck, Mönchengladbach und Solingen wurde der Grenzwert für den Jahresmittelwert von 40 µg/m³ erstmals eingehalten. In 25 Kommunen kam es zu einer Überschreitung des geltenden Grenzwerts. Im Jahr 2017 waren noch 27 Kommunen von NO<sub>2</sub>-Grenzwertüberschreitungen betroffen. Auch an den besonders stark belasteten Standorten mit Stickstoffdioxidwerten von mehr als 50 µg/m³ setzt sich der Trend der Belastungsabnahme fort. Einen Jahresmittelwert von mehr als 50 Mikrogramm weisen in Nordrhein-Westfalen noch fünf Messstellen in vier Städten (Dortmund, Düren, Düsseldorf und Köln) auf. Im Jahr 2017 waren es noch sechs Messstandorte. An einigen Standorten wurden allerdings auch moderate Zunahmen verzeichnet, zum Beispiel in Aachen, Bonn oder Dortmund. „Die Messergebnisse zeigen, dass wir einerseits auf dem richtigen Weg sind, andererseits in unserem gemeinsamen hohen Engagement für eine schnellstmögliche Verbesserung der Luftqualität nicht nachlassen dürfen. Die Werte bestärken die Kommunen und uns darin, unsere ambitionierte Luftreinhaltepolitik fortzusetzen und mit Hochdruck die in den Luftreinhalteplänen verankerten Maßnahmen umzusetzen“, sagte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser.</p>
<p>Der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen erläuterte: „Obwohl noch nicht an allen Messstellen die erforderlichen Minderungen erreicht werden konnten, zeigen die Messergebnisse, dass die Maßnahmen der Luftreinhaltung greifen. So hat sich zum Beispiel an Messstellen in Bielefeld, Dortmund, Siegen und Solingen die NO<sub>2</sub>-Belastung um bis zu sechs µg/m³ reduziert.“</p>
<p>Eine Maßnahme zur Minderung der Stickoxid-Emissionen in den Kommunen ist die Hardware-Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen „Ich hoffe sehr, dass die Hardware-Nachrüstung für Diesel-Pkw in den kommenden Monaten an Fahrt aufnimmt. Sie hätte einen ähnlich mindernden Effekt wie Fahrverbote, wäre aber ohne Zweifel verhältnismäßiger. Nachrüstungen würden nicht nur die Luft sauberer machen und die NO<sub>2</sub>-Werte sinken lassen, sie würden auch die finanzielle Entwertung der Fahrzeuge aufhalten“, sagte Ministerin Heinen-Esser. „Bei Besuchen der in Nordrhein-Westfalen ansässigen Anbieter von Nachrüsttechnik habe ich mich davon überzeugen können, dass es funktionierende Systeme gibt. Diese Systeme müssen jetzt zügig vom Kraftfahrtbundesamt zugelassen werden, damit die Hardware-Nachrüstung im Bestand in Gang kommen kann.</p>
<p>Feinstaub</p>
<p>Die Belastung mit Feinstaub lag 2018 an allen Messstationen unterhalb des EU-Grenzwerts für den Jahresmittelwert. An einer Probenahmestelle in Lünen, die durch Industrie und Gewerbe geprägt ist, wurde die zulässige Zahl von 35 Tagesmittelwerten mit mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter um einen Tag überschritten.</p>
<p>Die Bezirksregierung Arnsberg geht in Abstimmung mit dem LANUV, der Unteren Immissionsschutzbehörde des Kreises Unna sowie der Stadt Lünen möglichen Ursachen für diese Überschreitung nach&nbsp;</p>
<p>„Jede Verbesserung und jede Minderung von Emissionen, sowohl von Stickoxiden als auch von Feinstaub, sind ein Gewinn für den Gesundheitsschutz und für die Menschen in Nordrhein-Westfalen“, bilanzierte Ministerin Heinen-Esser.</p>
<p>Für Benzol und Schwefeldioxid wurden im Jahr 2018 in Nordrhein-Westfalen die Grenzwerte wie seit vielen Jahren deutlich unterschritten. Für Ozon wurde der Informationsschwellenwert von 180&nbsp;µg/m³ an zwölf Tagen überschritten, Überschreitungen des Alarmwertes von 240&nbsp;µg/m³ als Stundenmittelwert wurden nicht beobachtet.</p>
<p>Die Tabellen der Jahreskenngrößen und die Berichte zur Luftqualität sind abrufbar unter: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte/</a></p>
<p>Die Pressestelle des LANUV ist wie folgt zu erreichen:</p>
<p>Birgit Kaiser de Garcia: Telefon 02361/305-1860</p>
<p>Wilhelm Deitermann: Telefon 02361/305-1337,</p>
<p><a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/uwjxxjxyjqqjEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">pressestelle(at)lanuv.nrw.de</a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-487</guid>
                        <pubDate>Thu, 18 Apr 2019 11:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Natur-Check: In den nächsten Wochen erfasst das LANUV naturnahe Flächen in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/natur-check-in-den-naechsten-wochen-erfasst-das-lanuv-naturnahe-flaechen-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sie werden wieder begutachtet und kartiert in den Kreisen Nordrhein-Westfalens: die besonders naturnahen Freiflächen. Es geht darum, wissenschaftliche Daten von sogenannten „Geschützten“ und „Schutzwürdigen Biotopen“ in NRW zu ermitteln. Der jährliche Check heißt im Fachjargon „Biotopkartierung“. In diesem Jahr werden über 100 Flächen in ganz Nordrhein-Westfalen untersucht. Verantwortlich für die Durchführung ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV).</p>
<p>Die in der Biotopkartierung gewonnenen Daten werden in eine elektronische Datenbank mit dem Namen „Biotopkataster“ eingepflegt. Dieses Kataster dient als Service unter anderem für die fünf Bezirksregierungen und die 54 Kreise und kreisfreien Städte in NRW. Mit Hilfe des Biotopkatasters können Behörden erkennen, wo in ihrem Bereich geschützte Biotope liegen und wo nicht. Das Ziel des Katasters ist Planungssicherheit für Vorhaben aller Art sicherzustellen, die auf freien Flächen umgesetzt werden sollen. Deswegen müssen die Daten auch aktuell sein. Die Durchführung der Biotopkartierung ist nach § 5 des Landesnaturschutzgesetzes NRW eine gesetzliche Aufgabe.</p>
<p>Um die Daten jährlich aktuell zu halten, beauftragt das LANUV Experten qualifizierter Fachbüros. Diese Experten können sich entsprechend ausweisen und dürfen nach § 73 des Landesnaturschutzgesetzes in den ausgewählten Bereichen NRWs Grundstücke für diese Arbeit betreten.</p>
<p>Wichtig ist zu beachten, dass sich jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin entsprechend ausweisen kann.</p>
<p>Das Biotopkataster ist öffentlich und kann eingesehen werden unter <a href="http://bk.naturschutzinformationen.nrw.de/bk/de/start" target="_blank" rel="noreferrer">http://bk.naturschutzinformationen.nrw.de/bk/de/start</a></p>
<p>Unter diesem Link ist auch eine Liste mit den aktuellen Kartiervorhaben zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen für Grundstücksbesitzer erteilt per Telefon: Susanne Vogt, 02361 / 305-3301, zu geschäftsüblichen Zeiten von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-65</guid>
                        <pubDate>Wed, 17 Apr 2019 11:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt zwei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weiteren-wolfsnachweis-im-wolfsgebiet-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt zwei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck. Der erste Nachweis erfolgte mittels eines Fotos einer Wildkamera im Hünxer Wald vom 25. März 2019. Der zweite Nachweis erfolgte anhand genetischer Untersuchungen einer Speichelprobe an zwei gerissenen Schafen in Hünxe vom 29. März 2019.<br> Die Individualisierung des Wolfes ist beim Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen noch in Bearbeitung.</p>
<p>Der betroffene Tierhalter wurde über das aktuelle Ergebnis informiert. Er kann über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Die Halter von Schafe, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums stellen.</p>
<p><strong>Herdenschutz dringend empfohlen</strong> Zurzeit werden aufgrund der besser werdenden Witterung und der bevorstehenden wärmeren Jahreszeit zunehmend mehr Weidetiere aus den Ställen auf die Weiden gebracht. Im Wolfsgebiet Schermbeck und der dazugehörenden Pufferzone daher dringen zur Durchführung von Herdenschutzmaßnahmen für Schafe, Ziegen und Gehegewild geraten. Seit dem 23.03.2019 können Herdenschutzmaßnahmen in den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen zu 100 Prozent aus Landesmitteln gefördert werden. Informationen zu den Fördermöglichkeiten, die Antragsunterlagen für Tierhalter sowie weitere Informationen zum Wolfsgebiet Schermbeck und den Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-489</guid>
                        <pubDate>Tue, 09 Apr 2019 11:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erneut toten Wolf im Kreis Minden-Lübbecke gefunden</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weiteren-wolfsnachweis-im-wolfsgebiet-schermbeck-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bestätigt den Fund eines toten männlichen Wolfs an einer Bundesstraße in Petershagen, welcher der Kreispolizei Minden am gestrigen Montag, den 8. April 2019, gemeldet worden war.</p>
<p>Gemäß Wolfsmanagementplan wurde der Kadaver sichergestellt und durch einen vom LANUV beauftragten Wolfsberater geborgen. Mit Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Minden-Lübbecke wird der Wolf zur veterinärpathologischen Untersuchung in das Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gebracht. Genetische Proben werden im Senckenberg Institut in Gelnhausen untersucht. Nach der Sektion wird der Wolf in die Sammlung des LWL-Museums für Naturkunde in Münster zur Präparation und Verbleib verbracht.</p>
<p>Bereits&nbsp; am 30.03.2019 war ein Wolf auf der A2 bei Porta Westphalica tot aufgefunden worden, siehe Pressmitteilung vom 3. April 2019. Die Sektion bestätigte, dass der junge, noch nicht einjährige männliche Wolf durch die Kollision mit einem Fahrzeug verendet ist. Jungwölfe verlassen in der Regel spätestens mit zwei Jahren das Rudel der Eltern und wandern auf der Suche nach einem eigenen Territorium umher, manchmal mehrere hundert Kilometer weit.</p>
<p>Die Untersuchung toter Wölfe erfolgt im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin (Leibniz-IZW), das deutschlandweit das Referenzinstitut für das Monitoring tot aufgefundener Wölfe ist. Alle Wolfskadaver durchlaufen dort ein an der Humanrechtsmedizin orientiertes Untersuchungsschema, welches Computertomographie, Sektion, sowie Histologie, Parasitologie, Virologie und Bakteriologie beinhaltet. So können etwaige Erkrankungen oder der Kontakt mit Krankheitserregern abgeklärt werden. Die Routineuntersuchungen umfassen unter anderem Staupe Tollwut oder infektiöse Leberentzündung der Hunde. Die Untersuchungen werden von Kooperationspartnern des Leibniz-Instituts, dem Friedrich-Löffler-Institut (FLI), dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und dem Landeslabor Berlin-Brandenburg durchgeführt. Im Zuge der Gesundheitsforschung am Wolf werden darüber hinaus alle Tierkörper auf die Infektion mit verschiedenen Viren und Bakterien untersucht.</p>
<p>Weitere Informationen zu Wolfsnachweisen in NRW sowie zur aktualisierten Förderrichtlinie Wolf sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a></p>
<p>Informationen zu Totfunden von Wölfen in Deutschland werden auf der Homepage der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf veröffentlicht <a href="https://www.dbb-wolf.de/Totfunde/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dbb-wolf.de/Totfunde/.</a></p>
<h3>Download:</h3><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/?file:15671" title="Initiates file download" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-494</guid>
                        <pubDate>Thu, 04 Apr 2019 10:28:00 +0200</pubDate>
                        <title>Osterfeuer veranstalten im Einklang mit Natur- und Umweltschutz</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/osterfeuer-veranstalten-im-einklang-mit-natur-und-umweltschutz-1</link>
                        <description>Belange von Anwohnern und Tierschutz sowie Anforderungen an das Brennmaterial müssen beachtet werden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr zu Ostern laden am Oster-Wochenende die Osterfeuer wieder zum geselligen Miteinander ein. Osterfeuer unterliegen dabei der Rechtsprechung zu Brauchtumsfeuern. Dazu gehört, dass diese von ortsansässigen Vereinen oder Kirchen ausgerichtet werden müssen und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für das sichere Abbrennen von Osterfeuern sind die Belange der Nachbarschaft und des Tierschutzes zu beachten. Abgebrannt werden darf ausschließlich naturbelassenes Holz sowie von Blättern befreiter Baum- und Strauchschnitt. Dabei soll das Holz möglichst trocken sein, um die Rauchentwicklung, und damit entstehende Verbrennungsprodukte wie Feinstaub und Kohlenmonoxid, so gering wie möglich zu halten. Lackiertes und behandeltes Holz sind als Brennmaterial genauso verboten wie Sperrmüll, Altreifen oder Kunststoff. Beim Abbrennen dieser Materialien entstehen Stoffe, die die Gesundheit und die Umwelt stark belasten können.</p>
<p>Zum Schutz von Tieren ist der Holzhaufen vor dem Anzünden umzuschichten. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass brütende Vögel, Igel, Hasen, Kaninchen oder andere Kleintiere nicht mehr rechtzeitig fliehen können, im Osterfeuer verbleiben oder Brandverletzungen erleiden.</p>
<p>Zu bedenken ist auch eine mögliche Brandgefahr durch den vom Feuer ausgehenden Funkenflug. Die gesetzlich festgelegten Sicherheitsabstände zu Gebäuden, Waldflächen und Wegen sind dabei strikt einzuhalten. Das Feuer ist ständig zu beaufsichtigen, und bei kräftigem Wind muss das Feuer gelöscht werden. Im Zweifel sollte auf das Anzünden verzichtet werden.</p>
<p>Jedes Osterfeuer muss durch das zuständige Ordnungsamt genehmigt werden. Viele Städte und Gemeinden haben weitere Einzelheiten über die Durchführung von Brauchtumsfeuern festgelegt. Weitere Details zur sicheren Durchführung und zur Genehmigung von Brauchtumsfeuern sind daher bei den Kommunen zu erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Download:</strong></p><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-64</guid>
                        <pubDate>Thu, 28 Mar 2019 11:40:57 +0100</pubDate>
                        <title>GirlsDay beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/girlsday-beim-landesamt-fuer-natur-umwelt-und-verbraucherschutz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Landesbehörde stellt jungen Frauen technische Ausbildungsberufe und Karrierechancen vor</h3>
<p>In vielen naturwissenschaftlich-technischen Berufen gibt es immer noch weniger Frauen als Männer. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz gibt heute am GirlsDay Mädchen die Möglichkeit, Berufsbilder kennen zu lernen, die wegen ihrer technischen Ausrichtung immer noch häufiger von männlichen Bewerbern ausgewählt werden.
</p>
<p>Nur eine junge Frau wird im LANUV derzeit zur Industriemechanikerin ausgebildet. LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen hofft, dass die junge Kollegin am heutigen GirlsDay auch anderen Mädchen Mut macht, ihrem Beispiel zu folgen. „Während anderenorts über eine Quote von 30 % Frauenanteil debattiert wird, sind bei uns im LANUV schon lange nahezu die Hälfte der Beschäftigten Frauen.“ Das treffe auf die Verwaltung genauso zu wie auf die naturwissenschaftlich-technischen Berufe. Auch in der Führungsetage des Landesamtes herrscht bereits seit der Ernennung der Vizepräsidentin 2015 das Geleichgewicht der Geschlechter. Vier der acht Abteilungen werden von Frauen geleitet. Dr. Delschen: „Natürlich gibt es auch im LANUV noch weiteren Handlungsbedarf, etwa auf der unteren Führungsebene, bei der Frauen noch deutlich in der Unterzahl sind. Aber mit dem Frauenförderplan und engagierten Gleichstellungsbeauftragten haben wir sehr gute Voraussetzungen, die Ziele der Gleichstellung umsetzen zu können.“ Behutsam aber mit viel Beharrlichkeit sei inzwischen ein Arbeitsklima der Gleichberechtigung entstanden, bei dem die Aufgaben im Mittelpunkt der Organisations- und Personalentwicklung stehen, betont Dr. Delschen. „So ist es uns gelungen, für alle Beschäftigten gleichermaßen verlässliche Arbeitsbedingungen für die Vereinbarkeit von beruflichen Zielen und familiären Aufgaben zu schaffen.“
</p>
<p>Seit zwei Jahren ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert. Die Balance zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Belangen wird für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer wichtiger. Frauen wollen sich nicht mehr zwischen Beruf und Familie entscheiden müssen. Väter wollen immer mehr an der Erziehung ihrer Kinder teilhaben. Auch die Pflege von Angehörigen wird aufgrund des demografischen Wandels immer mehr Familien betreffen. Das LANUV sieht sich bewusst als flexiblen Arbeitgeber, der auf die persönlichen Bedürfnisse seiner fast 1400 Beschäftigten eingeht. Gut ausgebildete Fachkräfte erfahren damit eine hohe berufliche und persönliche Wertschätzung. Aber auch das LANUV gewinnt dabei als Arbeitgeber, denn eine motivierte Belegschaft bringt gute Arbeitsergebnisse. 
</p>
<p>Beim GirlsDay präsentiert sich das LANUV also nicht nur als Ausbildungsstelle sondern auch als späterer Arbeitgeber für junge Frauen, die in technischen Berufen echte Chancengleichheit erfahren möchten. Vorgestellt werden die Arbeitsfelder der Fachinformatikerin, Industriemechanikerin, Elektroingenieurin und verschiedene Naturwissenschaftliche Berufe. Die Angebote des LANUV an insgesamt vier Standorten waren in kürzester Zeit ausgebucht.
</p>
<p>Der GirlsDay ist bundesweit das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Für viele junge Frauen macht die Teilnahme am GirlsDay Mut für eine Ausbildung in einem technischen Beruf oder ein naturwissenschaftlich-technisches Studium. 
</p>
<p>GirlsDay 2019:
</p>
<p><a href="https://www.girls-day.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.girls-day.de/</a>
</p>
<p>Ausbildung beim LANUV: 
</p>
<p>&lt;link landesamt lanuv_als_arbeitgeber aus_und_fortbildung&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/lanuv_als_arbeitgeber/aus_und_fortbildung/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/lanuv_als_arbeitgeber/aus_und_fortbildung/</a>
</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li>Foto:  © LANUV; Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-62</guid>
                        <pubDate>Fri, 22 Mar 2019 18:28:54 +0100</pubDate>
                        <title>Bodenschutz beim Bauen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/bodenschutz-beim-bauen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Frühzeitige Planungen zum Umgang mit Böden sichern später funktionierende Gärten und Grünanlagen</h3>
<p>Die Nutzung des Bodens kann die natürlichen Bodenfunktionen beeinträchtigen oder gefährden. Bei der Einrichtung von Baustellen gerät der Boden nicht selten buchstäblich unter die Räder. Dabei kann eine frühzeitige Planung helfen, den Boden trotz Baumaßnahmen zu schützen. Wie dies gelingen kann, hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in zwei Broschüren für Hausbesitzer, Bauplaner und Architekten zusammengefasst. 
</p>
<p>„Nicht nur im wörtlichen Sinn treten wir unsere Böden oft mit Füßen“, erklärte LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen, der selbst über viele Jahre den Bereich Bodenschutz im LANUV geleitet hat. „Wir schenken unserem Boden häufig kaum Beachtung, nehmen ihn als einen selbstverständlichen Teil unseres Lebens wahr. Dabei ist der Boden die Grundlage für die Produktion von Nahrungsmitteln, er speichert Wasser und kann Schadstoffe filtern. Auch für das Klima ist der Boden wichtig. Er speichert CO2 und trägt an heißen Tagen zur Kühlung bei.“ Laut Präsident Dr. Delschen ist der Schutz von Böden daher eine zentrale Aufgabe des Umwelt- und Naturschutzes: „Böden sind sehr vielen Belastungen ausgesetzt. Dazu gehören Einträge von Schadstoffen, Bodenerosion oder die Verdichtung und Versiegelung. All diese Belastungen führen zu Veränderungen der Bodeneigenschaften und können so die eigentlichen Bodenfunktionen gefährden.“ Wenn daher Eingriffe in Böden notwendig seien, etwa bei Bauvorhaben, müsse bereits zu Beginn der Planungen der richtige Umgang mit dem Boden mit bedacht werden, erklärte Dr. Delschen: „Nur wenn während der Bauphase der Boden nicht geschädigt wird, bereiten später auch der Garten oder die Grünflächen Freude.“ Während der Baumaßnahmen werden Böden häufig durch Verdichtungen,&nbsp; das Vermischen verschiedener Bodenschichten, die Verwendung von externem Bodenmaterial minderer Qualität oder Einträge von Bau- und Schadstoffen beeinträchtigt. Bereits beim Freimachen von Flächen und der Geländenivellierung eines neuen Baugrundstücks können erhebliche Bodenschäden durch Befahrungen und Bodenumlagerungen ausgelöst werden. Schon in diesem frühen Stadium sollten Bauträger zusammen mit dem Architekten und Bauunternehmen dafür Sorge tragen, dass die zukünftige Gartenfläche vor schädlichen Beeinträchtigungen geschützt wird.
</p>
<p>Wenn möglich, sollten die künftigen Gartenflächen gänzlich von einer Beanspruchung in der Bauphase ausgeschlossen werden. Derartige Tabuflächen kann das Architekturbüro in einen Baueinrichtungsplan einzeichnen. Damit die Flächen während der Bauausführung tatsächlich nicht befahren oder als Lagerfläche beansprucht werden, können sie mit einem Bauzaun abgegrenzt werden.
</p>
<p>Zur Errichtung des Gebäudes und befestigter Nebenflächen wird Boden ausgehoben. Der Aushub sollte in einem kulturfähigen Zustand erhalten und vor Vergeudung geschützt werden. Bodenarbeiten sollten nur bei ausreichend abgetrockneten Böden erfolgen. Sind Böden zu nass, kommt es zu schädlichen Bodenverdichtungen. Der Oberboden (Mutterboden) und der Unterboden sollten nicht vermischt werden, damit sie den ausgehobenen Boden zur Gartengestaltung verwenden können.
</p>
<p>Wenn die zukünftigen Grün- und Gartenflächen aus Platzgründen trotzdem zeitweise befahren oder Baumaterial darauf zwischengelagert werden muss, können beispielsweise Lastverteilungsplatten eingesetzt werden, um dauerhafte schädliche Verdichtungen zu vermeiden.&nbsp; 
</p>
<p>Hilfreiche Tipps für die Planung beschreibt die Broschüre „Boden – Damit Ihr Garten funktioniert; Bodenschutz für Häuslebauer“:
</p>
<p>&lt;link landesamt veroeffentlichungen publikationen informationsblaetter_und_informationsbroschueren&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/informationsblaetter_und_informationsbroschueren/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=949&amp;amp;cHash=d3bcfce3cc1ac10d92b307c0178d9e5a" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/informationsblaetter_und_informationsbroschueren/</a>
</p>
<p>Rechtliche und fachliche Anforderungen an den Bodenschutz für Architekten, Bauträger, Bauunternehmen, Garten- und Landschaftsbauer beschreibt das Infoblatt „Boden – Mehr als Baugrund“
</p>
<p>&lt;link landesamt veroeffentlichungen publikationen informationsblaetter_und_informationsbroschueren&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/informationsblaetter_und_informationsbroschueren/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=953&amp;amp;cHash=032ea17a260c52226bb10384664cc1a7" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/informationsblaetter_und_informationsbroschueren/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-57</guid>
                        <pubDate>Wed, 20 Mar 2019 13:55:00 +0100</pubDate>
                        <title>Sauberes Wasser für Umwelt und Gesundheit</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/sauberes-wasser-fuer-umwelt-und-gesundheit</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Experten beraten auf der 52. ESSENER TAGUNG über neue Herausforderungen des modernen Gewässerschutzes</h3>
<p>Sauberes Wasser ist eine grundlegende Voraussetzung für den Schutz der menschlichen Gesundheit. Das war nicht nur früher so, als es um die Vermeidung von Seuchen wie Thyphus oder Cholera ging. Auch heute ist eine moderne Gewässerüberwachung für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser genauso unverzichtbar wie für eine gesunde Natur und Umwelt.
</p>
<p>Viele Probleme der Gewässerverschmutzung der vergangenen Jahrzehnte, die hauptsächlich durch industrielle Einleitungen verursacht waren, sind heute gelöst. Heute stellen sich die Wissenschaftler neuen Herausforderungen. Schwerpunkte der Forschung sind z. B. Mikroplastik in Gewässern, Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind oder so genannte Mikroschadstoffe, z. B. Medikamentenrückstände.
</p>
<p>In dieser Woche findet im Eurogress Aachen die 52. ESSENER TAGUNG statt. Die Veranstaltung ist seit vielen Jahren eines der wichtigsten Expertentreffen im Bereich Wasserwirtschaft in Deutschland. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz veranstaltet die Tagung gemeinsam mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Siedlungsabfallwirtschaft der RWTH Aachen (ISA), dem Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) und dem Institut zur Förderung der Wassergüte- und Wassermengenwirtschaft (IFWW). Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung tauschen sich noch bis Freitag über neueste Forschungsergebnisse, politische und administrative Rahmenbedingungen und praktische Erfahrungen aus.
</p>
<p>Mikroplastik: Kleine Teilchen – große Wirkung LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen berichtet über Untersuchungen zu Mikroplastik in Gewässern. Mikroplastik entsteht auf unterschiedliche Arten und gelangt auf ebenso unterschiedlichen Wegen in die Gewässer. Wie genau die Plastikteilchen in die Gewässer gelangen, ist abhängig vom jeweiligen Kunststoff-Typ und dessen Anwendungsgebieten. Da gibt es zum einen die kleinen Bruchstücke, die beim Zerfall von Plastikabfällen entstehen oder auch die kleinen Plastikkügelchen aus Kosmetikprodukten, die beim Duschen oder Zähneputzen über das Abwasser in die Umwelt gelangen.
</p>
<p>Bei gemeinsamen Untersuchungen von fünf Bundesländern an Rhein und Donau wurden von Forschern der Universität Bayreuth Plastikteilchen in einer Größe von bis zu fünf Millimetern an verschiedenen Stellen der Flüsse gezählt. Der Rhein weist eine Konzentration von bis zu 4,5 Partikeln pro Kubikmeter auf. Die höchsten Konzentrationen wurden im Bereich Düsseldorf gemessen. An Lippe, Sieg, Wupper und Weser wurden sehr viel geringere Gehalte gemessen. Die Studie zeigte auch, dass Mikroplastik in kommunalen Kläranlagen nicht vollständig zurückgehalten wird und somit ein Teil des Mikroplastiks aus den Kläranlagen in die Gewässer eingeleitet wird.
</p>
<p>Im Verhältnis zu seinen vielfältigen Anwendungsbereichen und den hohen Produktionszahlen ist das Wissen über die Auswirkungen von Plastikteilchen in der Umwelt noch sehr gering. Sicher ist, dass Mikroplastikpartikel aufgrund ihrer geringen Größe von vielen Organismen aufgenommen werden. In Krebstieren, Muscheln und Fischen wurden die Partikel bereits nachgewiesen.
</p>
<p>Spurenstoffen auf der Spur
</p>
<p>Eine besondere Herausforderung der modernen Gewässerüberwachung sind die so genannten Spurenstoffe in unseren Gewässern, auch Mikroschadstoffe genannt. Gemeint sind Rückstände von Arzneimitteln, Substanzen die mit der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in die Umwelt gelangen, aber auch Stoffe, die in Produkten zur Körperpflege, in Kosmetika oder in Wasch- und Reinigungsmitteln enthalten sind. Immer mehr Rückstände solcher Substanzen werden bei den Laboranalysen des Landesamtes für Natur- Umwelt und Verbraucherschutz auch in NRW-Gewässern nachgewiesen. 
</p>
<p>Praktisch täglich hören wir neue Werbeversprechen: Noch weichere Wäsche, noch jüngere Haut durch Cremes und Pasten, mehr Heilversprechen durch frei verkäufliche Arzneimittel. Aber: „Wieviel Duftstoff muss wirklich in die Waschmaschine, welche Herbizide spritze ich auf meine Garagenauffahrt und wieviel Salbe wird unter der Dusche wieder abgewaschen?“, fragt Dr. Harald Rahm, Umweltanalytiker beim LANUV. Er erklärt, dass es beispielsweise nicht nur auf die sachgerechte Entsorgung von Medikamenten ankommt. Die ist zwar sehr wichtig, denn alles was achtlos im Abwasser entsorgt wird, gelangt zumindest teilweise in die Gewässer. Aber schon ein bewusster regulärer Gebrauch hilft, die Belastung mit Mikroschadstoffen zu reduzieren. 
</p>
<p>Auf mehr als 600 Substanzen, die nur in Spuren in Gewässern vorkommen, können die Proben mit gezielter Analytik im Labor untersucht werden. Doch was ist mit den Spurenstoffen, die im Gewässer vorkommen, aber noch nicht gemessen werden? Das ist eine der Fragen, die bei der Expertentagung in Aachen auf der Tagesordnung stehen. Die Wissenschaftler schauen auf weitere etwa 3000 Substanzen, die verwendet werden und in unseren Gewässern vorkommen könnten. 
</p>
<p>Programm der ESSENER TAGUNG 2019:
</p>
<p><a href="https://www.essenertagung.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.essenertagung.de/</a>
</p>
<p>Mikroplastikstudie:
</p>
<p>&lt;link umwelt wasser gewaesserueberwachung mikroplastik-in-binnengewaessern&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/gewaesserueberwachung/mikroplastik-in-binnengewaessern/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/gewaesserueberwachung/mikroplastik-in-binnengewaessern/</a>
</p>
<p>Untersuchung von Spurenstoffen:
</p>
<p>&lt;link umwelt umweltanalytik gewaesser-spurenstoffsteckbriefe&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik/gewaesser-spurenstoffsteckbriefe/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik/gewaesser-spurenstoffsteckbriefe/</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-37</guid>
                        <pubDate>Thu, 14 Mar 2019 10:01:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neues Gewässerzentrum NRW: LANUV eröffnet Labor- und Bürostandort in Duisburg</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neues-gewaesserzentrum-nrw-lanuv-eroeffnet-labor-und-buerostandort-in-duisburg</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>66 Millionen Euro wurden in die neuen Labore zur Gewässerüberwachung und Büros für über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den neuen Standort des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) in Duisburg investiert. Nach zweijähriger Bauzeit konnten im Dezember letzten Jahres die Umzüge der Laborgerätschaften und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Düsseldorf nach Duisburg beginnen. Mit der offiziellen Eröffnung am heutigen Donnerstag (14. März 2019) durch Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen, dem Duisburger Oberbürgermeister Sören Link und dem Leiter des Immobilienentwicklers Aurelis der Region West Olaf Geist, wird nun die Überwachung und die Bewertung der nordrhein-westfälischen Gewässer von Duisburg aus organisiert und durchgeführt.
</p>
<p>„Ich freue mich, heute das neue LANUV-Gebäude mit dem Gewässerzentrum in Duisburg eröffnen zu dürfen. Die Überwachung unserer Gewässer auf Mikroschadstoffe wie Antibiotikarückstände oder Mikroplastik ist eine zentrale Aufgabe des Umweltschutzes. Daher war es auch so wichtig, Labore und Büroräume aufzubauen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LANUV in die Lage versetzen, die Überwachung unserer Gewässer nach höchsten Standards für die nächsten Jahre sicherzustellen", betonte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. 
</p>
<p>Mit dem Gewässerzentrum erweitert die größte Umweltbehörde eines deutschen Bundeslandes ihre professionellen Arbeitsbedingungen. Heinen-Esser dankte allen Beteiligten, die dieses innovative Neubauprojekt in dem vorgesehenen Zeitplan und Kostenrahmen realisiert haben. „Den Beschäftigen wünsche ich viel Freude und Erfolg in ihrem neuen, modernen und nachhaltigen Arbeitsumfeld“, so die Ministerin.&nbsp; 
</p>
<p>Für den Präsidenten des LANUV Dr. Thomas Delschen war wichtig, nicht nur zukunftsfähige Laboratorien auf dem neusten technischen Stand zu erhalten, sondern auch eine nachhaltige Arbeitsumgebung für den neuen Standort zu schaffen: „Das Heizen mit Fernwärme, Stromerzeugung durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, eine energieeffiziente Dämmung, die zentrale Lage am Bahnhof oder die Nutzung von Regenwasser sind Beispiele für nachhaltiges Bauen und Arbeiten. Mit unseren neuen Gebäuden zeigen wir damit einen Weg auf in Richtung klimaneutrale und nachhaltige Landesverwaltung.“ 
</p>
<p>Neben über 600 unterschiedlichen chemischen Wasserinhaltsstoffen einschließlich der Mikroschadstoffe können in den Duisburger LANUV-Laboren auch wassergetragene Krankheitserreger, wie zum Beispiel Legionellen oder antibiotikaresistene Bakterien analysiert werden. Das Labor der Gewässerökologie befasst sich mit der (taxonomischen) Bestimmung der Kleinstlebewesen, die die biologische Qualität eines Gewässer anzeigen. Aus allen Gewässerinformationen leiten dann LANUV-Fachleute den Gewässerzustand ab, identifizieren nachteilige Einflussfaktoren und überprüfen Wirkungen von Maßnahmen.
</p>
<p>In Duisburg ist zudem die mit modernster Technik ausgestattete Hochwasserzentrale angesiedelt, die die Wasserstände der rund 300 nordrhein-westfälischen Gewässerpegel- und 240 LANUV-Messstationen zu Niederschlagsmengen online erfasst, im Internet bereitstellt und Lageberichte bei Hochwassersituationen veröffentlicht. 
</p>
<p>„Für Duisburg ist die Ansiedlung von über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innenstadtbereich eine deutliche wirtschaftliche Stärkung“, freute sich der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link. „Der Duisburger Hafen Homberg ist bereits Heimathafen des LANUV-Laborschiffs Max Prüß, das die NRW-Wasserstraßen überwacht. Mit den im Gewässerzentrum NRW vorhandenen Laborkapazitäten und gebündelten Fachkompetenzen ist Duisburg damit ein Schwerpunktstandort des Gewässerschutzes in NRW.“
</p>
<p>Der Immobilienentwickler Aurelis hat den Neubau in Duisburg projektiert, gemeinsam mit der Firma Hochtief im gesetzten Kostenrahmen umgesetzt und pünktlich an den neuen Mieter LANUV übergeben. „Wir wünschen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Erfolg am neuen Standort in Duisburg“, erklärte Olaf Geist, Leiter der Aurelis Region West. „Wir werden jetzt weiter daran arbeiten, weitere Interessenten von der hervorragenden Qualität und Lagegunst der noch freien Baufelder im Quartier I zu überzeugen.“
</p>
<p>Zahlen und Daten LANUV-Neubau Duisburg:</p><ul><li> 66 Millionen Euro Investitionssumme : Anmietung durch das LANUV für 20 Jahre</li></ul><ul><li>Grundsteinlegung am 7. April 2017</li></ul><ul><li>10.000 Quadratmeter Grundstücksfläche</li></ul><ul><li>6944 Quadratmeter Bürofläche</li></ul><ul><li>Maße Bürogebäude: 52 Meter lang, 31-45 Meter breit, 5 Geschosse</li></ul><ul><li>9619 Quadratmeter Laborfläche</li></ul><ul><li>Maße Laborgebäude: 90 Meter lang, 16 Meter breit, 7 Geschosse</li></ul><ul><li>Etwa 3,5 Kilometer lange Gasleitungen für zehn Gastypen </li></ul><ul><li>28,5 Kilometer Rohrleitungen</li></ul><ul><li>11.000 Quadratmeter Lüftungskanäle, </li></ul><p>Lüftungsleistung: 135.000 Kubikmeter pro Stunde</p><ul><li>7.200 Kubikmeter Stahlbeton, 900 Tonnen Bewehrungsstahl, 1.850 Quadratmeter Naturstein, 26.400 Quadratmeter Trockenbau-Wand- und Deckenflächen</li></ul><ul><li>2.950 Beleuchtungskörper</li></ul><ul><li>Etwa 255 Kilometer Kabel wurden verlegt</li></ul><ul><li>850 Fensterelemente und 860 Türen wurden verbaut</li></ul><ul><li>Rund 400 Handwerker aus 85 Gewerken waren am Bau beteiligt</li></ul><ul><li>Strombedarf der Büro- und Laborgebäude wird zum Teil durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach gedeckt</li></ul><ul><li>Auf eine gute Wärmedämmung wurde besonderen Wert gelegt, sodass der Primärenergiebedarf die Anforderungen der EnEV 2016 im Bürogebäude um 70 Prozent und im Laborgebäude um 50 Prozent unterschreitet </li></ul><ul><li>Barrierefreies Gebäude für Menschen mit Behinderung </li></ul><ul><li>Regenwassernutzung für Toilettenanlage im Bürogebäude</li></ul><ul><li>Perfekte Anbindung an den Duisburger Bahnhof (und die BAB)</li></ul><ul><li>Nachhaltige Kantinenbewirtschaftung</li></ul><ul><li>Abfalltrennung</li></ul><ul><li>Modernste Präsentationstechnik in den Konferenzräumen</li></ul><ul><li>Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) wird angestrebt</li></ul><h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-31</guid>
                        <pubDate>Mon, 11 Mar 2019 10:20:26 +0100</pubDate>
                        <title>Insektenrückgang: Forschungsvor- haben für ein dauerhaftes Monitoring in NRW gestartet</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/insektenrueckgang-forschungsvor-haben-fuer-ein-dauerhaftes-monitoring-in-nrw-gestartet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem neuen Forschungsvorhaben zum Thema „Rückgang von Insekten“ soll die Basis geschaffen werden, um mittels ausgewählter Artengruppen die Anzahl und Verbreitung von Insekten in Nordrhein-Westfalen dauerhaft zu erfassen. Dazu sollen der Zustand und die Entwicklung der Insektenvielfalt nach einem einheitlichen Standard erfasst werden, um landesweit gültige Aussagen zu erhalten. Gemeinsam mit der Universität Osnabrück wird das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) in den kommenden drei Jahren die Grundlagen für eine landesweite Dauerüberwachung (Monitoring) schaffen.
</p>
<p>„Der Insektenrückgang hat auch vor Nordrhein-Westfalen nicht Halt gemacht“, betonte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, die mit ihrem Ministerium das Forschungsvorhaben mit knapp 480.000 Euro finanziell unterstützt. „Nicht nur einzelne Insektenarten sind gefährdet und gehen immer weiter zurück, auch die Biomasse flugfähiger Insekten nimmt insgesamt ab. Es sind zwar etliche Rückgangsursachen bereits bekannt, andere liegen jedoch noch im Dunkeln. Deswegen fahren wir zweigleisig: neben der Förderung konkreter Maßnahmen zum Insektenschutz investieren wir parallel in die Forschung. Wir möchten gerne wissen, welche Artengruppen wie stark betroffen sind, ob es Unterschiede in verschiedenen Lebensräumen gibt und ob die Auswirkungen regional unterschiedlich sind.“
</p>
<p>„Wenn wir verstehen wollen, wie sich die Vielfalt der Insekten unter einer zunehmend intensiven Landnutzung und den Folgen des Klimawandels verändert, brauchen wir ein Monitoring das mit einem robusten Design und standardisierten Methoden landesweit gültige Ergebnisse sicherstellt“, erläuterte LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen. Das Forschungsprojekt des LANUV baut auf den bereits bestehenden Aktivitäten im Monitoring zur Artenvielfalt in Nordrhein-Westfalen auf. Berücksichtigt werden dabei die derzeit vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) erarbeiten Empfehlungen für die Erhebungs-Methoden, um die Aktivitäten zum Insektenmonitoring zwischen Bund und Ländern zu harmonisieren. 
</p>
<p>Von den 25.000 Insektenarten, die in Nordrhein-Westfalen vorkommen, werden in dem neuen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in einem ersten Schritt die Tagfalter und Heuschrecken genauer unter die Lupe genommen. „Die Arten beider Artengruppen sind eng an ihre Lebensräume angepasst und damit sehr gute Indikatoren für die Vielfalt an Lebensräumen und die Intensität der Landnutzung,“ erläuterte Prof. Thomas Fartmann, Projektleiter an der Universität Osnabrück. „Tagfalter und Heuschrecken stehen damit stellvertretend für viele andere Artengruppen und ermöglichen auch allgemeine Aussagen zum Zustand der Insektenvielfalt hierzulande. Zudem sind sie gut zu erfassen und daher ideal für ein dauerhaftes Monitoring geeignet.“ 
</p>
<p>Durchgeführt werden die Untersuchungen im Rahmen der Ökologischen Flächenstichprobe (ÖFS). „Das Flächennetz der ÖFS ist für die Überwachung der Insektenbestände hervorragend geeignet, da sie die Regionen und Landschaften Nordrhein-Westfalens exakt repräsentieren und so landesweit gültige Ergebnisse garantieren“ berichtete LANUV-Präsident Dr. Delschen. 
</p>
<p>Hintergrund Insektenmonitoring
</p>
<p>Das LANUV erhebt mit der Ökologischen Flächenstichprobe als zentralem Baustein des Biodiversitätsmonitorings NRW bereits seit 1997 landesweit repräsentative Daten über Zustand und Veränderungen der biologischen Vielfalt in der Normallandschaft. Sie basiert auf einem repräsentativen Netz von 191 zufällig ausgewählten Untersuchungsflächen mit einer Größe von je 100 Hektar. Das entspricht einem Anteil von 0,5% der Landesfläche. Erfasst werden unter anderem Nutzungs- und Biotoptypen, Gefäßpflanzen und Brutvögel.
</p>
<p>Das Insektenmonitoring bildet einen weiteren wichtigen Baustein auf dem Weg zu einem umfassenden landesweiten Biodiversitätsmonitoring. Über die verschiedenen Monitoringprogramme hinweg ergeben sich vielfältige Synergien für vertiefte Auswertungen und Ursachenanalysen. So können wichtige Erkenntnisse über Veränderungen der biologischen Vielfalt, deren Ursachen und über die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen erzielt werden. Insekten nehmen in der Umwelt ökologische Schlüsselfunktionen ein: sie befördern den Nährstoffkreislauf, sind als Nahrungsquelle beispielsweise für Vögel, Reptilien, Amphibien und Säugetiere Teil eines komplexen Nahrungsnetzes und fungieren als Bestäuber. 
</p>
<p>Weitere Informationen zur Ökologischen Flächenstichprobe sind zu finden unter &lt;link natur biodiversitaetsmonitoring oekologische_flaechenstichprobe&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/biodiversitaetsmonitoring/oekologische_flaechenstichprobe/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/biodiversitaetsmonitoring/oekologische_flaechenstichprobe/</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-29</guid>
                        <pubDate>Fri, 08 Mar 2019 10:30:19 +0100</pubDate>
                        <title>Einweihung neues Gewässerzentrum des LANUV in Duisburg</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/einweihung-neues-gewaesserzentrum-des-lanuv-in-duisburg</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Jahren Bauzeit konnte der Neubau eines Labor- und Bürogebäudes des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bezogen werden. Mit dem Neubau konnten zukunftsfähige Laboratorien auf dem neuesten technischen Stand und eine nachhaltige Arbeitsumgebung realisiert werden. Das neue LANUV-Gewässerzentrum in Duisburg hat zur Aufgabe die Qualität der nordrhein-westfälischen Gewässer zu überwachen. Dazu gehören beispielsweise Untersuchungen auf Schadstoffe oder wassergetragene Krankheitserreger wie Legionellen oder antibiotikaresistente Bakterien. Ebenfalls in Duisburg tätig sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NRW-Hochwasserzentrale. Zur offiziellen Einweihung des neuen LANUV-Standortes in Duisburg mit Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und dem Leiter des Immobilienentwicklers Aurelis der Region West, Olaf Geist, sind die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen:
</p>
<p><b>Einweihung und Rundgang neues </b>
</p>
<p><b>LANUV-Gewässerzentrum Duisburg</b>
</p>
<p><b>Zeit:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Donnerstag, 14. März 2019, 10:00 Uhr</b>
</p>
<p><b>Ort:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; LANUV-Dienststelle Duisburg</b>
</p>
<p><b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wuhanstr. 6, 47051 Duisburg</b>
</p>
<p>Im Anschluss an die Begrüßungsreden wird ab 
</p>
<p>10:50 Uhr der Presse- und Foto-Rundgang durch die Labore des LANUV-Gewässerzentrums
</p>
<p>mit Ministerin Ursula Heinen-Essern, LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen, Oberbürgermeister Sören Link und Olaf Geist vom Immobilienentwickler Aurelis beginnen. Der Rundgang wird folgende Stationen beinhalten:</p><ul><li>NRW-Hochwasserzentrale</li></ul><ul><li> Biologische Untersuchungen von Gewässer-Kleinstlebewesen am Mikroskop </li></ul><ul><li>Ausbildungslabore mit beispielhaften Untersuchungen auf chemische Gewässerqualität</li></ul><ul><li> Untersuchungen auf Mikroschadstoffe mit Hilfe modernster hochauflösender Massenspektrografie</li></ul><p>Mit den besten Grüßen
</p>
<p>gez. Wilhelm Deitermann
</p>
<p>(Pressesprecher)
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2019</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-25</guid>
                        <pubDate>Fri, 01 Mar 2019 11:50:21 +0100</pubDate>
                        <title>Erhalt von Freiflächen im Ruhrgebiet: LANUV-Fachbeitrag Naturschutz gibt Hinweise zur ökologischen Aufwertung von Grünflächen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erhalt-von-freiflaechen-im-ruhrgebiet-lanuv-fachbeitrag-naturschutz-gibt-hinweise-zur-oekologischen-aufwertung-von-gruenflaechen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Ruhrgebiet ist einer der größten Ballungsräume Europas und verfügt dennoch über zahlreiche, wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere Den Zustand von der Natur im Ruhrgebiet darzustellen, neue Möglichkeiten zum Erhalt von Grünflächen sowie zum Schutz und zur ökologischen Entwicklung von wertvollen Biotopen zu beschreiben, ist Aufgabe des LANUV-Fachbeitrages Naturschutz. Er wurde als eine der fachlichen Grundlagen für den neuen Regionalplanung Ruhr erstellt. Der Fachbeitrag steht zur Einsicht und zum Download auf den Internetseiten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bereit. 
</p>
<p>„Derzeit diskutieren wir im Rahmen der Ruhrkonferenz über die Förderung einer Grünen Infrastruktur, die für die Lebensqualität der hier lebenden Menschen wichtig ist“, erklärte LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen. „Unser Fachbeitrag zeigt, wieviele Grünstrukturen bereits vorhanden sind. Er zeigt aber auch, wie wir&nbsp; Biotope, die oft isoliert wie Inseln in den vielen verschiedenen Städten im Ruhrgebiet liegen, miteinander verknüpfen können.“ Dies sei laut Präsident Dr. Delschen wichtig, um vielen Tierarten die Möglichkeit zu schaffen, von einer Fläche zur anderen zu wandern: „Eines der wichtigsten Ziel muss daher sein, die noch vorhandenen Freiflächen zu sichern und sie über sogenannte Trittsteinbiotope zu verbinden. Dann haben wir auch die Möglichkeit, die bereits vorhandenen wertvollen Lebensräume zum Erhalt und zur Steigerung der Artenvielfalt ökologisch aufzuwerten.“ 
</p>
<p>Zu den vielen schützenswerten Biotopen an Ruhr und Emscher gehören Wälder, Fließgewässer mit ihren Auen, extensive Grünlandflächen, Streuobstwiesen, Heiden und Moore bis hin zu&nbsp; linienförmigen Landschaftsstrukturen wie Hecken und Feldrainen. Auf Grundlage eines Biotopverbundes werden&nbsp; durchgängige Freiflächen als Korridore definiert, die die Landschaften des Unteren Niederrheins und des südlichen Münsterlandes über den Ballungsraum der Emscherregion hinweg bis ins Tal der Ruhr und den hieran anschließenden Mittelgebirgslandschaften miteinander verbinden. Die Freiraumkorridore dienen darüber hinaus als Klima- und Wanderkorridore, auch für klimasensible Arten.
</p>
<p>„Das Ruhrgebiet hat aus Sicht der Arten- und Naturschützer ein Alleinstellungsmerkmal“, betonte LANUV-Präsident Dr. Delschen. „Als Folge seiner langen Industriegeschichte, insbesondere des Steinkohlebergbaus, ist hier eine einzigartige Kulturlandschaft entstanden, die heute vielfach als ‚Natur aus 2. Hand‘ viel Bewahrenswertes bietet. Bezeichnend dafür sind Bergsenkungsgebiete, Industriebrachen und Halden, aus denen ein Mosaik unterschiedlicher&nbsp; Lebensräume entstanden ist, die mit einer ganz eigenen und speziellen Artenvielfalt beeindrucken “, erläuterte Dr. Delschen. 
</p>
<p>Viele dieser Lebensräume dienen zum Beispiel als sogenannte Sekundärlebensräume, also Ersatz- und „Überlebensräume“ für seltene Arten, wie den Flussregenpfeifer oder die Kreuzkröte. Deren natürliche Lebensräume in heutigen Flussauen sind kaum noch vorhanden. Industriebrachen können zudem in der Ballungsregion für die Natur- und Umweltbildung genutzt werden. Sie bieten als wohnortnahe Naturerfahrungsräume die Möglichkeit Natur „vor der Haustür“ zu erleben und das Naturbewusstsein und die Verantwortung für die Artenvielfalt zu stärken. 
</p>
<p>Im Fachbeitrag des LANUV werden der Zustand der Lebensräume, der Tier- und Pflanzenarten sowie der Landschaft für die Region dargestellt und bewertet. Eine zentrale Aufgabe besteht darin, in einem ersten Schritt wertvolle Lebensräume zu identifizieren und in einem zweiten Schritt ein System zu entwickeln, diese einzelnen Biotope miteinander ökologisch zu vernetzen. Neben der Erfassung des Landschaftsbildes stellt der Biotopverbund eines der Kernmodule des Fachbeitrages dar. Unter Berücksichtigung der nordrhein-westfälischen Biodiversitätsstrategie werden im Fachbeitrag Planungshinweise und Empfehlungen zum Erhalt von Natur und Landschaft gegeben. Im Zusammenhang mit den Zielen der Ruhrkonferenz zur Förderung der Grünen Infrastruktur, bietet der Fachbeitrag des Naturschutzes und der Landschaftspflege des LANUV für die Planungsregion Ruhr eine fundierte, naturschutzfachliche Grundlage. Darüber hinaus dient der Fachbeitrag als „Ideenpool“ für Ziele, Projekte und Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Biodiversität in der Region. Der Fachbeitrag des LANUV ist ein naturschutzfachliches Gutachten, das im Zusammenhang mit dem neuen Regionalplan Ruhr erstellt wurde.
</p>
<p>Der Fachbeitrag steht unter folgendem Link auf der Homepage das LANUV zur Verfügung:
</p>
<p>&lt;link publikationen details&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/details/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=942&amp;amp;cHash=e0d7721464b4867876b686cd2f420906" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/publikationen/details/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-457</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Feb 2019 11:22:54 +0100</pubDate>
                        <title>Nachhaltige und klimaneutrale Verwaltung der Zukunft: LANUV als Modellbehörde für nachhaltige Mobilität, Gebäude, Beschaffung, Kantinen- betriebe und Personalentwicklung   </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nachhaltige-und-klimaneutrale-verwaltung-der-zukunft-lanuv-als-modellbehoerde-fuer-nachhaltige-mobilitaet-gebaeude-beschaffung-kantinen-betriebe-und-personalentwicklung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>13 Elektroautos im Fuhrpark, eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung am Standort Duisburg, ein nachhaltiges Abfallmanagement oder Kantinenbetriebe mit saisonalen und regionalen Speisen. Vier Beispiele für bereits umgesetzte Maßnahmen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) für die Entwicklung hin zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Verwaltung. Diese und weitere Maßnahmen sind Bestandteil des LANUV-Modellprojektes „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“, fachlich und finanziell unterstützt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das NRW-Umweltministerium. Zentrales Element des Projektes ist die Entwicklung eines betrieblichen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmangements, an dem sich andere Institutionen orientieren können, um ein eigenes System zum nachhaltigeren Wirtschaften aufzubauen. Das Konzept zum betrieblichen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement wurde heute (Mittwoch, 13. Februar 2019) in den Düsseldorfer Rheinterassen vorgestellt.
</p>
<p>„Die Landesverwaltung muss bei ihrem eigenen Handeln mit gutem Beispiel vorangehen“, erklärte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. „Das LANUV kann dabei als Blaupause dienen, wie nachhaltiges und klimaneutrales Wirtschaften in einer Landesbehörde umgesetzt werden kann. Diese Blaupause kann dann auch beispielhaft sein für andere Behörden und öffentliche Einrichtungen, um Ideen und Anstöße zu geben, wie Nachhaltigkeit in einer Institution gelebt werden kann.“ 
</p>
<p>„Für eine lebenswerte Zukunft brauchen wir Lösungsansätze wie die des LANUV“, betonte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. „Nur durch gemeinsames Erarbeiten und Ausprobieren von Konzepten lässt sich unser Verhalten im Sinne einer ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung verändern, sodass schrittweise eine neue, nachhaltigere Alltagsroutine verwirklicht werden kann.“ Vor allem die frühzeitige und aktive Beteiligung der Belegschaft und die Durchführung der zusammen erarbeiteten Maßnahmen in zentralen Handlungsfeldern wie Mobilität und Kantinenbetrieb würden überzeugen. Ein solches Leuchtturmprojekt zeige, wie ehrgeizige internationale Nachhaltigkeitsziele in konkretes Handeln vor Ort übersetzt werden könnten. „Ich wünsche allen Beteiligten, dass das Projekt auch andere Verwaltungen zur Nachhahmung motiviert“, sagte Generalsekretär Bonde.
</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen ist erfreut darüber, dass das zweijährige Modellprojekt so viele gute Ergebnisse erbracht hat und nun die nächste Umsetzungsphase beginnen kann: „Wir haben Konzepte entwickelt und umgesetzt zum Strom sparen, zur Abfallsammlung und -vermeidung, zur betrieblichen Mobilität und dem Aufbau eines Pendlerportals für die Landesverwaltung. Nun geht es um die Verstetigung dieser Prozesse. Dabei steht für uns im Vordergrund, mit einem professionellen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement die vielen einzelnen Prozesse systematisch und strukturiert anzugehen, um unsere Bemühungen und Erfolge auch messbar zu machen.“ 
</p>
<p>Das betriebliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement umfasst die fünf Handlungsfelder Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Mobilität, Beschaffungswesen, Kantinenbetriebe und Personalentwicklung und orientiert sich dabei an den Kernelementen des europäischen Umweltmanagements EMAS. In einem zweijährigen Prozess wurden dazu im LANUV gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konkrete Nachhaltigkeitsziele hergeleitet, Maßnahmen entwickelt und die Zielerreichung an Hand von Indikatoren und Kennzahlen überprüft. Bei einer Befragung gaben gut drei Viertel der LANUV-Beschäftigten an, dass sie sich eher mit dem Arbeitgeber identifizieren, wenn dieser ein Nachhaltigkeitsmanagement verfolgt. 
</p>
<p>Erhoben wurden bei der Entwicklung des Nachhaltigsmanagements zum Beispiel Kennzahlen zum Strom- und Wasserverbrauch, zum Abfallaufkommen, den dienstlichen Fahrten, zur Nutzung von Weiterbildungsangeboten oder zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neben der Umstellung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge konnte mit der Kampagne „mission E“ die Einsparung von Strom am Arbeitsplatz am Standort Essen um zehn Prozent erreicht werden. Als aktuellste Maßnahme wurde das Pendlerportal als Fahrgemeinschaftsbörse für rund 7.400 Beschäftigte an etwa 90 Standorten in der NRW-Umwelt- und Wirtschaftsverwaltung eingeführt.
</p>
<p>Weitere Informationen zum Projekt „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“ sind zu finden unter &lt;link nachhaltigeverwaltungderzukunft&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/nachhaltigeverwaltungderzukunft/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/nachhaltigeverwaltungderzukunft/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads:</h3><div><ul>  <li>Foto: <br>© LANUV. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</li></ul><ul>  <li><p>Foto:  <br>©LANUV. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</p></li></ul><ul><li></li></ul><ul><li></li></ul><ul><li></li></ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-443</guid>
                        <pubDate>Tue, 12 Feb 2019 13:40:37 +0100</pubDate>
                        <title>Nachhaltige Verwaltung der Zukunft: LANUV als Modellbehörde stellt Konzepte vor </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nachhaltige-verwaltung-der-zukunft-lanuv-als-modellbehoerde-stellt-konzepte-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Bild und Fototermin</h3>
<p>Vor Beginn der Abschlussveranstaltung des LANUV-Projektes „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“ gibt es am morgigen Mittwoch die Möglichkeit zu Bild und Fotoaufnahmen. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ stehen Ihnen zur Verfügung </p><ul><li>&nbsp;Ursula Heinen-Esser, NRW-Umweltministerin </li></ul><ul><li>&nbsp;Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär </li></ul><ul><li>&nbsp;Dr. Thomas Delschen, LANUV-Präsident </li></ul><ul><li>Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertalinstituts</li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>Zeit:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mittwoch, 13. Februar 2019, 09:45
</p>
<p>Ort: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rheinterrassen Düsseldorf, 
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Joseph-Beuys-Ufer 33, 40479 Düsseldorf
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ab 10:00 Uhr beginnt die Veranstaltung „Nachhaltigkeit in öffentlichen Einrichtungen – Impulse für die Einführung und Umsetzung“ mit Grußworten von Ministerin Heinen-Esser und DBU-Generalsekretär Bonde. Prof. Schneidewind erläutert im Anschluss die Bedeutung eines Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements für eine moderne Verwaltung.
</p>
<p>Für das Projekt „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“ wurde das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) als Modellbehörde ausgewählt. Es galt dabei Fragen zu beantworten wie zum Beispiel eine nachhaltige Speisekarte in einer Behördenkantine aussehen könnte oder eine nachhaltige Mobilität der Zukunft. Dazu wurde vom LANUV ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagements entwickelt. Das Projekt wurde finanziell und fachlich unterstützt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das NRW-Umweltministerium.
</p>
<p>Das komplette Programm und weitere Informationen zum Projekt und zur Abschlussveranstaltung „Nachhaltigkeit in öffentlichen Einrichtungen – Impulse für die Einführung und Umsetzung“ sind zu finden unter <a href="http://www.nachhaltigeverwaltung.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nachhaltigeverwaltung.nrw.de</a>. 
</p>
<p>Mit den besten Grüßen
</p>
<p>gez. Wilhelm Deitermann
</p>
<p>(Pressesprecher)
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-440</guid>
                        <pubDate>Mon, 11 Feb 2019 12:10:00 +0100</pubDate>
                        <title>Beschäftigungsmaterial für Schweine – die richtigen Materialien können zur Reduzierung von Schwanzbeißen beitragen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/beschaeftigungsmaterial-fuer-schweine-die-richtigen-materialien-koennen-zur-reduzierung-von-schwanzbeissen-beitragen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h3><b><span style="font-size:14.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">+++ Korrektur der Meldung vom 7. Februar 2019 – Aktualisierung der Rechtslage, Erweiterung des Kontextes +++</span></b></h3>
<p>Schweine wühlen, knabbern und erforschen gerne, das ist Teil ihres arttypischen Verhaltens. Wer Schweine hält, muss sicherstellen, dass jedes Schwein jederzeit Zugang zu gesundheitlich unbedenklichem und in ausreichender Menge vorhandenem Beschäftigungsmaterial hat, das ist in der EU-Richtlinie 2008/120/EG und hierzulande in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) gesetzlich verankert. 
</p>
<p>Im Rahmen des „Nationalen Aktionsplans zum Schwänzekupieren beim Schwein“ sind die Haltungsbedingungen und das Management so weit zu optimieren, dass das Auftreten von Schwanzbeißen reduziert wird. Hierzu ist vorab die Durchführung einer Risikoanalyse ein erster Schritt, um betriebsindividuelle Risikofaktoren für das Auftreten von Schwanzbeißen zu identifizieren und Optimierungsmaßnahmen prioritär in den Hauptrisikobereichen eines Betriebes umzusetzen. Auch das Angebot von Beschäftigungsmaterial ist bei der Risikoanalyse zu bewerten.
</p>
<p>Zum Angebot von Beschäftigungsmaterial gibt die Tierschutznutztierhaltungsverordnung Folgendes vor: 
</p>
<p>§ 26 (1) Wer Schweine hält, hat sicherzustellen, dass 
</p>
<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; jedes Schwein jederzeit Zugang zu gesundheitlich unbedenklichem und in ausreichender Menge vorhandenem Beschäftigungsmaterial hat, das
</p>
<p>a.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; das Schwein untersuchen und bewegen kann und
</p>
<p>b.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; vom Schwein veränderbar ist und damit dem Erkundungsverhalten dient.
</p>
<p>Die EU-Richtlinie nennt als Beispiele für Materialien unter anderem Stroh, Heu, Holz, Sägemehl und Torf.
</p>
<p>Zudem kann das Angebot zum Beispiel von Luzerne, Silagen, Trockenschnitzel, Fasermixen, Presslingen beispielsweise aus Stroh, Seilen aus Naturfasern und Melasseblöcken gegen das Auftreten von Schwanzbeißen beitragen. Beschäftigungsmaterialien, die durch ihre Darreichungsform das natürliche Wühlverhalten des Schweines fördern und das Tier zum Beispiel in Form von Futter wie Strohraufen oder Presslingen „belohnen“, sind besonders geeignet. Bodennahes Beschäftigungsmaterial zur Förderung des natürlichen Wühlverhaltens sollte aus hygienischen Gründen außerhalb des Kotbereichs angebracht werden.
</p>
<p>Die Einhaltung der wichtigsten Kriterien stellt ein Merkmal für das Angebot eines geeigneten Beschäftigungsmaterials dar und kann eine Hilfe sein, um Schwanzbeißen vorzubeugen. Diese Kriterien werden den aktuellen Kenntnissen nach durch natürliche Materialien wie Stroh oder Heu besser erfüllt als durch künstliche Spielzeuge. 
</p>
<p>Alle Materialien müssen gesundheitlich und tierseuchenrechtlich unbedenklich sein. Aus lebensmittelrechtlicher Sicht muss eine Rückstandsproblematik ausgeschlossen werden. 
</p>
<p>Hintergrundinformationen:
</p>
<p>Derzeit werden in Deutschland, wie in fast ganz Europa, den meisten Ferkeln in der konventionellen Haltung innerhalb der ersten Lebenstage die Schwänze kupiert, um das Auftreten von Schwanzbeißen zu minimieren. Rechtlich ist das Kupieren der Ferkelschwänze sowohl auf europäischer als auch nationaler Ebene nur im begründeten Einzelfall zulässig. Die Europäische Kommission hat sich für die nächsten Jahre die Gewährleistung besserer Standards bei der Umsetzung und Durchsetzung der entsprechenden Rechtsvorschriften für die Schweinehaltung als ein Schwerpunktthema im Tierschutz gesetzt. Diesbezüglich hat sie Deutschland wie auch allen anderen Mitgliedstaaten, in denen flächendeckend kupiert wird, mitgeteilt, dass die bislang ergriffenen Maßnahmen in den Mitgliedstaaten unzureichend sind und ein Aktionsplan mit entsprechenden Maßnahmen zu erstellen ist, wie die einschlägigen Rechtsvorschriften zeitnah und vollständig eingehalten werden können.
</p>
<p>Weitere Tipps &amp; Hinweise:
</p>
<p>Die Informationsplattform <a href="http://www.ringelschwanz.info" target="_blank" rel="noreferrer">www.ringelschwanz.info</a> enthält weitere Infos zum Aktionsplan Kupierverzicht und stellt als Online-Leitfaden darüber hinaus eine kompakte Zusammenstellung bisheriger Erkenntnisse und Praxiserfahrungen zur Vermeidung von Schwanzbeißen und somit auch einen Wegweiser in Richtung Kupierverzicht dar.
</p>
<p>Links mit weiteren Informationen:
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Handbuch Tierschutzüberwachung in Nutztierhaltungen mit Ausführungshinweisen zur TierSchNutztV (Stand 05/2017): <a href="https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00003028/Handbuch-Tierschutzueberwachung-in-Nutztierhaltungen-2017-05.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00003028/Handbuch-Tierschutzueberwachung-in-Nutztierhaltungen-2017-05.pdf</a> 
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fachliche Bewertung der Eignung von Beschäftigungs-materialen durch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES): <a href="https://www.laves.niedersachsen.de/tiere/tierschutz/tierhaltung/beschaeftigungsmaterial-fuer-schweine-125541.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.laves.niedersachsen.de/tiere/tierschutz/tierhaltung/beschaeftigungsmaterial-fuer-schweine-125541.html</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2019</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-412</guid>
                        <pubDate>Wed, 06 Feb 2019 13:17:00 +0100</pubDate>
                        <title>PRESSEEINLADUNG: Nachhaltige Verwaltung der Zukunft: LANUV als Modellbehörde stellt Konzepte vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/presseeinladung-nachhaltige-verwaltung-der-zukunft-lanuv-als-modellbehoerde-stellt-konzepte-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann die nachhaltige Mobilität der Zukunft aussehen? Oder eine nachhaltige Speisekarte in einer Behördenkantine? Diese und weitere Fragen im Kontext eines umfassenden Nachhaltigkeitsmanagements beantwortet das Projekt „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“, das das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) mit fachlicher und finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des NRW-Umweltministeriums durchgeführt hat. Im Zentrum steht dabei ein Konzept zum Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement, welches als Blaupause für jedwede andere öffentliche Einrichtung dienen soll. Zum Abschluss des zweijährigen Projektes werden die Ergebnisse in Düsseldorf bei einer Abschlussveranstaltung Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung vorgestellt. 
</p>
<p>Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Abschlussveranstaltung herzlich eingeladen: 
</p>
<h3>Abschlussveranstaltung </h3>
<h3>„Nachhaltigkeit in öffentlichen Einrichtungen – Impulse für die Einführung und Umsetzung“ </h3>
<h3> Zeit: Mittwoch, 13. Februar 2019, 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr </h3>
<h3>Ort: Rheinterrassen Düsseldorf, Joseph-Beuys-Ufer 33, 40479 Düsseldorf </h3>
<p>Einführungsvorträge halten NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, der Generalsekretär der DBU Alexander Bonde, und Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie gGmbH. 
</p>
<p>Das komplette Programm und weitere Informationen zum Projekt sind zu finden unter <a href="http://www.nachhaltigeverwaltung.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nachhaltigeverwaltung.nrw.de</a>. 
</p>
<p>Mit den besten Grüßen 
</p>
<p>gez. Wilhelm Deitermann 
</p>
<p>(Pressesprecher) 
</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Downloads:</h3><ul><li></li></ul><ul><li> </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-410</guid>
                        <pubDate>Wed, 06 Feb 2019 13:16:36 +0100</pubDate>
                        <title>Fortbildung des LANUV zu aktuellen Themen der Tiergesundheit  für Kreisveterinäre und andere Behördenvertreter in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/fortbildung-des-lanuv-zu-aktuellen-themen-der-tiergesundheit-fuer-kreisveterinaere-und-andere-behoerdenvertreter-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gleich mehrere Tierseuchen waren Thema bei einer Fortbildungsveranstaltung des LANUV am 30.01.2019 im Bildungshotel Bfz in Essen, an der rund 140 interessierte Veterinäre und Vertreter von kommunalen und Landesbehörden teilnahmen. Sie erfuhren die aktuellsten Entwicklungen und Pläne zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest, zur Blauzungenkrankheit (BTV-8) und zu Herpesvirus-Infektionen bei Rindern (BHV-1). Optimale Biosicherheitsmaßnahmen sind bei der Afrikanischen Schweinepest der wichtigste Schutz der Hausschweine vor einer Einschleppung der Seuche. Die Details regelt die Schweinehaltungshygiene-Verordnung. Die Behörden können auf Grundlage dieser Verordnung zum Schutz vor Wildschweinkontakt eine Einfriedung in Form von Zäunen bei bestimmten Betrieben fordern und verfügen. Das LANUV bestärkte die Kreisordnungsbehörden, das Einfriedungskonzept bei ihren Landwirten zu kommunizieren und gewohnheitsrechtliche Zugeständnisse zu vermeiden. 
</p>
<p>Weitere Themen waren Neuerungen im behördeninternen EDV-Programm „Tierseuchennachrichten“, Änderungen der gesetzlichen Grundlagen, die Gründung einer Wildtierseuchenvorsorgegesellschaft, Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung durch die Tierseuchenkasse sowie anstehende Übungen in den Kreisen. Am Nachmittag informierten die Tierseuchenexperten über den aktuellen Stand der BTV-8 Ausbrüche in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie die damit in Verbindung stehenden Dimensionen der Sperrgebiete in NRW. Ein weiteres Thema waren die besonderen Herausforderungen der BHV-1 Bekämpfung, welche vereinzelt immer wieder in Rinder-Beständen auftritt. 
</p>
<p>Der fachliche Austausch im Rahmen einer solchen Fortbildungsveranstaltung und eine behördenübergreifende gute Zusammenarbeit sind wichtige Voraussetzungen, um den unterschiedlichen Herausforderungen in der Tierseuchenbekämpfung gerecht zu werden. 
</p>
<p>Weitere Informationen: 
</p>
<p>&lt;link verbraucherschutz tiergesundheit tierseuchenbekaempfung tierseuchen&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/</a>
</p>
<p> Ansprechpartnerin: 
</p>
<p>Dr. med. vet. Karen Schemken 
</p>
<p>Telefon: +49(0)2361 305-1104 
</p>
<p>Mobil: +49(0)162-2682900 
</p>
<p>E-Mail: karen.schemken@lanuv.nrw.de 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2019</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-409</guid>
                        <pubDate>Mon, 04 Feb 2019 11:34:18 +0100</pubDate>
                        <title>Energieatlas, Solar- und Wärmekataster, Prognosen zur Hitzebelastung der Bevölkerung </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/energieatlas-solar-und-waermekataster-prognosen-zur-hitzebelastung-der-bevoelkerung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV stellt Service-Angebote auf der „E-world energy &amp; water“ vom 5. bis 7. Februar in Essen vor </h3>
<p>Auf den Dächern in Nordrhein-Westfalen schlummert ein großes Potenzial zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Wie dieses Potenzial von Eigenheimbesitzerinnen und Eigenheimbesitzern oder Gewerbetreibenden gehoben werden kann, zeigt das Solarkataster des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV). „Mit dem Solarkataster NRW ist es möglich, sich für jedes Dach in Nordrhein-Westfalen die eigenen Potenziale zur Stromerzeugung berechnen zu lassen“, erklärte der Präsident des LANUV Dr. Thomas Delschen. „Mit den neuen Techniken lohnt es sich sogar auf vielen Dachflächen in Ost- und Westausrichtung Strom zum Eigenbedarf oder für die Einspeisung in die lokalen Stromnetze zu produzieren. Damit können wir auf unseren Dachflächen Sonnenstrom produzieren, ohne neue Flächen zu versiegeln und damit Umwelt und Natur zu schonen“, betonte Dr. Delschen. 
</p>
<p>Das Solarkataster ist Bestandteil des NRW-Energieatlas, der als digitales Informations- und Servicesystemen für Verwaltungen, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger dient und den das LANUV auf der E-World in Essen dem Fachpublikum präsentiert. Zum Energieatlas.NRW gehören neben dem Solarkataster Informationssysteme zu Strom aus erneuerbaren Energien, dem Bestand und den Potenzialen erneuerbarer und klimafreundlicher Energien in NRW und das Wärmekataster. 
</p>
<p>Ebenfalls präsentiert werden die Fachinformationssysteme zu Klimawandel und Klimaanpassung. Hier können Daten und Fakten zum Klimawandel und zur Klimaanpassung in NRW abgerufen werden Abrufbar sind hier beispielsweise aktuelle Daten und Fakten für die acht Großlandschaften Nordrhein-Westfalens vom Westfälischen Tiefland bis zur Eifel, die einen kurzen Überblick über den bereits zu beobachtenden Klimawandel und seine Folgen geben. Ein Ausblick für die nächsten 100 Jahre stellt verschiedene Klimaszenarien nebeneinander und zeigt Klimafolgen in verschiedenen Handlungsfeldern auf, dazu gehören unter anderem Folgen für die menschliche Gesundheit, die Land- und Forstwirtschaft oder unsere Ökosysteme und die Artenvielfalt. 
</p>
<p>Das LANUV NRW präsentiert sich in Essen mit einem eigenen Auftritt am Landesgemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen in Halle 3/Stand 370. 
</p>
<p>Die einzelnen Fachinformations- und Servicesysteme sind zu finden unter 
</p>
<p><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a>
</p>
<p><a href="http://www.solarkataster.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.solarkataster.nrw.de</a>
</p>
<p><a href="http://www.klimaatlas.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.klimaatlas.nrw.de</a>
</p>
<p><a href="http://www.klimafolgenmonitoring.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.klimafolgenmonitoring.nrw.de</a>
</p>
<p><a href="http://www.klimaanpassung.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.klimaanpassung.nrw.de</a>
</p>
<p>Die Klimadatenblätter für die verschiedenen Regionen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter :
</p>
<p> <a href="http://www.klimaatlas.nrw.de/service/download" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.klimaatlas.nrw.de/service/download</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li> </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2019</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-398</guid>
                        <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 15:10:24 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung mit Foto im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-mit-foto-im-wolfsgebiet-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt die Sichtung eines Wolfes am 11. Januar 2019 mit Hilfe von Fotos in Hünxe im Wolfsgebiet Schermbeck. Nach Rücksprache mit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf wurde bestätigt, dass es sich bei dem abgebildeten Tier eindeutig um einen Wolf handelt. Der Standort, an dem die Bilder entstanden sind, wurde vom LANUV verifiziert. 
</p>
<p>Abschließend geklärt werden konnte, dass bei den Übergriffen auf Schafe am 8. und 9. Dezember 2018 im Raum Hünxe genetisches Material der territorialen Wölfin GW954f gefunden wurde. Bei dem Übergriff vom 13. Dezember 2018, ebenfalls im Raum Hünxe, konnte der beteiligte Wolf nicht zweifelsfrei individualisiert werden. Seit Mitte Dezember 2018 wurden im Wolfsgebiet Schermbeck keine weiteren Verdachtsfälle von Übergriffen auf Schafe, Ziegen oder Gehegewild gemeldet. 
</p>
<p>Weitere Informationen zum Wolfsgebiet Schermbeck, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>. 
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2019</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-380</guid>
                        <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 09:52:22 +0100</pubDate>
                        <title>Staubsauger künftig ohne Energielabel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/staubsauger-kuenftig-ohne-energielabel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Fragen und Antworten für Verbraucher und Wirtschaftsakteure</h3>
<p>Staubsauger dürfen nicht mehr mit dem bekannten Energielabel verkauft werden. Grund dafür ist ein Urteil des Gerichts der Europäischen Union (EuG), welches die Verordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung (EU) 665/2013 von Staubsaugern für nichtig erklärt hat. (Dyson-Urteil – Rechtssache T-544/13 RENV) Die EU-Kommission hat keine Revision gegen das Urteil eingelegt. Das Urteil ist somit seit dem 19. Januar 2019 rechtskräftig. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Gerichts war der Umstand, dass die Prüfvorschriften zur Ermittlung der Energieeffizienz bislang nur Test mit leeren Staubsaugerbeuteln vorsehen. Dem Umstand, dass sich vollere Beutel negativ auf die Energieeffizienz auswirken, wurde bislang nach Auffassung des Gerichts nicht ausreichend Rechnung getragen. 
</p>
<h3>Welche Folgen hat der Wegfall des Staubsauger-Energielabels für die Verbraucher? </h3>
<p>Staubsauger dürfen im Handel ab sofort nur noch ohne das Energielabel angeboten werden. Eine gewohnte Orientierungshilfe bei der Kaufentscheidung hinsichtlich Energieeffizienz, Stromverbrauch und Reinigungsleistung fällt daher bis auf weiteres weg. Auf die geltenden Höchstwerte bei der Wattleistung von Staubsaugern hat das Urteil hingegen, trotz vereinzelt anderslautender Pressemeldungen, keinen Einfluss. Es dürfen daher nach wie vor seit Herbst 2017 nur noch Staubsauger mit einer Leistung von maximal 900 Watt verkauft werden. Andere mit einem Energielabel versehene Produktgruppen sind von dem Urteil nicht betroffen. 
</p>
<h3>Was bedeutet das Urteil für Hersteller und Handel? </h3>
<p>Die Verwendung des Energielabels ist seit dem 19. Januar 2019 unzulässig. Es ist daher dringend erforderlich, das Label im stationären Handel und auf Online-Verkaufsplattformen zu entfernen. Es bestehen keine Übergangsfristen. Eine Weiterverwendung des Staubsauger-Labels stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann auch zu Abmahnungen durch Wettbewerber führen. Das LANUV als in Nordrhein-Westfalen zuständige Marktüberwachungsbehörde bezieht diese Thematik in ihre Routinekontrollen mit ein und steht betroffenen Unternehmen als Ansprechpartner bei Fragen zur Verfügung. 
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2019</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-370</guid>
                        <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 12:41:24 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt drei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-drei-weitere-wolfsnachweise-im-wolfsgebiet-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt drei weitere Nachweise auf einen Wolf im Wolfsgebiet Schermbeck. Die genetischen Untersuchungen von Speichelproben zeigen, dass ein Wolf in den Nächten vom 7. auf den 8. Dezember 2018, vom 8. auf den 9. Dezember 2018 und in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 2018 in Hünxe mehrere Schafe getötet hat. Die Individualisierung des Wolfes konnte noch nicht erfolgen, diese ist beim Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen noch in Bearbeitung. 
</p>
<p>Die betroffenen Tierhalter wurden über die aktuellen Ergebnisse informiert. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Die Halter von Schafe, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums stellen.
</p>
<p>Weitere Informationen zum Wolfsgebiet Schermbeck, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.wolf.nrw</a>.
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-364</guid>
                        <pubDate>Wed, 16 Jan 2019 15:17:47 +0100</pubDate>
                        <title>Umweltministerium legt erste Auswertung zur  Luftqualität 2018 vor  </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/umweltministerium-legt-erste-auswertung-zur-luftqualitaet-2018-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> Das Umweltministerium hat eine erste Auswertung zur Stickstoffdioxid-belastung 2018 veröffentlicht. Ausgewertet wurden die Jahresmittelwerte der 59 Standorte in Nordrhein-Westfalen, an denen die Luftschadstoffbelastung mit Stickstoffdioxid (NO2) mit Hilfe eines automatischen Messverfahrens im Messcontainer erfasst wird. Von diesen Messorten ergibt sich für 35 Probenahmestellen eine Abnahme (zwischen -1 und 6 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft) und für 13 eine Zunahme (zwischen 1 und 2 µg/m³) des Jahresmittelwertes der NO2-Belastung im Vergleich zum Vorjahr. 
</p>
<p>Verbessert haben sich die Werte im Vergleich zum Jahresmittelwert 2017 unter anderem an der Konrad-Adenauer-Straße in Solingen ( 6 µg/m³), an der Gathe in Wuppertal ( 4 µg/m³), am Clevischen Ring in Köln, an der Corneliusstraße in Düsseldorf und an der Wilhelmstraße in Aachen (jeweils 3 µg/m³). Weil die Ergebnisse noch nicht validiert sind, müssen sie allerdings als vorläufig bezeichnet werden. Eine abschließende Bewertung der Luftqualitätswerte für das Jahr 2018 ist erst nach Vorliegen aller validierten Messergebnisse möglich. 
</p>
<p>Einen Überblick über die bislang vorliegenden Messergebnisse in NRW finden Sie in beigefügter Tabelle. Neben automatisierten Messcontai-nern werden Passivsammler zur Ermittlung der NO2-Belastungen eingesetzt. Deren Messergebnisse liegen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor, weil sie in einem aufwändigen Verfahren zunächst im Labor analy-siert und anschließend ausgewertet werden müssen. Dies betrifft insgesamt 75 Messstandorte. Zuständig für die Überwachung der Luftqualität In Nordrhein-Westfalen ist das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV). 
</p>
<h3>&nbsp;Download:</h3>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2019-01-16-erste-auswertung-zur-nrw-luftqualitaet-im-jahr-2018/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">- Pressemitteilung</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-352</guid>
                        <pubDate>Thu, 10 Jan 2019 11:36:17 +0100</pubDate>
                        <title>Nordrhein-Westfalen Stadt.Land.Fluss.: Mit neuem Messeauftritt präsentiert sich NRW in diesem Jahr auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nordrhein-westfalen-stadt-land-fluss-mit-neuem-messeauftritt-praesentiert-sich-nrw-in-diesem-jahr-auf-der-internationalen-gruenen-woche-in-berlin</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Über 100 regionale Produkte aus Nordrhein-Westfalen werden in Berlin vorgestellt </h3>
<p>Die ganze Vielfalt Nordrhein-Westfalens zu präsentieren ist das Ziel des neuen Messeauftritts „Nordrhein-Westfalen Stadt.Land.Fluss.“ für die Internationale Grüne Woche in Berlin, die in einer Woche beginnt. Das Motto beschreibt die unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Kulturlandschaften und Regionen, aus denen eine große Vielfalt an regionalen Produkten stammt. Zur Darbietung dieser reichen Natur-, Genuss- und Wirtschaftsvielfalt wurde unter Federführung des Landesamtes für Natur-, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Auftrag des NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministeriums ein komplett neuer Messeauftritt realisiert. Ziel des Messekonzeptes ist, die unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Landschaften und Kulturen mit über 100 verschiedenen kulinarischen Produkten abzubilden und gleichzeitig Informationen zur Ernährungs- und Landwirtschaft in NRW, Verbraucherschutz und Tourismus anzubieten. 
</p>
<p>Für NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser bedeutet Vielfalt, über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen und somit die Produktion von nachhaltigen Erzeugnissen zu fördern: „Über nachhaltiges Wirtschaften entsteht nicht nur ein ökonomischer und ökologischer Mehrwert, sondern auch ein sozialer. Deutlich wird dies an den vielen regionalen Produkten nicht nur kulinarischer Art, die immer ein Stück Heimat und Identität vermitteln und gleichzeitig die regionalen Strukturen stützen.“ 
</p>
<p>Auf einer Vorabpräsentation konnten heute im LANUV in Essen die ersten Produkte probiert werden. „Nordrhein-Westfalen ist das drittgrößte Agrarland in Deutschland und zugleich das Land mit der größten Ernährungswirtschaft“, erklärte der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen. „Etwa ein Fünftel des deutschen Gesamtumsatzes an Lebensmitteln wird in NRW erwirtschaftet. Neben den kulinarischen Spezialitäten ist es uns aber wichtig, auch die ländlichen Räume in ihrer Vielfalt zu präsentieren. Dazu gehört die nordrhein-westfälische Landwirtschaft mit ihren regionalen Unterschieden ebenso wie Projekte zur Entwicklung ländlicher Gemeinden.“ 
</p>
<p>Die knapp 1200 Quadratmeter neu gestalteten Ausstellungsflächen werden umrahmt durch ein Panorama mit Sehenswürdigkeiten des Landes NRW. Von einer zentralen Übersichtsplattform erhalten die Messebesucherinnen und Messebesucher einen Rundumblick über die Ausstellerpräsentationen und das Bühnenprogramm. Neben den kulinarischen Spezialitäten zu sehen sind wieder Blumen und Zierpflanzen vom Niederrhein, Informationen zu den Wäldern in NRW durch den Landesbetrieb Wald und Holz oder eine Ausstellung alter Obstsorten durch die biologische Station Rhein-Sieg Kreis e.V.. Erstmals mit dabei ist beispielsweise der Verband nordrhein-westfälischer Fischzüchter und Teichwirte e.V., die verschiedene Fischerzeugnisse präsentieren werden. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) selber richtet den Fokus in diesem Jahr auf das Thema „Gesundes Leben in der Stadt“. „Die internationalen Besucher der Grünen Woche werden bei uns nicht nur genießen, sondern auch Ideen und Anregungen für entspannte wie erlebnisreiche Tage in Nordrhein-Westfalen finden können“, betonte Ministerin Heinen-Esser. 
</p>
<p>Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich seit vielen Jahren an der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Das LANUV ist im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW zuständig für die Organisation und Konzeption der Messepräsentation des Landes NRW auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Gemeinsam mit dem Ministerium wurde in diesem Jahr ein neues Konzept unter dem Motto „Nordrhein-Westfalen Stadt.Land.Fluss.“ umgesetzt. Insgesamt 24 Ausrichterinnen und Ausrichter erhalten so in diesem Jahr die Möglichkeit, ihre regionalen Produkte oder Service- und Dienstleistungsangebote zu präsentieren. Begleitet wird der NRW-Auftritt von einem Bühnenprogramm, das den Messebesucherinnen und Messbesuchern täglich Kochshows und spannende Mitmachaktionen bietet. 
</p>
<h3>Folgende NRW-Aussteller sind in diesem Jahr auf der IGW in Berlin vertreten: </h3>
<p>• Henkel Gastronomie in der NRW-Gästelounge 
</p>
<p>• Landesbetrieb Wald und Holz NRW 
</p>
<p>• Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW 
</p>
<p>• Naturpark Hohe Mark 
</p>
<p>• AG Komm aufs Land – Urlaub auf dem Bauernhof in NRW e.V. 
</p>
<p>• Biologische Station Rhein-Sieg Kreis e.V., Apfelpräsentation 
</p>
<p>• Biologische Station Rhein-Sieg Kreis e.V., Obstwiesenpädagogik 
</p>
<p>• Früh Kölsch, Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG 
</p>
<p>• Verbraucherzentrale NRW • NRW-Infopoint/ Azaleen Heinz Manten 
</p>
<p>• Privatbrauerei E. Barre GmbH • mein-ei.nrw e.V. 
</p>
<p>• GEPA, The Fair Trade Company, Kaffeespezialitäten 
</p>
<p>• Die Faire Milch, Grefrath 
</p>
<p>• Verband nordrhein-westfälischer Fischzüchter und Teichwirte e.V. 
</p>
<p>• Münsterland Tourismus e.V. • Genussregion Niederrhein e.V. 
</p>
<p>• Kanne Brottrunk • Verein Ernährung NRW e.V. 
</p>
<p>• Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e.V. 
</p>
<p>• Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V. 
</p>
<p>• Agrobusiness Niederrhein e.V. 
</p>
<p>• LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus Ostwestfalen-Lippe 
</p>
<p>• Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen GmbH &amp; Co. KG, Forstetal600 
</p>
<p>• Genussregion Ostwestfalen-Lippe e.V. 
</p>
<h3>Mehr zur Grünen Woche: </h3>
<p>Die Internationale Grüne Woche (kurz IGW) ist eine internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Sie wurde 1926 gegründet und findet in diesem Jahr in Berlin vom 18. bis 27. Januar 2019 zum 84. Mal statt. Dem Konsumtrend folgend, nehmen die Themen „Erzeugung von regionalen Produkten“ und „Leben und Urlaub in den ländlichen Räumen“ immer weiter an Bedeutung zu. Diese Bedeutung der Grünen Woche für die Agrarpolitik wird unterstrichen durch den jährlichen Besuch von über 200 internationalen und nationalen Ministerinnen und Ministern sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretären. Die IGW benennt sich selber als „weltgrößte Messe für Ernährung Landwirtschaft und Gartenbau“. Parallel dazu ist die IGW Ausgangspunkt für das „Global Forum for Food and Agriculture (kurz GFFA)“. Hier treffen sich internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzenten und zeigen mit ihren Gemeinschaftsschauen, was die faszinierende Welt der Nahrungs- und Genussmittel zu bieten hat. 
</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche</a> 
</p>
<p><a href="http://www.gruenewoche.de/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.gruenewoche.de/ </a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li> </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-306</guid>
                        <pubDate>Wed, 19 Dec 2018 10:23:10 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt zwei Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-zwei-wolfsnachweise-im-wolfsgebiet-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt zwei weitere Nachweise auf einen Wolf im Wolfsgebiet Schermbeck. Die genetischen Untersuchungen von Speichelproben zeigen, dass ein Wolf am 27. November 2018 in Bottrop-Kirchhellen und am 05. Dezember 2018 in Hünxe zwei bzw. ein Schaf getötet hat. Die Individualisierung des Wolfes ist beim Senckenberg Institut noch in Bearbeitung. 
</p>
<p>Die betroffenen Tierhalter wurden über die aktuellen Ergebnisse informiert. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Die Halter von Schafe, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums stellen.
</p>
<p>Weitere Informationen zum Wolfsgebiet Schermbeck, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-298</guid>
                        <pubDate>Fri, 14 Dec 2018 11:40:01 +0100</pubDate>
                        <title>Augen auf beim Geschenkekauf: Wie erkenne ich Schadstoffe im Spielzeug? </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/augen-auf-beim-geschenkekauf-wie-erkenne-ich-schadstoffe-im-spielzeug</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Riecht es beißend oder löst sich die Farbe, sollte das Geschenk im Regal verbleiben</h3>
<p>Nicht alle Spielzeuge verbreiten ungetrübte Freude, manche sind schadstoffbelastet oder schlecht verarbeitet und können zuweilen gesundheitsgefährdend sein. Problematisch können vor allem verschiedene Weichmacher sein, die Kunststoffe elastischer machen. Der Fachbegriff für diese Weichmacher lautet Phthalate, von denen bereits seit dem Jahr 2007 bestimmte Gruppen verboten sind, da diese langfristig den Hormonhaushalt schädigen können. Um die Belastung insbesondere bei Kindern möglichst gering zu halten, gibt das LANUV Tipps zum Weihnachtseinkauf: 
</p>
<p>1. Label, Siegel, Gütezeichen oder Prüfzeichen</p><ul><li>Hochwertige Spielzeuge und Produkte ohne Überschreitung von Grenzwerten sind zu erkennen am freiwilligen Siegel „Geprüfte Sicherheit“, kurz dem GS-Siegel- Dieses wird von staatlich anerkannten Prüfstellen in Deutschland vergeben. Mit dem GS-Siegel gekennzeichnete Produkte erfüllen noch strengere Vorgaben als die EU-Spielzeugrichtlinie fordert.</li></ul><ul><li>Das Gütezeichen „Blauer Engel“ kennzeichnet besonders umweltfreundliche Produkte, die deutlich unter den zulässigen Belastungsgrenzen liegen. Auch Kriterien wie Nachhaltigkeit und Sozialstandards bei der Rohstoffgewinnung und Herstellung werden berücksichtigt. </li></ul><ul><li>Das CE-Zeichen (CE = Communauté Européenne) bedeutet, dass nur die europäischen Mindestanforderungen an Sicherheit und Gesundheit erfüllt wurden. Es ist zu finden auf allen Produkten, die eine Zulassung für einen Vertrieb in der Europäischen Union erhalten haben. Sicherheitshinweise müssen in deutscher Sprache verfasst sein. </li></ul><ul><li>Eine Übersicht der verschiedenen Auszeichnungen und ihrer Aussagekraft findet man unter <a href="http://www.label-online.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.label-online.de</a> .</li></ul><p>2. Sinnesprüfungen und andere „Selbst-Tests“ Wenn kein Muster offen zur Ansicht angeboten wird, kann das Verkaufspersonal gebeten werden, das gewünschte Objekt auszupacken, um es selbst auf folgende Punkte zu prüfen: </p><ul><li>Geruch: Viele giftige Chemikalien sind zu riechen, sie verströmen einen unangenehmen, zuweilen beißenden Geruch. Derart „stinkende“ Spielzeuge sollte man besser nicht kaufen. Auch parfümierte Artikel sollten gemieden werden, da diese Duftstoffe oftmals allergieauslösend sein können. Häufig verstecken sich hinter den unangenehmen Gerüchen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die in Spielzeugen nicht vorhanden sein sollten. Die geruchsneutralen Weichmacher können leider nicht mit der Nase wahrgenommen werden. Daher hier auf den Hinweis „phthalatfrei“ oder „PVC-frei“ achten. </li></ul><ul><li>Reibetest: Bei lackierten Oberflächen empfiehlt sich ein einfacher „Reibetest“, um zu prüfen, ob das Spielzeug abfärbt. Verbleibt Farbe am Finger oder blättert sie ab, sollte vom Kauf abgesehen werden, denn sowohl über die Haut als auch bei versehentlichem In-den-Mund-stecken können die Farben und damit Chemikalien aufgenommen werden.</li></ul><ul><li>Verarbeitung: Je nach Nutzung muss ein Spielzeug viel aushalten und stabil sein. Kleinteile wie Augen oder Knöpfe dürfen sich nicht leicht ablösen, Batteriefächer müssen fest verschlossen, am besten verschraubt sein. Scharfe Spitzen oder Kanten können zu Verletzungen führen, Holzspielzeug darf nicht splittern. Lange Schnüre, Seile oder Bänder können zur Strangulation bei Kindern führen. </li></ul><p>3. Altersklassen beachten
</p>
<p>Je nach Altersklasse bestehen unterschiedliche Anforderungen an Spielzeug. Der Warnhinweis „Nicht für Kinder unter 3 Jahre geeignet“ gilt vor allem für Produkte, die so klein oder kleinteilig sind, dass jüngere Kinder sie verschlucken und daran ersticken könnten. 
</p>
<p>4. Neues ist nicht immer besser
</p>
<p>Wer nicht nur seinem Kind, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun möchte, schaut sich auf Spielzeugbörsen oder in Second-hand-Shops um. Gebrauchtes Spielzeug ist häufig schadstoffärmer, da vor allem flüchtige Schadstoffe kaum noch vorhanden sind. Auch hier sollte wieder auf Qualität geachtet und mit allen Sinnen getestet werden. Zusätzlich werden Rohstoffe, Herstellungsenergie und Verpackungsmüll gespart. 
</p>
<p>Weitere Informationen zu Weichmachern (Phthalaten) und Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) sind zu finden unter</p><ul><li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/polyzyklische-aromatische-kohlenwasserstoffe" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/polyzyklische-aromatische-kohlenwasserstoffe</a> </li></ul><ul><li><a href="http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/schadstoff/pvcweichmacher/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/schadstoff/pvcweichmacher/</a></li></ul><h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-294</guid>
                        <pubDate>Fri, 14 Dec 2018 11:28:54 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung mit Foto im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-mit-foto-im-wolfsgebiet-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt die Sichtung eines Wolfes am 1. Dezember 2018 mit Hilfe von Fotos im Hünxer Wald. Nach Rücksprache mit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf wurde bestätigt, dass es sich bei dem abgebildeten Tier eindeutig um einen Wolf handelt. Der Standort, an dem die Bilder entstanden sind, wurde von einem Wolfsberater verifiziert.
</p>
<p>Weitere Informationen zum Wolfsgebiet Schermbeck, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.
</p>
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-265</guid>
                        <pubDate>Wed, 05 Dec 2018 09:48:51 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Nachweise der Wölfin GW1044f im Umfeld des Truppenübungsplatzes Senne</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-nachweise-der-woelfin-gw1044f-im-umfeld-des-truppenuebungsplatzes-senne</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 26.09.2018 wurden in Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) zwei Schafe verletzt und am 27.09.2018 wurde ein Schaf in Bad Lippspringe (Kreis Paderborn) tot aufgefunden. Die nun vorliegende Individualisierung der Speichelproben weist nach, dass in beiden Fällen die Wölfin GW1044f den Schaden verursacht hatte. 
</p>
<p>Bereits am 24.09.2018 war - ebenfalls in Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) – ein freilebendes Muffelschaf von einem Wolf getötet und befressen worden. In diesem Fall gelang es nicht, das Individuum festzustellen. 
</p>
<p>Die Wölfin GW1044f wurde erstmals am 27.07.2018 im Bereich des Truppenübungsplatzes nachgewiesen. Die jetzt vorliegenden Nachweise sind ein erster Hinweis darauf, dass sich dieses Individuum dauerhalft im Gebiet aufhält und hier künftig ein eigenes Territorium beansprucht. Nach den bundesweit abgestimmten Kriterien gilt ein Wolf als territorial, wenn er sich über sechs Monate in einem Gebiet aufgehalten hat. Wolfsterritorien haben in Deutschland eine durchschnittliche Größe von 200 Quadratkilometern. 
</p>
<p>Bei vier weiteren Verdachtsfällen wurden Hunde als Täter überführt: </p><ul><li>&nbsp;am 3.10.2018 ein Schmalreh in Altenbeken (Kreis Paderborn), </li></ul><ul><li>&nbsp;am 9.10.2018 ein Rickenkitz in Steinheim (Kreis Höxter), </li></ul><ul><li>&nbsp;am 24.10.2018 eine Ziege in Oerlinghausen (Kreis Lippe) und </li></ul><ul><li>&nbsp;am 29.10.2018 ein in einem Gehege tot aufgefundenes Damwildweibchen in Erndtebrück (Kreis Siegen-Wittgenstein). </li></ul><p>Weitergehende Informationen sind im Wolfsportal des LANUV unter <a href="http://www.wolf.nrw" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de</a> zu finden. 
</p>
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-255</guid>
                        <pubDate>Fri, 30 Nov 2018 12:17:01 +0100</pubDate>
                        <title>Tiere als Weihnachtsgeschenk:</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tiere-als-weihnachtsgeschenk</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Katze, Hund und Co. gehören nicht unter den Weihnachtsbaum</h3>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät vom Kauf lebender Tiere als Weihnachtsgeschenk ab.
</p>
<p>Hundewelpen oder Kätzchen gehören zu den Geschenken, die oft erst kurz vor Weihnachten beim Züchter, im Zoofachhandel, oder sogar im Internet geordert werden. Aber auch exotische Familienmitglieder wie Schildkröten oder Papageien gehören häufig zu den lebenden Weihnachtsgeschenken. Beim Verschenken von Tieren ist immer zu beachten, dass der Beschenkte dazu verpflichtet wird, ein ganzes Tierleben lang Verantwortung zu übernehmen, Zeit zu investieren und alle laufenden und weiteren Kosten zu übernehmen. Tiere sollten daher niemals als Überraschung verschenkt werden. Die Entscheidung für ein Haustier kann nur gemeinsam mit dem zukünftigen Tierhalter erfolgen, nach Abstimmung aller Aspekte und Anforderungen, die für eine artgerechte Haltung notwendig sind. 
</p>
<p>Aber auch wenn dann eine gut informierte Entscheidung für ein Tier gefallen ist, sind die Weihnachtsfeiertage mit dem dazugehörigen Stress und Trubel und der Jahreswechsel mit Silvesterknallerei nicht dafür geeignet, ein Tier in aller Ruhe an das neue Zuhause zu gewöhnen. Ein Umgebungswechsel bedeutet für ein Tier immer Stress, brennende Kerzen und trockene Tannenbäume stellen zudem für Tiere in einer ungewohnten Umgebung eine zusätzliche Gefahrenquelle dar. Stattdessen kann an Weihnachten zum Beispiel einen Gutschein für einen Besuch im Tierheim oder einen Ratgeber zur Haltung und Pflege der gewünschten Tierart verschenkt und das Tier selbst erst nach den Feiertagen geholt werden, wenn der weihnachtliche Trubel vorüber ist.
</p>
<p>Bei der Anschaffung von Haustieren sollte immer bedacht werden, dass die Tiere täglich Pflege und Betreuung benötigen, auch in Ferienzeiten. Ein Haustier erwirkt zudem Kosten, nicht nur bei der Anschaffung für Futter und für eine artgerechte Unterbringung. Manche Tiere, die zum Beispiel in Terrarien eine gleichmäßige Temperatur benötigen, können zu einer höheren Stromrechnung beitragen. Schließlich muss bei Krankheiten und auch zur Vorsorge der Tierarzt aufgesucht und bezahlt werden. Die einmal übernommene Verantwortung für ein Tier kann man auch nicht einfach aufgeben, sobald es problematisch wird. Das Aussetzen von Tieren ist eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz, die mit bis zu 25.000 Euro Strafe geahndet wird.
</p>
<p>Besondere Anforderungen sind zu beachten beim Kauf nicht heimischer und exotischer Tiere. Hier setzen Internationale Artenschutzbestimmungen enge Grenzen, die zum Beispiel beim Kauf von Schildkröten, Papageien oder Schlangen unbemerkt übertreten werden können. Vor dem Kauf sollte daher die Herkunft bekannt sein und geprüft werden, ob ein geschütztes Tier nach der EU-Artenschutzverordnung angeboten wird. Diese Tiere sind in Deutschland meldepflichtig oder vom Handel komplett ausgenommen. Wer einer Meldepflicht nicht nachkommt oder illegal eingeführte Tiere ohne Papiere erwirbt, muss mit Strafen rechnen. Nach dem Kauf hilft auch keine Berufung auf Unwissenheit, denn Tierhalter sind dazu verpflichtet, ein Mindestmaß an Sachkunde zu erwerben und bei exotischen Tieren auch nachzuweisen. 
</p>
<p>Informationen zur Meldepflicht für international geschützte Arten, wie beispielsweise Papageien, Landschildkröten, Eidechsen oder Schlangen, geben die Unteren Landschaftsbehörden der Kreise und Städte.
</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Tiere sind keine Geschenke“ sind zu finden unter
</p>
<p>&lt;link verbraucherschutz tierschutz tierhaltung allgemeines tiere-sind-keine-geschenke&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/tiere-sind-keine-geschenke/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/allgemeines/tiere-sind-keine-geschenke/</a> 
</p>
<p>Informationen zur Haltung von Haustieren sind zu finden unter 
</p>
<p>&lt;link verbraucherschutz tierschutz&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/</a>
</p>
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-237</guid>
                        <pubDate>Tue, 27 Nov 2018 12:46:05 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis in Dorsten</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-in-dorsten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Bereich des Wolfgebietes Schermbeck: Am 02.11.2018 wurde in Dorsten ein von einem Wolf getötetes Kamerunschaf gefunden . Die Individualisierung des Wolfes ist beim Senckenberg Institut in Bearbeitung.
</p>
<p>Fünf Hühner, die am 30.10.2018 in Wesel gefunden worden waren, hatte dagegen ein&nbsp; Hund tot gebissen, wie die genetische Analyse von Speichelresten ergab.
</p>
<p>Die betroffenen Tierhalter wurden über die aktuellen Ergebnisse informiert. Bei Schäden die nachweislich vom Wolf verursacht wurden, können Tierhalter über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Die Halter von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums stellen.
</p>
<p>Informationen dazu unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.
</p>
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-226</guid>
                        <pubDate>Fri, 23 Nov 2018 14:51:04 +0100</pubDate>
                        <title>Zahl der von verunreinigten Futtermittel-Lieferungen betroffenen Betriebe steigt, auch schweinehaltende Betriebe sind betroffen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/zahl-der-von-verunreinigten-futtermittel-lieferungen-betroffenen-betriebe-steigt-auch-schweinehaltende-betriebe-sind-betroffen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die fortlaufenden Futtermittelanalysen im Auftrag des LANUV haben ergeben, dass weitere Verladezellen der Futtermittelfirma von Verunreinigungen betroffen sind. Aus Vorsorgegründen werden Futtermittellieferungen des letzten halben Jahres überprüft. 
</p>
<p>Futtermittellieferungen aus den aktuell fünf kontaminierten Lagerbehältern wurden an 75 geflügelhaltende Betriebe und einen schweinehaltenden Betrieb in Nordrhein-Westfalen verteilt. Die zuständigen Kreisordnungsbehörden wurden umgehend informiert und haben die Sperrungen der entsprechenden Betriebe veranlasst. 
</p>
<p>Aufgrund der weiten Verteilung sowohl von Futtermitteln als auch damit gefütterter Junghennen sind weitere Bundesländer betroffen und wurden entsprechend in Kenntnis gesetzt. 
</p>
<p>Die betroffenen Betriebe verteilen sich folgendermaßen auf die Kreise:</p><div class="table-wrapper"><div class="table-responsive"><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="width:395.25pt; border-collapse:collapse" class="table table-bordered">  <tbody><tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:115%">Kreis</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-left:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:115%">Enten/</p>   <p style="line-height:115%">Gänse</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-left:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:115%">Gänse</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-left:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:115%">Hähn-chen</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-left:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:115%">Jung-hennen</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-left:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:115%">Lege-hennen</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-left:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:115%">Mast-schweine</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-left:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:115%">Puten</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-left:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:115%"><b>Gesamt</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">BOR</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>1</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">GT</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">3</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">8</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">6</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">8</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>27</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">HF</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>1</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">HX</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>1</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">LIP</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>2</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">MI</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">2</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>4</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">MS</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>1</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">PB</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">2</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">12</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">3</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>18</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">SO</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">10</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">3</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>13</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">ST</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">1</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>1</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">WAF</p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">3</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">&nbsp;</p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%">4</p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>7</b></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="63" style="width:44.9pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>Gesamt</b></p></td>   <td valign="top" width="54" style="width:39.5pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>3</b></p></td>   <td valign="top" width="55" style="width:41.35pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>2</b></p></td>   <td valign="top" width="51" style="width:37.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>39</b></p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:44.3pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>3</b></p></td>   <td valign="top" width="59" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>8</b></p></td>   <td valign="top" width="70" style="width:51.75pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>1</b></p></td>   <td valign="top" width="52" style="width:38.95pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>20</b></p></td>   <td valign="top" width="72" style="width:53.65pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p style="line-height:150%"><b>76</b></p></td>  </tr> </tbody></table></div></div><p>&nbsp;</p>
<p>Hintergrund:
</p>
<p>Im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplans wurde in einer Probe Geflügelfett eine Überschreitung des Höchstwertes an nicht-dioxin-ähnlichem PCB festgestellt. Bei behördlichen Recherchen wurde kontaminiertes Futter als Quelle ermittelt, dessen Herkunft nachverfolgt sowie alle weiteren von diesem Futtermittelhersteller belieferten Tierhaltungen informiert und umfangreiche Proben gezogen. Die Analysen dauern derzeit noch an. Auch Betriebe in Niedersachsen, Hessen und Sachsen-Anhalt sind betroffen, die jeweiligen Behörden sind informiert. 
</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter:</p><ul><li>&lt;link verbraucherschutz lebensmittelsicherheit meldungen-zu-gesundheitlich-nicht-erwuenschten-stoffen&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittelsicherheit/meldungen-zu-gesundheitlich-nicht-erwuenschten-stoffen" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittelsicherheit/meldungen-zu-gesundheitlich-nicht-erwuenschten-stoffen</a></li></ul><h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-222</guid>
                        <pubDate>Thu, 22 Nov 2018 11:31:24 +0100</pubDate>
                        <title>Übersicht der Untersuchungen von PCB-Funden in Futtermitteln und Lebensmitteln</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/uebersicht-der-untersuchungen-von-pcb-funden-in-futtermitteln-und-lebensmitteln</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Auskunft des Landeskontrollzentrums für Lebensmittel und Futtermittel im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) sind in Nordrhein-Westfalen insgesamt 34 Geflügelmastbetriebe und 10 Legehennenbetriebe von Futtermittellieferungen betroffen. Damit hat sich die Gesamtzahl von 41 auf 44 erhöht, weil zusätzlich drei Legehennenbetriebe mit Jungtieren aus Niedersachsen beliefert worden waren, die ebenfalls Futter aus den fraglichen Verladezellen des Futtermittelherstellers erhalten haben.
</p>
<p>&nbsp;</p><div class="table-wrapper"><div class="table-responsive"><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse" class="table table-bordered">  <tbody><tr style="height:14.25pt">   <td valign="top" width="515" colspan="6" style="width:386.45pt; border:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:14.25pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Untersuchungen   auf ndl-PCB, Stand: 21.11.2019</span></p></td>  </tr>  <tr style="height:69.0pt">   <td valign="top" width="81" style="width:61.1pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:69.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Betriebsart</span></p></td>   <td valign="top" width="58" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:69.0pt"></td>   <td valign="top" width="66" style="width:49.6pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:69.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Anzahl   betrof-fene Betriebe</span></p></td>   <td valign="top" width="76" style="width:2.0cm; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:69.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">davon   beprobte Betriebe</span></p></td>   <td valign="top" width="85" style="width:63.8pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:69.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Anzahl   Messergeb-nisse </span></p></td>   <td valign="top" width="149" style="width:111.7pt; border-top:none; border-left:   none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:69.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Höchstmengen   überschritten bei Messergebnissen (nach Abzug der Messunsicherheit)</span></p></td>  </tr>  <tr style="height:13.8pt">   <td valign="top" width="81" style="width:61.1pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Geflügel-mast</span></p></td>   <td valign="top" width="58" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Fleisch</span></p>   <p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">/Fett</span></p></td>   <td valign="top" width="66" style="width:49.6pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">34</span></p></td>   <td valign="top" width="76" style="width:2.0cm; border-top:none; border-left:   none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">10</span></p></td>   <td valign="top" width="85" style="width:63.8pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">36</span></p></td>   <td valign="top" width="149" style="width:111.7pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:13.8pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">23</span></p></td>  </tr>  <tr style="height:14.25pt">   <td valign="top" width="81" style="width:61.1pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:14.25pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Lege-hennen</span></p></td>   <td valign="top" width="58" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:14.25pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ei</span></p></td>   <td valign="top" width="66" style="width:49.6pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:14.25pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">10</span></p></td>   <td valign="top" width="76" style="width:2.0cm; border-top:none; border-left:   none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:14.25pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">7</span></p></td>   <td valign="top" width="85" style="width:63.8pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:14.25pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">16</span></p></td>   <td valign="top" width="149" style="width:111.7pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:14.25pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">13</span></p></td>  </tr>  <tr style="height:15.0pt">   <td valign="top" width="81" style="width:61.1pt; border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:15.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Futter-mittel</span></p></td>   <td valign="top" width="58" style="width:43.55pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:15.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Futter</span></p></td>   <td valign="top" width="66" style="width:49.6pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; background:#D9D9D9; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:15.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="top" width="76" style="width:2.0cm; border-top:none; border-left:   none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; background:#D9D9D9; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:15.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="top" width="85" style="width:63.8pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:15.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">37</span></p></td>   <td valign="top" width="149" style="width:111.7pt; border-top:none; border-left:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; height:15.0pt"><p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">9</span></p></td>  </tr> </tbody></table></div></div><p>&nbsp;</p>
<p>Rücknahmen
</p>
<p>Im Zuge der Sperrung von Betrieben sind Rücknahmen von Eiern aus dem Einzelhandel veranlasst wurden. Betroffen sind bundesweit 112 Kunden, davon sitzen 92 in Nordrhein-Westfalen. 
</p>
<p>Weitere Ermittlungen
</p>
<p>Weitere Futtermittel-Untersuchungen aus den Lagerbehältern zeigen eine Kontamination von bisher fünf Behältern. Die betroffenen Betriebe, die Lieferungen aus diesen Behältern erhalten haben, werden gesperrt und die Futtermittel werden ausgetauscht. Die möglicherweise betroffenen Nutztiere werden untersucht. Derzeit laufen weitere umfangreiche Untersuchungen bezüglich der Anzahl der betroffenen Lagerbehälter. 
</p>
<p>Bereits im Jahr 2012 waren bei amtlichen Futtermittelkontrollen der Firma AGRAVIS Mischfutter Ostwestfalen-Lippe GmbH erhöhte PCB-Werte in Mischfuttermitteln festgestellt worden. Umfangreiche Folgeuntersuchungen in den letzten Jahren ließen keine Rückschlüsse auf weitere Kontaminationsquellen zu. Gegenstand der laufenden Untersuchungen ist auch die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen den aktuellen Untersuchungsergebnissen und den zurückliegenden Vorkommnissen im Jahr 2012 gibt.
</p>
<p>Hintergrund:
</p>
<p>Im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplans wurde in einer Probe Geflügelfett eine Überschreitung des Höchstwertes an nicht-dioxin-ähnlichem PCB festgestellt. Bei behördlichen Recherchen wurde kontaminiertes Futter als Quelle ermittelt, dessen Herkunft nachverfolgt sowie alle weiteren von diesem Futtermittelhersteller belieferten Tierhaltungen informiert und umfangreiche Proben gezogen. Die Analysen dauern derzeit noch an. Auch Betriebe in Niedersachsen, Hessen und Sachsen-Anhalt sind betroffen, die jeweiligen Behörden sind informiert. 
</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter:
</p>
<p>&lt;link verbraucherschutz lebensmittelsicherheit meldungen-zu-gesundheitlich-nicht-erwuenschten-stoffen&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittelsicherheit/meldungen-zu-gesundheitlich-nicht-erwuenschten-stoffen/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittelsicherheit/meldungen-zu-gesundheitlich-nicht-erwuenschten-stoffen/</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-217</guid>
                        <pubDate>Wed, 21 Nov 2018 10:45:46 +0100</pubDate>
                        <title>Grubenwasser – Ewige Last – Ewige Energiequelle</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/grubenwasser-ewige-last-ewige-energiequelle</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Neue Potenzialstudie „Warmes Grubenwasser“ in Essen vorgestellt</h3>
<p>Am 31.12.2018 endet mit der Stilllegung der letzten beiden Bergwerke Prosper-Haniel und Ibbenbüren der aktive Steinkohlenbergbau in NRW. Doch die Nutzung der unterirdischen Stollen und Gruben muss damit nicht enden. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat im Auftrag des NRW-Wirtschafts- und Digitalministeriums in der Potenzialstudie „Warmes Grubenwasser“ untersuchen lassen, welche energetischen Wärmepotenziale im Grubenwasser in NRW vorhanden sind. Diese Ergebnisse wurden heute (21.11.) auf Zeche Zollverein in Essen im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der EnergieAgentur.NRW öffentlich vorgestellt. 
</p>
<p>So könnte beispielsweise allein in den Regionen des Steinkohlebergbaus über das warme Grubenwasser, das über Wasserhaltungsstandorte oder zugängliche Schächte genutzt werden kann, eine Wärmemenge von rund 1.300 Gigawattstunden pro Jahr im Referenzjahr 2035 für die zukünftige Wärmeversorgung in NRW zur Verfügung gestellt werden. Dies entspricht dem Wärmebedarf von ca. 75.000 Einfamilien-Haushalten.
</p>
<p>„Unser Bundesland ist geprägt von jahrhundertelangen Bergbautätigkeiten. Die vorhandene Infrastruktur bietet uns die Möglichkeit, die Wärme der Gruben nachhaltig zu nutzen‘‘, sagte der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen. „Die Wärmewende ist in Deutschland und speziell für Nordrhein-Westfalen eine große Herausforderung. Die vermehrte Nutzung der Energie aus dem warmen Grubenwasser kann dabei in den Bergbauregionen unseres Landes auf dem Weg zu einer effizienten und erneuerbaren Wärmeversorgung einen wichtigen Beitrag leisten. An diesen Orten wird der Strukturwandel praktisch greifbar“, so Dr. Delschen weiter.
</p>
<p>Leonhard Thien, Leiter des Themengebietes Geothermie bei der EnergieAgentur.NRW, führte aus: „Der gesellschaftliche und der politische Druck auf die Zukunft der Steinkohle- und Braunkohlestandorte sind immens. Die heute veröffentlichte Studie liefert einen Baustein zu einer möglichen Nachnutzung und zeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten im Wärmesektor sind, um CO2-Emissionen zu senken. Dass die Nutzung von Grubenwasser als Wärmequelle auch wirtschaftlich funktionieren kann, zeigen unsere Nachbarn im niederländischen Heerlen. Ich würde mir wünschen, dass wir das Beispiel Heerlen hier im Revier X-Mal vervielfältigen könnten.“
</p>
<p>Bei Nutzung der vorhandenen technischen Potenziale, die das warme Grubenwasser über alle untersuchten Bergbauregionen in NRW zur Verfügung stellen könnte, ist eine Einsparung von bis zu 1,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr möglich. Ein besonders hohes technisches Potenzial bieten aber speziell die Wasserhaltungsstandorte des Steinkohlebergbaus, da hier das Potenzial zu einem sehr großen Teil durch umliegende Wärmesenken direkt abgenommen werden könnte. 
</p>
<p>Dr. Thomas Delschen sieht in dieser besonderen Situation eine große Chance für NRW: ,,Der Ausbau der erneuerbaren und effizienten Energien ist neben der Verringerung des Wärmebedarfs ein wichtiger Baustein, um die Klimaschutzziele in NRW zu erreichen. Das warme Grubenwasser bietet vor allem lokal interessante Möglichkeiten, Treibhausgase im Wärmebereich einzusparen. Auch so lässt sich der von Menschen verursachte Klimawandel begrenzen und die daraus resultierenden Klimafolgen können reduziert werden.“ 
</p>
<p>Im Rahmen der Potenzialstudie wird zudem aufgezeigt, dass die Nutzung des warmen Grubenwassers bereits technisch umsetzbar ist. Realisierte Projekte wie in Bochum (Zeche Robert Müser) oder Bergheim (Tagebau Hambach) werden neben aktuell geplanten Projekten in der Studie aufgeführt. 
</p>
<p>Die Ergebnisse der Potenzialstudie „Warmes Grubenwasser“ fließen auch in das landesweite Wärmekataster des LANUV ein. Neben dem aktuellen Anlagenbestand werden hier zukünftig die Potenziale der erneuerbaren und effizienten Energien für die Wärmeversorgung übersichtlich dargestellt. Durch den Abgleich der unterschiedlichen Wärmequellen, wie z.B. das warme Grubenwasser oder die industrielle Abwärme, mit dem dort hinterlegten Wärmebedarfsmodell der Gebäude in NRW, können im Wärmekataster weitere Ausbaupotenziale aufgezeigt werden. Damit wird Kommunen, Kreisen und Bezirksregierungen in ihrer jeweiligen Funktion als Genehmigungs- oder Planungsbehörde sowie Standortsuchenden und Planern ein Überblick für NRW ermöglicht.
</p>
<p>Bei Wärmeversorgungskonzepten in den betroffenen Regionen, sollte die Möglichkeit der Nutzung des warmen Grubenwassers immer betrachtet werden, denn das energetische Potenzial sowie die Technologien zur Nutzung desselben stehen zur Verfügung.
</p>
<p>Die Studie im Internet: <a href="http://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.energieatlas.nrw.de/site/service/download</a>
</p>
<p>Mehr:&nbsp; <a href="http://www.energieagentur.nrw/geothermie" target="_blank" rel="noreferrer">www.energieagentur.nrw/geothermie</a> und <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Fachliche Ansprechpartner:</b> </p><ul><li>M.Sc. Klaus Vogel, LANUV<br>Fachbereich 37: Koordinierungsstelle Klimaschutz, Klimawandel<br>Telefon: (0201) 7995-1297<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/pqfzx3atljqEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">klaus.vogel(at)lanuv.nrw.de</a></li><li>Leonhard Thien, EnergieAgentur.NRW<br>Leiter Themengebiet Geothermie <br>Telefon: (02 34) 32-10715<br>Mobil: (0171) 777 09 00<br>E-Mail:&nbsp;&nbsp; <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/ymnjsEjsjwlnjfljsyzw3swb" data-mailto-vector="5">thien(at)energieagentur.nrw</a> </li></ul><p><b>Rückfragen der Medien an die Energieagentur.NRW:</b></p><ul><li>Uwe H. Burghardt M.A., EnergieAgentur.NRW<br>Pressesprecher Innovationen und Netzwerke<br>Telefon: (02 11) 8 66 42 – 13<br>Mobil: (0160) 746 18 55<br>E-Mail:&nbsp;&nbsp; <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/gzwlmfwiyEjsjwlnjfljsyzw3swb" data-mailto-vector="5">burghardt(at)energieagentur.nrw</a> </li></ul><h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-214</guid>
                        <pubDate>Tue, 20 Nov 2018 15:44:47 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weitere-wolfsnachweise-im-wolfsgebiet-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt drei weitere Wolfsnachweise im Bereich des Wolfgebietes Schermbeck:
</p>
<p>Die genetische Untersuchungen von Speichelproben zeigen, dass ein Wolf am 23.09.2018 in Dinslaken und am 25.10.2018 in Hünxe eins bzw. zwei Schafe getötet hat. Bewiesen ist nun auch, dass die 11 Damtiere am 27.10. 2018 in einem Wildgehege in Dinslaken ebenfalls von einem Wolf getötet wurden. Der 2m hohe Knotengeflechtzaun wies geeignete Durchschlupfmöglichkeiten für den Wolf auf. Der Tierhalter wurde gebeten diese Schwachstellen auszubessern. 
</p>
<p>In allen drei Fällen wurde also ein Wolf als Verursacher festgestellt, die Individualisierung des Tieres ist beim Senckenberg Institut jedoch noch in Bearbeitung.
</p>
<p>Die betroffenen Tierhalter wurden über die aktuellen Ergebnisse informiert. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Die Halter von Schafe, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums stellen. 
</p>
<p>Weitergehende Informationen sind im Wolfsportal des LANUV zu finden. Liste der Wolfsnachweise und weitere Informationen im Wolfsportal des LANUV unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.wolf.nrw</a>.
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-211</guid>
                        <pubDate>Tue, 20 Nov 2018 06:29:07 +0100</pubDate>
                        <title>PCB-Funde in NRW unterschiedlich verteilt, LANUV gibt einige landwirtschaftliche Betriebe frei, andere bleiben gesperrt </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/pcb-funde-in-nrw-unterschiedlich-verteilt-lanuv-gibt-einige-landwirtschaftliche-betriebe-frei-andere-bleiben-gesperrt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Analysen von Geflügel-, Eier- und Futtermittelproben dauern an, die bisherigen Ergebnisse zeigen eine sehr unterschiedliche Verbreitung von PCB-Belastungen in den belieferten Beständen. Eine akute gesundheitliche Gefahr bestand und besteht nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
</p>
<p>Von 36 Mastgeflügel-Proben waren 23 mit nicht-dioxin-ähnlichen Polychlorierten Biphenylen (ndl-PCB) belastet, sie stammen von insgesamt vier Betrieben aus den Kreisen Gütersloh und Paderborn. 
</p>
<p>Von bislang 16 Hühnereier-Proben waren 13 positiv auf ndl-PCB getestet worden, betroffen waren ein Betrieb aus dem Kreis Gütersloh sowie ein Betrieb im Kreis Herford. Diese Betriebe bleiben gesperrt, die belasteten Masthähnchen und Eier wurden aus dem Verkehr gezogen. 
</p>
<p>Die Tiere eines Masthähnchen-Betriebs im Kreisgebiet von Münster, der ebenfalls kontaminiertes Futter erhalten hatte, wurden negativ getestet. Eine Freigabe erfolgt in Absprache mit der zuständigen Kreisordnungsbehörde und abhängig von den Befunden bei der Schlachtung.
</p>
<p>Auch Eier-Proben aus je einem Betrieb in den Kreisen Borken und Minden-Lübbecke waren ohne Grenzwert-Überschreitungen. 
</p>
<p>Nach Austausch des Futters und gründlicher Reinigung der Anlagen werden die Lebensmittel tierischen Ursprungs dieser Betriebe von den jeweiligen Kreisordnungsbehörden wieder zum Verzehr freigegeben.&nbsp; 
</p>
<p>Hintergrund:
</p>
<p>Im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplans wurde in einer Probe Geflügelfett eine Überschreitung des Höchstwertes an nicht-dioxin-ähnlichem PCB festgestellt. Bei behördlichen Recherchen wurde kontaminiertes Futter als Quelle ermittelt, dessen Herkunft nachverfolgt sowie alle weiteren von diesem Futtermittelhersteller belieferten Tierhaltungen informiert und umfangreiche Proben gezogen. Die Analysen dauern derzeit noch an. Auch Betriebe in Niedersachsen und Hessen sind betroffen, die jeweiligen Behörden sind informiert. 
</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter:</p><ul><li>&lt;link verbraucherschutz lebensmittelsicherheit meldungen-zu-gesundheitlich-nicht-erwuenschten-stoffen&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittelsicherheit/meldungen-zu-gesundheitlich-nicht-erwuenschten-stoffen/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittelsicherheit/meldungen-zu-gesundheitlich-nicht-erwuenschten-stoffen/</a></li></ul><h3>&nbsp;Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-206</guid>
                        <pubDate>Thu, 15 Nov 2018 17:39:37 +0100</pubDate>
                        <title>Verunreinigung von Futtermitteln mit nicht-dioxinähnlichen PCB – 41 Tierhalter in NRW betroffen – Betriebe bleiben weiterhin gesperrt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/verunreinigung-von-futtermitteln-mit-nicht-dioxinaehnlichen-pcb-41-tierhalter-in-nrw-betroffen-betriebe-bleiben-weiterhin-gesperrt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Verunreinigung von Tierfutter mit nicht-dioxin-ähnlichem PCB (ndl-PCB) wurde durch Lackabsplitterungen in den Lagerbehältern eines nordrhein-westfälischen Futtermittelherstellers verursacht. 
</p>
<p>In NRW sind nach derzeitigem Kenntnisstand 41 geflügelhaltende Betriebe mit dem kontaminierten Futter beliefert worden. Betroffen sind die Kreise Gütersloh (18 landwirtschaftliche Betriebe ), Paderborn (14), Soest (5), Herford, Lippe, Münster und Warendorf (je 1). Dabei handelt es sich um sieben Legehennen-Betriebe, 24 Masthähnchen-, acht Putenmastbetriebe sowie zwei Enten- und Gänsehalter. Einzelne Lieferungen sind auch an landwirtschaftliche Betriebe in Hessen und Niedersachsen gegangen. Die jeweiligen Behörden wurden informiert.
</p>
<p>Das Landeskontrollzentrum für Lebensmittel und Futtermittel des LANUV führt die Untersuchungen weiter. Durch die Kreisordnungsbehörden wurden bereits Proben von Eiern, Fleisch und Futter genommen. Das LANUV entnimmt aktuell zehn weitere Futtermittelproben, die noch analysiert werden müssen. 
</p>
<p>Aufgrund erster Ergebnisse wurden bereits größere Mengen Futtermittel und Schlachttierkörper unschädlich beseitigt. Eine akute gesundheitliche Gefahr besteht nicht.
</p>
<p>Hintergrund:
</p>
<p>Im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplans wurde in einer Probe Geflügelfett eine Überschreitung des Höchstwertes an nicht-dioxin-ähnlichem PCB festgestellt. Bei behördlichen Recherchen wurde kontaminiertes Futter als Quelle ermittelt, dessen Herkunft nachverfolgt sowie alle weiteren von diesem Futtermittelhersteller belieferten Tierhaltungen informiert und umfangreiche Proben gezogen. Die Analysen dauern an. Auch Betriebe in Niedersachsen und Hessen sind betroffen, die jeweiligen Behörden sind informiert. 
</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter:
</p>
<p>• <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/01_Aufgaben/02_AmtlicheLebensmittelueberwachung/05_NRKP/lm_nrkp_node.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/01_Aufgaben/02_AmtlicheLebensmittelueberwachung/05_NRKP/lm_nrkp_node.html</a>
</p>
<p>• &lt;link landesamt veroeffentlichungen pressemitteilungen details&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1912&amp;amp;cHash=e96cb73b7bcc618e4a86c9bd211d298b" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/details/</a>
</p>
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-204</guid>
                        <pubDate>Wed, 14 Nov 2018 16:39:07 +0100</pubDate>
                        <title>Lebensmittelsicherheit</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lebensmittelsicherheit</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Belastetes Geflügel durch Verunreinigung in Futter </h3>
<p>Bei routinemäßigen Kontrollen in einem Schlachtbetrieb in Ostwestfalen wurde belastetes Mastgeflügel gefunden. Eigenkontrollen des Schlachthofs lieferten zusätzliche Hinweise.
</p>
<p>Nach Untersuchungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Kooperation mit den Amtsveterinären wurde ein Futtermittelhersteller als Quelle der Belastung ermittelt. Im Futtermittelbetrieb wurden unverzüglich Vorsorgemaßnahmen getroffen. Das belastete Futter wird derzeit sichergestellt und vernichtet. Gleichzeitig hat das LANUV Lieferwege nachgeprüft, um auch bereits ausgeliefertes Futter zurück zu holen.
</p>
<p>Das sichergestellte Futtermittel wird vollständig der Vernichtung zugeführt.
</p>
<p>Beim LANUV ist ab heute das Landeskontrollzentrum für Lebensmittel und Futtermittel eingerichtet. Hier werden ab sofort alle weiteren Untersuchungen und Maßnahmen in NRW koordiniert. Durch verstärkte amtliche Kontrollen und Untersuchungen soll verhindert werden, dass betroffene Geflügelprodukte in den Handel gelangen. 
</p>
<p>Bei der nachgewiesenen Belastung handelt es sich um ein PCB-Gemisch. PCB – Polychlorierte Biphenyle - sind giftige Substanzen, die nur sehr schwer abbaubar sind. In den gefundenen Proben waren Höchstmengen überschritten. Eine akute Gesundheitsgefahr geht von den festgestellten Konzentrationen jedoch nicht aus.
</p>
<p>Die Zusammensetzung eines PCB-Gemischs ist analytisch sehr genau bestimmbar. Das Ergebnis gleicht einem chemischen Fingerabdruck, durch den eine Verunreinigung mit sehr hoher Treffsicherheit einem Verursacher zugeordnet werden kann.
</p>
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-199</guid>
                        <pubDate>Wed, 14 Nov 2018 11:17:00 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Kreis Wesel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-im-kreis-wesel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Bereich des Wolfgebietes Schermbeck: Am 29.09.2018 wurde in Hünxe ein gerissenes Rotwildkalb gefunden. 
</p>
<p>Die genetische Untersuchung durch das Senckenberg Forschungsinstitut hat ergeben, dass das Tier von der Wölfin mit der Kennung GW954f getötet und befressen worden war. 
</p>
<p>Liste der Wolfsnachweise und weitere Informationen im Wolfsportal des LANUV unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.wolf.nrw</a>.
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-195</guid>
                        <pubDate>Wed, 14 Nov 2018 07:45:30 +0100</pubDate>
                        <title>Energie aus warmem Grubenwasser nutzen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/energie-aus-warmem-grubenwasser-nutzen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV stellt vor, welche Potenziale dafür vorhanden sind </h3>
<p>Zum 31.12.2018 endet mit der Stilllegung der letzten beiden Bergwerke Prosper-Haniel und Ibbenbüren der aktive Steinkohlenbergbau in NRW. Doch die über Jahrhunderte lange Nutzung der Stollen und Gruben muss damit nicht enden. Die vorhandene Infrastruktur schafft die Möglichkeit, die vornehmlich warmen Grubenwässer energetisch zu nutzen und für eine nachhaltige Wärmeversorgung einzusetzen.
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat in der Potenzialstudie „Warmes Grubenwasser“ untersuchen lassen, welche energetischen Wärmepotenziale im Grubenwasser in NRW vorhanden sind. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der EnergieAgentur.NRW öffentlich vorgestellt. 
</p>
<p>Die Veranstaltung findet statt
</p>
<p><b>am Mittwoch, dem 21.11.2018,</b>
</p>
<p><b>auf der Zeche Zollverein im Sanaa-Gebäude,</b>
</p>
<p><b>Gelsenkirchener Straße 209, 45309 Essen.</b>
</p>
<p>Die Ermittlung der Potenziale bezieht sich auf den Steinkohlebergbau, den Braunkohletagebau und den stillgelegten Erz- und Schieferbergbau. Neben der Veröffentlichung der Ergebnisse werden weitere Projekt- und Umsetzungsbeispiele zur nachhaltigen Nutzung des warmen Grubenwassers vorgestellt. 
</p>
<p>Informationen zum Veranstaltungsprogramm und die Anmeldung finden Sie unter: <a href="https://www.energieagentur.nrw/geothermie/vorstellung_des_fachberichtes_des_landesumweltamtes_zur_protentialstudie_warmes_grubenwasser" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.energieagentur.nrw/geothermie/vorstellung_des_fachberichtes_des_landesumweltamtes_zur_protentialstudie_warmes_grubenwasser</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-190</guid>
                        <pubDate>Thu, 08 Nov 2018 11:36:39 +0100</pubDate>
                        <title>Erstes landesweites Solarkataster für Nordrhein-Westfalen ist online</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erstes-landesweites-solarkataster-fuer-nordrhein-westfalen-ist-online</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Minister Pinkwart: Strom aus Dachflächen-Photovoltaik birgt große Potenziale für Nordrhein-Westfalen</h3>
<p>Auf den rund elf Millionen Dächern von Nordrhein-Westfalen schlummert ein großes Potenzial zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie durch Photovoltaik: Rund 68 Terawattstunden Strom könnten pro Jahr produziert werden, aktuell erzeugen solche Anlagen 3,9 TWh.
</p>
<h3>Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:</h3>
<p>Auf den rund elf Millionen Dächern von Nordrhein-Westfalen schlummert ein großes Potenzial zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie durch Photovoltaik: Rund 68 Terawattstunden Strom könnten pro Jahr produziert werden, aktuell erzeugen solche Anlagen 3,9 TWh. Das ist das Ergebnis des landesweiten Solarkatasters, welches das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) erstellt hat.<br> „Strom dort zu produzieren, wo er verbraucht wird, ist einer der großen Vorteile der Dachflächen-Photovoltaik“, erläuterte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. „Dabei versiegeln Solaranlagen auf Dächern keine zusätzliche Fläche, was gerade im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung ist. Und sie ermöglichen durch Einbindung von Speichern und Ladepunkten dezentrale Quartierskonzepte, die die Energiewende voranbringen. Mit dem Solarkataster machen wir diese großen Potenziale insbesondere in den Innenstädten sichtbar und stellen Informationen zur Nutzung von Solarenergie für Bürgerinnen und Bürger bereit.“<br> Derzeit werden lediglich 2,8 Prozent des nordrhein-westfälischen Stromverbrauchs aus Photovoltaik-Dachanlagen erzeugt. Besonders große Potenziale bieten die dicht besiedelten Planungsregionen wie Köln, Düsseldorf und das Ruhrgebiet.<br> Für den Präsidenten des LANUV, Dr. Thomas Delschen, steht vor allem der Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger und Energieversorger im Fokus. Mit einer Onlineanwendung zum Solarkataster hat jeder Hausbesitzer die Möglichkeit, sich seine Potenziale auf dem Dach anzuschauen: „Mit dem Solarkataster NRW ist es möglich, für jedes Dach in Nordrhein-Westfalen belastbare Informationen über die zu erwartenden energetischen und finanziellen Erträge einer Solaranlage zu bekommen“, erklärte Delschen. „Auch die Einbindung von Speichern und Elektroautos ist für die Berechnung einer Photovoltaik-Anlage möglich.“<br> Die vom LANUV landesweit ermittelten Potenziale zeigen, dass Solarenergie auf Dächern einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten kann: Bei der Umsetzung aller Photovoltaik-Potenziale könnte eine Einsparung von rund 30 Millionen Tonnen CO2 allein in der Stromerzeugung erzielt werden. Das entspricht etwa zehn Prozent des heutigen Treibhausgas-Ausstoßes in Nordrhein-Westfalen. Wird der PV-Strom zum Laden von Elektroautos verwendet, könnten auch auf dem Sektor Mobilität entsprechende Treibhausgasminderungen erzielt werden.<br> Das landesweite Solarkataster für Nordrhein-Westfalen ist das größte Solarkataster in Deutschland und soll als innovatives Internettool Hauseigentümer, Besitzer von Gewerbe-Immobilien, Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen und Energieversorger unabhängig, kostenlos, einfach und schnell über die Möglichkeiten der Photovoltaik- und Solarthermie-Nutzung informieren. Es wird monatlich aktualisiert und enthält neben den Berechnungen für einzelne Dachflächen auch Planungshinweise zur Umsetzung einer Solaranlage. Städte und Gemeinden haben die Möglichkeit, über einen Link – zugeschnitten auf das jeweilige Gebiet – das Solarkataster in den Internetauftritt einzubinden.<br> Weiterführende Informationen: <a href="http://www.solarkataster.nrw.de/" title="Link öffnet im neuen Tab oder Fenster" target="_blank" rel="noreferrer">www.solarkataster.nrw.de</a></p><ul><li>&nbsp;<a href="https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/erstes-landesweites-solarkataster-fuer-nordrhein-westfalen-ist-online" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung</a></li></ul><p>&nbsp;</p>
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-186</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Nov 2018 13:36:52 +0100</pubDate>
                        <title>Kunst am Pegel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/kunst-am-pegel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Schülerinnen und Schüler des Blomberger Hermann-Vöchting-Gymnasiums gestalten ein weiteres Pegelhaus</h3>
<p>Seit dem Jahr 2006 gestalten Schülerinnen und Schüler Pegelhäuser in Ostwestfalen-Lippe. In diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler des Hermann-Vöchting Gymnasiums aus der lippischen Stadt Blomberg das Pegelhaus am Schiederstausee gestaltet. 
</p>
<p>Zur ersten Präsentation des Kunst-Projektes sind die Vertreter der Medien herzlich geladen zum Presse- und Fototermin,
</p>
<p><b>Zeit: &nbsp;&nbsp;&nbsp; Freitag, 9. November 2018, 13:30 Uhr</b>
</p>
<p><b>Ort: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pegelhaus am Schiederstausee</b>
</p>
<p><b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;</b> Nahe „Am Staudamm 1“
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 32816 Schieder-Schwalenberg
</p>
<p>Neben den kunstschaffenden Schülerinnen und Schülern des Differenzierungskurses Kunst/Musik der Jahrgangsstufe 8 vom Hermann-Vöchting Gymnasium stehen Experten des LANUV und des Eigenbetriebs Straßen des Kreises Lippe für Fragen und Fotos zur Verfügung.
</p>
<p>Ihr Ansprechpartner vom LANUV vor Ort ist Ulrich Büsing.
</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li></li><li> <p>Foto: aus dem Jahr 2011 &nbsp;© LANUV. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</p> </li></ul><ul><li>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-185</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Nov 2018 09:53:20 +0100</pubDate>
                        <title>Afrikanische Schweinepest: </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/afrikanische-schweinepest</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3> Länderübergreifende Krisenstabsübung in den Kreisen Steinfurt und Osnabrück vom 6. bis zum 8. November 2018 </h3>
<p>In Belgien breitet sich die Afrikanische Schweinepest unter Wildschweinen aus und damit wächst die Gefahr einer Einschleppung nach Deutschland. Mit einer weiteren Übung bereiten sich die Behörden bestmöglich auf einen eventuellen Seuchenausbruch in Deutschland vor. Ziel der Übung ist die Überprüfung der Meldesysteme und der kreis- und bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit der Behörden. 
</p>
<p>Beteiligt sind Veterinäre und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisordnungsbehörden Osnabrück und Steinfurt sowie des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML), des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz&nbsp; des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV). 
</p>
<p>Ausgehend von der Meldung eines positiv getesteten fiktiven Wildschweinfundes im Kreis Osnabrück wird zunächst dort ein Krisenstab einberufen. Anhand einer speziellen Software, der zentralen Tierseuchendatenbank (TSN) des Friedrich-Loeffler-Instituts, werden Restriktionsgebiete unter Berücksichtigung der lokalen Verhältnisse definiert. Das sind verschiedene Abstandszonen zum Fundort des infizierten Tieres, innerhalb derer bestimmte Maßnahmen ergriffen werden müssen. Da die Restriktionsgebiete aufgrund ihrer Größe bis in den Nachbarkreis Steinfurt reichen, beruft dieser seinerseits seinen Krisenstab ein, welcher in enger Absprache mit dem Kreis Osnabrück ebenfalls die notwendigen Maßnahmen einleitet. 
</p>
<p>Die Übung ist bewusst so angelegt, dass zwei benachbarte Kreise aus verschiedenen Bundesländern – der Kreis Osnabrück in Niedersachsen und der Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen – betroffen sind und gemeinsam die erforderlichen Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs umsetzen. Bei einem Seuchenausbruch im Grenzgebiet zweier Bundesländer müssen die betroffenen Behörden eng zusammenarbeiten, um eine wirksame Bekämpfung der Tierseuche sicherstellen zu können.
</p>
<p>Hintergrundinformationen Afrikanische Schweinepest: 
</p>
<p>Die ASP ist eine meist tödliche Viruserkrankung von Haus- und Wildschweinen, die ihren Ursprung in Afrika hat. Eine Ansteckung erfolgt vor allem über direkten Kontakt, Körperflüssigkeiten, infizierte Gegenstände oder über Lebensmittel, die virushaltiges Schweinefleisch enthalten. In Afrika übertragen auch Lederzecken die ASP, die Zecken spielen hierzulande aber keine Rolle. Seit 2014 breitet sich die über Warenverkehr oder Reisende eingeschleppte Seuche in Osteuropa unter Wild- und Hausschweinen aus, seit September 2018 sind Wildschweine in Belgien betroffen. Menschen oder andere Tiere können daran nicht erkranken. Es handelt sich um eine schwere Allgemeinerkrankung der Schweine ohne eindeutige Symptome, daher kann eine Diagnose nur im Labor gestellt werden
</p>
<p>FAQ und Informationen vom LANUV: 
</p>
<p>&lt;link verbraucherschutz tiergesundheit tierseuchenbekaempfung tierseuchen afrikanische-schweinepest-asp faq-zur-afrikanischen-schweinepest-asp&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest-asp/faq-zur-afrikanischen-schweinepest-asp/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest-asp/faq-zur-afrikanischen-schweinepest-asp/</a>
</p>
<p>Informationen vom LAVES:
</p>
<p><a href="https://www.tierseucheninfo.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/afrikanische_schweinepest/afrikanische-schweinepest-21709.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.tierseucheninfo.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/afrikanische_schweinepest/afrikanische-schweinepest-21709.html</a>
</p>
<p>Informationen des Bundeslandwirtschaftsministeriums:
</p>
<p><a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP.html</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-184</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Nov 2018 09:27:25 +0100</pubDate>
                        <title>Afrikanische Schweinepest </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/afrikanische-schweinepest</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Landesamt informiert Schweinehalterinnen und Schweinehalter zur Afrikanischen Schweinepest </h3>
<p>In Belgien breitet sich die Afrikanische Schweinepest unter Wildschweinen aus und damit wächst die Gefahr einer Einschleppung nach Deutschland.
</p>
<p>Um das Risiko eines Eintrags in Hausschweinbestände zu minimieren, rät das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zu folgenden Maßnahmen: </p><ul><li>Alle Einrichtungen zur Reinigung und Desinfektion von Personen, Fahrzeugen und Gegenständen müssen einwandfrei funktionieren, um die Vorschriften der Schweinehaltungshygiene-Verordnung einzuhalten.</li></ul><ul><li>Unbefugten sollte kein Zutritt gestattet werden. Für saubere Schleusenbereiche mit betriebseigener Schutzkleidung ist zu sorgen.</li></ul><ul><li>Alle Ställe oder Ausläufe müssen so geschützt sein, dass keine Wildschweine eindringen können. Bei Schweine-Freilandhaltung sind doppelte Zäune vorgeschrieben, so dass kein Kontakt zu Wildschweinen möglich ist.</li></ul><ul><li>Küchen- oder Speiseabfälle dürfen grundsätzlich nicht verfüttert werden.</li></ul><ul><li>Sind Reisen in betroffene Gebiete unumgänglich, müssen alle mitgenommenen oder mitgebrachten Gegenstände gründlich desinfiziert werden.</li></ul><ul><li>Einstreu und Futtermittel müssen vor Wildschweinen sicher gelagert werden.</li></ul><ul><li>Wenn Gastarbeiter aus osteuropäischen Ländern beschäftigt werden, ist auf mitgebrachte Lebensmittel tierischer Herkunft zu achten. Sollten solche Lebensmittel gefunden werden, ist das zuständige Veterinäramt zu informieren. Dieses veranlasst weitere Maßnahmen. </li></ul><ul><li>Bei unklarem Krankheitsgeschehen sollte frühzeitig eine Tierärztin oder ein Tierarzt hinzugezogen werden, um Proben zu nehmen. Mögliche Symptome der ASP sind hohes Fieber, Mattigkeit, Futterverweigerung, Bindehautentzündungen, Bewegungsstörungen, (blutiger) Durchfall, erhöhte Atemfrequenz, Verferkeln, Nasenbluten, Unterhautblutungen u.v.a.</li></ul><ul><li>Da solche Symptome bei verschiedenen Krankheiten auftreten können, ist eine frühzeitige Ausschlussdiagnostik im Sinne der Seuchenbekämpfung sehr wichtig!</li></ul><p>Der Erreger der Afrikanischen Schweinepest ist in der Umwelt äußerst langlebig und kann auch über kontaminierte Futtermittel in Ihren Stall gelangen. So sind Futter-Importe aus Ausbruchsgebieten, insbesondere aus dem osteuropäischen Raum, zu vermeiden. Futtermittel-Lieferungen über mehrere Händler sind schwer auf ihren Ursprung zu überprüfen. Auch Heulieferungen für andere Tiere in der Nachbarschaft eines Schweinestalles können ein Risiko darstellen. Sofern möglich, lassen Sie sich ein Herkunfts-Zertifikat vorlegen. 
</p>
<p>Aktuelle Informationen zum aktuellen Stand unter <a href="http://url.nrw/lanuv-asp" target="_blank" rel="noreferrer">http://url.nrw/lanuv-asp</a>
</p>
<p>Weitere Informationen:
</p>
<p>FAQ und Informationen vom LANUV: 
</p>
<p>&lt;link verbraucherschutz tiergesundheit tierseuchenbekaempfung tierseuchen afrikanische-schweinepest-asp faq-zur-afrikanischen-schweinepest-asp&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest-asp/faq-zur-afrikanischen-schweinepest-asp/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest-asp/faq-zur-afrikanischen-schweinepest-asp/</a>
</p>
<p>Informationen des Bundeslandwirtschaftsministeriums:
</p>
<p><a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP.html</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-180</guid>
                        <pubDate>Tue, 06 Nov 2018 08:35:27 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweise in Hünxe, Bad Lippspringe und Schloß Holte-Stukenbrock</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweise-in-huenxe-bad-lippspringe-und-schloss-holte-stukenbrock</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Bereich des Wolfgebietes Schermbeck: In Hünxe wurden am 19. September 2018 zwei tote Schafe gefunden. Das Senckenberg Forschungsinstitut konnte anhand von Speichelproben erneut den weiblichen Wolf mit der Kennung GW954f nachweisen. Weiterhin bestätigt das LANUV zwei Wolfsnachweise im Umfeld des Truppenübungsplatzes Senne: Am 26.09.2018 wurden in Schloß Holte-Stukenbrock zwei Schafe verletzt  und am 27.09.2018 wurde ein Schaf in Bad Lippspringe tot aufgefunden. Genetische Untersuchungen von Speichelproben zeigen, dass in beiden Fällen ein Wolf den Schaden verursacht hatte. Die Individualisierung ist beim Senckenberg Institut noch in Bearbeitung.
</p>
<p>Die betroffenen Schafhalter wurden über die aktuellen Ergebnisse informiert. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Die Halter von Schafe, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums stellen. Weitergehende Informationen sind im Wolfsportal des LANUV unter <a href="http://www.wolf.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.wolf.nrw.de</a>&nbsp; zu finden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li><h3></h3></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wolf in NRW</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-152</guid>
                        <pubDate>Tue, 23 Oct 2018 12:43:49 +0200</pubDate>
                        <title>Lästiger Lärm durch Laubbläser und Laubsauger </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/laestiger-laerm-durch-laubblaeser-und-laubsauger</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Elektrogeräte sind spürbar leiser und leisten ebensoviel</h3>
<p>Auf Straßen und Wegen stellt Laub bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Bei der Beseitigung von Laub greifen viele Städte und Gemeinden häufig zu motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern. Auch in privaten Gärten werden diese Geräte gerne als Hilfe zum Laub sammeln und entsorgen genutzt. Der Einsatz von Laubbläsern oder Laubsaugern führt aber häufig zu Diskussionen, denn viele dieser Geräte verursachen Lärm und Emissionen durch die Verbrennungsmotoren. 
</p>
<p>Laubbläser mit Verbrennungsmotoren erzeugen in drei Metern Entfernung einen Schalldruckpegel von rund 91 Dezibel (dB(A)). Das ist in etwa so laut wie ein Presslufthammer. Dabei gilt nach Meinung von Experten eine Dauerbelastung ab 80 dB(A) als schädigend für das menschliche Ohr. Deshalb wundert es nicht, dass der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren häufig als besonders belästigend empfunden wird. 
</p>
<p>In der Lärmschutzverordnung für Geräte und Maschinen ist die Kennzeichnungspflicht für Laubbläser und Laubsauger geregelt. Alle Geräte dieser Art, die neu auf den Markt kommen, müssen mit einer Kennzeichnung versehen werden, auf der die Hersteller den Schallleistungspegel angeben, der garantiert nicht überschritten werden darf. 
</p>
<p>Die Verordnung regelt aber auch, welche Geräte zu welcher Zeit und an welchem Ort eingesetzt werden dürfen. Demnach dürfen besonders laute Geräte in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr genutzt werden. Das gilt sowohl für private wie für professionelle Nutzer. Örtliche Bestimmungen können die Betriebszeiten weiter einschränken.
</p>
<p>Lärm und Emissionen sind aber in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn mittlerweile sind wesentlich leisere und emissionsärmere Laubbläser und Laubsauger mit elektrischen Antrieben marktreif. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben bis zu elf Stunden – damit ist auch ein professioneller Einsatz gewährleistet. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 11 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur kleine Flächen vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals um etwa 4 dB(A) geringer ist. Diese deutliche Lärmminderung schont nicht nur die Nerven in der Nachbarschaft, auch Nasen und Lungen profitieren von den Akkulösungen und Elektroantrieben, da keine Verbrennungsabgase mehr entstehen.
</p>
<p>Vor allem für private und kleinere Flächen sollte geprüft werden, ob ein Laubbläser oder Laubsauger wirklich benötigt wird, oder ob das Laub nicht ebenso schnell und einfach mit einem Laubrechen beseitigt werden kann. Damit werden nicht nur Umwelt und Gesundheit geschont, sondern auch kleine Lebewesen. Denn vor allem durch Laubsauger werden viele wertvolle Kleintiere wie Regenwürmer oder Käfer mit eingesaugt und vernichtet, die für die Bodenverbesserung wichtig sind. 
</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Lärm im Alltag sind zu finden beim Aktionsbündnis „NRW wird leiser“: <a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-149</guid>
                        <pubDate>Tue, 23 Oct 2018 12:30:24 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV informiert in zweiter Bürgerversammlung über standorttreue Wölfin im Wolfsgebiet Schermbeck </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-informiert-in-zweiter-buergerversammlung-ueber-standorttreue-woelfin-im-wolfsgebiet-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zur Information der Bürgerinnen und Bürger über das erste Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen veranstaltet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) eine weitere Bürgerversammlung. Damit folgt das LANUV der Zusage und dem Wunsch der Menschen vor Ort, eine weitere Informationsveranstaltung folgen zu lassen. Das „Wolfsgebiet Schermbeck“ wurde am 1. Oktober 2018 offiziell eingerichtet und umfasst einen bedeutenden Anteil des Naturparks Hohe Mark mit seinen ausgedehnten Wäldern und angrenzenden Kulturlandschaften. Nach Westen hin erstreckt sich das Wolfsgebiet bis zum Rhein, im Süden bis zur A2.
</p>
<p><b>Die Bürgerversammlung zum Thema „Wolfsgebiet Schermbeck“ findet statt am </b>
</p>
<p><b>Mittwoch, den 14. November 2018, </b>
</p>
<p><b>in der Aula der Gesamtschule Hünxe,</b>
</p>
<p><b>In den Elsen 34, ,46569 Hünxe. </b>
</p>
<p><b>Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr.</b>
</p>
<p><b>Parkmöglichkeiten gibt es am Sportplatz des STV Hünxe, Kreuzung In den Elsen – Klever Straße</b>
</p>
<p>Als Ansprechpartner zur Verfügung stehen werden der Präsident des LANUV Dr. Thomas Delschen, der Leiter der LANUV-Abteilung für Artenschutz und Leiter der Wolfs-Arbeitsgruppe in Nordrhein-Westfalen Dr. Matthias Kaiser. 
</p>
<p>Als Vertreter des NRW-Umweltministeriums wird der Abteilungsleiter für Forst und Naturschutz Hubert Kaiser und der stellvertretende Pressesprecher Peter Schütz für Fragen zur Verfügung stehen. Fragen zur Abwicklung von Fördermaßnahmen im Wolfsgebiet liegen in der Verantwortung der Bezirksregierung Münster, diese wird vertreten von Maike Vossenberg aus dem Dezernat für Natur- und Landschaftsschutz.
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Wolfs- und Luchsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es unter <a href="http://www.wolf.nrw" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>. 
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring:
</p>
<p><a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a> 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>DNA-Proben mit Verdacht auf einen Wolf werden untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-133</guid>
                        <pubDate>Tue, 16 Oct 2018 07:26:45 +0200</pubDate>
                        <title>Lichtbelastung: Wenn die Nacht zum Tag wird</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lichtbelastung-wenn-die-nacht-zum-tag-wird</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV-Broschüre gibt Tipps zur Vermeidung störender Effekte bei Anlagen zur Außenbeleuchtung</h3>
<p>Außenbeleuchtungen und insbesondere das Licht gewerblicher Anlagen kann, ebenso wie Lärm, zu schädlichen Umwelteinwirkungen führen. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) empfiehlt, bei der Planung, die Ansprüche und Notwendigkeiten von Außenbeleuchtungen zu prüfen, damit sie nicht zur störenden Lichtbelastung werden.
</p>
<p>Künstliche Außenbeleuchtung gilt uns heute als selbstverständlich. In der Nacht hilft sie uns bei der Orientierung und trägt zur Sicherheit bei, sie ermöglicht abendlichen Sportbetrieb im Freien und wird weit verbreitet als Lichtwerbung genutzt. Mit einer nächtlichen Außenbeleuchtung können einzelne Objekte gezielt in Szene gesetzt oder die Attraktivität ganzer Innenstädte während der Dunkelheit erhöht werden.
</p>
<p>Doch die künstliche Außenbeleuchtung beeinflusst auch den natürlichen Rhythmus der Natur. Immer mehr Menschen und Tiere leiden darunter, dass es kaum noch dunkel wird. Wenn etwa Unmengen von Insekten Straßenlaternen anfliegen, wirkt sich das auf das Gleichgewicht in der Natur aus. Und immer mehr Menschen finden nicht mehr den gesunden Schlaf.
</p>
<p>Folgen von zu viel Licht in der Nacht
</p>
<p>Licht kann den Menschen im häuslichen Wohn- und Schlafbereich durch die Aufhellung der Räume sowie durch die Blendwirkung von Lichtquellen belästigen. Dabei können von zeitlich veränderlichem Licht, zum Beispiel bei Blinklicht oder bei Videowerbung, sowie durch intensiv farbiges Licht verstärkte Störwirkungen ausgehen. Auch im Straßenverkehr können Lichtquellen zu Beeiträchtigungen führen, insbesondere dann, wenn Verkehrsteilnehmer geblendet werden. Nächtliches Licht kann auch längerfristige gesundheitliche Folgen haben, es kann den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen beeinflussen. 
</p>
<p>In der Tierwelt erfahren Insekten, Vögel, Fledermäuse durch die ständig ansteigende Zahl von künstlichen Lichtquellen eine gravierende Änderung ihrer jeweiligen Umwelt. Hinzu kommt das Phänomen der Himmelsaufhellung beziehungsweise „Lichtverschmutzung“, durch die die ungestörte Sichtbarkeit des natürlichen Nachthimmels spürbar eingeschränkt werden kann. Wo wir Menschen mehr Orientierung und Sicherheit gewinnen, nehmen wir diese den Tieren, die auf den Schutz der Nacht angewiesen sind.
</p>
<p>Dabei lassen sich bereits bei der Planung wie auch beim Betrieb von Außenbeleuchtungen Umweltaspekte angemessen berücksichtigen. So sind zum Beispiel für die Beleuchtung von Betriebsflächen, Parkplätzen oder ähnlichen Flächen verteilte Masten mit niedriger angebrachten Leuchten günstiger als wenige sehr hohe Masten, die sehr viel mehr Streulicht erzeugen. Werden Gebäude angestrahlt, sollte der Lichtkegel bevorzugt von oben nach unten verlaufen und die Fläche möglichst genau anstrahlen. Lichtstreuungen können beispielsweise mit Blendlamellen oder Wabenrastern am Scheinwerfer vermieden werden. Wo sich bekannte Einflugöffnungen von Fledermäusen befinden, sollte auf das Anstrahlen möglichst gänzlich verzichtet werden.
</p>
<p>Eine optimale Planung steht auch in Einklang mit den Zielen einer energieeffizienten Beleuchtung und des Klimaschutzes. Mit Hilfe moderner LED-Technik können Beleuchtungen heute ohne Sicherheits– oder Komforteinbußen energieeffizient umgesetzt werden.
</p>
<p>Die Empfehlungen des LANUV sollen helfen, die Interessen einer konkreten Beleuchtungsaufgabe mit den Belangen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes bestmöglich in Einklang zu bringen. Rechtlich gelten die Ausführungen nicht im privaten sondern ausschließlich für den gewerblichen Bereich. Die LANUV-Empfehlungen können aber auch im privaten Umfeld als Anregung für eine sachgerecht betriebene Außenbeleuchtung dienen.
</p>
<p>Zu Beginn der dunkleren Jahreszeit hat das LANUV eine Broschüre mit konkreten Handlungsempfehlungen für den gewerblichen und öffentlichen Bereich, sowie Hinweisen zu rechtlichen Regelungen, Zuständigkeiten und vertiefender Literatur zum Thema herausgegeben. Das Heft kann kostenlos beim LANUV angefordert werden. Die Online-Version gibt es zum kostenlosen Download unter folgendem Link:
</p>
<p>&lt;link publikationen details&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/details/?tx_cart_product%5Bcontroller%5D=Product&amp;amp;tx_cart_product%5Bproduct%5D=915&amp;amp;cHash=b871faafc35d89ab379888ceb5874a47" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/publikationen/details/</a>
</p>
<h3>Download: <br> </h3><ul><li>Foto:  © R. Kindel/LANUV; Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</li></ul><ul><li>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-130</guid>
                        <pubDate>Fri, 12 Oct 2018 09:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lachsaufstieg in Nordrhein-Westfalen – wegen Niedrigwasser lassen die Lachse auf sich warten </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lachsaufstieg-in-nordrhein-westfalen-wegen-niedrigwasser-lassen-die-lachse-auf-sich-warten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das LANUV-NRW informiert beim Lachsfest an der Fischzählstation in Buisdorf (Sieg) über die Wege der Wanderfische </h3>
<p>Bereits eine kleine Barriere in einem Bach kann dazu führen, dass ein Wanderfisch seinen Laichgrund nicht mehr erreichen und somit kein neuer Lebenszyklus beginnen kann. Dabei legen Wanderfische wie Lachs, Maifisch oder Aal Distanzen von mehreren 1000 Kilometern zurück, um zurück zu Ihren Laichgründen zu gelangen. In diesem Jahr erschwert vor allem das lang anhaltende Niedrigwasser in Flüssen wie Sieg, Agger, Dhünn oder Wupper die Wanderung der erwachsenen Lachse aus dem Rhein heraus bis in die Zuflüsse.
</p>
<p>Die Zahlen der in NRW gezählten Lachsrückkehrer lagen im Durchschnitt in den vergangenen zehn Jahren bei 240 Tieren. Die Dunkelziffer der ungezählter Tiere sollte um Einiges höher liegen. Im vergangenen Jahr wurden an den Zählstationen und im Rahmen von Befischungen 187 Rückkehrer in den nordrhein-westfälischen Rheinzuflüssen registriert. Für das aktuelle Jahr stehen die Zähler noch bei null. Es bleibt abzuwarten, wann sich der Wasserstand soweit wieder erhöht, dass die Lachse ihre Wanderung fortsetzen können. 
</p>
<p>Eine weitere Verbesserung für die Durchgängigkeit des Rheinsystems ist die Eröffnung eines Durchgangs in den Niederlanden am Haringvliet, der noch in diesem Herbst in Betrieb gehen soll. Nach gemeinsamen Untersuchungen von nordrhein-westfälischen und niederländischen Partnern im Wanderfischprogramms ist der Wanderweg für abwandernde Junglachse von großer Bedeutung und auch viele erwachsene Rückkehrer suchen an diesem Sperrbauwerk den Weg von der Nordsee zurück in das Rheinsystem, um dann bis zu den Laichgründen in Nordrhein-Westfalen sowie die weiteren Bundesländer zu wandern. 
</p>
<p>Beim Lachsfest des nordrhein-westfälischen Fischereiverbandes wurde heute an der Fischzählstation in Buisdorf (Sieg) über den Lachsaufstieg informiert. Schulklassen übernehmen hier Lachspatenschaften und lernen im Rahmen ihrer Biologiekurse wie das Wanderfischprogramm in Nordrhein-Westfalen funktioniert. Vor allem der Rhein und seine Zuflüsse in Nordrhein-Westfalen sind ein europäisch bedeutender Lebensraum für Wanderfische. In den vergangenen Jahren wurde dieses System von vielen alten Wehren befreit oder Fischtreppen installiert, um den Wanderfischen die Möglichkeit wiederzugeben, ihre Laichgründe zu erreichen. Mit Programmen zur Wiederansiedlung und dem Aussetzen von Millionen von jungen Lachsen, Aalen und Maifischen, konnten so einstmals verlorene gegangene Populationen in NRW wieder etabliert werden. Auch Tiere aus der Lachs-Elternfischhaltung des LANUV Fachbereichs 26 – Fischereiökologie&nbsp; konnten beim Fest bewundert werden, die anschließend vor Ort ausgewildert wurden.
</p>
<p>Lachse werden zum Beispiel in NRW im Sieg- und Wuppersystem angesiedelt. Etwas weniger bekannt ist, dass auch im deutschen Teil der Eifel-Rur Lachse wiederangesiedelt werden, die in den Niederlanden in die Maas mündet. Und das schon seit mehr als zwanzig Jahren. Insgesamt wurden in NRW seit dem ersten Aussatz von Junglachsen in den 1990er Jahren rund 5000 zurückkehrende Lachse registriert – mehr als in jedem anderen Bundesland.
</p>
<p>Hintergrundinformationen NRW-Wanderfischprogramm
</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen sind elf Fischarten heimisch, die im Laufe ihres Lebenszyklus zwischen Süßwasser und Salzwasser, also Flüssen und Meeren wechseln. Dazu gehören Lachs, Meerforelle, Schnäpel, Aal, Maifisch, Finte, Stör, Flunder, Stint, Flussneunauge und Meerneunauge. Durch Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlungsprogramm sind alle diese Fischarten, bis auf den Stör, wieder im Einzugsgebiet des Rheines zu finden. 
</p>
<p>Zu den Schwerpunktgewässern für die Wiederansiedlung von Lachsen in NRW zählen neben der Sieg als Pilotgewässer Wupper, Dhünn und Eifel-Rur. Lippe, Ems, Weser und der Unterlauf der Ruhr sind besonders für den Aal wichtig. Der Rhein selber ist Schwerpunkt für die Wiederansiedlung des Maifisches. 
</p>
<p>Unter den Top 10 der weltweit am weitesten wandernden Tierarten überhaupt zählen die Fischarten Lachs und Aal. Diese Arten sind in der Lage, ihren Stoffwechsel an den Wechsel zwischen dem Süßwasser der Flüsse und dem Salzwasser der Meere anzupassen. Zwischen ihrem Schlupf aus dem Ei in einem Fließgewässer mit Süßwasser, dem Abwandern als Jungfisch in die Meere mit Salzwasser, der Fortpflanzung und Rückkehr in die Laichgründe im Fließgewässer liegen viele Jahre in denen sie viele tausende Kilometer wandern. Das Laichgewässer finden sie dabei wieder über die Navigation mittels Magnetfelderkennung und einem sehr ausgeprägten Geruchsinn.
</p>
<p>Wanderfische sind darauf angewiesen, dass sie nicht nur ungehindert wandern, sondern auch der Zustand ihrer Laichgründe und all ihrer weiteren Lebensräume über die Jahre und Distanzen eine ausreichende Qualität haben. 
</p>
<p>Weitere Informationen zum NRW Wanderfischprogramm sind zu finden unter: </p><ul><li> &lt;link natur fischereioekologie wanderfischprogramm&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie/wanderfischprogramm/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie/wanderfischprogramm/</a> </li></ul><ul><li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/naturschutz/natur/biologische-vielfalt-und-biodiversitaetsstrategie-nrw/wanderfischprogramm/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/naturschutz/natur/biologische-vielfalt-und- biodiversitaetsstrategie-nrw/wanderfischprogramm/</a> </li></ul><ul><li><a href="http://www.wasserverlauf-nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wasserverlauf-nrw.de</a></li></ul><h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-126</guid>
                        <pubDate>Thu, 11 Oct 2018 11:39:36 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt weiteren Wolfsnachweis im Wolfsgebiet rund um Schermbeck in der kreisfreien Stadt Bottrop</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weiteren-wolfsnachweis-im-wolfsgebiet-rund-um-schermbeck-in-der-kreisfreien-stadt-bottrop</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Bereich des Wolfgebietes Schermbeck. Auf dem Gebiet der kreisfreien Stadt Bottrop wurde am 15. September 2018 ein totes Schaf gefunden. Anhand von Speichelproben konnte der weibliche Wolf mit der Kennung GW954f durch das Senckenberg Forschungsinstitut nachgewiesen werden.
</p>
<p>Das LANUV empfiehlt Schaf- und Ziegenhaltern im ausgewiesenen Wolfsgebiet ihre Zäune auf Durchschlupfmöglichkeiten zu kontrollieren und ggf. Elektronetze oder Elektrolitzen zu installieren bzw. die Tiere nachts aufzustallen, um weitere Übergriffe zu verhindern. Da die kreisfreie Stadt Bottrop zum Wolfsgebiet gehört, können hier Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums gestellt werden. Der aktuell betroffene Tierhalter wurde über die Ergebnisse informiert. Über die gleiche Förderrichtlinie steht ihm eine Entschädigung für das getötete Tier sowie mögliche angefallene Tierarztkosten zu. Die aktuellen „Förderrichtlinien Wolf“ sind Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sehen entsprechende Entschädigungsleistungen für gerissene Nutz- und Haustiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Wolf in Nordrhein-Westfalen“: <a href="https://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.wolf.nrw/</a>
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring:
</p>
<p><a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a> 
</p>
<p>DNA-Proben mit Verdacht auf einen Wolf werden untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-117</guid>
                        <pubDate>Thu, 04 Oct 2018 20:04:01 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Nachweise auf einen Wolf im Kreis Gütersloh</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-nachweise-auf-einen-wolf-im-kreis-guetersloh</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>auf dem Truppenübungsplatz Senne und in der Gemeinde Schloß Holte-Stukenbrock</h3>
<p>Das LANUV bestätigt einen Nachweis eines Wolfes durch ein Bild aus einer Wildkamera in der Gemeinde Schloß Holte-Stukenbrock am 23. September 2018. Nachweise durch DNA-Proben auf dem Truppenübungsplatz Senne konnten geführt werden an gerissenem Damwild vom 27. Juli 2018 und vom 1. September 2018. 
</p>
<p>Die Fotos der Wildkamera wurden in Abstimmung mit der Dokumentations- und Bewertungsstelle des Bundes (DBBW) ausgewertet und zeigen Wolf. Die Speichelproben vom getöteten Damwild aus Juli und September wurden durch das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen untersucht. Dieses Institut ist deutschlandweit im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden das „Nationale Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“.
</p>
<p>Durch die Probe im Juli konnte eine erstmalige Individualisierung erfolgen. Es handelte sich hierbei um einen weiblichen Wolf mit der Kennung GW1044f. Dieses Individuum wurde erstmals nachgewiesen, daher können keine weiteren Aussagen zu einem Herkunftsrudel gemacht werden. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Wolf in Nordrhein-Westfalen“: <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring - <a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a>
</p>
<p>Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-115</guid>
                        <pubDate>Thu, 04 Oct 2018 15:58:33 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsnachweis in Hünxe (Kreis Wesel)</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsnachweis-in-huenxe-kreis-wesel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<article><p>Dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) liegt ein weiterer DNA-Nachweis von einem Wolf im Wolfsgebiet am Niederrhein vor. Bei einem am 2. September 2018 in Hünxe gefunden toten Schaf konnten Speichelproben genommen werden, an Hand derer das Senckenberg Forschungsinstitut den Nachweis eines Wolfes führen konnte. Ob es sich um die aus dem Raum Schermbeck individualisierte Wölfin handelt, ist derzeit noch offen. Die genaue Individualisierung der Probe ist beim Senckenberg Institut noch in Bearbeitung. Das Senckenberg Forschungsinstitut untersucht im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland.
</p>
<p>Die betroffenen Schafhalter wurden über die aktuellen Ergebnisse informiert. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Da der Nachweis im Wolfsgebiet am Niederrhein erfolgte, haben die Schaf- und Ziegenhalter hier die Möglichkeit, sich Herdenschutzmaßnahmen fördern zu lassen. 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488.
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Wolf in Nordrhein-Westfalen“. Hier sind auch die aktuellen Nachweise hinterlegt: <a href="http://www.wolf.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw</a>.
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):<br> DBBW/Wolfsmonitoring:<br> <a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a> 
</p>
<p>DNA-Proben mit Verdacht auf einen Wolf werden untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
<h3>Download: </h3><ul><li></li></ul></article>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-109</guid>
                        <pubDate>Fri, 28 Sep 2018 12:50:59 +0200</pubDate>
                        <title>Hitzeinseln in der Innenstadt - Klimawandel auch im Regierungsbezirk Köln immer deutlicher spürbar </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hitzeinseln-in-der-innenstadt-klimawandel-auch-im-regierungsbezirk-koeln-immer-deutlicher-spuerbar</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV übergibt Bezirksregierung Köln als zweitem Regierungsbezirk „Fachbeitrag Klima“ für die Regionalplanung</h3>
<p>Die durchschnittliche Jahrestemperatur im Regierungsbezirk Köln ist im Zeitraum von 1981 bis zum Jahr 2010 im Vergleich zum Zeitraum von 1951 bis zum Jahr 1980 von 8,9 Grad Celsius auf 9,7 Grad Celsius angestiegen. Dies ist eines der Ergebnisse des Fachbeitrags Klima für die Planungsregion Köln, den das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz heute (Freitag, 28. September 2018) an die Bezirksregierung Köln übergeben hat. 
</p>
<p>Besonders in den Städten sind die Folgen des Temperaturanstiegs zu spüren, erläuterte der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen: „Hitzeinseln bilden sich, wenn sich warme Luft in den Innenstädten staut. Durch einen verringerten Luftaustausch und die Wärmeabstrahlung durch Gebäude, Straßen, Verkehr oder Industrie kann dabei ein Temperaturunterschied von bis zu 10 Grad Celsius zum Umland entstehen. Deshalb lautet eine unserer Empfehlungen für die Regionalplanung, dass Kaltluftleitbahnen, die kühlere Luft aus den äußeren Bereichen in die Innenstädte transportieren können, geschützt werden.“ 
</p>
<p>Von besonderen Hitzebelastungen betroffen sind im Regierungsbezirk Köln etwa 1,3 Millionen Menschen, das entspricht rund 30 Prozent der gesamten Bevölkerung. Diese Belastungen konzentrieren sich dabei vor allem auf die größeren Städte: In Köln sind etwa 653.000 Menschen betroffen, in Bonn 168.000, in Leverkusen 75.000 und Troisdorf etwa 40.000 Menschen. Durch den fortschreitenden Klimawandel könnte sich bis zur Mitte des Jahrhunderts die Anzahl der betroffenen Menschen fast verdoppeln. 
</p>
<p>Unter Hitzebelastungen leiden vor allem die Gesundheit und die Lebensqualität sensibler Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Vorerkrankungen, einer geringeren Fitness, ältere Menschen oder Kleinkinder. Mögliche Folgen sind Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung. 
</p>
<p>„Mit dem Fachbeitrag Klima erhält nun auch der Regierungsbezirk Köln wertvolle Planungsempfehlungen zur Linderung der Hitzebelastung in den Ballungsräumen“, berichtete LANUV-Präsident Delschen. „Wir zeigen damit, dass die Folgen des Klimawandels auf regionaler und lokaler Ebene nicht nur bereits heute sichtbar sind, sondern auch für die nächsten Jahre und Jahrzehnte abgeschätzt werden können. Mit dem Fachbeitrag Klima als Grundlage für die Regionalplanung wollen wir so die möglichen Folgen für den Menschen beschreiben und wenn möglich auch abmildern.“ 
</p>
<p>Der Fachbeitrag Klima enthält Informationen und Hinweise zum vom Menschen verursachten Klimawandel im Regierungsbezirk Köln, sowie zu Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel. Die Ergebnisse zeigen, dass der Klimawandel auch auf regionaler Ebene messbar ist und die Folgen sichtbar werden. Dies wird unter anderem sichtbar an einer steigenden Zahl von Sommertagen. Das sind Tage mit Temperaturen über 25 Grad Celsius, von denen es im Schnitt heute zehn Tage im Regierungsbezirk Köln mehr pro Jahr gibt. Besonders heiße Tage an denen mindestens 30 Grad Celsius erreicht werden, gibt es im Schnitt drei mehr pro Jahr. Gleichzeitig ist die jährliche Anzahl an Eistagen zurückgegangen. Das sind Tage, an denen die Temperatur 0 Grad Celsius nicht übersteigt, im Schnitt sind dies zwei Tage weniger. Im Durchschnitt insgesamt acht weniger gibt es von den Frosttagen, also Tage mit einer Tiefsttemperatur unter 0 Grad Celsius. Bis zur Mitte des Jahrhunderts gehen die Klimamodelle von einem weiteren Anstieg der jährlichen Durchschnittstemperaturen im Vergleich zur Referenzperiode von 1971 bis 2000 um +0,7 bis +1,7 Grad Celsius aus. Bis zum Jahr 2100 ist eine Erwärmung von +1,5 bis +4,4 Grad Celsius zu erwarten.
</p>
<p>Den Ergebnissen zu Grunde liegt unter anderem eine Klimaanalyse, die das LANUV für ganz Nordrhein-Westfalen angefertigt und im Fachbeitrag Klima für die Region Köln ausgewertet hat. Dabei wurden für einen typischen Sommertag mit abendlichen Temperaturen von 20 Grad Celsius verschiedene meteorologische Parameter und komplexe Luftaustauschprozesse modelliert. In Bezug gesetzt wurden dabei Flächen, über denen sich nachts größere Schichten kühlerer Luft bilden, sogenannte Kaltluftentstehungsgebiete, Kaltluftleitbahnen, und die von Hitzebelastung betroffenen Bereiche in den Städten. Zu den Gebieten in denen kältere Luft entstehen kann gehören zum Beispiel Wiesen, größere Parkanlagen oder Ackerflächen. So liefert der Fachbeitrag Klima der Regionalplanung wichtige Hinweise, wo im Regierungsbezirk Köln Belastungsräume, Erholungsräume, Kaltluftentstehungsgebiete und Kaltluftleitbahnen liegen. 
</p>
<p>Die darauf aufbauenden Handlungsempfehlungen beziehen sich vor allem auf den Schutz von wichtigen Flächen vor Bebauung oder Luftverschmutzung im Außenbereich, in denen kältere Luft entsteht und von hier aus in die Hitzebereiche hinein zirkulieren kann.
</p>
<p>Große Kaltluftentstehungsgebiete und Kaltluftleitbahnen gibt es im Regierungsbezirk Köln beispielsweise östlich der Rheinschiene im Bergischem Land, wovon insbesondere die Ostränder Leverkusens, Kölns und Bonns profitieren. Aachen und Euskirchen profitieren besonders stark von den sehr weiträumigen Kaltluftentstehungsgebieten der Eifel. Dies ist einer der Gründe für die vergleichsweise geringe Hitzebelastung in diesen beiden Städten sowie den östlichen Siedlungsbereichen der Rheinschiene.
</p>
<p>Die Handlungsfelder Klimaschutz und Klimaanpassung betreffen verschiedenste Akteure und Fachplanungen. Die Auswirkungen des Klimawandels treten lokal beziehungsweise regional auf, auch die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen sind konkret räumlich verortet. Die Regionalplanung, die von Haus aus verschiedene Interessen und Nutzungsansprüche an den Raum für einen mittel- bis langfristigen Zeithorizont steuert, ist daher von zentraler Bedeutung, um Maßnahmen zum Klimaschutz sowie zur Anpassung an den vom Menschen verursachten Klimawandel zu implementieren.
</p>
<p>Weitere „Fachbeiträge Klima“ für die Regionalplanung werden derzeit für die Regierungsbezirke Arnsberg und Düsseldorf erstellt. 
</p>
<p>Weitere Informationen und Daten zum Klimawandel im Regierungsbezirk Detmold sind zu finden im „Fachbeitrag Klima“ unter
</p>
<p>&lt;link publikationen details&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/details/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=917&amp;amp;cHash=9b3f3a4c5441166b4f9616f3ef215076" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/publikationen/details/</a>
</p>
<p>Hintergrundinformationen LANUV-Monitoring Klimafolgen:
</p>
<p>Die durch den Menschen verursachte Änderung der klimatischen Verhältnisse ist bereits heute deutlich messbar, für die zukünftigen Entwicklungen liefern Klimamodelle Erkenntnisse zu den voraussichtlichen Entwicklungen. Der Klimawandel betrifft auch in Nordrhein-Westfalen die Grundlagen verschiedener Lebensbereiche und hat Auswirkungen auf unsere Art zu wohnen und zu arbeiten, auf die Bereiche Mobilität, Energieversorgung oder Landwirtschaft sowie auf die Flora und Fauna.
</p>
<p>Seit dem Jahr 2011 untersucht das LANUV die Folgen des Klimawandels in einem eigenen Klimafolgenmonitoring. Betrachtet werden dabei 28 Indikatoren aus den sieben Umweltbereichen Klima und Atmosphäre, Wasser, Ökosysteme und Biodiversität, Boden, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Menschliche Gesundheit.
</p>
<p>Die Ergebnisse des Monitorings sind zu finden unter &lt;link kfm-indikatoren&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/</a> 
</p>
<p>Hintergrundinformationen „Fachbeitrag Klima“ Regionalplanung Köln:
</p>
<p>Für die Belange von Klimaschutz und Klimaanpassung in der Regionalplanung werden möglichst exakte räumliche Informationen und Datengrundlagen sowie klimafachliche Einschätzungen in einem Fachbeitrag zusammengefasst. Daraus abgeleitet werden dann Hinweise auf raumrelevante Anforderungen und Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen und Empfehlungen für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Dabei werden drei wesentliche Aspekte thematisiert: Zum einen wird der Klimawandel in der Planungsregion des Regierungsbezirks Köln beschrieben, was sowohl die bisherige Entwicklung des Klimas als auch zukünftig zu erwartende Klimaveränderungen umfasst. Im Bereich Klimaschutz liefert der Fachbeitrag eine Bestandaufnahme der Treibhausgas-Emissionen in der Region sowie Zahlen zum Ausbaustand und noch bestehenden Potenzialen der Erneuerbaren Energien. Bei der Anpassung an den Klimawandel liegt ein Fokus auf der steigenden Hitzebelastung der Bevölkerung, wobei besonders belastete Siedlungsräume und geeignete Ausgleichsräume im Freiraum (z.B. Kaltluftleitbahnen) durch das LANUV identifiziert und bewertet wurden.
</p>
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                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-100</guid>
                        <pubDate>Wed, 26 Sep 2018 13:21:34 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV informiert in einer Bürgerversammlung über Nachweise eines Wolfes im Kreis Wesel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-informiert-in-einer-buergerversammlung-ueber-nachweise-eines-wolfes-im-kreis-wesel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit April 2018 gab es im Kreis Wesel mehrere Hinweise und Nachweise auf einen Wolf. Zuletzt konnte über DNA-Nachweise an Losungs- (Kot) und Speichelproben auch eine Individualisierung auf ein weibliches Tier mit der Kennung GW954f erfolgen. Diese und weitere Hinweise legen nah, dass ein Wolf im Kreis Wesel standorttreu geworden sein könnte. Weiteren Hinweisen wird zur Zeit nachgegangen. Zur Information der Bürgerinnen und Bürger vor Ort veranstaltet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) eine Bürgerversammlung. Beginnen wird diese am 
</p>
<p><b>Montag den 1. Oktober 2018,</b>
</p>
<p><b>im großen Saal des Café und Restaurants Holtkamp, Kirchstraße 37, 46514 Schermbeck-Gahlen. </b>
</p>
<p><b>Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr.</b>
</p>
<p>Als Ansprechpartner zur Verfügung stehen werden der Präsident des LANUV Dr. Thomas Delschen, der Leiter der LANUV-Abteilung für Artenschutz Dr. Georg Verbücheln sowie der LANUV-Fachbereichsleiter für Artenschutz und Leiter der Wolfs-Arbeitsgruppe in Nordrhein-Westfalen Dr. Matthias Kaiser. 
</p>
<p>Als Vertreter des NRW-Umweltministeriums wird der stellvertretende Pressesprecher Peter Schütz für Fragen zur Verfügung stehen.
</p>
<p>Aufgrund der jüngsten Häufung von Wolfsnachweisen wird derzeit das Wolfsmonitoring im Kreis Wesel verstärkt. Geplant ist der Einsatz von Wildkameras in Absprache mit den betreffenden Waldbesitzern und Jagdrevierinhabern. 
</p>
<p>Für den konkreten Nachweis auf einen standortreuen Wolf bedarf es nach den bundesweiten Richtlinien zum Wolfsmonitoring wiederholter und individualisierter Nachweise innerhalb von sechs Monaten. Sollte ein Wolfsgebiet ausgewiesen werden, ändern sich die Förderbedingungen für die Halter von Nutztieren. Förderfähig wären dann unter anderem Herdenschutzmaßnahmen wie optimierte Weidezäune sowie die Anschaffung und Ausbildung von Herdenschutzhunden. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Der Wolf in NRW“: &lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a> 
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring:
</p>
<p><a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a> 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>DNA-Proben mit Verdacht auf einen Wolf werden untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
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                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-98</guid>
                        <pubDate>Wed, 26 Sep 2018 08:18:51 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt weiteren Wolfsnachweis im Kreis Wesel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weiteren-wolfsnachweis-im-kreis-wesel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen weiteren Wolfsnachweis im Bereich Schermbeck (Kreis Wesel). Bei einem am 30. August 2018 in Schermbeck-Gahlen gefundenen toten Schaf wurden Speichelproben genommen, an Hand derer das Senckenberg Forschungsinstitut&nbsp; erneut den weiblichen Wolf mit der Kennung GW954f aus der niedersächsischen Wolfsrudel bei Schneverdingen individualisieren könnte.
</p>
<p>Aufgrund der jüngsten Häufung von Nachweisen dieses Individuums wird das Wolfsmonitoring im Kreis Wesel intensiviert. Geplant ist der Einsatz von Wildkameras in Absprache mit den betreffenden Waldbesitzern und Jagdrevierinhabern. 
</p>
<p>Das LANUV empfiehlt Schaf- und Ziegenhaltern im Umfeld ihre Zäune auf Durchschlupfmöglichkeiten zu kontrollieren und ggf. Elektronetze oder Elektrolitzen zu installieren bzw. die Tiere nachts aufzustallen, um weitere Übergriffe zu verhindern. 
</p>
<p>Die aktuell betroffenen Schafhalter wurden über die Ergebnisse informiert. Ihnen wurde eine Beratung zum Herdenschutz durch das LANUV angeboten.
</p>
<p>Sie können über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallenen Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Der Wolf in NRW“: &lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a> 
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring:
</p>
<p><a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a> 
</p>
<p>DNA-Proben mit Verdacht auf einen Wolf werden untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
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                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-92</guid>
                        <pubDate>Fri, 21 Sep 2018 17:13:03 +0200</pubDate>
                        <title>Land NRW bereitet sich auf seine erste „Wolfregion“ vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-nrw-bereitet-sich-auf-seine-erste-wolfregion-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>NRW-Umweltministerin Ministerin Heinen-Esser: „Wir prüfen zurzeit alle Fördermöglichkeiten für den Schutz von <br> Nutztieren und werden Anfang Oktober vor Ort informieren wenn alle notwendigen Informationen vorliegen.“
</p>
<p>Seit Anfang dieses Jahres gibt es Wolfshinweise und Nachweise am Niederrhein. Mehrfache Sichtungen, Risse von Nutztieren (Schafe) und Losungen (Kot), vor allem aber genetische Nachweise legen nahe, dass ein Wolf im Kreis Wesel standorttreu geworden ist. Weiteren Hinweisen wird zurzeit nachgegangen. „Das ist ein großer Unterschied zu den vergangenen Jahren. Seit 2009 besuchen uns in Nordrhein-Westfalen immer wieder einzelne Wölfe, die nie länger an einem Ort geblieben sind und dann wieder verschwanden“, sagte Ministerin Heinen-Esser. „In diesem Jahr könnte sich das zumindest in Wesel im Raum Schermbeck ändern. Daher prüfen wir zurzeit alle Hinweise. Letzte genetische Proben werden noch im Senckenberg Forschungsinstitut bearbeitet. Schon jetzt prüfen wir aber die möglichen Unterstützungsmaßnahmen für die Weidetierhalterinnen und -Halter vor Ort. Sobald es genauere weitere Daten gibt erfolgt eine Information der Öffentlichkeit dazu.“
</p>
<p>Ein erster genetischer Hinweis auf einen Wolf im Kreis Wesel konnte an einem Schafriss vom 13. April 2018 bei Schermbeck-Bricht erbracht werden. Mit einem zweiten genetischen Nachweis im Juni dieses Jahres anhand einer Wolfslosung (Kot) konnte ein Wolf individualisiert werden: Es handelt sich um einen weiblichen Abkömmling mit der Kennung GW954f aus der niedersächsischen Wolfsfamilie bei Schneverdingen. Aufgrund genetischer Ähnlichkeit zum Befund vom 13. April 2018 ist es naheliegend, dass es sich um ein und das selbe Tier handeln kann. 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter Telefon 02361/305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV unter Telefon 0201-714488. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Der Wolf in NRW“: &lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a>
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): 
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring: 
</p>
<p><a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a>
</p>
<p>DNA-Proben mit Verdacht auf einen Wolf werden untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a></p><ul><li> <h3><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2018-09-21-land-nordrhein-westfalen-bereitet-sich-auf-seine-erste-wolfregion-vor/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung NRW Umweltministerium</a></h3> </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-82</guid>
                        <pubDate>Wed, 19 Sep 2018 12:09:45 +0200</pubDate>
                        <title>Standards für die Überwachung der Luftqualität</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/standards-fuer-die-ueberwachung-der-luftqualitaet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>20 Jahre nationales Referenzlabor in Essen</h3>
<p>Fachleute aus allen Bundesländern, des Umweltbundesamtes und Gäste aus den Messnetzen Luxemburgs und der Niederlande haben sich heute im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zu einem Großversuch getroffen. Sie alle kamen mit Luftschadstoff-Messgeräten ins Technikum des LANUV in Essen, um gemeinsam die Qualitätsstandards der Messergebnisse zu harmonisieren.</p>
<p>Die Anforderungen an die Messtechnik sind im Laufe der vergangenen Jahrzehnte immer komplexer geworden. Immer genauere Daten zu immer kleineren Konzentrationen müssen messtechnisch ermittelt werden. LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen: „Die Ergebnisse der Luftschadstoff- Messungen müssen präzise, belastbar und vergleichbar sein. Die Messwerte sind die wichtigste Voraussetzung für eine verlässliche Beurteilung der Luftqualität. Der fachliche Austausch zwischen den Messnetzbetreibern ist dafür unverzichtbar. Dass das LANUV hierbei federführend ist, liegt an der Jahrzehnte langen Erfahrung, die hier in Essen vorliegt.“</p>
<p>Das Technikum im LANUV ist in Europa die einzige Anlage mit ausreichend vielen Versuchsplätzen für einen Großversuch mit&nbsp; so vielen teilnehmenden Instituten. Seit 1981 werden mit Hilfe dieser Anlage in Essen wichtige Voraussetzungen für qualitätsgesicherte Messungen der Luftqualität geschaffen. 1998 forderte die EU-Luftqualitätsrichtlinie die Einrichtung eines Nationalen Referenzlabors. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung wurde das NRW-Landesamt gemeinsam mit dem Umweltbundesamt mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe betraut. Die Qualitätssicherung wird von Essen aus seit 20 Jahren in Deutschland und auch auf EU-Ebene&nbsp; immer weiter harmonisiert. Dazu gehört auch die Teilnahme des LANUV an internationalen Ringversuchen, die die Qualität und die Kompetenz sicherstellen. Regelmäßige Begutachtungen durch externe Sachverständige bestätigen dem LANUV die Expertise, diese Aufgabe auch in Zukunft wahrnehmen zu können.</p>
<p>Die Geschichte der Luftreinhaltung an diesem Standort geht aber noch weiter zurück. LANUV-Präsident Dr. Delschen berichtet: „Als Altkanzler Willy Brandt 1961 den ,Blauen Himmel über der Ruhr´ ausrief, wurde hier bereits begonnen, die Luftverschmutzungen zu erforschen. Vor allem Industrieanlagen, aber auch das Heizen mit Kohle in den Städten und der immer dichtere Straßenverkehr wurden als Verursacher schon damals unter die Lupe genommen.“ Im Dezember 1962 brachte eine schwere Smogepisode im Ruhrgebiet mit 30 Prozent mehr Todesfällen die Luftreinhaltung verstärkt auf die politische Agenda.</p>
<p>Seitdem wachsen die Erkenntnisse um Luftschadstoffe, ihre Quellen und die gesundheitlichen Auswirkungen. Große Erfolge wurden durch strengere Grenzwerte für die Emissionen aus Industrieanlagen erreicht. Die Belastung durch Schwefeldioxid konnte auf weniger als fünf Prozent der Ausgangswerte gesenkt werden. Auch die Staubbelastung wurde drastisch reduziert. Ein besonders großer Schritt nach vorne war die Entschwefelung und Entstickung der Kraftwerke ab 1977.</p>
<p>Viele gesetzliche Regelungen und technische Entwicklungen konnten auf den Weg gebracht werden, auch aufgrund der wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisse, die hier in Essen seit Jahrzehnten erarbeitet werden. Trotz der sichtbaren Erfolge besteht auch weiterhin Handlungsbedarf auf wichtigen Feldern der Luftreinhaltung.</p>
<p>Informationen zum nationalen Referenzlabor:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/referenzlabor/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/referenzlabor/</a></p>
<p>Daten zur Luftqualität:</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-81</guid>
                        <pubDate>Tue, 18 Sep 2018 14:33:39 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt weitere Wolfsnachweise im Kreis Wesel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-weitere-wolfsnachweise-im-kreis-wesel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) liegen weitere genetische Ergebnisse des Senckenberg Forschungsinstitutes auf Wolfnachweise Schermbeck-Gahlen im Kreis Wesel vor. So ergaben bei drei Übergriffen auf Schafe in der zweiten Augusthälfte Analysen von Speichelproben, dass die Nutztiere von einem Wolf getötet beziehungsweise verletzt wurden. Im Einzelnen handelt es sich dabei um zwei tote Schafe am 19. August 2018, fünf tote und zwei verletzte Schafe am 28. August 2018 und zwei tote Schafe am 29. August 2018. Zudem wurden in angrenzenden Waldgebieten im Juni und im August Kotproben (Losungen) gefunden, die ebenfalls genetisch einem Wolf zugeordnet werden konnten. 
</p>
<p>Bei einer Individualisierung der Losungsproben vom Juni und der Speichelprobe vom Schafriss vom 29. August 2018 konnte nachgewiesen werden, dass die Proben vom selben Wolf stammen, einem weiblichen Tier aus dem Nachwuchs eines Rudels aus Schneverdingen in Niedersachsen. 
</p>
<p>Aufgrund der jüngsten Häufung von Wolfsnachweisen wird das Wolfsmonitoring im Kreis Wesel verstärkt. Geplant ist der Einsatz von Wildkameras in Absprache mit den betreffenden Waldbesitzern und Jagdrevierinhabern. Für den konkreten Nachweis auf einen standortreuen Wolf bedarf es nach den bundesweiten Richtlinien zum Wolfsmonitoring wiederholter und individualisierter Nachweise innerhalb von sechs Monaten. Diese liegen bisher nicht vor.
</p>
<p>Die Schafhalter wurden über die aktuellen Ergebnisse informiert. Sie können über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallenen Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagementplans und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Der Wolf in NRW“: &lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a> 
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring:
</p>
<p><a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a> 
</p>
<p>DNA-Proben mit Verdacht auf einen Wolf werden untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
<p>Download:</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Jahrgang</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-77</guid>
                        <pubDate>Mon, 17 Sep 2018 09:29:42 +0200</pubDate>
                        <title>Qualitätsstandards für die Luftreinhaltung </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/qualitaetsstandards-fuer-die-luftreinhaltung</link>
                        <description>20 Jahre nationales Referenzlabor in Essen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,
</p>
<p>in dieser Woche findet beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz ein&nbsp; messtechnischer Ringversuch statt. Fachleute aus allen Bundesländern, des Umweltbundesamtes und Vertreter aus Luxemburg und den Niederlanden bringen Messgeräte aus ihren Luftqualitätsmessnetzen mit nach Essen, um gemeinsam die Qualität der Messergebnisse zu harmonisieren. Die bundesweit einzige Anlage, mit der solche Ringversuche durchführbar sind, steht im Technikum des LANUV in Essen. Als nationales Referenzlabor hat das NRW-Landesamt seit 20 Jahren die Federführung bei der Qualitätssicherung der Luftqualitätsüberwachung in Deutschland. 
</p>
<p>Wir laden Sie ein, am <b>Mittwoch, dem 19. September</b>, den Großversuch im Technikum des LANUV zu besichtigen.
</p>
<p><b>Treffpunkt: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 10:45 Uhr im Foyer des LANUV</b>
</p>
<p><b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wallneyer Straße 6, 45133 Essen</b>
</p>
<p>Aufbau und Ziele des Großversuchs werden von Fachleuten erklärt. LANUV-Präsident Dr. Delschen berichtet über Meilensteine der Luftreinhaltung am Standort Essen. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-63</guid>
                        <pubDate>Wed, 05 Sep 2018 13:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Weiterer Riss eines Schafes durch einen Wolf im Kreis Wesel bestätigt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/weiterer-riss-eines-schafes-durch-einen-wolf-im-kreis-wesel-bestaetigt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem bisher noch ausstehenden Ergebnis der Überprüfung eines getöteten Kamerunschafes in Schermbeck (Kreis Wesel) hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) heute bestätigt, dass das Tier von einem Wolf gerissen wurde. Der Nachweis erfolgte mit Hilfe einer Speichelprobe, die am 8. August 2018 genommen wurde. Angaben zur Herkunft des Wolfs, zum Alter oder Geschlecht können aufgrund der bisher vorliegenden Laborergebnisse noch nicht gemacht werden; weitere Analysen sind derzeit beim Senckenberg Institut in Bearbeitung.</p>
<p>Der Schafhalter wurde über das Ergebnis informiert. Er kann über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für das gerissene Tier erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinien Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagementplans und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.</p>
<p>Aufgrund der jüngsten Häufung von Wolfsnachweisen im Raum Schermbeck wird fortan das Wolfsmonitoring im Kreis Wesel verstärkt. Davon erhofft sich das LANUV Hinweise, ob es sich um ein und dasselbe Tier handelt, das möglicherweise standorttreu geworden ist. Wölfe sind Teil der natürlichen Artenvielfalt in unseren Wäldern und waren in großen Teilen Europas nie ausgestorben. Geplant ist der Einsatz von Wildkameras in Absprache mit den betreffenden Waldbesitzern und Jagdrevierinhabern. Für den konkreten Nachweis auf einen standortreuen Wolf bedarf es nach den bundesweiten Richtlinien zum Wolfsmonitoring wiederholte und individualisierte Nachweise innerhalb von sechs Monaten. Diese liegen bisher nicht vor.</p>
<p>Sollte sich herausstellen, dass in einer Region ein Wolf standorttreu geworden ist, wird ein sogenanntes „Wolfsgebiet“ ausgewiesen, in dem zusätzlich zu den unmittelbaren Entschädigungsleistungen für Nutztierverluste auch Herdenschutzmaßnahmen, insbesondere die Anschaffung von Elektrozäunen und Herdenschutzhunden gefördert werden.</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488.</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Der Wolf in NRW“: <strong>!</strong><a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a></p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):<br> DBBW/Wolfsmonitoring:<br> <a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a></p>
<p>DNA-Proben mit Verdacht auf einen Wolf werden untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-45</guid>
                        <pubDate>Fri, 31 Aug 2018 05:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>Antibiotikaresistente Bakterien in Badegewässern: Ergebnisse erster Untersuchungen insgesamt unbedenklich</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/antibiotikaresistente-bakterien-in-badegewaessern-ergebnisse-erster-untersuchungen-insgesamt-unbedenklich</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem kommenden Jahr plant das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Sonder-Untersuchungen von Gewässern in Nordrhein-Westfalen auf relevante Antibiotika-resistente Bakterien sowie Antibiotika-Rückstände. In den zurückliegenden Wochen erfolgten im Auftrag des Umweltministeriums erste Voruntersuchungen in Badegewässern. Das erfreuliche Zwischenergebnis: Von den in zehn EG-Badegewässern bisher entnommenen 30 Proben wiesen lediglich zwei Proben sehr geringe Mengen antibiotikaresistenter Bakterien auf.</p>
<p>In einer Juni-Probe aus dem Elfrather See in Krefeld und einer Probe von Ende Juli aus dem Baldeneysee wurden sehr geringe Mengen eines Darmbakteriums mit Resistenzen gegen drei Antibiotika-Wirkstoffgruppen nachgewiesen. „Die gefundenen Mengen waren aber so niedrig, dass gesunde Menschen keiner Gefahr ausgesetzt waren. Bei den zwei anderen Probezyklen wurden an diesen Seen keinerlei Auffälligkeiten gefunden“, sagte Professor Martin Exner, Leiter des Hygiene-Instituts des Universitätsklinikums Bonn, der die Untersuchungen wissenschaftlich begleitet und im Rahmen eines bundesweiten Verbundprojektes „HyReKA“ die Verbreitung antibiotikaresistenter Bakterien durch Abwasser erforscht.</p>
<p>Alle anderen untersuchten Badegewässer wiesen keine klinisch relevanten Resistenzen auf. Damit bestätigen die ersten Ergebnisse des Sonderuntersuchungsprogramms die gute Wasserqualität ausgewiesener Badestellen in Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>„Dies sind erfreuliche Zwischenergebnisse. Aber das Thema wird uns in den kommenden Monaten weiter begleiten. Zum einen sind die Probenahmen an den Badegewässern noch nicht abgeschlossen und zum anderen werden wir unsere Untersuchungen im kommenden Jahr auf andere Gewässerbereiche ausweiten. Die Gewässerbelastungen mit antibiotikaresistenten Bakterien und das Thema Antibiotika-Resistenz haben für uns eine hohe Priorität. Wir müssen die potentiellen Ursachen identifizieren und Eintragsquellen reduzieren“, sagte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser.</p>
<p>Die Untersuchungen werden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) mit dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn durchgeführt. Die bisherigen Zwischenergebnisse nach drei von vier in diesem Jahr vorgesehenen Probenahmen beziehen sich auf Proben von Anfang Juni sowie Anfang und Ende Juli 2018 in zehn ausgewählten EG-Badegewässern in NRW. In dieser Woche wurden die letzten Probenahmen durchgeführt, die in den kommenden Wochen ausgewertet werden. Darauf aufbauend werden das Hygiene-Institut des Universitätsklinikums Bonn und das LANUV einen Gesamtbericht zu den Voruntersuchungen erstellen, der eine Grundlage für die Sonder-Untersuchungen des kommenden Jahres bildet.</p>
<p>Die EG-Badegewässerrichtlinie verlangt keine Untersuchungen auf Antibiotika-resistente Bakterien. Daher liegen bisher kaum Erkenntnisse über eine mögliche Verunreinigung mit Antibiotika-resistenten Erregern nach EG-Badegewässerrichtlinie vor. Im Rahmen der Sonderuntersuchung werden ausgewählte Badestellen auf klinisch relevante Bakterien mit Resistenzen gegen mehr als zwei Antibiotika-Wirkstoffgruppen untersucht. Derartige multiresistente Bakterien können Infektionen beim Menschen auslösen, die dann auf Grund ihrer Resistenzen schwer zu behandeln sind. „Aber die Gefahr ist bei gesunden Menschen mit einem intakten Immunsystem sehr gering“, sagte Prof. Exner.</p>
<p>Neben der Untersuchung auf Antibiotika-resistente Bakterien wurden die Proben in dem laufenden Sonderuntersuchungsprogramm auch auf das Vorkommen von Darmbakterien (Intestinale Enterokokken und E. coli) untersucht. Alle bisher untersuchten Proben zeigten in Anlehnung an die Anforderungen der Badegewässerverordnung NRW keine Auffälligkeiten und eine gute beziehungsweise ausgezeichnete Wasserqualität.</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen verwies auf die angelaufenen Planungen seines Hauses zum Messprogramm, das nach Abschluss des bundesweiten Forschungsprojektes HyReKA in den Jahren 2019 und 2020 fortgeführt werden soll: „Wir haben langjährige Erfahrung in der Ermittlung von Eintragsquellen von vielen verschiedenen Stoffen und Legionellen in die nordrhein-westfälischen Gewässer. Sobald die Ergebnisse des bundesweiten Forschungsvorhabens vorliegen, stehen uns weitere Kriterien zur Bewertung von möglichen Gefahren und Eintragspfaden zur Verfügung. Darauf können wir dann unsere weiteren Untersuchungen aufbauen“, erläuterte LANUV-Präsident Delschen.</p>
<p>____________________________________________</p>
<h2>Hintergrundinformationen</h2>
<p>Im Rahmen des laufenden Sonderuntersuchungsprogramms werden folgende zehn EG-Badegewässer in Nordrhein-Westfalen untersucht:</p><ul> 	<li>Aasee, Bocholt</li> 	<li>Baldeneysee, Essen</li> 	<li>Bettenkamper Meer, Moers</li> 	<li>Bruchertalsperre, Marienheide</li> 	<li>Eiserbachsee, Simmerath</li> 	<li>Elfrather See, Krefeld</li> 	<li>Fühlinger See, Köln</li> 	<li>Großer Weserbogen, Porta Westfalica</li> 	<li>Naturfreibad Heil, Bergkamen</li> 	<li>Seebad Haltern, Haltern am See</li> </ul><p>Kriterien für die Auswahl der Badegewässer waren (1.) mögliche Belastungsfaktoren im Hinblick auf Einträge Antibiotika-resistenter Bakterien in die Gewässer, wie Krankenhaus-Abwasser, kommunales Abwasser oder Abschwemmungen von landwirtschaftlich genutzten Flächen, (2.) bekannte Belastungen, wie höhere Konzentrationen an Darmbakterien (Escherichia coli = E. coli) oder große Wasservogelaufkommen, sowie (3.) Region und Typ des Badegewässers.</p>
<p>Die Probenahmen für die Untersuchungen werden von Mitarbeitern des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen nach Vorgaben der europäischen Badegewässerrichtlinie bzw. der nordrhein-westfälischen Badegewässerverordnung sowie unter Beachtung normativer Vorgaben für die Probenahme von Wasserproben für mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt.</p>
<p>Was sind klinisch besonders relevante Bakterien?</p>
<p>Klinisch besonders relevante Bakterien sind solche, die Erkrankungen beim Menschen hervorrufen können und Resistenzen gegen mehr als zwei Antibiotika-Wirkstoffgruppen aufweisen, die als primäre Therapeutika bei schweren Infektionen durch Bakterien eingesetzt werden. Die Festlegung der besonderen Relevanz bestimmter Bakterien sowie der betrachteten Antibiotika-Wirkstoffgruppen erfolgte durch Mediziner mit ausgewiesener Expertise im Bereich Hygiene und öffentliche Gesundheit auf Basis von Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI).</p>
<p>Überwachung und Bewertung der Wasserqualität der EG-Badegewässer Zum Schutz der Badenden entnehmen die Überwachungsbehörden (Gesundheitsämter) während der Badesaison alle vier Wochen Wasserproben, die auf mikrobiologische Kenngrößen untersucht werden, um die bakterielle Belastung eines Badegewässers abzuschätzen. Falls die Ergebnisse einer Probe den Wert größer 700 KBE/100 mL bei Intestinalen Enterokokken beziehungsweise größer 1800 KBE/100 mL bei Escherichia Coli überschreiten, sollen die Gesundheitsämter eine sofortige Nachkontrolle durchführen. Liegen bei der Nachkontrolle die Messergebnisse wieder über diesen Werten, wird empfohlen ein zeitweiliges Badeverbot zu erlassen.</p>
<p>Zudem wird die generelle Qualität des Badegewässers bewertet. Dies erfolgt nach den Regeln der europäischen Badegewässerrichtlinie auf Basis der Messwerte der vergangenen vier Jahre.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.badegewaesser.nrw.de/bg1.htm" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.badegewaesser.nrw.de/bg1.htm</a></p>
<p>&nbsp;Pressemitteilung vom 17.05.2018: Qualität der Badegewässer in Nordrhein-Westfalen weiterhin gut – Große Mehrheit der Badegewässer mit "ausgezeichnet" oder "gut" bewertet</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2018-05-17-qualitaet-der-badegewaesser-in-nordrhein-westfalen-weiterhin-gut/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=15b3e892544eb3cab6339220b06e9cf9" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2018-05-17-qualitaet-der-badegewaesser-in-nordrhein-westfalen-weiterhin-gut/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=15b3e892544eb3cab6339220b06e9cf9</a></p>
<p>Informationen zum Verbundprojekt HyReKA - <a href="http://hyreka.net/" target="_blank" rel="noreferrer">http://hyreka.net/</a></p>
<p>Vorläufige hygienisch-medizinische Bewertung einer Expertengruppe aus dem HyReKA Verbundvorhaben:</p>
<p><a href="http://hyreka.net/uploads/PDF/D46_D54_HyReKA_%C3%9Cbersicht_HM_5_18.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">http://hyreka.net/uploads/PDF/D46_D54_HyReKA_%C3%9Cbersicht_HM_5_18.pdf</a></p>
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-43</guid>
                        <pubDate>Thu, 30 Aug 2018 13:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfnachweis durch Speichelprobe an einem gerissenen Rotwild Hirschkalb in Schermbeck</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfnachweis-durch-speichelprobe-an-einem-gerissenen-rotwild-hirschkalb-in-schermbeck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den Nachweis von Wolf-DNA mit Hilfe einer Speichelprobe, die am 20. Juli 2018 in Schermbeck (Kreis Wesel) an einem Rotwildkalb genommen wurde. Die Speichelprobe wurde untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht.</p>
<p>Angaben zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder Geschlecht können aufgrund dieser Analyse noch nicht gemacht werden. Eine Rückstellprobe ist derzeit beim Senckenberg Institut noch in Bearbeitung.</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488.</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV:</p>
<p>Der Wolf in NRW - <a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a></p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring - <a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a></p>
<p>Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a></p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-40</guid>
                        <pubDate>Tue, 28 Aug 2018 07:01:25 +0200</pubDate>
                        <title>TÜV bestätigt: Messstationen entsprechen den Vorgaben</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tuev-bestaetigt-messstationen-entsprechen-den-vorgaben</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>TÜV-Gutachten bestätigt: Einrichtung der Stickstoffdioxid-Messstationen an Hauptbelastungspunkten gesetzeskonform.</h3>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) lässt im Rahmen der ständigen Qualitätssicherung und methodischen Weiterentwicklung den Gesamtprozesses der Luftreinhalteplanung (LRP) innerhalb des LANUV durch eine externe Evaluation überprüfen. Teil der Evaluation ist eine Überprüfung der einzelnen Messstationen durch den TÜV Rheinland. Für die sieben LANUV-Messpunkte mit den höchsten Stickstoffdioxid-Grenzwertüberschreitungen in Nordrhein-Westfalen liegen jetzt erste Ergebnisse einer gemeinsamen Begutachtung des TÜV Rheinlands und des vom Bundesverkehrsministeriums beauftragten Deutschen Wetterdienstes&nbsp; vor: Demnach ergaben sich für die untersuchten Standorte in Aachen, Bochum, Düren, Düsseldorf (3) und Köln keine Abweichungen von den gesetzlichen Vorgaben.</p>
<p>„Die Fachleute des LANUV sind bei der Einrichtung der Messstationen von Stickstoffdioxid gesetzeskonform vorgegangen“, sagte Dr. Peter Wilbring, Experte für Luftreinhaltung beim TÜV Rheinland. Die Messstellendokumentation des LANUV wurde auf Vollständigkeit und Konsistenz geprüft und anschließend durch eine umfassende Ortsbesichtigung validiert. „Abstände, Höhen und Anforderungen an die Umgebung des jeweiligen Messpunktes entsprechen ohne Ausnahme den Vorgaben der Luftreinhalte-Richtlinie“, so Wilbring.</p>
<p>„Das sind erfreuliche Ergebnisse“, sagte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und weiter: „Aber damit ist es nicht getan. Das LANUV wird in den kommenden Wochen alle Messpunkte überprüfen lassen. Mit den Ergebnissen rechnen wir im Herbst dieses Jahres.“ Derzeit betreibt das LANUV in Nordrhein-Westfalen zur Beurteilung der Luftqualität über 134 offizielle Messstellen, davon 60 kontinuierliche Probenahmestellen mit aktiver Probenahme und 74 Probenahmestellen mit passiver Probenahme für Stickstoffdioxid.</p>
<p>Für LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen sind die Ergebnisse eine Bestätigung, dass die Messungen in Bezug auf die geprüften kleinräumigen Kriterien rechtskonform sind: „Unser Ziel dieser ersten Prüfung war, Transparenz zu schaffen. Das Gutachten bestätigt, dass die Messergebnisse des LANUV eine verlässliche und belastbare Datengrundlage für die Planung und Überprüfung von Luftreinhaltemaßnahmen sind.“</p>
<p>Parallel dazu werden laut Präsident Delschen alle Prozesse im Landesumweltamt begutachtet, die im Zusammenhang mit der Modellierung und Messung von Stickstoffdioxid stehen, darunter auch die Frage der großräumigen Standortauswahl.</p>
<p>Im vergangenen Jahr waren in Nordrhein-Westfalen 27 Kommunen von Grenzwertüberschreitungen betroffen. Maßnahmen zur Luftreinhaltung sollen vor allem in diesen hoch belasteten Innenstädten zu geringeren Schadstoffbelastungen führen. Korrekte Messungen der Schadstoffkonzentrationen schaffen dafür eine zuverlässige und belastbare Datengrundlage.</p>
<p>Im ersten Schritt hatte das LANUV die Prüfung der Messorte beauftragt, an denen die Jahresmittelwerte im vergangenen Jahr den Stickstoffdioxid-Grenzwert am deutlichsten überschritten hatten.</p>
<p>Das sind folgende Messorte:</p><ul> 	<li>Aachen, Wilhelmstraße</li> 	<li>Bochum, Herner Straße</li> 	<li>Düren, Euskirchener Straße</li> 	<li>Düsseldorf Bilk</li> 	<li>Düsseldorf, Corneliusstraße</li> 	<li>Düsseldorf, Ludenberger Straße</li> 	<li>Köln, Clevischer Ring</li> </ul><p>Die Ergebnisse der Überprüfung im Überblick:</p><ul> 	<li>Alle Probenahmen liegen mit einer Höhe zwischen 2,30 und 3,50 Metern im mittleren Bereich der vorgegebenen Toleranz.</li> 	<li>Zu geringe Abstände zu Häuserfluchten oder anderen Hindernissen, die die freie Anströmung der Probenahmestelle behindern könnten, wurden nicht festgestellt. Auch Bäume, die in einigen der betrachteten Straßen zum regelmäßigen Straßenbild gehören, beeinflussten die Strömungsverhältnisse nicht, da immer sichergestellt ist, dass die Abstände zwischen den unteren Ausläufern der Baumkronen und dem Messpunkt ausreichend groß waren.</li> 	<li>Die Messeinlässe liegen nicht in unmittelbarer Nähe von Emissionsquellen gemäß Richtlinie. Die Abstände der Messeinlässe zum jeweiligen Fahrbahnrand werden als geeignet beurteilt.</li> 	<li>Bei allen Messstationen waren die Abstände zur nächsten Kreuzung deutlich größer als gefordert, sodass „stop and go-Verkehr“ die Standorte nicht negativ beeinflusst.</li> </ul><p>Weitere Informationen zum Bereich „Luftreinhaltung in Nordrhein-Westfalen“:</p><ul> 	<li>Aktuelle Daten zur Luftqualität in NRW beim Landesumweltamt (LANUV NRW) - stündlich aktualisierte Werte mit Daten der kontinuierlich messenden stationären Container: <a href="http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/</a></li> 	<li>Zu den Messstellen beim Landesumweltamt: <a href="http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/messorte-und-werte/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/messorte-und-werte/</a></li> 	<li>Bericht des Landesumweltamts zur Luftqualität 2017 in NRW sowie vorherige Jahreskenngrößen und Berichte: <a href="http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte/</a></li> 	<li>"Evaluation der Luftreinhalteplanung mit Überprüfung der Messstellen" - Pressemitteilung vom 20.06.2018: <a href="http://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2018-06-20-evaluation-der-luftreinhalteplanung-mit-ueberpruefung-der-messstellen/" target="_blank" rel="noreferrer">www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2018-06-20-evaluation-der-luftreinhalteplanung-mit-ueberpruefung-der-messstellen/</a></li> </ul><h3>Download</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-34</guid>
                        <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 06:48:00 +0200</pubDate>
                        <title>Islamisches Opferfest Kurban Bayrami beginnt am Dienstag</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/islamisches-opferfest-kurban-bayrami-beginnt-am-dienstag</link>
                        <description>Rituelles Schlachten mit Elektrokurzzeit-Betäubung als Alternative zum Schächten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des islamischen Opferfestes, das dieses Jahr vom 21. bis zum 24. August stattfindet, werden auch in Nordrhein-Westfalen viele Schafe und Rinder in einer traditionellen Zeremonie geschlachtet. Aus Tierschutzgründen grundsätzlich nicht erlaubt ist die Schlachtmethode des Schächtens, Ausnahmen regelt das Tierschutzgesetz. Beim Schächten werden Tiere ohne vorhergehende Betäubung durch einen Kehlschnitt entblutet und dadurch getötet. Tierschutzkonform ist hingegen ist das rituelle Schlachten, wenn die Tiere vor dem Ausbluten mittels Elektrozange betäubt werden.<br><br>
</p>
<p><b>Was ist eine rituelle Schlachtung mit Elektrokurzzeit-Betäubung?</b> 
</p>
<p>Bei dieser rituellen Schlachtung werden Tiere unter Berücksichtigung religiöser Riten so geschlachtet, dass sie für die Gläubigen zum Verzehr geeignet sind. Als Alternative zum verbotenen Schächten gibt es hierfür die vielfach akzeptierte Schlachtmethode mit Elektrokurzzeitbetäubung. Dabei erfolgt eine kurze Betäubung von Schafen und Rindern mittels Elektrozange. Die Tötung der betäubten Tiere erfolgt durch Ausbluten nach einem Kehlschnitt. Diese Methode genügt sowohl der gesetzlichen Tierschutzvorschrift, nach der ein Tier vor dem Schlachten zu betäuben ist, als auch der religiösen Anforderung, dass ein Tier während des Entblutens noch leben muss. Die Tiere würden ohne den sofortigen Schnitt durch die Kehle wieder zu Bewusstsein kommen und weiterleben. 
</p>
<p>Zu Kurban Bayrami werden in vielen deutschen Schlachthöfen rituelle Schlachtungen nach erfolgter Elektrokurzzeit-Betäubung angeboten.<br><br>
</p>
<p><b><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif">Was ist für eine gesetzkonforme rituelle Schlachtung mit Elektrokurzzeit-Betäubung zu beachten?<br></span></b></p><ul><li>Die Zulassung für die Elektrokurzzeit-Betäubung muss der Schlachthofbetreiber beim kommunalen Veterinäramt rechtzeitig beantragen</li><li><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif">Der Kehlschnitt darf nur von einer sachkundigen Person durchgeführt werden</span></li><li><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif">Zur Erlangung der Sachkunde ist eine Schulung erforderlich </span></li><li><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif">Informationen erteilen die örtlich zuständigen Veterinärämter </span></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen sind zu finden unter:
</p>
<p>&lt;link verbraucherschutz tierschutz toetung-und-schlachtung rituelles-schlachten&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/toetung-und-schlachtung/rituelles-schlachten/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/toetung-und-schlachtung/rituelles-schlachten/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;Download:</h3><ul><li>Foto: ; Peter Schütz © LANUV. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-24</guid>
                        <pubDate>Wed, 15 Aug 2018 06:48:43 +0200</pubDate>
                        <title>Ausbreitung der Beifuß-Ambrosie effektiv verhindern – Die nicht heimische Pflanze profitiert von der Hitzeperiode und kann Allergien auslösen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ausbreitung-der-beifuss-ambrosie-effektiv-verhindern-die-nicht-heimische-pflanze-profitiert-von-der-hitzeperiode-und-kann-allergien-ausloesen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits wenige Pollenkörner der Beifuß-Ambrosie in der Atemluft können die Entwicklung einer Ambrosia-Allergie mit Heuschnupfen und häufig auch schwerem Asthma bewirken. Die späte Blüte verlängert die Leidenszeit von Pollen-Allergikern bis in den Herbst hinein. Von dem extremen Wetter der letzten Wochen profitiert die Beifuß-Ambrosie besonders, da sie Wärme liebt und Trockenheit gut verkraftet, und damit Vorteile gegenüber heimischen Pflanzen hat. 
</p>
<p>Die Bekämpfung jedes einzelnen Vorkommens ist wichtig, um eine weitere Verbreitung effektiv zu stoppen. Wer eine Beifuß-Ambrosie entdeckt, sollte diese den örtlichen Umweltbehörden oder dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) melden. Dazu hat das LANUV bereits im Sommer 2007 eine landesweite Meldestelle eingerichtet. Den eingegangenen Meldungen zufolge sind die meisten Vorkommen der Beifuß-Ambrosie&nbsp; auf Vogelfutter oder anderes Streufutter zurückzuführen. Seit dem 1. Dezember 2012 sind Einfuhr und Handel ambrosiahaltiger Futtermittel per EU-Verordnung verboten. Eine massenhafte Ausbreitung entlang von Straßenrändern oder Flussufern wurde bisher in NRW nicht beobachtet. 
</p>
<p>Wie ist die Beifuß-Ambrosia zu erkennen und wie laufen die Meldewege? 
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Pflanze wird oft verwechselt mit dem Gemeinen Beifuß oder der Resede. Tipps zur Identifizierung finden Sie unter: &lt;link natur artenschutz neobiota ambrosia&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/neobiota/ambrosia/#c4592" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/neobiota/ambrosia/</a> 
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fotografieren Sie die als Beifuß-Ambrosie vermutete Pflanze und melden Sie den Fund dem LANUV über das Ambrosia-Meldeformular. 
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das LANUV geht jeder Meldung nach und veranlasst nach Bestätigung der Artbestimmung eine Bekämpfung vor Ort.
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Da die Samen bis zu 40 Jahre keimfähig bleiben, muss der Fundort in den Folgejahren nach Beifuß-Ambrosien abgesucht werden. Behalten Sie daher bekannte Fundorte im Auge und melden Sie neu keimende Exemplare. 
</p>
<p>Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Beifuß-Ambrosie über Saat- und Futtermischungen aus Nordamerika nach Südosteuropa eingeschleppt. Dank Klimaerwärmung und wachsendem Güteraustausch breitet sich die wärmebedürftige Pflanze nach Nordwesten aus und wächst auch in Nordrhein-Westfalen an einigen Stellen. 
</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter:
</p>
<p>&lt;link natur artenschutz neobiota ambrosia&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/neobiota/ambrosia/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/neobiota/ambrosia/</a>
</p>
<h3>&nbsp;Download:</h3><ul><li>Foto:  ; © LANUV. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</li></ul><ul><li>&nbsp;</li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-20</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Aug 2018 14:26:20 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet ozon-o3 _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link umwelt luft ausbreitung aktuelle-immissionsprognose immissionsprognose-fuer-nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&lt;link umwelt umweltmedizin wirkungen-von-luftschadstoffen schadstoffe ozon-o3&gt;Mehr zum Thema Ozon
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-17</guid>
                        <pubDate>Fri, 03 Aug 2018 14:49:12 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet ozon-o3 _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>Da für morgen weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link umwelt luft ausbreitung aktuelle-immissionsprognose immissionsprognose-fuer-nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&lt;link umwelt umweltmedizin wirkungen-von-luftschadstoffen schadstoffe ozon-o3&gt;Mehr zum Thema Ozon
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<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Ozon-Warnung</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-485</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Aug 2018 06:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet ozon-o3 _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.
</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link umwelt luft ausbreitung aktuelle-immissionsprognose immissionsprognose-fuer-nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&lt;link umwelt umweltmedizin wirkungen-von-luftschadstoffen schadstoffe ozon-o3&gt;Mehr zum Thema Ozon
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-480</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Aug 2018 12:49:55 +0200</pubDate>
                        <title>Schaf in der Senne nicht von einem Wolf gerissen, genetische Analyse weist Hund als Verursacher nach </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/schaf-in-der-senne-nicht-von-einem-wolf-gerissen-genetische-analyse-weist-hund-als-verursacher-nach</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die am 26. Juni 2018 auf dem Truppenübungsplatz Senne tot mit Bisswunden aufgefundene Heidschnucke wurde nicht von einem Wolf, sondern einem Hund getötet. Die genetische Untersuchung durch die Senckenberg Forschungsstation Gelnhausen hat genetisches Material von einem Hund und einem Fuchs festgestellt. 
</p>
<p>Übergriffe von frei laufenden Hunden auf Schafe und andere Weidetiere sind leider häufig zu beklagen. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bittet daher alle Hundehalter, ihre Hunde nicht streunen zu lassen und auch beim Spaziergang unter Kontrolle zu behalten. Übergriffe von Hunden auf Schafe und Wildtiere lassen sich so wirksam verhindern.
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Der Wolf in NRW“: &lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a>
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): 
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring - <a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a>
</p>
<p>Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-475</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Aug 2018 10:04:44 +0200</pubDate>
                        <title>Haus- und Wildtiere haben Hitzestress – Tränken schaffen Linderung, Hunde nicht im Auto lassen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/haus-und-wildtiere-haben-hitzestress-traenken-schaffen-linderung-hunde-nicht-im-auto-lassen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter Hitze und Trockenheit leiden nicht nur Menschen und Haustiere, die auf die Umsicht ihrer Halterinnen und Halter angewiesen sind. Für Wildtiere bedeuten ausgetrocknete Pfützen, Bäche und Tümpel akute Gefahr zu verdursten. Für Hunde können vor allem aufgeheizte Autos zu einer lebensbedrohlichen Falle werden. 
</p>
<h3>Hitzestau im Auto</h3>
<p>Bei einer Außentemperatur von etwa 30 Grad Celsius kann die Innentemperatur eines in der Sonne geparkten Autos binnen dreißig Minuten über 45 Grad Celsius steigen. Da Hunde kaum Schweißdrüsen haben, sondern ihre Körpertemperatur durch Hecheln über Verdunstungskälte regulieren, benötigen sie viel Wasser. Bei sehr hohen Temperaturen ohne Luftzirkulation reicht Hecheln zum Abkühlen nicht aus, und ohne Wasser besteht zusätzliche Austrocknungsgefahr. Die Folge kann ein Hitzschlag sein, mit einer Überlebenschance unter 50 Prozent. 
</p>
<p>Wer bei diesen Temperaturen einen Hund in einem draußen geparkten Fahrzeug entdeckt, sollte nicht impulsiv die Scheibe einschlagen, sondern zuerst nach der Fahrerin oder dem Fahrer in der Umgebung suchen. Gelingt das nicht, ist das örtlich zuständige Veterinäramt oder die Polizei oder Feuerwehr zu alarmieren. Nach Rücksprache mit der Polizei kann versucht werden, den Hund zu befreien. Voraussetzung ist allerdings, dass offensichtlich große Gefahr besteht, erkennbar zum Beispiel an Krampfanfällen oder Bewusstlosigkeit. Zudem sollten Passanten als Zeugen zugegen sein. Wenn das Tier befreit wird und keine dem Tier vertraute Person zugegen ist, sollte dringend auf Selbstschutz geachtet werden, denn verwirrte oder verängstigte Tiere könnten beißen. Ein ruhiger Schattenplatz, Wasser zum Trinken und feuchte Tücher sind wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen, bis eine Tierärztin oder ein Tierarzt lebensrettende Maßnahmen einleiten kann. 
</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter:
</p>
<p>&lt;link verbraucherschutz tierschutz tierhaltung heimtiere-exoten-und-wildtiere gefahr-durch-hitze-todesfalle-auto&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/heimtiere-exoten-und-wildtiere/gefahr-durch-hitze-todesfalle-auto/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/heimtiere-exoten-und-wildtiere/gefahr-durch-hitze-todesfalle-auto/</a>
</p>
<h3>Schattenplätze für Meerschweinchen</h3>
<p>Der gut gemeinte Freilauf im Garten oder auf dem Balkon kann für Meerschweinchen und Kaninchen tödlich enden, wenn der Lauf der Sonne nicht bedacht wird. Morgens ist das Gehege noch ein schattiger Platz, spätestens mittags kann die Sonneneinstrahlung für die kleinen Heimtiere lebensgefährlich werden, da diese sehr hitzeempfindlich sind. Wer tagsüber nicht zuhause ist, sollte die Tiere besser in der geschlossenen Wohnung halten, je nach Lage mit geschlossenen Jalousien als Hitzeschutz. Ist ein Tier überhitzt, sollte es nicht abrupt abgekühlt werden, sondern vorsichtig mit feuchten Tüchern, und umgehend eine Tierärztin oder ein Tierarzt aufgesucht werden.
</p>
<h3>Tränkestellen für Wildtiere</h3>
<p>Für Wildtiere bedeuten ausgetrocknete Pfützen, Bäche und Tümpel akute Gefahr zu verdursten. Tränkestellen für Wildtiere sind daher sinnvoll und wichtig, um die derzeit herrschende hochsommerliche Wasserknappheit zu lindern. 
</p>
<p>Kleine Wildtiere wie Igel und Maulwürfe benötigen flache Wasserschalen mit einem niedrigen Wasserstand, sonst besteht die Gefahr, dass sie hineinfallen und ertrinken. In größere Schalen sollten ein paar den Wasserpegel überragende Steine mittig bis randnah als „Rettungsinseln“ gelegt werden. Schwimmhilfen sind ebenfalls wichtig für Insekten. Vögel mögen lieber Schalen an höheren Stellen. Garten- oder Balkonbesitzer sollten solche einfachen Hilfen gezielt verteilen. 
</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter:
</p>
<p>&lt;link verbraucherschutz tierschutz tierhaltung heimtiere-exoten-und-wildtiere tipps-fuer-traenkestellen&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/heimtiere-exoten-und-wildtiere/tipps-fuer-traenkestellen/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierschutz/tierhaltung/heimtiere-exoten-und-wildtiere/tipps-fuer-traenkestellen/</a>
</p>
<p>Ansprechpartnerin: 
</p>
<p>Dr. med. vet. Karen Schemken
</p>
<p>Telefon: +49(0)2361 305-1104
</p>
<p>Mobil:&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49(0)162-2682900
</p>
<p>E-Mail:&nbsp;&nbsp; <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/pfwjs3xhmjrpjsEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">karen.schemken(at)lanuv.nrw.de</a>
</p>
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                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-455</guid>
                        <pubDate>Thu, 26 Jul 2018 15:42:08 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet ozon-o3 _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.
</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link umwelt luft ausbreitung aktuelle-immissionsprognose immissionsprognose-fuer-nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&lt;link umwelt umweltmedizin wirkungen-von-luftschadstoffen schadstoffe ozon-o3&gt;Mehr zum Thema Ozon
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-452</guid>
                        <pubDate>Wed, 25 Jul 2018 13:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>Da für morgen kühleres und weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link umwelt luft ausbreitung aktuelle-immissionsprognose immissionsprognose-fuer-nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&lt;link umwelt umweltmedizin wirkungen-von-luftschadstoffen schadstoffe ozon-o3&gt;Mehr zum Thema Ozon
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<h3>Download: </h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-448</guid>
                        <pubDate>Tue, 24 Jul 2018 13:23:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.
</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link umwelt luft ausbreitung aktuelle-immissionsprognose immissionsprognose-fuer-nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&lt;link umwelt umweltmedizin wirkungen-von-luftschadstoffen schadstoffe ozon-o3&gt;Mehr zum Thema Ozon
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<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-445</guid>
                        <pubDate>Sat, 21 Jul 2018 13:17:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>&nbsp;Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:  </h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.
</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link umwelt luft ausbreitung aktuelle-immissionsprognose immissionsprognose-fuer-nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&lt;link umwelt umweltmedizin wirkungen-von-luftschadstoffen schadstoffe ozon-o3&gt;Mehr zum Thema Ozon
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<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-442</guid>
                        <pubDate>Fri, 20 Jul 2018 12:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.
</p>
<p>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link umwelt luft ausbreitung aktuelle-immissionsprognose immissionsprognose-fuer-nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&lt;link umwelt umweltmedizin wirkungen-von-luftschadstoffen schadstoffe ozon-o3&gt;Mehr zum Thema Ozon
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<p>&nbsp;</p>
<p>Download:</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-411</guid>
                        <pubDate>Fri, 13 Jul 2018 12:43:19 +0200</pubDate>
                        <title>Afrikanische Schweinepest: Kreisveterinäre aus ganz NRW werden für einen möglichen Seuchenfall fortgebildet</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/afrikanische-schweinepest-kreisveterinaere-aus-ganz-nrw-werden-fuer-einen-moeglichen-seuchenfall-fortgebildet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wachsamkeit und Vorbeugung sind die wichtigsten Aspekte, um einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland und Nordrhein-Westfalen zu verhindern. Eine zentrale Aufgabe kommt dabei den Tierärztinnen und Tierärzten in den Kreisen zu, um der konkreten Bedrohung begegnen zu können. Am gestrigen Donnerstag (12. Juli 2018), haben sich deshalb in Essen etwa 120 Veterinärinnen und Veterinäre sowie Vertreterinnen und Vertreter von kommunalen und Landesbehörden aus ganz Nordrhein-Westfalen getroffen zu einer zentralen Fortbildungsveranstaltung des Landesamtes für Natur-, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).
</p>
<p>Im Vordergrund standen der Erfahrungsaustausch und eine engmaschige Abstimmung über Verwaltungs- und Landesgrenzen hinweg, um effektiv eine Einschleppung des ASP-Virus nach Nordrhein-Westfalen und damit Tierleid unter Wild- und Hausschweinen zu verhindern. Über die neuesten Erkenntnisse und die Seuchenlage in den osteuropäischen Staaten informierten Tierseuchenexperten des Friedrich-Löffler-Instituts, des NRW-Umweltministeriums und des LANUV. Über Erfahrungen zu Maßnahmen zur Vorsorge berichteten Vertreter aus anderen Bundesländern. Zudem fand eine erste Reflektion zur ersten ASP-Übung in Nordrhein-Westfalen statt, die vor 14 Tagen &nbsp;in Recklinghausen und im Rheinisch-Bergischen-Kreis erfolgreich absolviert werden konnte. 
</p>
<p>Bislang liegt ein Schwerpunkt der vorbeugenden Maßnahmen in der Reduzierung des Wildschweinbestandes. Die Zahl der Wildschweine ist in den letzten Jahren durch ein großes Nahrungsangebot und günstige klimatische Verhältnisse stark gestiegen. Im Falle eines Ausbruchs bei Wildschweinen könnte sich die Afrikanische Schweinepest schnell verbreiten und somit auch die Gefahr einer Einschleppung in unsere Hausschwein-Bestände steigen. In NRW wurde daher die Schonzeit ganzjährig aufgehoben und bereits eine deutlich größere Anzahl an Wildschweinen geschossen als im Vorjahr. 
</p>
<p>Ein sehr wahrscheinlicher Übertragungsweg sind Reste aus Wurst- und Fleischprodukten, die aus den osteuropäischen Gebieten über den Reiseverkehr zum Beispiel an deutschen Raststätten auf der grünen Wiese und nicht in den vorgesehenen Müllcontainern entsorgt werden. Das Virus der Afrikanischen Schweinepest kann sich in infiziertem Fleisch über Monate halten. Kommt ein Wildschwein auf deutscher Seite mit einem infizierten Wurstprodukt in Kontakt, kann dadurch eine Infektion ausgelöst werden. 
</p>
<p>Hintergrundinformationen Afrikanische Schweinepest: <br> Die ASP ist eine meist tödliche Erkrankung unter Haus- und Wildschweinen, die ihren Ursprung in Afrika hat. Sie wird von Viren verursacht, die in Afrika vor allem durch Lederzecken übertragen werden. Eine Ansteckung ist auch möglich über direkten Kontakt, Körperflüssigkeiten, infizierte Gegenstände oder über Lebensmittel aus infizierten Schweinen. Lederzecken spielen hierzulande keine Rolle. Seit 2014 breitet sich die über Warenverkehr oder Reisende eingeschleppte Seuche in Osteuropa unter Wild- und Hausschweinen aus. Menschen oder andere Tiere können daran nicht erkranken. Die Symptome sind&nbsp; ähnlich wie bei der Klassischen Schweinepest oder anderen schweren Erkrankungen, daher kann eine Diagnose nur im Labor gestellt werden. 
</p>
<p>Weitere Informationen:</p><ul><li>&lt;link verbraucherschutz tiergesundheit tierseuchenbekaempfung tierseuchen afrikanische-schweinepest-asp faq-zur-afrikanischen-schweinepest-asp auf häufig gestellte fragen und weitere informationen über die afrikanische schweinepest den internet-seiten des&gt;Antworten auf häufig gestellte Fragen und weitere Informationen über die Afrikanische Schweinepest auf den Internet-Seiten des LANUV </li><li><a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP.html" title="Informationsmaterialien zur Afrikanischen Schweinepest auf den Internet-Seiten des Bundeslandwirtschaftsministeriums" target="_blank" rel="noreferrer">Informationsmaterialien zur Afrikanischen Schweinepest auf den Internet-Seiten des Bundeslandwirtschaftsministeriums </a></li></ul><h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-408</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Jul 2018 08:11:30 +0200</pubDate>
                        <title>Tierische Urlaubsmitbringsel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tierische-urlaubsmitbringsel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Tiergesundheit und Artenschutz sind vorab zu berücksichtigen </h3>
<p>Wildlebende Pflanzen und Tiere sind keine legalen Urlaubsmitbringsel und gehören damit auch nicht ins Urlaubsgepäck. Viele exotische und seltene Arten unterliegen Handelsbeschränkungen und nationalen Artenschutzbestimmungen. Werden sie illegal aus dem Ausland mitgebracht, kann das teuer werden. Auch wer aus Mitgefühl und Tierliebe im Urlaub einen Hund oder eine Katze als neues Familienmitglied mit nach Hause nehmen möchte, sollte sich gründlich informieren. Oft endet wegen fehlender Papiere und Gesundheitsnachweise die Reise des Tieres am Einreiseflughafen in Deutschland.
</p>
<p>Bei der Wahl tierischer Mitbringsel aus dem Urlaub rät das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) deshalb zu besonderer Umsicht.
</p>
<p>Artenschutz
</p>
<p>Je nach Tier- oder Pflanzenart untersagen die Artenschutzbestimmungen den privaten Besitz und erst recht den kommerziellen Handel. Viele Tier- und Pflanzenarten sind durch illegalen Handel und daraus hergestellte Produkte wie Souvenirs in ihrer Existenz gefährdet und in vielen Bereichen bereits auf großer Fläche verschwunden. 
</p>
<p>Pflanzen- und Tierarten, die der Artenschutzverordnung der Europäischen Union unterliegen, sind in Deutschland meldepflichtig. Wer geschützte Pflanzen oder Tiere legal erwirbt, muss sie bei der für ihn zuständigen Stadt oder dem Kreis anmelden und die Herkunft belegen. Kann die legale Herkunft aus genehmigter Nachzucht nicht nachgewiesen werden, wird der Neuzugang beschlagnahmt – ebenso im Falle einer unterlassenen Meldung.
</p>
<p>Aber nicht nur die Mitnahme wildlebender Pflanzen und Tiere ist heikel. So manche arglos mitgebrachte Krokotasche aus Kalifornien, die Elfenbeinschnitzerei aus Kenia oder der Korallenschmuck aus Ägypten wird bei der Einreisekontrolle am Flughafen beschlagnahmt. Liegen hier Verstöße gegen das internationale Handelsabkommen vor, landen auch diese Mitbringsel im Zweifel in den Asservatenkammern des Zolls und dem Besitzer droht eine empfindliche Geldstrafe. Das LANUV rät auf solche Mitbringsel grundsätzlich zu verzichten. Reisende, die – oft auch ohne es zu wissen – das nicht berücksichtigen, können sich später beim Zoll im Heimatland keinesfalls auf Unwissenheit berufen, denn auch hier schützt Unwissenheit nicht vor Strafe.
</p>
<p>Einreisebestimmungen für Hund, Katze und Co.
</p>
<p>In meist südlichen Urlaubsländern freunden sich insbesondere Kinder schnell mit einem Straßenhund oder einer zutraulichen, aber abgemagerten Katze an. Der Impuls zu helfen ist dann schnell geweckt. Die private Einfuhr von Tieren unterliegt aber auch hier strengen gesundheitlichen Bestimmungen. Ein Grund dafür ist die Gefahr, dass Katzen und Hunde aus Südeuropa, den Subtropen und Tropen gefährliche Krankheiten einschleppen können. Dazu zählen zum Beispiel die tödlich verlaufende Tollwut oder Infektionen mit gefährlichen Parasiten, die neben Hunden und Katzen auch den Menschen befallen und schlimmstenfalls zum Tod führen können. 
</p>
<p>Wie wichtig der Impfschutz bei Tieren ist, zeigen auch die gestiegenen Zahlen von Wildtieren, die zum Beispiel an Staupe erkranken und verenden können. Das hochansteckende Staupe-Virus kann durch ungeimpfte Hunde eingeschleppt werden, die bei Kontakt mit Wildtieren zur Verbreitung der Infektion beitragen. 
</p>
<p>Gelegentlich werden Touristen als „Flugpaten“ angeworben und tragen mit ihrer gut gemeinten Hilfe dazu bei, die gesetzlichen Bestimmungen ganz oder teilweise zu umgehen. Doch die betroffenen Hunde oder Katzen sind meist nicht geimpft oder haben keine Papiere, die Impfschutz oder Gesundheit belegen. Kann bei der Einreise eines Haustiers kein wirksamer Impfschutz nachgewiesen werden, sind die verantwortlichen Tierärzte am Flughafen gezwungen, das Tier in Gewahrsam zu nehmen und für einen Zeitraum von zum Teil mehreren Monaten unter Quarantäne zu stellen. Die Quarantäne, die in geeigneten Tierheimen durchgeführt werden muss, bedeutet für das betroffene Tier über einen langen Zeitraum Isolation. Aber nicht nur das Tier ist in dem Fall „arm dran“, auch die vermeintlichen Retter dürften böse überrascht sein, denn wer das Tier nach Deutschland einführt, muss für die möglichen Folgekosten der Unterbringung in Quarantäne aufkommen. Wer also ein Tier aus dem Ausland nach Deutschland mitnehmen möchte, sollte sich unbedingt vorher darüber informieren, ob alle Bestimmungen zur Einreise erfüllt sind. Nur so können unerwartete Probleme vermieden werden. Sind die Informationen zu unkonkret oder fehlen sie ganz, sollte das Tier dort wo es ist belassen werden.
</p>
<p>Übrigens: Auch in deutschen Tierheimen warten viele Hunde und Katzen dringend auf ein neues Zuhause. Diese Tiere sind bereits geimpft, gekennzeichnet, in der Regel kastriert und übertragen keine Parasiten. 
</p>
<p>Informationen zum Artenschutz im Urlaub beim Zoll <a href="https://www.artenschutz-online.de/artenschutz_im_urlaub/index.php" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.artenschutz-online.de/artenschutz_im_urlaub/index.php</a>
</p>
<p>Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten frei lebenden Tieren und Pflanzen <a href="https://www.bmu.de/themen/natur-biologische-vielfalt-arten/artenschutz/internationaler-artenschutz/cites/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bmu.de/themen/natur-biologische-vielfalt-arten/artenschutz/internationaler-artenschutz/cites/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;Downloads: </h3><ul><li> <p>Foto: © LANUV. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</p> </li></ul><ul><li><br> </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-406</guid>
                        <pubDate>Wed, 11 Jul 2018 13:37:31 +0200</pubDate>
                        <title>+++ Absage Presse- und Fototermin +++</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/absage-presse-und-fototermin</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Wegen unerwartet starken Regens kann der Presse-und Fototermin </h3>
<p>„Kunst am Pegel – Schülerinnen und Schüler des Blomberger Hermann-Vöchting Gymnasiums gestalten ein weiteres Pegelhaus“ 
</p>
<p>leider abgesagt werden.
</p>
<p>Angesetzt war der Termin für den morgigen Donnerstag, den 12. Juli 2018, um 10:30 Uhr am Schiederstausee in Schieder-Schwalenberg. Die Einladung erfolge am gestrigen Dienstag. Bitte nehmen Sie diesen Termin aus Ihren Planungen wieder heraus.
</p>
<p>Wann die Präsentation der neuen Kunstwerke am Pegelhaus nachgeholt werden kann, steht noch nicht fest. 
</p>
<p>Mit den besten Grüßen
</p>
<p>gez. Wilhelm Deitermann
</p>
<p>(Pressesprecher)</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-404</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Jul 2018 13:53:57 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung auf dem Truppenübungsplatz Senne </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-auf-dem-truppenuebungsplatz-senne</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt die Sichtung und den Nachweis eines Wolfes mit Hilfe von Fotos auf dem Truppenübungsplatz Senne. Am 8. Juli 2018 konnte ein Mitarbeiter des Bundesforstbetriebs Rhein-Weser auf dem für die Öffentlichkeit gesperrten Teil des Truppenübungsplatzes den Wolf fotografieren. In Abstimmung mit der Dokumentations- und Bewertungsstelle des Bundes (DBBW) wurde festgestellt, dass diese Fotos einen Wolf zeigen. 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Der Wolf in NRW“: &lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a>
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): 
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring - <a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a>
</p>
<p>Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-402</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Jul 2018 12:27:41 +0200</pubDate>
                        <title>Kunst am Pegel  </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/kunst-am-pegel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Schülerinnen und Schüler des Blomberger Hermann-Vöchting-Gymnasiums gestalten ein weiteres Pegelhaus</h3>
<p>Seit dem Jahr 2006 gestalten Schülerinnen und Schüler Pegelhäuser in Ostwestfalen-Lippe. In diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler des Hermann-Vöchting Gymnasiums aus der lippischen Stadt Blomberg das Pegelhaus am Schiederstausee gestaltet. 
</p>
<p>Zur ersten Präsentation des Kunst-Projektes sind die Vertreter der Medien herzlich geladen zum Presse- und Fototermin,
</p>
<p>Zeit: &nbsp;&nbsp;&nbsp; Donnerstag, 12. Juli 2018, 10:30 Uhr
</p>
<p>Ort: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pegelhaus am Schiederstausee
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nahe „Am Staudamm 1“
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 32816 Schieder-Schwalenberg
</p>
<p>Neben den kunstschaffenden Schülerinnen und Schülern des Differenzierungskurses Kunst/Musik der Jahrgangsstufe 8 vom Hermann-Vöchting Gymnasium stehen Experten des LANUV und des Eigenbetriebs Straßen des Kreises Lippe für Fragen und Fotos zur Verfügung.
</p>
<p>Mit den besten Grüßen
</p>
<p>gez. Wilhelm Deitermann
</p>
<p>(Pressesprecher)
</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li></li><li> <p class="HinweisFoto" style="margin-left:0cm; text-indent:0cm"><span style="font-size:11.0pt">Foto: aus dem Jahr 2011 &nbsp;© LANUV. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</span></p> </li></ul><ul><li>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-390</guid>
                        <pubDate>Wed, 04 Jul 2018 14:10:53 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV stellt neues internes Pendlerportal für Beschäftigte der Umweltverwaltung vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-stellt-neues-internes-pendlerportal-fuer-beschaeftigte-der-umweltverwaltung-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Fahrgemeinschaften leisten Beitrag zur klimafreundlicheren Mobilität</h3>
<p>Die Landesverwaltung leistet mit vielen verschiedenen Bausteinen ihren Beitrag zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfalen. Unter anderem hat jetzt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) ein kostenloses Pendlerportal für die etwa 5.000 Beschäftigten der Umweltverwaltung eingerichtet. Unter dem Motto „Zusammen zum Ziel“ können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab sofort komfortabel online Fahrgemeinschaften für die An- und Abreise zum Arbeitsplatz gründen und organisieren. 
</p>
<p>„Die Einführung des internen Pendlerportals hilft, sowohl die Beschäftigten als auch die Umwelt und den Verkehr in Nordrhein-Westfalen zu entlasten. Das Portal leistet einen weiteren kleinen Beitrag zur nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität. Jedes Auto weniger im täglichen Pendelverkehr hilft“, erklärte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. 
</p>
<p>„Dieser innovative Ansatz verbindet Digitalisierung und Klimaschutz hervorragend. Fahrgemeinschaften verbessern die Luftqualität gerade in den Ballungsräumen an Rhein und Ruhr und helfen so, Fahrverbote zu vermeiden“, betonte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Das Pendlerportal wird im Rahmen der klimaneutralen Landesverwaltung vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Nordrhein-Westfalen finanziert und ist Bestandteil des Modellprojektes „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“ des LANUV, das mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des Umweltministeriums durchgeführt wird. 
</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen erläutert: „Das Pendlerportal zeigt, dass die Ergebnisse unseres Projektes ,Nachhaltige Verwaltung der Zukunft' nicht nur das LANUV nachhaltiger machen, sondern auch als Blaupause für andere öffentliche Einrichtungen dienen können.“ 
</p>
<p>Das Vorhaben ist zunächst als Pilotprojekt innerhalb des Umwelt- und Wirtschaftsressorts ausgelegt, perspektivisch sollen ab dem nächsten Jahr alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes Nordrhein-Westfalen das Pendlerportal nutzen können. 
</p>
<p>Beim Pendlerportal für die Landesverwaltung handelt es sich um einen geschlossenen Bereich, in dem die Beschäftigten Fahrgemeinschaften für die An- und Abreise zum Arbeitsplatz organisieren können. So können die Pendlerinnen und Pendler entweder Mitfahrende suchen oder Fahrgelegenheiten anbieten. Auch intermodales Pendeln wird in dem Portal unterstützt, indem mehrere Verkehrsmittel für die Zurücklegung eines Weges kombiniert werden können – der ÖPNV ist direkt im Portal integriert. 
</p>
<p>Weiterer Baustein: Handy-Sammelaktion
</p>
<p>Im Rahmen des Projekts „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“ haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher des Umweltministeriums und des LANUV darüber hinaus die Möglichkeit, bis Ende Juli 2018 alte und ungenutzte Mobiltelefone zum fachgerechten Recycling in einer Sammelbox abzugeben. Über 100 Millionen gebrauchte Handys liegen ungenutzt und vergessen in deutschen Schubladen. Durch umweltgerechtes, hochwertiges Recycling und die Weiternutzung von gebrauchten Handys und Smartphones können wertvolle Ressourcen wiedergewonnen werden.&nbsp; 
</p>
<p>Weitere Informationen: 
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; zum Thema „Nachhaltigkeit in NRW“:<br> <a href="http://www.nachhaltigkeit.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nachhaltigkeit.nrw.de</a> 
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; zum Modellprojekt "Nachhaltige Verwaltung der Zukunft" des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV):<br> <a href="http://www.nachhaltigeverwaltung.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nachhaltigeverwaltung.nrw.de</a>
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; zur Themenseite „Nachhaltiges NRW“:<br> <a href="http://www.umwelt.nrw.de/umwelt/nachhaltiges-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.umwelt.nrw.de/umwelt/nachhaltiges-nrw/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-385</guid>
                        <pubDate>Tue, 03 Jul 2018 10:41:12 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung im Kreis Höxter</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-im-kreis-hoexter</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt die Sichtung und den Nachweis eines Wolfes mit Hilfe von Fotos in Kreis Höxter. Bereits am 3. Juni 2018 beobachtete ein Autofahrer am späten Abend einen Wolf in der Nähe von Marienmünster. Der Beobachter konnte mehrere Fotos mit seinem Mobiltelefon erstellen. In Abstimmung mit der Dokumentations- und Bewertungsstelle des Bundes (DBBW) wurde festgestellt, dass diese Fotos einen Wolf zeigen. 
</p>
<p>Diese Beobachtung wurde dem LANUV erst vor wenigen Tagen gemeldet. Der Beobachtungsort wurde von der zuständigen Wolfsberaterin verifiziert. 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV: 
</p>
<p>Der Wolf in NRW - &lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a>
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): 
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring - <a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a>
</p>
<p>Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-378</guid>
                        <pubDate>Wed, 27 Jun 2018 06:27:38 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Klimaschädliche Emissionen in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/weniger-klimaschaedliche-emissionen-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV bilanziert Treibhausgas-Emissionen 2016 und im langjährigen Trend</h3>
<p>Die Emissionen von klimarelevanten Treibhausgasen entsprachen in Nordrhein-Westfalen in 2016 einer Menge von 286 MillionenTonnen CO2. Im Vergleich zum Vorjahr gab es nur eine geringe Reduktion. Der langjährige Trend setzt sich dennoch fort. Die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen gegenüber 1990 liegt 2016 bei ca. 22&nbsp;%. Für die Gesamtbilanz klimaschädlicher Gase erwartet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz nach vorläufiger Auswertung für das Jahr 2017 auch weiterhin einen absinkenden Trend. Das durch das Klimaschutzgesetz NRW für 2020 vorgesehene Minderungsziel von 25&nbsp;% wird im Jahr 2017 damit voraussichtlich bereits erreicht.
</p>
<p>Mehr als die Hälfte, nämlich rund 53&nbsp;% der Treibhausgase werden in Nordrhein-Westfalen durch die Energiewirtschaft freigesetzt. Fast ein Drittel der Stromerzeugung in Deutschland ist in NRW angesiedelt. Auch in diesem bedeutenden Wirtschaftszweig gibt es seit 1990 einen Rückgang von Treibhausgas-Emissionen. Er entspricht neun Millionen Tonnen CO2. Ursachen dafür sind die geringere Auslastung der Kraftwerke und die Stilllegung einzelner Kraftwerksblöcke. Im Jahr 2015 setzte sich diese Tendenz noch fort. Dies gilt allerdings nicht mehr für das Jahr 2016, in dem nur wenige Kraftwerksblöcke abgeschaltet wurden und neue Gaskraftwerke in Betrieb gingen. Die Minderung in der Energiewirtschaft gegenüber 2015 entspricht daher nur knapp 0,5 Mio. Tonnen CO2. 
</p>
<p>Leicht angestiegen sind hingegen die Treibhausgas-Emissionen im Bereich des Straßenverkehrs. Die Erhöhung um 3,4 % entspricht etwa einer Million Tonnen CO2. Der Verkehr gehört mit 12&nbsp;% zu den bedeutendsten Verursachern klimaschädlicher Gase. Daneben zählen die Industrie mit 19&nbsp;% sowie Haushalte und Kleinverbraucher mit 11&nbsp;% dazu. 
</p>
<p>Insgesamt ist in NRW der Trend der Treibhausgas-Emissionen über einen längeren Zeitraum rückläufig. Zwischen 1990 und 2005 gab es einen deutlichen Rückgang der Treibhausgas-Emissionen. Sie entsprachen ca. 38 Millionen Tonnen CO2. Wesentliche Ursache war der Strukturwandel in der Industrie, aber auch technische Neuerungen, wie z.&nbsp;B. die Erfassung von Gasen aus Deponien. Im Jahr 2009 zeigte sich ein deutlicher, durch die Wirtschaftskrise verursachter Rückgang der Emissionen. Die folgenden Jahre bis 2013 brachten wieder einen leichten Anstieg auf Grund der konjunkturellen Erholung. Seit dem sinkt der Trend wieder ab. 
</p>
<p>Die Bilanz der Treibhausgas-Emissionen gibt Auskunft über die ausgestoßene Menge klimaschädlicher Treibhausgase in einem Jahr. Zu den klimarelevanten Schadstoffen gehören neben Kohlendioxid (CO2) vor allem Methan, Distickstoffoxid und fluorierte Kohlenwasserstoffverbindungen. Die Emissionen werden in CO2-Äquivalenten angegeben. . Dies ermöglicht den Vergleich unterschiedlicher Treibhausgase. Zur Bewertung der Erwärmungswirkung aller Treibhausgase wird jedes dieser Gase mit der Wirkung von Kohlendioxid verglichen. So ist zum Beispiel die Klima schädigende Wirkung von Methan 25 mal höher als die von CO2. Eine Tonne Methan richtet demnach den gleichen Schaden an, wie 25 Tonnen CO2. 
</p>
<p>Ob in einem Jahr mehr oder weniger Treibhausgase freigesetzt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In der Bilanz der vergangenen Jahre sind kurzfristige konjunkturelle Schwankungen ebenso ablesbar wie z.&nbsp;B. Jahre mit milderen Temperaturen. Für einen dauerhaft abnehmenden Trend birgt die effiziente Nutzung von Ressourcen auf lange Sicht das wichtigste Potenzial.
</p>
<p>Hintergrundinformationen 
</p>
<p>Treibhausgase sind gasförmige Stoffe, die zum Treibhauseffekt beitragen, indem sie einen Teil der Infrarotstrahlung, die von der Erdoberfläche abgegeben wird, absorbieren. Die Energie dieser Strahlung verbleibt so teilweise in der Erdatmosphäre und wird nicht ans Weltall abgegeben. Dadurch steigt die Temperatur der Atmosphäre an, der so genannte Treibhaus-Effekt. 
</p>
<p>Es gibt Treibhausgase natürlichen Ursprungs und Treibhausgase, die anthropogen, also vom Menschen verursacht sind.
</p>
<p>Zu den Treibhausgasen gehören:
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp; Kohlenstoffdioxid/Kohlendioxid (CO2), es entsteht vor allem bei Verbrennungsvorgängen
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp; Methan (CH4) als flüchtige Emission aus Brennstoffen oder aus der Landwirtschaft und Abfalldeponien
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp; Distickstoffmonoxid (N2O), hauptsächlich aus Industrieprozessen und der Landwirtschaft
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp; wasserstoffhaltige Fluorkohlenwasserstoffe (HFC), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) und Schwefelhexafluorid (SF6), aus der Produktanwendung z.&nbsp;B. in PKW-Klimaanlagen, Anlagen für Gewerbe- und Industriekälte und bei der Aluminiumherstellung
</p>
<p>Ausführliche Informationen zum Download:
</p>
<p>&lt;link klima klimaschutz treibhausgas_emissionsinventar&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/klima/klimaschutz/treibhausgas_emissionsinventar/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/klima/klimaschutz/treibhausgas_emissionsinventar/</a>
</p>
<p>Fachbericht zum Treibhausgas-Inventar:
</p>
<p>&lt;link landesamt veroeffentlichungen publikationen fachberichte&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/fachberichte/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=907&amp;amp;cHash=f8a9a794a023454b4e873d1f868e9ce" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/fachberichte/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-360</guid>
                        <pubDate>Thu, 21 Jun 2018 13:10:09 +0200</pubDate>
                        <title>Folgen des Klimawandels: Über 5 Millionen Bürgerinnen und Bürger in NRW von großer Hitzebelastung betroffen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/folgen-des-klimawandels-ueber-5-millionen-buergerinnen-und-buerger-in-nrw-von-grosser-hitzebelastung-betroffen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV untersucht Klimawandel in Nordrhein-Westfalen</h3>
<p>Mehr als fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind nach den einer Studie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) bei sommerlichen Wetterlagen bereits heute von besonders großen Hitzebelastungen betroffen. Durch den Klimawandel und den zu erwartenden weiteren Anstieg der Temperaturen wird die Hitzebelastung in NRW weiter zunehmen. 
</p>
<p>„Wir sehen hier bereits eine Folge des Klimawandels, die viele Menschen in Nordrhein-Westfalen direkt treffen kann“, stellte der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen, bei der Präsentation des LANUV-Jahresberichtes in Essen fest. „Unsere Projektionen zeigen, dass hier in NRW die durchschnittlichen Jahrestemperaturen bis zur Mitte dieses Jahrhunderts zwischen 0,7 und 1,7 Grad Celsius ansteigen werden. Bis zum Ende des Jahrhunderts erwarten wir sogar einen Temperaturanstieg zwischen 1,5 und 4,3 Grad Celsius. Daraus resultieren mehr besonders heiße Tage und in der Folge Hitzeperioden, die stärker ausfallen und länger anhalten.“ 
</p>
<p>Wie stark einzelne Gemeinden auf dem Lande oder Großstädte im Ruhrgebiet von der Hitzebelastung betroffen sind, kann auf der LANUV-Webseite abgerufen werden. Vor allem stark verdichtete und hoch bebaute Innenstadtbereiche ohne Grünflächen wirken sich dabei negativ aus. „Hier besteht die Gefahr, dass sich sogenannte Wärme- oder Hitzeinseln bilden“, erläuterte Dr. Delschen. „Insbesondere in der Nacht kann hier die Temperatur um bis zu zehn Grad Celsius höher liegen als im Umland. Ursache dafür sind ein verringerter Luftaustausch, Gebäude und Straßen die Wärme speichern sowie Industrie und Verkehr, die Wärme abstrahlen.“ 
</p>
<p>Unter der Belastung in den Hitzeinseln leiden insbesondere sensible Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Vorerkrankungen, einer geringeren Fitness, ältere Menschen oder Kleinkinder. Mögliche Folgen sind zum Beispiel Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung und damit verbunden eine geringere Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf.
</p>
<p>Die Städte mit den meisten von besonders großen Hitzebelastungen betroffenen Menschen sind Köln (654.000 Betroffene, 62 % der Gesamtbevölkerung), Düsseldorf (430.000 Betroffene, 70 % der Gesamtbevölkerung) und Duisburg (311.000 Betroffene, 63 % der Gesamtbevölkerung). Aber auch kleinere Städte wie Hilden (38.000 Betroffene, 70 % der Gesamtbevölkerung), Gladbeck (46.000 Betroffene, 61 % Gesamtbevölkerung), Langenfeld (34.000 Betroffene, 58 % Gesamtbevölkerung) oder Gronau (24.000 Betroffene, 51 % Gesamtbevölkerung) können Hitzeinseln und damit hohe Zahlen von Betroffenen aufweisen.
</p>
<p>„Experten aus der Stadt- und Regionalplanung sind hier gefragt, um Vorsorge zu treffen“, betonte LANUV-Präsident Dr. Delschen. „Besonders den Anteil an Grün- und Wasserflächen oder Bepflanzung zu erhöhen, helle Fassaden beim Hausbau einzusetzen und die Versiegelung von Flächen zu verringern oder zu vermeiden, sind sinnvolle Ansätze, um Hitzebelastungen abzumildern.“ 
</p>
<p>Begrünung ist vor allem deshalb sinnvoll, da durch die Verdunstung von Wasser durch Pflanzen Wärmeenergie verbraucht wird und somit die Umgebungsluft abgekühlt werden kann. 
</p>
<p>In städtebaulichen Planungsprozessen ist es zudem sinnvoll, Ausgleichsräume und Kaltluftleitbahnen zu betrachten, um so zu einer Verbesserung der thermischen Situation beizutragen. Mit diesen Kaltluftleitbahnen kann ein Luftaustausch und damit der Transport kühlerer Luft von städtischen Außenbereichen in die Innenstädte ermöglicht werden. Insbesondere größere Kaltluftleitbahnen oder besonders große Belastungen erfordern zum Teil auch überörtliche Ansätze. Hier ist neben der Stadtplanung auch die Regionalplanung gefordert, klimaökologisch bedeutsame Flächen zu schützen.
</p>
<p>Den Zahlen zur Hitzebelastung in NRW zu Grunde liegt eine Klimaanalyse, die das LANUV für ganz Nordrhein-Westfalen durchgeführt hat. Dabei wurden für einen typischen Sommertag mit abendlichen Temperaturen von 20 Grad Celsius verschiedene meteorologische Parameter und komplexe Prozesse zum Luftaustausch berechnet. In Bezug gesetzt wurden Flächen, über denen sich nachts größere Schichten kühlerer Luft bilden und die Bereiche in Städten, die von Hitzebelastungen betroffen sind. 
</p>
<p>Das Thema „Folgen des Klimawandels: Hitzebelastungen in Innenstädten“ ist unter anderem Teil des LANUV-Jahresberichtes 2017. Der Bericht gibt Auskunft über Schwerpunktthemen des vergangenen Jahres, wie zum Beispiel die Ausbreitung invasiver Arten, Untersuchungen zu Mikroplastik in Gewässern oder dem LANUV in seiner Vorbildfunktion als nachhaltige Verwaltungsbehörde. Der LANUV-Jahresbericht 2017 ist zu finden unter </p><ul><li><strong>!</strong>www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/jahresberichte/</li></ul><p>Die Datenbank mit Projektionen zu Hitzebelastungen von Gemeinden, Städten und Kommunen ist zu finden unter </p><ul><li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/?id=2775" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/klima/fis-klimaanpassung-nordrhein-westfalen/planung/parameter/ </a></li></ul><p>Weitere Informationen und Daten zum Klimawandel und den Klimafolgen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter</p><ul><li><strong>!</strong>www.lanuv.nrw.de/klima/ </li></ul><h3>Hintergrundinformationen LANUV-Monitoring Klimafolgen</h3>
<p>Die durch den Menschen verursachte Änderung der klimatischen Verhältnisse ist bereits heute messbar, für die zukünftigen Entwicklungen liefern Klimamodelle Erkenntnisse zu den voraussichtlichen Entwicklungen. Der Klimawandel betrifft auch in Nordrhein-Westfalen die Grundlagen verschiedener Lebensbereiche und hat Auswirkungen auf unsere Art zu wohnen und zu arbeiten, auf die Bereiche Mobilität, Energieversorgung oder Landwirtschaft sowie auf die Flora und Fauna.
</p>
<p>Seit dem Jahr 2011 untersucht das LANUV die Folgen des Klimawandels in einem eigenen Klimafolgenmonitoring. Betrachtet werden dabei 28 Indikatoren aus den sieben Umweltbereichen Klima und Atmosphäre, Wasser, Ökosysteme und Biodiversität, Boden, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Menschliche Gesundheit.
</p>
<p>Die Ergebnisse des Monitorings sind zu finden unter </p><ul><li>&lt;link kfm-indikatoren&gt;www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/ </li></ul><h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-356</guid>
                        <pubDate>Wed, 20 Jun 2018 14:35:54 +0200</pubDate>
                        <title>Evaluation der Luftreinhalteplanung mit Überprüfung der Messstellen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/evaluation-der-luftreinhalteplanung-mit-ueberpruefung-der-messstellen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Vorbereitendes Fachgespräch im LANUV mit breiter Expertise im Vorfeld der Evaluation</h3>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat entschieden, im Rahmen der ständigen Qualitätssicherung und methodischen Weiterentwicklung eine externe Evaluation des Gesamtprozesses der Luftreinhalteplanung (LRP) innerhalb des LANUV durchzuführen. Zur Vorbereitung der Evaluation fand heute in Essen auf Einladung des LANUV ein Fachgespräch mit Expertinnen und Experten unter anderem aus Bund und Ländern, Universitäten, Verbänden sowie Kommunen und Bezirksregierungen statt. 
</p>
<p>„Das LANUV sieht sich als eine sich selbst reflektierende Organisation“, betonte der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen, zum Auftakt des Fachgesprächs. „Nur mit diesem Selbstverständnis sind wir in der Lage, unsere Aufgaben und unsere Ziele ständig neuen Herausforderungen anzupassen. So soll mit dem Ziel, uns weiter zu entwickeln, im Rahmen der Evaluation alles in den Blick genommen werden – unsere Messsysteme, unsere Berechnungen, unsere Prozesse oder auch unsere Kommunikation.“&nbsp; Er lud die Teilnehmer dazu ein, aus verschiedenen Blickwinkeln Hinweise und Anregungen zu geben, welche Aspekte in der Evaluation betrachtet werden sollen. 
</p>
<p>Die von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser angekündigte Überprüfung der einzelnen Messstationen soll unmittelbar zu Beginn der Evaluation erfolgen. „Wir gehen davon aus, dass die Messungen korrekt sind. Sollte im Rahmen der Evaluation Anpassungsbedarf erkannt werden, wird dies im Messnetz berücksichtigt werden“, sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Die Umweltministerkonferenz hatte aktuell festgestellt, dass die Aufstellung und Fortschreibung der Luftreinhaltepläne in Deutschland den rechtlichen Anforderungen der europäischen Luftqualität entspricht. Die Standortauswahl wird einer regelmäßigen Prüfung gemäß Bundes-Immissionsschutzverordnung unterzogen. „Den regelmäßigen Diskussionen und der öffentlichen Kritik an den Messstellen begegnen wir selbstverständlich mit größtmöglicher Transparenz und Sorgfalt“, sagte Bottermann. 
</p>
<p>Neben Akteuren aus der kommunalen und staatlichen Umweltverwaltung, der Landes- und Bundesbehörden nahmen auch Vertreter der EU-Kommission, von Forschungseinrichtungen, Umweltverbänden, Verkehrsverbänden, Handwerkskammern oder auch der Deutsche Wetterdienst an dem Fachgespräch teil. Die Ergebnisse des Fachgespräches fließen ein in die Leistungsbeschreibung der Evaluation. 
</p>
<p>In der Folge wird ein externes Beratungsunternehmen den Prozess der Luftreinhalteplanung und die Umsetzung der fachlichen Grundlagen im LANUV umfassend evaluieren. „Unser Ziel ist, im Frühherbst die Vergabe abgeschlossen zu haben, so dass die Evaluation beginnen kann“, sagte Delschen. 
</p>
<p>Das LANUV betreibt insgesamt 128 Stickstoffdioxid-Messstellen in NRW, darunter 57 (Stand 2017) kontinuierlich messende Container. Die übrigen sind diskontinuierlich messende Passivsammler. Die Zahl der Messstellen schwankt, da die Messnetzplanung jährlich fortgeschrieben und angepasst wird. Grundlage sind Meldungen der Kommunen über die Entwicklung von Belastungsschwerpunkten. Messstellen müssen in Bereichen mit hohen Belastungen an einem repräsentativen Messpunkt aufgestellt werden. 
</p>
<p>Weitere Informationen über die Ergebnisse der Luftqualitätsmessungen: 
</p>
<p>Aktuelle Daten zur Luftqualität in Nordrhein-Westfalen – stündlich aktualisierte Werte mit Daten der kontinuierlich messenden stationären Container: &lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/</a>
</p>
<p>LANUV-Bericht zur Luftqualität 2017 in NRW sowie vorherige Jahreskenngrößen und Berichte: &lt;link umwelt luft immissionen berichte-und-trends jahreskenngroessen-und-jahresberichte&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/berichte-und-trends/jahreskenngroessen-und-jahresberichte/</a>
</p>
<p>Pressemitteilung zu den Ergebnissen der 2017er Luftqualitätsmessungen des LANUV: <a href="https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2018-03-20-luftqualitaet-in-nrw-hat-sich-2017-weiter-verbessert-abnehmender-trend-bei-stickstoffdioxid-belastung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=dd45232bd8861190ffbb18de9b0ab412" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2018-03-20-luftqualitaet-in-nrw-hat-sich-2017-weiter-verbessert-abnehmender-trend-bei-stickstoffdioxid-belastung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=dd45232bd8861190ffbb18de9b0ab412</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-343</guid>
                        <pubDate>Mon, 18 Jun 2018 10:49:42 +0200</pubDate>
                        <title>Presseeinladung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/presseeinladung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Folgen des Klimawandels: Hitzebelastung und Wärmeinseln in Innenstädten – 41 Prozent der Menschen in Essen betroffen</h3>
<p>Durch den Klimawandel und den zu erwartenden weiteren Anstieg der Temperaturen wird die Hitzebelastung in NRW weiter zunehmen. Als Folge wird es mehr besonders heiße Tage geben und sommerliche Hitzeperioden stärker und länger anhalten. Bis zu fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen und etwa 41 Prozent der Menschen in Essen wären nach den Projektionen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) von besonders großen Hitzebelastungen betroffen. Mit welchen Daten und Methoden das LANUV diese Projektionen für NRW und jede einzelne Kommune erstellt, ist Thema der 
</p>
<p>LANUV-Jahrespressekonferenz: 
</p>
<h3>„Folgen des Klimawandels – Hitzeinseln in Innenstädten“.</h3>
<h3>Zeit: &nbsp;&nbsp;&nbsp; Donnerstag, 21. Juni 2018, 13:00 Uhr</h3>
<h3>Ort: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Foyer des LANUV, Wallneyer Straße 6, 45133 Essen </h3>
<p>Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zum Fototermin und zur Pressekonferenz herzlich eingeladen. Neben den Projektionen zu den Hitzebelastungen wird der LANUV-Jahresbericht vorgestellt.
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-338</guid>
                        <pubDate>Mon, 18 Jun 2018 08:26:10 +0200</pubDate>
                        <title>Expertengespräch Mikroschadstoffe</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/expertengespraech-mikroschadstoffe</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Immer mehr Rückstände aus Arzneimitteln, Kosmetika, Wasch- und Putzmitteln belasten unsere Gewässer </h3>
<p>Am 18. und 19. Juni treffen sich in der Rheinterrasse Düsseldorf Experten aus Wirtschaft und Verwaltung zu einer Fachkonferenz, die sich mit den so genannten Mikroschadstoffen in unseren Gewässern beschäftigt. Gemeint sind Rückstände von Arzneimitteln, Substanzen die mit der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in die Umwelt gelangen, aber auch Stoffe, die in Produkten zur Körperpflege, in Kosmetika oder in Wasch- und Reinigungsmitteln enthalten sind. Immer mehr Rückstände solcher Substanzen werden bei den Laboranalysen des Landesamtes für Natur- Umwelt und Verbraucherschutz auch in NRW-Gewässern nachgewiesen.
</p>
<p>Praktisch täglich hören wir neue Werbeversprechen: Noch weichere Wäsche, noch jüngere Haut durch Cremes und Pasten, mehr Heilversprechen durch frei verkäufliche Arzneimittel. Aber: „Wieviel Duftstoff muss wirklich in die Waschmaschine, welche Herbizide spritze ich auf meine Garagenauffahrt und wieviel Salbe wird unter der Dusche wieder abgewaschen?“, fragt Dr. Harald Rahm, Umweltanalytiker beim LANUV. Er erklärt, dass es beispielsweise nicht nur auf die sachgerechte Entsorgung von Medikamenten ankommt. Die ist zwar sehr wichtig, denn alles was achtlos im Abwasser entsorgt wird, gelangt zumindest teilweise in die Gewässer. Aber schon ein bewusster regulärer Gebrauch hilft, die Belastung mit Mikroschadstoffen zu reduzieren.
</p>
<p>Es gibt bereits neue gesetzliche Regelungen, und die Technik auf Kläranlagen wurde vielerorts auch bereits modernisiert. Dennoch gelangen Schadstoffe in die Umwelt und viele Substanzen, die sich im Abwasser tummeln, sind noch gar nicht bekannt. 
</p>
<p>Bekannte und unbekannte Substanzen in Gewässern Auf mehr als 600 Substanzen, die nur in Spuren in Gewässern vorkommen, können die Proben mit gezielter Analytik im Labor untersucht werden. Doch was ist mit den Spurenstoffen, die im Gewässer vorkommen, aber noch nicht gemessen werden? Das ist eine der Fragen, die bei der Expertentagung in Düsseldorf auf der Tagesordnung stehen.
</p>
<p>Die Wissenschaftler schauen auf weitere 3000 Substanzen, die verwendt werden und in unseren Gewässern vorkommen könnten.
</p>
<p>Detektive für den Gewässerschutz
</p>
<p>Im LANUV wird seit 2014 in detektivischer Kleinarbeit an der Identifizierung weiterer Spurenstoffe gearbeitet. Wird eine bisher unbekannte Substanz im Gewässer gefunden, können die Wissenschaftler mit hochauflösender Analysetechnik die Masse eines einzelnen Moleküls bestimmen. Für die Struktur und damit die chemische Identität der Substanz gibt es dann aber immer noch zahllose Varianten. Es ist echte Detektivarbeit, den Spurenstoffen buchstäblich auf die Spur zu kommen.. Oft lässt sich ein Stoff in der Wasserprobe nicht identifizieren. Wenn man das Signal aber zu seiner Quelle zurückverfolgen kann, ergeben sich weitere Hinweise und Möglichkeiten die Einleitung zu beenden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf dem Weg zur Gewässerüberwachung der Zukunft Behörden und Institute pflegen einen engen Dialog, um die Gewässerüberwachung immer präziser zu machen, denn auch die Forschung zu den Auswirkungen von Spurenstoffen auf die Umwelt steht in vielen Bereichen noch am Anfang. Bekannt ist z. B., dass Rückstände von Antibiotika zur Bildung von Resistenzen bei Bakterien führen können. Viele Spurenstoffe müssen auf ihre Wirkung in der Umwelt noch untersucht werden. Das geht nur, wenn man die Stoffe kennt. Stellt sich heraus, dass eine Substanz unerwünschte Auswirkungen auf die Umwelt oder auf die Trinkwasserqualität hat, so wird sie in das regelmäßige Überwachungsprogramm aufgenommen.
</p>
<p>Die Ergebnisse für identifizierte Spurenstoffe veröffentlich das LANUV in den so genannten Non-Target-News:
</p>
<p>&lt;link umwelt umweltanalytik non_target_news&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik/non_target_news/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik/non_target_news/</a>
</p>
<p>Welche Spurenstoffe wie häufig in unseren NRW-Gewässern nachgewiesen wurden, wird in Steckbriefen für die untersuchten Flussabschnitte dargestellt:
</p>
<p>&lt;link umwelt umweltanalytik gewaesser-spurenstoffsteckbriefe&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik/gewaesser-spurenstoffsteckbriefe/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik/gewaesser-spurenstoffsteckbriefe/</a>
</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Downloads:</h3><ul><li><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Foto:  © LANUV. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</span></li><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-326</guid>
                        <pubDate>Tue, 12 Jun 2018 18:25:58 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfnachweis durch Speichelprobe an gerissenen Schafen in Schermbeck (Kreis Wesel)</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfnachweis-durch-speichelprobe-an-gerissenen-schafen-in-schermbeck-kreis-wesel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den Nachweis von Wolf-DNA mit Hilfe einer Speichelprobe, die am 13. April 2018 in Schermbeck an gerissenen Schafen genommen wurde. Die Speichelprobe wurde untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht.
</p>
<p>Der Schafhalter kann über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere erhalten.
</p>
<p>Angaben zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder Geschlecht können derzeit noch nicht gemacht werden, dies ist Auftrag einer weiteren Untersuchung.
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV: 
</p>
<p>Der Wolf in NRW - &lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a>
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): 
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring - <a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a>
</p>
<p>Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-314</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 Jun 2018 17:24:14 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3> Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>Da für morgen kühleres und weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link umwelt luft ausbreitung aktuelle-immissionsprognose immissionsprognose-fuer-nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&lt;link umwelt umweltmedizin wirkungen-von-luftschadstoffen schadstoffe ozon-o3&gt;Mehr zum Thema Ozon
</p>
<p>Download:</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-297</guid>
                        <pubDate>Mon, 04 Jun 2018 13:57:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die amtliche Feststellung der Europäischen Lizensierungssysteme GmbH (ELS) als duales System ist widerrufen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/die-amtliche-feststellung-der-europaeischen-lizensierungssysteme-gmbh-els-als-duales-system-ist-widerrufen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat die Feststellung der Europäischen Lizenzierungssysteme GmbH (ELS) als duales System mit Bescheid vom 01.06.2018 widerrufen. Der Widerruf wird mit der öffentlichen Bekanntgabe im Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen rechtswirksam.
</p>
<p>Diesem Widerruf war die gerichtliche Anordnung eines vorläufigen Eigenverwaltungsverfahrens des in Zahlungsschwierigkeiten geratenen dualen Systems ELS GmbH vorausgegangen. Nachdem der Unternehmensverkauf gescheitert war, hat das Amtsgericht Bonn schließlich mit Beschluss vom 01.06.2018 über das Vermögen des dualen Systems Europäische Lizenzierungssysteme GmbH (ELS) wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung das Insolvenzverfahren eröffnet.
</p>
<p>Ab dem 01.06.2018 werden die Kosten für die Sammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungsabfälle sowie die kommunalen Nebenentgelte von den verbliebenen behördlich festgestellten neun dualen Systemen getragen. Der Betrieb des dualen Systems ELS ist damit faktisch eingestellt.
</p>
<p>Betroffen von dem Widerruf sind Unternehmen, die verpackte Produkte auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in Verkehr bringen und ihre Pflicht zur Beteiligung an einem dualen System bisher durch finanzielle Leistungen für die Erfassung und Entsorgung der von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen bei dem dualen System ELS GmbH erfüllt haben. Mit Rechtswirksamkeit des Widerrufs der Systemfeststellung müssen diese Unternehmen ihre Beteiligungspflicht nach § 6 Abs. 1 der Verpackungsverordnung unverzüglich bei einem anderen behördlich festgestellten dualen System erfüllen, um ein mögliches Vertriebsverbot zu vermeiden.
</p>
<p>Für NRW ist das LANUV die zuständige Behörde, die duale Systeme gemäß Verpackungsverordnung feststellen und diese Feststellung ebenso widerrufen kann.
</p>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-258</guid>
                        <pubDate>Tue, 15 May 2018 13:02:36 +0200</pubDate>
                        <title>Weitere Details zum Wolf bei Kerken</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/weitere-details-zum-wolf-bei-kerken</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Durch weitere DNA-Untersuchungen konnten weitere Details ermittelt werden zum Wolf, der am 22. Februar 2018 bei Kerken zwei Kamerunschafe getötet hatte.
</p>
<p> Das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen hat festgestellt, dass der Wolf ein Männchen war und genetisch der zentraleuropäischen Flachlandpopulation zuzurechnen ist. Dieser Wolfsrüde wurde erstmalig nachgewiesen; sein Herkunftsrudel ist bisher noch nicht bekannt. 
</p>
<h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li><strong>!</strong><a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-201</guid>
                        <pubDate>Fri, 27 Apr 2018 09:58:49 +0200</pubDate>
                        <title>Klimawandel verstärkt Hitzebelastung der Bevölkerung in NRW  – bis zur Mitte des Jahrhunderts wären 9 Millionen Bürgerinnen und Bürger betroffen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/klimawandel-verstaerkt-hitzebelastung-der-bevoelkerung-in-nrw-bis-zur-mitte-des-jahrhunderts-waeren-9-millionen-buergerinnen-und-buerger-betroffen</link>
                        <description>LANUV analysiert Hitzebelastungen für Gemeinden, Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Durch den Klimawandel und den zu erwartenden weiteren Anstieg der Temperaturen wird die Hitzebelastung in NRW weiter zunehmen. Die Klimaprojektionen für Nordrhein-Westfalen gehen davon aus, dass die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in NRW bis zur Mitte dieses Jahrhunderts zwischen 0,7 und 1,7 Grad Celsius ansteigen werden. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird ein Temperaturanstieg zwischen 1,5 und 4,3 Grad Celsius erwartet. 
</p>
<p>Als Folge wird es mehr besonders heiße Tage geben und sommerliche Hitzeperioden werden stärker und länger anhalten. Über fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind schon heute bei sommerlichen Temperaturen einer besonders großen Hitzebelastung ausgesetzt. Mit Blick auf den Klimawandel wird bis zur Mitte des Jahrhunderts jeder zweite Nordrhein-Westfale mit der Hitze zu kämpfen haben. 
</p>
<p>Wie stark einzelne Gemeinden auf dem Lande oder Großstädte im Ruhrgebiet derzeit betroffen sind, kann über ein frei verfügbares Fachinformationssystem des LANUV abgerufen werden. 
</p>
<h2>Städte</h2>
<p>Stark verdichtete und bebaute Innenstadtbereiche ohne Grünflächen sind besonders betroffen. An diesen Stellen besteht die Gefahr, dass sich Hitzeinseln bilden. Insbesondere in der Nacht kann hier durch einen verringerten Luftaustausch, Wärmespeicherung von Gebäuden und Straßen sowie die Abstrahlung von Wärme durch Industrie und Verkehr die Temperatur um bis zu zehn Grad Celsius höher liegen als im Umland. Unter diesen Hitzeinseln leiden insbesondere sensible Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Vorerkrankungen, einer geringeren Fitness, ältere Menschen oder Kleinkinder. Mögliche Folgen sind zum Beispiel Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung und damit verbunden eine geringere Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf. 
</p>
<h2>Ländlicher Raum</h2>
<p>Außerhalb der Städte und am Tage weisen Siedlungsflächen in der Nähe zu großen landwirtschaftlichen Flächen oder Industrie- und Gewerbeflächen eine starke oder extreme Belastung auf.
</p>
<h2>Thermische Belastung in Zahlen</h2>
<p>Die Städte mit den meisten von besonders großen Hitzebelastungen betroffenen Menschen sind derzeit Köln (654.000 Betroffene, 62 Prozent der Gesamtbevölkerung), Düsseldorf (430.000, 70 Prozent) und Duisburg (311.000, 63 Prozent) Aber auch kleinere Städte wie Hilden (38.000, 70 Prozent), Gladbeck (46.000, 61 Prozent), Langenfeld (34.000, 58 Prozent) oder Gronau (24.000, 51 Prozent) können hohe Zahlen von Betroffenen aufweisen. 
</p>
<p>Die Anzahl der durch thermische Belastung betroffenen Bevölkerung in NRW nach Gemeinden ist zu finden unter: <strong>!</strong><a href="https://www.lanuv.nrw.de/index.php?id=2775#c11999&amp;nbsp" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/index.php</a>; 
</p>
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<h2>Schutz vor Hitzebelastung</h2>
<p>Vor allem die Verdunstung von Wasser durch Pflanzen ist eine effektive Methode, um in Innenstädten Hitzebelastungen abzumildern. Durch die Verdunstung wird Wärmeenergie verbraucht und so die Umgebungsluft abgekühlt. Mögliche Maßnahmen zur Verringerung von Wärmebelastungen sind daher zum Beispiel Fassaden- und Dachbegrünungen sowie der Erhalt oder die Neuanlage kleiner Parks oder großflächiger Grünanlagen. Bäume im Straßenraum können die Hitzebelastung durch Verschattung verringern und zudem zur Verbesserung der Luftqualität beitragen. Auch städtebauliche Maßnahmen wie die optimierte Ausrichtung von Gebäuden, die Verwendung heller Oberflächenmaterialien oder bauliche Maßnahmen zur Verschattung sind mögliche Ausgleichsmaßnahmen. 
</p>
<p>Damit Ausgleichsräume und Kaltluftleitbahnen zu einer Verbesserung der thermischen Situation beitragen können, sollte ein Luftaustausch, beziehungsweise der Transport kühlerer Luft in angrenzende Belastungsräume ermöglicht werden. Kaltluftleitbahnen und kaltluftproduzierende Flächen sollten daher planerisch gesichert oder wenn möglich auch wiederhergestellt werden. Dies betrifft vor allem den Schutz vor Versiegelung, Bebauung und Luftverschmutzungen. Insbesondere größere Kaltluftleitbahnen oder besonders große Belastungen erfordern zum Teil auch überörtliche Ansätze. Hier ist neben der Stadtplanung auch die Regionalplanung gefordert, klimaökologisch bedeutsame Flächen zu schützen.
</p>
<h2>Die LANUV-Klimaanalyse</h2>
<p>Den Ergebnissen zu Grunde liegt unter anderem eine Klimaanalyse, die das LANUV für ganz Nordrhein-Westfalen angefertigt hat. Dabei wurden für die gesamte Landesfläche eine Modellierung der klimatischen Situation für einen typischen Sommertag mit abendlichen Temperaturen über 20 Grad Celsius durchgeführt. Mit Hilfe des verwendeten Klimamodells wurde die Entwicklung verschiedener klimatischer Parameter wie Wind und Temperatur über einen Tagesgang und in einem Raster von 100 mal 100 Metern simuliert. Eingeflossen sind Daten zum Relief, zur Flächennutzung, zur Bebauung sowie meteorologischen Rahmenbedingungen. 
</p>
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<h3>Klimaanalyse NRW</h3><ul><li>&lt;link landesamt veroeffentlichungen publikationen fachberichte&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/fachberichte/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=899&amp;amp;cHash=eaa3f3080576a70c90cd82146fc6be5a" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/fachberichte/</a> </li></ul><p>Anzahl der durch thermische Belastung betroffenen Bevölkerung in NRW nach Gemeinden:</p><ul><li>&nbsp;<strong>!</strong><a href="https://www.lanuv.nrw.de/index.php?id=2775#c11999" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/index.php</a> </li></ul><h3>Klimaanalysekarten</h3><ul><li><a href="http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/index.html?feld=urbane%20R%C3%A4ume&amp;param=Klimaanalyse&amp;indikator=Klimaanalysekarte%20(tags)" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/index.html?feld=urbane%20R%C3%A4ume&amp;param=Klimaanalyse&amp;indikator=Klimaanalysekarte%20(tags)</a>&nbsp; </li></ul><ul><li><a href="http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/index.html?feld=urbane%20R%C3%A4ume&amp;param=Klimaanalyse&amp;indikator=Klimaanalysekarte%20(nachts)" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/index.html?feld=urbane%20R%C3%A4ume&amp;param=Klimaanalyse&amp;indikator=Klimaanalysekarte%20(nachts)</a>&nbsp; </li></ul><ul><li><a href="http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/index.html?feld=urbane%20R%C3%A4ume&amp;param=Klimaanalyse&amp;indikator=Klimaanalyse%20Gesamtbetrachtung" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/index.html?feld=urbane%20R%C3%A4ume&amp;param=Klimaanalyse&amp;indikator=Klimaanalyse%20Gesamtbetrachtung</a> &nbsp;</li></ul><p>Weitere Informationen und Daten zum Klimawandel und den Klimafolgen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/klima/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/klima/</a> 
</p>
<h3>Hintergrundinformationen LANUV-Monitoring Klimafolgen</h3>
<p>Die durch den Menschen verursachte Änderung der klimatischen Verhältnisse ist bereits heute messbar, für die zukünftigen Entwicklungen liefern Klimamodelle Erkenntnisse zu den voraussichtlichen Entwicklungen. Der Klimawandel betrifft auch in Nordrhein-Westfalen die Grundlagen verschiedener Lebensbereiche und hat Auswirkungen auf unsere Art zu wohnen und zu arbeiten, auf die Bereiche Mobilität, Energieversorgung oder Landwirtschaft sowie auf die Flora und Fauna.
</p>
<p>Seit dem Jahr 2011 untersucht das LANUV die Folgen des Klimawandels in einem eigenen Klimafolgenmonitoring. Betrachtet werden dabei 28 Indikatoren aus den sieben Umweltbereichen Klima und Atmosphäre, Wasser, Ökosysteme und Biodiversität, Boden, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Menschliche Gesundheit.
</p>
<p>Die Ergebnisse des Monitorings sind zu finden unter &lt;link kfm-indikatoren&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/</a>&nbsp; 
</p>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-194</guid>
                        <pubDate>Thu, 26 Apr 2018 14:44:25 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfnachweis durch Speichelprobe an gerissenen Schafen in Kerken (Kreis Kleve)</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfnachweis-durch-speichelprobe-an-gerissenen-schafen-in-kerken-kreis-kleve</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den Nachweis von Wolf-DNA mit Hilfe einer Speichelprobe an den beiden am 22. Februar 2018 in Kerken gerissenen Schafen. Die Speichelprobe wurde untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als "Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht.
</p>
<p>Der Schafhalter kann über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere erhalten.
</p>
<p>Angaben zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder Geschlecht können derzeit noch nicht gemacht werden, dies ist Auftrag einer weiteren Untersuchung.
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV: 
</p>
<p>Der Wolf in NRW - &lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a>
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): 
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring - <a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a>
</p>
<p>Mehr Informationen zum Senckenberg Forschungsinstitut sind zu finden unter <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-189</guid>
                        <pubDate>Fri, 20 Apr 2018 14:05:38 +0200</pubDate>
                        <title>Wanderfische in NRW – Lachs, Maifisch und Aal auf dem Weg von Rhein und Rur in die Meere und zurück</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/wanderfische-in-nrw-lachs-maifisch-und-aal-auf-dem-weg-von-rhein-und-rur-in-die-meere-und-zurueck</link>
                        <description>Das LANUV informiert am „World Fish Migration Day“ über die Wege der Wanderfische </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits eine kleine Barriere in einem Bach kann dazu führen, dass ein Wanderfisch seinen Laichgrund nicht mehr erreichen und somit kein neuer Lebenszyklus beginnen kann. Dabei legen Wanderfische wie Lachs, Maifisch oder Aal Distanzen von mehreren 1000 Kilometern zurück, um zurück zu Ihren Laichgründen zu gelangen. 
</p>
<p>Vor allem der Rhein und seine Zuflüsse in Nordrhein-Westfalen sind ein europäisch bedeutender Lebensraum für Wanderfische. In den vergangenen Jahren wurde dieses System von vielen alten Wehren befreit oder Fischtreppen installiert, um den Wanderfischen die Möglichkeit wiederzugeben, ihre Laichgründe zu erreichen. Mit Programmen zur Wiederansiedlung und dem Aussetzen von Millionen von jungen Lachsen, Aalen und Maifischen, konnten so einstmals verlorene gegangene Populationen in NRW wieder etabliert werden. 
</p>
<p>Lachse werden zum Beispiel in NRW im Sieg- und Wuppersystem angesiedelt. Etwas weniger bekannt ist, dass auch im deutschen Teil der Eifel-Rur Lachse wiederangesiedelt werden, die in den Niederlanden in die Maas mündet. Und das schon seit mehr als zwanzig Jahren. Insgesamt wurden in NRW seit dem ersten Aussatz von Junglachsen in den 1990er Jahren rund 5000 zurückkehrende Lachse registriert – mehr als in jedem anderen Bundesland.
</p>
<p>Anlässlich des „World Fish Migration Day“, dem Welt-Wanderfisch-Tag am Samstag, den 21. April 2018, sind neben den vielen ehrenamtlichen Fisch- und Wasserschützern auch die Mitarbeiter des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) unterwegs und informieren über das NRW-Wanderfischprogramm. 
</p>
<p>Am Flürener Altrhein in Wesel informiert das LANUV gemeinsam mit der Biologischen Station Wesel am Niederrhein und einem Rheinfischer über den Lebensraum von Lachsen, Aalen und Maifischen: <a href="http://www.lokalkompass.de/wesel/natur/bootsfahrt-am-rhein-zum-weltwanderfischtag-d873356.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lokalkompass.de/wesel/natur/bootsfahrt-am-rhein-zum-weltwanderfischtag-d873356.html</a>
</p>
<p>An der Eifel-Rur in Obermaubach wird unter anderem das 22-jährige Bestehen des Lachs-Wiederansiedlungsprogramms gefeiert: <a href="http://www.kreisfischereiverein-dueren.de/wanderfischprogramm.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.kreisfischereiverein-dueren.de/wanderfischprogramm.html</a> 
</p>
<h2>Hintergrundinformationen NRW-Wanderfischprogramm</h2>
<p>In Nordrhein-Westfalen sind elf Fischarten heimisch, die im Laufe ihres Lebenszyklus zwischen Süßwasser und Salzwasser, also Flüssen und Meeren wechseln. Dazu gehören Lachs, Meerforelle, Schnäpel, Aal, Maifisch, Finte, Stör, Flunder, Stint, Flussneunauge und Meerneunauge. Durch Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlungsprogramm sind alle diese Fischarten, bis auf den Stör, wieder im Einzugsgebiet des Rheines zu finden. 
</p>
<p>Zu den Schwerpunktgewässern für die Wiederansiedlung von Lachsen zählen neben der Sieg als Pilotgewässer Wupper, Dhünn und Eifel-Rur. Lippe, Ems, Weser und der Unterlauf der Ruhr sind besonders für den Aal wichtig. Der Rhein selber ist Schwerpunkt für die Wiederansiedlung des Maifisches. 
</p>
<p>Unter den Top 10 der weltweit am weitesten wandernden Tierarten überhaupt zählen die Fischarten Lachs und Aal. Diese Arten sind in der Lage, ihren Stoffwechsel an den Wechsel zwischen dem Süßwasser der Flüsse und dem Salzwasser der Meere anzupassen. Zwischen ihrem Schlupf aus dem Ei in einem Fleißgewässer mit Süßwasser, dem Abwandern als Jungfisch in die Meere mit Salzwasser, der Fortpflanzung und Rückkehr in die Laichgründe im Fließgewässer liegen viele Jahre in denen sie viele tausende Kilometer wandern. Das Laichgewässer finden sie dabei wieder über die Navigation mittels Magnetfelderkennung und einem sehr ausgeprägten Geruchsinn.
</p>
<p>Wanderfische sind darauf angewiesen, dass sie nicht nur ungehindert wandern, sondern auch der Zustand ihrer Laichgründe und all ihrer weiteren Lebensräume über die Jahre und Distanzen eine ausreichende Qualität haben. 
</p>
<h3>Weitere Informationen zum „World Fish Migration Day“ und zum NRW Wanderfischprogramm sind zu finden unter: </h3>
<p><a href="http://www.worldfishmigrationday.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.worldfishmigrationday.com</a> 
</p>
<p>&lt;link natur fischereioekologie wanderfischprogramm&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie/wanderfischprogramm/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie/wanderfischprogramm/</a> 
</p>
<p><a href="https://www.umwelt.nrw.de/naturschutz/natur/biologische-vielfalt-und-biodiversitaetsstrategie-nrw/wanderfischprogramm/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/naturschutz/natur/biologische-vielfalt-und-biodiversitaetsstrategie-nrw/wanderfischprogramm/</a> 
</p>
<p><a href="http://www.wasserverlauf-nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wasserverlauf-nrw.de</a>
</p>
<h3>Informationen zu den Informationsveranstaltungen mit Teilnahme der Wanderfischexperten des LANUV sind zu finden unter: </h3>
<p><a href="http://www.kreisfischereiverein-dueren.de/wanderfischprogramm.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.kreisfischereiverein-dueren.de/wanderfischprogramm.html</a> 
</p>
<p><a href="http://www.lokalkompass.de/wesel/natur/bootsfahrt-am-rhein-zum-weltwanderfischtag-d873356.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lokalkompass.de/wesel/natur/bootsfahrt-am-rhein-zum-weltwanderfischtag-d873356.html</a>
</p>
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<h2>Download</h2><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-178</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 Apr 2018 07:52:51 +0200</pubDate>
                        <title>Aktuell sehr hohe Feinstaubbelastung in Schwerte</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aktuell-sehr-hohe-feinstaubbelastung-in-schwerte</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3> Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert: </h3>
<p>In Schwerte wurden heute Feinstaubkonzentrationen von über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Wie stark die Städte im Einzelnen betroffen sind, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Da für morgen eine Änderung der Wetterlage erwartet wird, sollten ähnlich hohe Feinstaubwerte morgen nicht mehr auftreten.
</p>
<p>Zur Vermeidung erhöhter Feinstaubwerte und insbesondere von Überschreitungen der Grenzwerte sind umfangreiche Maßnahmen bei den Hauptverursachern im Rahmen der Luftreinhalteplanung festgelegt worden.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann aber auch jeder Einzelne zur Verbesserung der Luftqualität beitragen:
</p>
<p>- Vermeiden Sie unnötige Autofahrten!
</p>
<p>- Verzichten Sie auf die Zusatzheizung mit Holzöfen und Kaminen!
</p>
<p>Feinstaub kann Ihre Gesundheit gefährden. Ausführliche Informationen zur Wirkung von Feinstaub finden Sie im Internetangebot des LANUV unter &lt;link umwelt umweltmedizin wirkungen-von-luftschadstoffen&gt;www.lanuv.nrw.de
</p>
<p>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt&gt; 
</p>
<p>&lt;link umwelt luft immissionen aktuelle-luftqualitaet&gt;Aktuelle Messwerte
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-128</guid>
                        <pubDate>Wed, 28 Mar 2018 08:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zehn-Jahres-Bilanz &quot;Daten zur Natur&quot; zeigt: Gezielte Naturschutzmaßnahmen helfen der Artenvielfalt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/zehn-jahres-bilanz-daten-zur-natur-zeigt-gezielte-naturschutzmassnahmen-helfen-der-artenvielfalt</link>
                        <description>Naturschutzministerin Christina Schulze Föcking: „Die Natur ist unsere Zukunft, deshalb müssen wir sorgsam mit ihr umgehen. Mein Ziel ist eine Stärkung des Vertragsnaturschutzes.“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Naturschutzmaßnahmen wirken sich positiv auf die Artenvielfalt in Nordrhein-Westfalen aus. Dies zeigt die aktuelle Zusammenstellung „Daten zur Natur NRW“, die das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) vorgelegt hat. Erstmals und zuletzt vorgelegt wurde die Statistik zur Natur im Jahr 2005. Umwelt- und Naturschutzministerin Christina Schulze Föcking: „Das Erfreuliche: Dort, wo wir Schutzmaßnahmen umsetzen, erzielen wir deutliche Erfolge. Deswegen fällt den Agrarumweltmaßnahmen, dem Vertragsnaturschutz und auch unseren Leitbetrieben für Artenvielfalt eine besonders wichtige Rolle zu, denn fast 50 Prozent der Fläche Nordrhein-Westfalens werden landwirtschaftlich genutzt“.
</p>
<p>Das übergreifende Ergebnis zeigt, dass sich der Zustand der Natur in Nordrhein-Westfalen mit ihrer Arten- und Lebensraumvielfalt fortwährend wandelt und auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren muss. „Die Natur ist unsere Zukunft, daher müssen wir sorgsam mit ihr umgehen. Studien, zeigen, dass insbesondere die Erderwärmung weltweit zum Verlust von Arten führt“, erklärte die Ministerin. „Bei uns in Europa und vor allem hier in der dicht besiedelten Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens ist der Klimawandel eine entscheidende Variable für den Zustand unserer Natur. Daneben üben viele weitere Herausforderungen Druck auf die Artenvielfalt aus. Dazu gehören zum Beispiel die anhaltende Versiegelung von Flächen, Umweltchemikalien, der Verlust an artenreichen Wiesen und Weiden und die nach wie vor hohe Fracht an Stickstoff aus der Luft, die zur Verdrängung konkurrenzschwacher, auf nährstoffarme Böden angewiesene Arten führt.“  
</p>
<p>In den landwirtschaftlich genutzten Gebieten können vor allem über den Vertragsnaturschutz und Agrarumweltmaßnahmen viele wildlebende Pflanzen und Tiere unterstützt werden. Laut Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV, zeige der Bericht, dass dort, wo Maßnahmen aus dem Vertragsnaturschutz zum Einsatz kommen, die Artenvielfalt deutlich ansteigt: „Der Vertragsnaturschutz sorgt für Entlastung. Die Daten zeigen, dass wir davon noch mehr benötigen, um auch in den landwirtschaftlich genutzten Gebieten steigende Trends bei der Artenvielfalt zu etablieren,“ erläuterte Delschen.  
</p>
<p>Im zurückliegenden Jahr konnten etwa 8.300 Betriebe auf fast 190.000 Hektar Maßnahmen aus dem Vertragsnaturschutz durchführen, weitere rund 1.700 Betriebe beantragten eine Förderung für die ökologische Bewirtschaftung ihrer Flächen in einer Größenordnung von etwa 70.000 Hektar. Die Antragszahlen ab 2018 für Vertragsnaturschutz- und Agrarumweltmaßnahmen zeigen, dass das Interesse der Betriebe an dem Förderangebot weiter steigt. Ministerin Schulze Föcking: „Wir haben uns fest vorgenommen, diesen Weg weiter zu gehen und die freiwilligen Maßnahmen der Landwirtschaft für Umwelt- und Naturschutz weiter zu stärken. Freiwillige Leistungen müssen verlässlich honoriert werden“. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wiederansiedelung vom Aussterben bedrohter Arten</b>
</p>
<p>Einen positiven Entwicklungstrend zeigen naturnahe Waldlebensräume. Die Entwicklung bei typischen Waldvögeln wie zum Beispiel dem Mittel- oder Schwarzspecht deuten darauf hin, dass die Lebensbedingungen in den heimischen Laubmischwäldern im Betrachtungszeitraum stabil gehalten werden konnten. Die Einrichtung von Wildnisentwicklungsgebieten im Staatswald hilft dabei, diese positive Entwicklung zu verstetigen.  
</p>
<p>Die Auswertungen belegen zudem, dass durch die Verbesserung von Lebensräumen oder durch konkrete Wiederansiedlungen sich einstmals in NRW vom Aussterben bedrohte oder bereits ausgestorbene Arten wieder angesiedelt haben. Dazu gehören zum Beispiel der Uhu und der Schwarzstorch, der Biber oder Fische wie Lachs und Maifisch. 
</p>
<p>Die Daten zur Natur zeigen hingegen, dass zum Beispiel sensible Arten wie das Rebhuhn, die Grauammer, der Kiebitz oder der Feldhamster in ihren Beständen über die Jahre hinweg abgenommen haben, diese Entwicklungen spiegeln sich auch in den Roten Listen wieder. Hauptsächliche Ursachen liegen in der Entwicklung bei der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen und dem Rückgang struktur- und blütenreicher Feldränder. Hiervon betroffen sind auch die Insekten, in besonderem Maße offenbar die blütenbesuchenden Fluginsekten wie Wildbienen und Schmetterlinge. 
</p>
<p>Auch hier zeigen gezielte Maßnahmen aus dem Vertragsnaturschutz oder Agrarumweltmaßnahmen Wirkung. Durch mehr Vielfalt auf Feld- und Wegrändern werden die notwendigen Strukturen für mehr Artenvielfalt geschaffen, die Landschaft belebt und blütenbesuchende Insekten gefördert. Ähnlich wie in halboffenen Weidelandschaften, in Heiden, orchideenreichen Kalkmagerrasen oder Feuchtgrünland, kann sich die Natur dann sichtbar erholen.  
</p>
<p>Der Bericht „Daten zur Natur“ fasst die Daten bis zum Jahr 2016 zusammen. Aufgezeigt wird, wie sich die Natur in Nordrhein-Westfalen nach zehn Jahren entwickelt hat. In sechs Kapiteln werden die Bereiche „Zustand, Entwicklung und Gefährdung von Lebensräumen und Arten“, „Maßnahmen zum Biotop- und Artenschutz“, „Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft“, „Monitoring-Instrumente zur Erfassung, Analyse und Bewertung“ beschrieben.  
</p>
<p>Der Bericht steht zum Herunterladen bereit auf den Seiten des LANUV unter folgendem <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/fachberichte/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=886&amp;cHash=90eebe76a1855164d70c9bd597940cb6" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">Link</a></p><ul> <li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-114</guid>
                        <pubDate>Thu, 22 Mar 2018 10:28:00 +0100</pubDate>
                        <title>Osterfeuer veranstalten im Einklang mit Natur- und Umweltschutz</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/osterfeuer-veranstalten-im-einklang-mit-natur-und-umweltschutz</link>
                        <description>Belange von Anwohnern und Tierschutz sowie Anforderungen an das Brennmaterial müssen beachtet werden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr zu Ostern laden in der kommenden Woche die Osterfeuer wieder zum geselligen Miteinander ein. Osterfeuer unterliegen dabei der Rechtssprechung zu Brauchtumsfeuern. Dazu gehört, dass diese von ortsansässigen Vereinen oder Kirchen ausgerichtet werden müssen und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich sind. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für das sichere Abbrennen von Osterfeuern sind die Belange von Anwohnern und insbesondere dem Tierschutz zu beachten. Abgebrannt werden .darf ausschließlich naturbelassenes Holz sowie von Blättern befreiter Baum- und Strauchschnitt. Dabei soll das Holz möglichst trocken sein, um die Rauchentwicklung, und damit entstehende Verbrennungsprodukte wie Feinstaub und Kohlenmonoxid, so gering wie möglich zu halten. Lackiertes und behandeltes Holz sind als Brennmaterial genauso verboten wie Sperrmüll, Altreifen oder Kunststoff, beim Abbrennen dieser Materialien entstehen Stoffe, die die Gesundheit und die Umwelt stark belasten können. 
</p>
<p>Zum Schutz von Tieren ist der Holzhaufen vor dem Anzünden umzuschichten. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass brütende Vögel, Igel, Hasen, Kaninchen oder andere Kleintiere nicht mehr rechtzeitig fliehen können, im Osterfeuer verbleiben oder Brandverletzungen erleiden. 
</p>
<p>Jedes Osterfeuer muss durch das zuständige Ordnungsamt genehmigt werden. Viele Städte und Gemeinden haben weitere Einzelheiten über die Durchführung von Brauchtumsfeuern festgelegt. Weitere Details zur sicheren Durchführung und zur Genehmigung von Brauchtumsfeuern sind daher bei den Kommunen zu erhalten. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Download:</b> </p><ul> <li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 22 Mar 2018 05:28:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wärmer, kürzer, nässer und kaum noch Schnee</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/waermer-kuerzer-naesser-und-kaum-noch-schnee</link>
                        <description>Neue Auswertungen zu den Jahreszeiten im Klimafolgenmonitoring zeigen: am deutlichsten hat der Klimawandel den Winter in NRW verändert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der vom Menschen verursachte Klimawandel (anthropogener Klimawandel) hat in Nordrhein-Westfalen am stärksten den Winter verändert. Seit 1881 sind die jährlichen Niederschläge um rund 100 mm angestiegen, mehr als 60 Prozent dieser Zunahme fällt dabei auf die Wintermonate vom 1. Dezember bis 28./29. Februar (meteorologischer Winter). Auch der Temperaturanstieg seit 1951 fällt im Winter und Frühling mit 1,8 Grad Celsius höher aus – die Jahresdurchschnittswerte sind im gleichen Zeitraum um 1,6 Grad Celsius gestiegen. 
</p>
<p>Die sehr starke Veränderung gerade des Winters zeigt sich auch in den so genannten „phänologischen“ Jahreszeiten. Diese werden durch festgelegte phänologische Ereignisse begrenzt – der Winter wird beispielsweise mit dem Blattfall der Stieleiche eingeläutet und endet mit der Blüte der Haselnuss. Seit Beginn der Beobachtungen 1951 hat sich die Dauer dieser Winterperiode um 33 Tage verkürzt – zu Gunsten des Herbstes, der sich im gleichen Zeitraum um etwa 29 Tage verlängert hat. 
</p>
<p>Der Winter ist im Vergleich der vier Jahreszeiten demnach überdurchschnittlich wärmer und nässer sowie kürzer geworden. Es fällt auch bedeutend weniger Schnee: an der Station Kahler Asten sind die Tage mit einer Schneedecke über zehn Zentimeter seit 1951 um rund 26 Tage zurückgegangen.  
</p>
<p>Mit Aktualisierung des Klimafolgenmonitoring NRW auf den Stand Ende 2016 werden vier neue Indikatoren zu den Jahreszeiten veröffentlicht: mittlere Temperatur und Niederschläge der meteorologischen Jahreszeiten sowie Beginn und Dauer der phänologischen Jahreszeiten.  
</p>
<p>Im Bereich „Wasser“ wird die Evapotranspiration, die Verdunstung von einer bewachsenen Bodenoberfläche, neu aufgenommen. Damit erhöht sich die Anzahl der im Klimafolgenmonitoring veröffentlichten Indikatoren von 23 auf 28. 
</p>
<p>Nordrhein-Westfalen hat 2011 als erstes deutsches Bundesland ein Klimafolgenmonitoring eingerichtet. Seitdem dokumentiert das LANUV die Folgen des Klimawandels mit Hilfe von Indikatoren. Das Klimafolgenmonitoring wird jährlich aktualisiert und ggf. um neue Indikatoren ergänzt. So wird das Bild zu den Folgen des anthropogenen Klimawandels immer umfassender und klarer.  
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.klimafolgenmonitoring.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer"><b>Zum Klimafolgenmonitoring NRW</b></a> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Download:</b> </p><ul> <li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-108</guid>
                        <pubDate>Tue, 20 Mar 2018 13:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Luftqualität hat sich im vergangenen Jahr 2017 weiter verbessert </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/luftqualitaet-hat-sich-im-vergangenen-jahr-2017-weiter-verbessert</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Abnehmender Trend bei Stickstoffdioxid-Belastung setzt sich fort</h3>
<p>Die Schadstoffbelastung der Luft in NRW hat sich weiter verringert. Das zeigen die Ergebnisse der 2017er Luftqualitätsmessungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Auch in den verkehrsreichen Innenstädten war ein Rückgang der Schadstoffbelastung zu verzeichnen. In Dinslaken, Eschweiler, Halle, Langenfeld, Münster und Remscheid wurde erstmals der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) im Jahresmittel eingehalten.</p>
<p>Insgesamt wurden noch in 27 Kommunen die geltenden Stickstoffdioxid-Grenzwerte überschritten. Darunter waren zehn Kommunen, in denen der Grenzwert um maximal zehn Prozent überschritten wurde. Im Vorjahr waren 32 Kommunen von Stickstoffdioxid-Grenzwertüberschreitungen betroffen. Umweltministerin Christina Schulze Föcking: „Ich erwarte, dass sich dieser Trend fortsetzt und Fahrt aufnimmt. Die Kommunen unternehmen große Anstrengungen, um die Stickoxidemissionen zu reduzieren. Dabei können sie sich der Unterstützung des Landes etwa durch Förderprogramme zur Umsetzung von Minderungsmaßnahmen sicher sein.“ Hinzu kommen Unterstützungsleistungen des Bundes.</p>
<p>Der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen erläutert: „An den vom Verkehr geprägten Messstellen in NRW ging die NO2-Belastung im Jahr 2017 im Schnitt um rund zwei Mikrogramm pro Kubikmeter zurück. An einzelnen Stationen hat sich dieser Trend deutlich verstärkt. Beispielhaft sind hier die Alfredstraße und die Gladbecker Straße in Essen mit einem Rückgang von fünf beziehungsweise vier Mikrogramm pro Kubikmeter und die Bahnhofstrasse in Paderborn mit einem Rückgang von sechs Mikrogramm pro Kubikmeter gegenüber dem Vorjahr zu nennen.“</p>
<p>Nachdem das Umweltministerium und das LANUV am 1. Februar 2018 die vorläufigen Stickstoffdioxid-Jahreswerte der kontinuierlich messenden Stationen veröffentlicht hatten, liegen jetzt auch die Stickstoffdioxid-Jahreswerte der diskontinuierlichen Messstellen (sogenannte Passivsammler) vor. Die Daten aller Messstellen wurden vom LANUV validiert. Damit stehen die endgültigen Jahreswerte für das Jahr 2017 fest. Die höchsten NO2-Jahreswerte wurden im Jahr 2017 in Nordrhein-Westfalen wie auch in den Vorjahren in Köln (Clevischer Ring: 62 µg/m³), Düren (Euskirchener Straße: 58 µg/m³) und Düsseldorf (Corneliusstraße und Merowingerstraße: 56 µg/m³) gemessen.</p>
<p>Tabelle: Trend der NO2-Jahreswerte (in µg/m³, Grenzwert 40 µg/m³) an den Standorten mit der höchsten Belastung:</p>
<p>&nbsp;</p><div class="table-wrapper"><div class="table-responsive"><table border="1" style="width:100%" class="table table-bordered"> 	<tbody> 		<tr> 			<td rowspan="2"><p>Standort</p></td> 			<td colspan="8" style="vertical-align:top"><p>NO2-Jahresmittelwert [µg/m³]</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="vertical-align:top"><p>2017</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>2016</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>2015</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>2014</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>2013</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>2012</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>2011</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>2010</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="vertical-align:top"><p>Köln (VKCL)</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>62</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>63</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>66</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>63</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>61</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>63</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>68</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>65</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="vertical-align:top"><p>Düren (DNES)</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>58</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>61</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>61</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>64</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>67</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>68</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>66</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>74</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="vertical-align:top"><p>Düsseldorf (DDCS)</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>56</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>58</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>59</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>60</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>61</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>64</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>64</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>67</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="vertical-align:top"><p>Düsseldorf (DBIL)</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>56</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>56</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>56</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>60</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>59</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>60</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>62</p></td> 			<td style="vertical-align:top"><p>65</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table></div></div><p>&nbsp;„Wir müssen alle Maßnahmen bündeln, damit wir das Ziel erreichen, den Ausstoß von Stickoxiden so schnell und so weit wie möglich zu reduzieren, um einen Beitrag zum Gesundheitsschutz der Menschen vor allem in den Ballungsräumen zu leisten“, sagt Schulze Föcking. „Dafür wurde bereits eine Vielzahl an Maßnahmen auf den Weg gebracht. Erklärtes Ziel bleibt es, Fahrverbote zu vermeiden. Dazu müssen alle Maßnahmen und Potenziale ausgeschöpft werden, die einen geringeren Eingriff in die Rechte der Bürgerinnen und Bürger bedeuten als Fahrverbote.“</p>
<p>Die Feinstaubbelastung lag im Jahr 2017 wie auch schon in den Vorjahren flächendeckend in Nordrhein-Westfalen unterhalb der Grenzwerte. Schon seit dem Jahr 2014 kam es in Nordrhein-Westfalen nicht mehr zu Feinstaub-Grenzwertüberschreitungen.</p>
<p>Auch bei Benzol und Schwefeldioxid wurden im Jahr 2017 in Nordrhein-Westfalen die Grenzwerte wie seit vielen Jahren deutlich unterschritten. Bei Ozon wurde der Informationsschwellenwert an 6 Tagen überschritten, Überschreitungen des Alarmwertes (240 µg/m³ Stundenmittel) wurden nicht beobachtet.</p>
<p>Hintergrund:</p>
<p>Emissionen:</p>
<p>Die Menge an Luftschadstoffen, die an einer Quelle (Schornstein, Auspuff etc.) in die Umwelt abgegeben wird, wird als Emission bezeichnet. Die Angaben erfolgen in Kilogramm oder Tonnen pro Jahr.</p>
<p>Verschiedene europäische Richtlinien haben durch die Festlegung von Grenzwerten eine Minderung des Schadstoffausstoßes aus unterschiedlichen Quellen bewirkt. Die Stickstoffoxid-Emissionen aus dem Straßenverkehr sind zurückgegangen, weil es anteilmäßig immer mehr moderne Fahrzeuge auf den Straßen gibt. Allerdings ist der Rückgang in der Realität deutlich geringer ausgefallen, als es die Verschärfung der Emissionsgrenzwerte hätte erwarten lassen. Neben dem Verkehr sind auch Industrie und die Kleinfeuerungsanlagen Quellen für den Stickstoffoxidausstoß. Rückgänge im Bereich Industrie/Energie sowie die Modernisierung von Kleinfeuerungsanlagen haben mit zum Absinken der Belastung beigetragen.</p>
<p>Immissionen:</p>
<p>Luftschadstoffe werden durch Luftbewegungen auf größere Räume verteilt. Durch die Verteilung werden die Schadstoffe in der Luft verdünnt. Die Emissionen verschiedener Quellen vermischen sich dabei. Die Schadstoffkonzentration, die sich durch diese Vorgänge in der Atemluft einstellt, nennt man Immission.</p>
<p>Wie weit Schadstoffe in der Luft getragen werden, hängt z. B. von der Höhe der Freisetzung und der Bebauung in der Umgebung ab. Schwankungen der Immissionsbelastung zwischen einzelnen Jahren können auch durch Wetterbedingungen beeinflusst werden. Im Vergleich zu 2016 gab es im Jahr 2017 keine ausgeprägten Inversionswetterlagen im Herbst und Winter. Bei Inversionswetter-lagen wird der Luftaustausch behindert, wodurch sich Luftschadstoffe in Bodennähe anreichern können. Durch das Fehlen solcher austauscharmer Wetterlagen in 2017 wurde die Vermischung der Luft und somit eine Verdünnung der Schadstoffbelastung begünstigt.</p>
<p>Der Bericht zur Luftqualität 2017 in NRW sowie die vorherigen Jahreskenngrößen und Berichte sind abrufbar unter:</p><ul> 	<li>Jahreskenngrößen der Luftqualität 2017</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 20 Mar 2018 10:28:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hitzeinseln in der Innenstadt – Klimawandel auch im Regierungsbezirk Detmold an vielen Stellen spürbar</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hitzeinseln-in-der-innenstadt-klimawandel-auch-im-regierungsbezirk-detmold-an-vielen-stellen-spuerbar</link>
                        <description>LANUV übergibt Bezirksregierung Detmold den ersten „Fachbeitrag Klima“ für die Regionalplanung in NRW</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen Montag (19. März 2018) hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) den ersten nordrhein-westfälischen „Fachbeitrag Klima“ für eine Regionalplanung an die Bezirksregierung Detmold übergeben. Der Fachbeitrag enthält Informationen und Hinweise zum Klimawandel in Ostwestfalen-Lippe sowie zu Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel.
</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass der Klimawandel auch auf regionaler Ebene messbar ist und die Folgen sichtbar werden. So ist die durchschnittliche Jahrestemperatur im Regierungsbezirk Detmold im Zeitraum von 1981 bis zum Jahr 2010, im Vergleich zum Zeitraum von 1951 bis zum Jahr 1980, von 8,5 Grad Celsius auf 9,3 Grad Celsius angestiegen. Dies wird unter anderem sichtbar an der steigenden Zahl von Sommertagen mit einer Temperatur höher als 25 Grad, im Durchschnitt sind dies derzeit drei mehr pro Jahr. Gleichzeitig sank die Anzahl von Eis- oder Frosttagen mit Temperaturen unter null Grad Celsius um durchschnittlich acht Tage pro Jahr. Bis zur Mitte des Jahrhunderts gehen die Klimamodelle von einem weiteren Anstieg der jährlichen Durchschnittstemperaturen um 0,7 bis 1,5 Grad Celsius aus. Bis zum Jahr 2100 könnten 1,5 bis 4,3 Grad Celsius hinzukommen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besonders in den Städten wären die Folgen des Temperaturanstiegs spürbar, erläuterte der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen: „Hitzeinseln bilden sich, wenn sich warme Luft in den Innenstädten staut. Durch diesen verringerten Luftaustausch und die Wärmeabstrahlung durch Gebäude, Verkehr oder Industrie kann ein Temperaturunterschied bis zu 10 Grad Celsius im Vergleich zum Umland entstehen. Deshalb lautet eine unserer Empfehlungen in der Regionalplanung darauf zu achten, dass genügend kältere Luft aus den äußeren Bereichen in die Innenstädte strömen kann.“ 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von diesen besonderen Belastungen durch Hitze betroffen wären im Regierungsbezirk Detmold etwa 270.000 Menschen, das entspricht rund 13 Prozent der Gesamtbevölkerung im Regierungsbezirk. Die Belastungen konzentrieren sich dabei auf die größeren Städte: In Bielefeld wären etwa 65.000 Menschen betroffen, in Minden 30.000 und in Paderborn und Gütersloh etwa 25.000 Menschen. Durch den fortschreitenden Klimawandel könnte sich die Anzahl betroffener Menschen bis zur Mitte des Jahrhunderts verdreifachen. 
</p>
<p>Unter Hitzebelastung leiden vor allem die Gesundheit und die Lebensqualität sensibler Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Vorerkrankungen, einer geringeren Fitness, ältere Menschen oder Kleinkinder. Mögliche Folgen sind Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der Fachbeitrag Klima ist der erste seiner Art in Nordrhein-Westfalen und auch deutschlandweit ein innovativer Ansatz“, berichtete LANUV-Präsident Delschen. „Wir zeigen damit, dass die Folgen des Klimawandels auf regionaler und lokaler Ebene nicht nur bereits heute sichtbar sind, sondern auch für die nächsten Jahre und Jahrzehnte abgeschätzt werden können. Mit dem Fachbeitrag Klima als Grundlage für die Regionalplanung wollen wir so die möglichen Folgen für den Menschen beschreiben und, wenn möglich, auch abmildern.“ 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Ergebnissen zu Grunde liegt unter anderem eine Klimaanalyse, die das LANUV für ganz Nordrhein-Westfalen angefertigt und im Fachbeitrag Klima für die Region Ostwestfalen-Lippe ausgewertet hat. Dabei wurden beispielsweise für einen typischen Sommertag mit abendlichen Temperaturen über 20 Grad Celsius verschiedene meteorologische Parameter und komplexe Prozesse zum Luftaustausch betrachtet. In Bezug gesetzt wurden Flächen, über denen sich nachts größere Schichten kühlerer Luft bilden und die Bereiche in Städten, die von Hitzebelastungen betroffen sind. Die Gebiete in denen kühlere Luft entsteht liegen in der Regel über Grünanlagen wie Wiesen, Parkanlagen oder Ackerflächen. So liefert der Fachbeitrag Klima der Regionalplanung wichtige Hinweise, wo im Regierungsbezirk Detmold Belastungsräume, Erholungsräume, Kaltluftentstehungsgebiete und Kaltluftleitbahnen liegen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die darauf aufbauenden Handlungsempfehlungen beziehen sich vor allem auf den Schutz von wichtigen Flächen im Außenbereich vor Bebauung oder Luftverschmutzung, in denen kältere Luft entsteht und von hier aus in die Hitzebereiche hinein zirkulieren kann. Große Kaltluftentstehungsgebiete und Kaltluftleitbahnen gibt es im Regierungsbezirk Detmold beispielsweise nord-östlich des Teutoburger Waldes, wovon insbesondere Detmold und Lemgo profitieren. Dies ist einer der Gründe für die vergleichsweise geringe Hitzebelastung in diesen beiden Städten. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Handlungsfelder Klimaschutz und Klimaanpassung betreffen verschiedenste Akteure und Fachplanungen. Die Auswirkungen des Klimawandels treten lokal beziehungsweise regional auf, auch die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen sind konkret räumlich verortet. Die Regionalplanung, die von Haus aus verschiedene Interessen und Nutzungsansprüche an den Raum für einen mittel- bis langfristigen Zeithorizont steuert, ist daher von zentraler Bedeutung, um Maßnahmen zum Klimaschutz sowie zur Anpassung an den vom Menschen verursachten Klimawandel zu implementieren.
</p>
<p>Weitere „Fachbeiträge Klima“ für die Regionalplanung werden derzeit erstellt für die Regierungsbezirke Köln und Arnsberg. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der „Fachbeitrag Klima für die Planungsregion Detmold“ steht zum Herunterladen bereit unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/sonstige/Fachbeitrag_Klima_Detmold_2018_gesichert.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/sonstige/Fachbeitrag_Klima_Detmold_2018_gesichert.pdf</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen und Daten zum Klimawandel und den Klimafolgen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/klima/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/klima/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hintergrundinformationen LANUV-Monitoring Klimafolgen:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die durch den Menschen verursachte Änderung der klimatischen Verhältnisse ist bereits heute messbar, für die zukünftigen Entwicklungen liefern Klimamodelle Erkenntnisse zu den voraussichtlichen Entwicklungen. Der Klimawandel betrifft auch in Nordrhein-Westfalen die Grundlagen verschiedener Lebensbereiche und hat Auswirkungen auf unsere Art zu wohnen und zu arbeiten, auf die Bereiche Mobilität, Energieversorgung oder Landwirtschaft sowie auf die Flora und Fauna.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit dem Jahr 2011 untersucht das LANUV die Folgen des Klimawandels in einem eigenen Klimafolgenmonitoring. Betrachtet werden dabei 28 Indikatoren aus den sieben Umweltbereichen Klima und Atmosphäre, Wasser, Ökosysteme und Biodiversität, Boden, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Menschliche Gesundheit.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse des Monitorings sind zu finden unter &lt;link kfm-indikatoren&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hintergrundinformationen „Fachbeitrag Klima“ Regionalplanung Detmold:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für die Belange von Klimaschutz und Klimaanpassung in der Regionalplanung werden möglichst exakte räumliche Informationen und Datengrundlagen sowie klimafachliche Einschätzungen in einem Fachbeitrag zusammengefasst. Daraus abgeleitet werden Hinweise auf raumrelevante Anforderungen und Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen und Empfehlungen für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Dabei werden drei wesentliche Aspekte thematisiert: Als erstes wird der Klimawandel in der Planungsregion des Regierungsbezirks Detmold beschrieben, was sowohl die bisherige Entwicklung des Klimas als auch zukünftig zu erwartende Klimaveränderungen umfasst. Als zweites liefert der Fachbeitrag im Bereich Klimaschutz eine Bestandaufnahme der Treibhausgas-Emissionen in der Region sowie Zahlen zum Ausbaustand und noch bestehenden Potenzialen der Erneuerbaren Energien. Der Dritte Bereich beschreibt die Anpassung an den Klimawandel, hier liegt ein Fokus auf der steigenden Hitzebelastung der Bevölkerung, wobei besonders belastete Siedlungsräume und geeignete Ausgleichsräume im Freiraum (z.B. Kaltluftleitbahnen) durch das LANUV identifiziert und bewertet wurden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul>  <li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-79</guid>
                        <pubDate>Thu, 15 Mar 2018 10:28:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gemeinsames Pilotprojekt von fünf Bundesländern zur Verbreitung von Mikroplastik in Flüssen abgeschlossen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/gemeinsames-pilotprojekt-von-fuenf-bundeslaendern-zur-verbreitung-von-mikroplastik-in-fluessen-abgeschlossen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Mikropartikel aus Kunststoff in unterschiedlichen Konzentrationen in den Einzugsgebieten von Rhein und Donau nachgewiesen -</h3>
<p>Das Thema Mikroplastik in Gewässern wird aktuell viel diskutiert. Eine umfassende Datengrundlage zur Verbreitung von Mikroplastik in unseren Gewässern fehlt jedoch bislang. Die Ergebnisse einer umfassenden Pilotstudie in insgesamt fünf Bundesländern geben zum ersten Mal einen Überblick über das Vorkommen von Mikroplastikpartikeln in verschiedensten Regionen: vom Alpenvorland bis zum Niederrhein, vom Kleingewässer bis zu Deutschlands größtem Fluss. 
</p>
<p>Die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben oberflächennahe Wasserproben an 25 Flüssen im Einzugsgebiet von Rhein und Donau auf Mikroplastik analysieren lassen und in jedem einzelnen Gewässer unterschiedliche Konzentrationen von Mikroplastik nachgewiesen. Insgesamt 52 Proben wurden vom Projektpartner, dem Lehrstuhl für Tierökologie an der Universität Bayreuth, mit Hilfe der FTIR-Spektroskopie untersucht. Die nun vorliegenden Analysenergebnisse bilden einen der weltweit größten, methodisch einheitlich gewonnenen Datensätze zum Vorkommen von Plastikpartikeln in Flüssen. 
</p>
<p>Insgesamt mehr als 19.000 Objekte wurden analysiert, 4.335 davon als Kunststoffpartikel identifiziert. Der Anteil größerer Kunststoffobjekte (Makroplastik) war sehr gering. Rund 99&nbsp;Prozent der Kunststoffpartikel waren kleiner als 5&nbsp;Millimeter und damit Mikroplastik zuzuordnen. Auffallend war, dass sehr kleine Mikroplastikpartikel mit einer Größe zwischen 0,3 Millimeter bis 0,02 Millimeter mit rund 62 Prozent am häufigsten vertreten waren. Die Partikel bestanden zumeist aus den Kunststoffsorten Polyethylen oder Polypropylen, welche die höchsten Marktanteile vor allem für Verpackungen und die meisten Bedarfsgegenstände aus Kunststoff in Europa haben. Hauptsächlich handelte es sich um Kunststofffragmente, unregelmäßig geformte Partikel, die von größeren Kunststoffobjekten stammen können. Zudem wurden an einem großen Teil der Messstellen auch Plastikfasern gefunden. Andere Partikelformen wie Folienreste, sogenannte Beads (Kügelchen) und Pellets wurden seltener nachgewiesen. 
</p>
<p>Dabei variiert die Anzahl der Partikel zwischen den einzelnen Messstellen. Höhere Partikelkonzentrationen wurden vor allem in kleineren und mittleren Nebengewässern gemessen. Im größten untersuchten Gewässer, dem Rhein, wurden eher niedrige bis mittlere Konzentrationen gefunden, was vor allem damit zu tun hat, dass durch das größere Wasservolumen eine stärkere Vermischung und damit Abnahme der Partikelkonzentration folgt. 
</p>
<p>Insgesamt liegen die aktuellen Ergebnisse der Länder in der gleichen Größenordnung wie Befunde aus vergleichbaren europäischen und nordamerikanischen Gewässern. In einem nächsten Forschungsvorhaben wird nun das Mikroplastik in den Sedimenten und in verschiedenen Wassertiefen der untersuchten Flüsse analysiert. 
</p>
<p>Die Forschung zu Mikroplastik in der Umwelt und den möglichen Folgen steht noch am Anfang, gewinnt aber zunehmend an Bedeutung. Ziel der Forschungen derzeit ist, die Wissensbasis ständig zu verbreitern, um gezielter Probenahme- und Analyseverfahren zu entwickeln und zukünftige Monitoringprogramme weiter zu optimieren. Fragen zu möglichen Eintragspfaden, Auswirkungen auf die Umwelt und Minderungsmöglichkeiten werden derzeit unter anderem im Rahmen eines vom Bundesforschungsministeriums (BMBF) geförderten Forschungsschwerpunktes „Plastik in der Umwelt“ bis 2021 untersucht. Erforscht werden hier vor allem Vermeidungsstrategien, um einen Eintrag von Plastikabfällen in die Umwelt zu vermindern und wenn technisch möglich komplett zu vermeiden.
</p>
<h3>Download:</h3><ul>  <li>Bild: Laborschiff des LANUV „Max Prüss“ bei der Probenahme auf dem Rhein; ©LANUV/Paschmann<br> Der Abdruck des Fotos ist nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </li>  <li></li><li><strong>!</strong>FAQ zum Länderbericht Mikroplastik</li><li><strong>!</strong>Übergreifende Informationen zum Thema "Mikroplastik in Binnengewässern" in NRW</li> <li><a href="https://www.fona.de/mediathek/pdf/2017_Plastik-in-der-Umwelt_Verbundprojekte_Umweltforum.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">Informationen zur BMBF Fördermaßnahme „Plastik in der Umwelt“</a></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p><b>Pressekontakte der einzelnen Landesumweltämter:</b>
</p>
<p>Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV)<br> Wilhelm Deitermann (Pressesprecher)<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/uwjxxjxyjqqjEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">pressestelle(at)lanuv.nrw.de</a><br> Tel.: 0201 7995 1337
</p>
<p>Bayerisches Landesamt für Umwelt<br> Pressestelle<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/uwjxxjxyjqqjEqkz3gfdjws3ij" data-mailto-vector="5">pressestelle(at)lfu.bayern.de</a><br> Tel.: 0821 9071 5242
</p>
<p><b></b>Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg<br> Tatjana Erkert&nbsp; (Pressesprecherin)<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/Yfyofsf3JwpjwyEqzgb3gbq3ij" data-mailto-vector="5">Tatjana.Erkert(at)lubw.bwl.de<br> </a>Telefon: +49 (721) 5600 - 1387
</p>
<p>Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)<br> Helmut Weinberger (Pressesprecher)<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/Mjqrzy3AjnsgjwljwEmqszl3mjxxjs3ij" data-mailto-vector="5">Helmut.Weinberger(at)hlnug.hessen.de</a> <br> Tel.: 0611 6939 571
</p>
<p>Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz<br>Milan Sell (stv. Pressesprecher)<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/rnqfs3xjqqEqkz3wqu3ij" data-mailto-vector="5">milan.sell(at)lfu.rlp.de<br></a>Tel.: 06131 6033 1917</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-70</guid>
                        <pubDate>Thu, 08 Mar 2018 09:28:00 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfsichtungen im Kreis Wesel und in der Walsumer Rheinaue (kreisfreie Stadt Duisburg)</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfsichtungen-im-kreis-wesel-und-in-der-walsumer-rheinaue-kreisfreie-stadt-duisburg</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt, dass am 24. Februar 2018 einen Wolf im Hünxer Wald (Kreis Wesel) gesichtet und fotografiert und am 26. Februar 2018 ein Wolf in der Walsumer Rheinaue (kreisfreie Stadt Duisburg), von einer Wildkamera abgelichtet wurde. Die Einschätzung, dass die Bilder jeweils einen Wolf zeigen, wurde von der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) bestätigt. Beide Beobachtungsorte wurden von den zuständigen Wolfsberatern bestätigt. 
</p>
<p>Angaben zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder Geschlecht können anhand der Sichtung und der Bilder nicht gemacht werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um dasselbe Tier. 
</p>
<p>Ob ein Wolf nur auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird, kann nicht vorhergesagt werden. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht bis zu 40 km zurücklegen. 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488.<br> 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV: 
</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Der Wolf in NRW</a> 
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): 
</p>
<p><a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">DBBW/Wolfsmonitoring</a>
</p>
<p>Mehr zum Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als "Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. 
</p>
<p><a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Senckenberg Forschungsinstitut</a>
</p>
<h3>&nbsp;Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-53</guid>
                        <pubDate>Tue, 20 Feb 2018 14:01:31 +0100</pubDate>
                        <title>Inventur der Vogelwelt in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/inventur-der-vogelwelt-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach fast einer Dekade gibt es nunmehr eine neue Rote Liste der Brutvogelarten in NRW und seit mehr als 20 Jahren konnte auch eine Rote Liste wandernder Vogelarten für NRW nach neuen Kriterien erstellt werden. Die Roten Listen spiegeln nach standardisierten Methoden Status und Trends der Entwicklung&nbsp;heimischer wie wandernder Vogelarten wider; zugleich sind sie unverzichtbare Informationen für Planungsverfahren und Naturschutzpraxis.
</p>
<p>Sie zu erstellen verlangte einen großen Einsatz amtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LANUV-Vogelschutzwarte sowie hunderter Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft e.V. (NWO). Veröffentlicht werden die Roten Listen untern anderem im Charadrius 52, Heft 1 – 2, 2016, in der Druckfassung von November 2017. Charadrius ist die Zeitschrift&nbsp;für Vogelkunde, Vogelschutz und Naturschutz in Nordrhein-Westfalen, herausgegeben von der NWO.
</p>
<p>Ergebnisse zeigen Licht und Schatten
</p>
<p>Obwohl die Zahl gefährdeter Brutvogelarten seit Mitte der 1980er Jahre ganz leicht sinkt, ist etwa die Hälfte der Brutvogelarten (93 von 188 Arten) in NRW gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. 
</p>
<p>Licht gibt es bei einigen sog. Flaggschiffarten: Schwarz- und Weißstorch etwa konnten dank intensiver Schutzbemühungen ihre Bestände ebenso vergrößern wie beispielsweise Uhu oder Wanderfalke. Zudem konnten beispielswiese Kolkrabe, Heidelerche oder Schwarzkehlchen in ihren Gefährdungsgraden zurückgestuft werden.
</p>
<p>Schatten gibt es bei Arten, die nicht so bekannt, gleichwohl jedoch für die Vielfalt der Vogelwelt bedeutsam sind. Dazu gehören untern anderem Flussregenpfeifer (Namensgeber des Charadrius), Baumpieper oder Habicht. Ausgestorben seit der letzten Roten Liste sind in NRW Haubenlerche und Ortolan. Schatten gibt es jedoch auch bei sog. Allerweltsarten. So mussten unter anderem Kiebitz, Kuckuck, Star und Bluthänfling – Arten, die ganz oder teilweise von agrarischen Lebensräumen abhängen – in eine höhere Gefährdungskategorie eingestuft werden. Beispielsweise hat seit den 1990er Jahren der Star (Vogel des Jahres 2018) großflächig so stark abgenommen, dass er von der Vorwarnliste in die Kategorie „gefährdet“ hochgestuft werden musste.
</p>
<p>Rote Listen dokumentieren Gefährdungsgrade von Tieren. Sie dokumentieren jedoch nicht quantitative Veränderungen von Vogelbeständen. Zur Verdeutlichung: bei Schwarz- und Weißstorch genügte die Bestandszunahme um einige Dutzend Brutpaare, um diese Arten aus der Roten Liste zu entlassen. Jedoch können Bestände von Vögeln um zig Tausende abnehmen, ohne dass dies zu einer akuten Bestandsgefährdung der Arten führt. Und hier vollziehen sich enorme quantitative Veränderungen. Massive Rückgänge betreffen vor allem Feldvögel wie Rebhuhn, Kiebitz, Feldlerche oder Grauammer. Die Brutbestände von Vogelarten, die auf Ackerflächen oder Grünland brüten, sind inzwischen weniger als halb so groß wie noch vor 25 Jahren. 
</p>
<p>Handlungserfordernisse
</p>
<p>Vergleichbar mit dem „Insektensterben“ bedeuten Bestandsrückgänge und Gefährdung von Arten&nbsp; der Vogelwelt den Verlust von Artenvielfalt und Biodiversität in NRW. Wie Insekten sind Vögel unverzichtbare „Dienstleister“ des Menschen, etwa als „Schädlingsbekämpfer“ oder als Quelle für Naturerlebnisse. Artenverluste können selten und wenn nur mit enormem Einsatz rückgängig gemacht werden.
</p>
<p>Trotz einiger Erfolge und mancher Anstrengungen hat sich die Gesamtsituation für die Vogelwelt in Nordrhein-Westfalen nicht wirklich verbessert ? was die Zahl der Brutpaare angeht sogar verschlechtert. Insgesamt entspricht die Bestandssituation der Vogelwelt in NRW im Großen und Ganzen der in ganz Europa. Gefordert ist eine konsequente Umsetzung von Gegenmaßnahmen, insbesondere in den Agrarlebensräumen. Diese sind bekannt und vielfach beschrieben (s. Quellenangabe). 
</p>
<p>Quellen:
</p>
<p>Grüneberg, C., S.R. Sudmann, F. Herhaus, P. Herkenrath, M.M. Jöbges, H. König, K. Nottmeyer, K. Schidelko, M. Schmitz, W. Schubert, D. Stiels &amp; J. Weiss (2016): Rote Liste der Brutvogelarten Nordrhein-Westfalens, 6. Fassung, Stand: Juni 2016. Charadrius 52: 1-66.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sudmann, S.R., M. Schmitz, P. Herkenrath &amp; M.M. Jöbges (2016): Rote Liste wandernder Vogelarten Nordrhein-Westfalens, 2. Fassung, Stand: Juni 2016. Charadrius 52: 67-108.
</p>
<p>Bezug: 
</p>
<p>Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft e.V. (NWO) 
</p>
<p>Geschäftsstelle
</p>
<p>c/o Veronika Huisman-Fiegen<br> Leydelstraße 26<br> 47802 Krefeld
</p>
<p>E-Mail: <a href="#" target="_blank" data-mailto-token="rfnqyt/nsktEsb2twsnymtqtljs3ij" data-mailto-vector="5">info(at)nw-ornithologen.de</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-46</guid>
                        <pubDate>Mon, 19 Feb 2018 17:28:59 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wolfssichtung im Kreis Kleve</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolfssichtung-im-kreis-kleve</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt, dass am 19. Februar 2018 bei Rees im Kreis Kleve ein Wolf gesichtet wurde. Ein Landwirt hatte den Wolf an einem Rheindeich fotografiert, die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) hat das Foto überprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt.
</p>
<p>Der Beobachtungsort wurde vom zuständigen Wolfsberater ebenfalls bestätigt und auf weitere Spuren untersucht. 
</p>
<p>Weitere Angaben zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder Geschlecht können anhand der Sichtung und des Fotos nicht gemacht werden. 
</p>
<p>Ob ein Wolf nur auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird, kann nicht vorhergesagt werden. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 km zurücklegen.
</p>
<p>Bei möglichen Sichtungen oder Hinweisen zu Wölfen sind die zuständigen Wolfs- und Luchsberater vor Ort zu informieren. Die Kontakte sind zu finden unter <a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf</a> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361 305-0 gemeldet werden. Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV unter 0201 714488. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen gibt es im Internetangebot des LANUV: 
</p>
<p>Der Wolf in NRW – &lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a>
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): 
</p>
<p>DBBW/Wolfsmonitoring – <a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring</a>
</p>
<p>Mehr zum Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als "Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. 
</p>
<p>Senckenberg Forschungsinstitut – <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821</a>
</p>
<h3>&nbsp;Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-460</guid>
                        <pubDate>Thu, 25 Jan 2018 17:53:41 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt: Wolf im Kreis Warendorf beobachtet</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wolf-im-kreis-warendorf-beobachtet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Landesstraße L 586 zwischen Albersloh und Sendenhorst fotografierte heute Vormittag gegen 10.15 Uhr ein Autofahrer&nbsp; einen Wolf auf einem Acker. Der Beobachter fuhr auf der Landstraße, als er den Wolf auf der Ackerfläche bemerkte. Er hielt an und machte mit seinem Mobiltelefon ein Foto. Ein weiterer Autofahrer beobachtete wenig später, wie der Wolf die Straße überquerte und dann im Wald verschwand. Der Beobachtungsort wurde von der regional zuständigen Luchs- und Wolfsberaterin Jutta Luig-Beilmann auf weitere Spuren untersucht. Die Einschätzung des Landesumweltamtes (LANUV), dass diese Aufnahmen einen Wolf zeigen, wurde von der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) eindeutig bestätigt. Zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder zum Geschlecht können derzeit keine Angaben gemacht werden.
</p>
<p>Das LANUV NRW hat mit Wolfbeobachtungen in diesen Wochen gerechnet. Denn jetzt ist die Zeit, in der die Jungwölfe das Rudel verlassen und auf Wanderungen gehen. Es lässt sich nicht vorhersagen, ob ein Wolf nur kurz auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 Kilometern zurücklegen.
</p>
<p>Wölfe sind nicht generell nachtaktiv, es ist daher nicht ungewöhnlich, wenn sie gelegentlich auch bei Tageslicht unterwegs sind. Wölfe leben nicht nur im Wald sondern auch in offenen und halboffenen Landschaften. Bei Wanderungen kommen sie zwangsläufig durch besiedelte Gebiete, ohne diese gezielt aufzusuchen. In besiedelten Gebieten und auf Verkehrswegen sind viele Menschen unterwegs. Daher sind Beobachtungen bei Tageslicht in besiedelten Gebieten und entlang von Straßen wahrscheinlicher und häufiger als Sichtbeobachtungen bei Nacht im geschlossenen Wald, obwohl die Wölfe meistens in der Dämmerung und bei Dunkelheit und abseits besiedelter Bereiche unterwegs sind. Abwandernde Jungwölfe sind unerfahren und nicht ortskundig. Wenn sie durch offene Kulturlandschaft laufen, fehlen ihnen sichere und ungestörte Rückzugsgebiete. Die Wahrscheinlichkeit, aufgescheucht und gesehen zu werden, ist dann deutlich größer. In den letzten Jahrzehnten wurden in Deutschland keine Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen dokumentiert. 
</p>
<p>Wenn man einem Wolf begegnet, sollte man sich wie jedem anderen Wildtier gegenüber verhalten:
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nicht versuchen, Wildtiere anzufassen oder zu füttern.
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben.
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will.
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Man kann ein Wildtier vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht.
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (laut ansprechen, in die Hände klatschen, Schirm aufspannen etc.).
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Behörden oder den/die zuständige regionale/n Wolfsberater/-in melden.
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter 02361-305-0 gemeldet werden (außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488).
</p>
<p>Weitere Informationen
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;  - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen"</a> des Bundesamtes für Naturschutz
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fundstellen der <a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/naturschutz/der-wolf-in-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Einzeltier-Nachweise</a> bis heute
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li> <p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: 150%">Foto: am 25. Januar 2018, fotografiert von © Mirko Teigeler. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</p> </li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-435</guid>
                        <pubDate>Fri, 19 Jan 2018 06:35:11 +0100</pubDate>
                        <title>Wölfin Naya besuchte Nordrhein-Westfalen dreimal </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/woelfin-naya-besuchte-nordrhein-westfalen-dreimal</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf ihrem Weg von Mecklenburg-Vorpommern nach Belgien blieben die Besuche unbemerkt
</p>
<p>Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern hatte am 16. Januar 2018 bekannt gegeben, dass eine Wölfin von Mecklenburg-Vorpommern über Sachsen-Anhalt, Niedersachsen in die Niederlande und weiter nach Belgien gewandert ist. Die Wölfin mit Namen Naya war im Mai 2016 in der Lübtheener Heide südlich von Schwerin geboren und im Herbst 2016 mit einem Halsbandsender ausgestattet worden. Im Oktober 2017 verließ die Wölfin das elterliche Territorium, überquerte die Elbe und wanderte 700 km in Richtung Westen. 
</p>
<p>Wie Dr. Norman Stier, Leiter des Wolfsforschungsprojektes an der Technischen Universität Dresden, jetzt dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW mitgeteilt hat, berührte die Wölfin Naya auf ihrem Weg von Mecklenburg-Vorpommern nach Belgien im November und Dezember 2017 dreimal kurz das Gebiet von Nordrhein-Westfalen:
</p>
<p>In der Nacht zum 30.November 2017 lief die Wölfin ganz im Norden des Kreises Minden-Lübbecke aus Richtung des Großen Uchter Moores kommend zwischen 3:00 und 06:00 Uhr morgens durch den Spreenbruch bei Rahden und das Oppenweher Moor bei Stemwede und dann weiter Richtung Dümmer See.
</p>
<p>In der Nacht zum 6. Dezember 2017 versuchte die Wölfin nordwestlich von Osnabrück die Autobahn A 1 zu queren. Um 3:00 Uhr morgens wurde sie dabei in Lotte-Büren im Kreis Steinfurt geortet. Das Umfeld des Autobahnkreuzes Lotte-Osnabrück erwies sich aber als Sackgasse. Sie wandte sich daher zurück nach Norden und fand am 17. Dezember zwischen Osnabrück und Diepholz eine Querungsmöglichkeit auf ihrem weiteren Weg nach Westen.
</p>
<p>In der Weihnachtszeit erreichte sie die Niederlande und bog dort in Richtung Süden ab. Möglicherweise suchte sie nach einer geeigneten Stelle, um den Rhein zu überqueren. Am 28. Dezember 2017 kam sie dann von Norden in den Kreis Kleve. Bei Emmerich gelang es ihr zunächst die Autobahn A 3 und dann den Rhein zu überqueren. Sie hielt sich hier nicht auf sondern lief weiter Richtung Süden. Sie querte die Autobahn A 57 im Raum Kalbecker Heide bei Weeze, überschritt in am 29. Dezember 2017 erneut die deutsche Grenze und erreichte den niederländischen Nationalpark de Maasduinen. Sie durchquerte niederländisches Gebiet und zog am 2. Januar 2018 nach Belgien weiter. Sie hält sich derzeit auf einem Truppenübungsplatz 70 km vor Brüssel auf. Naya ist der erste wilde Wolf, der seit mehr als hundert Jahren in Belgien nachgewiesen wurde. 
</p>
<p>Bei ihren kurzen Besuchen in NRW blieb die Wölfin offenbar unbemerkt. Dem LANUV NRW liegen keine Meldungen aus den betreffenden Zeiträumen vor. 
</p>
<p>Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern vom 16.01.2018:
</p>
<p><a href="https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen/?id=134778&amp;processor=processor.sa.pressemitteilung" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen/?id=134778&amp;processor=processor.sa.pressemitteilung</a>
</p>
<p>Träger des Wolfs-Monitorings in Mecklenburg-Vorpommern ist das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (LUNG) im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern. Die wissenschaftliche Begleitforschung erfolgt durch die Professur für Forstzoologie der TU Dresden mit Sitz in Tharandt: 
</p>
<p><a href="http://www.wolf-mv.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.wolf-mv.de/</a>
</p>
<p>Informationen zum Wolf in Deutschland auf der Homepage der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf
</p>
<p><a href="https://www.dbb-wolf.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dbb-wolf.de/</a>
</p>
<p>Informationen zu Management und Monitoring des Wolfs in NRW
</p>
<p>&lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/der_wolf_in_nrw/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li> <p class="HinweisFoto"></p> </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-426</guid>
                        <pubDate>Thu, 18 Jan 2018 10:17:40 +0100</pubDate>
                        <title>Schafe in Ladbergen nicht von einem Wolf gerissen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/schafe-in-ladbergen-nicht-von-einem-wolf-gerissen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Genetische Analyse weist Hund als Verursacher nach</h3>
<p>Die Anfang Januar in Ladbergen tot aufgefundenen Schafe waren nicht von einem Wolf sondern von einem Hund angegriffen worden. Die genetische Untersuchung von Abstrichproben durch das Senckenberg Forschungsinstitut hat einen Hund als Täter zweifelsfrei festgestellt. Das Senckenberg Institut untersucht im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als "Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland.
</p>
<p>Zwei Schafe waren am 2. Januar 2018 mit tödlichen Bisswunden auf der Weide gefunden worden; ein drittes Schaf hatte ebenfalls schwere Bissverletzungen und musste notgeschlachtet werden. Die herbeigerufene Wolfsberaterin untersuchte im Auftrag des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die Spuren am Fundort und nahm genetische Proben. Das Ergebnis der genetischen Untersuchung von Speichelresten an dem Kadaver brachte den Nachweis, dass ein Hund der Angreifer war.
</p>
<p>Übergriffe von Hunden auf Schafe und andere Weidetiere sind leider häufig zu beklagen. Das LANUV bittet daher alle Hundehalter, ihre Hunde nicht streunen zu lassen und auch beim Spaziergang unter Kontrolle zu behalten. Übergriffe von Hunden auf Schafe lassen sich so wirksam verhindern.
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV: 
</p>
<p>&lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;Der Wolf in NRW
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): 
</p>
<p><a href="https://dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">DBBW/Wolfsmonitoring</a>
</p>
<p>Mehr zum Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als "Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. 
</p>
<p> <a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5821" target="_blank" rel="noreferrer">Senckenberg Forschungsinstitut</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download: </h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-389</guid>
                        <pubDate>Thu, 11 Jan 2018 12:05:45 +0100</pubDate>
                        <title>Über 100 ausgewählte und regionale Produkte aus NRW werden auf der Grünen Woche in Berlin präsentiert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ueber-100-ausgewaehlte-und-regionale-produkte-aus-nrw-werden-auf-der-gruenen-woche-in-berlin-praesentiert</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>NRW-Aussteller bereiten sich auf Messepräsentation in Berlin vor </h3>
<p>Kölsch oder Pils, Spargel vom Niederrhein oder Rapsöl aus Ostwestfalen-Lippe, Currywurst aus dem Ruhrgebiet oder Zuckerrübensirup aus dem Rheinland – über 100 verschiedene Produkte aus Nordrhein-Westfalen präsentieren sich in diesem Jahr auf der Internationalen Grünen Woche (IGW 2018) in Berlin. Eine erste Präsentation fand heute (Donnerstag, 11. Januar 2018) bereits im Landesumweltamt in Essen statt.&nbsp; </p><ul><li><a href="https://www.flickr.com/photos/158651744@N07/albums/72157692121828945" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Fotos der Auftaktveranstaltung<br></a></li></ul><p>„So vielfältig wie die Kulturen und Landschaften in NRW sind auch unsere Lebensmittel“, fasste Jürgen Sons, Koordinator des NRW-Länderbeitrages, die Vielfalt der vorgestellten Produkte zusammen. „Unser Motto lautet auch dieses Jahr ‚Gutes und Nachhaltiges aus NRW‘, dass konnten wir heute hier in Essen bereits schmecken und riechen.“
</p>
<p>Neben den vielfältigen Spezialitäten aus dem Bereich der Lebensmittel, werden touristische Angebote wie Urlaub auf dem Land oder die vielfältigen Wasserschlösser und Burgen im Münsterland vorgestellt. Auf den über 1100 Quadratmeter Ausstellungsfläche finden die Besucherinnen und Besucher der NRW-Präsentation zudem Blumen und Zierpflanzen vom Niederrhein, Informationen zu den Wäldern in NRW durch den Landesbetrieb Wald und Holz, regionale Projekte zur Entwicklung der ländlichen Räume oder eine Ausstellung alter Obstsorten. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) selber richtet den Fokus in diesem Jahr auf das Thema „Gesundes Leben in der Stadt“. 
</p>
<p>„Uns war wichtig, NRW in seiner ganzen Breite präsentieren zu können. Dazu gehören neben den vielen regionalen Spezialitäten vor allem die ländlichen Räume, in denen nicht nur Lebensmittel oder Zierpflanzen produziert, sondern eben auch Urlaub angeboten wird und viele weitere Entwicklungsprojekte in vielen ländlichen Gemeinden auf den Weg gebracht werden“, erklärte Jürgen Sons. „Die internationalen Besucher der Grünen Woche werden bei uns nicht nur genießen, sondern auch Ideen und Anregungen für entspannte und aufregende Tage in Nordrhein-Westfalen finden können.“
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nordrhein-Westfalen ist das drittgrößte Agrarland in Deutschland und zugleich das Land mit der größten Ernährungswirtschaft. Etwa ein Fünftel des deutschen Gesamtumsatzes an Lebensmitteln wird in NRW erwirtschaftet. 
</p>
<p>Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich seit vielen Jahren an der Messe unter dem Motto „Gutes und Nachhaltiges aus Nordrhein-Westfalen“. Gemeinsam mit dem NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium, dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW und dem LANUV NRW werden mit den insgesamt 20 Ausrichtern eine Vielzahl an regionalen Produkten und Informationen präsentiert. Begleitet wird die Präsentation von einem attraktiven Bühnenprogramm, das den Messebesucherinnen und Messebesuchern täglich Aktionen mit NRW-Initiativen, Kochshows und spannende Mitmachaktionen bietet. Das LANUV ist zuständig für Organisation und Konzeption der Messepräsentation des Landes NRW auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.
</p>
<p>Folgende NRW-Aussteller sind in diesem Jahr auf der IGW in Berlin vertreten:
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; LEADER NRW – Projekte ländlicher Entwicklung
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Komm aufs Land, Arbeitsgemeinschaft f. Bauernhof- u. Landurlaub NRW e.V.
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ernährung-NRW e.V. – Wechselausteller mit verschiedenen Produkten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Genussregion Niederrhein e.V. – Wechselausteller mit verschiedenen Produkten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wald und Holz NRW
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Biologische Station im Rhein-Sieg Kreis e.V. (Apfelausstellung + Obstpädagogik)
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Privatbrauerei E. Barre GmbH
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Genussregion Ostwestfalen-Lippe e.V. – Wechselausteller mit verschiedenen Produkten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bad Meinberger Mineralbrunnen
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; GEPA – The Fair Trade Company – Kaffeespezialitäten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; LANUV NRW
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Werbegemeinschaft Mein Ei.NRW
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Henkel-Gastronomie / Gästelounge
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verbraucherzentrale NRW e.V.
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Agrobusiness Niederrhein e.V.
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Begrüßungswand mit Blumen / Azaleen, Heinz Manten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Faire Milch Grefrath
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Münsterland e.V. – Wechselausteller mit verschiedenen Produkten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erzquell Brauerei Bielstein
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kanne Brottrunk
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr zur Grünen Woche:
</p>
<p>Die Grüne Woche (kurz IGW) ist eine internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Sie wurde 1926 gegründet und findet in Berlin vom 19. – 28. Januar 2018 zum 83. Mal statt. 
</p>
<p>Dem Konsumtrend folgend, nehmen die Themen „Erzeugung von regionalen Produkten“ und „Leben und Urlaub in den ländlichen Räumen“ immer weiter an Bedeutung zu. Diese Bedeutung der Grünen Woche für die Agrarpolitik wird unterstrichen durch den jährlichen Besuch von über 200 internationalen und nationalen Ministerinnen und Ministern sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretären. 
</p>
<p>Die IGW benennt sich selber als „weltgrößte Messe für Ernährung Landwirtschaft und Gartenbau“. Parallel dazu ist die IGW Ausgangspunkt für das „Global Forum for Food and Agriculture (kurz GFFA)“. Hier treffen sich internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzenten und zeigen mit ihren Gemeinschaftsschauen, was die faszinierende Welt der Nahrungs- und Genussmittel zu bieten hat.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen sind zu finden unter 
</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche</a> 
</p>
<p><a href="http://www.gruenewoche.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.gruenewoche.de/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-382</guid>
                        <pubDate>Wed, 10 Jan 2018 08:49:00 +0100</pubDate>
                        <title>8 Tage vor Beginn der Grünen Woche in Berlin – NRW-Aussteller präsentieren ihre Produkte</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/8-tage-vor-beginn-der-gruenen-woche-in-berlin-nrw-aussteller-praesentieren-ihre-produkte</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto<b> „Gutes und Nachhaltiges aus NRW“ </b>präsentieren sich ab der nächsten Woche wieder über 20 Aussteller aus NRW auf der Internationalen Grünen Woche (IGW 2018) in Berlin, die dieses Jahr vom 19. bis 28. Januar 2018 stattfindet. Bei Ihrem letzten Treffen vor dem Start der größten Verbrauchermesse Europas, präsentieren die einzelnen NRW-Aussteller ihre Produkte am Essener Standort des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV). Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind eingeladen, sich vorab über die lokalen Spezialitäten aus Nordrhein-Westfalen zu informieren, die anschließend die Reise nach Berlin antreten werden:
</p>
<p><b>Presse- und Fototermin – </b>
</p>
<p><b>Präsentation der NRW-Produkte für die IGW 2018</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Zeit: Donnerstag, 11. Januar 2018, 11:00 Uhr</b>
</p>
<p><b>Ort:&nbsp;&nbsp; Foyer LANUV am Standort Essen, </b>
</p>
<p><b>Wallneyer-Straße 6, 45133 Essen</b>
</p>
<p>Das LANUV ist verantwortlich für die Konzeption und Organisation des nordrhein-westfälischen Auftritts auf der IGW in Berlin. Neben den einzelnen Ausstelllern stehen für Fragen Abteilungsleiterin Dr. Barbara Köllner und Jürgen Sons, Koordinator des NRW-Messestands, zur Verfügung. 
</p>
<h3>Folgende NRW-Aussteller sind in diesem Jahr auf der IGW in Berlin vertreten:</h3>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; LEADER NRW – Projekte ländlicher Entwicklung
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Komm aufs Land, Arbeitsgemeinschaft f. Bauernhof- u. Landurlaub NRW e.V.
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ernährung-NRW e.V. – Wechselausteller mit verschiedenen Produkten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Genussregion Niederrhein e.V. – Wechselausteller mit verschiedenen Produkten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wald und Holz NRW
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Biologische Station im Rhein-Sieg Kreis e.V. (Apfelausstellung + Obstpädagogik)
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Privatbrauerei E. Barre GmbH
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Genussregion Ostwestfalen-Lippe e.V. – Wechselausteller mit verschiedenen Produkten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bad Meinberger Mineralbrunnen
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; GEPA – The Fair Trade Company – Kaffeespezialitäten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; LANUV NRW
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Werbegemeinschaft Mein Ei.NRW
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Henkel-Gastronomie / Gästelounge
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verbraucherzentrale NRW e.V.
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Agrobusiness Niederrhein e.V.
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Begrüßungswand mit Blumen / Azaleen, Heinz Manten
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Faire Milch Grefrath
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Münsterland e.V.
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erzquell Brauerei Bielstein
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kanne Brottrunk
</p>
<h3>&nbsp;Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>2018</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-373</guid>
                        <pubDate>Thu, 04 Jan 2018 12:26:46 +0100</pubDate>
                        <title>Ergänzende Stickstoffdioxid-Messungen in Bielefeld </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ergaenzende-stickstoffdioxid-messungen-in-bielefeld</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Neuer Messcontainer ergänzt die Messungen des Passivsammlers -– Standortwahl in Abstimmung mit der Stadt Bielefeld</h3>
<p>Zum Wechsel des Messjahres 2017 auf 2018 wird in Bielefeld am Verkehrsknotenpunkt Jahnplatz ein Messcontainer zur ergänzenden Ermittlung der Luftqualität installiert. Die in den Container eingebauten Messgeräte haben die Aufgabe, die Messungen des bereits vorhandenen Passivsammlers zu ergänzen und zusätzliche Werte zur Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) zu ermitteln. 
</p>
<p>Im Rahmen eines Fachgesprächs in Bielefeld wurde Ende August des vergangenen Jahres der Wunsch geäußert, die Messungen durch den vorhandenen Passivsammler um kontinuierliche NO2-Messungen zu erweitern. Diesem Ansinnen kommt das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) mit der Aufstellung eines Containers nach. In Absprache mit der Stadt Bielefeld und der Bezirksregierung Detmold wurde der Standort am Jahnplatz festgelegt. Die ersten Ergebnisse werden ab Montag den 8. Januar 2018 erwartet. Über mindestens ein Jahr werden durch den Container Messungen im Stundentakt durchgeführt und so ergänzende Informationen zu Belastungen mit NO2 ermittelt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für belastungsreduzierende Maßnahmen im Rahmen der Luftreinhalteplanung.
</p>
<p>Das LANUV ist zuständig für die landesweite Messung und Beurteilung der Luftqualität in NRW. Das derzeitige Messnetz für Stickstoffdioxid besteht aus 64 Messcontainern und 75 Passivsammlern. Im Jahr 2016 wurde an rund der Hälfte der insgesamt 139 Messpunkte eine Überschreitung des Jahresmittelwertes für NO2 von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (40 µg/m³) ermittelt. Die Messungen mittels Messcontainer oder Passivsammler sind in den Ergebnissen gleichwertig. Ein Vorteil von Passivsammlern ist, dass diese einfacher anzubringen und kostengünstiger sind. Allerdings liefern Passivsammler nur Monatsmittelwerte. Mit einem Messcontainer kann die aktuelle Luftqualität kontinuierlich ermittelt werden. Die Stundenwerte können direkt im Internet auf den Seiten des LANUV abgerufen werden. Aus diesen einzelnen Stundenwerten lassen sich beispielsweise Rückschlüsse auf die Stunden mit den höchsten und niedrigsten Belastungen ablesen. Diese werden zumeist morgens und nachmittags gemessen, ausgelöst durch den Berufsverkehr. 
</p>
<p>Die Auswahl der Messpunkte erfolgt nach EU-weit einheitlich festgelegten Kriterien. Diese schreiben vor, dass in den Bereichen gemessen werden soll, in denen die Bevölkerung voraussichtlich besonders hohen Belastungen ausgesetzt ist. Bei der Messung von NO2 sind dies in der Regel Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen und durchgängiger Bebauung. Einer Messung mit einem Container oder einem Passivsammler gehen Berechnungen und Modellierungen voraus, um vorab die Belastungsschwerpunkte zu ermitteln. Die Messungen selber erfolgen nach einem von der EU vorgegebenen Verfahren. Dazu gehört eine bestimmte Höhe, aus der die Luft angesaugt wird ebenso wie eine vorgeschriebene Mindestanzahl von Messungen sowie die Dauer der Einzelmessungen von mindestens einem Kalenderjahr. Diese Vorgaben ermöglichen eine europaweite Vergleichbarkeit der Ergebnisse.
</p>
<p>Stickstoffdioxid (NO2) ist ein Reizgas, das durch Verbrennungsprozesse entsteht. Durch Einatmen können Krankheiten des Atemtrakts und des Herz-Kreislaufsystems verursacht werden. Kann der von der EU vorgeschriebene Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel nicht eingehalten werden, vereinbart die betroffene Kommune gemeinsam mit der zuständigen Bezirksregierung Maßnahmen in den entsprechenden Luftreinhalteplänen. 
</p>
<p>Weitere Informationen und Erläuterungen zum Thema „Stickstoffdioxid“ und den entsprechenden Messverfahren sind zu finden unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a>
</p>
<h3>Mehr zum Thema:</h3><ul><li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/faqzurluftqualtiaet/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">FAQ zur Luftqualität Stickstoffdioxid und Feinstaub</a></li></ul><h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Dec 2017 13:42:15 +0100</pubDate>
                        <title>Abfallaufkommen der privaten Haushalte in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/abfallaufkommen-der-privaten-haushalte-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Mehr als zwei Millionen Tonnen Bio- und Grünabfälle getrennt gesammelt </h3>
<p>Die Menge der getrennt gesammelten Bio- und Grünabfälle sowie anderer werthaltiger Abfälle hat in den letzten Jahren in Nordrhein-Westfalen kontinuierlich zugenommen. So wurden im Jahr 2016 knapp 2,1&nbsp;Millionen Tonnen Bio- und Grünabfälle getrennt gesammelt und verwertet. Mehr als die Hälfte davon wurde über eine Biotonne eingesammelt. Das sind auf die Einwohner von NRW bezogen durchschnittlich 70&nbsp;Kilogramm pro Kopf. 
</p>
<p>Der überwiegende Teil der nordrhein-westfälischen Gemeinden bietet die Erfassung von Bio- und Grünabfällen über eine Biotonne an. Die jeweiligen Biotonnen-Angebote der 396&nbsp;Gemeinden weisen jedoch Unterschiede hinsichtlich der Art und Intensität der Sammlung auf. Einige Kommunen haben die Biotonne verpflichtend eingeführt, während sie anderenorts freiwillig genutzt werden kann. Auch bei der Gebührenerhebung für die Biotonne gibt es Unterschiede zwischen den Kommunen. Das hat Auswirkungen auf die Mengen, die jeweils über eine Biotonne gesammelt werden. Die Spanne reicht von wenigen Kilogramm pro Einwohner bis zu 170&nbsp;Kilogramm pro Einwohner. Während in den kreisfreien Städten im Durchschnitt 31&nbsp;Kilogramm über die Biotonne erfasst werden, sind es in den Kreisen durchschnittlich 98&nbsp;Kilogramm pro Einwoh­ner.
</p>
<p>Zusammen mit den Grünabfällen, die in der Regel an speziellen Sammelstellen abgegeben werden können, werden in Nordrhein-Westfalen im Durchschnitt 116&nbsp;Kilogramm Bio- und Grünabfälle pro Kopf der Bevölkerung getrennt erfasst.
</p>
<p>Mehr als die Hälfte der Abfälle, die in Haushalten anfallen, sind Bio- und Grünabfalle sowie andere werthaltige Abfälle, wie Papier und Pappe, Leichtverpackungen und Glas, die getrennt erfasst und vor allem stofflich verwertet werden. Während die Menge dieser Abfälle in den vergangenen Jahren zugenommen hat, fiel gleichzeitig immer weniger thermisch zu behandelnder Hausmüll an. Die Haushaltsabfallmenge insgesamt ist seit Jahren weitgehend konstant.
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erhebt die Haushaltsabfallmengen bei den kreisfreien Städten und Kreisen und stellt diese dem Landesbetrieb Information und Technik (IT. NRW) als amtlicher Statistikstelle des Landes zur Verfügung. Von dort werden die Daten an das Statistische Bundesamt (Destatis) weitergeleitet.
</p>
<p>Die Berechnung der Pro-Kopf-Abfallmengen bezieht sich auf die Bevölkerungsdaten zum Stand 30.06.2016. Endgültige Berechnungen auf der Grundlage von Bevölkerungsdaten mit Stand 31.12.2016 werden bundesweit erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen können. Die vorgestellten Daten sind daher vorläufig. 
</p>
<p>Die vorläufigen Ergebnisse der Erhebung über Haushaltsabfälle für die kreisfreien Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen finden Sie unter:</p><ul><li><a href="https://www.it.nrw/pressemitteilungen?search_api_views_fulltext=&amp;field_date%5Bdate%5D=&amp;field_date_1%5Bdate%5D=&amp;field_taxonomy_topics_parents_all=407&amp;=Anwenden" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Pressemitteilungen Landesbetrieb IT.NRW</a></li></ul><h3>Wieviel Bio- und Grünabfall wird in Nordrhein-Westfalen gesammelt?</h3><div class="table-wrapper"><div class="table-responsive"><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" style="width:442.95pt;border-collapse:collapse;border:none;mso-border-alt:  solid #BFBFBF .5pt;mso-yfti-tbllook:1184;mso-padding-alt:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt" class="table">  <tbody><tr style="mso-yfti-irow:0;mso-yfti-firstrow:yes;height:41.4pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border-top:solid #BFBFBF 1.0pt;   border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;border-bottom:none;border-right:none;   mso-border-top-alt:solid #BFBFBF .5pt;mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:41.4pt" rowspan="2"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:0cm;margin-bottom:0cm;   margin-left:30.95pt;margin-bottom:.0001pt;line-height:normal"><b><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">Kreisfreie Stadt/Kreis</span></b></p></td>   <td width="113" style="width:85.0pt;border:none;border-top:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-top-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:41.4pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.1pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><b><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;mso-fareast-language:DE">Biotonne</span></b></p></td>   <td width="113" style="width:85.0pt;border:none;border-top:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-top-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:41.4pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.1pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><b><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;mso-fareast-language:DE">Grünabfall</span></b></p></td>   <td width="136" style="width:101.95pt;border-top:solid #BFBFBF 1.0pt;   border-left:none;border-bottom:none;border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-top-alt:solid #BFBFBF .5pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:41.4pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.1pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><b><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   mso-fareast-language:DE">Summe Bio- und Grünabfälle</span></b></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:1;height:17.25pt">   <td width="113" style="width:85.0pt;border:none;background:#DDDDDD;padding:   0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:17.25pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:27.1pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><b><span style="font-size:9.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;mso-fareast-language:DE">kg/Einw.</span></b></p></td>   <td width="113" style="width:85.0pt;border:none;background:#DDDDDD;padding:   0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:17.25pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:27.1pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><b><span style="font-size:9.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;mso-fareast-language:DE">kg/Einw.</span></b></p></td>   <td width="136" style="width:101.95pt;border:none;border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:17.25pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:27.1pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><b><span style="font-size:9.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   mso-fareast-language:DE">kg/Einw.</span></b></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:2;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Düsseldorf</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">11,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">42,3</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">54,0</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:3;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Duisburg</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">0,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">72,2</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">72,9</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:4;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Essen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">16,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">41,5</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">58,3</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:5;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Krefeld</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">59,3</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">51,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">111,0</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:6;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Mönchengladbach</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">114,3</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">13,2</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">127,5</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:7;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Mülheim an der Ruhr</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">49,1</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">47,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">96,9</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:8;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Oberhausen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">7,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">58,9</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">66,3</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:9;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Remscheid</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">24,1</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">54,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">79,0</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:10;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Solingen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">7,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">74,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">81,8</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:11;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Wuppertal</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">31,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">22,3</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">53,8</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:12;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Kleve</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">114,9</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">7,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">122,7</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:13;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Mettmann</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">65,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">52,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">118,8</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:14;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Rhein-Kreis Neuss</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">93,9</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">28,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">122,6</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:15;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Viersen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">115,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">34,1</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">149,6</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:16;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Wesel</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">60,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">67,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">130,6</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:17;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Aachen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">64,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">56,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">121,4</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:18;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Bonn</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">51,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">48,9</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">99,9</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:19;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Köln</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">36,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">24,1</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">61,0</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:20;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Leverkusen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">0,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">92,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">92,8</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:21;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">StädteRegion Aachen *</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">66,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">66,5</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">134,0</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:22;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Düren</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">114,9</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">21,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">136,6</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:23;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Rhein-Erft-Kreis</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">118,3</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">20,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">138,7</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:24;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Euskirchen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">139,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">32,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">172,1</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:25;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Heinsberg</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">49,2</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">103,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">153,0</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:26;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:0cm;margin-bottom:0cm;   margin-left:30.95pt;margin-bottom:.0001pt;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">Bergischer Abfallwirtschafts-verband **</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">114,5</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">22,5</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">137,0</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:27;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Rhein-Sieg-Kreis</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">125,2</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">35,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">161,0</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:28;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Bottrop</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">90,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">50,3</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">140,4</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:29;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Gelsenkirchen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">9,1</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">80,9</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">90,1</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:30;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Münster</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">51,3</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">79,1</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">130,4</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:31;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Borken</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">123,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">94,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">217,7</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:32;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Coesfeld</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">171,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">38,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">209,1</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:33;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Recklinghausen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">66,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">63,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">130,5</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:34;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Steinfurt</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">107,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">83,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">191,2</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:35;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Warendorf</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">138,9</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">35,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">174,4</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:36;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Bielefeld</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">60,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">50,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">110,7</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:37;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Gütersloh</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">89,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">36,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">126,0</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:38;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Herford</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">82,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">33,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">116,0</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:39;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Höxter</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">136,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">8,2</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">144,6</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:40;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Lippe</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">105,5</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">75,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">181,1</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:41;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Minden-Lübbecke</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">128,3</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">40,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">169,1</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:42;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Paderborn</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">119,1</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">26,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">145,9</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:43;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Bochum</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">2,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">77,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">79,7</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:44;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Dortmund</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">32,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">22,3</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">55,1</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:45;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Hagen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">0,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">67,5</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">67,5</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:46;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Hamm</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">10,7</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">55,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">66,2</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:47;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Stadt Herne</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">9,2</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">52,1</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">61,3</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:48;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Ennepe-Ruhr-Kreis</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">72,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">4,2</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">76,6</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:49;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Hochsauerlandkreis</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">121,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">10,8</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">132,2</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:50;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Märkischer Kreis</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">9,5</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">85,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">94,9</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:51;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Olpe</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">138,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">0,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">138,6</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:52;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Siegen-Wittgenstein</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">106,1</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">0,0</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">106,1</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:53;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Soest</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">128,5</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">54,4</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#EAEAEA;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">182,9</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:54;height:10.2pt">   <td width="228" style="width:171.0pt;border:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">Kreis Unna</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">62,6</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;   text-align:right;text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">69,3</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;   margin-bottom:0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:right;   text-indent:30.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE">131,9</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:55;height:10.2pt">   <td valign="bottom" width="228" style="width:171.0pt;border:none;   border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   24.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;margin-bottom:   0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:13.4pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:56;height:10.2pt">   <td valign="bottom" width="228" style="width:171.0pt;border:none;   border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   24.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">*</span><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:   Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:#DDDDDD;mso-fareast-language:DE">*</span><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:   &quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;   color:black;mso-fareast-language:DE"> ohne Stadt Aachen</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;margin-bottom:   0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:13.4pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:57;height:10.2pt">   <td valign="bottom" width="341" style="width:256.0pt;border:   none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt" colspan="2"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   24.0pt;mso-char-indent-count:3.0;line-height:normal"><span style="font-size:   8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">** Oberbergischer und Rheinisch-Bergischer Kreis</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;margin-bottom:   0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:13.4pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:58;height:10.2pt">   <td valign="bottom" width="591" style="width:442.95pt;   border-top:none;border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;border-bottom:none;   border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;   mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;   height:10.2pt" colspan="4"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;margin-bottom:   0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:24.0pt;mso-char-indent-count:   3.0;line-height:normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:   Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">Die Berechnung   der Pro-Kopf-Mengen erfolgte auf der Grundlage von Bevölkerungsdaten zum   Stand 30.06.2016.</span></p></td>  </tr>  <tr style="mso-yfti-irow:59;mso-yfti-lastrow:yes;height:10.2pt">   <td valign="bottom" width="228" style="width:171.0pt;border-top:none;   border-left:solid #BFBFBF 1.0pt;border-bottom:solid #BFBFBF 1.0pt;border-right:   none;mso-border-left-alt:solid #BFBFBF .5pt;mso-border-bottom-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:   8.0pt;mso-char-indent-count:1.0;line-height:normal"><span style="font-size:   8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;   mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Arial;color:black;   mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   border-bottom:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-bottom-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="bottom" width="113" style="width:85.0pt;border:none;   border-bottom:solid #BFBFBF 1.0pt;mso-border-bottom-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>   <td valign="bottom" width="136" style="width:101.95pt;border-top:none;   border-left:none;border-bottom:solid #BFBFBF 1.0pt;border-right:solid #BFBFBF 1.0pt;   mso-border-bottom-alt:solid #BFBFBF .5pt;mso-border-right-alt:solid #BFBFBF .5pt;   background:#DDDDDD;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:10.2pt"><p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:10.7pt;margin-bottom:   0cm;margin-left:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:13.4pt;line-height:   normal"><span style="font-size:8.0pt;mso-ascii-font-family:Calibri;   mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-hansi-font-family:Calibri;   mso-bidi-font-family:Arial;color:black;mso-fareast-language:DE">&nbsp;</span></p></td>  </tr> </tbody></table></div></div><p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads: </h3><ul><li><b><span style="font-size:9.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"> Der Abdruck des Fotos ist nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</span></b></li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-322</guid>
                        <pubDate>Thu, 14 Dec 2017 08:21:44 +0100</pubDate>
                        <title>Öffentliche Verwaltung kann nachhaltiger werden</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/oeffentliche-verwaltung-kann-nachhaltiger-werden</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Bundesumweltministerin Barbara Hendricks prämiert LANUV-Analyse zu Chancen und Hürden für die nachhaltige Mobilität </h3>
<p>Am 13. Dezember wurden in Berlin Konzepte für eine nachhaltige Mobilität ausgezeichnet. Das Bundesumweltministerium hatte gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium den Ideenwettbewerb „mobil gewinnt“ ins Leben gerufen. Einer der Gewinner ist das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).
</p>
<p>„Das LANUV ist sich seiner Verantwortung und der Vorbildfunktion sehr bewusst“, sagt Dr. Thomas Delschen, Präsident des Landesumweltamtes. „Deshalb haben wir ein Konzept für eine nachhaltige Mobilität vorgelegt, das nicht nur im LANUV, sondern auch in anderen Verwaltungen anwendbar sein wird.“
</p>
<p>Neu ist z. B. das Pendlerportal. Über das Behördennetz können Beschäftigte ihren Weg zur Arbeit über diese Mitfahrzentrale so organisieren, dass mehr gemeinsame Fahrten möglich sind. Das senkt nicht nur die Emissionen, es entspannt auch die Verkehrs- und Parkplatzsituation. Die Pendlerbörse wird zu Beginn des kommenden Jahres in der gesamten Umweltverwaltung des Landes NRW eingeführt. 
</p>
<p>Auch intern arbeitet das LANUV ständig an der Verbesserung der CO2-Bilanz. LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen: „In einer so großen Behörde mit 1400 Beschäftigten an insgesamt 21 Standorten in ganz NRW ist Mobilität eine der wichtigsten Voraussetzungen. Wie ökologisch wir unterwegs sind, das wollen wir Schritt für Schritt immer weiter optimieren.“ 
</p>
<p>Dienstreisen, Fahrten zu Probenahmen und Umweltmessungen, Außendiensttätigkeiten bei der Marktüberwachung oder zur Bestandsaufnahme in Sachen Naturschutz: das Aufgabenfeld des LANUV erfordert mobile Beschäftigte. Nur so können die Belange des Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutzes zu jeder Zeit und überall in unserem Bundesland schnell und zuverlässig erledigt werden. Bei der betrieblichen Mobilität setzt das LANUV schon lange auf emissionsarme Fahrzeuge. Zur Flotte gehören derzeit schon 16 Elektrofahrzeuge. Ihr Anteil soll weiter steigen. 
</p>
<p>Bestandteil der mobilen Arbeit ist auch eine moderne IT-Infrastruktur, die es den Beschäftigten ermöglicht, von verschiedenen Standorten aus gemeinsame Aufgaben zu erledigen. Auch die Möglichkeit, teilweise&nbsp; von Zuhause aus zu arbeiten, spart unnötige Autofahrten und ist zusätzlich ein Pluspunkt für Beschäftigte, die Beruf und Familie miteinander vereinbaren müssen.
</p>
<p>Ausgezeichnet wurde das LANUV aber nicht nur für die bereits jetzt umgesetzten Bemühungen für eine CO2-sparende Mobilität im Tagesgeschäft. Bestandteil des LANUV-Projekts ist vor allem auch die Analyse der Hürden, die für die öffentliche Verwaltung meist aus finanziellen Gründen schwer zu überwinden sind. Die Behörde ist&nbsp; maßgeblich an rechtliche Bedingungen und Regelungen des Landes gebunden. Bestimmte Mobilitätsmaßnahmen sind danach nicht zugelassen. Dazu gehören z. B. Fahrrad-Leasing oder Corporate Carsharing. Während ein Unternehmen seiner Belegschaft Job-Tickets sponsern kann, darf die öffentliche Verwaltung keine Zuschüsse für die die ÖPNV-Nutzung ihrer Beschäftigten gewähren.&nbsp; Da solche Maßnahmen aber sehr wirkungsvoll sein können, zeigt das LANUV mit seinen Untersuchungen hier einen echten Handlungsbedarf.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Konzept
</p>
<p>Ausgezeichnet wurde das LANUV-Konzept für eine nachhaltige Optimierung der betrieblichen Mobilität (NOMO) in der Landesverwaltung. Ziel ist die soziale, ökonomische und ökologische Verbesserung der Mobilität der Beschäftigten.
</p>
<p>Das NOMO-Konzept befasst sich mit zwei Schwerpunkten der betrieblichen Mobilität: Zum einen beinhaltet es konkrete Ideen, wie die Einrichtung einer Mitfahrbörse für die Beschäftigten oder zur Förderung der Elektromobilität, der Fahrrad- und ÖPNV-Nutzung. Zum anderen untersucht es die rechtlichen Rahmenbedingungen, die der betrieblichen Optimierung der Mobilität in der Verwaltung bisher im Wege stehen. 
</p>
<p>Wettbewerb „mobil gewinnt“
</p>
<p>Der Wettbewerb mobil gewinnt ist eine Initiative des Bundesumweltministeriums (BMUB) und des Bundesverkehrsministeriums (BMVI). Bis zum Bewerbungsschluss im Oktober konnten sowohl private als auch öffentliche und kommunale Betriebe ihre Konzepte einreichen, die nachhaltige Mobilitätsformen und damit das betriebliche Mobilitätsmanagement fördern. Insgesamt sind 54 Wettbewerbsbeiträge eingegangen – darunter 16 aus Nordrhein-Westfalen. Die Jury des Wettbewerbs hat die Bewerbung des LANUV positiv bewertet und in der Kategorie „Großbetrieb“ als Preisträger ausgewählt.
</p>
<p><a href="https://mobil-gewinnt.de/presse/pressematerialien" target="_blank" rel="noreferrer">Pressematerial und Bilder</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li><b><span style="font-size:9.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Foto: ; ©LANUV</span></b></li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-311</guid>
                        <pubDate>Mon, 11 Dec 2017 17:36:50 +0100</pubDate>
                        <title>Schaf in Lengerich nicht von einem Wolf gerissen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/schaf-in-lengerich-nicht-von-einem-wolf-gerissen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Genetische&nbsp; Analyse weist Hund als Verursacher nach</h3>
<p>Das im November in Lengerich tot aufgefundene Schaf wurde nicht von einem Wolf gerissen. Die genetische Untersuchung von Proben durch das Senckenberg Forschungsinstitut hat genetisches Material von einem Hund nachgewiesen. Das Senckenberg Institut untersucht im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als "Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland.
</p>
<p>Das Schaf war am 13. November vom Tierhalter weitgehend skelettiert auf der Weide gefunden worden. Der herbeigerufene Wolfsberater untersuchte im Auftrag des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz die Spuren am Fundort und nahm genetische Proben. Anschließend wurde der Kadaver im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe pathologisch untersucht. Auf Grund des Zustands des Tierkörpers war eine Todesursache nicht mehr zweifelsfrei feststellbar. Das Ergebnis der genetischen Untersuchung von Speichelresten an dem Kadaver brachte aber die endgültige Klarheit, dass das Schaf von einem Hund befressen worden war. 
</p>
<p>Übergriffe von Hunden auf Schafe und andere Weidetiere sind leider häufig zu beklagen. Das LANUV bittet daher alle Hundehalter, ihre Hunde nicht streunen zu lassen und auch beim Spaziergang unter Kontrolle zu behalten, damit Übergriffe von Hunden auf Schafe wirksam verhindert werden.
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in NRW (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV:
</p>
<p>&lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;Der Wolf in NRW
</p>
<p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):
</p>
<p><a href="https://www.dbb-wolf.de/" target="_blank" rel="noreferrer">DBBW/Wolfsmonitoring</a>
</p>
<p>Mehr zum Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als "Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht.
</p>
<p><a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=15150" target="_blank" rel="noreferrer">Senckenberg Forschungsinstitut</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-267</guid>
                        <pubDate>Tue, 28 Nov 2017 09:17:40 +0100</pubDate>
                        <title>Tierische Weihnachtsgeschenke </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tierische-weihnachtsgeschenke</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV rät wegen der lebenslangen Verantwortung von solchen Geschenken ab</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät beim Kauf lebender Tiere als Weihnachtsgeschenk zu besonderer Umsicht. Ein knuddeliger Hundewelpe oder ein niedliches Kätzchen gehören zu den Geschenken, die oft erst kurz vor Weihnachten beim Züchter, im Zoofachhandel, oder sogar im Internet geordert werden. Aber auch exotische Familienmitglieder wie Schildkröten oder Papageien sind sehr beliebt. Beim Beschenkten führt das zu der Verpflichtung, ein ganzes Tierleben lang Verantwortung zu übernehmen. 
</p>
<p>Internationale Artenschutzbestimmungen setzen enge Grenzen, die man z. B. beim Kauf einer Schildkröte schnell übertritt, ohne es zu merken. Vor dem Kauf eines jeden Tieres sollte man seine Herkunft kennen und prüfen, ob es sich um ein geschütztes Tier nach der EU-Artenschutzverordnung handelt. Diese Tiere sind nämlich in Deutschland meldepflichtig. Wer der Meldepflicht nicht nachkommt oder illegal eingeführte Tiere ohne Papiere erwirbt, muss mit Strafen rechnen. Keinesfalls kann man sich auf Unwissenheit berufen. Denn Tierhalter sollen ein Mindestmaß an Sachkunde erworben haben. Für Händler und Züchter ist sie gemäß Deutschem Tierschutzgesetz sogar verbindlich vorgeschrieben. Informationen zur Meldepflicht für international geschützte Arten, wie z.&nbsp;B. Papageien, Landschildkröten, Eidechsen oder Schlangen, geben die Unteren Landschaftsbehörden der Kreise und Städte.
</p>
<p>Aber nicht nur die Exoten, auch Hund, Katze, Maus und Co. wollen nicht nur unter dem Weihnachtsbaum, sondern ein Leben lang Aufmerksamkeit und artgerechte Fürsorge! Bei „tierischen Geschenken“ sollte man also immer bedenken, dass die Tiere lebenslang aufwendige Pflege und Betreuung benötigen, auch in den Ferien! Ein Haustier kostet Geld, nicht nur für das Futter und die geeignete Unterbringung. Manche Tiere, die es gern besonders warm haben, erhöhen auch die Stromrechnung. Schließlich muss bei Krankheiten und auch zur Vorsorge der Tierarzt aufgesucht und bezahlt werden – alles Kosten, an die man vor dem Kauf denken muss. 
</p>
<p>Wenn all dies wohlüberlegt ist, dann leuchten nicht nur die Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum, sondern - je nach „Geschenk-Tier“- auch noch die der Tierhalterinnen und –halter, die gemeinsam mit ihren Tieren erwachsen geworden sind.
</p>
<h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li><strong>!</strong>Tiere sind keine Geschenke - LANUV-Seite</li></ul><h3>&nbsp;</h3>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-254</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2017 10:07:38 +0100</pubDate>
                        <title>Kein Wolf in Zwillbrock </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/kein-wolf-in-zwillbrock</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Beobachtetes Tier als Schlittenhund identifiziert</h3>
<p>Bei dem angeblichen Wolf, der am letzten Wochenende in Zwillbrock im Kreis Borken gesehen wurde, handelt es sich um einen Schlittenhund. Bereits das Bild des Tieres lies beim LANUV erste Zweifel aufkommen. „Bestimmte Merkmalskombinationen passen einfach nicht zu einem Wolf. Wir haben das Bild daher an die DBB-Wolf geschickt“, erklärt Dr. Matthias Kaiser, Experte für Artenschutz im LANUV. Die Einschätzung der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf hat die Vermutung bestätigt. Sowohl die Spuren als auch körperliche Merkmale des Tieres lassen eher auf einen Hund als auf einen Wolf schließen.
</p>
<p>Letzte Klarheit brachte ein Anruf eines Schlittenhundezüchters auf der niederländischen Seite der Grenze. Er hat eines seiner Tiere auf dem Zeitungsbild eindeutig erkannt. Ihm waren am Samstagabend mehrere Schlittenhunde entlaufen. Die Behörden vor Ort wurden durch den Hundehalter über die ausgebrochenen Tiere informiert. Alle Hunde konnten wieder eingefangen werden, ein Tier jedoch erst am Sonntagabend auf der deutschen Seite der Grenze. 
</p>
<p>Die Bestimmung von Wölfen im Freiland ist nicht einfach. Verwechslungen mit verschiedenen Hunderassen (Husky, Schlittenhunde, Wolfshunde) kommen häufig vor. Im Wolfsmonitoring wird daher großer Wert darauf gelegt, eine Bestimmung immer durch das Vier-Augen-Prinzip bestätigt zu bekommen. 
</p>
<p>Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in NRW (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV:</p><ul><li>&lt;link natur artenschutz der_wolf_in_nrw&gt;Der Wolf in NRW</li></ul><p>Informationen zum bundesweiten Monitoringstandard, der auch in NRW angewendet wird, gibt es bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW):</p><ul><li><a href="https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring/monitoring" target="_blank" rel="noreferrer">DBBW/Wolfsmonitoring</a></li></ul><h3>Download </h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-251</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Nov 2017 17:28:21 +0100</pubDate>
                        <title>Energieatlas für NRW unterstützt Energiewende </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/energieatlas-fuer-nrw-unterstuetzt-energiewende</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Neue Online-Informationen zu Wind- und Wärmeenergie</h3>
<p>Beim Kommunalkongress „Klimaschutz in Kommunen“ der Energieagentur NRW am 22. November stellt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz den neuen Energieatlas für Nordrhein-Westfalen vor. Mit dem rundum überarbeiteten Online-Angebot wird den kommunalen Planungsstellen sowie der Öffentlichkeit eine Online-Plattform übergeben, die umfangreiche Informationen zu den Erneuerbaren Energien in den Bereichen Strom und Wärme liefert. 
</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen:&nbsp; „Mit der Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten bringt unser Online-Energieatlas die Digitalisierung der Energiewende wieder einen Schritt nach vorn.“ Die hohe Nachfrage nach Daten und Informationen zum Thema Energiewende lasse sich in bis zu zehn Millionen Klicks pro Jahr auf die entsprechenden Seiten des LANUV erkennen.
</p>
<p>Den Energieatlas gibt es seit 2012. Er wurde nun auf den neusten Stand der Technik gebracht. Er zeigt die Potenziale der Erneuerbaren Energien für Städte und Kommunen in NRW. Mit dem Planungsmodul können Szenarien zur Nutzung von Erneuerbaren Energien berechnet werden. Ergänzt wurde das Programm um ein Tool zur Planungskarte Windenergie, mit dem nun auch berechnet werden kann, wieviel Energie an einem Standort von marktüblichen Windenergieanlagen gewonnen werden kann. Darüber hinaus wurden neue Windkarten in den Nabenhöhen der neusten Windenergieanlagengenerationen eingestellt.
</p>
<p>Neben der Stromwende ist auch die Wärmewende ein essentieller Bestandteil zur Erreichung der nordrhein-westfälischen Klimaschutzziele. Deshalb wurde der Energieatlas um das so genannte Wärmekataster ergänzt. Es zeigt u. a., wo es Wärmequellen gibt, die energetisch nutzbar gemacht werden können. Das Kataster gibt einen Überblick über Alternativen für die Wärmeversorgung oder auch für die Einbindung erneuerbarer Quellen in bestehende Wärmenetze. 
</p>
<p>Der Energieatlas NRW ist nach diesem Update auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets nutzbar. Ein Newsletter informiert über Neuerungen und Aktualisierungen.
</p>
<p>&nbsp;<a href="http://www.energieatlasnrw.de/site/" target="_blank" rel="noreferrer">Zum Energieatlas NRW</a>
</p>
<h3>Download: </h3><ul></ul><ul><li> <p style="line-height:115%"><b><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%">Bild:; © LANUV; Der Abdruck der Grafik ist nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</span></b></p> </li></ul><ul><li> </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-221</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Nov 2017 14:11:31 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV stellt Monitoring zu den Folgen des Klimawandels und Klimaanalyse auf Weltklimakonferenz in Bonn vor </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-stellt-monitoring-zu-den-folgen-des-klimawandels-und-klimaanalyse-auf-weltklimakonferenz-in-bonn-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>LANUV-Präsident Dr. Delschen: „Mit unserer Teilnahme an der Klimakonferenz zeigen wir, welche Folgen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar sind und in welchen Bereich wir uns schon heute darauf einstellen müssen.“</p><ul><li><a href="http://enb.iisd.org/climate/cop23/enbots/7nov.html#event-3" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Auftritt des LANUV auf der COP23</a></li></ul><p>Das Land NRW erfasst seit 2011 systematisch in einem Monitoring-Programm des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die Auswirkungen des Klimawandels in NRW. Das Monitoring zeigt, der weltweite Klimawandel ist ganz klar auch in NRW zu spüren, insbesondere Städte und Ballungsräume sind betroffen. So weisen zum Beispiel städtische Gebiete mit enger Bebauung höhere Temperaturen als das Umland auf. Dargestellt wird dies in der „Klimaanalyse NRW“. Die Klimaanalyse beinhaltet unter anderem die erste flächendeckende und hochaufgelöste Analyse der urbanen Hitzebelastung in NRW und zeigt, dass städtische Wärmeinseln sich durch den Klimawandel in Zukunft häufiger in Hitzeinseln verwandeln können. Ein Grund dafür ist, dass die Zufuhr kühlerer Luft bereits in den Vorstädten zum Erliegen kommen kann. Abhilfe schaffen können eigene, in den Innenstädten liegende Bereiche in denen kältere Luft entstehen kann, wie zum Beispiel Grün- oder Wasserflächen, sowie neue Ansätze in der Regional- und Stadtplanung mit dem Ziel, Leitbahnen für kältere Luft in den Städten entstehen zu lassen. 
</p>
<p>Bei einer eigenen Veranstaltung im „Cities &amp; Regions Pavilion“ auf der Weltklimakonferenz (COP23) in Bonn hat das LANUV heute das Programm zum Monitoring der Klimafolgen und die NRW-Klimaanalyse auf internationaler Ebene vorgestellt. „Mit unserer Teilnahme an der Klimakonferenz zeigen wir, welche Folgen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar sind und in welchen Bereich wir uns schon heute darauf einstellen müssen“, erklärte Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV-NRW. „Mit unseren Projekten zur Erfassung des Klimawandels und zur Anpassung an dessen Folgen tragen wir unseren Teil dazu bei, entsprechende Lösungen und Maßnahmen zu entwickeln. Insbesondere in unseren Innenstädten werden viele Menschen die Auswirkungen direkt zu spüren bekommen.“
</p>
<p>Laut Dr. Delschen spielt das umfangreiche Monitoring-Programm zur Erfassung des Klimawandels in NRW eine immer wichtigere Rolle für die notwendige Anpassung an die nicht mehr zu vermeidenden Folgen des Klimawandels. „Es gilt nun das Programm weiter zu entwickeln, um auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen des Klimawandels und die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Anpassung in den Blick zu nehmen“, betonte Dr. Delschen. „Mit der COP 23 bietet sich für uns eine einmalige Gelegenheit, über den gesamten Komplex zu den Folgen und der Anpassung an den Klimawandel mit Experten aus aller Welt diskutieren zu können. Wir möchten hier die Chance nutzen, über den eigenen regionalen und nationalen Tellerrand hinauszuschauen.“
</p>
<p>Die Weltklimakonferenz (COP 23) findet vom 6. bis 17. November 2017 unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi am Sitz des Sekretariats der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) in Bonn statt, mit dem Ziel die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens weiter voranzutreiben. Begleitend zur COP23 dient das „Cities &amp; Regions Pavilion“ als Plattform insbesondere für Diskussionen auf regionaler und lokaler Ebene.
</p>
<p>Weitere Informationen zu den Bereichen „Folgen des Klimawandels“ und „Anpassung an den Klimawandel“ sind unter folgen Links zu finden:
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Klimafolgenmonitoring NRW: <br> &lt;link kfm-indikatoren index.php&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/index.php" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/kfm-indikatoren/index.php</a>
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fachbericht 74 Klimawandel und Klimafolgen in NRW: &lt;link landesamt veroeffentlichungen publikationen fachberichte&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/fachberichte/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=175&amp;amp;cHash=59daf904eb8e66f6f80075220324be75" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/fachberichte/</a>
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fachinformationssystem Klimaanpassung: &lt;link klimaanpassung&gt;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/klimaanpassung/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/klimaanpassung/</a>
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fachinformationssystem Klimaatlas: <br> <a href="http://www.klimaatlas.nrw.de/site/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.klimaatlas.nrw.de/site/</a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klima</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-198</guid>
                        <pubDate>Fri, 03 Nov 2017 14:26:47 +0100</pubDate>
                        <title>Weniger klimaschädliche Emissionen in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/weniger-klimaschaedliche-emissionen-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV-Bilanz zu Treibhausgasen in NRW </h3>
<p>In den Jahren 2005 bis 2015 sind in NRW 43 Millionen Tonnen weniger klimaschädliche Gase freigesetzt worden. Das verdeutlichen die Zahlen, die das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Treibhausgas-Inventar veröffentlicht hat. 
</p>
<p>Bedeutende Verursacher der klimaschädlichen Gase sind die Industrie mit 19,2&nbsp;%, der Verkehr mit 11,7&nbsp;% sowie Haushalte und Kleinverbraucher mit 10,5&nbsp;%. Den größten Beitrag liefert in Nordrhein-Westfalen die Energiewirtschaft. Mehr als die Hälfte, nämlich rund 53&nbsp;% der Treibhausgase werden in NRW durch Kraftwerke freigesetzt. 
</p>
<p>Die Bilanz der Treibhausgas-Emissionen wird als CO2-Äquivalent angegeben. Sie gibt Auskunft über die Klima schädigende Wirkung aller Treibhausgase in einem Jahr. In 2015 entsprachen die Emissionen etwa 285 Mio. Tonnen CO2. 151 Mio. Tonnen davon entstanden in Kraftwerken. 55 Mio. Tonnen kamen aus der übrigen Industrie und 33 Mio. Tonnen wurden durch den Verkehr verursacht.
</p>
<p>Ob in einem Jahr mehr oder weniger Treibhausgase freigesetzt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In der Bilanz der vergangenen Jahre sind kurzfristige konjunkturelle Schwankungen ebenso ablesbar wie Jahre mit milderen Temperaturen. Für einen dauerhaft abnehmenden Trend birgt die effiziente Nutzung von Ressourcen auf lange Sicht das wichtigste Potenzial.
</p>
<p>Zu den klimarelevanten Schadstoffen gehören neben Kohlendioxid (CO2) vor allem Methan, Distickstoffoxid und fluorierte Kohlenwasserstoffverbindungen. Die Klima schädigende Wirkung der Schadstoffe ist unterschiedlich hoch. Zur Bewertung der Gesamtwirkung aller Treibhausgase wird jedes dieser Gase mit der Wirkung von Kohlendioxid verglichen. So ist zum Beispiel die Klima schädigende Wirkung von Methan 25&nbsp;mal höher als die von CO2. Eine Tonne Methan richtet demnach den gleichen Schaden an, wie 25 Tonnen CO2.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Treibhausgase sind gasförmige Stoffe, die zum Treibhauseffekt beitragen, indem sie einen Teil der Infrarotstrahlung, die von der Erdoberfläche abgegeben wird, absorbieren. Die Energie dieser Strahlung verbleibt so teilweise in der Erdatmosphäre und wird nicht ans Weltall abgegeben. Es gibt Treibhausgase natürlichen Ursprungs und Treibhausgase, die anthropogen, also vom Menschen verursacht sind.
</p>
<p>Zu den Treibhausgasen gehören:</p><ul><li>Kohlenstoffdioxid/Kohlendioxid (CO2), es entsteht vor allem bei Verbrennungsvorgängen</li><li>Methan (CH4) als flüchtige Emission aus Brennstoffen oder aus der Landwirtschaft und Abfalldeponien</li><li>Distickstoffmonoxid (N2O), hauptsächlich aus Industrieprozessen und der Landwirtschaft</li><li>wasserstoffhaltige Fluorkohlenwasserstoffe (HFC), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) und Schwefelhexafluorid (SF6), aus der Produktanwendung z. B. in PKW-Klimaanlagen, Anlagen für Gewerbe- und Industriekälte und bei der Aluminiumherstellung</li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>Ausführliche Informationen zum Download:
</p>
<p>&lt;link landesamt veroeffentlichungen publikationen fachberichte&gt;Fachbericht zum Treibhausgas-Inventar
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klima</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-191</guid>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 14:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lästiger Lärm durch Laubbläser und Laubsauger</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/laestiger-laerm-durch-laubblaeser-und-laubsauger</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Elektrogeräte sind spürbar leiser und leisten ebensoviel</h3>
<p>Auf Straßen und Wegen stellt Laub bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Bei der Beseitigung von Laub greifen viele Städte und Gemeinden häufig zu motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern. Auch in privaten Gärten werden diese Geräte gerne genutzt als Hilfe zum Laub sammeln und entsorgen. Der Einsatz von Laubbläsern oder Laubsaugern führt aber häufig zu Diskussionen, denn viele dieser Geräte verursachen Lärm und Emissionen durch die Verbrennungsmotoren. 
</p>
<p>Laubbläser mit Verbrennungsmotor erzeugen in drei Meter Entfernung einen Schalldruckpegel von rund 91 Dezibel (dB(A)). Das ist in etwa so laut wie ein Presslufthammer. Dabei gilt nach Meinung von Experten eine Dauerbelastung ab 80 dB(A) als schädigend für das menschliche Ohr. Deshalb wundert es nicht, dass der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren häufig als besonders belästigend empfunden wird. 
</p>
<p>Lärm und Emissionen sind aber in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn mittlerweile sind wesentlich leisere und emissionsärmere Laubbläser und Laubsauger mit elektrischen Antrieben marktreif. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben bis zu elf Stunden – damit ist auch ein professioneller Einsatz gewährleistet. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 11 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur Straßen und Wege vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals um etwa 4 dB(A) geringer ist. Bei einer Minderung von etwa 10 dB wird die Lautstärke bereits als nur noch halb so stark empfunden, daher kann diese deutliche Lärmminderung nicht nur die Nerven in der Nachbarschaft schonen, auch Nasen und Lungen profitieren von den Akkulösungen und Elektroantrieben, da keine Verbrennungsabgase mehr entstehen.
</p>
<p>In der Lärmschutzverordnung für Geräte und Maschinen ist die Kennzeichnungspflicht für Laubbläser und Laubsauger geregelt. Alle Geräte dieser Art, die neu auf den Markt kommen, müssen mit einer Kennzeichnung versehen werden, auf der die Hersteller den Schallleistungspegel angeben, der garantiert nicht überschritten werden darf. Die Verordnung regelt aber auch, welche Geräte zu welcher Zeit und an welchem Ort eingesetzt werden dürfen. Demnach dürfen besonders laute Geräte in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr genutzt werden. Das gilt sowohl für private wie für professionelle Nutzer.
</p>
<p>Vor allem für private und kleinere Flächen sollte geprüft werden, ob ein Laubbläser oder Laubsauger wirklich benötigt wird, oder ob das Laub nicht ebenso schnell und einfach mit einem Laubrechen beseitigt werden kann. Damit werden nicht nur Umwelt und Gesundheit geschont, sondern auch kleine Lebewesen. Denn vor allem durch Laubsauger werden viele wertvolle Kleintiere wie Regenwürmer oder Käfer mit eingesaugt und vernichtet, die für die Bodenverbesserung wichtig und von Vorteil sind. 
</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema „Lärm im Alltag sind zu finden beim 
</p>
<p><a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Aktionsbündnis „NRW wird leiser“</a>. &nbsp;
</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-188</guid>
                        <pubDate>Tue, 24 Oct 2017 12:24:19 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV erfasst Luftschadstoffe aus der Binnenschifffahrt </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-erfasst-luftschadstoffe-aus-der-binnenschifffahrt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Zwei neue Messstellen in Häfen von Duisburg und Neuss</h3>
<p>Seit wenigen Tagen liefern zwei neue Messstellen am Rhein kontinuierliche Daten zur Luftqualität am Rhein. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat dazu zwei Messcontainer in Rheinnähe in &nbsp;Duisburg und Neuss in Betrieb genommen, um den Einfluss der Emissionen aus Binnenschiffen auf die Luftqualität am Rhein genauer beurteilen zu können. Erstmals soll so eine belastbare Datengrundlage für Schadstoffbelastungen aus der Binnenschifffahrt erstellt werden.
</p>
<p>Die Station in Neuss steht auf dem Gelände eines Containerterminals an der Tilsiter Straße. In Duisburg wird auf dem Rheindeich im Stadtteil Laar gemessen. Die Geräte erfassen die Konzentrationen von Stickstoffoxiden und Feinstaub in der Umgebungsluft im Minutentakt. Auch klimatische Daten werden erhoben. 
</p>
<p>Die Messungen sind Teil des EU-Life-Projekts CLINSH – Clean Inland Shipping, bei dem die Wirkung von emissionsmindernden Maßnahmen an Binnenschiffen, deren Kosten und die Alltagstauglichkeit dieser Maßnahmen ermittelt werden sollen. Dafür werden über zwei Jahre an Bord ausgewählter Schiffe verschiedene Techniken zur Begrenzung der Schadstoffemissionen praktisch getestet. Die 30 teilnehmenden Schiffe wurden in einer europäischen Ausschreibung ausgewählt. Es sind Schiffe die vom Eigner mit emissionsreduzierender Technologie oder für den Betreib mit einem alternativen Kraftstoff ausgerüstet werden oder bereits ausgerüstet sind.
</p>
<p>Um Schiffe mit neuer und sauberer Abgastechnik und ältere ohne unterscheiden zu können, sind die neuen Messstationen am Rhein mit einem automatischen System zur Schiffserkennung ausgerüstet. Damit können sie erfassen, welches Schiff die Messstelle zu welchem Zeitpunkt passiert. Zur Bewertung werden am Ende alle Daten zusammengeführt.
</p>
<p>Zu den Schiffen, die bereits emissionsarm betrieben werden, gehört das LANUV-Laborschiff „Max Prüss“, das in NRW im Dienste der Gewässerüberwachung an mehr als 200 Tagen pro Jahr auf Rhein, Ruhr, Weser und dem westdeutschen Kanalnetz unterwegs ist. Die „Max Prüss“ wurde vor zwei Jahren mit einer modernen Abgasreinigungsanlage nachgerüstet. Das so genannte SCRT-System zur Abgasnachbehandlung wurde im Herbst 2015 in den Maschinenraum des 33 Meter langen Schiffes eingebaut. Das System reduziert gleichzeitig Feinstaub und Stickstoffoxide im Abgas.
</p>
<p>Binnenschiffe sind eine umweltverträgliche Alternative zum straßengebundenen Güterverkehr. Dennoch: Bei der Betrachtung der Schadstoffe, die am Rhein durch die Binnenschifffahrt in die Luft ausgestoßen werden, ist der Fluss durchaus mit einer stark befahrenen Autobahn vergleichbar. Bei gleicher Motorleistung entsprechen die aktuellen Abgasanforderungen für neue Schiffsmotoren bei weitem nicht den Standards moderner LKW, vor allem da Binnenschiffe häufig 30 Jahre und länger in Betrieb sind. Durch die Nachrüstung von Schiffsmotoren mit Abgasminderungstechnik können Emissionen deutlich gesenkt werden. Dass so etwas technisch machbar ist und zu messbaren Ergebnissen führt, haben erste Untersuchungen an der „Max Prüss“ bereits gezeigt. Mehr zum praktischen Nutzen und zum Einfluss auf die Luftqualität versprechen die Ergebnisse des CLINSH-Projekts, die mit den neu eingerichteten Messstellen am Rhein nun eine belastbare Datengrundlage erhalten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&lt;link umwelt luft immissionen messorte-und-werte&gt;Messstellen-Info und Messwerte
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.clinsh.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum CLINSH-Projekt</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;Downloads:</h3><ul><li></li></ul><ul><li>Fotos: © LANUV: </li></ul><ul><li>Das Laborschiff  des LANUV fährt emissionsarm auf dem Rhein</li></ul><ul><li>Der neu eingerichtete Messcontainer am Rheinhafen (und)</li></ul><p> Die Verwendung der angehängten Bilder ist nur im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-177</guid>
                        <pubDate>Fri, 20 Oct 2017 08:41:45 +0200</pubDate>
                        <title>25 Prozent der überprüften Leuchten und rund 20 Prozent der überprüften Reifen in NRW nicht richtig mit Energielabeln gekennzeichnet</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/25-prozent-der-ueberprueften-leuchten-und-rund-20-prozent-der-ueberprueften-reifen-in-nrw-nicht-richtig-mit-energielabeln-gekennzeichnet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3> LANUV hat in einer Schwerpunktaktion der Marktüberwachung Energielabel-Kennzeichnungen von über 20.000 Produkten überprüft </h3>
<p>Elektrogeräte sind mit dem Energielabel gekennzeichnet, das über die Energieeffizienz Auskunft gibt. Reifen sind mit dem sogenannten „Reifenlabel“ versehen, welches wichtige Informationen zur Leistungsfähigkeit des Reifens bereithält. Ob die Kennzeichnungspflichten im Handel eingehalten werden, haben die Verbraucherschutzämter der 16 Bundesländer in einer gemeinsamen Schwerpunktaktion geprüft. Dabei wurden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV) insgesamt 143 nordrhein-westfälische Händlerbetriebe und 21.561 Produkte überprüft. Etwa vierzig Prozent der Überprüfungen entfiel auf den Bereich Elektrische Lampen und Leuchten. Statistisch gesehen waren hier rund 25 Prozent, also jede vierte Leuchte bei der Kontrolle nicht richtig gekennzeichnet. Bei den restlichen rund 12.000 Produkten wurden etwa 14 Prozent der Elektroprodukte mit fehlerhaften Kennzeichnungen beanstandet. Bei den Reifen wurden insgesamt 86 Produkte geprüft. Hier war etwa jeder fünfte, also zwanzig Prozent der Produkte, fehlerhaft oder gar nicht mit dem Reifenlabel ausgezeichnet. Ein möglicher Grund für Kennzeichnungsverstöße ist häufig, dass vielen Anbietern von Elektrogeräten oder Reifen Detailkenntnisse über die gesetzlichen Vorgaben fehlen.
</p>
<p>Neben Märkten wurden auch Produkte aus dem Onlinehandel überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass die Online-Verkaufsportale und Shopping-Seiten entweder sehr sorgfältig auf die Einhaltung der Kennzeichnungspflichten achten oder aber diese so gut wie gänzlich außer Acht lassen und gar keine Angaben zum Energieverbrauch veröffentlichen. Das LANUV empfiehlt deshalb, beim Kauf von Elektro- und Haushaltsgeräten im Internet immer bewusst darauf zu achten, dass die Händler die notwendigen Angaben zur Energieeffizienz klar und deutlich zur Verfügung stellen. 
</p>
<p>Durch die in vielen Fällen vorhandene Kooperationsbereitschaft der Händler konnte seitens des LANUV bei der Mehrheit der Betriebe auf die Einleitung von Verfahren verzichtet werden. Bei insgesamt 55 Betrieben mussten dennoch aufgrund von Verstößen Verwarnungen ausgesprochen oder Bußgelder auferlegt werden. Alle Betriebe, bei denen es zu Beanstandungen gekommen war, haben freiwillige Abhilfemaßnahmen durchgeführt oder angekündigt. Die Einhaltung wird vom LANUV durch Nachkontrollen überprüft.
</p>
<p>Die Kontrollen in NRW haben gezeigt, dass nach wie vor Verbesserungen bei der Beachtung der gesetzlichen Kennzeichnungsvorgaben durch den Handel nötig sind. Wirtschaftsakteure sollen durch die Schwerpunktaktion für die Bedeutung des Energielabels für eine umweltbewusste Kaufentscheidung sensibilisiert werden, da die Energieverbrauchskennzeichnung für viele Verbraucherinnen und Verbraucher eine wichtige Entscheidungshilfe beim Kauf von energieeffizienten Elektrogeräten oder Reifen darstellt. Für Hersteller und Industrie werden mit dem Energielabel zudem Anreize gesetzt, neue innovative Techniken und modernere Produkte mit weniger Energiebedarf zu entwickeln. 
</p>
<p>Die für die Marktüberwachung zuständigen Behörden der Bundesländer waren in der Zeit vom 18. bis 22. September 2017 im Handel unterwegs, um Haushaltsgeräte und Verbraucherprodukte vom Staubsauger, über den Fernseher bis hin zu Waschmaschinen oder mobilen Klimageräte auf ihre korrekte Energieverbrauchskennzeichnung hin zu kontrollieren. Das Energielabel gibt produktspezifisch Auskunft über den Energieverbrauch und über weitere relevante Parameter. 
</p>
<p>Bundesweit wurden in der Aktionswoche rund 107.000 Elektrogeräte, Reifen und Pkw bei unterschiedlichen Anbietern kontrolliert. Kontrolliert wurden zum Beispiel Elektrofachmärkte, Möbelhäuser, Küchenstudios und Onlinehändler. Produkte mit relevantem Energieverbrauch &nbsp;müssen &nbsp;nach den gesetzlichen Vorgaben mit dem Energielabel gekennzeichnet werden. Das korrekte Label muss für den potentiellen Käufer deutlich sichtbar am Produkt angebracht werden. Dem Handel obliegt dafür eine besondere Sorgfaltspflicht. 
</p>
<p>Die Entscheidung für energieeffiziente Geräte im Haushalt kann den Geldbeutel auf Dauer spürbar entlasten und hilft, die Umwelt durch weniger Ressourcenverbrauch zu schonen. Der Stromverbrauch Haushaltsgroßgeräten, der Beleuchtung und der immer stärker nachgefragten Unterhaltungselektronik machen rund 75 Prozent des gesamten Stromverbrauchs eines Haushalts aus. Hier schlummern erhebliche Einsparpotenziale. Die vielleicht etwas höheren Anschaffungskosten effizienterer Geräte rechnen sich dabei oft schon nach kurzer Zeit. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt kann durch energieeffizientere Geräte bis zu 30 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs einsparen. 
</p>
<p>Die Ergebnisse im Einzelnen und weitere Informationen zum Energielabel sind zu finden unter 
</p>
<p>&lt;link verbraucherschutz marktueberwachung energieverbrauchsrelevante_produkte aktionstage_des_energielabels&gt;Aktionstage des Energielabels
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li> <p style="line-height:115%"></p> </li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-163</guid>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2017 11:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Sachverständigengruppe Afrikanische Schweinepest“ des Landes NRW hat Arbeit aufgenommen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/sachverstaendigengruppe-afrikanische-schweinepest-des-landes-nrw-hat-arbeit-aufgenommen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine durch ein Virus hervorgerufene Erkrankung der Haus- und Wildschweine, die zumeist tödlich verläuft. Seit 2014 breitet sich die hochansteckende Tierseuche in Ost-Europa unter Wildschweinen aus und ist somit nur noch rund 300 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Auf Grund der aktuellen Seuchenlage und der realen Bedrohung einer Einschleppung nach Deutschland, tagte erstmals in diesem Jahr die ASP-Sachverständigengruppe des Landes NRW. Aufgabe der Expertengruppe ist, sich zu präventiven Maßnahmen gegen die Verbreitung der ASP abzustimmen und den Informationsaustausch zu aktuellen Entwicklungen sicherzustellen. Neben den Experten des LANUV und des NRW-Verbraucherschutzministeriums für Tierseuchen und Jagdkunde sind der Westfälische und der Rheinische Landwirtschaftsverband, der Landesjagdverband, der Verband der Berufsjäger, das Chemische und Veterinär Untersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA RRW) sowie Vertreter der Kreise Mitglieder der Sachverständigengruppe.</p>
<p>Die erste Sitzung diente vor allem der Einschätzung der aktuellen Lage. So wurde berichtet, dass das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) das Risiko des Ersteintrags der ASP in die Wildschweinpopulation größer einschätzt als ein Eintrag in Hausschweinebestände. Den Eintrag der Seuche in Wildschweinbestände auf deutscher Seite zu vermeiden bleibt damit oberstes Ziel, da infizierte Wildschweine eine ständige Infektionsgefahr für Hausschweine darstellen. Sollte es zu Ausbrüchen in der heimischen Wildschweinpopulation kommen, so könnte dies bereits verheerende wirtschaftliche Konsequenzen für den Schweinefleischmarkt bedeuten.</p>
<p>Als eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen fordert die ASP-Sachverständigengruppe die Verringerung der Wildschweindichte. Um den Anreiz für diese Maßnahme in der Jägerschaft zu erhöhen, übernimmt das NRW-Verbraucherschutzministerium bis zu zehn Euro für die Trichinenuntersuchung bei Frischlingen. Als Frischlinge bezeichnet man bis zu einjährige Wildschweine. Sie gelten als „Motor der Populationsdynamik“. Für dieses Projekt wurde ein Betrag von insgesamt 50.000 Euro bereitgestellt, davon wurden bereits 12.000 Euro an die Jägerschaft ausgegeben. Damit trägt das Land der besonderen Problematik einer landesweit anzutreffenden erhöhten Schwarzwildpopulation und der sich daraus ergebenen erhöhten Gefährdungslage im Hinblick auf die ASP in einem ersten Schritt Rechnung. Die Sachverständigengruppe NRW betont, dass neben der Jägerschaft auch der Landwirtschaft eine Schlüsselrolle bei der Absenkung der Schwarzwildbestände zukommt. Dies gilt ebenso für die Jagdgenossenschaften als Grundstückseigentümer, da nur gemeinsam im Verbund das Ziel einer Verringerung der Wildschweinpopulationen erreicht werden kann.</p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass der Ausbruch der ASP in Tschechien auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen ist. In Fleisch- und Wurstwaren ist das Virus über einen langen Zeitraum haltbar. Besonders kritisch sind dabei Reste von Lebensmitteln einzustufen, die aus ASP-Ausbruchsgebieten stammen. Kommen Wildschweine mit diesen in Kontakt, beispielsweise durch unsachgemäße Entsorgung auf Rast- und Parkplätzen entlang der Reiserouten zwischen Ost und West, ist ein Eintrag der ASP auch in die hiesige Wildschweinpopulation möglich. Über entsprechende Hinweisschilder und die Verteilung von Handzetteln in mehreren osteuropäischen Sprachen an LKW-Fahrer im gesamten Bundesgebiet wird der genannte Personenkreis auf die Gefahren hingewiesen. Über die Landwirtschaftsverbände wurden bereits gezielt die landwirtschaftlichen Saisonarbeitskräfte, die häufig aus betroffenen Regionen stammen, über die Gefahrenlage informiert.</p>
<p>Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema „Afrikanische Schweinepest“ sind zu finden unter: FAQ zur „Afrikanischen Schweinepest“</p>
<p>Mehr zum Thema „Afrikanische Schweinepest“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der aktuelle Stand zu den Geldern für die Trichinenuntersuchungen</p>
<h3>&nbsp;Downloads:</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-156</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Oct 2017 12:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Totes Kalb auf einer Weide im Kreis Steinfurt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/totes-kalb-auf-einer-weide-im-kreis-steinfurt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:3.0pt; line-height:115%"><span style="font-size:14.0pt; line-height:115%">Verdacht auf Wolfs-Übergriff nicht bestätigt</span></p>
<p style="margin-bottom:3.0pt; line-height:115%">Nach Vorliegen aller Dokumentationen und dem Ergebnis der genetischen Untersuchengen steht fest: das tot aufgefunden Kalb in Nordwalde (Kreis Steinfurt) wurde nicht von einem Wolf getötet. Aufgrund der unspezifischen Fraßspuren an dem toten Kalb, die z.B. von einem Fuchs stammen können, muss der Wolf als Verursacher ausgeschlossen werden. Die genetische Überprüfung der Abstrichproben durch das Senckenberg Institut in Gelnhausen hat in diesem Fall kein Ergebnis liefern können. </p>
<p style="margin-bottom:3.0pt; line-height:115%">Das tote Bullenkalb wurde am 28.08.2017 auf einer Weide in Nordwalde gefunden. Vor Ort war der Verdacht auf einen Übergriff durch einen Wolf formuliert worden. Daraufhin wurde durch den zuständigen Luchs- und Wolfsberater die Auffindesituation vor Ort dokumentiert und Proben für eine genetische Überprüfung genommen. </p>
<p style="margin-bottom:3.0pt; line-height:115%">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:3.0pt; line-height:115%">Weitere Hinweise auf die Todesursache des Bullenkalbes konnten nicht ermittelt werden, da das Tier nicht zur Untersuchung in das zuständige Chemische Veterinär Untersuchungsamt (CVUA) nach Münster gebracht wurde. Das LANUV empfiehlt grundsätzlich, tote Tiere mit ungeklärter Todesursache durch die Veterinärpathologen der CVUAs in NRW untersuchen zu lassen. Festgestellt werden konnten lediglich Verunreinigungen durch Fuchs-DNA und dass das tote Tier durch Aasfresser befressen wurde. </p>
<p style="margin-bottom:3.0pt; line-height:115%">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:3.0pt; line-height:115%">Der Nachweis eines Wolfes mit Hilfe der genetischen Überprüfung durch Abstrichproben an einem tot aufgefundenen Nutz- oder Wildtier ist ein sehr aufwändiges Verfahren. Bei Abstrichproben gilt es, wenige Zellen der Mundschleimhaut mit ausreichendem DNA-Material zu finden, dieses mit aufwändigen Verfahren zu verstärken um dann mit speziell entwickelten Markersystemen einen Wolfs-Nachweis führen zu können. Jede Probe stellt insofern ein einzelnes Forschungsvorhaben dar. Das Senckenberg Institut in Gelnhausen hat sich in diesem Bereich die erforderliche wissenschaftliche Kompetenz in den letzten Jahrzehnten erarbeitet und wurde deshalb von allen Bundesländern als nationales Referenzlabor für derartige Untersuchungen ausgewählt.</p>
<p style="margin-bottom:3.0pt; line-height:115%">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:3.0pt; line-height:115%">In NRW wurde im Frühjahr 2017 siebenmal ein Wolf nachgewiesen. Dabei handelt es sich um Nachweise von maximal drei Individuen. Einer der Wölfe wurde nahe Petershagen bei einem Verkehrsunfall getötet, über den Verbleib der beiden anderen Tiere ist nichts bekannt.</p>
<p>Weitere Informationen</p><ul><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf" title="Fachkonzept Leben" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a></li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><h3>&nbsp;Downloads:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-143</guid>
                        <pubDate>Wed, 04 Oct 2017 11:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Türöffner-Tag der &quot;Sendung mit der Maus&quot; auf dem Laborschiff &quot;Max Prüss&quot;</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tueroeffner-tag-der-sendung-mit-der-maus-auf-dem-laborschiff-max-pruess-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Maus aus der „Sendung mit der Maus“ hat am Dienstag, dem 3. Oktober das schwimmende Klassenzimmer auf dem Laborschiff Max Prüss besucht. Sie informierte sich über die Aufgaben der „Max Prüss“ und ihrer Besatzung und konnte so viele Ideen für neue Sachgeschichten mitnehmen. Anlass für den Besuch der Maus war der Türöffner Tag der „Sendung mit der Maus“, an dem das Laborschiff des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zum ersten Mal teilgenommen hat.</p>
<p>Für den Schiffsführer Klaus-Peter Volk sind die Besuche von Schulklassen immer ganz besondere Tage. „Kinder sind neugierig und wissbegierig. Das ist Grundvoraussetzung, um später vielleicht einmal Teil der Mannschaft auf der Max Prüss zu werden“, erklärte Klaus-Peter Volk. Dass die Maus ihn auf seiner Brücke einmal persönlich begrüßen würde, hat ihn ganz besonders gefreut. „Die Maus ist jederzeit eingeladen, gemeinsam mit den Kindern auf unserem Schiff mehr über unsere Gewässer zu lernen. Und wenn sie vielleicht noch einmal eine neue Ausbildung machen möchte, kann sie das gerne auch auf unserem Schiff tun. Wir sind immer auf der Suche nach Laboranten, Binnenschiffern oder Umweltingenieuren.“</p>
<p>In zwei Gruppen haben heute insgesamt 24 Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren das Laborschiff des Landesumweltamtes besucht. Die Kinder waren mit der LANUV-Besatzung unterwegs auf dem Rhein, konnten erleben, wie Wasserproben aus verschiedenen Tiefen genommen werden und das Rheinwasser im bordeigenen Labor untersucht wird. Besonders im Interesse stand der Greifarm des Schiffes, mit dem Proben vom Grund des Rheins genommen wurden. Neben Sand, Kies und ein paar Plastikabfällen konnten so kleine Krebstierchen und Muscheln entdeckt werden, die am Grund des Flusses leben.</p>
<p>Geht es den Tieren im Rhein gut, dann spricht das für eine gute Wasserqualität. Die Wasserqualität auf den Flüssen und Kanälen Nordrhein-Westfalens das ganze Jahr über zu messen und zu überwachen ist Aufgabe der Max Prüss. Wird an den Wasserkontrollstellen eine Verschmutzung festgestellt, wird gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei der Verursacher ermittelt. Daraus ergibt sich ein spannender Arbeitsalltag, der das Schiff für „schwimmende Klassenzimmer“ interessant macht. Schülergruppen erhalten so die Möglichkeit, die „Max Prüss“ im Rahmen des Chemie,- Physik,- oder Biologieunterrichts zu besuchen. Dabei werden sie an den Umweltschutz, die Umwelterhaltung und deren Werkzeuge, wie zum Beispiel die Gewässerüberwachung, herangeführt.</p>
<p>Schulen, die sich für das schwimmende Klassenzimmer&nbsp; und andere Projekte der Umweltbildung interessieren, finden beim LANUV verschiedene Möglichkeiten.</p><ul> 	<li>Angebote für Schulen</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>Der WDR hat bereits zum siebten Mal den „Türöffner-Tag“ veranstaltet. In diesem Jahr haben mehr als 700 Einrichtungen und Betriebe ihre Türen für Schülerinnen und Schüler geöffnet. Fotos vom Tütöffner-Tag und vom Besuch der Maus auf der „Max Prüss“ gibt es auf <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a>.</p>
<p>Weitere Informationen über „Die Sendung mit der Maus“ finden Sie unter <a href="http://www.die-maus.de" target="_blank" rel="noreferrer">wdrmaus.de</a>. Journalisten erhalten kostenfreies „Türen auf!“-Maus-Bildmaterial im Internet unter</p>
<p><a href="http://www.ard-foto.de/" target="_blank" rel="noreferrer">ard-foto.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul> 	<li></li> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Foto: © LANUV/ R. Paschmann, Wilhelm Deitermann: Sendung mit der Maus zu Besuch auf dem Laborschiff des LANUV. &nbsp;Die Verwendung des angehängten Bildes ist nur im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-131</guid>
                        <pubDate>Fri, 29 Sep 2017 17:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Türöffner-Tag der &quot;Sendung mit der Maus&quot; auf dem Laborschiff &quot;Max Prüss&quot;</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tueroeffner-tag-der-sendung-mit-der-maus-auf-dem-laborschiff-max-pruess</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Maus aus der „Sendung mit der Maus“ besucht am Dienstag, 3. Oktober das schwimmende Klassenzimmer auf dem Laborschiff Max Prüss. Auf der Suche nach neuen Sachgeschichten informiert sie sich über die Aufgaben der „Max Prüss“ und ihrer Besatzung.</p>
<p>Anlass für den Besuch der Maus ist der Türöffner-Tag der „Sendung mit der Maus“, an dem das Laborschiff des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zum ersten Mal teilnimmt.<br> Wir laden Sie recht herzlich ein zu einem Bild- und Fototermin mit der Maus aus der „Sendung mit der Maus“ auf dem Laborschiff Max Prüss. Für Fragen zum Schiff und seinen Aufgaben stehen Ihnen Gesprächspartner aus dem LANUV zur Verfügung.<br> Bitte kommen Sie dafür</p>
<p><strong>am Dienstag, 3. Oktober um 15:30 Uhr</strong><br> <strong>zum Hafenbecken an der Ruhrorter Str. 44, 47198 Duisburg- Alt Homberg</strong><br> (unterhalb des Wasser- und Schifffahrtsamtes Duisburg).</p>
<p>Der WDR veranstaltet den „Türöffner-Tag“ bereits zum siebten Mal. In diesem Jahr öffnen bundesweit mehr als 700 Einrichtungen und Betriebe ihre Türen für Schülerinnen und Schüler.<br> Weitere Informationen über „Die Sendung mit der Maus“ finden Sie unter wdrmaus.de. Journalisten erhalten kostenfreies „Türen auf!“-Maus-Bildmaterial im Internet unter ard-foto.de.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-69</guid>
                        <pubDate>Mon, 21 Aug 2017 11:32:19 +0200</pubDate>
                        <title>Pilze sammeln – jetzt schon? </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/pilze-sammeln-jetzt-schon</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3><b>Die Saison für Marone, Steinpilz und Co. hat früh begonnen</b> </h3>
<p>Pilze wachsen das ganze Jahr über – auch im Winter. Als Hochsaison für wichtige Speisepilze ist aber traditionell der Herbst bekannt. Doch in diesem Jahr lassen viele Pilz-Arten ihre Fruchtkörper früher aus dem Boden&nbsp; „sprießen“ als in den letzten Jahren – dank der Kombination von Wärme und viel Regen, also guter Wasserversorgung der oberen Bodenschichten. 
</p>
<p>Daher sind jetzt schon, Ende der der Sommerferien und nicht wie früher erst in den Herbstferien viele Pilz-Liebhaber in den Wiesen und Laubwäldern NRWs unterwegs, um Pilze zu sammeln. Neben der gebotenen Vorsicht zur Vermeidung von Pilzvergiftungen sind auch rechtliche Aspekte zu beachten: 
</p>
<h3><b>Wo und wie viele Pilze dürfen gesammelt werden? </b></h3>
<p>Für alle Pilze, die nicht unter besonderem Schutz stehen gilt: Außerhalb von Schutzgebieten (z.B. Naturschutzgebiete) ist das Sammeln in Deutschland generell erlaubt. Doch mit folgender Einschränkung: Die generelle Erlaubnis gilt nur für den privaten Verzehr, d.h. für den „Eigenbedarf“. Das Sammeln zu kommerziellen Zwecken, d.h. für den Weiterverkauf ist verboten. Der Grund liegt auf der Hand: Es geht um den Schutz der Pilze vor massenhaftem Abschneiden der Fruchtkörper. Denn auch wenn das Abschneiden der Fruchtkörper das unsichtbare Pilzgeflecht im Boden nicht schädigt, bleibt das massenhafte Abernten der Fruchtkörper auf lange Sicht nicht ohne Folgen für den gesamten Pilzbestand einer Region. Denn auch Pilze müssen sich verbreiten, um ihren Fortbestand zu sichern. Das gelingt ihnen über weite Distanz nur mit den weit fliegenden Pilzsporen. Und genau die werden in den Fruchtkörpern produziert, die der Pilzsammler erntet. In Deutschland ist die genaue Höchstmenge, die gesammelt werden darf, je nach Bundesland geregelt und beträgt in den meisten Fällen ein Kilo pro Person und Tag. 
</p>
<h3><b>Nicht alle Pilze dürfen gesammelt werden.</b></h3>
<p>Einige Pilze stehen unter besonderem Schutz. Die deutschlandweit geltende Bundesartenschutzverordnung benennt folgende Pilzarten, die nicht gesammelt werden dürfen: Alle heimischen Trüffel-Arten, Semmel-Porlinge, Saftlinge sowie die Arten Schaf- Porling, Kaiserling, Weißer Bronze-Röhrling, Gelber Bronze-Röhrling, Sommer-Röhrling, Echter Königs-Röhrling, Blauender Königs-Röhrling, Erlen-Grübling, März-Schneckling, und Grünling. In nur geringen Mengen dürfen gesammelt werden: Alle Arten von Pfifferlingen, Birkenpilze, Rotkappen und Morcheln sowie die Arten Steinpilz, Schweinsohr und Brätling. 
</p>
<h3><b>Wieviel Pilzarten gibt es in Nordrhein-Westfalen? </b></h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen gibt es 3706 so genannte Großpilze (Stand 01.01.2017). Davon sind 1.352 gefährdet, sie stehen in NRW auf der aktuellen Roten Liste (2011). Das entspricht knapp 40%. Seit der letzten Roten Liste von 1999 ist das eine Zunahme von 6%. Was macht den Pilzen zu schaffen? Es sind Entwässerung, Anbau gebietsfremder Arten wie Fichten, Lärchen und Kiefern anstelle von natürlicherweise vorkommenden Eichen und Buchen sowie die Stickstoff- und Phosphatdüngung. Auf großer Fläche verlieren dadurch Pilze ihre Lebensräume. Deswegen fällt den unbewirtschafteten und nicht gedüngten Wildnis- und Naturschutzgebieten eine sehr wichtige Rolle für den Schutz der Pilzarten in NRW zu. Auskunft über die in NRW vorkommenden Großpilze gibt die vierte Fassung der NRW-Roten Liste: <a href="http://bit.ly/2wgyhDN" target="_blank" rel="noreferrer">http://bit.ly/2wgyhDN</a> &nbsp; 
</p>
<h3><strong>Pilzberatung </strong></h3>
<p>Pilzberater und Pilzberatungsstellen gibt es in den meisten der 54 Kreise und kreisfreien Städte in NRW. Auskünfte hierzu können in vielen Fällen die Stadt- bzw. Kreisverwaltungen geben. Eine deutschlandweite Zusammenstellung von Pilzsachverständigen teilt die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) <a href="http://www.dgfm-ev.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dgfm-ev.de</a> auf ihrer Homepage unter der Adresse <a href="https://www.dgfm-ev.de/speise-und-giftpilze/pilzberatung/pilzsachverstaendige" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dgfm-ev.de/speise-und-giftpilze/pilzberatung/pilzsachverstaendige</a> mit. Die Zusammenstellung unter diesem Link wird von einer Googel-Maps-Karte unterstützt, so dass die Kontaktdaten zu den Pilz-Sachverständigen in NRW genauso schnell sind finden sind wie die außerhalb NRWs in möglichen Urlaubsregionen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Giftnotruf 030-19240 bei Verdacht auf Pilzvergiftungen </b></h3>
<p>Zu fast jedem essbaren Pilz gibt es ein ähnlich aussehendes, giftiges oder zumindest ungenießbares Gegenstück. Deswegen sollten nur Pilze sammeln, wer das sichere Bestimmen der Pilze erlernt hat. Das rät die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM). Allzu leicht können z.B. die beliebten Champignon-Arten mit den hochgiftigen und tödlich wirkenden Knollenblätterpilzen verwechselt werden. Auf Ihrer Homepage warnt die Deutsche Gesellschaft für Mykologie zudem auch vor Pilzvergiftungen durch zu alte, zu lange, falsch gelagerte oder falsch zubereitete Pilze. So kann bereits unzureichendes Erhitzen (braten, dünsten) bei bestimmten Arten gesundheitsschädigend wirken. Ein sog. „Giftnotruf“ ist bundesweit in Berlin 24 Stunden unter 030-19240 und per Mail unter <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/rfnqElnkystywzk3ij" data-mailto-vector="5">mail(at)giftnotruf.de</a> erreichbar.
</p>
<h3><b>Pilz des Jahres</b></h3>
<p>Seit 1994 gibt es den „Pilz des Jahres“, in diesem Jahr kürte die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V. das „Judasohr“ zum Pilz des Jahres. Mehr zum Pilz des Jahres 2017: <a href="http://bit.ly/2dxDE66" target="_blank" rel="noreferrer">http://bit.ly/2dxDE66</a>
</p>
<h3><b>Downloads</b> </h3><ul><li><p><b>Foto:</b> Einer der bekanntesten Speisepilze ist der . Er wächst auf mageren Wiesen und Weiden, in Heiden und an Waldrändern. </p><p>Foto: © LANUV /P.Schütz</p></li></ul><ul><li> <p><b><br></b></p><p>&nbsp;</p> </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-472</guid>
                        <pubDate>Thu, 20 Jul 2017 11:00:29 +0200</pubDate>
                        <title>Insektenmonitoring in Nordrhein-Westfalen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/insektenmonitoring-in-nordrhein-westfalen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Praxis-Leitfaden für mehr Insekten-Nahrung auf Weg- und Feldrainen erschienen
</p>
<p>In den zurückliegenden Tagen und Wochen wurde in den Medien mehrfach zum Rückgang der Insekten berichtet. Der Rückgang ist auch in NRW zu spüren, Ergebnisse aus Untersuchungen mit speziellen Insektenfallen haben den Trend für flugfähige Insekten auch bestätigt. Dr. Georg Verbücheln, Abteilungsleiter Naturschutz im LANUV: „Insekten repräsentieren eine wichtige Schlüsselgruppe der Biologischen Vielfalt. &nbsp;Sie leisten u.a. einen bedeutenden Beitrag zur Bestäubung unserer Blütenpflanzen, darunter auch vieler Nutzpflanzen. Sie selbst &nbsp;sind die Nahrungsgrundlage für viele Vogelarten“.&nbsp; 
</p>
<p>Ein wichtiger Indikator für den Rückgang der Insektenfauna ist z.B. das Rebhuhn, dessen Küken sich fast ausschließlich von Insekten ernähren. Dessen Bestände haben sich in den letzten 10 Jahren mehr als halbiert! Die Gründe für den Rückgang von Insekten und von Tierarten, die mit Insekten in einem engen Zusammenhang stehen sind vielfältig. Einer der Gründe ist der Rückgang artenreicher Weg- und Feldraine. Diese blumenbunten, d.h. blütenreichen Weg- und Feldraine haben für nektarsammelnde Insekten wie Wildbienen, Wespen, Schwebfliegen oder Schmetterlinge während der gesamten Vegetationsperiode, d.h. von März bis Oktober eine große Bedeutung.
</p>
<p>Es wurden daher in den letzten Jahren Projekte wie z.B. die Förderung sog. „Blühstreifen“ initiiert, um dieser Entwicklung ein Stück weit entgegenzuwirken. Ein weiteres dieser Projekte wurde jetzt aktuell fertiggestellt: Eine vom&nbsp; LANUV herausgegebene Broschüre, die dem Praktiker vor Ort gebündelte Informationen und eine Handreichung bietet, wie solche blütenreichen und für Insekten wichtigen Weg- und Feldraine erhalten oder entwickelt werden können. 
</p>
<p>Weiterhin hat das LANUV 2017 &nbsp;begonnen, mit einem repräsentativen landesweiten Monitoring die aktuelle Entwicklung der flugfähigen Insekten zu erfassen, um damit die Diskussion künftig auf einer verbesserten Datengrundlage führen zu können.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr:</b>
</p>
<p><b>Die Broschüre zum Download: </b> 
</p>
<p>Online-Informationen zu Weg-und Feldrainen: <a href="http://wegraine.naturschutzinformationen.nrw.de/wegraine/de/start" target="_blank" rel="noreferrer">http://wegraine.naturschutzinformationen.nrw.de/wegraine/de/start</a> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Downloads:</b></p><ul><li><b>Foto: &nbsp; “Blühende Vielfalt am Wegesrand“ &nbsp;</b></li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Natur</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-454</guid>
                        <pubDate>Thu, 06 Jul 2017 17:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Schaf-Riss bei Gummersbach-Niedergelpe</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/schaf-riss-bei-gummersbach-niedergelpe</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Wolf kann als Verursacher nicht ausgeschlossen werden.</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>Der Wolf, der am 19.05.2017 bei Gummersbach-Apfelbaum von mehreren Personen beobachtet wurde, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Nacht zum 21.05.2017 bei Gummersbach-Niedergelpe ein Schaf getötet und befressen. 
</p>
<p>(LANUV berichtete hierzu am 23.05.2017:<a href="http://bit.ly/2ukOO5A" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer"> http://bit.ly/2ukOO5A</a>) 
</p>
<p>Die zuständige Wolfsberaterin hat das Schaf zunächst vor Ort begutachtet, daraufhin wurde es im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper pathologisch untersucht. Die abschließende Bewertung aller Ergebnisse durch das LANUV konnte einen Wolf als Verursacher mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ausschließen.<br>Weiterhin wurden die an dem Kadaver genommenen Abstrichproben vom Senckenberg Institut in Gelnhausen untersucht. Diese Untersuchung blieb sowohl hinsichtlich der ersten Probe als auch der Rückstellprobe ohne Ergebnis. Abstrichproben an gerissenen Beutetieren ergeben nicht immer auswertbare Ergebnisse, weil die Mengen von genetischem Material äußerst gering sind.
</p>
<p>In dem hier vorliegenden Fall war jedoch die veterinärpathologische Untersuchung in Zusammenhang mit den Fundumständen die Grundlage für die abschließende Bewertung.
</p>
<p>Für einen solchen Fall (Wolf kann nicht ausgeschlossen werden gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Billigkeitsleistungen als freiwillige Zahlung zur Minderung der mit Wolfsübergriffen verbundenen wirtschaftlichen Belastungen (Förderrichtlinien Wolf vom 03.02.2017). Der Tierhalter wurde informiert, dass er bei der Bezirksregierung Köln einen formlosen Antrag stellen kann. Grundlage ist der amtlich ermittelte Marktwert des betroffenen Schafs. Die Wertermittlung erfolgt durch die untere Veterinärbehörde des Oberbergischen Kreises. Bei Verdacht auf einen Übergriff durch Luchs oder Wolf sollte zunächst der zuständige Luchs- und Wolfsberater oder das LANUV NRW informiert werden, damit die Fundumstände zeitnah protokolliert und Proben genommen werden können. Gleichzeitig ist die kurzfristige Meldung Voraussetzung für die Gewährung der Entschädigung. Das LANUV empfiehlt betroffenen Tierhaltern darüber hinaus, die umfangreichen Untersuchungsmöglichkeiten der Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter in Arnsberg, Detmold, Krefeld oder Münster in Anspruch zu nehmen.
</p>
<p>Weitere Informationen</p><ul><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf" title="Fachkonzept Leben" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a></li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><h3>&nbsp;Downloads:</h3><ul><li>Foto: &nbsp; bei Gummersbach am 19.Mai 2017, fotografiert von © LANUV/Claudia Kamp. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</li><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-451</guid>
                        <pubDate>Wed, 05 Jul 2017 15:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hunderte junge Lachse in der Sieg ausgesetzt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hunderte-junge-lachse-in-der-sieg-ausgesetzt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Jungtiere schwimmen nun die Sieg hinab dem Meer entgegen</strong><strong> </strong></h3>
<p>Siegen:&nbsp; Schülerinnen und Schüler der Lachs-AG des Gymnasiums auf der Morgenröthe ließen heute mehrere hundert Junglachse in die Sieg frei. Im Herbst 2016 konnten sie bereits den Aufstieg der laichbereiten Lachse an einer Lachs-Kontrollstation an der Sieg bei Siegburg-Buisdorf beobachten.</p>
<p>Die Schüler aus Siegen und Siegburg nehmen an symbolischen <strong>„Lachspatenschaften“</strong> der Stiftung Wasserlauf teil. Dabei werden sie mit der Biologie wandernder Fischarten, insbesondere dem Lachs vertraut gemacht. Aber nicht nur die faszinierende Biologie einer der wichtigsten Speisefische steht im Vordergrund, sondern auch das komplexe Wissen rund um die Gewässerreinhaltung wird vermittelt.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Ehemals ausgestorben oder sehr selten gewordene „Wander“- Fische sollen langfristig wieder in die Europäischen Flusssysteme zurückkehren. Das ist erklärtes Ziel des Wanderfischprogramms NRW. EU-Richtlinien, wie die „EU-Wasserrahmenrichtlinie“ arbeiten darauf hin, dass die Gewässersysteme einen entsprechend guten ökologischen Zustand erreichen. Als Wanderfische bezeichnet man Fischarten, die zwischen Meer und Fluss, d.h. Salz- und Süßwasser wechseln, umgangssprachlich: „wandern“. Dabei spielen der Rhein und seine Nebenflüsse eine wichtige Rolle. Hier im Rhein geht es um die Wanderfische Lachs, Maifisch, Aal, Nordseeschnäpel, Fluss- und Meerneunaugen. Im vorletzten Jahrhundert waren die Speisefische Aal, Maifisch und Lachs wichtige Eiweißlieferanten der Bevölkerung entlang des Rheins und seiner Zuflüsse.</p>
<p>Lachse vermehren sich im Süßwasser, in den Oberläufen der Bäche, in denen klares, sauerstoffhaltiges Wasser fließt. Deswegen hat sich im Zuge zunehmender Maßnahmen zur Gewässerreinhaltung und der Beseitigung von Wanderhindernissen das Sieg-System incl. seiner Seitenbäche zu einem der wichtigsten Lachsgewässer in NRW entwickelt.</p>
<p>Ab 1986 wurde die Wiederansiedlung des Lachs im Rhein vorbereitet, ab 1998 wurde das Artenschutzprojekt intensiviert, seitdem sind mehrere Tausend aus dem Meer zurückgekehrte Lachse in den Laichgewässern Nordrhein-Westfalens registriert worden. Bis auf weiteres werden noch jährlich Junglachse, die künstlich von den zurückkehrenden &nbsp;Lachsen gewonnen werden, angezogen und freigesetzt um den Bestand an wilden Lachsen im Siegsystem zu stabilisieren. Wenn sich die Lachsbestände an Sieg und Agger weiter positiv entwickeln wird auch das irgendwann&nbsp; das nicht mehr notwendig sein.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beteiligte und Unterstützer </strong></p>
<p>Die diesjährige Aussetzung der Junglachse unterstützen die Marinekameradschaft Siegen. Die symbolischen Lachspatenschaften werden gefördert von der F. Victor Rolff-Stiftung, vom Wahnbachtalsperrenverband und von Siegwerk Druckfarben, die fachliche Betreuung gewährleistet die Stiftung-Wasserlauf NRW und das Land NRW über die Fischereiökologie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Kirchhundem-Albaum.</p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema Lachs in NRW</strong></p><ul> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/natur-wald/natur/biologische-vielfalt-und-biodiversitaetsstrategie-nrw/wanderfischprogramm/lachs/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/natur-wald/natur/biologische-vielfalt-und-biodiversitaetsstrategie-nrw/wanderfischprogramm/lachs/</a>;</li> 	<li><a href="http://www.wasserlauf-nrw.de" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">www.wasserlauf-nrw.de</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-434</guid>
                        <pubDate>Fri, 30 Jun 2017 12:43:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tausend Lachse für die Sieg</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tausend-lachse-fuer-die-sieg</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Schüler setzen Jungfische aus.</h3>
<p>Seit dem Jahr 2000 schwimmt er wieder in nennenswerter Zahl im Flusssystem von Sieg und Agger: Der beliebte Speisefisch, der Lachs. Um den Bestand noch weiter zu stabilisieren werden jährlich Junglachse ausgesetzt.</p>
<p>In diesem Jahr setzen Schülerinnen und Schüler der so genannten „Lachs-AG“ des Siegener Gymnasiums auf der Morgenröthe die neue Lachsgeneration aus. Dazu laden wir sie herzlich ein</p><div><p><br> <strong>am Mittwoch, den 5. Juli ab 11 Uhr.<br> Treffpunkt:<br> An der Sieg, Papierfabrik 1, 57072 Siegen<br> (Nähe Handelshof, am Haus der Marinekameradschaft Siegerland)</strong></p></div><p><br> Vor Ort kann das Aussetzen der jungen Lachse fotografiert und gefilmt werden. Für Interviews zum Thema Lachs und zu den Hintergründen (Wanderfischprogramm NRW, Lachs-Patenschaftsprogramm der Stiftung Wasserlauf, etc.) stehen Herr Feldhaus (Fischereiökologie LANUV) und Frau Meitzner (Stiftung Wasserlauf NRW) zur Verfügung.</p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema Lachs in NRW</strong></p><ul> 	<li><a href="https://www.umwelt.nrw.de/natur-wald/natur/biologische-vielfalt-und-biodiversitaetsstrategie-nrw/wanderfischprogramm/lachs/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/natur-wald/natur/biologische-vielfalt-und-biodiversitaetsstrategie-nrw/wanderfischprogramm/lachs/</a>;</li> 	<li><a href="http://www.wasserlauf-nrw.de" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">www.wasserlauf-nrw.de</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-432</guid>
                        <pubDate>Fri, 30 Jun 2017 11:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kälber in Schieder-Schwalenberg tot geboren oder kurz nach der Geburt verendet</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/kaelber-in-schieder-schwalenberg-tot-geboren-oder-kurz-nach-der-geburt-verendet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der WDR berichtete am 19.06.2017 von zwei in Schieder-Schwalenberg, östlich von Detmold im Kreis Lippe auf einer Weide tot aufgefundenen Fleckvieh-Kälbern. Um den anfänglichen Verdacht auf die Tötung der Kälber durch einen Wolf abzuklären, sicherten die vor Ort zuständigen Wolfsberater Thomas Pusch und Dieter Wortmeier zunächst Spuren, der Kadaver des zuerst aufgefundenen Kalbes wurde im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL) in Detmold pathologisch untersucht.</p>
<p>Wie sich nun herausstellte, scheidet bei beiden Kälbern ein Wolf als Todesursache aus. Beide Kälber hatten einen deutlich verkürzten Oberkiefer und verendeten bei oder kurz nach der Geburt auf natürliche Weise.</p>
<p>Nach verschiedenen Studien werden 4-9 % der Rinderkälber tot geboren oder verenden kurz nach der Geburt. In größeren Mutterkuhherden auf abseits gelegenen Weiden werden solche Verluste oft nicht sofort bemerkt. Fuchs, Wildschwein und andere Aasfresser übernehmen dann die Kadaverentsorgung. Der Anblick des von Aasfressern „verwerteten“ toten Kalbs führt oft zu der ersten Annahme, es handele sich um einen Wolfsriss. In solchen Fällen wird der Kadaver zunächst der Pathologie zur Abklärung der Todesursache übergeben. Legt das pathologische Ergebnis eine Tötung durch einen Beutegreifer (Hund, Wolf) nahe, werden anschließend ggf. gesicherte Spuren wie Wundabstrich, Haare etc. auf mögliche DNA-Reste hin untersucht.</p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<h3>Mehr zum Thema „Wolf“</h3><ul> 	<li><a href="http://bit.ly/2tBUK9W" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">„Wolfsmanagementplan“ für NRW</a></li> 	<li><a href="http://bit.ly/2t2ylpj" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">NRW-Richtlinie „Entschädigung und Prävention Wolf“</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-437</guid>
                        <pubDate>Thu, 22 Jun 2017 13:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Luftqualität in Lünen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/luftqualitaet-in-luenen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Neue Feinstaub-Messstelle in Betrieb genommen.</h3>
<p>Am Mittwoch hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) auf dem Gelände des THW an der Frydagstaße eine Messstation zur Erfassung der Feinstaubbelastung aufgestellt. Das Messgerät erfasst seit heute 00:00 Uhr, wie viele Mikrogramm Feinstaub durchschnittlich an einem Tag in einem Kubikmeter Luft vorhanden sind. Die täglichen Proben werden jeweils einen Monat lang gesammelt und anschließend im Labor auf ihre Inhaltsstoffe untersucht.</p>
<p>Insbesondere der Metallgehalt im Feinstaub steht bei den Untersuchungen im Fokus. 2014 waren bei solchen Messungen am Mühlenweg leicht erhöhte Nickel-Konzentrationen festgestellt worden. Grenzwerte waren zwar damals nicht überschritten, dennoch lagen die Messwerte höher als im städtischen Hintergrund. Mit den neuen Messungen an der Frydagstraße soll nun festgestellt werden, ob und wie sich die Situation inzwischen verändert hat.</p>
<p>Im Anschluss an die Messungen wird die Anzahl der Tage mit Grenzwertüberschreitung der Feinstaubbelastung auf der Internetseite des LANUV monatlich aktualisiert. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen stehen nach Abschluss des Messjahres zur Veröffentlichung bereit.<br> Aktuelle Luftqualität: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/" title="Opens external link in new window" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a></p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-439</guid>
                        <pubDate>Wed, 21 Jun 2017 13:36:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mobile Klimageräte</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/mobile-klimageraete</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Was bei der Anschaffung beachtet werden sollte.</h3>
<p>Steigt das Thermometer über die 25 °C-Marke denken immer mehr Verbraucher über die Anschaffung einer mobilen Klimaanlage nach. Preisgünstig und einfach in der Handhabung sind so genannte „Einkanal-Klimageräte“. Bei diesen Geräten wird die Abwärme in der Regel über einen Schlauch aus dem Raum befördert. Sie können schnell und einfach in jedem Raum der Wohnung eingesetzt werden.</p>
<p>Worauf ist zu achten?</p>
<p>Einkanal-Klimageräte tragen seit einigen Jahren das bekannte EU-Energielabel. Enthalten sind u.a. Informationen zur Energieeffizienz, zum Stromverbrauch, zur Kühlleistung und zur Lautstärke.<br> Die Mehrheit der im Handel erhältlichen Geräte dieser Bauart ist in die Energieeffizienzklasse A eingestuft – ein auf den ersten Blick zufriedenstellender Wert. Was viele Verbraucher aber nicht wissen: Geräte unterhalb der Energieeffizienzklasse A dürfen in der EU seit 2014 gar nicht mehr verkauft werden.</p>
<p>Auch der nicht unerhebliche Energieverbrauch der Geräte und die damit verbundenen Stromkosten sollten bei der Anschaffung mit einkalkuliert werden. Ist das Gerät in einem warmen Monat täglich nur vier Stunden im Einsatz fallen bereits mindestens 30,- € Stromkosten nur für diesen einen Monat zusätzlich an. Ebenfalls zu prüfen ist, ob die Kühlleistung des Gerätes für die vorhandene Raumgröße ausreicht. Bei zwei Kilowatt Kühlleistung sollte der Raum nicht größer als 20 Quadratmeter sein.<br> Die Anschaffung eines „mobilen“ Klimagerätes will also aus Kosten-Nutzen-Sicht gut überlegt sein. Vielfach hilft es an sehr warmen Tagen schon, wenn man einfach die kühlere Nachtluft zum morgendlichen Durchlüften nutzt und dann tagsüber versucht, direkte Sonneneinstrahlung in den Wohnraum zu vermeiden, zum Beispiel durch Nutzung von Jalousien oder beschichteten Rollos.</p>
<p>LANUV überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen</p>
<p>Im Rahmen der Marktüberwachung prüft das LANUV, ob die am Markt erhältlichen Geräte die geltenden Anforderungen an die Energieeffizienz einhalten.<br> Die gesetzlich vorgeschriebene Mindesteffizienz wird auf dem Energielabel der Geräte als „EER“ ausgewiesen. Sie ist somit für den Verbraucher sichtbar. Der Wert beschreibt das Verhältnis zwischen Kühlleistung und Stromverbrauch. Es gilt die Vorgabe: Ein Kilowatt Strom muss mindestens 2,6 Kilowatt Kühlleistung erzeugen. Das entspricht dem „EER“ von 2,6.<br> Bei der Überwachung prüft das LANUV, ob der auf dem Label angegebene EER auch im Betrieb erreicht wird. Werden Geräte beanstandet, müssen die Hersteller die Angaben korrigieren oder das Gerät wird ganz vom Markt genommen. In gravierenden Fällen kann das LANUV auch Bußgelder festsetzen.</p>
<p>Im vergangenen Jahr wurden beim LANUV acht verschiedene Modelle von Einkanal-Klimageräten geprüft. Ein Modell erreichte die gesetzlich vorgeschriebene Mindesteffizienz nicht. Der Hersteller hat sein Klimagerät aufgrund der Ergebnisse anschließend freiwillig vom Markt genommen. Aufgefallen ist, dass nur eines der geprüften Modelle die geforderte Mindesteffizienz im Labor tatsächlich erreicht hat. Bei den übrigen Geräten lag die Abweichung innerhalb der gesetzlichen Toleranzregeln, die Behörde musste in diesen Fällen noch nicht einschreiten . Wer sich also ein Klimagerät kaufen möchte, sollte wissen, dass die meist im nict europäischen Ausland gefertigten Geräte in einigen Fällen nicht die Qualität bieten, die der Verbraucher erwartet. Es lohnt also, sich vorab zu informieren, ob Kühlleistung und Stromverbrauch in einem akzeptablen Verhältnis stehen.</p>
<p>Auch in diesem Jahr werden wieder Einkanal-Klimageräte geprüft. Die Untersuchungen dauern noch an. Erste Vorab-Ergebnisse zeigen aber erneut bereits Auffälligkeiten.</p>
<p>Foto: © LANUV; Der Abdruck des Fotos ist nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-433</guid>
                        <pubDate>Tue, 20 Jun 2017 11:34:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV NRW als &quot;familienfreundlicher Arbeitgeber&quot; zertifiziert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-nrw-als-familienfreundlicher-arbeitgeber-zertifiziert</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Auszeichnung nach eingehender Prüfung.</h3>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz wird heute in Berlin für seine strategisch angelegte familienbewusste Personalpolitik mit dem Zertifikat zum Audit berufundfamilie ausgezeichnet. Nach systematischer Überprüfung wird dem Landesamt eine gute Vereinbarkeit von beruflichen Zielen mit familiären Verpflichtungen des Alltags bescheinigt. Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries tragen gemeinsam die Schirmherrschaft für das Audit.</p>
<p>Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, betont: „Institutionen, die das Audit berufundfamilie erfolgreich durchlaufen, gestalten zukunftsfähige Personalpolitik. Dazu zählt nicht nur, thematisch gewappnet zu sein – etwa Kinderbetreuung genauso in den Blick zu nehmen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sowie Arbeit und Alter.“ Eine erfolgreiche Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben müsse stärker denn je die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten in den Blick nehmen. Attraktive Arbeitgeber befinden sich demnach mit ihrer wichtigsten Management-Aufgabe im Spannungsfeld zwischen betrieblichen, persönlichen und Teambelangen.</p>
<p>Für das LANUV hat Dr. Philipp Roth das Projekt geleitet. Er nimmt in Berlin das Zertifikat entgegen. Als Leiter des Präsidentenbüros und Vater eines Kindes profitiert er selbst bereits von den familienfreundlichen Arbeitsbedingungen im Landesamt. „Hier herrscht in allen Bereichen eine hohe Aufgeschlossenheit gegenüber den modernen Instrumenten der Personalplanung“ berichtet Philipp Roth. Darum ist klar, dass er auch für´s zweite Kind – es ist unterwegs! – Elternzeit und Teilzeit nutzen werde, um für seine Familie da zu sein. Roth: „Das Selbstverständnis dieser Möglichkeiten macht die Vaterfreuden noch größer, denn den sprichwörtlichen Karriereknick muss ich deshalb nicht fürchten.“</p>
<p>Für zunächst drei Jahre darf das LANUV das Siegel des familienfreundlichen Arbeitgebers tragen.</p>
<p>Bei der Gestaltung ihrer Arbeitszeit sind die LANUV-Beschäftigten schon jetzt weitgehend flexibel. Individuelle Teilzeitmodelle und die technischen Möglichkeiten, auch von zuhause aus arbeiten zu können, sind wichtige Bausteine des LANUV-Modells. Neben der Versorgung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen wird auch ehrenamtliches Engagement unterstützt.<br> Vieles wurde bereits getan. Gearbeitet wird noch an technische Möglichkeiten für mobiles Arbeiten. Zeitgemäße Kommunikationsmedien und eine sichere Vernetzung sind dabei die größte Herausforderung.<br> Für eine „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“ werden neben Verbesserungen in den Bereichen Ökologie und Ökonomie auch bei der der Personalentwicklung Modernisierungen angestrebt. Mit der Zertifizierung als familienfreundlicher Arbeitgeber setzt das LANUV hierfür einen Meilenstein.</p>
<h3>Das Audit berufundfamilie</h3>
<p>Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das Audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen. Es entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Organisationskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erteilt ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium das Zertifikat zum Audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach drei Jahren können im Rahmen einer Re-Auditierung weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Nur bei erfolgreicher Re-Auditierung darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit der Einführung des Audits im Jahr 1998 wurden über 1.600 Arbeitgeber mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Aktuell sind insgesamt 971 Arbeitgeber nach dem Audit berufundfamilie bzw. Audit familiengerechte hochschule zertifiziert, darunter 482 Unternehmen, 379 Institutionen und 110 Hochschulen. Davon können über 1,86 Millionen Beschäftigte und mehr als 1,46 Millionen Studierende profitieren.</p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li></li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: LANUV am Standort Essen; ©Brinkmann/LANUV; Der Abdruck des Fotos ist nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</p>
<p>Bildmaterial von der Verleihung der Zertifikate in Berlin wird ab 21. Juni 2017, ab 12:00 Uhr zum kostenlosen Download auf der Website <a href="http://www.berufundfamilie.de/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">www.berufundfamilie.de</a> bereitgestellt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-405</guid>
                        <pubDate>Fri, 02 Jun 2017 23:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</b>&nbsp; 
</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p><b>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</b>
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p><b>Da für morgen kühleres und weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</b>
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&nbsp;</p>
<p><b><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum Thema Ozon</a></b> 
</p>
<h3>&nbsp;Download:</h3><ul><li></li></ul><p><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-377</guid>
                        <pubDate>Tue, 30 May 2017 09:36:00 +0200</pubDate>
                        <title>Land bestätigt einen weiteren Wolfs-Nachweis in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-bestaetigt-einen-weiteren-wolfs-nachweis-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Kreis Siegen-Wittgenstein, in der Nähe von Bad Berleburg-Alertshausen wurde am Mittwoch, den 24.05.2017 gegen 21:20 Uhr ein Wolf beobachtet. Die Beobachtung gelang einem Landwirt, der gerade mit einem Schlepper eine Wiese gemäht hatte. Der Landwirt konnte seine Beobachtung per Handy in Form mehrerer Fotos und eines Videos dokumentieren. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der entstandene Film (<a href="https://drive.google.com/open?id=0B1NOBF00Bni4dmZJNjNUUkpZbDg" target="_blank" rel="noreferrer">https://drive.google.com/open?id=0B1NOBF00Bni4dmZJNjNUUkpZbDg</a>) und das Bildmaterial wurde von der „Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf“&nbsp; (<a href="https://www.dbb-wolf.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dbb-wolf.de</a>) ausgewertet und eindeutig einem Wolf zugeordnet. Der Aufnahmeort wurde anschließend von der Luchs- und Wolfsberaterin des LANUV, Nicole Skrebutis im Gelände aufgesucht und identifiziert. Der dokumentierte Wolf hat eine auffallend helle Wangenzeichnung und einen dünnen Schwanz (Rute). Wahrscheinlich handelt es sich um denselben Wolf, der am 19.05.2017 in Gummersbach-Apfelbaum nachgewiesen wurde. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Zum &nbsp;dokumentierten Verhalten des Wolfs (Video-Film):</b>
</p>
<p>Der Wolf lief über die freie Wiesenfläche und blieb stehen, um den Schlepper zu beobachten und mehrfach zu versuchen, Witterung aufzunehmen. Danach entfernte er sich zunächst. Als der Schlepper ihm dann folgt, bleibt er erneut stehen, beobachtet und versucht erneut, Witterung aufzunehmen, bevor er sich nochmals entfernt. Das Tier war neugierig, aber auch deutlich verunsichert. Das zeigen Ohr- und die Rutenstellung. Der „Hüpfer“ in Richtung Schlepper sieht aus wie eine „Spiel“-Aufforderung, ist aber keine sondern eine sog. Übersprunghandlung. &nbsp;Eine solche Handlung wird von dem Tier ausgeführt, wenn es von der Situation verunsichert ist. Wildtiere, wie hier in diesem Fall ein Wolf, &nbsp;erkennen Personen in oder auf Fahrzeugen in der Regel nicht als Menschen. 
</p>
<p><b>Vorbereiten auf den Wolf in NRW</b> &nbsp;
</p>
<p>Auf die Rückkehr des Wolfes bereitet sich das Land NRW seit 2010 intensiv vor. In der beim LANUV eingerichteten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Das Land hat auf Anregung der Arbeitsgruppe Wolfsberaterinnen und Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanzierte „Herdenschutzsets“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch sind angeschafft worden. Ein Aussetzen von Wölfen ist nicht vorgesehen und nicht erforderlich. 
</p>
<p>Am 3. Februar diese Jahres hat das MKULNV die sogenannten „Förderrichtlinien Wolf“ bekannt gegeben. Mit den „Förderrichtlinien Wolf“&nbsp; wird einerseits ein finanzieller Ausgleich im Falle möglicher Schäden durch den Wolf geregelt und andererseits der Finanzierungsrahmen für die Förderung von Präventionsmaßnahmen für den Herdenschutz festgelegt. 
</p>
<p>Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn die Menschen müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. „In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher nicht gestattet“, erläutert Dr. Matthias Kaiser, Leiter der im LANUV angesiedelten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“. „Der Wolf wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Verfolgung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise.“ 
</p>
<p><b>Wolf meidet den Menschen </b>
</p>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Deutschland nicht dokumentiert sind. Erwachsene Wölfe sind extrem scheu. Gerade bei Jungwölfen ist aber auch mit einer gewissen Unerfahrenheit zu rechnen. 
</p>
<p>Wölfe sind nicht generell nachtaktiv, es ist daher normal, wenn sie gelegentlich auch bei Tageslicht unterwegs sind. Ferner leben Wölfe nicht etwa nur im Wald sondern – wie hier dokumentiert - auch in offenen und halboffenen Landschaften. Bei Wanderungen kommen sie zwangsläufig durch besiedelte Gebiete, ohne diese gezielt aufzusuchen. In besiedelten Gebieten und auf Verkehrswegen sind Menschen unterwegs. Daher sind Sichtbeobachtungen bei Tageslicht in besiedelten Gebieten und entlang von Straßen wahrscheinlicher und häufiger als Sichtbeobachtungen bei Nacht im geschlossenen Wald, obwohl die Wölfe meistens in der Dämmerung und bei Dunkelheit und abseits besiedelter Bereiche unterwegs sind. Abwandernde Jungwölfe sind unerfahren und nicht ortskundig. Wenn sie durch offene Kulturlandschaft laufen, fehlen ihnen sichere und ungestörte Rückzugsgebiete. Die Wahrscheinlichkeit, aufgescheucht und gesehen zu werden, ist dann deutlich größer.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man einem Wolf begegnet, sollte man sich wie jedem anderen Wildtier gegenüber verhalten: 
</p>
<p>· Nicht versuchen, Wildtiere anzufassen oder zu fuüttern. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>· Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>· Langsam zurück ziehen, wenn man den Abstand vergrößern will. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>· Man kann ein Wildtier vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht. (laut 
</p>
<p>&nbsp; ansprechen, in die Hände klatschen etc.). 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>· Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;Behörden oder den/die zuständige regionale/n Wolfsberater/-in melden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Land NRW hält zwei Herdenschutzsets bereit, mit dem Haustierhalter, z.B. Schafhalter, ihre Herde schützen können, falls ein Wolf nicht nur die Region durchquert, sondern vor Ort auch Haustiere reißt. Wölfe ernähren sich ansonsten zu über 90% von Rehen und anderen Wildtieren (z.B. Wildschweinen) und nur zu einem kleinen Teil von Nutztieren wie Schafen. 
</p>
<p>Die Wolfsexperten des Landes hatten mit Wolfbeobachtungen in diesen Wochen gerechnet. Denn jetzt, in der ersten Jahreshälfte, ist die Zeit, in der die Jungwölfe des vergangenen Jahres ihr Rudel verlassen und auf Wanderungen gehen, die sie oft kreuz und quer durch ganz Deutschland führen. Es lässt sich nicht vorhersagen, ob ein Wolf nur kurz auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 Kilometern zurücklegen.&nbsp; 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können an Werktagen rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen unter 02361-305-0 gemeldet werden. An Feiertagen und am Wochenende steht im LANUV dafür die Nachrichtenbereitschaftszentrale unter 0201-714488 zur Verfügung.
</p>
<p><b>Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt </b>
</p>
<p>Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalens galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist nichts bekannt. Der erste Wolfsnachweis seither konnte erst wieder 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW&nbsp; im Kreis Höxter überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden. 
</p>
<p><b>Weitere Informationen</b></p><ul><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf" title="Fachkonzept" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a></li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li></li><li></li><li></li><li></li><li></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p><b><span style="font-size:9.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Fotos und Film wurden freundlicherweise vom dem Landwirt zur Verfügung gestellt,&nbsp; dem die Wolfbeobachtung am <span style="color:black">24.05.2017 in Berleburg-Alertshausen </span>gelang. Der Abdruck der Fotos sowie der Link auf den Film sind nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung gestattet. </span></b></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-407</guid>
                        <pubDate>Mon, 29 May 2017 09:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</b>
</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> <br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p><b>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</b>
</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>Da für morgen kühleres und weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &nbsp;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>. 
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.. </li></ul><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer"><b>Mehr zum Thema Ozon</b></a>
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-363</guid>
                        <pubDate>Wed, 24 May 2017 11:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Natur-Check: In den nächsten Wochen erfasst NRW wieder seine Natur</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/natur-check-in-den-naechsten-wochen-erfasst-nrw-wieder-seine-natur</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Natur-Check
</p>
<p>Sie werden wieder begutachtet und kartiert in den Kreisen Nordrhein-Westfalens: die besonders naturnahen Freiflächen. Es geht darum, wissenschaftliche Daten von sog. „Geschützten“ und „Schutzwürdigen Biotopen“ in NRW zu ermitteln. Der Check erfolgt jährlich und heißt im Fachjargon „Biotopkartierung“. 
</p>
<p>Die so gewonnenen Daten werden in eine elektronische Datenbank eingepflegt. Die Datenbank ist Service unter anderem für die fünf Bezirksregierungen und die 53 Kreise und kreisfreien Städte in NRW, denn Behörden können so erkennen, wo in ihrem Beritt geschützte Biotope liegen und wo nicht – Das bringt Planungssicherheit! Deswegen müssen die Daten auch aktuell sein – und genau das ist die gesetzliche Aufgabe (§5 , Landesnaturschutzgesetzes NRW) des LANUV. Das Biotopkataster kann Jeder einsehen unter <a href="http://bk.naturschutzinformationen.nrw.de/bk/de/start.%20" target="_blank" rel="noreferrer">http://bk.naturschutzinformationen.nrw.de/bk/de/start</a>
</p>
<p>Hier ist auch eine Liste mit den aktuellen Kartiervorhaben zu finden.
</p>
<p>Um die Daten jährlich aktuell zu halten, beauftragt das LANUV Experten qualifizierter Fachbüros und Biologischer Stationen. Diese Experten können sich entsprechend ausweisen und dürfen nach § 73 des Landesnaturschutzgesetzes in den ausgewählten Bereichen NRWs auch Grundstücke für diese Arbeit betreten. 
</p>
<p>Wichtig: Wirklich jeder Mitarbeiter kann sich entsprechend ausweisen!
</p>
<p>Mehr Infos: Auskünfte an Privatpersonen per Telefon: Susanne Vogt, 02361 / 305-3301, zu geschäftsüblichen Zeiten von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
</p>
<p>Presseanfragen per Mail an: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/UwjxxjxyjqqjEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">Pressestelle(at)lanuv.nrw.de</a> und unter denen in der linken Navigation angegebenen Telefonnummern. 
</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li> <b>Foto: </b><b>. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </b></li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-362</guid>
                        <pubDate>Tue, 23 May 2017 14:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Land bestätigt einen weiteren Wolfs-Nachweis in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-bestaetigt-einen-weiteren-wolfs-nachweis-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 19.05.2017, erfolgte gegen 15:45 Uhr in der Nähe von Gummersbach-Apfelbaum ein überprüfbarer Hinweis auf einen freilebenden Wolf durch Foto- und Video- Beleg. Das Material konnte anschließend von der DBBW (Dokumentations-und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf) eindeutig einem Wolf zugeordnet werden. Ferner konnte die für den Raum Gummersbach zuständige Luchs- und Wolfberaterin den Ort, an dem das Bildmaterial entstand, verifizieren.
</p>
<p>Zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder zum Geschlecht können keine Angaben gemacht werden.
</p>
<p>Zurzeit liegen weitere Hinweise auf einen möglichen Wolf in räumlicher und zeitlicher Nähe vor, sie werden aktuell vom LANUV geprüft.
</p>
<p>Vorbereiten auf den Wolf in NRW 
</p>
<p>Mit der Rückkehr des Wolfes beschäftigt sich das Land schon seit 2010. In einer beim LANUV eingerichteten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Das Land hat auf Anregung der Arbeitsgruppe Wolfsberaterinnen und Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanzierte „Herdenschutzsets“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch sind angeschafft worden. Ein Aussetzen von Wölfen ist nicht vorgesehen und nicht erforderlich. 
</p>
<p>Am 3. Februar diese Jahres hat das MKULNV die sogenannten „Förderrichtlinien Wolf“ bekannt gegeben. Mit den „Förderrichtlinien Wolf“&nbsp; wird einerseits ein finanzieller Ausgleich im Falle möglicher Schäden durch den Wolf geregelt und andererseits der Finanzierungsrahmen für die Förderung von Präventionsmaßnahmen für den Herdenschutz festgelegt. 
</p>
<p>Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn die Menschen müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. „In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher verboten“, erläuterte Dr. Matthias Kaiser, Leiter der im LANUV angesiedelten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“. „Der Wolf wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Verfolgung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise.“ 
</p>
<p>Wolf meidet den Menschen 
</p>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Deutschland nicht dokumentiert sind. Die für den Raum Gummersbach zuständige Luchs- und Wolfsberaterin Mirjam Hoberg (Regionalforstamt Bergisches Land) ergänzte: „ Erwachsene Wölfe sind extrem scheu. In ungewohntem Gelände und auch bei Jungwölfen ist aber auch mit einer gewissen Unerfahrenheit zu rechnen.“ 
</p>
<p>Wölfe sind nicht generell nachtaktiv, es ist daher normal, wenn sie gelegentlich auch bei Tageslicht unterwegs sind. Ferner leben Wölfe nur im Wald sondern auch in offenen und halboffenen Landschaften. Bei Wanderungen kommen sie zwangsläufig durch besiedelte Gebiete, ohne diese gezielt aufzusuchen. In besiedelten Gebieten und auf Verkehrswegen sind Menschen unterwegs. Daher sind Sichtbeobachtungen bei Tageslicht in besiedelten Gebieten und entlang von Straßen wahrscheinlicher und häufiger als Sichtbeobachtungen bei Nacht im geschlossenen Wald, obwohl die Wölfe meistens in der Dämmerung und bei Dunkelheit und abseits besiedelter Bereiche unterwegs sind. Abwandernde Jungwölfe sind unerfahren und nicht ortskundig. Wenn sie durch offene Kulturlandschaft laufen, fehlen ihnen sichere und ungestörte Rückzugsgebiete. Die Wahrscheinlichkeit, aufgescheucht und gesehen zu werden, ist dann deutlich größer. 
</p>
<p>Wenn man einem Wolf begegnet, sollte man sich wie jedem anderen Wildtier gegenüber verhalten: 
</p>
<p>· Nicht versuchen, Wildtiere anzufassen oder zu füttern. 
</p>
<p>· Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben. 
</p>
<p>· Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will. 
</p>
<p>· Man kann ein Wildtier vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht. 
</p>
<p>&nbsp; (laut ansprechen, in die Hände klatschen etc.). 
</p>
<p>· Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen 
</p>
<p>&nbsp; Behörden oder den/die zuständige regionale/n Wolfsberater/-in melden. 
</p>
<p>Die Wolfsexperten des Landes hatten mit Wolfbeobachtungen in diesen Wochen gerechnet. Denn jetzt ist die Zeit, in der die Jungwölfe des vergangenen Jahres das Rudel verlassen und auf Wanderungen gehen, die sie oft kreuz und quer durch ganz Deutschland führen. Es lässt sich nicht vorhersagen, ob ein Wolf nur kurz auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 Kilometern zurücklegen.&nbsp; 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen gemeldet werden unter 02361-305-0 (außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende: Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV 0201-714488). 
</p>
<p>Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt 
</p>
<p>Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt. Der erste Wolfsnachweis seither konnte 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden. 
</p>
<p>Weitere Informationen</p><ul><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf?mit" title="Fachkonzept Leben" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a></li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><h3>&nbsp;Downloads:</h3><ul><li>Foto: <span>&nbsp;</span> bei Gummersbach am 19.Mai 2017, fotografiert von © Claudia Kamp. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</li><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-321</guid>
                        <pubDate>Tue, 09 May 2017 11:06:00 +0200</pubDate>
                        <title>Anonyme Hinweisstelle für Missstände in Lebensmittelbetrieben und Tierhaltungen ab sofort online</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/anonyme-hinweisstelle-fuer-missstaende-in-lebensmittelbetrieben-und-tierhaltungen-ab-sofort-online</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Offensichtliche Missstände in den Bereichen Lebensmittelhygiene, Tierschutz und Tiergesundheit können ab sofort anonym unter LANUV-Hinweisstelle mitgeteilt werden.
</p>
<p>Warum anonym? Das bisher übliche Verfahren schloss die Preisgabe der Indentität des Beschwerdeführers über unzureichende Lebensmittelhygiene, Tierschutz und Tiergesundheit mit ein. Aus Sorge vor Repressalien verzichteten bisher potenzielle Beschwerdeführer auf die Anzeige entsprechender Missstände, da der Schutz ihrer persönlichen Daten nicht gewährleistet war. Aus diesen Gründen ist der „Informanten-Schutz“ &nbsp;im Bereich der Presseberichterstattung bereits seit langem üblich.
</p>
<p>Mit der Internetseite <strong>!</strong>LANUV-Hinweisstelle besteht nunmehr die Möglichkeit, vertrauliche Hinweise zu diesen Sachverhalten abzugeben und zugleich den Schutz des Informanden zu wahren.&nbsp; 
</p>
<p>Der Wahrheitsgehalt der Angaben wird jeweils im Einzelfall geprüft, unabhängig davon, ob es sich um eine anonymisierte oder nicht-anonymisierte Angabe handelt.</p><ul><li></li><li><strong>!</strong>LANUV-Hinweisstelle</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-293</guid>
                        <pubDate>Wed, 26 Apr 2017 11:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zu viele Tauben in den Innenstädten? </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/zu-viele-tauben-in-den-innenstaedten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Land NRW fördert „Taubentürme“ zur Reduktion. </h2>
<p>Kommunen und Tierschutzvereine können für die Reduzierung der Stadttaubenbestände in diesem Jahr eine Landes-Förderung in Anspruch nehmen. Die Förderung, die ab jetzt beim LANUV beantragt werden kann, unterstützt den Betrieb sog. Taubentürme, Taubenhäuser und Taubenschläge. Kern des Konzepts ist die räumliche Bindung der Tauben-Brut an diese Einrichtungen. Dort können die Taubeneier gezielt gegen Attrappen, sog. Gipseier, ausgetauscht werden. Damit wird die Zahl der jährlichen Nachkommen effektiv verringert.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hintergrund: Aus (tierschutz-)rechtlichen und ethischen Gründen ist das Töten von Stadttauben in größerem Stil in den Innenstädten problematisch, eine erfolgreiche „Vergrämung“, die dauerhaft wirkt, schwer zu realisieren. Auch die von vielen Kommunen ausgesprochenen Fütterungsverbote greifen häufig nicht in ausreichendem Maße. Taubentürme, Taubenhäuser und Taubenschläge können hingegen ein geeignetes Mittel sein, die Taubenbestände auf längere Sicht zu reduzieren. Durch artgerechte Nahrung und geeignete Nistplätze werden die Tiere zunächst an diese Einrichtungen gelockt und gebunden. Die dort abgelegten Taubeneier werden gezielt gegen Gipseier ausgetauscht. Die Tiere bebrüten dann erfolglos die Gipseier und legen in der Regel keine neuen Eier nach. Damit ist das „Stadttaubenproblem“ zwar nicht sofort zu lösen aber über mehrere Jahre hinweg verringert sich die Nachkommenschaft der Stadttauben deutlich. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gefördert werden bis zu einer Höhe von 10.000 Euro pro Antragsteller. Ziel der Förderung ist es, die Gelder direkt vor Ort einzusetzen. Anträge können ab sofort von eingetragenen und gemeinnützigen Tierschutzvereinen aus NRW,&nbsp; von Kommunen,&nbsp; von Kreisen oder von kreisfreien Städten beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen ( <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> ) eingereicht werden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> Antragsformulare und mehr: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/taubentuerme/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/taubentuerme/</a>
</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Foto:  kann „Taubenprobleme“ verschärfen. <span>&nbsp;</span>© LANUV/P.Schütz. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</span></li></ul><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-281</guid>
                        <pubDate>Fri, 21 Apr 2017 12:53:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die neue Lachs-Generation wandert jetzt, ab April, die Flüsse hinab zum Meer</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/die-neue-lachs-generation-wandert-jetzt-ab-april-die-fluesse-hinab-zum-meer</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>LANUV und Fischerei zählen abwandernde Junglachse an der Agger</b> 
</p>
<p>Wer in den nächsten Wochen die Agger, den größten Nebenfluss der Sieg besucht, wird sich vielleicht wundern: Er wird auf eine „Rotary Screw Trap“ stoßen, eine Fischfalle. Mit dieser Fangvorrichtung werden in den letzten beiden Jahren geborene flussabwärts schwimmende Junglachse gefangen um sie zu zählen und zu vermessen. Anschließend werden sie für ihre weite Wanderung ins Meer wieder freigelassen.
</p>
<p>Das LANUV bittet alle Kanufahrer, die deutlich gekennzeichnete Vorrichtung weitläufig zu umfahren und alle Spaziergänger, möglichst Abstand von der Fischfalle zu halten, um die Junglachse nicht vor der Falle zu verscheuchen. 
</p>
<p>Die Aktion gehört zu dem zunächst bis 2020 geplanten Monitoring, mit dem der Erfolg der Lachs-Wiederansiedlung überprüft wird. Die Wiederansiedlung des Lachses im Rheinsystem ist Teil des Wanderfischprogramms NRW, das hier an der Sieg in Kooperation von LANUV, Fischereiverbänden &nbsp;und Fischereigenossenschaften durchgeführt wird. Karin Camara, zuständige LANUV-Dezernentin für Fischerei aus Albaum: „Die ersten Besatzmaßnahmen mit Lachsen wurden im Jahre 1988 durchgeführt. Seit mehr als 10 Jahren werden wieder zahlreiche junge Lachse im Siegsystem geboren. Hier an der Agger ist zurzeit der beste Ort um sie zu zählen und den Erfolg der Wiederansiedlung zu überprüfen. In dieser Saison rechnen wir hier mit mehreren 1.000 abwandernden Junglachsen“
</p>
<p><b>Zum Wanderfischprogramm NRW</b>
</p>
<p>Im Rahmen des Wanderfischprogramms NRW und des Rhein-Programms „Lachs 2020“ der internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) wurde die Sieg mit ihren Nebengewässern bereits Ende der 1990iger Jahre als Programmgewässer für die Wiederansiedlung mit dem in Deutschland ausgestorbenen atlantischen Lachs (<i>Salmo salar</i>) ausgewählt. 
</p>
<p>Die Agger hat eine besondere Bedeutung, denn sie ist der größte Zufluss der Sieg. Hier zeigen sich deutliche Erfolge der Wiederansiedlung des Lachses, und seit 2014 werden gar keine Lachse mehr dort ausgesetzt um die jüngste Entwicklung des lokalen Lachsbestands genauer zu beobachten. Denn die Lachse vermehren sich hier schon am längsten auf natürliche Art und Weise – und genau das ist eines der Ziele des Wanderfischprogramms. Die Agger stellt damit den einzigen Lachsfluss im gesamten Rheinsystem dar, in dem die aus ihren Kinderstuben ins Meer abwandernden Junglachse (Smolts) ausschließlich aus natürlicher Vermehrung stammen. Um zu überprüfen, ob das auch so bleibt und vor allem um zu klären wie sich der Lachsbestand weiter entwickelt, bedienen sich Fischerei und Land NRW hierbei einer speziellen, in Übersee entwickelten Fangvorrichtung, der sogenannten „Rotary Screw Trap“. 
</p>
<p>Mehr zum Wanderfischprogramm: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie/wanderfischprogramm/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/natur/fischereioekologie/wanderfischprogramm/</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li> <p><b><span style="font-size:9.0pt">Fotos:<span></span> </span></b><b><span style="font-size:9.0pt">("Rotray Screw Trap“)</span></b><b><span style="font-size:9.0pt"> </span></b><b><span style="font-size:9.0pt">für die Vermessung und Zählung abwandernder Junglachse.</span></b><b><span style="font-size:9.0pt">©</span></b><b><span style="font-size:9.0pt"><span></span>Stefan</span></b><b><span style="font-size:9.0pt"> Staas</span></b><b><span style="font-size:9.0pt">. </span></b><b><span style="font-size:9.0pt"> im Entwicklungsstadium „Parr“, </span></b><b><span style="font-size:9.0pt">vor Ihrer Umwandlung zu den silbrig<span> </span>gefärbten, abwanderbereiten Entwicklungsstadien (Smolts)</span></b><b><span style="font-size:9.0pt">© </span></b><b><span style="font-size:9.0pt">Horst Stolzenburg. </span></b><b><span style="font-size:9.0pt">Der Abdruck der</span></b><b><span style="font-size:9.0pt"><span> </span>Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</span></b> </p></li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-253</guid>
                        <pubDate>Mon, 10 Apr 2017 12:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Landesumweltamt NRW entwickelt „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/landesumweltamt-nrw-entwickelt-nachhaltige-verwaltung-der-zukunft</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>&nbsp;</h3>
<p><b>Förderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)</b>
</p>
<p>Mit dem Modellprojekt „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“ entwickelt das LANUV ein hausinternes Nachhaltigkeitsmanagement. Die Ergebnisse können als Blaupause für andere Verwaltungen dienen. Das Projekt startet Anfang April und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell unterstützt. Das NRW-Umweltministerium übernimmt einen weiteren Teil der Finanzierung. 
</p>
<p>Das Modellprojekt „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“ verbindet die Aspekte soziale Gerechtigkeit, ökonomische Vernunft und ökologische Verantwortung. Franz-Georg Elpers, DBU-Pressesprecher: „Wir freuen uns, dass sich das LANUV mit der fachlichen und finanziellen Unterstützung der DBU auf den Weg begibt, um einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der regionalen, nationalen und damit auch der globalen Nachhaltigkeitsziele zu leisten“. Mit dem Modellprojekt wird ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement im LANUV entwickelt. NRW-Umweltminister Johannes Remmel betont: „Die Landesverwaltung muss bei ihrem eigenen Handeln mit gutem Beispiel vorangehen, wenn sie Unternehmen, Kommunen, zivilgesellschaftliche Akteure und&nbsp; letztendlich auch die Bürgerinnen und Bürger zu einem nachhaltigeren Handeln bewegen möchte.“ Johannes Remmel&nbsp;begrüßt die LANUV-Initiative, denn sie ist ein Modellprojekt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Landesverwaltung in NRW. Diese zu entwickeln hatte sich die Landesregierung im Rahmen der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie im Juni 2016 vorgenommen. LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen: „Mit Hilfe der im Projekt entwickelten Indikatoren kann zukünftig im LANUV der Fortschritt bei der betrieblichen Nachhaltigkeit messbar und damit sichtbar gemacht werden.“ In den Handlungsfeldern Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Mobilität, Beschaffungswesen, Kantinenbetriebe und Personalentwicklung werden gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort konkrete Nachhaltigkeitsziele hergeleitet, Maßnahmen entwickelt und die Zielerreichung an Hand von Indikatoren und Kennzahlen überprüft. Das Nachhaltigkeitsmanagement orientiert sich dabei an den Kernelementen des EU-Öko-Audit (EMAS).
</p>
<p><b>Indikatoren machen Nachhaltigkeit im LANUV messbar</b>
</p>
<p>Konkrete Indikatoren (Kennzahlen) werden kontinuierlich die Entwicklung und den Fortschritt dokumentieren, sodass regelmäßig und zeitnah nachgesteuert werden kann. Damit sollen praxisgerechte Lösungen für die verschiedenen Handlungsfelder wie Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Mobilität, Beschaffungswesen, Kantinenbetriebe und Personalentwicklung erreicht werden. Die qualitativen oder quantitativen Kennzahlen und Indikatoren werden dabei in die betriebliche Datenerhebung integriert.
</p>
<p><b>Durch einen breiten Beteiligungsprozess zum Ziel</b>
</p>
<p>Ein besonderer Aspekt des Modellprojektes „Nachhaltigen Verwaltung“ ist ein mehrstufiger Entwicklungs- und Beteiligungsprozess für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über zwei Jahre hinweg. Zum einen kann auf diese Weise das Fachwissen und das Engagement der LANUV-Belegschaft für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes genutzt werden, zum anderen führt die aktive Einbindung zu einer erhöhten Zustimmung in der Belegschaft. Mit dem Modellprojekt „Klimaneutrales LANUV“ wurden zusammen mit der Belegschaft bereits beachtliche Erfolge im Bereich der CO<sub>2</sub>-Einsparung erzielt. Der Stromverbrauch am Standort Essen konnte über ein verändertes Nutzerverhalten um über 10 % gesenkt werden. Auf der Grundlage der Projektergebnisse soll ein innovativer und vor allem lösungsorientierter Leitfaden für andere öffentliche Einrichtungen in NRW erarbeitet werden. Damit übernimmt das LANUV eine Vorreiterrolle für andere Landeseinrichtungen und Behörden.</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-239</guid>
                        <pubDate>Mon, 03 Apr 2017 15:36:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt Wildunfall mit Wolf im Kreis Minden-Lübbecke</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-wildunfall-mit-wolf-im-kreis-minden-luebbecke</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde in Petershagen, Kreis-Minden-Lübbecke, ein Wolf überfahren. Das Tier ist verendet, die Polizei hat vor Ort den Fall aufgenommen. Anhand von Foto-Belegen konnte im LANUV eine erste Bewertung vorgenommen werden, das DBBW (Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf) hat diese Bewertung bestätigt.
</p>
<p>Das Tier wird voraussichtlich morgen dem Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung übergeben. Genetische Proben zur möglichen Feststellung der individuellen Herkunft werden zum Senckenberg Forschungsinstitut, Außenstelle Gelnhausen geschickt. Der Kadaver soll im Anschluss an die Untersuchungen präpariert und der Sammlung eines der naturwissenschaftlichen Museen in Nordrhein-Westfalen zugeführt werden.
</p>
<p><b>Vorbereiten auf den Wolf in NRW </b>
</p>
<p>Mit der Rückkehr des Wolfes beschäftigt sich das Land schon seit 2010. In einer beim LANUV eingerichteten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Das Land hat auf Anregung der Arbeitsgruppe Wolfsberaterinnen und Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanzierte „Herdenschutzsets“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch sind angeschafft worden. Ein Aussetzen von Wölfen ist nicht vorgesehen und nicht erforderlich. 
</p>
<p>Am 3. Februar 2017&nbsp; hat das MKULNV die sogenannten „Förderrichtlinien Wolf“ bekannt gegeben. Mit den „Förderrichtlinien Wolf“&nbsp; wird einerseits ein finanzieller Ausgleich im Falle möglicher Schäden durch den Wolf geregelt und andererseits der Finanzierungsrahmen für die Förderung von Präventionsmaßnahmen für den Herdenschutz festgelegt. 
</p>
<p>Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn die Menschen müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. Dr. Matthias Kaiser, Leiter der im LANUV angesiedelten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“: &nbsp;„In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher verboten. Der Wolf wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Verfolgung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise.“ 
</p>
<p><b>Wolf meidet den Menschen </b>
</p>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Deutschland nicht dokumentiert sind. Erwachsene Wölfe sind extrem scheu. Gerade bei Jungwölfen ist aber auch mit einer gewissen Unerfahrenheit zu rechnen. Diese Unerfahrenheit kann letztendlich auch zu Wildunfällen führen. Ob es sich im vorliegenden Fall um einen „unerfahrenen“ Jungwolf gehandelt hat, steht noch nicht fest. 
</p>
<p>Wölfe sind nicht generell nachtaktiv, es ist daher normal, wenn sie gelegentlich auch bei Tageslicht unterwegs sind. Ferner leben Wölfe keineswegs immer nur im Wald sondern bisweilen auch in offenen und halboffenen Landschaften. Bei Wanderungen kommen sie zwangsläufig durch besiedelte Gebiete, ohne diese gezielt aufzusuchen. In besiedelten Gebieten und auf Verkehrswegen sind Menschen unterwegs. Daher sind Sichtbeobachtungen bei Tageslicht in besiedelten Gebieten und entlang von Straßen wahrscheinlicher und häufiger als Sichtbeobachtungen bei Nacht im geschlossenen Wald, obwohl die Wölfe meistens in der Dämmerung und bei Dunkelheit und abseits besiedelter Bereiche unterwegs sind. Abwandernde Jungwölfe sind unerfahren und nicht ortskundig. Wenn sie durch offene Kulturlandschaft laufen, fehlen ihnen sichere und ungestörte Rückzugsgebiete. Die Wahrscheinlichkeit, aufgescheucht und gesehen zu werden, ist dann deutlich größer. 
</p>
<p>Wenn man einem Wolf begegnet, sollte man sich wie jedem anderen Wildtier gegenüber verhalten:
</p>
<p>· Nicht versuchen, Wildtiere anzufassen oder zu füttern. 
</p>
<p>· Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben. 
</p>
<p>· Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will. 
</p>
<p>· Man kann ein Wildtier vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht. 
</p>
<p>&nbsp; (laut ansprechen, in die Hände klatschen etc.). 
</p>
<p>· Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen 
</p>
<p>&nbsp; Behörden oder den/die zuständige regionale/n Wolfsberater/-in melden. 
</p>
<p>Die Wolfsexperten des Landes rechnen jeweils in der ersten Jahreshälfte mit Wolfbeobachtungen. Denn zum Ende des vorangegangenen Jahres ist jeweils die Zeit, in der die Jungwölfe des aktuellen Jahrgangs das Rudel verlassen und auf Wanderungen gehen, die sie oft kreuz und quer durch ganz Deutschland führen. Es lässt sich nicht vorhersagen, ob ein Wolf nur kurz auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 Kilometern zurücklegen.&nbsp; 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen gemeldet werden unter 02361-305-0 (außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende: Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV 0201-714488). 
</p>
<p><b>Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt </b>
</p>
<p>Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt. Der erste Wolfsnachweis seither konnte 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden. 
</p>
<p>Weitere Informationen
</p>
<p><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a>
</p>
<p><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf" title="Fachkonzept" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a>
</p>
<p><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen 
</p>
<p><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a>
</p>
<p><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li><b>Foto:</b>  mit einem Wolf bei Petershagen um Mitternacht, vom 01. Auf den 02. April 2017 © Land NRW. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</li><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-220</guid>
                        <pubDate>Mon, 27 Mar 2017 19:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Land bestätigt einen weiteren Wolfs-Nachweis in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-bestaetigt-einen-weiteren-wolfs-nachweis-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 23.02.2017 wurde auf dem gesperrten Truppenübungsplatz Senne, Kreis Lippe, ein weibliches Stück Damwild gefunden, welches mit einem Biss in die Kehle getötet und dann angefressen worden war. Hubertus Kaiser, Bundesforstbetrieb Rhein-Weser, landesweit zuständiger Wolfsberater auf den Liegenschaften des Bundesforstes, hat das Tier untersucht und einen Speichelabstrich für die genetische Untersuchung genommen. Die Probe wurde vom LANUV an das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen geschickt. Das Ergebnis liegt jetzt vor: Das Damtier wurde von einem Wolf getötet. Der Wolf mit der Kennung GW666m stammt aus dem Rudel bei Cuxhaven in Niedersachsen. Es handelt sich um ein männliches Tier, das erstmals am 13.01.2017 in seinem Herkunftsterritorium über eine Kotprobe nachgewiesen wurde.
</p>
<p>Es ist gut möglich, dass die Wolfsnachweise am 20.02.2017 in Bad-Oeynhausen (Kreis Minden Lübbecke) und am 21.02.2017 in Lemgo (Kreis Lippe) ebenfalls von diesem Tier stammen. Junge Wölfe verlassen das elterliche Territorium im Alter von ein bis zwei Jahren. Auf der Suche nach einem eigenen Territorium legen sie oft weite Entfernungen von mehreren hundert Kilometern zurück. 
</p>
<p>Im vergangenen Jahr war ein junger männlicher Wolf, der ebenfalls aus dem Rudel bei Cuxhaven stammte, zwischen Februar und Mai nachweislich quer durch Nordrhein-Westfalen bis nach Rheinland-Pfalz und dann wieder zurück nach Niedersachsen gelaufen. Dieser Wolf mit der Kennung GW477m hat auf diesem Weg mindestens 700 km zurückgelegt. Nach Auskunft des Wolfsbüros des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz &nbsp;lebt dieser Wolf seit Mai 2016 im Raum Ebstorf in der Lüneburger Heide. Gemäß den nationalen Monitoringstandards kann der Wolfsrüde inzwischen als residenter Einzelwolf eingestuft werden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vorbereiten auf den Wolf in NRW 
</p>
<p>Mit der Rückkehr des Wolfes beschäftigt sich das Land schon seit 2010. In einer beim LANUV eingerichteten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Das Land hat auf Anregung der Arbeitsgruppe Wolfsberaterinnen und Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanzierte „Herdenschutzsets“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch sind angeschafft worden. Ein Aussetzen von Wölfen ist nicht vorgesehen und nicht erforderlich. 
</p>
<p>Am 3. Februar diese Jahres hat das MKULNV die sogenannten „Förderrichtlinien Wolf“ bekannt gegeben. Mit den „Förderrichtlinien Wolf“&nbsp; wird einerseits ein finanzieller Ausgleich im Falle möglicher Schäden durch den Wolf geregelt und andererseits der Finanzierungsrahmen für die Förderung von Präventionsmaßnahmen für den Herdenschutz festgelegt. 
</p>
<p>Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn die Menschen müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. „In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher verboten“, erläuterte Dr. Matthias Kaiser, Leiter der im LANUV angesiedelten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“. „Der Wolf wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Verfolgung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise.“ 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wolf meidet den Menschen 
</p>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Deutschland nicht dokumentiert sind. Hubertus Kaiser, Bundesforstbetrieb Rhein-Weser, landesweit zuständiger Wolfsberater auf den Liegenschaften des Bundesforstes ergänzte: „Erwachsene Wölfe sind extrem scheu. Gerade bei Jungwölfen ist aber auch mit einer gewissen Unerfahrenheit zu rechnen.“ 
</p>
<p>Wölfe sind nicht generell nachtaktiv, es ist daher normal, wenn sie gelegentlich auch bei Tageslicht unterwegs sind. Ferner leben Wölfe nur im Wald sondern auch in offenen und halboffenen Landschaften. Bei Wanderungen kommen sie zwangsläufig durch besiedelte Gebiete, ohne diese gezielt aufzusuchen. In besiedelten Gebieten und auf Verkehrswegen sind Menschen unterwegs. Daher sind Sichtbeobachtungen bei Tageslicht in besiedelten Gebieten und entlang von Straßen wahrscheinlicher und häufiger als Sichtbeobachtungen bei Nacht im geschlossenen Wald, obwohl die Wölfe meistens in der Dämmerung und bei Dunkelheit und abseits besiedelter Bereiche unterwegs sind. Abwandernde Jungwölfe sind unerfahren und nicht ortskundig. Wenn sie durch offene Kulturlandschaft laufen, fehlen ihnen sichere und ungestörte Rückzugsgebiete. Die Wahrscheinlichkeit, aufgescheucht und gesehen zu werden, ist dann deutlich größer. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man einem Wolf begegnet, sollte man sich wie jedem anderen Wildtier gegenüber verhalten: 
</p>
<p>· Nicht versuchen, Wildtiere anzufassen oder zu füttern. 
</p>
<p>· Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben. 
</p>
<p>· Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will. 
</p>
<p>· Man kann ein Wildtier vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht. 
</p>
<p>&nbsp; (laut ansprechen, in die Hände klatschen etc.). 
</p>
<p>· Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen 
</p>
<p>&nbsp; Behörden oder den/die zuständige regionale/n Wolfsberater/-in melden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Wolfsexperten des Landes hatten mit Wolfbeobachtungen in diesen Wochen gerechnet. Denn jetzt ist die Zeit, in der die Jungwölfe des vergangenen Jahres das Rudel verlassen und auf Wanderungen gehen, die sie oft kreuz und quer durch ganz Deutschland führen. Es lässt sich nicht vorhersagen, ob ein Wolf nur kurz auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 Kilometern zurücklegen.&nbsp; 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen gemeldet werden unter 02361-305-0 (außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende: Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV 0201-714488). 
</p>
<p>Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt 
</p>
<p>Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt. Der erste Wolfsnachweis seither konnte 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden. 
</p>
<p>Weitere Informationen</p><ul><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf?mit" title="Fachkonzept Leben" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a></li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><p>&nbsp;</p><ul><li>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-208</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Mar 2017 11:24:00 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV ist familienfreundlicher Arbeitgeber</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-ist-familienfreundlicher-arbeitgeber</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Zertifikat bestätigt gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie</b>
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz wurde in der vergangenen Woche als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert. Die berufundfamilie Service GmbH bestätigt dem LANUV damit die erfolgreiche Durchführung eines Audits. Geprüft wurden bereits bestehende&nbsp; Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, aber auch weiterführende Ziele einer familienbewussten Personalpolitik. 
</p>
<p>Den Familienbegriff fasst das LANUV dabei bewusst sehr weit: Unterstützt werden hier die Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen. Gemeint sind alle (Lebens-) Gemeinschaften im privaten Umfeld, in denen eine langfristige soziale Verantwortung wahrgenommen wird, insbesondere für Partnerinnen und Partner, für Kinder und Angehörige&nbsp; in Erziehung, Beziehung und Pflege. Darüber hinaus werden auch andere Aspekte des Privatlebens z.&nbsp;B. ehrenamtliche Tätigkeiten, mit einbezogen.
</p>
<p>Die Balance zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Belangen wird für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer wichtiger. Frauen wollen sich nicht mehr zwischen Beruf und Familie entscheiden müssen. Väter wollen immer mehr an der Erziehung ihrer Kinder teilhaben. Auch die Pflege von Angehörigen wird aufgrund des demografischen Wandels immer mehr Familien betreffen. Das LANUV sieht sich bewusst als flexiblen Arbeitgeber, der auf die persönlichen Bedürfnisse seiner fast 1400 Beschäftigten eingeht. Gut ausgebildete Fachkräfte erfahren damit eine hohe berufliche und persönliche Wertschätzung. Aber auch das LANUV gewinnt dabei als Arbeitgeber, denn eine motivierte Belegschaft bringt gute Arbeitsergebnisse.
</p>
<p>Sichtbar ist diese Strategie bereits in vielen Bereichen. Flexible Arbeitszeit, die Möglichkeit, anteilig von zuhause aus zu arbeiten, ein Elternnetzwerk, das sich z. B um Betreuungsengpässe in den Ferien kümmert und vieles mehr ermöglichen den Beschäftigten ganz konkret, optimale Lösungen für die Gestaltung des Arbeitsalltags zu finden. Und was bei anderen Arbeitgebern noch Zukunftsmusik ist, wird beim LANUV längst gelebt: Vier von acht Abteilungen werden hier von Frauen geleitet. Die Hausspitze bildet der Präsident und die Vizepräsidentin. Und das ganz ohne Quote!
</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/lanuv-als-arbeitgeber/stellenangebote/" target="_blank" rel="noreferrer">Stellenangebote beim LANUV</a></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-182</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Mar 2017 13:28:00 +0100</pubDate>
                        <title>10 Jahre LANUV</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/10-jahre-lanuv</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Kompetenz für ein lebenswertes Land</h3>
<p>Heute begeht das LANUV in einer Festveranstaltung auf Zeche Zollverein in Essen sein 10 jähriges Bestehen und stellt dazu den Bericht „10 Jahre LANUV – Kompetenz für ein lebenswertes Land“ vor.
</p>
<p>Für NRW-Umweltminister Johannes Remmel ist das Jubiläum Anlass, die Leistungen der Fachbehörde zu würdigen: "Das LANUV und seine kompetenten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unzweifelhaft wichtige Partner meines Ministeriums. Ihre Datensammlungen, Ihre Analysen und Ihre Empfehlungen sind eine wichtige Grundlage für Politik, Verwaltung und Kommunen. Das LANUV ist nicht nur die wissenschaftlich-analytische Stütze des Ministeriums. Es ist zugleich auch Seismograph für langfristige Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen.&nbsp; Mit der Gründung des LANUV im Jahre 2007 wurden die Themenbereiche Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erstmalig unter einem Dach zusammengeführt - und wir können heute sagen: das war die richtige Entscheidung."
</p>
<p>Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV: „Die Wurzeln der nordrhein-westfälischen Behörden im Natur- Umwelt und Verbraucherschutz reichen mehr als 70 Jahre zurück. Dieser enorme Erfahrungsschatz hilft uns heute bei der Bearbeitung aktueller Herausforderungen.“ &nbsp;Am 01.01.2007 entstand aus etlichen Vorgängerbehörden das heutige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. Das ist Gelegenheit Bilanz zu ziehen und nach vorne zu schauen.
</p>
<p>Stand in den 1960er und 70er Jahren die „Reparatur“ offensichtlicher Umweltschäden wie Smog, Fischsterben und wilde Müllkippen im Vordergrund behördlicher Umweltschutzbemühungen, so sind die Aufgaben und Herausforderungen an eine moderne Fachbehörde wie das LANUV inzwischen wesentlich umfangreicher und komplexer geworden. Mit umfassenden Mess- und Monitoringsystemen wird heute der Zustand von Natur, Luft, Wasser und Boden kontinuierlich überwacht und bewertet. Fast 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten an den drei Hauptstandorten Recklinghausen, Essen und Düsseldorf. Hinzu kommen Labore, Wasserkontrollstationen, das Laborschiff „Max Prüss“, zwei Sondereinsatzfahrzeuge, Forschungsstellen und weitere spezialisierte Standorte wie z.&nbsp;B. das Artenschutzzentrum in Metelen, in dem behördlich beschlagnahmte Tiere aufgenommen werden oder die Natur- und Umweltschutzakademie des Landes Nordrhein-Westfalen. Das LANUV nimmt heute auch Aufgaben des vorsorgenden Verbraucherschutzes wahr. So werden zusammen mit den Unteren Verbraucherschutzbehörden und den Chemischen- und Veterinäruntersuchungsämtern (CVUÄ) die Qualität von Lebensmitteln überwacht und der Einsatz von Medikamenten in der Tierhaltung kontrolliert.
</p>
<p>„Das Ergebnis kann sich sehen lassen“ so LAUNV-Präsident Dr. Delschen anlässlich der Feierstunde auf Zeche Zollverein an einigen Beispielen: „Die Staubbelastung und die Schwefeldioxidbelastung in der Luft konnte drastisch reduziert werden. Die Jahresmittelwerte der Luftkonzentration für Dioxine sind im Ruhrgebiet seit 1988 um mehr als 90 % zurück gegangen, entsprechend hat z.B. auch die Dioxinkonzentration in der Rohmilch um ca. 75 % abgenommen. Der Flächenanteil der Naturschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen ist seit Mitte der 80er Jahre von gerade mal 0,5&nbsp;% über 4&nbsp;% bis Ende der 90er Jahre auf nunmehr gut 8 % bis heute angestiegen. Damit sind wichtige Vorgaben der EU wie z.B. die EU-Vogelschutz- und die EU-Fauna-Flora-Habitatrichtlinie umgesetzt worden“.
</p>
<p>Trotz aller Erfolge stellen sich neue Herausforderungen. Beispiele sind:
</p>
<p><b>Klimawandel</b>
</p>
<p>Messungen zeigen, dass der Klimawandel auch in Nordrhein-Westfalen angekommen ist, Starkniederschläge und Hitzewellen nehmen tendenziell zu. Um den Ausstoß klimarelevanter Gase zu reduzieren erarbeitet das LANUV Planungsgrundlagen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig werden Auswirkungen des Klimawandels untersucht und dokumentiert, damit rechtzeitig Klimaanpassungsmaßnahmen ergriffen werden können.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Grundwasserbelastung</b>
</p>
<p>Eine weiteres, nach wie vor ungelöstes Problem sind die regional sehr hohen Nitrat- und Pflanzenschutzmittelgehalte im Grundwasser. Mit dem engmaschigen Grundwassermessnetz wird zeigt, dass in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung hier nach wie vor Anlass zur Besorgnis besteht.
</p>
<p><b>Schadstoffbelastung in Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen</b>
</p>
<p>Schadstoffbelastungen in Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen wie Sonnenkappen, Schmuck, Handyhüllen oder Lederschuhen stellen nach wie vor Herausforderungen dar. Globale Handelsströme und größer werdender Strukturen erhöhen hier den Handlungsbedarf.
</p>
<p><b>Verlust an Pflanzen- und Tierarten</b>
</p>
<p>Die Monitoringprogramme des LANUV zeigen, dass in der Agrarlandschaft artenreiche Wiesen und Weiden, bestimmte Insektenarten, typische Feld-Vogelarten wie beispielsweise Rebhuhn und Kiebitz, aber auch Säugetiere abnehmen. Spezielle Verträge mit Landwirten (Vertragsnaturschutz) werden vom LANUV koordiniert und sind ein zentrales Instrument zum Gegensteuern.
</p>
<p><b>Tierschutz</b>
</p>
<p>Der Einsatz von Tierarzneimitteln in der Mast, die sogenannten nicht-kurativen Eingriffe (also z. B. das Schnäbelkürzen oder das Kupieren von Schwänzen) bis hin zu Tierschutz-konformen Stalleinrichtung hängen miteinander zusammen und bestimmen Tiergesundheit, „Tierwohl“ und letztendlich auch Medikamentenrückstände in der Umwelt.
</p>
<p><b>Wissenstransfer</b>
</p>
<p>Eine hohe Transparenz von Daten und Fakten, die zeitnahe Vermittlung von Erkenntnissen über elektronische Medien und der Wissenstransfer hin zu nachfolgenden Generationen lassen Umweltbildung, das Internet und auch die sozialen Medien zunehmend an Bedeutung gewinnen.
</p>
<p>Dr. Delschen: „Die aktuellen Herausforderungen im Natur-Umwelt- und Verbraucherschutz sind zunehmend komplexer geworden und erfordern deutlich mehr fachübergreifende Zusammenarbeit als früher. Diese Entwicklung ist längst nicht abgeschlossen. Deswegen sind 10 Jahre LANUV für mich ein Zwischenstopp in der über 70 jährigen Tradition der Behörden im Natur- Umwelt- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalens.“
</p>
<p>Mehr: <a href="http://www.lanuv.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-174</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Mar 2017 07:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Pressegespräch „10 Jahre LANUV“</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/pressegespraech-10-jahre-lanuv</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Kompetenz für ein lebenswertes Land </h2>
<p><b>Donnerstag, 9. März um 15:30 Uhr </b>
</p>
<p><b>Café „Kohlenwäsche“ im UNESCO-Welterbe-Zollverein, </b>
</p>
<p><b>Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen </b>
</p>
<p>Zum Jubiläum wird auch der Bericht „10 Jahre LANUV – Kompetenz für ein lebenswertes Land“ vorgestellt. Der Bericht greift relevante Themen, Fakten und Trends der letzten Jahre und Jahrzehnte im Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz auf: Beispiele sind „Klimawandel“,&nbsp; „Naturschutz“ „Nitrat im Grundwasser“, „Dioxine und PCB“ oder „Feinstaub-Belastung in Ballungsräumen“. 
</p>
<p>Als Gesprächs- und Interviewpartner stehen Ihnen NRW-Umweltminister Johannes Remmel und LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen zur Verfügung.
</p>
<p>Ab 16:00 Uhr schließt sich die geschlossene Festveranstaltung zum Jubiläum im Erich-Brost-Pavillon auf Zollverein an. 
</p>
<p>Das LANUV wurde 2007 gegründet, die Wurzeln der nordrhein-westfälischen Behörden im Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz reichen jedoch mehr als 70 Jahre zurück.
</p>
<p>&nbsp;</p><ul><li><strong>!</strong>10 Jahre LANUV</li><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-167</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Mar 2017 11:25:00 +0100</pubDate>
                        <title>Land bestätigt einen weiteren Wolfs-Nachweis in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-bestaetigt-einen-weiteren-wolfs-nachweis-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.02.2017 wurde südöstlich von Brilon (Hochsauerlandkreis) zwischen Hoppecke und Bontkirchen ein Wolf beobachtet. Der Wolf lief ein Stück parallel zur Landstraße und konnte von der Beobachterin aus dem Auto heraus fotografiert werden. Die Fotos konnten vom LANUV NRW zusammen mit Wolfsexperten der „Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf“ geprüft werden. Es wurde bestätigt, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Um welches Geschlecht es sich bei dem Wolf handelt, lässt sich an den Fotos nicht erkennen. Weitere verwertbare Spuren liegen nicht vor. Die Herkunft des Tieres ist unbekannt und auch ein möglicher Zusammenhang mit den Sichtbeobachtungen aus der letzten Woche lässt sich somit nicht herleiten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Vorbereiten auf den Wolf in NRW</b> 
</p>
<p>Mit der Rückkehr des Wolfes beschäftigt sich das Land schon seit 2010. In einer beim LANUV eingerichteten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Das Land hat auf Anregung der Arbeitsgruppe Wolfsberaterinnen und Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanzierte „Herdenschutzsets“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch sind angeschafft worden. Ein Aussetzen von Wölfen ist nicht vorgesehen und nicht erforderlich. 
</p>
<p>Am 3. Februar diese Jahres hat das MKULNV die sogenannten „Förderrichtlinien Wolf“ bekannt gegeben. Mit den „Förderrichtlinien Wolf“&nbsp; wird einerseits ein finanzieller Ausgleich im Falle möglicher Schäden durch den Wolf geregelt und andererseits der Finanzierungsrahmen für die Förderung von Präventionsmaßnahmen für den Herdenschutz festgelegt. 
</p>
<p>Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn die Menschen müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. „In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher verboten“, erläuterte Dr. Matthias Kaiser, Leiter der im LANUV angesiedelten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“. „Der Wolf wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Verfolgung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise.“ 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wolf meidet den Menschen </b>
</p>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Deutschland nicht dokumentiert sind. Der in der Biologischen Station Hochsauerland-Kreis e.V. tätige Luchs- und Wolfsberater Werner Schubert ergänzte: „Erwachsene Wölfe sind extrem scheu. Gerade bei Jungwölfen ist aber auch mit einer gewissen Unerfahrenheit zu rechnen.“ 
</p>
<p>Wölfe sind nicht generell nachtaktiv, es ist daher normal, wenn sie gelegentlich auch bei Tageslicht unterwegs sind. Ferner leben Wölfe nur im Wald sondern auch in offenen und halboffenen Landschaften. Bei Wanderungen kommen sie zwangsläufig durch besiedelte Gebiete, ohne diese gezielt aufzusuchen. In besiedelten Gebieten und auf Verkehrswegen sind Menschen unterwegs. Daher sind Sichtbeobachtungen bei Tageslicht in besiedelten Gebieten und entlang von Straßen wahrscheinlicher und häufiger als Sichtbeobachtungen bei Nacht im geschlossenen Wald, obwohl die Wölfe meistens in der Dämmerung und bei Dunkelheit und abseits besiedelter Bereiche unterwegs sind. Abwandernde Jungwölfe sind unerfahren und nicht ortskundig. Wenn sie durch offene Kulturlandschaft laufen, fehlen ihnen sichere und ungestörte Rückzugsgebiete. Die Wahrscheinlichkeit, aufgescheucht und gesehen zu werden, ist dann deutlich größer.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man einem Wolf begegnet, sollte man sich wie jedem anderen Wildtier gegenüber verhalten: 
</p>
<p>· Nicht versuchen, Wildtiere anzufassen oder zu füttern. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>· Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>· Langsam zurück ziehen, wenn man den Abstand vergrößern will. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>· Man kann ein Wildtier vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht. (laut 
</p>
<p>&nbsp; ansprechen, in die Hände klatschen etc.). 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>· Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen Behörden 
</p>
<p>&nbsp; oder den/die zuständige regionale/n Wolfsberater/-in melden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Werner Schubert hält ein Herdenschutzset bereit, mit dem Schafhalter ihre Herde schützen können, falls der Wolf nicht nur die Region durchquert, sondern vor Ort auch Schafe reißt. Wölfe ernähren sich ansonsten zu über 90% von Rehen und anderen Wildtieren (z.B. Wildschweinen) und nur zu einem kleinen Teil von Nutztieren wie Schafen. 
</p>
<p>Die Wolfsexperten des Landes hatten mit Wolfbeobachtungen in diesen Wochen gerechnet. Denn jetzt ist die Zeit, in der die Jungwölfe des vergangenen Jahres das Rudel verlassen und auf Wanderungen gehen, die sie oft kreuz und quer durch ganz Deutschland führen. Es lässt sich nicht vorhersagen, ob ein Wolf nur kurz auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 Kilometern zurücklegen.&nbsp; 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen gemeldet werden unter 02361-305-0 (außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende: Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV 0201-714488). 
</p>
<p><b>Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt </b>
</p>
<p>Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt. Der erste Wolfsnachweis seither konnte 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden. 
</p>
<p><b>Weitere Informationen</b></p><ul><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf" title="Fachkonzept" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a></li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-162</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Mar 2017 10:53:00 +0100</pubDate>
                        <title>Land NRW verlängert Förderprogramm zur Kastration von Katzen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-nrw-verlaengert-foerderprogramm-zur-kastration-von-katzen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Verwilderte Katzen zu kastrieren ist ein geeigneter Weg, deren unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. Das Förderprogramm Katzenkastration wurde aufgrund seiner großen Nachfrage im Jahr 2015 verlängert. Auch im Jahr 2017 wird das Förderprogramm „Kastration bei Katzen“ fortgeführt. Die Bewilligung von Fördergeldern erfolgt unter den gleichen Voraussetzungen wie im letzten Jahr. 
</p>
<p>Verwilderte Katzen (nicht zu verwechseln mit Wildkatzen!) vermehren sich stark. Deshalb gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen an Tierschutzvereine für die Kastration von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtier aufgenommen werden. 
</p>
<p>Alle eingetragenen und gemeinnützigen Vereine, die auf dem Gebiet des Tierschutzes in Nordrhein-Westfalen tätig sind, können diese Förderung erhalten. Gefördert werden ausschließlich Kastrationen von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtier aufgenommen werden. Die Ausgaben von als Fundtier aufgenommenen, aber vor Kastration vermittelten Katzen/Katern sind nicht zuwendungsfähig.
</p>
<p>Die Kosten für die Katzenkastration, müssen beim Zuwendungsempfänger/in unmittelbar anfallen.
</p>
<p>Kastrationen, die &nbsp;von Tierärzten vorgenommen werden, die selbst beim Tierschutzverein angestellt sind, sind nicht zuwendungsfähig.
</p>
<p>Jede kastrierte Katze muss eindeutig gekennzeichnet werden. Als eindeutige Kennzeichnung gilt ausschließlich ein Chip oder eine Tätowierung. Die Chip-/Tätowierungsnummer muss eindeutig einer kastrierten Katze oder einem kastriertem Kater zuzuordnen sein. 
</p>
<p>Die Höhe der Zuwendung beträgt 40,- Euro pro kastrierter Katze und 25,- Euro pro kastriertem Kater. Die maximale Höhe der Förderung beträgt 5.000,- Euro pro Tierschutzverein. Von jedem Tierschutzverein kann nur ein Antrag gestellt werden. Maßgeblich für die zeitliche Reihenfolge der Bewilligung ist das Datum des Eingangs des vollständigen Antrags.
</p>
<p>Anträge können ab jetzt beim LANUV gestellt werden. Das erforderliche Antragsformular finden Sie unter: <strong>!</strong><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/katzenkastration/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/katzenkastration/</a> 
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-141</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Feb 2017 12:36:00 +0100</pubDate>
                        <title>Land bestätigt einen weiteren Wolfs-Nachweis in NRW </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-bestaetigt-einen-weiteren-wolfs-nachweis-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordosten Nordrhein-Westfalens wurde erneut ein einzelner Wolf in diesem Jahr nachgewiesen. Das nordrhein-westfälische Umweltministerium bestätigte, dass in der Nähe von Lemgo (Kreis Lippe) am Dienstag, 21. Februar, ein Wolf durch Fotoaufnahmen nachgewiesen wurde. Wie tags zuvor im benachbarten Bad Oeynhausen (Kreis Minden-Lübbecke) hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die Fotos zusammen mit der "Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf" geprüft und einen Wolf bestätigt. Aufgrund der zeitlichen und räumlichen Nähe zu dem Nachweis eines einzelnen Wolfs bei Bad Oeynhausen am 20. Februar kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um ein und dasselbe Tier handelt.
</p>
<p>Am Beobachtungsort konnten vom zuständigen Wolfsberater keine weiteren Spuren gefunden werden. Es ist nach Angaben des LANUV wahrscheinlich, dass es sich um ein durchziehendes Einzeltier handelt. Eine dauerhafte Rückkehr des Wolfes nach NRW konnte bisher nicht bestätigt werden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Vorbereiten auf den Wolf in NRW</b>
</p>
<p>Mit der Rückkehr des Wolfes beschäftigt sich das Land schon seit 2010. In einer beim LANUV eingerichteten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Das Land hat auf Anregung der Arbeitsgruppe Wolfsberaterinnen und Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanzierte „Herdenschutzsets“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch sind angeschafft worden. Ein Aussetzen von Wölfen ist nicht vorgesehen und nicht erforderlich. 
</p>
<p>Am 3. Februar diese Jahres hat das MKULNV die sogenannten „Förderrichtlinien Wolf“ bekannt gegeben. Mit den „Förderrichtlinien Wolf“&nbsp; wird einerseits ein finanzieller Ausgleich im Falle möglicher Schäden durch den Wolf geregelt und andererseits der Finanzierungsrahmen für die Förderung von Präventionsmaßnahmen für den Herdenschutz festgelegt. 
</p>
<p>Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn die Menschen müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. „In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher verboten“, erläuterte Dr. Matthias Kaiser, Leiter der im LANUV angesiedelten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“. „Der Wolf wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Verfolgung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise.“ 
</p>
<p><b>Wolf meidet den Menschen </b>
</p>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Deutschland nicht dokumentiert sind. Der im Forstamt Ostwestfalen Lippe für das Thema Wolf zuständige Revierförster vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Norbert Schmelz ergänzte: „Erwachsene Wölfe sind extrem scheu. Es ist überaus selten, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger einen Wolf aus der Nähe zu Gesicht bekommen.“ Falls es doch dazu kommen sollte, sollte man sich wie jedem anderen Wildtier gegenüber verhalten: 
</p>
<p>· Nicht versuchen, Wildtiere anzufassen oder zu füttern. 
</p>
<p>· Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben. 
</p>
<p>· Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will. 
</p>
<p>· Man kann ein Wildtier vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht. 
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;(laut ansprechen, in die Hände klatschen etc.). 
</p>
<p>· Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen 
</p>
<p>&nbsp; Behörden oder den/die zuständige regionale/n Wolfsberater/-in melden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Norbert Schmelz hält das Herdenschutzset bereit, mit den Schafhalter ihre Herde schützen können, falls der Wolf nicht nur durch die Region durchzieht, sondern sich vor Ort auch Schafe reißt. Wölfe ernähren sich zu über 90% von Rehen und anderen Wildtieren und nur zu einem kleinen Teil von Nutztieren wie Schafen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Wolfsexperten des Landes hatten mit Wolfbeobachtungen in diesen Wochen gerechnet. Denn jetzt ist die Zeit, in der die Jungwölfe des vergangenen Jahres das Rudel verlassen und auf Wanderungen gehen, die sie oft kreuz und quer durch ganz Deutschland führen. Es lässt sich nicht vorhersagen, ob ein Wolf nur kurz auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 Kilometern zurücklegen.&nbsp; 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen gemeldet werden unter 02361-305-0 &nbsp;(außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende: Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV 0201-714488). 
</p>
<p><b>Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt </b>
</p>
<p>Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt. Der erste Wolfsnachweis seither konnte 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden. 
</p>
<h3>Weitere Informationen</h3><ul><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf?mit" title="Fachkonzept Leben" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a></li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><h3>&nbsp;Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Feb 2017 13:10:00 +0100</pubDate>
                        <title>Land bestätigt ersten Wolfs-Nachweis in NRW im Jahr 2017</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-bestaetigt-ersten-wolfs-nachweis-in-nrw-im-jahr-2017</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen gibt es erneut den Nachweis eines Wolfes. Das nordrhein-westfälische Umweltministerium bestätigte, dass nördlich von Bad Oeynhausen im Ortsteil Bad Oexen am 20. Februar ein Wolf durch Fotoaufnahmen nachgewiesen wurde. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hatte die Fotos zusammen mit der "Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf" geprüft und einen Wolf bestätigt. Am Beobachtungsort konnten vom zuständigen Wolfsberater keine weiteren Spuren gefunden werden. Es ist nach Angaben des LANUV wahrscheinlich, dass es sich um ein durchziehendes Einzeltier handelt. Eine dauerhafte Rückkehr des Wolfes nach NRW konnte bisher nicht bestätigt werden.
</p>
<p><b>Vorbereiten auf den Wolf in NRW</b>
</p>
<p>Mit der Rückkehr des Wolfes beschäftigt sich das Land schon seit 2010. In einer beim LANUV eingerichteten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Das Land hat auf Anregung der Arbeitsgruppe Wolfsberaterinnen und Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanzierte „Herdenschutzsets“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch sind angeschafft worden. Ein Aussetzen von Wölfen ist nicht vorgesehen und nicht erforderlich. 
</p>
<p>Am 3. Februar diese Jahres hat das MKULNV die sogenannten „Förderrichtlinien Wolf“ bekannt gegeben. Mit den „Förderrichtlinien Wolf“&nbsp; wird einerseits ein finanzieller Ausgleich im Falle möglicher Schäden durch den Wolf geregelt und andererseits der Finanzierungsrahmen für die Förderung von Präventionsmaßnahmen für den Herdenschutz festgelegt. 
</p>
<p>Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn die Menschen müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. „In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher verboten“, erläuterte Dr. Matthias Kaiser, Leiter der im LANUV angesiedelten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“. „Der Wolf wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Verfolgung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise.“ 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wolf meidet den Menschen </b>
</p>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Deutschland nicht dokumentiert sind. Der im Forstamt Ostwestfalen Lippe für das Thema Wolf zuständige Revierförster vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Norbert Schmelz ergänzte: „Wölfe sind extrem scheu. Es ist überaus selten, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger einen Wolf aus der Nähe zu Gesicht bekommen.“ Falls es doch dazu kommen sollte, sollte man sich wie jedem anderen Wildtier gegenüber verhalten: 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>· Nicht versuchen, Wildtiere anzufassen oder zu füttern. 
</p>
<p>· Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben. 
</p>
<p>· Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will. 
</p>
<p>· Man kann ein Wildtier vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht. 
</p>
<p>&nbsp; (laut ansprechen, in die Hände klatschen etc.). 
</p>
<p>· Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;Behörden &nbsp;oder den/die zuständige regionale/n Wolfsberater/-in melden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Norbert Schmelz hält das Herdenschutzset bereit, mit den Schafhalter ihre Herde schützen können, falls der Wolf nicht nur durch die Region durchzieht, sondern sich vor Ort auch Schafe reißt. Wölfe ernähren sich zu über 90% von Rehen und anderen Wildtieren und nur zu einem kleinen Teil von Nutztieren wie Schafen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Wolfsexperten des Landes hatten mit Wolfbeobachtungen in diesen Wochen gerechnet. Jetzt ist die Zeit, in der die Jungwölfe des vergangenen Jahres das Rudel verlassen und auf Wanderungen gehen, die sie oft kreuz und quer durch ganz Deutschland führen. Es lässt sich nicht vorhersagen, ob ein Wolf nur kurz auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 Kilometern zurücklegen.&nbsp; 
</p>
<p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen gemeldet werden unter 02361-305-0 &nbsp;(außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende: Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV 0201-714488). 
</p>
<p><b>Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt </b>
</p>
<p>Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt. Der erste Wolfsnachweis seither konnte 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden. 
</p>
<h3>Weitere Informationen</h3><ul><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf?mit" title="Fachkonzept Leben" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a></li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><h3>Download:</h3><ul><li>Foto:<b> © Marco Brentführer. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </b></li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-66</guid>
                        <pubDate>Fri, 27 Jan 2017 14:52:00 +0100</pubDate>
                        <title>Internationaler Diskurs über Wasseranalytik</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/internationaler-diskurs-ueber-wasseranalytik</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3> Untersuchung von Gewässern mit neuer Perspektive </h3>
<p>Am 31. Januar treffen sich beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Experten aus Deutschland und den Niederlanden, um über neuartige Methoden zum Aufspüren von Schadstoffen in Gewässern zu sprechen. 
</p>
<p>In den Laboren werden Wasserproben meist wie durch ein Schlüsselloch gezielt auf den Gehalt einzelner Substanzen untersucht. Pflanzenschutzmittel, Medikamentenrückstände oder Lösungsmittel – für alle gibt es spezielle Analyseverfahren. Im Alltag gehen wir mit tausenden von Chemikalien um. Sie werden industriell hergestellt, weiter verarbeitet kommen in weiteren Industriezweigen, in der Landwirtschaft oder auch im Haushalt zum Einsatz. Viele davon gelangen über Abwasser, Regenwasser oder direkt in Flüsse, Bäche, das Grundwasser und manchmal sogar in unser Trinkwasser.
</p>
<p>Die neue Non-Target-Analytik verlässt die Schlüsselloch-Perspektive, bei der es immer um die gezielte Suche nach einem Schadstoff oder einer Schadstoffgruppe geht. Stattdessen –um bei diesem Bild zu bleiben – wollen die Laborexperten die Tür öffnen und zunächst ohne definiertes Ziel einen Blick auf die Beschaffenheit des Wassers wagen. Durch die offene Tür strömt eine Flut von Informationen herein, die anschließend zu fassen und auszuwerten ist. Auf die Fachleute werden Antworten zukommen, nach denen bislang noch gar nicht gefragt wurde, Erkenntnisse über Chemikalien in Gewässern, nach denen noch niemand gesucht hat. 
</p>
<p>Die Wasserchemische Gesellschaft hat Chemikerinnen und Chemiker deutscher und niederländischer Institutionen zum LANUV eigeladen, die bereits Erfahrungen mit der neuen Non-Target-Methode sammeln konnten. Sie wollen voneinander lernen, damit sie in Zukunft bei der Untersuchung von Flüssen, Grundwasser und Trinkwasser die bestmöglichen Wege beschreiten können. Sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden haben bereits Aktivitäten zur Vereinheitlichung der Messtechnik stattgefunden. Dazu wurde eine identische Wasserprobe in mehreren nationalen Laboren untersucht und die Werte verglichen. Beim Expertentreffen im LANUV werden die Ergebnisse zum ersten Mal international bewertet.
</p>
<p>Der gemeinsame Blick über Ländergrenzen hinaus ist wichtig, denn Wasser kennt keine Grenzen. Durch die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins gibt es bereits einen regen fachlichen Austausch, der nun um die Non-Target Analytik erweitert wird.
</p>
<p>Weitere Informationen des LANUV zu diesem Thema unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik/non-target-news/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltanalytik/non-target-news/</a>
</p>
<h3>Downloads</h3><ul><li><b>Foto:</b> © LANUV/S. Brüggen. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</li><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-26</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Jan 2017 13:52:00 +0100</pubDate>
                        <title>Essen: Aussteller präsentieren über 100 regionale Produkte für die Grüne Woche in Berlin </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/essen-aussteller-praesentieren-ueber-100-regionale-produkte-fuer-die-gruene-woche-in-berlin</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Über 100 regionale Produkte aus Landwirtschaft und Gartenbau wurden heute Mittag im Landesumweltamt in Essen präsentiert. „Man konnte Gutes und Nachhaltiges aus NRW heute Mittag schmecken und riechen – es hat Spaß gemacht!“ freute sich Agraringenieur Jürgen Sons, Koordinator des NRW-Länderbeitrages auf der Grünen Woche vom 20. – 29. Januar in Berlin.</p><ul><li></li></ul><p>Jürgen Sons blickt gespannt auf die vielfältigen Ausstellungsbeiträge aus NRW: „Auf fast 1.100 m²&nbsp; präsentieren Unternehmungen aus NRW Lebensmittel aus der Region. Im Mittelpunkt steht der Genuss dieser hochwertigen, regionalen Produkte. Zusammen mit dem 10-tägigen Bühnenprogramm werden Infos, Buntes und Unterhaltsames rund um Regionalentwicklung, Wertschätzung von Lebensmitteln, Verbraucherschutz, Nachhaltigkeit und Naturschutz vermittelt.“
</p>
<p>NRW ist das drittgrößte Agrarland unter den Bundesländern und zugleich das Land mit der größten Ernährungswirtschaft. Klassische Agrarräume wie z. B. der Niederrhein, das Münsterland oder die Soester- und die Kölner Börde stehen dafür Pate.&nbsp; Zunehmend unterstreicht NRW diese Rolle auf der jährlichen Grünen Woche in Berlin. Dazu haben jetzt 20 Aussteller, die zum Teil&nbsp; wiederum etliche Hersteller und Produzenten vertreten, ihre Koffer für Berlin gepackt: 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>• Agrobusiness Niederrhein e.V.
</p>
<p>• Biologische Station Rhein-Sieg Kreis e.V./ Äpfel + Obstwiesenpädagogik
</p>
<p>• BiOlokal e.V. – Genussregion OWL
</p>
<p>• Die Faire Milch, Grefrath
</p>
<p>• Ernährung-NRW e.V. 
</p>
<p>• Erzquell Brauerei Bielstein Haas &amp; Co. KG
</p>
<p>• Genussregion Niederrhein e.V. 
</p>
<p>• GEPA - The Fair Trade Company/Kaffee-Bar
</p>
<p>• Heinz Manten/Azaleen 
</p>
<p>• Henkel Gastronomie in der NRW Gästelounge 
</p>
<p>• Komm aufs Land, Arbeitsgemeinschaft Bauernhof- u. Landurlaub NRW e.V. 
</p>
<p>• Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV)
</p>
<p>• Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen 
</p>
<p>• LEADER NRW
</p>
<p>• mein-ei.nrw e.V.
</p>
<p>• Münsterland Tourismus e.V. 
</p>
<p>• Privatbrauerei E. Barre GmbH
</p>
<p>• Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen GmbH &amp; Co. KG
</p>
<p>• Verbraucherzentrale NRW
</p>
<p>• Landesbetrieb Wald und Holz NRW
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr zur Grünen Woche:</b>
</p>
<p>Die Grüne Woche (kurz IGW) ist eine internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Sie wurde 1926 gegründet und findet in Berlin vom 20. – 29. Januar 2017 zum 82. Mal statt. 
</p>
<p>Dem Konsumtrend folgend, nehmen die Themen ländliche Räume, Regionalität, Tierschutz, nachwachsende Rohstoffe, Bio und gesunde Ernährung sowie der Gartenbereich immer weiter an Bedeutung zu. So wird die Bedeutung der Grünen Woche für die Agrarpolitik durch den Besuch von 200 internationalen und nationalen Ministern und Staatssekretären deutlich. 
</p>
<p>Die IGW ist Ausgangspunkt für das Global Forum for Food and Agriculture (kurz GFFA). Hier treffen sich internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzenten und zeigen mit ihren Gemeinschaftsschauen, was die faszinierende Welt der Nahrungs- und Genussmittel zu bieten hat.
</p>
<p>Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich wie seit vielen Jahren an der Messe. Unter dem Motto „Gutes und Nachhaltiges aus Nordrhein-Westfalen“ zeigt das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW, dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und der Landwirtschaftskammer NRW sowie weiteren 20 Ausrichtern eine Vielzahl an regionalen Produkten und Informationen. Begleitet wird die Präsentation von einem attraktiven Bühnenprogramm, das den Messebesucher/innen täglich mit Diskussionen und Vorträgen zu aktuellen Themen, Kochshows und spannende Mitmachaktionen bietet. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>!</strong><b><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/gruenewoche</a></b> 
</p>
<p><a href="http://www.gruenewoche.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.gruenewoche.de/</a>
</p>
<p><a href="http://www.verbraucherzentrale.nrw/IGW2017" title="Opens external link in new window" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.verbraucherzentrale.nrw/IGW2017</a> 
</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li><b>Foto: </b></li></ul><div class="indent"><p><b>Bildunterschrift </b><b>© LANUV / C. Brinkmann. Der Abdruck der Fotos ist nur bei&nbsp; Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.&nbsp;</b></p></div><ul><li><b>Foto: </b></li></ul><div class="indent"><p><b>Bildunterschrift </b><b>© LANUV / C. Brinkmann. Der Abdruck der Fotos ist nur bei&nbsp;Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. <br></b></p></div><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-22</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Jan 2017 13:27:00 +0100</pubDate>
                        <title>Internationale Grüne Woche startet in 8 Tagen  </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/internationale-gruene-woche-startet-in-8-tagen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3> Aussteller bereiten sich im LANUV/Essen auf den Messestart vor </h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter dem Motto <b>„Gutes und Nachhaltiges aus NRW“ </b>präsentieren sich ab der nächsten Woche 20 Aussteller aus NRW auf der Internationalen Grünen Woche vom&nbsp; 20. – 29. Januar in Berlin. 
</p>
<p>Zu einem Pressegespräch mit &nbsp;Fototermin laden wir sie ein am
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Donnerstag, 12. Januar 2017, 11:00 Uhr ,</b>
</p>
<p><b>in das Foyer des LANUV-Essen, </b>
</p>
<p><b>Wallneyer-Straße 6, 45133 Essen<br><br></b></p><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>Ab 11:00 Uhr besteht hier die Möglichkeit zu Bildern und Interviews mit LANUV-Abteilungsleiterin Dr. Barbara Köllner, dem Koordinator des NRW-Messestands Jürgen Sons und Vertretern der NRW-Aussteller. Die Aussteller werden für Fotos ihre regionalen Produkte präsentieren.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit an Bord in Berlin 2017 sind: 
</p>
<p>• Agrobusiness Niederrhein e.V.
</p>
<p>• Biologische Station Rhein-Sieg Kreis e.V./ Äpfel + Obstwiesenpädagogik
</p>
<p>• BiOlokal e.V. – Genussregion OWL
</p>
<p>• Die Faire Milch, Grefrath
</p>
<p>• Ernährung-NRW e.V. 
</p>
<p>• Erzquell Brauerei Bielstein Haas &amp; Co. KG
</p>
<p>• Genussregion Niederrhein e.V. 
</p>
<p>• GEPA - The Fair Trade Company/Kaffee-Bar
</p>
<p>• Heinz Manten/Azaleen 
</p>
<p>• Henkel Gastronomie in der NRW Gästelounge 
</p>
<p>• Komm aufs Land, Arbeitsgemeinschaft Bauernhof- u. Landurlaub NRW e.V. 
</p>
<p>• Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV)
</p>
<p>• Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen 
</p>
<p>• LEADER NRW
</p>
<p>• mein-ei.nrw e.V.
</p>
<p>• Münsterland Tourismus e.V. 
</p>
<p>• Privatbrauerei E. Barre GmbH
</p>
<p>• Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen GmbH &amp; Co. KG
</p>
<p>• Verbraucherzentrale NRW
</p>
<p>• Landesbetrieb Wald und Holz NRW
</p>
<h3>&nbsp;Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-21</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Jan 2017 09:37:00 +0100</pubDate>
                        <title>Landesmessungen der Luftqualität</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/landesmessungen-der-luftqualitaet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Änderungen im Messnetz</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat zum Jahresbeginn neue Standorte für Messungen der Luftqualität in Betrieb genommen. Im Fokus der Messungen stehen die Schadstoffe Stickstoffdioxid und Feinstaub.
</p>
<p>In den vergangenen Jahren wurde insbesondere an stark befahrenen Straßen vielerorts der Grenzwert für Stickstoffdioxid überschritten. Auch die Feinstaubbelastung muss weiterhin sorgfältig beobachtet werden, obwohl seit drei Jahren (in 2016 nach Auswertung vorläufiger Ergebnisse) die EU-Grenzwerte in NRW eingehalten werden. 
</p>
<p>&nbsp;<b>Die neuen Messpunkte im Einzelnen:</b>
</p>
<p>An der Messstelle an der <b>Konrad-Adenauer-Straße in Solingen</b> wurde bis 2007 schon einmal gemessen. Hier stehen seit dem 4. Januar nun wieder Stickoxide und Feinstaub auf dem Messplan. Erhöhte Werte gab es in der Vergangenheit hier hauptsächlich für Stickstoffdioxid - eine häufig vorkommende Situation an dicht bebauten Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen. Deshalb soll nun durch erneute Messungen an diesem Standort geprüft werden, ob dort Grenzwerte überschritten werden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In <b>Emmerich an der Schmidtstraße</b> hatten erhöhte Stickstoffdioxid-Werte der Jahre 2011 und 2012 die Stadt dazu veranlasst, ein Durchfahrverbot für den Schwerlastverkehr umzusetzen. Danach wurde der Grenzwert zwei Jahre in Folge eingehalten. Nachdem das LKW-Durchfahrverbot nun wieder aufgehoben wurde, prüft das LANUV mit der erneuten Messung, wie sich dies auf die Luftqualität auswirkt.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In <b>Duisburg</b> beginnen an zwei Verkehrsstandorten in der Friedrich-Wilhelm-Straße im Stadtzentrum und in der Bahnhofstraße in Meiderich Passivsammler-Messgeräte die Messung von Sickstoffdioxid. 
</p>
<p>Im Gewerbedreieck der Städte <b>Herne, Gelsenkirchen und Recklinghausen</b> wird Mitte Januar in Recklinghausen-Hochlarmark ein Messcontainer in Betrieb genommen. Im Umfeld von Schrott und Metall verarbeitenden Betrieben soll hier ebenfalls die Belastung der Luft mit Feinstaub und Stickoxiden überprüft werden. 
</p>
<p>Zwei Messgeräte, die Feinstaub und seine Inhaltsstoffe erfassen, kommen in <b>Lünen-Mühlenweg</b> im Umfeld diverser Recycling-Betriebe und in <b>Witten</b> in der Nähe eines Edelstahl-Werkes zum Einsatz.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 5. Januar wurde die Messstelle <b>Elsdorf-Berrendorf</b> in Betrieb genommen. Hier wurde im Jahr 2013 bereits Stickstoffdioxid und Feinstaub gemessen. Für beide Komponenten waren damals die Grenzwerte eingehalten, so dass der Messcontainer zunächst abgebaut und an einen anderen Messort verlegt werden konnte. Insbesondere die Nähe zum Braunkohle-Tagebau veranlasst nun das LANUV, dort erneut&nbsp; nachzumessen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An Standorten, an denen die Grenzwerte eingehalten werden, können Messgeräte abgebaut werden, um andere Punkte mit Verdacht auf erhöhte Konzentrationen zu überprüfen. So konnten z. B. in Essen, Hagen, Kamen, Gevelsberg und Köln einzelne Passivsammler abgebaut werden. 
</p>
<p>Die Auswertung der Jahreskenngrößen 2016 erfordert zurzeit noch aufwändige Laboranalysen und Validierungsprozesse. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden die Daten bewertet und veröffentlicht.
</p>
<p>Seit über 30 Jahren wird in NRW mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben. Das heutige Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft. Ziel ist neben der allgemeinen Luftqualitätsüberwachung die unmittelbare Information über die Luftbelastung in Echtzeit mit Hinweisen auf Ursachen und Trends. Bei erhöhten Werten wird sofort alarmiert und informiert. Durch die Überwachung der Luftqualität wird die Wirkung von Maßnahmen zur Emissionsminderung messbar. 
</p>
<p>Hinter der Konzeption des Messnetzes und der Wahl der Standorte für die Messungen stecken europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Danach geht es um die großräumige Schadstoffbelastung in den Ballungsräumen, aber auch in Waldgebieten. Daneben werden Schwerpunkte der Schadstoffbelastung untersucht, die z. B. durch ein hohes Verkehrsaufkommen oder die Nähe zu einem Industriebetrieb hohe Schadstoffkonzentrationen aufweisen.
</p>
<p>Die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität in NRW werden laufend aktualisiert und sind jederzeit im Internet einsehbar.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm&gt;Zur aktuellen Luftqualität
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-431</guid>
                        <pubDate>Fri, 16 Dec 2016 13:54:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neuer Umweltbericht für NRW: Indikatoren bewerten den aktuellen Zustand unserer Umwelt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neuer-umweltbericht-fuer-nrw-indikatoren-bewerten-den-aktuellen-zustand-unserer-umwelt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der aktuell veröffentlichte Umweltbericht 2016 bestätigt: Weniger Treibhausgasemissionen, weniger Feinstaub, mehr erneuerbare Energien, mehr Ressourcen-produktivität, eine kontinuierlich steigende Recyclingquote, eine Zunahmen von Naturschutzflächen &nbsp;und Flächen für die ökologische Landwirtschaft – Nordrhein-Westfalen ist bei vielen Umwelt-themen auf einem guten Weg. Andererseits belegen aber der hohe Stickstoffüberschuss landwirtschaftlich genutzter Flächen, der Anstieg gefährdeter Arten und die schwindende Landwirtschaftsfläche mit hohem Naturwert, nach wie vor&nbsp; hohen Handlungsbedarf für die Zukunft.
</p>
<p>„Unsere Daten aus den landesweiten Mess- und Umweltüberwachungsprogrammen mit ihren tausenden Messstellen bilden die Basis für die Zustandsbewertung von Natur und Umwelt in Nordrhein-Westfalen und sind ein wichtiger Baustein in der Umweltbericht-erstattung für die Öffentlichkeit“, betont Dr. Thomas Delschen, Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) anlässlich der Landespressekonferenz zum Umweltbericht. 
</p>
<p>Der aktuelle, mit dem Umweltbericht vorgestellte Indikatorensatz umfasst knapp 30 Indikatoren, aus den Themenfeldern „Klima, Energie, Effizienz“, „Umwelt und Gesundheit“, „Abfall, Boden, Wasser“ und „Natur, ländlicher Raum“ (<a href="http://www.umweltindikatoren.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.umweltindikatoren.nrw.de</a>). Download einer zusammenfassenden Darstellung der Indikatoren in vier thematischen Übersichtskarten gibt es hier: <a href="http://url.nrw/ZJv" target="_blank" rel="noreferrer">Indikatoren-Karte</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beispiele dafür sind:</p><ul><li><b>Nitratkonzentration im Grundwasser</b>:&nbsp; Im Jahr 2015 lag bei rund 14 % der Messstellen in NRW der Nitratwert im Grundwasser über dem Grenzwert von 50 mg/l. Auch wenn die Situation sich in vielen Regionen in den letzten 20 Jahren verbessert hat, ist in weiten Bereichen NRWs immer noch zu viel Nitrat im Grundwasser feststellbar. Bis spätestens 2027 soll in allen Grundwasserkörper der Grenzwert von 50mg/l eingehalten werden. </li></ul><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &lt;link umweltindikatoren-nrw&gt;<b>Stickstoff-Flächenbilanz</b> (Stickstoff-Überschuss der landwirtschaftlich genutzten Fläche): Bedingt durch einen entsprechenden Düngereinsatz hat NRW jüngst mit 93 kg/ha den höchsten Stickstoffüberschuss bundesweit,. Die statistische Analyse über die letzten zehn Jahre ergab dabei einen konstanten Trend, und spiegelt die regional teils sehr hohe Viehdichte wider.
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &lt;link umweltindikatoren-nrw&gt;<b>Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert </b>: Nur 13 % der Agrarlandschaft hat einen hohen Naturwert (? dieses Anteils liegt außerhalb bewirtschaftetem Acker- und Grünland). Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert tragen erheblich zur biologischen Vielfalt bei. Typisch für solche Flächen sind artenreiche Wiesen und Weiden (Grünland), extensiv genutztes Ackerland, Brachen sowie Hecken, Feldgehölzen oder naturnahen Bachläufen. Im Jahr 2014 konnten Verschiebungen von Flächen mit „mäßig hohem Naturwert” zugunsten von Flächen mit „sehr hohem Naturwert” beobachtet werden.
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b>Recyclingquote</b>: Im Jahr 2014 lag die Recyclingquote in NRW bei über 50%. Seit 1995 ist sie ausgehend von einem guten Drittel nahezu kontinuierlich gestiegen. Insbesondere Ende der 1990er Jahre war dann ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Bis zum Jahr 2020 soll eine Recyclingquote von 65% erreicht werden. 
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b>Treibhausgasemissionen</b>: Im Jahr 2014 lagen die Treibhausgasemissionen bei 292,3 Mio. t CO2-Äquivalente. Dies entspricht 16,6 t pro Kopf in NRW. Im Vergleich zum Jahr 1990 sind nach wie vor hohe, wenngleich signifikant sinkende Treibhausgasemissionen zu verzeichnen.&nbsp; 
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b>Lärmbelastung</b>: Verkehrslärm ist weiterhin ein ernstes Problem für 1,4 Mio. Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Gut 1,4 Mio. Menschen sind nachts Schallpegeln von &gt; 55 dB (A) ausgesetzt, ein Negativbeispiel sich die nächtlichen Maximalpegel in Flughafennähe in Düsseldorf mit bis zu 95 dB (A). Ca. 1 Mio. Menschen sind am 24-Stunden-Tag Schallpegeln von &gt; 65 dB (A) ausgesetzt, 65 dB (A) entsprechen etwa dem Geräuschpegel in einer Kantine, 70 dB (A) dem eines laufenden Staubsaugers ausgesetzt.</p><ul><li><b>Gefährdete Arten</b>: Die aktuelle Rote Liste weist fast 50 % der erfassten wildlebenden Pflanzen-, Pilz- und Tierarten als ausgestorben, extrem selten, oder gefährdet aus. Bis 2030 soll der Anteil der Rote-Liste-Arten auf 40% reduziert werden.</li></ul><p>&nbsp;</p>
<p><b>Hintergrund zu Umweltindikatoren</b>
</p>
<p>Die Umweltindikatoren sind Kennzahlen, mit deren Hilfe die Entwicklung von Natur und Umwelt in Nordrhein-Westfalen dokumentiert wird. Durch die Kennzahlen werden z.B. die Entwicklungen wichtiger Teilaspekte der Umweltqualität, wie z.B. die Luftqualität, die Gewässergüte oder die Inanspruchnahme von Freiflächen offensichtlich und bewertbar. Das LANUV stellt diese Kennzahlen und Grafiken bereit. Sie werden regelmäßig fortgeschrieben und weiterentwickelt. 
</p>
<p>Umweltindikatoren können und sollen kein vollständiges Bild des Umweltzustandes zeichnen. Vielmehr werden von ihnen besonders &nbsp;relevante Teilaspekte des Umweltzustands beleuchtet, deren Zustand und Entwicklung von besonderem Interesse ist. Durch die Verwendung von Indikatoren wird die große Menge an Informationen verdichtet und die hohe Komplexität vereinfacht.
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<h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-425</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
                        <title>Aktuell sehr hohe Feinstaubbelastung  in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aktuell-sehr-hohe-feinstaubbelastung-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) informiert:
</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">In Gelsenkirchen wurden heute Feinstaubkonzentrationen von über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Wie stark die Städte im Einzelnen betroffen sind, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafeln 197 - 199 .</span>
</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Da die Wetterlage voraussichtlich anhält, muss auch morgen mit einer ähnlich hohen Feinstaubbelastung gerechnet werden.</span>
</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Zur Vermeidung erhöhter Feinstaubwerte und insbesondere von Überschreitungen der Grenzwerte sind umfangreiche Maßnahmen bei den Hauptverursachern im Rahmen der Luftreinhalteplanung festgelegt worden.</span>
</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Durch folgende Maßnahmen kann aber auch jeder Einzelne zur Verbesserung der Luftqualität beitragen:</span>
</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">- &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vermeiden Sie unnötige Autofahrten!</span>
</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">- &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verzichten Sie Zusatzheizung mit Holzöfen und Kaminen!</span>
</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Feinstaub kann Ihre Gesundheit gefährden. Ausführliche Informationen zur Wirkung von Feinstaub finden Sie im Internetangebot des LANUV unter &lt;link gesundheit schadstoffe pm.htm&gt;www.lanuv.nrw.de</span>
</p>
<h3><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">&nbsp;Download</span></h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-423</guid>
                        <pubDate>Tue, 06 Dec 2016 11:56:00 +0100</pubDate>
                        <title>Aktuell sehr hohe Feinstaubbelastung in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aktuell-sehr-hohe-feinstaubbelastung-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) informiert:
</p>
<p>In Gelsenkirchen wurden heute Feinstaubkonzentrationen von über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Wie stark die Städte im Einzelnen betroffen sind, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafeln 197 - 199 .
</p>
<p>Da die Wetterlage voraussichtlich anhält, muss auch morgen mit einer ähnlich hohen Feinstaubbelastung gerechnet werden.
</p>
<p>Zur Vermeidung erhöhter Feinstaubwerte und insbesondere von Überschreitungen der Grenzwerte sind umfangreiche Maßnahmen bei den Hauptverursachern im Rahmen der Luftreinhalteplanung festgelegt worden.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann aber auch jeder Einzelne zur Verbesserung der Luftqualität beitragen:
</p>
<p>- &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vermeiden Sie unnötige Autofahrten!
</p>
<p>- &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verzichten Sie Zusatzheizung mit Holzöfen und Kaminen!
</p>
<p>Feinstaub kann Ihre Gesundheit gefährden. Ausführliche Informationen zur Wirkung von Feinstaub finden Sie im Internetangebot des LANUV unter &lt;link gesundheit schadstoffe pm.htm&gt;www.lanuv.nrw.de
</p>
<h3>&nbsp;Download</h3><ul><li></li></ul><p> <br> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-420</guid>
                        <pubDate>Wed, 30 Nov 2016 10:49:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue LANUV-Broschüre „Strom aus Erneuerbaren Energien in NRW&quot;</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-lanuv-broschuere-strom-aus-erneuerbaren-energien-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> Rechtzeitig zum Klimakongress in Wuppertal hat das LANUV die Broschüre „Strom aus Erneuerbaren Energien in NRW“ vorgelegt. Darin sind Stand und Ausbau der Erneuerbaren Energien im Stromsektor in NRW dargelegt. Neben reinen Zahlen und Fakten enthält die Broschüre zahlreiche Abbildungen und Diagramme, die die teils komplexen Sachverhalte veranschaulichen. Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV: "Beim Ausbau der Windenergie gehört NRW zu den Spitzenreitern in Deutschland, auch die Potenziale zum weiteren Ausbau sind beim Wind aber auch bei der Photovoltaik in NRW noch gewaltig. Mit unseren Fachinformationssystemen und Studien unterstützen wir Kommunen und Planer bei der Auswahl geeigneter Flächen und tragen damit zu einem umwelt- und naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien in NRW bei" 
</p>
<p>Die Broschüre stellt auf 25 Seiten auch die Instrumente der Landesregierung vor, mit denen der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter befördert werden kann. Besonders hervorzuheben sind hier die Potenzialstudie Erneuerbare Energien, die das LANUV im Auftrag des NRW-Klimaschutzministeriums durchgeführt hat sowie das darauf basierende Fachinformationssystem Energieatlas NRW. (<a href="http://www.energieatlasnrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energieatlasnrw.de</a>). Jährlich etwa 8 Millionen Klicks belegen, dass das Informationssystem stark nachgefragt wird.
</p>
<p>Kostenloser Download der Broschüre auf den LANUV-Seiten unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> oder unter <a href="http://bit.ly/2gPfEiG" target="_blank" rel="noreferrer">http://bit.ly/2gPfEiG</a> 
</p>
<p><b>Mehr zum Thema:</b>
</p>
<p>Der Anteil der Windenergie an der Erneuerbaren Stromerzeugung beträgt 38 % und zeigt als einzige Erneuerbare Energieart steigende Zubauzahlen. Allein 2015 wurden in NRW 380 Megawatt Windleistung neu installiert. Erste Zahlen bestätigen, dass sich der Trend 2016 fortsetzt, der Zubau der Windenergie wird voraussichtlich ein Rekordhoch erreichen. Insgesamt wurden 2015 landesweit rund 7 Terawattstunden Windstrom ins Netz eingespeist. 
</p>
<p>Die Solarstromerzeugung hat mit 21&nbsp;% ebenfalls große Bedeutung für den Erneuerbaren Strom. Durch die Änderungen des EEG 2012 ist der Zubau seit 2013 jedoch stark rückläufig. Wurden 2010 und 2011 noch jeweils rund 40.000 Anlagen mit 900 Megawatt Peak zugebaut, gingen 2015 landesweit nur 7.000 Anlagen mit 120 MWp ans Netz. Trotz dieses Rückgangs erreicht NRW im Ländervergleich Platz 5 bei der neu installierten Photovoltaikleistung. Wird die absolute installierte PV-Leistung oder die aus PV erzeugte Strommenge betrachtet, steht NRW im Bundesländervergleich sogar an dritter Stelle hinter Bayern und Baden-Württemberg.
</p>
<p>Auch Biomasse und Wasserkraft nehmen eine bedeutende Rolle auf dem Erneuerbaren Strommarkt ein. Die Leistung ihrer Stromerzeugung kann zudem noch vor Ort reguliert werden. Mit den insgesamt 6,5 Terawattstunden von Biomasse und Wasserkraft pro Jahr können rechnerisch 2 Millionen Haushalte mit Strom versorgt werden. Im Ländervergleich stehen diese Technologien auf Platz 3 und 4. Der Zubau der Biomasse- und Wasserkraftanlagen ist seit der Novellierung des EEG 2012 stark eingebrochen. 2015 fand praktisch kein Zubau mehr statt. Allerdings weisen auch die Potenzialstudien für NRW hier nur noch geringe Ausbaupotenziale aus.</p><ul><li>Zum Klimakongress 2016 in Wuppertal: <a href="http://bit.ly/2goNTtC" target="_blank" rel="noreferrer">http://bit.ly/2goNTtC</a></li></ul><ul><li><a href="http://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/news/2016-11-10-neue-broschuere-zu-strom-aus-erneuerbaren-energien-in-nrw/" title="Opens external link in current window" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums vom 10.11.2016</a></li></ul><h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-366</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Nov 2016 08:59:00 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV stellt Legionellen-Labor in Düsseldorf vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-stellt-legionellen-labor-in-duesseldorf-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> Vor drei Jahren starben Menschen durch Legionellen in Warstein. Auch vorher und nachher waren Legionellen immer wieder an verschiedenen Orten in NRW und darüber hinaus ein Thema. Für künftige Fälle hat das LANUV in Düsseldorf ein eigenes mikrobiologisches Labor aufgebaut. 
</p>
<p>&nbsp;Aus diesem Anlass öffnen wir die sonst gut verschlossenen Türen des mikrobiologischen Labors und laden Sie ganz herzlich zu einem Foto- und Interviewtermin ein. Der Termin findet statt
</p>
<p><b>am Dienstag, den 08. November, um 11:00 Uhr </b>
</p>
<p><b>im LIFE SCIENCE CENTER Düsseldorf, </b>
</p>
<p><b>Mikrobiologisches S2 Labor des LANUV</b>
</p>
<p><b>Merowingerplatz 1a, 40225 Düsseldorf)</b>
</p>
<p>&nbsp;Es sind uneingeschränkt Fotos und Filmaufnahmen von Legionellen-Kulturen, Analysegeräten und verschiedenen Laborsituationen möglich. Für die Interviews stehen Ihnen die Fachgebietsleitung Frau Dr. Susanne Grobe und die Laborleitung Herr Dipl.Biol. Bernd Schwanke des LANUV zur Verfügung. 
</p>
<p>&nbsp;<b>Pressetelefon an dem Tag: 0173 5383775</b>
</p>
<h3>&nbsp;Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-348</guid>
                        <pubDate>Fri, 28 Oct 2016 08:47:00 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Luftschadstoffe aus Binnenschiffen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/weniger-luftschadstoffe-aus-binnenschiffen</link>
                        <description>Projekt „CLINSH- CLean INland SHipping“ mit 17 Partnern aus vier Ländern</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. und 28. Oktober trafen sich Experten aus den Niederlanden, Belgien, Großbritannien und Deutschland zur Auftakt-Konferenz für das internationale Projekt „CLean INland SHipping“ (CLINSH). Ziel ist die Verminderung der Luftverschmutzung durch die Binnenschifffahrt. In Düsseldorf startete damit ein so genanntes EU-LIFE-Projekt. 
</p>
<p>Längst ist bekannt, dass der Schiffsverkehr nicht unerheblich zur Luftbelastung beiträgt, insbesondere dort, wo die großen Wasserstraßen mitten durch die Innenstädte fließen. Die Emissionen, die beispielsweise am Rhein in Köln durch die Binnenschiffe entstehen, sind durchaus vergleichbar mit denen eines stark befahrenen Autobahnabschnitts. Der Rhein als internationale Wasserstraße verlangt deshalb länderübergreifende Lösungen. 
</p>
<p>Im Projekt CLINSH mit einem Gesamtvolumen von ca. acht Millionen Euro werden über vier Jahre Maßnahmen zur Schadstoffverringerung in den Abgasen der Schiffe unter realen Betriebsbedingungen getestet. Insgesamt 15 Binnenschiffe mit unterschiedlichen Motoren und Nutzungsprofilen werden mit verschiedenen Technologien zur Abgasnachbehandlung oder zur Verwendung alternativer Kraftstoffe nach­gerüstet. Sie werden zusammen mit 15 weiteren, bereits ausgerüsteten Schiffen einem Langzeitmonitoring unterzogen. Dabei wird geprüft, wie sich die verschiedenen Maßnahmen unter realen Fahrbedingungen auf die Feinstaub- und Stickstoffoxid-Emissionen auswirken. Auch das beste Kos­ten/Nutzen-Verhältnis für die Verbesserung von Luftqualität und Gesundheit ist eine Fragestellung des Projekts.
</p>
<p>Luftreinhaltung hat in unserem dicht besiedelten Bundesland eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Seit den 1960er Jahren wurden große Erfolge erzielt. Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau. Dennoch bleiben Probleme zu lösen. Insbesondere die hohe Belastung mit Stickstoffdioxid in den verkehrsreichen Innenstädten stellt uns aktuell vor große Herausforderungen. „Saubere Luft ist Lebensqualität. Für den Erhalt unserer Gesundheit ist sie unerlässlich“ begründet der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen, die Notwendigkeit, alle Möglichkeiten zur Minderung von Schadstoffemissionen in den Blick zu nehmen. Emissionsarme Schiffe sind insbesondere in den Städten am Rhein ein Weg zur besseren Luftqualität. Die Daten- und Faktenlage zu diesem Thema wird durch das CLINSH-Projekt an Sicherheit und Belastbarkeit gewinnen, denn nur so kann die Wirkung einzelner Maßnahmen eingeschätzt und ihre Umsetzung begründet werden.
</p>
<p>Die CLINSH-Partner erhoffen sich mehr Einsicht in die Notwendigkeit einer sauberen Schiffsflotte und die Bereitschaft zur Anwendung von modernen Technologien zur Abgasnachbehandlung, zur Nutzung von alternativen Treibstoffen und der Landstromversorgung. Deshalb ist die gezielte Öffent­lichkeitsarbeit bei Schiffseignern und lokalen Entscheidungsträgern ein zentrales Instrument von CLINSH. Auf diesem Wege soll eine breite Akzeptanz für die emissionsmindernden Maßnahmen erreicht werden.
</p>
<p>Für Nordrhein-Westfalen gehen die Trägergesellschaften der Energieagentur.NRW, die ee energy engineers GmbH und &nbsp;die agiplan GmbH, in den Bereichen saubere Kraftstoffe und Landstromversorgung an den Start. Das LANUV beteiligt sich mit einem Hafenmonitoring. In Bereichen der Häfen Duisburg und Neuss wird die Luftbelastung gemessen. Die Überwachung der Emissionen auf dem Laborschiff „Max Prüss“ wird weitergeführt. Verschiedene Monitoringansätze werden hier getestet. 
</p>
<p>Mit der Konferenz in Düsseldorf wird ein Prozess angestoßen, der technische Möglichkeiten über Verwaltungsgrenzen hinaus beleuchtet.
</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2> Bereits vor CLINSH durchgeführte Projekte </h2>
<h3> Nachrüstung eines Fahrgastschiffes </h3>
<p>In 2012 wurde eine der beiden Hauptantriebsmaschinen des Fahrgastschiffes „Jan von Werth“ der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rhein­schifffahrt AG mit einer Abgasnachbehandlungsanlage nachgerüstet. Die Die Stickstoffoxid-Emissionen konnten damit um ca. 70% redu­ziert werden, Feinstaub PM<sub>10</sub> verminderte sich um ca. 94%, während der kohlenstoffhaltige Ruß um 99% abgebaut wurde. 
</p>
<h3> Nachrüstung des LANUV-Labor- und Probenahmeschiffes </h3>
<p>Das Labor- und Probenahmeschiff „Max Prüss“ des LANUV wurde im Jahr 2015 als erstes Binnenschiff in NRW vollständig mit einer modernen, kombinierten Abgasreinigungsanlage der Firma TEHAG nachgerüstet. Im Jahr 2016 wurden zusätzlich beide Hilfsmaschinen zur Ver­sorgung der Bordelektrik und der Bugstrahlruder mit Partikelfiltern nachgerüstet. Der Feinstaubausstoß verminderte sich durch die Nachrüstung um ca. 94 %. Auch die Stickstoffoxid-Emissionen konnten um ca. 70 % reduziert werden. Im Rahmen des Projektes CLINSH wird auf der Max Prüss ein Langzeitmonitoring der Emis­sionen unter realen Fahrbedingungen durchgeführt werden. Verschiedene Methoden zur Emissionsmessung werden hier getestet.
</p>
<h3>Nachrüstung eines Containerfrachtschiffes </h3>
<p>In einem Pilotvorhaben wurde im Jahr 2015 der Hauptmotor des Containerfrachtschiffes „MS Aarburg“ der Reederei Deymann mit einer Diesel-Wasser-Emulgieranlage ausgerüstet. Das Schiff wurde 2004 gebaut und hat einen Abgasgrenzwert gemäß Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) der Stufe I. Die positiven Effekte auf die Schadstoffemissionen von Dieselmotoren bei Verwendung von Emulsionskraftstoffen, also einer Mischungen aus Kraft­stoff und Wasser, sind seit langem bekannt. Hierbei wurde eine Emissionsreduktion von 18% für die Stickstoffoxid-Emissionen und bis zu 45% für die Partikelmassenemissionen erzielt. Aus vorherigen Untersuchungen waren deutlichere Absenkungen bekannt, so dass die Ergebnisse auf dem Versuchsschiff MS Aarburg zumindest teilweise hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Der erreichte Emissionszustand würde bei der „MS Aarburg“ aber bereits ohne eine weitere Optimierung zur Erfüllung der schärferen Abgasgrenzwerte der Zentralkommission für die Rheinschiff­fahrt (ZKR) der Stufe II ausreichen. Diese Stufe gilt seit 2007. 
</p>
<h3> Landstromversorgung </h3>
<p>Während der Liegezeiten von Binnenschiffen wird der bordeigene Strom mit Hilfsdieselmotoren erzeugt. Dies führt zu Schadstoffemissionen. Die können vermieden werden, wenn die Aggregate mit Strom von Land versorgt werden können. Einige Kommunen und private Hafenbetreiber bieten das bereits an. So hat die Stadt Köln elf Ladestationen für Frachtschiffe an den Anlagestellen im Bereich des Rheinauhafens eingerichtet. Auch die Stadt Düsseldorf bereitet den Aufbau von Ladestationen vor. Vor allem für die Fahrgast- und Hotelschiffe an den Liegeplätzen der Innenstädte am Rhein ist das eine interessante Möglichkeit. 
</p>
<h3>Förderprogramm des Bundes</h3>
<p>Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat ein Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung von Binnenschiffen aufgelegt. Im Jahr 2016 wurden ins­gesamt 72 Binnenschiffe neu motorisiert. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul><li>Foto:<b> ;&nbsp; </b>v. l. n. r.: Simon Plinius, Birgit Kaiser de Garcia, Guido de Wilt, Rik Janssen, Schiffsführer Bernd Maier, &nbsp;LANUV Präsident Dr. Thomas Delschen, Dr. Dieter Busch, Pieter Vandermeeren, Wolfgang Maurer<b>&nbsp;&nbsp;© K.Voit.&nbsp; Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </b></li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-346</guid>
                        <pubDate>Fri, 28 Oct 2016 08:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Hitze mit einplanen - Erste Ergebnisse der Bonner Klimamessungen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/die-hitze-mit-einplanen-erste-ergebnisse-der-bonner-klimamessungen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie begegnet man zunehmend steigenden Temperaturen und Hitzewellen mit Mitteln der Stadtplanung? Ein gemeinsames Projekt zwischen dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV), Deutschem Wetterdienst (DWD) und der Stadt Bonn geht dieser Frage derzeit auf den Grund. Eine Klima-Messstation an der Wilhelmstraße 34 nahe des Bonner Stadthauses sammelt dafür seit kurzem Daten, die notwendig sind, um die Ergebnisse von Simulationen des Stadtklimas zu überprüfen. Denn die Ergebnisse aus Stadtklimamessung und Stadtklima-Modellierung bilden die Basis für die Entwicklung eines Internet-Tools, mit dessen Hilfe die Stadt Bonn und andere Städte in NRW bestmögliche städtebauliche Anpassungsmaßnahmen ermitteln können. Heute stellten die Projektpartner an der Messstation erste Ergebnisse der Bonner Klimamessungen vor.
</p>
<p>Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV: „Wie groß muss der Grünflächenanteil im Stadtquartier sein, um bei den zu erwartenden Hitzebelastungen an heißen Sommertagen eine Kühlwirkung zu zeigen? Wo müssen in der Stadt Gebäudeoberflächen so gearbeitet sein, dass sie sich nur minimal aufheizen? Zu diesen und vielen weiteren Fragen wird das Internet-Tool den Kommunen NRWs eine Entscheidungsgrundlage zur Auswahl der optimalen städtebaulichen Anpassungsmaßnahme in ihrem Untersuchungsgebiet liefern.“
</p>
<p>Helmut Wiesner, Dezernent für Planung, Umwelt und Verkehr der Stadt Bonn: „Unsere Stadt liegt in einer der wärmsten Regionen Nordrhein-Westfalens. Hier am südlichen Ende der Köln Bonner Bucht haben wir zwar ein wunderschönes mildes Klima im Mai, aber im Hochsommer kann es insbesondere in der Bonner Innenstadt zu extremen Hitzesituationen kommen. Deswegen passte es auch sehr gut, für dieses Kooperationsprojekt mit dem LANUV und dem Deutschen Wetterdienst Modellstadt zu sein.“
</p>
<p>Guido Halbig, Leiter der Niederlassung Essen des Deutschen Wetterdienstes: „Die Stadtklimamessungen in vier unterschiedlich bebauten Stadtquartieren in Bonn belegen, dass die Quartiere während Hitzewellen unterschiedlich stark wärmebelastet sind. Damit ist klar: der Bedarf zur Anpassung an extreme Hitze ist bereits heute gegeben, aber nicht überall gleich. Dort wo ein hoher Anpassungsdruck besteht, sollten Maßnahmen zur Klimaanpassung in der Bauleitplanung berücksichtigt werden. Welche der Maßnahmen den größten Erfolg bei der Reduktion der Hitzebelastung verspricht, wird mit Hilfe des DWD-Stadtklimamodells untersucht.“
</p>
<h3>Mehr<b>:</b></h3>
<p>Die globale Erwärmung als Folge des durch Menschen ausgelösten bzw. beeinflussten Klimawandels dürfte sich auch auf städtische Ballungsgebiete in NRW negativ auswirken. Daher müssen sich insbesondere Städte an die zukünftig zu erwartenden klimatischen Bedingungen anpassen. Eine besonders große Gefahr für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sehr junge und sehr alte Menschen geht von den voraussichtlich häufiger auftretenden und intensiveren Hitzesituationen (Hitzewellen) aus. Darauf müssen sich Städte frühzeitig vorbereiten! 
</p>
<p>Da städtebauliche Veränderungen oft einen langen Planungszeitraum beanspruchen, ist es wichtig, die notwendigen Anpassungsmaßnahmen möglichst frühzeitig in die Planung der künftigen Stadtentwicklung einfließen zu lassen. Für die Ermittlung der städtebaulichen Veränderungen sind qualifizierte Stadtklimauntersuchungen erforderlich. Aufgrund des hohen finanziellen und personellen Aufwands haben bislang nur wenige deutsche Städte solche Stadtklimauntersuchungen mit dem Fokus auf die Klimaanpassung durchgeführt. 
</p>
<p>Das soll sich durch dieses gemeinsame Vorhaben für Kommunen in NRW ändern: Am Beispiel der Stadt Bonn wird die Wirksamkeit von Anpassungsmaßnahmen zur Reduktion der Hitzebelastung in verschiedenen Stadtquartieren untersucht. Die Projektergebnisse werden mit Hilfe einer Klassifizierung typischer Bebauungsstrukturen auf Quartiersebene auf andere Kommunen in NRW übertragen. Mit Hilfe einer „interaktiven Webanwendung“ kann der Nutzer über eine Adress- oder Kartensuchfunktion die Bebauungsstruktur sowie die umgebende Bebauung eines beliebigen Untersuchungsgebietes ermitteln und sich für dieses Gebiet interaktiv die Wirksamkeit verschiedener Anpassungsmaßnahmenanzeigen lassen.
</p>
<p>Durch die Vorgabe der Bebauungsstrukturklassifizierung über die Auswahlfunktion wird es den Kommunen - ohne hohen Kosten- und Personaleinsatz – ermöglicht, für Stadtquartiere verschiedene Anpassungsmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung zu untersuchen. 
</p>
<h3>Zahlen und Fakten zum Klimawandel</h3><ul><li>In den letzten 30 Jahren (1986-2015) sind die mittlere Jahrestemperatur sowie die Sommertemperatur in NRW um 0,8 K angestiegen.</li></ul><ul><li>17 der 20 wärmsten Jahre in NRW traten in den letzten 30 Jahren auf.</li></ul><ul><li>Die Anzahl der heißen Tage (Temperatur überschreitet 30 °C) ist in NRW in den letzten 30 Jahren im Mittel um drei Tage angestiegen.</li></ul><ul><li>Die Anzahl der Eistage (Temperatur ist ganztägig unter 0°C) hat in NRW in den letzten 30 Jahren um 2 Tage abgenommen.</li></ul><ul><li>Die Anzahl der Tage mit Wärmebelastung, an denen die gefühlte Temperatur über 32&nbsp;°C steigt, hat sowohl in Düsseldorf als auch an der Station Köln-Bonn im Vergleich der Zeiträume 1971-2000 und 1981-2010 um einen Tag zugenommen.</li></ul><ul><li>In Bochum konnte eine Zunahme der mittleren städtischen Wärmeinselintensität (Temperaturunterschied zwischen Stadt und Umland) im Sommer im Zeitraum 1997-2015 um 0,8 K festgestellt werden.</li></ul><ul><li>Die Städte Bochum, Bonn und Köln zeigten in verschiedenen Jahren im innerstädtischen Bereich mehr Sommertage (Temperatur überschreitet 25°C) und Heiße Tage als im Umland.</li></ul><ul><li>Für verschiedene Jahre konnten in Bochum, Bonn und Köln im innerstädtischen Bereich häufigere und längere Hitzewellen (mindestens drei aufeinanderfolgende Tage mit Temperaturen über 30 °C) als im Umland nachgewiesen werden.</li></ul><p>Quelle: Klimawandelbericht 2016, Veröffentlichung im November 2016
</p>
<p>Link zur Internetseite: <a href="http://www.stadtklima.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.stadtklima.nrw.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads</h3><ul> <li>Foto:  ©LANUV/Ch. Becker</li> <li>Foto:  ©LANUV/Ch. Becker</li> </ul><p><b>Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </b></p><ul><li>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-301</guid>
                        <pubDate>Wed, 26 Oct 2016 12:10:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV geht mit gutem Beispiel voran: Weitere 10 Elektroautos in Dienst gestellt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-geht-mit-gutem-beispiel-voran-weitere-10-elektroautos-in-dienst-gestellt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt 49 Elektro-Fahrzeuge hat das Land NRW in den letzten Wochen neu in den Dienst gestellt. 10 E-Fahrzeuge davon werden heute in den Regelbetrieb des LANUV übernommen, für das nun fast jeder vierte Dienstwagen elektrisch fährt.
</p>
<p>Klimaschutzminister Johannes Remmel: "Das Land NRW zeigt mit der Inbetriebnahme von knapp 50 elektrisch betriebenen Dienstfahrzeugen, dass wir längst in der Lage sind Mobilität emissionsfrei zu organisieren. Das breite Einsatzspektrum zeigt die hohe Praxistauglichkeit der bereits heute serienreifen Elektroautos und ich bin stolz darauf, dass das Land NRW mit gutem Beispiel voran geht. Die Debatte, wie eine möglichst saubere und umweltschonende Mobilität erreicht werden kann, ist längst eröffnet. Notwendig sind politische Leitentscheidungen - ähnlich wie in den Niederlanden oder Norwegen - um den Weg zu einer emissionsfreie Mobilität frei zu machen, um die Automobilindustrie zu umweltfreundlichen Investitionen anzuregen und um die Gesundheitsgefährdung durch Luftschadstoffe deutlich zu senken. Die Belastung mit Stickstoffdioxid ist das Problem Nummer eins in der Luftreinhaltung - nicht nur in Nordrhein-Westfalen. Die Bürgerinnen und Bürger sind alltäglich einer Vielzahl von Umweltbelastungen ausgesetzt. Unsere Aufgabe als Politik ist es, diese Belastungen zu reduzieren. Ziel muss es sein, ab 2030 ausschließlich auf emissionsfreie Fahrzeuge zu setzen. Dieses Ziel ist ambitioniert, aber machbar, wenn heute damit begonnen wird. Die Energiewende kann nicht nur für den Strom gelten, sondern wir brauchen auch große Anstrengungen für unsere Mobilität und die Wärmeerzeugung. Nicht nur das Pariser Klimaschutzabkommen fordert von uns wirksame Maßnahmen." 
</p>
<p>Von den emissionsfreien Elektrofahrzeugen werden künftig im Geschäftsbereich des Umweltministeriums 10 Fahrzeuge, beim Finanzministerium 12, beim Innenministerium 11, beim Wirtschaftsministerium und Justizministerium jeweils 8 Fahrzeuge eingesetzt
</p>
<p>Mit den allein 10 zusätzlich neuen Elektrofahrzeugen im NRW-Landesumweltamt steigt der PKW-Flottenanteil im LANUV auf knapp 25%. Von 63 Pkw, die für die regelmäßigen Dienstfahrten eingesetzt werden fahren nun insgesamt 15 Fahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Energien. 
</p>
<p>Bei den neuen Elektroautos handelt es sich um drei VW e-Golf mit einer Reichweite von 130-160 km pro Akku-Ladung und um sieben BMW i3 mit einer Reichweite von bis zu 180 km. Die BMWs verfügen für Notfälle über eine konventionelle Reichweitenverlängerung bis ca. 300 km. 
</p>
<p>Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV: „Die Elektrofahrzeuge sind bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des LANUV sehr beliebt und eignen sich bestens für Fahrten zwischen unseren drei Hauptstandorten in Recklinghausen, Essen und Düsseldorf. Die neuen BMW i3 ermöglichen uns nun auch auf weiteren Strecken z.B. bei Probenahmen in ländlichen Landesteilen eine klimafreundliche Mobilität“.
</p>
<p>Das LANUV hatte bereits 2009 durch den Einsatz von Gasfahrzeugen mit der Trendwende hin zu einer emissionsärmeren Mobilität begonnen. Mit dem Kauf von drei Renault ZOE und einem BMW i3 erfolgte 2014 der Einstieg in die Elektromobilität, 2015 kam ein Wasserstoff-betriebenes Fahrzeug von Hyundai dazu. 
</p>
<p>Sämtliche E-Fahrzeuge werden an den drei LANUV-Standorten Recklinghausen, Essen und Düsseldorf mit Strom aus regenerativen Energien geladen.
</p>
<h3>Donloads:</h3><ul> <li>Foto:  © LANUV/A.Mense</li> <li>Foto: <span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"> © LANUV/A.Mense</span></li> <li>Foto:  © LANUV/R.Paschmann</li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-286</guid>
                        <pubDate>Tue, 25 Oct 2016 14:50:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erste Ergebnisse der Bonner Klimamessungen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erste-ergebnisse-der-bonner-klimamessungen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 28. Oktober stellen die Stadt Bonn, der Deutsche Wetterdienst und das LANUV erste Ergebnisse der gemeinsamen Stadtklima-Messungen vor. Das Ziel der Messungen: Die effektivsten Anpassungsmaßnahmen an sommerliche Hitzesituationen zu ermitteln.
</p>
<p>Die Stadtklima-Messungen und die später darauf aufbauenden Computer-Modellierungen sollen anderen Städten – und natürlich der Stadt Bonn selbst - städtebauliche Anpassungs-Maßnahmen aufzeigen, wie künftigen Auswirkungen des Klimawandels in Städten bestmöglich begegnet werden kann.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus diesem Anlass sind Sie recht herzlich zu Fototermin und Interviews eingeladen. Der Termin findet statt
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>am Freitag, den 28. Oktober, um 11:00 Uhr, </b>
</p>
<p><b>an der Messstation Wilhelmstr. 34, </b>
</p>
<p>(fußläufig vom Stadthaus Bonn zu erreichen)
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Helmut Wiesner, Dezernent für Planung, Umwelt und Verkehr der Stadt Bonn, Antje Kruse, Leiterin Klimaschutz und Klimawandel des LANUV und Guido Halbig, Deutscher Wetterdienst Leiter der DWD-Niederlassung Essen stehen für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Pressetelefon an dem Tag: 0173 5383775</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-278</guid>
                        <pubDate>Mon, 24 Oct 2016 14:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Konferenz „Clean Inland Shipping“ </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/konferenz-clean-inland-shipping</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> <b>NRW und Südholland gemeinsam für saubere Luft am Rhein</b> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 27. Und 28. Oktober treffen sich Experten aus den Niederlanden, Belgien, Großbritannien und Deutschland zur Auftakt-Konferenz für das internationale Projekt „Clean Inland Shipping“ (CLINSH). Ziel ist die Verminderung der Luftverschmutzung durch die Binnenschifffahrt. In Düsseldorf startet damit ein so genanntes EU-LIFE-Projekt. Das LANUV lädt Sie herzlich zu einer begleitenden Pressekonferenz auf unser Laborschiff „Max Prüss“ ein.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Am 27. Oktober ab 11:30 Uhr </b>legt die „Max Prüss“&nbsp; an den Rheinterrassen an. Zum <b>Pressegespräch </b>laden Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV und Rik Janssen, Regionalminister aus Südholland recht herzlich <b>an Bord des Laborschiffes</b> ein.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Längst ist bekannt, dass der Schiffsverkehr nicht unerheblich zur Luftbelastung beiträgt, insbesondere dort, wo die großen Wasserstraßen mitten durch die Innenstädte fließen. Die Emissionen, die beispielsweise am Rhein in Köln durch die Binnenschiffe entstehen, sind durchaus vergleichbar mit denen eines stark befahrenen Autobahnabschnitts. Der Rhein als internationale Wasserstraße verlangt deshalb länderübergreifende Lösungen. Im Projekt „CLINSH“ mit einem Gesamtvolumen von ca. acht Millionen Euro sollen Maßnahmen zur Schadstoffverringerung in den Abgasen der Schiffe unter realen Betriebsbedingungen getestet werden. Mit der Konferenz in Düsseldorf wird ein Prozess angestoßen, der technische Möglichkeiten über Verwaltungsgrenzen hinaus beleuchtet.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz möchte Ihnen gern zu diesem Anlass das eigene Laborschiff „Max Prüss“ vorstellen, das bereits über eine effiziente Abgasreinigungsanlage verfügt. Deshalb wurde es als Ort für das begleitende Pressegespräch ausgewählt.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben den genannten Experten zu den Themen des EU-LFE-Projekts&nbsp; stehen weitere Fachleute für Sie als Gesprächspartner bereit, um Ihnen über die Aufgaben des Laborschiffes und die hier schon im Dauerbetrieb erfolgreich arbeitende Abgasreinigung Auskunft zu geben.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr zum Thema:</b>
</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/wasserrahmenrichtlinie/gewaesserueberwachung/max-pruess-laborschiff/" target="_blank" rel="noreferrer">Laborschiff „Max Prüss“</a>
</p>
<h3><b>Download:</b></h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-276</guid>
                        <pubDate>Mon, 24 Oct 2016 11:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV stellt 10 weitere Elektroautos in den Dienst</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-stellt-10-weitere-elektroautos-in-den-dienst</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 26. Oktober stellen Umweltminister Johannes Remmel und LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen drei VW e-Golf und sieben BMW i3 auf dem LANUV-Gelände in Essen in den Dienst. Die 10 neuen E-Fahrzeuge heben den E-Anteil an der LANUV-PkW-Dienstwagenflotte auf über 20%. Die Fahrzeuge „tanken“ an den LANUV-Standorten Düsseldorf, Essen und Recklinghausen Strom aus regenerativen Energien und fahren damit emissionsfrei (Zero-Emission).
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Wagen gehören zu einer Flotte von 49 neuen Elektro-Fahrzeuge, die das Land NRW jetzt in den Dienst stellt. So möchte das Land NRW mit gutem Beispiel voran gehen und seinen Teil zu einer sauberen und umweltschonenden Mobilität beitragen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus diesem Anlass sind Sie recht herzlich zu einem Fototermin mit Pressestatement vor Ort eingeladen. Der Termin findet statt
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>am Mittwoch, den 26. Oktober, um 9:00 Uhr </b>
</p>
<p><b>vor dem LANUV-Gebäude in Essen, Wallneyer Straße 6.</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Interviews mit Umweltminister Johannes Remmel, LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen sowie weiteren Fachleuten des LANUV. Probefahrten mit VW e-Golf, BMW i3 sind möglich, vorgeführt wird darüber hinaus ein Wasserstoff-betriebenes Dienstfahrzeug, das bereits seinen Regelbetrieb aufgenommen hat.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Pressetelefon an dem Tag: 0173 5383775</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:<b> </b></h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-269</guid>
                        <pubDate>Mon, 17 Oct 2016 11:50:00 +0200</pubDate>
                        <title>Jetzt lärmende Laubbläser und Laubsauger durch leise, Akku-betriebene Elektrogeräte ersetzen!   </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/jetzt-laermende-laubblaeser-und-laubsauger-durch-leise-akku-betriebene-elektrogeraete-ersetzen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Laub auf Straßen und Wegen stellt bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Dem beugen Städte und Gemeinden mit motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern vor. Die Folgen sind Lärm und Emissionen. Da der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren als besonders belästigend bekannt ist, ist deren Einsatz in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr statthaft. Das gilt sowohl für private wie für professionelle Nutzer.
</p>
<p>Lärm und Emissionen sind aber in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn mittlerweile sind wesentlich leisere und emissionsärmere elektrisch betriebene Laubbläser und -sauger marktreif. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben inzwischen bis zu elf Stunden durch – damit ist der professionelle Einsatz gewährleistet! Die alte Gleichung „laut = leistungsstark“ ist heute falsch! Denn aufgrund der technologischen Entwicklungen in den letzten Jahren kann aus den Lärmemissionen eines Laubbläsers oder –Saugers kein Rückschluss mehr auf dessen Leistungsfähigkeit gezogen werden. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 11 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur Straßen und Wege vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals um ca. 4 dB(A) kleiner ist. Diese spürbare Lärmminderung schont nicht nur „die Nerven“ in der Nachbarschaft, auch die Nasen und Lungen werden geschont, denn es entstehen keine Verbrennungsabgase.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Laubrechen, Harken und Besen schonen Bodenleben</b>
</p>
<p>Laubsauger vernichten große Mengen wertvoller Kleintiere, die für die Bodenverbesserung und für den Laubabbau zu Humus erforderlich sind. Der Einsatz von Laubrechen, Harken und Besen vermeidet diese Schäden. Zudem stehen dem höheren Zeitbedarf und möglicherweise höheren Personalkosten niedrigere Gerätekosten für Anschaffung und Wartung gegenüber. Daher gilt: Private und vor allem kleine Flächen bitte nicht mit Laubsaugern bearbeiten!
</p>
<p><b>Aktionsbündnis „NRW wird leiser“ </b>
</p>
<p>Mobile Laubbläser und -sauger sind zudem ein Thema des Aktionsbündnisses "NRW wird leiser". In diesem Bündnis befassen sich auf Initiative des NRW-Umweltministeriums seit April 2013 neben zuständigen Ministerien u.a. auch die kommunalen Spitzenverbände, Elterninitiativen und die Verbände von Umwelt, Industrie-und Handwerk mit dem Thema Lärm. Primäres Ziel des Bündnisses ist es, mit bewusstem Verhalten Lärm im häuslichen Umfeld zu vermeiden. 
</p>
<p><b>Mehr</b>:</p><ul><li><a href="http://www.nrw-wird-leiser.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.nrw-wird-leiser.de</a></li><li><a href="http://www.umwelt.nrw.de/umweltschutz-umweltwirtschaft/umwelt-und-gesundheit/laerm/geraete-und-maschinenlaerm/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.umwelt.nrw.de/umweltschutz-umweltwirtschaft/umwelt-und-gesundheit/laerm/geraete-und-maschinenlaerm/</a></li></ul><p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-234</guid>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2016 13:48:00 +0200</pubDate>
                        <title>Marktüberwachung prüft bundesweit über 100.000 Elektrogeräte und Reifen auf Kennzeichnung mit Energielabel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/marktueberwachung-prueft-bundesweit-ueber-100-000-elektrogeraete-und-reifen-auf-kennzeichnung-mit-energielabel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>In NRW rund 65% Betriebe und ca. 10% der Produkte beanstandet </h2>
<p>Bei der Aktion haben die Behörden in ganz Deutschland über 7.500 Produkte (rund 6,6 Prozent) beanstanden müssen. Dabei fehlten die Energielabel bei Leuchten und Staubsaugern in ca. 10 Prozent der Fälle. Im Bereich der sogenannten „weißen Ware“ (zum Beispiel Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner) betrug die Mängelquote lediglich 3 Prozent.&nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>Die Marktüberwachungsbehörden haben bundesweit insgesamt 1.041 Händler kontrolliert. Hierunter befanden sich 349 Elektrofachmärkte, 143 Möbelhäuser, 127 Internethändler und 107 SB-Warenhäuser. Bei fast jedem zweiten Händler haben die Behörden Mängel festgestellt. Diese hohe Quote beruht nach Ansicht der Marktüberwachungsbehörden auf der Vielzahl von unterschiedlichen Gerätemodellen, die die Händler im Angebot haben.
</p>
<p>383 der insgesamt 516 in Deutschland beanstandeten Händler haben die festgestellten Mängel umgehend und freiwillig behoben (Quote: 74 Prozent). In den restlichen Fällen sind die Verfahren noch nicht abgeschlossen. Hierbei wird auch geprüft, ob ein Bußgeldverfahren gegen die Händler eingeleitet werden soll.
</p>
<h3>Nordrhein-Westfalen</h3>
<p>In Nordrhein-Westfalen hat das LANUV die Kontrollen der Kennzeichnungspflichten bei den sog. energieverbrauchsrelevanten Produkten durchgeführt. Insgesamt wurden hier 169 Händlerbetriebe (incl. Onlinehandel) mit über 24.000 Produkten überprüft. 
</p>
<p>Beanstandet wurden nahezu 65 % der Betriebe und knapp 10 % der Produkte.
</p>
<p>Der Vergleich der Beanstandungsquoten der einzelnen Produktgruppen zeigt, dass insbesondere bei Staubsaugern, Fernsehgeräten, Luftkonditionierern und Haushaltsbacköfen/ Dunstabzugshauben, sowie teilweise bei Leuchten Verbesserungspotentiale bei der Einhaltung der Kennzeichnungspflichten durch den Handel bestehen. Eine Rolle könnte der Umstand spielen, dass die rechtlichen Vorgaben für diese Produktgruppen teilweise noch nicht so lange gelten. Bei anderen Produktgruppen, z. B. bei der sog. „weißen Ware“ (z.B. Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner), sind die Beanstandungsquoten relativ niedrig. Die Regelungen sind hier schon längere Zeit in Kraft. 
</p>
<p>Die Beanstandungsquote bei der Kontrolle des Internethandels liegt höher: Bei 78% der kontrollierten Online-Händler (18 von 23) wurden vielfach erhebliche Verstöße gegen die Kennzeichnungsvorgaben festgestellt.
</p>
<p>Alle überprüften Händlerbetriebe, bei denen Verstöße festgestellt wurden, haben freiwillige Maßnahmen zur Mangelabstellung getroffen. Im Nachgang zu den Überprüfungen wurden zusätzlich 63 Ordnungswidrigkeitenverfahren (Bußgeld, Verwarnungen mit oder ohne Verwarngeld) durch das LANUV eingeleitet.
</p>
<p>Aufgrund der Ergebnisse wird das LANUV die Einhaltung der Kennzeichnungspflichten durch den Handel weiter im Fokus behalten.
</p>
<p>Weiterführende Informationen zu den Ergebnissen und produktspezifische Auswertungen finden Sie auf den LANUV-Seiten im Internet unter <strong>!</strong><a href="http://www.lanuv.nrw.de/index.php?id=3264" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/index.php</a> 
</p>
<p>&nbsp;
</p>
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<h3>Download </h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-230</guid>
                        <pubDate>Mon, 10 Oct 2016 12:29:00 +0200</pubDate>
                        <title>Pilze sammeln im Herbst </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/pilze-sammeln-im-herbst</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><div><p><strong>Jetzt ist Hochsaison für Marone, Steinpilz und Co.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Herbst ist bekanntlich die Hochsaison der Speisepilze. Daher sind in den Herbstferien viele Pilz-Liebhaber in den Wiesen und Laubwäldern NRWs unterwegs, um Pilze zu sammeln. Neben der gebotenen Vorsicht zur Vermeidung von Pilzvergiftungen sind auch rechtliche Aspekte zu beachten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wo und wie viele Pilze dürfen gesammelt werden?</strong></p>
<p>Für alle Pilze, die nicht unter besonderem Schutz stehen gilt: Außerhalb von Schutzgebieten (z.B. Naturschutzgebiete) ist das Sammeln in Deutschland generell erlaubt. Doch mit folgender Einschränkung: Die generelle Erlaubnis gilt nur für den privaten Verzehr, d.h. für den „Eigenbedarf“. Das Sammeln zu kommerziellen Zwecken, d.h. für den Weiterverkauf ist verboten. Der Grund liegt auf der Hand: Es geht um den Schutz der Pilze vor massenhaftem Abschneiden der Fruchtkörper. Denn auch wenn das Abschneiden der Fruchtkörper das unsichtbare Pilzgeflecht im Boden nicht schädigt, bleibt das massenhafte Abernten der Fruchtkörper auf lange Sicht nicht ohne Folgen für den gesamten Pilzbestand einer Region. Denn auch Pilze müssen sich verbreiten, um ihren Fortbestand zu sichern. Das gelingt ihnen nur mit den weit fliegenden Pilzsporen. Und genau die werden in den Fruchtkörpern produziert, die der Pilzsammler erntet. In Deutschland ist die genaue Höchstmenge, die gesammelt werden darf, je nach Bundesland geregelt und beträgt in den meisten Fällen ein Kilo pro Person und Tag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nicht alle Pilze dürfen gesammelt werden.</strong></p>
<p>Einige Pilze stehen unter besonderem Schutz. Die deutschlandweit geltende Bundesartenschutzverordnung benennt folgende Pilzarten, die nicht gesammelt werden dürfen: Alle heimischen Trüffel-Arten, Semmel-Porlinge, Saftlinge sowie die Arten Schaf-Porling, Kaiserling, Weißer Bronze-Röhrling, Gelber Bronze-Röhrling, Sommer-Röhrling, Echter Königs-Röhrling, Blauender Königs-Röhrling, Erlen-Grübling, März-Schneckling, und Grünling. In nur geringen Mengen dürfen gesammelt werden: Alle Arten von Pfifferlingen, Birkenpilze, Rotkappen und Morcheln sowie die Arten Steinpilz, Schweinsohr und Brätling.</p>
<p>Gefährdung:</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen gibt es 3.615 so genannte Großpilze. Davon sind 1.352 gefährdet, sie stehen in NRW auf der aktuellen Roten Liste (2011). Das entspricht knapp 40%. Seit der letzten Roten Liste von 1999 ist das eine Zunahme von 6%. Was macht den Pilzen zu schaffen? Es sind Entwässerung, Anbau gebietsfremder Arten wie Fichten, Lärchen und Kiefern anstelle von natürlicherweise vorkommenden Eichen und Buchen sowie die Stickstoff- und Phosphatdüngung. Auf großer Fläche verlieren dadurch Pilze ihre Lebensräume. Deswegen fällt den unbewirtschafteten und nicht gedüngten Wildnis- und Naturschutzgebieten eine sehr wichtige Rolle für den Schutz der Pilzarten in NRW zu. Auskunft über die in NRW vorkommenden Großpilze gibt die vierte Fassung der NRW-Roten Liste: <a href="https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/details?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=163&amp;cHash=dfec6a5a0ea6ad9f84867b53c0dd76ed" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pilzvergiftungen</strong></p>
<p>Zu fast jedem essbaren Pilz gibt es ein ähnlich aussehendes, giftiges oder zumindest ungenießbares Gegenstück. Deswegen sollte nur Pilze sammeln, wer das sichere Bestimmen der Pilze erlernt hat. Das rät die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM). Allzu leicht können z.B. die beliebten Champignon-Arten mit den hochgiftigen und tödlich wirkenden <a href="http://www.t-online.de/ratgeber/freizeit/umwelt-natur/id_48348422/knollenblaetterpilz-vorsicht-verwechslungsgefahr.html" target="_blank" rel="noreferrer">Knollenblätterpilzen</a> verwechselt werden. Auf Ihrer Homepage warnt die Deutsche Gesellschaft für Mykologie zudem auch vor <a href="http://www.t-online.de/ratgeber/freizeit/umwelt-natur/id_50623436/achtung-giftige-pilze-diese-arten-sind-lebensgefaehrlich.html" target="_blank" rel="noreferrer">Pilzvergiftungen</a> durch zu alte, zu lange, falsch gelagerte oder falsch zubereitete Pilze. So kann bereits unzureichendes Erhitzen (braten, dünsten) bei bestimmten Arten gesundheitsschädigend wirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>An wen wende ich mich bei Fragen?</strong></p>
<p>Pilzberater und Pilzberatungsstellen gibt es in den meisten der 54 Kreise und kreisfreien Städte in NRW. Auskünfte hierzu können in vielen Fällen die Stadt- bzw. Kreisverwaltungen geben. Eine deutschlandweite Zusammenstellung von Pilzsachverständigen teilt die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) auf ihrer Homepage unter der Adresse <a href="http://www.dgfm-ev.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dgfm-ev.de</a> mit. Ein sog. „Giftnotruf“ ist bundesweit in Berlin 24 Stunden unter 030-19240 und per Mail unter <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/rfnqElnkystywzk3ij" data-mailto-vector="5">mail(at)giftnotruf.de</a> erreichbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pilz des Jahres:</strong></p>
<p>Seit 1994 gibt es den „Pilz des Jahres“, in diesem Jahr wählte die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V. den „Lilastielige Rötelritterling“, 2017 ist das „Judasohr“ zum Pilz des Jahres gekürt. Mehr zum Pilz des Jahres 2017: <a href="http://bit.ly/2dxDE66" target="_blank" rel="noreferrer">http://bit.ly/2dxDE66</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Download</strong>s</h3><ul> 	<li><strong>Foto:</strong>&nbsp;<strong></strong>© LANUV/P.Schütz. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</li> </ul><p>&nbsp;</p><ul> 	<li></li> </ul></div></div>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-170</guid>
                        <pubDate>Tue, 13 Sep 2016 06:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> <b>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</b> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> <br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</li><li>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </li><li>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </li><li>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</li></ul><p>&nbsp;<b><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/umweltmedizin/wirkungen-von-luftschadstoffen/schadstoffe/ozon-o3/" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum Thema Ozon</a></b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-155</guid>
                        <pubDate>Mon, 12 Sep 2016 10:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lebensmittelverluste bei Obst, Gemüse und Kartoffeln zwischen Feld und Ladentheke</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lebensmittelverluste-bei-obst-gemuese-und-kartoffeln-zwischen-feld-und-ladentheke</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> <b>Teilnehmer für Befragung gesucht </b> 
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) führt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg eine Studie zu Lebensmittelverlusten von Obst, Gemüse und Kartoffeln zwischen Feld und Ladentheke durch. Was sind Gründe dafür, dass ein Teil der aufwändig produzierten Lebensmittel nicht vermarktet wird? Um welche Mengen geht es? Wie könnten diese reduziert werden? Für eine Online-Umfrage im Oktober und November (Zeitaufwand: ca. 10 min) sucht das LANUV Produzenten von Kartoffeln sowie von Obst und Gemüse (v.a.: Äpfel, Erdbeeren, Möhren, Salat, Spargel, Tomaten) sowie Betriebe aus dem Bereich Aufbereitung und Großhandel.
</p>
<p>Die Online-Umfrage wird ergänzt durch Interviews mit Fachleuten aus Praxis und Beratung. Auf Basis der Ergebnisse sollen Anfang 2017 in einem Workshop mit den Beteiligten Möglichkeiten zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten am Anfang der Wertschöpfungskette diskutiert werden.&nbsp; 
</p>
<p>Lebensmittelverluste sind aus betriebswirtschaftlicher und auch aus Umweltsicht ein Problem. Wenn Lebensmittel nicht als solche genutzt werden, steht dem Aufwand zur Produktion kein entsprechender Nutzen gegenüber. Fläche, Jungpflanzen, Wasser, Düngung, Pflanzenschutz und schließlich der Personalaufwand werden ohne Nutzen aufgebracht. Das bedeutet für die Betriebe und auch für die Umwelt eine negative Bilanz<b>. </b>&nbsp;
</p>
<p>Mehr Informationen und den Link zur Online-Umfrage finden Sie auf der Internetseite des LANUV oder unter: <a href="http://www.ogk-umfrage.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ogk-umfrage.nrw.de</a>. Über Ergebnisse werden weitere Mitteilungen erfolgen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Hintergrund der Erhebung</b>
</p>
<p>·&nbsp;Ein nennenswerter Anteil der produzierten Lebensmittel geht für die Ernährung von Menschen verloren. Das hat wirtschaftliche, soziale und ökologische Konsequenzen – weltweit und auch in NRW. Zahlreiche Initiativen und auch die Bundes- und Landes­regierung bemühen sich daher die Wertschätzung für Lebensmittel zu erhöhen und Lebensmittelverluste zu verringern.
</p>
<p>·&nbsp;Bei Obst, Gemüse und Kartoffeln für den Frischmarkt tritt ein Teil der Verluste schon am Anfang der Wertschöpfungskette auf. Als Gründe dafür werden z.B. Qualitätsstandards, aber auch Schwankungen im Angebot oder der Nachfrage genannt. Die Folge: Viele Produkte, die vorher aufwändig produziert wurden, erreichen die Ladentheke nicht.
</p>
<p>·&nbsp;Landwirtschaftliche Betriebe und Handel versuchen die auf der jeweiligen Stufe auftretenden Lebensmittelverluste so gering wie möglich zu halten. Die Studie soll die aktuelle Situation darstellen. Außerdem sollen bestehende und potentielle Strategien zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten aufgezeigt werden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Ablauf der Studie</b>
</p>
<p>·&nbsp;Landwirte und Gartenbaubetriebe aus NRW werden (über­wiegend online) zu Verlust­mengen und Verlustgründen bei ausgewählten Obst- und Gemüsearten sowie Kartoffeln befragt. Der Zeitaufwand je Betrieb liegt bei etwa 10 Minuten. In gleicher Weise werden auch Betriebe aus dem direkt nachgelagerten Bereich (Aufbereitung, Großhandel) befragt. Ziel ist eine möglichst breite Teilnahme von Betrieben. 
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ergänzend dazu werden einige Betriebsleiter und Fachleute aus Beratung, amtlicher Überwachung und Wirtschaft zu Hintergründen von Lebensmittelverlusten und Vermeidungsstrategien interviewt. 
</p>
<p>·Die Ergebnisse von Umfrage und Interviews werden Anfang 2017 in einem Workshop vorgestellt. Bestehende und potenzielle Strategien zur Reduktion von Lebensmittel­verlusten werden mit den Beteiligten diskutiert. 
</p>
<p>· Auf Grundlage der Studie und des Workshops werden Empfehlungen für Politik und Verwaltung erarbeitet.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Ansprechpersonen </b>
</p>
<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) Fachbereich: Übergreifende Umweltthemen, Landwirtschaft und Umwelt, Umweltinformation, Ansprechpartner: Dominik Frieling, Telefon: 0201 / 7995 1221, E?Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/itrnsnp3kwnjqnslEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">dominik.frieling(at)lanuv.nrw.de</a>&nbsp; 
</p>
<p>·Internationales Zentrum für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bonn Rhein-Sieg (IZNE), Ansprechpartner: Dr. Christian H. Meyer, Telefon: 02241 / 865 9631,&nbsp; E?Mail: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/hmwnxynfs3rjdjwEm2gwx3ij" data-mailto-vector="5">christian.meyer(at)h-brs.de</a>&nbsp; 
</p>
<p>·Die Studie wird im Auftrag des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz&nbsp; durchgeführt
</p>
<p>&nbsp;</p>
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-112</guid>
                        <pubDate>Wed, 31 Aug 2016 10:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Gelbbauchunke kehrt in den Oberbergischen Kreis zurück</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/die-gelbbauchunke-kehrt-in-den-oberbergischen-kreis-zurueck</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Regelrecht auf die Sprünge geholfen wird heute der Gelbbauchunke, einem europaweit streng geschützten Tier. Die kleine, krötenähnliche Amphibienart war früher im gesamten Bergischen Land häufig, vertilgte in praktisch jeder kleinen Wasserfläche auf Wald- und Feldwegen Stechmücken und andere Insekten. Heute ist die Art so gut wie ausgestorben.
</p>
<p>Deswegen werden die Amphibien nachgezüchtet und in geeigneten Lebensräumen, in denen es sie früher gegeben hat, wieder angesiedelt. Genau das passierte heute in einem Steinbruch in der Nähe von Lindlar mit einigen hundert nachgezüchteten Jung-Unken. Die Nachzucht und Wiederansiedlung wurde möglich durch die Kooperation von privatem und staatlichem Naturschutz. 
</p>
<p>Biologe Tobias Mika von den Biologischen Stationen Oberberg und Rhein-Berg, der das Projekt vor Ort betreut, freut sich: „Mit der Wiederansiedlung der Gelbbauchunke im Oberbergischen Kreis sind wir endlich einen großen Schritt weiter bei den Schutzbemühungen um diese in NRW vom Aussterben bedrohte Art. Jetzt müssen wir uns darum kümmern, dass es den jungen Unken hier so gut gefällt, dass es bald den ersten Nachwuchs im Steinbruch gibt.“
</p>
<p>Arno Geiger, Amphibienexperte im LANUV: „Unter streng kontrollierten Bedingungen haben wir in unserem Artenschutzzentrum in Metelen, Kreis Steinfurt, eine große Anzahl Jungtiere aus wenigen Wildfängen nachzüchten können“. Oliver ter Schegget, LANUV-Tierpfleger in Metelen: „Zurzeit grassiert ein gefährlicher Pilz in NRW, der Chytridpilz. Er schädigt die feuchte Haut der Amphibien. Ziel unserer Nachzucht war es daher nicht nur, viele junge Unken zu produzieren, sondern die Nachzucht auch Chytridpilz-frei zu halten. Bis jetzt ist uns das gelungen!“
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Hintergrund</b><br>Gelbbauchunken sind in der Europäischen FFH-Richtlinie gelistet und dementsprechend im Bundesnaturschutzgesetz sowie im nordrhein-westfälischen Landschaftsgesetz streng geschützt. Zudem ist sie durch Bestandsrückgänge in den letzten Jahrzehnten bundesweit mittlerweile in den Roten Listen als „stark gefährdet“ eingestuft worden, in NRW sogar in die höchste Gefährdungskategorie „vom Aussterben bedroht“. Zusätzlich ist Deutschland für diese Art international „in besonders hohem Maß verantwortlich“. Das ist immer dann der Fall, wenn ein besonders großer Teil der Weltpopulation einer Art in Deutschland lebt.
</p>
<p>Aus diesen Gründen wurde ein Förderprojekt mit dem Namen „Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland“ initiiert. Es ist Teil des Programms „Biologische Vielfalt“ des Bundesamts für Naturschutz und wird finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Projektträger ist der Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Niedersachsen (kurz: NABU).
</p>
<p>Das Programm ermöglicht sowohl die Erhaltung bestehender Lebensräume als auch die Schaffung ganz neuer Lebensräume, die dann anschließend neu von Gelbbauchunken besiedelt werden können. Im Bergischen Land setzen die beiden Biologischen Stationen Rhein-Berg und Oberberg das Projekt um. Die dazu nötigen Nachzuchten erfolgen im LANUV-Artenschutzzentrum Metelen und durch den Bergischen Naturschutzverein. Weiterhin unterstützen die Untere Landschaftsbehörde des Oberbergischen Kreises und des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie die Höhere Landschaftsbehörde der Bezirksregierung Köln das Projekt und last but not least der NABU-Landesverband Nordrhein-Westfalen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>zum Download:</b></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-96</guid>
                        <pubDate>Mon, 29 Aug 2016 15:43:00 +0200</pubDate>
                        <title>Schadstoffe in der Luft und im Staubniederschlag</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/schadstoffe-in-der-luft-und-im-staubniederschlag</link>
                        <description> </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Ergebnisse zur Luftqualität 2015:</b> 
</p>
<p>Die Luftqualität in NRW wird zwar stetig besser, dennoch sind noch lange nicht alle Probleme gelöst. Das LANUV veröffentlicht dazu die Jahresauswertungen für hochtoxische Stoffe in der Außenluft sowie für Schadstoffanalysen im Staubniederschlag.
</p>
<p><b>Dioxin/Furan-Belastung in der Außenluft rückläufig, PCB nahezu unverändert</b>
</p>
<p>Die Dioxin- und Furan- Konzentrationen in der Außenluft des Ruhrgebietes sind seit Beginn der Messungen im Jahre 1988 deutlich zurückgegangen. Die Jahresmittelwerte 2015 betragen heute weniger als &nbsp;ein Zehntel der damaligen Werte. An allen Außenluft-Messstationen in NRW wird der unter Vorsorgegesichtspunkten festgelegte Zielwert für die hochtoxischen Dioxine und Furane der Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Immissionsschutz (LAI) seit 1999 sicher eingehalten. Der deutliche Rückgang geht auf Maßnahmen zur Emissionsminderung an Industrieanlagen und auf Anlagenschließungen zurück. Im Unterschied dazu fällt der Rückgang der PCB-Gesamt-Konzentrationen in der Außenluft in NRW deutlich geringer aus, weil diese Stoffe langlebig sind und in der Umwelt kaum abgebaut werden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Staubniederschlag (Deposition) ist seit den neunziger Jahren ebenfalls ein deutlicher Rückgang der Dioxin- und Furan-Belastung zu verzeichnen. Die PCB-Gesamt-Konzentration in der Deposition hat sich hingegen in den letzten 20 Jahren kaum verändert.
</p>
<p>Der von der LAI empfohlene Zielwert für die Dioxin/Furan- und PCB-Deposition wird an den langjährigen NRW-Messstationen noch immer überschritten. Hier macht sich die Industriegeschichte bemerkbar: trotz der weitgehenden Vermeidung frischer Emissionen sind die Werte noch immer erhöht. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Schwermetallgehalte im industrienahen Grobstaub bleiben auf hohem Niveau</b>
</p>
<p>Bei weiteren Depositions-Untersuchungen wurde insbesondere der Gehalt von Schwermetallen im Niederschlag grober Stäube analysiert. Das Staubniederschlagsmessnetz konzentriert sich mit 127 Messpunkten auf Nahbereiche von Industrieanlagen und Häfen. Neben wenigen Messpunkten mit Blei-, Kadmium- oder Arsen-Überschreitungen sind bei 68 Messungen Überschreitungen der Nickel-Konzentration gefunden worden. 
</p>
<p>Nickel wird bei der Herstellung von Edelstahl verwendet. Durch die Konzentration der Schwerindustrie und zahlreicher metallverarbeitender Betriebe im Duisburger Hafen sowie zahlreicher Firmen mit Massenumschlag von Schüttgü­tern sind hier besonders große Gebiete von hohen Staubniederschlägen betroffen. Deshalb verwundert es nicht, dass an den Messpunkten im Duisburger Hafen allein beinahe die Hälfte aller Nickel-Überschreitungen festgestellt wurde.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben den betroffenen Gebieten in Duisburg werden Analysen des Staubniederschlags 
</p>
<p>in Essen, Dortmund und in der Eifel durchgeführt. Die Messpunkte werden bereits über einen sehr langen Zeitraum beobachtet. Weitere Messstellen wurden wegen aktueller Untersuchungsfälle eingerichtet. Dabei handelt es sich z. B. um die Messstelle am Eyller Berg in Kamp-Lintfort oder im Dortmunder Hafen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bundesweit gelten Immissionswerte für den Eintrag von Staubniederschlag und seiner Inhaltsstoffe auf Böden und Oberflächen. An 68 Messpunkten ist die Nickelbelastung zu hoch. Im Jahr 2014 waren das noch 70 Messpunkte. Außerdem sind die Werte für Blei an 8 Messpunkten (2014: 8), für Arsen an 9 Messpunkten (2014: 10) und für Kadmium an 5 Messpunkten (2014: 5) zu hoch. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Die Ergebnisse im Einzelnen</b>
</p>
<p>Bochum: Im Umkreis eines Edelstahlwerks überschreiten die Nickel-Niederschläge an zwei Messpunkten den Immissionswert von 15&nbsp;µg/(m²<sub>*</sub>d) (Mikrogramm pro Quadratmeter und Tag). Gegenüber dem Jahr 2014 ist eine Abnahme der Belastung zu erkennen, was auf den produktionsbedingten Rückgang zurückzuführen ist.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Duisburg: Durch die Konzentration der Schwerindustrie und zahlreicher metallverarbeitender Betriebe im Duisburger Hafen sowie zahlreicher Firmen mit Massenumschlag von Schüttgü­tern sind besonders große Gebiete von hohen Staubniederschlägen betroffen. Im Duisburger Norden einschließlich des Hafens wurde der Immissionswert für Staubniederschlag von 0,35&nbsp;g/(m²<sub>*</sub>d) im Jahr 2015 an vier Messpunkten, sowie der Immissionswert für Nickel-Niederschlag weiträumig an 31 Messpunkten überschritten. Hinzu kamen zwei Überschreitungen des Immissionswertes für Blei-Niederschlag und drei für Arsen und Kadmium. Hauptverursacher sind ein Stahlwerk mit weiteren Betrieben, darunter auch Schleifereien auf dem Werksgelände, aber auch Schrott verarbeitende Betriebe im Hafenbereich. Im Vergleich zu 2014 ist ein leichter Anstieg der Nickel-Deposition zu erkennen. Im Duisburger Süden kam es im Bereich eines weiteren Hüttenwerks zu zwei geringen Überschreitungen des Immissionswertes für Nickel-Niederschlag. Die Ursache einer Überschreitung des Immissionswerts für Cadmium nordöstlich des Werks ist bisher ungeklärt. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch Krefeld weist im Umfeld eines Edelstahlwerks, im Hafen und in Krefeld-Uerdingen ins­gesamt sieben Überschreitungen des Nickel-Immissionswertes auf. Zum Vorjahr gibt es keine wesentliche Veränderung der Belastung durch Staubniederschlag und seine metallischen Inhaltsstoffe.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Kamp-Lintfort sind seit dem Jahr 2012 im Bereich einer Deponie keine Überschreitungen von Immissionswerten für Metall-Niederschläge mehr registriert worden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lünen bildet mit einer großen Sekundär-Kupferhütte und mehreren Recyclingbetrieben im Hafen einen Schwerpunkt der Schwermetall-Niederschläge. Insgesamt wurde der Immissionswert für Nickel-Niederschlag an neun Messpunkten, für Blei-Niederschlag an drei und für Arsen-Niederschlag an fünf Messpunkten überschritten. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Gebiet des Mülheimer Hafens wird der Immissionswert für Nickel-Niederschlag ebenfalls weiträumig überschritten. In der Umgebung zweier Schrottverwertungen sind die Werte für die Nickel-Deposition zum Vorjahr immer noch deutlich über dem Immissionswert für Nickel von 15&nbsp;µg/(m²<sub>*</sub>d). In der Umgebung der Schrottverwertung sind auch Wohngebiete von der Belastung betroffen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Schwerte wird im Umkreis eines Betriebes zur Nickelverarbeitung und einer Brammenschleiferei der Immissionswert für den Nickel-Niederschlag an drei Messpunkten überschritten. Zum Vorjahr sind die Werte für Nickel gering angestiegen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Siegen und in Witten wird in der Umgebung mehrerer Edelstahlwerke der Immissionswert für den Nickel-Niederschlag an sechs bzw. an vier Messpunkten überschritten. Insgesamt sind die Werte zum Vorjahr für die Nickel-Deposition in Siegen und Witten zurückgegangen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Gegensatz zu Feinstaub sind grobe Stäube nicht lungengängig. Eine Überschreitung der Immissionswerte für Staubniederschläge bedeutet deshalb nicht unmittelbar, dass schädliche Umwelteinwirkungen auf Menschen vorliegen. Durch gesonderte Untersuchungen wird im Einzelfall geklärt, ob es durch langjährig überhöhte Einträge zu bedenklichen Anreicherungen in Böden oder Pflanzen gekommen ist. Werden bei diesen Untersuchungen gesundheitlich bedenkliche Schwermetallgehalte in Nahrungspflanzen festgestellt, werden vorsorglich Empfehlungen zu Verzehrs- und Nutzungsbeschränkungen in Gärten herausgegeben.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>zum </b><b>Douwnload:</b></p><ul><li> </li></ul><p>&nbsp;</p>
<p><b>Daten und Informationen zur Luftqualität in NRW:</b>
</p>
<p>&lt;link umwelt luft immissionen staubniederschlag messergebnisse&gt;Staubniederschlagswerte 2015
</p>
<p>&lt;link umwelt luft immissionen berichte-und-trends jahreskenngroessen-und-jahresberichte&gt;Jahreskenngrößen Luft
</p>
<p>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm&gt;Zur aktuellen Luftqualität
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-450</guid>
                        <pubDate>Wed, 20 Jul 2016 14:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> <br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><b>Da für morgen kühleres und weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.</b></i>
</p>
<p><br>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter: 
</p>
<p> <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" title="Opens external link in new window" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: 
</p>
<p>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.
</p>
<p>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! 
</p>
<p>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. 
</p>
<p>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_o3_akt/#c6866" title="Opens external link in new window" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum Thema Ozon</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>zum </b><b>Douwnload:</b></p><ul><li> </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-447</guid>
                        <pubDate>Tue, 19 Jul 2016 10:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> <br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer sich im Freien aufhält, sollte auch daran denken, sich gegen Sonnenbrand zu schützen. Die Verbrennung der Haut ist nicht nur schmerzhaft, sie erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich ist ein Sonnenbrand für die empfindliche Haut von Kindern.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter:
</p>
<p> <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/" title="Opens external link in new window" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/ausbreitung/aktuelle-immissionsprognose/immissionsprognose-fuer-nrw/</a>
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: 
</p>
<p>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.
</p>
<p>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! 
</p>
<p>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. 
</p>
<p>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_o3_akt/#c6866" title="Opens external link in new window" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum Thema Ozon</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>zum </b><b>Douwnload:</b></p><ul><li> </li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-422</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Jul 2016 11:17:00 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger klimaschädliche Gase aus NRW-Schornsteinen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/weniger-klimaschaedliche-gase-aus-nrw-schornsteinen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>LANUV veröffentlicht aktuelle Daten zu Treibhausgas-Emissionen.</h3>
<p>Für 2014 und 2015&nbsp;wurde ein leicht abnehmender Trend festgestellt, während der bundesweite Ausstoß von klimaschädlichen Gasen weiterhin leicht ansteigt. Der Bericht zeigt aber nicht nur, wo NRW bundesweit und im internationalen Vergleich steht. Er legt auch offen, welche Mengen an klimaschädlichen Gasen in den einzelnen Sektoren wie Industrie, Verkehr, Energiewirtschaft oder privaten Haushalten entstehen.
</p>
<p>Bedeutende Verursacher der klimaschädlichen Gase sind die Industrie mit 18,6%, der Verkehr mit 11,4% sowie Haushalte und Kleinverbraucher mit 9,5%. Den größten Beitrag liefert in Nordrhein-Westfalen die Energiewirtschaft. Mehr als die Hälfte, nämlich 55 % der Treibhausgase werden in NRW durch Kraftwerke freigesetzt. In 2014 waren das beinahe 161 Mio. Tonnen Kohlendioxid (CO2). Immerhin 54 Mio. Tonnen CO2 entstehen in der übrigen Industrie und 33 Mio. Tonnen CO2 werden durch den Verkehr verursacht.
</p>
<p>In NRW ist zum ersten Mal für die Gesamtemissionen ein anderer Trend als für Deutschland insgesamt festzustellen: Während das Umweltbundesamt für Deutschland 2015 im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme der Treibhausgas-Emissionen um 0,7 % angibt, ist für NRW von einer Reduzierung um 2,7 % auszugehen. Die Emissionen erreichen in NRW damit den bisher niedrigsten Stand seit 1990, noch unter dem des Jahres der Wirtschaftskrise 2009. Dennoch trägt Nordrhein-Westfalen pro Jahr etwa ein Drittel zu den bundesweiten Treibhausgas-Emissionen bei. Beinahe die Hälfte der CO2-Emissionen, die in Deutschland durch Energieerzeugung entstehen, kommen aus Nordrhein-Westfalen. LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen sieht deshalb trotz des abnehmenden Trends hier weiterhin den größten Handlungsbedarf, denn: „Bei diesen riesigen Mengen an klimaschädlichen Gasen, die in der herkömmlichen Energiewirtschaft entstehen, müssen wir mit wirksamen Maßnahmen gerade in diesem Sektor weiter voran kommen.“
</p>
<p>Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien sind dabei die richtigen Ansätze. Alternativen für eine Energiewirtschaft ohne Treibhausgasemissionen gibt es, wie die vorliegenden Potenzialstudien des LANUV auch für Nordrhein-Westfalen zeigen; Solarenergie, Wind- und Wasserkraft, Energie aus Biomasse, oder Geothermie sind Energiequellen der Zukunft. „Gerade beim Ausbau der erneuerbaren Energien dürfen wir jetzt nicht nachlassen, sondern müssen im Gegenteil weiter Fahrt aufnehmen und das Tempo erhöhen“, so Präsident Dr. Delschen.<br><br>Die Voraussetzungen hierfür sind in Nordrhein-Westfalen besonders gut, denn bereits heute investieren viele Unternehmen in neue Märkte, die ihre Impulse aus Klima- und Umweltschutz erhalten. Der Umweltwirtschaftsbericht 2015 identifizierte hier 319.000 Beschäftigte und eine Bruttowertschöpfung von 23,4 Mrd. €. Mit zusammen rund 100.000 Erwerbstätigen machen die energieorientierten Teilmärkte der Umweltwirtschaft rund ein Drittel der Erwerbstätigen der Umweltwirtschaft aus.
</p>
<p>Treibhausgase sind gasförmige Stoffe, die zum Treibhauseffekt beitragen, indem sie einen Teil der Infrarotstrahlung, die von der Erdoberfläche abgegeben wird, absorbieren. Die Energie dieser Strahlung verbleibt so teilweise in der Erdatmosphäre und wird nicht ans Weltall abgegeben. Es gibt Treibhausgase natürlichen Ursprungs und Treibhausgase, die anthropogen, also vom Menschen verursacht sind.
</p>
<p>Zu den Treibhausgasen gehören:</p><ul><li>Kohlenstoffdioxid/Kohlendioxid (CO2), es entsteht vor allem bei Verbrennungsvorgängen</li><li>Methan (CH4) als flüchtige Emission aus Brennstoffen oder aus der Landwirtschaft und Abfalldeponien</li><li>Distickstoffmonoxid (N2O), hauptsächlich aus Industrieprozessen und der Landwirtschaft</li><li>wasserstoffhaltige Fluorkohlenwasserstoffe (HFC), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) und Schwefelhexafluorid (SF6), aus der Produktanwendung z. B. in PKW-Klimaanlagen, Anlagen für Gewerbe- und Industriekälte und bei der Aluminiumherstellung</li></ul><p><b>zum Download:</b></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-413</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 Jul 2016 15:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>Pflanzen und Tiere sind meist keine legalen Urlaubsmitbringsel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/pflanzen-und-tiere-sind-meist-keine-legalen-urlaubsmitbringsel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Elfenbeinschnitzerei und Krokotasche auch nicht!</b>
</p>
<p><b>Internationale Artenschutzbestimmungen beachten!</b> 
</p>
<p>Wer kennt das nicht? Das Gefühl, die schöne Alpenorchidee am Wegesrand in den Dolomiten könnte im heimischen Garten auch gut aussehen. Oder der elfenbeinverzierte Bilderrahmen auf dem Markt in Kenia – das wäre doch was fürs Wohnzimmer zuhause. 
</p>
<p>Doch all diese Dinge sind keine legalen „Urlaubsmitbringsel“, sie gehören nicht ins Urlaubsgepäck! 
</p>
<p>„Wildlebende Pflanzen und Tiere unterliegen europäischen und weltweiten Handelsbeschränkungen und nationalen Artenschutzbestimmungen. Je nach Tier- oder Pflanzenart untersagen sie den privaten Besitz und erst recht den kommerziellen Handel. Denn viel zu viele Tier- und Pflanzenarten sind dadurch schon auf großer Fläche verschwunden, wie zum Beispiel die Landschildkröten in unseren Urlaubsländern rund um das Mittelmeer“ so Dr. Thomas Delschen, Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).
</p>
<p>Viele Pflanzen- und Tierarten sind Gegenstand der EU-Artenschutzverordnung, die auf dem Washingtoner Artenschutzabkommen basiert. Deswegen ist ihr Besitz &nbsp;in Deutschland meldepflichtig. Wer also geschützte Pflanzen oder Tiere legal erwirbt, muss sie bei der für ihn zuständigen Stadt oder dem Kreis anmelden und die Herkunft belegen. Kann die legale Herkunft aus genehmigter Nachzucht nicht nachgewiesen werden, wird der Neuzugang beschlagnahmt – genauso wie im Falle einer unterlassenen Meldung.<br> <br> Aber nicht nur die Mitnahme wildlebender Pflanzen und Tiere ist heikel. So manche arglos mitgebrachte Krokotasche aus Kalifornien, die Elfenbeinschnitzerei aus Kenia oder der Korallenschmuck aus Ägypten wird bei der Einreisekontrolle am Flughafen beschlagnahmt. Liegen hier Verstöße gegen das internationale Handelsabkommen „CITES“ vor, landen auch diese Mitbringsel im Zweifel in den Asservatenkammern des Zolls und dem Besitzer droht eine empfindliche Geldstrafe. Das LANUV rät auf solche Mitbringsel grundsätzlich zu verzichten. Denn die internationalen Artenschutzbestimmungen müssen zum Schutz der wildlebenden Tiere und Pflanzen in unseren Urlaubsländern sehr enge Grenzen stecken. Reisende, die&nbsp; – oft auch ohne es zu merken – das nicht berücksichtigen, können sich später beim Zoll im Heimatland keinesfalls auf Unwissenheit berufen, denn auch hier schützt Unwissenheit nicht vor Strafe.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-417</guid>
                        <pubDate>Wed, 06 Jul 2016 13:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Nachhaltigkeitsstrategie für NRW: Das LANUV liefert aktuelle Daten</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-nachhaltigkeitsstrategie-fuer-nrw-das-lanuv-liefert-aktuelle-daten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die soeben erschienene „Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen“ sowie der begleitende Indikatorenbericht zeigen anhand von knapp 70 Indikatoren wie nachhaltig Nordrhein-Westfalen ist. Für die umweltbezogenen Nachhaltigkeitsindikatoren wurden vor allem Umweltbeobachtungsdaten des LANUV ausgewertet.
</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen betont: „Die Daten unserer landesweiten Messnetze und Beobachtungsprogramme bilden die Basis für die Zustandsbewertung von Natur und Umwelt in Nordrhein-Westfalen geben. Dabei kann man sowohl positive als auch negative Entwicklungen erkennen.“
</p>
<p>Beispiele dafür sind:</p><ul><li>Nitratkonzentration im Grundwasser - Im Jahr 2015 lag bei rund 13 % der Messstellen in NRW der Nitratwert im Grundwasser über dem Grenzwert von 50 mg/l. Auch wenn die Situation sich in vielen Regionen in den letzten 20 Jahren verbessert hat, ist in weiten Bereichen NRWs immer noch zu viel Nitrat im Grundwasser feststellbar. Bis spätestens 2027 soll in allen Grundwasserkörper der Grenzwert von 50mg/l eingehalten werden. </li></ul><ul><li>Recyclingquote - Im Jahr 2014 lag die Recyclingquote für Siedlungsabfälle in NRW bei über 50%. Seit 1995 ist sie nahezu kontinuierlich gestiegen. Bis zum Jahr 2020 soll eine Recyclingquote für Siedlungsabfälle von 65% erreicht werden.</li></ul><ul><li>Artenvielfalt und Landschaftsqualität – In den letzten 15 Jahren hat sich der Gesamtindikator nicht wesentlich verändert und erreicht aktuell einen Zielerreichungsgrad von knapp 70%. In Teilbereichen lief die Entwicklung jedoch negativ, so hat sich zum Beispiel die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft im Jahr 2015 auf den niedrigsten Wert seit 15 Jahren verschlechtert. Bis 2030 soll eine Erhöhung der Artenvielfalt in allen Landschaftsräumen erreicht werden.</li></ul><ul><li>Gefährdete Arten - Die aktuelle Rote Liste weist fast 50 % der erfassten wildlebenden Pflanzen-, Pilz- und Tierarten als ausgestorben, gefährdet oder extrem selten aus. Bis 2030 soll der Anteil der Rote-Liste-Arten auf 40% reduziert werden.&nbsp; </li></ul><ul><li>Ökologischer Zustand der Flüsse und Bäche - &nbsp;Aktuell befinden sich nur gut 7 % in einem „guten“ oder „sehr guten ökologischen Zustand/Potenzial“. &nbsp;Maßgeblich hierfür sind vor allem die schlechten Gewässerstrukturen. Sie verhindern vielerorts, dass gewässertypische Tiere und Pflanzen ihre angestammten Lebensräume durchgängig besiedeln können. Bis 2027 soll im Einklang mit den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie der EU bei allen Wasserkörpern der Fließgewässer ein guter ökologischer Zustand oder ein gutes ökologisches Potenzial erreicht werden.</li></ul><p>Eine detaillierte Übersicht über die Nachhaltigkeitsindikatoren bieten der von IT.NRW zusammengestellte Indikatorenbericht (<a href="http://www.nachhaltigkeitsindikatoren.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nachhaltigkeitsindikatoren.nrw.de</a>) und das NRW-Umweltindikatorenset des LANUV (<a href="http://www.umweltindikatoren.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.umweltindikatoren.nrw.de</a>).
</p>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>NRW hat als erstes Bundesland eine Nachhaltigkeitsstrategie unter Berücksichtigung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals /SDGs) beschlossen. Darin werden Ziele für 19 Handlungsfelder (meist bis zum Jahr 2030) benannt. 70 Indikatoren geben Auskunft darüber, ob und wie diese Ziele erreicht werden. Der soeben erschienene Bericht umfasst dazu umfangreiche Daten aus der Umweltüberwachung bzw. dem Umweltmonitoring des LANUV. 
</p>
<h3>Mehr</h3><ul> <li><a href="http://bit.ly/29gqxmx" target="_blank" rel="noreferrer">Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen</a></li> <li><a href="http://bit.ly/29j9t0s" target="_blank" rel="noreferrer">Nachhaltigkeitsindikatoren Nordrhein-Westfalen - Bericht 2016</a> </li></ul><h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-414</guid>
                        <pubDate>Tue, 05 Jul 2016 15:43:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hund, Katze &amp; Co sind keine „einfachen“ Urlaubs-Mitbringsel </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hund-katze-co-sind-keine-einfachen-urlaubs-mitbringsel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> <b>Impfungen und Einfuhrbestimmungen beachten!</b> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sommerzeit ist Reisezeit – In meist südlichen Urlaubsländern freunden sich insbesondere Kinder &nbsp;schnell mit einem &nbsp;armen „Straßen-Hund“ oder der zutraulichen Katze an: „Lasst uns das arme Tier mit nach Hause nehmen – bei uns hat es es doch viel besser!“ ist dann vielfach die Reaktion.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch hier ist Vorsicht geboten: Denn oft endet die Reise des neuen „Familienmitglieds“ wegen fehlender Papiere am Einreiseflughafen in Deutschland.<br> <br> Auslandshandel und die private Einfuhr von Tieren unterliegen entweder gesetzlicher Erlaubnis (Handel) oder gesundheitlichen Bestimmungen (Impfungen). Neben kommerziellen Gesichtspunkten ist einer der Gründe dafür die Gefahr, dass Katzen und Hunde aus Südeuropa, den Subtropen und Tropen gefährliche Krankheiten einschleppen können. Dazu zählen z.B. die tödlich verlaufende Tollwut oder Infektionen mit gefährlichen Parasiten, die neben Hunden und Katzen auch den Menschen befallen und schlimmstenfalls zum Tod führen können. 
</p>
<p>Gelegentlich werden Touristen als „Flugpaten“ angeworben und tragen mit ihrer gut gemeinten Hilfe dazu bei, die gesetzlichen Bestimmungen ganz oder teilweise zu umgehen. Doch die betroffenen Hunde oder Katzen sind meist nicht geimpft oder haben keine Papiere, die Impfschutz oder Gesundheit belegen. Kann bei der Einreise eines Haustiers z.B. kein wirksamer Tollwutimpfschutz nachgewiesen werden, sind die verantwortlichen Tierärzte am Flughafen gezwungen, das Tier in Gewahrsam zu nehmen und schlimmstenfalls mehrere Monate unter Quarantäne zu stellen. Die Quarantäne, die in speziell geeigneten Tierheimen durchgeführt werden muss, bedeutet für das betroffene Tier über einen langen Zeitraum Isolation. Aber nicht nur das Tier ist in dem Fall „arm dran“, auch die vermeintlichen Retter dürften böse überrascht sein, denn es gilt: Wer das Tier nach Deutschland einführt, muss für die möglichen Folgekosten der Unterbringung in Quarantäne aufkommen. Wer also ein Tier aus dem Ausland nach Deutschland mitnehmen möchte, sollte sich unbedingt vorher darüber informieren, ob alle Einreisebestimmungen erfüllt sind. Nur so können unerwartete Probleme vermieden werden. Sind die erforderlichen Informationen zur Einreise zu unkonkret oder fehlen sie ganz, sollte das Tier dort belassen werden wo es ist – so schwer das im Einzelfall gerade für Kinder auch sein mag. <br> <br> Übrigens: Auch in den örtlichen Tierheimen warten viele Hunde und Katzen dringend auf ein neues Zuhause! Diese Tiere sind bereits geimpft, gekennzeichnet, in der Regel kastriert und übertragen keine Parasiten. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Download</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-394</guid>
                        <pubDate>Mon, 27 Jun 2016 10:33:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 27.06.2016, Nr. 3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-27-06-2016-nr-3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Hochwassermeldedienst informiert </b>
</p>
<p>über die aktuelle Situation an den Gewässern in Nordrhein-Westfalen:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://luadb.it.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?karte=nrw" target="_blank" rel="noreferrer">Übersicht</a> (Karte der Pegelstände)
</p>
<p><a href="http://luadb.it.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?hochwasser=ja" target="_blank" rel="noreferrer">Lagebericht NRW</a> (Erläuterung und Prognose)
</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/hochwasser-meldedienst-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochwassermeldedienst NRW</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Hochwasserlage am Rhein:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 3</b><br> für den Rhein vom Montag, 27.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz<br> <b>Schlussbericht</b>
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Die Wetterberuhigung setzt sich heute und in den nächsten Tagen fort.<br> Es ist nicht mit der Herausgabe von Unwetter- oder Starkregenwarnungen zu rechnen. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-392</guid>
                        <pubDate>Mon, 27 Jun 2016 08:29:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 26.06.2016, Nr. 2</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-26-06-2016-nr-2</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Hochwassermeldedienst informiert </b>
</p>
<p>über die aktuelle Situation an den Gewässern in Nordrhein-Westfalen:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp; <a href="http://luadb.it.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?karte=nrw" target="_blank" rel="noreferrer">Übersicht</a> (Karte der Pegelstände)
</p>
<p>&nbsp; <a href="http://luadb.it.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?hochwasser=ja" target="_blank" rel="noreferrer">Lagebericht NRW</a> (Erläuterung und Prognose)
</p>
<p>&nbsp; <a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/hochwasser-meldedienst-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochwassermeldedienst NRW</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Hochwasserlage am Rhein:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 2</b><br> für den Rhein vom Sonntag, 26.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Unter dem Einfluss eines Azorenhochs beruhigt sich das Wetter heute, und es setzt sich vorübergehend trockenes Wetter durch. Am Nachmittag kann es allerdings vereinzelt Schauer geben.<br> Am Montag bleibt der Hochdruckeinfluss erhalten, das Schauerrisiko steigt jedoch im Tagesverlauf erneut an. Details entnehemen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-387</guid>
                        <pubDate>Sat, 25 Jun 2016 22:46:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 25.06.2016, Nr. 1</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-25-06-2016-nr-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Hochwassermeldedienst informiert </b>
</p>
<p>über die aktuelle Situation an den Gewässern in Nordrhein-Westfalen:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<a href="http://luadb.it.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?karte=nrw" target="_blank" rel="noreferrer">Übersicht</a> (Karte der Pegelstände)
</p>
<p>&nbsp;<a href="http://luadb.it.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?hochwasser=ja" target="_blank" rel="noreferrer">Lagebericht NRW</a> (Erläuterung und Prognose)
</p>
<p>&nbsp;<a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/hochwasser-meldedienst-nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochwassermeldedienst NRW</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Hochwasserlage am Rhein:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 1</b><br> für den Rhein vom Samstag, 25.06.2016, 10 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz<br> <b>Eröffnung Oberrhein</b>
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:</p><div class="indent"><p>Tiefdruckeinfluss gestaltet das Wetter unbeständig.<br> Heute fällt zunächst gebietsweise schauerartiger, vereinzelt gewittriger Regen, dabei ist stellenweise noch Starkregen mit mehr als 15 mm in einer Stunde möglich. Nach kurzer Beruhigungsphase am Vormittag bilden sich im Tagesverlauf erneut Gewitter, die mit Starkregen um 20 mm in kurzer Zeit einhergehen, lokal sind auch unwetterartige Gewitter mit Gefahr von Starkregen (25-40 mm in kurzer Zeit) möglich. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul></div>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-381</guid>
                        <pubDate>Thu, 23 Jun 2016 07:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV-Jahresbericht 2015 liegt vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-jahresbericht-2015-liegt-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. Juni hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Essen seinen Jahresbericht 2015 vorgelegt. PCB in Grubenwasser und das Thema Klimaschutz und Klimaanpassung sind nur zwei Schwerpunkte der vorgestellten Ergebnisse. Der Bericht gibt Auskunft über weitere Schwerpunktthemen des vergangenen Jahres, wie z.&nbsp;B. Mikroschadstoffe im Rhein, Nitrat im Grundwasser, Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung, die Schadstoffbelastung der Luft in den Innenstädten und vieles mehr. 
</p>
<p>Hohe Standards in der Umweltqualität lassen sich nur mit einer effizienten Überwachung erreichen. Dazu gehören Untersuchungsmethoden, die immer genauere Ergebnisse liefern. Oft sind es diese Messergebnisse, die zu neuen Entwicklungen in der Umwelttechnik führen, und damit zur Minderung von Schadstoffeinträgen in die Umwelt. Dass diese Neuentwicklungen nicht immer hochsensible und technisch aufwändige Geräte sein müssen, zeigte Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV, heute am Beispiel der PCB-Untersuchungsmethodik.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>PCB in Grubenwasser</b>
</p>
<p>Der Eintrag von PCB über Grubenwässer in Flüsse wurde in den vergangenen Monaten immer wieder diskutiert. PCB sind synthetische Chemikalien, die im Bergbau häufig in hydraulischen Anlagen eingesetzt wurden. In Wasser sind PCB kaum löslich. Und doch gelangen Sie mit dem Grubenwasser in die Umwelt, denn sie sind gebunden an Schwebstoffteilchen, die im Wasser enthalten sind. Für die effektive Überwachung des PCB im Grubenwasser müssen diese Schwebstoffe aus dem Wasser abgeschieden werden, um die Gehalte im Labor analysieren zu können. Hierzu erprobt das LANUV derzeit eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Methode. In einem Senkkasten wird das Grubenwasser über eingebaute Hindernisse geführt, wodurch sich die Feststoffe am Boden absetzen. 
</p>
<p>Ein Sondermessprogramm hat im vergangenen Jahr wichtige Informationen zu PCB-Konzentrationen im Grubenwasser geliefert. Die routinemäßige Überwachung der Flüsse gibt zusätzlich Auskunft darüber, wie sich die Einleitung auf deren Wasserqualität auswirkt. „Auch wenn in den Gewässern die Umweltqualitätsnormen eingehalten sind, muss alles getan werden, um die PCB-Frachten so gering wie möglich zu halten. Denn PCB sind hochgiftig und bauen sich in der Umwelt nur extrem langsam ab“ erklärt Dr. Delschen.
</p>
<p><b>Klimaschutz, Folgen des Klimawandels und Klimaanpassung</b>
</p>
<p>Neben der Umweltbelastung, Naturschutzfragen oder dem Verbraucherschutz beschäftigt sich das LANUV sehr intensiv mit dem Klimaschutz und den Folgen des beginnenden Klimawandels. 
</p>
<p>In den letzten Wochen hat es in Deutschland und auch in NRW ungewöhnlich oft sehr stark geregnet. Klimaexperten sind sich einig, dass eine bisher nicht gekannte Häufung solcher Ereignisse eine Folge des Klimawandels ist. Thomas Delschen vermutet: „Und dabei spüren wir heute wahrscheinlich nur die zaghaften Vorboten möglicher Auswirkungen. Sie zeigen uns aber schon jetzt sehr deutlich, dass alle Anstrengungen zum Klimaschutz notwendig sind“. 
</p>
<p>Um die Emissionen von klimaschädlichen Gasen zu senken, verfolgt das LANUV die Strategie der drei großen „E“: Energieeinsparung, Energieeffizienz, erneuerbare Energien. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2014 etwa 290 Mio. Tonnen Treibhausgase aus Industrie, Verkehr, Landwirtschaft und Haushalten freigesetzt. NRW trägt pro Jahr etwa ein Drittel zu den bundesweiten Treibhausgas-Emissionen bei. Der größte Anteil davon entsteht in der Energiewirtschaft. Beinahe die Hälfte der CO<sub>2</sub>-Emmissionen, die in Deutschland durch Energieerzeugung entstehen, kommen aus Nordrhein-Westfalen. Das verwundert nicht, denn die großen Energieversorger betreiben zahlreiche Kraftwerke hier bei uns. 
</p>
<p>Der Klimawandel hat in NRW längst begonnen. Die Folgen für Mensch und Natur zeigen auch unsere Mess- und Beobachtungsprogramme. Das Klima verhält sich träge, etwa wie ein riesengroßer behäbiger Hochseetanker. Daher ist zu erwarten, dass der Trend der letzten Jahrzehnte so schnell nicht zu bremsen ist. Deshalb müssen wir trotz aller Anstrengungen davon ausgehen, dass die Temperaturen weiter ansteigen und sich das Niederschlagsverhalten weiter ändern wird. Die Anpassung an die Folgen dieser Klimaveränderung wird eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunft sein.
</p>
<p>Dabei werden die Folgen des Klimawandels lokal unterschiedlich sein. Landwirte im Münsterland, Forstwirte im Sauerland oder Stadtplaner in den Ballungsräumen werden jeweils vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen stehen, um sich für die bevorstehenden Veränderungen zu rüsten. Mit Fachinformationssystemen bietet das LANUV den Akteuren Planungshilfen und Lösungen an, mit deren Hilfe sie auf den jeweiligen Standort zugeschnittene Vorkehrungen für die Klimaanpassung treffen können.
</p>
<p>Das LANUV hat auch untersucht, wieviel Potenzial für erneuerbare Energien in den einzelnen Regionen in NRW vorhanden ist. Solarenergie, Windkraft, Energie aus Biomasse oder Geothermie wurden betrachtet. Dabei geht es nicht nur um Strom, sondern auch um Wärme. Die Untersuchungen zeigten z. B., dass NRW mehr als die Hälfte seines Wärmebedarfs aus Geothermie decken könnte.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Jahresbericht mit allen Schwerpunktthemen aus Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen finden sie zum kostenlosen Download auf der Internetseite des LANUV:
</p>
<p><a href="https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/jahresberichte/?tx_commerce_pi1[showUid]=626&amp;tx_commerce_pi1[catUid]=3&amp;cHash=3eb70e4117a71e93d3737656806429cb" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul><li>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-376</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Jun 2016 16:33:00 +0200</pubDate>
                        <title>Umwelt und Verbraucherschutz aktuell: LANUV stellt Jahresbericht 2015 vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/umwelt-und-verbraucherschutz-aktuell-lanuv-stellt-jahresbericht-2015-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Donnerstag stellt das LANUV in einer Pressekonferenz wichtige Arbeitsergebnisse aus 2015 vor</p><ul> <li><i>Klimaschutz und Klimawandel in NRW</i><br> Um Nordrhein-Westfalen wetterfester zu machen, werden konkrete Maßnahmen vorgestellt die das Klima schützen und den Folgen des Klimawandels entgegenwirken.<br><br></li> <li><i>Einleitung von PCB durch Grubenwässer in Flüsse</i><br> Hierzu wird eine aktuell beim LANUV entwickelte Probenahme-Methode präsentiert, die PCB einfach, aber wirkungsvoll aus Grubenwasser abscheidet</li></ul><p>Sie sind recht herzlich zu dieser Pressekonferenz eingeladen. Sie findet statt
</p>
<p><b>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;am 23. Juni, um 11:00 Uhr<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; im Foyer des LANUV in Essen, Wallneyer Straße 6.</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit den anwesenden Fachleuten Einzelgespräche und Interviews zu führen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-375</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Jun 2016 14:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 21.06.2016, Nr. 13</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-21-06-2016-nr-13</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 13</b><br> für den Rhein vom Dienstag, 21.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz<br> <b>Schlussbericht</b>
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Rückseitig eines ausgeprägten Frontensystems bei Island kommt mit einer südwestlichen Strömung wolkenreiche aber zunehmend wärmere Luft ins Rheingebiet. Im Tagesverlauf ist es überwiegend bewölkt und vereinzelt noch etwas Regen, lokal auch schauerartig. In der Nacht zu Mittwoch werden die Regenfälle weniger. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul><p><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-372</guid>
                        <pubDate>Mon, 20 Jun 2016 11:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 20.06.2016, Nr. 12</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-20-06-2016-nr-12</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 12</b><br> für den Rhein vom Montag, 20.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Von Nordwesten her sorgt der Keil des Azorenhochs für Wetterberuhigung, während am Alpenrand noch feuchte Luft und Tiefdruckeinfluss zeitweilige Niederschläge verursacht.<br> In der Nacht zu Dienstag setzt in Rheinland-Pfalz und später im südlichen Rheineinzugsgebiet leichter bis mäßiger Regen ein, der stellenweise auch kräftig ausfallen kann. In der Nacht zu Mittwoch kann vereinzelt noch etwas Regen fallen. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-367</guid>
                        <pubDate>Mon, 20 Jun 2016 09:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 19.06.2016, Nr. 11</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-19-06-2016-nr-11</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 11</b><br> für den Rhein vom Sonntag, 19.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz<br> <b>Eröffnung Mittelrhein</b>
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Das Wetter wird am heutigen Sonntag von Westen her zunehmend von einem Hoch mit Zentrum über Frankreich beeinflusst. Damit klingen die letzten Niederschläge ab und die Wolken lockern auf. Ausgenommen ist zunächst der Mittelgebirgsraum, wo ein Höhentief noch für einzelne Schauer sorgt.Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MUNV</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 20 Jun 2016 09:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 18.06.2016, Nr. 10</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-18-06-2016-nr-10</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 10</b><br> für den Rhein vom Samstag, 18.06.2016, 10 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Das Rheingebiet liegt zunächst noch im Einflussbereich eines Tiefs. Mit südwestlicher Strömung wird mäßig warme Meeresluft herangeführt, die ab dem Vormittag erneut verbreitet zu Schauern und Gewittern führt. Ab dem Nachmittag muss auch mit lokalem Starkregen gerechnet werden.<br> Zum Sonntag sorgt Zwischenhocheinfluss für eine zunehmende Wetterberuhigung, so dass es ab der kommenden Nacht voraussichtlich weitgehend niederschlagsfrei bleibt. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 Jun 2016 11:33:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 17.06.2016, Nr. 9</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-17-06-2016-nr-9</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 9</b><br> für den Rhein vom Freitag, 17.06.2016, 10 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Das Wetter im Südwesten wird weiterhin von feuchter und mäßig warmer Luftmasse bestimmt, die vor allem heute Nachmittag zu Schauern und Gewittern neigt. Die Schauer- und Gewittertätigkeit kommt im Laufe des Abends zunehmend zum Erliegen. Ab Samstag Mittag kommt es erneut zu Schauern und Gewittern bei wenig geänderten Temperaturen. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul><p><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 Jun 2016 11:25:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 16.06.2016, Nr.8</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-16-06-2016-nr-8</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 8</b><br> für den Rhein vom Donnerstag, 16.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Das Rheingebiet liegt weiterhin im Einflussgebiet eines Tiefs. Mit südwestlicher Strömung wird mäßig warme und vorallem feuchte Meeresluft herangeführt. <br> Auch heute und in der Nacht zum Freitag ist mit Gewittern und lokal eng begrenztem heftigem Starkregen zu rechnen. Von heute Mittag bis Freitagvormittag tritt im Südschwarzwald und im Voralpenraum Dauerregen auf.Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.
</p>
<p>&nbsp;</p><ul><li><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:black"></span></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 Jun 2016 09:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV schaltet kostenloses WLAN frei </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-schaltet-kostenloses-wlan-frei</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> Freifunk am Standort Essen 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hat in dieser Woche den freien Zugang zum Internet am Standort Essen eingerichtet. Gemeinsam mit der unabhängigen Initiative „Freifunk Rheinland“ wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, um Gästen des LANUV innerhalb der Diensträume, aber auch Personen, die sich in der Nähe des Dienstgebäudes aufhalten, einen kostenlosen Internetzugang zur Verfügung zu stellen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Freifunk ist die Möglichkeit jedem Bürger, der sich in der Nähe eines Freifunk-WLAN-Netzwerks befindet, einen kostenfreien Zugang zum Netzwerk zu ermöglichen. Freifunk&nbsp;ist gemeinnützig und wird von ehrenamtlichen Helfern in Eigenregie aufgebaut und gewartet.“ So stellt sich der Verein selbst vor. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das LANUV unterstützt mit der Teilnahme an diesem Netzwerk als eine der ersten Landesbehörden den von der Landesregierung geplanten Ausbau von Internetzugängen über freie Funknetze. Und sollte die Stadt Essen ihren Plan umsetzen und in direkter Nachbarschaft des LANUV eine neue Unterkunft für Flüchtlinge errichten, dann wären auch die Bewohner dieser Einrichtung in Zukunft in der Lage, das Internet kostenlos zu nutzen.
</p>
<p>Mit dem Freischalten von Freifunk am Standort Essen wurde am 13. Juni nur der erste Schritt getan. Weitere Dienststellen des LANUV z. B. in Recklinghausen und Düsseldorf werden bald folgen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Foto: © LANUV/B. Goldschmidt; Der Abdruck des Fotos ist nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3> Downloads</h3><ul><li> <div style="border:none; border-bottom:solid windowtext 1.0pt; padding:0cm 0cm 1.0pt 0cm"> <p style="margin-top:6.0pt; margin-right:0cm; margin-bottom:0cm; margin-left:0cm; margin-bottom:.0001pt; border:none; padding:0cm"><b><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Foto: , © LANUV/B. Goldschmidt; Der Abdruck des Fotos ist nur in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</span></b></p> </div> <b></b></li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Wed, 15 Jun 2016 11:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 15.06.2016, Nr. 7</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-15-06-2016-nr-7</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Recklinghausen/Essen, 15.05.<a name="Text6">201</a>6<b> HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 7</b><br> für den Rhein vom Mittwoch, 15.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Das Rheingebiet liegt unverändert im Einflussbereich einer langgestreckten Tiefdruckzone, die sich von den Britischen Inseln bis zum Balkan erstreckt. Dabei wird mit einer südwestlichen Strömung feuchte und mäßig warme Luft herangeführt. Im Tagesverlauf treten örtlich wieder Gewitter mit Starkregen auf. Nach vorübergehendem Abklingen in der Nacht kommt es am Donnerstag erneut zu Gewittern. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Tue, 14 Jun 2016 12:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 14.06.2016, Nr. 6</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-14-06-2016-nr-6</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 6</b><br> für den Rhein vom Dienstag, 14.06.2016, 10 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Das Rheingebiet liegt weiterhin im Einflussbereich einer langgestreckten Tiefdruckzone, feuchte und mäßig warme Luft bleibt wetterbestimmend. Im Laufe des heutigen Tages treten erneut schauerartige Niederschläge auf, örtlich auch kräftige Gewitter mit Starkregen. Nach einer Wetterberuhigung in der Nacht werden für morgen weitere Schauer und Gewitter erwartet, die lokal kräftiger ausfallen können. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 13 Jun 2016 13:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 13.06.2016, Nr.5 </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-13-06-2016-nr-5</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 5</b><br> für den Rhein vom Montag, 13.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Das Rheingebiet liegt weiterhin im Einflussbereich einer langestreckten Tiefdruckzone. Dabei bleibt feuchte und mäßig warme Luft wetterbestimmend. Heute im Tagesverlauf treten erneut schauerartige Regenfälle auf, lokal auch kräftige Gewitter mit Starkregen. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Sun, 12 Jun 2016 10:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 12.06.2016, Nr. 4 </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-12-06-2016-nr-4</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 4
</p>
<p> für den Rhein vom Sonntag, 12.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Deutschland liegt auch weiterhin im Bereich einer flachen Tiefdruckrinne, wobei die feuchte und mäßig warme Luft zunehmend auf den Nordosten ausgreift.<br> In der Südhälfte teils kräftige Gewitter und schauerartige Regenfälle, im Norden gebietsweise etwas Regen. Nachts allmählich abschwächende Schauer und Gewitter. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht</p><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 11 Jun 2016 09:38:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 11.06.2016, Nr. 3 </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-11-06-2016-nr-3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 3</b><br> für den Rhein vom Samstag, 11.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Ein umfangreiches atlantisches Tiefdruckgebiet erstreckt sich bis nach Mitteleuropa. Darin eingelagert erreichen heute Staffeln von feuchtlabiler Luft den Hochrhein. Im Einzugsgebiet des Oberrheins kommt es tagsüber zu einzelnen Gewittern. Abseits von Gewittern kann es zu schauerartigen, teils ergiebigen Regenfällen kommen. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-328</guid>
                        <pubDate>Fri, 10 Jun 2016 11:53:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 10.06.2016, Nr. 2</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-10-06-2016-nr-2</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 2</b><br> für den Rhein vom Freitag, 10.06.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Heute und morgen wird nicht mit warnwürdigen Wetterereignissen gerechnet.<br> Für Samstag und Sonntag wird vor allem im Südwesten Baden-Württembergs zeitweise Regen, teils auch schauerartig und lokal gewittrig, vorhergesagt.Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.</p><ul><li><p></p></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-312</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Jun 2016 12:28:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 09.06.2016, Nr. 1</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-09-06-2016-nr-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 1</b><br> für den Rhein von Donnerstag, 09.06.2016, 10 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz<br> <b>Eröffnung Oberrhein</b>
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Nach den schauerartigen Niederschlägen der letzten Tage gelangt nun von Norden her&nbsp; kühlere und trockenere Luft nach Süd-Westdeutschland. Für heute sind keine Niederschläge vorhergesagt und das Gewitterrisiko ist gering.&nbsp; Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-308</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Jun 2016 14:47:00 +0200</pubDate>
                        <title>Woche der Umwelt in Berlin: LANUV präsentiert innovative Ideen auf Schloss Bellevue </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/woche-der-umwelt-in-berlin-lanuv-praesentiert-innovative-ideen-auf-schloss-bellevue</link>
                        <description>Auf Schloss Bellevue präsentieren sich am 07. und 08. Juni knapp 200 Aussteller auf rund  4.000 m², darunter auch das LANUV zu den Themen Umweltbildung, Klima und Lärmschutz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung des Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) präsentiert sich das LANUV anlässlich der Woche der Umwelt in Berlin. Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV: &nbsp;„Ich freue mich, dass unsere Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit aus über 600 Bewerbungen ausgewählt wurden.&nbsp; Das ist eine hohe Anerkennung für unsere Kampagne „Schule der Zukunft“ und das Projekt „Bodenkühlleistung“ und zeigt, dass sie auch Vorbild für andere Bundesländer sein können“.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>Die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW des LANUV stellt mit ihrem Stand innovative Projekte einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) vor: Die Kampagne „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit“ <a href="http://www.schule-der-zukunft.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.schule-der-zukunft.nrw.de/</a> trägt durch die Verknüpfung von Lernen und Handeln wesentlich dazu bei, BNE in der Schulpraxis zu verankern. Ein weiteres Projekt, das „Netzwerk Finanzkompetenz NRW“ entwickelt Angebote, um junge Menschen im Umgang mit Geld zu stärken. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die interaktive Wanderausstellung „NRW wird leiser“ bietet die Möglichkeit, sich experimentell mit den Themen „Lärm“ und „Lärmreduzierung“ zu beschäftigen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An einem weiteren Stand werden mit dem Projekt Bodenkühlleistung die Folgen des Klimawandels in Städten aufgegriffen, da die Menschen hier Hitzestress besonders deutlich spüren. Es werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Kühlleistung der Böden für das Stadtklima genutzt und gezielt verbessert werden kann. Damit unterstützt das LANUV insbesondere Kommunen und Städteplaner. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hintergründe:
</p>
<p><b>Schutz vor Lärm:</b> <a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/</a>
</p>
<p>Die Wanderausstellung „NRW wird leiser“ zeigt, wie Lärm den Menschen beeinflusst und wie jeder selbst zu einem lärmärmeren Umfeld beigetragen kann.
</p>
<p>Links zu Einzelthemen:</p><ul><li><a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/themen/gehoerschaden-via-kopfhoerer/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">Gehörschaden via Kopfhörer</a></li><li><a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/themen/leises-fahren/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">Leises Fahren</a></li><li><a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/themen/laermschutz-im-garten/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">Lärmschutz im Garten</a></li><li><a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/themen/leise-haustechnik/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">Leise Haustechnik</a></li><li><a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/themen/laermschutz-im-kinderzimmer/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">Lärmschutz im Kinderzimmer</a></li><li><a href="http://www.nrw-wird-leiser.nrw.de/themen/laermminderung-in-schulen/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">Lärmminderung in Schulen</a></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Unversiegelte Böden kühlen Stadtklima:</b> &lt;link landesamt veroeffentlichungen publikationen arbeitsblaetter&gt;LANUV-Arbeitsblatt 29
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Böden haben als Wasserspeicher und Wasserlieferanten großen Einfluss auf das
</p>
<p>Stadtklima: Je mehr Wasser von Bodenoberflächen und durch Pflanzen
</p>
<p>verdunsten kann, desto eher kühlt sich die umgebende Luft fühlbar ab.
</p>
<p>Um diesen Effekt für die Anpassung an den Klimawandel zu nutzen, hat
</p>
<p>das LANUV im Auftrag des MKULNV einen Leitfaden erarbeiten lassen. Der Leitfaden beschreibt, wie die Kühlleistung von Böden in stadtklimatischen Konzepten genutzt und der Bodenwasserspeicher in der Stadt gezielt verbessert werden kann.
</p>
<h3>&nbsp;Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-295</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Jun 2016 14:36:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV stellt neues Info-System zu Folgen des Klimawandels vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-stellt-neues-info-system-zu-folgen-des-klimawandels-vor</link>
                        <description>Starkregen mit Überflutungen in der ersten Jahreshälfte und Hitzepeaks mit Wassermangel in der zweiten Jahreshälfte – was bedeutet das für Ballungsräume, landwirtschaftlichen Flächen, bewaldete Mittelgebirge und andere  Regionen in NRW in den nächsten Jahren?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="indent"><p><b>Telefon-Pressekonferenz, <br>Freitag, 3. Juni 10:30 Uhr </b>
</p>
<p><b>Einwahlnummer: (0208) 38690-3962</b> </p></div><p>&nbsp;</p>
<p>LANUV Präsident Dr. Thomas Delschen erläutert&nbsp; die Folgen und mögliche Anpassungsmaßnahmen des bereits spürbaren Klimawandels für NRW. Zur Telefon-Pressekonferenz wird ein neues Fach-Informationssystem freigeschaltet.</p><ul><li>&nbsp;<strong>!</strong>Fachinformationssystem Klimaanpassung</li></ul><p>Für die weitere Planung der Telefonpressekonferenz bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung, damit wir Ihnen rechtzeitig ergänzende Informationen (Link zum Informationssystem) für die moderierte Telefonkonferenz übermitteln können: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/uwjxxjxyjqqjEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">pressestelle(at)lanuv.nrw.de</a>
</p>
<p>Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><b>Info: Wie der Klimawandel NRW verändert</b></h2><ul><li><b>Vegetationszeit</b><br>Seit 1951 hat sich der Beginn der Vegetationszeit nach vorne verlagert. Zwischen 1951 und 2009 um etwa 16 Tage.</li></ul><ul><li><b>Jahresverläufe<br></b>Für NRW ist festzustellen, dass sich der Beginn von Frühjahr, Sommer und Herbst im Vergleich zur Klima-Normalperiode im Jahresverlauf inzwischen deutlich nach vorne verschiebt. Während sich die Länge von Frühling und Sommer kaum ändert, nimmt die Länge des Herbstes um ca. 17 Tage besonders stark zu, die Länge des Winters um ca. 21 Tage ab. </li></ul><ul><li> <b>Niederschläge<br></b>Verschiebung der Niederschläge vom Sommer in den Winter.</li></ul><ul><li><b>Zunahme von Starkregentagen<br></b>Zunahme der Tendenz von Starkregentagen mit mehr als 20 Millimeter Niederschlag pro Tag, im Winterhalbjahr ist dies ausgeprägt signifikant. In den 2000er Jahren sind vermehrt lokale Starkregenereignisse aufgetreten, die in Siedlungsbereichen häufig zu Schäden geführt haben.</li></ul><ul><li><b>Bodenerosionen<br></b>Bodenerosionen durch Wasser verursachen in Nordrhein-Westfalen immer wieder Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen, an baulichen Anlagen und Verkehrseinrichtungen. Starkregen ist hauptverantwortlich für diese Erosionen. Von 1937 bis 2007 konnte für zehn Messstationen im Ruhrgebiet eine signifikante Zunahme der sommerlichen Regenerosivität von 4 Prozent pro Dekade registriert werden. Zwischen 1973 und 2007 betrug die Regenerosivität sogar dramatische 20 Prozent pro Dekade.</li></ul><ul><li><b>Gewässertemperatur<br></b>Seit 1978 hat die mittlere Wassertemperatur des Rheins (Station Kleve-Bimmen) um etwa 1,2 Grad zugenommen. 1998 wurden zum ersten Mal seit Beginn der Messungen maximale Wassertemperaturen von mehr als 25 Grad registriert.</li></ul><p>&nbsp;</p>
<h2><b>&nbsp;</b>Mehr Infos</h2><ul><li>LANUV-Fachbericht 27: Klima und Klimawandel in NRW<br> <a href="https://www.lanuv.nrw.de/uploads/tx_commercedownloads/30027.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/uploads/tx_commercedownloads/30027.pdf</a> </li><li> Web-Video zum "Klimawandel in NRW" <br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=EMl8olQl-XY" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=EMl8olQl-XY</a> </li></ul><p>&nbsp;</p>
<h2>&nbsp;Download</h2><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-284</guid>
                        <pubDate>Tue, 31 May 2016 11:39:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV stellt Info-System zur Klimaanpassung vor </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-stellt-info-system-zur-klimaanpassung-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten </b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Hilfe eines neuen digitalen Fachinformations-Systems werden online Daten und Fakten zur Verfügung gestellt, mit denen Kommunen den Folgen des Klimawandels bei sich vor Ort begegnen können. Einzelheiten zum neuen Info-System möchte Ihnen LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen und Fachkolleginnen im Rahmen einer Telefon-Pressekonferenz erläutern, und zwar am
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Freitag, 03. Juni von 10:30 bis 11:00 Uhr
</p>
<p>Einwahlnummer: (0208) 38690-3962
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für die weitere Planung der Telefonpressekonferenz bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung, damit wir Ihnen rechtzeitig ergänzende Informationen für die moderierte Telefonkonferenz übermitteln können: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/uwjxxjxyjqqjEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">pressestelle(at)lanuv.nrw.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung,
</p>
<p>mit freundlichen Grüßen
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Peter Schütz
</p>
<p>(Pressesprecher)
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-279</guid>
                        <pubDate>Tue, 31 May 2016 10:56:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 31.05.2016, Nr. 2</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-31-05-2016-nr-2</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>HOCHWASSERLAGEBERICHT NR. 2</b><br> für den Rhein von Dienstag, 31.05.2016, 10 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz<br> <b>Eröffnung Mittel- und Niederrhein</b>
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Nach den ergiebigen Regenfällen am Wochenende traten am Montag örtlich noch weitere teils kräftige Schauer auf. Im heutigen Tagesverlauf und in der Nacht zum Mittwoch ist es meist trocken, mit gelegentlichem Sprühregen in höheren Lagen. Ab Mittwoch ist mit erneut einsetzendem, teils kräftigem Regen zu rechnen. Details entnehmen Sie dem Hochwasserlagebericht.
</p>
<p>&nbsp;</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-271</guid>
                        <pubDate>Fri, 27 May 2016 10:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt erneuten Wolfs-Nachweis in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-erneuten-wolfs-nachweis-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Zum 11. Mal seit 2009 wurde ein Wolf in NRW nachgewiesen.</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Durch genetische Untersuchungen von Proben, die in </b><b>Hamminkeln, Kreis Wesel</b> <b>am 28. April 2016 an drei toten Ziegen genommen wurden, konnte das Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen/Hessen den Wolfs-Verdacht bestätigen. Damit handelt es sich seit 2009 um den elften Nachweis eines einzelnen Wolfs in NRW.</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Nacht zum 28. April wurden auf einer Weide in der Gemeinde Hamminkeln, Kreis Wesel drei &nbsp;Ziegen gerissen und mehrere Schafe verletzt. Die Dokumentation und Protokollierung &nbsp;erfolgte durch den vom LANUV benannten Luchs- und Wolfsberater für den Kreis Wesel. Es wurden Abstrichproben an den gerissenen Tieren genommen und zum Senckenberg-Forschungsinstitut Gelnhausen zur genetischen Abklärung des Verursachers geschickt. Die toten Tiere wurden zudem im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt &nbsp;Krefeld veterinärpathologisch untersucht. Laut der nunmehr vorliegenden&nbsp; Untersuchungsergebnisse&nbsp; handelt es sich bei dem Verursacher der Risse um einen weiblichen Wolf. Da das Tier bislang noch nicht in der Datenbank des Senckenberg-Forschungsinstituts in Gelnhausen verzeichnet war, ist eine genaue Herkunftsangabe &nbsp;nicht möglich. Die genetischen Befunde lassen aber eine Zuordnung der Wölfin zur „zentraleuropäischen Population“ (Polen, Deutschland) zu. Damit können Einwanderer aus der Apennin-Population (Alpenraum) sowie Fern-Zuwanderer aus dem Baltikum oder den Karpaten ausgeschlossen werden. 
</p>
<p>Der Tierhalter wurde über das Ergebnis bereits am Mittwoch, den 25. Mai informiert. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Hintergrund: </b>
</p>
<p>Mit der Rückkehr des Wolfes beschäftigt sich das Land schon seit 2010. In einem beim LANUV eingerichteten Arbeitskreis „Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Das Land hat auf Anregung des Arbeitskreises ein Verfahren für die Entschädigung von Nutztierrissen entwickelt und Wolfsberaterinnen sowie Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanzierte „Herdenschutzsets“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch sind angeschafft worden. Ein Aussetzen von Wölfen ist weder erforderlich, noch vorgesehen. 
</p>
<p>Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn die Menschen müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. „In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher verboten“, erläuterte Dr. Matthias Kaiser, Leiter der im LANUV angesiedelten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“. „Der Wolf wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Bejagung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise.“
</p>
<p><b>Wolf meidet den Menschen </b>
</p>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Deutschland nicht dokumentiert sind. Der im Forstamt Ostwestfalen Lippe für das Thema Wolf zuständige Revierförster Dieter Wortmeier ergänzte: „Wölfe sind extrem scheu. Es ist überaus selten, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger einen Wolf aus der Nähe zu Gesicht bekommen.“ Falls es doch dazu kommen sollte, werden folgende Verhaltensregeln empfohlen: </p><ul><li>Nicht versuchen, Wölfe anzufassen oder zu füttern.</li><li>Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben. </li><li>Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will. </li><li>Man kann einen Wolf vertreiben, indem man ihn laut anspricht, in die Hände klatscht und mit den Armen winkt. </li><li>Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen Behörden oder den zuständigen regionalen Wolfsberatern melden.</li></ul><p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen gemeldet werden unter 02361-305-0. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende bei der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV unter 0201-714488. 
</p>
<p><b>Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt</b> 
</p>
<p>Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt. Der erste belegte Wolfsnachweis konnte 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden. 
</p>
<p><b>Weitere Informationen</b></p><ul><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis 28. April 2016 &nbsp;</a>(ab nächster Woche incl. der Wölfin aus Hamminkeln)</li><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf?mit" title="Fachkonzept Leben" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-243</guid>
                        <pubDate>Mon, 23 May 2016 12:48:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt erneuten Wolfs-Nachweis in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-erneuten-wolfs-nachweis-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Zum 10. Mal seit 2009 wurde ein Wolf in NRW nachgewiesen.</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Durch genetische Untersuchungen von Proben, die in der Gemeinde Rösrath im Rheinisch-Bergischen Kreis am 19. April 2016 an zwei toten Ziegen genommen wurden, konnte das Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen/Hessen den Wolfs-Verdacht bestätigen. Damit handelt es sich seit 2009 um den zehnten Nachweis eines einzelnen Wolfs in NRW.</b>
</p>
<p>Die genetischen Untersuchungen konnten in diesem Falle erneut das Individuum identifizieren, es handelt sich um den 2015 in einem Rudel bei Cuxhaven &nbsp;geborenen Jungwolf &nbsp;(Welpe), der in NRW bereits am 26./27. März im Kreis Lippe und am 6. April im Kreis Warendorf nachgewiesen werden konnte. 
</p>
<p>Der betroffene Tierhalter wurde vom LANUV über das Ergebnis der Analyse informiert. 
</p>
<p>Am&nbsp; 24. April gelang außerhalb von NRW, im rheinland-pfälzischen Dierdorf (Landkreis Neuwied) eine weiterer Nachweis desselben Jungwolfs aus Cuxhaven.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Hintergrund: </b>
</p>
<p>Mit der Rückkehr des Wolfes beschäftigt sich das Land schon seit 2010. In einem beim LANUV eingerichteten Arbeitskreis „Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Das Land hat auf Anregung des Arbeitskreises ein Verfahren für die Entschädigung von Nutztierrissen entwickelt und Wolfsberaterinnen sowie Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanzierte „Herdenschutzsets“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch sind angeschafft worden. Ein Aussetzen von Wölfen ist weder erforderlich, noch vorgesehen. 
</p>
<p>Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn die Menschen müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. „In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher verboten“, erläuterte Dr. Matthias Kaiser, Leiter der im LANUV angesiedelten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“. „Der Wolf wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Bejagung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise.“
</p>
<p><b>Wolf meidet den Menschen </b>
</p>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Deutschland nicht dokumentiert sind. Der im Forstamt Ostwestfalen Lippe für das Thema Wolf zuständige Revierförster Dieter Wortmeier ergänzte: „Wölfe sind extrem scheu. Es ist überaus selten, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger einen Wolf aus der Nähe zu Gesicht bekommen.“ Falls es doch dazu kommen sollte, werden folgende Verhaltensregeln empfohlen: </p><ul><li>Nicht versuchen, Wölfe anzufassen oder zu füttern.</li><li>Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben. </li><li>Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will. </li><li>Man kann einen Wolf vertreiben, indem man ihn laut anspricht, in die Hände klatscht und mit den Armen winkt. </li><li>Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen Behörden oder den zuständigen regionalen Wolfsberatern melden.</li></ul><p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen gemeldet werden unter 02361-305-0. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende bei der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV unter 0201-714488. 
</p>
<p><b>Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt</b> 
</p>
<p>Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt. Der erste belegte Wolfsnachweis konnte 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden. 
</p>
<p><b>Weitere Informationen</b></p><ul><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf?mit" title="Fachkonzept Leben" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a></li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-216</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 May 2016 14:38:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 16.05.2016, Schlussbericht</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-16-05-2016-schlussbericht</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>für den Rhein von Montag, 16.05.2016, 10 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz<br> <b>Schlussbericht</b>
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Am Vormittag ist es teils stark bewölkt und es fällt gebietsweise Niederschlag. Im weiteren Tagesverlauf treten immer wieder Schauer auf. Am Dienstag ist es wechselnd bewölkt und es kann örtlich zu leichten Schauern kommen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Niederschlag:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b>Summen</b> der&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b>Vorhersage</b> für die
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; letzten 24 h:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; nächsten 24 h:
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (ausgewählte Stationen)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Gebietsmittel des DWD)
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hochrhein/Aare:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5-10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Oberrhein:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Neckar:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5-10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Unterer Main:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Nahe:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5-10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Obere Mosel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Abflusslage:</b>
</p>
<p>Oberrhein:
</p>
<p>Die Wasserstände im Oberrhein fallen bis zum Pegel Maxau wieder. Am Pegel Maxau fällt der Wasserstand seit der vergangenen Nacht. Der Scheitelwert von 781 cm wurde gestern Abend um 21:00 Uhr erreicht. Im weiteren Verlauf des Oberrheins steigen die Wasserstände noch an, ein Überschreiten der Meldehöhen wird nicht erwartet.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mittelrhein:
</p>
<p>An den Mittelrheinpegeln werden keine Meldehöhen überschritten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Aktuelle Wasserstände und Vorhersagen:</b> (Angaben in cm) 
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wasserstand&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorhersagen vom 16.05.2016 08:00
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Abschätzung <br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 16.05.2016&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; für 06 Stunden&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; für 24 Stunden&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; für 48 Stunden<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 16.05, 14:00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 17.05, 08:00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 18.05, 08:00 Uhr
</p>
<p>Oberrhein:<br> &nbsp;&nbsp; Basel Rheinh.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 738&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp; <br> &nbsp;&nbsp; Plittersdorf&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 645&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp; <br> &nbsp;&nbsp; Maxau&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 768&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 760&nbsp; -&nbsp; 750&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 710&nbsp; -&nbsp; 700&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 680&nbsp; -&nbsp; 660<br> &nbsp;&nbsp; Speyer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 680&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 690&nbsp; -&nbsp; 680&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 660&nbsp; -&nbsp; 650&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 600&nbsp; -&nbsp; 580<br> &nbsp;&nbsp; Mannheim&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 568&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 570&nbsp; -&nbsp; 580&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 575&nbsp; -&nbsp; 565&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 520&nbsp; -&nbsp; 500<br> &nbsp;&nbsp; Worms&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 440&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 445&nbsp; -&nbsp; 455&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 460&nbsp; -&nbsp; 450&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 420&nbsp; -&nbsp; 400<br> &nbsp;&nbsp; Mainz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 432&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 435&nbsp; -&nbsp; 445&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 460&nbsp; -&nbsp; 470&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 470&nbsp; -&nbsp; 450<br> &nbsp;&nbsp; Oestrich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 297&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 300&nbsp; -&nbsp; 310&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 325&nbsp; -&nbsp; 335&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 340&nbsp; -&nbsp; 320<br> <br> 
</p>
<p><b>Höchststände:</b>
</p>
<p>Oberrhein:<br> &nbsp;&nbsp; Maxau&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erreicht&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 781 cm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; am 15.05&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 21:00 Uhr<br> <br> 
</p>
<p><b>Hinweise für die Schiffahrt:</b>
</p>
<p>Die Schifffahrts-Hochwassermarke II ist in Maxau überschritten. Damit ist die Schifffahrt im Bereich von unterhalb Schleuse Iffezheim bis Germersheim eingestellt. Mit einem Unterschreiten der Schifffahrts-Hochwassermarke II ist ab dem heutigen Nachmittag zu rechnen. Am Pegel Speyer ist die Schifffahrts-Hochwassermarke I überschritten. Am Pegel Worms wird ein Überschreiten der Schifffahrts-Hochwassermarke I in Kürze erwartet.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Allgemeine Hinweise:</b>
</p>
<p>Die Meldestellen der Kreise und kreisfreien Städte werden gebeten, diesen Lagebericht im Rahmen ihrer Zuständigkeit unverzüglich an die Gemeindestellen bzw. die örtlichen Feuerwehrlagezentren weiterzuleiten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Hochwassermeldedienst für den Oberrhein ist eingestellt.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Angaben ohne Gewähr 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-213</guid>
                        <pubDate>Sun, 15 May 2016 14:33:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 15.05.2016</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-15-05-2016</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>für den Rhein von Sonntag, 15.05.2016, 09 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Heute strömt weiterhin kühle und teilweise feuchte Meerespolarluft in unsere Breiten, welche Schauer, oft aber auch Aufheiterungen und viele trockene Abschnitte bringt. In höheren Lagen fällt Schneeregen und Schnee, die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und 800 Metern.<br> Auch am Pfingstmontag bleibt die Lage ähnlich mit Kaltluftzufuhr vom Nordatlantik und einer gewissen Schauerneigung. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Niederschlag:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b>Summen</b> der&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b>Vorhersage</b> für die
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; letzten 24 h:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; nächsten 24 h:
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (ausgewählte Stationen)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Gebietsmittel des DWD)
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hochrhein/Aare:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15-20&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Oberrhein:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Neckar:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Unterer Main:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Nahe:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5-10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Obere Mosel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Abflusslage:</b>
</p>
<p>Oberrhein:
</p>
<p>Die Wasserstände im Oberrhein steigen ab Pegel Plittersdorf weiter an, während sie weiter oberhalb bereits wieder fallen. Am Pegel Maxau wurde die Hochwassermeldemarke 2 von 750 cm kurz nach Mitternacht überschritten. Der Scheitel wird sich hier voraussichtlich gegen Abend im Bereich von 765 cm bis 785 cm ausbilden.<br> Nach derzeitigem Stand werden im weiteren Verlauf des Oberrheins keine Meldehöhen erreicht.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mittelrhein:
</p>
<p>An den Mittelrheinpegeln werden keine Meldehöhen überschritten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Aktuelle Wasserstände und Vorhersagen:</b> (Angaben in cm) 
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wasserstand&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorhersagen vom 15.05.2016 08:00
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Abschätzung <br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15.05.2016&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; für 06 Stunden&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; für 24 Stunden&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; für 48 Stunden<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15.05, 14:00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 16.05, 08:00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 17.05, 08:00 Uhr
</p>
<p>Oberrhein:<br> &nbsp;&nbsp; Basel Rheinh.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 809&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; - <br> &nbsp;&nbsp; Plittersdorf&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 668&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; - <br> &nbsp;&nbsp; Maxau&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 758&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 760&nbsp; -&nbsp; 770&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 765&nbsp; -&nbsp; 755&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 705&nbsp;&nbsp; - 685<br> &nbsp;&nbsp; Speyer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 618&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 630&nbsp; -&nbsp; 640&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 670&nbsp; -&nbsp; 680&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 655&nbsp;&nbsp; - 635<br> &nbsp;&nbsp; Mannheim&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 502&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 515&nbsp; -&nbsp; 525&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 565&nbsp; -&nbsp; 575&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 580&nbsp;&nbsp; - 560<br> &nbsp;&nbsp; Worms&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 377&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 390&nbsp; -&nbsp; 400&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 440&nbsp; -&nbsp; 450&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 465&nbsp;&nbsp; - 445<br> &nbsp;&nbsp; Mainz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 389&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 390&nbsp; -&nbsp; 400&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 435&nbsp; -&nbsp; 445&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 465&nbsp;&nbsp; - 485<br> &nbsp;&nbsp; Oestrich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 256&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 260&nbsp; -&nbsp; 270&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 295&nbsp; -&nbsp; 305&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 320&nbsp;&nbsp; - 340<br> <br> 
</p>
<p><b>Hinweise für die Schiffahrt:</b>
</p>
<p>Die Schifffahrts-Hochwassermarke II ist in Maxau überschritten. Damit ist die Schifffahrt im Bereich von unterhalb Schleuse Iffezheim bis Germersheim eingestellt. Am Pegel Speyer ist die Schifffahrts-Hochwassermarke I überschritten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Allgemeine Hinweise:</b>
</p>
<p>Die Meldestellen der Kreise und kreisfreien Städte werden gebeten, diesen Lagebericht im Rahmen ihrer Zuständigkeit unverzüglich an die Gemeindestellen bzw. die örtlichen Feuerwehrlagezentren weiterzuleiten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;Aktualisierung bei Änderung der Lage, spätestens am 16.05. gegen 10 Uhr. 
</p>
<p>Angaben ohne Gewähr 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-210</guid>
                        <pubDate>Sat, 14 May 2016 14:17:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserlagebericht vom 14.05.2016, Eröffnungsmeldung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hochwasserlagebericht-vom-14-05-2016-eroeffnungsmeldung</link>
                        <description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>für den Rhein von Samstag, 14.05.2016, 10 Uhr<br> ausgegeben vom Hochwassermeldezentrum RHEIN in Mainz<br> <b>Eröffnungsmeldung</b>
</p>
<p><br> <b>Wetter:</b>(Quelle: DWD)
</p>
<p>Wetterlage:
</p>
<p>Im heutigen Tagesverlauf werden vereinzelt noch Niederschläge auftreten. In der Nacht zum Sonntag klingen die letzten Niederschläge ab und vom Nordwesten her lockert die Bewölkung zunehmend auf. Am Sonntag ist es meist bewölkt und es können leichte Niederschläge auftreten. Am Montag kann gebietsweise Regen fallen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Niederschlag:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b>Summen</b> der&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b>Vorhersage</b> für die
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; letzten 24 h:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; nächsten 24 h:
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (ausgewählte Stationen)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Gebietsmittel des DWD)
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hochrhein/Aare:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20-30&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Oberrhein:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-15&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Neckar:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Unterer Main:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-15&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Nahe:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>Obere Mosel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0-10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mm 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Abflusslage:</b>
</p>
<p>Oberrhein:
</p>
<p>Aufgrund der im Einzugsgebiet des Oberrheins gefallenen ergiebigen Niederschläge steigen die Wasserstände im Oberrhein weiter an. Es wird erwartet, dass am Pegel Maxau die Hochwassermeldemarke 2 von 750 cm heute am frühen Abend überschritten wird. Danach steigt der Wasserstand am Pegel Maxau noch leicht an. Der Scheitel wird sich voraussichtlich im Laufe des morgigen Tages im Bereich 750 - 770 cm ausbilden. Nach derzeitigem Stand werden im weiteren Verlauf des Oberrheins keine Meldehöhen erreicht.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mittelrhein:
</p>
<p>An den Mittelrheinpegeln werden keine Meldehöhen überschritten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Aktuelle Wasserstände und Vorhersagen:</b> (Angaben in cm) 
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wasserstand&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorhersagen vom 14.05.2016 08:00
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Abschätzung <br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 14.05.2016&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; für 06 Stunden&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; für 24 Stunden&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; für 48 Stunden<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09:00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 14.05, 14:00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15.05, 08:00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 16.05, 08:00 Uhr
</p>
<p>Oberrhein:<br> Basel Rheinh.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 790<br> Plittersdorf&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 640<br> Maxau&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 709&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 730-740&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 755-765&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 750-730<br> Speyer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 516&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 535-545&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 620-630&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 655-675<br> Mannheim&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 405&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 420-430&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 505-515&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 565-585<br> Worms&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 288&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 300-310&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 385-395&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 450-470<br> Mainz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 337&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 340-350&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 375-385&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 430-450<br> Oestrich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 216&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 210-220&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 230-240&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 275-295<br> <br> 
</p>
<p><b>Hinweise für die Schiffahrt:</b>
</p>
<p>Die Schifffahrts-Hochwassermarke I ist in Maxau überschritten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Allgemeine Hinweise:</b>
</p>
<p>Die Meldestellen der Kreise und kreisfreien Städte werden gebeten, diesen Lagebericht im Rahmen ihrer Zuständigkeit unverzüglich an die Gemeindestellen bzw. die örtlichen Feuerwehrlagezentren weiterzuleiten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aktualisierung bei Änderung der Lage, spätestens am 15.05. gegen 10 Uhr.
</p>
<p>Angaben ohne Gewähr 
</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-203</guid>
                        <pubDate>Fri, 13 May 2016 11:56:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV bestätigt erneuten Wolfs-Nachweis in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-bestaetigt-erneuten-wolfs-nachweis-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>9. Wolf seit 2009 in NRW durch genetischen Nachweis bestätigt</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Durch genetische Untersuchungen von Proben, die an toten Schafen in der Gemeinde Borchen, Kreis Paderborn, am 30. März 2016 genommen wurden, konnte das Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen/Hessen den Wolfs-Verdacht bestätigen. Damit handelt es sich seit 2009 um den neunten Nachweis eines einzelnen Wolfs in NRW.</b>
</p>
<p>Auf einer Weide bei Borchen wurden am Vormittag des 30. März zwei tote und ein verletztes Schaf aufgefunden. Vor Ort erfolgte die Dokumentation der Fundumstände durch den Förster und örtlich zuständigen Luchs- und Wolfsberater für den Kreis Paderborn. Die Tiere wurden anschließend im Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe untersucht. Dort wurden Proben für weiterführende genetische Untersuchungen durch das Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen/Hessen genommen. 
</p>
<p>Das Ergebnis der genetischen Untersuchung liegt inzwischen vor: Es konnte aufgrund der DNA-Auswertung ein Wolf nachgewiesen werden. Der betroffene Tierhalter wurde vom LANUV über das Ergebnis der Analyse informiert. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Hintergrund: </b>
</p>
<p>Mit der Rückkehr des Wolfes beschäftigt sich das Land schon seit 2010. In einem beim LANUV eingerichteten Arbeitskreis „Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Das Land hat auf Anregung des Arbeitskreises ein Verfahren für die Entschädigung von Nutztierrissen entwickelt und Wolfsberaterinnen sowie Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanzierte „Herdenschutzsets“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch sind angeschafft worden. Ein Aussetzen von Wölfen ist weder erforderlich, noch vorgesehen. 
</p>
<p>Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn die Menschen müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. „In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher verboten“, erläuterte Dr. Matthias Kaiser, Leiter der im LANUV angesiedelten Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“. „Der Wolf wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Bejagung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise.“
</p>
<p><b>Wolf meidet den Menschen </b>
</p>
<p>Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Deutschland nicht dokumentiert sind. Der im Forstamt Ostwestfalen Lippe für das Thema Wolf zuständige Revierförster Dieter Wortmeier ergänzte: „Wölfe sind extrem scheu. Es ist überaus selten, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger einen Wolf aus der Nähe zu Gesicht bekommen.“ Falls es doch dazu kommen sollte, werden folgende Verhaltensregeln empfohlen: </p><ul><li>Nicht versuchen, Wölfe anzufassen oder zu füttern.</li><li>Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben. </li><li>Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will. </li><li>Man kann einen Wolf vertreiben, indem man ihn laut anspricht, in die Hände klatscht und mit den Armen winkt. </li><li>Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die zuständigen Behörden oder den zuständigen regionalen Wolfsberatern melden.</li></ul><p>Beim Landesumweltamt (LANUV) können rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen gemeldet werden unter 02361-305-0. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende bei der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV unter 0201-714488. 
</p>
<p><b>Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt</b> 
</p>
<p>Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt. Der erste belegte Wolfsnachweis konnte 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden. 
</p>
<p><b>Weitere Informationen</b></p><ul><li><a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Naturschutz/Dokumente/Wolfsmanagementplan.pdf" title="Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Wolfsmanagementplan für NRW - Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe NRW </a></li><li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf?mit" title="Fachkonzept Leben" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkonzept "Leben mit Wölfen" des Bundesamtes für Naturschutz </a></li><li><a href="http://www.wolf.nrw.de/" title="www.wolf.nrw.de:" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolf.nrw.de: </a>Videos, Faltblatt und Kontaktadressen </li><li><a href="http://ffh-arten.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/rasterkarten/6576" title="Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute" target="_blank" rel="noreferrer">Fundstellen der Einzeltier-Nachweise bis heute </a></li><li><a href="http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" title="Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW" target="_blank" rel="noreferrer">Liste der Luchs- und Wolfsberater in NRW </a></li></ul><p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-166</guid>
                        <pubDate>Fri, 15 Apr 2016 06:36:00 +0200</pubDate>
                        <title>Natur-Check: In den nächsten Wochen erfasst NRW wieder seine Natur</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/natur-check-in-den-naechsten-wochen-erfasst-nrw-wieder-seine-natur</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Natur-Check</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie werden wieder begutachtet und kartiert in den Kreisen Nordrhein-Westfalens: die besonders naturnahen Freiflächen. Es geht darum, wissenschaftliche Daten von sog. „Geschützten“ und „Schutzwürdigen Biotopen“ in NRW zu ermitteln. Der Check erfolgt jährlich und heißt im Fachjargon „Biotopkartierung“. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die so gewonnenen Daten werden in eine elektronische Datenbank mit dem Namen „Biotopkataster“ eingepflegt. Die Datenbank ist Service unter anderem für die fünf Bezirksregierungen und die 53 Kreise und kreisfreien Städte in NRW, denn Behörden können so erkennen, wo in ihrem Beritt geschützte Biotope liegen und wo nicht – Das bringt Planungssicherheit! Deswegen müssen die Daten auch aktuell sein – und genau das ist die gesetzliche Aufgabe (§14 des NRW-Landschaftsgesetzes) des LANUV. Das Biotopkataster kann Jeder einsehen unter <a href="http://bk.naturschutzinformationen.nrw.de/bk/de/start.%20" target="_blank" rel="noreferrer">http://bk.naturschutzinformationen.nrw.de/bk/de/start</a>
</p>
<p>Hier ist auch eine Liste mit den aktuellen Kartiervorhaben zu finden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um die Daten jährlich aktuell zu halten, beauftragt das LANUV Experten qualifizierter Fachbüros und Biologischer Stationen. Diese Experten können sich entsprechend ausweisen und dürfen nach § 10 des Landschaftsgesetzes in den ausgewählten Bereichen NRWs auch Grundstücke für diese Arbeit betreten. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wichtig: Wirklich jeder Mitarbeiter kann sich entsprechend ausweisen!
</p>
<p>Mehr Infos: Auskünfte an Privatpersonen per Telefon: Susanne Vogt, 02361 / 305-3301, zu geschäftsüblichen Zeiten von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
</p>
<p>Presseanfragen per Mail an: <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/UwjxxjxyjqqjEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">Pressestelle(at)lanuv.nrw.de</a> und unter denen in der linken Navigation angegebenen Telefonnummern. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads</h3><ul><li><b>Foto:</b>  © LANUV/ S. Knopp. </li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-136</guid>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2016 12:57:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Potenzialstudie zu erneuerbaren Energien</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-potenzialstudie-zu-erneuerbaren-energien</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An 23 potenziellen Standorten ist ein deutlicher Ausbau der Pumpspeicherkapazitäten unter Berücksichtigung hoher Ökologischer Anforderungen möglich.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die „Potenzialstudie Pumpspeicherkraftwerke NRW“ untersucht auf 135 Seiten das Gesamtpotenzial für neue Pumpspeicherkraftwerke im Land und zeigt damit Chancen auf, wie der zukünftige Flexibilisierungsbedarf auf dem Weg zu einer nahezu vollständig auf Erneuerbaren Energien beruhenden Energieversorgung realisiert werden könnte. In der Studie wurden zunächst technisch geeignete Standorte identifiziert, die in einem zweiten Schritt an Hand ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Faktoren auf ihre Machbarkeit hin geprüft wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass es grundsätzlich ein großes Potenzial zum Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken im Land gibt. Die gesamte Studie ist ab dem 6. April auf den LANUV-Seiten im Internet unter der Adresse &lt;link landesamt veroeffentlichungen publikationen fachberichte&gt;<a href="http://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/fachberichte/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/fachberichte/</a> veröffentlicht.
</p>
<p>Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV: „Wir haben bei der Bewertung der potenziellen Standorte zusätzlich zur Topographie und den ökonomischen Aspekten zahlreiche Kriterien zum Schutz von Umwelt und Natur und auch die Bedeutung der Standorte zur Naherholung berücksichtigt. Letztendlich haben wir so 23 potenzielle Standorte identifiziert, die einen deutlichen Ausbau der Pumpspeicherkapazitäten unter Berücksichtigung hoher ökologischer Anforderungen ermöglichen.“
</p>
<p>Zusammen mit vier derzeit in Planung befindlichen Projekten würden diese eine speicherbare Energiemenge von circa 56 Gigawattstunden ermöglichen. 56 Gigawattstunden entsprechen etwa der dreifachen Menge an Energie, die alle 3000 Windenergieanlagen in NRW an einem Tag im Durchschnitt zusammen erzeugen. Das Potenzial für die Pumpspeicherkraftwerke ist dabei im Land in Abhängigkeit von der Topographie regional unterschiedlich verteilt. Rund drei Viertel der Vorzugsstandorte befinden sich im Regierungsbezirk Arnsberg.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Hintergrund:</b>
</p>
<p>Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung wird auch in Zukunft stetig zu nehmen. Das bedeutet eine Herausforderung für die Stromversorgung: Auf der einen Seite kann es an besonders windstarken Tagen dazu kommen, dass das Stromnetz nicht mehr die gesamte Menge der erzeugten Windenergie aufnehmen kann, auf der anderen Seite muss die Versorgungssicherheit und Netzstabilität auch dann gewährleistet sein, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint. Eine Möglichkeit hierzu bieten Pumpspeicherkraftwerke. Diese Technologie ist in Deutschland bereits seit vielen Jahrzehnten erprobt und erreicht im&nbsp; Vergleich zu anderen Speichertechnologien die höchsten Wirkungsgrade. 
</p>
<p>Pumpspeicher nutzen die Gravitation für die Energiespeicherung: In Zeiten, in denen ausreichend Strom im Netz ist, wird Wasser von einem „Unterbecken“ mit Energieaufwand in ein höher gelegenes „Oberbecken“ gepumpt. Strom wird dafür also dem Netz entnommen. Wird hingegen Strom im Netz benötigt, strömt das Wasser aus dem Oberbecken wieder hinab und treibt dabei eine Turbine an, die wieder Strom erzeugt und in das Netz einspeist. Eine wesentliche Anforderung für den Bau eines Pumpspeicherkraftwerks sind daher zwei große Wasserreservoire auf einem unterschiedlich hohen Geländeniveau. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>&nbsp;Mehr zum Thema:</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die bereits veröffentlichten Potenzialstudien zu Wind, Sonne und Biomasse sind hier abrufbar: 
</p>
<p>&lt;link veroeffentlichungen fachberichte fabe40 fabe40start.htm&gt;<a href="http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe40/fabe40start.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe40/fabe40start.htm</a>&nbsp; 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der gesamte Energieatlas: 
</p>
<p><a href="http://www.energieatlas.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.energieatlas.nrw.de</a>&nbsp; 
</p>
<p>&nbsp;</p>
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-75</guid>
                        <pubDate>Tue, 08 Mar 2016 14:02:00 +0100</pubDate>
                        <title>Bovines Herpesvirus (BHV1) - Nach wie vor ein Thema!</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/bovines-herpesvirus-bhv1-nach-wie-vor-ein-thema</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align: justify; line-height:normal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">NRW hat im Januar bei der EU in Brüssel die Anerkennung als BHV1-freie Region gestellt – zusammen mit Rheinland-Pfalz und dem Saarland! Wird dem Antrag stattgegeben, zieht NRW wieder mit anderen Ländern gleich, die bereits über den sog. Artikel-10-Status (Region ist BHV1-frei) verfügen und zu denen der Rinderhandel deshalb in letzter Zeit empfindlich gestört war. <br></span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align: justify; line-height:normal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Während sich bis Ende des Jahres 2015 NRW noch in der Phase der BHV1-Sanierung befand, ist NRW seit dem 01.01.2016 in der Phase der BHV1-Bekämpfung. Diese Phase ist notwendig, um den bisher erreichten Sanierungsstand zu schützen und einer erneuten Ausbreitung des Virus vorzubeugen. <br></span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align: justify; line-height:normal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Die Veterinärämter werden deshalb konsequent prüfen, ob bei Feststellung von BHV1-Reagenten (BHV1-positive Rinder) der Seuchenverdacht ausgesprochen und eine Bestandssperre angeordnet werden muss. Werden in einem Bestand Reagenten festgestellt, so liegt es in der Verantwortung des Tierhalters, diese unverzüglich aus seinem Bestand zu entfernen. Eine Untersuchung zur Feststellung weiterer Reagenten muss nach frühestens 30 Tagen, nachdem der letzte Reagent den Bestand verlassen hat, erfolgen. Nur so kann ermittelt werden, ob sich noch weitere Rinder angesteckt haben oder ob ggf. angeordnete Sperren aufgehoben werden können. <br></span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align: justify; line-height:normal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Auch nach der angestrebten Anerkennung als BHV1-freie Region müssen die jährlichen Bestandsuntersuchungen durchgeführt werden. Nur dadurch ist es möglich, Reagenten zu erkennen und zu verhindern, dass Virus unerkannt im Bestand zirkuliert, andere Rinder ansteckt und gegebenenfalls in andere Betriebe weiterverschleppt wird. <br></span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align: justify; line-height:normal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Es wäre fatal, wenn das Erreichte durch Nachlässigkeit aufs Spiel gesetzt würde. Deshalb muss im Interesse aller Rinderhalter BHV1 ein „Thema“ bleiben.</span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align: justify; line-height:normal">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Hintergrund: </span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align: justify; line-height:normal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Hat sich ein Tier angesteckt, bleibt das Virus lebenslang im Körper. Insbesondere Stresssituationen (Transport, Geburt, etc.) führen häufig zu einer massiven Virusausscheidung. Häufig haben solche Tiere keinerlei Krankheitsanzeichen, so dass sich die Infektion unerkannt im Bestand ausbreiten kann und unter Umständen in andere Bestände weiterverschleppt wird. Auch eine Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor Ausscheiden des Virus bzw. vor Ansteckung, ist aber gleichwohl eine wichtige Maßnahme zur Eindämmung der Erregerverbreitung. Sie bedarf allerdings wegen des bestehenden grundsätzlichen Impfverbots einer Anordnung durch das zuständige Veterinäramt! Das BHV1-Virus kann aber auch große Schäden in Rinderherden verursachen. So kann es bei Kälbern zu Durchfall, Wachstumsstörungen und Todesfällen kommen. Bei älteren Tieren kann eine BHV1-Infektion zu hohem Fieber, Entzündungen der Atemwege, Rückgang der Milchleistung, Fruchtbarkeitsstörungen, Gehirnentzündung, Aborten sowie Todesfällen führen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; text-align: justify; line-height:normal">&nbsp;</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Das Bovine Herpesvirus 1 (BHV1) wird vor allem mit den Sekreten der oberen Atemwege ausgeschieden. Auch wenn das Virus außerhalb des Tieres nicht besonders lange überlebensfähig ist, gilt es doch zwingend, den Kontakt der eigenen Tiere mit frischen Sekreten unbekannter oder verdächtiger Tiere zu vermeiden. Solche Kontaminationen können sich auch an Kleidung und Gerätschaften finden. Daraus folgt, dass betriebsfremde Personen im Stallbereich nur betriebseigene oder saubere eigene Kleidung und Gerätschaften verwenden sollten, alternativ auch Einwegmaterial. Im Bereich des Tierhandels ist sicherzustellen, dass es weder beim Verladen noch beim eigentlichen Transport zu Kontakten mit Tieren unklaren BHV1-Status kommen kann. Hierzu sind die Tabellen 1 und 2 des für NRW modifizierten Hygieneleitfadens für die Rinderhaltung beachtenswert, den es beispielsweise auf der Homepage des Tiergesundheitsdienstes zum Download gibt.</span>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li> Foto: Mutterkuh</li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-68</guid>
                        <pubDate>Wed, 02 Mar 2016 13:53:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tödliche Hautpilze gefährden zurzeit alle wild lebenden Amphibien in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/toedliche-hautpilze-gefaehrden-zurzeit-alle-wild-lebenden-amphibien-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Menschen können die Krankheit übertragen</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit 2003 befällt ein Hautpilz wildlebende Kröten und Frösche in Nordrhein-Westfalen. Der Hautpilz wirkt auf sie oft tödlich. Seit 2008/09 befällt eine zweite Hautpilz-Art nun auch die Molche und Salamander in Europa, seit 2015 gibt es leider auch einen positiven Befund aus Teilen der Eifel in NRW. Damit sind alle einheimischen Amphibienarten von der Krankheit betroffen.
</p>
<p>Für Menschen sind die Hautpilze ungefährlich, aber Menschen können die gefährlichen&nbsp; Pilze durch nasse Kleidungsstücke (v.a. Gummistiefel) leicht weiter verbreiten. In Kürze beginnt in Nordrhein-Westfalen die jedes Frühjahr stattfindenden&nbsp; „Krötenwanderung“ und damit auch die Zeit der Forscher und Gutachter, aber auch vieler Naturschützer, die mit diesen Amphibien arbeiten. Um Hilfestellung zu geben, weist die LANUV auf einige Verhaltens-Maßnahmen hin, die helfen, die Hautpilze nicht noch weiter zu verbreiten:
</p>
<p>Um die Übertragung von Krankheitserregern von einem Laichgewässer zum nächsten zu minimieren, sollten konsequent alle Kescher, Eimer, Schuhwerk (v.a. Gummistiefelsohlen) etc. gründlich gereinigt und gut durchgetrocknet werden. Auch eine Desinfektion mit entsprechenden Wirkstoffen ist auch möglich. Müssen kurz hintereinander mehrere Amphibienvorkommen aufgesucht werden, bietet es sich an, Schuhwerk und Gerätschaften zwischendurch zu wechseln.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hintergrund:
</p>
<p>Der Hautpilz-Befall von Amphibien ist ein seit Längerem bekanntes und weltweites Phänomen.
</p>
<p>Der für einheimische Amphibien tödliche Hautpilz-Befall wird durch die beiden Chytrid-Pilze <i>Batrachochytrium dendrobatidis</i> (kurz: „Bd“) und <i>Batrachochytrium salamandrivorans</i> (kurz: „Bsal“) hervorgerufen. „Bd“ befällt Frösche und Kröten, „Bsal“ Molche und Salamander. 
</p>
<p>2003 wurde „Bd“ erstmalig in NRW nachgewiesen, und zwar bei Wasserfröschen im Ruhrtal bei Bochum und in der Rheinaue. 2008 kam es in der niederländischen Provinz Süd-Limburg nahe der deutschen Grenze zu einem Massensterben des heimischen Feuersalamanders durch „Bsal“. 2015 wurde „Bsal“ in der Eifel nahe der niederländischen Grenze dann auch in NRW bei Feuersalamandern nachgewiesen. 
</p>
<p>Unter Laborbedingungen erweisen sich fast alle europäischen Schwanzlurche, also nicht nur der Feuersalamander, sondern auch die drei einheimischen Molcharten (Teichmolch, Bergmolch und Kammmolch) unter Laborbedingungen als „Bsal“-anfällig und können bereits kurz nach einer Infektion sterben. Da nunmehr beide Chytridpilzarten NRW erreicht haben,&nbsp; können derzeit nahezu alle einheimischen Amphibien-Arten befallen werden.
</p>
<p>Mit großer Wahrscheinlichkeit wurden die Chytridpilze&nbsp; durch Tierexporte aus Ostasien weltweit verbreitet. Ostasiatische Amphibien&nbsp; sind resistent, können aber den Pilz übertragen. Kritisch ist zurzeit daher der weitere Import von Molchen und Fröschen aus Asien denn dadurch besteht weiterhin die Gefahr von Neuinfektionen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr zum Thema:</b>
</p>
<p>Aktuelle Infos, Verhaltensregeln für die Prävention und weitere Hintergründe auf den LANUV-Seiten &lt;link natur artenschutz amphibienkrankheiten&gt;<a href="http://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/amphibienkrankheiten/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/amphibienkrankheiten/</a>
</p>
<p>Spezielle Informationen für Halter von Amphibien:&nbsp; <a href="http://www.salamanderseiten.de/Salamandraseiten/Batrachochytrium_salamandrivorans.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.salamanderseiten.de/Salamandraseiten/Batrachochytrium_salamandrivorans.htm</a> sowie <a href="http://www.bs-aachen.de/de/artenschutz/salamander/" target="_blank" rel="noreferrer">www.bs-aachen.de/de/artenschutz/salamander/</a>
</p>
<p>LANUV-Fachtagung zum Thema (August 2009): <a href="http://www.amphibienschutz.de/pdfs/tagung_amphibienkrise.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.amphibienschutz.de/pdfs/tagung_amphibienkrise.pdf</a> , 
</p>
<p>Bericht von National Geographic&nbsp; zur weltweiten Situation 2009:&nbsp; <a href="http://www.nationalgeographic.de/reportagen/das-sterben-der-froesche" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nationalgeographic.de/reportagen/das-sterben-der-froesche</a> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li> Foto: Erdkröten</li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-50</guid>
                        <pubDate>Fri, 12 Feb 2016 13:49:00 +0100</pubDate>
                        <title>Sanierung der Grundwassermessstelle Marsberg-Heddinghausen beginnt! </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/sanierung-der-grundwassermessstelle-marsberg-heddinghausen-beginnt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Sperrung der Gemeindestraße „Zum Forst“</b>
</p>
<p>In nächster Zeit sind in Marsberg-Heddinghausen die Bagger im Einsatz. Dafür wird&nbsp; die Gemeindestraße „Zum Forst“ in Heddinghausen vorübergehend teilweise gesperrt. Der Grund: &nbsp;Die dortige 104 Meter tiefe Grundwassermessstelle wird instandgesetzt. Fremdkörper hatten die Messstelle blockiert und müssen jetzt zügig entfernt werden, da &nbsp;sie eine Mineralölverschmutzung mit sich bringen. &nbsp;Die Maßnahme dient somit dem vorsorgenden Grundwasserschutz. Insofern bitten wir um Verständnis der Anwohner. 
</p>
<p>Mit der Grundwassermessstelle Marsberg-Heddinghausen werden die Grundwasserstände durch den Landesgrundwasserdienst des LANUV überwacht. Die Messstelle an der Gemeindestrasse „Zum Forst“ liegt an einer geologisch markanten Stelle und diente ursprünglich der&nbsp; Abgrenzung des dortigen Trinkwasserschutzgebietes. &nbsp;
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download:</h3><ul><li> </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-477</guid>
                        <pubDate>Fri, 22 Jan 2016 09:01:00 +0100</pubDate>
                        <title>Marktüberwachung für energieverbrauchsrelevante Produkte</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/marktueberwachung-fuer-energieverbrauchsrelevante-produkte</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>2016 überprüft das LANUV die Kennzeichnung der „Energieeffizienzklassen“ von Elektrogeräten.</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit Verbraucher sicher sein können, dass die angegebenen Energieeffizienzklassen auf Elektrogeräten stimmen und die Mindesteffizienzanforderungen erfüllt werden, kontrolliert das LANUV die Angaben von&nbsp; Herstellern und Händlern auf den Elektrogeräten. 2016 werden Kontroll-Schwerpunkte Klimageräte, Dunstabzugshauben und externe Netzteile, wie z. B. Handyladegeräte sein. Für die Kontrolleure wird dabei auch der stetig wachsende Online-Markt im Fokus stehen, denn auch hier ist die Einhaltung der Kennzeichnungsvorgaben Pflicht.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erste Kontrollen haben bereits im Vorjahr zu spürbaren Verbesserungen bei der Energieverbrauchskennzeichnung geführt. So konnten rund 8.500 Produkte vor Ort auf die formale Einhaltung der gesetzlichen Kennzeichnungsvorgaben überprüft werden. Durch die Kontrollen konnte bei Herstellern und Händlern bereits das Bewusstsein für die Thematik erfolgreich geschärft werden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allein in Deutschland würden von energieeffizienteren &nbsp;Elektrogeräten 41 Millionen Privathaushalte profitieren.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Hintergrund:</b>
</p>
<p>Ziel der Marktüberwachung ist die Senkung des Energieverbrauchs in der EU. Dafür verfolgen alle EU-Mitgliedsstaaten das Ziel, die Energieeffizienz von sog. „energieverbrauchsrelevanten Produkten“ zu erhöhen. Das betrifft grundsätzlich alle Produkte, die Strom verbrauchen, wie z.B. Waschmaschinen, Kühlschränke, Klimaanlagen, Staubsauger, Fernseher, Straßenbeleuchtung, Personal Computer etc. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hoher Stromverbrauch bedeutet höhere Energiekosten. Der Schlüsselfaktor für die Energiekosten ist die Energieeffizienz der Geräte. Die Entscheidung für energieeffiziente Geräte in privaten Haushalten senkt nicht nur die privaten Energiekosten sondern trägt auch zum Klimaschutz bei, denn die Erzeugung von Strom aus Kohle, Gas und Öl verursacht Kohlendioxid-Emissionen, die zum Klimawandel beitragen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das LANUV ist in Nordrhein-Westfalen dafür die zuständige Marktüberwachungsbehörde und kontrolliert deswegen die Einhaltung der gesetzlichen Mindesteffizienzstandards der betreffenden Geräte. Ebenfalls überprüft werden die Energieverbrauchslabel auf ihre Richtigkeit. Bei Verstößen gegen die gesetzlichen Vorgaben drohen den Herstellern und dem Handel ordnungsrechtliche Maßnahmen, wie z. B. Verkaufsverbote sowie Bußgeldverfahren.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr zum Thema auf den LANUV-Seiten im Internet unter: 
</p>
<p><b>&lt;link verbraucher marktueberwachung energieverbrauchsrelevante-produkte&gt;www.lanuv.nrw.de</b>
</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Downloads:</h3><ul><li>Foto:<b>.</b> Energieeffizienz<b><br></b> </li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-468</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Jan 2016 13:57:00 +0100</pubDate>
                        <title>Landesmessung der Luftqualität </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/landesmessung-der-luftqualitaet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Messstelle in Lüdenscheid abgebaut
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat zum Jahresbeginn seine Messstelle in an der Lennestraße in Lüdenscheid abgebaut. Im Jahr 2015 wurde dem Verdacht auf erhöhte Luftbelastung an dieser Straße nachgegangen. Er bestätigte sich jedoch nicht. Die derzeit laufende Auswertung der Jahreskenngrößen 2015 lässt schon jetzt darauf schließen, dass sowohl die Feinstaubwerte als auch die Stickstoffdioxidbelastung an der Lennestraße keine Grenzwerte überschreiten. Die Messeinrichtungen können deshalb hier abgebaut werden, um an anderen Verdachtspunkten in NRW zum Einsatz zu gelangen.
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>Seit über 30 Jahren wird in NRW mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben. Das heutige Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft. Ziel ist neben der allgemeinen Luftqualitätsüberwachung in NRW&nbsp; die unmittelbare Information über die Luftbelastung in Echtzeit mit Hinweisen auf Ursachen und Trends. Bei erhöhten Werten wird sofort alarmiert und informiert. Durch die Überwachung der Luftqualität wird die Wirkung von Maßnahmen zur Emissionsminderung messbar. 
</p>
<p>Hinter der Konzeption des Messnetzes und der Wahl der Standorte für die Messungen stecken europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Danach geht es um die großräumige Schadstoffbelastung in den Ballungsräumen, aber auch in Waldgebieten. Daneben werden Schwerpunkte der Schadstoffbelastung untersucht, die z. B. durch ein hohes Verkehrsaufkommen oder die Nähe zu einem Industriebetrieb hohe Schadstoffkonzentrationen aufweisen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität in NRW werden laufend aktualisiert und sind jederzeit im Internet einsehbar.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm&gt;Zur aktuellen Luftqualität
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>&nbsp;Download:</b></h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-467</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Jan 2016 08:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>Landesmessung der Luftqualität in Düsseldorf </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/landesmessung-der-luftqualitaet-in-duesseldorf</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Änderungen im Messnetz
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat zum Jahresbeginn die Messstelle Düsseldorf-Südring abgebaut. Im Jahr 2015 wurde dem Verdacht auf erhöhte Luftbelastung an dieser Straße nachgegangen. Die derzeit laufende Auswertung der Jahreskenngrößen 2015 lässt schon jetzt darauf schließen, dass die Feinstaubwerte am Südring keine Grenzwerte überschreiten. Für Stickstoffdioxid kann hier, wie an vielen stark befahrenen Straßen, noch immer keine Entwarnung gegeben werden. Das LANUV wird aus diesem Grund mit einem alternativen Messverfahren, dem so genannten Passivsammler, an dieser Stelle auch in Zukunft die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid messen und bewerten. Die Messungen an dieser Stelle werden zudem für modellhafte Betrachtungen an einem typischen Großstadtlastring herangezogen.
</p>
<p>Ein weiterer Passivsammler an der Norfer Straße konnte dort wegen unkritischer Messergebnisse abgebaut werden. Die Messeinrichtung kann nun an einem anderen Verdachtspunkt in NRW zum Einsatz gelangen.
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>Seit über 30 Jahren wird in NRW mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben. Das heutige Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft. Ziel ist neben der allgemeinen Luftqualitätsüberwachung in NRW&nbsp; die unmittelbare Information über die Luftbelastung in Echtzeit mit Hinweisen auf Ursachen und Trends. Bei erhöhten Werten wird sofort alarmiert und informiert. Durch die Überwachung der Luftqualität wird die Wirkung von Maßnahmen zur Emissionsminderung messbar. 
</p>
<p>Hinter der Konzeption des Messnetzes und der Wahl der Standorte für die Messungen stecken europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Danach geht es um die großräumige Schadstoffbelastung in den Ballungsräumen, aber auch in Waldgebieten. Daneben werden Schwerpunkte der Schadstoffbelastung untersucht, die z. B. durch ein hohes Verkehrsaufkommen oder die Nähe zu einem Industriebetrieb hohe Schadstoffkonzentrationen aufweisen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität in NRW werden laufend aktualisiert und sind jederzeit im Internet einsehbar.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm&gt;Zur aktuellen Luftqualität
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>&nbsp;Download:</b></h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-465</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Jan 2016 08:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Landesmessung der Luftqualität in Meerbusch </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/landesmessung-der-luftqualitaet-in-meerbusch</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Abbau der Messeinrichtung
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat zum Jahresbeginn die Messstelle an der Meerbuscher Straße abgebaut. Im Jahr 2015 wurde dort dem Verdacht auf erhöhte Belastung mit Stickstoffdioxid an dieser Straße nachgegangen. Die derzeit laufende Auswertung der Jahreskenngrößen 2015 lässt schon jetzt darauf schließen, dass der Grenzwert für Stickstoffdioxid an dieser Stelle eingehalten wird. 
</p>
<p>Die Messeinrichtung kann deshalb abgebaut und an einem anderen Verdachtspunkt in NRW zum Einsatz gelangen.
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>Seit über 30 Jahren wird in NRW mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben. Das heutige Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft. Ziel ist neben der allgemeinen Luftqualitätsüberwachung in NRW&nbsp; die unmittelbare Information über die Luftbelastung in Echtzeit mit Hinweisen auf Ursachen und Trends. Bei erhöhten Werten wird sofort alarmiert und informiert. Durch die Überwachung der Luftqualität wird die Wirkung von Maßnahmen zur Emissionsminderung messbar. 
</p>
<p>Hinter der Konzeption des Messnetzes und der Wahl der Standorte für die Messungen stecken europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Danach geht es um die großräumige Schadstoffbelastung in den Ballungsräumen, aber auch in Waldgebieten. Daneben werden Schwerpunkte der Schadstoffbelastung untersucht, die z. B. durch ein hohes Verkehrsaufkommen oder die Nähe zu einem Industriebetrieb hohe Schadstoffkonzentrationen aufweisen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität in NRW werden laufend aktualisiert und sind jederzeit im Internet einsehbar.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm&gt;Zur aktuellen Luftqualität
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-463</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Jan 2016 08:39:00 +0100</pubDate>
                        <title>Landesmessung der Luftqualität in Weissweiler </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/landesmessung-der-luftqualitaet-in-weissweiler</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Staubbelastung unter Verdacht
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat zum Jahresbeginn die Messstelle im Wohngebiet östlich der Firma Ferrochrom eingerichtet. Gemessen wird die Belastung mit Feinstaub. Zusätzlich soll die Staubzusammensetzung analysiert werden, wobei das Hauptaugenmerk auf den metallischen Inhaltsstoffen liegt. 
</p>
<p>Seit über 30 Jahren wird in NRW mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben. Das heutige Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft. Ziel ist neben der allgemeinen Luftqualitätsüberwachung in NRW&nbsp; die unmittelbare Information über die Luftbelastung in Echtzeit mit Hinweisen auf Ursachen und Trends. Bei erhöhten Werten wird sofort alarmiert und informiert. Durch die Überwachung der Luftqualität wird die Wirkung von Maßnahmen zur Emissionsminderung messbar. 
</p>
<p>Hinter der Konzeption des Messnetzes und der Wahl der Standorte für die Messungen stecken europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Danach geht es um die großräumige Schadstoffbelastung in den Ballungsräumen, aber auch in Waldgebieten. Daneben werden Schwerpunkte der Schadstoffbelastung untersucht, die z. B. durch ein hohes Verkehrsaufkommen oder die Nähe zu einem Industriebetrieb hohe Schadstoffkonzentrationen aufweisen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität in NRW werden laufend aktualisiert und sind jederzeit im Internet einsehbar.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm&gt;Zur aktuellen Luftqualität
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-461</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Jan 2016 08:36:00 +0100</pubDate>
                        <title>Landesmessung der Luftqualität in Kamen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/landesmessung-der-luftqualitaet-in-kamen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Abbau der Messeinrichtung
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat zum Jahresbeginn die Messstelle am Kamener Bahnhof abgebaut. Im Jahr 2015 wurde dort dem Verdacht auf erhöhte Belastung mit Stickstoffdioxid an dieser Straße nachgegangen. Die derzeit laufende Auswertung der Jahreskenngrößen 2015 lässt schon jetzt darauf schließen, dass der Grenzwert für Stickstoffdioxid an dieser Stelle eingehalten wird. 
</p>
<p>Die Messeinrichtung kann deshalb abgebaut und an einem anderen Verdachtspunkt in NRW zum Einsatz gelangen.
</p>
<p> Seit über 30 Jahren wird in NRW mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben. Das heutige Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft. Ziel ist neben der allgemeinen Luftqualitätsüberwachung in NRW&nbsp; die unmittelbare Information über die Luftbelastung in Echtzeit mit Hinweisen auf Ursachen und Trends. Bei erhöhten Werten wird sofort alarmiert und informiert. Durch die Überwachung der Luftqualität wird die Wirkung von Maßnahmen zur Emissionsminderung messbar. 
</p>
<p>Hinter der Konzeption des Messnetzes und der Wahl der Standorte für die Messungen stecken europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Danach geht es um die großräumige Schadstoffbelastung in den Ballungsräumen, aber auch in Waldgebieten. Daneben werden Schwerpunkte der Schadstoffbelastung untersucht, die z. B. durch ein hohes Verkehrsaufkommen oder die Nähe zu einem Industriebetrieb hohe Schadstoffkonzentrationen aufweisen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität in NRW werden laufend aktualisiert und sind jederzeit im Internet einsehbar.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm&gt;Zur aktuellen Luftqualität
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<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-459</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Jan 2016 08:31:00 +0100</pubDate>
                        <title>Landesmessung der Luftqualität in Herne</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/landesmessung-der-luftqualitaet-in-herne</link>
                        <description>
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch Stickstoffdioxid-Messungen an der Recklinghauser Straße<br>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat zum Jahresbeginn seine Messstelle an der Recklinghauser Straße abgebaut. Die Stadt Herne hat diese Maßnahme beantragt, da nunmehr seit drei Jahren keine Grenzwertüberschreitungen der Feinstaubbelastung gemessen wurden. Nach wie vor wird aber der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid an diesem Standort überschritten. Mit einer mittleren Jahreskonzentration von 46 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft lag der Messwert von 2014 noch deutlich über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm. Die aktuell laufende Auswertung der Jahreskennwerte für 2015 deutet schon jetzt auf eine fortdauernde Grenzwertüberschreitung hin. Das LANUV wird aus diesem Grund mit einem alternativen Messverfahren, dem so genannten Passivsammler, an dieser Stelle auch in Zukunft die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid messen und bewerten.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br>Seit über 30 Jahren wird in NRW mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben. Das heutige Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft. Ziel ist neben der allgemeinen Luftqualitätsüberwachung in NRW&nbsp; die unmittelbare Information über die Luftbelastung in Echtzeit mit Hinweisen auf Ursachen und Trends. Bei erhöhten Werten wird sofort alarmiert und informiert. Durch die Überwachung der Luftqualität wird die Wirkung von Maßnahmen zur Emissionsminderung messbar. <br>Hinter der Konzeption des Messnetzes und der Wahl der Standorte für die Messungen stecken europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Danach geht es um die großräumige Schadstoffbelastung in den Ballungsräumen, aber auch in Waldgebieten. Daneben werden Schwerpunkte der Schadstoffbelastung untersucht, die z. B. durch ein hohes Verkehrsaufkommen oder die Nähe zu einem Industriebetrieb hohe Schadstoffkonzentrationen aufweisen.<br>Die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität in NRW werden laufend aktualisiert und sind jederzeit im Internet einsehbar.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm&gt;Zur aktuellen Luftqualität
</p>
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<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-436</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 Jan 2016 14:24:00 +0100</pubDate>
                        <title>Essen: Aussteller präsentieren über 100 regionale Produkte für die Grüne Woche in Berlin </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/essen-aussteller-praesentieren-ueber-100-regionale-produkte-fuer-die-gruene-woche-in-berlin</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Roggen-Whisky aus Olpe, neue Apfelsorten vom Niederrhein oder Knochenschinken aus Rhede – über 100 regionale Produkte aus Landwirtschaft und Gartenbau präsentierten sich heute Mittag im Landesumweltamt in Essen. „Man konnte <b>Gutes und Nachhaltiges aus NRW </b>heute Mittag schmecken und riechen – es hat Spaß gemacht!“ freute sich Agraringenieur Jürgen Sons, Koordinator des NRW-Länderbeitrages auf der Grünen Woche vom 15.-24. Januar in Berlin.</p><ul><li><b></b></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>NRW ist das drittgrößte Agrarland unter den Bundesländern und zugleich das Land mit der größten Ernährungswirtschaft. Klassische Agrarräume wie z. B. der Niederrhein, das Münsterland oder die Soester- und die Kölner Börde stehen dafür Pate. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zunehmend unterstreicht NRW diese Rolle auf der jährlichen Grünen Woche in Berlin. 
</p>
<p>Dazu haben jetzt 18 Aussteller, die zum Teil&nbsp; wiederum etliche Hersteller und Produzenten vertreten, ihre Koffer für Berlin gepackt: 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>• <b>Agrobusiness Niederrhein e.V.</b>
</p>
<p>• <b>Biologische Station im Rhein-Sieg Kreis e.V. / Apfelsorten + Obstwiesenpädagogik</b>
</p>
<p>• <b>BiOlokal e.V. + Lippe-Marketing</b>
</p>
<p>• <b>Ernährung-NRW e.V.</b>
</p>
<p>• <b>Genussregion Niederrhein e.V.</b>
</p>
<p>• <b>GEPA - The Fair Trade Company/Kaffee</b>
</p>
<p>• <b>Heinz Manten/Azaleen </b>
</p>
<p>• <b>Henkel-Betriebsgastronomie (in der NRW Gästelounge)</b>
</p>
<p>• <b>Komm aufs Land, Arbeitsgemeinschaft f. Bauernhof- u. Landurlaub NRW e.V.</b>
</p>
<p>• <b>LANUV mit Lebensmittelkennzeichnung und Schülerprogramm zur Nachhaltigkeit</b>
</p>
<p>• <b>Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen/Gewässerschutz</b>
</p>
<p>• <b>LEADER NRW</b>
</p>
<p>• <b>mein-ei.nrw</b>
</p>
<p>• <b>Privatbrauerei E. Barre GmbH</b>
</p>
<p>• <b>Regionale 2016</b>
</p>
<p>• <b>Staatlicher Mineralbrunnen Bad Meinberger</b>
</p>
<p>• <b>Verbraucherzentrale NRW</b>
</p>
<p>• <b>Wald und Holz NRW</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr zur Grünen Woche:</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Grüne Woche (kurz IGW) ist eine internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Sie wurde vor 90 Jahren, 1926 gegründet und findet in Berlin vom 15.-24. Januar 2016 zum 81. Mal statt. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter dem Motto <b>„Gutes und Nachhaltiges aus NRW“ </b>präsentieren sich 18 Aussteller aus NRW auf über 1.000 m²&nbsp; in Halle 5.2a. Im Mittelpunkt steht der Genuss hochwertiger regionaler Produkte. Zusammen mit dem 10-tägigen Bühnenprogramm werden Infos, Buntes und Unterhaltsames rund um Regionalentwicklung, Wertschätzung von Lebensmitteln, Verbraucherschutz, Nachhaltigkeit und Naturschutz vermittelt. Das Land NRW beteiligt sich wie seit vielen Jahren an der Messe, seit 2014 koordiniert das LANUV die NRW-Präsentation. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dem Konsumtrend folgend, nehmen in den letzten Jahren Themen wie „ländliche Räume“, „Regionalität“, „nachwachsende Rohstoffe“, „Bio“ und „Gesunde Ernährung“ sowie der Gartenbereich immer weiter an Bedeutung zu. So ist die Grüne Woche der Ausgangspunkt für das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) mit über 70 Ressortministern. 400.000 Messebesucher, darunter 80.000 Fachbesucher und 70 Agrarminister aus dem In- und Ausland wurden im letzten Jahr gezählt. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.gruenewoche.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.gruenewoche.de/</a>
</p>
<p><strong>!</strong><b><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gruenewoche" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/gruenewoche</a></b> 
</p>
<h3>&nbsp;Downloads</h3><ul><li>Foto:</li><li>Foto: </li><li>Foto:</li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-428</guid>
                        <pubDate>Tue, 05 Jan 2016 10:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Presseeinladung: NRW auf der Grünen Woche/Berlin; Do., 7. Jan., LANUV-Essen, Wallneyerstrasse 6</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/presseeinladung-nrw-auf-der-gruenen-woche-berlin-do-7-jan-lanuv-essen-wallneyerstrasse-6</link>
                        <description>Internationale Grüne Woche startet in 7 Tagen
Aussteller bereiten sich im LANUV/Essen auf
den Messestart vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Donnerstag, 7. Januar 2016, 11:30 Uhr<br>LANUV-Essen, Wallneyer-Straße 6, 45133 Essen</b>
</p>
<p class="align-left">Unter dem Motto <b>„Gutes und Nachhaltiges aus NRW“</b> präsentieren sich ab der nächsten<br>Woche 18 Aussteller aus NRW auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Agraringenieur Jürgen Sons, Koordinator des NRW-Länderbeitrages, blickt gespannt auf die vielfältigen Ausstellungsbeiträge aus NRW: „Auf fast 1.100 m² präsentieren Unternehmungen aus NRW Lebensmittel aus der Region. Im Mittelpunkt steht der Genuss dieser hochwertigen regionalen Produkte. Zusammen mit dem 10-tägigen Bühnenprogramm werden Infos, Buntes und Unterhaltsames rund um Regionalentwicklung, Wertschätzung von Lebensmitteln, Verbraucherschutz, Nachhaltigkeit und Naturschutz vermittet.“</p>
<p class="align-left">Ab 11:30 Uhr besteht die Möglichkeit zu Bildern und Interviews mit Dr. Thomas Delschen,<br>Präsident des LANUV, Jürgen Sons, Koordinator des NRW-Messestands und Vertretern der NRW-Aussteller.</p>
<p>In Berlin 2016 mit an Bord sind:
</p>
<p><b>• Agrobusiness Niederrhein e.V.<br>• Biologische Station im Rhein-Sieg Kreis e.V. / Apfelsorten + Obstwiesenpädagogik<br>• BiOlokal e.V. + Lippe-Marketing<br>• Ernährung-NRW e.V.<br>• Genussregion Niederrhein e.V.<br>• GEPA - The Fair Trade Company/Kaffee<br>• Heinz Manten/Azaleen<br>• Henkel-Betriebsgastronomie (in der NRW Gästelounge)<br>• Komm aufs Land, Arbeitsgemeinschaft f. Bauernhof- u. Landurlaub NRW e.V.<br>• LANUV mit Lebensmittelkennzeichnung und Schülerprogramm zur Nachhaltigkeit<br>• Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen/Gewässerschutz<br>• LEADER NRW<br>• mein-ei.nrw<br>• Privatbrauerei E. Barre GmbH<br>• Regionale 2016<br>• Staatlicher Mineralbrunnen Bad Meinberger<br>• Verbraucherzentrale NRW<br>• Wald und Holz NRW</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr zur Grünen Woche:</b><br>Die Grüne Woche (kurz IGW) ist eine internationale Ausstellung der Ernährungs- und<br>Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Sie wurde vor 90 Jahren, 1926 gegründet und findet<br>in Berlin vom 15.-24. Januar 2016 zum 81. Mal statt.<br>Dem Konsumtrend folgend, nehmen die Themen ländliche Räume, Regionalität,<br>nachwachsende Rohstoffe, Bio und Gesunde Ernährung sowie der Gartenbereich immer<br>weiter an Bedeutung zu. So ist die Grüne Woche der Ausgangspunkt für das Global Forum<br>for Food and Agriculture (GFFA) mit über 70 Ressortministern. 400.000 Messebesucher,<br>darunter 80.000 Fachbesucher und 70 Agrarminister aus dem In- und Ausland wurden im<br>letzten Jahr gezählt.<br>Das Land NRW beteiligt sich wie seit vielen Jahren an der Messe. Seit 2014 koordiniert das<br>LANUV die NRW-Präsentation.</p><ul><li></li></ul><p>Über LANUV: Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen ist als Landesoberbehörde in den Fachgebieten Naturschutz, technischer Umweltschutz für Wasser, Boden und Luft sowie Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit tätig.
</p>
<p>Mehr:&nbsp; <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a>  
</p>
<p>Folgen Sie @lanuvnrw auf Twitter®!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-374</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Dec 2015 08:56:00 +0100</pubDate>
                        <title>NRW weitet jetzt seine Untersuchungen von Wildschweinen aus</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nrw-weitet-jetzt-seine-untersuchungen-von-wildschweinen-aus</link>
                        <description>
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort untersucht NRW Wildschweine auf Brucellose. Die Brucellose ist&nbsp; eine Infektionskrankheit, die bei Schweinen vom Stäbchenbakterium Brucella suis hervorgerufen wird. <br>Das Vorkommen der Brucellose in Wildschweinpopulationen anderer Bundesländer ist bereits bekannt. Ob die Brucellose auch in den nordrhein-westfälischen Wildschweinebeständen verbreitet ist und damit eine Gefahr für Hausschweinbestände darstellen könnte, soll durch diese Untersuchungen geklärt werden. Bei Hausschweinen ist die Erkrankung anzeigepflichtig!<br>Dazu werden Blutproben von Wildschweinen aus NRW von Jägerinnen und Jägern entnommen und über die örtlich zuständigen Veterinärämter an die CVUA (Chemische und Veterinär-Untersuchungsämter) zur Analyse weitergeleitet. <br>Hintergrund:<br>Brucellose kann auch bei anderen Tierarten wie Rindern und Schafen auftreten. Ferner kann sie auch auf Menschen übertragen werden, das geschieht dann meist durch Tierprodukte. In Deutschland gibt es nur vereinzelt Erkrankungen beim Menschen, da die Nutztierbestände frei von dieser Erkrankung sind, was regelmäßig kontrolliert wird. Tritt diese Erkrankung beim Menschen auf, steht die Infektion in den meisten Fällen in Zusammenhang mit Urlaubsreisen, da die Infektion im jeweiligen Reiseland erfolgte.<br>Wildschweine können eine Infektionsquelle für unterschiedliche übertragbare Tierkrankheiten sein – nicht nur für die Brucellose. Insbesondere bei hohen Wildschweinbeständen und entsprechenden Kontaktmöglichkeiten zu Tierhaltungen besteht die Gefahr, auch Hausschweinbestände zu infizieren, was in der Folge zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen kann. In NRW werden daher seit langem regelmäßig Untersuchungen bei Wildschweinen auf das Vorliegen der Klassischen Schweinepest durchgeführt. Seit 2014 erfolgt dieses Monitoring auch für die Afrikanische Schweinepest und seit 2015 für die Aujeszkysche Krankheit. Ziel ist es, frühzeitig eine Verbreitung dieser anzeigepflichtigen Tierkrankheiten in der Wildschweinepopulation zu erkennen, um im Zweifel entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Hausschweinebestände einleiten zu können. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads:</h3><ul></ul><ul><li><b><span style="font-size:9.0pt; line-height: 115%; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">© LANUV/Schütz: <span>. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </span></span></b></li></ul><ul><li></li></ul><ul></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-371</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Dec 2015 08:47:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ein Haustier als Weihnachtsgeschenk?</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ein-haustier-als-weihnachtsgeschenk</link>
                        <description>
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>LANUV mahnt zu besonderer Umsicht. <br>Ein knuddeliger Hundewelpe oder ein niedliches Kätzchen gehören zu den Geschenken, die oft erst kurz vor Weihnachten beim Züchter, im Zoofachhandel, oder „mal eben“ im Internet geordert werden. Aber auch exotische Familienmitglieder wie Schildkröten oder Papageien sind sehr beliebt. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät, beim Kauf lebender Tiere als Weihnachtsgeschenk zu besonderer Umsicht. <br>Internationale Artenschutzbestimmungen setzen enge Grenzen, die man z. B. beim Kauf einer Schildkröte schnell übertritt, ohne es zu merken. Vor dem Kauf eines jeden Tieres sollte man seine Herkunft kennen und prüfen, ob es sich um ein geschütztes Tier nach der EU-Artenschutzverordnung handelt. Diese sind nämlich in Deutschland meldepflichtig. Wer der Meldepflicht nicht nachkommt oder illegal eingeführte Tiere ohne Papiere erwirbt, muss damit rechnen, bestraft zu werden – keinesfalls kann man sich auf Unwissenheit berufen. Denn Tierhalter sollen ein Mindestmaß an Sachkunde erworben haben. Für Händler und Züchter ist sie gemäß Deutschem Tierschutzgesetz sogar verbindlich vorgeschrieben. Informationen zur Meldepflicht für international geschützte Arten wie z. B. Papageien, Landschildkröten, Eidechsen, Schlangen usw. geben die Unteren Landschaftsbehörden der Kreise und Städte.<br>Aber nicht nur die Exoten, auch Hund, Katze, Maus und Co. wollen nicht nur unter dem Weihnachtsbaum, sondern ein Leben lang Aufmerksamkeit und artgerechte Fürsorge! Bei „tierischen Geschenken“ sollte man also immer bedenken, dass die Tiere lebenslang aufwendige Pflege und Betreuung benötigen, auch in den Ferien! Ein Haustier kostet Geld, nicht nur für das Futter und die geeignete Unterbringung. Manche Tiere, die es gern besonders warm haben, erhöhen auch die Stromrechnung. Schließlich muss bei Krankheiten und auch zur Vorsorge der Tierarzt aufgesucht und bezahlt werden – alles Kosten, an die man vor dem Kauf denken muss. Ein Haustier zu haben bedeutet Verantwortung zu übernehmen!<br>Wenn all dies wohlüberlegt ist, dann leuchten nicht nur die Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum, sondern -je nach „Geschenk-Tier“- auch noch die der Tierhalterinnen und –halter, die mit ihren Tieren erwachsen geworden sind.
</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><li><p style="margin-left:35.45pt; text-indent:-35.45pt">&nbsp;<b>: <span>&nbsp; </span>© LANUV. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </b></p> <p>&nbsp;</p></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p style="margin-left:35.45pt; text-indent:-35.45pt"><b><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"><br></span></b></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-327</guid>
                        <pubDate>Fri, 13 Nov 2015 07:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Laubfall im Herbst: Jetzt lärmende Laubbläser und Laubsauger durch leise Elektrogeräte ersetzen!</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/laubfall-im-herbst-jetzt-laermende-laubblaeser-und-laubsauger-durch-leise-elektrogeraete-ersetzen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Laub auf Straßen und Wegen stellt bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Dem beugen Städte und Gemeinden mit motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern vor. Die Folgen sind Lärm und Emissionen. Da der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren als besonders belästigend bekannt ist, ist deren Einsatz in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr statthaft. Das gilt sowohl für private wie für professionelle Nutzer.
</p>
<p>Lärm und Emissionen sind aber in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn mittlerweile sind wesentlich leisere und emissionsärmere elektrisch betriebene Laubbläser und- sauger marktreif. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben inzwischen bis zu elf Stunden durch – damit ist der professionelle Einsatz gewährleistet! Die alte Gleichung „laut = leistungsstark“ ist heute falsch! Denn aufgrund der technologischen Entwicklungen in den letzten Jahren kann aus den Lärmemissionen eines Laubbläsers oder –Saugers kein Rückschluss mehr auf dessen Leistungsfähigkeit gezogen werden. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 11 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur Straßen und Wege vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals um ca. 4 dB(A) kleiner ist. Diese spürbare Lärmminderung schont nicht nur die Nerven in der Nachbarschaft, auch die Nasen und Lungen werden geschont, denn es entstehen keine Verbrennungsabgase.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Laubrechen, Harken und Besen schonen Bodenleben</b>
</p>
<p>Laubsauger vernichten große Mengen wertvoller Kleintiere, die für die Bodenverbesserung und für den Laubabbau zu Humus erforderlich sind. Der Einsatz von Laubrechen, Harken und Besen vermeidet diese Schäden. Zudem stehen dem höheren Zeitbedarf und möglicherweise höheren Personalkosten niedrigere Gerätekosten für Anschaffung und Wartung gegenüber. Daher gilt: Private und vor allem kleine Flächen bitte nicht mit Laubsaugern bearbeiten!
</p>
<p><b>Aktionsbündnis „NRW wird leiser“ </b>
</p>
<p>Mobile Laubbläser und - sauger sind zudem ein Thema des Aktionsbündnisses "NRW wird leiser". In diesem Bündnis befassen sich auf Initiative des NRW-Umweltministeriums seit April 2013 neben zuständigen Ministerien u.a. auch die kommunalen Spitzenverbände, Elterninitiativen und die Verbände von Umwelt, Industrie-und Handwerk mit dem Thema Lärm. Primäres Ziel des Bündnisses ist es, mit bewusstem Verhalten Lärm im häuslichen Umfeld zu vermeiden. </p><ul><li><a href="http://www.nrw-wird-leiser.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.nrw-wird-leiser.de</a></li></ul><p>Download:</p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-323</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Nov 2015 14:31:00 +0100</pubDate>
                        <title>Aurelis plant über 67 Mio. Euro-Investment </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aurelis-plant-ueber-67-mio-euro-investment</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3><b>Mietvertrag ist unterzeichnet – LANUV zieht mit <br> über 400 Mitarbeitern nach Duisburg </b></h3>
<p><b>Voraussichtlich Ende 2018 wird das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Quartier 1 der Duisburger Freiheit seinen Betrieb aufnehmen. </b><b>Mit der Unterzeichnung des Mietvertrages schufen heute der Präsident des Landesumweltamtes, Dr. Thomas Delschen, und der Geschäftsführer des Immobilienentwicklers Aurelis Real Estate GmbH &amp; Co. KG, Ivo Iven, die Voraussetzungen für das Neubauprojekt. Nach aktueller Planung werden Ende 2018 rund 400 Mitarbeiter, davon 60 aus dem Laborbereich, ihren neuen Arbeitsplatz am Duisburger Hauptbahnhof beziehen. Das Gelände liegt zwischen Bahnhofsgebäude und Koloniestraße oberhalb der A 59 in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. </b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Quartier 1 werden bis Ende 2018 auf einer Grundstücksfläche von rund 10.000 Quadratmetern drei neue Bauten entstehen: Aurelis errichtet für das LANUV ein Bürogebäude (Mietfläche: ca. 6.944 Quadratmeter) und ein Laborgebäude (ca. 9.619 Quadratmeter). Außerdem mietet das LANUV für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 150 Stellplätze an, die Aurelis in einer neuen Stellplatzanlage im Quartier 1 schaffen wird. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In die Planung, die bauvorbereitenden Maßnahmen und die Erschließung des Areals hat Aurelis in den letzten Jahren bereits knapp 7 Mio. Euro investiert. Hinzu kamen rund vier Mio. Euro für die umfassende Renovierung des Gebäudekomplexes in der Mercatorstraße sowie die Herstellung von Parkplätzen und Außenanlagen. Neben den geplanten über 67 Mio. Euro für das neue Verwaltungs- und Laborgebäude und die Stellplatzanlage soll eine weitere gute Million Euro in den Straßenendausbau fließen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Bauantrag für das LANUV-Projekt soll im Frühjahr 2016 gestellt werden, der Baubeginn könnte noch im selben Jahr erfolgen. Bei der Realisierung setzt Aurelis auf die Zusammenarbeit mit den Planern von agn Niederberghaus &amp; Partner GmbH, Ibbenbüren, und dem Projektsteuerer Drees &amp; Sommer, Düsseldorf.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz hat derzeit insgesamt rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz befindet sich in Recklinghausen, zwei weitere große Dienststellen mit jeweils mehreren hundert Beschäftigten gibt es in Essen und Düsseldorf und darüber hinaus NRW-weit Außenstellen und &nbsp;Labore. Nach Duisburg sollen Ende 2018 vor allem die LANUV-Mitarbeiter vom Standort Düsseldorf umziehen. In Düsseldorf wird dazu der Standort „Auf dem Draap“ aufgegeben. Die neuen Duisburger LANUV-Mitarbeiter werden sich schwerpunktmäßig dem Gewässerschutz widmen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Standortentscheidung für Duisburg sei auch eine Entscheidung für das Konzept der Aurelis gewesen, gleichzeitig seien die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigt worden. „Die zentrale Lage in NRW, die relative Nähe zu den anderen großen LANUV-Standorten und die sehr gute Verkehrsanbindung zum Hauptbahnhof mit ICE- und S-Bahn- Anschlüssen aus drei Richtungen waren wesentliche Auswahlkriterien“, so Dr. Thomas Delschen. „Zudem eröffnet der Neubau die Möglichkeit, dem Ziel einer klimaneutralen Landesverwaltung einen großen Schritt &nbsp;näher zu kommen. Denn gerade hier fällt dem Landesumweltamt eine Vorbildfunktion zu.“ 
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<p>&nbsp;</p>
<p><b>Vorreiterrolle im Klimaschutz </b>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Ralph Schneemann, Leiter Projektentwicklung in der Aurelis Region West informiert über den energetischen Standard des Projektes: „Bei dem geplanten Vorhaben werden die Gebäudehüllen des Bürogebäudes die Anforderungen der Energieeinsparverordnung um 50 Prozent, bei dem Laborgebäude um 30 Prozent unterschreiten.“ Das kommt nach Aussage der Planer von agn dem „Passivhausstandard“ nahe. Der Einsatz von Fernwärme und Photovoltaik gehört ebenfalls zu den Vorgaben an die Planer.<b><br> <br> </b>
</p>
<p>„Für Duisburg ist die Ansiedlung von über 400 Mitarbeitern im Innenstadtbereich eine deutliche wirtschaftliche Stärkung. Der Duisburger Hafen Homberg ist bereits Heimathafen des LANUV-Laborschiffs Max Prüß, das die NRW-Wasserstraßen überwacht. Mit dem neuen LANUV-Gebäude und seinen Laborkapazitäten kann sich Duisburg damit zu einem Schwerpunktstandort des Gewässerschutzes in NRW entwickeln“, freut sich Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Votum des LANUV für den Standort ist aus Sicht von Aurelis ein wertvolles Signal, mit dem die Entwicklung in dem rund 50.000 Quadratmeter großen Quartier 1 vorangetrieben werden kann: „Mit der grundlegenden Modernisierung und Vollvermietung des Gebäudekomplexes in der Mercatorstraße, mit der Sanierung der Außenanlagen und der Einrichtung neuer Parkplätze, mit der Erschließung des Quartiers und mit dem Verkauf des Grundstücks zum Bau des B&amp;B-Hotels haben wir bereits einige Projekte umgesetzt“, resümiert Olaf Geist, Leiter der Aurelis Region West. „Ich setze nun darauf, dass die LANUV-Ansiedlung weiter zur Attraktivität des Standortes beiträgt. Aktuell hat Aurelis im Quartier 1 noch drei Baufelder anzubieten.“
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Geschäftsführer Ivo Iven weist auf die verschiedenen Hochbauprojekte von Aurelis in Nordrhein-Westfalen hin: „Viele nehmen uns nur in unserer Funktion als Landentwickler und gelegentlich noch als Vermieter wahr. Daneben revitalisieren wir aber auch bundesweit Bestandsgebäude und realisieren eine Vielzahl von Hochbauten: In NRW bauen wir neben dem Duisburger Projekt die <i>Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW</i> in Köln, nebenan planen wir das Bürogebäude <i>Equilo</i>. Im Kölner Gewerbepark <i>Kontrastwerk</i> realisieren wir ebenfalls ein Bürogebäude. In Düsseldorf planen wir das <i>La Tête</i> im gemischt genutzten Le Quartier Central. Gebaut wird immer bei einer gesicherten Nutzernachfrage. Und selbstverständlich kann der Mieter am Konzept noch mitarbeiten.“ 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Pressekontakt aurelis (Zentrale) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pressekontakt aurelis (Region West)</b>
</p>
<p>Susanne Heck&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dirk Dratsdrummer
</p>
<p>Telefon: (0 61 96) 52 32-140&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Telefon: (0 28 41) 88 77-940<br> Telefax: (0 61 96) 52 32-147&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Telefax:&nbsp; (0 28 41) 88 77-942<br> <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/xzxfssj3mjhpEfzwjqnx2wjfq2jxyfyj3ij" data-mailto-vector="5">susanne.heck(at)aurelis-real-estate.de</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; aurelis@prjournalist.de
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Pressekontakt Landesamt für <br> Natur, Umwelt und Verbraucherschutz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </b>
</p>
<p>Peter Schütz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>Telefon: (02 01) 79 95 1337 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br> peter.schuetz@lanuv.nrw.de
</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Über Aurelis:</b>
</p>
<p>Aurelis ist ein bundesweit tätiges Immobilienunternehmen mit zwei Geschäftsbereichen: Im Asset Management betreuen und optimieren wir unseren Immobilienbestand und vermieten Flächen und Objekte an gewerbliche Nutzer. Im Bereich Land- und Hochbauentwicklung verfügen wir über unbe­baute oder ungenutzte Flächen und entwickeln sie zu Bauland. Bei gesicherter Nachfrage vollenden wir den Wertschöpfungsprozess und realisieren eigene Hochbauprojekte. Unsere besondere Stärke liegt darin, die Chancen, die in einer Immobilie stecken, zu erkennen. In der Zentrale des Unter­nehmens und in allen vier Regionalbüros sind Expertenteams für die Geschäftsfelder von Aurelis vertreten. Sie sichern das Standort-Know-how und arbeiten über alle Disziplinen hinweg eng mitei­nander zusammen.
</p>
<p>Wir kaufen nach klaren Kriterien Immobilien hinzu: Im Fokus stehen Objekte in Metropol- oder Wachstumsregionen, die durch aktives Management beständige Mieterlöse versprechen. Darüber hinaus suchen wir Flächen, die Wertsteigerungspotenzial durch Landentwicklung und Hochbau bieten. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Über das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz:</b>
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) ist die technisch-wissenschaftliche Fachbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen für den Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz. Es betreibt zudem die Zentrale Informations- und Koordinationsstelle für Klimaschutz und Klimawandel und nimmt im Verbraucherschutz Vollzugsaufgaben war. Darüber hinaus wurde im LANUV die Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA) eingerichtet. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das LANUV ist dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucher­schutz des Landes Nordrhein-Westfalen unterstellt und berät die Landesregierung. Als Landesober­behörde ist das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz auf vielfältigen Aufgabengebieten tätig. Dazu zählen unter anderem Naturschutz und Landschafts­pflege, Fischereiökologie, Luftreinhaltung und Gewässerschutz, Geräusche und Erschütterungen, Bodenschutz und Altlastenerfassung, Abfallwirtschaft und Anlagensicherheit, Umweltmedizin, Um­weltanalytik, Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung, Tierschutz und Tierseuchenkontrolle. Als Fachbehörde unterstützt das LANUV die Gerichte und die Vollzugsbehörden der Kreise, der kreis­freien Städten und die Bezirksregierungen. Zahlreiche Daten werden dazu erfasst und bewertet und eine Vielzahl an Messsystemen wird dazu betrieben. Bürgerinnen und Bürger werden über Gefah­ren in Lebensmitteln oder Gegenständen des täglichen Bedarfs sowie über den Umweltzustand und die Natur informiert. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Landesamt wurde am 1.1.2007 aus verschiedenen Vorläuferinstitutionen gegründet und baut auf deren Kompetenz und langjährigen Erfahrungen auf. Über 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Fachrichtungen arbeiten an den Hauptstandorten in Recklinghausen, Essen und Düsseldorf für den Schutz der Menschen, Tiere und der Vegetation in Nordrhein-Westfalen.
</p>
<h3><b>&nbsp;Download:</b></h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-302</guid>
                        <pubDate>Wed, 04 Nov 2015 11:52:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Schriftliche Versicherung“ der Tierhalter </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/schriftliche-versicherung-der-tierhalter</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Neuigkeiten in NRW<i> &nbsp;</i>für die „Schriftlichen Mitteilungen“ zur Tierarzneimittel (TAM) Datenbank im Herkunftssicherungs- und Informationssystem (HI-Tier)</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Halter von Mastschweinen, Mastrindern und Mastgeflügel, die Ihre Arzneimittelmitteilungen nicht selbst in HI-Tier TAM eingeben, sondern schriftlich an die Regionalstelle übermitteln, richten diese bitte ab sofort, also schon für das Halbjahr 2015/II an die AFC Public Services GmbH. Dies gilt insbesondere für die halbjährlich abzugebende „Schriftliche Versicherung“ der Tierhalter (Formular IV). Die Angaben sollten möglichst per Fax an 0228–98579–79 oder in eingescannter Form (wegen der Unterschrift) als Mail an <a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/nsktEfkh3sjy" data-mailto-vector="5"><b>info(at)afc.net</b></a> &nbsp;übermittelt werden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Service: 
</p>
<p>Für die Beantwortung von Fragen zur schriftlichen Dateneingabe stellt die AFC Public Services GmbH ab dem 2. November 2015 eine Telefonhotline zur Verfügung:
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Telefon-Hotline</b> <b>0228–98579–85</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Hotline ist ganzjährig Mo-Fr von 8:00 bis 12:00 Uhr und in den Monaten Dezember, Januar, Februar und Juni, Juli, August zusätzlich Mo-Fr von 12:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr:
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, NRW (LANUV) hat einige Aufgaben der Regionalstelle gem. §§ 58 a und b AMG seit Juli 2015 an die AFC Public Services GmbH, Dottendorfer Str. 82. 53129 Bonn übertragen. Dazu zählt die Entgegennahme der Schriftlichen Mitteilungen an die Regionalstelle NRW und deren Eingabe in die HI-Tier TAM Datenbank. Die schriftlichen Mitteilungen sind seit dem 01.01.2015 gebührenpflichtig. Die für die schriftlichen Mitteilungen vorgesehenen Formulare wurden inhaltlich und strukturell optimiert und mit den neuen Adressdaten versehen, um das Ausfüllen und Versenden zu vereinfachen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aktualisierte Formulare: 
</p>
<p>I&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nutzungsart
</p>
<p>II&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stichtagsbestand/Bestandsveränderungen für Schweine, Hühner, Puten
</p>
<p>IIa&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stichtagsbestand/Bestandsveränderungen für Rinder
</p>
<p>IIb (neu):&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stichtagsbestand/Bestandsveränderungen für Mastschweine ab 30 kg
</p>
<p>III&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Arzneimittelverwendung
</p>
<p>IV&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schriftliche Versicherung und/oder Nullmeldung
</p>
<p>V &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anzeige eines Dritten
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine schriftliche Tierhalter-Versicherung (Formular IV) ist von jedem Tierhalter, der mitteilungspflichtig ist und Mitteilungen zur Antibiotikaverwendung aus AuA-Belegen in die HI-Tier TAM Datenbank (auch über Dritte) oder über das Formular III an die Regionalstelle übertragen hat, halbjährlich in den ersten 14 Tagen nach Ende des entsprechenden Meldehalbjahres bei der Regionalstelle einzureichen (d.h. jeweils zwischen dem 1. und 14. Januar und dem 1. und 14. Juli). Die Tierhalter-Versicherung ist nicht erforderlich, wenn diese Mitteilungen aus dem Bestandsbuch als „Anwendung“ übertragen wurden oder keine Antibiotika eingesetzt wurden. Im letzten Fall wird eine „Nullmeldung“ (gebührenfrei, auf Formular IV unten,) auf freiwilliger Basis empfohlen, um ggf. behördenseitige Nachfragen zu vermeiden. 
</p>
<p>Um eine zügige und korrekte Datenübertragung in die HI-Tier TAM Datenbank zu gewährleisten, bittet das LANUV die Tierhalter, vollständige und lesbare Angaben auf den neuen Formularen zu machen. Die Angabe von Telefon- und Faxnummer des Tierhalters erleichtert der Behörde/der AFC eventuell notwendige Rückfragen und hilft ggf. Verwarn- oder Bußgelder zu vermeiden
</p>
<p>Der Tierhalter kann selbstverständlich nach wie vor seine Daten (außer der Tierhalterversicherung) direkt in die HI-Tier TAM Datenbank eingeben und die Plausibilität anhand der „TAM-Statistik, Meldungsübersicht zu Therapiehäufigkeit, TAM-Vorgänge“ überprüfen. In der unter „Anzeige“ erscheinenden Tabelle sind unter der Spaltenüberschrift „Plausi“ ggf. Nummern eingetragen. Beim Anklicken wird ein erklärender Text zur vorliegenden Unstimmigkeit geöffnet.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> <b>Alle Neuerungen und aktuelle Formulare:</b> 
</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> (Suchwort „Regionalstelle-AMG“) oder bei der Hotline der der AFC Public Services GmbH.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die örtlichen Veterinärämter halten die Formulare zur schriftlichen Mitteilung vor und erteilen Auskünfte&nbsp; zur direkten Dateneingabe in die HI-Tier TAM Datenbank.
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-289</guid>
                        <pubDate>Mon, 02 Nov 2015 13:22:00 +0100</pubDate>
                        <title>Schadstoffgehalte in nordrhein-westfälischen Böden</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/schadstoffgehalte-in-nordrhein-westfaelischen-boeden</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Neues Daten- und Kartenmaterial</b>
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW hat aktualisierte Hintergrundwerte und Karten mit Schadstoffgehalten in Böden Nordrhein-Westfalens in einem neuen Fachbericht veröffentlicht. Eine verbesserte Datenbasis ermöglicht neue Auswertungen, die zu genaueren und erweiterten Informationen über den Stoffbestand in den Böden des Landes verhelfen. 
</p>
<p>Der vorliegende Fachbericht beschreibt die Schadstoffsituation von naturnah genutzten Böden, wie Äckern, Grünland und Wald in Nordrhein-Westfalen. Aus den Karten können potenzielle Belastungsregionen, aber auch immer noch bestehende Datenlücken erkannt werden, denen gezielt nachgegangen werden sollte. Kenntnisse über allgemein vorkommende Hintergrundgehalte und zur Verbreitung von Schadstoffen in verschiedenen Regionen des Landes bilden eine wichtige Grundlage für den Bodenschutz. Diese Informationen sind u.a. für die Ermittlung möglicher Ursachen bei festgestellten Bodenbelastungen hilfreich. 
</p>
<p>Hintergrundwerte für Oberböden in Nordrhein-Westfalen wurden zuletzt in 2003 vorgelegt. Seither haben sich die Datenbasis und der Stoffumfang der Untersuchungen in erheblichem Maße erweitert. Das LANUV hat deshalb die Hintergrundwerte aktualisiert. 
</p>
<p>In diesem Zusammenhang wurden auch die für eine Auswahl von Schwermetallen bereits vorliegenden landesweiten Karten über Stoffgehalte in Böden überarbeitet und um weitere Stoffe ergänzt. Auf der Basis dieser Auswertungen sind nun zum ersten Mal Bewertungen von Stoffen wie Kobalt, Antimon und Vanadium sowie Aussagen zur regionalen Verteilung von Benzo[a]pyren möglich.
</p>
<p>Der Fachbericht mit Tabellen und Karten ist zum kostenlosen Download auf der Internetseite des LANUV&nbsp; veröffentlicht. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&lt;link landesamt veroeffentlichungen publikationen fachberichte&gt;Zum Fachbericht
</p>
<h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-248</guid>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2015 21:57:00 +0100</pubDate>
                        <title>„NRW wird leiser“ Wanderausstellung in Essen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nrw-wird-leiser-wanderausstellung-in-essen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bis Donnerstag, 6. November zeigt das Aktionsbündnis „NRW wird leiser" im Foyer des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Essen eine Wanderausstellung zum Thema Lärm. Die vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MKULNV) initiierte Aktion zeigt, welche Bedeutung der Lärm hat, der im Haus und im häuslichen Umfeld entsteht und welchen Einfluss er auf Gesundheit und Wohlbefinden hat. Die Ausstellung informiert über praktische Möglichkeiten, Lärm zu vermeiden und damit sich selbst, seine Familie und seine Nachbarn vor Lärm zu schützen.
</p>
<p>Es wird erklärt, wie das Hören funktioniert, wann Geräusche zu Lärm werden und wie dieser den Menschen beeinflusst. Lärmquellen im privaten und nachbarschaftlichen Umfeld werden erlebbar gemacht. An zehn interaktiven Stationen kann gehört, gefühlt und viel ausprobiert werden. So kann man beim Kurbeln eines Reifens dessen Geräuschemissionen messen, herausfinden wie laut das eigene Handy am Ohr eigentlich ist oder den Schall der eigenen Stimme sichtbar machen. Verschiedene Materialien zur Schalldämmung können getestet und der Weg des Schalls durch das menschliche Ohr nachvollzogen werden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Morgen, <b>Donnerstag, den 30. Oktober</b>, beantworten Fachleute des LANUV zwischen <b>10:30 und 13:00 Uhr</b> Fragen zum Lärmschutz in Haus und Garten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ausstellung bleibt bis zum 6. November an der Wallneyer Straße 6 in Essen-Schuir.
</p>
<p>Mehr Informationen auf <a href="http://www.nrw-wird-leiser.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nrw-wird-leiser.de</a>.<br> Weitere Ausstellungstermine: <a href="http://www.facebook.com/NRW.wird.leiser" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/NRW.wird.leiser</a> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Zum Hintergrund:</b><br> Lärm ist ein Dauerproblem: Laut einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) fühlen sich in Deutschland 54 Prozent der Bürgerinnen und Bürger durch Straßenlärm gestört oder belästigt. Lärm beeinträchtigt dabei nicht nur unser Wohlbefinden, sondern kann nachweisbare gesundheitliche Folgen haben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt sogar, dass Umweltlärm im Westen Europas jedes Jahr zum Verlust von über einer Million gesunden Lebensjahre führt. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Aktionsbündnis „NRW wird leiser“</b>
</p>
<p>Auf Initiative des NRW-Umweltministeriums befassen sich seit April 2013 neben zuständigen Ministerien u.a. auch die kommunalen Spitzenverbände, Elterninitiativen und die Verbände von Umwelt, Industrie-und Handwerk mit dem Thema Lärm. Primäres Ziel des Bündnisses ist es, mit bewusstem Verhalten Lärm im häuslichen Umfeld zu vermeiden. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-275</guid>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2015 06:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>Stickstoffdioxid und Feinstaub aus Schiffsmotoren</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/stickstoffdioxid-und-feinstaub-aus-schiffsmotoren</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Emissionsminderung ist möglich</b>
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz rüstet sein Laborschiff „Max Prüss“ mit einer modernen Abgasreinigungsanlage nach. Nach dem Pilotprojekt an einem Fahrgastschiff hat sich das Verfahren als sehr erfolgreich erwiesen. Beinahe drei Viertel der Stickstoffoxide und über 90&nbsp;% der Feinstaubpartikel können damit aus dem Abgas eines Binnenschiffes herausgefiltert werden. 
</p>
<p>Dieselmotoren verursachen in Binnenschiffen die gleichen gesundheitsschädlichen Luftschadstoffe, wie im Straßenverkehr. Betrachtet man den Rhein nach den Schadstoffmengen, die durch die Binnenschiffe freigesetzt werden, so ist er mit einer stark befahrenen Autobahn durchaus vergleichbar.&nbsp; Die Nachrüstung von Schiffsmotoren ist daher ein weiterer Schritt hin zu einer sauberen und gesunden Luft in unseren Städten.
</p>
<p>Sie sind herzlich eingeladen zu einem 
</p>
<p><b>Pressegespräch auf dem Laborschiff „Max Prüss“</b>
</p>
<p><b>am Donnerstag, dem 5. November um 10:30 Uhr</b>
</p>
<p>Liegeplatz im <a href="https://www.google.de/maps/@51.4552303,6.7206716,16z" target="_BLANK" rel="noreferrer">Eisenbahnhafen Duisburg Homberg</a> (gegenüber Schulschiff RHEIN), Zufahrt über die Ruhrorter Straße.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Gesprächspartner zum Thema Luftreinhaltung und Dieselmotoren erwarten Sie Dr. Andreas Brandt (LANUV) und Florian Franken (Firma TEHAG Diesel Emission Management).
</p>
<p>Ihre Fragen zu den Aufgaben des Laborschiffes beantwortet gern die Crew der „Max Prüss“.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr zum Thema:</b></p><ul><li>&lt;link umwelt wasser gewaesserzustand gewaesserueberwachung max-pruess _blank&gt;Laborschiff „Max Prüss“</li></ul><h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-273</guid>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2015 11:04:00 +0100</pubDate>
                        <title>Klimawandel: Langzeit- Messeinrichtung in St. Arnold / Kreis Steinfurt misst seit 50 Jahren Grundwasser-Neubildung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/klimawandel-langzeit-messeinrichtung-in-st-arnold-kreis-steinfurt-misst-seit-50-jahren-grundwasser-neubildung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 30. Oktober 11:30 Uhr</p>
<p>Emsdettener Straße, L 583</p>
<p>48485 Neuenkirchen Sankt-Arnold</p>
<p>Kreis Steinfurt</p>
<p>Klimawandel: Sind Auswirkungen auch bei uns im Kreis Steinfurt messbar? Welche Veränderungen gibt es im Wasserhaushalt tief unter unseren Füßen? Gehen die Grundwasservorräte zur Neige? Welche Auswirkungen hat das auf die Vegetation oder die Wasserversorgung?</p>
<p>LANUV-Fachbereichsleiter „Hydrologie und Messnetzzentrale“ Frank-Rainer Vollbrecht und Mitarbeiter erläutern diese und andere Fragen am Freitag, den 30. Oktober an der Langzeit-Messeinrichtung („Großlysimeter“) bei St. Arnold im Kreis Steinfurt.</p>
<p>Die Anlage wird am Sonntag 50 Jahre alt. Aus Anlass des Jubiläums wird die sonst verschlossene Anlage mit oberirdischer Klimastation und unterirdischem begehbaren Lysimeterkeller mit Auffangbecken und Mengenerfassung geöffnet. Es besteht die Möglichkeit für Fotos und Interviews.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mehr zum Thema:&nbsp;</h3><ul> 	<li><a href="https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/lysimeter" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/lysimeter</a></li> </ul><h3>Download:</h3><ul> 	<li> 	<p></p> 	</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-236</guid>
                        <pubDate>Thu, 08 Oct 2015 07:32:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreiche Akkreditierung des Landesamtes für Natur Umwelt und Verbraucherschutz NRW für Ringversuche</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erfolgreiche-akkreditierung-des-landesamtes-fuer-natur-umwelt-und-verbraucherschutz-nrw-fuer-ringversuche</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erfolgreiche Akkreditierung des Landesamtes für Natur Umwelt und Verbraucherschutz NRW als Ringversuchsanbieter
</p>
<p>Der LANUV-Fachbereich „Grundsatzfragen, Notifizierung/Auditierung, stoffbezogene Untersuchungen und Bewertungen“ durchlief erfolgreich die Akkreditierung durch die deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) GmbH. Die Akkreditierung erfolgte unter der Akkreditierungsnummer D-EP-14200-02-00.
</p>
<p>Das LANUV bietet seit vielen Jahren Ringversuche zur Qualitätssicherung von externen Untersuchungsstellen in verschiedenen Laborbereichen an. Mit der Akkreditierung als Ringversuchsanbieter erfüllt das LANUV auch einen wichtigen Wunsch der Laborverbände und Ringversuchsteilnehmer.&nbsp; Für die Laborverbände und Ringversuchsteilnehmer ist eine solche Akkreditierung ihrer Labortätigkeiten nach DIN EN ISO 17025 durch die DAkkS GmbH seit Jahren selbstverständliche Grundlage ihrer Qualitätssicherung. Sie fordern deshalb, dass sich auch die Anbieter von Ringversuchen durch Dritte überprüfen lassen. Diese Überprüfung ist mit Ausstellung der Akkreditierungsurkunde nun erfolgreich ausgefallen.
</p>
<p>Seit Juli 2015 ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz auch für die Durchführung von Ringversuchen in den Bereichen physikalische, physikalisch-chemische und chemische Untersuchungen von Wasser, Trinkwasser, Rohwasser, Grundwasser, Oberflächenwasser und Abwasser als Eignungsprüfungsanbieter akkreditiert. Im aktuell akkreditierten Fachgebiet bietet das LANUV regelmäßig je zwei organische und anorganische Trinkwasser-Ringversuche sowie einen länderübergreifenden Abwasser- und Grundwasser-Ringversuch (LÜRV) im Jahr an. 
</p>
<p>2016 soll die Akkreditierung auf die Durchführung von Ringversuchen in den Bereichen Boden- und&nbsp; Abfallanalysen erweitert werden. Hierfür bietet das LANUV im circa zweijährigen Rhythmus abwechselnd Boden- und Abfall-Ringversuche mit natürlichen Proben an. Insbesondere für zugelassene Labore im Umweltbereich ist die Teilnahme an Ringversuchen verpflichtend. Daher bestehen verschiedene Kooperationen zwischen den Bundesländern, um entsprechende Ringversuche länderübergreifend durchzuführen. Einige dieser Anbieter sind ebenfalls bereits nach DIN EN ISO 17043 akkreditiert.
</p>
<h3><b>Mehr zum Thema:</b></h3><ul><li>&lt;link umwelt umweltanalytik ringversuche&gt;Ringversuche im LANUV</li></ul><h3>Download:</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-151</guid>
                        <pubDate>Tue, 08 Sep 2015 15:03:00 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Emissionen durch Binnenschiffe </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/weniger-emissionen-durch-binnenschiffe</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Laborschiff „Max Prüss“ wird als erstes nachgerüstet
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz rüstet sein Laborschiff „Max Prüss“ mit modernster Abgasminderungstechnik nach. In den kommenden Wochen wird das so genannte SCRT-Abgasnachbehandlungssystem der Firma TEHAG in den Maschinenraum des 33 Meter langen Schiffes eingebaut. Das System reduziert gleichzeitig Feinstaub und Stickstoffoxide im Abgas. 
</p>
<p>Im Jahr 2012 hatte das LANUV am Fahrgastschiff „Jan von Werth“ der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt AG gemeinsam mit dem TÜV Nord untersucht, welche Ergebnisse eine Nachrüstung von Binnenschiffen mit einem SCRT-System bringen kann. Bei dem zweimotorigen Schiff wurden an einem Motor mit und am anderen ohne Nachrüstung gleichzeitig die Schadstoffkonzentrationen im Abgas gemessen. Das Ergebnis war überzeugend: Der Feinstaubausstoß verminderte sich durch die Nachrüstung um ca. 94&nbsp;%. Kohlenwasserstoffe wurden mit etwa 98&nbsp;%.nahezu vollständig abgebaut. Auch die Emissionen der Stickstoffoxide aus dem Schiffsmotor konnten um ca. 70&nbsp;% reduziert werden. 
</p>
<p>&nbsp;Binnenschiffe sind ohne Zweifel eine umweltverträgliche Alternative zum straßengebundenen Güterverkehr. Dennoch: Betrachtet man am Rhein einmal die Schadstoffe, die durch die Binnenschifffahrt in die Luft ausgestoßen werden, dann ist der Fluss durchaus mit einer stark befahrenen Autobahn vergleichbar. Bei gleicher Motorleistung entsprechen die aktuellen Abgasanforderungen für neue Schiffsmotoren bei weitem noch nicht den Standards moderner LKW. Da Binnenschiffe häufig 30 Jahre und länger in Betrieb sind, entspricht die Mehrzahl der heute laufenden Schiffsmotoren noch nicht einmal diesem Niveau. Durch die Nachrüstung von Schiffsmotoren mit der SCRT-Technik ist die Möglichkeit einer deutlichen Emissionsminderung geschaffen worden. Dass sie technisch machbar ist und zu messbaren Ergebnissen führt, haben die Untersuchungen aus 2012 deutlich gezeigt. Grund genug für das LANUV, sein Laborschiff als erstes Binnenschiff in NRW mit dieser Technologie zu bestücken. „Damit wollen wir als zentrale Umweltfachbehörde in Nordrhein-Westfalen mit gutem Beispiel vorangehen“, so LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die „Max Prüss“ ist im Durchschnitt an 220 Tagen jährlich auf dem Rhein und seinen schiffbaren Nebengewässern sowie auf der Weser und den westdeutschen Kanälen im Einsatz. Sie ist für Probenahmen von Wasser, Schwebstoff und Sediment und einfache Laboruntersuchungen eingerichtet.&nbsp;
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de/wasser/oberflaechengewaesser/ueberwachung/maxpru.htm#ueberwacht" target="_blank" rel="noreferrer"><b>Informationen zum Laborschiff</b></a><b> des LANUV</b>
</p>
<h3>Downloads:</h3><ul><br><li> <b>Foto: &nbsp;</b>  © LANUV/A. Brandt. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-132</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2015 14:01:00 +0200</pubDate>
                        <title>Umweltbildung am Düsseldorfer Landtag </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/umweltbildung-am-duesseldorfer-landtag</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mitglieder der im Düsseldorfer Landtag vertretenen Parteien hatten am Donnerstag die Gelegenheit, den Umweltbus (LUMBRICUS) kennen zu lernen. Zusammen mit Schülerinnen und Schüler&nbsp; der Düsseldorfer Freiherr-von-Stein Realschule begrüßte NRW-Umweltminister Johannes Remmel und LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen&nbsp; die Abgeordneten vor dem Landtag.
</p>
<p>Zwei moderne Umweltbusse&nbsp; unterstützen&nbsp; als sog. „rollenden Klassenzimmern“ den naturkundlichen Unterricht an NRW-Schulen. Die beiden Umweltbusse „LUMBRICUS“ (zu Deutsch: Regenwurm) bieten seit 1992 NRW-Schulen die Möglichkeit, die Themen Boden, Wasser und Lärm in einem außerschulischen Programm praktisch zu vermitteln. Die Ausrüstung der beiden Lumbricus-Busse (z.B. mit Mikroskopen, Messgeräten, moderner Medientechnik etc.) bietet praktische Anschauung, die die Schulen nicht anbieten können. Jährlich werden etwa 180 Projektveranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmenden durchgeführt. „Ich freue mich, dass die Umweltbusse dazu beitragen, jungen Menschen unsere Natur näher zu bringen und somit Anstöße für neue Sichtweisen geben und ihnen Mut machen, ihre Zukunft nachhaltig zu gestalten“, so LANUV Präsident Dr. Thomas Delschen. 
</p>
<p>Die Umweltbusse werden von der&nbsp; Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) des Landes NRW betrieben, die NUA selbst ist eingerichtet im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) und arbeitet mit den vier anerkannten Naturschutzverbänden zusammen.
</p>
<h3>Mehr zum Thema </h3><ul><li><a href="http://www.nua.nrw.de/lumbricus-der-umweltbus/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer"> http://www.nua.nrw.de/lumbricus-der-umweltbus/</a></li></ul><h3>Downloads</h3><ul><li>Foto:<span style="font-size:11.0pt; line-height:115%; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;"> </span></li><li>Foto: <b><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></b><b><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></b></li></ul><div class="indent"><p><b><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"> </span></b><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">© LANUV/Roland Paschmann.&nbsp; </span>Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des <b></b>Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei </p></div><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-99</guid>
                        <pubDate>Tue, 01 Sep 2015 16:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mobile Umweltbildung am Düsseldorfer Landtag</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/mobile-umweltbildung-am-duesseldorfer-landtag</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>NRW-Umweltminister Johannes Remmel und LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen stellen am Donnerstag, den 03. September ab 10:30 Uhr vor dem Düsseldorfer Landtag das Umweltmobil „Lumbricus“ den Landtagsabgeordneten vor.
</p>
<p>Mit an Bord ist eine Schulklasse der Düsseldorfer Freiherr-von-Stein Realschule. Das Umweltmobil wird so im „Echtbetrieb“ auf dem Landtagsvorplatz präsentiert. Mit zwei sog. „rollenden Klassenzimmern“, die beide auf den Namen „Lumbricus“ (von Lumbricus = Regenwurm) hören, unterstützt die Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) des Landes Nordrhein-Westfalen den naturkundlichen Unterricht an NRW-Schulen. 2014 wurden 167 Einsätze gefahren und 4.500 Schülerinnen und Schüler erreicht. Das neue Umweltmobil entspricht der modernsten Abgasnorm EURO VI, die seit 2013 für LKW und Busse gilt. Ab heute gilt auch für neu zugelassene Diesel-PKW eine schärfere Abgasnorm. Damit werden die Grenzwerte für Feinstaubemissionen um etwa 2/3 und bei Stickstoffoxiden sogar um 80% gegenüber der zuvor schärfsten Regelung gesenkt.
</p>
<h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li><a href="http://www.nua.nrw.de/lumbricus-der-umweltbus/" title="Opens external link in new window" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nua.nrw.de/lumbricus-der-umweltbus/</a></li></ul><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-86</guid>
                        <pubDate>Sun, 30 Aug 2015 16:34:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV führt Wasserstoffauto ein</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-fuehrt-wasserstoffauto-ein</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bereits seit fast zwei Jahren Elektroautos im Routinebetrieb&nbsp; einsetzt, soll dort jetzt auch das erste Brennstoffzellenauto&nbsp; auf Alltagstauglichkeit getestet werden. NRW-Umweltminister Johannes Remmel übergab dazu dem LANUV anlässlich des Sommerfestes in der Natur- und Umweltakademie am 30. August 2015 ein Auto, das mit dieser Wasserstofftechnologie angetrieben wird. 
</p>
<p>Der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen, nahm das Brennstoffzellenauto, einen Hyundai ix35 Fuel Cell, in Empfang: „Wir freuen uns, dass wir mit dem neuen Brennstoffzellenauto einen weiteren Schritt hin zu einem klimaneutralen LANUV vollziehen.&nbsp; Durch den routinemäßigen Einsatz als Shuttle werden wir die Alltagstauglichkeit dieser neuen Technologie testen.“ Im LANUV sind bereits jetzt mehrere Elektroautos sowie E-Bikes (Pedelecs) im Routineeinsatz, die Dienstfahrten ohne Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen ermöglichen. So konnten im Jahr 2014 bereits mehr als 4 t CO2 eingespart werden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Jahr 2011 hat die Landesregierung das erste Klimaschutzgesetz für Nordrhein-Westfalen verabschiedet. Einen Eckpunkt stellt die klimaneutrale Landesverwaltung bis zum Jahr 2030 dar. Die LANUV-Aktion „<a href="http://www.lanuv.nrw.de/klima/plusminusnullco2" target="_blank" rel="noreferrer">plus minus null CO2</a>“ wirbt für das Pilotprojekt “klimaneutrales LANUV“. „ Mit dem Einsatz eines Brennstoffzellenautos beweist das LANUV einmal mehr seine Vorreiterrolle beim Einsatz zukunftsweisender Technologien im Alltag. Die dabei gemachten Erfahrungen tragen dazu bei, dass die Landesverwaltung ihre Vorbildfunktion bei der erfolgreichen Umsetzung der Ziele des Klimaschutzplanes wahrnehmen kann“, so Minister Remmel.
</p>
<p>Das LANUV testet das Brennstoffzellenauto im Rahmen eines Modellversuchs. Die elektrische Energie für den Antrieb wird mittels einer Brennstoffzelle aus Wasserstoff erzeugt. Als Produkt entstehen dabei keine klimaschädlichen Abgase, sondern lediglich Wasserdampf. Damit ermöglichen Brennstoffzellenfahrzeuge eine saubere und geräuscharme Mobilität. Da Wasserstofffahrzeuge eine höhere Reichweite als reine E-Autos haben und in wenigen Minuten aufgetankt werden können, kommt dieser Technologie eine Schlüsselrolle bei klimafreundlichen Mobilitätskonzepten zu. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Download</p><ul><li><h3></h3></li></ul><ul><li><h3><b><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"> © </span></b><b><span style="font-size:9.0pt; line-height:115%; font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">LANUV/M. Wengelinski<span>. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</span></span></b></h3></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-84</guid>
                        <pubDate>Thu, 27 Aug 2015 15:36:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erstes Wasserstoff-Fahrzeug im LANUV </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erstes-wasserstoff-fahrzeug-im-lanuv</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>NRW-Umweltminister Johannes Remmel übergibt am
</p>
<p>Sonntag, den 30. August um 15:30 Uhr in Recklinghausen 
</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen das erste Brennstoffzellenauto, einen Hyundai ix35 Fuel Cell 
</p>
<p><i>Für Nachfragen und Interviews stehen Ihnen um 15:30 Uhr NRW Umweltminister Johannes Remmel, LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen und Abteilungsleiterin für Klimaschutz Dr. Barbara Köllner zur Verfügung.</i> 
</p>
<p><b><i>Pressekontakt ab 14:30 Uhr: 0173 5383775</i></b> 
</p>
<p><i>Die Übergabe des Brennstoffzellenfahrzeugs an das LANUV findet auf dem Sommerfest anlässlich des 30 jährigen Jubiläums der Natur- und Umweltschutzakademie des Landes NRW (NUA) auf dem LANUV-Gelände neben der NUA statt.</i>
</p>
<p><i>&nbsp;</i><b><i>Adresse: Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen</i></b>
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<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-74</guid>
                        <pubDate>Fri, 14 Aug 2015 11:33:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gewässer des Monats August: Der Halterner Mühlenbach</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/gewaesser-des-monats-august-der-halterner-muehlenbach</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Halterner Mühlenbach im Münsterland ist zur neuen alten Heimat des Fischotters geworden. Der 31 km lange, typische Flachlandbach, der in seinem Oberlauf als Heubach bezeichnet wird,&nbsp; entspringt bei Coesfeld und mündet nach 31 km bei Haltern in den Halterner Stausee. 
</p>
<p>Mühlenbach und Halterner Stausee&nbsp; bekamen diese Woche Besuch aus Düsseldorf: NRW-Umweltminister Johannes Remmel informierte sich Mittwoch, den 12. August über die Rückkehr des Fischotters nach NRW.&nbsp; Denn der in NRW seit den 1950er Jahren ausgestorbene Fischotter ist wieder zurück. Hauptsächlich der Gewässerausbau, die Gewässerverschmutzung und letztendlich auch die Jagd hatten ihm den Garaus gemacht. Der Nachtaktive kam recht heimlich zurück:&nbsp; 2009 wurden zunächst zwei toteTiere gefunden, eines davon an der A?43 bei Dülmen. Dann mehrten sich seine Spuren und letztendlich tappte der Fischotter in Foto- und Filmfallen. Heute besiedeln wieder 25 – 30 Tiere das westliche Münsterland, so auch den Halterner Mühlenbach bzw. Heubach und die Stever.&nbsp; 
</p>
<p>Ohne die Hilfe des Menschen gelang der Weg zurück nach NRW. Die aktuellen Zuwanderungsmöglichkeiten entlang der Gewässer aus Ostdeutschland und aus westlicher Richtung aus den Niederlanden reichten ihm aus, um NRW wieder zu besiedeln. Entscheidend für die erfolgreiche Rückkehr ist die Verbesserung der NRW-Bäche- und Flüsse. Das betrifft sowohl die Wasserqualität als auch die Gewässerstruktur. Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV: „Um Arten wie dem Fischotter die Rückkehr zu ermöglichen brauchen wir saubere und von ihrer Gestalt her naturnahe Bäche. Dazu wirken wir an der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie mit, denn sie gibt europaweit vor, Flüsse und Bäche in einen „guten Zustand“ zu versetzen. Mit Erfolgen wie z.B. der Rückkehr der Fischotter sagt die Natur hier so etwas wie „Dankeschön“.“
</p>
<p>Über Halterner Mühlenbach:
</p>
<p>Der Halterner Mühlenbach sammelt das Wasser aus einem 296 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet mit vorwiegend sandigen Böden. Er entspringt als Heubach zwischen Coesfeld und der kleinen Ortschaft Hochmoor in einer Region, die heute noch Reste des ehemals größten münsterländischen Hochmoors, des Weißen Venn enthält. Bis zur Ortschaft Maria-Veen ist der Heubach gradlinig ausgebaut um die Umgebenden Flächen bestmöglich zu entwässern. Ab Maria-Veen fließt er weniger gradlinig in einem naturnäheren Bett. Bei Hausdülmen tangiert er die Dülmener Fischteiche. Im Sythener Ortsteil Stockwiese fließt der Bach, der nicht mehr Heubach sondern Halterner Mühlenbach heißt,&nbsp; mäandrierend dem&nbsp; Halterner Stausee zu. Wichtige Naturschutzgebiete am Heubach bzw. am Halterner Mühlenbach sind das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kuhlenvenn" title="Kuhlenvenn" target="_blank" rel="noreferrer">Kuhlenvenn</a>, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstenkuhle" title="Fürstenkuhle" target="_blank" rel="noreferrer">Fürstenkuhle</a>, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wildpferdebahn" title="Wildpferdebahn" target="_blank" rel="noreferrer">Wildpferdebahn</a> und die <a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Teiche_in_der_Heubachniederung&amp;action=edit&amp;redlink=1" title="Teiche in der Heubachniederung (Seite nicht vorhanden)" target="_blank" rel="noreferrer">Teiche in der Heubachniederung</a> und natürlich die Heubachwiesen.
</p>
<h3>&nbsp;Mehr zum Fischotter:&nbsp; </h3><ul><li><h3><a href="http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/kurzbeschreibung/6567" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/kurzbeschreibung/6567</a></h3></li></ul><h3>Mehr zu Gewässern in NRW: </h3><ul><li><h3><a href="http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite</a></h3></li></ul><h3>Downloads</h3><div class="indent"><ul><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"></div></li><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">©LANUV/P.Schütz: Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </div></li></ul><p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">&nbsp;</p></div><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-72</guid>
                        <pubDate>Fri, 07 Aug 2015 07:06:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>&nbsp;Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>&nbsp;Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm.</a>
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: 
</p>
<p>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.
</p>
<p>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! 
</p>
<p>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. 
</p>
<p>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul class="mehr_abstand"><li></li></ul><h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_o3_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Aktuelle Luftqualität</a></li><li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gesundheit/schadstoffe/ozon.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Wirkungen von Ozon (O3) </a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-71</guid>
                        <pubDate>Thu, 06 Aug 2015 14:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Riesen-Bärenklau bzw. Herkulesstaude: Jetzt reifen die Samen - letzte Chance für eine Bekämpfung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/riesen-baerenklau-bzw-herkulesstaude-jetzt-reifen-die-samen-letzte-chance-fuer-eine-bekaempfung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Zurzeit reifen die Früchte an einer der größten Blütenpflanzen im Ruhrgebiet, dem Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum). Die mitunter über drei Meter hohe Pflanze wird auch als Herkulesstaude oder Kaukasusstaude bezeichnet, denn sie ist ein sogenannter „Neophyt“, der ursprünglich aus der Kaukasusregion stammt. Seine hier bei uns einheimische Verwandtschaft, der Bärenklau (Heracleum sphondylium) bleibt mit rund 1,5 Meter Wuchshöhe um rund die Hälfte kleiner. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Den Riesenbärenklau kennzeichnet eine Besonderheit: Sein Milchsaft in Stängeln und Blättern kann auf der menschlichen Haut in Verbindung mit Sonnenlicht regelrechte Verbrennungen erzeugen. Deswegen gehört die Art – ähnlich wie z.B. die Heuschnupfen-Allergie auslösende Beifußambrosie - zu den wenigen problematischen Neophyten, die bekämpft werden.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Wenn die Pflanze dort wächst, wo Konflikte mit Menschen vorprogrammiert sind, wie z.B. an Kindergärten, Spielplätzen oder in Grünanlagen, sollte sie vorrangig entfernt werden. Auf jeden Fall sollten Blüten und Samen vernichtet werden, damit sie sich nicht weiter vermehren kann. Jetzt, im August, wenn die Samen reif sind, ist die letzte Möglichkeit dazu. Denn sind die Samen erst einmal im Boden, keimen dort auch in den nächsten Jahren viele neue Pflanzen!</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><b>Zum Riesen-Bärenklau:</b></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Der Riesen-Bärenklau ist eine drei- bis fünfjährige Staude; das heißt nach der Keimung im Frühjahr entwickelt sich eine Blattrosette, die im dritten, spätestens im fünften Jahr einen Blüten-tragenden Stängel hervorbringt. Wird der Blütenstängel vor der Samenreife abgeschnitten oder sonst wie am Blühen und Fruchten gehindert, entwickelt die Pflanze sich zur mehrjährigen Staude, d.h. sie treibt auch im Folgejahr wieder Blüten. Nach der Samenreife stirbt sie ab und muss sich aus Samen neu entwickeln, um sich am Standort zu behaupten. Im Boden entwickelt sich eine 10 bis 15 cm dicke und bis zu 60 cm lange Pfahlwurzel, die Nährstoffe speichert und nach Verletzung, Beweidung oder Mahd für schnellen Wiederaustrieb und neue Blütenstände sorgt. Eine Pflanze bildet durchschnittlich 20.000 (bis zu über 100.000) reife Samen. Sie fallen Ende August bis Oktober in der Nähe der Mutterpflanze zu Boden oder werden im Überschwemmungsbereich durch Wasser verbreitet. Die meisten Samen keimen nach einer Kälteperiode im ersten Frühjahr. Nur ca. 8% überleben für mehr als ein Jahr im Boden, zwei Drittel hiervon sogar mehr als zwei Jahre. Die absolute Lebensdauer der Samen ist nicht bekannt, allerdings kann eine einzige erfolgreich gekeimte Pflanze eine neue Population begründen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><b>Herkunft </b></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Heracleum mantegazzianum stammt aus dem Westkaukasus, wo sie in Hochstaudenfluren gemeinsam mit anderen Stauden wächst. In Europa tauchte sie bereits 1817 in einer Samenliste des Botanischen Gartens Kew in London auf. 1829 wurden erstmals Verwilderungen in Großbritannien nachgewiesen, in Deutschland um 1850. In vielen europäischen Ländern, wo der Riesen-Bärenklau wie in Großbritannien als Zierpflanze verbreitet wurde, sind ebenfalls Nachweise vor 1900 dokumentiert. Die Pflanze wurde wegen ihres Blütenreichtums und der Massenentwicklung auch als Trachtpflanze für die Bienenweide von Imkern und als Deckungspflanze von Jägern empfohlen und in der freien Landschaft ausgesät. Heute werden die Samen neben der Verbreitung entlang von Verkehrswegen (durch Winddrift, im Reifenprofil, durch Kettenfahrzeuge) und an Bächen und Flüssen (Verdriftung im Wasser) vor allem durch Erdtransporte verbreitet, z.B. bei Baumaßnahmen, beim Schälen von Straßenbanketten, beim Ausbessern von Hochwasserschäden etc.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><b>Vorkommen in NRW</b></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In Nordrhein-Westfalen sind vor allem die Flüsse Ruhr und die südlichen Zuflüsse (Lenne, Bigge, Volme, Ennepe, Wupper) stark mit Riesen-Bärenklau (und anderen Neophyten) besiedelt. Insbesondere an den Ufern der Ruhr im südlichen Ruhrgebiet ist streckenweise jeder nicht kultivierte Quadratmeter außerhalb der Wälder mit Riesen-Bärenklau bedeckt. Angewiesen auf gestörte vegetationsfreie Plätze und Brachflächen hat sie besonders schnell verbreitet im Ballungsraum Rhein-Ruhr und am Rande, wo rege Bautätigkeit herrscht und die Landwirtschaft einem starken Wandel unterzogen ist. Die Pflanze breitet sich aktuell am Niederrhein, in der Rheinischen Bucht, in Ostwestfalen, den höheren Mittelgebirgen und im Münsterland weiter stark aus. Regionen mit früh einsetzender systematischer Bekämpfung scheinen weniger betroffen zu sein.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Mehr:<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span><a href="http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/infoblaetter/info4/lanuvinfo4.pdf" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">LANUV-Infoblatt 4</a> </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Downloads</h4>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p><ul><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong></strong></div></li></ul><ul><li>Foto:&nbsp; <span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: &quot;Calibri&quot;, &quot;sans-serif&quot;"></span> © Peter Schütz. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-478</guid>
                        <pubDate>Sun, 05 Jul 2015 13:28:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>&nbsp;Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p>&nbsp;Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm.</a>
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: 
</p>
<p>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.
</p>
<p>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! 
</p>
<p>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. 
</p>
<p>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul class="mehr_abstand"><li></li></ul><h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_o3_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Aktuelle Luftqualität</a></li><li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gesundheit/schadstoffe/ozon.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Wirkungen von Ozon (O3) </a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-481</guid>
                        <pubDate>Sat, 04 Jul 2015 13:53:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 240 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-240-g-m3</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Alarmschwelle von 240&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter 
</p>
<p><a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm</a>
</p>
<p>und im WDR-Videotext auf Tafel 178.
</p>
<p>&nbsp;Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit und können bei Ozonkonzentrationen oberhalb der Alarmschwelle bei der Allgemeinbevölkerung auftreten. Bei Ozonwerten oberhalb der Alarmschwelle wird daher generell empfohlen, ungewohnte körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Von sportlichen Ausdauerleistungen im Freien wird abgeraten. Da die Ozonkonzentrationen in Innenräumen nur etwa halb so hoch sind wie außerhalb, sollte man sich im Haus aufhalten, sobald Symptome verspürt werden.
</p>
<p>Da die Wetterlage voraussichtlich anhält, muss auch morgen mit ähnlich hohen Ozonwerten gerechnet werden.
</p>
<p>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm.</a>
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: 
</p>
<p>Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.
</p>
<p>Bilden Sie Fahrgemeinschaften! 
</p>
<p>Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. 
</p>
<p>Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Download</h3><ul class="mehr_abstand"><li></li></ul><h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_o3_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Aktuelle Luftqualität</a></li><li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gesundheit/schadstoffe/ozon.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Wirkungen von Ozon (O3) </a></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-476</guid>
                        <pubDate>Fri, 03 Jul 2015 14:43:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br><br>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</span></p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br><br>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm.</a></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.. </span></p>
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<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Downloads</h4><ul><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></div></li></ul><h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Mehr zum Thema</h4><ul><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_o3_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Aktuelle Luftqualität</a></div></li><li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gesundheit/schadstoffe/ozon.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Wirkungen von Ozon (O3) </a></li><p>&nbsp;</p></ul><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-470</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Jul 2015 13:28:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br><br>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</span></p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br><br>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm.</a></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.. </span></p>
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<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Downloads</span></h4>
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<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-fareast-language: DE">Mehr zum Thema</span></h4>
<p><span style="mso-fareast-language: DE"><span style="mso-fareast-language: DE"></span></span></p><ul><li><span style="mso-fareast-language: DE"><span style="mso-fareast-language: DE"><a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_o3_akt.htm" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Aktuelle Luftqualität</a></span></span></li><li><span style="mso-fareast-language: DE"><span style="mso-fareast-language: DE"></span></span><span style="mso-fareast-language: DE"><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gesundheit/schadstoffe/ozon.htm" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Wirkung von Ozon (O3)</a></span></li></ul><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2015 13:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer"><span style="COLOR: windowtext">www.lanuv.nrw.de</span> </a>und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.</span></p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br><br>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</span></p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: &quot;Calibri&quot;, &quot;sans-serif&quot;"><br></span></p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br><br>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm" target="_blank" rel="noreferrer"><span style="COLOR: windowtext">www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm.</span></a></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi"></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi"><span style="COLOR: windowtext"></span></span></p>
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<h4 style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt">Downloads</h4><ul><li><div style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"></div></li></ul><h4 style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt">&nbsp;</h4>
<h4 style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt">Mehr zum Thema</h4>
<p style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt">&nbsp;</p><ul><li><div style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_o3_akt.htm" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Aktuelle Luftqualität</a></div></li><li><div style="MARGIN: 6pt 0cm 0pt"><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gesundheit/schadstoffe/ozon.htm" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Wirkungen von Ozon (o3)</a></div></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-464</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2015 10:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mehr als hundert  Badestellen in NRW mit ausgezeichneter Wasserqualität</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/mehr-als-hundert-badestellen-in-nrw-mit-ausgezeichneter-wasserqualitaet</link>
                        <description>LANUV Gewässer des Monats Juli sind unsere Badegewässer</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Der Sommer ist da, die Ferien haben begonnen, nun beginnt die Zeit der Badeseen. 108 Badegewässer gibt es in Nordrhein-Westfalen. Fast alle Badegewässer in NRW weisen eine ausgezeichnete Wasserqualität auf. Lediglich ein Badesee wurde mit „gut“ und zwei weitere mit „ausreichend“ bewertet.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Die Qualität eines Badegewässers wird zunächst anhand von Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt. Zusätzlich nehmen die Gesundheitsämter während der Badesaison mindestens alle 4 Wochen Wasserproben zur Analyse. Geprüft wird das Auftreten der Darmbakterien "Intestinale Enterokokken" und "Escherichia coli", die - als natürliche Darmbewohner von Mensch und Tier - durch Ausscheidungen in das Badegewässer gelangen und bei erhöhten Konzentrationen zu Krankheiten wie Übelkeit oder Durchfall führen können. Wenn eine erhöhte Konzentration dieser Keime vorliegt, wird zum Schutz der Badegäste ein zeitweiliges Badeverbot erlassen. Das kann zum Beispiel notwendig sein, wenn sich an dem Badesee viele Wasservögel niedergelassen haben. Das Badeverbot wird erst wieder aufgehoben, wenn eine ausreichende Wasserqualität erreicht ist. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Wichtig ist deshalb&nbsp; die Information und Einbindung der Öffentlichkeit. Wer einen Badeausflug plant, soll sich vorab über die Badegewässerqualität informieren können. Dazu dient das Internetangebot unter <a href="http://www.badegewaesser.nrw.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.badegewaesser.nrw.de</a></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Seit über 30 Jahren wird die Qualität der Badegewässer in ganz Europa nach einer einheitlichen Richtlinie geprüft. 2006 wurde die Richtlinie komplett überarbeitet und an den Stand der Wissenschaft und der praktischen Erfahrungen angepasst. Mit der Badegewässer-Richtlinie hat die Europäische Union einen flächendeckenden Schutz für das Baden in den Binnen- und Küstengewässern eingeführt. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Was tun, wenn eine Badestelle nicht auf der Liste steht? </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich bei der Erstellung, Überprüfung oder Aktualisierung der jährlichen Liste der zu überwachenden Badegewässer zu beteiligen. Vorschläge hierzu oder auch sonstige Anregungen, auch Kritikpunkte oder Hinweise auf Dinge, die nicht in Ordnung sind, können bei den Kreisen und kreisfreien Städten vorgebracht werden. Soweit es um Vorschläge für weitere Badegewässer geht, nehmen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW <a href="#" title="poststelle@mkulnv.nrw.de" data-mailto-token="rfnqyt/utxyxyjqqjErzsqa3swb3ij" data-mailto-vector="5">(MKULNV)</a> und des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz <a href="#" title="badegewaesser@lanuv.nrw.de" data-mailto-token="rfnqyt/gfijljbfjxxjwEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">(LANUV)</a> gerne Anregungen entgegen. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Baden im Rhein und an Schifffahrtskanälen ist lebensgefährlich! </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Der Rhein ist eine viel befahrene Bundes-Schifffahrtsstraße und weist eine starke Strömung auf. Hinzu kommen Turbulenzen und Strudel, von denen enorme Sogwirkungen ausgehen können. Die Fahrrinne liegt sehr nahe am Ufer, so dass Badende, vor allem Kinder, durch den Sog und Schwall der Schiffe extrem gefährdet wären. Auch vom Schiffsverkehr in Kanälen können enorme Sogwirkungen ausgehen, so dass auch hier ähnliche Gefahren für Badende lauern.&nbsp; Tödliche Badeunfälle im Rhein und in Kanälen zeigen leider immer wieder, dass diese Tücken nicht unterschätzt werden dürfen. Der Rhein und die Schifffahrtskanäle sind deshalb keine Badegewässer!</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Ein ungetrübtes Badevergnügen dank regelmäßiger Kontrolle der Wasserqualität versprechen alle 108 Badegewässer in NRW, vom Aasee mit der Freizeitanlage in Bocholt bis zum Zieselsmaar in Kerpen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">&nbsp;</p>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Downloads</h4><ul><li></li></ul><h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">&nbsp;</h4>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Mehr zum Thema:</h4><ul><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><a href="http://www.badegewaesser.nrw.de" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Badegewässer&nbsp;in NRW</a></div></li></ul><h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">&nbsp;</h4>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-473</guid>
                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2015 14:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180&nbsp;Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <span style="COLOR: #1f497d"><a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> </span>und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br><br>Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br><br>Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter<span style="COLOR: #1f497d"> <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm.</a></span></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen: </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Bilden Sie Fahrgemeinschaften! </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi"></span></p>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi"></span></h4>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-theme-font: minor-bidi">Downloads</span></h4><ul><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="COLOR: #1f497d"></span></div></li></ul><h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="COLOR: #1f497d"></span></h4>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Mehr zum Thema</h4><ul><li><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_o3_akt.htm" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Aktuelle Luftqualität</a></p></li><li><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><a href="http://www.lanuv.nrw.de/gesundheit/schadstoffe/ozon.htm" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Wirkungen von Ozon</a></p></li></ul><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="COLOR: #1f497d"></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="COLOR: #1f497d"></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-462</guid>
                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV legt Maßnahmenplan für das Vogelschutzgebiet bei Burbach und Neunkirchen vor</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-legt-massnahmenplan-fuer-das-vogelschutzgebiet-bei-burbach-und-neunkirchen-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Für das EU-Vogelschutzgebiet „Wälder und Wiesen bei Burbach und Neunkirchen“ (Kreis Siegen-Wittgenstein) ist ein sogenannter Vogelschutz-Maßnahmenplan in Kraft getreten. Sein Ziel: Gefährdete Vogelarten, allen voran das in Nordrhein-Westfalen vom Aussterben bedrohte Haselhuhn zu erhalten. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Im Kern sieht der Plan Folgendes für die Wälder vor:</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">• Besonders strukturreiche Wälder mit einer reichen Kraut- und Strauchschicht sollen erhalten bleiben bzw. entwickelt werden. Das betrifft vor allem die sogenannten „Niederwälder“ und die Wälder, die sich entlang der Bachläufe befinden. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">• Wälder, die die Lebensräume von Haselhühnern und anderen gefährdeten Vogelarten miteinander verbinden (Vernetzung von Lebensräumen, Biotopverbund), sollen. besonders entwickelt werden.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">• Erhalt bzw. Förderung alter Bäume und Baumgruppen mit entsprechend viel abgestorbenem Holz, sogenanntem „ Totholz“. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">• Erhaltung von Bäumen und Baumgruppen, die für den Horstbau von Arten wie Schwarzstorch, Rotmilan und Wespenbussard sowie für den Höhlenbau von Raufuß- und Sperlingskauz, Schwarz-, Grau- und Mittelspecht geeignet sind oder in denen sich bereits Horste bzw. Spechthöhlen befinden.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Für die Wiesen und Weiden des Vogelschutzgebietes sieht der Plan die Erhaltung der extensiven Nutzung vor. Denn damit werden unter anderem die sogenannten „bunte Blumenwiesen“ geschützt. Sie sind nicht nur der Lebensraum für zahllose Pflanzen- und Insektenarten wie Orchideen und Schmetterlinge, sondern auch der Lebensraum für die NRW-weit im Bestand gefährdeten Vogelarten Braunkehlchen, Wiesenpieper, Bekassine, Wachtelkönig, Raubwürger und Neuntöter. Sie stehen im Fokus des Vogelschutz-Maßnahmenplans. Darüber hinaus sieht der Plan für das gesamte Gebiet eine naturverträgliche Freizeitnutzung vor.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Monitoring nachdem die Schutzmaßnahmen angelaufen sind. Unter Monitoring oder auch „Dauerbeobachtung“ ist hier die permanente Kontrolle der Entwicklung bei den wichtigen Vogelarten zu verstehen. Sie gewährleistet die Beurteilung des Plans und ermöglicht möglicherweise notwendige Korrekturen in der Zukunft.&nbsp; </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Der Plan ist ein Gemeinschaftswerk des LANUV – das die Arbeiten auch koordiniert hat –, der Bezirksregierung Arnsberg, des Kreises Siegen-Wittgenstein, des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein und der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein. Er wurde in einem mehrjährigen Dialogprozess erarbeitet. Der Dialog umfasste Gesprächsrunden, drei „Runde Tische“ und bezog Landwirtschaft, Waldbauern und Waldgenossenschaften, Kommunen, Naturschutzverbände und Privatpersonen mit ein. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Zum Vogelschutzgebiet: </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Das Siegerländer Vogelschutzgebiet „Wälder und Wiesen bei Burbach und Neunkirchen“ umfasst 4.660 ha, wurde 2001 ausgewiesen und enthält überwiegend extensiv genutzte Wiesen und Weiden&nbsp; sowie strukturreiche Wälder. Darunter befindet sich auch eine in Nordrhein-Westfalen mittlerweile selten gewordene Waldform, der sog. „Niederwald“, häufig auch als „Hauberg“ bezeichnet. Vor allem dieser Niederwald ist die Lebensgrundlage des Haselhuhns. Das Haselhuhn gilt in ganz Deutschland als stark gefährdet. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Hintergrund zu Maßnahmenplänen: </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In NRW sind 28 EU-Vogelschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 165.000 ha (4,9 % der Landesfläche) ausgewiesen. Für alle 28 Gebiete werden Maßnahmenpläne erstellt. Die Pläne sind Fachkonzepte, die den Rahmen für Schutzmaßnahmen setzen. Dabei bieten die Bausteine des Vertragsnaturschutzes Landwirten und Waldbesitzern finanziellen Ausgleich im Falle von Ertragseinbußen aufgrund von Schutzmaßnahmen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nach den bereits fertigen Maßnahmenplänen für die Vogelschutzgebiete „Unterer Niederrhein“ und „Hellwegbörde“ ist der Maßnahmenplan für die „Wälder und Wiesen bei Burbach und Neunkirchen“ das dritte fertige Dokument dieser Art in Nordrhein-Westfalen.</p>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</h4>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Mehr: Vogelschutz-Maßnahmenplan „Wälder und Wiesen bei Burbach und Neunkirchen“ online:&nbsp;<span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: &quot;Calibri&quot;, &quot;sans-serif&quot;; LINE-HEIGHT: 115%"><a href="http://www.lanuv.nrw.de/vsg-burbach.htm" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" rel="noreferrer"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; LINE-HEIGHT: 115%">www.lanuv.nrw.de/vsg-burbach.htm</span></a></span></h4>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Downloads</h4>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p><ul><li><div style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong></strong></div></li></ul><ul><li>Foto:&nbsp;  © Rainer Fels. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-458</guid>
                        <pubDate>Mon, 29 Jun 2015 10:38:00 +0200</pubDate>
                        <title>700.000 Messungen im Jahr 2014 - das Landesumweltamt zieht Bilanz</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/700-000-messungen-im-jahr-2014-das-landesumweltamt-zieht-bilanz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2014 landeten mehr als 22.000 Proben für mehr als 700.000 Messungen in den Laboren des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV). Im Visier steht ein breites Spektrum an verschiedenen Substanzen, die aus Industrie- und Gewerbebetrieben, Haushalten und der Landwirtschaft stammen. Gemessen werden außerdem Emissionen wie Bioaerosole aus Tierhaltungsanlagen. Dies geht aus dem Jahresbericht 2014 hervor, den das Landesweltamt jetzt vorgelegt hat.&nbsp; Auf 100 Seiten legt das LANUV darin seine Tätigkeitsschwerpunkte 2014 dar. 
</p>
<p>Zu den Themen des letzten Jahres gehörten die Nitrat- und Schadstoffbelastung von Gewässern, die Feinstaub- und Stickoxidbelastung der Luft, die Schadstoffbelastung von Böden und der fortschreitende Verlust artenreicher Wiesen und Weiden in der Agrarlandschaft.
</p>
<p>Der Bericht fasst die wichtigsten Ergebnisse verständlich zusammen. So zeigt die Karte der räumlichen Verteilung der Nitratkonzentration, wo das Grundwasser&nbsp; in einem „chemisch schlechten Zustand“ ist: es sind Räume in der Kölner Bucht, am Niederrhein und in Westfalen. 
</p>
<p>Aber auch Erfolgsmeldungen sind im neuen Jahresbericht aufgezeigt – so zum Beispiel eine erste Erfolgs-Abschätzung der vier neuen Grünbrücken über NRW-Autobahnen für Wildtiere zur Vermeidung von Wildunfällen oder die Wiedereinbürgerung von Lachs und Maifisch im Rhein. 
</p>
<p>Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV: „Nordrhein-Westfalen ist mit etwa 18 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands. 18 Millionen Gründe, sich für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher, unseres Lebensraumes und die Bewahrung von Naturschätzen zu engagieren. Über eintausend Fachleute aus Naturwissenschaft und Technik tun das beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Eine tägliche Herausforderung!“
</p>
<p>Der Bericht kann kostenlos beim LANUV bezogen werden, ob als Druckversion oder als digitale Ausgabe, unter: <a href="http://www.lanuv.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de.</a>
</p>
<h4>Downloads</h4><ul><li><h4></h4></li></ul><ul><li><b>Foto:</b> <strong>. </strong>Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-456</guid>
                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2015 09:17:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wildlebende Pflanzen und Tiere sind keine Urlaubsmitbringsel – Elfenbeinschnitzerei und Krokotasche auch nicht!</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/wildlebende-pflanzen-und-tiere-sind-keine-urlaubsmitbringsel-elfenbeinschnitzerei-und-krokotasche-auch-nicht</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="LINE-HEIGHT: 150%"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; LINE-HEIGHT: 150%">Wer kennt das nicht? Das Gefühl, die schöne Alpenorchidee am Wegesrand in den Dolomiten könnte im heimischen Garten auch gut aussehen. Oder der elfenbeinverzierte Bilderrahmen auf dem Markt in Kenia – das wäre doch was für´s Wohnzimmer zuhause. </span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 150%"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; LINE-HEIGHT: 150%">Doch all diese Dinge sind keine legalen „Urlaubsmitbringsel“, sie gehören nicht ins Urlaubsgepäck! </span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 150%"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; LINE-HEIGHT: 150%">„Wildlebende Pflanzen und Tiere unterliegen europäischen und weltweiten Handelsbeschränkungen und nationalen Artenschutzbestimmungen. Je nach Tier- oder Pflanzenart untersagen sie den privaten Besitz und erst recht den kommerziellen Handel. Denn viel zu viele Tier- und Pflanzenarten sind dadurch schon auf großer Fläche verschwunden, wie zum Beispiel die Landschildkröten in unseren Urlaubsländern rund um das Mittelmeer“ so Dr. Thomas Delschen, Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).</span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 150%"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; LINE-HEIGHT: 150%">Viele Pflanzen- und Tierarten unterliegen der EU-Artenschutzverordnung, die auf dem Washingtoner Artenschutzabkommen basiert. Sie sind in Deutschland meldepflichtig. Wer geschützte Pflanzen oder Tiere legal erwirbt, muss sie bei der für ihn zuständigen Stadt oder dem Kreis anmelden und die Herkunft belegen. Kann die legale Herkunft aus genehmigter Nachzucht nicht nachgewiesen werden, wird der Neuzugang beschlagnahmt – genauso wie im Falle einer unterlassenen Meldung.<br><br>Aber nicht nur die Mitnahme wildlebender Pflanzen und Tiere ist heikel. So manche arglos mitgebrachte Krokotasche aus Kalifornien, die Elfenbeinschnitzerei aus Kenia oder der Korallenschmuck aus Ägypten wird bei der Einreisekontrolle am Flughafen beschlagnahmt. Liegen hier Verstöße gegen das internationale Handelsabkommen „CITES“ vor, landen auch diese Mitbringsel im Zweifel in den Asservatenkammern des Zolls und dem Besitzer droht eine empfindliche Geldstrafe. Das LANUV rät auf solche Mitbringsel grundsätzlich zu verzichten. Denn die internationalen Artenschutzbestimmungen müssen zum Schutz der wildlebenden Tiere und Pflanzen in unseren Urlaubsländern sehr enge Grenzen stecken. Reisende, die&nbsp; – oft auch ohne es zu merken – das nicht berücksichtigen, können sich später beim Zoll im Heimatland keinesfalls auf Unwissenheit berufen, denn auch hier schützt Unwissenheit nicht vor Strafe.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Download</h4>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-453</guid>
                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2015 09:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Aus dem Urlaub den Hund vom Strand mit nach Hause nehmen? </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aus-dem-urlaub-den-hund-vom-strand-mit-nach-hause-nehmen</link>
                        <description>Vorsicht – Impfungen und Einfuhrbestimmungen beachten!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sommerzeit ist Reisezeit – In meist südlichen Urlaubsländern freundet man sich schnell mit dem armen „Straßen-Hund“ oder der zutraulichen, aber abgemagerten Katze an. Und gerade die Kinder betteln schnell: Lass uns das arme Tier mit uns nach Hauses nehmen – bei uns hat es doch viel besser! Aber Achtung: Hier ist Vorsicht geboten. Denn oft endet wegen fehlender Papiere die Reise des neuen „Familienmitglieds“ am Einreiseflughafen in Deutschland.
</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Auslandshandel und private Einfuhr von Tieren unterliegen entweder gesetzlicher Erlaubnis (Handel) oder gesundheitlichen Bestimmungen (Impfungen). Neben kommerziellen Gesichtspunkten ist einer der Gründe dafür die Gefahr, dass Katzen und Hunde aus Südeuropa, den Subtropen und Tropen gefährliche Krankheiten einschleppen können. Dazu zählen z. B. die tödlich verlaufende Tollwut oder Infektionen mit gefährlichen Parasiten, die neben Hunden und Katzen auch den Menschen befallen können und schlimmstenfalls zum Tod führen können. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Gelegentlich werden Touristen als „Flugpaten“ angeworben und tragen mit ihrer gut gemeinten Hilfe dazu bei, die gesetzlichen Bestimmungen ganz oder teilweise zu umgehen. Doch die betroffenen Hunde oder Katzen sind meist nicht geimpft oder haben keine Papiere, die Impfschutz oder Gesundheit belegen. Kann bei der Einreise eines Haustiers z. B. kein wirksamer Tollwutimpfschutz nachgewiesen werden, sind die verantwortlichen Tierärzte am Flughafen gezwungen, das Tier in Gewahrsam zu nehmen und schlimmstenfalls mehrere Monate unter Quarantäne zu stellen. Die Quarantäne, die in speziell geeigneten Tierheimen durchgeführt werden muss, bedeutet für das betroffene Tier über einen langen Zeitraum Isolation. Aber nicht nur das Tier ist in dem Fall „arm dran“, auch die vermeintlichen Retter dürften böse überrascht sein, denn wer das Tier nach Deutschland einführt, muss für die möglichen Folgekosten der Unterbringung in Quarantäne aufkommen. Wer also ein Tier aus dem Ausland nach Deutschland mitnehmen möchte, sollte sich unbedingt vorher darüber informieren, ob alle Bestimmungen zur Einreise erfüllt sind. Nur so können unerwartete Probleme vermieden werden. Sind die Informationen zu unkonkret oder fehlen sie ganz, sollte das Tier dort wo es ist belassen werden – so schwer das im Einzelfall gerade für Kinder auch sein mag. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Übrigens: Auch in deutschen Tierheimen warten viele Hunde und Katzen dringend auf ein neues Zuhause! Diese Tiere sind bereits geimpft, gekennzeichnet, in der Regel kastriert und übertragen keine Parasiten. </p>
<h4>Downloads</h4><ul><li></li></ul><p>&lt;//span&gt;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-438</guid>
                        <pubDate>Tue, 23 Jun 2015 13:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>NRW verliert täglich Wiesen und Weiden!</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nrw-verliert-taeglich-wiesen-und-weiden</link>
                        <description>Neue Zahlen des Landesumweltamtes (LANUV) belegen den Rückgang von artenreichem Grünland („Blumenwiesen“) auf knapp 12% am gesamten Dauergrünland.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nordrhein-Westfalen verliert weiter wertvolle und artenreiche Wiesenflächen. Die offizielle Agrarstatistik, die landwirtschaftliche Betriebe ab 5 Hektar berücksichtigt, zeigt, das Dauergrünland in NRW ist von 1977 bis 2013 von über 650.000 ha auf weniger als 400.000 ha zurückgegangen. Das bedeutet landesweit einen Rückgang von 38,5%. „Unsere Sorgenkinder sind die Wiesen und Weiden im Flachland, ihre Fläche schrumpfte in den letzten Jahren zunehmend“, bestätigte Dr. Thomas Delschen, Präsident des Landesumweltamtes (LANUV). So verschwanden im&nbsp; Regierungsbezirk Münster allein von 1999 bis 2013 rund 24.000 Hektar (ha) Flachland- Wiesen und -Weiden, das entspricht knapp einem Drittel.
</p>
<p>Besonders besorgniserregend ist die negative Entwicklung bei den kräuterreichen und daher besonders artenreichen, bunt blühenden Wiesen, die nur zweimal pro Jahr gemäht werden.&nbsp; „Buntblühende Wiesen mit Wiesenblumen wie Margerite, mit Schmetterlingen, singenden Feldgrillen und Feldlerchen, die viele Menschen hier in NRW in ihrer Kindheit noch als alltäglich erlebt haben, sind heute kaum noch vorhanden. Margeriten sind im Flachland nur noch in 4% der Grünlandflächen vorhanden, während im Bergland diese ehemals allgegenwärtige „Wiesen-Wucherblume“ noch in 17% aller Grünlandflächen gefunden wurde. Unsere heutigen Kinder kennen den Sommergesang der Grillen und den schaukelnden Flug bunter Wiesenschmetterlinge bestenfalls noch aus dem Urlaub am Mittelmeer“, warnte Dr. Thomas Delschen. 
</p>
<p>Nach Berechnungen des Landesumweltamtes (LANUV) zur Grünland-Entwicklung schrumpften die ohnehin schon seltenen Wiesen- und Weideflächen mit höherem Naturwert nach einer bundeseinheitlichen Werteskala (HNV – High Nature Value Farmland) mit der Wertstufe I und II auf landesweit aktuell nur noch knapp 12%. Besonders deutlich ist der Rückgang im Flachland von NRW. Hier ist der Anteil der bunten Wiesen nur halb so groß wie im Bergland.&nbsp; 
</p>
<h3>Artenreiche Wiesen werden in NRW rar </h3>
<p>Wiesen und Weiden gehen nicht nur in der Fläche zurück.&nbsp; Auch ihre Qualität sinkt, denn in den bis heute noch verbliebenen Wiesen und Weiden nimmt die Artenzahl seit Jahren ab. „Mit den artenreichen Wiesen geht unweigerlich auch ein Stück wildes NRW verloren. Hier müssen wir gegensteuern“, sagte Minister Remmel. Artenreiche Wiesentypen wie „Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen“ im Flachland oder „Berg-Mähwiesen“, die traditionell als Heuwiesen genutzt werden, weisen inzwischen in ganz NRW einen schlechten Erhaltungszustand auf. Lediglich in Schutzgebieten mit Unterstützung des Vertragsnaturschutzes können derartige Wiesentypen erhalten werden. Im optimalen Zustand konnten in diesen krautreichen Wiesen über 100 Pflanzenarten mit vielen seltenen Arten der Roten Liste wie Wiesenstorchschnabel, Trollblume, Wiesenkümmel u.v.a. pro Parzelle nachgewiesen werden. Der überwiegende Anteil des verbliebenen Dauergrünlandes weist nach aktuellen Untersuchungen des LANUV jedoch nur eine mittlere Artenzahl von lediglich 8 Arten auf. Es dominieren heute wenige ertragsreiche Futtergräser. Durch hohe Stickstoffgaben, frühe und häufige Mahd sowie hohe Viehdichten haben konkurrenzschwache&nbsp; Wiesenkräuter keine Überlebenschance. 
</p>
<p>Derart intensiv genutzte Grünlandflächen verlieren nicht nur ihre Pflanzenartenvielfalt, sondern es geht auch ihre Funktion als Lebensraum für viele Tierarten verloren. Braunkehlchen, Wiesenpieper und auch Feldlerchen waren noch vor wenigen Jahrzehnten landesweit regelmäßige Bewohner im extensiv genutzten Dauergrünland. Der Landesbestand des Braunkehlchens ist inzwischen auf lediglich 200 Brutreviere gesunken. Das heutige Intensivgrünland&nbsp; hat die Funktion als Bruthabitat nahezu vollständig verloren.&nbsp; 
</p>
<p>Aus diesen Gründen befinden sich artenreiche Wiesen und Weiden in NRW zunehmend nur noch in den Schutzgebieten.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Downloads</h3>
<p>Foto: © LANUV/H. König. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Jun 2015 13:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Land NRW verlängert Förderprogramm zur Kastration von Katzen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/land-nrw-verlaengert-foerderprogramm-zur-kastration-von-katzen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Verwilderte Katzen zu kastrieren ist ein geeigneter Weg, deren unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. Aufgrund der großen Nachfrage verlängert das Land NRW sein Förderprogramm Katzenkastration im Jahr 2015. Die Weiterführung der Förderung bis 2017 ist beabsichtigt, sofern der jeweilige Jahreshaushalt durch den Landtag verabschiedet wird. Die Bewilligung von Fördergeldern erfolgt unter den gleichen Voraussetzungen wie im letzten Jahr.</span>
</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Verwilderte Katzen (nicht zu verwechseln mit Wildkatzen!) vermehren sich stark. Deshalb gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen an Tierschutzvereine für die Kastration von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtier aufgenommen werden.</span>
</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Alle eingetragenen und gemeinnützigen Vereine, die auf dem Gebiet des Tierschutzes in Nordrhein-Westfalen tätig sind, können diese Förderung erhalten. Gefördert werden ausschließlich die Kosten für die Katzenkastration, die bei dem Verein unmittelbar anfallen. Kastrationen durch Tierärztinnen und Tierärzte, die beim Tierschutzverein angestellt sind, sind nicht zuwendungsfähig. Jede kastrierte Katze muss eindeutig gekennzeichnet werden. Als eindeutige Kennzeichnung gilt ein Chip oder eine Tätowierung.</span>
</p>
<p><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Die Höhe der Zuwendung beträgt 40,- Euro pro kastrierter Katze und 25,- Euro pro kastriertem Kater. Die maximale Höhe der Förderung beträgt 5.000,- Euro pro Tierschutzverein. Von jedem Tierschutzverein kann nur ein Antrag gestellt werden. Maßgeblich für die zeitliche Reihenfolge der Bewilligung ist das Datum des Eingangs des vollständigen Antrags.</span>
</p>
<h3><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Mehr zum Thema</span><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></b></h3><ul><li><strong>!</strong><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Förderprogramm</span></li><li>&lt;link fileadmin lanuv agrar foerderprogramme katzen antrag-zuwendung_lanuv_katzenkastration2015.doc download file&gt;<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Antragsformular</span></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-354</guid>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2015 11:34:00 +0200</pubDate>
                        <title>Staubniederschlagsmessungen 2014</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/staubniederschlagsmessungen-2014</link>
                        <description>Nur noch sehr geringe Konzentrationen hochtoxischer Dioxine, Furane und polychlorierter Biphenyle (PCB) in der Außenluft, jedoch noch immer Belastungen im Staubniederschlag</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Konzentrationen der hochtoxischen Dioxine (PCDD), Furane (PCDF) und dioxinähnlichen polychlorierten Biphenyle (PCB) in der Außenluft haben das niedrigste Niveau seit Beginn der Messungen erreicht. Das belegen die Untersuchungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) für das Jahr 2014. Bereits seit 16 Jahren liegen die Konzentrationen nun schon weit unterhalb des von der Bund/Länderarbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI) unter Vorsorgegesichtspunkten empfohlenen Zielwertes. <br><br> Das LANUV verfügt über langjährige Messreihen, die für die Dioxine und Furane bis 1988 zurückgehen und damit zu den längsten Messreihen weltweit zählen. Zu Beginn der Messungen waren die Konzentrationen der Dioxine und Furane etwa zehn bis zwanzigmal höher als heute, konnten aber durch Minderungsmaßnahmen zunächst an Müllverbrennungsanlagen, später an Anlagen der Metall erzeugenden und verarbeitenden Industrie auf das heutige Niveau gesenkt werden. 
</p>
<p>Die Stoffgruppe der polychlorierten Biphenyle (PCB) wird seit dem Jahr 1994 systematisch gemessen. Zwar war die Verwendung und Produktion dieser Stoffe zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahren verboten. Da aber PCB in der Umwelt kaum abgebaut werden, nimmt deren Konzentration nur sehr langsam ab. Durch Recycling von PCB-haltigen Materialien (z. B. Transformatoren, Kondensatoren, Hydraulikanlagen) kann zudem ein Teil des vorher gebundenen PCB wieder in die Umwelt gelangen. Wenn sie einmal freigesetzt sind, muss man viele Jahrzehnte mit den schwer abbaubaren Stoffen in der Umwelt leben. Insgesamt liegt die Konzentration der PCDD, PCDF und PCB aber deutlich unter dem LAI-Zielwert.<br><br>			Neben der Luftkonzentration wird auch untersucht, inwieweit sich die PCDD, PCDF und PCB auf dem Boden, auf Pflanzen und anderen Flächen mit dem Staub ablagern. Denn so können sie in die Nahrungskette gelangen und die Gesundheit schädigen. Im Unterschied zu den Konzentrationen in der Außenluft liegt der Eintrag von Dioxinen, Furanen und polychlorierten Biphenylen via Deposition noch über dem entsprechenden aus Vorsorgegründen empfohlenen LAI-Zielwert. <br>			Lediglich an der Hintergrund-Messstation Eifel wurde dieser Wert im Jahr 2014 erstmals unterschritten. Hier macht sich die Industriegeschichte in NRW bemerkbar, die nach der weitgehenden Minderung „frischer“ Emissionen bei persistenten Stoffen auch noch Jahrzehnte nach ihrer Anwendung zu erhöhten Einträgen aus der Luft führt.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Die Messergebnisse zusammengefasst</b></h3>
<p>			Die Konzentrationen von Dioxinen, Furanen und PCB in der Außenluft werden in Femtogramm gemessen. Es sind also sehr kleine Mengen, die trotzdem beobachtet werden müssen, weil diese Stoffe hochgiftig sind. Die toxischen Eigenschaften der einzelnen Substanzen sind unterschiedlich. Deshalb gibt es Bewertungsfaktoren der Weltgesundheitsorganisation für die gesamte Schadstoffgruppe, so genannte Toxizitätsäquivalente. Die Messwerte für die Außenluft lagen 2014 zwischen 14 und 20 Femtogramm WHO-Toxizitätsäquivalente pro Kubikmeter Luft. Der zur Vorsorge empfohlene Zielwert beträgt 150 Femtogramm. Die Messstellen befinden sich in Essen, Dortmund und Duisburg. 
</p>
<p>Die Ergebnisse der Depositionsmessungen sind zwar ebenfalls rückläufig, aber mit 3 bis 18 Picogramm WHO-Toxizitätsäquivalente pro Quadratmeter und Tag lagen sie 2014 an fast allen Messorten über dem LAI-Zielwert von 4 Picogramm WHO-Toxizitätsäquivalente pro Quadratmeter und Tag. Die höchsten Werte wurden in Duisburg gemessen. Nur an der Hintergrund-Messstation Eifel wird der Zielwert erstmals unterschritten.&nbsp; 
</p>
<p>&nbsp;</p><ul><li><strong>!</strong>Zu den Messwerten</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-357</guid>
                        <pubDate>Wed, 03 Jun 2015 11:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wanderfischprogramm</title>
                        <link>http://www.umwelt.nrw.de/pressebereich/detail/news/2015-06-03-sommertour-lebendige-gewaesser-start-zum-wanderfischprogramm-heute-in-koeln/</link>
                        <description>Minister Remmel: &quot;Lebendige Gewässer sind Lebensadern für Nordrhein-Westfalen&quot; - Umweltminister startet diesjährige Sommertour in Köln - Erfolgreiches Wanderfischprogramm wird fortgesetzt
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 28 May 2015 11:25:00 +0200</pubDate>
                        <title>Natur-Check: Jetzt erfasst NRW wieder seine Natur</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/natur-check-jetzt-erfasst-nrw-wieder-seine-natur</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die besonders naturnahen Freiflächen in NRW werden ab jetzt wieder erfasst. Dabei handelt es sich um sog. „Geschützte“ und „Schutzwürdige Biotope“ . Der Check erfolgt jährlich und heißt im Fachjargon „Biotopkartierung“.<br><br>Die so gewonnenen Daten werden in eine elektronische Datenbank mit dem Namen „Biotopkataster“ eingepflegt. Die Datenbank ist Service unter anderem für die fünf Bezirksregierungen und die 54 Kreise und kreisfreien Städte in NRW. Denn die Behörden können so erkennen, wo in ihrem Beritt geschützte Biotope liegen und wo nicht – Das bringt Planungssicherheit! Deswegen müssen die Daten immer möglichst aktuell sein (gesetzliche Aufgabe des LANUV, §10 NRW-Landschaftsgesetz). Um die Daten jährlich aktuell zu halten beauftragt das LANUV Experten qualifizierter Fachbüros und Biologischer Stationen. Die beauftragten Experten können sich entsprechend ausweisen und dürfen nach § 10 des Landschaftsgesetzes in den ausgewählten Bereichen NRWs auch Grundstücke für diese Arbeit betreten.<br><br>Auskünfte an Privatpersonen per Telefon zu geschäftsüblichen Zeiten von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr: Susanne Vogt, 02361 / 305-3301, Presseanfragen per Mail an: pressestelle@lanuv.nrw.de oder unter denen unten angegebenen Telefonnummern.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mehr zum Thema</h3><ul class="mehr_abstand"><li>Biotopkataster: <a href="http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/bk/de/fachinfo/fachinfo/bk" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/bk/de/fachinfo/fachinfo/bk</a></li><li>NRW-Karte mit „Gechützten Biotopen“: <a href="http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/bk/de/karten/bk" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/bk/de/karten/bk</a></li></ul><h3>Downloads</h3><ul class="mehr_abstand"><li></li><li>Foto:<br>© LANUV/ S. Knopp. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 28 May 2015 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Fluss des Monats Mai: Der Rhein</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/fluss-des-monats-mai-der-rhein</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Vom „Industriefluss“ zum Fluss der Wanderfische </h2>
<p>Jetzt, von Mitte/Ende Mai bis in den Juni hinein, wandern die ersten Maifische wieder von der Nordsee aus den Rhein hinauf. Denn in warmen Mai- und Juni-Nächten legen die Weibchen zwischen 100.000 und 400.000 Eier an kiesigen Flussabschnitten ab – und davon hat der Rhein reichlich. Im letzten Jahrhundert waren sie im Rhein ausgestorben.
</p>
<p>Voraussetzung für die Rückkehr des Maifischs war die Verbesserung seiner Wasserqualität. Obwohl der Rhein noch lange keine Trinkwasser-Qualität hat, besiedeln heute wieder über 40 verschiedene Fischarten den&nbsp; Rhein. LANUV-Präsident Dr. Delschen: „Gute Wasserqualitäten zu schaffen ist Ziel der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Eine der Kernaufgaben des LANUV ist es, die Wasserqualität unserer Flüsse regelmäßig zu prüfen und für die Europäischen Union über die Umsetzung dieser Richtlinie zu berichten. So betreiben wir neben den festen Wasserkontrollstationen auch das Laborschiff Max Prüss – es ist Tag ein Tag aus auf den schiffbaren Flüssen und Kanälen in NRW unterwegs und überwacht deren Qualität“.
</p>
<h3>Zum Rhein und seinen Fischarten</h3>
<p>Von insgesamt 1.200 Kilometern Fließstrecke des Rheins liegen 226 Kilometer allein in NRW. Damit ist der NRW-Streckenabschnitt des Rheins knapp länger als die Lippe, die mit ihren 224,8 Km Fließstrecke der längste Fluss ist, der komplett in NRW liegt. Der Rhein ist zudem mit über 150 Mio. Tonnen transportierter Güter pro Jahr (Rhein bei Emmerich) und einem mittleren Abfluss von 2.300 Kubikmetern pro Sekunde wirtschaftlich der wichtigste Fluss in NRW. 
</p>
<p>Die Wasserqualität des Rheins hat sich seit den 60er und 70er Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts kontinuierlich verbessert. Neben seiner wirtschaftlichen Funktion&nbsp; inklusive. der Trinkwassergewinnung spielt der Rhein heute wieder eine tragende Rolle für die biologische Vielfalt in Nordrhein-Westfalen. So kommen im Rhein heute wieder&nbsp; folgende 39 heimische oder ehemals heimische Fischarten vor: Aal, Aland (Nerfling), Äsche, Bachforelle,&nbsp; Barbe, Bitterling, Brassen, (Brachse oder Blei), Döbel, Dreistachliger Stichling, Flunder, Flussbarsch, Flussneunauge, Giebel, Groppe (Koppe, Mühlkoppe), Gründling, Güster, Hasel, Hecht, Karpfen, Kaulbarsch, Lachs, Maifisch, Meerforelle, Meerneunauge, Moderlieschen, Nase, Neunstachliger Stichling, Quappe (Rutte, Trüsche), Rapfen, Rotauge (Plötze), Rotfeder, Schleie, Schmerle, Schneider, Steinbeißer, Ukelei (Laube), Wels, Zährte, Zander. <br>Bei weiteren Fischarten ist der aktuelle Status im Rhein nicht ganz klar, zumindest liegen aber Hinweise auf einzelne Tiere vor: ,Schnäpel, Stachelgroppe, Rheingroppe,&nbsp; Weißflossengründling.<br>Folgende&nbsp; Fischarten zählen zu den sogenannten „Neubürgern“ (Neozoen), sie sind erst durch Menschen in den Rhein gelangt: Blaubandbärbling, vier verschiedene Grundeln (Marmorierte Grundel, Kesslergrundel, Flussgrundel, Schwarzmundgrunde) und Zwergwels. 
</p>
<h3>Zum Maifisch</h3>
<p>Maifische (<i>Alosa alosa</i>) werden ausgewachsen etwa einen halben Meter lang, bis zu 3 kg schwer und gehören zur Gruppe der Heringe. Sie leben überwiegend in den Küstengewässern Europas von der westlichen Ostsee, über Nordsee und Atlantik bis in hin zum Mittelmeer und ernähren sich von tierischem Plankton. Damit ist für sie nicht nur die Wasserqualität der Flüsse, sondern auch die des küstennahen Meers entscheidend.
</p>
<p>Noch bis in die Anfänge des letzten Jahrhunderts hinein war der Maifisch in Rhein, Weser, Elbe und Ems sowie in deren Nebenflüssen ein wichtiger Speisefisch und saisonweise regelrecht der „Brotfisch“ der Binnenfischerei. Die Kombination aus Gewässerausbau (Verlust der Laichplätze), Wasserverschmutzung und zum Schluss auch Überfischung machten dem Maifisch jedoch den Garaus. Dabei setzte der Aussterbeprozess im Rhein schon im vorletzten Jahrhundert ein: in den Niederlanden ging die gefangene Menge Maifisch bis in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts auf 0,5% der Fangmenge vor 1900 zurück. Danach starb er im Rhein aus.
</p>
<p>Nachdem sich die Wasserqualität des Rheins verbesserte, wurde, ähnlich wie es beim Lachs der Fall ist, begonnen, mit Hilfe sogenannter „Besatzmaßnahmen“ den Maifisch wieder in das Rhein-System zurück zu bringen. Ein Zeichen für den Erfolg dieses EU-Förderprogrammes sind die verstärkten Rückkehrerraten in 2014. Nächste Woche, am Mittwoch den 3. Juni werden die 2015er Besatzmaßnahmen am Poller Fischerhaus in Köln stattfinden.
</p>
<h4>Mehr zum Maifisch</h4><ul class="mehr_abstand"><li>Maifischbesatz am 3. Juni 2015 in Köln-Poll<br><a href="http://internet2:1517/aktuelles/2015/Einladung_Maifisch_Poll_2015.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/aktuelles/2015/Einladung_Maifisch_Poll_2015.pdf</a></li><li>Studie zur Wiederansiedlung im Rhein<br><a href="http://internet2:1517/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe28/fabe28start.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe28/fabe28start.htm</a></li><li>Traditionelles Maifisch-Rezept<br><a href="http://www.pollermaigeloog.de/rezepte.html" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">www.pollermaigeloog.de/rezepte.html</a></li></ul><h4>Mehr zu den Gewässern in NRW</h4><ul class="mehr_abstand"><li>Wasserqualitäten allgemein<br><a href="http://www.elwasweb.nrw.de/elwas-web/index.jsf" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">www.elwasweb.nrw.de/elwas-web/index.jsf</a></li><li>Wasserkontrollstationen Rhein<br><a href="http://internet2:1517/wasser/oberflaechengewaesser/ueberwachung/wasserkontroll.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/wasser/oberflaechengewaesser/ueberwachung/wasserkontroll.htm</a></li><li>Flussgebiete in NRW<br><a href="http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite</a></li><li>Die NRW-Fischgewässertypen<br><a href="http://wrrl.flussgebiete.nrw.de/Ziele_und_Chancen/f__r_die_Gew__sser/__kologischer_Zustand/Fischfauna/NRW_Fischgewaessertypen/index.jsp" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">wrrl.flussgebiete.nrw.de/Ziele_und_Chancen/f__r_die_Gew__sser/__kologischer_Zustand/Fischfauna/NRW_Fischgewaessertypen/index.jsp</a></li><li>Fotowettbewerb<br><a href="https://www.umwelt.nrw.de/ministerium-verwaltung/fotowettbewerb/" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">www.umwelt.nrw.de/ministerium-verwaltung/fotowettbewerb/</a></li><li>NRW-Programm Lebendige Gewässer<br><a href="https://www.umwelt.nrw.de/umweltschutz-umweltwirtschaft/umwelt-und-wasser/gewaesser-eu-wrrl/programm-lebendige-gewaesser/" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">www.umwelt.nrw.de/umweltschutz-umweltwirtschaft/umwelt-und-wasser/gewaesser-eu-wrrl/programm-lebendige-gewaesser/</a></li></ul><h3>Downloads</h3><ul class="mehr_abstand"><li></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 22 May 2015 10:15:00 +0200</pubDate>
                        <title> Biber – eine Erfolgsgeschichte in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/biber-eine-erfolgsgeschichte-in-nrw</link>
                        <description>Heute wieder über 600 Biber an NRWs Gewässern - Pressemitteilung zum internationalen Tag der Artenvielfalt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Während die Artenvielfalt auf den Wiesen und Weiden sowie allgemein in der Agrarlandschaft weiter abnimmt, kehren einzelne Tierarten wieder zurück nach NRW. Meist sind das solche Arten, die früher durch direkte Verfolgung (Fang, Jagd) ausgerottet wurden. Ein besonders erfolgreicher Rückkehrer ist der Europäische Biber: Fast 140 Jahre ist es her, da wurde der letzte Biber 1877 in Westfalen an der Möhne erlegt, wenig davor der letzte im Rheinland - er soll im Duisburger Hafen erschlagen worden sein. Heute leben wieder rund 630 Biber verteilt auf über 190 Biber-Reviere an und in den Gewässern Nordrhein-Westfalens!
</p>
<p> Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV: „Ich freue mich, zum diesjährigen internationalen Tag der Artenvielfalt, eine Erfolgsstory berichten zu können: Nach fast 140 Jahren Abwesenheit in NRW baut ein Ur-Nordrhein-Westfale, der Biber langsam aber sicher wieder stabile Vorkommen an den Gewässern in unserem Land auf – und trägt damit aktiv zur Auenrenaturierung bei.“
</p>
<p>Biber sind die einzigen Säugetiere in Nordrhein-Westfalen, die in der Lage sind, ihren Lebensraum aktiv selbst zu gestalten. Und an den „Biberteichen“, die „Baumeister Biber“, wie er im Volksmund auch genannt wird, anlegt, tummelt sich das Leben. Denn es profitieren Viele: Zahllose Insekten wie etliche Arten von Libellen, Stein-, Ufer- und Köcherfliegen, Fische, darunter oft seltenere Kleinfische, jede Menge Amphibien bis hin zum stellenweise seltenen Kammmolch, und wassergebundene Vogelarten wie Eisvogel, Wasseramsel, Blaukehlchen, Graureiher oder Schwarzstorch. Damit steigert „Baumeister Biber“ nach über 100 Jahren wieder auf seine Weise die Artenvielfalt in NRW.
</p>
<h3>Neuanfang mit Nachhilfe</h3>
<p>In zwei zeitlich versetzten Wiederansiedlungsprojekten wurden zwischen 1981 und 1990 zunächst 12 Biber im Hürtgenwald in der Eifel und dann ab 2002 zwei Gruppen von je 12 Bibern rechts- und linksrheinisch bei Wesel wieder angesiedelt. Nach dem üblichen langsamen Wachstum in den Anfangsjahren wies die Biberpopulation in der Eifel über etliche Jahre einen stabilen jährlichen Zuwachs von etwa 6% auf, im nördlichen Rheinland begann die deutliche Wachstumsphase vor etwa drei-vier Jahren. Die heutigen Biber-Vorkommen im nördlichen Rheinland resultieren nicht nur aus den Ansiedlungen im Kreis Wesel. Seit 1995 stammen sie auch von Einwanderungen aus den Niederlanden, wo sie ebenfalls an verschiedenen Stellen wiederangesiedelt wurden. Die aktuellen Verbreitungskarten zeigen, dass die Bibervorkommen aus der Eifel und die am Niederrhein langsam zusammenwachsen.
</p>
<h3>Bibermanagement</h3>
<p>Die Renaturierung von Bachläufen und Auen, das Schaffen natürlicher Retentionsräume zum Hochwasserschutz an Flüssen und die vielen Maßnahmen zur Wasserqualitätsverbesserung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind der beste Biberschutz. Bezeichnenderweise siedeln sich wandernde Jungbiber bevorzugt in Naturschutzgebieten oder zumindest an renaturierten Fluss- bzw. Bachabschnitten an, wie beispielsweise in Paderborn an und in der sog. Lippesee- Umflut. Hier wurde in diesem Winter der erste Paderborner Biber festgestellt.
</p>
<p>Biber benötigen ständig wasserführende Gewässer mit einer Tiefe von wenigstens 40-50 Zentimetern. In flachen Gewässern streben Biber durch Bau ihrer sog. „Biberdämme“ eine Wassertiefe von mind. 80 Zentimetern an. Ideal für sie sind naturnahe, gehölzreiche Auenlandschaften, denn limitierend ist die Verfügbarkeit von Winternahrung. Weil Biber keinen Winterschlaf halten, überleben sie allein durch ihre Vorratshaltung und durch Fällen geeigneter Gehölze im Winter.
</p>
<p>„Baumeister Biber“ baut aber auch da, wo es Menschen stören oder wo es an Gehölzen, wie z.B. Obstbäumen, oder auch an unserer Infrastruktur zu Schäden kommen kann. In erster Linie sind es die Biologischen Stationen und Unteren Landschaftsbehörden, regional unterstützt durch lokale ehrenamtliche Biberberater, die in solchen Fällen Ansprechpartner vor Ort sind und beraten, was im Einzelfall zu tun ist. Mit der Bestandsentwicklung des Bibers, mit auftretenden Konflikten und mit den Lösungsmöglichkeiten befasst sich in NRW die sogenannte „Kern-Arbeitsgruppe Biber“. In ihr sind alle Vereine und Behörden vertreten, die mit den Folgen von „Baumeister Biber“ zu tun haben. Im Einzelnen sind das je ein Vertreter der Wasser- und Bodenverbände, des NRW-Umweltministeriums, der Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf, der Städte und Kreise, der Forstämter, der Landwirtschaftskammer, des Landesjagdverbandes, des Fischereiverbandes NRW, des Landesbetriebs Straßen NRW, der Biologischen Stationen, der Naturschutzverbände sowie je einem freien Biberexperten für die Landesteile Rheinland und Westfalen.
</p>
<h3>Mehr zum Thema</h3><ul class="mehr_abstand"><li>Mehr zum Biber in NRW:<br> 			<a href="http://bit.ly/1HmSmVt" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">http://bit.ly/1HmSmVt</a></li><li>Mehr zu Gewässern in NRW:<br> &nbsp;&nbsp; - Flussgebiete in NRW:<br> 			<a href="http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite</a><br> &nbsp;&nbsp; - Fotowettbewerb:<br> <a href="https://www.umwelt.nrw.de/ministerium-verwaltung/fotowettbewerb/" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer"> https://www.umwelt.nrw.de/ministerium-verwaltung/fotowettbewerb/</a><br> &nbsp;&nbsp; - NRW-Programm Lebendige Gewässer:<br> <a href="https://www.umwelt.nrw.de/umweltschutz-umweltwirtschaft/umwelt-und-wasser/gewaesser-eu-wrrl/programm-lebendige-gewaesser/" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/umweltschutz-umweltwirtschaft/umwelt-und-wasser/gewaesser-eu-wrrl/programm-lebendige-gewaesser/</a></li></ul><h3>Downloads</h3><ul class="mehr_abstand"><li>Fotos: und <br>© Jeweils LANUV/P. Schütz. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-144</guid>
                        <pubDate>Fri, 15 May 2015 08:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lebensräume für Tiere und Pflanzen in NRW weiterhin nicht in gutem Erhaltungszustand</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lebensraeume-fuer-tiere-und-pflanzen-in-nrw-weiterhin-nicht-in-gutem-erhaltungszustand</link>
                        <description>Bilanz zum internationalen Tag der Artenvielfalt: Der Schutz der biologischen Vielfalt in NRW muss verstärkt werden – insbesondere in der Agrarlandschaft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Lebensräume für wild lebende Tier- und Pflanzenarten in NRW sind weiterhin nicht in einem guten ökologischen Zustand. Darauf weist im Vorfeld des Internationalen Tags der Artenvielfalt in der nächsten Woche das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hin. Die Situation im Flachland ist dabei kritischer als im Bergland. Nach Untersuchungen des LANUV sind rund 77 Prozent der Lebensräume im Flachland in einem unzureichenden oder schlechten Erhaltungszustand. Das betrifft allen voran nährstoffarme Gewässer, Moore, Wiesen, Weiden und Hartholz-Auenwälder. Im Bergland sind es „nur“ 32 Prozent. Den Buchenmischwald-Lebensräumen geht es hingegen vergleichsweise gut.
</p>
<p>„Unsere Sorgenkinder sind die Wiesen und Weiden im Flachland. Ihre Fläche schrumpfte in den letzten Jahren zunehmend. So verschwanden im Regierungsbezirk Münster allein von 1999 bis 2013 rund 24.000 Hektar (ha) Flachland-Grünland, das entspricht knapp einem Drittel.“, sagte der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen. <br>			Besonders besorgniserregend ist die negative Entwicklung bei den kräuterreichen und daher besonders artenreichen, bunt blühenden Wiesen, die nur zweimal pro Jahr gemäht werden. „Buntblühende Wiesen mit klassischen Wiesenblumen wie Margerite, mit Schmetterlingen, singenden Feldgrillen und Feldlerchen, die viele Menschen hier in NRW in ihrer Kindheit noch als alltäglich erlebt haben, sind heute kaum noch vorhanden. Unsere heutigen Kinder kennen den Sommergesang der Grillen und Lerchen bestenfalls noch aus dem Urlaub am Mittelmeer“, so Delschen. 
</p>
<h3>Artenreiche Wiesen werden in NRW rar </h3>
<p>Wiesen und Weiden gehen nicht nur in der Fläche zurück. Auch ihre Qualität sinkt, denn in den heute noch verbliebenen Wiesen und Weiden nimmt die Artenzahl seit Jahren ab. Wiesentypen wie „Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen“ oder „Berg-Mähwiesen“ weisen inzwischen in ganz NRW einen schlechten Erhaltungszustand auf. Seit Jahrzehnten nimmt die Zahl der dort lebenden Arten kontinuierlich ab. Seit den 60er Jahren sank die Zahl der vorkommenden Arten auf Glatthaferwiesen im Mittel von 33 auf unter 20 ab. Für die Goldhaferwiesen von Sauerland und Eifel ist die Situation kaum besser: hier verringerte sich die mittlere Artenzahl von 44 auf weniger als 30. Nach Auswertungen des LANUV werden heute etwa 87 % des Grünlandes in NRW intensiv genutzt, etwa 8 % lassen sich noch dem Magergrünland zuordnen, 5 % dem Feucht- und Nassgrünland. Und hier liegt einer der Gründe für die Abnahme der Artenzahl: die intensivere Nutzung! Sobald blütenreiche Wiesen und Weiden im Flachland umgebrochen, gedüngt und anschließend wieder neu eingesät werden, bricht die Artenzahl anschließend ein, denn es setzten sich nur noch wenige, schnell wachsende Gräser durch, die den verabreichten Dünger optimal nutzen können. Aus diesen Gründen befinden sich artenreiche Wiesen und Weiden in NRW zunehmend nur noch in den Schutzgebieten.
</p>
<h3>Artenverlust in NRW schreitet weiter voran</h3>
<p>Der zahlenmäßige Rückgang in der Fläche von Wiesen- und Weiden („Grünland“) bestätigt einmal mehr die angespannte Lage, in der sich die biologische Vielfalt in NRW befindet. Nach der aktuellen „Roten Liste der gefährdeten Arten“ sind in NRW etwa 45 Prozent der beobachteten Tier- und Pflanzenarten gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben.<br>			Mittlerweile geraten auch immer mehr „Allerwelts“-Tierarten an den Rand ihrer Existenz. So droht etwa der Kiebitz bis 2030 auszusterben, wenn sich die bisherige negative Entwicklung bei dieser Art fortsetzt. Auch wertvolle und einzigartige Lebensräume sind gefährdet. In einem schlechten Zustand befinden sich vor allem Arten, die auf vergleichsweise extensiv und daher naturschonend genutzte Grünlandflächen angewiesen sind. Mit dem Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling, dem Blauschillernden Feuerfalter und dem Skabiosen-Scheckenfalter sind Tagfalter besonders betroffen. 
</p>
<h3>Mehr zum Thema</h3><ul class="mehr_abstand"><li>Link zum FFH-Bericht auf den Seiten des NRW-Landtags:<br><a href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV16-1787.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV16-1787.pdf</a></li><li>Details zur „Roten Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten NRW“:<br><a href="http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe36/fabe36start.htm" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe36/fabe36start.htm</a></li></ul><p>&nbsp;</p>
<p><b>Foto:</b> Selten gewordene Wiesenknopf-Silgenwiese in einem Rheinauen-Schutzgebiet bei Düsseldorf<br>© LANUV/P. Schütz. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-153</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2015 10:57:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erfassung der wertvollen Grünlandbestände in Naturschutzgebieten</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erfassung-der-wertvollen-gruenlandbestaende-in-naturschutzgebieten</link>
                        <description>In den Naturschutzgebieten in NRW werden von jetzt an bis Ende Juli Grünlandflächen systematisch erfasst</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In den Naturschutzgebieten in NRW werden von jetzt an bis Ende Juli Grünlandflächen systematisch erfasst. Mit der Kartierung&nbsp; soll eine solide Datengrundlage für die dauerhafte Sicherung von Qualität und Umfang dieses wertvollen Lebensraums für zahlreiche gefährdete Arten geschaffen werden. Im Auftrag des NRW-Umweltministeriums&nbsp; koordiniert das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz die Kartierung in den einzelnen Naturschutzgebieten.
</p>
<p>Der Artenreichtum des Grünlandes in Nordrhein-Westfalen nimmt seit Jahren ab. Und das teilweise in besorgniserregendem Maße! Lebensraumtypen wie „Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen“ oder „Berg-Mähwiesen“ weisen inzwischen in ganz NRW einen schlechten Erhaltungszustand auf. Seit Jahrzehnten nimmt die Zahl der dort lebenden Arten kontinuierlich ab. Seit den 60er Jahren sank die Zahl der vorkommenden Arten auf Glatthaferwiesen von 33 auf unter 20 ab. Für die Goldhaferwiesen von Sauerland und Eifel ist die Situation kaum besser: Hier verringerte sich die mittlere Artenzahl von 44 auf weniger als 30. Nach Auswertungen des LANUV werden heute etwa 77&nbsp;% des Grünlandes in NRW intensiv genutzt, etwa 8 % lassen sich noch dem Magergrünland zuordnen, 5 % dem Feucht- und Nassgrünland. Buntblühende, sehr artenreiche Wiesen, die viele in NRW in ihrer Kindheit noch als alltäglich erlebt haben, sind heute in den meisten Landschaften verschwunden. 
</p>
<p>Bei der Kartierung der Grünlandflächen werden die typischen und gefährdeten Pflanzenarten in den jeweiligen Flächen erfasst. Aufgenommen werden&nbsp; auch die Vorkommen von Stör- und Eutrophierungszeigern. Dabei handelt es sich oft um Pflanzen, die auf einen hohen Nährstoffgehalt im Boden hinweisen. Beispiele dafür sind Löwenzahn, Disteln,&nbsp; Brennnesseln oder Ampfer-Arten.<br> 			Ist der aktuelle Zustand der vegetationskundlich bedeutsamen Grünlandflächen in den Naturschutzgebieten erst einmal dokumentiert, können künftige Veränderungen der Grünlandqualität objektiv nachvollzogen werden. 
</p>
<p>Ortskundige Kartiererinnen und Kartierer der Biologischen Stationen werden hauptsächlich in den jeweiligen Stations-Betreuungsgebieten die Naturschutzgebiete begehen. In einzelnen Gebieten werden außerdem Fach-Kartierbüros durch das LANUV beauftragt. Das Fachpersonal kann sich entsprechend ausweisen und darf nach § 10 des Landschaftsgesetzes Außenbereichsgrundstücke für diese Arbeit betreten.
</p>
<p>Auskünfte über die an der diesjährigen Biotopkartierung beauftragten Planungsbüros sind im LANUV unter der Telefonnummer 02361-305-3301 erhältlich. Die betroffenen unteren Landschaftsbehörden und die Kreisstellen der Landwirtschaftskammer werden über die diesjährige Kartierung informiert. Eine Liste der Gebiete, die 2015 von Planungsbüros kartiert werden, findet sich ab dem 11. Mai im Internet unter <a href="http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/methoden/de/downloads" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">www.naturschutzinformationen-nrw.de/methoden/de/downloads</a>.
</p>
<h3>Downloads</h3><ul class="mehr_abstand"><li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/presse/2015/2015-05-07_PM_Kartierung_Gruenland_c_LANUV-Arnica-Wiesen-S-Wittgenstein.jpg" target="_blank" rel="noreferrer">Foto: Arnika-Wiesen in NRW</a> © LANUV/P.Schütz. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-158</guid>
                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 11:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>Messergebnisse Staubniederschlag 2014</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/messergebnisse-staubniederschlag-2014</link>
                        <description>Schwermetallgehalte im industrienahen Grobstaub sinken langsam</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Nähe von Industrieanlagen und Häfen in NRW sinkt der Schwermetallgehalt im Grobstaub langsam. Es besteht jedoch weiterhin Handlungsbedarf, denn an vielen Stellen war die Belastung auch 2014 noch immer zu hoch. Zu diesem Ergebnis kommt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) nach Abschluss der Untersuchungen zum Niederschlag grober Stäube in der Nähe von Industrieanlagen für das letzte Jahr. Im Rahmen dieser Untersuchungen analysiert das LANUV die Einträge von Staubniederschlag an 140 Messpunkten in NRW. Dabei wird insbesondere der Gehalt von Schwermetallen analysiert und bewertet. Das Staubniederschlagsmessnetz konzentriert sich auf Nahbereiche von Industrieanlagen und Häfen.
</p>
<p>Bundesweit gelten Immissionswerte für den Eintrag von Staubniederschlag und seiner Inhaltsstoffe auf Böden und Oberflächen. Diese Werte werden in NRW an vielen Messpunkten im Nahbereich von Industrieanlagen und in Hafengebieten noch immer überschritten. So ist beispielsweise an 70 Messpunkten die Nickelbelastung zu hoch. Im Jahr 2013 waren die Werte an 92 Messpunkte erhöht. Die Werte für Blei sind an 8 Messpunkten (2013: 7), für Arsen an 10 Messpunkten (2013: 9) und für Kadmium an 5 Messpunkten (2013: 8) zu hoch. Im Vergleich mit den Vorjahren zeigt sich ein positiver Trend der Entwicklungen, da die Überschreitungen insgesamt rückläufig sind. Das verdeutlicht, dass die an vielen Standorten bereits umgesetzten Maßnahmen wirken, so zum Beispiel die Verminderung diffuser Staubquellen durch Kapselung, Reinigung und Befeuchtung von Verkehrsflächen und Lägern, Verlagerung von Umfüllvorgängen in Hallen sowie Erfassung staubbeladener Abluft und Einbau oder Optimierung von Filteranlagen. Dadurch sinken auch die Schwermetallgehalte im Grobstaub langsam. Um die Belastung noch weiter zu reduzieren, müssen deshalb die Aktivitäten der Umweltbehörden und die Anstrengungen der verursachenden Betriebe konsequent weiter fortgesetzt werden. 
</p>
<p>Im Gegensatz zu Feinstaub sind grobe Stäube nicht lungengängig. Eine Überschreitung der Immissionswerte für Staubniederschläge bedeutet deshalb nicht unmittelbar, dass schädliche Umwelteinwirkungen auf Menschen vorliegen. Durch gesonderte Untersuchungen wird im Einzelfall geklärt, ob es durch langjährig überhöhte Einträge zu bedenklichen Anreicherungen in Böden oder Pflanzen gekommen ist. Werden bei diesen Untersuchungen gesundheitlich bedenkliche Schwermetallgehalte in Nahrungspflanzen festgestellt, können vorsorglich Empfehlungen zu Verzehrs- und Nutzungsbeschränkungen in Gärten ausgesprochen werden. 
</p>
<h3>Die Ergebnisse im Einzelnen</h3>
<p><b>Bochum</b>: Im Umkreis eines Edelstahlwerks überschreiten die Nickel-Niederschläge den Immissionswert von 15 µg/(m²*d) (Mikrogramm pro Quadratmeter und Tag). Gegenüber den&nbsp; Vorjahren bleibt die Belastung auf gleichem Niveau. Aufgrund der für 2015 angekündigten Stilllegung der Edelstahl-Schmelzanlagen ist künftig mit einer deutlichen Verminderung der Belastung zu rechnen.
</p>
<p><b>Duisburg</b>: Durch die Konzentration der Schwerindustrie und zahlreicher metallverarbeitender Betriebe im Duisburger Hafen sowie zahlreicher Firmen mit Massenumschlag von Schüttgütern sind besonders große Gebiete von hohen Staubniederschlägen betroffen. Im Duisburger Norden einschließlich des Hafens wurde der Immissionswert für den Nickel-Niederschlag weiträumig (an 28 Messpunkten) überschritten, zeigt aber gegenüber 2013 (Überschreitung an 38 Messpunkten) eine deutlich rückläufige Tendenz. Hinzu kamen gegenüber 2013 jedoch jeweils eine Überschreitung des Immissionswertes für Blei-Niederschlag, für Arsen-Niederschlag und für Kadmium-Niederschlag. Hauptverursacher sind ein Stahlwerk mit weiteren Betrieben, darunter auch Schleifereien auf dem Werksgelände, aber auch Schrott verarbeitende Betriebe im Hafenbereich. Im Duisburger Süden kam es im Bereich eines weiteren Hüttenwerks zu zwei geringen Überschreitungen des Immissionswertes für Nickel-Niederschlag. Hier ist ein deutlicher Rückgang der Belastung durch Metall-Niederschläge zu verzeichnen. 
</p>
<p>Auch <b>Krefeld</b> weist im Umfeld eines Edelstahlwerks, im Hafen und in Krefeld-Uerdingen insgesamt acht Überschreitungen des Nickel-Immissionswertes auf. Aufgrund der Produktionsumstellung im Edelstahlwerk in Krefeld-Stahldorf (rückläufige Produktion und Schließung der Schmelzanlage) gingen im Nahbereich des Werks die Werte für Metalle - hier vor allem Nickel - im Staubniederschlag deutlich zurück. Im Bereich des Krefelder Hafens sind an einem Messpunkt die Werte für Staubniederschlag und alle seine metallischen Inhaltsstoffe erheblich erhöht. Um die Ursache dieser Belastung zu ermitteln, wird das Messprogramm im Jahr 2015 intensiviert. 
</p>
<p>In <b>Kamp-Lintfort</b> sind seit dem Jahr 2012 im Bereich einer Deponie keine Überschreitungen von Immissionswerten für Metall-Niederschläge mehr registriert worden.
</p>
<p><b>Lünen</b> weist im Umfeld einer großen Sekundär-Kupferhütte und mehreren Recyclingbetrieben im Hafen ebenfalls erhöhte Schwermetall-Niederschläge auf. Insgesamt wurde der Immissionswert für Nickel-Niederschlag an acht Messpunkten (2013 10 Messpunkte mit Überschreitungen), für Blei-Niederschlag an drei und für Arsen-Niederschlag an fünf Messpunkten überschritten. An einigen Messpunkten ist zum Vorjahr ein leichter Rückgang für die Nickel- und Bleideposition zu vermerken. 
</p>
<p>Im Gebiet des <b>Mülheimer Hafens</b> wird der Immissionswert für Nickel-Niederschlag ebenfalls weiträumig überschritten. In der Umgebung zweier Schrottverwertungen sind die Werte für den Nickel-Niederschlag zum Vorjahr deutlich zurückgegangen, liegen aber mit 94 und 277 µg/(m²*d) immer noch weit über dem Immissionswert für Nickel von 15 µg/(m²*d). Unmittelbar auf dem Hafengelände ist der Jahresmittelwert für den Nickel-Niederschlag im Vergleich zum Jahr 2013 um das 2,5-fache auf 266 µg/(m²*d) angestiegen. Durch die vom Betreiber angekündigte Umsiedlung des für die Belastung hauptverantwortlichen Schrottverwertungsbetriebes werden künftig deutlich geringere Belastungen erwartet.
</p>
<p>Trotz zweier Überschreitungen des Immissionswertes für den Nickel-Niederschlag in <b>Schwerte</b> - im Umkreis eines Nickel verarbeitenden Betriebes und einer Brammenschleiferei - ist die Depositionsbelastung in den letzten Jahren auf Grund von anlagentechnischen Verbesserungen zurückgegangen.
</p>
<p>In <b>Siegen</b> und in <b>Witten</b> wird in der Umgebung mehrerer Edelstahlwerke der Immissionswert für den Nickel-Niederschlag an acht bzw. an vier Messpunkten überschritten. Bis auf eine Erhöhung der Werte zum Vorjahr für Nickel, in unmittelbarer Nähe von Edelstahlwerken in Siegen, ist insgesamt keine Veränderung der Werte zum Vorjahr zu beobachten. Weitere Emissionsminderungsmaßnahmen am Standort Witten sind behördlich festgeschrieben; die Umsetzung soll im Laufe des Jahres 2015 erfolgen.
</p>
<p>Die Jahreskenngrößen sind auf den Internetseiten des LANUV veröffentlicht:	<strong>!</strong> 	Messergebnisse Staubniederschlag</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-150</guid>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2015 10:50:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hälfte der LANUV-Führungskräfte sind Frauen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/haelfte-der-lanuv-fuehrungskraefte-sind-frauen</link>
                        <description>Mit der kürzlichen Ernennung von Dr. Ursula Necker zur LANUV-Vizepräsidentin und Dr. Barbara Köllner zur Abteilungsleiterin ist in der LANUV-Führungsetage ein Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern hergestellt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Während auf Bundesebene über eine feste Quote von 30 % Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen der rund hundert börsennotierten Unternehmen debattiert wird, ist es dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) gelungen, in seiner Führungsebene ein Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern herzustellen. 
</p>
<p> Mit 1.300 Beschäftigten ist die Landesbehörde kein kleiner Arbeitgeber in NRW. LANUV-Präsident Dr. Thomas Delschen: „Schon lange sind nahezu die Hälfte der Beschäftigten im LANUV Frauen. In der Verwaltung trifft das ebenso zu wie in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen. Da ist es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis dieses Gleichgewicht auch in der Führungsebene herrscht.“
</p>
<p> Mit der kürzlichen Ernennung von Dr. Ursula Necker zur LANUV-Vizepräsidentin und Dr. Barbara Köllner zur Abteilungsleiterin sind in der LANUV-Führungsetage jetzt jeweils fünf Positionen mit Frauen bzw. Männern besetzt. Barbara Köllner ist Biologin. Sie leitet seit wenigen Wochen die Abteilung „Wirkungsbezogener und übergreifender Umweltschutz, Klima, Umweltbildung“ beim LANUV. In dieser Abteilung hatte sie zuvor die Verantwortung für die Fachbereiche „Klimaschutz“ und „Übergreifende Umweltthemen“. Ursula Necker, ebenfalls Biologin, ist Leiterin der Abteilung „Anlagentechnik, Kreislaufwirtschaft“ und wurde in der vergangenen Woche von Umweltminister Johannes Remmel zur Vizepräsidentin des LANUV ernannt.<br> <br> Natürlich gibt es im LANUV einen Frauenförderplan und engagierte Gleichstellungsbeauftragte, die für die Einhaltung der Ziele seit Jahren einstehen. Sie haben gemeinsam mit der Behördenleitung die Voraussetzungen geschaffen, damit die Ziele der Gleichstellung, insbesondere im Rahmen der Verwaltungsstrukturreform, besser umgesetzt werden können. Vorhandene Strukturen mussten auch hier aufgebrochen werden. Behutsam aber mit viel Beharrlichkeit ist so ein Arbeitsklima der Gleichberechtigung entstanden, bei dem die Aufgaben im Mittelpunkt der Organisations- und Personalentwicklung stehen.
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-129</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2015 14:03:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erneuerbare Energien</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/erneuerbare-energien</link>
                        <description>Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW: &quot;Teil 4 - Geothermie&quot; veröffentlicht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div style="line-height: 1.4em; "><h2 id="geo">Teil 4 - Geothermie</h2>
<p>Mit der vorliegenden Potenzialstudie "Geothermie" gehen wir noch einen Schritt weiter und zeigen, dass die Wärmeversorgung der Gebäude in NRW – auch bei Berücksichtigung strenger Auflagen an den Umwelt- und Naturschutz - zu mehr als die Hälfte über die Nutzung der oberflächennahen Geothermie gedeckt werden kann. Genau wie die Biomasse kann die Geothermie so zur Verstetigung des Erneuerbare-Energien-Angebots beitragen.
</p>
<p><br> Zusammen mit den Potenzialstudien zu Wind-, Solarenergie und Biomasse bietet der vorliegende Fachbericht eine Reihe wichtiger Erkenntnisse für zukünftige Weichenstellungen im Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das Bild der Möglichkeiten und Grenzen in NRW wird damit weiter vervollständigt. Der Öffentlichkeit werden die Ergebnisse sowie wichtige Datengrundlagen und Karten im Fachinformationssystem Energieatlas NRW (www.energieatlasnrw.de) zur Verfügung gestellt.
</p>
<p>&nbsp;</p><ul style="margin-right: 150px; "><li><strong>!</strong>Fachbericht 40: Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW</li><li><a href="http://internet2:1517/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe40/pm-mkulnv_16042015.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">Minister Remmel: NRW hat großes Potenzial bei der gewässerschonenden Erdwärmenutzung</a><br> Pressemitteilung des Umweltministeriums vom 16.04.2015</li></ul></div><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-127</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2015 13:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Luftqualität 2014</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/luftqualitaet-2014</link>
                        <description>Erstmalig: Feinstaubgrenzwerte landesweit eingehalten – weiter Handlungsbedarf bei Minderung von Stickstoffdioxid</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="top">Minister Remmel: "Ambitionierter Umweltschutz wirkt"</h3><div class="news-text-wrap"><p>Die Luft in Nordrhein-Westfalen wird besser. Das zeigen die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität 2014, die das NRW-Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) heute vorgestellt haben. Erstmals seit Beginn der Feinstaubmessungen im Jahr 2000 wurden die Grenzwerte für Feinstaub im Jahr 2014 landesweit eingehalten. Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid hingegen ist weiterhin zu hoch. An 58 von 127 Messpunkten lagen die Stickstoffdioxid-Werte teilweise deutlich über dem europäischen Grenzwert. „Die Schadstoff-Belastung unserer Luft nimmt ab. Das zeigt, dass ambitionierter Umweltschutz wirkt und wir mit unseren Luftreinhaltemaßnahmen auf dem richtigen Weg sind. Dies ist unter anderem auf die Verschärfung der Umweltzonen im letzten Jahr zurückzuführen. Doch wir sind noch lange nicht über dem Berg. Das verdeutlichen insbesondere die hohen Stickstoffdioxid-Werte. Wir müssen weiter an der Verbesserung der Luftqualität arbeiten, denn Schadstoffe in der Luft gefährden die Gesundheit der Menschen in NRW“, sagte Umweltminister Johannes Remmel. „Mit der Luftreinhalteplanung setzen wir in Nordrhein-Westfalen auf nachhaltige Wirkung. Das müssen wir konsequent vorantreiben und die Schadstoffbelastung noch weiter reduzieren. Denn saubere Luft bedeutet Gesundheit und Lebensqualität“, so auch der Präsident des LANUV Dr. Thomas Delschen. 
</p>
<p><b>Die wichtigsten Ergebnisse zur Luftqualität 2014 im Überblick: </b> 
</p>
<p><b>Feinstaub (PM 10) – EU-Grenzwert erstmals landesweit eingehalten Die Feinstaubbelastung ist 2014 landesweit weiter zurückgegangen.</b> 
</p>
<p> Neben dem EU-Grenzwert für das Jahresmittel (40 Mikrogramm pro Kubikmeter - µg/m³) wurde erstmals an allen 70 Messstellen in NRW auch der Tagesmittel-Grenzwert (50 µg/m³ bei 35 zulässigen Überschreitungen) eingehalten. Im Vorjahr wurden noch an 3 Stationen mehr als die erlaubten 35 Überschreitungstage registriert. An der stark befahrenen Kurt-Schumacher-Straße in Gelsenkirchen wurden 35 Überschreitungstage gezählt. Damit gilt der Grenzwert noch als eingehalten. Ziel muss es sein, diesen Grenzwert jetzt auch dauerhaft einzuhalten.<br> Im NRW-Durchschnitt kam es 2014 an verkehrsbelasteten Standorten zu 15 Überschreitungstagen, 2013 wurden hier noch 23 Tage gezählt. An den Messstationen im sogenannten städtischen Hintergrund, das heißt abseits von stark befahrenen Straßen und fernab von Industrieanlagen, ergaben die Messungen im Durchschnitt 7 Überschreitungstage. Im Vorjahr wurden hier 10 Tage registriert. An den beiden Messstellen im Umfeld der Duisburger Stahlwerke gab es 2014 19 beziehungsweise 24 Überschreitungstage gegenüber jeweils 31 Tagen im Vorjahr. 
</p>
<p>Die Belastung sank auch aufgrund der günstigen meteorologischen Bedingungen. Nur im März 2014 gab es über einen längeren Zeitraum in ganz Westeuropa eine Wetterlage mit geringem Luftaustausch. Innerhalb weniger Tage reichern sich dann gerade in den Ballungsräumen Feinstaub und Stickstoffdioxid in der Luft an, so dass es zu Episoden mit erhöhter Schadstoffbelastung kommt. Doch während in Paris Fahrverbote verhängt werden mussten, waren in Nordrhein-Westfalen solche drastischen Maßnahmen nicht notwendig. Hier zeigten die in Luftreinhalteplänen fixierten zahlreichen langfristigen lokalen und regionalen Luftreinhaltemaßnahmen, wie beispielsweise die Umweltzonen, Wirkung. An einigen Messstationen wurden erhöhte Werte gemessen, eine Überschreitung der Jahresgrenzwerte gab es jedoch an keiner Stelle. 
</p>
<p><b>Stickstoffdioxid (NO2) – Noch immer deutliche Überschreitungen </b> 
</p>
<p>Noch immer gibt es in den Ballungsräumen deutliche Überschreitungen des EU-Jahresmittel-Grenzwerts für Stickstoffdioxid (40 µg/m3). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Belastung im Jahr 2014 an den insgesamt 127 Messstellen nur sehr geringfügig zurückgegangen. Die 58 Überschreitungen traten auch in diesem Jahr ausnahmslos an stark verkehrsbelasteten Straßen auf. 2013 wurde der Grenzwert an 63 von 129 Messstellen überschritten. An den verkehrsbelasteten Stationen lagen die Messwerte wie im Vorjahr bei durchschnittlich 46 µg/m³. An den städtischen Hintergrundmessstellen lag der Wert bei durchschnittlich 24 µg/m³ und ist damit gegenüber dem Vorjahr (25 µg/m³) um 1 µg/m³ gesunken. Höchstwerte wurden erneut an Messstellen an stark befahrenen Straßen gemessen: Die höchsten Belastungen traten in Düren an der Euskirchener Straße (64 µg/m³, Vorjahr 67 µg/m³), an der Corneliusstraße in Düsseldorf (60 µg/m³, Vorjahr 61 µg/m³), in Düsseldorf Bilk (60 µg/m³, Vorjahr 59 µg/m³) und in Köln am Clevischen Ring (63 µg/m³, Vorjahr 61 µg/m³) auf. 
</p>
<p>Der Straßenverkehr trägt mit seinen Abgasen maßgeblich zu den hohen Belastungen und deren negativen gesundheitlichen Auswirkungen bei. Um die Gesundheit der Bevölkerung in den Städten und insbesondere an stark befahrenen Straßen zu schützen, sind in den NRW-Umweltzonen jetzt nur noch schadstoffarme Fahrzeuge mit grünen Plaketten zulässig. „Dass die Umweltplaketten in den Innenstädten jetzt auf grün stehen, ist wichtig. Denn wir müssen die Bürgerinnen und Bürger in den Ballungsgebieten besser schützen. Dort sind die Menschen einer besonders starken Belastung ausgesetzt“, so Minister Remmel. </p></div>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-124</guid>
                        <pubDate>Fri, 10 Apr 2015 13:46:00 +0200</pubDate>
                        <title>Der Perlenbach: Von Flussperlmuscheln und Narzissenwiesen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/der-perlenbach-von-flussperlmuscheln-und-narzissenwiesen</link>
                        <description>Der knapp 18 km lange Perlenbach ist einer der interessantesten Mittelgebirgsbäche Nordrhein-Westfalens. Was ist das Besondere am Perlenbach? Sein Name verrät es: Die Flussperle. 
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der knapp 18 km lange Perlenbach ist einer der interessantesten Mittelgebirgsbäche Nordrhein-Westfalens. In 600 Meter Höhe über NN entspringt er auf einem belgischen Truppenübungsplatz (Elsenborn, Provinz Lüttich), durchfließt den Naturpark Nordeifel und mündet nach 180 Höhenmetern bei Monschau in die Rur. Auf dieser Strecke führen dem Perlenbach 12 Seitenbäche Eifel-Wasser aus einem&nbsp; 62,5 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet zu. 
</p>
<p>				Was ist das Besondere am Perlenbach? Sein Name verrät es: Die Flussperle. 
</p>
<p>Perlenfischer ernteten im Perlenbach jahrhundertelang die begehrte Flussperle. Ihr Produzent ist die Flussperlmuschel Margaritifera margaritifera. Das halb im Boden eingegrabene Weichtier benötigt saubere, klare, kalkarme Gewässer und gilt deshalb als hervorragender „Umweltindikator“. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bedeckten die knapp 15 cm großen Muscheln in guten Beständen den Boden des Perlenbaches. Im Inneren der Muscheln benötigten Perlen zwischen 20 bis 25 Jahre um gerade mal 4 mm groß zu werden! Flussperlen von über 20 mm wurden nur von Muscheln produziert, die 250 Jahre und älter wurden. Perlen dieser Größe waren extrem selten und wertvoll. Von 1668 bis 1880 war die Ernte der Perlen nur dem vom Fürsten des Herzogtums Jülich bestellten Perlfischer vorbehalten. „Wildfischerei“ wurde damals mit dem Tod bedroht. Nach der napoleonischen Besetzung kam es dann ab 1880 zu ungeregeltem Raubbau. Die Folge: Bis heute haben nur wenige, sehr alte Muscheln überlebt. Die Flussperlmuschel ist mittlerweile europaweit geschützt, für die nordrhein-westfälischen Bestände wird zurzeit ein Artenschutzprogramm inkl. Hälterung, Nachzucht und Wiederansiedlung durchgeführt.
</p>
<p>				LANUV-Präsident Dr. Delschen: „Der Perlenbach hat nicht nur eine heute selten gewordene Süßwassermuschel zu bieten. Der naturnahe Bachlauf beherbergt noch weitere 45 Schnecken- und Muschelarten und etliche gefährdete Fischarten! Allesamt sind sie auf sauberes Wasser angewiesen. Gute Wasserqualitäten in Flüssen und Bächen zu schaffen ist Ziel der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Eine der Kernaufgaben des LANUV ist es, die Wasserqualität regelmäßig zu prüfen und über die Umsetzung dieser Richtlinie zu berichten“.
</p>
<p>Zu den Highlights des Perlenbachs zählen neben der Flussperlmuschel eine seltene Quellschnecke (Bythinella dunkeri) sowie die Fischarten Elritze (Phoxinus phoxinus), Bachschmerle (Barbatula barbatula), Äsche (Thymallus thymallus), Bachforelle (Salmo trutta fario), Groppe (Cottus gobio) und das zu den Rundmäulern gehörende Bachneunauge (Lampetra planeri).
</p>
<p>				Das den Perlenbach umgebende Perlenbachtal ist wie ähnliche Täler der Region jedes Jahr im Frühling Ziel vieler Wanderer und Naturfreunde, weil die hier wild wachsende Gelbe Narzisse (Narcissus cf. pseudonarcissus) die Wiesen alljährlich ab Mitte April in gelbe Blütenteppiche verwandelt. 
</p>
<h3>Mehr zu Gewässern in NRW</h3><ul><li>Flussgebiete in NRW: <a href="http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite</a><span class="ns">. </span></li><li>Fotowettbewerb: <a href="https://www.umwelt.nrw.de/ministerium-verwaltung/fotowettbewerb/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/ministerium-verwaltung/fotowettbewerb/</a><span class="ns">. </span></li><li>NRW-Programm Lebendige Gewässer: <a href="https://www.umwelt.nrw.de/umweltschutz-umweltwirtschaft/umwelt-und-wasser/gewaesser-eu-wrrl/programm-lebendige-gewaesser/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/umweltschutz-umweltwirtschaft/umwelt-und-wasser/gewaesser-eu-wrrl/programm-lebendige-gewaesser/</a><span class="ns">. </span></li></ul><h3>Mehr zu Narzissen am Perlenbach</h3><ul><li><a href="http://www.eifelverein-hoefen.de/html/narzissen.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.eifelverein-hoefen.de/html/narzissen.html</a><span class="ns">. </span></li><li>Narzissenfest am 19. April 2015 im Oleftal: <a href="http://www.nrw-stiftung.de/termine/termin.php?tid=2146" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nrw-stiftung.de/termine/termin.php?tid=2146</a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-193</guid>
                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2015 00:00:00 +0200</pubDate>
                        <title> Wie geht’s eigentlich dem „Oster“-Hasen?</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/wie-geht-s-eigentlich-dem-oster-hasen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ostern steht vor der Tür – aber in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus sind immer weniger Feldhasen auf den Wiesen, Weiden und Feldern zu sehen. Nahm die Zahl der Feldhasen landes- und bundesweit noch nach der Jahrtausendwende bis etwa 2008 deutlich zu, so ging sie danach wieder rapide zurück. Auch im Vergleich zu den 1980er Jahren ist die Zahl der Hasen rückläufig. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich die sog. Jagdstrecke in Nordrhein-Westfalen mit nur noch 52.000 erlegten Feldhasen halbiert. Das ist der niedrigste Nachkriegswert! <br><br> Woran liegt das?<br> <br> 				Einerseits weisen unsere Feldhasen natürliche Bestandsschwankungen auf. Grob gesagt: Alle 20 Jahre geht es mit ihnen bergauf und wieder bergab. Bliebe dieser Rhythmus bestehen, sollte die Zahl der Feldhasen in zwei bis drei Jahren wieder zunehmen. Andererseits bleibt unsere Landschaft über diese 20-Jahresintervalle hinweg nicht gleich. Sie verändert sich ständig. Für den Feldhasen relevant sind Veränderungen in der offenen Landschaft. Denn als ursprünglicher Steppenbewohner mit Wurzeln im Nahen Osten gehört der Feldhase – worauf sein Name schon hinweist – zu den Tierarten, die vor allem die offenen, weiten Ackerlandschaften, aber auch Wiesen und Weiden bewohnen. Auch im Wald kommt der Hase vor, jedoch ist er dort von Natur aus seltener. Alles, was sich im Offenland ändert, wirkt auf den Feldhasen direkt oder indirekt ein. Ihn lassen daher die Freiflächenverluste, z.B. durch großflächigen Braunkohleabbau im rheinischen Braunkohlerevier genauso wenig unberührt, wie die allgemeine Intensivierung in der Landwirtschaft. Denn zunehmend entstehen immer größere, strukturarme Flächeneinheiten mit einem für Junghasen ungünstigen Mikroklima: Sie sind schlicht zu dicht. Nach allem, was wir wissen, liegen die Rückgangsursachen im Verlust der frisch gesetzten Junghasen. Fruchtbar ist der Hase wie eh und je. Und auf kleinem Raum variiert die Hasendichte um das Dreißigfache. Seit den 1960er Jahren ist bekannt, dass vor allem die Junghasen unter drei Infektionserkrankungen leiden: Kokzidiose, Yersiniose und Pasteurellose. Auch Magen- und Darmwürmer und neuerdings auch wieder die Tularämie (Bakterium Francisella tularensis) befallen die Hasen, besonders im Münsterland, in der Soester Börde und in Ostwestfalen-Lippe. Unbekannt ist der Einfluss von Umweltchemikalien, z.B. der großflächig angewendeten Pflanzenschutzmittel. Studien dazu fehlen bislang. Andererseits nimmt durch den intensiven Einsatz spezifisch wirkender Pflanzenschutzmittel die Artenvielfalt allgemein ab. Das betrifft auch die Wildkräuter, die der. „Hasenapotheke“ zugeordnet werden. <br><br> 				<b>Zum Feldhasen allgemein:</b> <br> Im Unterschied zum Wildkaninchen lebt der Feldhase ausschließlich oberirdisch, d.h. er baut keine unterirdischen Baue. Seine Jungen sind bei der Geburt auch nicht nackt und blind, sondern sind voll entwickelte „Nestflüchter“, die von Anfang an auf sich allein gestellt sind. Sie werden nur einmal, meist in der Nacht, nur wenige Minuten von der Häsin gesäugt. Das dient der Feindvermeidung. Ein Hase bewohnt etwa 40 ha Fläche und pflanzt sich rund 260 Tage im Jahr fort. Mal lebt er allein, mal in Gruppen. Sieht ein Hase einen anderen, steigt die Neigung, sich zu ihm zu gesellen. Gruppen entstehen so kurzfristig bei der Nahrungsaufnahme oder zur Paarung. Vor allem zu Ostern auch tagaktiv, werden Hasen sonst erst eine Stunde nach Sonnenuntergang mobil. Dann lässt sich die Zahl der Hasen durch nächtliches Ableuchten von den Feldwegen mit Handscheinwerfern aus dem langsam fahrenden Auto ermitteln. Nach einer Tragzeit von 42 Tagen setzt eine Häsin von Februar bis Oktober 2 bis 3 mal 1 bis 5 Junghasen. Doch nur 10 bis 40 % überleben pro Jahr, denn neben Straßenverkehr und Krankheiten reduzieren sog. Prädatoren wie Fuchs, Marder, Raben- und Greifvögel die Zahl der Junghasen.<br> <br> <b>Mehr:</b><br> Säugetieratlas NRW: <a href="http://www.saeugeratlas-nrw.lwl.org/index.php" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.saeugeratlas-nrw.lwl.org/index.php</a><br> GEHLE, T. 2002. Zur Biologie und Ökologie des Feldhasen.100 S: <a href="http://www.deutschewildtierstiftung.de/uploads/media/wissen_feldhase_biologie.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.deutschewildtierstiftung.de/uploads/media/wissen_feldhase_biologie.pdf</a><br> Rote Liste Deutschlands: Kategorie 3 („ gefährdet“), Rote Liste NRW: Kategorie V (Vorwarnliste) und Bestand rückläufig!&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br> Landesjagdgesetz: Der Feldhase gehört zum Wild und kann in NRW vom 01. Oktober bis zum 31. Dezember bejagt werden.<br> Internationaler Schutz: Anhang III der Berner Konvention (1979). Die Konvention regelt den Schutz „empfindlicher und gefährdeter Arten einschließlich wandernder Arten und ihrer Lebensräume“ Nach der Berner Konvention dürfen die "geschützten Tiere" nur in einem Umfang bejagt oder genutzt werden, der ihren Bestand nicht gefährdet. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: (c)LANUV/ P. Schütz. Feldhase. Der Abdruck der Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-196</guid>
                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2015 00:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Osterfeuer: Auf Vogelbruten achten und an Feinstaub denken!</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/osterfeuer-auf-vogelbruten-achten-und-an-feinstaub-denken</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ähnlich wie bereits 2014 haben in diesem Jahr etliche Vogelarten bereits jetzt mit ihren Bruten angefangen. Insofern sollten jetzt, vor Ostern, die Reisighaufen für Osterfeuer auf Vogelbruten hin kontrolliert werden.<br> 				Darüber hinaus rät das LANUV wie in jedem Jahr, darauf zu achten, dass nur naturbelassenes und vor allem gut durchgetrocknetes Holz verbrannt wird. Denn gerade bei Inversionswetterlagen, wie wir sie in der letzten Woche in NRW erleben mussten, steigen auch durch punktuelle Osterfeuer lokal und ggf. sogar regional die Feinstaubwerte an. Keinesfalls sollten Osterfeuer genutzt werden, um Holzabfälle zu „entsorgen“.<br> 				Und bitte immer daran denken: Jedes Osterfeuer muss durch das zuständige Ordnungsamt genehmigt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-200</guid>
                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Schulung der Luchs- und Wolfsberater in Oppenwehe</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/schulung-der-luchs-und-wolfsberater-in-oppenwehe</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom  20. bis zum 22. März 2015 wurden in Oppenwehe die künftigen  ehrenamtlichen Luchs- und Wolfsberater in NRW gecoacht.  Die Schulung hatte es in sich. Fünf sachkundige Referenten vermittelten  das nötige Konw-how in Sachen Wolf: Die Biologinnen Dr. Ingrid  Hucht-Ciorga von der LANUV-Forschungsstelle für Jagdkunde und  Wildschadenverhütung in Bonn und Helene Möslinger vom Kontaktbüro  "Wolfsregion Lausitz" leiteten die Luchs- und Wolfsberater fachlich an,  Ulf Helming vom Schafzuchtverband NRW vermittelte die notwendigen  Kenntnisse zum richtigen Aufbau des Herdenschutzsets und Dr. Matthias  Kaiser, Leiter des LANUV- Fachbereichs Artenschutz und Dr. Ulrich Kros  vom Veterinäramt des Kreis Lippe die theoretischen Hintergründe zum  Thema. 
</p>
<p><b>Was ist zu tun, wenn…..?</b><br> Was ist zu tun, wenn ein Wolfsberater zu einem verletzten oder getöteten  Nutztier, meist einem Schaf, gerufen wird? Wie muss der detaillierte  Protokollbogen aussehen, in dem alle erforderlichen Angaben zum  Schadensfall eingetragen werden? Falls Wolf oder Luchs später als  Verursacher festgestellt werden, wie und wo kann der Schäfer einen  Antrag auf Entschädigung stellen? Wie dokumentiert man Bissverletzungen  und Blutergüsse fotografisch? Solche und viele weitere konkreten Fragen  standen im Vordergrund. Aber auch die Praxis kam nicht zu kurz: Nach  einer theoretischen Einführung ging es in Gummistiefeln ins Gelände,  hier wurde das Aufstellen verschiedener Arten von Herdenschutzzäunen  geübt.  
</p>
<p> <b>Prävention: Herdenschutzzäune</b><br> Für den Fall, dass kurzfristig ein Wolf nach NRW kommen sollte, hat das  Land zwei Herdenschutzsets incl. mobiler Herdenschutzzäune für  Schafhalter angeschafft. Ein Herdenschutzset zum Schutz vor  Wolfsangriffen auf Schafe und andere Nutztiere liegt bei der  Biologischen Station Hochsauerlandkreis in Schmallenberg-Bödefeld, das  andere beim Regionalforstamt Ostwestfalen. Das Herdenschutzset mit  Elektrozaun, Weidezaungerät und Fotofalle kann bei Verdacht auf Wolf  oder Luchs kurzfristig und unentgeltlich ausgeliehen werden. Es ist mit  Beratung durch den NRW-Schafzuchtverband angeschafft worden und steht  allen Nutztierhaltern (auch Hobbyhaltung) zur Verfügung. 
</p>
<p> <b>Nationales Referenzlabor stellt Gen-Analyse sicher</b><br> Eine der wichtigsten Aufgaben der künftigen Luchs- und Wolfsberater ist  die Sicherstellung von genetischen Spuren (z.B. Haare, Losung, aber auch  Speichelreste an Bissverletzungen). Denn durch diese Proben ist das das  nationale Referenzlabor, das Senckenberg-Labor in Gelnhausen, in der  Lage, die genetische Auswertung nach internationalen Standards  durchzuführen. Die genetische Analyse kann zum einen beweisen, ob es  sich um einen Wolf oder Luchs handelte, zum anderen können so auch  Hinweise zur Herkunft des Tieres erfolgen. 
</p>
<p> <b>Hintergrund:</b> <br> Das Monitoring von Luchs und Wolf in Nordrhein-Westfalen ist eine  gesetzliche Verpflichtung des Landes und orientiert sich an dem  gemeinsam mit den anderen Bundesländern und dem Bundesamtes für  Naturschutz abgestimmten Konzept (BfN 2009). Die Aufgabe der Luchs- und  Wolfsberater im Rahmen des Monitoring ist die Dokumentation von  Hinweisen und die Probenahme und ihre Weiterleitung an das LANUV,  welches die Bewertung vornimmt. Sie beraten vor Ort und informieren über  die Biologie von Luchs und Wolf. Personen- und ortsbezogene Daten  müssen vertraulich behandelt werden. Die Bewertung der Hinweise , d. h.  die Bestätigung, dass es sich um Luchs oder Wolf bzw. um Spuren dieser  Art gehandelt hat, erfolgt durch das LANUV NRW nach bundesweit  einheitlichen wissenschaftlichen Kriterien und ist nicht Aufgabe der  ehrenamtlich tätigen Luchs- und Wolfsberater. 
</p>
<p>Die Schulung in Oppenwehe wurde vom Landesamt für Natur, Umwelt und  Verbraucherschutz NRW (LANUV) in Zusammenarbeit mit der Natur- und  Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) organisiert.
</p>
<h3>Weiterführende Links:</h3><ul><li>Wolfsnachweis im Kreis Minden-Lübbecke <br> <a href="https://www.umwelt.nrw.de/pressebereich/detail/news/2015-01-23-senckenberg-institut-bestaetigt-anhand-von-dna-spuren-einen-wolf-im-kreis-minden-luebbecke/" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/pressebereich/detail/news/2015-01-23-senckenberg-institut-bestaetigt-anhand-von-dna-spuren-einen-wolf-im-kreis-minden-luebbecke//</a></li><li>Aktuelle Liste der Luchs- und Wolfsberater<br> <a href="http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf</a></li><li>AG Wolf in Nordrhein-Westfalen<br> <a href="http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/presse/2015/13_02_15_umgang_mit_dem_wolf.htm" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/presse/2015/13_02_15_umgang_mit_dem_wolf.htm</a></li><li>Umgang mit Luchs und Wolf in NRW<br> <a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/media/Dokumente/Presse/Gro%C3%9Fraubwild-_Natur_in_NRW_2011.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/media/Dokumente/Presse/Gro%C3%9Fraubwild-_Natur_in_NRW_2011.pdf</a></li><li>Herdenschutz-Sets<br>  <a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-nutzen-foerdern-schuetzen/natur-und-artenschutz/wolf/herdenschutzset.html" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-nutzen-foerdern-schuetzen/natur-und-artenschutz/wolf/herdenschutzset.html</a></li><li>Bundesamt für Naturschutz: Monitoring von Großraubtieren in Deutschland<br> <a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/Skript251.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/Skript251.pdf</a></li><li>BUND Diepholzer Moorniederung<br> <a href="http://www.bund-dhm.de/index.htm" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">http://www.bund-dhm.de/index.htm</a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-202</guid>
                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Schulung der Luchs- und Wolfsberater in Oppenwehe</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/schulung-der-luchs-und-wolfsberater-in-oppenwehe</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom  20. bis zum 22. März 2015 wurden in Oppenwehe die künftigen  ehrenamtlichen Luchs- und Wolfsberater in NRW gecoacht.  Die Schulung hatte es in sich. Fünf sachkundige Referenten vermittelten  das nötige Konw-how in Sachen Wolf: Die Biologinnen Dr. Ingrid  Hucht-Ciorga von der LANUV-Forschungsstelle für Jagdkunde und  Wildschadenverhütung in Bonn und Helene Möslinger vom Kontaktbüro  "Wolfsregion Lausitz" leiteten die Luchs- und Wolfsberater fachlich an,  Ulf Helming vom Schafzuchtverband NRW vermittelte die notwendigen  Kenntnisse zum richtigen Aufbau des Herdenschutzsets und Dr. Matthias  Kaiser, Leiter des LANUV- Fachbereichs Artenschutz und Dr. Ulrich Kros  vom Veterinäramt des Kreis Lippe die theoretischen Hintergründe zum  Thema. 
</p>
<p><b>Was ist zu tun, wenn…..?</b><br> Was ist zu tun, wenn ein Wolfsberater zu einem verletzten oder getöteten  Nutztier, meist einem Schaf, gerufen wird? Wie muss der detaillierte  Protokollbogen aussehen, in dem alle erforderlichen Angaben zum  Schadensfall eingetragen werden? Falls Wolf oder Luchs später als  Verursacher festgestellt werden, wie und wo kann der Schäfer einen  Antrag auf Entschädigung stellen? Wie dokumentiert man Bissverletzungen  und Blutergüsse fotografisch? Solche und viele weitere konkreten Fragen  standen im Vordergrund. Aber auch die Praxis kam nicht zu kurz: Nach  einer theoretischen Einführung ging es in Gummistiefeln ins Gelände,  hier wurde das Aufstellen verschiedener Arten von Herdenschutzzäunen  geübt.  
</p>
<p> <b>Prävention: Herdenschutzzäune</b><br> Für den Fall, dass kurzfristig ein Wolf nach NRW kommen sollte, hat das  Land zwei Herdenschutzsets incl. mobiler Herdenschutzzäune für  Schafhalter angeschafft. Ein Herdenschutzset zum Schutz vor  Wolfsangriffen auf Schafe und andere Nutztiere liegt bei der  Biologischen Station Hochsauerlandkreis in Schmallenberg-Bödefeld, das  andere beim Regionalforstamt Ostwestfalen. Das Herdenschutzset mit  Elektrozaun, Weidezaungerät und Fotofalle kann bei Verdacht auf Wolf  oder Luchs kurzfristig und unentgeltlich ausgeliehen werden. Es ist mit  Beratung durch den NRW-Schafzuchtverband angeschafft worden und steht  allen Nutztierhaltern (auch Hobbyhaltung) zur Verfügung. 
</p>
<p> <b>Nationales Referenzlabor stellt Gen-Analyse sicher</b><br> Eine der wichtigsten Aufgaben der künftigen Luchs- und Wolfsberater ist  die Sicherstellung von genetischen Spuren (z.B. Haare, Losung, aber auch  Speichelreste an Bissverletzungen). Denn durch diese Proben ist das das  nationale Referenzlabor, das Senckenberg-Labor in Gelnhausen, in der  Lage, die genetische Auswertung nach internationalen Standards  durchzuführen. Die genetische Analyse kann zum einen beweisen, ob es  sich um einen Wolf oder Luchs handelte, zum anderen können so auch  Hinweise zur Herkunft des Tieres erfolgen. 
</p>
<p> <b>Hintergrund:</b> <br> Das Monitoring von Luchs und Wolf in Nordrhein-Westfalen ist eine  gesetzliche Verpflichtung des Landes und orientiert sich an dem  gemeinsam mit den anderen Bundesländern und dem Bundesamtes für  Naturschutz abgestimmten Konzept (BfN 2009). Die Aufgabe der Luchs- und  Wolfsberater im Rahmen des Monitoring ist die Dokumentation von  Hinweisen und die Probenahme und ihre Weiterleitung an das LANUV,  welches die Bewertung vornimmt. Sie beraten vor Ort und informieren über  die Biologie von Luchs und Wolf. Personen- und ortsbezogene Daten  müssen vertraulich behandelt werden. Die Bewertung der Hinweise , d. h.  die Bestätigung, dass es sich um Luchs oder Wolf bzw. um Spuren dieser  Art gehandelt hat, erfolgt durch das LANUV NRW nach bundesweit  einheitlichen wissenschaftlichen Kriterien und ist nicht Aufgabe der  ehrenamtlich tätigen Luchs- und Wolfsberater. 
</p>
<p>Die Schulung in Oppenwehe wurde vom Landesamt für Natur, Umwelt und  Verbraucherschutz NRW (LANUV) in Zusammenarbeit mit der Natur- und  Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) organisiert.
</p>
<h3>Weiterführende Links:</h3><ul><li>Wolfsnachweis im Kreis Minden-Lübbecke <br> <a href="https://www.umwelt.nrw.de/pressebereich/detail/news/2015-01-23-senckenberg-institut-bestaetigt-anhand-von-dna-spuren-einen-wolf-im-kreis-minden-luebbecke/" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/pressebereich/detail/news/2015-01-23-senckenberg-institut-bestaetigt-anhand-von-dna-spuren-einen-wolf-im-kreis-minden-luebbecke//</a></li><li>Aktuelle Liste der Luchs- und Wolfsberater<br> <a href="http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf</a></li><li>AG Wolf in Nordrhein-Westfalen<br> <a href="http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/presse/2015/13_02_15_umgang_mit_dem_wolf.htm" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/presse/2015/13_02_15_umgang_mit_dem_wolf.htm</a></li><li>Umgang mit Luchs und Wolf in NRW<br> <a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/media/Dokumente/Presse/Gro%C3%9Fraubwild-_Natur_in_NRW_2011.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/media/Dokumente/Presse/Gro%C3%9Fraubwild-_Natur_in_NRW_2011.pdf</a></li><li>Herdenschutz-Sets<br>  <a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-nutzen-foerdern-schuetzen/natur-und-artenschutz/wolf/herdenschutzset.html" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-nutzen-foerdern-schuetzen/natur-und-artenschutz/wolf/herdenschutzset.html</a></li><li>Bundesamt für Naturschutz: Monitoring von Großraubtieren in Deutschland<br> <a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/Skript251.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/Skript251.pdf</a></li><li>BUND Diepholzer Moorniederung<br> <a href="http://www.bund-dhm.de/index.htm" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">http://www.bund-dhm.de/index.htm</a></li></ul><h3><br></h3>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-205</guid>
                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Apps und Infos für Natur und Umweltschutz made in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/apps-und-infos-fuer-natur-und-umweltschutz-made-in-nrw</link>
                        <description>LANUV stellte Neuheiten auf der CeBIT vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>So vielfältig wie die Aufgaben im Umwelt- und Naturschutz sind auch  die modernen Instrumente, die Fachleuten hilfreiche Informationen  verfügbar machen. Dabei kommt es heute darauf an, jederzeit und an jedem  Ort auf Umweltdaten, Infosysteme oder Grenzwerte zugreifen zu können.  Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hat mehrere  solcher Instrumente entwickelt, die bei den Besuchern der CeBIT, die am  Wochenende zu Ende gegangen ist, auf große Resonanz gestoßen sind.
</p>
<p>Aus einer einfachen Sammlung von Datenblättern mit den Eigenschaften  gefährlicher Stoffe ist im Laufe vieler Jahre eine Datenbank entstanden,  die nicht nur für die Umweltverwaltung eine wertvolle Arbeitshilfe  geworden ist. Überall, wo mit gefährlichen Chemikalien gearbeitet wird,  wo es zu Unfällen mit Gefahrstoffen kommt, oder wo Gefahren eingeschätzt  werden müssen, ist dieses Informationssystem nicht mehr wegzudenken.  Das Informationssystem Gefährliche Stoffe (IGS) bietet unterschiedliche  Anwendungsmodule, die speziell auf die Bedürfnisse von Feuerwehr, THW  oder Polizei ausgerichtet sind. Bei Unfällen mit Gefahrstoffen  können  Polizei und Rettungskräfte die Stoffeigenschaften und empfohlene  Maßnahmen zur Gefahrenabwehr sofort online, auch über eine Handy-App  abrufen und zielgerichtet handeln. Auch für die so genannte  Public-Version, die für alle Internet-Nutzerinnen und –nutzer kostenlos  angeboten wird, gibt es eine App für´s Handy. Neu ist die Möglichkeit  der mehrsprachigen Nutzung. Vor allem die Informationstiefe der  IGS-Stoffliste findet beim internationalen Publikum großen Zuspruch.
</p>
<p>Auch im Bereich Naturschutz ist das LANUV längst im  Mobilfunk-Zeitalter angekommen. Mit Anwendungen wie dem  „Altbaum-Finder“, dem „Alleen-Finder oder dem „Arten-Finder“ können sich  interessierte Bürgerinnen und Bürger an der Erfassung seltener  Naturschönheiten in unserem Land beteiligen. Und mit der „App in die  Natur“ wird Naturerleben ganz einfach. Die App bietet Karten und  Informationen zu geschützten und schutzwürdigen Gebieten in der  aktuellen Umgebung oder zum gewünschten Standort. Und wer möchte,  kann  die Naturbeobachtungen und –erlebnisse dem LANUV per Knopfdruck  mitteilen.
</p>
<p>Das LANUV ist Ausbildungsbehörde für IT-Fachkräfte. Die jungen  talentierten Azubis bringen oft frische Ideen in den Arbeitsalltag.  Deshalb haben sie für das LANUV die CeBIT besucht. Ihr Auftrag war,  herauszufinden, wo sich neue Möglichkeiten bieten, moderne Technik zum  Nutzen von Natur, Umwelt und Verbraucherschutz nutzbar zu machen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: Petra Golücke-Arens vom LANUV erklärt die mehrsprachige Anwendung des Informationssystems Gefährliche Stoffe (IGS);  © LANUV. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-207</guid>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Aktuell sehr hohe Feinstaubbelastungen in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aktuell-sehr-hohe-feinstaubbelastungen-in-nrw</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>n NRW wurden heute Feinstaubkonzentrationen von über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Wie stark die Städte im Einzelnen betroffen sind, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm&nbsp; und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>Da die Wetterlage voraussichtlich anhält, muss auch morgen mit ähnlich hohen Feinstaubbelastungen gerechnet werden.
</p>
<p>Zur Vermeidung erhöhter Feinstaubbelastungen und insbesondere von Überschreitungen der Grenzwerte sind umfangreiche Maßnahmen bei den maßgeblichen Verursachern im Rahmen der Luftreinhalteplanung festgelegt worden.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann aber auch jeder Einzelne zur Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul><li>unnötige Autofahrten vermeiden,</li><li>auf Ofen- und Kaminheizungen verzichten.</li></ul><p>Feinstaub kann Ihre Gesundheit gefährden. Ausführliche Informationen zur Wirkung von Feinstaub finden Sie im Internetangebot des LANUV unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/gesundheit/schadstoffe/pm.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/gesundheit/schadstoffe/pm.htm</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-209</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Feinstaubmessungen nach Verkehrsunfall wieder online</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/feinstaubmessungen-nach-verkehrsunfall-wieder-online</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Verkehrsunfall an der Kurt-Schumacher Straße in Gelsenkirchen wurde am Montagmorgen ein Messcontainer des Landesamtes für Natur- Umwelt und Verbraucherschutz so stark beschädigt, dass keine Feinstaubwerte mehr gemessen werden konnten. Der Container selbst wurde verbeult. Was aber viel schlimmer ist: Die Klimaanlage wurde aus dem Container herausgerissen und so stark beschädigt, dass man von einem Totalschaden sprechen kann. 
</p>
<p>Wer das Thema Feinstaub in Gelsenkirchen verfolgt hat, weiß, dass sich die Messstelle in der Nähe der Bushaltestelle Schalker Meile an einem der höchst belasteten Punkte in ganz NRW befindet. Deshalb musste schnell gehandelt werden. Das LANUV fuhr sofort mit einem Reservecontainer von Essen los. Alle Geräte wurden fachgerecht wieder in Betrieb genommen, so dass gegen 15:30 Uhr schon wieder Feinstaubwerte gemessen werden konnten.
</p>
<p>In diesem Jahr wurde in Gelsenkirchen bereits an zwölf Tagen der Feinstaubgrenzwert überschritten. 35 Überschreitungstage erlaubt die EU-Richtlinie zur Luftqualität. <br> 			Wie die endgültigen Messwerte des vergangenen Jahres nach abschließender Bewertung ausgefallen sind, wird das NRW-Umweltministerium in den nächsten Tagen bekannt geben.
</p>
<p>Die aktuelle Luftqualität wird laufend auf der Internetseite des LANUV veröffentlicht.<br> 			<a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild "LANUV-Messcontainer, Gelsenkirchen"; © LANUV. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-212</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Vorsicht, wenn es Nacht wird: Amphibienwanderung hat begonnen! </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/vorsicht-wenn-es-nacht-wird-amphibienwanderung-hat-begonnen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hat in den schon wärmeren und auch verkehrsreichen Regionen von Nordrhein-Westfalen, im Rheinland, im Ruhrgebiet und im Münsterland die Frühjahrswanderung der Amphibien zu Teichen und Weihern (kurz: „Krötenwanderung“) begonnen! 		Hauptbeteiligte: die Erdkröte. Daneben wandern aber auch Grasfrösche, im Südwesten NRW´s Springfrösche und überall bis zu vier Molch-Arten. 
</p>
<p>		Wenn das Thermometer die 5 Grad-Marke deutlich überschreitet, die Tageslänge stimmt und das Wetter nicht zu trocken ist, krabbeln die hell- bis dunkelbraun gefärbten, nachtaktiven Tiere aus ihrem Winterquartier, zum Beispiel einer Laubschicht im Wald. Ziel ist dann das so genannte Laichgewässer. Dabei handelt es sich meist um einen Teich, aber auch Wiesengräben oder die Ufer großer Baggerseen können Ziele der alljährlichen Amphibienwanderung sein.
</p>
<p>		In den nächsten Wochen ist – laut Wettervorhersage – mit wärmerem und feuchterem Wetter zu rechnen. Daher Autofahrer aufgepasst: Es gibt wieder Warnschilder und vereinzelte Straßensperren.
</p>
<p>		Erdkröten sind relativ ortstreu. Sie kehren größtenteils immer wieder zu ihrem Geburtsgewässer zurück, um als erwachsene Tiere selbst dort abzulaichen. Nur Paarung und Fortpflanzung im Sinn, benutzen Erdkröten dabei Straßen als „Kontaktzone“ und werden dort sehr leicht paarweise oder einzeln überfahren! 
</p>
<p>		Arno Geiger, Amphibienexperte beim LANUV: „Erdkröten haben unter den Amphibien mit den weitesten Weg zum Laichgewässer. Er kann bis zu 2 km betragen. Deshalb nimmt ihre Wanderung oft ein vorschnelles Ende - manchmal auch für Auto- oder Motorradfahrer, die auf “krötenfeuchter“ Fahrbahn am Straßenbaum landen. Deshalb sollte man Verständnis für Sperrungen, Umwege und Investitionen in Krötenschutzzäune und -tunnel haben.“ 
</p>
<p>		Die Straßensperrungen haben dabei nicht „nur“ das Ziel, die Tiere zu schützen, es geht nicht zuletzt auch um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Denn viele überfahrene Tiere sind wie feuchtes Laub auf der Fahrbahn: Rutschgefahr! 
</p>
<p>		An den nicht gesperrten Straßen mit Warnschildern heißt es ab der Dämmerung: Langsam fahren!
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Erdkröte, ©LANUV/P.Schütz. <br> 			Der Abdruck des Fotos ist nur bei  Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-215</guid>
                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gewässer des Monats – Die Wupper: Vom Industriefluss zum „Amazonas des Bergischen Landes“</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/gewaesser-des-monats-die-wupper-vom-industriefluss-zum-amazonas-des-bergischen-landes</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein anderer Fluss in NRW hat eine so wechselvolle Geschichte hinter sich wie die Wupper. Noch 1973 gab es in Leichlingen an den direkt an der Wupper gelegenen Schulen im Sommer „Stinkefrei“. Heute, rund 40 Jahre später wandern wieder erste Lachse die Wupper hinauf.
</p>
<p>Die Wupper entspringt als Wipper nahe der Ortschaft Börlinghausen im Bergischen Land. Nach 400 Metern Höhendifferenz und rund 116 Kilometern Fließstrecke mündet sie bei Leverkusen mit durchschnittlich 17 Kubikmetern Wasser pro Sekunde in den Rhein. Auf ihrem Weg durchs Bergische Land durchfließt sie ein Einzugsgebiet von 827 km2. Hohe Niederschläge, das große Einzugsgebiet und die 400 Meter Höhendifferenz bewirkten immer wieder starke Hochwässer. Inzwischen sorgen 16 Stauseen bzw. Talsperren für einen gleichmäßigeren Hochwasserabfluss. Die Dynamik des Flusses und sein klares, kaltes und sauerstoffreiches Wasser ermöglichte die Entwicklung guter Fischestände. Arten wie Forelle, Lachs oder Aal waren bis zur Industrialisierung Grundlage der Wupper-Fischerei. Von dieser Zeit zeugen heute noch Ortsbezeichnungen wie „Lachsfang“ im Solinger Stadtteil Burg.
</p>
<p>1527 verlieh der Herzog von Berg den Gemeinden Barmen und Elberfeld das Exklusivrecht für die Garnbleiche. Damit setzte eine Entwicklung der Wupper zum späteren sog. „Industriefluss“ ein. In der Folge entwickelte sich die Textilfabrikation mit Färbereien, Webereien und später auch der Maschinenbau und die Metall verarbeitende Industrie. So kam es wie es kommen musste: Die Wupper wurde zum „schwarzen Fluss“. Die Fischerei erlosch komplett, der letzte Lachs wurde 1830 gefangen. Im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung entlang der Wupper stark an, die Abwässer flossen ohne Kanalisation und ungeklärt in die Wupper. Die Folge: Zwischen 1849 und 1867 kam es zu mehreren Typhus- und Cholera- Epidemien. Ab dem beginnenden 20. Jahrhundert verbesserte sich die Wasserqualität langsam und schrittweise mit dem Bau der ersten Kanalisationen und einfachen Kläranlagen. Aufgrund stofflicher Belastungen durch Haushaltsabwässer und viele andere Gewerbe- und Industriechemikalien blieb die Situation aber noch bis weit in das 21. Jahrhundert kritisch.
</p>
<p>Ab etwa 1990 ging es dann mit der Wasserqualität endlich weiter bergauf: Denn immer modernere Produktionsverfahren in der Industrie, effizientere Kläranlagen und behördliche Überwachung der Wasserqualität nach europäischen Standards führten z.B. dazu, dass die Internationale Kommission zum Schutze des Rheins die Wupper und ihr Seitengewässer Dhünn in das Programm „Lachs 2000“ aufnahm. So wurden ab 1993 Meerforellen und Lachse in den Oberläufen von Wupper und Dhünn ausgewildert. Und der Erfolg blieb nicht aus: 1998 kehrten nach mehrjährigem Aufenthalt im Meer die ersten Wanderfische durch die Wupper zurück in die Dhünn.
</p>
<p>Im Sinne der Europäischen Wasser-Rahmenrichtlinie erfüllt die Wupper noch an keinem Abschnitt alle Kriterien für den guten ökologischen Zustand. Doch die Zeichen allmählicher Verbesserung mehren sich. Immerhin ist die Wupper heute schon über weite Strecken so sauber und ihre Ufer so naturnah, dass sie von landesweit eher selteneren und anspruchsvollen Fischarten wie Elritze, Groppe, Bachneunauge oder Bachschmerlen besiedelt wird. Streckenweise in Naturschutzgebiete eingebettet, ist die Wupper längst von örtlichen Tourismusveranstaltern entdeckt und entsprechend vermarktet worden, Fernsehberichte titeln bisweilen von der Wupper als dem „Amazonas des Bergischen Landes“.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr zur Wupper:</p><ul><li><a href="http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/sondersam/gewegue2000/art430s91s100.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a></li></ul><p>Mehr zu Gewässern in NRW:</p><ul><li><a href="http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite</a></li></ul><p>Bild "Fischaufstiegshilfe in der Wupper, Wuppertal"<br> 	Foto: © LANUV/ Dr. M. Tiedt. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-218</guid>
                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Vogel des Jahres 2015 – Der Habicht</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/vogel-des-jahres-2015-der-habicht</link>
                        <description>Einladung zur Pressekonferenz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Habichte werden immer noch illegal gejagt, obwohl das  seit den  1970er Jahren verboten ist! Der NABU und sein bayerischer Partner, der   Landesbund für Vogelschutz, haben den Habicht zum „Vogel des Jahres  2015“  gekürt. Deshalb ist dem Greifvogel&nbsp; am kommenden&nbsp; Samstag eine   Fachtagung bei der Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA) NRW gewidmet. 
</p>
<p>Die gemeinsame Veranstaltung&nbsp; des NABU, der  LANUV-Vogelschutzwarte,  der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft  (NWO) und der NUA  setzt neben der Biologie und Ökologie des Habichts einen  Schwerpunkt  auf das Thema der illegalen Verfolgung von Greifvögeln. 
</p>
<p>Anlässlich der Tagung laden wir Sie zu einer  Pressekonferenz am <b> Samstag, 28. Februar, 12.45 Uhr, in der NUA, Siemensstr.  5, 45659 Recklinghausen</b> ein. 
</p>
<p>Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:</p><ul><li>Lars Lachmann, Vogelschutzreferent des NABU-Bundesverbands</li><li>Birgit Königs, Pressesprecherin des NABU NRW (Tel.: 0211/159251-14)</li><li>Jürgen Hintzmann, Leiter der Stabsstelle Umweltkriminalität im  Ministerium für  Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und  Verbraucherschutz (MKULNV)</li><li>Peter Herkenrath, Leiter der Vogelschutzwarte im LANUV</li><li>Adalbert Niemeyer-Lüllwitz, Leiter der NUA</li><li>Jens Brune, Leiter der AG Greifvögel der NWO</li></ul><p>Informationen zum Habicht in NRW:<br> 		<a href="http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/ffh-arten/de/arten/vogelarten/kurzbeschreibung/103008" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/ffh-arten/de/arten/vogelarten/kurzbeschreibung/103008</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-223</guid>
                        <pubDate>Fri, 13 Feb 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Naturschutz, Schafzucht, Landwirtschaft, Jagd und Land NRW erstellen gemeinsam Leitfaden zum Umgang mit Wölfen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/naturschutz-schafzucht-landwirtschaft-jagd-und-land-nrw-erstellen-gemeinsam-leitfaden-zum-umgang-mit-woelfen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Nordrhein-Westfalen bereitet sich auf die dauerhafte Rückkehr der Wölfe vor: Nach zwei Wolfs-Nachweisen in NRW innerhalb eines Monats hat die Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ aus Naturschutz, Schafzucht, Landwirtschaft, Jagd und Behörden unter Leitung des LANUV heute in Recklinghausen weitere Schritte für den Umgang mit der geschützten Tierart beschlossen. „Denn ab jetzt ist damit zu rechnen, dass sich zumindest einzelne Wölfe über einen längeren Zeitraum in NRW wieder aufhalten könnten“, sagte Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV NRW. </b> 
</p>
<p> Ende Januar hatte das nordrhein-westfälische Umweltministerium bestätigt, dass es in NRW einen zweiten Nachweis eines Wolfes gab. Im Kreis Siegen-Wittgenstein wurde am 22. Januar durch eine Wildkamera in einem Waldgebiet einen Wolf festgestellt. Im Kreis Minden-Lübbecke wurde durch Untersuchungen von DNA-Spuren der Wolf-Nachweis Mitte Januar durch ein Labor bestätigt. Das Land rechnet mit weiteren Wolfnachweisen und nach mehr als 180 Jahren mit der dauerhaften Rückkehr der Wölfe nach NRW. „NRW ist Wolfs-Erwartungsland“, sagte Dr. Matthias Kaiser, Leiter der Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ im LANUV NRW. "Das Wolfsmonitoring des Landes bewährt sich. Nordrhein-Westfalen hat Raum für wilde Tiere, das ist ein gutes Signal für ein Mehr an Biodiversität.. Auf der anderen Seite stellt die Rückkehr dieses Wildtieres aber auch für eine dicht besiedelte Region wie NRW eine Herausforderung dar. Denn wir müssen nach mehr als anderthalb Jahrhunderten wieder lernen, mit dem Wolf zu leben."
</p>
<p> In den letzten 180 Jahren gab es drei bestätigte Nachweise einzelner Wölfe in NRW: im November 2009 sowie im Dezember 2014 und Januar 2015. Durch weitere Wolf-Beobachtungen, etwa durch Wildkameras, soll nun geklärt werden, ob es sich bei den beiden letzten Tieren um eine dauerhafte Rückkehr oder nur um durchziehende Tiere handelt. „NRW ist derzeit in der Wolf-Stufe 1, das heißt, in der Phase, in der sporadisch einzelne Wölfe in unserem Gebiet auftauchen und dann wieder verschwinden“, erläuterte Kaiser. Auf diese Stufe 1 hat sich das Land auch durch den Arbeitskreis „Wolf“ seit 2010 vorbereitet und die notwendigen Maßnahmen ergriffen. „Nun bereiten wir uns auf die Stufe 2 vor, in der Einzeltiere, Paare oder auch ein Familienverband dauerhaft über einen längeren Zeitraum in NRW bleibt“, erläutert Kaiser weiter. Denn aufgrund einer dauerhaften Ansiedlung von fünf Familienverbänden und zwei Paaren im Nachbarland Niedersachsen ist in den nächsten Jahren auch in Nordrhein-Westfalen mit einer ersten dauerhaften Besiedlung durch den Wolf zu rechnen. 
</p>
<p>Bisher ergriffene Maßnahmen in der Wolf-Stufe 1:</p><ul><li>Sicherstellung der finanziellen<b>Entschädigung</b> durch das NRW-Umweltministerium im Falle Wolfs-verursachter Haustierverluste;</li><li>Beschaffung mobiler <b>Herdenschutzzäune</b> durch das Land <a href="http://goo.gl/0a5Mxt" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">(http://goo.gl/0a5Mxt)</a></li><li>Aufbau des landesweiten <b>Wolfmonitorings</b> nach internationalen wissenschaftlichen Standards durch die Fachbereiche Artenschutz und Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung im LANUV;</li><li>Aufbau eines landesweiten Systems von ehrenamtlichen <b>Luchs- und Wolfsberatern</b>, die Hinweise auf freilebende Wölfe dokumentieren;</li><li>Schulung der Luchs- und Wolfsberater durch das LANUV (Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW); </li><li>Aufbau und Moderation einer <b>landesweiten Arbeitsgruppe</b> der mit dem Wolf befassten Verbände und Behörden durch das LANUV NRW; </li><li>zwei landesweite Tagungen in Zusammenarbeit mit dem Schafzuchtverband NRW durch das Land NRW;</li><li>Faltblatt, Internetseite und eine Wanderausstellung durch den Landesbetrieb Wald und Holz.</li></ul><p>Vor diesem Hintergrund beschloss die Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“, die heute unter Leitung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in der Natur und Umweltschutz Akademie NRW (NUA) in Recklinghausen zusammen kam, alle bisherigen Erfahrungen und bereits ergriffenen Maßnahmen zum Thema Wolf in NRW in einem Leitfaden zusammenzufassen und weitergehende Regelungen für den Fall erster in NRW angesiedelter Wölfe zu entwickeln. 
</p>
<p> Die Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ wurde bereits 2010 gegründet. Sie versteht sich als Kommunikationsinstrument aller am Thema Wolf interessierten Verbände und Behörden. Mitglieder in der AG sind Naturschutz, Schafzucht, Landwirtschaft, Jagd, das Land NRW sowie die wissenschaftlich arbeitende „AG Säugetiere NRW“. Die AG tagt anlassbezogen unter Leitung des LANUV. Die Gründung und Moderation der AG „Wolf in NRW“ durch das LANUV im Jahre 2010 ist Teil der fachlichen Vorbereitung des Landes NRW auf die mögliche Rückkehr des Europäischen Wolfs nach NRW und hat die Aufgabe, den Umgang mit dem Wolf in NRW unter Wahrung aller EU-, bundes- und landesweiten Rechtsvorschriften einvernehmlich unter allen Beteiligten zu regeln. 
</p>
<h3>Mehr zum Wolf:</h3><ul><li>Web-Video des Landes zur Rückkehr der Wölfe: <br> <a href="https://www.youtube.com/user/UmweltNRW" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/user/UmweltNRW</a></li><li>FFH-Status und Vorkommen in NRW<br> <a href="http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/kurzbeschreibung/6576" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/saeugetiere/kurzbeschreibung/6576</a></li><li>Informationen zum Wolf in NRW<br> <a href="https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-nutzen-foerdern-schuetzen/natur-und-artenschutz/wolf.html" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-nutzen-foerdern-schuetzen/natur-und-artenschutz/wolf.html</a></li><li>Das Netzwerk der Luchs- und Wolfsberater in NRW<br> <a href="http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/artenschutz/web/babel/media/luchs_wolfsberater_nrw.pdf</a></li><li>Faltblatt zur Rückkehr der Wölfe:<br> <a href="http://goo.gl/cFmLo8" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">http://goo.gl/cFmLo8</a></li><li>Leitfaden zum Umgang mit dem Europäischen Wolf in Deutschland<br> <a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf</a></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-227</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Regionale Chancen und Potenziale für die Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen - Neuer Planungsrechner hilft beim Ausbau -</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/regionale-chancen-und-potenziale-fuer-die-erneuerbaren-energien-in-nordrhein-westfalen-neuer-planungsrechner-hilft-beim-ausbau</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort können sich in NRW Bürgerinnen und Bürger, Planungsbüros, Behörden und die Kommunalpolitik umfassend über Stand und Ausbaumöglichkeiten Erneuerbarer Energien in ihrer Region informieren. Dazu hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) im Internet den Energieatlas <a href="http://www.energieatlasnrw.de/site/" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">( www.energieatlasnrw.de )</a> um ein neues Modul, den sog. Planungsrechner erweitert. „Der Planungsrechner präsentiert anschaulich Möglichkeiten und Chancen sowie die in einer Region zu erzielende Wertschöpfung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien.“ erläutert Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV.<br> <br> <br> Der Planungsrechner, der jetzt anlässlich der Messe E-World energy &amp; water in Essen im Internet veröffentlicht wird, hält eine Vielzahl von Informationen für unterschiedliche Verwaltungseinheiten (z.B. Kreis, Gemeinde oder Planungsregion) bereit. So können beispielsweise Daten zur installierten Leistung, zum Stromertrag, zur genutzter Fläche oder der CO2-Einsparung durch die Nutzung Erneuerbarer Energien übersichtlich in Diagrammen oder Grafiken abgerufen werden. In einem sogenannten Energiesteckbrief werden Schaubilder zu den abgerufenen Informationen, incl. der entsprechenden Werte allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Planungsrechner liefert somit z.B. Erkenntnisse für kommunale Planungsprozesse beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Darüber hinaus liefert er landesweit einheitliche Daten für kommunale Klima- und Energiekonzepte.<br> <br> Das LANUV führt die Potenzialstudien Erneuerbare Energien im Auftrag des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) durch. Die Studien zu Wind, Sonne und Biomasse sind bereits abgeschlossen und als LANUV Fachbericht 40 veröffentlicht. 
</p>
<h3>Mehr:</h3>
<p> <a href="http://www.energieatlasnrw.de/site/" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">www.energieatlasnrw.de</a>
</p>
<p> <a href="http://www.energieatlasnrw.de/planungsrechner/" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">www.energieatlasnrw.de/planungsrechner</a>
</p>
<p> <a href="http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe40/fabe40start.htm" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe40/fabe40start.htm</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-229</guid>
                        <pubDate>Wed, 04 Feb 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Die Pader: Der kürzeste Fluss in NRW   Vier Kilometer von der Quelle bis zur Mündung</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/die-pader-der-kuerzeste-fluss-in-nrw-vier-kilometer-von-der-quelle-bis-zur-muendung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mitten in der westfälischen Stadt Paderborn drängen 3000-9000 Liter Wasser pro Sekunde aus etwa 200 einzelnen Quellen ans Tageslicht. Das Wasser war nicht lange im Untergrund: Es benötigte im Mittel nur 2-4 Tage, um in die Kalk-Klüfte des Untergrundes zu gelangen um dann in einem der größten Quellgebiete Deutschlands wieder auszutreten. Den etwas größeren Quellen dieses Quellgebietes wurden eigene Namen verliehen: Dielen-, Rothoborn-, Augen-, Damm-, Börne- Quelle oder Warme Pader. Die Warme Pader weist das gesamte Jahr über bei klarem Wasser Temperaturen von 14-16° Celsius auf und wurde im Mittelalter als Waschplatz genutzt. Von den vielen Quellen, die den kleinen Fluss Pader speisen, hat die Stadt auch ihren Namen erhalten: Pader - born. Nach nur vier km Fließstrecke mündet die Pader bei Schloss Neuhaus in die Lippe und wäre damit von der Länge her nur ein Bach. Doch mit einem Abfluss von vier Kubikmeter Wasser pro Sekunde an der Mündung in die Lippe entspricht sie einem Fluss. Deshalb gilt sie auch als der kürzeste Fluss in NRW.<br><br> In den Pader-Quellen sammelt sich Wasser, das in der Umgebung, der landwirtschaftlich intensiv genutzten Paderborner Hochfläche versickerte. Deshalb ist die Pader zu nährstoffreich, um den „guten ökologische Zustand“ zu erreichen. Da die Pader zudem fast komplett im Stadtgebiet Paderborns liegt und ihre Quellen teils gefasst sind oder gar verrohrt unter Gebäuden liegen, gilt sie nach der Klassifikation<br><br> der europäischen Wasserrahmenrichtlinie als „erheblich verändert“. Zudem durchfließt sie noch den von Menschenhand geschaffenen Padersee. Die Pader ist vom Gewässertyp her ein „Tieflandfluss vom unteren Forellentyp“ und von ihrer Lage her ein echter „Stadt-Fluss“ zugleich. Doch regelmäßige Test- Befischungen fördern es zutage: Die Pader ist alles andere als naturfern oder gar tot – im Gegenteil: Regelmäßig tummeln sich Bachforellen, Regenbogenforellen, Aale, Dreistachlige Stichlinge und vor allem große Bestände an Groppen im relativ klaren Wasser der Pader. Die Groppenbestände stellen der Pader trotz der relativ hohen Nährstofffracht ein gutes Zeugnis aus: Denn Groppen benötigen längere Gewässerabschnitte ohne unüberwindbare Barrieren, sauerstoffreiches Wasser und eine gute Vielfalt und Menge an Wasserinsekten und anderen Klein- und Kleinstlebewesen. Bei der letzten Testbefischung 2013 gingen 138 Groppen ins Netz, der nächste Test ist 2016 vorgesehen. Auch Wasseramsel, Gebirgsstelze und Eisvogel profitieren vom Reichtum an Kleinfischen und Wasserinsekten. Renaturierungsarbeiten an innerstädtischen Abschnitten der Pader und zukünftige Maßnahmen am Padersee unterstützen diese Artenvielfalt. 
</p>
<p><br> Mehr zur Pader:<a href="http://www.paderborn.de/stadt/download/Pader_erleben-_2014_WEB_.pdf" target="_blank" class="exter" rel="noreferrer"> <br> http://www.paderborn.de/stadt/download/Pader_erleben-_2014_WEB_.pdf</a><br><a href="http://www.paderborn.de/freizeit/schulklassen/109010100000016213.php" target="_blank" class="exter" rel="noreferrer"> http://www.paderborn.de/freizeit/schulklassen/109010100000016213.php</a><br><br><br> Mehr zu Gewässern in NRW:<a href="http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="exter" rel="noreferrer"> http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite</a>
</p>
<p>Bild "Groppe" ; © LANUV/P. Schütz. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-231</guid>
                        <pubDate>Thu, 22 Jan 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tausende von Wasservögeln überwintern jetzt auf der Lippe   Die Lippe: Gewässer des Monats Januar</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tausende-von-wasservoegeln-ueberwintern-jetzt-auf-der-lippe-die-lippe-gewaesser-des-monats-januar</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt im Januar halten sich allein an der Mündung der Lippe bei Wesel über 1000 Zugvögel auf, um hier zu überwintern. Mehrere hundert Löffelenten, Reiherenten, Krickenten, Pfeifenten, Schnatterenten, Stockenten und Spießenten geben hier den Ton an. In den Wiesen und Weiden der Lippeauen von Wesel aufwärts bis Hamm und darüber hinaus geben sich Singschwan, Kampfläufer, Kiebitz, Große Rohrdommel, und seltenere Greifvögel wie Rohr- und Kornweihe und sogar Fischadler ein Stelldichein. Projekte zur Renaturierung des Flusses haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass die Lippe in NRW wieder zu einem wichtigen Überwinterungsgebiet wurde. Wie Perlen an einer Schnur reihen sich Naturschutzgebiete entlang des Lippelaufs auf, darunter auch Vogelschutzgebiete von europäischem Rang. Neben Umweltbehörden und Biologischen Stationen kümmern sich viele ehrenamtliche Vereine um das, was in und auf der Lippe und in den Schutzgebieten an ihren Ufern lebt.<br><br>  Mit einer Länge von 224,8 Kilometern ist die Lippe der längste Fluss, der von der Quelle bis zur Mündung komplett  innerhalb der NRW-Landesgrenzen liegt. In einer kleinen Karstquelle mit 0,74 Kubikmeter Wasser pro Sekunde entspringt sie am Fuße des Eggegebirges in der westfälischen Stadt Bad Lippspringe. Als typischer Flachlandfluss fließt sie dann nördlich entlang der Soester Börde und des Ruhrgebiets nach Westen und mündet bei Wesel in den Rhein. In ihrem Verlauf nimmt sie Wasser von zehn größeren Seitenbächen aus einem fast 4900 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet auf, so dass sie bis zu ihrer Mündung auf 45 Kubikmeter Wasser pro Sekunde anwächst.<br><br>  Bereits die Römer nutzten die Lippe (lat.: Lupia) für ihren Gütertransport. Nach dem Fall von Zollschranken wurde sie ab den 1820er Jahren durch elf Schleusen im modernen Sinne schiffbar. Der so entstandene neue Transportweg war für das wachsende Ruhrgebiet von großer Bedeutung, denn Waren wie Salz, Getreide, Eisenerz, Steine und Holz konnten in wenigen Tagen vom Westen in den Osten des Ruhrgebiets transportiert werden. Heute übernimmt diesen Warentransport der Lippe-Seitenkanal und die Lippe kann wassersportlich, hauptsächlich durch Kanus und Paddelboote genutzt werden. <br><br> Die Wasserqualität des Lippe-Oberlaufs ist so gut, dass zurzeit Artenschutzmaßnahmen für empfindliche Fischarten wie Quappe und Äsche möglich sind.  Aber etwa ab Hamm belasten warmes Kühlwasser aus Kraftwerken und salzhaltiges Wasser aus dem Bergbau die Lippe. Daher enthält das Lippewasser bei guter Wasserführung durchschnittlich eine Salzfracht von 260 bis 300 mg/l, bei geringer Wasserführung sogar 350-400 mg/l. Kurzfristige Spitzenbelastungen können auch die 400 mg/l-Marke überschreiten. Insgesamt liegen die Werte damit zwar unterhalb der Salzfracht, die in der Weser permanent vorherrschen, aber für einen „guten“ Süßwasserfluss ist das immer noch zu viel. Die Folge: Sensible Arten der Fische und der Kleinstlebewesen fehlen. Dagegen haben sich andere, gebietsfremde Arten, sog. Neozoen angesiedelt, die höhere Salzkonzentrationen besser vertragen. Damit kann der Lippe in diesem Abschnitt kein „guter ökologischer Zustand“ gemäß europäischer Wasserrahmenrichtlinie attestiert werden. Die überwinternden Enten, Schwäne und Gänse stört das allerdings nicht. Für sie sind mildes Winterklima, genug zu fressen und Ruhe wichtiger - und das bieten die Auen und  die renaturierten Abschnitte der Lippe allemal.  
</p>
<p><br> Mehr zur Lippe:<a href="http://www.hamm.de/lifeplus-projekt.html" target="_blank" class="exter" rel="noreferrer"> http://www.hamm.de/lifeplus-projekt.html</a><br> Mehr zu Gewässern in NRW:<a href="http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="exter" rel="noreferrer"> http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite</a>,<br><a href="https://www.umwelt.nrw.de/ministerium/presse/presse_aktuell/presse150102.php" target="_blank" class="exter" rel="noreferrer">https://www.umwelt.nrw.de/ministerium/presse/presse_aktuell/presse150102.php</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild:&nbsp; "Krickenten an einem See"; © LANUV/P. Schütz. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Jan 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue LANUV-Serie: Gewässer des Monats</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-lanuv-serie-gewaesser-des-monats</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>2015 startet LANUV an Stelle der bisherigen Serie „Tier/Pflanze des Monats“ die neue Serie „Gewässer des Monats“. Mit der neuen Serie werden wichtige NRW-Gewässer vorgestellt, noch im Januar beginnt die neue PM-Reihe mit der Lippe. Sie ist mit ihren 220 km der längste Fluss, der von der Quelle bis zur Mündung in NRW liegt. NRW ist auch ein „Wasserland“. Denn 50.000 km Bach- und Flussläufe durchziehen das Land! Hier und in den Seen und Talsperren leben heute wieder 51 verschiedene Fisch-Arten. Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV: „Von den 51 heimischen Fischarten sind derzeit 16 akut bedroht, darunter die Äsche, der Lachs, der Aal, die Quappe und der Steinbeißer. Der Größte feind der Fische sind die Gewässerverschmutzung und der naturferne Gewässerausbau vergangener Jahrzehnte.“<br><br>Bis 2027 sollen im Rahmen des Landesprogramms „Lebendige Gewässer“ 2.200 Gewässerkilometer renaturiert werden. 80 Millionen Euro investiert NRW pro Jahr durch das Programm „Lebendige Gewässer“ in die Renaturierung und leistet so gleichermaßen nachhaltige Beiträge zum Artenschutz und zum Hochwasserschutz. Zudem hat NRW eine Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet: Bis zum 22. Juni 2015 können sich Kommunen, Verbände, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger am sog. „2. Bewirtschaftungsplan“ beteiligen. Der zweite Bewirtschaftungsplan gilt von 2016 bis 2021 und setzt einen Teil der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union aus dem Jahre 2000 um.<br><br> Mehr zur Bürgerbeteiligung: <a href="https://www.beteiligung-online.nrw.de/bo_wrrl/start.php" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">Stellungnahmen zum 2. Bewirtschaftungsplan können hier abgegeben werden</a> <br><br> Mehr zu Flüssen in NRW: <a href="http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="extern" rel="noreferrer">www.flussgebiete.nrw.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 16 Jan 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hellwegbörde: Neuer Plan schützt Vögel  Maßnahmenplan zum Schutz der Hellwegbörde-Vögel jetzt online</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/hellwegboerde-neuer-plan-schuetzt-voegel-massnahmenplan-zum-schutz-der-hellwegboerde-voegel-jetzt-online</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Recklinghausen: Für das EU-Vogelschutzgebiet Hellwegbörde liegt jetzt der Vogelschutz-Maßnahmenplan vor. Mit den aufgeführten Maßnahmen werden die Lebensräume für gefährdete Vogelarten geschützt und verbessert. Der Vogelschutz-Maßnahmenplan ist das Ergebnis eines Dialogs von Landwirtschaft, Industrie, Kreisen und ihren Kommunen, von Biologischen Stationen, der Jägerschaft und dem ehrenamtlichen Naturschutz. Um das jetzt vorliegende Ergebnis zu erreichen hatte die Bezirksregierung Arnsberg thematische Arbeitsgruppen eingerichtet und zu „runden Tischen“ eingeladen.<br><br> Die wichtigsten Ergebnisse: </p><ul><li>Mehr „selbstbegrünende Brachen“! Sie zählen zur naturschutzfachlich sinnvollen landwirtschaftlichen Bodennutzung, die die Nahrungsgrundlage und die Lebensräume der bodenbrütenden Vogelarten verbessert. Die „selbstbegrünende Brache“ ist dabei gar nicht neu: Sie könnte z.B. als Baustein des seit 2014 für alle Landwirte obligatorischen „Greening“ umgesetzt werden.</li><li>Die Beratung einzelner landwirtschaftlicher Betriebe durch die Landwirtschaftskammer soll in noch engerer Zusammenarbeit mit den Kreisen und den Biologischen Stationen vor Ort erfolgen.</li><li>Raub-Säugetiere wie Füchse oder Waschbären sollen zum Schutz bodenbrütender Vogelarten schärfer bejagt werden.</li><li>Wegraine sollen wieder in die öffentliche Hand überführt werden.</li><li>Freizeit und Erholung werden künftig so gewährleistet, dass empfindliche Vogelarten nicht mehr gefährdet werden.</li><li>Hunde sollen künftig konsequent angeleint werden, um zu vermeiden, dass sie frei in den Flächen umherlaufen.</li><li>Die Vogelarten werden im Rahmen eines intensiven Vogel-Monitorings dauerhaft beobachtet.</li><li>Ebenso wird die langfristige Wirkung der Vogelschutzmaßnahmen durch Monitoring ermittelt.</li></ul><p>Hintergrund: Das Land Nordrhein-Westfalen hatte bis 2011 insgesamt 28 Vogelschutzgebiete auf der Grundlage der Europäischen Vogelschutz-Richtlinie nach Brüssel gemeldet. Diese Gebiete wurden Teil des großen europaweiten Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000. Im Jahr 2012 beauftragte daraufhin das nordrhein-westfälische Umweltministerium das LANUV bis Ende 2014 für das größte nordrhein-westfälische Vogelschutzgebiet, die Hellwegbörde, einen Vogelschutz-Maßnahmenplan zu erarbeiten. Ein solcher Maßnahmenplan ist ein Fachkonzept. Der Plan beschreibt ganz konkrete Maßnahmen und ordnet sie räumlich zu. Denn die Flächen eines Vogelschutzgebietes werden EU-weit nicht einfach nur formell unter Schutz gestellt – die Situation der Vogelwelt soll sich auch faktisch verbessern! Es geht also um praktische Maßnahmen, die dem weiteren Verlust von Vogelarten entgegenwirken. Dazu sollen insbesondere die gefährdeten Vogelarten, für die das Gebiet nach Brüssel gemeldet wurde, in einen guten Erhaltungszustand versetzt werden. Es geht also um die Sicherung der vorhandenen Vogelbestände und um ihre positive Weiterentwicklung. In der Hellwegbörde gilt dies vor allem für eine Gruppe gefährdeter Ackervögel, insbesondere Wiesenweihe, Rohrweihe und Wachtelkönig. Für diese Arten ist die Hellwegbörde das bedeutendste Brutgebiet in Nordrhein-Westfalen. Der Vogelschutz-Maßnahmenplan ist für die Landschaftsbehörden verbindlich und dient als Leitlinie für zukünftige Entscheidungen und weitere Planungen. Die Umsetzung der darin vorgeschlagenen Maßnahmen durch die Landnutzer erfolgt auf freiwilliger Basis.
</p>
<p>Der Maßnahmenplan:<a href="http://www.lanuv.nrw.de/natur/schutzgeb/vmp_hellwegboerde/index.htm" target="_blank" class="pdf" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Jan 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Standorte für die Überwachung der Luftqualität in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/neue-standorte-fuer-die-ueberwachung-der-luftqualitaet-in-nrw</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz richtet zum Jahresbeginn neun neue Messstellen zur Überwachung der Luftqualität im Land ein. Die Landesbehörde folgt damit Anträgen der Kommunen und Hinweisen von Bürgern, die auf Grenzwertüberschreitungen von Luftschadstoffen hinweisen. Überwacht werden insbesondere die Feinstaubbelastung und die Belastung mit dem Luftschadstoff Stickstoffdioxid, einem giftigen, stechend riechendem Gas, das bei allen Verbrennungsvorgängen entsteht. Die Belastung an vielen stark befahrenen Straßen wird hauptsächlich durch die Abgase der Fahrzeuge verursacht.<br><br> Drei Messpunkte in Köln, Düsseldorf und Bielefeld werden jeweils innerhalb der Stadt an einen anderen Standort verlegt. Neue Messstellen werden im Januar z. B. in Paderborn, Leverkusen oder Lüdenscheid in Betrieb gehen. In Düsseldorf werden sechs Messgeräte abgebaut, nachdem in 2014 das Monitoring-Projekt rund um den Düsseldorfer Flughafen abgeschlossen wurde. Diese so genannten Passivsammler können nun an anderer Stelle im Land eingesetzt werden.<br><br> Seit über 30 Jahren wird in NRW mit Erfolg Luftqualitätsüberwachung durch das LANUV und seine Vorgängerinstitutionen betrieben. Das heutige Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst und untersucht die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe in der Luft. Ziel ist neben der allgemeinen Luftqualitätsüberwachung in NRW  die unmittelbare Information über die Luftbelastung in Echtzeit mit Hinweisen auf Ursachen und Trends. Bei erhöhten Werten wird sofort alarmiert und informiert. Durch die Überwachung der Luftqualität wird die Wirkung von Maßnahmen zur Emissionsminderung messbar. <br><br> Hinter der Konzeption des Messnetzes und der Wahl der Standorte für die Messungen stecken europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Danach geht es um die großräumige Schadstoffbelastung in den Ballungsräumen, aber auch in Waldgebieten. Daneben werden Schwerpunkte der Schadstoffbelastung untersucht, die z. B. durch ein hohes Verkehrsaufkommen oder die Nähe zu einem Industriebetrieb hohe Schadstoffkonzentrationen aufweisen.<br><br> Die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität in NRW werden laufend aktualisiert und sind jederzeit im Internet einsehbar. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Meßkontainer zur Überwachung der Luftqualität, ©: LANUV. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-219</guid>
                        <pubDate>Tue, 16 Dec 2014 14:56:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ziel im Visier: Rinder in NRW frei von Bovinem Herpes-Virus!</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ziel-im-visier-rinder-in-nrw-frei-von-bovinem-herpes-virus</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 8. Dezember 2014 regelt eine neue NRW-Landesverordnung die weitere Bekämpfung des Herpesvirus BHV1 bei Rindern. Ziel der BHV1-Landesverordnung ist die Anerkennung der BHV1-Freiheit des Landes NRW durch die EU gemäß Artikel 10 der EU-Richtlinie 64/432 /EWG. Mittelfristig soll ganz Deutschland als BHV1-frei durch die EU anerkannt werden. 
</p>
<p><br> Welche Vorgaben macht die Verordnung konkret? Infizierte Tiere, so genannte Reagenten, dürfen nicht mehr im Freien gehalten und nicht über öffentliche Wege getrieben werden. Diese Tiere sind mit einer roten Ohrmarke zu kennzeichnen. Ab dem 1. Juli 2015 gilt ein Impfverbot für Rinder. Ausnahmen davon können z. B. in Sanierungsbeständen gemacht werden. Tierärzte sind verpflichtet, solche Impfungen innerhalb von 14 Tagen in die HI-Tier-Datenbank einzutragen. Ab sofort darf keine Belegung der Reagenten stattfinden, weder durch künstliche Besamung, Natursprung noch durch Embryonaltransfer. Das bedeutet, dass die Reagenten in einer Herde abgesondert oder ein ggf. mitlaufender Bulle aus der Herde genommen werden müssen.<br> Bis zum 31.12.2015 müssen alle Reagenten aus den Herden entfernt sein. Die Untersuchungen auf BHV1-Freiheit sind bis zu diesem Zeitpunkt abzuschließen. Ausnahmen können nur durch das zuständige Veterinäramt genehmigt werden, wenn ein Sanierungskonzept vorgelegt wird. Mittels Erlass hat das MKULNV klargestellt, welche Voraussetzungen ein Betrieb und das Sanierungskonzept erfüllen müssen, um von den oben genannten Fristen ausgenommen zu sein. Die „Bovine Herpesvirus Typ 1-Infektion“ (BHV1) bei Rindern ist eine anzeige- und somit bekämpfungspflichtige Rinderseuche, die seit 2001 in Deutschland flächendeckend bekämpft wird. Ihre Bekämpfung ist durch eine deutschlandweite „Verordnung zum Schutz der Rinder vor einer Infektion mit dem Bovinen Herpesvirus Typ 1“(BHV1 VO) gesetzlich geregelt. Grund der Bekämpfung sind die hohen wirtschaftlichen Schäden, die das Virus verursachen kann. Denn infizierte Tiere sind lebenslang Virusträger, scheiden insbesondere in Stresssituationen (Abkalbung, Transport, etc.) vermehrt das Virus aus und stellen somit eine Gefahr für gesunde Rinder und Bestände dar. 
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-121</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Dec 2014 10:01:00 +0100</pubDate>
                        <title>Die Dohle – ein „Landei“ wird zum Städter</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/die-dohle-ein-landei-wird-zum-staedter</link>
                        <description>LANUV- Tier des Monats Januar 2014</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><img style="padding-right: 20px; padding-bottom: 20px; float: left;" src="/fileadmin/_migrated/RTE/RTEmagicC_Dohle_LANUV_Schuetz.jpg.jpg" height="105" width="150">&nbsp;Die Dohle ist Tier des Monats des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV NRW). Denn Corvus monedula, wie Naturforscher Linné einst den Rabenvogel nannte, kommt mit 40% ihres deutschlandweiten Gesamtbestandes in Nordrhein-Westfalen vor. Damit fällt NRW eine besondere Verantwortung für die Dohle zu. Jetzt im Winter fallen Dohlen in vielen Dörfern und Städten im Bereich alter Gebäude wie Kirchen auf, mischen sich dort oft unter die Stadttauben und suchen zwischen parkenden Autos und in Fußgängerzonen nach Nahrung. <br><br> Fast alles an den klugen und neugierigen Rabenvögeln ist schwarz, selbst Beine und Schnabel. Lediglich der graue Kragen und die hellen, meist weißblauen Augen weichen hiervon ab. Ursprünglich lebte der etwa 40 Zentimeter (körper-) große und rund 30 Gramm schwere Rabenvogel in offenen Landschaften mit Bäumen, Felsen und niedriger Vegetation wie z.B. Viehweiden. Neben selbst “gebastelten“ Hohlräumen aus Ästen, Moos und Gras sind alte Spechthöhlen oder Felsennischen beliebte Brutstätten. Dohlen sind Allesfresser. Zur Brutzeit werden nur die Jungen ausschließlich mit tierischer Mahlzeit (Insekten) versorgt. Im Mittelalter wurden Dohlen von den Bauern sehr geschätzt, weil sie Insekten wie z.B. Heuschrecken in großen Mengen vertilgten. Dafür wurden die Vögel sogar extra angefüttert. Heute macht den Dohlen der Rückgang von Wiesen und Weiden zu schaffen. Denn die Wiesen und Weiden, im Fachjargon „Dauergrünland“ genannt, haben in NRW seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts um ca.40%, in manchen Regionen wie dem Münsterland sogar um ca. 70 % abgenommen. Der Grund ist einfach: Immer mehr Kühe werden von der grünen Weide in große Mastställe verlegt. Ihre ehemaligen grünen Weiden werden zu intensiv bewirtschafteten Äckern für den Anbau von Futterpflanzen wie z.B. Mais für die Tiermast oder sog. Energiepflanzen wie Raps. Diese Entwicklung verringert Menge und Vielfalt an Insekten und verschlechtert so die Nahrungsgrundlage vieler Vogelarten – so auch die der Dohlen. <br> Die Verschlechterung der Nahrungsgrundlagen im ländlichen Bereich hat viele Dohlen längst in Dörfer und Städte umziehen lassen. Denn hier sind Brutmöglichkeiten an Gebäuden und Nahrung in Form von Abfällen viel leichter zugänglich. Eine noch halbgefüllte und weggeworfene Schale „Pommes“ in einer Fußgängerzone ist nicht nur für Stadttauben, Elstern und Lachmöwen wertvoll, sie sichert auch manch einer Dohle das Überleben. Ein Überleben, das jetzt gerade im Winter der abgeerntete Maisacker nicht mehr garantiert. Die oft in Schwärmen fliegenden und in Kolonien brütenden Dohlen bauen ihre Nester gerne in Nischen von Kirchtürmen und anderen großen Gebäuden wie Fabriken, offenen Dachstühlen oder Brücken. Zählungen haben ergeben, dass heute zwei Drittel der Brutplätze in Dörfern und Städten und nur noch ein Drittel auf dem Lande gebaut werden. Leider wählt der Kulturfolger Dohle manchmal auch Stellen, wo er mit dem Menschen in Konflikt gerät. Lärm früh morgens um 5 Uhr oder Kot auf Gehwegen führen oft zu Beschwerden. Baut der Vogel seinen Nistplatz aus Holz Moos, Gras, Plastik und Müll gar in einem Kamin, kann das, wie kürzlich in Gelsenkirchen (Nov.2013) passiert, zu Kohlenmonoxyd-Vergiftungen bei den Hausbewohnern führen. Hier können Dohlengitter den Nestbau verhindern.<br><br> Den weiteren Verlust an Viehweiden und Wiesen zu stoppen ist für die Dohle das Gebot der Stunde. Zusätzlich kann der Erhalt von Brutmöglichkeiten, z.B. in Form alter Bäume (sog. Altholzinseln) helfen. Auch künstliche Nisthilfen für Dohlen sind geeignet, um den weiteren Wegzug der Dohlen-Bruten aus den ländlichen Regionen abzuschwächen. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Dec 2014 15:03:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ein Haustier als Weihnachtsgeschenk? LANUV mahnt zu besonderer Umsicht</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ein-haustier-als-weihnachtsgeschenk-lanuv-mahnt-zu-besonderer-umsicht</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein knuddeliger Hundewelpe oder ein niedliches Kätzchen gehören zu den Geschenken, die oft erst kurz vor Weihnachten beim Züchter, im Zoofachhandel, oder „mal eben“ im Internet geordert werden. Aber auch exotische Familienmitglieder wie Schildkröten oder Papageien sind sehr beliebt. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät, beim Kauf lebender Tiere als Weihnachtsgeschenk zu besonderer Umsicht. 
</p>
<p><br> Internationale Artenschutzbestimmungen setzen enge Grenzen, die man z. B. beim Kauf einer Schildkröte schnell übertritt, ohne es zu merken. Vor dem Kauf eines jeden Tieres sollte man seine Herkunft kennen und prüfen, ob es sich um ein geschütztes Tier nach der EU-Artenschutzverordnung handelt. Diese sind nämlich in Deutschland meldepflichtig. Wer der Meldepflicht nicht nachkommt oder illegal eingeführte Tiere ohne Papiere erwirbt, muss damit rechnen, bestraft zu werden – keinesfalls kann man sich auf Unwissenheit berufen. Denn Tierhalter sollen ein Mindestmaß an Sachkunde erworben haben. Für Händler und Züchter ist sie gemäß Deutschem Tierschutzgesetz sogar verbindlich vorgeschrieben. Und im Rahmen des Erwerbs dieser Sachkunde kommt niemand an den internationalen Artenschutzbestimmungen mit den Hinweisen auf Meldepflicht und Herkunfts-Nachweispflicht vorbei. Informationen zur Meldepflicht für international geschützte Arten wie z. B. Papageien, Landschildkröten, Eidechsen, Schlangen usw. geben die Unteren Landschaftsbehörden der Kreise und Städte.<br> Aber nicht nur die Exoten, auch Hund, Katze, Maus und Co. wollen nicht nur unter dem Weihnachtsbaum, sondern ein Leben lang Aufmerksamkeit und artgerechte Fürsorge! Bei „tierischen Geschenken“ sollte man also immer bedenken, dass die Tiere lebenslang aufwendige Pflege und Betreuung benötigen, auch in den Ferien! Ein Haustier kostet Geld, nicht nur für das Futter und die geeignete Unterbringung. Manche Tiere, die es gern besonders warm haben, erhöhen auch die Stromrechnung. Schließlich muss bei Krankheiten und auch zur Vorsorge der Tierarzt aufgesucht und bezahlt werden – alles Kosten, an die man vor dem Kauf denken muss. Ein Haustier zu haben bedeutet Verantwortung zu übernehmen!<br> Wenn all dies wohlüberlegt ist, dann leuchten nicht nur die Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum, sondern -je nach „Geschenk-Tier“- auch noch die der erwachsenen Tierhalterinnen und –halter nach fünf, zehn oder 50 Jahren. 
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-240</guid>
                        <pubDate>Mon, 01 Dec 2014 20:26:00 +0100</pubDate>
                        <title>Jetzt überwintern Tausende von Blässgänsen in den Rheinauen zwischen Duisburg und Emmerich</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/jetzt-ueberwintern-tausende-von-blaessgaensen-in-den-rheinauen-zwischen-duisburg-und-emmerich</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>LANUV-Tier des Monats Dezember: Die Blässgans</h2>
<p>Wenn sich ab Anfang Oktober am Himmel über dem Niederrhein große Trupps von Wildgänsen zeigen, dann weiß jeder: Der Winter steht vor der Tür. Unter lautem Rufen fliegen dann in Pfeilform Bläss- und Saatgänse, gefolgt von selteneren Arten wie Weißwangengans, Kurzschnabelgans und Zwerggans ein, um auf den Wiesen und Weiden zu überwintern oder für den Weiterflug zu rasten. Ein großer Teil sind Blässgänse. Für sie hat der Niederrhein eine ganz besonders große Bedeutung, denn ein Großteil der Welt-Population überwintert hier. NRW fällt wegen der hohen Bedeutung des Überwinterungsgebietes am unteren Niederrhein für die Welt-Population der Blässgänse international eine „besondere Verantwortung“ für die Blässgans zu – Anlass dafür, die Blässgans zum Tier des Monats Dezember zu küren.<br> Die höchsten Blässgans-Zahlen entstehen jetzt im Dezember und noch bis in den Januar hinein – sie können zwischen 120.000 und 180.000 liegen. So hoch sich diese Zahlen auch anhören, in ihren arktischen Brutgebieten verteilen sich die Gänse auf riesige Flächen. Seit Ende der 1990er Jahre schwanken die Rast- und Überwinterungsbestände stark, eine Zunahme wird jedoch seit den 1990er Jahren nicht mehr festgestellt. <br> Für die erfolgreiche Überwinterung der Wildgänse aus den Tundren Nordeuropas sind möglichst störungsfreie Viehweiden und Wiesen - sog. „Grünland“ – nötig. Denn Wildgänse fressen im Winter hauptsächlich, sie „ähsen“. Geschlafen wird dann auf Wasserflächen. Solche Flächen finden sie vor allem am Niederrhein zwischen Duisburg und Emmerich, aber auch in den Auen von Weser und Ems sowie in Feuchtgebieten des Münsterlandes. Im Februar/März machen sich die Wildgänse wieder auf den Rückweg nach Norden und Osten in ihre arktischen Brutgebiete.<br> Für die Menschen in der Region sind die arktischen Überwinterer indes zu einer Attraktion geworden: So bieten Biologische Stationen und Naturschutzstationen vor Ort alljährlich im Winterhalbjahr sachkundige Führungen an. Eine Broschüre mit allen wichtigen Informationen und den genauen Terminen gibt zum Beispiel die Naturschutzorganisation NABU heraus. <br> Kontakt: <a href="http://nrw.nabu.de/naturerleben/nabustationen/kranenburg/10317.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://nrw.nabu.de/naturerleben/nabustationen/kranenburg/10317.html</a><br> Außer den arktischen Wildgänsen gibt es noch weitere Gänsearten in NRW: Große Teile der Graugänse brüten hier in Mitteleuropa, nur der Anteil, der im Winterhalbjahr zusätzlich Mitteleuropa aufsucht, zählt zu den nordischen Wildgänsen. Nilgans, Rostgans, Kanadagans und Streifengans sind Neozoen (Neubürger) und zählen nicht zu den nordischen Wildgänsen. Denn es handelt sich bei ihnen ursprünglich um Ziervögel aus Übersee, die nun mittlerweile hier das ganze Jahr über leben. <br> Mehr zur Blässgans in NRW: <a href="http://internet2:1517/veroeffentlichungen/ptdm/2012/ptdm_31_10_wildgaense.htm" target="_blank" rel="noreferrer">lanuv.nrw.de </a> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-242</guid>
                        <pubDate>Sun, 30 Nov 2014 21:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Aktuell sehr hohe Feinstaubbelastungen in Nettetal-Kaldenkirchen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aktuell-sehr-hohe-feinstaubbelastungen-in-nettetal-kaldenkirchen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) informiert:</b>
</p>
<p>In Nettetal-Kalenkirchen wurden heute Feinstaubkonzentrationen von über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Wie stark die Städte im Einzelnen betroffen sind, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter &lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.<br> Da die Wetterlage voraussichtlich anhält, muss auch morgen mit ähnlich hohen Feinstaubbelastungen gerechnet werden. Zur Vermeidung erhöhter Feinstaubbelastungen und insbesondere von Überschreitungen der Grenzwerte sind umfangreiche Maßnahmen bei den maßgeblichen Verursachern im Rahmen der Luftreinhalteplanung festgelegt worden. 
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann aber auch jeder Einzelne zur Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>unnötige Autofahrten vermeiden,</li><li>auf Ofen- und Kaminheizungen verzichten.</li></ul><p>Feinstaub kann Ihre Gesundheit gefährden. Ausführliche Informationen zur Wirkung von Feinstaub finden Sie im Internetangebot des LANUV unter &lt;link gesundheit schadstoffe pm.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de 
</p>
<h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;Aktuelle Luftqualität</li><li>&lt;link gesundheit schadstoffe pm.htm _blank&gt;Wirkungen von Feinstaub (PM<sub>10</sub>) auf den Menschen</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-244</guid>
                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2014 21:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Lachs-Saison 2014 an Agger und Sieg wieder erfolgreich! </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lachs-saison-2014-an-agger-und-sieg-wieder-erfolgreich</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An der Sieg wurden in 2014 etwa 60% mehr Lachse registriert als im Vorjahr. Obwohl an der Agger in diesem Jahr weniger Rückkehrer gezählt wurden, stieg doch die Gesamtzahl der großen Wanderfische, die auf ihrem Weg zu den Laichplätzen in den sauerstoffreichen Kiesbetten der Siegnebenbäche die Zählstellen passierten.
</p>
<p> Die Zahlen für Agger und Sieg im Einzelnen:<br> An der Sieg: </p><ol>2014 158 Lachse und 23 Meerforellen<br> 2013 &nbsp;&nbsp;94 Lachse und 13 Meerforellen</ol><p>An der Agger: </p><ol>2014 &nbsp;27 Lachse und 5 Meerforellen<br> 2013 &nbsp;46 Lachse und 12 Meerforellen</ol><p>Wahrscheinlich mehr als die Hälfte der Fische passiert das Wehr an der Zählstation per "Anlauf und Sprung" direkt und wird gar nicht in der Zählstation erfasst. Deshalb ist sicher, dass weit mehr als die gezählten Fische in ihre Laichgebiete an Sieg und Agger heimkehren.<br> Seit 1990 wurden im Rheinsystem etwa 7000 rückkehrende Lachse registriert, rund 4000 alleine in Nordrhein-Westfalen Der Rheinische Fischereiverband von 1880 e.V. und das LANUV betreiben gemeinsam die Zählstationen. Die Auswertung der Daten und deren Entwicklung nach oben werten die Fachleute als deutlichen Erfolg. Das Wanderfischprogramm der Rheinanlieger-Länder trägt Früchte!<br> In der LANUV-Außenstelle für Fischereiökologie in Albaum unterstützt ein Team aus Fischereibiologen und Fischwirten im Rahmen des Wanderfischprogramms die Wiedereinbürgerung des Lachses im Rhein-System. Zusätzlich konnte im vergangenen Jahr das neue "Wildlachszentrum Rhein-Sieg" eröffnet werden (die Presse berichtete). Hier werden in der deutschlandweit ersten Aquakulturkreislaufanlage für Wildlachse jährlich rund 200.000 Junglachse das Licht der Welt erblicken. Ihre Eltern, rund 50 Lachspaare, stammen aus dem Sieg-System. Die Lachse werden hier zur Laichzeit abgestreift und die Eier in sog. Brutrinnen künstlich erbrütet.</p><ul><li>Mehr: <a href="http://internet2:1517/natur/fischerei/wanderfisch.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-245</guid>
                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 21:35:00 +0100</pubDate>
                        <title>Saubere Luft in neuen Händen </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/saubere-luft-in-neuen-haenden</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz wurde jetzt  ein wichtiger Staffelstab übergeben. Es geht in eine neue Etappe im  Bemühen um eine gesunde Luftqualität in Nordrhein-Westfalen, den  Lärmschutz und die Überwachung der Radioaktivität in unserer Umwelt.
</p>
<p><br> Was wäre der Umweltschutz, wenn wir seine Erfolge nicht messen könnten?  Natürlich sind viele Erfolge im Bereich der Luftreinhaltung sichtbar.  Den von Willi Brandt 1961 proklamierten „Blauen Himmel über der Ruhr“  können wir heute deutlich sehen, wenn er auch jetzt gerade im November  etwas eingetrübt ist. Doch der Fortschritt in der Umwelttechnik und vor  allem auch in der Messtechnik hat dazu geführt, dass die weiße Wäsche  heutzutage auch weiß bleibt.<br><br> Die Vielfalt der Aufgaben zur Erhebung von Luftqualitätsdaten in NRW  liegt im LANUV jetzt in den Händen von Angelika Notthoff. Verlässliche  Informationen für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes über  Schadstoffe in Ihrem Umfeld und Belastungen durch Lärm bereitzustellen  haben für sie eine große Bedeutung. Die Weiterentwicklung der Messnetze  ist dabei so wichtig, weil die Ergebnisse dadurch immer genauer und  belastbarer werden. Gerne hat sie deshalb die Herausforderung  angenommen, sich als Abteilungsleiterin im LANUV dafür stark zu machen.<br><br> Angelika Notthoff folgt in ihrem Amt Prof. Dr. Peter Bruckmann, der die  Entwicklung der Luftreinhaltung weit über Nordrhein-Westfalen hinaus  entscheidend beeinflusst hat. Neben der Verantwortung für Messnetze,  Labors, Sondereinsatz und vieles mehr gehört es nun leider zu ihren  ersten Aufgaben, Dr. Ulrich Pfeffer, einen weiteren Wegbereiter der  Luftreinhaltung in Nordrhein-Westfalen zu verabschieden. Seit fast  vierzig Jahren ist Ulrich Pfeffer den Luftschadstoffen buchstäblich auf  der Spur. Bei der Entwicklung neuer Messverfahren hat er NRW in  nationalen und europäischen Fachgremien vertreten. Wichtige DIN-Normen  und VDI-Richtlinien gehen auf sein Engagement zurück. In der Praxis  finden sich heute die wegweisenden Impulse von Ulrich Pfeffer in  anspruchsvollen Messmethoden, die inzwischen weltweit Anwendung finden. <br><br> Der Einladung von Angelika Notthoff zu einem Fachgespräch über aktuelle  Fragen und Entwicklungen im technischen Immissionsschutz sind gestern  zahlreiche Gäste aus anderen Bundesländern, dem Umweltbundesamt und  einem Forschungszentrum der Europäischen Kommission gefolgt. Für Ulrich  Pfeffer war dieses Fachgespräch gleichsam sein Abschied aus dem  Landesdienst. Die Liste der Gäste zeigt die große Wertschätzung, die  seiner Arbeit weit über die Grenzen von NRW hinaus entgegengebracht  wird. 
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-247</guid>
                        <pubDate>Thu, 30 Oct 2014 21:39:00 +0100</pubDate>
                        <title>Autofahrer aufgepasst: Jetzt, kurz vor dem Winterschlaf sind nachts Igel unterwegs</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/autofahrer-aufgepasst-jetzt-kurz-vor-dem-winterschlaf-sind-nachts-igel-unterwegs</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>LANUV-Tier des Monats November</b>
</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>Der Igel ist daher Tier des Monats November. Denn jetzt im Herbst – je nach Witterungsverlauf in manchen Jahren auch bereits ab Oktober - sind Igel unmittelbar vor ihrem Winterschlaf noch einmal besonders auf den nächtlichen Straßen unterwegs, denn sie suchen geeignete Winterquartiere. Sind fallende Temperaturen und fallendes Laub schon böse Fallen für Autofahrer ist deswegen zudem auch noch besondere Vorsicht in der Dämmerung geboten. 
</p>
<p>Haben Igel ihre nächtlichen Straßenquerungen überlebt geht’s meist in den nächstbesten Laubhaufen: Denn unter größeren Laubansammlungen lässt es sich bei Frost gut und sicher bis zum nächsten Frühjahr schlafen. Daher aufgepasst: Werden jetzt durch Laubsauger und Laubgebläse ganze Laubberge, z.B. unter Hecken, an Wegrändern oder Böschungen und Bahndämmen weggeblasen oder weggesaugt, können Igel leicht freigelegt werden, die den Winterschlaf bereits begonnen hatten. In Parks, Friedhöfen, Gärten und sonstigen Grünflächen sollten daher Laubansammlungen überall dort, wo sie nicht unmittelbar stören oder bei Nässe zur Rutschgefahr werden, belassen werden. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mehr zum Igel:</b><br> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Braunbrustigel" target="_blank" rel="noreferrer">Braunbrustigel (Erinaceus europaeus)</a> ist der wissenschaftlich korrekte Name für die in NRW vorkommenden Igel. In Deutschland gibt es vermutlich zwei Igelarten, In Europa drei uns auf dem gesamten Eurasischen Kontinent vier. Igel sind unter anderem gute Schnecken-Vertilger und Stammkunden in naturnahen Gärten und Grünflächen in Dörfern und Städten. Sie gelten daher als Kulturfolger und „Nützlinge“. Gleichzeitig sind sie Hauptnahrung der weltweit größten Eulenart, des Uhus. Allein in Deutschland sterben pro Jahr etwa eine halbe Million Igel im Straßenverkehr, was zum einen auf hohe Bestandszahlen hinweist, zum andern aber die hohe Gefährdung durch das dichte Straßennetz belegt. Sechs von insgesamt 16 Bundesländern haben den Igel bereits als gefährdete eingestuft.<br> Bundesweite Kontaktdaten zu Igelberatungsstellen und Igelschutzvereinen im Internet: <a href="http://www.pro-igel.de/igel-links/adressen.html" target="_blank" rel="noreferrer"> Z.B.: http://www.pro-igel.de/igel-links/adressen.html</a> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-250</guid>
                        <pubDate>Tue, 28 Oct 2014 21:59:00 +0100</pubDate>
                        <title>Laubfall im Herbst: Jetzt lärmende Laubbläser und Laubsauger durch leise Elektrogeräte ersetzen!</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/laubfall-im-herbst-jetzt-laermende-laubblaeser-und-laubsauger-durch-leise-elektrogeraete-ersetzen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Laub auf Straßen und Wegen stellt bei Regen und Nässe eine Unfallgefahr dar. Dem beugen Städte und Gemeinden mit motorgetriebenen Laubbläsern oder Laubsaugern vor. Die Folgen sind Lärm und Emissionen. Da der Lärm von Laubbläsern und Laubsaugern mit klassischen Benzin- Verbrennungsmotoren als besonders belästigend bekannt ist, ist deren Einsatz in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr statthaft. Das gilt sowohl für private wie für professionelle Nutzer.
</p>
<p> Lärm und Emissionen sind aber in vielen Einsatzbereichen vermeidbar, denn mittlerweile sind wesentlich leisere und emissionsärmere elektrisch betriebene Laubbläser und- sauger marktreif. Je nach Einsatzbedingungen und Leistung halten die Akkus nach Herstellerangaben inzwischen bis zu elf Stunden durch – damit ist der professionelle Einsatz gewährleistet! Die alte Gleichung „laut = leistungsstark“ ist heute falsch! Denn aufgrund der technologischen Entwicklungen in den letzten Jahren kann aus den Lärmemissionen eines Laubbläsers oder –Saugers kein Rückschluss mehr auf dessen Leistungsfähigkeit gezogen werden. Bei vergleichbarer Leistung liegt der Schallleistungspegel eines modernen Akku-Laubbläsers heute bis zu 11 dB(A) unter dem Schallleistungspegel eines Laubbläsers mit Benzinmotor. Sollen nur Straßen und Wege vom Laub befreit werden, können Akku-Laubsauger verwendet werden, deren Schallleistungspegel nochmals um ca. 4 dB(A) kleiner ist. Diese spürbare Lärmminderung schont nicht nur die Nerven in der Nachbarschaft, auch die Nasen und Lungen werden geschont, denn es entstehen keine Verbrennungsabgase.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Laubrechen, Harken und Besen schonen Bodenleben</b>
</p>
<p>Laubsauger vernichten große Mengen wertvoller Kleintiere, die für die Bodenverbesserung und für den Laubabbau zu Humus erforderlich sind. Der Einsatz von Laubrechen, Harken und Besen vermeidet diese Schäden. Zudem stehen dem höheren Zeitbedarf und möglicherweise höheren Personalkosten niedrigere Gerätekosten für Anschaffung und Wartung gegenüber. Daher gilt: Private und vor allem kleine Flächen bitte nicht mit Laubsaugern bearbeiten!
</p>
<p><b>Aktionsbündnis „NRW wird leiser“ </b>
</p>
<p>Mobile Laubbläser und - sauger sind zudem ein Thema des Aktionsbündnisses "NRW wird leiser". In diesem Bündnis befassen sich auf Initiative des NRW-Umweltministeriums seit April 2013 neben zuständigen Ministerien u.a. auch die kommunalen Spitzenverbände, Elterninitiativen und die Verbände von Umwelt, Industrie-und Handwerk mit dem Thema Lärm. Primäres Ziel des Bündnisses ist es, mit bewusstem Verhalten Lärm im häuslichen Umfeld zu vermeiden. </p><ul><li><a href="http://www.nrw-wird-leiser.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nrw-wird-leiser.de</a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-120</guid>
                        <pubDate>Mon, 06 Oct 2014 13:49:00 +0200</pubDate>
                        <title>Eisvogel – ein „fliegender Edelstein“ erscheint jetzt zur Zugzeit an Parkteichen in Städten</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/eisvogel-ein-fliegender-edelstein-erscheint-jetzt-zur-zugzeit-an-parkteichen-in-staedten</link>
                        <description>LANUV-Tier des Monats Oktober</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Eisvogel, Foto P. Schütz" title="Eisvogel, Foto P. Schütz" style="padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="/fileadmin/_migrated/RTE/RTEmagicC_Eisvogel-_c_-LANUV_Schuetz.jpg.jpg" height="113" width="150">Tier des Monats Oktober ist der Eisvogel – denn jetzt zur herbstlichen Vogelzugzeit kann man ihn mit etwas Glück in Städten und Dörfern an Parkteichen, Wassergräben und Bächen sehen. Sein bunte Farbe fällt auf: Die Oberseite ist schillernd blau, die Unterseite orange-braun. Im Flug leuchtet der hellblaue Hinterrücken, besonders wenn das Sonnenlicht darauf fällt. Dieses etwas exotische Aussehen gab ihm seinen Beinamen „fliegender Edelstein“.
</p>
<p>Der 17 cm kleine Eisvogel lebt an Bächen, Flüssen und Teichen. Denn hier ernährt er sich von Fischen wie Stichlingen, Moderlieschen, Elritzen oder auch den entsprechend kleinen Jungfischen von Forellen oder Rotaugen. Die Fische erbeutet er meist durch einen gezielten Sturzflug ins Wasser. Wichtig für ihn sind also saubere Gewässer mit klarem Wasser, gutem Kleinfischbestand und überhängenden Ästen von denen aus er seine Sturzflüge ins Wasser starten kann. In den meisten Fällen brütet er auch direkt am Wasser, er gräbt dazu Brutröhren in Steilwänden und Abbruchkanten naturnaher Ufer. Neben sauberem Wasser benötigt er also zudem eine naturnahe Gewässerstruktur.
</p>
<p>In der Europäischen Union lebt ein bedeutender Anteil der eurasischen Eisvogelpopulation Eisvögel sind hier durch die EU-Vogelschutzrichtlinie streng geschützt. Zwischen 1970 und 1990 ging die Zahl der Eisvögel zunächst deutlich zurück, stieg danach wieder an. Der Bestand unterliegt starken Schwankungen. Verluste durch strenge Winter werden im Lauf der Jahre durch eine hohe Fortpflanzungsrate wieder ausgeglichen. Zwischen 2010 und 2013 wurde sein Bestand auf etwa 1.000 Brutpaare geschätzt. Dr. Verbücheln, Abteilungsleiter Naturschutz im LANUV: „Durch die zunehmende Gewässerreinhaltung, die damit einhergehende Zunahme der Kleinfische und viele lokale Bachrenaturierungen konnte sich der Eisvogel-Bestand in NRW wieder stabilisieren. Jetzt ist der Eisvogel nach einer kritischen Phase in NRW wieder im Aufwind“. 
</p>
<h3>Mehr zum Eisvogel</h3>
<h3>		 <a href="http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/ffh-arten/de/arten/vogelarten/kurzbeschreibung/102951" target="_blank" rel="noreferrer">Fachinformationssystem FFH-Arten und Europäische Vogelarten in Nordrhein-Westfalen</a> </h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Pressegespräch zur Vogelwelt Nordrhein-Westfalens und Deutschlands </h3>
<p> 2. Oktober um 13 Uhr Universität Bielefeld/Verhaltensforschung, Morgenbreede 45, Raum Nr. 356.
</p>
<p>Das Pressegespräch findet am Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) statt. Gesprächspartner: Prof. Dr. Stefan Garthe, Präsident der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, Dr. Ommo Hüppop, Generalsekretär der DO-G und Prof. Dr. Oliver Krüger, Univ. Bielefeld/Verhaltensforschung, Dr. Joachim Weiss, Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft und Peter Herkenrath, LANUV/NRW-Vogelschutzwarte</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-252</guid>
                        <pubDate>Thu, 04 Sep 2014 22:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Afrikanische Schweinepest: NRW beugt vor! </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/afrikanische-schweinepest-nrw-beugt-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>NRW bereitet sich auf das ASP-Virus (Afrikanische Schweinepest) vor. Dazu wurde vorbeugend eine Sachverständigengruppe eingerichtet und erste Vorsorge-Maßnahmen ergriffen.
</p>
<p> Die Sachverständigengruppe führt die Fachkompetenz der Kreisordnungsbehörden, des NRW-Landwirtschaftsministeriums, des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Rhein-Ruhr-Wupper, des Landesverbandes der Berufsjäger und des Landesjagdverbandes sowie des Rheinischen - und des Westfälisch Lippischen Landwirtschaftsverbandes zusammen. Die Gruppe hat bereits im Mai zum ersten Mal getagt und stimmte erste konkrete Maßnahmen ab wie Ausweisung von Restriktionsgebieten, jagdliche Maßnahmen in Restriktionsgebieten und Möglichkeiten verendete Wildschweine, die eine potentielle ASP Infektionsquelle darstellen, aufzufinden. <br> Das EU-Recht sieht im Fall des Ausbruchs der ASP bei Wildschweinen vor, dass eine Sachverständigengruppe eingesetzt werden muss, die die zuständigen Behörden unterstützt, Maßnahmen festzulegen und deren Wirksamkeit zu überprüfen.<br> <br> Zu Beginn des Jahres 2014 startete ein Monitoring von verendeten und geschossenen Wildschweinen, um eine Einschleppung der ASP frühzeitig zu erkennen. Hierbei ist die Untersuchung von verendeten und verunfallten Wildschweinen besonders wichtig. Bis jetzt konnten über 1000 Proben von Wildschweinen mit negativem Ergebnis getestet werden.<br> Zusätzlich werden die Verkehrswege ins Auge gefasst: <br> Um der Gefahr des Viruseintrags mit kontaminierten Lebensmitteln wie Schweinefleischerzeugnissen entlang des Fernstraßennetzes durch Fahrzeuge oder Personen entgegenzuwirken, wurden Informationsplakate von den Autobahnmeistereien an Autobahnraststätten aufgehängt und LKW-Fahrern gezielt Informationsmaterial durch die Kontrolleure des Bundeamtes für Güterverkehr zur Verfügung gestellt. Auf den Flughäfen in NRW wird ebenfalls eine gezielte Information von Reisenden durchgeführt. <br> Geplant ist darüber hinaus eine Tierseuchenübung zur Bekämpfung der ASP in NRW im Herbst 2014.<br> Folgende Apelle richtet die Sachverständigengruppe an Jagdausübungsberechtigte und Waldbesucher:</p><ul><li>Vorbeugend sollte durch revierübergreifende Drückjagden die derzeitige Schwarzwilddichte verringert werden,</li><li>Waldbesucher sollten dringend darauf achten, Speiseabfälle nur in vorgesehenen Abfallbehältern zu entsorgen</li></ul><p> Über Afrikanisch Schweinepest: <br> Anfang des Jahres 2014 wurde das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Polen und Litauen nachgewiesen und hat damit die Grenze der Europäischen Union überschritten. Im Juni erfolgte zusätzlich der Nachweis in Lettland. Nach den ersten Ausbrüchen erfolgten weitere Nachweise der ASP bei Wildschweinen und in Hausschweinebeständen. Eine Einschleppung dieser hoch ansteckenden und tödlich verlaufenden Krankheit bei Hauschweinen und Wildschweinen nach Nordrhein-Westfalen soll unbedingt verhindert werden, da das Auftreten der ASP in Nordrhein-Westfalen weitreichende Folgen für alle betroffenen Wirtschaftszweige hätte. <br> Weitere Informationen und häufig gestellte Fragen (FAQ) zu ASP gibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf seiner Internetseite:</p><ul><li><a href="http://www.bmel.de/DE/Tier/2_Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.bmel.de/DE/Tier/2_Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP.html</a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-257</guid>
                        <pubDate>Mon, 01 Sep 2014 22:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>Herbstzeitlose – eine gefährliche Schönheit wird gesucht</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/herbstzeitlose-eine-gefaehrliche-schoenheit-wird-gesucht</link>
                        <description>LANUV- Pflanze des Monats September</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pflanze des Monats September in NRW ist die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale). Es ist eine alte Heilpflanze, die aber auch vergiften kann. Fertigpräparate aus der Knolle der Herbstzeitlose werden heute z.B. erfolgreich gegen Gichtanfälle eingesetzt. Unkontrolliert essen darf man die Pflanze aber keinesfalls, denn einer ihrer Inhaltsstoffe ist Colchicin, ein giftiges Alkaloid. Früher wurde die Herbstzeitlose als Mittel gegen die Pest um den Hals getragen – natürlich ohne Erfolg.
</p>
<p> „Die Herbstzeitlose sieht aus wie ein Krokus, der jetzt im Spätsommer bis in noch den November hinein lachsfarben-lila blüht. Ihre wilden Vorkommen in NRW sind heute äußerst gefährdet, denn ihre Lebensräume sind Feuchtgebiete mit extensiv genutzten Wiesen und Weiden – und die werden bei uns immer weniger!“ So Dr. Georg Verbücheln, Naturschutz- Abteilungsleiter im Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV).
</p>
<p>Mehr zur Herbstzeitlose:<br> Die Herbstzeitlose ähnelt einem ca. 30 cm hohen Krokus, mit dem sie allerdings nicht verwandt ist, sie gehört zu den Liliengewächsen. Besonders ist, dass sie Blätter und Blüten nie gleichzeitig zeigt: Im Frühjahr sind nur die an ein Tulpen-Blatt erinnernden Blätter zu sehen. Diese entwickeln dann die Energie, die für die Blüte im Herbst benötigt wird. Diese Blüten sind zart und trichterförmig und haben eine rosafarbene bis hell violette Färbung. Wer die Pflanze entdeckt, sollte sie stehenlassen und keinesfalls abpflücken. Sie verwelken sehr schnell und zudem enthalten alle Pflanzenteile das hochgiftige Alkaloid Colchicin, das auf die Nieren und das zentrale Nervensystem wirkt.
</p>
<p>Wegen der Seltenheit des „lila Herbst-Krokus“ bitten fünf Biologischen Stationen - in jedem NRW-Regierungsbezirk eine - darum, die Augen offen zu halten: Wer weiß, wo die Herbstzeitlose wächst? Wer die Pflanze findet kann seinen Fund in ein Online-Portal eingeben:<br> <a href="http://www.florenkartierung-nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.florenkartierung-nrw.de</a><br> oder eine der fünf Biologischen Stationen informieren:<br> <a href="http://www.florenkartierung-nrw.de/kontakt" target="_blank" rel="noreferrer">www.florenkartierung-nrw.de/kontakt</a> 
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-264</guid>
                        <pubDate>Mon, 25 Aug 2014 22:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>Natur-Check: In den nächsten Wochen inventarisiert NRW wieder seine Natur</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/natur-check-in-den-naechsten-wochen-inventarisiert-nrw-wieder-seine-natur</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sie werden wieder begutachtet und kartiert in den Kreisen Nordrhein-Westfalens: die besonders naturnahen Freiflächen. Es geht darum, wissenschaftliche Daten von sog. „Geschützten“ und „Schutzwürdigen Biotopen“ in NRW zu ermitteln. Der Check erfolgt jährlich und heißt im Fachjargon „Biotopkartierung“.
</p>
<p> <br> Die so gewonnenen Daten werden in eine elektronische Datenbank mit dem Namen „Biotop-Kataster“ eingepflegt. Die Datenbank ist Service für die fünf Bezirksregierungen und die 54 Kreise und kreisfreien Städte in NRW, denn Behörden können so erkennen, wo in ihrem Beritt geschützte Biotope liegen und wo nicht – Das bringt Planungssicherheit! Deswegen müssen die Daten auch aktuell sein – und genau das ist die gesetzliche Aufgabe (§10 des NRW-Landschaftsgesetzes) des LANUV. <br> <br> Um die Daten jährlich aktuell zu halten, beauftragt das LANUV Experten qualifizierter Fachbüros und Biologischer Stationen. Diese Experten können sich entsprechend ausweisen und dürfen nach § 10 des Landschaftsgesetzes in den ausgewählten Bereichen NRWs auch Grundstücke für diese Arbeit betreten. <br> <br> 
</p>
<h4>Wichtig: Wirklich jeder Mitarbeiter kann sich entsprechend ausweisen!</h4>
<p> Mehr Infos: Auskünfte an Privatpersonen per Telefon: Susanne Vogt, 02361 / 305-3301, zu geschäftsüblichen Zeiten von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr<br> Presseanfragen per Mail an:&nbsp;&nbsp; <a href="#" title="email an: Pressestelle@lanuv.nrw.de" data-mailto-token="rfnqyt/UwjxxjxyjqqjEqfsza3swb3ij" data-mailto-vector="5">Pressestelle(at)lanuv.nrw.de</a> und unter denen in der linken Navigation angegebenen Telefonnummern. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-259</guid>
                        <pubDate>Thu, 21 Aug 2014 22:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>2013: In Industrienähe zu hohe Schwermetallgehalte im Staubniederschlag Schadstoffanteile im Feinstaub aber unkritisch</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/2013-in-industrienaehe-zu-hohe-schwermetallgehalte-im-staubniederschlag-schadstoffanteile-im-feinstaub-aber-unkritisch</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Nahbereich von Industrieanlagen und in Hafengebieten ist der Eintrag von Grobstaub als Staubniederschlag mit seinen giftigen und teilweise Krebs erzeugenden Bestandteilen auf Böden und Oberflächen an einigen Standorten in NRW weiterhin zu hoch. Die europäischen Grenz- und Zielwerte für die Inhaltsstoffe des Feinstaubs hingegen wurden überall eingehalten. <br> Im Gegensatz zu Grobstäuben gelangen die Feinstaubpartikel bei der Atmung zum Teil sehr tief in die Atemwege. Kleinste Partikel können über die Lungenbläschen sogar in die Blutbahn eintreten. Deshalb wurde Feinstaub PM10 landesweit an 28 Messorten auf Schwermetallverbindungen und an 22 Messorten auf Benzo[a]pyren untersucht. Dafür wurden jeweils Orte mit unterschiedlicher Luftqualität ausgewählt. Für gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe im Feinstaub PM10 gelten europaweite Zielwerte (Jahresmittelwerte) für die Metalle Cadmium (5 ng/m³), Nickel (20 ng/m³) und Arsen (6 ng/m³) sowie für den organischen Schadstoff Benzo[a]pyren (1 ng/m³). Keiner dieser Werte wurde in 2013 überschritten. Ebenfalls eingehalten wurde der Grenzwert für Blei von 0,5 µg/m³. <br> Der Eintrag von Luftschadstoffen über die Deposition grober Stäube kann zu schädlichen Bodenveränderungen führen. Außerdem können Staubniederschlag und seine Inhaltsstoffe indirekt die Gesundheit gefährden, wenn Gemüse, Früchte oder Futtermittel zu stark beaufschlagt und verzehrt werden, oder Kinder verunreinigte Erde in den Mund nehmen. In der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) sind deshalb Immissionswerte für Staubniederschlag und für metallische Inhaltsstoffe des Staubniederschlags (Blei, Cadmium, Arsen, Nickel, Thallium und Quecksilber) festgelegt. Die Niederschläge von Grobstaub (Staubdeposition) wurden an 140 Messpunkten erfasst und die darin enthaltenen Schwermetalle bestimmt. Das Staubniederschlagsmessnetz des LANUV ist nicht gleichmäßig über NRW verteilt, sondern konzentriert sich auf belastete Nahbereiche von Industrieanlagen und Häfen. Der Verkehr spielt als Verursacher von Schwermetallverbindungen nur eine untergeordnete Rolle. In einem zusätzlichen Messprogramm von April 2012 bis April 2013 zeigte sich, dass der bundesweit gültige Immissionswert der TA Luft für die Deposition von Quecksilber (1 µg/(m²*d)) auch an industriell beeinflussten Messorten bei weitem nicht erreicht wird. Ähnliches war in früheren Jahren für Thallium beobachtet worden.<br> Für weitere Schwermetalle wurden Immissionswerte für den Eintrag auf Böden und Oberflächen jedoch nach wie vor an zahlreichen Messpunkten nicht eingehalten. An 92 Messpunkten wurde der Immissionswert für Nickel überschritten. Der Immissionswert für Blei wurde an sieben Messpunkten, der für Arsen an zehn Messpunkten und für Cadmium an acht Messpunkten überschritten. Gegenüber 2012 ergab sich an mehreren Standorten eine Tendenz zur geringfügigen Steigerung der Belastung; es wurde in etwa das Belastungsniveau der Jahre 2010 und 2011 erreicht.<br> Da grobe Stäube nicht eingeatmet werden, bedeutet die Überschreitung der Immissionswerte für Staubniederschlag und seiner Inhaltsstoffe keine unmittelbare Gesundheitsgefährdung. Die Messungen dienen Insbesondere zur Überprüfung, ob es durch langjährig überhöhte Einträge zu bedenklichen Anreicherungen in Böden oder Pflanzen kommen kann. Werden bei zusätzlichen Untersuchungen gesundheitlich bedenkliche Schwermetallgehalte in Nahrungspflanzen festgestellt, ergehen vorsorglich Empfehlungen zu Verzehrs- und Nutzungsbeschränkungen in Gärten. Mittels Bodenuntersuchungen erfolgt eine nutzungsbezogene Beurteilung anhand der Prüfwerte des Bodenschutzrechts. 
</p>
<p>Die Jahreskenngrößen sind auf den Internetseiten des LANUV unter folgendem Link veröffentlicht: &lt;link luft immissionen ber_trend kenn.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/ber_trend/kenn.htm
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Messdaten</h2>
<p> Luftmessdaten 2013 und Vorjahre: <a href="http://internet2:1517/luft/immissionen/ber_trend/kenn.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/ber_trend/kenn.htm</a> 
</p>
<p>Tagesaktuelle Daten: <a href="http://internet2:1517/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-260</guid>
                        <pubDate>Fri, 15 Aug 2014 22:16:00 +0200</pubDate>
                        <title>Antibiotika–Anwendungen in der Tiermast müssen gemeldet werden</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/antibiotika-anwendungen-in-der-tiermast-muessen-gemeldet-werden</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 01.07.2014 müssen Antibiotika-Anwendungen in die HI-Tier-Datenbank (Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere) eingegeben werden. Dafür ist der Tierhalter verantwortlich. So sieht es das 16. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes (16. AMG-Novelle) vor.
</p>
<p> Ziel des neuen Gesetzes ist es, in der Bundesrepublik Deutschland den Antibiotikaeinsatz zu reduzieren und dadurch der Entstehung und Ausbreitung antibiotika-resistenter Bakterien entgegenzuwirken. 
</p>
<p>Außerdem mussten Nutztierhalter bis zum 30.06.2014&nbsp; die Tierart, die Nutzungsart und die Bestandsgröße unter Angabe des Namens, der Anschrift und der Registriernummer nach Viehverkehrsverordnung melden.
</p>
<p>Mit dem novellierten Arzneimittelgesetz kommen auf die Tierhalter einige Neuerungen zu. Dazu gehören umfassende Meldeverpflichtungen zum Antibiotika-Einsatz in der Aufzucht und Mast. Ab dem 01.07.2014 müssen die Antibiotika-Anwendungen bei zur Mast gehaltenen Tieren in die HI-Tier-Datenbank (Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere) durch den Tierhalter eingestellt&nbsp; werden. Das kann kontinuierlich oder als Sammelmeldung nach Ablauf eines jeden Halbjahres erfolgen. Grundlage für die Angaben sind die Arzneimittelanwendungs- und Abgabebelege und die tagesgenauen Tierbestände inkl. sämtlicher Zu- und Abgänge. Eine lückenlose Dokumentation ist also wichtig. Der Tierhalter kann auch Dritte, zum Beispiel seinen Tierarzt oder die QS GmbH (Qualität &amp; Sicherheit GmbH),&nbsp; mit der Meldung beauftragen. 
</p>
<p>Die erste Auswertung der eingestellten Daten wird Anfang 2015 nach dem Ende des ersten Erhebungszeitraumes erfolgen.
</p>
<p>Erläuterungen zum neuen Arzneimittelgesetz (betrifft die §§ 58a - 58d) und häufige Fragen: &lt;link agrar tiergesundheit arzneimittel tierarzneimittel.htm&gt;<a href="http://www.lanuv.nrw.de/agrar/tiergesundheit/arzneimittel/tierarzneimittel.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de/agrar/tiergesundheit/arzneimittel/tierarzneimittel.htm</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-262</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 Aug 2014 22:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Afrikanische Schweinepest: Kleinhaltung von Schweinen jetzt registrieren! </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/afrikanische-schweinepest-kleinhaltung-von-schweinen-jetzt-registrieren</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dringender Appell: Alle Schweinehaltungen, auch Kleinhaltungen, sofern nicht schon geschehen jetzt den Veterinärbehörden melden und bei der Tierseuchenkasse registrieren!<br> Denn auch Kleinhaltungen von Schweinen können bei der Verbreitung von Tierseuchen eine besondere Rolle spielen. Und das insbesondere deswegen, weil diese Haltungen in der Regel keine Biosicherheitsmaßnahmen, wie z. B. Abschirmung der Schweine von Wildschweinen, durchführen. <br> Es ist zudem gesetzlich vorgeschrieben (Tiergesundheitsrecht), dass jeder Schweinehalter sich grundsätzlich bei der Tierseuchenkasse registrieren lassen.<br> <br> Hintergrund: Anfang des Jahres 2014 wurde das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Polen und Litauen in Wildschweinen nachgewiesen und hat damit die Grenze der Europäischen Union überschritten. In Lettland wurde das Virus im Juni ebenfalls nachgewiesen. Nach den ersten Ausbrüchen erfolgten weitere Nachweise in Hausschweinebeständen und bei Wildschweinen bis zum jetzigen Zeitpunkt.<br> Aus der qualitativen Risikobewertung des Bundesforschungsinstitutes für Tiergesundheit (FLI) zur Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland aus Osteuropa von April 2014 geht hervor, dass ein Kontakt mit dem Virus z. B. zu infizierten Wildschweinen in erster Linie bei Freilandhaltungen, besonders in waldnahen Lagen und bei Betrieben mit niedriger Biosicherheit (z.B. Kleinhaltungen) möglich wäre. Eine Einschleppung dieser hoch ansteckenden und tödlich verlaufenden Krankheit bei Hauschweinen und Wildschweinen nach Nordrhein-Westfalen soll unbedingt verhindert werden, da das Auftreten der ASP in Nordrhein-Westfalen weitreichende Folgen für alle betroffenen Wirtschaftszweige hätte. Sollte eine Einschleppung erfolgen, muss dies möglichst schnell erkannt werden.<br> Daher ist es von größter Bedeutung, dass alle Schweinehaltungen, auch Kleinhaltungen, den Veterinärbehörden bekannt sind.<br> Vor diesem Hintergrund wird auch darauf hingewiesen, dass die Verfütterung von Speiseabfällen an Schweine verboten ist, da auch diese Träger von Krankheitserregern sein können.<br> <br> Mehr zur Afrikanischen Schweinepest: <a href="http://www.fli.bund.de" target="_blank" rel="noreferrer"> http://www.fli.bund.de </a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-266</guid>
                        <pubDate>Fri, 01 Aug 2014 22:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>Starkregen in Nordrhein-Westfalen: Münster mit 292 Litern je Quadratmeter rekordverdächtig</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/starkregen-in-nordrhein-westfalen-muenster-mit-292-litern-je-quadratmeter-rekordverdaechtig</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>292 mm (=Liter) Regen fielen im Raum Münster am Abend des 28.07.2014 innerhalb von nur 7 Stunden (17:00 bis 24:00 Uhr). Die Menge entspricht 29 randvoll mit Wasser gefüllten und übereinander gestapelten Putzeimern! Das ist einer der höchsten in Deutschland jemals gemessenen Werte.<br> Die Station Münster-Hauptkläranlage ist eine von 240 Niederschlagsmessstationen, die das LANUV landesweit betreibt. Sie registrierte, dass von den 292 mm der Hauptanteil, nämlich 220 mm in der sehr kurzen Zeit zwischen 19:45 Uhr bis 21:20 Uhr niederging. Die gemessene Niederschlagsmenge ist damit mehr als viermal so hoch, wie der langjährige Mittelwert für den gesamten Monat Juli – eindeutig viel zu viel für die städtische Kanalisation. Neben zahlreichen Straßen, Kellern und Plätzen, die durch die enorm hohen Regenmengen geflutet wurden, stiegen auch die Pegel im Gewässereinzugsgebiet der Ems. So stieg der Wasserstand am Pegel Greven vom Beginn des Regens bis zum Morgen um 5 Meter, was eine Erhöhung des Abflusses von rund 9 auf 130 m³/s mit sich brachte.<br> Die bislang in Deutschland höchste gemessene Niederschlagsmenge seit Aufzeichnungsbeginn wurde am 12./13.08.2002 an der Station Zinnwald / Erzgebirge mit 312 mm ermittelt – allerdings über einen Zeitraum von 24 Stunden. Damals führte der Regen zu dem verheerenden Hochwasser im Elbegebiet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hintergründe und mehr:<br> Bei der Auswertung eines Niederschlagsereignisses ist für Hydrologen und Meteorologen nicht nur Menge, Dauer und Verlauf von Interesse, sondern auch die in bestimmten zeitliche Intervallen – den sogenannten Dauerstufen - gefallenen Niederschlagssummen. Diesen für die Starkregenauswertungen genormten Zeitintervallen lassen sich Wiederkehrwahrscheinlichkeiten (sogenannte Jährlichkeiten) zuordnen. Die Wiederkehrwahrscheinlichkeiten werden nach einem statistischen Verfahren entweder aus den an der Messstelle langjährig gemessenen Niederschlagswerten bestimmt oder aber – wenn die Zeitreihe der an der Station gemessenen Daten für eine statistische Auswertung nicht ausreichend lang genug ist – durch Vergleich mit entsprechenden Daten des KOSTRA DWD (Koordinierte Starkregenauswertungen des DWD). Die Tabelle im Anhang gibt einen Überblick zu den Dauerstufen und gefallenen Niederschlagsmengen. Die hierbei auf Basis durch Vergleich mit KOSTRA DWD 2000 ermittelten Jährlichkeiten der einzelnen Dauerstufen lagen in allen Fällen sehr weit jenseits einer Wiederkehrwahrscheinlichkeit von 100 Jahren (statistisch gesehen). Fazit: Demnach war das Regenereignis am 28.07.2014 in Münster zwischen den nur 7 Stunden von 17:00 bis 24:00 Uhr mehr als „nur“ ein 100jähriges Ereignis!</p>
<p>Das LANUV betreibt 240 solcher Messstellen, einen Überblick über die aktuelle Niederschlags- und Pegelwerte gibt die öffentliche Internetseite <a href="http://luadb.lds.nrw.de/LUA/hygon/pegel.php?karte=nrw" target="_blank" rel="noreferrer">HYGON (Hydrologische Rohdaten online)</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-268</guid>
                        <pubDate>Thu, 31 Jul 2014 10:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Der Steinbeißer – Ein kleiner NRW-Fisch ist jetzt im Sommer großer Überlebenskünstler</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/der-steinbeisser-ein-kleiner-nrw-fisch-ist-jetzt-im-sommer-grosser-ueberlebenskuenstler</link>
                        <description>LANUV- Tier des Monats August</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nein, der „Steinbeißer“ ist kein Fabelwesen aus einem Märchen.&nbsp; Er ist ein 8-12 cm kleiner Fisch mit großen Fähigkeiten in den Bächen NRWs und Tier des Monats August. Denn jetzt im Sommermonat August können Bäche zur warmen Brühe werden - sauerstoffarm oder sogar ganz austrocknen! Und einer kommt damit bestens klar: Der Steinbeißer, (Cobitis taenia, auch Dorngrundel genannt). Denn Steinbeißer atmen bei Sauerstoffarmut mit einem Trick, der sogenannten „akzessorischen Darmatmung“. Verschluckter Luft wird im Enddarm Sauerstoff entzogen, die so verbrauchte Luft wird durch den After ausgeschieden. 
</p>
<p>&nbsp; <br> Steinbeißer heißen „Steinbeißer“ weil sie kleine Steine, nämlich Sand durchkauen, Kleintiere und anderes organisches Material daraus aufnehmen und den restlichen Sand durch die Kiemen wieder ausstoßen. Steinbeißer leben versteckt in Bächen und Flüssen Nordrhein-Westfalens.&nbsp; „Vieles deutet darauf hin, dass es nur noch wenige Vorkommen gibt. Die aktuell bekannten Vorkommen sind lückenhaft über Nordrhein-Westfalen verteilt. Der Schwerpunkt liegt jedoch in den sandigen Bächen der Münsterländer Bucht und im Weser-Einzugsgebiet“, sagt Georg Verbücheln, Abteilungsleiter für Naturschutz im Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV). 
</p>
<p>Steinbeißer gehören zur Familie der Schmerlen, sind dämmerungs- und nachtaktiv und graben sich tagsüber im sandigen Gewässergrund so ein, dass nur Kopf und Schwanz herausschauen. Sie leben in langsam fließenden Bächen, Flüssen, Altarmen und stehenden Gewässern mit klarem, sauerstoffreichen Wasser. Werden dies Gewässer an warmen Sommertagen sauerstoffarm, schalten sie auf die „akzessorische&nbsp; Darmatmung“ um. Dazu schlucken sie an der Wasseroberfläche Luft, aus der im Enddarm die dünne, sehr gut durchblutete Darmwand den Sauerstoff entzieht. Die verbrauchte Luft wird einfach durch den After wieder abgegeben. 
</p>
<p>Steinbeißer sind durch die europäische FFH-Richtlinie geschützt, denn dort wo sie bevorzugt leben sind die Gewässer noch vergleichsweise naturnah. Denn sie benötigen sogenannte "Pioniersande". Das sind Sandflächen, die nur entstehen, wenn sich sandiger Untergrund regelmäßig umlagert und dadurch frei von Bewuchs und Schlammablagerungen bleibt. In natürlichen oder naturnahen Gewässern entstehen solche Umlagerungen immer wieder neu durch die hydrologische Dynamik.</p><ul><li><p>Weitere Informationen zum Steinbeißer in NRW: </p><p><a href="http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/fische/kurzbeschreibung/106852" target="_blank" rel="noreferrer">www.naturschutzinformationen-nrw.de/ffh-arten/de/arten/gruppe/fische/kurzbeschreibung/106852 </a></p></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-280</guid>
                        <pubDate>Sat, 19 Jul 2014 14:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) informiert:
</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit.<br> Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p><b>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</b>
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br>Da für morgen kühleres und weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.<br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link luft ausbreitung prognrw.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul><li>an Stelle des Autos Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen</li><li>Fahrgemeinschaften bilden</li><li>beim Autofahren die Geschwindigkeit reduzieren, Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung benutzen</li><li>nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel verwenden.</li></ul><h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_o3_akt.htm _blank&gt;Aktuelle Luftqualität</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-285</guid>
                        <pubDate>Fri, 18 Jul 2014 14:22:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) informiert:
</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit.<br> Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p><b>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</b>
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br>Da die Wetterlage voraussichtlich anhält, muss auch morgen mit ähnlich hohen Ozonwerten gerechnet werden. <br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link luft ausbreitung prognrw.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul><li>an Stelle des Autos Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen</li><li>Fahrgemeinschaften bilden</li><li>beim Autofahren die Geschwindigkeit reduzieren, Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung benutzen</li><li>nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel verwenden.</li></ul><h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_o3_akt.htm _blank&gt;Aktuelle Luftqualität</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-290</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Jul 2014 15:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Gelbbauchunke – jetzt im Juli gehen in NRW die ersten jungen Unken das Jahrgangs 2014 an Land</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/die-gelbbauchunke-jetzt-im-juli-gehen-in-nrw-die-ersten-jungen-unken-das-jahrgangs-2014-an-land</link>
                        <description>LANUV- Tier des Monats Juli</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Gelbbauchunke ist Tier des Monats des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV NRW). Denn Bombina variegata, wie sie wissenschaftlich bezeichnet wird, war in&nbsp; den Mittelgebirgslagen von Nordrhein-Westfalen noch im letzten Jahrhundert ein&nbsp; häufig anzutreffender Lurch, stellenweise fast ein „Massen-Tier“ (Stichwort: „Froschregen“). Heute kommt nur noch an so wenigen Stellen vor, dass man diese an zwei, drei Händen abzählen kann. Jetzt im Juli kommen dort die ersten Jungtiere des Jahrgangs 2014 zur Welt.
</p>
<p>Ihre starke Abnahme hat sie auch zum „Amphib des Jahres 2014“ werden lassen – die Deutsche Gesellschaft für „Herpetologie und Terrarienkunde“ hatte sie dazu ausgewählt. 
</p>
<p>Gelbbauchunken sind echte Sonnenanbeter und fleißige Insektenfresser. Stechmücken haben an einem „Gelbbauchunken-Tümpel“ keine Chance! Sie lieben die Wärme in voll besonnten, kleinen Tümpeln. In Mitteleuropa ist sie sogar die einzige Amphibienart, die fast ausschließlich in flachen Lehmpfützen auf Forst- und Feldwegen, in Steinbrüchen und Tongruben lebt. Genau deswegen gibt es in NRW kaum noch Gelbbauchunken, denn fast alle Forst – und Feldwege sind asphaltiert worden oder sie wurden so „sauber“ mit einer sog. wassergebundenen Decke befestigt, dass zwar schwere Land- und Forstmaschinen bestens fahren können, aber weder für Gelbbauchunken in den Wäldern, noch für Schwalben, noch für ein durstiges Rebhuhn Regenwasser-Pfützen in der Feldflur übrig sind.
</p>
<p>Der Gesamtbestand lag nach Zählungen 2013 bei etwa 20-22 Vorkommen,&nbsp; alle in Schutzgebieten. „Die Art ist vom Aussterben bedroht. Ihr Überleben in NRW ist praktisch nur noch von&nbsp; Naturschutzmaßnahmen abhängig , ihre Rest-Populationen beschränken sich praktisch nur noch auf wenige Schutzgebiete, unter anderem auf Truppenübungsplätze und einige Stein- und Tonabgrabungen. “, sagte Arno Geiger, Amphibienexperte im Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV). 
</p>
<p>Die ursprünglichen Lebensräume sind die kleinen Tümpel, Hochwasserreste und Altarme in den Fluss- und Bachauen. Von dort aus besiedelten die ca. 5 cm kleinen Froschlurche die Kulturlandschaft und wurde während der zurückliegenden Jahrzehnte in Mitteleuropa zum Verlierer aufgrund der Intensivierung in Land- und Forstwirtschaft. Deswegen hatte sie die Europäische Kommission auf die Anhänge II und IV der FFH Richtlinie gesetzt.</p><ul><li>Was ist die FFH-Richtlinie?<br><a href="http://www.fauna-flora-habitatrichtlinie.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.fauna-flora-habitatrichtlinie.de/</a></li><li>Weitere Infos zur Gelbbauchunke:<br><a href="http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/artenschutz/de/arten/gruppe/amph_rept/kurzbeschreibung/102324" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/artenschutz/de/arten/gruppe/amph_rept/kurzbeschreibung/102324</a></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-291</guid>
                        <pubDate>Thu, 03 Jul 2014 15:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Einen &quot;armen Hund&quot; aus dem Urlaub nach Hause mitnehmen? Vorsicht – Einreisebestimmungen beachten!</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/einen-armen-hund-aus-dem-urlaub-nach-hause-mitnehmen-vorsicht-einreisebestimmungen-beachten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sommerzeit ist Reisezeit – In meist südlichen Urlaubsländern freundet man sich schnell mit dem netten Hund oder der zutraulichen, aber abgemagerten Katze an und möchte sie so gern einfach mit nach Hause nehmen. Doch ist in jedem Fall Vorsicht geboten. Wegen fehlender Papiere endet die Reise des neuen „Familienmitglieds“ oft am Einreiseflughafen in Deutschland.<br> Der Auslandshandel mit Tieren bedarf grundsätzlich einer gesetzlichen Erlaubnis. Neben kommerziellen Gesichtspunkten ist einer der Gründe dafür die Gefahr, dass Katzen und Hunde aus Südeuropa, den Subtropen und Tropen gefährliche Krankheiten einschleppen können. Dazu zählen z. B. die tödlich verlaufende Tollwut oder Infektionen mit gefährlichen Parasiten, die neben Hunden und Katzen auch den Menschen befallen können und ebenfalls zum Tod führen können. Oft werden Touristen als „Flugpaten“ angeworben und tragen mit ihrer gut gemeinten Hilfe dazu bei, die gesetzlichen Bestimmungen zu umgehen. Doch die betroffenen Hunde oder Katzen sind meist nicht geimpft oder haben keine Papiere, die Impfschutz oder Gesundheit belegen. Kann bei der Einreise eines Haustiers z. B. kein wirksamer Tollwutimpfschutz nachgewiesen werden, sind die verantwortlichen Tierärzte am Flughafen gezwungen, das Tier in Gewahrsam zu nehmen und schlimmstenfalls mehrere Monate unter Quarantäne zu stellen. Die Quarantäne, die in speziell geeigneten Tierheimen durchgeführt werden muss, bedeutet für das betroffene Tier über einen langen Zeitraum Isolation. Aber nicht nur das Tier ist in dem Fall „arm dran“, auch die vermeintlichen Retter dürften böse überrascht sein, denn wer das Tier nach Deutschland einführt, muss für die möglichen Folgekosten der Unterbringung in Quarantäne aufkommen. Wer also ein Tier aus dem Ausland nach Deutschland mitnehmen möchte, sollte sich unbedingt vorher darüber informieren, ob alle Bestimmungen zur Einreise erfüllt sind. Nur so können unerwartete Probleme vermieden werden. Sind die Informationen zu unkonkret oder fehlen sie ganz, sollte das Tier dort wo es ist belassen werden – so schwer das im Einzelfall gerade für Kinder auch sein mag. <br> Übrigens: Auch in deutschen Tierheimen warten viele Hunde und Katzen dringend auf ein neues Zuhause! Diese Tiere sind bereits geimpft, gekennzeichnet, in der Regel kastriert und übertragen keine Parasiten. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-292</guid>
                        <pubDate>Wed, 02 Jul 2014 15:21:00 +0200</pubDate>
                        <title>Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in NRW - das LANUV berichtet </title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/natur-umwelt-und-verbraucherschutz-in-nrw-das-lanuv-berichtet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nordrhein-Westfalen ist mit etwa 18 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands. 18 Millionen Gründe, sich für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher, unseres Lebensraumes und die Bewahrung von Naturschätzen zu engagieren. Über eintausend Fachleute aus Naturwissenschaft und Technik tun das beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Eine tägliche Herausforderung!<br> Auf 140 Seiten stellt sich das LANUV im Jahresbericht 2013 mit seiner Aufgabenfülle vor. Die Fachleute berichten aus ihrem Arbeitsalltag, in dem sie vielen wichtigen Fragen nachgehen. Wie geht es der Natur in NRW? Sind die Tiere gesund, deren Fleisch auf unserem Speiseplan steht? Wie können sich unsere Städte für den Klimawandel rüsten? Woher kommt eigentlich der Feinstaub und wie lässt er sich reduzieren? Welche Schadstoffe sind im Wasser gefährlich? Wie sicher sind die Spielsachen unserer Kinder? Welchen Schutz brauchen wir vor elektromagnetischen Feldern? Der Bericht kann kostenlos beim LANUV bezogen werden, ob als Druckversion oder als digitale Ausgabe, unter: <a href="http://www.lanuv.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de.</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-296</guid>
                        <pubDate>Tue, 01 Jul 2014 15:29:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wildlebende Pflanzen und Tiere sind keine Urlaubsmitbringsel – Elfenbeinschnitzerei und Krokotasche auch nicht!</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/wildlebende-pflanzen-und-tiere-sind-keine-urlaubsmitbringsel-elfenbeinschnitzerei-und-krokotasche-auch-nicht</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt das nicht? Das Gefühl, die schöne Alpenorchidee am Wegesrand in den Dolomiten könnte im heimischen Garten auch gut aussehen. Oder der elfenbeinverzierte Bilderrahmen auf dem Markt in Kenia – das wäre doch was für´s Wohnzimmer zuhause! Eine exotisch anmutende Wolfsmilch aus Teneriffa, ein bunter Gecko aus Malaysia oder eine bunte Steinkoralle dem Roten Meer gehören genau so wenig ins Urlaubsgepäck wie die Frauenschuh-Orchidee aus den Alpen oder die Arnika-Rosette von einer Wiese im nordrhein-westfälischen Siegerland.<br> Wildlebende Pflanzen und Tiere unterliegen europäischen und weltweiten Handelsbeschränkungen (CITES) und nationalen Artenschutzbestimmungen. Je nach Tier- oder Pflanzenart untersagen sie die sog. „Freilandentnahme“, den Handel oder die Einfuhr zu gewerblichen oder rein privaten Zwecken. Viele Pflanzen- und Tierarten unterliegen der EU-Artenschutzverordnung, die auf dem Washingtoner Artenschutzabkommen basiert. Sie sind in Deutschland meldepflichtig. „Wer geschützte Pflanzen oder Tiere erwirbt, muss sie bei der für ihn zuständigen Stadt oder dem Kreis anmelden und die Herkunft belegen“, erklärt Dr. Thomas Delschen, kommissarischer Präsident des LANUV. Kann die legale Herkunft aus genehmigter Nachzucht nicht nachgewiesen werden, wird der Neuzugang beschlagnahmt – genauso wie im Falle einer unterlassenen Meldung.<br> Aber nicht nur die Mitnahme wildlebender Pflanzen und Tiere ist heikel. So manche arglos mitgebrachte Krokotasche aus Kalifornien, Elfenbeinschnitzerei aus Kenia oder Korallenschmuck aus Ägypten überlebt die Einreisekontrolle am Flughafen nicht. Liegen hier Verstöße gegen das internationale Handelsabkommen „CITES“ vor, landen auch diese Mitbringsel im Zweifel in den Asservatenkammern des Zolls und dem Besitzer droht eine empfindliche Geldstrafe. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät auf solche Mitbringsel grundsätzlich zu verzichten. Denn die internationalen Artenschutzbestimmungen müssen zum Schutz der wildlebenden Tiere und Pflanzen in unseren Urlaubsländern sehr enge Grenzen stecken. Reisende, die diese Grenzen – oft auch ohne es zu merken – überschreiten, können sich später, beim Zoll im Heimatland keinesfalls auf Unwissenheit berufen. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-303</guid>
                        <pubDate>Fri, 13 Jun 2014 15:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV- Tier des Monats Juni ist die Kreuzkröte</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-tier-des-monats-juni-ist-die-kreuzkroete</link>
                        <description>Kreuzkröte – jetzt, in den warmen Sommernächten „quakt“ sie auf Industriebrachen und an Baggerseen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Tier des Monats Juni des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ist die Kreuzkröte (Bufo calamita). Ihre Paarungsrufe sind metallisch klingende Rufserien, die jetzt in windstillen Sommerächten bis zu zwei Kilometer weit zu hören sind. Ursprünglich kam die Kreuzkröte in den offenen Sand- und Kiesflächen der weiten Auenlandschaften von Rhein, Weser, Ems, Lippe, Ruhr und andern NRW-Flüssen und Bächen vor. „Heute ruft diese kleinste Kröte NRWs in lauen Sommernächten vor allem in Baggerseen und auf Industriebrachen, vorwiegend im Rheinland und Ruhrgebiet“, sagte Georg Verbücheln, Abteilungsleiter für Naturschutz im Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV). „Wirft man einen Blick in die aktuelle Rote Liste, dann stellt man fest, dass die Kreuzkröte hier bei uns im rheinischen Teil NRWs ”gefährdet”, in Westfalen sogar „stark gefährdet“ ist, denn intakte Flussauen gibt es kaum noch, denn die Flüsse sind eingedeicht“.
</p>
<p><br>Doch die Kreuzkröte ist anpassungsfähig und nimmt heute auch mit so genannten „Sekundärbiotopen“ vorlieb: Überall, wo Bagger und Baumaschinen den Boden umwälzen und der Baustellen-Charakter danach auch noch viele Jahre erhalten bleibt – ganz so wie im Falle der früheren Hochwässer in den Flussauen – da findet die Kreuzkröte „Asyl“. So wissen viele Menschen in NRW gar nicht, dass Kreuzkröten direkt vor ihrer Haustür vorkommen. Denn heute liegen im Ruhrgebiet mit seinen Industriebrachen und in den Rhein- und Weserauen mit ihren Baggerseen die letzten Ersatz-Lebensräume der Kreuzkröten. Dr. Verbücheln: „Es nicht nur für Kreuzkröten, sondern auch für andere an diese Lebensräume angepassten Tiere und Pflanzen wichtig, die flachen Gewässer auf den Industriebrachen und das eine oder andere naturnahe Ufer eines Baggerlochs so zu erhalten, wie es jetzt ist und nicht unter rein ästhetischen Gesichtspunkten umzugestalten und mit Ziergrün zu bepflanzen“.<br>Mit einer Körperlänge von vier bis acht Zentimetern ist die Kreuzkröte die kleinste einheimische Krötenart. Die Körperfärbung variiert auf der warzigen Oberseite zwischen braunen, grünen und grauen Farbtönen. Charakteristisch ist ein längs über den Rücken verlaufender gelber Strich. Tagsüber verbergen sich die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere unter Steinen oder in Erdhöhlen. Als Winterquartiere nutzen sie zum Beispiel lockere Sandböden oder Steinhaufen. Bevorzugte Laichgewässer sind sonnenexponierte Flach- und Kleingewässer, wie Überschwemmungstümpel, Pfützen, Lachen oder Heideweiher. Die ausgedehnte Fortpflanzungsphase der Kreuzkröte reicht von Mitte April bis Mitte August. In dieser Zeit erscheinen die Weibchen nur für wenige Tage am Laichgewässer. In einer Rekordzeit von nur 24 Tagen entwickeln sich die Jungtiere. Nicht zu verwechseln ist die bis Kreuzkröte mit der etwas größeren, dunkler gefärbten Erdkröte, die nur einmal im zeitigen Frühjahr kurz an Ihrem „Laichgewässer“ erscheint und den Rest des Jahres dann meist in Wäldern verbringt. Es gibt in NRW drei Kröten-Arten: Erdkröte, Kreuzkröte und im Bereich der warmen Kölner Bucht die Wechselkröte. Alle drei fressen Schnecken, Würmer, Spinnen und Insekten.<br> Weitere Informationen… </p><ul><li>Infos zur Kreuzkröte in NRW: <a href="http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/artenschutz/de/arten/gruppe/amph_rept/kurzbeschreibung/102329" target="_blank" rel="noreferrer">www.naturschutzinformationen-nrw.de</a></li><li>zur „Roten Liste NRW“: &lt;link natur arten roteliste.htm _blank&gt; /www.lanuv.nrw.de/natur/arten/roteliste.htm<br> - <a href="http://www.umwelt.nrw.de/ministerium/service_kontakt/archiv/presse2011/presse110214.php" target="_blank" rel="noreferrer">erläuternde Pressemitteilung zur Roten Liste</a> </li><li>…… und nicht vergessen: morgen, Samstag den 14. Juni ist <a href="http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/tag_der_artenvielfalt/geo-tag-der-artenvielfalt-2014-4830.html" target="_blank" rel="noreferrer">GEO-Tag der Artenvielfalt </a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-305</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Jun 2014 15:36:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Das wilde Nordrhein-Westfalen ist durch den Artenverlust bedroht“ Landesumweltamt (LANUV) und Wald und Holz NRW rufen zum Schutz der heimischen Artenvielfalt auf</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/das-wilde-nordrhein-westfalen-ist-durch-den-artenverlust-bedroht-landesumweltamt-lanuv-und-wald-und-holz-nrw-rufen-zum-schutz-der-heimischen-artenvielfalt-auf</link>
                        <description>Artensterben setzt sich auch in NRW fort</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Nordrhein-Westfalen setzt sich das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten weiter fort. Besorgniserregend sei vor allem, dass die Gefährdung bisher ungefährdeter „Allerweltsarten“ deutlich zunehme, teilten das Landesumweltamt (LANUV) und der Landesbetrieb Wald und Holz NRW im Vorfeld des GEO-Tages der Artenvielfalt am 14. Juni mit. Zu den in NRW in den letzten Jahrzehnten ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten zählen etwa die Große Rohrdommel, das Birkhuhn und die Kornrade. Weitere Tierarten wie Kreuzotter, Gelbbauchunke, Mopsfledermaus und Feldhamster drohen in absehbarer Zeit zu verschwinden, wenn nicht gegengesteuert wird. „Wenn sich die negative Entwicklung etwa beim Kiebitz weiter fortsetzt wie in den letzten Jahren, dann läuft auch diese heimische Art Gefahr, um 2030 ausgestorben zu sein“, warnte der kommissarische Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen.
</p>
<p><br> Nach Angaben der Landesregierung liegt die Zahl der bereits ausgestorbenen oder verschollenen Tier- und Pflanzenarten in NRW mit mehr als neun Prozent so hoch wie nie. „Auch wenn wir durch umfangreiche Naturschutzprojekte den Artenverlust in NRW verlangsamen, setzt sich das Artensterben weiter fort. Damit ist das wilde NRW bedroht“, sagte Andreas Wiebe, Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW. „Der Artenverlust ist neben dem Klimawandel die größte Bedrohung für uns und die Art und Weise, wie wir leben werden“, betonten die Leiter des Landesumweltamtes und des Landesbetriebs Wald und Holz NRW im Vorfeld des europaweiten GEO-Tags der Artenvielfalt am 14. Juni.<br> Der Aktionstag wird zum 16. Mal in Deutschland und den Nachbarländern durchgeführt und von der Stiftung der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Ziel des Aktionstages ist es, den Fokus auf die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt zu lenken. Im Jahr 2013 beteiligten sich rund 15 000 Menschen in über 600 Aktionen.<br> Insgesamt sind nach der aktuellen „Roten Liste der gefährdeten Arten in NRW“ etwa 45 Prozent der beobachteten Tier- und Pflanzenarten gefährdet oder bereits ausgestorben, darunter</p><ul><li>rund 42 Prozent der Säugetierarten,</li><li>etwa 42 Prozent der Farn- und Blütenpflanzen,</li><li>mehr als 50 Prozent der Vogelarten,</li><li>gut 55 Prozent der Schmetterlingsarten</li><li>rund 60 Prozent der Moose,</li><li>ungefähr 71 Prozent der Kriechtiere sowie</li><li>zirka 52 Prozent der Wildbienen und Wespen.</li></ul><p>„Wir konnten zwar zwischen 1999 und 2011 eine weitere Verschlechterung bei verschiedenen gefährdeten Arten durch eine aktive Naturschutzpolitik abwenden. So sind Weißstorch, Uhu und Biber wieder an vielen Stellen im Land heimisch geworden. Trotzdem gilt weiterhin, dass etwa die Hälfte der beobachteten Tier- und Pflanzenarten bei uns in ihrer Existenz gefährdet sind – und damit auch das Wilde NRW“, sagte Georg Verbücheln, Abteilungsleiter Naturschutz im LANUV.<br> Die Ursachen des Artensterbens in NRW sind häufig menschengemacht: Hierzu gehören unter anderem die zu intensive Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, die Zerstörung und Zerschneidung naturnaher Lebensräume und der fortschreitende Flächenfraß. So gehen täglich in NRW etwa 10 Hektar an wertvollen Lebensräumen für eine Vielzahl von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten verloren.
</p>
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<p><b>Erfolge beim Arten- und Naturschutz</b>
</p>
<p>Durch ambitionierte Naturschutzprojekte konnten in den letzten Jahren aber auch deutliche Erfolge erzielt werden. Die Ausweisung von 100 Wildnisgebieten in den Wäldern des Landes und weiteren Schutzgebieten hat wichtige Lebensräume für gefährdete Arten gesichert. Einst ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten sind mittlerweile wieder in Nordrhein-Westfalen heimisch und in ihrem Bestand gefährdete Arten konnten sich wieder ein Stück weit erholen. So zählen die Bachforelle und viele Libellenarten zu den Gewinnern der Renaturierung und Verbesserung der Gewässergüte vieler Fließgewässer. Ehemals ausgestorbene Arten wie der Lachs ist mithilfe eines aufwändigen Wiederansiedlungsprojektes in der Sieg wieder heimisch. Auch der bis vor einigen Jahren ausgestorbene Fischotter ist von alleine in das Münsterland zurückgekehrt. „Die Verbesserung der Waldlebensräume zeigt Erfolge“, sagte Hans-Jürgen Schäfer, Abteilungsleiter Naturschutz bei Wald und Holz NRW. „Wildkatze und Schwarzstorch kehren mehr und mehr in unsere Wälder zurück. Die Rückkehrer sind für uns das Signal, dass sich die jahrzehntelangen Investitionen in die Zukunft unserer Wälder und den Artenschutz gelohnt haben“, so Schäfer. Insgesamt investiert die Landesregierung rund 36 Millionen Euro pro Jahr in den Naturschutz und damit in die Reparatur zerstörter Lebensräume.<br> Das NRW-Umweltministerium, das LANUV und Wald und Holz NRW haben das Jahr 2014 unter dem Motto „WildesNRW“ zu einem Schwerpunktjahr gemacht und wollen damit auf die faszinierende Artenvielfalt in NRW, aber auch auf das fortschreitende Artensterben und den Verlust des wertvollen Naturerbes aufmerksam machen. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW hat zum Schwerpunktjahr eine landesweite Wanderreihe durch die Wildnisgebiete Nordrhein-Westfalens gestartet, die Urwälder von morgen. Auf insgesamt 14 Themenwanderungen zeigen Försterinnen und Förster besonders eindrucksvolle Waldgebiete, in denen man erahnen kann, wie unsere weitgehend verloren gegangene, ursprüngliche Naturlandschaft ausgesehen hat.
</p>
<p><b>Alle Termine und Orte der „Wildnis-Wanderungen“ finden Sie hier:</b> <a href="http://www.wald-und-holz.nrw.de/wildnis" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.wald-und-holz.nrw.de/wildnis</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen…</b></p><ul><li><a href="http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/tag_der_artenvielfalt/geo-tag-der-artenvielfalt-2014-4830.html" target="_blank" rel="noreferrer">zum GEO-Tag der Artenvielfalt</a> </li><li>&lt;link natur arten roteliste.htm _blank&gt;Rote Liste der gefährdeten Arten NRW<br><a href="http://www.umwelt.nrw.de/ministerium/service_kontakt/archiv/presse2011/presse110214.php" target="_blank" rel="noreferrer">- Pressemitteilung dazu</a> </li><li><a href="http://www.umwelt.nrw.de/extern/epaper/2014/neue_naturschutzpolitik/#/1/" target="_blank" rel="noreferrer">zur neuen Naturschutzpolitik in NRW</a> </li><li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KKm72NW9w4M" target="_blank" rel="noreferrer">zum neuen Video über die faszinierende Natur in NRW</a> </li><li><a href="http://www.umwelt.nrw.de/extern/epaper/2014/naturparke_nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">zur Broschüre „Schatz vor Deiner Tür“ über die 14 Naturparke in NRW und den Nationalpark Eifel</a> </li></ul><p>&nbsp;</p>
<p><b>WildesNRW – Der Schatz vor Deiner Tür’</b>
</p>
<p>Alte Buchenwälder, mystische Moore, knorrige Eichenbäume, moosbedeckte Auenwälder, blühende Heideflächen, ausgedehnte Wasserlandschaften und wilde Mittelgebirgsbäche: Nordrhein-Westfalen hat eine einzigartige Natur und eine faszinierende Artenvielfalt. Mehr als 3.000 Naturschutzgebiete, etwa 550 Gebiete des europäischen Schutzgebietssystems „Natura 2000“, der Nationalpark Eifel, rund 100 Wildnisgebiete und 14 Naturparke bewahren das heimische Naturerbe und machen es für die Bevölkerung erlebbar. Als bevölkerungsreichstes Bundesland ist Nordrhein-Westfalen nicht nur Heimat für rund 18 Millionen Menschen; auch mehr als 43.000 verschiedene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten finden hier Lebensraum, vom kleinsten Insekt über unseren „Urwald-Baum“, die Rotbuche, und den Wanderfalken als weltweit schnellstem Lebewesen bis hin zum größten Wildtier in NRW, dem europäischen Wisent. Sie alle gehören zum „Wilden NRW“: Ein Schatz vor unserer Tür, den es für kommende Generationen zu bewahren gilt.<br> Doch diese beeindruckenden Zahlen dürfen nicht drüber hinwegtäuschen, dass unser Naturerbe gefährdet ist. Das Artensterben schreitet auch in NRW weiter voran: Etwa 45 Prozent der beobachteten Tier- und Pflanzenarten in NRW sind gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Und die Situation verschärft sich. Denn mittlerweile geraten auch immer mehr Allerweltsarten an den Rand ihrer Existenz.
</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema:<br><a href="http://www.wildes.nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.wildes.nrw.de</a><br> Twitter: @wildesnrw<br> Facebook: Wildes NRW</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-307</guid>
                        <pubDate>Wed, 11 Jun 2014 15:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>Messergebnisse 2013: Sehr geringe Konzentrationen hochtoxischer Dioxine, Furane und polychlorierter Biphenyle (PCB) in der Außenluft, jedoch weiterhin Überschreitungen bei der Deposition</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/messergebnisse-2013-sehr-geringe-konzentrationen-hochtoxischer-dioxine-furane-und-polychlorierter-biphenyle-pcb-in-der-aussenluft-jedoch-weiterhin-ueberschreitungen-bei-der-deposition</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Konzentrationen der hochtoxischen Dioxine, Furane und dioxinähnlichen polychlorierten Biphenyle (PCB) in der Außenluft haben das niedrigste Niveau seit Beginn der Messungen erreicht. Das belegen die Messungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Bereits seit fünfzehn Jahren liegen die Konzentrationen nun schon weit unterhalb des Zielwertes des Länderausschusses für Immissionsschutz.<br> Das LANUV verfügt über langjährige Messreihen, die für die Dioxine und Furane bis 1988 zurückgehen und damit zu den längsten Messreihen weltweit zählen. Zu Beginn der Messungen waren die Konzentrationen der Dioxine und Furane etwa zehn bis zwanzigmal höher als heute, konnten aber durch Minderungsmaßnahmen zunächst an Müllverbrennungsanlagen, später an Anlagen der Metall erzeugenden und verarbeitenden Industrie auf das heutige Niveau gesenkt werden. <br> Die Stoffgruppe der polychlorierten Biphenyle (PCB) wird seit 1994 systematisch gemessen. Zu diesem Zeitpunkt war die Verwendung und Produktion dieser Stoffe bereits seit Jahren verboten. Da PCB in der Umwelt kaum abgebaut werden, nimmt deren Konzentration nur sehr langsam ab. Durch Recycling von PCB-haltigen Materialien (z. B. Transformatoren, Kondensatoren, Hydraulikanlagen) kann zudem ein Teil des vorher gebundenen PCB wieder in die Umwelt gelangen. Wenn sie einmal freigesetzt sind, muss man viele Jahrzehnte mit den schwer abbaubaren Stoffen in der Umwelt leben.<br> Neben der Luftqualität wird der Staubniederschlag auf den Boden, auf Pflanzen und andere Flächen auf seine Bestandteile untersucht. Giftige Substanzen, die sich mit dem Staub ablagern, können über diesen Weg in die Nahrungskette gelangen und die Gesundheit schädigen. Um das zu vermeiden, werden Depositionsmessungen durchgeführt. Im Unterschied zu den Konzentrationen in der Außenluft liegt der Eintrag von Dioxinen, Furanen und PCB über den Staubniederschlag immer noch über dem Zielwert. <br> Wegen des sehr langsamen Rückgangs wird der Eintrag noch auf absehbare Zeit höher sein, als es unter Vorsorgegründen geboten ist. Hier macht sich die Industriegeschichte in NRW bemerkbar, die nach der weitgehenden Minderung „frischer“ Emissionen bei so stabilen Stoffen auch noch Jahrzehnte nach ihrer Anwendung zu erhöhten Einträgen aus der Luft führt. 
</p>
<p><b>Die Messergebnisse zusammengefasst:</b>
</p>
<p>Die Größenordnung: Die Konzentrationen von Dioxinen, Furanen und PCB in der Außenluft werden in Femtogramm gemessen. Fünfzehn Nullen stehen dabei hinter dem Komma. Es sind also sehr kleine Mengen, die trotzdem erfasst werden müssen, weil diese Stoffe hochgiftig sind. Die toxischen Eigenschaften der einzelnen Substanzen sind unterschiedlich. Deshalb gibt es Bewertungsfaktoren der Weltgesundheitsorganisation für die gesamte Schadstoffgruppe, so genannte Toxizitätsäquivalente. Die Messwerte lagen 2013 zwischen 16 und 23 Femtogramm WHO-Toxizitätsäquivalente pro Kubikmeter Luft. Der Zielwert beträgt 150 Femtogramm. Die gemessenen Konzentrationsunterschiede zwischen den einzelnen Messorten sind gering. Die Messstellen befinden sich in Essen, Dortmund und Duisburg.<br> Die Ergebnisse der Depositionsmessungen sind zwar ebenfalls rückläufig, aber mit 4,9 bis 14 Picogramm WHO-Toxizitätsäquivalente pro Quadratmeter und Tag lagen sie 2013 an allen Messorten über dem Zielwert von 4 Picogramm WHO-Toxizitätsäquivalente pro Quadratmeter und Tag, wobei selbst an einem Standort in der Eifel ein Wert von 7,3 Picogramm WHO-Toxizitätsäquivalente pro Quadratmeter und Tag erreicht wurde. Die höchsten Werte wurden im Duisburger Süden gemessen. 
</p>
<p>Zu den Messergebnissen: <a href="http://internet2:1517/luft/immissionen/staub/messergeb.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-309</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Jun 2014 15:56:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 µg/m3</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ozonwerte-in-nordrhein-westfalen-ueberschreiten-die-informationsschwelle-von-180-g-m3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) informiert:
</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welcher Ort bzw. welche Region davon betroffen ist, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit.<br> Diese Symptome können oberhalb der Informationsschwelle bei besonders empfindlichen Personengruppen auftreten.<br> Etwa 10 bis 20 % der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein. 
</p>
<p><b>Bei Ozonwerten oberhalb der Informationsschwelle wird Personen, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Ozon reagieren, vorsorglich empfohlen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.</b>
</p>
<p>Sollten die Werte über die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigen, erfolgt eine weitere Pressemitteilung.<br> Da für morgen kühleres und weniger sonniges Wetter erwartet wird, sollten ähnlich hohe Ozonwerte morgen nicht mehr auftreten.<br> Kartendarstellungen mit NRW-weiten Ozonprognosen für den aktuellen und den folgenden Tag finden Sie im Internet unter &lt;link luft ausbreitung prognrw.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de/luft/ausbreitung/prognrw.htm.
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:</p><ul><li>an Stelle des Autos Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen</li><li>Fahrgemeinschaften bilden</li><li>beim Autofahren die Geschwindigkeit reduzieren, Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung benutzen</li><li>nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel verwenden.</li></ul><h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_o3_akt.htm _blank&gt;Aktuelle Luftqualität</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-310</guid>
                        <pubDate>Fri, 23 May 2014 15:58:00 +0200</pubDate>
                        <title>Förderprogramm zur Kastration von Katzen verlängert</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/foerderprogramm-zur-kastration-von-katzen-verlaengert</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund seiner großen Nachfrage wird das Förderprogramm Katzenkastration in diesem Jahr verlängert. Die Bewilligung erfolgt unter den gleichen Voraussetzungen wie im letzten Jahr. <br> Verwilderte Katzen <a href="http://internet2:1517/agrar/foerderprogramme/katzen.htm#wildkatze" target="_blank" rel="noreferrer">(nicht zu verwechseln mit Wildkatzen!)</a> vermehren sich stark. Deshalb gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen an Tierschutzvereine für die Kastration von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtier aufgenommen werden.<br> Alle eingetragenen und gemeinnützigen Vereine, die auf dem Gebiet des Tierschutzes in Nordrhein-Westfalen tätig sind, können diese Förderung erhalten. Gefördert werden ausschließlich die Kosten für die Katzenkastration, die bei dem Verein unmittelbar anfallen. Kastrationen durch Tierärztinnen und Tierärzte, die beim Tierschutzverein angestellt sind, sind nicht zuwendungsfähig. Jede kastrierte Katze muss gekennzeichnet werden.<br> Die Höhe der Zuwendung beträgt 40,- Euro pro kastrierter Katze und 25,- Euro pro kastriertem Kater. Die Förderung soll bis zum 31.12.2014 erfolgen.
</p>
<p>&nbsp;</p><ul><li><a href="http://internet2:1517/agrar/foerderprogramme/katzen.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Förderprogramm Katzenkastration</a></li><li><a href="http://internet2:1517/agrar/foerderprogramme/katzen/Antrag-Zuwendung_LANUV_Katzenkastration2014.doc" target="_blank" rel="noreferrer">Antragsformular</a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-313</guid>
                        <pubDate>Thu, 15 May 2014 16:01:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV-Presseeinladung: Presseeinladung  Luftqualität 2013: Entwicklung bei Feinstaub und Stickstoffdioxid   Dienstag, 20. Mai, 11:00-12:00 Uhr LANUV, Essen, Wallneyer Straße 6, (Haupteingang)  Am Dienstag, dem 20. Mai stellt das Landesamt für Natur, Umwel</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-presseeinladung-presseeinladung-luftqualitaet-2013-entwicklung-bei-feinstaub-und-stickstoffdioxid-dienstag-20-mai-11-00-12-00-uhr-lanuv-essen-wallneyer-strasse-6-haupteingang-am-dienstag-dem-20-mai-stellt-das-landesamt-fuer-natur-umwel</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag, 20. Mai, 11:00-12:00 Uhr LANUV, Essen, Wallneyer Straße 6, (Haupteingang)
</p>
<p>Am Dienstag, dem 20. Mai stellt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die Auswertung der Luftmesswerte zu Feinstaub, Stickstoffdioxid und anderen Schadstoffen für das gesamte Jahr 2013 vor. 
</p>
<p>Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, mit den Fachleuten des Hauses über die Messergebnisse zu sprechen. Zu Fragen der Luftreinhaltung, wie Ursachen der Schadstoffbelastung und Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität werden gern Ihre Fragen beantwortet. Beispielhaft sei hier die letzte Umsetzungsstufe der Umweltzonen in NRW genannt, die in ca. sechs Wochen in Kraft tritt. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Daten zur Luftqualität 2013 werden anschließend im Internet veröffentlicht: <a href="http://internet2:1517/luft/immissionen/ber_trend/kenn.htm" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/ber_trend/kenn.htm</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-320</guid>
                        <pubDate>Tue, 06 May 2014 16:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>Vier Hufschmiedinnen und 151 Hufschmiede in NRW staatlich anerkannt</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/vier-hufschmiedinnen-und-151-hufschmiede-in-nrw-staatlich-anerkannt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hat eine Liste der staatlich anerkannten selbstständigen Hufbeschlagschmiedinnen und Hufbeschlagschmiede veröffentlicht. Durch einen fachgerechten Huf- und Klauenbeschlag wird die Gesundheit von Huf- und Klauentieren gewährleistet. Die Tiere bleiben aktiv, beweglich und gesund. Geschulte und anerkannte Fachkräfte können das am Besten sicherstellen. Die Ausbildung &nbsp;findet in Lehrbetrieben des Hufbeschlag-Schmiedehandwerks statt. Die Zulassung zur Prüfung wird vom LANUV erteilt. In NRW gibt es zwei staatlich anerkannte Hufbeschlaglehrschmieden.
</p>
<p>Zur Information und Anmeldung zu den Kursen:<br> Ernst Niemerg oHG<br> Inh.: B. Niehoff<br> Grevener Straße 13 <br> 48149 Münster <br><a href="#" data-mailto-token="rfnqyt/nsktEjwsxy2snjrjwl3ij" data-mailto-vector="5">info(at)ernst-niemerg.de</a> <br><a href="http://www.ernst-niemerg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.Ernst-Niemerg.de</a> 
</p>
<p>Manfred &amp; Christoph Schweppe<br> Evinger Str. 667<br> 44339 Dortmund<br><a href="http://www.hufbeschlaglehrschmiede-dortmund.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.hufbeschlaglehrschmiede-dortmund.de</a>
</p>
<p>Die Liste der anerkannten Fachkräfte wird halbjährlich in regelmäßigen Abständen, jeweils zum 01.01. und 01.07. eines jeden Jahres, aktualisiert. Weitere Informationen, sowie Formulare und Merkblätter dazu können kostenfrei von der &lt;link verbraucher ausbildung hufbeschlagschmied.htm&gt;Internetseite des LANUV heruntergeladen werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-318</guid>
                        <pubDate>Tue, 06 May 2014 16:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV- Tier des Monats Mai ist das Große Mausohr und der Ultraschall</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-tier-des-monats-mai-ist-das-grosse-mausohr-und-der-ultraschall</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Große Mausohr und der Ultraschall Tier des Monats Mai des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ist das Große Mausohr (Myotis myotis). Zusammen mit dem großen Abendsegler ist es mit rund 40 Zentimeter Flügelspannweite etwa so groß wie eine Amsel und gehört damit zu den größten der 17 wildlebenden Fledermausarten in NRW. Jetzt im Mai beginnen die Mausohren in den Dachstühlen großer Gebäude wie Kirchen, Schlössern, Gutshäusern und Scheunen in sog. „Wochenstuben“, das sind Gruppen von bis zu 100 Weibchen, mit der Aufzucht der ihrer Jungen.
</p>
<p><br> Von weltweit 900 Fledermäuse-Arten kommen 37 in Europa, knappe 25 in Deutschland und 17 in NRW vor. Streng genommen sind es gar keine Mäuse – es sind fleißige Insektenvertilger. So frisst das Große Mausohr Nacht für Nacht Nachtfalter, Laufkäfer, Maikäfer, Raupen, Heuschrecken, Grillen und Spinnen. Tagsüber schlafend, wird das Säugetier bei Einbruch der Dunkelheit munter und jagt nach Beute. Dank seiner Ultraschallortung weicht das Große Mausohr mit geschickten Flugbewegungen allen Hindernissen mühelos aus. Gegen Morgen kehren die Mausohren zurück in "ihre gute Stube" und verschlafen den Tag.<br> Das ließ unsere Vorfahren natürlich nicht ruhen: Vieles, auch Makabres ist Fledermausforschern eingefallen, um herauszufinden, wie sich die Tiere orientieren: Als erfolglos erwies es sich, Ihnen die Augen zu verschließen. Locker flogen die Säuger um die Hindernisse, ohne Schaden zu nehmen. Erst der Naturforscher Louis Jurine (1751-1819) kam auf die Idee, den Versuchstieren die Ohren zuzustopfen und in einem dunklen Raum fliegen zu lassen. Die Mausohren stießen überall an. Auch Maulkappen kamen aus Sicht der Experten "erfolgreich" zum Einsatz. Wurden sie geöffnet, wichen die Tiere den Hindernissen mühelos aus; waren sie geschlossen, flogen die Fledermäuse vor die Wand. Simple Ohrpfropfen und Maulkappen verhalfen also zu der Erkenntnis, dass das Große Mausohr sich über Akustik orientiert. Über Maul oder Nase werden Ultraschallwellen gesendet und fangen das vom Hindernis zurückkommende Echo auf. Fledermäuse entwickeln so eine Art "Hörbild", das sie Hindernisse blitzschnell erkennen und reagieren lässt. Letztlich geht auch das "Radio Detecting and Ranging (Radar)", das mit Ultrakurzwellen arbeitet, auf Versuche mit dem Mausohr zurück. <br> In Nordrhein-Westfalen stehen fast alle 17 Fledermaus-Arten auf der aktuellen Roten Liste von 2010, darunter auch das Große Mausohr. Mausohren ziehen ihre Jungen in unseren Breiten gerne auf warmen Dachböden älterer Gebäude auf. Daher hat sie der Einsatz giftiger Holzschutzmittel auf Dachböden, das Verschließen von Gebäuden und auch die direkte Verfolgung stark dezimiert. Hinzu kamen die Beseitigung vieler Hecken, artenreichen Wiesen (Obstwiesen) und Kleingewässer sowie die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in privaten Gärten und öffentlichen Grünflächen wie Parks, Friedhöfen sowie allen voran in der Landwirtschaft. Dadurch verlieren die Fledermäuse ihre Nahrungsgrundlage - Insekten. Zum Mangel an geeigneten Sommer-Quartieren – wozu zum Beispiel auch die Wochenstuben zählen - durch Schließung von Dachböden kommt der Mangel an geeigneten Winterquartieren hinzu, denn wie alle Fledermäuse hält auch das Große Mausohr einen Winterschlaf. Und den hält es gerne in den alten, feuchten und frostsicheren Bergwerksstollen in den Randlagen unserer nordrheinwestfälischen Mittelgebirge. Der oft hermetische Verschluss stillgelegter Bergwerksstollen ließen den Mausohr-Bestand ebenso schrumpfen wie das Entfernen alter Bäume mit vielen Astlöchern und Baumhöhlen aus unseren Wäldern. 
</p>
<p>In und für NRW gibt es etliche private Organisationen und Arbeitsgruppen, die sich dem Schutz von Fledermäusen widmen, informative Internetseiten finden sich zum Beispiel unter: <a href="http://www.der-baff.de/myo_myo" target="_blank" rel="noreferrer"> http://www.der-baff.de/myo_myo </a>,<a href="http://www.fledermausschutz.de/ansprechpartner/nordrhein-westfalen/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.fledermausschutz.de/ansprechpartner/nordrhein-westfalen/ </a>, Naturschutz-rechtliche Infos zu den 17 geschützten Fledermausarten in NRW gibt es unter <a href="http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/artenschutz/de/arten/gruppe/saeugetiere/liste" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/artenschutz/de/arten/gruppe/saeugetiere/liste </a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-316</guid>
                        <pubDate>Tue, 06 May 2014 16:03:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV-Presseeinladung: LANUV führt Elektrofahrräder ein</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-presseeinladung-lanuv-fuehrt-elektrofahrraeder-ein</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag, 8. Mai 12:00 - 12.30 Uhr
</p>
<p><b> LANUV, Auf dem Draap 25, 40221 Düsseldorf</b>
</p>
<p>Nach Einführung von elektrisch betriebenen PKW als Dienstwagen führt LANUV nunmehr für den Kurzstreckenverkehr in Düsseldorf Elektrofahrräder, sog. Pedelec (Pedal Electric Cycle) ein. <br> Damit entfällt künftig auf den verkehrlich stark belasteten Düsseldorfer Straßen zwischen LANUV-Dienstgebäude und Landtag, Umweltministerium sowie Bezirksregierung ein Großteil der bisherigen Dienstfahrten per PKW. Die Ladung der Akkus erfolgt mittels LANUV-eigener PV-Station (Photovoltaik power Station), der Betrieb der Pedelec ist damit CO2–neutral.<br> Sie sind herzlich eingeladen zur Besichtigung der PV-Ladestation und Probefahrten. Als Interviewpartner stehen Ihnen Dr. Thomas Delschen (kommissarischer Präsident des LANUV) und Frau Dr. Barbara Köllner (Fachbereichsleiterin Klimaschutz) zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-325</guid>
                        <pubDate>Tue, 15 Apr 2014 16:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>Osterfeuer</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/osterfeuer</link>
                        <description>Besondere Gefahr für Vogelnachwuchs in diesem Jahr!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW weist auf die besonderen Gefahren durch Osterfeuer für brütende Vögel und bereits geschlüpften Nachwuchs in diesem Jahr hin.
</p>
<p> Wegen der warmen Witterung im März haben die Vögel deutlich früher als in anderen Jahren mit dem Brüten begonnen. Dazu kommt, dass das Osterfest in diesem Jahr recht spät stattfindet. Die ersten Jungvögel sind bereits geschlüpft. Aber auch andere Wildtiere wie Igel oder Eidechsen verstecken sich gern in den Holzhaufen. Die Veranstalter der Osterfeuer werden deshalb gebeten, mit dem Aufschichten der Holzhaufen so lange wie möglich zu warten oder bestehende Holzhaufen kurz vor dem Fest noch einmal sehr behutsam auseinander zu nehmen. Das übliche Umschichten mit schwerem Gerät ist in diesem Jahr aus Artenschutzgründen nicht angezeigt. In den Holzhaufen können bereits Jungvögel sitzen, aber zum Flüchten sind sie noch zu klein. Umsicht ist also geboten. 
</p>
<p>Im Übrigen rät das LANUV wie in jedem Jahr, darauf zu achten, dass nur geeignetes naturbelassenes und möglichst trockenes Holz verbrannt wird.<br> Und denken Sie daran: Jedes Osterfeuer muss durch das zuständige Ordnungsamt genehmigt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-329</guid>
                        <pubDate>Sat, 05 Apr 2014 16:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Aktuell sehr hohe Feinstaubbelastungen in NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aktuell-sehr-hohe-feinstaubbelastungen-in-nrw</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In NRW wurden heute Feinstaubkonzentrationen von über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Wie stark die Städte im Einzelnen betroffen sind, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter www.lanuv.nrw.de und im WDR-Video-Text auf Tafel 178.
</p>
<p>Da die Wetterlage voraussichtlich anhält, muss auch morgen mit ähnlich hohen Feinstaubbelastungen gerechnet werden.<br> Zur Vermeidung erhöhter Feinstaubbelastungen und insbesondere von Überschreitungen der Grenzwerte sind umfangreiche Maßnahmen bei den maßgeblichen Verursachern im Rahmen der Luftreinhalteplanung festgelegt worden. 
</p>
<p>Durch folgende Maßnahmen kann aber auch jeder Einzelne zur Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>unnötige Autofahrten vermeiden,</li><li>auf Ofen- und Kaminheizungen verzichten.</li></ul><p>Feinstaub kann Ihre Gesundheit gefährden. Ausführliche Informationen zur Wirkung von Feinstaub finden Sie im Internetangebot des LANUV unter &lt;link gesundheit schadstoffe pm.htm _blank&gt;www.lanuv.nrw.de
</p>
<h3>Mehr zum Thema</h3><ul><li>&lt;link luft immissionen aktluftqual eu_luft_akt.htm _blank&gt;Aktuelle Luftqualität</li><li>&lt;link gesundheit schadstoffe pm.htm _blank&gt;Wirkungen von Feinstaub (PM<sub>10</sub>) auf den Menschen</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-332</guid>
                        <pubDate>Thu, 03 Apr 2014 16:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>LANUV- Tier des Monats April</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-tier-des-monats-april</link>
                        <description>Frühlingsboten kehren zurück: die ersten Rauchschwalben sind da</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Dank der milden Witterung gab es schon Mitte März einige Beobachtungen des kleinen Frühlingsboten, doch jetzt werden vielerorts in Nordrhein-Westfalen die ersten Rauchschwalben gesichtet. Die eleganten Flieger mit der stahlblauen Oberseite, dem langen gegabelten Schwanz und der rahmweißen Unterseite lassen sich in diesen Tagen an vielen unserer Gewässer und über Viehweiden beobachten. Die Vögel gehören zu den sogenannten Langstreckenziehern; wie viele unserer Zugvögel, z.B. Kuckuck, Nachtigall und Gartengrasmücke, überwintern sie in Afrika südlich der Sahara, und zwar in West- und Zentralafrika, wobei einzelne Vögel bis ins südliche Afrika ziehen. Zunehmend gibt es allerdings auch Schwalben, die im Mittelmeerraum überwintern. Ihr Zugweg führt sie von Afrika über die Iberische Halbinsel und Frankreich wieder zurück nach Mitteleuropa.
</p>
<p><br> Über viele Jahrhunderte hielt sich hartnäckig die Mär, dass unsere Schwalben den Winter am Grund unserer Gewässer verbringen. Genährt wurde dieser Eindruck durch die herbstlichen Ansammlungen von in Schilf und gewässernahen Gebüschen übernachtenden Schwalben. Nicht zuletzt dank der wissenschaftlichen Vogelberingung sind die Winterquartiere und die Zugwege heute weitgehend bekannt.<br> Die Rauchschwalbe ist nur eine von weltweit etwa 80 Schwalbenarten, die alle Kontinente außer der Antarktis besiedeln. Bei uns finden sich neben der Rauch- noch die Mehl- und die Uferschwalbe. Die Mehlschwalbe weist einen kürzeren Schwanz, eine reinweiße Unterseite und einen weißen Bürzel auf. Sie legt ihre Nester außen an Gebäuden an. Mehlschwalben werden von Mitte April an bei uns erwartet. Die Uferschwalbe, bei uns weitaus seltener als ihre beiden Verwandten, baut ihre Nester in Steilwände an Gewässern. In der Struktur einer Mehlschwalbe ähnlich ist ihre Oberseite weiß, die weißliche Unterseite ziert ein braunes Brustband. <br> Rauchschwalben sind charakteristische Vögel der bäuerlichen Kulturlandschaft. Ihre Nester legen sie in Ställen und anderen zugänglichen Gebäuden an; ihre Insektennahrung suchen sie mit Vorliebe über Grünland. In Nordrhein-Westfalen sind die Bestände seit den 1990er Jahren deutlich zurückgegangen, zurzeit bleiben sie in etwa konstant. Über 100.000 Brutpaare leben in Nordrhein-Westfalen. Europaweit ist der Langzeittrend der letzten 30 Jahre stabil; in den letzten 20 Jahren zeigen sich jedoch leichte Rückgänge.<br> Die langfristigen Bestandsrückgänge der Rauchschwalbe erklären sich durch den Verlust an Lebensraum und Niststätten. Viele Ställe und Scheunen sind heute für Schwalben nicht mehr zugänglich; dazu kommt die Aufgabe vieler Höfe und die Umwandlung von Ställen in Wohngebäude. Die Intensivierung der Grünlandnutzung hat zu einem Rückgang von Insekten gesorgt.<br> Hier setzen auch die Hilfsmöglichkeiten für unseren Frühlingsbringer an. An Gebäuden sollten Einflugmöglichkeiten offengehalten und die Nester geduldet werden. Der an den Nestern anfallende Kot kann ggf. durch unterhalb der Nester angebrachte Brettchen aufgefangen werden. Extensiv genutztes, pflanzen- und insektenreiches Grünland, mit Säumen und Hecken, hilft vielen Tier- und Pflanzenarten, so auch der Rauchschwalbe. Der Mensch kann helfen, auf dass sich unsere Frühlingsboten auch im nächsten Jahr nach der Rückkehr aus dem Winterquartier wieder bei uns ansiedeln. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-83</guid>
                        <pubDate>Tue, 04 Mar 2014 16:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>Presseeinladung -  Luftqualität 2013: Mehrheitlich keine EU-Fristverlängerung für Stickstoffdioxid NO2</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/presseeinladung-luftqualitaet-2013-mehrheitlich-keine-eu-fristverlaengerung-fuer-stickstoffdioxid-no2</link>
                        <description>Mittwoch, 06. März 12:30 – 13:00 Uhr BEW- Wimberstraße 1 , 45239 Essen, Raum 18</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Peter Bruckmann, LANUV-Abteilungsleiter für Luftqualität, fasst die aktuelle Situati-on der NRW-Luftreinhaltung in einem kurzen Statement zusammen. Stichworte: Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid (NO2), EU-Notifizierung, Zukunftsaussichten.<br>Danach steht Ihnen Prof. Dr. Peter Bruckmann für Fragen und Interviews zur Verfügung.<br>Das Pressegespräch findet im Rahmen des Fachkolloquiums „Das europäische Jahr der Luft – eine Standortbestimmung in NRW“ statt.</p><ul>Hintergründe:<br>www.lanuv.nrw.de</ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 28 Feb 2014 16:46:00 +0100</pubDate>
                        <title>Der Steinmarder ist Tier des Monats im März - Jetzt im März Kinderstuben auf Dachböden</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/der-steinmarder-ist-tier-des-monats-im-maerz-jetzt-im-maerz-kinderstuben-auf-dachboeden</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Steinmarder ist Tier des Monats März des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW). Denn jetzt ab März werden die Jungen geboren, drei bis fünf an der Zahl. Steinmarder sind nachtaktiv und bewohnen unter anderem in unsere Wohnhäuser und dort die Dachstühle, Schuppen und andere, gering genutzte Gebäudeteile. Hier rumpeln sie herum, ausgerechnet dann, wenn der Mensch seinen wohlverdienten Schlaf sucht. Jetzt ab März nehmen diese Geräusche zu, da die Jungmarder in Frühjahrsnächten wie es Tierkinder nun mal tuen, toben, schreien und an Holzwänden kratzen.<br><br> Steinmarder zählen zu den sog. „Pelztieren“, sein Fell ist begehrt, so dass die Tiere in den 1950er Jahren fast ausgerottet wurden. Daraufhin wurde die Jagdzeit für den Steinmarder in Deutschland auf Mitte Oktober bis Ende Februar beschränkt. Heute genießen die Tiere mit ihrem weichen Fell, den runden Knopfaugen, der fleischfarbenen Nase und dem weißen Kehlfleck viel Sympathie. Denn als Allesfresser jagen sie andere lästige Hausgäste wie Ratten und Mäuse. Auf der Speisekarte stehen aber auch Junghasen, Frösche, Tauben, Eier, Regenwürmer, Aas, Früchte, Beeren und Bio-Abfälle jeglicher Art. Diese Nahrung und die entsprechenden Behausungen finden Steinmarder in Siedlungsnähe, daher hat man es heute eher mit „Haus“- statt mit „Stein“- Mardern zu tun.<br><br> Autobesitzer hingegen sprechen eher vom „Auto“- Marder als vom „Stein“- Marder. Denn der warme Motorraum mit seinem typischen Geruch zieht Steinmarder an. Nach dem Motto „Das ist jetzt mein Revier“ kann er sich im ungünstigsten Fall mit seinen 38 Zähnen durch Kühlwasserschläuche, Zündkabel oder Isoliermatten beißen. Und das kann teuer werden: Im Jahre 2009 wurden den Versicherungen 207.000 Marderschäden gemeldet. Die Kosten beliefen sich auf 50 Mio. €, wobei nicht jede Versicherung alle Schäden übernimmt.<br> 	 <br> 	 	 Damit es zwischen Marder und Mensch wieder „passt“, braucht man Glück und Geduld. Es gibt kein Patentrezept: Um den Steinmarder von Wohngebäuden fernzuhalten, reicht es manchmal, den Garten naturnah zu gestalten. Holzhaufen und Reisig sind gute Kinderstuben und Verstecke. Auch ein mit Stroh ausgelegtes Marderhäuschen aus Holz und einer Deckschicht aus Folie und Erde könnte den Steinmarder anziehen. In Schuppen und Scheunen sollte man ihn ohnehin dulden.<br> <br> Löcher im Dachboden sollten hingegen abgedichtet werden. Ob sich der Steinmarder durch Lichtquellen, die bei Kontakt aufblitzen, oder Elektrodrähte mit guter Erdung vertreiben lässt, ist nicht bewiesen. Unter der Motorhaube machen spannungsführende Teile dem neugierigen kleinen Kerl das Leben schwer. Einfach und effektiv ist die Auslage eines welligen Maschendrahtes unter das Auto. Hier bleiben die empfindlichen Krallen des Steinmarders leicht hängen. Sprays, Tierhaare oder Duftsäckchen haben sich als nutzlos erwiesen, da sich der Steinmarder an diese Gerüche gewöhnt. Auch den Gartenzaun unter Strom zu setzen, ist teuer und bringt wohl nichts. Er ist eben schlau, der Steinmarder!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 31 Jan 2014 16:43:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tier des Monats Februar: Bachforellen wandern jetzt in die Oberläufe der Bäche</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tier-des-monats-februar-bachforellen-wandern-jetzt-in-die-oberlaeufe-der-baeche</link>
                        <description>Tier des Monats Februar des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ist die Bachforelle, einer der beliebtesten (Speise-)Fische überhaupt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Tier des Monats Februar des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV NRW) ist die Bachforelle, einer der beliebtesten (Speise-)Fische überhaupt. Manchem Feinschmecker läuft das Wasser im Munde zusammen, wenn er auf der Speisekarte die „Sauerländer Bachforelle mit Petersilienkartoffen, zerlassener Butter und buntem Salat“ findet.
</p>
<p>Die Bachforelle lebt in den klaren, möglichst sauberen und schnell fließenden Bächen unserer Mittelgebirge. Sauer- und Siegerland, Bergisches Land, Eifel und Weserbergland sind ihre Heimat. Daneben besiedelt sie auch einige sandige Bächen des Nordrheinwestfälischen Flachlandes.
</p>
<p>Jetzt im Winter legt sie ihre Eier ab. Als sonst ziemlich standorttreue Fische wandern die Bachforellen dafür in den Oberlauf der Bäche, denn hier ist für ihre Eier und Jungen das Wasser besonders klar und sauerstoffreich. Dort angekommen „wedelt“ das Weibchen mit seiner Schwanzflosse eine drei bis dreißig Zentimeter tiefe Laichgrube und legt in einigen Tagen 1.000 bis 1.500 Eier ab! Nach der Eiablage, dem sogenannten „Ablaichen“ werden die Eier vom Männchen befruchtet und mit Kies oder Sand bedeckt. Im Zeitraum von Oktober bis März, findet die Vermehrung der Bachforelle statt. In dieser Zeit darf sie nicht gefangen werden. Etwa drei Monate nach der Eiablage schlüpfen die Larven und reifen zur erwachsenen Bachforelle heran: Ihr gestreckter Körper ist prächtig gefärbt und wechselt von grün über braun bis zu schwarz. Rote Flecken verhalfen ihr zu dem Beinamen „Rotgetupfte“, die eine Länge von 60 Zentimetern und ein Gewicht von zwei Kilogramm erreichen kann. In den letzten 150 Jahren wurden jedoch in den Bächen an vielen Stellen Wehre und andere sogenannte „Querbauten“ angelegt, etliche Bäche wurden zudem begradigt und zudem das steinige Bachbett mit viel Nahrung durch Betonschalen ersetzt. Darüber hinaus verschlechterte sich nach dem zweiten Weltkrieg bis in die 80er und stellenweise noch bis in die 90 Jahre hinein die Wasserqualität erheblich. Oberflächensedimente, oft von intensiv genutzten Äckern abgeschwemmt und Algen verstopften zunehmend das Kies-Lückensystem und der Forellennachwuchs bekam nicht mehr genug Frischwasser und Sauerstoff. Die Bestände gingen zurück. Denn Bachforellen brauchen saubere, kühle und sauerstoffreiche „Bäche in Bewegung.“ Strömung und Tiefe müssen variieren, Kiese und Sande sollten sich ebenfalls bewegen und nicht durch Querbauten gestoppt werden, an den Ufern sollten Schatten spendende Gehölze wachsen.
</p>
<p>Durch neue Kläranlagen und durch die Renaturierung ausgebauter Bäche konnten Wasserqualität und Struktur der Bachbette bis heute wieder erheblich verbessert werden. Dabei hat eine Richtlinie der Europäischen Union (EU) ganz entscheidend geholfen: Die sogenannte „Wasserrahmenrichtlinie“. Sie schiebt ihren Mitgliedsstaaten ins Pflichtenheft, der Tierwelt in Bächen und Flüssen gute Lebensbedingungen dauerhaft zu gewährleisten, wir Menschen profitieren von der besseren Wasserqualität.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-93</guid>
                        <pubDate>Thu, 24 Jan 2013 16:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>Aktuell sehr hohe Feinstaubbelastungen im Westen von NRW</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/aktuell-sehr-hohe-feinstaubbelastungen-im-westen-von-nrw</link>
                        <description>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) informiert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Westen von NRW wurden auch heute noch Feinstaubkonzentrationen von über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Wie stark die Städte im Einzelnen betroffen sind, zeigen die Tabellen der aktuellen Messwerte im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> und im WDR-Video-Text auf Tafel 178. Da die Wetterlage voraussichtlich anhält, muss auch morgen mit ähnlich hohen Feinstaubbelastungen gerechnet werden. Durch folgende Maßnahmen kann jeder Einzelne zur Verbesserung der Luftqualität beitragen: </p><ul><li>unnötige Autofahrten vermeiden,</li><li>auf Ofen- und Kaminheizungen verzichten.</li></ul><p> Feinstaub kann Ihre Gesundheit gefährden. Ausführliche Informationen zur Wirkung von Feinstaub finden Sie im Internetangebot des LANUV unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de/gesundheit/schadstoffe/pm.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Jan 2013 16:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Rinderschlachtung in einem Eschweiler Schlachtbetrieb (StädteRegion Aachen) aus Tierschutzgründen bis auf weiteres geschlossen</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/rinderschlachtung-in-einem-eschweiler-schlachtbetrieb-staedteregion-aachen-aus-tierschutzgruenden-bis-auf-weiteres-geschlossen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das LANUV hat die StädteRegion Aachen am 4. Januar angewiesen, bis auf weiteres die Schlachtung von Rindern in einem Eschweiler Schlachtbetrieb einzustellen. Grundlage der Weisung war eine Vielzahl von hygienischen Beanstandungen und baulichen Mängeln bis hin zu tierschutzrechtlich relevanten Fehlern bei der Betäubung von Schweinen und Rindern. Hierbei waren die Fehler bei der Rinderschlachtung besonders gravierend! Die Betäubungsanlage für Rinder ist in dem kontrollierten Betrieb derzeit grundsätzlich nicht geeignet. Die Betäubungsanlage kann in dieser Form daher nicht weiterverwendet werden. Die Rinderschlachtung wird daher erst nach Vorliegen eines Gutachtens einer anerkannten Sachverständigenstelle über die Eignung der Anlage (nach Umbau bzw. Neubau der Anlage) wieder aufgenommen werden können. Somit ist das Schlachtverbot für Rinder bis auf weiteres aufrechtzuerhalten.<br> <br> Aufgrund der tierschutzrechtlichen Verstöße hat die StädteRegion Aachen auf Weisung des LANUV Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Aachen gegen den Schlachtbetrieb erstattet. Dr. Bottermann, Präsident des LANUV: „Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Anrecht darauf, sich auf die Einhaltung der Hygienestandards und der tierschutzrechtlichen Vorschriften verlassen zu können. Grade Schlachttiere sind auch Mitgeschöpfe, die eines ganz besonderen Schutzes bedürfen. Dazu verpflichtet uns nicht nur das Tierschutzrecht sondern auch unsere ethisch-moralische Verantwortung. Das zu garantieren ist die gemeinsame Aufgabe von LANUV und den vor Ort zuständigen Kreisordnungsbehörden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Jan 2013 15:58:00 +0100</pubDate>
                        <title>LANUV misst 2013 an drei neuen Standorten zeitnah die Luftqualität:</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/lanuv-misst-2013-an-drei-neuen-standorten-zeitnah-die-luftqualitaet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Januar 2013 wurden für zunächst 12 Monate an drei neuen Standorten in NRW Messstationen zur kontinuierlichen Luftqualitätsüberwachung aufgestellt:</p><ul><li>am 03.01. in Elsdorf-Berrendorf, Ecke Holunderweg (Parkplatz Kindergarten) für Feinstaub (PM10), NO, NO2 sowie begleitende meteorologische Messungen,</li><li>am 03.01. in Jackerath, Jülicher Straße (Parkstreifen gegenüber Haus-Nr. 30/32) für Feinstaub (PM10), NO, NO2 sowie begleitende meteorologische Messungen und</li><li>am 17.01. in Düsseldorf-Lohausen, Wacholderweg (Spielplatz) für Feinstaub PM10, NO und NO2.</li></ul><p>Die kontinuierlich erfassten Messdaten der Stationen in Elsdorf-Berrendorf und Jackerath können bereits im Internet unter <a href="http://www.lanuv.nrw.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lanuv.nrw.de</a> aufgerufen werden. Die Messwerte werden stündlich aktualisiert. Die Messergebnisse der heute aufgestellten Station in Düsseldorf-Lohausen stehen baldmöglichst ebenfalls zum Abruf bereit.
</p>
<p>Weitere Veränderungen in der Luftqualitätsüberwachung sind zusätzliche Messungen von Stickstoffdioxid mit sogenannten Passivsammlern. Diese Messungen liefern Monatsproben, die im Labor analysiert werden. Die neuen Standorte der Passivsammlermessungen im Jahr 2013 sind:</p><ul><li>in Köln: Luxemburger Straße 181 – 183, Hauptstraße 402 und Heidestraße 176 (verlegt von Heidestraße 210),</li><li>in Bochum: Herner Straße 383,</li><li>in Gelsenkirchen: Grothusstraße 76,</li><li>in Meerbusch: Meerbuscher Straße 222 und</li><li>in Kamen: nach Baumaßnahmen Verlegung von Bahnhofstraße 18 in Bahnhofstraße 21.</li></ul><p><b>Zur Erläuterung</b>
</p>
<p>Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) betreibt das sog. „Luftqualitätsüberwachungssystem“ (LUQS) mit mehr als 60 Messstationen. Die in den Messstationen installierten Geräte erfassen die Luftqualität sowohl an besonders belasteten Orten wie z. B. an vielbefahrenen Straßen oder in Industrienähe, als auch an sogenannten Hintergrundmessstationen, die die großräumige Luftqualität widerspiegeln und damit für die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung sind. Im Focus stehen vor allem Messungen von Feinstaub (PM10) und Sickstoffdioxid (NO2) aber auch von weiteren gesundheitlich relevanten Stoffen wie Ozon (O3) und Schwefeldioxid (SO2).
</p>
<p>Jeweils zu Beginn eines Jahres wird ein kleiner Teil dieser Messstationen dort abgebaut, wo sie nicht mehr zwingend benötigt werden, z.B. weil die Grenzwerte eingehalten werden. Zusätzliche Messkapazitäten ergeben sich, wenn ausschließlich Grenzwertüberschreitungen bei Stickstoffdioxid vorliegen. Dann besteht die Möglichkeit, die Messungen in Containern durch eine Passivsammlermessung zu ersetzen, so dass die Messstation an einem anderen Standort eingesetzt werden kann.
</p>
<p>Grundlage der Messungen ist die EU-Luftqualitätsrichtlinie (EG-RL 2008/50). Sie sieht europaweit eine einheitliche Messung und Beurteilung der Luftqualität vor. In Deutschland wurden die Regelungen dieser EU-Richtlinie in der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung (39. BImSchV) umgesetzt. Bei Überschreitungen von Grenzwerten – z.B. an mehr als 35 Tagen im Jahr über 50 µg/m3 Feinstaub – müssen Luftreinhaltepläne aufgestellt werden. Sie enthalten konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität. Eine dieser Maßnahmen kann die Einrichtung einer Umweltzone sein.
</p>
<p>Ziel ist es, die EU-weite geltenden Grenzwerte für Luftschadstoffe dauerhaft zu unterschreiten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-107</guid>
                        <pubDate>Thu, 10 Jan 2013 15:24:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Ansteckende Blutarmut“ bei Pferden erfolgreich bekämpft, letzter Sperrbezirk im Kreis Viersen aufgehoben</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/ansteckende-blutarmut-bei-pferden-erfolgreich-bekaempft-letzter-sperrbezirk-im-kreis-viersen-aufgehoben</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Aufhebung des letzten Sperrbezirks im Kreis Viersen ist gestern, am 9. Januar 2013 die Bekämpfung der „Ansteckenden Blutarmut“ bei Pferden in NRW erfolgreich abgeschlossen worden. Das entschiedene Vorgehen der Kreisveterinärämter und die Mithilfe der Pferdehalter in NRW haben maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten konnte.
</p>
<p><b>Die Ansteckende Blutarmut“ bei Pferde ist in NRW damit erloschen.</b>
</p>
<p><b>Zum Ausbruch in NRW:</b> In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz war im August 2012 die „Ansteckende Blutarmut“ bei Pferden (genau: „Infektiöse Anämie bei Einhufern“) aufgetreten. Dabei wurden in NRW sechs Ausbrüche innerhalb von 8 Wochen zwischen Mitte August und Anfang Oktober verzeichnet, die in epidemiologischem Zusammenhang standen. Auslöser war ein in einer Klinik gehaltenes Plasmaspende-Pferd. Daraufhin mussten über 2.000 sog. „Kontaktpferde“ hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, aber auch in einigen weiteren Bundesländern und anderen EU- Mitgliedstaaten, sowie Drittländern wie den USA getestet werden. Im Ergebnis wurden sechs Betriebe gesperrt, darunter auch die Kölner Rennbahn. Zudem wurden zwei Sperrbezirke eingerichtet.
</p>
<p><b>Über die Krankheit:</b> Die „Ansteckende Blutarmut bei Einhufern“ ist eine Virus-Krankheit, sie gilt bei Pferden als unheilbar. Die Virus-Übertragung erfolgt durch blutsaugende Insekten wie z.B. Pferdebremsen. Die Krankheit verläuft zunächst schleichend ohne äußerlich sichtbare Zeichen. Daher können Pferde über mehrere Jahre hinweg unerkannte Träger der Infektion sein Bei besonderen Belastungen (z. B. anderen Krankheiten, Umstallung, Besitzerwechsel, Leistungsdruck) kommt es dann zu einer Virusvermehrung und zu ersten äußeren, in fortgeschrittenem Stadium treten dann Fieberschübe, deutliche Anämie und Wasseransammlungen am Bauch und in den Beinen auf. In Osteuropa tritt die Erkrankung gehäuft auf, daher werden hiesige Ausbrüche häufig mit Pferdeimporten von dort in Verbindung gebracht. Die Krankheit kann daher auch immer wieder in NRW auftreten. Es handelt sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Wird sie festgestellt, werden staatliche Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-110</guid>
                        <pubDate>Tue, 08 Jan 2013 14:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tier des Monats Januar: Der Dachs setzt jetzt im Winter auf erneuerbare Energien</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/tier-des-monats-januar-der-dachs-setzt-jetzt-im-winter-auf-erneuerbare-energien</link>
                        <description>Sein größter Feind: der Straßenverkehr - nicht der Frost!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Tier des Monats Januar des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV NRW) ist der Dachs. Der bis zu 16 Kilogramm schwere und 80 Zentimeter große Dachs verharrt jetzt die meiste Zeit im Waldboden in Winterruhe. Doch die Ruhe täuscht: Denn jetzt ab Januar bis März erwartet Grimbart, wie der Dachs auch im Volksmund genannt wird, zwei bis sechs Junge - und die brauchen Wärme, wollen es gemütlich haben!
</p>
<p>Dafür hat die Dachsfamilie vorgesorgt: In den Waldboden hat sie einen unterirdischen Bau gegraben und ihn gegen die Kälte mit trockenem Laub, Farn und Moos gedämmt. In sogenannten Kammern lagert feuchtes Laub, das mit Hilfe von Bakterien verfault. Dabei entsteht die sogenannte Bio-Wärme – bekannt aus jedem Komposthaufen. Sie verteilt sich im Dachsbau. So nutzt der Dachs den jährlichen Laubabwurf praktisch als Quelle einer sich jährlich „erneuernden“ Energie. Frieren muss hier also Keiner, selbst wenn die Minusgrade an der Oberfläche zweistellig werden. Zum Frühjahr hin wird dar Energielieferant Laub dann einfach erneuert. Für frischen Sauerstoff und gute Durchlüftung sorgt das sorgfältig gebuddelte Gangsystem. Der Bau ist weit verzweigte und wird bis zu fünf Meter tief in die Erde gegrabenen, enthält mehrere Stockwerke mit Tunnelgängen, die 800 Meter Länge erreichen und 50 Kammern enthalten können.
</p>
<p>Reinlich wie er ist, verlässt der Dachs seinen Bau, um Harn und Kot in Kotgruben abzulassen. Über der Erde steckt der Dachs seine Grundstücksansprüche durch das so genannte “Stempeln“ ab: Wo Menschen beim Kauf Unterschriften leisten, setzt Grimbart Duftnoten! Liegen Futterquellen zu weit entfernt, werden kleine Nebenbaue gegraben. Die 	 Nahrung des Allesfressers besteht aus Regenwürmern, Mäusen, Insekten, Schnecken, aber auch Beeren, Wurzeln, Eicheln, Pilze, Obst oder Mais.
</p>
<p>Meles meles, so der wissenschaftliche Name des Allesfressers mit den schwarzen und weißen Kopfstreifen, ist sozial eingestellt: Nicht nur, dass die Dachskommune über Generationen zusammenlebt und den Bau über Jahrzehnte erweitert. Auch Füchse, die nicht gerne buddeln und sich lieber ins gemachte Nest setzen, Wildkaninchen und Kleinsäuger werden vom Dachs in nicht mehr genutzten Gängen geduldet. Dachse bleiben ein Leben lang zusammen, sind standorttreu und betreiben gegenseitige Fellpflege.
</p>
<p>Früher wurde Grimbart unter anderem wegen seines Pelzes, seines Fleisches und seines Fetts stark bejagt. Auch Fuchs-/Dachsbaubegasungen und Tollwutepidemien dezimierten die Bestände erheblich. Und da die Bauern wenig begeistert waren, wenn Dachse die Feldfrüchte plünderten, stellte man ihm verstärkt nach. Das ging so weit, dass er 1979 auf die Rote Liste der gefährdeten Säugetiere kam. Tollwutimpfungen per Köder sowie die Abschaffung der Begasungen sorgten dafür, dass sich die Bestände in den 80er Jahren wieder erholten.
</p>
<p>Heute dürfte der Straßenverkehr der größte Feind des Dachses sein. Geht man in NRW von einem Gesamtbestand über 3.500 Individuen aus, so macht die 2011 als Fallwild registrierte Zahl mit 1.309 Dachsen immerhin 37% aus!
</p>
<p>Werden die Winter in den nächsten Jahren milder, wird Grimbart vielleicht öfter aus seinem Bau kriechen, um draußen herumzustromern. Aber auch dann ist es noch schwer, ihn zu Gesicht zu bekommen, denn der Dachs ist ein dämmerungs- und nachtaktives Tier und daher den meisten Menschen aus der Natur vor ihrer Tür gänzlich unbekannt.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: "Der Dachs";&nbsp;© LANUV/P. Schütz. Der Abdruck des Fotos ist nur bei Nennung des Autors und in Verbindung mit dieser Pressemitteilung kostenfrei.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Jul 2012 08:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>NRW Untersuchungsprogramm zeigt: Besser auf den Verzehr von selbst gefangenen Aalen verzichten</title>
                        <link>https://www.lanuk.nrw.de/article/nrw-untersuchungsprogramm-zeigt-besser-auf-den-verzehr-von-selbst-gefangenen-aalen-verzichten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen eines Messprogramms hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die Belastung von 127 Wildaalen aus 11 verschiedenen NRW-Gewässern mit Dioxinen und polychlorierten Biphenylen (PCB) untersucht. Bei den Gewässern handelt es sich um: Sieg, Erft, Wupper, Rur, Niers, Schwalm, Lippe, Ruhr, Rhein, Berkel, Urft- Talsperre. In die Prüfung wurden auch die Analyseergebnisse von 10 Aalen aus der Weser, die im Rahmen eines Monitoringprogrammes des Verbraucherschutzes erhoben wurden, einbezogen. Es wurde bei fast allen Untersuchungen eine sehr hohe Belastung der Aale mit Dioxinen und PCB festgestellt.
</p>
<p>Dioxine wurden und werden nicht gezielt hergestellt, sondern entstehen als Nebenprodukte besonders bei Verbrennungsprozessen. PCB dagegen wurden gezielt eingesetzt, z.B. in Transformatoren oder als Weichmacher in Anstrichstoffen. Auch wenn die Anwendung mittlerweile in den fast allen Staaten verboten ist, sind sowohl Dioxine als auch PCB wegen ihres geringen Abbaus immer noch in der Umwelt vorhanden und werden dies auch langfristig noch sein. Somit finden sie sich auch in Gewässern und in den Flüssen wieder<b>.</b>
</p>
<p>LANUV-Präsident Dr. Heinrich Bottermann: „Die Belastung der Umwelt mit PCB erfüllt mich mit tiefer Sorge. Obwohl der Stoff schon längst nicht mehr eingesetzt wird, ist er überall in der Umwelt vorhanden, weil er praktisch nicht abgebaut wird. Wir finden PCB deshalb auch in unseren Lebensmitteln wieder.“ 
</p>
<p>Dioxine und PCB sind langlebige Verbindungen, die sich im Fettgewebe ablagern und nur sehr langsam abgebaut werden. Sie reichern sich als Umweltkontaminanten hauptsächlich in fettreichen Lebensmitteln an, so im besonders fettreichen Aal.
</p>
<p>Die akut toxischen Wirkungen von Dioxinen und dioxinähnlichen PCB sind beim Menschen nur bei Kontakt mit sehr hohen Mengen, wie z.B. bei Arbeitsunfällen oder Vergiftungen beschrieben. Bei einer chronischen Belastung zählen die Effekte auf das Nerven- und Immunsystem zu den wichtigsten gesundheitlichen Wirkungen. Das LANUV hat die Wirkungen auf den Menschen umfassend in einer Stellungnahme beschrieben, die von der Kommission Human-Biomonitoring beim Umweltbundesamt jüngst veröffentlicht wurde (<a href="http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/publikationen/ableitung_hbm_werte_fuer_pcb_2012.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.uba.de</a> ). Informationen zu PCB und Dioxinen in Lebensmitteln auch auf der Seite <a href="http://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zu-dioxinen-und-pcb-in-lebensmitteln.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.bfr.bund.de</a> .
</p>
<p><b>Da die Aufnahme von Dioxinen und dioxinähnlichen PCB zum Schutz vor den schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen so weit wie möglich minimiert werden sollte, wird zum Schutz von Anglern und ihren Familienangehörigen geraten, generell auf den Verzehr von selbstgefangenen Wildaalen aus nordrhein-westfälischen Gewässern zu verzichten (siehe <strong>!</strong>Verzehrsempfehlung des LANUV). </b></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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    </rss>

